Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934288x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
09.03.2018
Vor einem Konzertbesuch kehrten wir mal wieder Portofino. Das kleine Restaurant ist zentral in Birkenfeld gelegen. Parkmöglichkeiten findet man auf öffentlichen Parkplätzen oder den Seitenstraßen.
Bei diesem Besuch im Oktober waren Chef und Chefin nicht so gut gelaunt wie üblich. Es fehlte das italienische Temperament und die sonst so gewissenhafte Aufmerksamkeit. Obwohl wir die einzigen Gäste waren, dauerten die Getränke sehr lange, leere und überflüssige Gläser und Geschirr wurden erst beim Zahlen abgeräumt.
Als Vorspeise gab es einen Artischockensalat und den Salat Genua (ohne Schinken bestellt). Die Salate, mit frischen Zutaten, waren recht herzhaft gewürzt und mit Essig und Oel mariniert. Wir entschieden uns alle für eine Steinofenpizza die preislich +/- € 8,-- lag. Der Teig war schön knuspig und der Belag gut gewürzt. Einfach typische Pizze, für jeden Geschmack etwas, ohne "Firlefanz". Sonderwünsche wurden gerne berücksichtigt. Die Champignons kommen hier leider aus der Dose.
Eine große Weinauswahl gibt es nicht, Chianti, Frascati, wohl noch 2 - 3 andere - fertig aus. Ist schließlich kein Sternehaus und will es sicherlich auch nicht sein.
Das Ambiente ist wirklich als rustikal zu bezeichnen. Ich mag es hier aber nicht als negativ-rustikal bezeichnen. Es ist eine Pizzeria die typisch italienisch ist. Innenausstatter gab es hier noch nie, dafür fühlt man sich aber für die Zeit des Restaurantbesuchs im Urlaub, in einer kleinen urtypischen Pizzeria abseits des Touristenrummels. Und dort kann man zu kleinen Preisen gut essen.
Das Restaurant war sauber. Gebrauchsspuren nicht zu übersehen, in diesem Falle für mich als "Flair" zu bezeichnen. Es war sehr kühl im Gastraum, die Heizung haben wir selbst angestellt. Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Vor einem Konzertbesuch kehrten wir mal wieder Portofino. Das kleine Restaurant ist zentral in Birkenfeld gelegen. Parkmöglichkeiten findet man auf öffentlichen Parkplätzen oder den Seitenstraßen.
Bei diesem Besuch im Oktober waren Chef und Chefin nicht so gut gelaunt wie üblich. Es fehlte das italienische Temperament und die sonst so gewissenhafte Aufmerksamkeit. Obwohl wir die einzigen Gäste waren, dauerten die Getränke sehr lange, leere und überflüssige Gläser und Geschirr wurden erst beim Zahlen abgeräumt.
Als Vorspeise gab es einen Artischockensalat und den... mehr lesen
3.0 stars -
"Klein Italien in Birkenfeld" PetraIOVor einem Konzertbesuch kehrten wir mal wieder Portofino. Das kleine Restaurant ist zentral in Birkenfeld gelegen. Parkmöglichkeiten findet man auf öffentlichen Parkplätzen oder den Seitenstraßen.
Bei diesem Besuch im Oktober waren Chef und Chefin nicht so gut gelaunt wie üblich. Es fehlte das italienische Temperament und die sonst so gewissenhafte Aufmerksamkeit. Obwohl wir die einzigen Gäste waren, dauerten die Getränke sehr lange, leere und überflüssige Gläser und Geschirr wurden erst beim Zahlen abgeräumt.
Als Vorspeise gab es einen Artischockensalat und den
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
09.03.2018
Nach einer kleinen Wanderung durch ein schönes Waldstück und die Weinberge, erreichten wir die schöne Wachtenburg. Kaum angegommen stellte sich ein plötzlich auftretendes Hungergefühl nach Sichtung der Burgschänke ein.
Eine "Bedienung" im herkömmlichen Sinne gibt es hier nicht. Selbstbedienung ist angesagt. Sicherlich sinnvoll. Wir haben hier glücklicherweise einen ruhigen Tag in der Woche erwischt, an Wochenenden und in der Ferienzeit sieht es hier sicherlich anders aus.
Wir bestellten also in der Wirtsstube unsere Getränke. Die Wirtin war sehr ruppig als man nach den Speisen fragte. Sie setzte irgendwie voraus, dass man den Ablauf als Besucher kennt: Getränke an der Theke bestellen, Speisekarte selbstständig finden und bestellen. Getränke nimmt man mit, für die Speisen erhält man eine Nummer die aufgerufen wird, dann holt man auch die Speisen am Außenfenster des Küchenbereiches ab. Alles soweit gut praktikabel, man hätte es allerdings auch mit etwas Freundlichkeit erklären können.
Vermutlich wird die Schänke über den Verein des Förderkreises betrieben, also mildernde Umstände.
Nach der Getränke- (2 x leckere Rieslingschorle) und Essensbestellung und der genannten Abläufe setzte ich hier meine Erwartungen auf den Status "Tourinepp".
Aus der kleinen, aber gut durchdachten Speisekarte wählten wir den Camenbert mit Brot (€ 5,50) und den weißen Käse mit Pellkartoffel (€ 6,--).
Unsere Bestellnummer wurde aufgerufen und ich ging alleine die Speisen holen... und staunte nicht schlecht! 1 Brotkorb mit appetitichem Landbrot, 1 Brett mit 1 kompletten Camenbert (ich glaube die Dreiecke haben 200 g) schön dekoriert mit Salatblatt, Tomate, Salatgurke, frischen Paprikastreifen, Minibrezelchen und Zwiebelringen, alle Zutaten frisch und knackig.
Der weiße Käse als ebenso große Portion auf einem Porzellanteller mit der gleichen appetitlichen Dekoration versehen. Auf einem weiteren Teller 2 heiße Pellkartoffeln (bereits gepellt) mit einem richtig tollen Kartoffelgeschmack.
Ich hatte meine Mühe, diese Ladung als nicht geschulte Servicekraft unfallfrei an den Tisch zu bekommen. Also alles andere als "Tourinepp", auch mal schön so positiv überrascht zu werden.
Natürlich keine Gourmetküche. Aber Preis - Leistung hat mehr als gepasst, die Speisen entsprachen der Karte und die Erwartungen wurden mehr als übertroffen.Danke an die Küchenfeen!
Zum Ambiente der Gaststube kann ich nicht viel sagen, viel Holz, für eine Burgschänke passend. Wir waren nur an der Theke im Eingangsbereich.
Auf der Außenterasse geht es Wanderer-rustikal-allwettertauglich zu. Sitzpläte sind alle auf den traumhaften Blich nach Wachenheim ausgerichtet. Und deshalb kraxelt man ja auf eine Burg... und um sich zu stärken!
Soweit man dies für den Außenbereich sagen kann: Alles sauber und gepflegt (Holztische und Bänke). Die Toilette der Gaststube wurde nicht aufgesucht. Aber die 24h-Toilette für die Wanderer. Und hier auch "Hut ab": Komplett neu, mit Schieferoptikkacheln und Bruchsteinmauer. Porzellan-WC und Handwaschbecken mit Seife und Papiertüchern. UND: Piccobello sauber! Das spricht für den Verein und die Wanderer. Leider klang die Spendenbox für diese Sanitär-Luxus-Einrichtung bei meinem Münzeinwurf seeeehr leer.
Nach einer kleinen Wanderung durch ein schönes Waldstück und die Weinberge, erreichten wir die schöne Wachtenburg. Kaum angegommen stellte sich ein plötzlich auftretendes Hungergefühl nach Sichtung der Burgschänke ein.
Eine "Bedienung" im herkömmlichen Sinne gibt es hier nicht. Selbstbedienung ist angesagt. Sicherlich sinnvoll. Wir haben hier glücklicherweise einen ruhigen Tag in der Woche erwischt, an Wochenenden und in der Ferienzeit sieht es hier sicherlich anders aus.
Wir bestellten also in der Wirtsstube unsere Getränke. Die Wirtin war sehr ruppig als man nach... mehr lesen
Burgschänke Wachtenburg
Burgschänke Wachtenburg€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel0632264656Waldstr. 95, 67157 Wachenheim an der Weinstraße
3.5 stars -
"Wandern macht hungrig!" PetraIONach einer kleinen Wanderung durch ein schönes Waldstück und die Weinberge, erreichten wir die schöne Wachtenburg. Kaum angegommen stellte sich ein plötzlich auftretendes Hungergefühl nach Sichtung der Burgschänke ein.
Eine "Bedienung" im herkömmlichen Sinne gibt es hier nicht. Selbstbedienung ist angesagt. Sicherlich sinnvoll. Wir haben hier glücklicherweise einen ruhigen Tag in der Woche erwischt, an Wochenenden und in der Ferienzeit sieht es hier sicherlich anders aus.
Wir bestellten also in der Wirtsstube unsere Getränke. Die Wirtin war sehr ruppig als man nach
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
12.12.2017
Für ein Wochenende buchten wir uns auf Empfehlung eines Kollegen in diesem wunderschönen Landhaus in Gimmeldingen ein. Das Hotel-Restaurant verfügt neben dem Grundstück über eigene Parkplätze. Die Lage ist wunderbar ruhig in diesem kleinen und gepflegten Winzerort.
Die Lage des Landhauses ist top, mit einer sehr großen und gepflegten Gartenanlage und weitem Blick über die Rheinebene. Die Gartenanlage darf von den Gästen besucht werden, lädt zum Verweilen ein. Viele Rosen, Lavendel, Kräutern sonstige Blumen.
Die Speisekarte wechselt saisonal und auch sonst läßt sich das Nett´s so einiges an Events übers Jahr einfallen. Langeweile kommt hier nicht auf.
Wir wurden von Frau Gabler sehr aufmerksam bedient und beraten. Sie versprühte sehr viel Persönlichkeit und war offensichtlich auch bei den Stammgästen sehr beliebt. Herr Nett war selbst auch unterstützend im Restaurant, etwas zurückhaltender, aber auch freundlich.
Wir bestellten bei Frau Gabler als Aperitif 2 Winzersekt. Ungefragt aber durchaus willkommen brachte sie uns 2 unterschiedliche Sekte vom ortsansässigen Winzer. So kamen wir schon gleich zu einer kleinen Sektprobe.
Es gab ein feines 3erlei als Gruß aus der Küche: Salzbutter, Oliven mit Fenchelsaat und rotes Pesto. Dazu 3 Sorten sehr leckeres und frisches Brot.
Als Vorspeise wählten wir beide gebackenen Oktopus & Gambaretti mit Ananas-Fenchelsalat und Papaya/Tamarinde zu € 13,00. Ein tolles Geschmackserlebnis, der Fisch auf den Punkt gebraten und die Würze war wirklich toll. Der Ananas-Fenchelsalat war sehr Ananas-lastig aber passend zum Fisch, der Fenchel ist etwas untergegangen.
Als Haupspeise wählten wir 1 x Seeteufel auf gebratenem Spargel, Gnocchi, Minze & Pinienkernen zu € 24,00. Eine harmonische und kreative Zusammenstellung. Der Seeteufel auf den Punkt, noch saftig-glasig in der Mitte, gegart. Das Ganze mit bissfestem Spargel und Zuckerschoten, den Gnocci, der frischen Minze, getrockneter Tomate und Frühlingszwiebel. Fein gewürzt und abgeschmeckt... hhhmmm.
2. Hauptspeise war der Maibock mit Spinatknödel, Spargel, Petersilienwurzelcreme und 2erlei Saucen zu 28,00. Der Maibock entpuppte sich als 2 Lendenstücke saftig perfekt rosa gebraten. Ich vermute sous vide gegart und dann nochmal kurz kräftig angebraten. Die Spinatknödel passten hervorragend zum Wild, Spargel wieder schön mit Biss.... einfach tolle creative Beilagen die es nicht an jeder Ecke so gibt! Zusätzlich ergänzten noch einige frische Pfifferlinge dieses Wildgericht.
Zum Essen gab es eine Flasche der Hausempfehlung des trockenen Rieslings. Wie es mit Hausempfehlungen so geht, hier wird man selten enttäuscht und wir waren mit diesem Wein zufrieden.
Dann kam noch die Frage nach einem Dessert. Eigentlich waren wir beide satt, ich hatte nur Lust, mal die Dessertkarte zu lesen und sagte dies Frau Gabler auch so. Sie überreichte mir die Karte, mit dem dezenten Hinweis und siegessicher lächelnd, das Basilikumdessert mit dem Schokotörtchen sei der Hit.
Bei Basilkum, meinem Lieblingskraut, wurde ich als "Kräuterhexe" gleich hellhörig. Da ich ja bereits satt war und nicht so wild auf Schoko bin, bekam ich sogar das Basilikumsorbet mit Erdbeersalat ohne Küchlein zum fair reduzierten Preis. Das Sorbet war der absolute Hammer! Geschmacklich geht es bei mir unter die Top 10 der Desserts und die Konsistenz war so fein cremig wie man es von einem Sorbet fast nicht kennt. Der freundliche Koch, Herr Jähnke, klärte auf: Sie haben ein spezielles Gerät (hab´s gegooglet, müsste PacoJet sein... preislich leider nicht so hobbykochgeeignet) welches das gefrorene Sobet frisch hauchfein abfräst.
Dazu noch 2 Espresso und wir hatten einen wirklich perfekten Genussabend.
Geniessen ist eine Kunst, die Zubereitung im Nett´s auch. Wir haben uns für´s geniessen entschieden und dem Koch und seinem Team sein Handwerk überlassen.
Das Ambiente ist sehr schön und gepflegt. Schön hell zum dunklem Fliesenboden. Die wechselnde Bilderausstellung, z. Zt. mit modernen Bildern einer Künsterlin, Geschmackssache aber passend. Wir hatten unseren Spaß bei der Interpretation der Bilder.
Heller Raum mit großen Fenstern mit Blick auf den Traumgarten, Terasse, Weinreben und die weitläufige Rheinebene. Das Wetter bescherte und einen perfekten Sonnenuntergang.
Die schönen Holztische sind mit dem absoluten Clou für Frauen ausgestattet!!! Die Unterseite der Tische sind mit einem weichen Fliess bezogen. Für Männer zur Erklärung: Angenehm für nackte Knie bei kurzen Röcken, neylonstrumpf- und feinstoffschonend... hier hat mal jemand mitgedacht :-)
Obendrauf waren die schönen Holztische nicht mit Tischdecke verdeckt, aber schön mit Bestecken, Stoffservietten, Blümchen und Kerze eingedeckt.
Das Restaurant war an beiden Abenden gut besucht, ich war über die trotzdem angenehme Akustik überrascht.
Gasträume, Toiletten, gesamte Anlage einwandfrei gepflegt und sauber. Vom Gastraum gibt es sogar ein großes Fenster mit Blick in die Küche. Die Küche wurde jeden Abend komplett geschrubbt.
Für ein Wochenende buchten wir uns auf Empfehlung eines Kollegen in diesem wunderschönen Landhaus in Gimmeldingen ein. Das Hotel-Restaurant verfügt neben dem Grundstück über eigene Parkplätze. Die Lage ist wunderbar ruhig in diesem kleinen und gepflegten Winzerort.
Die Lage des Landhauses ist top, mit einer sehr großen und gepflegten Gartenanlage und weitem Blick über die Rheinebene. Die Gartenanlage darf von den Gästen besucht werden, lädt zum Verweilen ein. Viele Rosen, Lavendel, Kräutern sonstige Blumen.
Die Speisekarte wechselt saisonal und auch sonst läßt... mehr lesen
Netts
Netts€-€€€Restaurant0632160175Meerspinnstraße 46, 67435 Neustadt an der Weinstraße
5.0 stars -
"Feine Speisen, guter Wein." PetraIOFür ein Wochenende buchten wir uns auf Empfehlung eines Kollegen in diesem wunderschönen Landhaus in Gimmeldingen ein. Das Hotel-Restaurant verfügt neben dem Grundstück über eigene Parkplätze. Die Lage ist wunderbar ruhig in diesem kleinen und gepflegten Winzerort.
Die Lage des Landhauses ist top, mit einer sehr großen und gepflegten Gartenanlage und weitem Blick über die Rheinebene. Die Gartenanlage darf von den Gästen besucht werden, lädt zum Verweilen ein. Viele Rosen, Lavendel, Kräutern sonstige Blumen.
Die Speisekarte wechselt saisonal und auch sonst läßt
Geschrieben am 31.10.2014 2014-10-31| Aktualisiert am
08.08.2017
Das Traditionshaus liegt zentral im kleinen Städtchen Lauterecken. Parkplätze sind in der Nähe zu finden.
Das Hotel/Restaurant wird nun in 3. Generation der Familie Jakob geführt. Es ist beliebt bei den einheimischen Stammgästen und Urlaubern, vorwiegend Wanderern.
Als ich hier zum ersten Mal zu Gast war, wurde das Haus noch in 1. Generation geführt. Am Mittwoch, nach über 20 Jahren, war ich endlich wieder Mal zu Gast. Also auch zum ersten Mal bei der 3. Generation, dem Geschwisterpaar Jakob.
Als wir das Restaurant kurz vor 19.00 Uhr betraten, musste ich feststellen, dass ich auch an einem Mittwoch Abend besser einen Tisch reserviert hätte. Im vorderen, gemütlicheren, Gastraum waren bereits alle Tische besetzt und es ging lebhaft zu.
Frau Jakob winkte uns gleich durch in den hinteren großen Gastraum. Dieser wird auch oft für Gesellschaften genutzt. Hier war nur ein großer Tisch besetzt und wir nahmen an einem kleinen Tisch Platz.
Die Karte wurde gereicht und die Getränkebestellung aufgenommen und diese zügig serviert. Unser Essen dauerte dann erheblich länger, war aber noch akzeptabel. Später, um Getränke nachzubestellen oder zu zahlen wurde es dann etwas schwieriger die Chefin zu erreichen. Sie war aber auch an diesem Abend wohl vorwiegend alleine im Service.
Wir wurden freundlich bedient, allerdings auch etwas nüchtern.
Die schöne Homepage des Pfälzer Hofes wirbt mit "Für jeden Geschmack das gewisse Extra". Außerdem heißt es: "Es liegt nun mal in der Natur der Dinge, dass das, was am liebsten gegessen wird, auch am meisten gekocht wird. So erfindet sich das Konzept der Töpfe nicht wöchentlich neu...". Die Speisekarte ist auf der Homepage nicht zu finden, sonst hätten sich eine Vegetarierin und eine "Pescetarierin" wohl für ein anderes Lokal entschieden.
Das "gewisse Extra" ist Fleisch. Und weiterhin könnte man sagen "Fleisch ist mein Gemüse", denn Gemüse ist auf der 2-Seitigen Speisekarte auch nicht zu finden. Die Karte war für mich eine riesige Enttäuschung. Von diesem Traditionshaus mit gelerntem Koch hätte ich bei jeder Speise "hausgemacht" erwartet. Weit gefehlt. Fleischgerichte in typischer Zusammenstellung. Das obligatorische Fischgericht verzweifelter Gastronomen: Lachs. Hier gehe ich nicht von Frischfisch aus. Beilagen: Pommes, Nudeln, Rösti, Kroketten. Frischeküche sieht anders aus. Keine Gemüsebeilagen sondern immer nur Salat. So läßt sich die Küche überschaubar kalkulieren und planen. Nach den Sprüchen der Homepage darf man wohl auch nicht auf wechselnde Speisen hoffen.
Den inzwischen meist üblichen "Gruss aus der Küche" gibt es hier nicht. Für uns gut, es wäre wohl Schmalz oder Leberpastete gewesen :-)
Wir entschieden uns also für:
Salatplatte Gertrud für € 9,50. Diese wurde ohne Schinken bestellt. Serviert wurde ein großer Teller mit frischen Zutaten: Blattsalat, Krautsalat, Karottensalat, eingemachte grüne Bohnen, Ei, Tomate, Gurke, Champignon, Radieschen, 3 Scheiben Käse aus dem Päckchen. Darüber ein Sahnedressing.
Nepomuk-Salat für € 10,50 für mich. Ich bewerte auch nur dieses Gericht. Laut Karte Blattsalate mit gebratenen Garnelen und Knoblauchcreme. Nach der Bestellung teilte mir Frau Jakob mit, dass die Garnelen leider aus seien, sie könne aber alternativ Flusskrebse anbieten. Das war für mich auch ok. Serviert wurde dann ebenfalls auf dem großen Teller der Salat. Auf der Karte wurde zwar nicht mehr versprochen, aber es waren definitiv nur 2 Blattsalate (Kopfsalat und eine neue knackige Salatsorte ähnlich Frisee) und einige hauchdünne Gurkenscheiben am Rand. Kreativität und Vielfalt kann man hier wirklich nicht erwarten. Dazu die Flusskrebse in geringer Dosierung, ebenfalls üppiges Sahnedressing (geschmacklich gut, schmeckte aber auch nicht hausgemacht). Die Flusskrebse (aus der Packung) hatten einen intensiven Krebsgeschmack und es war schön viel Knoblauch mitgebraten. Dennoch leider: "Luft nach oben" gibt es für dieses Gericht wirklich. Ein paar Croutons, etwas Tomate oder ein paar Sprossen... frischer Feldsalat hätte den Teller auch aufgewertet.
Dazu wurden einige Schreiben frisches Weißbrot für uns gereicht. Auch nicht die Nachfrage, ob wir noch Brot wünschen. Nachbestellen konnten wir auch nicht, während des Essens war Niemand vom Haus zu sehen.
Für die Freunde der Fleischeslust sei erwähnt: Das Rumpsteak im Pfälzer Hof soll perfekt sein. Also schließe ich nicht aus, dass es hier auch mal 5* für ein anderes Gericht gibt.
Mit dem Ambiente hat sich der Pfälzer Hof sehr stilvoll gesteigert! Ein sehr schöner und für´s Haus passender Landhausstil. Schöne alte Weichholzmöbel, alles sehr gepflegt und liebevoll dekoriert. Hier gibt es die volle Punktzahl gerne!
Das Haus wirkt sauber und sehr gepflegt. Auf dem WC viele Hinweisschilder über korrektes Verhalten und Benutzung. Schade, wenn so etwas nötig ist. Zudem ich das Publikum im Pfälzer Hof anders einschätze.
Das Traditionshaus liegt zentral im kleinen Städtchen Lauterecken. Parkplätze sind in der Nähe zu finden.
Das Hotel/Restaurant wird nun in 3. Generation der Familie Jakob geführt. Es ist beliebt bei den einheimischen Stammgästen und Urlaubern, vorwiegend Wanderern.
Als ich hier zum ersten Mal zu Gast war, wurde das Haus noch in 1. Generation geführt. Am Mittwoch, nach über 20 Jahren, war ich endlich wieder Mal zu Gast. Also auch zum ersten Mal bei der 3. Generation, dem Geschwisterpaar Jakob.
Als wir das Restaurant... mehr lesen
Restaurant im Hotel Pfälzer Hof
Restaurant im Hotel Pfälzer Hof€-€€€Restaurant, Hotel063827338Hauptstraße 12, 67742 Lauterecken
3.0 stars -
"Traditionshaus in 3. Generation" PetraIODas Traditionshaus liegt zentral im kleinen Städtchen Lauterecken. Parkplätze sind in der Nähe zu finden.
Das Hotel/Restaurant wird nun in 3. Generation der Familie Jakob geführt. Es ist beliebt bei den einheimischen Stammgästen und Urlaubern, vorwiegend Wanderern.
Als ich hier zum ersten Mal zu Gast war, wurde das Haus noch in 1. Generation geführt. Am Mittwoch, nach über 20 Jahren, war ich endlich wieder Mal zu Gast. Also auch zum ersten Mal bei der 3. Generation, dem Geschwisterpaar Jakob.
Als wir das Restaurant
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Bei diesem Besuch im Oktober waren Chef und Chefin nicht so gut gelaunt wie üblich. Es fehlte das italienische Temperament und die sonst so gewissenhafte Aufmerksamkeit. Obwohl wir die einzigen Gäste waren, dauerten die Getränke sehr lange, leere und überflüssige Gläser und Geschirr wurden erst beim Zahlen abgeräumt.
Als Vorspeise gab es einen Artischockensalat und den Salat Genua (ohne Schinken bestellt). Die Salate, mit frischen Zutaten, waren recht herzhaft gewürzt und mit Essig und Oel mariniert. Wir entschieden uns alle für eine Steinofenpizza die preislich +/- € 8,-- lag. Der Teig war schön knuspig und der Belag gut gewürzt. Einfach typische Pizze, für jeden Geschmack etwas, ohne "Firlefanz". Sonderwünsche wurden gerne berücksichtigt. Die Champignons kommen hier leider aus der Dose.
Eine große Weinauswahl gibt es nicht, Chianti, Frascati, wohl noch 2 - 3 andere - fertig aus. Ist schließlich kein Sternehaus und will es sicherlich auch nicht sein.
Das Ambiente ist wirklich als rustikal zu bezeichnen. Ich mag es hier aber nicht als negativ-rustikal bezeichnen. Es ist eine Pizzeria die typisch italienisch ist. Innenausstatter gab es hier noch nie, dafür fühlt man sich aber für die Zeit des Restaurantbesuchs im Urlaub, in einer kleinen urtypischen Pizzeria abseits des Touristenrummels. Und dort kann man zu kleinen Preisen gut essen.
Das Restaurant war sauber. Gebrauchsspuren nicht zu übersehen, in diesem Falle für mich als "Flair" zu bezeichnen. Es war sehr kühl im Gastraum, die Heizung haben wir selbst angestellt. Toiletten wurden nicht aufgesucht.