Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934288x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 23.05.2022 2022-05-23| Aktualisiert am
08.09.2025
Besucht am 06.03.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Die Reismühle wollten wir schon lange mal besuchen.
Von dem beliebten Ausflugsziel hörten wir schon öfters und nichts Schlechtes. Ein guter Grund, an diesem sonnigen Frühlingstag hier eine Rast einzulegen. Diese Idee hatten allerdings noch zahlreiche weitere Erdenbürger.
Mitten im Grünen gelegen ließ schon der große Parkplatz auf die Beliebtheit der Mühle schließen. Rappelvoll. Ein nettes Paar steuerte zu Fuß den Parkplatz an und signalisierte zu folgen. Im fliegenden Wechsel tauschten wir die Plätze. Danke.
Es war ein Spontanausflug, reserviert hatten wir nicht. Wir machten uns wenig Hoffnung auf einen freien Tisch.
Die Tische auf der Sonnenterrasse waren natürlich alle belegt. .
Direkt im Eingangsbereich befindet sich die ansehnlich bestückte Kuchentheke. .
Hier wurden wir freundlich empfangen. Auch innen war kein Tisch frei. Aber sicherlich in ein paar Minuten. Die warteten wir gerne und nach 10 Minuten wurden wir abgeholt und an einen freien Tisch auf der Empore geführt. .
Sehr gut und für eine Mühle stimmig fanden wir die rustikal-gemütliche Einrichtung.
Sehr wahrscheinlich herrschte auch hier der inzwischen verbreitete Gastronomie-Personalnotstand. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Einsatz hatten mehr als alle Hände voll zu tun. Bei dem schönen Wetter wurde das Haus förmlich von Gästen überrannt.
Somit nahmen wir die Wartezeit bis zur Bestellung unserer Getränke und Speisen mit Verständnis.
Wir bestellten: 2 x den Windrose trocken, Weingut Ellermann und Spiegel, Kleinfischlingen und eine große Flasche Mineralwasser.
Das Mittagstischangebot umfasste 8 Gerichte „so lange der Vorrat reicht“. Mittagsangebot
Wir waren recht spät zum Mittagessen und es gab nicht mehr alle der gut durchdachten angebotenen Speisen.
Wir entschieden uns beide für:
Tagliatelle mit Thaicurry, Hähnchenbrust, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Zuckerschoten, Kokosmilch und Ingwer- € 16,50.
Freundlich wurde die Bestellung aufgenommen. Mit dem Hinweis, dass es etwas dauern könne. Damit rechneten wir schon.
Auf der Empore wurde eine Gesellschaft mit einem kleinen Buffet versorgt. Auf der Terrasse und der ersten Etage, wo wir Platz fanden, wurden den Gästen die a la carte Gerichte serviert. Inzwischen ging die Nachfrage bereits zu Kaffee und hausgemachten Kuchen über.
Es dauerte wirklich lange. Fast eine Stunde.
Heiß, in einer tiefen Schale, wurde die thailändisch angehauchte italienische Pasta serviert. Tagliatelle mit Thaicurry, Hähnchenbrust, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Zuckerschoten, Kokosmilch
Insgesamt aromatisch, die Pasta etwas zu weich. Dafür das Gemüse noch schön knackig, Ingwer gut schmeckbar ohne ins Seifige zu rutschen. Das Hühnchen knapp an der Grenze von trocken. Insgesamt trotz kleiner Mängel schmackhaft und ausreichend. Aber auch nicht so, dass es völlig überzeugte. Bei dem aufgerufenen Preis waren unsere Erwartungen etwas höher.
Es wurde zunehmend schwierig hier noch etwas zu bestellen. Unsere Getränke waren leer und bekannt ist die Mühle für den hausgerösteten Kaffee (der sogar in Idar-Oberstein verkauft wird).
Unter den Kaffeespezialitäten entdeckte ich „Café Cortado“ den ich vor Jahrzehnten auf La Palma schätzen lernte. Zu gerne wollte ich hier diesen feinen Kaffeabschluss bestellen… irgendwann gaben wir auf und bestellten die Rechnung. Auch diese kam nicht.
Wir gehen nie mit Eile essen. Aber wir wollten, bei schönstem Frühlingswetter, auch nicht auf dem Trockenen sitzend den Tag im Restaurant verbringen.
Also gingen wir runter an die Theke. Dort störten wir im Durchgang und schon klappte es flott mit der EC-Zahlung.
Schöner Abschluss: Im separaten Gebäude befindet sich die Kaffeemanufaktur. Hier kauften wir noch kurz feine Kaffeebohnen und durften wir noch der perfekten Kaffeeberatung weiterer Kunden zuhören. Da war ein gestandener Kaffeesommelière am Werk! Das war sehr interessant.
Hoffentlich kommt der Betrieb bald in ruhigeres Kaffeewasser mit ausreichendem Personal!
Trotz der Überlastungsmängel (beim stets freundlichen Service) ist die Mühle absolut einen Ausflug wert!
Die Reismühle wollten wir schon lange mal besuchen.
Von dem beliebten Ausflugsziel hörten wir schon öfters und nichts Schlechtes. Ein guter Grund, an diesem sonnigen Frühlingstag hier eine Rast einzulegen. Diese Idee hatten allerdings noch zahlreiche weitere Erdenbürger.
Mitten im Grünen gelegen ließ schon der große Parkplatz auf die Beliebtheit der Mühle schließen. Rappelvoll. Ein nettes Paar steuerte zu Fuß den Parkplatz an und signalisierte zu folgen. Im fliegenden Wechsel tauschten wir die Plätze. Danke.
Es war ein Spontanausflug, reserviert hatten wir... mehr lesen
4.0 stars -
"Sonntagsausflug ins versteckte Hinterland!" PetraIODie Reismühle wollten wir schon lange mal besuchen.
Von dem beliebten Ausflugsziel hörten wir schon öfters und nichts Schlechtes. Ein guter Grund, an diesem sonnigen Frühlingstag hier eine Rast einzulegen. Diese Idee hatten allerdings noch zahlreiche weitere Erdenbürger.
Mitten im Grünen gelegen ließ schon der große Parkplatz auf die Beliebtheit der Mühle schließen. Rappelvoll. Ein nettes Paar steuerte zu Fuß den Parkplatz an und signalisierte zu folgen. Im fliegenden Wechsel tauschten wir die Plätze. Danke.
Es war ein Spontanausflug, reserviert hatten wir
Geschrieben am 25.04.2022 2022-04-25| Aktualisiert am
26.04.2022
Besucht am 24.04.2022Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 170 EUR
… nicht von jedem, wie der vorherige motzige Beitrag von JOACHIMJOHANNES zeigt. Aber Geschmäcker sind verschieden. Ist auch gut so, sonst wäre es langweilig.
Daher nun hier mein vorgezogener Beitrag (die „alten Fälle“ kommen noch).
Ich entdeckte kürzlich, dass das Restaurant Blechhammer zum 01.03.22 unter dem Namen Zäb Dee neu eröffnet hat.
Das Hotel Blechhammer besteht weiterhin im gleichen Haus. Betreiber des Hotels und des Restaurants ist die Moser GmbH, also heimische deutsche Führung des Unternehmers Bernhard Moser.
Im Restaurant Blechhammer waren wir zwei Mal mit meiner besten Freundin und Familie zu Gast. Und auch der 3. Besuch, nun im Zäb Dee, fand wieder zu Fünft statt. Unser Treffen war überfällig und schon vor zwei Wochen fassten wir das Zäb Dee ins Auge.
Samstag dann die kurzfristige Entscheidung für unser gestriges Treffen. Die Onlinereservierung funktionierte hervorragend, die Bestätigung erfolgte umgehend per Mail.
Pünktlich trafen wir ein am idyllisch, zwischen dem Hammerweiher und dem kleineren Wurzelwooggraben, Blick von der Hotelseite auf den Wurzelwooggraben
gelegenen Haus ein. Vor 1800 erbaut als Schmiede erfuhr das Anwesen ein wechselhaftes Leben.
Hauseigene Parkplätze stehen reichlich für die Gäste bereit.
Vor dem Restaurant wies eine Tafel schon auf das ausgebuchte Restaurant hin. Gut, dass wir reserviert hatten! Eingang Restaurant
Freundlich empfing uns ein junger Mann, checkte die Reservierung und begleitete uns zum Tisch. Dieser war schlicht und gepflegt eingedeckt. Perfekt zur Lilie gefaltete Stoffservietten entsprachen wirklich nicht unseren Erwartungen und haben wir in einem asiatischen Restaurant noch nicht erlebt. Da gab sich das Restaurant richtig Mühe. Solche Tischwäsche lobe ich!
Das „furchtbare“ asiatische Ambiente wurde in der vorherigen Bewertung hervorgehoben.
Wir können nur feststellen: Noch nie waren wir in einem asiatischen Restaurant mit solch zurückhaltender Deko! .
Die Bilder an den Wänden teilweise tatsächlich recht unnatürlich, manche aber auch thailändische Landschaftsfotografien. Dazu ein paar Dekoelemente auf den tiefen Fensterbänken. .
Urdeutsches Ambiente beim Thai wäre doch auch unpassend und blöd, oder?
An der Bestuhlung hat sich nichts geändert, die Abstände zu den anderen Tischen angenehm.
Unser Tisch erlaubte auch den Blick durch die elektronische Glasschiebetür in die große Küche. Heftiges und konzentriertes Arbeiten der Küchencrew war zu sehen.
Die Speise- /Getränkekarten lagen am Tisch bereit und wir konnten stöbern. Gut sortiert und nicht überladen. Thailändisch pur, ohne gefällige Abschweifungen.
Wenig später war der überaus freundliche deutsche junge Serviceherr am Tisch um unsere Getränkewünsche entgegen zu nehmen.
Unsere Getränke am Abend insgesamt: 2 Flaschen Mineralwasser, 0,75 l – € 6,00. 1 Johannisbeerschorle, 0,5 l - € 4,40. 1 Eistee Pfirsich, 0,4 l - € 4,00. 1 Bitter Lemon, 0,2 l - € 3,00. 2 Hefeweizen, 0,5 l - € 4,40. 1 Riesling trocken, 0,2 l – 2,90. 1 Weißer Burgunder, 0,2 l - € 3,90. 1 Espresso, € 2,50. 2 Latte Macchiato, € 3,20.
Die beiden Weine waren natürlich für meinen Mann und mich. Die Weine waren, nach den feinen Stoffservietten, die nächste Überraschung. Die Weine mit den sehr ansprechenden Preisen überhaupt zu bestellen, war der Herkunft geschuldet. „Nur“ eine Winzergenossenschaft „Vier Jahreszeiten Winzer eG“, aber immerhin aus Bad Dürkheim und einen Versuch wert. Was wurden uns beim guten Italiener schon für viel Geld für italienisch Plörren vorgesetzt (die guten italienischen Weine trinken die Italiener selbst)! Hier waren wir wirklich überrascht. Natürlich keine große Lage, aber zwei gute Weine mit einem top Preis-Leistungsverhältnis.
Kurz nach dem Servieren der ersten gut gekühlten Getränke bestellten wir unsere Speisen.
Wenig später wurden frisch ausgebackene Krabbenchips als Vorabknabberei serviert. Kroepoek
Die Jüngste am Tisch war besonders erfreut!
Wir Fünf kennen uns schon so unglaublich lange (über 30 Jahre + die „Kleine“ seit dem ersten Lebenstag 2009). Ich tippte schon vorher, dass wir alle die gleiche Vorspeise bestellen und so kam es: Poh Piah Thod – Vier hausgemachte, selbstgerollte Frühlingsrollen, gefüllt mit frischem Gemüse. Dazu selbstgemachter „süß-sauer“ Dip - € 5,90.
Endlich mal hausgemachte Frühlingsrollen! Zeitgleich von 3 Mitarbeiter*innen serviert und einen guten Appetit gewünscht. So heiß serviert, dass wir sie erst einmal kurz abkühlen lassen mussten. Hausgemachte Frühlingsrollen
Perfekt knusprig und mit reichlich Füllung. Diese allerdings mit sehr wenig Gemüse, dafür mit viel Glasnudel. Für die hausgemachte Arbeit hätte es für „perfekt“ gerne mehr Gemüse sein dürfen. Der Dip machte alles wett. Fernab von dem gewöhnlichen Fertigsaucenkram. Und zum Glück nicht „süß-sauer“ sondern auch mit ordentlich passender Schärfe.
Das Restaurant füllte sich zusehends mit Gästen aller Altersgruppen und es war fast jeder Tisch im großen Gastraum belegt. Trotzdem konnten wir uns ungestört unterhalten, der Geräuschpegel war nicht zu laut.
Die Gerichte kamen sehr gut an, es gab keine Reste. In die Bewertung beziehe ich sie nicht in die Bewertung ein, sie waren für unsere Begleiter.
Mein Mann und mir wurde das bestellte Gung Thod Kratiam Prik Thai – Riesengarnelen mit Knoblauch, Sojasprossen und Pfeffer. Dazu Soja-Austernsoße und gebratenes Gemüse - € 18,90 serviert. Riesengarnelen mit Knoblauch, Sojasprossen, gebratenes Gemüse
Wie ich heute nachlas: Fast das identische Gericht bestellten wir 2016 im damaligen Hotel Blechhammer zum Preis von…. !!! € 18,50 !!!
Allerdings muss ich sagen: 2016 waren die Garnelen saftiger. Gestern hätten sie ein wenig früher der Pfanne entspringen dürfen.
Das Gemüse (Brokkoli, Karotten, Sojasprossen, Zwiebeln) knackig und gut. Die Sauce dezent und leicht süßlich abgeschmeckt. Es war etwas mühsam, die Garnelen in der Sauce von ihrem Schutzmantel zu befreien.
Aufmerksam wurde ein leeres Tellerchen für die Garnelenschalen gereicht. Beim nächsten Besuch würde ich eher zu den als scharf gekennzeichneten Gerichten tendieren.
Und der klebrige, klumpige Reis (vom Vorkritiker bemängelt)? Der muss so sein! Beilagenreis
Satt und zufrieden waren wir. Die Jüngste konnte noch einen Eisbecher vertragen. Bestellt wurde dieser ohne Sahne - € 4,90. Wie ich jetzt sehe, wurde mit Sahne für € 5,90 abgerechnet. Sicherlich ein Versehen nach einem langen Tag. Statt Sahne gab es aber frische Erdbeeren für den unangekündigten Mehrwert zum (optisch nicht so richtig cremigen) Eis.
Die gepflegten Toiletten befinden sich im Untergeschoss, sind aber über den Hoteleingang über die andere Hausseite ebenerdig zu erreichen.
Nachdem auch die koffeinhaltigen Getränke im Gast verschwunden waren, bestellten wir die Rechnung. Gezahlt per EC. Sehr nette Verabschiedung.
Kleine Kritikpunkte. Diese können leicht überwunden werden. Wir kommen sehr gerne wieder!
Alles Gute für das nette Team!
… nicht von jedem, wie der vorherige motzige Beitrag von JOACHIMJOHANNES zeigt. Aber Geschmäcker sind verschieden. Ist auch gut so, sonst wäre es langweilig.
Daher nun hier mein vorgezogener Beitrag (die „alten Fälle“ kommen noch).
Ich entdeckte kürzlich, dass das Restaurant Blechhammer zum 01.03.22 unter dem Namen Zäb Dee neu eröffnet hat.
Das Hotel Blechhammer besteht weiterhin im gleichen Haus. Betreiber des Hotels und des Restaurants ist die Moser GmbH, also heimische deutsche Führung des Unternehmers Bernhard Moser.
Im Restaurant Blechhammer waren wir... mehr lesen
4.0 stars -
"Das neue thailändische Restaurant am Blechhammer wird sehr gut angenommen…" PetraIO… nicht von jedem, wie der vorherige motzige Beitrag von JOACHIMJOHANNES zeigt. Aber Geschmäcker sind verschieden. Ist auch gut so, sonst wäre es langweilig.
Daher nun hier mein vorgezogener Beitrag (die „alten Fälle“ kommen noch).
Ich entdeckte kürzlich, dass das Restaurant Blechhammer zum 01.03.22 unter dem Namen Zäb Dee neu eröffnet hat.
Das Hotel Blechhammer besteht weiterhin im gleichen Haus. Betreiber des Hotels und des Restaurants ist die Moser GmbH, also heimische deutsche Führung des Unternehmers Bernhard Moser.
Im Restaurant Blechhammer waren wir
Das asiatische Restaurant im Stadtteil Idar hat sich mal wieder einen neuen Namen zugelegt!
Ansonsten hat sich wohl nicht viel geändert. Konzept (all you can eat Buffet) und Ambiente scheinen
nahezu unverändert.
Will man mit dem ständigen Namenswechsel vielleicht schlechte Bewertungen (z. B. Google) umgehen?
Das asiatische Restaurant im Stadtteil Idar hat sich mal wieder einen neuen Namen zugelegt!
Ansonsten hat sich wohl nicht viel geändert. Konzept (all you can eat Buffet) und Ambiente scheinen
nahezu unverändert.
Will man mit dem ständigen Namenswechsel vielleicht schlechte Bewertungen (z. B. Google) umgehen?
Mr. Miao
Mr. Miao€-€€€Restaurant, Take Away06781360717Bismarckstraße 11, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Dynastie, Jade, Panda... jetzt Mr. Miao!" PetraIODas asiatische Restaurant im Stadtteil Idar hat sich mal wieder einen neuen Namen zugelegt!
Ansonsten hat sich wohl nicht viel geändert. Konzept (all you can eat Buffet) und Ambiente scheinen
nahezu unverändert.
Will man mit dem ständigen Namenswechsel vielleicht schlechte Bewertungen (z. B. Google) umgehen?
Geschrieben am 21.04.2022 2022-04-21| Aktualisiert am
22.04.2022
Besucht am 27.02.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Unser erster Moselausflug für 2022 führte uns zunächst nach Traben-Trarbach. Überraschenderweise lag hier die Gastronomie noch überwiegend im Winterschlaf. Bei vielen Betrieben startet man erst ab dem 01.03. Dies war uns so nicht bekannt, war aber auch nicht schlimm.
Es durfte vor dem Abendessen noch ein Happen zur Überbrückung sein! Aber selbst der Asiaimbiss befand sich noch im selbst auferlegten Lockdown.
Wir schlenderten weiter durch die Fußgängerzone und siehe da: Storcke Stütz ist wieder da! Kellereingang
In dem gemütlichen Kellergewölbe waren wir in den vergangenen Jahren zwei Mal zu Gast. Meine vorherigen Beiträge wurden nun durch die Neueröffnung gelöscht.
Bereits am 17.01.2020 öffnete das Restaurant unter neuer Führung. Durch die coronabedingten Zwangsunterbrechungen war uns die Neueröffnung tatsächlich entgangen.
Wir hofften beim Betreten des Restaurants auf einen freien Tisch und warteten im Eingangsbereich.
Im Service war nur eine Dame. Sie signalisierte uns gesehen zu haben.
Nachdem sie die Gäste versorgt hatte, war sie bei uns. Wir hatten Glück und ein Tisch war für uns frei. .
Seit unserem ersten Besuch 2015 hat sich beim Ambiente so gut wie nichts verändert. .
Die Speisekarte wurde gereicht und wir durften erst einmal stöbern. Wenig später war die Servicedame wieder da. Selbstbewusst und sehr erfahren. Ihre resolute Freundlichkeit war hier sehr passend und für uns angenehm.
Wir bestellten: Felsenquelle Mineralwasser, 0,75 l / 4,90 2 Grauburgunder trocken, Weingut Caspari 0,2 l / 4,90
Empfohlen wurden uns ausdrücklich die hausgemachten frischen Chips je € 3,50, also bestellten wir 2 Portionen.
Ich bestellte: Großer Wintersalat: Verschiedene Blattsalate mit Orangen, Datteln, karamellisierten Walnüssen, gratiniertem Ziegenkäse und Honig - € 19,80.
Mein Mann wählte eine der Tagesempfehlungen: Riesengarnelen mit Salat, Knoblauchdip und Baguette - € 19,80.
Zu dieser Zeit sollte mein Mann auf helles Brot und Süßes verzichten. Aufmerksam wurde angeboten, statt des Baguettes den Salat etwas größer zu servieren.
Die Wartezeit war etwas länger. Aufgrund der noch zahlreichen Gäste aber absolut entschuldbar. Wenn ich es richtig gesehen habe, stemmten die Küche 2 Personen.
Schnappatmung bekamen wir beim Servieren der heißen Chips! Die sahen und schmeckten perfekt und wunderbar knusprig. Aber mit der üppigen Portion rechneten wir wirklich nicht. Eine! der beiden Chipsportionen im großen tiefen Pastateller
1 Portion für uns beide wäre absolut ausreichend gewesen.
Sofort wurden auch die Salate, wie gewünscht zu den Chips, serviert.
Und auch diese überzeugten absolut. Die Portionsgrößen wurden dem erwarteten Hauptgericht mehr als gerecht.
Der bunte Salat für meinen Mann war mit großen und saftig gebratenen Garnelen umrundet. Salat mit Garnelen
Das feine Dressing punktete ebenso wie der Knoblauchdip (in den sich statt Brot die Chips tunken ließen).
Ganz nach meinem Geschmack auch mein großer Salatteller. Obenauf frische Keimsprossen, harmonisch die Kombination aus Salat und Früchten. Auch Granatapfelkerne fanden sich ein. Salat mit Ziegenkäse und Früchten
Der Ziegenkäse aromatisch und cremig. Das Baguette zum Salat einfache Aufbackware. Die Chips waren also als untypische Beilage kein Fehler.
Die Servicedame erkundigte sich aufmerksam zwischendurch nach unserer Zufriedenheit.
Diese bestätigten wir sehr gerne.
Wir schlemmten und knusperten und fröhlich durch das Servierte.
Und zu Recht machten wir uns Gedanken, ob wir bis zum Abendessen wieder Appetit haben würden!
Die Chips schafften wir leider nicht komplett.
Gehbehindertengerecht ist das Restaurant nicht. Der Weg zu den älteren, aber sehr gepflegten, Toiletten ist recht verwinkelt und führt über einige Stufen.
Zahlung ist nur bar (Keller-Funkloch) möglich. Hierauf wird schon im Eingangsbereich hingewiesen.
Alles Gute für das Traditionshaus und das nette Team!
Unser erster Moselausflug für 2022 führte uns zunächst nach Traben-Trarbach. Überraschenderweise lag hier die Gastronomie noch überwiegend im Winterschlaf. Bei vielen Betrieben startet man erst ab dem 01.03. Dies war uns so nicht bekannt, war aber auch nicht schlimm.
Es durfte vor dem Abendessen noch ein Happen zur Überbrückung sein! Aber selbst der Asiaimbiss befand sich noch im selbst auferlegten Lockdown.
Wir schlenderten weiter durch die Fußgängerzone und siehe da: Storcke Stütz ist wieder da!
In dem gemütlichen Kellergewölbe waren wir in den... mehr lesen
4.5 stars -
"Die historische Kellerschänke an der Mosel hat wieder geöffnet!" PetraIOUnser erster Moselausflug für 2022 führte uns zunächst nach Traben-Trarbach. Überraschenderweise lag hier die Gastronomie noch überwiegend im Winterschlaf. Bei vielen Betrieben startet man erst ab dem 01.03. Dies war uns so nicht bekannt, war aber auch nicht schlimm.
Es durfte vor dem Abendessen noch ein Happen zur Überbrückung sein! Aber selbst der Asiaimbiss befand sich noch im selbst auferlegten Lockdown.
Wir schlenderten weiter durch die Fußgängerzone und siehe da: Storcke Stütz ist wieder da!
In dem gemütlichen Kellergewölbe waren wir in den
Besucht am 17.02.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Mein letzter Besuchs“versuch“ vor 6 Jahren mit einer Kollegin scheiterte gleich zu Anfang.
Wer mag kann nachlesen. Ich lege den Schwamm des Vergessens über die Vergangenheit.
Seit 2 Jahren arbeite ich überwiegend von zu Hause. Wie ca. die Hälfte unserer Abteilung.
Die andere Hälfte möchte lieber im Firmenbüro arbeiten. Das klappt unter uns wirklich gut und wir halten uns teamfähig. Aber das Persönliche sollte nicht zu kurz kommen.
Am 17.02. war ich zum 2. Mal für 2022 in Präsenz im Meisenheimer Büro.
Vorab verabredete ich mit einer Kollegin (eine andere wie vor 6 Jahren) ein gemeinsames Abendessen zum privaten Plausch. Die Reservierung für den frühen Abend übernahm die Kollegin.
Klaus Scherer mit seinem Untertor ist ein etablierter Gastronom in Meisenheim. Bekannt für gute bürgerliche Küche, Fleischgerichte und insbesondere Wildgerichte.
Bei unserem Eintreffen wurden wir freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt. Unseren Impfstatus präsentierten wir unaufgefordert. Und glücklicherweise roch an diesem Tag nichts nach Zigarettenrauch.
Wir durften unter den noch vielen freien Tischen wählen. Gaststube
Wir wählten beide den gleichen Tisch in der urig-gemütlichen Gaststube.
Hier ist bewusst ein wenig die Zeit stehen geblieben. Dies ist an der gut gewählten historisch-antiken Deko zu sehen. Frische Tischdecken und Tulpen auf dem Tisch fehlten aber nicht. Gaststube
Für mich sehr stimmig und ich fühlte mich auf Abhieb sehr wohl.
Der morbide Charme der Nassräume könnte aber durchaus ein Revival vertragen, insbesondere bei der Beleuchtung.
Die Speise- und Getränkekarte wurde gereicht und wir stöberten… zu lange. Das aufmerksame Mädel mussten wir nochmals vertrösten und konzentrierten uns auf die Bestellung.
Meine Getränke: 1 gewünscht dünne Apfelsaftschorle - € 4,00 / 0,4 l, später noch 1 Mineralwasser - € 1,10 / 0,25 l. Faire Getränkepreise.
Meine Kollegin bestellte sich einen extragroßen Salatteller. Aber dem „Salat“ traute ich nicht, obwohl ich richtig Appetit auf Salat hatte.
Ich fing klein an mit einem Beilagensalat - € 4,00. Und bereute sofort nach dem Servieren nur einen Beilagensalat bestellt zu haben. Der sah nicht nur toll aus, er war es auch! Toller Beilagensalat
Vielfältig (sogar mit Spargel), top frisch, mit Sprossen, Kernen und einem top Dressing!
Meine Kollegin erhielt den Salat in Hauptspeisengröße und dieser war noch abwechslungsreicher. Top!
Wildgerichte waren aktuell leider nicht verfügbar.
Daher meine Hauptspeise, um die GastroGuideFreunde mal mit zu überraschen: Rumpsteak (medium rare bestellt) mit Kräuterbutter und Pommes Frites - € 21,90.
Auch wenn beim nächsten Besuch vielleicht der große Salatteller gewinnt: Dieses Steak begeisterte mich. Rumpsteak mit Pommes und Kräuterbutter
Endlich mal nicht zu dünn geschnitten. Im ersten Anschnitt befürchtete ich, dass es höchstens medium gegart war. Wenige Schnitte später passte es noch mit medium rare. Passt!
Neben dem Gargrad war das Fleisch super zart und auch geschmacklich sehr gut! Sehr gute knusprige Pommes, Kräuterbutter, frische Kräuter und rote Pfefferbeeren machten diesen Teller für mich richtig rund und richtig klasse.
Das war ein sehr schönes gemeinsames Abendessen. Und das werden wir sicherlich nochmal wiederholen!
Besonders freute mich, dass mich dieses seit 30 Jahren in Meisenheim etablierte Gasthaus endlich wieder so gut überzeugte!
Mein letzter Besuchs“versuch“ vor 6 Jahren mit einer Kollegin scheiterte gleich zu Anfang.
Wer mag kann nachlesen. Ich lege den Schwamm des Vergessens über die Vergangenheit.
Seit 2 Jahren arbeite ich überwiegend von zu Hause. Wie ca. die Hälfte unserer Abteilung.
Die andere Hälfte möchte lieber im Firmenbüro arbeiten. Das klappt unter uns wirklich gut und wir halten uns teamfähig. Aber das Persönliche sollte nicht zu kurz kommen.
Am 17.02. war ich zum 2. Mal für 2022 in Präsenz im Meisenheimer... mehr lesen
Zum Untertor
Zum Untertor€-€€€Restaurant06753124446Untergasse 66, 55590 Meisenheim
4.0 stars -
"Zeit, meinen letzten Eindruck zu revidieren!" PetraIOMein letzter Besuchs“versuch“ vor 6 Jahren mit einer Kollegin scheiterte gleich zu Anfang.
Wer mag kann nachlesen. Ich lege den Schwamm des Vergessens über die Vergangenheit.
Seit 2 Jahren arbeite ich überwiegend von zu Hause. Wie ca. die Hälfte unserer Abteilung.
Die andere Hälfte möchte lieber im Firmenbüro arbeiten. Das klappt unter uns wirklich gut und wir halten uns teamfähig. Aber das Persönliche sollte nicht zu kurz kommen.
Am 17.02. war ich zum 2. Mal für 2022 in Präsenz im Meisenheimer
Besucht am 01.02.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 131 EUR
Über das LUMI Restaurant in der Seezeitlodge am Bostalsee berichtete ich bereits.
Nicht nur über Restaurantbesuche, auch über tolle Abholmenüs während des Lockdowns 2021.
Der geschätzte GastroGuide-Freund „der Borgfelder“ erwähnte vor einiger Zeit in einem Beitrag den Knollenziest.
Noch nie hatte ich davon gehört. Mein Interesse an den „Michelinmännchen“ anmutenden Bodenfrüchten war geweckt!
Und siehe da! Wie gerufen fand sich auf der stets wechselnden saisonalen Speisekarte bei einem Gericht die wurzelgemüsige Beilage: Knollenziest!
Flugs telefonisch reserviert. Für einen Dienstagabend war dies auch mit nur gut 1 Woche Vorlauf möglich. An Wochenenden wird es wirklich schwierig als Nicht-Hotelgast einen Tisch zu ergattern.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend wurden wir herzlich empfangen und die Garderobe abgenommen.
Viele Tische waren noch frei und wir durften wählen. .
Natürlich ein Tisch am Fenster mit Blick auf den See. Blöd nur, dass es Anfang Februar um 18.00 Uhr stockdunkel war und zudem der Wind den Regen auf die verglasten Fensterfronten wehte! Rein theoretisch war die Aussicht aber phantastisch!
Phantastisch war auch wieder die Serviceleistung der sehr jungen Leute. Das machte hoffentlich nicht nur den Gästen Spaß. Die jungen Mitarbeiter*innen waren wirklich unglaublich engagiert, aufmerksam und gut geschult am Start. Einen Mangel an Servicekräften gab es nicht.
Unsere bestellten Getränke Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50 2 Rieslingsekt brut, „Edition Lumi“, 0,1 l - € 5,50
wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Wenig später wurde das tolle hausgebackene LUMIbrot serviert. Zum warmen Brot passte die feine aufgeschlagene Kräuterbutter. Hausgebackenes Brot + aufgeschlagene Butter
Unsere Vorspeisen:
Handgeschnittenes Rinder-Tatar - Wachs Ei - Eingelegte Zwiebeln – Süßkartoffelbrot € 15,00
Die Wahl meines Mannes. Rindertatar
Das Rindertatar erntete zu Recht beide Daumen hoch! Das Eigelb war perfekt sousvide wachsweich gegart. Schade, dass es mit dem recht flüssigen Eiweiß serviert wurde. Das Eiweiß stahl dem Eigelb die Show und trug nicht zum Geschmackserlebnis bei. Hier wäre weniger (kein Eiweiß, nur Eigelb) mehr gewesen.
Die geschmackvolle Dekoration, insbesondere die Zwiebeln, punktete dagegen wieder sehr.
Das geröstete Süßkartoffelbrot passte zur Vorspeise. Das vorab servierte Brot gefiel trotzdem besser.
Meine mit Spannung erwartete Vorspeise:
Skreifilet auf Zedernholz gegart – Hagebutte – Knollenziest – Brotcréme € 17,00 Skreifilet auf Zedernholz gegart – Hagebutte – Knollenziest
Mein persönlicher Hauptdarsteller: Der Knollenziest! Die „chinesische Artischocke“ fand ihren Weg nach Europa bereits um das 19. Jahrhundert. Und wie so Vieles geriet das Wurzelgemüse in Vergessenheit. Ich freute mich sehr auf meine Neuentdeckung und war begeistert von der knackigen Frische mit nussiger Note.
Untergehen sollte das für eine Vorspeise (bzw. Zwischengericht lt. Speisekarte) das Skreifilet nicht! Ein sehr großzügig bemessenes Filet des Winterkabeljaus. Perfekt und noch leicht glasig gegart. Die Hagebuttencremetupfen passten ganz hervorragend. Die aromatische Brotcreme, ebenfalls auf den Teller getupft, wäre für mich verzichtbar gewesen.
Nach einem weiteren Blick in die Karte bestellten wir noch einen Weißburgunder Kruger-Rumpf und einen Riesling Spätlese trocken, Edition Michelskirch - je € 8,50 / 0,2 l.
Unsere Hauptspeisen wurden nach sehr angenehmer Wartezeit serviert.
Mein Mann wählte von der Halbpensionskarte: Filet vom Adlerfisch, Viezschaum, Kohlrabi, Kartoffelrisotto - € 22,00. Filet vom Adlerfisch
Der große Meeresbewohner wurde auf der Hautseite richtig kross gebraten. Das feine weiße Fischfilet saftig und zart. Mein Mann ist kein Risottofan. Aber diese feinen Kartoffelwürfel fanden sich wirklich als feinschlotziges Risotto auf dem Teller ein.
Auf dem Foto ist es leider untergegangen. Dies war aber durchaus zu verzeihen, denn der Viezschaum rundete die Speise perfekt ab.
Mein Hauptgang wurde komplett als Eintopf serviert: Geschmorter Seeteufel – Venusmuscheln – Kichererbsen Cassoulet – Chorizo – Koriander € 29,00.
In einer fast glühend heißen STAUB Cocotte verbarg sich das aromatische Gericht und wurde am Tisch auf dem vorgewärmten Teller vorgelegt. Das geht schöner, tat dem Geschmack aber keinen Abbruch. Geschmorter Seeteufel – Venusmuscheln – Kichererbsen Cassoulet – Chorizo
Ein schönes Seeteufelfilet, saftig geschmort, in zarter Begleitung der Venusmuscheln.
Der Vorteil der Gussform: Ich konnte mich daran selbst bedienen und dieses höchst aromatische Gericht heiß genießen. Die heiße Cocotte
Eine feine Überraschung waren für mich die Kichererbsen. Keine Dosenware, sondern getrocknete, eingeweichte Kichererbsen wurden hier eingesetzt. Und so, wie ich bei Linsensuppe auch grundsätzlich getrocknete Linsen verwende, punkteten die Kichererbsen. Noch richtig gut mit Biss, sehr guter Geschmack.
Die fein gewürfelte Chorizo brachte herzhafte Noten zur schlotzigen Hülsenfruchtbeilage. Ich wurde tatsächlich überzeugt, dass Fisch und Fleisch/Wurst durchaus stimmig sein können. Hier ergänzten sich die Aromen für mich perfekt zu einem herzhaften Hauptgericht. Die Portion war reichlich bemessen… und ich traute mich nicht zu fragen, ob ich den übrigen Kichererbseneintopf mitnehmen könnte. Schade drum.
Eine Crème brûlée auf der Dessertcarte bot meinem Mann den krönenden Abschluss. Crème brûlée , Mango, Litchi-Kokoseis
Dazu wurde Mango-Fruchtsalat und zartcremiges Kokos-Litchieis serviert.
Wieder ein toller Besuch am Bostalsee! Küchenleiter Daniel Schöfisch war an diesem nicht anwesend (er wurde wohl vor Kurzem Papa und hatte frei). Ein gutes Team läuft auch, wenn der Chef mal frei hat. Dies wurde an diesem Abend bewiesen.
P. S.: Einer lieben Kollegin erzählte ich vom Knollenziest. Auch ihr war er unbekannt. Was fand sich vor drei Wochen auf meinem Schreibtisch: Knollenziest zum Eigenanbau. Am vorletzten Wochenende kam dieser in ein frisch aufbereitetes Beet. Natürlich hofft meine Kollegin auf guten Ertrag (ich auch) und eine Einladung zum Essen!
Über das LUMI Restaurant in der Seezeitlodge am Bostalsee berichtete ich bereits.
Nicht nur über Restaurantbesuche, auch über tolle Abholmenüs während des Lockdowns 2021.
Der geschätzte GastroGuide-Freund „der Borgfelder“ erwähnte vor einiger Zeit in einem Beitrag den Knollenziest.
Noch nie hatte ich davon gehört. Mein Interesse an den „Michelinmännchen“ anmutenden Bodenfrüchten war geweckt!
Und siehe da! Wie gerufen fand sich auf der stets wechselnden saisonalen Speisekarte bei einem Gericht die wurzelgemüsige Beilage: Knollenziest!
Flugs telefonisch reserviert. Für einen Dienstagabend war dies auch mit nur... mehr lesen
4.5 stars -
"Beim ersten Besuch 2018 lockte Roggeneis. Dieses Jahr der Knollenziest!" PetraIOÜber das LUMI Restaurant in der Seezeitlodge am Bostalsee berichtete ich bereits.
Nicht nur über Restaurantbesuche, auch über tolle Abholmenüs während des Lockdowns 2021.
Der geschätzte GastroGuide-Freund „der Borgfelder“ erwähnte vor einiger Zeit in einem Beitrag den Knollenziest.
Noch nie hatte ich davon gehört. Mein Interesse an den „Michelinmännchen“ anmutenden Bodenfrüchten war geweckt!
Und siehe da! Wie gerufen fand sich auf der stets wechselnden saisonalen Speisekarte bei einem Gericht die wurzelgemüsige Beilage: Knollenziest!
Flugs telefonisch reserviert. Für einen Dienstagabend war dies auch mit nur
Das Hotel Blechhammer wird inzwischen als reiner Hotelbetrieb geführt.
Das Restaurant läuft seit 1. März 2022 unter separatem Namen.
Schon vorher wurde hier, neben deutscher und mediterraner Küche, Thaiküche angeboten.
Unter dem Namen "Zäb Dee" wird nun ein thailändische Restaurant geführt.
Betreiber von Hotel und Restaurant ist die Moser GmbH.
Das Hotel Blechhammer wird inzwischen als reiner Hotelbetrieb geführt.
Das Restaurant läuft seit 1. März 2022 unter separatem Namen.
Schon vorher wurde hier, neben deutscher und mediterraner Küche, Thaiküche angeboten.
Unter dem Namen "Zäb Dee" wird nun ein thailändische Restaurant geführt.
Betreiber von Hotel und Restaurant ist die Moser GmbH.
Hotel Blechhammer
Hotel Blechhammer€-€€€Restaurant, Hotel063137250Am Hammerweiher 1, 67659 Kaiserslautern
stars -
"Restaurant des Hotels ausgegliedert." PetraIODas Hotel Blechhammer wird inzwischen als reiner Hotelbetrieb geführt.
Das Restaurant läuft seit 1. März 2022 unter separatem Namen.
Schon vorher wurde hier, neben deutscher und mediterraner Küche, Thaiküche angeboten.
Unter dem Namen "Zäb Dee" wird nun ein thailändische Restaurant geführt.
Betreiber von Hotel und Restaurant ist die Moser GmbH.
Geschrieben am 25.03.2022 2022-03-25| Aktualisiert am
25.03.2022
Besucht am 30.01.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 204 EUR
Der Gütchen-Newsletter bimmelte auch im Januar auf meinem Handy.
Während des ewigen Lockdowns hielt das Familienunternehmen die teuren Gäste auch regelmäßig auf dem aktuellen Stand. .
Das Trüffelmenü wurde angekündigt und ich wusste: Keinesfalls zögern. Jetzt gilt‘s!
Zu oft wartete ich zu lange mit der Reservierung bei einer Menüankündigung des Gütchens. Und dann war alles ausgebucht.
Mein Mann und ich mögen sehr gerne Trüffel. Ich rief sofort an. Die Chefin, Frau Stenger-Treutle, war selbst am Telefon und zeigte sich erfreut-amüsiert über meine schnelle Reaktion. Ich reservierte für Sonntagabend und stellte meinen Mann vor vollendete Genusstatsachen. Unerfreut war er nicht.
Für 18.00 Uhr hatte ich reserviert. Mit dem Sonnenuntergang kamen wir am Schlosspark an. Blick vom Gütchen Richtung Puppentheater
Wie immer wurden wir herzlichst empfangen und unsere Garderobe entgegen genommen.
Den perfekten Service von Frau Stenger-Treutle und ihrem jungen Team habe ich in meinen vorherigen Beiträgen bereits beschrieben. Ebenso das schöne und sehr gepflegte Ambiente. Hier hat sich glücklicherweise nichts geändert. Auch nicht an perfekten Abständen zwischen den Gängen. Daher fasse ich mich heute kurz.
Die Menükarte lag an unserem schön eingedeckten Tisch bereit. .
5-Gänge für € 79,00. Ich kannte sie ja bereits, mein Mann nicht (… wer nicht fragt bleibt dumm… oder vertraut der Angetrauten). Das Trüffelmenü
Unsere ersten Getränkewünsche wurden notiert. Wenig später wurden wir mit kühlem Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l / stolze € 7,50 und 2 Gläsern Winzersekt brut, 0,1 l – 7,00, versorgt.
Trüffelbutter und zweierlei wunderbares Brot gaben den Auftakt. Gaues-Brot und Trüffelbutter
Das Brot schmeckte ausgezeichnet und erinnerte mich sehr an Gaues-Brot. Und da traf ich tatsächlich ins Schwarze. Frau Stenger-Treutle bestätigte: Ja, sie beziehen Gaues-Brot. Ein wirklich außergewöhnlich tolles Brot, es überzeugte uns wieder sehr.
Eine feine aufgeschlagene Kartoffelsuppe wurde als Amuse Bouche serviert. Amuse Bouche
Obenauf ein gefalteter hauchdünner getrüffelter Kartoffelchip. In der Suppe fanden sich noch feine Rindfleischwürfel. Suppe und Chip waren perfekte Appetitmacher. Die Rindfleischwürfel waren gut, aber für uns verzichtbar.
Beim Wein entschieden wir uns beide für den trockenen 2019er Grauburgunder vom Naheweingut Emmerich-Koebernik. 0,2 l / € 8,50
Das Menü selbst startete mit Hirschcarpaccio – Trüffelrührei – Feldsalat – gelackte Walnüsse - Trüffelcreme
Endlich mal ein Wildcarpaccio! Darauf freute ich mich sehr. Mein Mann war skeptisch, denn er mag eigentlich kein Wild.
Man kann nicht behaupten, dass das Carpaccio puristisch angerichtet war. Aber dies versprach die Menükarte auch nicht. Und das war gut so. Hirschcarpaccio – Trüffelrührei – Feldsalat – Walnüsse - Trüffelcreme
Besonders freute mich, dass das Hirschcarpaccio die Geschmacksnerven meines Mannes absolut traf.
Eine sehr gelungene Kombination mit tollem Feldsalat. Die Walnüsse passten sehr gut. Und die Trüffelaromen in Rührei und Creme waren gut vertreten.
Frau Stenger-Treutle präsentierte ihren Gästen, in der Zeit bis zum nächsten Gang, die aromatische Trüffelbeute. Trüffel pur!
Der nächste Gang kam schlicht daher: Kalbsvelouté – Trüffelnudeln – gehobelter Trüffel Kalbsvelouté – Trüffelnudeln – gehobelter Trüffel
Feinste Linguine, der leicht gebundene Kalbsfond luftig aufgeschäumt. Hier war der puristische Gang.
Und er gefiel uns ganz hervorragend. Die dezente Würze der Velouté ließ hier den Trüffel voll zur Geltung kommen.
Gut so. Denn der nächste Gang war ein Aromenfeuerwerk!
Seezungenschleife – Trüffel – Lauch – Hummerschaum – Spargelspitzen Seezungenschleife – Trüffel – Lauch – Hummerschaum – Spargelspitzen
Zum Edelfisch passte selbstverständlich Trüffel. Lauch mag ich, brauche ihn aber pur nicht unbedingt. Bei diesem feinen Gericht in knusprige Textur war er klasse.
Der Hummerschaum war wohl, neben dem Trüffel, der Aromenhotspot des Abends. Perfekt. Dazu knackige Spitzen vom grünen Spargel!
Ein sehr aromenreiches Gesamtbild.
Die nussigen Berglinsen, noch mit leichtem Biss, waren mit Wurzelgemüse ergänzt. Und auch bei diesem Ganz trüffelte es ordentlich. Die Gnocchi gefüllt mit Trüffel und mit einer leichten Kräutersauce napiert. Die Trüffeljus überzeugte mit erwarteter Geschmackstiefe und passte wunderbar zu dem Wachtelkotlette und den Linsen. Sehr schmackhaft ergänzend die Portweinzwiebeln.
Bei der Dessertankündigung war mein Mann skeptisch. Er konnte sich das Trüffeleis nicht so recht vorstellen. Und ich war mir sicher einer „Finte“ auf die Spur gekommen zu sein. Ich erwartete Eis mit Schokoladentrüffel! Sollte ich Recht behalten? Marinierte Panettone – Apfelkompott – Trüffeleis – Tiramisucreme
Ich sollte NICHT Recht behalten! Gerne serviert Jan Treutle seine Dessertkreationen im Glas, auch an diesem Abend. Marinierte Panettone – Apfelkompott – Trüffeleis – Tiramisucreme
In den Tiefen des Glases verbargen sich Apfelkompott und marinierte Pannettone. Dies war gut so. Den Apfel empfanden wir noch als stimmig. Die beschwipste Panettone fanden wir in der Kombination wirklich nicht gelungen. Der einzige Kritikpunkt des Abends und natürlich alles Geschmackssache. Die Gäste um uns herum löffelten in die Glastiefen. Wir sind auch tatsächlich keine Fans des Mailänder Weihnachtsgebäcks.
Wir löffelten von oben. Das wunderbar cremige Trüffeleis (mit echtem Trüffel!) in Verbindung mit der feinen Tiramisucreme. Mehr brauchte nicht! Und ja: Der Trüffel mit süßer Sahneeiskombination war sehr gelungen. Marinierte Panettone – Apfelkompott – Trüffeleis – Tiramisucreme
Fazit: Das Gütchen ist und bleibt unser Lieblingsrestaurant im Umkreis von 50 km! Quatsch: Es es wohl das einzige Lieblingsrestaurant im Umkreis.
Und obwohl wirklich in jedem Gang Trüffel verarbeitet wurde, konnten wir jeden der abwechslungsreichen Gänge für sich genießen. Wir wurden dem Trüffel nicht überdrüssig.
Abzug bei Preis/Leistung nur wegen des Mineralwasserpreises. Ich gebe zu: Da bin ich kleinlich.
Freuen würde ich mich, hier mal einen Gütchen-Beitrag zu lesen, der nicht von mir stammt ;-)
Der Gütchen-Newsletter bimmelte auch im Januar auf meinem Handy.
Während des ewigen Lockdowns hielt das Familienunternehmen die teuren Gäste auch regelmäßig auf dem aktuellen Stand.
Das Trüffelmenü wurde angekündigt und ich wusste: Keinesfalls zögern. Jetzt gilt‘s!
Zu oft wartete ich zu lange mit der Reservierung bei einer Menüankündigung des Gütchens. Und dann war alles ausgebucht.
Mein Mann und ich mögen sehr gerne Trüffel. Ich rief sofort an. Die Chefin, Frau Stenger-Treutle, war selbst am Telefon und zeigte sich erfreut-amüsiert über meine... mehr lesen
Restaurant Im Gütchen
Restaurant Im Gütchen€-€€€Restaurant067142626Hüffelsheimer Str. 1, 55545 Bad Kreuznach
5.0 stars -
"Ein Trüffelmenü welches seinem Titel gerecht wurde! Herzlichen Glückwüsch zum 28. Gütchen-Geburtstag." PetraIODer Gütchen-Newsletter bimmelte auch im Januar auf meinem Handy.
Während des ewigen Lockdowns hielt das Familienunternehmen die teuren Gäste auch regelmäßig auf dem aktuellen Stand.
Das Trüffelmenü wurde angekündigt und ich wusste: Keinesfalls zögern. Jetzt gilt‘s!
Zu oft wartete ich zu lange mit der Reservierung bei einer Menüankündigung des Gütchens. Und dann war alles ausgebucht.
Mein Mann und ich mögen sehr gerne Trüffel. Ich rief sofort an. Die Chefin, Frau Stenger-Treutle, war selbst am Telefon und zeigte sich erfreut-amüsiert über meine
Besucht am 30.12.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Brittas Pfannkuchenhäuschen gibt sicherlich schon seit 10 Jahren in Idar-Oberstein in einem sehr schönen Haus im Stadtteil Idar an der Fußgängerzone.
Vor ein paar Jahren starteten wir einmal einen Besuch im Idarer Pfannkuchenparadies. Nachdem wir längere Zeit unbeachtet am Tisch verbrachten suchten wir das Weite.
Zum Jahresende waren wir zur späteren Mittagszeit in Idar unterwegs, eine Mittagsrast war nicht geplant.
Aber willkommen!
2. Chance für das Pfannkuchenhaus. Wir wurden freundlich begrüßt, unser Impfstatus wurde geprüft, dann durften uns einen freien Tisch aussuchen. 3 Tische waren bereits belegt.
Der Vorteil des Eckhauses: Es gibt fast nur Fensterplätze. Natürlich nahmen wir am Fenster Platz. -
Die laminierte Speisekarte wurde gereicht. Das Angebot umfasst Frühstück, herzhafte und süße Pfannkuchen, Suppen, Salate und Spaghetti.
Entschieden hatten wir uns schnell.
Eine Dame, ob Inhaberin oder Mitarbeiterin kann ich nicht sagen, nahm unsere Wünsche entgegen.
Unsere Getränke: 1 alkoholfreies Kirner Pils, 0,33 l - € 2,70 und 1 alkoholfreies Kirner Weizen, 0,5 l - € 3,90.
Mein Mann entschied sich für: Rösti mit Lachsröschen, Salat und feiner Sahnemeerrettichsoße - € 14,50
Ich wählte: Salat nach Art des Hauses - Gemischter Salat mit Tomaten, Gurken, Zwiebel, Karotten, gebratenen Hähnchenstreifen (getauscht in Thunfisch), Sonnenblumenkerne - € 10,90.
Das Restaurant ist gepflegt und gemütlich eingerichtet. Die riesigen Fenster zu 2 Seiten lassen viel Licht ins Innere.
Mit unseren Getränken wurden wir zügig versorgt. Mit den Speisen dauerte es etwas.
Dann servierte die Köchin selbst die Speisen.
Beide Teller waren schön angerichtet, die Portionen nicht kleinlich.
Mein Mann war zufrieden mit seiner Wahl. Allerdings hätte die Rösti etwas länger in der Pfanne bleiben dürfen. Rösti mit Lachsröschen, Salat und feiner Sahnemeerrettich
Nur außen war sie etwas kross, innen weich und somit auch recht fettig. Und leider war der Röstiteig nicht selbst gemacht.
Die frische Salatgarnitur ergänzt mit Tomaten und Eiervieteln.
Mein Salat war einer Hauptspeise sehr würdig und mit reichlich Thunfisch bedacht.
Frischer grüner und roter Eichblattsalat, grobe Gurkenscheiben und Tomatenviertel, Karottenraspel und ein schmackhaftes Dressing. Luft nach oben war bei der Brotbeilage. Schlichtes Toast, naja.
Wir waren richtig froh über unsere spontane Entscheidung hier gemütlich zu Mittag zu essen. .
Der Ruhe und Gemütlichkeit wurde ein jähes Ende gesetzt. Eine der beiden Damen im Service holte die Leiter raus. Dann ging es los mit der Beseitigung der Weihnachtsdeko!
Erst dort wo keine Gäste waren, aber dann direkt neben den Tischen der Gäste. Klappleiter auf, hoch auf die Leiter um die Weihnachtsdekoration von der Decke und an den Fenstern abzunehmen. Ein Herr schräg gegenüber von uns schaute irritiert, war aber wenigstens mit dem Essen fertig.
Selbstverständlich wurde auch unser Tisch nicht ausgespart. Direkt hinter meinem Mann wurde die Leiter wieder aufgeklappt und die Deko über der Eingangstüre entfernt.
Staub habe ich nicht gesehen, aber nach so ein paar Wochen Weihnachtszeit dürfte sich wohl Staub abgesetzt haben. Und den wollte ich nicht auf unseren Tellern.
Die provokante Bemerkung. „Sagen Sie Bescheid, wenn wir Sie stören?“ wollte ich mir nicht verkneifen.
Das kam an. Die Dame zog einen Tisch weiter, hier saßen 2 junge Frauen. Was passierte?
Klar: Klappleiter auf u. s. w.
Für eine Nachfrage, ob bei uns alles zur Zufriedenheit ist, oder ob noch ein Getränk gewünscht wird (mein Glas war leer), fehlte die Zeit.
Die letzte Hälfte unseres Essens schlangen wir halbwegs runter. Schnell zahlen und nix wie weg.
Während der Öffnungszeiten und bei anwesenden Gästen solch eine Räumaktion zu veranstalten ist einfach nur vollkommen daneben. Soweit sollte jeder in der Gastronomie tätige Mensch denken können.
Bis zum Servieren unserer Speisen war der Service durchaus ok.
Fazit: So schnell nicht wieder. Vermutlich aber eher nie wieder.
Brittas Pfannkuchenhäuschen gibt sicherlich schon seit 10 Jahren in Idar-Oberstein in einem sehr schönen Haus im Stadtteil Idar an der Fußgängerzone.
Vor ein paar Jahren starteten wir einmal einen Besuch im Idarer Pfannkuchenparadies. Nachdem wir längere Zeit unbeachtet am Tisch verbrachten suchten wir das Weite.
Zum Jahresende waren wir zur späteren Mittagszeit in Idar unterwegs, eine Mittagsrast war nicht geplant.
Aber willkommen!
2. Chance für das Pfannkuchenhaus. Wir wurden freundlich begrüßt, unser Impfstatus wurde geprüft, dann durften uns einen freien Tisch aussuchen. 3... mehr lesen
2.5 stars -
"Weihnachtszeit adé! Leise rieselt der Staub." PetraIOBrittas Pfannkuchenhäuschen gibt sicherlich schon seit 10 Jahren in Idar-Oberstein in einem sehr schönen Haus im Stadtteil Idar an der Fußgängerzone.
Vor ein paar Jahren starteten wir einmal einen Besuch im Idarer Pfannkuchenparadies. Nachdem wir längere Zeit unbeachtet am Tisch verbrachten suchten wir das Weite.
Zum Jahresende waren wir zur späteren Mittagszeit in Idar unterwegs, eine Mittagsrast war nicht geplant.
Aber willkommen!
2. Chance für das Pfannkuchenhaus. Wir wurden freundlich begrüßt, unser Impfstatus wurde geprüft, dann durften uns einen freien Tisch aussuchen. 3
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Von dem beliebten Ausflugsziel hörten wir schon öfters und nichts Schlechtes. Ein guter Grund, an diesem sonnigen Frühlingstag hier eine Rast einzulegen. Diese Idee hatten allerdings noch zahlreiche weitere Erdenbürger.
Mitten im Grünen gelegen ließ schon der große Parkplatz auf die Beliebtheit der Mühle schließen. Rappelvoll. Ein nettes Paar steuerte zu Fuß den Parkplatz an und signalisierte zu folgen. Im fliegenden Wechsel tauschten wir die Plätze. Danke.
Es war ein Spontanausflug, reserviert hatten wir nicht. Wir machten uns wenig Hoffnung auf einen freien Tisch.
Die Tische auf der Sonnenterrasse waren natürlich alle belegt.
Direkt im Eingangsbereich befindet sich die ansehnlich bestückte Kuchentheke.
Hier wurden wir freundlich empfangen. Auch innen war kein Tisch frei. Aber sicherlich in ein paar Minuten. Die warteten wir gerne und nach 10 Minuten wurden wir abgeholt und an einen freien Tisch auf der Empore geführt.
Sehr gut und für eine Mühle stimmig fanden wir die rustikal-gemütliche Einrichtung.
Sehr wahrscheinlich herrschte auch hier der inzwischen verbreitete Gastronomie-Personalnotstand. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Einsatz hatten mehr als alle Hände voll zu tun. Bei dem schönen Wetter wurde das Haus förmlich von Gästen überrannt.
Somit nahmen wir die Wartezeit bis zur Bestellung unserer Getränke und Speisen mit Verständnis.
Wir bestellten: 2 x den Windrose trocken, Weingut Ellermann und Spiegel, Kleinfischlingen und eine große Flasche Mineralwasser.
Das Mittagstischangebot umfasste 8 Gerichte „so lange der Vorrat reicht“.
Wir waren recht spät zum Mittagessen und es gab nicht mehr alle der gut durchdachten angebotenen Speisen.
Wir entschieden uns beide für:
Tagliatelle mit Thaicurry, Hähnchenbrust, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Zuckerschoten, Kokosmilch und Ingwer- € 16,50.
Freundlich wurde die Bestellung aufgenommen. Mit dem Hinweis, dass es etwas dauern könne. Damit rechneten wir schon.
Auf der Empore wurde eine Gesellschaft mit einem kleinen Buffet versorgt. Auf der Terrasse und der ersten Etage, wo wir Platz fanden, wurden den Gästen die a la carte Gerichte serviert. Inzwischen ging die Nachfrage bereits zu Kaffee und hausgemachten Kuchen über.
Es dauerte wirklich lange. Fast eine Stunde.
Heiß, in einer tiefen Schale, wurde die thailändisch angehauchte italienische Pasta serviert.
Insgesamt aromatisch, die Pasta etwas zu weich. Dafür das Gemüse noch schön knackig, Ingwer gut schmeckbar ohne ins Seifige zu rutschen. Das Hühnchen knapp an der Grenze von trocken. Insgesamt trotz kleiner Mängel schmackhaft und ausreichend. Aber auch nicht so, dass es völlig überzeugte. Bei dem aufgerufenen Preis waren unsere Erwartungen etwas höher.
Es wurde zunehmend schwierig hier noch etwas zu bestellen. Unsere Getränke waren leer und bekannt ist die Mühle für den hausgerösteten Kaffee (der sogar in Idar-Oberstein verkauft wird).
Unter den Kaffeespezialitäten entdeckte ich „Café Cortado“ den ich vor Jahrzehnten auf La Palma schätzen lernte. Zu gerne wollte ich hier diesen feinen Kaffeabschluss bestellen… irgendwann gaben wir auf und bestellten die Rechnung. Auch diese kam nicht.
Wir gehen nie mit Eile essen. Aber wir wollten, bei schönstem Frühlingswetter, auch nicht auf dem Trockenen sitzend den Tag im Restaurant verbringen.
Also gingen wir runter an die Theke. Dort störten wir im Durchgang und schon klappte es flott mit der EC-Zahlung.
Schöner Abschluss: Im separaten Gebäude befindet sich die Kaffeemanufaktur. Hier kauften wir noch kurz feine Kaffeebohnen und durften wir noch der perfekten Kaffeeberatung weiterer Kunden zuhören. Da war ein gestandener Kaffeesommelière am Werk! Das war sehr interessant.
Hoffentlich kommt der Betrieb bald in ruhigeres Kaffeewasser mit ausreichendem Personal!
Trotz der Überlastungsmängel (beim stets freundlichen Service) ist die Mühle absolut einen Ausflug wert!