"Alles fein, nur bei vollbesetztem Innenraum ist es einfach zu laut!"
Geschrieben am 15.10.2017 2017-10-15 | Aktualisiert am 16.10.2017
Zucker und Zimt
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Restaurant, Cafe
06819850247
Brühlstr. 31, 66119 Saarbrücken
"Das "Wölflinger" ist (mehr als nur) ein guter Lückenbüsser"
Geschrieben am 11.10.2017 2017-10-11 | Aktualisiert am 11.10.2017
Wölflinger · Ristorante Pizzeria Da Erminia
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Restaurant
0681878727
Saargemünder Str. 154, 66130 Saarbrücken
"Stammessen hui, "Rind trifft Wolf" teilweise pfui"
Geschrieben am 04.10.2017 2017-10-04 | Aktualisiert am 05.10.2017
Unter der Linde | Wirtshaus · St. Arnual
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Restaurant
068195906699
St. Arnualer Markt 8, 66119 Saarbrücken
"Aus dem "Grafenhof" wurde das "CAFÉ 78""
Geschrieben am 17.09.2017 2017-09-17 | Aktualisiert am 18.09.2017
Café 78
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Restaurant, Cafe
068192736480
Spichererbergstr.78, 66119 Saarbrücken
"Simba sei Dank! Zeitreise in die 70er mit französischer Hausmannskost – Gehört auf die Rote Liste"
Geschrieben am 03.09.2017 2017-09-03 | Aktualisiert am 06.09.2017
Gasthaus Hierl
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Restaurant
0689772252
Im Birkenfeld 1, 66125 Saarbrücken
"Jens Jakob verlässt Esplanade, Erforts Sous-Chef kommt"
Geschrieben am 28.08.2017 2017-08-28
Gourmet-Restaurant Esplanade
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Bar, Sternerestaurant
068184499125
Nauwieserstraße 5, 66111 Saarbrücken
"Früher ganz normales Ausflugslokal, jetzt "Pizzeria mit Holzsteinofen""
Geschrieben am 21.08.2017 2017-08-21 | Aktualisiert am 22.08.2017
La Tropea zum Schanzenberg
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Restaurant, Biergarten, Pizzeria
068192556464
Gersweilerstraße 53, 66117 Saarbrücken














Girgis Harfi, der ägypische Betreiber, und seine deutsche Frau Ruth lernten sich während des Studiums in der Volksrepublik China kennen, haben ihr Café "Zucker und Zimt" 2008 eröffnet und betreiben es seither (Donnerstag, Freitag bzw. Samstag jeweils von 15 bis 22 Uhr und an Sonntagen von 13 bis 19 Uhr , zusätzlich nach gesonderter Vereinbarung) zusätzlich zu ihrem Weinverkauf (14 Weissweine, 2 Rosé, 11 Rotweine und 1 Crémant; eigener Aussage nach alles in Bio-Qualität). Bio sind auch die Biere, die Tees und die Kaffees; nur die Spirituosen sind "bio-frei".
Ambiente: Draussen gefällt es uns in jedem Fall besser; drinnen ist es, sind mehr als die Hälfte der Tische besetzt, unerträglich laut. Ich bin gewiss nicht überempfindlich, als aktiver Rocker und Blueser ohnehin nicht, aber ich möchte an Donnerstagabenden (Livemusik) hier nicht Gast sein; da fallen einem bestimmt buchstäblich die Ohren ab, zumal dem Gast die Musiker schon fast auf dem Schoß sitzen müssen so eng wie es dann wohl zugeht. Für drinnen zwei und für aussen drei Sterne; ergibt zweieinhalb Sterne.
Sauberkeit: Alles wirklich gut sauber, auch die sehr engen Nassräume. Dreieinhalb Sterne.
Service: Bevor sich die Aussenanlage gefüllt hatte, waren die drei Damen im Service absolut auf Ballhöhe; als es später draussen ebenso voll war wie drinnen geworden war drehten sie doch ziemlich am Rad und es mussten längere Wartezeiten in Kauf genommen werden. Für uns drinnen aber erst ab dem Nachtisch, denn gegessen hatten wir bis dahin Gottseidank schon. Und obwohl teilweise ziemlich "Land unter" war, blieben die Damen freundlich und höflich, was ich gerne mit vier Sternen honoriere.
Essen und Trinken" : Zu Preisen kann ich mich hier als eingeladener Gast nicht äussern; ich weiss auch nicht ob die Speise- bzw. und die Getränkekarte Bestandteil der Homepage ist, oder ob dort nur die Preise des zweiten Standbeins, des Weinverkaufs, zu sehen sind.
Essen gibt es normalerweise abends ab 18 Uhr (ausser nach Sondervereinbarung wie heute) ; am Donnerstag Falafel, Hähnchenbrust und Merguez ohne Vorbestellung. Freitag ist Tajine-Tag (insgesamt vier Varianten, nämlich Lamm, Huhn, Fisch oder vegetarische Tajine) für die Leute, die ihre Tajine zwei Tage im voraus bestellt haben. Die anderen kriege offenbar nix. Am Samstag gibt es diverse Couscousgerichte; hier muss "nur" einen Tag im voraus bestellt werden. Am Sonntag reicht man Kaffee und Kuchen (vier Sorten) ganz ohne Vorbestellung.
Wir waren vom Geburtstagskind vorab (2 Wochen vor der Feier) gebeten worden ihm bzw. ihr unsere Tajine-Wünsche mitzuteilen, die dann "gebündelt" an "Zucker und Zimt" weitergegeben worden waren. Manche Gäste hatte ihre Wünsche wohl nicht so ganz verinnerlicht und heute noch präsent, denn bei der Verteilung der einzelnen Tajines mit Zweier- bzw.-Dreier-Portionen gab es doch den ein und anderen kleinen Engpass. Die Huhn-Variante war offenbar nicht gewählt worden, aber unterm Strich gab es zu wenig Lamm und zuviel Fisch (Lachs). Man war flexibel, arrangierte sich und niemand musste hungrig nachhause gehen. Meine Frau trank einen gelben Bio-Muskateller (feinherb), mit dem sie sehr zufrieden war; der Probeschluck überzeugte auch mich. Eine Freundin gegenüber am Tisch hatte sich für einen Bio-Roten (Zebro Vinho) entschieden und lobte ihn sehr. Mein Bio-Bier, Neumarkter Lammsbräu Pils, das erste Bio-Bier das ich je in meinem Leben getrunken habe, hat im Gegensatz zu den beiden Weinen absolut kein Lob verdient (ich weiss aber aus eigener Erfahrung, dass es in der Oberpfalz durchaus trinkbare Biere gibt); es schmeckte wie eingeschlafene Füsse, geradezu widerwärtig. Ich habe mit Mineralwasser aus dem Schwarzwald, einem Wodka (kein Bio) und Bio-Espresso nachgespült. Trotzdem vier Sterne für Essen und Trinken", denn die Tajines waren für mich ganz ausgezeichnet, die Lamm-Tajine in jedem Fall. Das Fleisch ganz vorzüglich und butterzart, das Gemüse ebenso und vom Beilagensalat habe ich nur die Paprikastreifen genommen. Der Reis war natürlich zum Aufnehmen der wunderbaren Soße sehr nützlich, zur Not hätte es aber hier auch das sehr schmackhafte Fladenbrot, das es reichlich gab, getan. Meiner Frau schmeckte ihre Fisch-Tajine nicht hunderprozentig, zufrieden war sie aber auch. Auf Nachtisch habe wir beide verzichtet, da die Essensportionen sehr auskömmlich gwesen waren. Die Gäste, die sich für eine der vier selbstgebackenen Kuchenvarianten entschieden hatten, beklagten sich anscheinend nicht.
Fazit: Als Mitglieder einer Gesellschaft gerne wieder, ansonsten bestelle ich mir zum Essen doch lieber ganz spontan etwas und lege mich ungern Tage zuvor auf ein bestimmtes Gericht fest. Muss ich Mittwochs schon ganz genau wissen, welche Tajine ich am Freitag essen will oder am Freitag, welcher Couscousteller am Samstag vor mir auf dem Tisch stehen soll? Doch wohl eher nicht. Die wirklich einzige Ausnahme: Spanferkelessen im hiesigen "Reinsche" (siehe Bericht); dort gibt es ohne frühzeitige Vorbestellung weder Platz noch Spanferkel.
Zum Kaffeetrinken kommen wir beide auch alleine gerne wieder wenn wir mal in der Gegend sind, der Kaffee muss ja nicht extra vorbestellt werden. Das Preis-/Leistungsverhältnis bleibt von mir unbewertet; wir waren ja eingeladen.Ich denke aber mal, dass es vom Grundsatz her in Ordnung geht.