Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934342x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 06.09.2015 2015-09-06| Aktualisiert am
06.09.2015
Besucht am 05.09.2015
Seit diesem Jahr hat das Idarer Kunsthaus Gerwert die Pforten seines ansprechenden Gartens für Gäste geöffnet.
Das Kunsthaus ist schon seinen Besuch wert. Über mehrere Stockwerke kann man hier Bilder und andere schöne Dinge für sein zu Hause erwerben. Und eigene Bilder in den rechten Winkel = Rahmen rücken lassen.
Die Kreativität von Angelika und Christian setzt sich nun in der entspannenden Gartenanlage und dem angrenzenden Wintergarten fort. In Idar-Oberstein wird wohl nichts Vergleichbares zu finden sein. Das Ambiente ist wirklich erstklassig, es gibt viel zu entdecken. Vom Verkehr an der Hauptstraße ist in dem wenige Meter zurückgesetzten Garten nichts mehr zu spüren. Lauschige Sitzplätze, Schirme und Bäume spenden Schatten und der Brunnen plätschert sein Lied.
Ein Schild an der Straße weist schon den ganzen Sommer auf das Café hin. Und dieser tolle Sommer war natürlich genau richtig, um dieses Café zu starten.
Gestern haben wir nun endlich mal die Zeit für einen Besuch gefunden. Die Schönwetterphase hatten wir leider verpasst. Draußen war es uns etwas zu frisch, so machten wir es uns im Wintergarten gemütlich. Im Ofen brannte sogar schon ein gemütliches Feuerchen. Die Einrichtung ist modern-rustikal-einfallsreich. Ein Blümchen auf dem Tisch und ein kleines Windlicht.
Von Oktober - April zieht das Café ins Kunsthaus um.
Wir wurden nett vom Inhaberpaar begrüßt. Die tagesaktuellen kleinen Speisen stehen an den Tafeln vor der Küche.
Eigentlich wollten wir nur eine Tasse Kaffee trinken, mein Mann blieb auch dabei. Mich interessierte aber der Thunfisch auf Ricotta/Kapern mit sardischem Brot zu € 9,00. Dazu dann lieber eine trockene Rieslingschorle statt Kaffee.
Kurz drauf wurde im Wintergarten aufgetischt. Ein großer Pott kräftigen Kaffee mit einem Kännchen gewärmter Milch für meinen Mann.
Der Thunfisch ansprechend im Weckglas, darauf die Ricotta-Kapern-Creme. Das hauchdünne sardische Knuspergebäck zum Dippen dazu ebenfalls im Weckglas. Dazu die gut gekühlte Weißweinschorle.
Der Thunfisch von sehr guter Qualität, das hat man geschmeckt und gesehen! Die Creme schön mit Zitrone abgeschmeckt. So ein richtiger Kapernfan bin ich nicht, aber dies hier war eine perfekte Kombination. Und auch mal eine Leckerei, die mal was anderes ist. Für den doch gehobenen Preis, hätte es allerdings wenigstens etwas mehr Brot sein dürfen!
Die ambitionierte Preisgestaltung liegt nicht nur für Idar-Oberstein im Höchstniveau. Der hausgemachte Kuchen soll jede Sünde wert sein… auch € 5,00 für ein Stück französischen Apfelkuchen oder Zitronenkuchen. Da müssen die Stücke schon groß sein! Oder das Klientel soll gesiebt werden. Nun, es bleibt ja jedem selbst überlassen.
Nichtsdestotrotz: Kunst und Genuss passen hier zusammen! Man sollte sich diese "Entschleunigung" mal gönnen.
Seit diesem Jahr hat das Idarer Kunsthaus Gerwert die Pforten seines ansprechenden Gartens für Gäste geöffnet.
Das Kunsthaus ist schon seinen Besuch wert. Über mehrere Stockwerke kann man hier Bilder und andere schöne Dinge für sein zu Hause erwerben. Und eigene Bilder in den rechten Winkel = Rahmen rücken lassen.
Die Kreativität von Angelika und Christian setzt sich nun in der entspannenden Gartenanlage und dem angrenzenden Wintergarten fort. In Idar-Oberstein wird wohl nichts Vergleichbares zu finden sein. Das Ambiente ist wirklich erstklassig,... mehr lesen
“Kleines Café” am Kunsthaus
“Kleines Café” am Kunsthaus€-€€€Restaurant, Cafe0678127183Hauptstraße 135, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Stimmungsvolles und künstlerisches Ambiente, kleine und feine Speisen" PetraIOSeit diesem Jahr hat das Idarer Kunsthaus Gerwert die Pforten seines ansprechenden Gartens für Gäste geöffnet.
Das Kunsthaus ist schon seinen Besuch wert. Über mehrere Stockwerke kann man hier Bilder und andere schöne Dinge für sein zu Hause erwerben. Und eigene Bilder in den rechten Winkel = Rahmen rücken lassen.
Die Kreativität von Angelika und Christian setzt sich nun in der entspannenden Gartenanlage und dem angrenzenden Wintergarten fort. In Idar-Oberstein wird wohl nichts Vergleichbares zu finden sein. Das Ambiente ist wirklich erstklassig,
Ein freier Tag, die Sonne lacht! Ob es wohl genug Regen gab, um dem Waldboden ein paar Steinpilze zu entlocken?
Ich machte mich auf den Weg zum erfolgversprechensten Wald. Hier wandert es sich schön, irgendwie kam ich schließlich zur Wildenburg.
Warum nicht einen 2. Versuch starten? Die Burg ist einfach schön! Im vergangenen Sommer wollte ich mit meinem Mann hier nachmittags ein Stück Kuchen essen. Es war nichts los, die Bedienung begrüßte uns und verschwand. Nach durstigen 15 Minuten bei schöner Aussicht verschwanden wir dann auch…
Die Geschichte der Burg reicht bis ins 3. Jahrhundert vor Christus, auch der legendäre Schinderhannes tauchte selbstverständlich hier auf.
Seit 2011 befindet sich die Wildenburg, sehr passend, im Besitz der Familie Wild. In den vergangenen Jahren wurde hier viel investiert und restauriert. Auch eine Außenstelle des Standesamtes Herrstein ist hier angegliedert. So kann man hier stilvoll heiraten.
Will man nicht heiraten, sind Wanderer und Besucher des direkt vor der Wildenburg befindlichen und sehr sehenswerten Wildfreigeheges (www.wildfreigehege-wildenburg.de) hier willkommen. So sind auch die Öffnungszeiten auf der Wildenburg gestaltet, sie schließt schon um 18.00 Uhr (falls nicht ein Event ansteht).
Wer später in Kempfeld ein Restaurant sucht, ist gut im Hunsrücker Fass aufgehoben. Es sind die gleichen Betreiber wie auf der Wildenburg.
Service:
Ich nahm auf der schönen Außenterrasse mit Blick auf das Freigehege Platz. Speise- und Eiskarte liegen auf dem Tisch bereit.
Ein freundlicher Herr begrüßte mich und nahm kurz darauf die Bestellung auf. Leider übernahm von da an seine weibliche Kollegin. Die arme Frau hatte wohl ein großes Sprachproblem. Kein Gruß, kein Bitteschön, einfach nichts. Es ist ja sehr lobenswert Menschen mit Handicap einzustellen, aber für das Verständnis der Gäste wäre es gut, diese darauf hin zu weisen.Oder den Mitarbeitern zu sagen, dass ein Gruß nicht schmerzt.
Der Herr im Service (lt. Beleg Herr Kempf) rettet den Service auf 2,5*. Hätte nur er den Service übernommen, wäre es deutlich mehr geworden.
Auf der Karte ist für jeden Geschmack etwas dabei. Suppe, Brotzeit, Salate, Schnitzel und der regionale Spießbraten darf hier nicht fehlen. Eine schöne Karte für Ausflügler.
Getränke wurden zügig serviert, das Essen nach angenehmer Wartezeit.
Jedenfalls kam ich bei meinem 2. Besuch deutlich weiter als im vergangenen Jahr: Ich wurde bewirtet!
Speisen und Getränke:
Die schlichten Reibekuchen mit Apfelmus zu € 6,50 sollten es werden. Diese gelingen mir nie so richtig, weil ich immer meine, am Fett sparen zu müssen.
Dazu eine gut gekühlte trockene Weinschorle zu € 3,00.
3 Reibekuchen wurden goldgelb und knusprig serviert. So sollen sie sein! Sicherlich wurde beim Braten nicht am Fett gespart. Auf den Teller wurden sie gut abgetropft gelegt. Der Kartoffelteig war gut gewürzt. Das Apfelmus nett auf 2 Salatblättern angerichtet.
Ein kleines und feines Mittagessen.
Ambiente und Sauberkeit:
Was ich hier bisher gesehen habe, war immer top in Ordnung. Es ist ja auch alles frisch renoviert. Bei diesem Besuch saß ich nur auf der Terrasse. Diese mit gepflegter und moderner Flechtbestuhlung. Große helle Sonnenschirme, ohne hässlichen Werbedruck, spenden Schatten. Die Aussicht ist wunderschön! Ein Blick ins Restaurant: Sieht auch sehr schön und zum Wohlfühlen aus.
Fazit:
Schade, dass der weibliche Service die Bewertung trübt. Dennoch kehre ich gerne mal wieder hier ein.
Ach, 3 Steinpilze hatte ich tatsächlich gefunden! Verlängert mit fluffigem Rührei gab es diese dann zum Abendessen. Nur 3 Stück – aber sehr aromatisch.
Ein freier Tag, die Sonne lacht! Ob es wohl genug Regen gab, um dem Waldboden ein paar Steinpilze zu entlocken?
Ich machte mich auf den Weg zum erfolgversprechensten Wald. Hier wandert es sich schön, irgendwie kam ich schließlich zur Wildenburg.
Warum nicht einen 2. Versuch starten? Die Burg ist einfach schön! Im vergangenen Sommer wollte ich mit meinem Mann hier nachmittags ein Stück Kuchen essen. Es war nichts los, die Bedienung begrüßte uns und verschwand. Nach durstigen 15 Minuten bei... mehr lesen
Burggaststätte Wildenburg
Burggaststätte Wildenburg€-€€€Restaurant067862929550Wildenburger Straße 19, 55758 Kempfeld
4.0 stars -
"Ausflugslokal in herrlicher Lage" PetraIO
Ein freier Tag, die Sonne lacht! Ob es wohl genug Regen gab, um dem Waldboden ein paar Steinpilze zu entlocken?
Ich machte mich auf den Weg zum erfolgversprechensten Wald. Hier wandert es sich schön, irgendwie kam ich schließlich zur Wildenburg.
Warum nicht einen 2. Versuch starten? Die Burg ist einfach schön! Im vergangenen Sommer wollte ich mit meinem Mann hier nachmittags ein Stück Kuchen essen. Es war nichts los, die Bedienung begrüßte uns und verschwand. Nach durstigen 15 Minuten bei
Geschrieben am 30.08.2015 2015-08-30| Aktualisiert am
30.08.2015
Besucht am 30.08.2015
Das „Cafe am Markt“ liegt in bester Obersteiner Lage am Markplatz in Oberstein. Der Marktplatz ist wohl zugleich der Gastro-Platz von Oberstein, hier endet oder beginnt die Fußgängerzone mit zahlreichen Schmuckgeschäften rund um den Marktplatz.
Dies bringt auch mit sich, dass man nicht direkt vor dem Café parken kann. Es gibt in der Nähe aber einige (mit Parkscheibe oder teils gebührenpflichtige) Möglichkeiten.
Neben dem Café befindet sich das Eiscafé Venezia. Da beide dem gleichen italienischen Inhaber Denis Maravai gehören, kann man im Café auch Eis aus der Eisdiele bestellen (umgekehrt natürlich auch Kuchen im Eiscafé).
Heute war mein Mann auf Kuchenentzug, gestern gab es auch schon keinen Kuchen! So kehrten wir hier mal wieder gerne (und immer wieder gerne) ein.
Service:
Netterweise wurde gerade ein Tisch im Außenbereich frei. Das Café ist zu Recht sehr beliebt, so ist ein Außentisch bei strahlendem Sonnenschein schon Glückssache. Wir kaperten sofort den schattigen Platz und wurden von einer der weiblichen Servicekräfte nett begrüßt.
Das Personal ist hier immer freundlich und wirklich „auf Zack“. Beeindruckt bin ich jedoch jedes Mal von der langjährigen und erfahrensten „Senior-Managerin“ des Cafés. Ein Personengedächtnis von dem ich nur träumen kann und immer richtig nett.
Kuchen aus der hauseigenen Konditorei sucht man sich selbst an der Theke aus, da läuft den Tortenfans schon das Wasser im Mund zusammen. Ich habe hier noch nie einen Kuchen gegessen, der nicht geschmeckt hat.
Ich (als nicht Tortenfan) schaute mal in die Theke, sagte der Mitarbeiterin, dass mir nicht so nach Kuchen ist. Sofort schlug sie vor, mir gerne ein frisches Baguette zu belegen. Toller Vorschlag, letztlich siegte aber das Eis von nebenan.
Unsere Bestellung wurde auch gleich serviert, trotz Hochbetrieb alles prima. Die Mädels machen einen guten Job!
Speisen und Getränke:
Mein Mann entschied sich zu meiner Überraschung mal nicht für eine üppige Sahneschnitte. Der frische „Quetschekuuche“ (Pflaumenkuchen) sollte es heute sein – aber bitte mit Sahne! € 3,00.
Dazu eine Tasse Kaffee zu € 1,80.
Der Kuchen war so super frisch! Und der Hefeboden wirklich perfekt! Ein großes Stück Kuchen, Zucker wurde extra dazu gereicht. War aber nicht nötig. Die Zwetschgen hatten die perfekte Süße! Und die Konditorensahne ist immer besonders gut.
Bei der Hitze entschied ich mich für ein Eis von nebenan.
Schlicht 3 Kugeln meiner Lieblingssorte Joghurteis zu € 2,40.
Pur mag ich Eis am Liebsten. Diese süßen Soßen die bei den Eisbechern Verwendung finden, machen mir den Eisgenuss kaputt. Der Chef beider Cafés servierte mir persönlich mein kleines Eis mit Waffel. Sehr fein, cremig und an diesem heißen Tag genau richtig für mich.
Ambiente und Sauberkeit:
Das Café ist innen gepflegt und man fühlt sich wohl. Außen gibt es schattige Sitzplätze direkt am Café.
Trotz des italienischen Inhabers, kommt das alteingesessene Café sehr deutsch daher. Das passt so gut an diesen Platz, zumal das italienische Café ja nebenan ist.
Hier kann man schön das bunte Treiben rund um den Brunnen am Marktplatz beobachten.
Das „Cafe am Markt“ liegt in bester Obersteiner Lage am Markplatz in Oberstein. Der Marktplatz ist wohl zugleich der Gastro-Platz von Oberstein, hier endet oder beginnt die Fußgängerzone mit zahlreichen Schmuckgeschäften rund um den Marktplatz.
Dies bringt auch mit sich, dass man nicht direkt vor dem Café parken kann. Es gibt in der Nähe aber einige (mit Parkscheibe oder teils gebührenpflichtige) Möglichkeiten.
Neben dem Café befindet sich das Eiscafé Venezia. Da beide dem gleichen italienischen Inhaber Denis Maravai gehören, kann man... mehr lesen
Café am Markt
Café am Markt€-€€€Cafe, Konditorei06781567855Haupstraße 421, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Immer wieder gut! Immer wieder gerne!" PetraIODas „Cafe am Markt“ liegt in bester Obersteiner Lage am Markplatz in Oberstein. Der Marktplatz ist wohl zugleich der Gastro-Platz von Oberstein, hier endet oder beginnt die Fußgängerzone mit zahlreichen Schmuckgeschäften rund um den Marktplatz.
Dies bringt auch mit sich, dass man nicht direkt vor dem Café parken kann. Es gibt in der Nähe aber einige (mit Parkscheibe oder teils gebührenpflichtige) Möglichkeiten.
Neben dem Café befindet sich das Eiscafé Venezia. Da beide dem gleichen italienischen Inhaber Denis Maravai gehören, kann man
Geschrieben am 30.08.2015 2015-08-30| Aktualisiert am
30.08.2015
Die Burgruine Frauenberg wurde heute nach jahrelanger Restaurierung mit einem kleinen Fest wiedereröffnet.
Bei dem tollen Sommertag heute ein schönes Ausflugsziel.
Leider sahen wir im Vorbeifahren, dass die Burgschänke tatsächlich seit diesem Sommer geschlossen ist. Die Besitzerin hat dann wirklich den Pachtvertrag nicht verlängert.
Schade für die nette Wirtin und die Stammgäste aus dem Ort. Die einzige Gaststätte in Frauenberg ist nun geschlossen. Schade aber auch für Wanderer der Traumschleife Gräfin Lauretta und Touristen. Die Gaststätte wäre für die Touristenpfade eine Bereicherung gewesen, und umgekehrt!
Die Burgruine Frauenberg wurde heute nach jahrelanger Restaurierung mit einem kleinen Fest wiedereröffnet.
Bei dem tollen Sommertag heute ein schönes Ausflugsziel.
Leider sahen wir im Vorbeifahren, dass die Burgschänke tatsächlich seit diesem Sommer geschlossen ist. Die Besitzerin hat dann wirklich den Pachtvertrag nicht verlängert.
Schade für die nette Wirtin und die Stammgäste aus dem Ort. Die einzige Gaststätte in Frauenberg ist nun geschlossen. Schade aber auch für Wanderer der Traumschleife Gräfin Lauretta und Touristen. Die Gaststätte wäre für die Touristenpfade eine Bereicherung gewesen, und umgekehrt!
stars -
"Leider geschlossen" PetraIODie Burgruine Frauenberg wurde heute nach jahrelanger Restaurierung mit einem kleinen Fest wiedereröffnet.
Bei dem tollen Sommertag heute ein schönes Ausflugsziel.
Leider sahen wir im Vorbeifahren, dass die Burgschänke tatsächlich seit diesem Sommer geschlossen ist. Die Besitzerin hat dann wirklich den Pachtvertrag nicht verlängert.
Schade für die nette Wirtin und die Stammgäste aus dem Ort. Die einzige Gaststätte in Frauenberg ist nun geschlossen. Schade aber auch für Wanderer der Traumschleife Gräfin Lauretta und Touristen. Die Gaststätte wäre für die Touristenpfade eine Bereicherung gewesen,
Geschrieben am 29.08.2015 2015-08-29| Aktualisiert am
30.08.2015
Besucht am 26.08.2015
Die Pizzeria Amalienlust kenne ich schon lange. Vor ca. 20 Jahren war dies die Stammpizzeria nach dem Reitunterricht, meine Freundin und ich kehrten hier dann gerne hungrig ein.
Die Pizzeria liegt fußläufig zentrumsnah, dennoch etwas versteckt. Ein großer Parkplatz schließt sich Richtung der B41 und der Nahe an, die Pizzeria hat auch wenige eigene Parkplätze. Das Gebäude ist nicht gehbehindertengeeignet.
Lange war ich nun nicht mehr hier. Kürzlich wollte ich telefonisch einen Tisch reservieren und es hieß nur knapp, die Pizzeria sei geschlossen. Dann hörte ich, der damalige Koch wollte dort wieder weitermachen. So startete ich den zweiten Anruf, es ist wieder geöffnet und wir machten uns auf den Weg zum Abendessen.
Service:
Wir nahmen bei schönen und warmen Wetter an einem der schönen Außenplätze Platz. Die junge Dame im Service, wie sie später berichtete wohl die Chefin, begrüßte uns nett.
Gleich die Frage, ob wir schon Getränke bestellen möchten. Wir bestellten 1 Flasche Wasser und bekamen die Karte gereicht.
Die junge Dame war freundlich und aufmerksam. Allerdings ließ sie uns an ihrem Leben und ihren sehr speziellen Lebensweisheiten doch zu sehr teilhaben. Sie hatte wohl das Gefühl, uns schon seit vielen Jahren zu kennen, wir nicht. Wir werden gerne freundlich und ungezwungen bedient, auch ein kleiner Plausch ist immer nett. Aber Familiengeschichten und –streitereien, Konsumverhalten etc. (noch) fremder Menschen brauche ich bei einem gemütlichen Abendessen mit meinem Mann nicht.
Donnerstags ist Pizzatag. Fast jede Pizza zu € 5,00. Dies wird wohl so gut angenommen, der Chefin ist an diesem Tag schon zu viel los. Zum Glück waren wir mittwochs dort.
Das Essen kam sehr zügig, Pfeffermühle wurde auf Wunsch sofort geholt, bezahlen ebenfalls flott.
Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,7 l San Pellegrino zu € 4,50
2 Gläser 0,2 l Frascati, trocken zu € 3,00 (trinkbarer leichter Standardwein, nicht mehr. Ein zweites Glas braucht man nicht).
Die Speisekarte ist sehr üppig. Man gibt sich alle Mühe, kein italienisches Gericht zu vergessen und es jedem Recht zu machen. 19 Vorspeisen, 10 Salate, 41 Pastagerichte, 37 Pizzen, 32 Fleisch- und 3 Fischgerichte. Mir ist das echt zu viel.
Wir bestellten als Vorspeise beide beide einen gemischten Salat nach Art des Hauses zu € 3,50.
Beim Servieren des Salates war mir dann klar: Der alte Koch ist tatsächlich wieder in der Küche. Das cremige und leicht gelbe (evtl. etwas Kurkuma oder Senf ?) Dressing habe ich gleich wieder erkannt. Und das schmeckt wirklich toll! Die frischen Zutaten des Salates italienisch schlicht: Eisbergsalat, Gurkenscheiben, Tomatenspalten und Zwiebelringe. Brot wurde leider zum guten Salat nicht gereicht.
Wenig später wurden unsere Pizzen serviert.
Für meinen Mann die einzige der vielen Pizzen die etwas kreativ klingt: Große Pizza Carpaccio mit frischer Tomatensauce, Käse, hauchdünnem Rinderfilet, Rucola und Parmesan zu € 9,00 (laut Karte € 9,50). Mit dem gewünschten extra Knoblauch kam man dann wieder auf € 9,50.
Der Teig schön dünn und knusprig. Die Tomatensauce würzig. Mit dem Rinderfilet, Rucola und Parmesan wurde die Pizza ja erst nach dem Backen belegt. Der Rucola war leider schon etwas lange gelagert und schlaff. Auch der Parmesan war weder frisch gehobelt noch von guter Qualität. Kleinigkeiten die nicht sein müssen.
Ich wählte die große Pizza Vegetaria mit frischer Tomatensauche, Käse, Zucchini, Paprika, Spinat und Broccoli. Serviert wurde die kleine Pizza, daher auch nur € 6,50 + € 0,50 extra für Knoblauch abgerechnet. Schön kross gebacken, gut gewürzt. Leider waren die Zucchini und die Papikasteifen sehr matschig, da vorgebraten. Der Tiefkühl-Broccoli hatte zum Glück noch etwas Biss.
Beim Abräumen wurden wir gefragt, ob es geschmeckt hat. Ich bemerkte das sehr weiche Gemüse und die Chefin erklärte, die Gäste wollten dies meist so weich und Paprika und Champignons aus dem Glas. Beim nächsten Mal soll ich es einfach beim Bestellen sagen, dann würde mit frischen Zutaten belegt. Nun, dies ist dann ein Angebot.
Ambiente und Sauberkeit:
Lage und Haus (Gründerzeit ?) sind wirklich sehr schön.
Die Außensitzplätze sind bequem und neu bestuhlt. Die Tische bereits mit Papierserviette, Messer und Gabel eingedeckt. Mein fleckiges Messer habe ich dann am Tisch ausgetauscht.
Wir wählten einen Tisch mit leerem Aschenbecher. Fast an allen anderen Tischen waren deutlich die Zigarrettenkippen in den Aschenbechern zu sehen. Die Becher wurden auch nicht geleert. Den Mief braucht doch wohl selbst kein Raucher am Tisch?
Innen ist es gepflegt und gemütlich. Es wurde in den vergangenen Jahren mal renoviert.
Die Toiletten sind in die Jahre gekommen, aber sauber.
Fazit:
Wenn wir nochmal in Kirn sind, würden wir hier eventuell einen weiteren Versuch starten. Extra hinfahren lohnt sich nicht.
Die Pizzeria Amalienlust kenne ich schon lange. Vor ca. 20 Jahren war dies die Stammpizzeria nach dem Reitunterricht, meine Freundin und ich kehrten hier dann gerne hungrig ein.
Die Pizzeria liegt fußläufig zentrumsnah, dennoch etwas versteckt. Ein großer Parkplatz schließt sich Richtung der B41 und der Nahe an, die Pizzeria hat auch wenige eigene Parkplätze. Das Gebäude ist nicht gehbehindertengeeignet.
Lange war ich nun nicht mehr hier. Kürzlich wollte ich telefonisch einen Tisch reservieren und es hieß nur knapp, die Pizzeria sei... mehr lesen
Amalienlust da Tommaso
Amalienlust da Tommaso€-€€€Restaurant, Pizzeria06752 71260Teichweg 11, 55606 Kirn
2.5 stars -
"Riesige Karte und (zu) viel Kommunikation" PetraIODie Pizzeria Amalienlust kenne ich schon lange. Vor ca. 20 Jahren war dies die Stammpizzeria nach dem Reitunterricht, meine Freundin und ich kehrten hier dann gerne hungrig ein.
Die Pizzeria liegt fußläufig zentrumsnah, dennoch etwas versteckt. Ein großer Parkplatz schließt sich Richtung der B41 und der Nahe an, die Pizzeria hat auch wenige eigene Parkplätze. Das Gebäude ist nicht gehbehindertengeeignet.
Lange war ich nun nicht mehr hier. Kürzlich wollte ich telefonisch einen Tisch reservieren und es hieß nur knapp, die Pizzeria sei
Der Marktplatz in Kirn ist der zentrale Platz in dem kleinen Städtchen. Hier sind einige Gaststätten angesiedelt... teilweise geschlossen.
Die Adresse "Marktplatz 1" erfuhr in den letzten Jahren einige Inhaberwechsel. Im Frühsommer eröffnete "Henry`s". Im Juli versuchte ich bereits telefonisch einen Tisch zu reservieren, die Telefonnummer habe ich über´s Internet nicht herausgefunden. Vielleicht ist es über Facebook möglich, so wichtig ist es mir aber nicht, um mich hier zu registrieren.
Vergangnen Dienstag war ich nun in Kirn, Marktplatz 1: Ruhetag = verschlossene Türen.
Das Restaurant sieht nach wie vor ansprechend aus. Burger dominieren die Karte.
Nun wollte ich heute Abend für eine Kollegenrunde mit 10 Personen einen Tisch reservieren. Telefonnummer? Nicht zu finden. Hompage? Nicht zu finden.
Es gibt Alternativen... Schade um den Umsatz für´s Henrys. Mal schauen, wann der nächste Betreiber kommt...
Der Marktplatz in Kirn ist der zentrale Platz in dem kleinen Städtchen. Hier sind einige Gaststätten angesiedelt... teilweise geschlossen.
Die Adresse "Marktplatz 1" erfuhr in den letzten Jahren einige Inhaberwechsel. Im Frühsommer eröffnete "Henry`s". Im Juli versuchte ich bereits telefonisch einen Tisch zu reservieren, die Telefonnummer habe ich über´s Internet nicht herausgefunden. Vielleicht ist es über Facebook möglich, so wichtig ist es mir aber nicht, um mich hier zu registrieren.
Vergangnen Dienstag war ich nun in Kirn, Marktplatz 1: Ruhetag = verschlossene Türen.
Das Restaurant sieht nach wie vor ansprechend aus. Burger dominieren die Karte.
Nun wollte ich heute Abend für eine Kollegenrunde mit 10 Personen einen Tisch reservieren. Telefonnummer? Nicht zu finden. Hompage? Nicht zu finden.
Es gibt Alternativen... Schade um den Umsatz für´s Henrys. Mal schauen, wann der nächste Betreiber kommt...
stars -
"Kann das was werden?" PetraIODer Marktplatz in Kirn ist der zentrale Platz in dem kleinen Städtchen. Hier sind einige Gaststätten angesiedelt... teilweise geschlossen.
Die Adresse "Marktplatz 1" erfuhr in den letzten Jahren einige Inhaberwechsel. Im Frühsommer eröffnete "Henry`s". Im Juli versuchte ich bereits telefonisch einen Tisch zu reservieren, die Telefonnummer habe ich über´s Internet nicht herausgefunden. Vielleicht ist es über Facebook möglich, so wichtig ist es mir aber nicht, um mich hier zu registrieren.
Vergangnen Dienstag war ich nun in Kirn, Marktplatz 1: Ruhetag =
Ein kurzfristiger Termin verschlug mich nach Bad Münster. Zwischendurch wollte noch etwas Wartezeit überbrückt werden… Praktisch: Genau zur Mittagszeit.
Das erste angepeilte Restaurant hatte Ruhetag, das Kurhaus war die nächste Wahl. Direkt am Kurpark gelegen, Parkplätze direkt am Restaurant gibt es nicht.
Zur Straßenseite die Schiefertafel mit der Tagesempfehlung: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle“. Das lachte mich doch an! Von diesem Traditionsgericht habe ich schon viel gehört, es aber noch nie gegessen.
Ich nahm an einem kleinen Tisch im Schatten vor dem Restaurant Platz… Service:
… und wartete auf den Service. Die Speisekarte lag bereits auf dem Tisch aus. Diese brachte die Linsenplanung leider durcheinander.
Der junge Herr vom Service kam gleich, war bemüht aber nicht sonderlich aufmerksam.
Das bestellte Essen kam nach angenehmer Wartezeit.
Die Bestellungen werden elektronisch aufgenommen. Hier der große Schwachpunkt. Ich orderte die Rechnung. Die Frage, ob ich einen Beleg brauche, bejahte ich. Es dauerte und dauerte. Nach gut 20 Minuten dann die Aussage: Das Gerät will keinen Beleg rausrücken. So sind mir die Preise für Schorle und Mineralwasser nicht bekannt. Nicht so toll.
Speisen und Getränke:
1 trockene Rieslingschorle als erfrischenden Durstlöscher und danach noch 1 kleines Mineralwasser.
Auf der gepflegten Speisekarte mit den Tagesgerichten dann die genauere Beschreibung der schwäbischen Leckerei: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle (bissle Speck und Saitewürschtle) zu € 7,90.
„Bissle“ rettet das Gericht für mich nicht. Ich wagte die Frage beim Servicemitarbeiter, ob es ohne Speck und Wurst geht, da ich dies nicht esse. Dies ging nicht, da das Gericht schon vorbereitet ist. Verständlich bei einem
Mittagstischangebot.
Ich schaute in der „normalen Karte“ und wählte Matjesfilet mit Bratkartoffeln zu € 9,50. Das Gericht wurde serviert. Die Bratkartoffeln mit Speck! Hier hatte ich dann beim Bestellen nicht gezielt nachgefragt. Es gab aber auch keinerlei Diskussion mit dem Mitarbeiter, die Bratkartoffeln nochmals neu und ohne Speck zu machen. Über meine „Speckabneigung“ hatten wir ja im Vorfeld gesprochen, da hätte ich mir beim Bestellen einen Hinweis gewünscht.
Das Gericht wurde neu serviert. Im Weckglas mit Deckel die milde Sahnesauce und Gürkchen, obenauf 2 schöne und zarte Majesfilet. Daneben kross angebratene Kartoffeln mit Zwiebeln, frischer Petersilie.
Nett angerichtet. Positiv fand ich, dass die kalte Sahnesauce nicht in die Bratkartoffeln läuft. Da die Sauce sehr üppig war (ich mag sie gerne leichter, privat mische ich Sahne mit Joghurt), konnte ich auch gut Sauce zurücklassen. Wer die volle Saucendröhnung möchte, kann das Weckglas ja auf den Teller leeren.
Ambiente:
Innen sehr gepflegt, sauber, recht modern und schlicht (fast kühl). Ein großer Flügel ist ein schöner Blickfang im Restaurant.
Ich nahm Platz an den Außenplätzen zur „Kurpromenade“ (die in Bad Münster nicht promenadig ist).
Später habe ich die schöne Terrasse zum Kurpark gesehen. Da sitzt man sicherlich noch schöner.
Toilette wurde nicht aufgesucht.
Fazit:
Nettes Restaurant mit kleineren Schwächen. Ein Abendessen würde ich vielleicht noch mal dort versuchen. Die Speisekarten sind online einzusehen. Die Menükarte ist durchaus ambitioniert.
Ein kurzfristiger Termin verschlug mich nach Bad Münster. Zwischendurch wollte noch etwas Wartezeit überbrückt werden… Praktisch: Genau zur Mittagszeit.
Das erste angepeilte Restaurant hatte Ruhetag, das Kurhaus war die nächste Wahl. Direkt am Kurpark gelegen, Parkplätze direkt am Restaurant gibt es nicht.
Zur Straßenseite die Schiefertafel mit der Tagesempfehlung: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle“. Das lachte mich doch an! Von diesem Traditionsgericht habe ich schon viel gehört, es aber noch nie gegessen.
Ich nahm an einem kleinen Tisch im Schatten vor dem Restaurant... mehr lesen
Mistral im Kurhaus am Rheingrafenstein
Mistral im Kurhaus am Rheingrafenstein€-€€€Restaurant06708 6691528Kurhausstraße 25, 55583 Bad Kreuznach
3.5 stars -
"Schönes Lokal am Kurpark" PetraIOEin kurzfristiger Termin verschlug mich nach Bad Münster. Zwischendurch wollte noch etwas Wartezeit überbrückt werden… Praktisch: Genau zur Mittagszeit.
Das erste angepeilte Restaurant hatte Ruhetag, das Kurhaus war die nächste Wahl. Direkt am Kurpark gelegen, Parkplätze direkt am Restaurant gibt es nicht.
Zur Straßenseite die Schiefertafel mit der Tagesempfehlung: „Schwäbischer Linsenteller mit hausgemachten Spätzle“. Das lachte mich doch an! Von diesem Traditionsgericht habe ich schon viel gehört, es aber noch nie gegessen.
Ich nahm an einem kleinen Tisch im Schatten vor dem Restaurant
Geschrieben am 12.08.2015 2015-08-12| Aktualisiert am
13.08.2015
Besucht am 08.08.2015
… war das von Kritikerfreund Nolux! Falls noch Zeit vor unserem Treffen in Bad Kreuznach ist, in der "Videothek" (lustiger Fehler der Handy-Worterkennung) einzukehren. Nolux ist ja inzwischen bekannt als verlässlicher Weinliebhaber. So war mir schon klar: Nicht die Videothek sondern eine Vinothek ist gemeint.
Nachdem die Geschäfte in der Kreuznacher Fußgängerzone langsam Feierabend machten, kehrten wir dann gerne im schönen Hof der Vinothek ein.
Hierzu empfehle ich die voran gegangene ausführliche Kritik von Nolux. Dieser kann man einfach nichts mehr hinzufügen. Liebhaber deutscher (Nahe)Weine kommen hier auf ihre Kosten. Nicht nur Gastronomie ist hier angesagt, sondern auch die Vermarktung der immer hochwertigeren Naheweine!
Service:
Wir nahmen Platz an einem der freien Tische im Hinterhof. Die Karte mit wenigen, gut durchdachten, Speisen „Regionale Kleinigkeiten zum Wein“ und der vielen Weine (mit benannten und weniger bekannten Nahe-Winzern) liegt auf den Tischen bereit.
Der Service an diesem späten Nachmittag wird von zwei jungen Männern und später noch einer Mitarbeiterin betrieben. Locker, unkompliziert und nett. So belauschte ich innen ein Beratungsgespräch: "Den libber nich, der is bappich süß". Sicherlich traf die Beschreibung genau ins Schwarze.
Kleines Stocken im Service als später noch Nolux und Partnerin dazu trafen. Es wurde einfach nicht bemerkt, dass sich unser Tisch verdoppelt hatte.
In der Vinothek kann man die gekosteten Weine gleich, zu Weingutpreisen, mitnehmen. In kleinen Mengen sogar gekühlt. So können die Autofahrer auch zu Hause noch einen guten Tropfen genießen.
So habe ich dann 2 (noch nicht getestete) Weine mitgenommen.
Getränke und Speisen:
Ich mußte ja nicht fahren, also zuerst von der Tagesempfehlung:
1 0,75l Flasche Mineralwasser für den Durst zu € 4,90
1 Glas 0,1 l Blauer Portugieser Sekt rosé, extra dry, Weingut Dr. Gänz,Guldental € 3,50
Ein vollmundiger Sekt der (sicherlich auch Kritikerfreund hbeermann) Freude macht!
Mein Mann entschied sich für 0,1l Sauvignon Blanc,trocken, Weingut Anette Closheim, Langenlonsheim zu € 4,50. Der Wein, fast zu wuchtig. Die fruchtigen Aromen sind sehr intensiv. Toll, aber wenn man ihn zum (eher leichtenI Essen geniessen will, will er wohl überlegt sein.
Das eigentliche Abendessen stand ja noch an. Daher entschieden wir uns zu einer „Kleinigkeit zum Wein“.
Verschiedene Aufstriche, dazu Oliven, Kräuteröl und frisches Brot zu € 4,50.
Ich denke, hier kommt niemand der eigentlich nur was trinken will, dran vorbei. Es passt einfach wunderbar.
Serviert wurde ein Körbchen frisches und feinporiges Weißbrot. Dazu dann 3er Sorten Oliven, ein Paprikafrischkäse und ein Kräuterquark.
Zu unserem Wein und zu zweit kein Problem nur eine Portion zu servieren. Ohne Weiteres gab es noch ein paar Scheiben Brot extra, es war noch Frischkäse und Quark übrig.
Geschmacklich alles gut und frisch. Das Kräuteröl konnte mich nicht richtig überzeugen. Vermutlich regionales (Raps?)Öl. Da ziehe ich ein gutes Olivenöl vor.
Für mich war dann noch 0,1 l Riesling trocken vom Blauen Schiefer, Weingut Alt, Monzingen, zu € 2,90 drin. So hätten wir weiter machen können. Die Weinkarte kann mit den vielen Verlockungen übel ausgehen!
Inzwischen trafen auch Nolux und sein „Fräulein“ ein. Wein lockt! Der Aperitiv also hier, bevor es ein paar Meter weiter zum Bella Italia ging.
Wir hätten fast sitzen bleiben können. Die Flammkuchen sehen gut hier aus :-)
Ambiente:
Sehr stimmig, mediterran-ländlich und gepflegt. Lavendelkübel und Grünpflanzen grenzen den Außen-Sitzbereich mit schöner Bestuhlung ab. Himmlische Ruhe 10 Meter von der Fußgängerzone entfernt.
Auch innen wurde bei der Gestaltung ein glückliches Händchen bewiesen.
Toiletten wurden nicht aufgesucht!
Fazit:
Wenn wir mal wieder in Bad Kreuznach sind, ist dies ein Pflichtbesuch!
… war das von Kritikerfreund Nolux! Falls noch Zeit vor unserem Treffen in Bad Kreuznach ist, in der "Videothek" (lustiger Fehler der Handy-Worterkennung) einzukehren. Nolux ist ja inzwischen bekannt als verlässlicher Weinliebhaber. So war mir schon klar: Nicht die Videothek sondern eine Vinothek ist gemeint.
Nachdem die Geschäfte in der Kreuznacher Fußgängerzone langsam Feierabend machten, kehrten wir dann gerne im schönen Hof der Vinothek ein.
Hierzu empfehle ich die voran gegangene ausführliche Kritik von Nolux. Dieser kann man einfach nichts mehr... mehr lesen
Nahe-Vinothek / Nahewein im Dienheimer Hof
Nahe-Vinothek / Nahewein im Dienheimer Hof€-€€€Bar, Weinstube, Ausflugsziel, Weinkeller067192005645Mannheimer Str. 6, 55545 Bad Kreuznach
4.0 stars -
"Wein im Vordergrund, Speisen zweitrangig… Ein guter Tipp" PetraIO… war das von Kritikerfreund Nolux! Falls noch Zeit vor unserem Treffen in Bad Kreuznach ist, in der "Videothek" (lustiger Fehler der Handy-Worterkennung) einzukehren. Nolux ist ja inzwischen bekannt als verlässlicher Weinliebhaber. So war mir schon klar: Nicht die Videothek sondern eine Vinothek ist gemeint.
Nachdem die Geschäfte in der Kreuznacher Fußgängerzone langsam Feierabend machten, kehrten wir dann gerne im schönen Hof der Vinothek ein.
Hierzu empfehle ich die voran gegangene ausführliche Kritik von Nolux. Dieser kann man einfach nichts mehr
Geschrieben am 10.08.2015 2015-08-10| Aktualisiert am
10.08.2015
Besucht am 08.08.2015
Schön, wenn man sich gut versteht! So gut, dass es nicht bei einem einmaligen Treffen bleibt. Nun habe ich es schon zu 2 Onlinebekanntschaften in meinem Leben gebracht! Beide entstanden über das Hobby-Gastro-Kritiker-Schreiben!
Wir trafen uns vorab mit Nolux und seiner Partnerin in der Vinothek in Bad Kreuznach. Meine Nachricht, dass wir dort schon mal gemütlich sitzen, brachte dem Nolux-Boliden sicherlich 50 PS extra ein. So viel kennt man sich schon: Der Weinköder zieht bei Nolux!
Das Treffen, so ca. in der Mitte zwischen Mainz und Idar-Oberstein war für beide Kritikerparteien ganz praktisch. Nolux wählte Restaurant und reservierte auch.
Das Bella Italia liegt in der Kreuznacher Fußgängerzone. Parken vor der Türe geht also schon mal nicht, öffentliche Parkplätze sind aber in der Nähe reichlich vorhanden.
Service:
Etwas früher als reserviert trafen wir ein. Ein 4er-Tisch war außen reserviert und bei dem tollen Wetter genießt man dann auch die Frischluft. Die Reservierung war absolut erforderlich, es ging schon hoch her. Ein freundlicher Herr im erfahrenen Alter zeigte uns den Tisch. Dieser Herr überzeugte an unserem Abend durch äußerste Aufmerksamkeit. Während er im Gespräch mit anderen Gästen war, registrierte er doch unmerklich, wenn wir einen Wunsch hatten. Toll! Zuerst dachte ich, es sei der Chef. Auf unserem Zahlungsbeleg erscheint aber bei diesem „Durch-und-durch-Italiener“ der Inhabername Hasan Yildiz… Da bin ich doch sehr erstaunt!
Etwas holprig und langsam unser Start. Die Speisekarten gab es dann zur eigentlich reservierten Zeit und dann nur eine Karte mit den Tagesempfehlungen. Etwas unverständlich, es kann doch nicht daran liegen, ein paar DIN-A-4 Seiten mehr auszudrucken.
Wartezeiten auf Getränke und Essen noch akzeptabel. Das Restaurant war wirklich gut besucht und wir hatten ja auch viel zu erzählen, da fiel die Wartezeit nicht so auf.
Mindestens 5 Mitarbeiter waren im Service, am Personal wird nicht gegeizt. Im Großen und Ganzen lief alles rund. Teilweise wurde uns Wasser sogar nachgeschenkt. Mehrmals die Frage ob alles Recht sei.
Die Rechnung gab es dann, ohne weitere Nachfrage und typisch italienisch, komplett an den Tisch. Sehr amüsant, mein Mann erkannt als der Älteste der Runde, bekam die Rechnung als „Dottore“ serviert. Wir warfen die Scheine als kleine Pokerrunde zusammen, passt.
Speisen und Getränke:
Wasser stand an diesem sehr warmen Abend hoch im Kurs.
Die Flasche 0,75 l San Pellegrino wird mit fairen € 5,00 abgerechnet. Da haben wir schon für einheimisches Wasser deutlich mehr bezahlt.
Bei den Weinen bleiben wir in der Nahe-Heimat, hier gibt es eine sehr schöne Auswahl.
Wir geniessen: Grauburgunder trocken, 0,2 l, Weingut Gälweiler zu € 4,50
und ich später noch, auf Empfehlung von Nolux‘ ständiger Begleiterin Spätburgunder Weißherbst trocken, 0,2 l, Weingut Gälweiler zu € 4,50.
Preislich kann man hier für wirklich gute Weine nicht meckern!
Gleich nach unserem Eintreffen kam der „Gruß aus der Küche“. Ein Mini-Schälchen mit einem Händchen voll Oliven, dazu etwas Weißbrot. Vielleicht wurden mein Mann und ich vorher bei kleinen Naschereien in der Vinothek beobachtet und daher die Menge reduziert? So haben wir dann Nolux und Partnerin den Gruß überlassen.
Die Wahl der Speisen gestaltete sich schwierig, einfach zu viele Verlockungen stehen auf der Karte.
Letztlich als Vorspeisen: Für mich das Carpaccio di Polipo zu € 14,00. Ich vermute, daß das Carpaccio vom Oktopus als Block in der Gastronomie eingekauft wird. Sehr fein aufgeschnitten und mit einigen Flußkrebsen aufgepeppt wurde es serviert. Laut Karte schlicht mit Olivenöl kam das Dressing wunderbar cremig und zitronig abgeschmeckt daher. Frisch gemahlener Pfeffer, rosa Beeren und Zitrone machten mich mit dieser ansehnlichen Vorspeise sehr froh!
Mein Mann wählte das Carpaccio de Filetto de Manzi zu € 11,00. Das Filet hauchdünn geschnitten, obenauf Rucola (auf der Speisekarte nicht erwähnt), frische Champignon- und Staudenselleriescheiben, Parmesanhobel, Olivenöl und Zitrone.
Der Brotkorb wurde sehr aufmerksam zu unseren Vorspeisen nochmals aufgefüllt.
Hauptspeisen:
Trüffel und vegetarisch gab es leider nur als Gnocci mit Ziegenkäse und Trüffel gefüllt, dazu schwarzer Trüffel zu € 18.00.
Pasta mit Trüffel hätte mir besser gefallen, ich werde wohl kein Gnocci-Fan werden. Man versicherte mir, die Gnocci seien hausgemacht. Da habe ich ein paar Zweifel in welchem Haus sie entstanden sind… Von der Konsistenz gut, aber halt wie Gnocci. Der Ziegenkäsegeschmack kam angenehm durch, die leichte Sahnesoße war gut bemessen und ertränkte das Gericht nicht. Und der Servicemitarbeiter geizte nicht am Trüffelhobel. Er wollte auch gleich noch Trüffelöl dazugeben. Hier konnte ich ihn gerade noch bremsen, ich wollte erst einmal schmecken, ob der Trüffel auch ohne Öl Aroma hat. Er hatte! Der Teller war sehr puristisch angerichtet. Ein paar frische Kräuter hätten das Gericht attraktiver gemacht.
Mein Mann blieb bei der (irgendwo) hausgemachten Pasta und bestellte: Fettuccine Bella Italia mit Garnelen und Hummersauce zu € 13.00. Eine großzügige Portion wurde im sehr tiefen Teller serviert. Die Pasta schön al dente, eine gute Portion kleinerer Garnelen in der Sauce. Obenauf trumpfte eine kompett gebratene Garnele, hübsch angerichtet und fast nicht zu essen. In dem tiefen Teller und bei romantischer Kerzenbeleuchtung war es schwer, der Garnele ihren Schutzpanzer zu rauben.
Mein Mann schaffte die Portion nicht. Ich habe ja einen Ruf als guter Esser, den wollte ich nicht verlieren. So konnte ich hier auch noch reichlich kosten (auch dies blieb dem aufmerksamen Serviceherr nicht verborgen). Geschmacklich gut, für den Preis auch wirklich großzügig bemessen. An die Hummersauce durfte man die Erwartungen nicht zu hoch hängen.
Den guten Grappa, den es zur Rechnung auf´s Haus gab, hatte ich mir wirklich verdient!
Beide Hauptgerichte wurden, trotz des Trubels, schön heiß serviert.
Sauberkeit und Ambiente:
Außen sind die Tische schlicht mit guter Papierserviette, Besteck, Topfpflanze und Kerze eingedeckt. Salz und Pfeffermühle stehen auch bereit.
Rings herum sind noch einige Gastronomiebetriebe. Als es dunkler wurde, fühlten wir uns fast wie in Italien. Hierzu trugen auch die feinen Gerüche der andern Speisen um uns herum bei.
Innen sieht es sehr ansprechend und nobel aus. Sehr schön!
Die Toiletten sauber, gepflegt, edel-pompöös tapeziert. Frotteehandtücher liegen sauber gerollt im Regal bereit!
Ein gelungener, genußvoller und fröhlicher Sommerabend in toller Gesellschaft! Daumen hoch!
Schön, wenn man sich gut versteht! So gut, dass es nicht bei einem einmaligen Treffen bleibt. Nun habe ich es schon zu 2 Onlinebekanntschaften in meinem Leben gebracht! Beide entstanden über das Hobby-Gastro-Kritiker-Schreiben!
Wir trafen uns vorab mit Nolux und seiner Partnerin in der Vinothek in Bad Kreuznach. Meine Nachricht, dass wir dort schon mal gemütlich sitzen, brachte dem Nolux-Boliden sicherlich 50 PS extra ein. So viel kennt man sich schon: Der Weinköder zieht bei Nolux!
Das Treffen, so ca. in... mehr lesen
Ristorante Bella Italia am Salzmarkt
Ristorante Bella Italia am Salzmarkt€-€€€Restaurant, Biergarten06712987377Mannheimer Straße 28, 55545 Bad Kreuznach
4.0 stars -
"Langjähriger Italiener an schönem Platz" PetraIO
Schön, wenn man sich gut versteht! So gut, dass es nicht bei einem einmaligen Treffen bleibt. Nun habe ich es schon zu 2 Onlinebekanntschaften in meinem Leben gebracht! Beide entstanden über das Hobby-Gastro-Kritiker-Schreiben!
Wir trafen uns vorab mit Nolux und seiner Partnerin in der Vinothek in Bad Kreuznach. Meine Nachricht, dass wir dort schon mal gemütlich sitzen, brachte dem Nolux-Boliden sicherlich 50 PS extra ein. So viel kennt man sich schon: Der Weinköder zieht bei Nolux!
Das Treffen, so ca. in
Geschrieben am 10.08.2015 2015-08-10| Aktualisiert am
10.08.2015
Heute hatte ich in Sien kurz etwas zu erledigen. Da fiel mir vor dem Restaurant "Zum alten Schloß" die handgeschriebene Tafel auf.
Leider eine Verabschiedung: Nach 211 Jahren!
Bis Ende Juni wurde das Haus in der 4. Generation geführt. Die Stammkundschaft wird das einzige Restaurant in Sien sicherlich vermissen!
Heute hatte ich in Sien kurz etwas zu erledigen. Da fiel mir vor dem Restaurant "Zum alten Schloß" die handgeschriebene Tafel auf.
Leider eine Verabschiedung: Nach 211 Jahren!
Bis Ende Juni wurde das Haus in der 4. Generation geführt. Die Stammkundschaft wird das einzige Restaurant in Sien sicherlich vermissen!
Zum alten Schloß
Zum alten Schlo߀-€€€06788232Fürst-Dominik-Straße 29, 55758 Sien
stars -
"Traditionsbetrieb geschlossen" PetraIOHeute hatte ich in Sien kurz etwas zu erledigen. Da fiel mir vor dem Restaurant "Zum alten Schloß" die handgeschriebene Tafel auf.
Leider eine Verabschiedung: Nach 211 Jahren!
Bis Ende Juni wurde das Haus in der 4. Generation geführt. Die Stammkundschaft wird das einzige Restaurant in Sien sicherlich vermissen!
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Das Kunsthaus ist schon seinen Besuch wert. Über mehrere Stockwerke kann man hier Bilder und andere schöne Dinge für sein zu Hause erwerben. Und eigene Bilder in den rechten Winkel = Rahmen rücken lassen.
Die Kreativität von Angelika und Christian setzt sich nun in der entspannenden Gartenanlage und dem angrenzenden Wintergarten fort. In Idar-Oberstein wird wohl nichts Vergleichbares zu finden sein. Das Ambiente ist wirklich erstklassig, es gibt viel zu entdecken. Vom Verkehr an der Hauptstraße ist in dem wenige Meter zurückgesetzten Garten nichts mehr zu spüren. Lauschige Sitzplätze, Schirme und Bäume spenden Schatten und der Brunnen plätschert sein Lied.
Ein Schild an der Straße weist schon den ganzen Sommer auf das Café hin. Und dieser tolle Sommer war natürlich genau richtig, um dieses Café zu starten.
Gestern haben wir nun endlich mal die Zeit für einen Besuch gefunden. Die Schönwetterphase hatten wir leider verpasst. Draußen war es uns etwas zu frisch, so machten wir es uns im Wintergarten gemütlich. Im Ofen brannte sogar schon ein gemütliches Feuerchen. Die Einrichtung ist modern-rustikal-einfallsreich. Ein Blümchen auf dem Tisch und ein kleines Windlicht.
Von Oktober - April zieht das Café ins Kunsthaus um.
Wir wurden nett vom Inhaberpaar begrüßt. Die tagesaktuellen kleinen Speisen stehen an den Tafeln vor der Küche.
Eigentlich wollten wir nur eine Tasse Kaffee trinken, mein Mann blieb auch dabei. Mich interessierte aber der Thunfisch auf Ricotta/Kapern mit sardischem Brot zu € 9,00. Dazu dann lieber eine trockene Rieslingschorle statt Kaffee.
Kurz drauf wurde im Wintergarten aufgetischt. Ein großer Pott kräftigen Kaffee mit einem Kännchen gewärmter Milch für meinen Mann.
Der Thunfisch ansprechend im Weckglas, darauf die Ricotta-Kapern-Creme. Das hauchdünne sardische Knuspergebäck zum Dippen dazu ebenfalls im Weckglas. Dazu die gut gekühlte Weißweinschorle.
Der Thunfisch von sehr guter Qualität, das hat man geschmeckt und gesehen! Die Creme schön mit Zitrone abgeschmeckt. So ein richtiger Kapernfan bin ich nicht, aber dies hier war eine perfekte Kombination. Und auch mal eine Leckerei, die mal was anderes ist. Für den doch gehobenen Preis, hätte es allerdings wenigstens etwas mehr Brot sein dürfen!
Die ambitionierte Preisgestaltung liegt nicht nur für Idar-Oberstein im Höchstniveau. Der hausgemachte Kuchen soll jede Sünde wert sein… auch € 5,00 für ein Stück französischen Apfelkuchen oder Zitronenkuchen. Da müssen die Stücke schon groß sein! Oder das Klientel soll gesiebt werden. Nun, es bleibt ja jedem selbst überlassen.
Nichtsdestotrotz: Kunst und Genuss passen hier zusammen! Man sollte sich diese "Entschleunigung" mal gönnen.