Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934342x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 18.10.2015 2015-10-18| Aktualisiert am
18.10.2015
Besucht am 17.10.2015
Ankunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir dann doch vorab um die Karten um die Getränke wählen zu können.
Getränke und Speisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Noch bevor wir einen Bissen probieren konnten, die Frage, ob wir Salz benötigen. Ich sagte ihr, dass ich dazu erst mal probieren müsste. Warum stellt man dem Gast nicht einfach Salz und Pfeffer bereit?
Reklamationen nahm sie freundlich entgegen, gab sie an die Küche weiter. Insgesamt war sie freundlich und bei 4 Gästen natürlich aufmerksam, machte aber einen sehr unsicheren Eindruck.
Mein Hauptgericht ging komplett zurück. Beim Kassieren dann der Hinweis, das Gericht hätte sie storniert. Ein „davon gehe ich aus“ konnte ich mir nicht verkneifen. Das Gericht meines Mannes, von dem nur wenige Bissen gegessen wurden, wurde voll abgerechnet. Das ist gutes Recht – über Geschmack lässt sich schließlich streiten.
Ein Espresso auf´s Haus wurde als Entschädigung angeboten, den haben wir dankend abgelehnt.
Speisen und Getränke:
1 Glas trockener Grauburgunder zu € 3,50 und 1 Glas trockener Blanc de Noir zu € 3,80. Nähere Herkunft der offenen Weine war nicht beschrieben. Beide Weine aber geschmacklich überzeugend.
Als Vorspeise wählte ich einen großen Vorspeisensalat zu € 5,00, mein Mann einen Beilagensalat zu € 3,00.
Die Salate wurden serviert, Brot gab es nicht dazu. Auf den ersten Blick eine frische Zusammenstellung mit Blattsalaten, Salatgurke, Tomate und groben Zwiebelringen. Das Sour-Cream-Dressing schmackhaft, es ist ja ein amerikanisches Restaurant. In den unteren Schichten fanden sich dann leider sehr welke, matschige Salatblätter, die Anschnitte braun. Das muss die Küche beim Anrichten sehen! Besonders, wenn der Salat an diesem Tag nicht frisch geputzt wurde. Beim Abräumen des Tellers fragte die junge Frau, ob alles Recht war. Ich wies auf die aussortierten Bestandteile mit dem Hinweis, dass ich manche Dinge nicht im Salatteller finden möchte. Sie gab es an die Küche weiter, das war´s.
Trotz „amerikanischer“ Küche findet man auf der ansprechend gestalteten Karte eine schöne Flammkuchenauswahl. Dann folgen amerikanisch-mexikanische Speisen wie Nachos, Chili, Burger, Steaks…
Als Hauptspeisen bestellte mein Mann das Tagesangebot von der Schiefertafel vor dem Restaurant: Tagliatelle in Steinpilz-Knoblauchsauce zu € 8,90. Auf der Karte gab es noch ein Pastagericht mit Lachs. Daher die Frage, ob man das Gericht noch mit einem Stück Lachs ergänzen könne. Kein Problem! Mit der Lachsergänzung wurden € 10,90 berechnet.
Ich wollte dem Veggieburger zu seiner Daseinsberechtigung verhelfen. Die ausführliche Beschreibung
Veggie Cheese Burger zu € 9,60. Saftiger, leicht scharfer Gemüse-Burger (ca. 120 g) aus Bohnen, Mais, Paprika, Käse, Kräutern und aromatischen Gewürzen, mit Cheddar-Käse ausgebacken, serviert auf einem Burgerbrötchen mit Salat, Special-Sauce, Tomate, Gurke, Zwiebeln und Sour-Cream-Topping, dazu Süßkartoffel-Frites oder Diner Crisp Fries und Coleslaw.
hörte sich toll an!
Beide Speisen wurden schön heiß serviert.
Die Tagliatelle entpuppten sich als breite Bandnudeln von guter Qualität. Diese wurden jedoch völlig von der Sauce erschlagen. Eine wirklich unattraktive Pampe. Weder Pilz noch Lachs in der Sauce erkennbar. Ob es Steinpilze oder eine Waldpilzmischung war? Der Lachs vollkommen zerbröselt in der Masse, mengenmäßig und qualitativ nicht für den Gast nachvollziehbar (waren aber auch nur € 2,00 Aufpreis für Lachs, gerne hätte man mehr für Lachs am Stück gezahlt). Die Sauce war noch nicht mal mehr ein Ragout, man hätte sie noch als Pilz-Lachs-Bolognese bezeichnen können. Auch geschmacklich fiel das Gericht leider komplett durch. Dies sagten wir der Bedienung auch beim Abräumen, sie gab es an die Küche weiter.
Als Deko ging mit der Küche die leidliche Balsamicoschmiererei auf dem Tellerrand durch. In der Mitte trohnte ein Zitronenviertel mit der Schale auf der Pasta (war sicherlich eine BIO-unbehandelte Zitrone) mit aufgespießter Tomate. Nach wenigen Bissen war mein Mann satt.
Mein Teller sah sehr gut aus! Die Küche hatte entschieden, dass ich normale Pommes und nicht die Süßkartoffelvariante bekomme. Der Coleslaw war dann leider nicht amerikanisch sondern sehr pfälzisch mit viel Kümmel zubereitet. Kümmel geht bei mir leider gar nicht. Ich bekam ein extra Tellerchen zum Aussortieren. Da kann die Küche nichts dafür, außer vielleicht ein amerikanisches Rezept zu verwenden.
Der Burger sah gut aus! Ich hob das Gemüsepatty an… und war wirklich fassungslos und schlagartig satt!
Den welken Salat bei der Vorspeise konnte ich noch als Versehen durchgehen lassen. Aber den Gemüsebratling mit der komplett verkohlten und schwarz verbrannten Seite nach unten auf den Burger zu verfrachten und dem Gast anzudrehen??? Da hört der Spaß wirklich auf! Eigentlich hätte der Brandmelder anspringen müssen. Das muss die Küche bemerkt haben!
"Mit Cheddarkäse ausgebacken" war eine Scheibe Cheddar-Scheiblettenkäse aus der Packung aufgelegt.
Die Servicemitarbeiterin bemerkte, dass hier was nicht stimmt. Nahm erstaunt den Teller an sich und sagte, das machen wir gleich nochmal neu. NEIN – bitte nicht!
Morgens hatte ich 1 Brötchen zum Fühstück, sonst nichts. Jetzt war es 20.00 Uhr und ich schlagartig satt. Der Teller ging zurück, aus der Küche hat sich niemand blicken lassen.
Was war da in der Küche los? 2 einfache Gerichte für 2 Gäste zubereiten und dann das? Selbst wenn der Bratling anbrennt (heißt er deshalb "Bratling"?), warum macht man ihn nicht schnell nochmal neu?
Ambiente und Sauberkeit:
Das fein-edele Ambiente im Loungestil wurde vom Vorbesitzer übernommen. Historische Bilder von Kirn an den Wänden. Das ist schon alles sehr schick.
Die Bedienung war passend zur niedrigen Raumtemperatur mit dickem Rollkragenpullover und Schal gekleidet. Wir leider nicht.
Die blanken Tische sind mit Papierserviette, Besteck und Wasserglas eingedeckt. Die Kerze im Windlicht habe ich für unsere romantische Stimmung selbst entzündet.
Mit der Pflege hapert es. Der Tisch wird mit dem Bierdeckel unterfüttert, wohl schon länger, . Spinnen und Spinnenweben an Wänden und Decke. Die Weingläser am Fuß voller trüber Wasserränder. Im hinteren Bereich versperrt eine stillgelegte Eistruhe den Durchgang zum WC, allerlei Kisten stehen in den Ecken rum. Das macht keinen aufgeräumten Eindruck.
Fazit:
1– sicher nicht wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Warum war dieses Restaurant wohl für Samstag Abend nur mit 4 Gästen besucht?
Ankunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir... mehr lesen
1.0 stars -
"Nicht Burger, sondern Brandenburger (ich bitte alle Brandenburger für diese Verunglimpfung um Entschuldigung)" PetraIOAnkunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir
Geschrieben am 18.10.2015 2015-10-18| Aktualisiert am
18.10.2015
Besucht am 17.10.2015
In dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der gefüllte Kloß fehlt auch nicht. Die regionale Linie wird von Ausrutschern durchs Elsass, Österreich und Hawaii unterbrochen.
Sicherheitshalber rief ich kurz vorher an. Aussage: 2 Personen - kriegen wir noch hin!
Das Restaurant liegt zentral am Markplatz von Kirn. Parken kann man hier nicht direkt am Haus, es findet sich aber in der Nähe immer ein Parkplatz.
Beim Betreten des kleinen Gastraumes mit Theke stellte sich heraus, dass der Anruf kein Fehler war. Ein Zweiertisch mit „reserviert“-Schild sollte dann unserer sein, der einzige noch freie Tisch.
Die einzige Bedienung, eventuell sogar die Chefin selbst, lief auf Hochtouren. Bei über 20 Gästen zu viel für eine Person. Bestellungen aufnehmen, Getränke einschenken/zapfen, servieren, Fragen beantworten, kassieren… Den Service möchte ich daher trotzdem mit 3 Sternen bewerten. Die Dame war freundlich, hat sich für die Wartezeit entschuldigt. Mehr war ihr bei dem Andrang wirklich nicht zuzumuten.
Nach einer Viertelstunde bekamen wir die Speisekarten gereicht, Getränke sind dort mit enthalten, aber kein einziger Wein. Auf der Facebook-Seite des Restaurants werden die Naheweine beworben. Also mussten wir wieder versuchen, die Dame zu erwischen. Wein gibt es, die Weinkarte ist noch im Druck.
So bestellten wir 2 Gläser Riesling und 2 Mineralwasser, 0,2 l zu € 2,20. Später sah ich, das auf dem Kassenbeleg der Wein als Weißburgunder mit je € 3,20 abgerechnet wurde. Riesling ist meist etwas günstiger. Selbst schuld, nicht aufgepasst.
Nach einer halben Stunde hatten wir dann unsere Getränke und gaben sofort unserer Bestellung auf.
Da bei meinem ausgesuchten Hauptgericht bereits ein Beilagensalat enthalten war entschied ich mich für die Altdeutsche Tomaten-Kräutersuppe zu € 4,40. Die war leider ausverkauft, die zweite Suppe, eine Bärlauchsuppe auch.
Also verzichtete ich auf eine Vorspeise und bestellte mein Hauptgericht: Bärlauch-Traum zu € 12,90. Gegrillter Lachs mit einer Riesling-Bärlauchsauce an Butterspätzle und Salat. Aber auch hier: Ausverkauft. Am Nebentisch wurde ein Fleischgericht auch Pommes serviert. Ebenfalls mit einer Entschuldigung, die eigentliche Beilage (vermutlich Bratkartoffeln) seien aus.
Wir brachen dann den Bestellvorgang ab und zahlten nach reichlicher Flüssigkeitszufuhr.
Toll ist, dass das Restaurant so viel Zuspruch erfährt! Hätten wir dies gewusst, wären wir nicht Samstagabend sondern lieber wochentags gekommen.
Wünschenswert wäre gewesen, beim Reichen der Karten mitzuteilen, was alles ausverkauft ist. Oder, dass bei solchem Andrang nicht mehr Gäste angenommen werden als für Küche uns Service machbar ist. Wenn sich hier mal alles eingespielt hat, ist es sicherlich in Kirn eine schöne Anlaufstelle. Die Preise der Speisen sind alle sehr fair und moderat kalkuliert.
Zum Ambiente: Mit einfachen Mitteln hat man hier einen gepflegten Landhausstil reingebracht. Rotkarierte Tischdecken, weiß-rote Deko an den Fenstern. An der Garderobe stehen noch zwei Spielautomaten die glücklicherweise nicht in Betrieb waren, davor wuchtige Stühle. Vielleicht werden diese noch entfernt, dann ist die Garderobe auch besser zugänglich.
3 Sterne gebe ich hier gerne noch. Wir sind beide keine Fleischesser, wäre dem so, hätten wir auf der Karte sicherlich schnell ein Ersatzgericht gefunden. Daher möchte ich dies dem Restaurant auch nicht anlasten.
In dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu großer Andrang im Julche - eine erfolgreiche Eröffnung" PetraIOIn dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der
Geschrieben am 15.10.2015 2015-10-15| Aktualisiert am
15.10.2015
Besucht am 13.10.2015
Erst unser zweiter Besuch bei dem italienischen Gastronomenpaar Turacchio, aber wieder ein gelungener Abend.
Ich fragte kurz vorher telefonisch an, ob noch ein Platz für zwei Personen frei sei. Die Chefin selbst am Telefon bejahte freundlich. Glück gehabt! Reservierung ist hier absolut empfehlenswert. Bei anderen Spontanversuchen war bereits ausgebucht oder wir erwischten Urlaub oder Ruhetag. Sicherlich hat das Restaurant eine große Anzahl Stammkunden.
Das Restaurant liegt, leicht zu übersehen, an der stark befahrenen Hauptstraße im Stadtteil Idar. Parkplätze findet man in der Umgebung, ein paar Schritte zu Fuß muss man jedoch einplanen. Das Restaurant ist nicht gehbehindertengerecht.
Service:
Der Service wurde an diesem Abend von der Chefin und einem Mitarbeiter bestritten. Man hat den Eindruck, es handelt sich im Service und in der Küche um ein langjährig eingespieltes Team. So wurden wir sehr herzlich und aufmerksam betreut, auch für ein paar lockere Worte fand sich noch Zeit. Das sind diese inhabergeführten Häuser, die die italienische familiäre Gastlichkeit an den Gast bringen.
Wir durften uns noch einen Platz aussuchen. Getränke wurden aufgenommen und zügig gebracht. Die Speisen nach angenehmer Wartezeit.
Obwohl Salz und Pfeffermühle auf dem Tisch bereit stand, wurden unaufgefordert noch Olivenöl, Balsamico und eine große Pfeffermühle auf unserem Tisch bereitgestellt. Zur Vorspeise frisches Baguette gereicht.
Zwischendurch die Frage, ob alles recht ist. Das Serviceduo sehr aufmerksam und freundlich.
Die nette Einladung von Frau Turacchio auf einen Espresso oder „Verdauer“ schlugen wir dieses Mal aus. Erkältungsbedingt brachen wir ungemütlich schnell auf, für meinen Mann wurde es Zeit für Couch und Tee.
Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,75 l Schwollener Mineralwasser zu € 4,00
Kirner Pils 0,25 l zu € 2,00
Frascati 0,25 l zu € 6,00. Der Preis stach für unsere örtliches Niveau ins Auge. Dafür allerdings auch besser als die üblichen „Frascati-Verdächtigen“.
Die Speisekarte bietet eine italienische Kurzreise mit allem was dazu gehört. Und nicht mehr als man braucht. Also keine überladene Speisenauswahl, sondern eine die die Bevorratung von frischen Lebensmitteln erlaubt.
Sehr verlockend für uns: Die gemischte Fischplatte für 2 Personen zu € 70,00. Die habe ich mir gemerkt. Für einen Zeitpunkt, bei dem der Geschmackssinn und der Appetit nicht durch Erkältung getrübt sind.
Als Vorspeise wählten wir beide: Thunfischsalat mit Bohnen in der kleinen Portion zu € 6,00.
Alle Salate können als kleine und große Portion gewählt werden.Schlichte Beschreibung – große Wirkung.
Nett angerichtet auf einem ovalen Teller serviert. Reichlich Thunfisch, dicke weiße Bohnen, Zwiebelringe, schwarze Oliven auf dem Salatbett. Ein paar Karottenraspel und Radieschenscheiben bringen Farbe auf den Teller. Das schlichte Essig-Öl-Dressing passt perfekt, nachwürzen war absolut nicht nötig. Für mich hätte es etwas mehr Salat sein können. Mein Mann stellte aber klar: Es heißt Thunfischsalat und nicht Salat mit Thunfisch! Wo er Recht hat, hat er Recht!
Als Hauptgang für uns beide eine große Pizza zu je € 9,00. Der extra Knoblauch wird mit € 0,50 berechnet.
Für mich die Pizza Primavera. Belag: Käse, Tomaten, grüne Peperoni, frische Champignons , Paprika und Zwiebeln.
Für meinen Mann Pizza Stagioni.Belag: Käse, Tomaten, Artischocken, Peperoniwurst, Zwiebeln und frische Champignons.
Die Pizzen kommen dampfend heiß aus dem Ofen und der Anblick und der Duft lässt uns wissen: Die schmeckt! So war es dann auch! Schöner dünner und krosser Teig. Der frische Belag genau richtig dosiert und perfekt gebräunt. Beide Pizzen schön würzig und wirklich groß!
Ambiente:
„Traditionell“ fällt mir hierzu ein. Kein moderner Schnickschnack, sondern mit den Jahren gewachsene italienische Gemütlichkeit. Bilder, Blumen, aktuelle Angebote (frische Muscheln), sogar Zeitschriften für den Gast liegen bereit.
Die Tische sind sauber und gepflegt eingedeckt. Die Kerze wird gleich angezündet. Auf jedem Tisch eine frische Rose.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit: Der Abend hat Spaß gemacht! Für uns die bisher beste in Idar-Oberstein entdeckte Pizza. Wir kommen sehr gerne wieder. Zur Pizza oder auch gerne zum Fisch!
Erst unser zweiter Besuch bei dem italienischen Gastronomenpaar Turacchio, aber wieder ein gelungener Abend.
Ich fragte kurz vorher telefonisch an, ob noch ein Platz für zwei Personen frei sei. Die Chefin selbst am Telefon bejahte freundlich. Glück gehabt! Reservierung ist hier absolut empfehlenswert. Bei anderen Spontanversuchen war bereits ausgebucht oder wir erwischten Urlaub oder Ruhetag. Sicherlich hat das Restaurant eine große Anzahl Stammkunden.
Das Restaurant liegt, leicht zu übersehen, an der stark befahrenen Hauptstraße im Stadtteil Idar. Parkplätze findet man in der... mehr lesen
Gaststätte La Piazza
Gaststätte La Piazza€-€€€Restaurant, Pizzeria0678144049Mainzer Straße 5, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Gemütliches Ristorante unter langjähriger Gastronomenführung" PetraIOErst unser zweiter Besuch bei dem italienischen Gastronomenpaar Turacchio, aber wieder ein gelungener Abend.
Ich fragte kurz vorher telefonisch an, ob noch ein Platz für zwei Personen frei sei. Die Chefin selbst am Telefon bejahte freundlich. Glück gehabt! Reservierung ist hier absolut empfehlenswert. Bei anderen Spontanversuchen war bereits ausgebucht oder wir erwischten Urlaub oder Ruhetag. Sicherlich hat das Restaurant eine große Anzahl Stammkunden.
Das Restaurant liegt, leicht zu übersehen, an der stark befahrenen Hauptstraße im Stadtteil Idar. Parkplätze findet man in der
Nach der diesjährigen Eröffnung hatte ich am 10.06.15 kurzen Beitrag zum Burger 420 geschrieben.
Der bei meinem damaligen Besuch zugesagte Veggie-Burger wurde inzwischen kreiert, da wollte ich mich mal nicht „lumpen“ lassen. Sonst verschwindet der Burger noch mangels Nachfrage von der Karte!
Dieses Mal ergab sich zur Mittagszeit zwischen zwei Terminen mit meinem Bruder eine Pause, also ein kleiner Abstecher nach Medard.
Wir wurden wieder sehr freundlich begrüßt und bedient. Vermutlich sind es Vater und Sohn, die hier die Eröffnung des Imbisses wagten.
Wir wählten von der handgeschriebenen Tafel hinter der Theke. Hier gibt es eine schöne und kreative Speisenauswahl.
Die Bestellung wird an der Kasse aufgenommen und gezahlt. Das Essen wird am Tisch serviert.
Wir wählten:
Texas Burger für meinen Bruder
Veggie-Burger für mich
2 kleine Steakhouse-Pommes
1 x Onion-Rings zum Teilen
1 Coca Cola 0,5 l
1 Mineralwasser 0,5 l
Gesamtrechnung : Knappe 20,00 €
Da es draußen recht kühl war wählten wir einen Platz im Innern. Die Heizung wurde sofort extra für uns noch hochgedreht.
Die Einrichtung ist sehr schlicht, modern, gepflegt und sauber. Es wurde frisch renoviert. Es riecht nach frischen Speisen (und nicht nach Imbiss, Frittierfett o. ä.).
Die Burger und Beilagen wurden frisch zubereitet und nach angenehmer Wartezeit serviert.
Mein Veggie-Burger mit 2 Kartoffel-Gemüserösti, Salatblättern. Dazwischen eine frische und hausgemachte Salsa mit feinen Würfeln Paprika, Tomate, Zwiebeln, etwas Chili. Gut abgeschmeckt. Die Rösti sehr fein und schön knusprig.
Hat mir richtig gut geschmeckt.
Der Texas-Burger mit einem frisch gebratenen Rinderhack-Patty, Tomate, Gurke, Salat, BBQ-Sauce, Röstzwiebeln und kross gebratenem Speck. Der Speck war meinem Bruder etwas zu viel, ist aber Geschmackssache.
Die Pommes knusprig frittiert und von guter Qualität. Und gar nicht so klein, die kleine Portion.
Die Onion-Rings ebenfalls in dicker Knusperhülle, sicherlich gut, aber nicht so ganz mein Fall. Mein Bruder fand sie klasse… so geht´s mit den Geschmäckern.
Man läßt sich hier sogar saisonale Burger einfallen: Zur Zeit gibt es den Montana Burger. Burgerbrötchen, Kürbis, bestes Beef, Gemüsepattie, Salat, Röst und normale Zwiebeln abgerundet durch eine herzhafte Currycreme... hier war ich nicht auf Zack. Den hätte ich sicherlich auch ohne Beef bestellen können. Das "Drumherum" finde ich nämlich richtig klasse.
Die Speisen werden in roten Kunststoff-Gitterkörbchen mit Serviette gereicht. Dies mag Burger-Typisch sein, aber so richtig schön finde ich es nicht. Die Burger sehen so gut aus, sie haben etwas Besseres als rotes Plastik verdient.
Dieser Imbiss ist auf jeden Fall eine bessere Alternative zu „normalen“ Imbissen. Insbesondere die frischen Zutaten und der Zukauf beim regionalen Metzger und Bäcker ist richtig lobenswert!
Nach der diesjährigen Eröffnung hatte ich am 10.06.15 kurzen Beitrag zum Burger 420 geschrieben.
Der bei meinem damaligen Besuch zugesagte Veggie-Burger wurde inzwischen kreiert, da wollte ich mich mal nicht „lumpen“ lassen. Sonst verschwindet der Burger noch mangels Nachfrage von der Karte!
Dieses Mal ergab sich zur Mittagszeit zwischen zwei Terminen mit meinem Bruder eine Pause, also ein kleiner Abstecher nach Medard.
Wir wurden wieder sehr freundlich begrüßt und bedient. Vermutlich sind es Vater und Sohn, die hier die Eröffnung des Imbisses... mehr lesen
B420 Burger und mehr
B420 Burger und mehr€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss, Take Away015739487166Hauptstraße 80, 67744 Medard
3.5 stars -
"Eine Rast wert!" PetraIONach der diesjährigen Eröffnung hatte ich am 10.06.15 kurzen Beitrag zum Burger 420 geschrieben.
Der bei meinem damaligen Besuch zugesagte Veggie-Burger wurde inzwischen kreiert, da wollte ich mich mal nicht „lumpen“ lassen. Sonst verschwindet der Burger noch mangels Nachfrage von der Karte!
Dieses Mal ergab sich zur Mittagszeit zwischen zwei Terminen mit meinem Bruder eine Pause, also ein kleiner Abstecher nach Medard.
Wir wurden wieder sehr freundlich begrüßt und bedient. Vermutlich sind es Vater und Sohn, die hier die Eröffnung des Imbisses
Geschrieben am 03.10.2015 2015-10-03| Aktualisiert am
07.10.2015
Die Dorf Chronik hat den
Gastronomiewettbewerb - " So schmeckt die Südpfalz " 2015 - gewonnen!
Auszug: "Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich das Restaurant Dorfchronik aus Maikammer sichern, welches sowohl beim Publikum als auch bei der Jury weit vorne lag. Insbesondere der Geschmack des Menüs und das gemütliche Ambiente sowie der professionelle Service konnten hier punkten".
Außerdem bekommt das Weingut der Dorf Chronik (Weingut Stefan Schwaab) erneut den Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz verliehen.
(für besondere Leistungen der Wein- und Sektprämierung 2015).
Von der hervorragenden Küche und den Weinen konnten wir uns bei unserem letzten Besuch im Mai erneut überzeugen!
Herzlichen Glückwunsch!
Die Dorf Chronik hat den
Gastronomiewettbewerb - " So schmeckt die Südpfalz " 2015 - gewonnen!
Auszug: "Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich das Restaurant Dorfchronik aus Maikammer sichern, welches sowohl beim Publikum als auch bei der Jury weit vorne lag. Insbesondere der Geschmack des Menüs und das gemütliche Ambiente sowie der professionelle Service konnten hier punkten".
Außerdem bekommt das Weingut der Dorf Chronik (Weingut Stefan Schwaab) erneut den Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz verliehen.
(für besondere Leistungen der Wein- und Sektprämierung 2015).
Von der hervorragenden Küche und den Weinen konnten wir uns bei unserem letzten Besuch im Mai erneut überzeugen!
Herzlichen Glückwunsch!
stars -
"Gastronomiepreis gewonnen!" PetraIODie Dorf Chronik hat den
Gastronomiewettbewerb - " So schmeckt die Südpfalz " 2015 - gewonnen!
Auszug: "Den Preis als Geheimtipp der Region konnte sich das Restaurant Dorfchronik aus Maikammer sichern, welches sowohl beim Publikum als auch bei der Jury weit vorne lag. Insbesondere der Geschmack des Menüs und das gemütliche Ambiente sowie der professionelle Service konnten hier punkten".
Außerdem bekommt das Weingut der Dorf Chronik (Weingut Stefan Schwaab) erneut den Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz verliehen.
(für besondere Leistungen der Wein- und Sektprämierung
Geschrieben am 20.09.2015 2015-09-20| Aktualisiert am
20.09.2015
Besucht am 19.09.2015
… vor ca. 15 und 10 Jahren war ich zuletzt in der wunderschönen Lohmühle. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Der nächste Besuch dauert keine Jahre!
Im Oktober feiert das Restaurant sein 20jähriges Bestehen. An diesem abgelegenen Fleckchen muss man dies erst mal schaffen.
Das Landidyll liegt im mittem im Grünen zwischen Meddersheim und Meisenheim. Ab Meddersheim gibt es Wegweiser, ich kann mir aber vorstellen, dass manch ein Gast schon dachte, er hätte sich verfahren.
Direkt, aber versteckt, an der L376 gelegen, weißt ein großes beleuchtetes Schild den Eingang zur Lohmühle. Geparkt wird auf dem eigenen Parkplatz, ein kleiner geschotterter Fußweg geht wenige Meter zur Mühle. Damen in Highheels laufen Gefahr stecken zu bleiben… oder lassen sich über die Schwelle tragen.
Reserviert hatten wir telefonisch erst am Tag unseres Besuches und hatten wirklich mal Glück, noch einen Tisch zum Abendessen zu ergattern. Einige vorangegangene Reservierungsversuche scheiterten. Entweder war ausgebucht, wir haben einen Ruhetag oder Betriebsurlaub erwischt.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt uns zu unserem reservierten Platz gebracht. Die 3 Damen im Service, einheitlich in schwarzen Kleidern, hatten alle Hände voll zu tun. Es waren alle Plätze, auch auf der Empore besetzt. Darunter 2 kleinere Gesellschaften.
Die Karte wurde uns gereicht, Getränke und Speisen aufgenommen. Die Damen agierten sehr aufmerksam und immer freundlich.
Trotz des vollen Hauses kamen die Vorspeisen sehr zügig, direkt nach dem Küchengruß. So baten wir um eine längere Pause zum Hauptgang. Auch das hat prima geklappt. Fragen wurden sofort oder nach kurzer Klärung mit der Küche beantwortet.
Speisen und Getränke:
1 Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l, € 5,00
1 Glas trockener Winzersekt (für mich als Nicht-Fahrer) als Apéritif , € 5,50
Rivaner, trocken, Weingut Barth, Kirschroth, 0,2 l, € 4,00 für meinen Mann
Spätburgunder, trocken, Weingut Hexamer, 0,2 l, € 5,00 für mich.
Espresso als „Dessert“ € 2,60
Die Speisekarte gepflegt in eine Holzkladde eingebunden.
Regionale Naheweine bekannter Winzer sind gut sortiert aufgeführt. Regionalität beim Bezug der Produkte wird hier groß geschrieben. So ist die Lohmühle auch Mitglied im SooNaheVerband.
Die 1. Seite ist die „Saisonkarte“. Es folgen weitere Verlockungen gut durchdachter kreativer Speisen. Darunter auch kreative vegetarische Gerichte.
Als Gruß aus der Küche wurden 2 Sorten frisches Baguette mit 2erlei Butter serviert. Die erste Sorte eine Butter mit Gorgonzola so wunderbar, wir haben die andere Butter (optisch einfache Butter ) gar nicht mehr probiert.
Ich wählte als Vorspeise: Salat nach Art des Hauses – mit Schafskäsefäden und Baumnüssen – zu € 10,00.
Ein wunderschön angerichteter Teller mit frischen Blattsalaten, Gurken- und Tomatenspalten, Wachtelei, Nektarinen- und Pflaumenscheiben, Walnüssen. Obenauf der sehr aromatische (aber nicht penetrante) Schafskäse. Ein leichtes, fein abgeschmecktes Essig-Öl-Dressing rundete die Augenweide top ab.
Meinem Mann gefiel das Tatar vom Matjesfilet mit Salatbouquet zu € 10,50.
Schön angerichtet auf dem Glasteller. Die Matjes fein gewürfelt und mit Kräuterschmand gemischt. Dadurch würzig, aber mild. Salatbeilage frisch und mit etwas Rotkohlsalat verfeinert.
Zu den Vorspeisen wurde nochmals unaufgefordert Brot nachgereicht.
Mein Hauptgang von der Saisonkarte: Rückensteak vom Soonwaldhirsch, Pfifferlinge, Gemüsebouquet und Kartoffelkroketten zu € 26,00
Die Kroketten konnte ich problemlos in hausgemachte Spätzle tauschen.
2 Medaillons, butterzart und gerade noch medium. Für mich hätten sie etwas früher aus der Pfanne gekonnt, ich habe aber auch beim Bestellen keinen Wunsch zum Gargrad geäußert. Ein feines Sößchen und reichlich Pfifferlinge.
Mein Mann blieb beim Fisch: Roulade von Zander und Lachs im Wirsingblatt, Blattspinat und Bandnudeln zu € 17,50. Kein Problem den Blattspinat ebenfalls in Gemüsebouquet zu tauschen.
Die Fischroulade wurde saftig dampfgegart serviert. Mit einem feinen Sahne(Safran?)Sößchen. Optik und Geschmack einwandfrei.
Unsere Beilagen ja nahezu identisch. Bandnudeln und Spätzle hausgemacht. Gemüse (Karotten, Tomate, Brokkoli, Blumenkohl, grüne Bohnen) mit schönem Biss.
Der Hammer auf beiden Tellern: Ein Mini-Steckrübensoufflé! Eine feine Überraschung aus der Küche.
Die Küche überzeugte absolut professionell. Die Auszeichnungen des Restaurants (Feinschmecker, Schlemmer Atlas, Guide Michelin…) kommen nicht von ungefähr.
Einzige Klage: Der Espresso (serviert mit feiner Praline) schmeckte uns gar nicht. Aber den hat ja die Maschine gekocht.
Ambiente:
Einfach schön! Das alte Gemäuer steht seit 1471! Innen mit viel sichtbarem Stein und Fels hat einen ganz besonderen Reiz. Hier haben die Eheleute Maletzke viel Herzblut, Kraft und sicherlich auch Geld investiert. Hier wurde mit Fingerspitzengefühl restauriert. Am Eingang hängen alte Fotos vom Aufbau der Mühle, es standen wohl nur die Grundmauern. Höchst interessant.
Es ist sehr gemütlich und geschmackvoll stimmig eingerichtet (wunderschöne antike Holzmöbel), nippesfrei dekoriert und angenehm beleuchet.
Die Tische mit gestärkten Tischtüchern und Stoffservietten eingedeckt. Kerze, frische Rose.
Leider war ich bisher immer im Herbst /Winter hier. Die Außenterrasse mit Blick ins Grüne ist im Sommer bestimmt herrlich!
Toiletten sehr sauber und gepflegt. Papier- und Froteehandtücher liegen zur Auswahl bereit.
Fazit : 5 unbedingt wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
… vor ca. 15 und 10 Jahren war ich zuletzt in der wunderschönen Lohmühle. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Der nächste Besuch dauert keine Jahre!
Im Oktober feiert das Restaurant sein 20jähriges Bestehen. An diesem abgelegenen Fleckchen muss man dies erst mal schaffen.
Das Landidyll liegt im mittem im Grünen zwischen Meddersheim und Meisenheim. Ab Meddersheim gibt es Wegweiser, ich kann mir aber vorstellen, dass manch ein Gast schon dachte, er hätte sich verfahren.
Direkt, aber versteckt, an der L376... mehr lesen
Restaurant Lohmühle
Restaurant Lohmühle€-€€€Restaurant, Landgasthof067514574An der Straße nach Meisenheim 1, 55566 Meddersheim
4.5 stars -
"Ich wusste gar nicht mehr, wie wunderschön es hier ist…" PetraIO… vor ca. 15 und 10 Jahren war ich zuletzt in der wunderschönen Lohmühle. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Der nächste Besuch dauert keine Jahre!
Im Oktober feiert das Restaurant sein 20jähriges Bestehen. An diesem abgelegenen Fleckchen muss man dies erst mal schaffen.
Das Landidyll liegt im mittem im Grünen zwischen Meddersheim und Meisenheim. Ab Meddersheim gibt es Wegweiser, ich kann mir aber vorstellen, dass manch ein Gast schon dachte, er hätte sich verfahren.
Direkt, aber versteckt, an der L376
Geschrieben am 17.09.2015 2015-09-17| Aktualisiert am
17.09.2015
Besucht am 12.09.2015
Diese Kritik mit herzlichen Gruß an Simone bwz. „Mone“– immer dankbar für einen guten Gastrotipp!
Endlich mal wieder ein Treffen mit unseren Freunden, den Saarschmeckers. Dieses Mal gingen wir auf´s Ganze:
Nicht nur gemeinsam schlemmen, sondern auch anschließendes Abendprogramm! Hierzu schleppten wir die Saarschmeckers kurze Hand mit: Zauberkünstler und Bauchredner Enzo Lorenzo (www.enzotainment.de) stand mit seinem Progamm "Bauchsch(m)erzen" auf der Bühne.
Dies brachte ein sehr frühes Abendessen mit sich, die Öffnungszeit sollte vor 18.00 Uhr liegen um nicht zu hetzen.
Saarschmecker versicherte mir: Im „El Greco“ schmeckt es dir!
Meine Aussage seit Jahren: „Griechisch ist nicht mein Ding“. Die Bekehrung und innerliche Einkehr nahm also ihren Lauf…
Die telefonische Tischreservierung übernahm ich – sehr freundlich, der Herr am Ende der Leitung!
Service:
Mein Mann und ich trafen wenige Minuten vor den Saarschmeckers ein. Freundliche Begrüßung durch den Chef. Er brachte uns in den hellen halbrunden hellen Raum und wies auf den reservierten Tisch.
Er war aufmerksam und sehr freundlich. Wir bestellten schon einmal 1 Flasche Mineralwasser und stöberten in der Karte bis zum Eintreffen der Saarschmeckers.
Wir wurden den gesamten Abend sehr freundlich und aufmerksam bedient. Der Chef des Hauses wurde von weiblichen Mitarbeiterinnen unterstützt.
Schnell füllte sich das Restaurant – schön und ein gutes Zeichen. Lediglich das Abräumen der Teller nach dem Hauptgang ließ etwas auf sich warten. Dies war wohl die Zeit, an dem die meisten Gäste eintrafen.
Da wir ja noch ein „Event“ hatten, zahlten wir bereits kurz nach 19.00 Uhr. Hier eine überaus positive Abwicklung: Kurz die Aufteilung unserer „Zeche“ abgefragt, bekamen beide Paare einen getrennt gedruckten Kassenbeleg ausgehändigt.
Speisen und Getränke:
Erst mal eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 4,40.
Ich wählte aus der Getränkekarte den einzigen trockenen Weißwein: Kleoni (die Schwester der ägyptischen Kleopatra? Die macht mich vielleicht schöner , jünger und aparter?) Also eine Karaffe 0,25 l zu € 3,50 bestellt und… der war besser als mancher Wein beim Standarditaliener. Zu meiner Optik: Leider meine glatte Fehlinterpretation oder ich hätte mehr trinken müssen!
Mein Mann ganz mutig: „Retsina ist doch typisch griechisch!“ Ebenfalls eine Karaffe 0,25 l zu € 3,50 bestellt. Es ist schon ein ganz anderer Geschmack, dieser geharzte Wein. Aber in diesem Fall unseres seltenen griechischen Essens passend und mal was anderes. Nächstes Mal nehme ich auch Retsina!
Gruß aus der Küche erfolgte als obligatorischer Ouzo. Der war von der Sorte "für Freunde".
Vor fast 15 Jahren, mit meiner besten Freundin auf Rhodos, wies die Bedienung auch auf die heilende Ouzo-Wirkung hin: "Ouzo hilft gegen Allem"... nach 3 weiteren Ouzo der nächste Ratschlag "Zu viel Ouzo machen dicken Kopf an nächsten Morgen". Wir versicherten ihr, dass wir Pfälzer Mädels das vertragen! Ja, die Jahre vergehen.
Zurück nach Birkenfeld:
Bei den Vorspeisen tat ich mir sehr schwer. Alle kalten Vorspeisen fleischlos – mein el dorado!
Ohne „griechisch“-Erfahrung liebäugelte ich mit der Fischrogencreme Taramas, davon habe ich schon bei unserem Ranking-Griechen-Experte gelesen. Besann mich aber eines Besseren. Wenn schon griechisch, dann die volle Dosis:
Gemischte Vorspeise mit Tzaziki, Taramas, Dolmadakia, Tirosalata, Calamares Salat, Oliven und Peperoni zu € 8,20. Meine Mitstreiter versicherten mir vor der Bestellung, mir zu helfen (die wollten nur schnorren!) .
Die servierte Platte war liebevoll angerichtet (s. Foto) und geschmacklich richtig fein! Am wenigsten hat mich Taramas überzeugt, da war wenig Geschmack zu spüren oder ich hatte eine falsche Vorstellung. Gut, daß ich dies nicht als einzelne Vorspeise wählte. Die zarten Calamares und Triosalata (pikante Schafskäsecreme) haben mir am Besten geschmeckt. Dazu wurde frisches Baguette serviert. Eine üppige Vorspeise und ich war den Helfern dankbar.
Mein Mann wählte das Knoblauchbrot zu € 3,80. 5 Scheiben, ähnlich Bruchetta. Leider schon etwas angeweicht aber auch gut.
Die Hauptspeisen:
Meine Wahl: Die Fischplatte mit Seezungenfilet, 2 Scampi (mal eine deutliche Ansage) und Calamaresringe. Dazu hausgemacher Remouladensauce, Salat und Reis zu € 16,20. Den Beilagensalat tausche ich auf erfahrenen Rat der Saarschmeckerin in den griechischen Bauernsalat. Kein Problem, die geringe Differenz von € 1,60 wurde auf dem Kassenbeleg ausgewiesen.
Alles hat richtig gut geschmeckt. Heiß serviert, schön angerichtet. Die hausgemachte Remoulade wirklich hausgemacht, Fisch / Meeresfrüchte saftig und zart. Das feine Fischfilet versteckte sich unter Calamares und Scampi - keine Chance, ich habe es gefunden! Dazu gewürzter Tomatenreis. Der Bauernsalat mit frischen Zutaten und gut abgeschmecktem Essig-Öl-Dressing.
Mein Mann nahm die Scampi mit Pommes frites und Beilagensalat zu € 17,90. Auch er sehr zufrieden mit seiner Wahl.
Der Beilagensalat mit leichtem Joghurtdressing.
Mit unseren Speisen wurden Teller für die Abfälle und Zitronentücher zum Reinigen der Finger gereicht.
Positiv auch: Auf der Homepage sind viele Speisen bebildet. Keine Augenwischerei: Sie werden vor Ort genau so appetitlich serviert!
Ambiente:
Sauber, gepflegt mit typisch griechischen Elementen. Nicht überladen, Tische gepflegt eingedeckt. Frische Blume, Windlicht, Salz und Pfeffer, Papierservietten mit Griechisch-Grundkurs.
Außen gibt es auch schöne Sitzplätze. Für uns war es leider schon zu kühl.
Das Restaurant ist ebenerdig, auch die Toiletten (allerdings ohne Behindertentoilette).
Toiletten ebenfalls sehr sauber, gut belüftet, Wickeltisch für die Kleinen steht bereit. Diverse Macken wurden kaschiert. Völlig ok.
Fazit:
Ich bin bekehrt:
Griechisch geht doch! Gewusst wo! Das wissen wir jetzt und waren bestimmt nicht zum letzten Ma(h)l im El Greco.
Im anschließenden Abendprogramm wurden die Lachmuskeln gefordert und dies half dem gefüllten Leib (besonders meinem) und natürlich der Seele. Aaahh…. Schön war es!
Diese Kritik mit herzlichen Gruß an Simone bwz. „Mone“– immer dankbar für einen guten Gastrotipp!
Endlich mal wieder ein Treffen mit unseren Freunden, den Saarschmeckers. Dieses Mal gingen wir auf´s Ganze:
Nicht nur gemeinsam schlemmen, sondern auch anschließendes Abendprogramm! Hierzu schleppten wir die Saarschmeckers kurze Hand mit: Zauberkünstler und Bauchredner Enzo Lorenzo (www.enzotainment.de) stand mit seinem Progamm "Bauchsch(m)erzen" auf der Bühne.
Dies brachte ein sehr frühes Abendessen mit sich, die Öffnungszeit sollte vor 18.00 Uhr liegen um nicht zu hetzen.
Saarschmecker versicherte mir: Im... mehr lesen
el Greco
el Greco€-€€€Restaurant067829898439Königsberger Str. 1, 55765 Birkenfeld
4.0 stars -
"Für mich bitte nicht griechisch… oder doch?" PetraIODiese Kritik mit herzlichen Gruß an Simone bwz. „Mone“– immer dankbar für einen guten Gastrotipp!
Endlich mal wieder ein Treffen mit unseren Freunden, den Saarschmeckers. Dieses Mal gingen wir auf´s Ganze:
Nicht nur gemeinsam schlemmen, sondern auch anschließendes Abendprogramm! Hierzu schleppten wir die Saarschmeckers kurze Hand mit: Zauberkünstler und Bauchredner Enzo Lorenzo (www.enzotainment.de) stand mit seinem Progamm "Bauchsch(m)erzen" auf der Bühne.
Dies brachte ein sehr frühes Abendessen mit sich, die Öffnungszeit sollte vor 18.00 Uhr liegen um nicht zu hetzen.
Saarschmecker versicherte mir: Im
Die alte Kellerei in Kirn ist ein imposantes Gebäude im Zentrum. Nicht zu übersehen. Dennoch war uns die Gastronomie des Hauses nicht recht bewusst.
Inzwischen steht das ehrwürdige Gebäude unter Denkmalschutz.
Im regionalen Radiosender wird zur Zeit Werbung des Hotel-Restaurant gesendet. Gehört habe ich sie nie komplett, aber es war die Rede von Speisen aus dem „Backes“ (alter Begriff für Backhaus oder Ofen, meist zum Brot backen genutzt). Das hörte sich doch gut an.
Telefonisch hatte ich vorher einen Tisch reserviert. Der Chef war selbst am Telefon und sehr freundlich!
Parken ist schwierig. Wenige Parkplätze am Haus. Das schreckliche Parkhaus in der Nähe muss man im Dunkeln nicht haben. Wir parkten etwas weiter weg, 5 Minuten Fußweg sind gut zu schaffen :-)
Service:
Der Service wurde von der Chefin und einem Mitarbeiter betrieben. Beide freundlich und aufmerksam. Das Restaurant füllte sich stetig und beide hatten viel zu tun. Dennoch alles professionell und der erfahrene Mitarbeiter verstand es besonders, mit den Leuten locker und nett mit den Gästen umzugehen. Das passt hier!
Fragen wurden gut beantwortet, man weiß hier, was wie zubereitet wird. Und mit einer Reklamation wurde so perfekt umgegangen, ich glaube, so ist es uns noch nie passiert. So kann man Kunden gewinnen, auch wenn was schief gegangen ist!
Die Wartezeiten auf Speisen und Getränke waren immer passend und angenehm.
Speisen und Getränke:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 4,60
Toll - das Wasser im Kühler mit Eisboden! Bei diesem Sommer sicherlich gerne gesehen und mitgedacht!
Grauburgunder, trocken, Weingut Edelberg in Weiler 0,2 l zu € 4,80
Die Speisekarte bietet eine schöne Auswahl an Gerichten. Darunter auch Flammkuchen aus dem Backes. Die Fleischgerichte wurden zum Teil in Gusspfannen serviert, es sah alles sehr gut aus, die Gäste zufrieden.
Ein Gruß aus der Küche wurde serviert: Sehr leckeres und nussiges Baguette mit einem cremigen Käsedipp. Fein!
Unsere Wahl fiel auf:
Als Vorspeise bekam mein Mann seinen Beilagensalat vorab serviert.
Mir war auch nach Salat. Auf der Karte entdeckte ich: Bunte Blattsalate mit Sauerrahmdressing und gebratenen Pilzen. Die Chefin meinte, als Vorspeise sei dies sicherlich zu viel, bot aber gleich eine kleinere Portion an. Dies nahm ich gerne an und die gut portionierte Vorspeise wurde mit € 2,50 abgerechnet (zusätzlich aufgrund Reklamation ermäßigt).
Die Salate wurden in sehr schöner Porzellanschale serviert. Ich hatte mit meiner Wahl Glück, denn auf dem Beilagensalat meines Mannes war unter anderem ein Krautsalat mit KÜMMEL… und den mag ich gar nicht.
Mein Salat auch sehr schön, die Pilze eine Tiefkühlmischung. Frische Pilze hätten mir natürlich besser gefallen, aber bei dem Preis war dies so ok.
Das Sauerrahmdressing sehr gut.
Die Hauptspeisen: Ganze Dorade aus dem Backes mit Folienkartoffeln und Kräuterquark zu € 17,80 für mich.
Mein Mann wählte den Fischteller: Lachsfilet, Forellenfilet und Riesengarnelen vom Grill mit Bratkartoffeln, Sauce Choron und Beilagensalat zu € 16,80.
Die Speisen wurden nett angerichtet serviert.
Mein Teller sehr gefüllt, ein extra Teller für die Gräten wurde mir dann nach einem kleinen Wink serviert. Die Dorade außen knusprig und innen saftig. Nach einigen schmackhaften Bissen stellte ich leider fest, das an der Mittelgräte der Fisch noch fast roh war. Die Chefin wollte gerade fragen, ob alles ok ist. Bot gleich an, den Fisch nochmals in den Ofen schieben. Nett gemeint, doch ich lehnte ab. Da die Fischhaut schon ab war, hatte ich Bedenken, dass der Fisch dann trocken wird. Außerdem wollten wir gerne gemeinsam essen. In dem rustikalen Ofen den Gargrad zu treffen ist sicherlich schwierig.
Ich aß dann einfach die gegarten Teile der Dorade und die waren richtig gut und aromatisch. Die Dorade war sogar mit Kräutern gefüllt. Die Folienkartoffeln (auch aus dem Backes) wurden ohne Folie serviert und waren sicherlich auch ohne Folie im Backes. Großes Lob – weg mit dem Alu! Die Kartoffeln waren so lecker – Kartoffeln mit Quark hätten schon gereicht. Dazu noch eine Salatbeilage inklusive Krautsalat mit Kümmel… der wanderte zu meinem Mann.
Der Fischteller meines Mannes war auch eine ordentliche Portion. Hier hätte der Fisch teilweise etwas früher aus der Pfanne gekonnt, war aber noch ok. Die hausgemachten Bratkartoffeln nicht knusprig aber gut gewürzt. Die Sauce Choron 2farbig angerichtet nicht ganz sein Geschmack. Ein anderer Gast wäre vielleicht begeistert gewesen.
Nach dem Essen wurde uns noch ein Schnäpschen oder Likörchen auf´s Haus angeboten. Wegen der Dorade. Ich überzeugte den Herrn vom Service, dass ich nicht so süß bin. So bekamen wir beide einen ordentlich eingeschenkten Obstbrand. Damit war für mich die „Sache mit der Dorade“ vollkommen abgeschlossen. Beim Zahlen dann der Hinweis: „Die Dorade ist weggeschwommen“. Alles diskutieren nutzte nichts, denn dies war nicht nötig. Ich war satt, es hat geschmeckt und ca. 1/3 der Dorade ging zurück. Wiedergutmachung erfolgte an Hand des verdienten Trinkgeldes.
Ambiente:
Stimmiges rustikales Ambiente. Viel Holz, hell verputzte Wände. An den tiefen Fensternischen sieht man, wie dick das Gemäuer ist. Cremefarbene Tischläufer, frische Rosen und eine Kerze sorgen für gepflegte Stimmung.
Die Toiletten im Keller sind sauber und sehr gepflegt. Der „Kellerduft“ sei dem jahrhunderte alten Gebäude verziehen. Ich meine, im Vorbeigehen eine Rollstuhltoilette entdeckt zu haben. Beim nächsten Besuch achte ich gezielt darauf und pflege dies dann nach.
Fazit:
Preis-Leistung stimmt hier auch ohne stornierte Hauptspeise. Große Wertschätzung des Gastes, so erlebt man sie selten. Es ist kein "Sternehaus" das hier bewertet wird. Nächstes Mal lockt dann wohl der Flammkuchen.
Die alte Kellerei in Kirn ist ein imposantes Gebäude im Zentrum. Nicht zu übersehen. Dennoch war uns die Gastronomie des Hauses nicht recht bewusst.
Inzwischen steht das ehrwürdige Gebäude unter Denkmalschutz.
Im regionalen Radiosender wird zur Zeit Werbung des Hotel-Restaurant gesendet. Gehört habe ich sie nie komplett, aber es war die Rede von Speisen aus dem „Backes“ (alter Begriff für Backhaus oder Ofen, meist zum Brot backen genutzt). Das hörte sich doch gut an.
Telefonisch hatte ich vorher einen Tisch reserviert. Der Chef... mehr lesen
Alte Kellerei Restaurant
Alte Kellerei Restaurant€-€€€Restaurant06752131965Kallenfelser Straße 1, 55606 Kirn
4.0 stars -
"Traditionshaus mit guter Küche und nettem Service" PetraIODie alte Kellerei in Kirn ist ein imposantes Gebäude im Zentrum. Nicht zu übersehen. Dennoch war uns die Gastronomie des Hauses nicht recht bewusst.
Inzwischen steht das ehrwürdige Gebäude unter Denkmalschutz.
Im regionalen Radiosender wird zur Zeit Werbung des Hotel-Restaurant gesendet. Gehört habe ich sie nie komplett, aber es war die Rede von Speisen aus dem „Backes“ (alter Begriff für Backhaus oder Ofen, meist zum Brot backen genutzt). Das hörte sich doch gut an.
Telefonisch hatte ich vorher einen Tisch reserviert. Der Chef
Auf dem Rückweg von Bad Münster war noch Zeit für einen Abstecher auf die Altenbaumburg. Hier war ich noch nie. Erst nach dem Besuch dort, habe ich gesehen, dass Kritikerfreund „Saarschmecker“ dieses Jahr auch schon einen zufriedenen Ausflug zur Burg machte. Hier kann ich nur sagen: Volle Zustimmung seiner Kritik vom 08.07.15, die hatte ich gar nicht mehr im Sinn!
Die Burg ist wirklich ein schönes Ausflugsziel. Die historische und gut erhaltene Anlage ist schön restauriert, das Flair vergangener Zeiten wurde erhalten. Rund um die Burg gibt es schöne verwunschene Ecken zu entdecken. Die Aussicht ist wunderschön.
Service:
Beim Betreten des Restaurants zur Mittagszeit wurde ich nett, wohl vom Inhaber Herrn Häuser, begrüßt.
Die Frage ob ich auch speisen möchte. Gerne! Speisekarte wurde sofort gereicht. Getränk aufgenommen und gleich serviert. Wartezeit auf mein Essen sehr angenehm. Zwischendurch die Frage, ob alles schmeckt und bezahlen wieder freundlich und angenehm. So fühlt man sich wohl.
Speisen und Getränke:
Eine schöne regionale Speisekarte. Meine Wahl fiel auf: Trockene Nahe-Weinschorle, 0,4 l, € 4,10. Räucherlachs mit Ofenkartoffel n, Sahnemeerrettich, Salatbukett und Joghurtdressing € 12,00.
Serviert wurde auf schönem Porzellan eine große Ofenkartoffel. Diese wurde wohl nur zum Servieren in Alufolie gebettet. Das mag ich gar nicht.
1. Man sollte sowieso auf der Folie nicht schneiden, packt die Kartoffel also gleich aus.
2. Unnötige Müllproduktion. Vielleicht der einzige Zweck, dass die heiße Kartoffel dadurch länger warm bleibt, durch die weiteren kalten Zutaten kann man ja den Teller nicht vorheizen.
Die Kartoffel sehr aromatisch und genau richtig gegart. Serviert mit Schale, dies habe ich so erwartet und stört mich überhaupt nicht. Auf der Kartoffel der Sahnemeerettich, sehr dezent und fein abgeschmeckt . Die Salatbeilage reichlich. Frischer Lollo rosso und bianco, Karottensalat (hausgemacht), Paprika- und Zwiebelringe, Gurkenscheiben. Ein feines und leichtes Joghurtdressing.
Der Räucherlachs stimmte mich optisch kritisch, geschmacklich war ich dann sehr positiv überrascht! Richtig gut! Auch die Portion für ein Mittagessen genau richtig.
Ambiente:
Das alte Gemäuer hat ja sowieso seinen speziellen Charme. Außen gibt es schöne Sitzplätze, aber dafür war es leider an diesem Tag zu kühl und windig.
Innen viel Holz, dunkle polierte Holztische und Holzstühle. Auf dem Tisch ein Spitzendeckchen, Salz-/Pfeffermühle, Teelicht. Alles sehr gepflegt und nett dekoriert.
Die Theke ist leider recht modern gehalten, nicht so passend zum Rest der Einrichtung, aber natürlich nicht schlimm.
Fazit:
Ein tolles Ausflugsziel mit guter Gastronomie. Keine „Tourifalle“ – im Gegenteil. Hier komme ich gerne wieder!
Auf dem Rückweg von Bad Münster war noch Zeit für einen Abstecher auf die Altenbaumburg. Hier war ich noch nie. Erst nach dem Besuch dort, habe ich gesehen, dass Kritikerfreund „Saarschmecker“ dieses Jahr auch schon einen zufriedenen Ausflug zur Burg machte. Hier kann ich nur sagen: Volle Zustimmung seiner Kritik vom 08.07.15, die hatte ich gar nicht mehr im Sinn!
Die Burg ist wirklich ein schönes Ausflugsziel. Die historische und gut erhaltene Anlage ist schön restauriert, das Flair vergangener Zeiten wurde... mehr lesen
4.0 stars -
"Schönes Ausflugsziel mit ordentlicher Gastronomie" PetraIO
Auf dem Rückweg von Bad Münster war noch Zeit für einen Abstecher auf die Altenbaumburg. Hier war ich noch nie. Erst nach dem Besuch dort, habe ich gesehen, dass Kritikerfreund „Saarschmecker“ dieses Jahr auch schon einen zufriedenen Ausflug zur Burg machte. Hier kann ich nur sagen: Volle Zustimmung seiner Kritik vom 08.07.15, die hatte ich gar nicht mehr im Sinn!
Die Burg ist wirklich ein schönes Ausflugsziel. Die historische und gut erhaltene Anlage ist schön restauriert, das Flair vergangener Zeiten wurde
Geschrieben am 09.09.2015 2015-09-09| Aktualisiert am
10.09.2015
Besucht am 09.09.2015
Vorgeschichte:
Heute Abend wollten wir im Stadtteil Idar kurz einen Gutschein im diesjährig eröffneten Brauhaus (s. meine Kritik vom 25.05.15) erstehen. Dort angekommen stellte sich die (eigentlich erwartete) Frage: Warum nicht gleich hier zu Abend essen? Dies hatte sich dann schnell erledigt. Nach der Eröffnungseuphorie scheint das Personal nicht mehr so viel Wert auf Freundlichkeit zu legen, oder wir hatten einen schlechten Tag erwischt.
Also: Gutschein erstanden, kein Bier getrunken und ab zum Parkplatz.
Dort befindet sich angrenzend seit einigen Jahren das China Restaurant „Jade“ (vorher Dynastie). Hier waren wir noch nicht. Die asiatische Küche mögen wir aber. Also: Plan B (Plan C wäre Essen im Etablissement „PetraIO“ gewesen) und ab ins 1. OG (= nicht geeignet für Gehbehinderte).
Service:
Gegen 19.00 Uhr betraten wir das Restaurant und sahen uns nach einem Tisch um. Die Servicedame kam entgegen und wies ohne Zweifel auf Tisch 7 (gefühlte 40 Tische waren noch frei). Schlecht war der Platz nicht, also nahmen wir Platz.
Asiatisch-Deutsch die Frage: „Sie woll Buffet?“. Blick auf das ordentlich aussehende Buffet, warum nicht? Also entschieden wir uns für Buffet. Dienstag – Donnerstag gibt es Buffet, in der Küche war nur 1 Person zu sehen. Also hatte ich meine Zweifel, wie eine Bestellung à la carte zubereitet wird. Buffet-Fans sind wir nicht.
Der Service beschränkte sich also auf das Servieren der Getränke und Abräumen des benutzen Geschirrs. Den Service würde ich als „neutral“ bezeichnen. Aufmerksam: Ja (war auch nix los), asiatische Freundlichkeit: wäre noch zu finden. Wieder ein Abend bei dem ich den Gästen (=wir) mehr Punkte für Freundlichkeit geben würde.
Bezahlen wohl beim Chef: Nett und freundlich. Mit der Rechnung gab es leider noch einen „Kurzen“ auf´s Haus. 1 x genippt – das reicht um allen Geschmack zu vernichten!
Speisen und Getränke:
Mineralwasser, 0,4 l, € 2,90
Mineralwasser, 0,3 l, € 2,30 (immer lieber „groß“ bestellen)
Für meinen Mann: Karlsberg Urpils, 0,4 l, € 3,00 (immer besser, keinen Wein beim Asiaten bestellen)
Für mich mangels trockener Alternativen: Rosé trocken (Les Belliers Ramatue), 0,25 l Karaffe, € 4,50 (lieber beim Asiaten keinen Wein bestellen!!!)
Zum Buffet - € 14,90 pro Person:
Wir freuten uns über vorhandenes Sushi als Vorspeise. Allerdings war der Fisch an der Oberfläche schon recht angetrocknet. Eine Schutzhaube für dieses empfindliche Lebensmittel hätte Wunder bewirkt. Auswahl dürftig, viel Reis, wenig Fisch.
Der Algensalat: Hier schmeckt man Algen, sonst nichts. Würde ich nicht noch einmal wählen.
Die warmen Speisen:
Ich führe sie nicht alle auf! Von allem etwas. Mangels Gästen alles schon recht angetrocknet. Weniger wäre mal wieder mehr. Auch nicht unbedingt stimmig.
Chinesisch-Mongolisches-Buffet: Sushi = Japanisch. Pommes ?? Mini-Schokoküsse beim Dessert???
Die warmen Speisen lauwarm, wurden auf dem nicht vorgewärmten Teller schnell eiskalt. Würzig ist anders. Garnelen konnten nicht mehr trockener werden…
Besser die frisch zubereiteten Speisen vom Teriyaki-Grill (japanisch): Die Zutaten am Bufett ausgesucht und mit Tischnummernklammer am Grill abgegeben, werden diese frisch gebraten und serviert. Hier die Pluspunkte des Abends. Fleisch (asiatisches Känguru?), Fisch und Meeresfrüchte, Pilze und Gemüse stehen zur Auswahl bereit. Vieles (oder fast alles) aufgetaut. Ich entschied mich für Garnelen, Tintenfisch und Grünschalmuscheln (vorgegart), Sojasprossen, Morcheln und Brokkoli.
Mein Mann wählte eine ähnliche Kombination. Teriyaki war frisch und gut.
Mein Co-Kritiker wagte sich noch an die Eisbar. Hier kann man Kalorien abbauen oder muss einen Eispickel im Gepäck haben. Vorgeschmack auf den Winter: Das Eis ist so kalt, da geht nur Eiskratzen. Ein anderer Gast ging massiver vor: Ob der gesamte Arm mit Pulli im Krafteinsatz in der Truhe appetitlich und hygienisch ist?
Sauberkeit und Ambiente:
Gepflegte und sauber eingedeckte Tische. Buffet auch sehr gepflegt. Toiletten sauber, gut gelüftet, etwas Renovierung könnte nicht schaden. Teller zur Selbstbedienung im Wadenbereich der Gäste unterhalb des Buffet arrangiert – nicht so toll.
Es gibt auch nette Freiluftplätze auf der umrundenden Außenterrasse im 1 .OG.
Asiatisches, nicht überladenes, Ambiente.
Fazit:
Wir haben gegessen, brauchen aber keine Wiederholung. Besseres asiatisches Essen gibt es in den WOK-Imbissen in Idar und Oberstein heiß auf dem Teller serviert.
Für Preis-Leistung allerdings ok.
Vorgeschichte:
Heute Abend wollten wir im Stadtteil Idar kurz einen Gutschein im diesjährig eröffneten Brauhaus (s. meine Kritik vom 25.05.15) erstehen. Dort angekommen stellte sich die (eigentlich erwartete) Frage: Warum nicht gleich hier zu Abend essen? Dies hatte sich dann schnell erledigt. Nach der Eröffnungseuphorie scheint das Personal nicht mehr so viel Wert auf Freundlichkeit zu legen, oder wir hatten einen schlechten Tag erwischt.
Also: Gutschein erstanden, kein Bier getrunken und ab zum Parkplatz.
Dort befindet sich angrenzend seit einigen Jahren... mehr lesen
Mr. Miao
Mr. Miao€-€€€Restaurant, Take Away06781360717Bismarckstraße 11, 55743 Idar-Oberstein
2.5 stars -
"Kann man, muss man aber nicht haben!" PetraIOVorgeschichte:
Heute Abend wollten wir im Stadtteil Idar kurz einen Gutschein im diesjährig eröffneten Brauhaus (s. meine Kritik vom 25.05.15) erstehen. Dort angekommen stellte sich die (eigentlich erwartete) Frage: Warum nicht gleich hier zu Abend essen? Dies hatte sich dann schnell erledigt. Nach der Eröffnungseuphorie scheint das Personal nicht mehr so viel Wert auf Freundlichkeit zu legen, oder wir hatten einen schlechten Tag erwischt.
Also: Gutschein erstanden, kein Bier getrunken und ab zum Parkplatz.
Dort befindet sich angrenzend seit einigen Jahren
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir dann doch vorab um die Karten um die Getränke wählen zu können.
Getränke und Speisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Noch bevor wir einen Bissen probieren konnten, die Frage, ob wir Salz benötigen. Ich sagte ihr, dass ich dazu erst mal probieren müsste. Warum stellt man dem Gast nicht einfach Salz und Pfeffer bereit?
Reklamationen nahm sie freundlich entgegen, gab sie an die Küche weiter. Insgesamt war sie freundlich und bei 4 Gästen natürlich aufmerksam, machte aber einen sehr unsicheren Eindruck.
Mein Hauptgericht ging komplett zurück. Beim Kassieren dann der Hinweis, das Gericht hätte sie storniert. Ein „davon gehe ich aus“ konnte ich mir nicht verkneifen. Das Gericht meines Mannes, von dem nur wenige Bissen gegessen wurden, wurde voll abgerechnet. Das ist gutes Recht – über Geschmack lässt sich schließlich streiten.
Ein Espresso auf´s Haus wurde als Entschädigung angeboten, den haben wir dankend abgelehnt.
Speisen und Getränke:
1 Glas trockener Grauburgunder zu € 3,50 und 1 Glas trockener Blanc de Noir zu € 3,80. Nähere Herkunft der offenen Weine war nicht beschrieben. Beide Weine aber geschmacklich überzeugend.
Als Vorspeise wählte ich einen großen Vorspeisensalat zu € 5,00, mein Mann einen Beilagensalat zu € 3,00.
Die Salate wurden serviert, Brot gab es nicht dazu. Auf den ersten Blick eine frische Zusammenstellung mit Blattsalaten, Salatgurke, Tomate und groben Zwiebelringen. Das Sour-Cream-Dressing schmackhaft, es ist ja ein amerikanisches Restaurant. In den unteren Schichten fanden sich dann leider sehr welke, matschige Salatblätter, die Anschnitte braun. Das muss die Küche beim Anrichten sehen! Besonders, wenn der Salat an diesem Tag nicht frisch geputzt wurde. Beim Abräumen des Tellers fragte die junge Frau, ob alles Recht war. Ich wies auf die aussortierten Bestandteile mit dem Hinweis, dass ich manche Dinge nicht im Salatteller finden möchte. Sie gab es an die Küche weiter, das war´s.
Trotz „amerikanischer“ Küche findet man auf der ansprechend gestalteten Karte eine schöne Flammkuchenauswahl. Dann folgen amerikanisch-mexikanische Speisen wie Nachos, Chili, Burger, Steaks…
Als Hauptspeisen bestellte mein Mann das Tagesangebot von der Schiefertafel vor dem Restaurant:
Tagliatelle in Steinpilz-Knoblauchsauce zu € 8,90. Auf der Karte gab es noch ein Pastagericht mit Lachs. Daher die Frage, ob man das Gericht noch mit einem Stück Lachs ergänzen könne. Kein Problem! Mit der Lachsergänzung wurden € 10,90 berechnet.
Ich wollte dem Veggieburger zu seiner Daseinsberechtigung verhelfen. Die ausführliche Beschreibung
Veggie Cheese Burger zu € 9,60. Saftiger, leicht scharfer Gemüse-Burger (ca. 120 g) aus Bohnen, Mais, Paprika, Käse, Kräutern und aromatischen Gewürzen, mit Cheddar-Käse ausgebacken, serviert auf einem Burgerbrötchen mit Salat, Special-Sauce, Tomate, Gurke, Zwiebeln und Sour-Cream-Topping, dazu Süßkartoffel-Frites oder Diner Crisp Fries und Coleslaw.
hörte sich toll an!
Beide Speisen wurden schön heiß serviert.
Die Tagliatelle entpuppten sich als breite Bandnudeln von guter Qualität. Diese wurden jedoch völlig von der Sauce erschlagen. Eine wirklich unattraktive Pampe. Weder Pilz noch Lachs in der Sauce erkennbar. Ob es Steinpilze oder eine Waldpilzmischung war? Der Lachs vollkommen zerbröselt in der Masse, mengenmäßig und qualitativ nicht für den Gast nachvollziehbar (waren aber auch nur € 2,00 Aufpreis für Lachs, gerne hätte man mehr für Lachs am Stück gezahlt). Die Sauce war noch nicht mal mehr ein Ragout, man hätte sie noch als Pilz-Lachs-Bolognese bezeichnen können. Auch geschmacklich fiel das Gericht leider komplett durch. Dies sagten wir der Bedienung auch beim Abräumen, sie gab es an die Küche weiter.
Als Deko ging mit der Küche die leidliche Balsamicoschmiererei auf dem Tellerrand durch. In der Mitte trohnte ein Zitronenviertel mit der Schale auf der Pasta (war sicherlich eine BIO-unbehandelte Zitrone) mit aufgespießter Tomate. Nach wenigen Bissen war mein Mann satt.
Mein Teller sah sehr gut aus! Die Küche hatte entschieden, dass ich normale Pommes und nicht die Süßkartoffelvariante bekomme. Der Coleslaw war dann leider nicht amerikanisch sondern sehr pfälzisch mit viel Kümmel zubereitet. Kümmel geht bei mir leider gar nicht. Ich bekam ein extra Tellerchen zum Aussortieren. Da kann die Küche nichts dafür, außer vielleicht ein amerikanisches Rezept zu verwenden.
Der Burger sah gut aus! Ich hob das Gemüsepatty an… und war wirklich fassungslos und schlagartig satt!
Den welken Salat bei der Vorspeise konnte ich noch als Versehen durchgehen lassen. Aber den Gemüsebratling mit der komplett verkohlten und schwarz verbrannten Seite nach unten auf den Burger zu verfrachten und dem Gast anzudrehen??? Da hört der Spaß wirklich auf! Eigentlich hätte der Brandmelder anspringen müssen. Das muss die Küche bemerkt haben!
"Mit Cheddarkäse ausgebacken" war eine Scheibe Cheddar-Scheiblettenkäse aus der Packung aufgelegt.
Die Servicemitarbeiterin bemerkte, dass hier was nicht stimmt. Nahm erstaunt den Teller an sich und sagte, das machen wir gleich nochmal neu. NEIN – bitte nicht!
Morgens hatte ich 1 Brötchen zum Fühstück, sonst nichts. Jetzt war es 20.00 Uhr und ich schlagartig satt. Der Teller ging zurück, aus der Küche hat sich niemand blicken lassen.
Was war da in der Küche los? 2 einfache Gerichte für 2 Gäste zubereiten und dann das? Selbst wenn der Bratling anbrennt (heißt er deshalb "Bratling"?), warum macht man ihn nicht schnell nochmal neu?
Ambiente und Sauberkeit:
Das fein-edele Ambiente im Loungestil wurde vom Vorbesitzer übernommen. Historische Bilder von Kirn an den Wänden. Das ist schon alles sehr schick.
Die Bedienung war passend zur niedrigen Raumtemperatur mit dickem Rollkragenpullover und Schal gekleidet. Wir leider nicht.
Die blanken Tische sind mit Papierserviette, Besteck und Wasserglas eingedeckt. Die Kerze im Windlicht habe ich für unsere romantische Stimmung selbst entzündet.
Mit der Pflege hapert es. Der Tisch wird mit dem Bierdeckel unterfüttert, wohl schon länger, . Spinnen und Spinnenweben an Wänden und Decke. Die Weingläser am Fuß voller trüber Wasserränder. Im hinteren Bereich versperrt eine stillgelegte Eistruhe den Durchgang zum WC, allerlei Kisten stehen in den Ecken rum. Das macht keinen aufgeräumten Eindruck.
Fazit:
1– sicher nicht wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Warum war dieses Restaurant wohl für Samstag Abend nur mit 4 Gästen besucht?