Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934342x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 19.12.2020 2020-12-19| Aktualisiert am
19.12.2020
Besucht am 20.09.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 70 EUR
In diesem Jahr waren die Treffen mit Freunden doch rar gesäht. Coronabedingt auch die Treffen mit GastroGuide(Ex?)Kollegen „Saarschmecker“ und seiner lieben Frau.
An diesem Abend sollte es endlich mal wieder mit dem Wiedersehen klappen und wir holten die Beiden zu Hause ab, nicht ohne noch mit dem obligatorischen Crémant (der im Hause Saarschmecker nie ausgeht) auf den Abend anzustoßen.
Weiter ging es in das schöne Städtchen St. Wendel. Der „Saarschmecker“ berichtete schon mehrfach von der guten Küche des La Wendel (bei diesem Namen denke sicherlich nicht nur ich unweigerlich an die GastroGuide Kollegin Lavandula).
Hier hatte es wohl vor einiger Zeit einen Betreiberwechsel oder Wechsel der Küchenleitung gegeben. Seitdem sind Saarschmeckers hier gerne zu Gast und reservierten für diesen Abend unseren Tisch.
Ortskundig führten unsere Begleiter uns zum Ziel und zu einem nahegelegenen Parkplatz.
Das Restaurant liegt mitten im Zentrum, dennoch etwas versteckt. Wir waren an diesem schönen Herbstabend nicht unglücklich darüber, dass es im La Wendel etwas ruhiger zuging als an den „Hotspots“.
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame begrüßt. Im rustikalen und gemütlichen Biergarten wurde uns ein geschützter und überdachter Platz angeboten. Dieser Platz war perfekt für einen gemütlichen Abend. rustikaler Biergarten
Wir ließen uns nieder und die Speise- und Getränkeblätter wurden gereicht. Die Blätter sicherlich den Coronaauflagen geschuldet, aber die Mehrfachnutzung war ihnen deutlich anzusehen.
Wir konzentrierten uns auf die sehr abwechslungsreichen und gut durchdachten angebotenen Speisen. Nicht überladen, aber die Entscheidung zwischen aktuellen Wochengerichten (z. B. frische Miesmuscheln), tollen Salaten, Pasta- und Fleischgerichten fiel wirklich schwer.
Zwischenzeitlich nahm die Mitarbeiterin schon mal unsere Getränkewünsche auf.
Wir blieben beim Crémant d’Alsace Brut, weiß - € 4,20 / 0,1 l und Crémant de Loire Brut, rosé - € 4,50 / 0,1 l
als Aperitif.
1 Flasche Teinacher Mineralwasser - € 5,50 – 0,75 l wurde auch noch bestellt.
Die kühlen Getränke wurden wenig später serviert und unsere weiteren Wünsche notiert.
Als kleine Vorspeise bestellten mein Mann und ich je einen Beilagensalat – € 3,00. Auf Wunsch mit Essig-Öl-Dressing.
Zum Hauptgericht wählte mein Mann das Schnitzel „Wiener Art“ vom Eifeler Landschwein mit Pommes Frites - € 14,80.
Ich konnte mal wieder der Pasta nicht widerstehen, zudem diese aus der saarländischen Pastamanufaktur angeboten wurde.
Also für mich: Frische Spaghetti mit Sommertrüffel & weißer Trüffelsauce - € 17,80.
Und als nicht vegetarisches „Upgrade“ dazu: Garnelen + Knoblauch - € 5,50
Zum Hauptgang durfte es noch ein Gläschen Wein sein. 1 trockener Grauburgunder, Weingut Bühler, Kallstadt / Pfalz – 0,2 l - € 6,20 1 trockener Riesling, Weingut M. Keth, Offstein / Pfalz – 0,1 l - € 3,30
Zur Überbrückung des Hungergefühls schickte die Küche frisches Baguette und Kräuterquark. Kräuterquarkt und Baguette
6 Scheiben Brot – 4 Personen. 1 kleines Weckglas. Da traut man sich gar nicht zuzugreifen.
Am Nebentisch wurde bei 2 Personen mit der gleichen Menge gegrüßt. Das ist einfach nicht gut durchdacht. Es gab glücklicherweise keinen Streit bei uns.
Mit einem zweiten Gruß rechneten wir hier wirklich nicht und waren umso überraschter. Pro Person gab es im Glas serviert Kidneybohnen in einem würzigen Tomatensugo mit Thunfischcreme. Gruß: Bohnen mit Thunfischcreme
Und das Angebot nochmal Brot nachzureichen!
Wenig später wurden unsere tadellos frischen Beilagensalate serviert. Beilagensalat
Leider nicht sehr gut vorab mit dem Dressing vermischt und in einer Schale mit hohem Rand. Da fällt das Mischen mit dem recht säuerlichen Dressing schwer.
Beim Essen des Salates trat automatisch Entschleunigung ein. Um Salatspritzer auf Hemd und Bluse zu vermeiden.
Mit angeregten Gesprächen verging die Zeit bis zu unseren Hauptspeisen im Flug.
Saftige und goldgelb gebratene Schweineschnitzel für meinen Mann. „Wiener Art“ mit Schweinefleisch.
Aber auch saarländisch: Das Fleisch im Saarland nie zu dünn servieren! Schnitzel vom Eifeler Schwein
Auch die Panade ohne die Luftigkeit des Wiener Originales. Das störte alles überhaupt nicht, denn das Fleisch war wunderbar zart, geschmacklich einwandfrei und saftig gebraten. Die Pommes dazu schlicht, knusprig und gut.
Die frische Pasta mit frisch gehobeltem Trüffel erreichte mich im tiefen Teller. Frische Spaghetti mit Trüffel
Leider waren die Spaghetti weit entfernt von „al dente“. Eher „well done“. Sehr schade. Dazu schwammen sie in der dünnen Sahne“suppe“. Das war schon noch schmackhaft, aber für den aufgerufenen Preis entsprach es bei Weitem nicht meinen Erwartungen. Zumal der Trüffelgeschmack auch recht verhalten war.
Bei der Nachfrage der Servicemitarbeiterin ob alles schmeckt, sprach ich die Punkte an. Sie wurden entschuldigend zur Kenntnis genommen.
Die im separaten Schälchen servierten saftigen Garnelen mit geschmolzenen Kirschtomaten konnten dagegen wieder geschmacklich punkten. Garnelen mit Tomaten
Die Schnitzelportion schaffte mein Mann nicht ganz. Gerne ließ er sich das zweite Schnitzel einpacken. Der hübsche „Henkelmann“ kam mit der bestellten Rechnung. Der Henkelmann
Das war ein schöner und geselliger Abend. Die Innenräume sind auch äußerst gemütlich gestaltet. Gemütliche Innenräume
WC im Erdgeschoss, alles sehr gepflegt.
Unsere Begleiter waren sich sicher, das an diesem Abend der Küchenchef nicht im Hause war. Daher vielleicht die suboptimale Pasta.
Ein freundliches und gepflegtes Haus mit abwechslungsreichen Speisen. Eine Empfehlung gebe ich gerne. .
In diesem Jahr waren die Treffen mit Freunden doch rar gesäht. Coronabedingt auch die Treffen mit GastroGuide(Ex?)Kollegen „Saarschmecker“ und seiner lieben Frau.
An diesem Abend sollte es endlich mal wieder mit dem Wiedersehen klappen und wir holten die Beiden zu Hause ab, nicht ohne noch mit dem obligatorischen Crémant (der im Hause Saarschmecker nie ausgeht) auf den Abend anzustoßen.
Weiter ging es in das schöne Städtchen St. Wendel. Der „Saarschmecker“ berichtete schon mehrfach von der guten Küche des La Wendel (bei... mehr lesen
Restaurant LaWendel im Dom-Hotel
Restaurant LaWendel im Dom-Hotel€-€€€Restaurant, Biergarten06851 2737Carl-Cetto-Straße 4-6, 66606 Sankt Wendel
3.5 stars -
"Ein lauschiger Sommerabend mit Freunden" PetraIOIn diesem Jahr waren die Treffen mit Freunden doch rar gesäht. Coronabedingt auch die Treffen mit GastroGuide(Ex?)Kollegen „Saarschmecker“ und seiner lieben Frau.
An diesem Abend sollte es endlich mal wieder mit dem Wiedersehen klappen und wir holten die Beiden zu Hause ab, nicht ohne noch mit dem obligatorischen Crémant (der im Hause Saarschmecker nie ausgeht) auf den Abend anzustoßen.
Weiter ging es in das schöne Städtchen St. Wendel. Der „Saarschmecker“ berichtete schon mehrfach von der guten Küche des La Wendel (bei
Geschrieben am 18.12.2020 2020-12-18| Aktualisiert am
18.12.2020
Viele Gasthäuser lassen sich was einfallen.
Auch im kleinen Hennweiler gibt es Speisen zum Abholen am 1. Weihnachtstag.
Viele Gasthäuser lassen sich was einfallen.
Auch im kleinen Hennweiler gibt es Speisen zum Abholen am 1. Weihnachtstag.
Zum Teufelsfels
Zum Teufelsfels€-€€€Gaststätte067524521Freiherr-vom-Stein-Straße 3A, 55619 Hennweiler
stars -
"Abholangebot zum 1. Weihnachtstag" PetraIOViele Gasthäuser lassen sich was einfallen.
Auch im kleinen Hennweiler gibt es Speisen zum Abholen am 1. Weihnachtstag.
Geschrieben am 13.12.2020 2020-12-13| Aktualisiert am
13.12.2020
Besucht am 16.09.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Mein letzter Besuch im Felschbachhof ist tatsächlich schon wieder 5 Jahre her! Damals im Rahmen eines Seminares nahm ich mir fest vor bald mit meinem Mann hier aufzuschlagen.
Nun, 5 Jahre sind wirklich nicht als „bald“ zu bezeichnen. Aber für einfach mal zum Essen zu fahren, ist der kleine Ort Ulmet im Kreis Kusel doch etwas weit von Idar-Oberstein entfernt.
Nach unserem Ausflug nach Homburg passte der Abstecher mit einem kleinen und landschaftlich viel schöneren Umweg.
Reserviert hatten wir nicht und der Parkplatz des Landhotels war schon gut besucht.
Auf der Terrasse war leider kein Tisch mehr frei. Freundlich wurde uns aber ein schöner Fensterplatz im Restaurant angeboten. .
Gemütlicher und sehr gepflegter Landhausstil, das passt. Warme Farben, die Orangetöne mag ich sehr, Deko vergangener Zeiten und bequeme Bestuhlung. Hier kann man sich gemütlich wohlfühlen. .
Die Speisekarten wurden gereicht und wenig später gaben wir bei der freundlichen Servicedame unsere Bestellung auf.
Teinacher Mineralwasser 0,75 l - € 5,50 2018er Riesling trocken, Weingut Mäurer, Dackenheim / Pfalz. 0,1 l - € 2,50 für meinen Mann. 2018er Grauburgunder trocken, Weingut Mäurer, Dackenheim / Pfalz. 0,2 l - € 5,50 für mich.
Feine und reizvolle Menüs wurden angeboten. An diesem Abend waren wir aber nicht so hungrig.
Ich entschied mich für: Gemischter BIO Salatteller, hausgemachte BIO Rohkostsalate und Blattsalat, Schinken/ Käse / BIO Tomaten / Gekochtes BIO Ei - € 11,00
Den Schinken bestellte ich ab, dafür aber die extra Portion gebratene frische Steinpilze - € 3,50 als Topping für den Salat.
Denn bisher hatten wir in diesem trockenen Sommer selbst gar keine Pilze gefunden (was sich zum Glück wenig später änderte).
Mein Mann war ebenso erfreut über das Angebot mit frischen Steinpilzen und bestellte: Frische Steinpilze á la crème, hausgemachte Semmelknödel, BIO Salatteller - € 17,80
Wenig später erreichte uns ein regional deftiger Gruß der Westpfalz:
Hausmacher grobe Leberwurst mit Preiselbeeren. Gruß: Hausmacher Lewwerwoscht mit Preiselbeeren
Endlich mal was anderes als Frischkäse oder Kräuterquark, dazu noch hausgemacht aus der Felschbachhofküche. Ich teilte der netten Mitarbeiterin mit, dass ich gerne mal probiere. Dabei blieb es dann auch. Mein Mann konnte sich noch nicht einmal zum Probieren durchringen. Wer diese deftigen Wurstsorten mag, wäre sicherlich sehr zufrieden gewesen.
Die zum Küchengruß und zu meinem Salat servierte frische Brotauswahl traf dann wieder unseren Geschmack. Frisches Brot
Wenig später wurden unsere Speisen schön angerichtet serviert.
Im tiefen Teller bekam mein Mann 3 Semmelknödel mit einer großzügigen Portion Steinpilzen in feinem Rahm serviert. Semmelknödel mit frischen Steinpilzen in Rahm
Die Steinpilze dezent gewürzt, so kam das Steinpilzaroma gut durch. Die Knödel schön locker und gut gegart.
Mein Mann war hochzufrieden mit dem Servierten.
So wie ich auch. Nicht anders als erwartet wurde mir ein bunter Salatteller mit knackigen Blattsalaten und fein marinierten Rohkostsalaten serviert. Gemischter BIO Salatteller
Ein tolles und leichtes Essig-Öl-Dressing, die guten Zutaten erfreuten die Geschmacksnerven.
Die gebratenen Steinpilze wurden im separaten Schälchen serviert und waren auch tadellos. Gebratene Steinpilze
Ohne Sahne finde ich das Steinpilzaroma immer noch intensiver.
Die Servicedame wurde von jungen Kollegin unterstützt. Beide sehr aufmerksam und freundlich.
Der Blick in die Küche war den Gästen erlaubt und die Stimmung war dort ausgesprochen gut. Es freut mich immer, wenn die Köche gut drauf sind. Zur guten Laune trug sicherlich auch die gute Musik bei. In der Küche lief die Hörerhitparader „Top 1000“ von SWR1.
In dieser Woche hatte ich zufällig Urlaub und wollte so wenig wie möglich von dieser jährlichen Hitparade verpassen. Ich glaube, deshalb machten wir uns auch zügig auf den Heimweg um im Auto Radio zu hören.
Schön, dass wir hier endlich mal wieder waren. Klare Empfehlung für dieses Landgasthaus. BIO und Slowfood werden hier mit Herzblut umgesetzt.
Die Lage ist wunderschön und trotz der Nähe zur Bundesstraße absolut ruhig und mitten im Grünen.
Mein letzter Besuch im Felschbachhof ist tatsächlich schon wieder 5 Jahre her! Damals im Rahmen eines Seminares nahm ich mir fest vor bald mit meinem Mann hier aufzuschlagen.
Nun, 5 Jahre sind wirklich nicht als „bald“ zu bezeichnen. Aber für einfach mal zum Essen zu fahren, ist der kleine Ort Ulmet im Kreis Kusel doch etwas weit von Idar-Oberstein entfernt.
Nach unserem Ausflug nach Homburg passte der Abstecher mit einem kleinen und landschaftlich viel schöneren Umweg.
Reserviert hatten wir nicht und der Parkplatz... mehr lesen
4.5 stars -
"Eine der besten Adressen im Kuseler Musikantenland" PetraIOMein letzter Besuch im Felschbachhof ist tatsächlich schon wieder 5 Jahre her! Damals im Rahmen eines Seminares nahm ich mir fest vor bald mit meinem Mann hier aufzuschlagen.
Nun, 5 Jahre sind wirklich nicht als „bald“ zu bezeichnen. Aber für einfach mal zum Essen zu fahren, ist der kleine Ort Ulmet im Kreis Kusel doch etwas weit von Idar-Oberstein entfernt.
Nach unserem Ausflug nach Homburg passte der Abstecher mit einem kleinen und landschaftlich viel schöneren Umweg.
Reserviert hatten wir nicht und der Parkplatz
Geschrieben am 05.12.2020 2020-12-05| Aktualisiert am
05.12.2020
Besucht am 26.11.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Die Gastronomie hat seit dem Frühjahr erheblich unter der Coronapandemie zu leiden.
Ein Startup im Stadtteil Idar hat es sicherlich besonders hart getroffen. „Habibis“ ist das Nachfolgerestaurant von „Mandos“. „Mandos“ bot syrische Küche und wir schätzten das kleine Restaurant sehr. Der sympathische Inhaber Herr Mandos schloss das Restaurant zum 1. Februar 2020 mit der Ansage, in ca. 6 Monaten in Idar-Oberstein ein neues Restaurant zu eröffnen.
Am 15. März eröffnete Habibis als Nachfolger das Restaurant in der Idarer Fußgängerzone. Ebenfalls mit syrisch-orientalischer Küche.
Dann kam Corona. Ab 21. März musste das Restaurant schon wieder schließen. Habibis überbrückte mit Abholangeboten. Und Mandos eröffnete bisher nicht neu.
Das zweite Startup wurde mitten und wohl auch wegen dieser Krise gegründet.
5 Männer zwischen 20 und 22 Jahren gründeten „ribir“.
Ein Essens-Lieferdienst für Betriebe, für die sich ein eigener Lieferdienst nicht lohnt.
6 gastronomische Betriebe sind inzwischen die Partnerschaft mit „ribir“ eingegangen.
Auf www.ribir.de sind die Speisekarten der Partner einzusehen und man bestellt direkt über die Plattform.
Bisher bestellten wir erst 2 oder 3 Mal im Leben Essen über einen Lieferdienst. Hier wollten wir es nun gerne nochmals versuchen!
1. Da wir das Restaurant Habibis coronabedingt leider noch nicht besuchen konnten.
2. Um die beiden Neugründungen zu unterstützen.
3. Wir Appetit auf orientalische Küche hatten und ich keine Lust zum Kochen.
Die Homepage steckt noch in den Anfängen. Sicherlich werden bald auch ein paar Verbesserungen umgesetzt. So kann man nur zu bestimmten Zeiten die Bestellung aufgeben, das ist manchmal unpraktisch.
Für eine Liefergebühr von € 2,00 gab ich unsere erste Bestellung „quer durch das Angebot“ bei Habibis über ribir auf. Alles für uns zum Teilen gedacht.
Vorspeisen: 1 x Schanklisch - € 5,00. 2 Frischkäsebällchen in Öl eingelegt. Mit orientalischen Gewürzen wie Minze und Thymian. Dazu Fladenbrot.
1 x 2 syrische kleine gefüllte Auberginen in Öl eingelegt - € 4,00. Gefüllt mit Paprika, Knoblauch und Walnüssen.
Hauptspeisen:
Orientalische Pizza: 1 x Fatira Anitra (vegetarisch) - € 8,50. Feta, Zwiebeln, Paprika, schwarze Oliven, Artischocken, Champignons, Mais
1 x Tabule Salat - € 6,50. Glatte Petersilie, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Minze, Pfeffer etwas Knoblauch mit einem säuerlichen Dressing aus Zitrone, Olivenöl und Salz. Abgerundet mit Granatapfelsirup und einem Fladenbrot.
Dessert: 1 x Baklava mit Mandeln, Pistazie und Rose - € 2,50. Dünne Teigblätter mit Nüssen und Gewürzen in Butter gebacken und mit selbstgemachten Zuckersirup mit Rosen und Orangenblütenwasser übergossen.
Eine junge Frau lieferte unsere Speisen aus. Sehr freundlich stellte sie die Speisen ab und kassierte in bar.
Die Speisen waren gut verpackt (der erzeugte Verpackungsmüll hielt sich in Grenzen, stört mich aber trotzdem) und was warm sein sollte, war es auch noch. Lieferung
Vorsichtshalber hatte ich den Backofen vorgeheizt und so konnte ich die Pizza noch warm halten bis alles angerichtet war.
Gemütlich probierten wir uns durch die Speisen:
Schanklisch: Lockere und recht milde Frischkäsebällchen mit dezenter und angenehmer Würze.
Als Gegenpart würzige und leicht säuerliche kleine Auberginen. Die Nuss-Paprikafüllung, leicht pikant gewürzt. Der Knoblauch dominierte nicht zu stark. Fein. Schanklisch und gefüllte Auberginen
Das dünne Fladenbrot passte gut dazu, hatte aber wohl unter der Fahrt leicht gelitten. Ein etwas luftigeres und dickeres Fladenbrot ist sicherlich für den Transport besser geeignet.
Zum Hauptgang teilten wir uns die Fatira in der vegetarischen Variante. Klassisch wird diese wohl mit Bauchspeck gebacken. Hierzu konnten wir uns (noch) nicht durchringen. Fatira Anitra (vegetarisch)
Begeistert waren wir von dem luftigen und trotzdem dünnen Teig. Gut und leicht knusprig gebacken und mit sehr angenehmen Geschmack. Der Belag überzeugte auch durch frische, gut gewählte Zutaten und einer Würze, die sich schon deutlich vom italienischem Kassiker abhob. Und keinesfalls nachstand.
Weiter probierten wir durch Habibis Küche. Der Tabulesalat, die Zutaten in genau richtigem Verhältnis von Bulgur, Tomate und Petersilie. Frühlingszwiebel, Zitrone und etwas Knoblauch rundeten den lockeren Salat gut und frisch ab. Tabulesalat
Dazu gab es die Falafel und vegetarischen Kibbe mit Gemüsefüllung. Beide Sorten knusprig frittiert und überhaupt nicht fettig. Die erfrischende Joghurt-Minzsauce und das restliche Fladenbrot passten sehr gut dazu. Kibbe, Falafel, Fladenbrot, Sauce
Ganz zu schaffen war unsere üppige Bestellung nicht. Am nächsten Tag ergaben die Reste noch ein gutes (Homeoffice)Mittagsmahl.
Als Dessert bestellten wir bewusst nur 1 Baklava mit Mandeln, Pistazie und Rose. Ich war mir mal wieder sicher, kein Dessert zu brauchen.
Grober Fehler! Denn das Beste kam hier zum Schluss und mein Mann musste mit mir teilen. Gut, dass die süße Versuchung auch größer als gewöhnlich geliefert wurde. Solch ein köstliches Baklava haben wir selbst in der Türkei noch nicht serviert bekommen!
Die hauchdünnen Teigblätter waren unbeschreiblich lecker, reichlich Pistazien von guter Qualität und der selbstgemachte Zuckersirup war nicht zu süß. Das Orangenblütenwasser gab diesem Gebäck noch etwas Frische mit auf den Weg zum Gaumen… Baklava mit Mandeln, Pistazie und Rose
… das war so gut, dass wir diese Woche nochmals über ribir bei Habibis bestellten. Dieses Mal etwas zurückhaltender. 2 x die vegetarische Fatira und für das Mittagessen am nächsten Tag Bulgur mit feinen Nudeln und Erbsen mit Joghurt Minzdipp.
Und wen wird wundern? 2 x Baklava - ohne zu teilen! Himmlisch!
Diese Woche lieferte ein junger freundlicher Mann. Auf der Tour lagen vermutlich viele Verkehrskreisel, denn die Lieferung war etwas durchgeschubst.
Die tolle Idee der jungen Gründer von ribir werden wir auf jeden Fall weiter unterstützen.
Und auch die gastronomischen Partner! Hoffentlich hilft es die nächste Zeit zu überstehen.
Die Gastronomie hat seit dem Frühjahr erheblich unter der Coronapandemie zu leiden.
Ein Startup im Stadtteil Idar hat es sicherlich besonders hart getroffen. „Habibis“ ist das Nachfolgerestaurant von „Mandos“. „Mandos“ bot syrische Küche und wir schätzten das kleine Restaurant sehr. Der sympathische Inhaber Herr Mandos schloss das Restaurant zum 1. Februar 2020 mit der Ansage, in ca. 6 Monaten in Idar-Oberstein ein neues Restaurant zu eröffnen.
Am 15. März eröffnete Habibis als Nachfolger das Restaurant in der Idarer Fußgängerzone. Ebenfalls mit... mehr lesen
Habibis
Habibis€-€€€Restaurant, Take Away06781 9880590Hauptstraße 58, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Grüße aus der Levante per Start-up Lieferdienst ribir" PetraIODie Gastronomie hat seit dem Frühjahr erheblich unter der Coronapandemie zu leiden.
Ein Startup im Stadtteil Idar hat es sicherlich besonders hart getroffen. „Habibis“ ist das Nachfolgerestaurant von „Mandos“. „Mandos“ bot syrische Küche und wir schätzten das kleine Restaurant sehr. Der sympathische Inhaber Herr Mandos schloss das Restaurant zum 1. Februar 2020 mit der Ansage, in ca. 6 Monaten in Idar-Oberstein ein neues Restaurant zu eröffnen.
Am 15. März eröffnete Habibis als Nachfolger das Restaurant in der Idarer Fußgängerzone. Ebenfalls mit
Geschrieben am 17.11.2020 2020-11-17| Aktualisiert am
18.11.2020
Die Besichtigung der Schlossberghöhlen hatten wir versprochen und am 16.09.20 in die Tat umgesetzt.
Immer noch Hochsommer in Deutschland.
Wir parkten wieder einmal im Homburger Stadtkern und machten uns zu Fuß auf den Weg zu den Schossberghöhlen. https://www.homburger-schlossberghoehlen.de
Diesen Besuch hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen und es lohnte sich sehr die bunten und geschichtsträchtigen Höhlen zu besichtigen!
Hier erwartete uns ein sehr wohlfühlendes kühles Klima. Menschen mit Atemwegserkrankungen kommen hierher. Schlossberghöhlen
Von den Höhlen gibt es noch einen Schacht zum Schlossberg Hotel, dieser aber wohl heute ungenutzt.
Nicht sehr verwunderlich, dass Hotel liegt direkt über den Höhlen. Bei unserem Besuch fragte ich mich ständig, ob es nicht doch ein geheimes Weinlager des Schlossberghotels in den Höhlen gibt? Die Temperatur zur Weinlagerung dürfte perfekt sein.
Nach unserer kühlen Höhlenbesichtígung zog es uns sofort hoch zum Hotel. Diesen zweiten Besuch hatten wir uns fest vorgenommen. Zum Essen passte es leider zeitlich nicht.
Die oberere Terrasse im lässigen und stilvoll dekoriertem Loungestil begrüßte uns mit Nachmittagssonne und freiem Blick auf Homburg. Auf die Endlosschleifengechillteloungemusik hätten wir verzichten mögen. .
1 Glas tockener Sekt und 1 frisch gezapftes Bier. .
Mein Mann gönnte sich noch ein hauseigenes Eis der Gelat!Oh-Eismanufaktur. Eis mit frischen Früchten!
Toller Ausflug - toller Ausklang! Freundlicher Service und auch bei aufziehendem Gewitter hatten die Mitarbeiter alles schnell und freundlich unter Kontrolle! .
Die Besichtigung der Schlossberghöhlen hatten wir versprochen und am 16.09.20 in die Tat umgesetzt.
Immer noch Hochsommer in Deutschland.
Wir parkten wieder einmal im Homburger Stadtkern und machten uns zu Fuß auf den Weg zu den Schossberghöhlen.
https://www.homburger-schlossberghoehlen.de
Diesen Besuch hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen und es lohnte sich sehr die bunten und geschichtsträchtigen Höhlen zu besichtigen!
Hier erwartete uns ein sehr wohlfühlendes kühles Klima. Menschen mit Atemwegserkrankungen kommen hierher.
Von den Höhlen gibt es noch einen Schacht zum Schlossberg Hotel, dieser... mehr lesen
Restaurant im Schlossberg Hotel
Restaurant im Schlossberg Hotel €-€€€Restaurant, Partyservice068416660Schloßberg-Höhenstraße 1, 66424 Homburg
stars -
"Zweiter Besuch. Ein schöner Kurzbesuch." PetraIODie Besichtigung der Schlossberghöhlen hatten wir versprochen und am 16.09.20 in die Tat umgesetzt.
Immer noch Hochsommer in Deutschland.
Wir parkten wieder einmal im Homburger Stadtkern und machten uns zu Fuß auf den Weg zu den Schossberghöhlen.
https://www.homburger-schlossberghoehlen.de
Diesen Besuch hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen und es lohnte sich sehr die bunten und geschichtsträchtigen Höhlen zu besichtigen!
Hier erwartete uns ein sehr wohlfühlendes kühles Klima. Menschen mit Atemwegserkrankungen kommen hierher.
Von den Höhlen gibt es noch einen Schacht zum Schlossberg Hotel, dieser
Geschrieben am 15.11.2020 2020-11-15| Aktualisiert am
15.11.2020
Besucht am 15.09.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 37 EUR
Da sitzt man an einem heißen Augusttag im Büro und brütet für sich und über der Arbeit.
Seit dem Frühjahr ist weitgehend Selbstverpflegung angesagt, denn die Kantine läuft coronabedingt auf Sparflamme.
Und dann schickt der Liebste Fotos von seinem Mittagsausflug mit Rast in der Harfenmühle, genießt Penne mit Pilzen und ein kühles Bier auf der schattigen Terrasse des Restaurants!
Mein Appetit war geweckt. Knapp 1 Monat später „durfte“ mich mein Mann an einem freien Tag in die Harfenmühle einladen.
Die Familien Koch und Caudron betreiben hier in idyllischer Lage mitten im Grünen das Restaurant, Campingplatz mit Schwimmteich, Gästezimmer, Vermietung von kleinen Chalets und eines Ferienhauses.
Unser letzter gemeinsamer Besuch war 2015. Dafür sollten wir uns wirklich schämen, denn gefallen und geschmeckt hat es uns hier immer.
Die Küche ist durchgehend geöffnet. Dies passte an diesem Tag perfekt denn es war bei unserem Eintreffen schon fast 14.00 Uhr.
Schon am Eingang war erkennbar, dass die neuen Hygieneregeln perfekt umgesetzt wurden.
Wir wurden von den Servicedamen freundlich begrüßt und durften uns einen der freien Tische auf der Terrasse aussuchen. Dieser wurde frisch abgerieben und uns wenig später die Speisekarte gereicht. Blick zur Voliere
Immer noch war es sommerlich heiß. Schnell wurden wir mit gekühlten Getränken versorgt.
1 Pils, 0,3 l - € 2,60, für meinen Mann. 1 alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 4,20, für mich.
Angeboten werden allerdings auch gute Weine, natürlich überwiegend von der Nahe.
Entspannt konnten wir auf unser Essen warten. Mit Blick auf die große Vogelvoliere mit überwiegend Sittichen, daneben liegt ein Spielplatz für die kleinen Gäste.
Zu dieser Zeit und an einem Dienstag waren nicht mehr viele Gäste anwesend. So kamen unsere Speisen auch recht schnell.
Mein gemischter Salat mit Brot € 6,90 (als Vorspeise auf der Speisekarte) wurde im tiefen Teller serviert und ging für mich locker als Hauptspeise durch. Bunter Salatteller
Frische Blattsalate, unter anderem mit Radicchio den ich sehr gerne mag. Gurken, Tomaten, rote Zwiebeln, das leichte Essig-Öl-Dressing passte gut. Etwas mediterran war der Salatteller mit Oliven und Peperoni dekoriert. Dazu gab es frisches Baguette. Baguette zum Salatteller
Und damit es nicht zu gesund wurde, bestellte ich mir als Beilage noch eine Portion Bratkartoffeln - € 5,50. Denn an die guten Bratkartoffeln unseres Besuches 2015 erinnerte ich noch! Extra Portion "Brääderscher"
Und auch 2020 waren die Bratkartoffeln richtig lecker und knusprig gebraten.
Meinem Mann wurde serviert: Gebratene frische Champignons und Austernpilze mit Bratkartoffeln und Kräuterschmand - € 14,50. Dazu ein Beilagensalat - € 3,50.
Der Beilagensalat entsprach in der Zusammensetzung meinem Salat, nur in kleinerer Ausführung. Beilagensalat
Mit den gut gebratenen Pilzen war mein Mann, wie im Monat zuvor, wieder sehr zufrieden. Gebratene Pilze, Bratkartoffeln, Kräuterschmand
Bei der anhaltenden Trockenheit brauchten wir nicht darüber nachzudenken, selbst Pilze zu sammeln. Aber die zugekauften Pilze schmeckten auch. Und die Bratkartoffeln waren natürlich auch bei ihm tadellos.
Die Servicedamen waren ausgesprochen freundlich und aufmerksam. Das war für uns ein toller und entspannter Ausflug.
Beim Schreiben stöberte ich nun auf der gut gestalteten Homepage der Harfenmühle.
Weihnachts- Silvestermenü sind bereits veröffentlicht. In der Hoffnung, dass die Restaurants im Dezember wieder öffnen, reservierte ich soeben für den 2. Weihnachtstag. Herr Caudron signalisierte bereits, dass er nicht unbedingt mit der Öffnung rechnet.
Ich hoffe auch für diesen Betrieb (und für uns), dass ab 1. Dezember geöffnet sein darf!
Da sitzt man an einem heißen Augusttag im Büro und brütet für sich und über der Arbeit.
Seit dem Frühjahr ist weitgehend Selbstverpflegung angesagt, denn die Kantine läuft coronabedingt auf Sparflamme.
Und dann schickt der Liebste Fotos von seinem Mittagsausflug mit Rast in der Harfenmühle, genießt Penne mit Pilzen und ein kühles Bier auf der schattigen Terrasse des Restaurants!
Mein Appetit war geweckt. Knapp 1 Monat später „durfte“ mich mein Mann an einem freien Tag in die Harfenmühle einladen.
Die Familien Koch und Caudron... mehr lesen
4.5 stars -
"Wohlfühlküche im Grünen" PetraIODa sitzt man an einem heißen Augusttag im Büro und brütet für sich und über der Arbeit.
Seit dem Frühjahr ist weitgehend Selbstverpflegung angesagt, denn die Kantine läuft coronabedingt auf Sparflamme.
Und dann schickt der Liebste Fotos von seinem Mittagsausflug mit Rast in der Harfenmühle, genießt Penne mit Pilzen und ein kühles Bier auf der schattigen Terrasse des Restaurants!
Mein Appetit war geweckt. Knapp 1 Monat später „durfte“ mich mein Mann an einem freien Tag in die Harfenmühle einladen.
Die Familien Koch und Caudron
Geschrieben am 12.11.2020 2020-11-12| Aktualisiert am
12.11.2020
Besucht am 11.09.20202 Personen
Rechnungsbetrag: 19 EUR
Zu meinem Geburtstag 2019 lud ich meine Lieblingskollegin ins Café Meisentörtchen ein. Hier wollten wir beide schon seit der Eröffnung 2017 hin.
Die Vorfreude und die Erwartungen:
- Meine Lieblingskollegin ist eine ganz Süße
- Ich wollte ihr eine Freude machen, mir auch (in der Hoffnung auf herzhafte Kleinigkeiten)
- Wir sehen außerhalb unserer Arbeitszeit fast nie etwas von dem schönen Ort
- Das Meisentörtchen gehört zum JRE-Restaurant Meisenheimer Hof unter der Leitung von Markus Pape
Unglaublich, aber mit 17 Monaten Verspätung schafften wir es tatsächlich mit den schönsten Spätsommerstrahlen ins Café.
Wir wurden kurz begrüßt und durften einen freien Tisch der Außenterrasse wählen.
Da saßen wir unschlüssig. Kuchen innen an der Theke auswählen? Vom Service gab es keinen Hinweis. Also kam uns der zielführende Gedanke und gingen zur Kuchenwahl ins Café.
Da standen wir vor den süßen, überwiegend sahnigen und unbepreisten Versuchungen und mir fiel ein, dass ich die extra eingepackten Laktasetabletten im Auto vergessen hatte.
Das namensgebende kreisrunde „Meisentörtchen“ war an diesem Nachmittag bereits ausverkauft.
Meine Kollegin fand schnell eine Alternative in Form des Schwarzwälderkirsch-Riegel - € 4,40.
Da es sehr warm war, dazu ein Rhabarber-Nektar, 0,2 l - € 3,40.
Meine erhoffte herzhafte Kleinigkeit gab es nicht. Ich fragte, ob im Riesling-Gugelhupf Milch enthalten sei. Die Servicedamen hatten keine Ahnung ob oder ob nicht (so viel zur Deklarationspflicht).
Ich ging eher von enthaltener Milch aus.
Also für mich: Ein alkoholfreies und laktosefreies Weizenbier, 0,5 l - € 3,90. Feste Nahrung schied aus.
Unsere Getränke wurden flott und gut gekühlt serviert.
Kollegiales Genießen sieht anders aus und dafür freuten wir uns zu lange auf den Besuch im Meisentörtchen.
Also Spurt ans Auto. Laktasetabletten. Zurück und den Käsekuchen mit Olivenöl und Rosmarin - € 3,90 bestellt.
Für mich die „unsüßeste“ Versuchung.
Durch meine verzögerte Bestellung wurde meine Kollegin vorab bedient.
Das kleine Tortenstück wurde samt beschichteter Unterlage und Klarsichtfolie auf dem Teller serviert. Dahinter stand vielleicht der Hygienegedanke, aber den Plastikmüll zwischen Teller und Torte? Mir gefällt das nicht. Schwarzwälderkirsch-Riegel
Schnell kam sie zum Fazit: Keine gute Imitation der Schwarzwälder Kirschtorte, viel zu süß (dies hörte ich noch nie von ihr). Auch ein sehr künstlicher Geschmack wurde bemängelt. Bei der Servicemitarbeiterin konnte man wenig Reaktion auf das klar formulierte Fazit erkennen.
Obwohl das Tortenstück für den Preis nicht groß war, konnte sie es aufgrund der Süße nicht ganz essen. Ich nehme diese Beurteilung meiner Kollegin (früher in der Gastronomie tätig) ernst, bewerte es aber nicht.
Mit meinem nicht ganz alltäglichen Käsekuchen lag ich geschmacklich auf der Sonnenseite. Käsekuchen mit Rosmarin und Olivenöl
Ausgewogen, cremig, dezente Süße. Für meinen eher herzhaften Geschmack hatte der Rosmarin und das hauseigene Olivenöl noch etwas stärker hervor schmecken dürfen. Der Knusperboden war klasse.
Spontan bestellte ich noch ein weiteres Käseküchlein zum Mitnehmen für meinen Mann. Auf dem Rechnungsbeleg als „to go“ bezeichnet, trotzdem zum gleichen Preis? Gilt hier nicht der reduzierte Lebensmittel-Mwst.-Satz?
Küchlein schmeckte meinem Mann am nächsten Tag, auch der Boden war noch knusprig.
Letztlich muss ich leider sagen: Der Ruf der Meise kam bei mir nicht so richtig an. Die Servicedamen waren zwar freundlich, aber nicht sonderlich engagiert und aufmerksam. Für die gehobenen Preise lagen meine Erwartungen im Ableger des Meisenheimer Hofes höher.
Zu meinem Geburtstag 2019 lud ich meine Lieblingskollegin ins Café Meisentörtchen ein. Hier wollten wir beide schon seit der Eröffnung 2017 hin.
Die Vorfreude und die Erwartungen:
- Meine Lieblingskollegin ist eine ganz Süße
- Ich wollte ihr eine Freude machen, mir auch (in der Hoffnung auf herzhafte Kleinigkeiten)
- Wir sehen außerhalb unserer Arbeitszeit fast nie etwas von dem schönen Ort
- Das Meisentörtchen gehört zum JRE-Restaurant Meisenheimer Hof unter der Leitung von Markus Pape
Unglaublich, aber mit 17 Monaten Verspätung schafften wir es tatsächlich... mehr lesen
3.5 stars -
"Vorfreude ist die schönste Freude!" PetraIOZu meinem Geburtstag 2019 lud ich meine Lieblingskollegin ins Café Meisentörtchen ein. Hier wollten wir beide schon seit der Eröffnung 2017 hin.
Die Vorfreude und die Erwartungen:
- Meine Lieblingskollegin ist eine ganz Süße
- Ich wollte ihr eine Freude machen, mir auch (in der Hoffnung auf herzhafte Kleinigkeiten)
- Wir sehen außerhalb unserer Arbeitszeit fast nie etwas von dem schönen Ort
- Das Meisentörtchen gehört zum JRE-Restaurant Meisenheimer Hof unter der Leitung von Markus Pape
Unglaublich, aber mit 17 Monaten Verspätung schafften wir es tatsächlich
Geschrieben am 08.11.2020 2020-11-08| Aktualisiert am
08.11.2020
Besucht am 07.09.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 44 EUR
Mit zunehmendem Alter muss man sich wohl an „Vergessenes“ gewöhnen. Umso schöner ist es, wenn die Wiederbelebung glückt.
Kritikerkollege Nolux berichtete Anfang September von seinem Genussabend im Dorfkrug Messer.
Mir fiel ein, dass bereits 2 Arbeitskollegen mir den Dorfkrug empfahlen und auch sehr einladend beschrieben.
An diesem Montag begleitete ich meinen Mann zu einem Arzttermin. Der schnellste und unnötigste Termin aller Zeiten. Wir hatten den ganzen Abend mit Kopfschütteln zu tun, nahmen es aber mit Humor.
Es galt, aus dem angefangenen, sonnigen Spätnachmittag das Beste rauszuholen. Aber montags?
Da fiel mir der Dorfkrug ein. Und der hat montags sogar geöffnet!
Am frühen Abend trafen wir im kleinen Ort Obersteit, unweit von Bad Kreuznach ein. Der hauseigene Parkplatz war schon fast komplett belegt.
Mein erste Gedanke: Das Gasthaus kenne ich doch! .
Geschätzt 1987 war ich mal alleine mit meinem Vater von Düsseldorf nach Lauterecken unterwegs. Es war ein einmaliger Vater-Tochter-Ausflug mit Übernachtung im Ferienhaus in Lauterecken. Deshalb blieb es mir wohl in Erinnerung. Der kürzeste Weg ab der Autobahn führte damals durch Oberstreit.
Sonntags auf dem Rückweg kam mein Vater auf die Idee, zum Mittagessen im Dorfkrug anzuhalten. Wir waren beide vorher noch nie dort. In Erinnerung blieb mir ein klasse Rumpsteak, es hatte uns beiden gut gefallen. Unverständlich, dass wir nicht nochmals mit der Familie dort waren.
Nun war ich nach über 30! Jahren mit meinem Mann in diesem familiengeführten Traditionsgasthaus und hoffte auf einen freien Tisch für uns.
Der Eingang wurde nachträglich rollergerecht (Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen…) gestaltet. Recht steil, das Problem hat der Schiebende. Aber besser als nix.
Innen wurden wir von den Servicedamen am Tresen freundlich begrüßt. Leider waren im schön angelegten Garten mit Terrasse bereits alle Tische reserviert. Gartenterrasse
Aber in den weitläufigen Gasträumen durften wir unter noch freien Tischen wählen. .
Im Laufe des Abends füllten sich die Tische der Gasträume noch mit weiteren Gästen. Tadellose weite Abstände zwischen den Tischen bzw. frei gehaltene Tische sorgten dafür, dass die Gäste sich hier wirklich gut aufgehoben fühlen können.
Ein gepflegter und heller Landhausstil. Renovierungsstau gibt es nicht. Die Tische waren mit dunklen Tischläufern und wenig Deko „coronaconform“ versehen. .
Die Karten wurden gereicht und wir durften stöbern. Montags ist Grillhähnchentag, da kam ich schon ans Überlegen. Aber nein, ich hatte mir spontan vorgenommen, auf vergangenen Pfaden zu wandeln.
Wir bestellten:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu fairen € 4,50. Gut gekühlt wurde dieses serviert.
Zum Essen wählten wir bei die Weine des uns bekannten Weingutes Weingut Christian Bamberger, Bad Sobernheim. 2018er Weißer Merlot- Blanc de Noir, QbA trocken, 0,2 l - € 4,50. 2018er Weißburgunder, QbA trocken, 0,2 l - € 3,50.
Unsere Speisen:
Für mich das Rumpsteak mit Gemüsezwiebeln – Pommes frites – Salat, € 19,50.
Mein Mann entschied sich für ein paniertes Schweineschnitzel – Pommes frites – Zitrone – Preiselbeeren – Salat, € 11,50.
Unsere tadellos frischen und vielfältigen Beilagensalate wurden vorab serviert. Blatt- und Rohkostsalate, frische Sprossen und ein hervorragendes Dressing, das trotz seiner Cremigkeit laktosefrei war. großzügiger Beilagesalat
Auf ein angenehmes Päuschen folgten unsere Hauptspeisen. Das sah schon mal alles sehr gut aus.
Mein Rumpsteak mit einer ordentlichen Portion Gemüsezwiebeln mit guten Röstaromen. Abgerundet mit frischer Petersilie, einem würzigen Sellerieblatt und einer dünnen Knuperbrotscheibe. Rumpsteak mit Zwiebeln
Leider wurde der bestellte Garpunkt nicht getroffen. Medium rare hatte ich bestellt, gerade noch medium wurde serviert. Anschnitt Rumpsteak
Wohl die Chefin erkundigte sich kurz darauf nach unserer Zufriedenheit. Ich zeigte den Anschnitt und es wurde sofort mehrfach angeboten, das Gericht neu zu servieren. Perfekte Reaktion, aber dies war nicht nötig. Die gute Fleischqualität punktete durch Zartheit und gutem Geschmack. Es hätte mir zutiefst widerstrebt, dieses Fleisch in den Müll zu entsorgen. Die Würze, auch der Zwiebeln, passte sehr gut. Ich war schon mit der aufmerksamen und freundlichen Reaktion des Hauses versöhnt.
Mein Mann erfreute sich an dem servierten saftigen Schnitzel mit goldgelber Panade Klassisch mit Zitrone, ohne die Panade durchzuweichen, serviert. Dazu Preiselbeeren. paniertes Schweineschnitzel
Für uns beide gab es eine ausreichende Menge knuspriger Pommes frites. Beilagenpommes
Wir waren beide sehr zufrieden.
Nachdem ich von meinem Abstecher zu den sehr gepflegten und renovierten WC-Räumen zurückkam, fand ich meinen Mann schmachtend vor einem Dessertteller vor. Crème brûlée mit Fruchtsoße
Nein, er hatte nicht heimlich schnell ein Dessert bestellt!
Familie Messer überraschte uns mit einer Crème brûlée mit Fruchtsoße aus roten Beeren und Sahne. Der Teller schön dekoriert mit Waffel und frischen Früchten und 2 Löffeln.
Das feine Dessert wurde als Entschädigung für das nicht 100%ig geglückte Rumpsteak serviert. So geht Service und wir fühlten uns als Gäste nach dieser Überraschung noch mehr willkommen.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und werden mit unserem nächsten Besuch nicht mehr so lange warten. Freitags ist Fischtag, den gilt es unbedingt zu probieren.
Fazit: Ein Ort zum Wohlfühlen mit gehobener Landhausküche und sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis. Spürbar und schmeckbar: Hier wird Wert auf gute und frische Zutaten gelegt.
Nochmal danke an Nolux! Ohne seinen Beitrag wäre uns an diesem Tag der Dorfkrug sicherlich nicht eingefallen.
Sehr bedauerlich und auch inzwischen unangebracht finde ich, dass nun aktuell im November wieder alle, auch solche vorbildlichen Gastronomen schließen mussten. Hoffentlich darf im Dezember wieder geöffnet werden!
Gastronomen, die sich an die aktuellen Vorgaben nicht halten, sollten mit Schließungen und Bußgeldern konsequent bestraft werden. Dann regelt sich das alles sehr schnell.
Mit zunehmendem Alter muss man sich wohl an „Vergessenes“ gewöhnen. Umso schöner ist es, wenn die Wiederbelebung glückt.
Kritikerkollege Nolux berichtete Anfang September von seinem Genussabend im Dorfkrug Messer.
Mir fiel ein, dass bereits 2 Arbeitskollegen mir den Dorfkrug empfahlen und auch sehr einladend beschrieben.
An diesem Montag begleitete ich meinen Mann zu einem Arzttermin. Der schnellste und unnötigste Termin aller Zeiten. Wir hatten den ganzen Abend mit Kopfschütteln zu tun, nahmen es aber mit Humor.
Es galt, aus dem angefangenen, sonnigen... mehr lesen
4.5 stars -
"PetraIO auf vergessenen Pfaden" PetraIOMit zunehmendem Alter muss man sich wohl an „Vergessenes“ gewöhnen. Umso schöner ist es, wenn die Wiederbelebung glückt.
Kritikerkollege Nolux berichtete Anfang September von seinem Genussabend im Dorfkrug Messer.
Mir fiel ein, dass bereits 2 Arbeitskollegen mir den Dorfkrug empfahlen und auch sehr einladend beschrieben.
An diesem Montag begleitete ich meinen Mann zu einem Arzttermin. Der schnellste und unnötigste Termin aller Zeiten. Wir hatten den ganzen Abend mit Kopfschütteln zu tun, nahmen es aber mit Humor.
Es galt, aus dem angefangenen, sonnigen
Geschrieben am 30.10.2020 2020-10-30| Aktualisiert am
30.10.2020
Besucht am 06.09.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Der Rückweg unseres Ausfluges nach Leinsweiler führte uns am Nachmittag vorbei am Dahner Felsenland.
Wir machten einen Abstecher nach Nothweiler, die kleine Gemeinde (ca. 130 Einwohner) liegt gleich an der französischen Grenze.
Mein Mann erinnerte sich an das Landgasthaus „Zur Wegelnburg“ mitten im Ortskern. Hier fanden wir keinen Platz. Denn an der coronabedingten Anmeldung am Eingang ließ sich einfach kein Mitarbeiter bei uns sehen.
So zogen wir weiter und entdeckten die Wegweiser zum Art Café. Die sind absolut notwendig, denn das Café liegt etwas versteckt in einem Wohngebiet. Nach wenigen Gehminuten hangaufwärts waren wir da und das Grundstück sah schon sehr einladend aus. Eingang
Wir wurden freundlich begrüßt und nahmen Platz im großzügigen Cafégarten. Hier gab es allerlei Bildhauerkunst zu sehen. .
Der Herr im Service brachte sofort die Karten.
Wir stöberten kurz und mein Mann wählte im Café aus der Kuchenvitrine sein Stück Torte und bestellte auch an der Theke. Talblick
Ich durfte meine Bestellung im Garten aufgeben. Zum Glück wurde nicht nur Süßes angeboten. Ich bestellte den vegetarischen Flammkuchen mit Käse, Peperoni und Fetakäse - € 7,00. Wie mir der Serviceherr mitteilte, nicht hausgemacht, aber von guter Qualität. Offene Worte schätze ich sehr und ließ mich darauf ein.
Meine bestellte Rieslingschorle, 0,5 l - € 4,30, wurde kurz darauf serviert. Ebenso der Kaffee Doppio - € 3,80 und die Mandarinen-Sahnetorte - € 3,30 für meinen Mann. Mandarinen-Sahnetorte mit Kaffee
Mein Mann lobte den Kaffee und war begeistert von der luftigen und frischen Bisquittorte.
Meine erfrischende Rieslingschorle war gut gekühlt und wenig später erreichte mich auch der Flammkuchen. Der sah so verlockend aus, dass 1 Stück noch vor dem Foto verkostet wurde. Vegetarischer Flammkuchen
Knusprig lockerer Flammkuchenteig, der Belag genau richtig dosiert. Wirklich eine gute Qualität, der Flammkuchen schmeckte mir gut.
Mein Mann verschwand nochmals unauffällig im Restaurant. Ambiente auf dem ehemaligen Schwimmbad
Um wenige Minuten später noch ein Stück Eierlikörtorte - € 3,20, serviert zu bekommen. Eierlikörtorte
Tja, auf einem Bein steht man bekanntlich schlecht! Auch hier war er wieder sehr angetan.
Sicherlich war es der Inhaber, der den Service bestritt. Ich konnte mir als leidenschaftliche Schwimmerin die Frage nicht verkneifen, ob der Caféraum vielleicht früher ein Schwimmbad war. Damit lag ich richtig. Und so schön und gepflegt das Café mit herrlichem Talblick und verkäuflicher Kunst auch ist: Die tolle Lage, bodentiefe Verglasung und dann ein paar Bahnen ziehen? Hätte mir durchaus gefallen.
Während unseres Besuches füllte sich der Garten zusehens. Darunter waren auch einige Stammgäste die verdient besonders herzlich gegrüßt wurden. Bei der geringen Einwohnerzahl sind die Stammgäste besonders wichtig.
Wir wurden sehr nett verabschiedet und geben gerne den Tipp weiter, von der Ortsstraße wenige Meter abzubiegen und das schöne Café zu besuchen!
Der Rückweg unseres Ausfluges nach Leinsweiler führte uns am Nachmittag vorbei am Dahner Felsenland.
Wir machten einen Abstecher nach Nothweiler, die kleine Gemeinde (ca. 130 Einwohner) liegt gleich an der französischen Grenze.
Mein Mann erinnerte sich an das Landgasthaus „Zur Wegelnburg“ mitten im Ortskern. Hier fanden wir keinen Platz. Denn an der coronabedingten Anmeldung am Eingang ließ sich einfach kein Mitarbeiter bei uns sehen.
So zogen wir weiter und entdeckten die Wegweiser zum Art Café. Die sind absolut notwendig, denn das Café liegt... mehr lesen
Art Café
Art Café€-€€€Cafe, Ausflugsziel06394 9931177Schützenstraße 5, 76891 Nothweiler
4.5 stars -
"Verstecktes Café in sehr schöner Lage" PetraIODer Rückweg unseres Ausfluges nach Leinsweiler führte uns am Nachmittag vorbei am Dahner Felsenland.
Wir machten einen Abstecher nach Nothweiler, die kleine Gemeinde (ca. 130 Einwohner) liegt gleich an der französischen Grenze.
Mein Mann erinnerte sich an das Landgasthaus „Zur Wegelnburg“ mitten im Ortskern. Hier fanden wir keinen Platz. Denn an der coronabedingten Anmeldung am Eingang ließ sich einfach kein Mitarbeiter bei uns sehen.
So zogen wir weiter und entdeckten die Wegweiser zum Art Café. Die sind absolut notwendig, denn das Café liegt
Geschrieben am 18.10.2020 2020-10-18| Aktualisiert am
18.10.2020
Besucht am 05.09.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Wochen zuvor meldete sich Carsten1972 bei uns. Sein Vorschlag, uns gemeinsam zum Hoffest des Weingutes Siegrist zu treffen und am Aabend gemeinsam essen. Ein Vorschlag, den wir sehr gerne annahmen. Dass es kurz vorher noch zu einem spontanen Treffen im Schwarzwald kam, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns.
Carsten und seine Frau reisten bereits einen Tag zuvor an. Die weite Anfahrt und der Weinkauf mussten sich schließlich lohnen.
Unsere Unterkünfte lagen sich gegenüber, das Weingut Siegrist ebenfalls in Sichtweite. Für den Abend hatte Carsten im Restaurant Castell reserviert, einen kleinen Spaziergang entfernt.
Unsere Freunde bemerkten am Mittag gleich unsere Ankunft und wenig später saßen wir bereits im Hof des Weingutes. Dieses Jahr alles ein bisschen kleiner, aber die Gäste wurden sehr gut umsorgt. In fröhlich angeregter Plauderstimmung kosteten wir den einen und anderen Rebsaft.
Zu Viert spazierten wir dann am Abend zum Restaurant. Gespannt und mit entsprechenden Erwartungen, denn unser Schreiberkollege MarcO74 berichtete bereits sehr appetitanregend über das Restaurant.
Das Hotel-Restaurant wurde am Ortsrand errichtet und machte schon mal einen sehr gepflegten Eindruck. .
Gegenüber des Castells fehlen natürlich Weinreben nicht, aber unser Blick fiel sofort auf den vielseitigen Kräuter- und Gemüsegarten des Hauses. Toll.
Das Haus war schon gut besucht, auf der kleinen Terrasse saßen auch noch ein paar Gäste beim Abendessen.
Innen wurden wir, nach unserer Anmeldung, freundlich von der Inhaberin begrüßt und zum reservierten und schön eingedeckten Tisch begleitet. Auch innen alles sehr gepflegt, die 90er grüßen!
Ein ruhiger Tisch, hier konnten wir ungestört den Abend genießen.
Die Speisekarte samt Aperitifempfehlung wurde als DIN-A-3 Druck gereicht. Die neuen Hygieneauflagen wurden im Castell sehr gut umgesetzt.
Die Speisen sehr abwechslungsreich zusammengestellt und wir hatten wirklich Schwierigkeiten uns zu entscheiden. Da waren viele feine Speisen zu finden.
Die junge Servicemitarbeiterin war zunächst zur Aufnahme der Getränkewünsche für uns da. Sehr routiniert war sie noch nicht, wird aber das wird noch werden.
Rhodius Mineralwasser, 0,75 l - € 4,90
Mein Mann entschied sich für den trockenen Weißburgundersekt, 0,1 l - € 6,50 und ich für den trockenen Rieslingsekt 0,1 l - € 5,00. Gemeinsam stießen wir auf unser schönes Treffen an! Aperitif
Wenig später grüßte die Küche und ich muss gestehen: Es fehlen nach über 4 Wochen Tischnotizen! Amuse
Die wunderbar zarte Kartoffelmousse zerging auf der Zunge, dazu ein Linsensalat. Mit einer fruchtigen Komponente? Ich weiß es nicht mehr, aber es war ein feiner Gruß. Carsten lenkte mich auch ständig ab!
Unsere ausgewählten Weine wurden serviert. Hier entschieden wir uns unterschiedlich. Gereifte Weine machen das junge Paar an unserem Tisch glücklich, das gereiftere Paar mag gerne die jungen Weine. Gegensätze ziehen sich an und wir jedes Paar war für sich mit der Wahl des Weines zufrieden. Gut temperiert wurde unser 2018er Weißburgunder, trocken, serviert. 0,75 l - € 24,00.
Die Abstände zwischen den Gängen erwiesen sich über den Abend als sehr stimmig. Einige Scheiben Baguette wurden vorab gereicht.
Unsere Vorspeisen:
Meinem Mann wurde Gebeizter Wildlachs, gebrutzelte Garnele, Honig-Senf-Dillsauce, Reibeküchle - € 17,00
serviert. Gebeizter Wildlachs, Garnelen, Reibeküchle
Mein Mann liebt knusprige Reibekuchen und ein Blick zu meiner besseren Hälfte genügte: Der Anblick des kleinen „Küchle“ machte ihn sehr skeptisch.
Trotzdem sah alles sehr gut aus. Zwei saftige Garnelen, sehr gut gebeizter Lachs, eine fein geschnittene und marinierte Salatbeilage. Und das Reibeküchle? Eher ein Kartoffelplätzchen, die Reibestruktur wenig erkennbar. Vielleicht aus gekochten Kartoffeln? Da es doch sehr klein war, habe ich nicht probiert. Zumal mein Liebster die Augenbrauen nach oben hob und doch überrascht sehr angetan war. Kurzum: Die Vorspeise punktete sehr.
Genau wie bei mir! Gebrutzelte Garnelen, Jakobsmuschel, zweilerlei Saucen, Blattsalat - € 18,00. Garnelen, Jakobsmuscheln, Salat
So möchten Garnelen und Jakobsmuscheln in die Pfanne gehauen werden! Außen leichte Röstaromen, innen noch glasig. Toller Eigengeschmack der Meeresfrüchte, die Saucen hätte es für mich gar nicht gebraucht. Umso erfreuter nahm ich die Salatbeilage mit üppigem Kartoffelstroh zur Kenntnis. Mein Mann warf neidische Blicke auf Jakobsmuscheln und Kartoffelknusper und durfte natürlich probieren. Einfach nur fein!
Die Herren am Tisch waren sich einig beim Hauptgang, die Damen auch.
Für die Herren: Frische Steinpilze, Schnittlauchrahm, Semmelknödel und Blattsalat.
Das leidige Thema der Steinpilze. Das dritte Jahr in Folge ohne heimische Pfifferlinge. Vergangenes Wochenende hätten wir ganz Idar-Oberstein in Fliegenpilzrausch versetzen können. Aber KEIN EINZIGER Steinpilz. Heute habe ich mich glatt dem Wald verweigert.
Hier wurde unseren Männern ordentliche Semmelknödel serviert. Und Steinpilze in Rahm zum Neidischwerden. Frische Steinpilze mit Semmelknödeln
Diese auch nicht aus der Pfalz, aber von bester bayrischer Qualität. Hier durfte Petra kosten! Ein klassisches Gericht, genau so serviert, geschmacklich top.
Dazu ein feiner gemischter Beilagensalat, vielleicht ein paar Zutaten aus dem eigenen Garten? Feiner Beilagensalat
Wenn ja, würde ich es als Castell ausschlachten und darauf hinweisen!
Frau Cartsten1972 und PetraIO gingen ja auch konform: Medaillon vom Seeteufel, Scampischaum (= eigentlich Garnelenschaum), Ratatouille und Würfelkartoffeln - € 29,00.
Tja, was soll ich sagen? Hier gingen Erwartungen in der Tiefsee unter. Das Gericht war ja sehr klassisch beschrieben und ich erwartete keine Überraschungen. Aber es fehlte einfach zu viel. Seeteufelmedaillon, Ratatouille, Kartoffeln
Optisch schon kein Highlight mit Kartoffelwürfeln und farblosen Ratatouille. Die Kartoffeln mit viel zu wenig Röstaromen. Das Ratatouille ein belangloser Begleiter. Schon frisch und ordentlich zubereitet, aber ohne jeden Pfiff. Für € 29,00 war der Seeteufel minimal bemessen und leider zu durch. Das Schäumchen rettete den Teller nicht. Das war alles essbar, passte aber weder zum Haus, zum Preis und zu den Erwartungen. Völlig überteuert und das schreibe ich nicht oft!
Natürlich folgte die Dessertfrage und da klinke ich mich ja oft aus. Auch wenn die Seeteufelportion einer Kinderportion entsprach, war ich nicht mehr hungrig.
Entgegen Carstens Aussage „Petra übte Verzicht“ traute ich mir den Ziegenkäsegenuss nicht mehr zu.
Mein Mann war allerdings entbrannt für die Schwarzwälder Kirschtorte im Weckglas mit 1 Kugel Rahmeis - € 6,00.
Der „Männerglücklichmacher“ wurde wenig später präsentiert und alle Erwartungen wurden erfüllt. Schwarzwälder Kirschtorte im Weckglas
Mein Mann war voll des Lobes, das Fertig-Gebäckröllchen lassen wir mal raus!
Unseren Begleitern wurde die Kleine Ziegenkäseauswahl aus der Meckerei, Landau - € 10,00 serviert.
Sah gut und für mich auch zu schaffen aus. Die aufmerksame Servicemitarbeiterin erkannte meine Not und ruck-zuck: Ziegenmeckerei für Petra! Passt! Ziegenkäseauswahl
Angerichtet von mild bis herzhaft. Frucht drumrum. Mein Mann mag weder Ziege noch Schaf. Da kamen wir uns mit dem krönenden Abschluss nicht in die Quere!
Klasse Abend, leider mit schwachem Hauptgang für die Damen. Trotzdem sehr empfehlenswert. Gute Nacht!
Gut gelaunt machten wir uns auf den Rückweg zu unseren Unterkünften. Wer eine Unterkunft sucht, dem können wir Lauras Weinherberge in Leinsweiler ebenfalls empfehlen!
Wochen zuvor meldete sich Carsten1972 bei uns. Sein Vorschlag, uns gemeinsam zum Hoffest des Weingutes Siegrist zu treffen und am Aabend gemeinsam essen. Ein Vorschlag, den wir sehr gerne annahmen. Dass es kurz vorher noch zu einem spontanen Treffen im Schwarzwald kam, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns.
Carsten und seine Frau reisten bereits einen Tag zuvor an. Die weite Anfahrt und der Weinkauf mussten sich schließlich lohnen.
Unsere Unterkünfte lagen sich gegenüber, das Weingut Siegrist ebenfalls in Sichtweite. Für... mehr lesen
4.0 stars -
"Genussvoller Abend mit Freunden!" PetraIOWochen zuvor meldete sich Carsten1972 bei uns. Sein Vorschlag, uns gemeinsam zum Hoffest des Weingutes Siegrist zu treffen und am Aabend gemeinsam essen. Ein Vorschlag, den wir sehr gerne annahmen. Dass es kurz vorher noch zu einem spontanen Treffen im Schwarzwald kam, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns.
Carsten und seine Frau reisten bereits einen Tag zuvor an. Die weite Anfahrt und der Weinkauf mussten sich schließlich lohnen.
Unsere Unterkünfte lagen sich gegenüber, das Weingut Siegrist ebenfalls in Sichtweite. Für
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An diesem Abend sollte es endlich mal wieder mit dem Wiedersehen klappen und wir holten die Beiden zu Hause ab, nicht ohne noch mit dem obligatorischen Crémant (der im Hause Saarschmecker nie ausgeht) auf den Abend anzustoßen.
Weiter ging es in das schöne Städtchen St. Wendel. Der „Saarschmecker“ berichtete schon mehrfach von der guten Küche des La Wendel (bei diesem Namen denke sicherlich nicht nur ich unweigerlich an die GastroGuide Kollegin Lavandula).
Hier hatte es wohl vor einiger Zeit einen Betreiberwechsel oder Wechsel der Küchenleitung gegeben. Seitdem sind Saarschmeckers hier gerne zu Gast und reservierten für diesen Abend unseren Tisch.
Ortskundig führten unsere Begleiter uns zum Ziel und zu einem nahegelegenen Parkplatz.
Das Restaurant liegt mitten im Zentrum, dennoch etwas versteckt. Wir waren an diesem schönen Herbstabend nicht unglücklich darüber, dass es im La Wendel etwas ruhiger zuging als an den „Hotspots“.
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame begrüßt. Im rustikalen und gemütlichen Biergarten wurde uns ein geschützter und überdachter Platz angeboten. Dieser Platz war perfekt für einen gemütlichen Abend.
Wir ließen uns nieder und die Speise- und Getränkeblätter wurden gereicht. Die Blätter sicherlich den Coronaauflagen geschuldet, aber die Mehrfachnutzung war ihnen deutlich anzusehen.
Wir konzentrierten uns auf die sehr abwechslungsreichen und gut durchdachten angebotenen Speisen. Nicht überladen, aber die Entscheidung zwischen aktuellen Wochengerichten (z. B. frische Miesmuscheln), tollen Salaten, Pasta- und Fleischgerichten fiel wirklich schwer.
Zwischenzeitlich nahm die Mitarbeiterin schon mal unsere Getränkewünsche auf.
Wir blieben beim
Crémant d’Alsace Brut, weiß - € 4,20 / 0,1 l und Crémant de Loire Brut, rosé - € 4,50 / 0,1 l
als Aperitif.
1 Flasche Teinacher Mineralwasser - € 5,50 – 0,75 l wurde auch noch bestellt.
Die kühlen Getränke wurden wenig später serviert und unsere weiteren Wünsche notiert.
Als kleine Vorspeise bestellten mein Mann und ich je einen Beilagensalat – € 3,00. Auf Wunsch mit Essig-Öl-Dressing.
Zum Hauptgericht wählte mein Mann das Schnitzel „Wiener Art“ vom Eifeler Landschwein mit Pommes Frites - € 14,80.
Ich konnte mal wieder der Pasta nicht widerstehen, zudem diese aus der saarländischen Pastamanufaktur angeboten wurde.
Also für mich:
Frische Spaghetti mit Sommertrüffel & weißer Trüffelsauce - € 17,80.
Und als nicht vegetarisches „Upgrade“ dazu: Garnelen + Knoblauch - € 5,50
Zum Hauptgang durfte es noch ein Gläschen Wein sein.
1 trockener Grauburgunder, Weingut Bühler, Kallstadt / Pfalz – 0,2 l - € 6,20
1 trockener Riesling, Weingut M. Keth, Offstein / Pfalz – 0,1 l - € 3,30
Zur Überbrückung des Hungergefühls schickte die Küche frisches Baguette und Kräuterquark.
6 Scheiben Brot – 4 Personen. 1 kleines Weckglas. Da traut man sich gar nicht zuzugreifen.
Am Nebentisch wurde bei 2 Personen mit der gleichen Menge gegrüßt. Das ist einfach nicht gut durchdacht. Es gab glücklicherweise keinen Streit bei uns.
Mit einem zweiten Gruß rechneten wir hier wirklich nicht und waren umso überraschter. Pro Person gab es im Glas serviert Kidneybohnen in einem würzigen Tomatensugo mit Thunfischcreme.
Und das Angebot nochmal Brot nachzureichen!
Wenig später wurden unsere tadellos frischen Beilagensalate serviert.
Leider nicht sehr gut vorab mit dem Dressing vermischt und in einer Schale mit hohem Rand. Da fällt das Mischen mit dem recht säuerlichen Dressing schwer.
Beim Essen des Salates trat automatisch Entschleunigung ein. Um Salatspritzer auf Hemd und Bluse zu vermeiden.
Mit angeregten Gesprächen verging die Zeit bis zu unseren Hauptspeisen im Flug.
Saftige und goldgelb gebratene Schweineschnitzel für meinen Mann. „Wiener Art“ mit Schweinefleisch.
Aber auch saarländisch: Das Fleisch im Saarland nie zu dünn servieren!
Auch die Panade ohne die Luftigkeit des Wiener Originales. Das störte alles überhaupt nicht, denn das Fleisch war wunderbar zart, geschmacklich einwandfrei und saftig gebraten. Die Pommes dazu schlicht, knusprig und gut.
Die frische Pasta mit frisch gehobeltem Trüffel erreichte mich im tiefen Teller.
Leider waren die Spaghetti weit entfernt von „al dente“. Eher „well done“. Sehr schade. Dazu schwammen sie in der dünnen Sahne“suppe“. Das war schon noch schmackhaft, aber für den aufgerufenen Preis entsprach es bei Weitem nicht meinen Erwartungen. Zumal der Trüffelgeschmack auch recht verhalten war.
Bei der Nachfrage der Servicemitarbeiterin ob alles schmeckt, sprach ich die Punkte an. Sie wurden entschuldigend zur Kenntnis genommen.
Die im separaten Schälchen servierten saftigen Garnelen mit geschmolzenen Kirschtomaten konnten dagegen wieder geschmacklich punkten.
Die Schnitzelportion schaffte mein Mann nicht ganz. Gerne ließ er sich das zweite Schnitzel einpacken. Der hübsche „Henkelmann“ kam mit der bestellten Rechnung.
Das war ein schöner und geselliger Abend. Die Innenräume sind auch äußerst gemütlich gestaltet.
WC im Erdgeschoss, alles sehr gepflegt.
Unsere Begleiter waren sich sicher, das an diesem Abend der Küchenchef nicht im Hause war. Daher vielleicht die suboptimale Pasta.
Ein freundliches und gepflegtes Haus mit abwechslungsreichen Speisen. Eine Empfehlung gebe ich gerne.