Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934358x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 02.06.2020 2020-06-02| Aktualisiert am
02.06.2020
Besucht am 26.05.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Dieser Tag stand komplett unter dem Motto „autofrei Graal-Müritz erkunden“.
So zogen wir nach dem gemütlichen Frühstück und Bilderbuchwetter los. Ein langer Strandspaziergang und auf dem Rückweg durch das gepflegte Graal-Müritz schlendern.
Zur späteren Mittagszeit hatten wir dann doch Appetit. Bis zum Abendessen war noch ein Happen erforderlich.
Einen Betrag zum „Thüringer“ vom Januar 2020 las ich vorab bei GastroGuide. Für uns nichts zum gemütlichen Abendessen, aber zum Mittag fest vorgenommen.
Hier waren wir nun. Reichlich freie Plätze auf der Terrasse unweit der Seebrücke. Auch im Restaurant waren noch fast alle Plätze frei. Gepflegt, modern, minimalistisch eingerichtet, rollstuhlgerecht.
Wir wählten einen freien Tisch auf der Terrasse. Der freundliche Inhaber begrüßte uns und reichte die küchenfreundlich gestaltete Speisekarte.
Wir bestellten: 2 Gläser Weißwein trocken, 0,25 l - € 4,00
Mein Mann mangels der erhofften Thüringer Bratwurst: Kartoffelpuffer mit Räucherlachs und Sahnemeerrettich - € 13,50.
Ich: Kleiner Salat- € 5,60 (Allergene hier nicht ausgewiesen).
Prompt wurde serviert.
Auf den ersten Blick nett angerichtet, aber sofort erkennbar: Tiefkühl-Kartoffelpuffer der „Qualität“ die der Mensch nicht braucht. Billigware, schnell frittiert. Auch der Päckchen-Räucherlachs, mit dicker Transchicht, überzeugte nicht. Das Beste der Meerrettich. Räucherlachs mit TK-Rösti
Da ist mehr drin. Warum nicht zum Lachs eine gute Ofenkartoffel? Die lässt sich auch gut vorbereiten und Kartoffelanbau gibt es reichlich in MeckPomm.
Mein Salat entsprach der Beschreibung: Klein, auf kleinem Teller. Kleiner Salat auf kleinem Teller
Der „Salat“ bestand überwiegend aus Fertig-Krautsalat. Darüber ein wenig Grünschnitt-Chichi mit Tomate, Gurke, Paprika, Zwiebel, Kräutern. Der Krautsalat zu meinem persönlichen Glück ohne Kümmel. Bekömmlich war er nicht. Wohl der öllastige Eimer-Krautsalat bescherte mir kurzzeitiges Unbehagen.
Es wurde gefragt, ob es schmeckte. Wir bemängelten die frittierten Tiefkühl-CD-Scheiben unter Kartoffelpufferbeschreibung. Kam nicht gut an. Cononaauszeit, die hohe Pacht, die vielen hungrigen Gäste (die aktuell nicht da waren), in der Küche muss es schnell gehen um möglichst viele Gäste zu bedienen…
Ergänzend erklärte Inhaber im freundlich-angeregten Gespräch: Wir bestellten das Falsche! Hätten wir das Thüringer Rostbrätl bemängelt, hätte er es sich zu Herzen genommen.
Nun denn: Hier unbedingt das Richtige bestellen. Vielleicht vorher fragen, was das Falsche ist.
Dieser Tag stand komplett unter dem Motto „autofrei Graal-Müritz erkunden“.
So zogen wir nach dem gemütlichen Frühstück und Bilderbuchwetter los. Ein langer Strandspaziergang und auf dem Rückweg durch das gepflegte Graal-Müritz schlendern.
Zur späteren Mittagszeit hatten wir dann doch Appetit. Bis zum Abendessen war noch ein Happen erforderlich.
Einen Betrag zum „Thüringer“ vom Januar 2020 las ich vorab bei GastroGuide. Für uns nichts zum gemütlichen Abendessen, aber zum Mittag fest vorgenommen.
Hier waren wir nun. Reichlich freie Plätze auf der Terrasse unweit der Seebrücke.... mehr lesen
Die THÜRINGER
Die THÜRINGER€-€€€Restaurant, Biergarten017425558554Zur Seebrücke 33, 18181 Seeheilbad Graal-Müritz
3.0 stars -
"Der Fokus liegt auf schneller Küche" PetraIODieser Tag stand komplett unter dem Motto „autofrei Graal-Müritz erkunden“.
So zogen wir nach dem gemütlichen Frühstück und Bilderbuchwetter los. Ein langer Strandspaziergang und auf dem Rückweg durch das gepflegte Graal-Müritz schlendern.
Zur späteren Mittagszeit hatten wir dann doch Appetit. Bis zum Abendessen war noch ein Happen erforderlich.
Einen Betrag zum „Thüringer“ vom Januar 2020 las ich vorab bei GastroGuide. Für uns nichts zum gemütlichen Abendessen, aber zum Mittag fest vorgenommen.
Hier waren wir nun. Reichlich freie Plätze auf der Terrasse unweit der Seebrücke.
Geschrieben am 01.06.2020 2020-06-01| Aktualisiert am
01.06.2020
Besucht am 25.05.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 92 EUR
Nach unserer Übernachtung in Hitzacker machten wir uns morgens gleich auf die Weiterfahrt zu unserem Urlaubsort Graal-Müritz.
Im Radio die ersten Staumeldungen – die lagen aber hinter der Chauffeuse und ihrem Lieblingsbegleiter. Alles richtig gemacht mit dem Zwischenstopp und so waren wir zur Mittagszeit am Ziel. Auch unsere Ferienwohnung war schon bezugsfertig. Läuft!
Graal-Müritz begrüßte uns mit einer steifen Brise! Das Restaurant befindet sich in der Nähe der Seebrücke
Für diesen Urlaub hatte ich ja alle Restaurants für abends bereits von zu Hause reserviert.
Für diesen Abend das Pescado, bewusst fußläufig für uns erreichbar. Eigentlich ist montags der Ruhetag des Hotel-Restaurants, da aber an diesem Tag die Gäste endlich anreisen durften, war an diesem Montag geöffnet. Schön für uns, auch wenn wir keine Hausgäste waren.
Pünktlich um 18.30 Uhr trafen wir nach 4minütigem Spaziergang am Restaurant ein. Restauranteingang
Außen ein Schild mit den Hygieneregeln und dem Hinweis „bitte warten“. Also warteten wir geduldig. Durch die Glastüre und die großen Fenster sollten Gäste zu sehen sein. Tat sich aber nix.
Also vorsichtiges Betreten, dies war wohl auch ok. Eine Servicemitarbeiterin mit vorgeschriebenem Mundschutz begrüßte uns und glich unsere Reservierung ab.
Ein Tisch am Rande des Restaurants war für uns reserviert, schöner Platz. Das Restaurant ist sehr gepflegt, modern, in warmen Braun- und Cremetönen und mit angenehmer Beleuchtung eingerichtet. Ambiente
Alle Bereiche sind barrierefrei erreichbar.
Die Karten wurden gereicht und wir durften stöbern. Sehr lange und sehr durstig.
Viel war zu diesem Zeitpunkt noch nicht los, wir hatten den Eindruck, der Service muss sich nach der langen Zwangspause erst noch warm laufen. Allerdings war das Personal auch mit 2 Servicemitarbeiterinnen, zuständig auch für Getränketheke, knapp bemessen. Befanden sich die Kollegen/innen noch in Kurzarbeit?
Nach gut 20 Minuten durften wir endlich bestellen und baten darum, das Mineralwasser vorab zu bringen.
Flasche Staatlich Fachinger Mineralwasser, 0,75 l - € 4,90 Zum Aperitif 2 Gläser Aperol Spritz - € 5,90
Im Urlaub soll man ja entspannen. So warteten wir dann, bis Wasser und Aperol gemeinsam serviert wurden.
In Gedenken an eine Corona bedingte Verschiebung eines Aufenthaltes in Durbach wählten wir 1 Flasche Geheimrat Häuser, Grauburgunder trocken, Weingut Graf Wolff Metternich, Durbach - € 30,50 / 0,75 l.
Samt Weinkühler wurde dieser serviert und erwies sich als sehr gute Begleitung zum Essen. Auch die Servicemitarbeiterin taute langsam auf.
Vorweg hatten wir Appetit einen kleinen (€ 4,90) und einen großen (€ 7,90) Beilagensalat mit Himbeerdressing. Großer Beilagensalat mit Himbeerdressing (vor der Zugabe von Essig und Öl)
In sehr ansprechender und frischer Mischung wurde dieser serviert. Knackige Salat- und Blattspinatblätter, Paprika, Tomate und Salatgurke. Kräftig himbeerfarben das „Dressing“ obenauf. Das Dressing konnte man leider als solches nicht bezeichnen.
Außer verhaltenem Himbeergeschmack war nichts erkennbar, die Himbeercreme war einfach viel zu trocken um sich mit dem trockenen Salat anzufreunden.
Ich fragte nach Essig und Öl, dies wurde wohl extra in der Küche für uns abgefüllt.
Und siehe da: Das gute Olivenöl und die milde Säure des Essigs brachten das Himbeeraroma in Fahrt und wir konnten einen feinen marinierten Salat genießen.
Freunden der Meeresbewohner stehen auf der Speisekarte 9 Positionen zur Wahl.
Die Beilagen wählt der Gast aus weiteren 11 Baukastenpositionen.
Eine gute Idee, dies erspart dem Service und der Küche den doch häufigen Tausch der Beilagen.
Fleischgerichte (z. B. geschmorte Ibericobäckchen) und Vegetarisches sind auf der Karte unter „Landgang“ zu finden.
Sehr gut hat mir auch die separate Kinderkarte gefallen. Frische, kindgerechte Gerichte, ohne Chicken McNuggets!
Mein Mann entschied sich für: Garnelen € 12,90 + Pasta Pesto € 4,90.
Ich wählte den Ostseeklassiker: Dorschfilet € 10,90 + Drillinge € 3,90. Als Gemüsebeilage hätte mich der Senfkohl gereizt, aber dieser wurde mit Kümmel zubereitet. Passt natürlich, aber Kümmel und ich passen nicht zusammen.
Auf gut vorgewärmten wurden unsere Gerichte serviert.
Eine gute Portion safiger Garnelen für meinen Mann, die Pasta entpuppte sich Spaghetti.
Das Gericht gut gewürzt, ordentliches Pesto und mit Rucola, frischer Tomate und Parmesan ergänzt. Die Spaghetti al dente, so soll es sein. Mein Mann war sehr zufrieden. Garnelen mit Spaghetti
Sehr zufrieden war auch ich mit meinem saftigen Kabeljaufilet. Die Drillinge dazu mit gutem Aroma. Mein Gericht bekam etwas Pesto und frische Kräuter ab, optisch und auch geschmacklich gut. Dorschfilet mit Drillingen
Gut gesättigt, für ein Dessert war mal wieder keine Luft. Gemütlich leerten wir noch den letzten Schluck Schattenspiel
unseres Grauburgunders, zahlten per EC und wurden freundlich verabschiedet. Man beachte das "Coronabanner" links am Balkon!
Bleibt für die Gastronomen und die Gäste zu hoffen, dass die Lockerungen / Öffnungen der Gastronomie von Bestand bleiben.
Nach unserer Übernachtung in Hitzacker machten wir uns morgens gleich auf die Weiterfahrt zu unserem Urlaubsort Graal-Müritz.
Im Radio die ersten Staumeldungen – die lagen aber hinter der Chauffeuse und ihrem Lieblingsbegleiter. Alles richtig gemacht mit dem Zwischenstopp und so waren wir zur Mittagszeit am Ziel. Auch unsere Ferienwohnung war schon bezugsfertig. Läuft!
Graal-Müritz begrüßte uns mit einer steifen Brise!
Für diesen Urlaub hatte ich ja alle Restaurants für abends bereits von zu Hause reserviert.
Für diesen Abend das Pescado, bewusst fußläufig für... mehr lesen
4.0 stars -
"Gepflegtes Fischrestaurant – es gibt aber auch Alternativen zu Fisch." PetraIONach unserer Übernachtung in Hitzacker machten wir uns morgens gleich auf die Weiterfahrt zu unserem Urlaubsort Graal-Müritz.
Im Radio die ersten Staumeldungen – die lagen aber hinter der Chauffeuse und ihrem Lieblingsbegleiter. Alles richtig gemacht mit dem Zwischenstopp und so waren wir zur Mittagszeit am Ziel. Auch unsere Ferienwohnung war schon bezugsfertig. Läuft!
Graal-Müritz begrüßte uns mit einer steifen Brise!
Für diesen Urlaub hatte ich ja alle Restaurants für abends bereits von zu Hause reserviert.
Für diesen Abend das Pescado, bewusst fußläufig für
Geschrieben am 31.05.2020 2020-05-31| Aktualisiert am
31.05.2020
Besucht am 24.05.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 72 EUR
Unseren gebuchten Ostseeurlaub durften wir tatsächlich antreten, kaum zu glauben. Allerdings mussten wir den Urlaub um 2 Tage nach hinten verschieben, geschuldet der Coronapandemie.
Einreise in Mecklenburg-Vorpommern wurde für Touristen erst ab dem 25.05.20 freigegeben. Die Verschiebung kein Problem, aber wir konnten den eventuellen Ansturm auf die Ostseeküsten nicht einschätzen. Den Anreisetag im Stau verbringen? Lieber nicht.
Also war ich mal ganz schlau und googlete mich durchs Netz. Und fand nichts, dass gegen eine Zwischenübernachtung in Niedersachsen sprach. Per booking.com die Übernachtung in Hitzacker (direkt an der Elbgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern) gebucht, Bestätigung prompt erhalten.
Telefonisch reservierte ich für den Abend einen Tisch in den „Elbterrassen“. Auch hier große Erleichterung, dass es endlich wieder losgeht!
Montags vor unserer Abreise dann eine Meldung in den Nachrichten: Niedersachsen wird ab 25.05. für Touristen geöffnet. Hatte ich richtig gehört? Im Netz wieder unklare Aussagen, also riefen wir im Hotel an. Dort die Antwort, die wir nicht hören wollten: Einreise erst ab dem nächsten Tag! Klasse, so eine Buchungsbestätigung. Der Inhaber des Hotels hatte Verständnis für unsere Situation und sicherlich auch für seine eigene Lage. „Kommen Sie am Sonntag, ich bringe Sie schon unter! Allerdings ohne Frühstück.“ Alles egal – wir kommen!
Nach einer perfekten Anreise ohne jedes Verkehrsstocken trafen wir am späteren Nachmittag in Hitzacker ein. Einer der Hitzacker-Bronzezwerge begrüßte uns zeitgemäß be- / verkleidet: Zwergenbegrüßung in Hitzacker
Unser freundlicher Hotelbereiber hielt Wort. Und Hitzacker ist wirklich ein nettes und sehenswertes Örtchen.
Pünktlich um 18.30 Uhr trafen wir an den Elbterrassen ein. Wunderschöne Lage mit Blick auf die Elbe. .
Leider waren uns die Temperaturen etwas zu kühl um draußen zu sitzen, der Platz auf der namensgebenden Terrasse des Restaurants wäre perfekt gewesen. .
Was wohl in nächster Zeit zur Routine wird:
Händedesinfizieren, Gangstermaske aufziehen, anmelden.
Die freundliche Servicemitarbeiterin begrüßte uns sehr freundlich und begleitete uns zu unserem Tisch am Fenster. Auch von hier konnten wir die schöne Aussicht genießen.
Seit 1765 gibt es die Elbterrassen. Tja, schöne Plätze erkannte man schon damals. An den Wänden alte Schwarz-Weiß-Fotografien.
Wir saßen in einem wohl neueren Anbau. Barrierefrei (inkl. Rollstuhlgerechtem WC), hell und freundlich eingerichtet. Gepflegtes Ambiente
Die Servicemitarbeiterin reichte uns die laminierte Speisekarte. Ihre Schutzausrüstung ein Gesichts-Plexiglas-Schutzschild. Schön, wenn man die Gesichter erkennen kann. Sie berichtete erfreut, ein Stammkunde hätte ihr diesen geschenkt!
Sie nahm unsere Bestellung auf. 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l – stolze € 6,50. 1 Krombacher alkoholfrei, 0,33 l - € 3,20.
Mangels Getränkekarte (ich hätte sie natürlich erhalten können) empfahl mir die Mitarbeiterin als trockenen Weißwein den Hauswein „Elbtröpfchen“. Die Empfehlung war nicht übel, wenig Säure, eventuell ein Cuvée. Ich habe nicht mehr zum Wein erfragt. 0,25 l - € 5,90.
Vorweg für uns beide einen Beilagensalat zu € 4,50. Frische Blattware, die Tomaten sogar mit Tomatengeschmack, rote Zwiebel und knackige Radieschen. Das Hausdressing mit (Dijon?)Senf war richtig gut! Beilagensalat
Zum Hauptgang entschied sich mein Mann für gebratenen Zander mit Sahne-Meerrettich - € 17,90. 250 g Fisch wurden auf der Karte angekündigt und sicherlich so eingehalten und saftig goldbraun gebraten. Der Sahne-Meerrettich reichlich, mild und trotzdem mit dem erforderlichen „Wumms“. Gebratener Zander
Ich wählte von der Tagestafel den frischen Spargel aus der Elbaue mit zerlassener Butter und Salzkartoffeln. Angeboten wurde dazu Wildlachsfilet. Mein Wunsch, stattdessen auch den gebratenen Zander zu nehmen, wurde gerne erfüllt. € 23,00 für dieses Gericht. Die Fischportion deutlich kleiner als bei meinem Mann, dies hatte ich aber auch so, aufgrund der Spargelportion, erwartet. Gebratener Zander mit Spargel
Der Zander in gleicher Zubereitung wie bei meinem Mann. Der Spargel sehr gut, noch mit leichtem Biss, gegart.
Für uns beide ein Schälchen aromatischer Salzkartoffeln dazu.
Die aufmerksame und freundliche Dame im Service war immer zur Stelle, fragte nach, ob alles schmeckt. Salz und Pfeffer wurden auf Wunsch gebracht, darf ja auch nicht mehr auf dem Tisch stehen.
Nach dem Abräumen unserer sauber geleerten Teller wurde mündlich noch das Tagesdessert angeboten: Erdbeerbecher (Vanilleeis, frische Erdbeeren und Sahne) - € 6,50. Mein Mann fand, dies sei eine blendende Idee zum Urlaubsauftakt! Erdbeerbecher
Und so war es dann auch! Toller Eisbecher, klassisch und pur.
Als zufriedene Gäste verließen wir die Elbterrassen Haupteingang
und machten uns auf die kurze Rückfahrt in der Abendsonne zum Hotel mit passender Musik zum Urlaub in DEUTSCHLAND! Urlaub in Deutschland! (Foto zum Vergrößern anclicken)
Auftakt in Hitzacker, hätten wir vor ein paar Wochen auch noch nicht gedacht
Unseren gebuchten Ostseeurlaub durften wir tatsächlich antreten, kaum zu glauben. Allerdings mussten wir den Urlaub um 2 Tage nach hinten verschieben, geschuldet der Coronapandemie.
Einreise in Mecklenburg-Vorpommern wurde für Touristen erst ab dem 25.05.20 freigegeben. Die Verschiebung kein Problem, aber wir konnten den eventuellen Ansturm auf die Ostseeküsten nicht einschätzen. Den Anreisetag im Stau verbringen? Lieber nicht.
Also war ich mal ganz schlau und googlete mich durchs Netz. Und fand nichts, dass gegen eine Zwischenübernachtung in Niedersachsen sprach. Per booking.com die Übernachtung... mehr lesen
4.5 stars -
"Ab in den Urlaub! Ein guter Anfang ist gemacht!" PetraIOUnseren gebuchten Ostseeurlaub durften wir tatsächlich antreten, kaum zu glauben. Allerdings mussten wir den Urlaub um 2 Tage nach hinten verschieben, geschuldet der Coronapandemie.
Einreise in Mecklenburg-Vorpommern wurde für Touristen erst ab dem 25.05.20 freigegeben. Die Verschiebung kein Problem, aber wir konnten den eventuellen Ansturm auf die Ostseeküsten nicht einschätzen. Den Anreisetag im Stau verbringen? Lieber nicht.
Also war ich mal ganz schlau und googlete mich durchs Netz. Und fand nichts, dass gegen eine Zwischenübernachtung in Niedersachsen sprach. Per booking.com die Übernachtung
Geschrieben am 27.05.2020 2020-05-27| Aktualisiert am
27.05.2020
Endlich dürfen die Restaurants wieder öffnen! Für unseren ersten Restaurantbesuch sollte es die Kyrburg, eines unserer Lieblingsrestaurants im Kreis, sein. Allerdings sehr kurz entschlossen. Ich rief samstags auf der Kyrburg an, um nach einem freien Tisch zu fragen. Eigentlich undenkbar, hier am Wochenende einen Tisch so kurzfristig zu ergattern. Und jetzt, mit Platzbeschränkungen, machte ich mir eigentlich keine Hoffnung.
Aber: Die freundliche Dame am Telefon sagte sofort einen Tisch zu! Wie sich herausstellte, gehen unsere Mitbürger noch sehr vorsichtig verhalten mit den Lockerungen um.
Nach dem Telefonat dachte ich an unsere Freunde, die "Saarschmeckers". Im Saarland durften die Restaurants noch nicht öffnen, und „Kollege Saarschmecker" und Frau litten bestimmt auch unter Restaurantentzug. Anfrage und Zusage der beiden waren schnell erledigt. Auch unsere Erweiterung auf einen Tisch für 4 Personen.
So sahen wir die Saarschmeckers dann endlich, zum ersten Mal in diesem Jahr, mal wieder!
Die Höhenburg erlebte schon ganz andere Turbulenzen. Gut vorbereitet auf die neuen Herausforderungen der Coronapandemie präsentierte sich die Kyrburg sowohl auf ihrer Homepage als auch bei unserem Besuch. .
Vor dem Eingang ein Tisch mit den Anmeldeformularen und Funkklingel.
Eine Servicemitarbeiterin kam sofort, wir begrüßten uns freundlich, Mitarbeiterin und Gäste vorschriftsmäßig vermummt. Die Hände wurden uns von der Mitarbeiterin mit Desinfektionsmittel eingesprüht…
… und sie begleitete an unseren reservierten OP-Tisch im Wintergarten der Kyrburg. Einige Gäste saßen noch außen in der Abendsonne, aber zum Essen nahmen wir lieber den Tisch innen. Der Blick ins Nahetal
Die Tische vorschriftsmäßig und ohne Deko. Eben alles anders. .
Bilder und Beschreibungen zum bisherigen Ambiente sind in den bereits vorhandenen Beiträgen ersichtlich.
Laminierte (abwaschbare) Speisekarten sind hier neu, muss so.
Keine Überraschung für aktive GastroGuideler unsere Bestellung zum Auftakt:
1 Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 5,20. Später folgte noch 1 kleine Flasche, 0,25 l – € 2,40.
Zum Aperitif für uns den Winzersekt, 0,1 l - € 6,00. Der gute Anfang war gemacht!
Unsere Bestellungen wurden aufgenommen. Wenig später gab es für uns und typisch Kyrburg:
Einen gut und frisch gefüllten Brotkorb, Oliven, Kräuterfrischkäse, grobes Salz und Olivenöl. . Frische Brotauswahl
Wenig später folgte der Küchengruß. Küchengruß
Die Verständigung mit Mund-Nase-Schutz ist leider oft schwierig. Die Servicedame kündigte „Dinkelbratling mit“… wir verstanden: „mediterranem Salat“ an. Der warme Dinkelbratling war sehr gelungen. Außen kross, innen saftig, gut gewürzt. Die Beilage entpuppte sich als schlichter Nudelsalat mit winzigen runden Nudeln. Die Kombi fand ich allerdings gar nicht stimmig.
Unsere Naheweine zu den Speisen:
Ich wählte den Weißburgunder trocken vom Weingut Hexamer, 0,2 l - € 5,00.
Mein Mann den Grauburgunder trocken vom Weingut Enk, 0,2 l - € 5,00.
Zur Vorspeise wählten wir beide: Spargelsalat mit hausgebeiztem Whiskylachs an Rhabarberchutney - € 15,00.
Die Kyrburg ist mit ihrem Whiskymuseum und den Wiskytastings die Anlaufstelle des Destillates. Der Spargel perfekt gegart, mit leichtem Biss. Aber auch weich genug, um sein Aroma zu entfalten. Sehr pur gehalten, leicht mit Sahne mariniert. Beim Lachs hätte das Whiskyaroma durchaus stärker sein können. Das Rhabarberchutney machte so dem Lachs seinen Platz streitig. Sehr gut gelungen, den Rhabarber in diese Vorspeise einzubinden.
Mein Hauptgang: Gebratenes Kabeljaufilet auf Spargel-Gnocchiragout - € 27,00. Gebratenes Kabeljaufilet auf Spargel-Gnocchiragout.
3 schöne Kabeljaustücke, noch saftig, aber leider nicht mehr glasig. Ein Gnocchifan bin ich nicht. Aber hier wurde die sicherlich hausgemachte Ausführung serviert, wie erwartet, sonst hätte ich dieses Gericht nicht bestellt. Und schon schmecken auch mir Gnocchi. Grüner und weißer Spargel wurden ergänzt mit Zuckerschote und Karotte. Ein Gericht, ganz nach meinem Geschmack.
Mein Mann und Kollege Saarschmecker entschieden sich für den Klassiker: Wiener Schnitzel mit Preiselbeeren, Pommes frites und Salat - € 21,00.
Viel Lob gab es von den Herren für dieses Gericht. Vorweg ein feiner, frischer und reichlicher Salat. Frischer Beilagensalat
Das Wiener Schnitzel, saftig, gut gewürzt, mit luftiger Panade (… die Messlatte liegt allerdings im Essers in Köln ;-). Die Pommes knusprig und sehr reichlich. Wiener Schnitzel
Den Abend zu Viert haben wir sehr genossen und waren froh, dass die Gastronomie endlich wieder geöffnet hat.
Ein wirklicher Kritikpunkt: Die Teller!
Schiefer ist in, Schiefer ist typisch für unsere Region.
Die Vorspeise auf Schiefer erträglich.
Nun investierte die Kyrburg in neue weiße Teller. Diese kamen bei den Hauptgerichten zum Einsatz. Die Struktur noch stärker als bei Schiefer und somit ist man beim Essen sehr damit beschäftigt, die kratzenden und lauten Geräusche des Besteckes zu vermeiden. Schick, aber grausam. So empfanden wir es alle Vier.
Hoffentlich kann die Maskenpflicht bald aufgehoben werden. Denn dem Servicepersonal fällt die Arbeit damit nicht leichter, die Kommunikation leidet, daran mag ich mich nicht dauerhaft gewöhnen müssen.
Die Kyrburg bot in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Gerichten „Abholservice“ an. Zur Unterstützung der Kyrburg hätten wir diesen gerne in Anspruch genommen. Aber die Gerichte waren für 15 Minuten Fahrzeit einfach nicht geeignet.
Endlich dürfen die Restaurants wieder öffnen! Für unseren ersten Restaurantbesuch sollte es die Kyrburg, eines unserer Lieblingsrestaurants im Kreis, sein. Allerdings sehr kurz entschlossen. Ich rief samstags auf der Kyrburg an, um nach einem freien Tisch zu fragen. Eigentlich undenkbar, hier am Wochenende einen Tisch so kurzfristig zu ergattern. Und jetzt, mit Platzbeschränkungen, machte ich mir eigentlich keine Hoffnung.
Aber: Die freundliche Dame am Telefon sagte sofort einen Tisch zu! Wie sich herausstellte, gehen unsere Mitbürger noch sehr vorsichtig verhalten mit... mehr lesen
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum€-€€€Restaurant0675291190Kyrburg 1, 55606 Kirn
4.0 stars -
"Erster Restaurantbesuch nach dem Coronalockerungen" PetraIOEndlich dürfen die Restaurants wieder öffnen! Für unseren ersten Restaurantbesuch sollte es die Kyrburg, eines unserer Lieblingsrestaurants im Kreis, sein. Allerdings sehr kurz entschlossen. Ich rief samstags auf der Kyrburg an, um nach einem freien Tisch zu fragen. Eigentlich undenkbar, hier am Wochenende einen Tisch so kurzfristig zu ergattern. Und jetzt, mit Platzbeschränkungen, machte ich mir eigentlich keine Hoffnung.
Aber: Die freundliche Dame am Telefon sagte sofort einen Tisch zu! Wie sich herausstellte, gehen unsere Mitbürger noch sehr vorsichtig verhalten mit
Freitags, samstags und sonntags werden die Gäste des Sushi B im Ketschauer Hof zur Zeit mit frischem Sushi und Sashimi versorgt.
Selbstabholung der tags zuvor bestellten Speisen zwischen 17.00 und 19.00 Uhr.
https://www.sushi-b.de
stars -
"Sushi to go während Covid 19" PetraIOFreitags, samstags und sonntags werden die Gäste des Sushi B im Ketschauer Hof zur Zeit mit frischem Sushi und Sashimi versorgt.
Selbstabholung der tags zuvor bestellten Speisen zwischen 17.00 und 19.00 Uhr.
https://www.sushi-b.de
Besucht am 15.03.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 63 EUR
An diesem Sonntag trafen wir nach unserem üppigen Frühstück zur späten Mittagszeit in Deidesheim ein.
Richtig hungrig waren wir noch nicht. Aber der ruhig gelegene Ketschauer Hof mit seinen historischen Gebäuden und Freiluftplätzen im eigenen Park ist für uns immer eine willkommene Anlaufstelle.
Mittags ist bis 14.30 Uhr geöffnet, es war bei unserem Eintreffen schon kurz nach 14.00 Uhr. Außen saßen noch einige Gäste auf der Terrasse. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir fragten, ob es noch möglich sei eine Kleinigkeit zu essen.
Sie fragte kurz in der Küche nach, eigentlich rechneten wir nicht damit, dass wir noch angenommen werden.
Aber nein, wir durften bei freier Platzwahl gerne bleiben.
Die Tische der etwas erhöht gelegenen Terrasse waren schön eingedeckt, das Wetter sonnig. Terrasse des 1718 .
Aber ein recht kalter Wind ließ uns dann doch im stilvollen Restaurant Platz nehmen. .
Die stilvoll renovierten Räume sind geschmackvoll eingerichtet. Alt trifft Moderne, uns gefiel es ausgesprochen gut. Alle Räumlichkeiten top gepflegt.
Ein junger Mann übernahm den weiteren vorbildlichen Service und reichte uns die Speise- und Getränkekarte.
Unser Flüssigkeitshaushalt wurde mit 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser aufgetankt, 0,75 l - € 7,50.
Zu entdecken gab es zahlreiche Verlockungen. Schade, dass wir nicht mehr Hunger hatten.
Also blieb es wirklich bei der Kleinigkeit aus dem Vorspeisenangebot:
Dazu durfte ein gutes Glas Wein nicht fehlen.
Für meinen Mann den 2019er Sauvignon Blanc, Weingut von Winning, Deidesheim, 0,25 l – € 9,00.
Ich wählte den 2018er Bone dry Rosé, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim, 0,25 l - € 9,00.
Überrascht wurden wir, trotz unserer zurückhaltenden Bestellung, mit einem Küchengruß. Frisch gebackenes Brot Cremig-würzige Butter
Ofenwarmes frisches Brot mit perfekter Kruste und Krume, dazu eine cremig-würzige, leicht pikante, Butter mit Salzflocken.
Einfach – gut!
Unsere Vorspeise folgte kurz darauf. Ein optisches Highlight. Darf man Kunst essen? Ja, wenn sie auf dem Teller liegt schon! CARPACCIO Färöer Lachs / Seeteufel / Jakobsmuschel
Obwohl es sich um eine kalte Vorspeise handelte verströmte sie einen unglaublich appetitlichen und frischen Duft.
Genussvoll tasteten wir uns durch die unterschiedlichen Aromen. Diese kamen sowohl als Eigenaroma, als auch in der Kombination unglaublich gut harmonierend zur Geltung. Detail CARPACCIO Färöer Lachs / Seeteufel / Jakobsmuschel
Zarter Lachs der dänischen Inselgruppe, Seeteufel mittig in Szene gesetzt. Rohe Jakobsmuschel fand sich mittig in Begleitung von aromatischer Gurke, dekoriert mit Erbsensprossen und feinen Blättern des Blutampfers. Der Kaviar entpuppte sich als Saiblingskaviar. Der Dill sehr dezent als Dillöl eingesetzt, gelungen. Wie auch die Zitrusvinaigrette.
Der Servicemitarbeiter fragte zwischendurch nach unserer Zufriedenheit. An unseren Gesichtern konnte er diese sicherlich schon von Weitem erkennen. Ich sagte ihm, dies könne die beste Vorspeise 2020 werden!
Dass sofort danach eine lange Corona-Zwangspause einsetzte, ahnten wir an diesem Tag noch nicht. Wohl aber, dass es die Gastronomie hart treffen wird.
Bereits am Morgen hagelte es in der Spinne in Gimmeldingen Stornierungen.
Im Ketschauer Hof kamen wir bei der freundlichen Verabschiedung noch mit einer Mitarbeiterin ins Gespräch.
Auch sie bestätigte: Alle Anrufe nur noch Absagen. Darunter auch große Firmenevents.
L. A. Jorden / 1718 oder Sushi B, mindestens eines der 3 Restaurants des Ketschauer Hofes sind vorgemerkt für einen Besuch nach den Coronabeschränkungen. Und dann werden wir selbstverständlich ein Menü wählen!
Wir wünschen dem gesamten Team dieses Hauses und den Gästen, bedachte und sinnvolle Lockerungen der Gastronomiebeschränkungen und natürlich Gesundheit!
An diesem Sonntag trafen wir nach unserem üppigen Frühstück zur späten Mittagszeit in Deidesheim ein.
Richtig hungrig waren wir noch nicht. Aber der ruhig gelegene Ketschauer Hof mit seinen historischen Gebäuden und Freiluftplätzen im eigenen Park ist für uns immer eine willkommene Anlaufstelle.
Mittags ist bis 14.30 Uhr geöffnet, es war bei unserem Eintreffen schon kurz nach 14.00 Uhr. Außen saßen noch einige Gäste auf der Terrasse. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir fragten, ob es noch möglich sei eine... mehr lesen
4.5 stars -
"Die beste Vorspeise 2020 (…bis jetzt)!" PetraIOAn diesem Sonntag trafen wir nach unserem üppigen Frühstück zur späten Mittagszeit in Deidesheim ein.
Richtig hungrig waren wir noch nicht. Aber der ruhig gelegene Ketschauer Hof mit seinen historischen Gebäuden und Freiluftplätzen im eigenen Park ist für uns immer eine willkommene Anlaufstelle.
Mittags ist bis 14.30 Uhr geöffnet, es war bei unserem Eintreffen schon kurz nach 14.00 Uhr. Außen saßen noch einige Gäste auf der Terrasse. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir fragten, ob es noch möglich sei eine
Geschrieben am 03.05.2020 2020-05-03| Aktualisiert am
03.05.2020
Der Richtershof ist seit einigen Jahren für uns eine wunderschöne Einkehrmöglichkeit.
Das "Rundum-Sorglos-Paket" wurde uns immer erfüllt.
Die Direktorin Andrea Mereu richtet sich nun mit nahezu ergreifenden Worten auf der Startseite
der Homepage an die Gäste und stellt sich den Herausforderungen der Coronapandemie.
Der Richtershof ist seit einigen Jahren für uns eine wunderschöne Einkehrmöglichkeit.
Das "Rundum-Sorglos-Paket" wurde uns immer erfüllt.
Die Direktorin Andrea Mereu richtet sich nun mit nahezu ergreifenden Worten auf der Startseite
der Homepage an die Gäste und stellt sich den Herausforderungen der Coronapandemie.
Wie ich finde: Sehr lesenswert!
https://www.weinromantikhotel.com
Liebe Frau Mereu!
Ihnen und Ihrem freundlichen Team alles Gute! Wir werden auf jeden Fall sehr gerne wiederkommen!
stars -
"Lesenswerter Gruß der Direktorin an die Gäste" PetraIODer Richtershof ist seit einigen Jahren für uns eine wunderschöne Einkehrmöglichkeit.
Das "Rundum-Sorglos-Paket" wurde uns immer erfüllt.
Die Direktorin Andrea Mereu richtet sich nun mit nahezu ergreifenden Worten auf der Startseite
der Homepage an die Gäste und stellt sich den Herausforderungen der Coronapandemie.
Wie ich finde: Sehr lesenswert!
https://www.weinromantikhotel.com
Liebe Frau Mereu!
Ihnen und Ihrem freundlichen Team alles Gute! Wir werden auf jeden Fall sehr gerne wiederkommen!
Geschrieben am 28.04.2020 2020-04-28| Aktualisiert am
28.04.2020
Besucht am 14.03.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 130 EUR
Seit einigen Jahren wollen wir schon zur Mandelblüte nach Gimmeldingen.
Jährlich sieht man in den Medien die herrlichen Bilder der blühenden Mandelbäume, aber auch die Menschenmassen die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Und genau die Menschenmassen hielten uns bisher von dem Ausflug ab. Oder wir verpassten den richtigen Zeitpunkt, vor oder nach dem Mandelblütenfest nach Gimmeldingen zu reisen.
Am 4.3. hörte ich morgens im Radio, das Mandelblütenfest sei wegen der Coronapandemie abgesagt. Ich witterte unsere Chance, die Mandelblüte ohne Menschenmassen zu sehen!
Das Restaurant und Gästehaus Spinne in Gimmeldingen war schnell gefunden und auch die Speisekarte gefiel.
Ich rief gleich an. Die Chefin, Christiana Mix, war gleich am Telefon. Ein Zimmer und ein Tisch für den Abend war noch frei für uns. Sie selbst hatte bei unserem Telefonat noch gar nicht gehört, dass das Mandelblütenfest abgesagt wurde.
Meine Reservierung wurde kurz darauf sehr freundlich per eMail bestätigt.
Christiana Mix und Jörg Friedrich führen das Haus gemeinsam seit über 10 Jahren. Beide waren vorher erfolgreich in der Gastronomie tätig.
Dass sich unsere Welt innerhalb von 10 Tagen durch Corona vollkommen verändert, hätten wir sicherlich alle nicht erwartet. Am Tage der Buchung sah ich alles noch völlig entspannt. Hygieneregeln beachten, Abstand halten. Kurz vor dem Wochenende telefonierte ich nochmals mit Frau Mix. Auf eigene Initiative wurde der Restaurantbereich schon verändert um mehr Abstand zwischen den Tischen zu gewährleisten.
Am frühen Samstagnachmittag trafen wir in Gimmeldingen ein. Etwas versteckt, aber dadurch sehr ruhig, liegt das wohnliche Sandsteinhaus im Ortsteil Haardt. .
Parkplätze stehen für die Gäste zur Verfügung. Bei voll belegtem Haus und Restaurant könnte es eng werden. Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht.
Frau Mix begrüßte uns herzlich und zeigte uns unser hübsches Zimmer. Die zur Verfügung gestellte Leselektüre war perfekt getroffen und sorgte für herzhafte Lacher! Tolle Begrüßung!
Es blieb noch Zeit vor dem Abendessen für einen Spaziergang durch Gimmeldingen und die angrenzenden Weinberge. Der Ort war noch verschlafener als erwartet. Mit Mühe entdeckten wir ein Gasthaus, um ein Glas Wein zu trinken.
Pünktlich trafen wir zum Abendessen im Restaurant ein.
Frau Mix begrüßte uns nochmals, führte uns zum reservierten Tisch und reichte die Speisekarte sowie die zusätzliche Weinempfehlungen. Frau Mix ist ausgebildete Weinfachfrau, auf ihre Empfehlungen war an diesem Abend Verlass. .
Das Restaurant hielt Wort: Nur jeder 2. Tisch war belegt. Das Ambiente sehr gepflegt, bequeme Bestuhlung, angenehme Beleuchtung, frühlingsfrische Tulpen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl. .
Wir starteten mit 2 Gläsern Riesling Sekt á € 6,50. Dazu gesellte sich ein Schälchen mit kleinen Salzbrezeln.
Und natürlich unserer Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,20.
Wenig später wurden 2 Sorten frisches Brot, Salzbutter und eine luftig aufgeschlagene Creme gereicht. Auftakt
Es folgte Fingerfood. Fingerfood-Amuse
Eine Seepocke diente als Halter für kleine Crêpes mit Garnelenfüllung Crepe mit Garnelenmousse
und kleinen, sehr saftigen, Kaninchenkeulen Kaninchenkeule.
Frau Mix stand immer aufmerksam zur Verfügung und nahm unsere Wünsche zum Wein entgegen. Ich entschied mich für die Empfehlung des trockenen Blanc de Noir – 0,25 l - € 7,00, vom ortsansässigen Weingut Weegmüller.
Mein Mann wählte vom Weingut Christmann in Gimmeldingen den trockenen gelben Muskateller – 0,25 l / € 7,00.
Unsere Vorspeisen wurden nach sehr angenehmer Wartezeit serviert.
Ich war mal mutig. Und entschied mich für eine, für mich sehr ungewöhnliche Speise: Schweinebauch sous vide gegart- Weisskrautsalat – geschmorte Orangen - € 16,00. Schweinebauch sous vide gegart
Sehr appetitlich sah die Vorspeise aus. Mein Mann entdeckte auf den Orangen kleine Körner. „Ist das Kümmel?“ fragte er besorgt. Denn er weiß: Kümmel hasse ich. Da ist das Frühstück gelaufen, wenn sich ein Kümmelkorn auf meinem Brötchen verirrt!
Kümmel konnte ich mir bei der Kombination mit Orange beim besten Willen nicht vorstellen. Unbekümmert antwortete ich „Das ist bestimmt Fenchelsaat“. War es nicht…
Das Fleisch butterzart, würzig mariniert /glasiert. Da war ich sehr angetan. Auch der Weiskrautsalat und die Orangen, einfach klasse. Tja, aber der Fenchel entpuppte sich tatsächlich als Kümmel in großzügiger Dimension.
Frau Mix erkündigte sich zwischenzeitlich nach unserer Zufriedenheit. Die Kümmelpräsenz ließ sich leider nicht ändern. Ich war über mich selbst verblüfft, aber ich konnte es essen uns sogar etwas genießen. Der Kümmel war schön weich mitgegart worden und dadurch milder. Bei vielen Gerichten frage ich vorher, ob Kümmel verwendet wird. In dieser Kombination habe ich definitiv nicht mit Kümmel gerechnet und nach meinem Geschmack wäre Fenchelsaat die feinere und stimmigere Wahl gewesen. Der Küche mache ich keinen Vorwurf, das verbuche ich unter „persönlichem Jammern auf hohem Niveau“.
Mein Mann konnte Frau Mix beruhigen. Seine Vorspeise absolut nach seinem (und meinem) Geschmack! Gamba gebraten – Papaya – Limonendressing - € 18,00. Gamba gebraten – Papaya – Limonendressing
3 große Garnelen, saftig und noch leicht glasig gebraten. Dazu der bunte Papayasalat, Frühlingszwiebeln und frischer Koriander nahmen etwas die Süße und gaben frische Akzente. Das Limonendressing passte perfekt.
Zum Hauptgang entschieden wir uns beide für das Filet vom heimischen Zander – Alb-Leisa-Linsen – Trüffel-Kartoffelpüree - € 22,00. Filet vom heimischen Zander – Alb-Leisa-Linsen – Trüffel-Kartoffelpüree
Ein noch leicht winterliches Gericht. Aber ganz nach unserem Geschmack. Zwei großzügige Zanderstücke, saftig und leicht kross auf der Haut gebraten. Beim Kartoffelpüree kam das Eigenaroma der Kartoffel noch gut durch, aber auch Trüffel war vorhanden (leider kein frischer Trüffel obenauf). Die nussigen, kleinen „Alb-Leisa“ waren genau richtig, noch mit ein wenig Biss. Ein leichtes Sahnesößchen rundete das Gericht ab.
Aufmerksam wurde wenig später die Dessertkarte gereicht.
Mein Mann fand das perfekte Angebot: Espresso Gourmet – € 7,50. Espresso – saftiger Schokobrownie und ein cremiges Vanilleeis mit Kürbiskernöl. Espresso Gourmet
Eine tolle Kombination.
Ich war zu satt für ein Dessert. Mein Dessert in flüssiger Form stammte aus meiner Heimatstadt: Killepitsch – € 4,00. In der geheimen Rezeptur des 42%igen Kräuterlikörs ist sicherlich auch Kümmel enthalten. Aber in flüssiger Form schmeckte mir Kümmel schon immer. Killepitsch in bester Gesellschaft
Das war ein sehr schöner Abend. Blick in die Rheinebene
Und nach einer ruhigen Nacht wurden wir am nächsten Morgen mit einem Frühstück überrascht, dass wirklich keine Wünsche offen ließ.
Eine freundliche Mitarbeiterin servierte alles frisch am Tisch, kein unruhiges Gerenne zum Buffet. Wunderbar. Ich lasse zum Frühstück einfach die Bilder sprechen.
Das war ein toller Ausflug und im Nachhinein sind wir sehr froh, diese persönliche „Corona-Abschlussfahrt“ gemacht zu haben.
Am nächsten Tag waren bei strahlendem Sonnenschein doch sehr viele Besucher unterwegs.
Wir waren früh dran und hatten unsere Mandelblütenwanderung beendet, bis der Andrang der Menschen zu stark wurde. Die Mandelblüte!
Alles Gute für die „Spinne“, Frau Mix, Herrn Friedrich und dem Team. Inzwischen bietet die Spinne vorbereitete Menüs zum Versand an. Kreative Ideen sind nötig, wir hoffen dennoch, dass sich die Lage bald deutlich entspannt und die Gäste sich wieder gemeinsam und gesellig zum Genießen einfinden.
Seit einigen Jahren wollen wir schon zur Mandelblüte nach Gimmeldingen.
Jährlich sieht man in den Medien die herrlichen Bilder der blühenden Mandelbäume, aber auch die Menschenmassen die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Und genau die Menschenmassen hielten uns bisher von dem Ausflug ab. Oder wir verpassten den richtigen Zeitpunkt, vor oder nach dem Mandelblütenfest nach Gimmeldingen zu reisen.
Am 4.3. hörte ich morgens im Radio, das Mandelblütenfest sei wegen der Coronapandemie abgesagt. Ich witterte unsere Chance, die Mandelblüte ohne Menschenmassen... mehr lesen
Restaurant Spinne
Restaurant Spinne€-€€€Restaurant, Gästezimmer063219597799Eichkehle 58, 67433 Neustadt an der Weinstraße
4.5 stars -
"Mandelblüte ohne Fest, vor dem nicht zu erwartenden „Coronablues“." PetraIOSeit einigen Jahren wollen wir schon zur Mandelblüte nach Gimmeldingen.
Jährlich sieht man in den Medien die herrlichen Bilder der blühenden Mandelbäume, aber auch die Menschenmassen die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Und genau die Menschenmassen hielten uns bisher von dem Ausflug ab. Oder wir verpassten den richtigen Zeitpunkt, vor oder nach dem Mandelblütenfest nach Gimmeldingen zu reisen.
Am 4.3. hörte ich morgens im Radio, das Mandelblütenfest sei wegen der Coronapandemie abgesagt. Ich witterte unsere Chance, die Mandelblüte ohne Menschenmassen
Geschrieben am 13.04.2020 2020-04-13| Aktualisiert am
13.04.2020
Besucht am 14.03.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 37 EUR
Eine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist mittig ein Geländer angebracht. Gast- und WC-Räume sind alle barrierefrei.
Wir schauten uns die Speisekarte am Eingang an. Deutsch, gutbürgerlich, pfälzisch.
Wir betraten den großen Gastraum, die beiden Damen an der Theke begrüßten uns freundlich und wir durften uns einen Tisch auswählen. Uns zog es links ins Nebenzimmer, dieser Raum war durch viele Fenster einfach heller als der Hauptgastraum. Nebenraum
Rustikale, gepflegte Einrichtung. Die „gute alte Zeit“ findet man nicht mehr oft, hier ist sie stehen geblieben. Kamin, Holzvertäfelungen und reichlich Trophäen an der Wand. Nun, als Jägerstochter durfte ich mit solchen Dekorationen aufwachsen. Aber ich kann dem nun wirklich rein gar nichts abgewinnen. Ein gutes Wildgericht auf dem Teller finde ich geschmackvoller. Blick zum Hauptgastraum
Die Speisekarten wurden gereicht und unsere Getränkewünsche abgefragt.
Die Getränke waren schneller bestellt als unser Essen.
Umgehend wurden wir mit gut gekühlten Getränken versorgt.
Ca. 40 Gerichte (ohne Desserts) umfasst die deutsch- und französischsprachige Speisekarte.
Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, pfälzer Spezialitäten, Forelle. Selbst das Toast Hawai fehlte nicht.
Die Devise des Hauses „Ländlich-Deftig-Frisch“ wird leider nicht konsequent umgesetzt. Ein Blick in die Deklaration der Zusatzstoffe klärt auf, dass doch Vieles nicht klassisch und frisch zubereitet wird.
Zum Essen bestellte ich mir den „Bauernsalat“ Mediterrane Salatvariation, mit Tomaten, Gurken, Peperoni, Zwiebeln und Schafskäse - € 11,90.
Die Forelle aus eigenem Gewässer, ein Bach fließt direkt hinter dem Haus, hätte mich sehr gereizt. Ich hatte aber Bedenken, dass mir die Portion zu groß ist.
Für das Abendessen in Gimmeldingen war ein Tisch reserviert.
Dazu bestellte ich mir aber noch eine Portion Bratkartoffen - € 3,00. Ich hatte Appetit auf die warme Beilage. Zwiebelschnitzel vom Schwein in deftiger Zwiebelsauce, Pommes Frites und buntem Salat - € 13,80, die Wahl meines Mannes.
Dass das Haus auf Ausflügler, berufstätige Reisende und Reisegruppen spezialisiert ist, merkten wir spätestens als bereits ca. 15 Minuten nach unserer Bestellung das Essen serviert wurde.
Die Küche muss gut organisiert sein. Trotz der Schnelligkeit sah alles frisch zubereitet und appetitlich aus.
Knusprige Pommes, ordentlich gebräunte und ebenfalls mit krossen Stellen versehene Bratkartoffeln.
Meine Vitaminfuhre war mehr als reichlich. Ein Forellengericht hätte nicht üppiger ausfallen können. Mediterraner Bauernsalat Extra Bratkartoffeln
Zu meinem Salat gab es noch Baguette (stand nicht auf der Karte). Ich war glücklich mit meinen sehr schmackhaften Bratkartoffeln, denn das Baguette war auch die gutbügerlich-deutsche Ausführung eines luftgefluteten Teiglings ohne Geschmack, es erinnert mich immer an Styropor. Aber sicherlich gibt es auch Anhänger dieses Brotes, gibt es ja schon seit mindestens 50 Jahren in dieser Form.
Frische Blattsalate, versteckte Rohkostsalate, rote Zwiebeln (die ich sehr mag), Paprikawürfel, Tomaten, Peperoni und Fetawürfel angerichtet auf einem großen Glasteller. Das Essig-Öl-Dressing roch säuerlicher als es war. Das passte alles. Lediglich der Gurkensalat, der sich unter dem Blattwerk verbarg, war mir zu sehr abgesoffen. Dafür der Karottensalat klasse. Geschafft habe ich die Portion nicht.
Das Schnitzel meines Mannes leider mit dunkler Pülverchen-Geschmacksverstärkersauce. Das kommt davon, wenn man nicht alles liest. Die „deftige Zwiebelsauce“ hatte er leider überlesen. Bei uns wird ein Zwiebelschnitzel immer mit leicht gebratenen Zwiebeln ohne Sauce serviert.
Da das Schnitzel war leider recht trocken und somit auch nicht saftig zart. Wenn dem immer so ist, erklärt es die Sauce zum Fleisch. Ein OK gab es aber noch für das Gericht mit guten Pommes und einem ordentlichen Beilagensalat. Die Sauce ließ die Panade aufweichen. Schön war, dass die Pommes im separaten Schälchen gereicht wurden und somit von der Sauce verschont blieben. Pommes zum Schnitzel Beilagensalat
In der Zwischenzeit waren, trotz späterer Mittagszeit, noch zahlreiche Gäste eingetroffen. Die Küche ist durchgehend geöffnet und dies scheint sich zu lohnen. Alle Gäste wurden zügig versorgt. Amerikanischen Gästen half weder die deutsche noch die französische Speiseerklärung. Möglicherweise die Chefin versorgte die Gäste routiniert auf englisch und gab noch Erklärungen zu den Speisen.
Wir wurden freundlich verabschiedet. Zahlen an der Kasse per EC war möglich.
Das Landgasthaus ist jetzt nicht die Gastronomie für ein mehrgängiges Dinner. Muss ja auch nicht sein. Liebhaber der gutbürgerlichen Küche und großer Portionen sind hier sicherlich zufrieden. Wenn es nochmals passt, würde ich auf jeden Fall die frische Forelle probieren.
Eine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste,... mehr lesen
Am Frauenstein
Am Frauenstein€-€€€Restaurant06396245Kaltenbach 12, 66999 Hinterweidenthal
3.5 stars -
"Beliebtes Ausflugslokal mit großen Portionen" PetraIOEine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste,
Geschrieben am 07.04.2020 2020-04-07| Aktualisiert am
08.04.2020
Corona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu ernten und gesund dazu. Aber auch eine sehr mühevolle Ernte.
Nur 3 – 4 Wochen sind sie eim Frühjahr ab Mitte März verfügbar. Unser "richtiger" Spargel hat da mehr Zeit.
Jetzt fiel mir die Delikatesse wieder ein und ich erinnerte mich an das nette Telefonat mit Frau Randlokofer 2016.
Auch 2020 war ich fast zu spät dran. Aber die engagierte Frau Randlkofer notierte meine Telefonnummer und checkte die eigentlich abgeschlossene Sprossenlage.
1 Tag später: 1 kg (wie gewünscht) ist frisch und versandbereit. € 50,00 pro kg + Mwst. war der erwartete Preis. € 16,00 für den Expresszuschlag… tja…
Ich zögerte, aber warum gerade jetzt zögern? Hier konnte ich den Erzeuger UND die Gastronomie ein klein wenig für die Fleißarbeit der Sprossenernte unterstützen.
Gestern telefonisch bestellt, heute Vormittag geliefert. Auf Vertrauensbasis, auf Rechnung.
Ein gutes Kilo, ordentlich verschweißt und im Styroporbehälter geliefert. Frisch gelieferte Hopfensprossen / Hopfenspargel
Die Sprossen frischer und knackiger als erwartet. Ungewaschen, zum Glück. Denn gewaschen würden sie auf dem Transportweg leiden. Den angenehm frischen Duft der Sprossen kann ich leider nicht senden.
Etwas über ein Kilo wird uns mit vielleicht 3 Mahlzeiten erfreuen.
Heute:
Frische Jakobsmuscheln mit Bärlauch aus dem eigenen Garten, dazu Zitronenscheiben aus eigener Zucht, Sepiaspaghetti. UND der bayrische Hauptdarsteller: Hopfenspargel gedünstet mit Schalotten und leichter Sahnesauce (mit ein wenig Bier vorab zur Sahne). Aus der Küche PetraIO: Jakobsmuscheln mit Hopfensprossen und Sepiaspaghetti
Diese Bestellung und neue Erfahrung lohne sich sehr.
Der Geschmack des Hopfenspargels: Nussig, frisch, leicht erdig. Ein perfektes und gesundes Frühlingsgemüse.
Morgen wird es noch einen Frühlingssalat mit Hopfenspargel geben und für eine Suppe reicht es wohl auch noch!
Danke Frau Randlkofer und alles Gute für Ihren aktuellen Abholservice und hoffentlich bald den normalen Gastronomiebetrieb!
Für 2021 kann ich nur empfehlen:
Wird Hopfenspargel angeboten, unbedingt probieren!! Sicherlich am Besten direkt vor Ort im Restaurant.
Wir können die Gastronomie auf vielfältige Weise unterstützen!
Punkte kann ich leider nicht vergeben. Aber für das nette Gespräch und Engagement des Familienbetriebes
gibt es ***** Sterne von mir.
Und vielleicht schaffen wir es doch mal nach Bayern :-)
Corona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu... mehr lesen
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"Not haben wir nicht. Aber Ideen. Und unkomplizierte, freundliche Gastronomen!" PetraIOCorona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu
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So zogen wir nach dem gemütlichen Frühstück und Bilderbuchwetter los. Ein langer Strandspaziergang und auf dem Rückweg durch das gepflegte Graal-Müritz schlendern.
Zur späteren Mittagszeit hatten wir dann doch Appetit. Bis zum Abendessen war noch ein Happen erforderlich.
Einen Betrag zum „Thüringer“ vom Januar 2020 las ich vorab bei GastroGuide. Für uns nichts zum gemütlichen Abendessen, aber zum Mittag fest vorgenommen.
Hier waren wir nun. Reichlich freie Plätze auf der Terrasse unweit der Seebrücke. Auch im Restaurant waren noch fast alle Plätze frei. Gepflegt, modern, minimalistisch eingerichtet, rollstuhlgerecht.
Wir wählten einen freien Tisch auf der Terrasse. Der freundliche Inhaber begrüßte uns und reichte die küchenfreundlich gestaltete Speisekarte.
Wir bestellten:
2 Gläser Weißwein trocken, 0,25 l - € 4,00
Mein Mann mangels der erhofften Thüringer Bratwurst: Kartoffelpuffer mit Räucherlachs und Sahnemeerrettich - € 13,50.
Ich: Kleiner Salat- € 5,60 (Allergene hier nicht ausgewiesen).
Prompt wurde serviert.
Auf den ersten Blick nett angerichtet, aber sofort erkennbar: Tiefkühl-Kartoffelpuffer der „Qualität“ die der Mensch nicht braucht. Billigware, schnell frittiert. Auch der Päckchen-Räucherlachs, mit dicker Transchicht, überzeugte nicht. Das Beste der Meerrettich.
Da ist mehr drin. Warum nicht zum Lachs eine gute Ofenkartoffel? Die lässt sich auch gut vorbereiten und Kartoffelanbau gibt es reichlich in MeckPomm.
Mein Salat entsprach der Beschreibung: Klein, auf kleinem Teller.
Der „Salat“ bestand überwiegend aus Fertig-Krautsalat. Darüber ein wenig Grünschnitt-Chichi mit Tomate, Gurke, Paprika, Zwiebel, Kräutern. Der Krautsalat zu meinem persönlichen Glück ohne Kümmel. Bekömmlich war er nicht. Wohl der öllastige Eimer-Krautsalat bescherte mir kurzzeitiges Unbehagen.
Es wurde gefragt, ob es schmeckte. Wir bemängelten die frittierten Tiefkühl-CD-Scheiben unter Kartoffelpufferbeschreibung. Kam nicht gut an. Cononaauszeit, die hohe Pacht, die vielen hungrigen Gäste (die aktuell nicht da waren), in der Küche muss es schnell gehen um möglichst viele Gäste zu bedienen…
Ergänzend erklärte Inhaber im freundlich-angeregten Gespräch: Wir bestellten das Falsche! Hätten wir das Thüringer Rostbrätl bemängelt, hätte er es sich zu Herzen genommen.
Nun denn: Hier unbedingt das Richtige bestellen. Vielleicht vorher fragen, was das Falsche ist.