Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934401x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Besucht am 12.07.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Nach meinem Beitrag 2017 passte es nun an diesem Tag, dass mein Mann und ich mittags im Cema zum Essen einkehren konnten.
Reserviert hatten wir nicht, war aber auch nicht erforderlich.
Wir betraten das türkische Restaurant zur Mittagszeit und wurden freundlich von einem jungen Mann begrüßt.
Bei unserem letzten Besuch im Januar war natürlich nicht daran zu denken. Aber jetzt nahmen wir in dem gepflegten Innenhof, von außen nicht zu erahnen, Platz. Windgeschützter Innenhof
Sofort wurden wir mit Sitzkissen versorgt, der Tisch eingedeckt und der Schirm aufgespannt. Der Schirm leistete später bei einem kleinen Regenschauer noch gute Dienste.
Der junge Mann stellte sich als Sohn der Inhaberin vor. Diese weilte im verdienten (Türkei?)Urlaub.
Das Mittagsangebot wurde umgestellt. Mittags gibt es nun ein kleines Büffet, um den Berufstätigen innerhalb der Mittagspause das Essen ohne Wartezeit zu ermöglichen.
Ich hatte meine Bestellung eigentlich schon zu Hause getroffen, nachvollziehbar und verständlich ist diese Umstellung aber schon.
Die Speisen wurden ganz frisch auf der vorgesehenen Buffettheke angerichtet.
Suppe, Salate, Hirtenkäse, gebratene Aubergine, Paprika, Zucchini, Oliven, Fladenbrot, Joghurtdipp… alleine von den Vorspeisen konnte man satt werden. Auswahl vom Vorspeisenbuffet
Als Hauptgerichte wurden gut gewürzte Köfte (kleine Hackfleischbällchen) mit Bulgur und Tomatensauce angeboten. Köfte mit Bulgur. Links süße Naschereien zum Dessert.
Außerdem Penne mit knackigen, mediterranen Gemüsestreifen, ergänzen konnte man mit Hirtenkäse. Penne mit Gemüsestreifen
Beide Gerichte waren gut gewürzt und schmeckten und gut. Auswahl der Hauptspeisen vom Buffet.
Diverse süße Naschereien und Wassermelone standen als Dessert bereit. Auch hier eine reichliche Auswahl, für uns nur noch ein kleines, gutes Häppchen. Kleine Happen zum Dessert. Und das alles „all you can eat“ für € 8,50.
Da verzeihe ich gerne den etwas erhöhten Preis für 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00.
Das Mittagsbuffet ist sinnvoll und verständlich. Das Cema liegt etwas abseits der Fußgängerzone und ist sicherlich auf Stammkundschaft angewiesen.
Abends und am Wochenende auch mittags können die Gäste à la carte wählen.
Unsere gewählten Speisen waren alle tadellos und sehr schmackhaft. Der von uns vermisste Knoblauch wurde mit den berufstätigen Stammgästen, u. a. Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis erklärt. Auch verständlich.
Das Cema präsentierte sich wieder einmal mit aufmerksamer Freundlichkeit, guten und frischen Speisen, gepflegtem und sauberen Ambiente.
Nach meinem Beitrag 2017 passte es nun an diesem Tag, dass mein Mann und ich mittags im Cema zum Essen einkehren konnten.
Reserviert hatten wir nicht, war aber auch nicht erforderlich.
Wir betraten das türkische Restaurant zur Mittagszeit und wurden freundlich von einem jungen Mann begrüßt.
Bei unserem letzten Besuch im Januar war natürlich nicht daran zu denken. Aber jetzt nahmen wir in dem gepflegten Innenhof, von außen nicht zu erahnen, Platz.
Sofort wurden wir mit Sitzkissen versorgt, der Tisch eingedeckt und der... mehr lesen
4.0 stars -
"Wo es gut ist, wo man gut isst = kehrt man gerne wieder ein!" PetraIONach meinem Beitrag 2017 passte es nun an diesem Tag, dass mein Mann und ich mittags im Cema zum Essen einkehren konnten.
Reserviert hatten wir nicht, war aber auch nicht erforderlich.
Wir betraten das türkische Restaurant zur Mittagszeit und wurden freundlich von einem jungen Mann begrüßt.
Bei unserem letzten Besuch im Januar war natürlich nicht daran zu denken. Aber jetzt nahmen wir in dem gepflegten Innenhof, von außen nicht zu erahnen, Platz.
Sofort wurden wir mit Sitzkissen versorgt, der Tisch eingedeckt und der
Das Restaurant befindet sich schon immer am schönen Kirner Marktplatz. Kennengelernt haben wir das Restaurant am Eckhaus des Marktplatzes links gelegen. Einladend und gepflegt sah es wirklich nicht aus. Erst nach mehreren Empfehlungen von Stammgästen kehrten wir hier 2016 zum ersten Mal ein. Wir saßen außen und waren sehr zufrieden.
2018 dann ein spontaner Besuch – das Restaurant Troja geschlossen, aber nun neu eröffnet im linken Eckhaus der Häuserzeile. Ein weiterer Besuch folgte, wir waren immer sehr zufrieden.
Diesen Juli wollten wir nochmals spontan das schöne Wetter genießen und fuhren nach Kirn. Das Bottle N Eck hatte dieses Jahr eröffnet und wir wollten es besuchen. Leider geschlossen. Bewusst war mir nicht, dass das Bottle N Eck im ehemaligen Troja befand.
Und rechts außen? Das Gebäude sauber renoviert, die Front nun mit bodentiefen Fenstern versehen. Ich erkannte die Chefin des Troja: Ayfer Conrad. Eine Alternative für den Abend war also gefunden. Die Außenterrasse war bereits sehr gut besucht.
Wir wurden herzlich von Frau Conrad begrüßt, fanden einen Tisch außen unter einem Sonnenschirm. Es war wohl von Anfang an so geplant, dass Frau Conrad und ihr Mann nach der Renovierung wieder in das ehemalige Gebäude ziehen. Warum der Name des Restaurants (die Änderung von GastroGuide noch nicht umgesetzt) geändert wurde, weiß ich allerdings nicht.
Der freundliche Servicemitarbeiter reichte die Speisekarten und fragte erste Wünsche ab.
1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,00
Mein Mann bestellte zu meiner Verwunderung einen trockenen Retsina, 0,2 l - € 3,50. Griechischer Wein… es folgte sogar ein zweites Glas. Ich muss nicht alles verstehen.
Ich blieb sicherheitshalber an der Nahe. Weingut Klein, Merxheim, Grauburgunder trocken, 0,2 l - € 4,00. Die € 0,50 mehr brachten mir den geschmacklichen Mehrwert zum Retsina. Später gab es noch eine Rhabarberschorle, 0,3 l - € 2,60 für mich.
Unsere Speisen waren inzwischen auch bestellt und wir mit kühlen Getränken versorgt.
Auf die Vorspeise Gegrillte Peperoni mit Knoblauch - € 5,90
mussten wir nicht lange warten.
Die Portion reichte locker für uns beide. Bei der Bestellung sagten wir, der Koch müsse nicht am Knoblauch sparen. Ob der Koch es gut mit uns meinte, oder dachte „denen geb‘ ich Knoblauch“ kann ich nicht sagen. Jedenfalls waren wir entzückt! Gegrillte Peperoni mit reichlich Knoblauch
Die gegrillten Peperoni mit gutem Olivenöl beträufelt, ein wenig dekoriert. Und reichlich Knoblauch! Dazu zweierlei frisches Baguette – das passte perfekt für uns.
Als Hauptgang wählte mein Mann nochmals Gegrillte Garnelen mit Butterreis, Gemüse aus Aubergine, Zucchini, Karotten und Blumenkohl - € 19,50.
Ein Foto habe ich bei diesem Besuch nicht gemacht. Die Qualität ist gleichbleibend gut. Ein Foto dieses Gerichtes ist von unserem vorherigen Besuch eingestellt.
Ich nahm es ja bereits vorweg: Gleichbleibende Qualität, es hat sich außer Umzug und Namensänderung nichts geändert.
Für mich Tintenfischtuben mit Butterreis, Gemüse aus Aubergine, Zucchini, Karotten und Blumenkohl - € 15,90. Tintenfischtuben mit Butterreis, Gemüse
Auch dieses Gericht aß ich bereits hier. Und auch hier überzeugte wieder der zarte, leicht mehlierte und frittierte Kopffüßler. Lockerer Reis und gut gewürztes Gemüse und ein wenig Knoblauchcreme. Das war wieder einmal richtig gut.
Zu beiden Gerichten gab es noch einen bunten und frischen Beilagensalat mit Joghurtdressing. Beilagensalat
Der Servicemitarbeiter war immer aufmerksam, leere Gläser sofort bemerkt, zwischendurch nachgefragt, ob es uns schmeckt.
Ich weiß nicht, wie die Räume vor der Renovierung aussahen. Aber innen ist alles sehr ansprechend renoviert. Innen dann eine kleine Treppe, also nicht gehbehindertengerecht. .
Die Holztische schlicht und sauber eingedeckt. Der Begriff „Taverne“ passt! .
Der Chef und Koch begrüßte mich von der Theke aus herzlich. Kurzer Plausch. Die Eheleute sind zurecht stolz auf ihre neue Wirkungsstätte. Und die Stammgäste machen jeden Umzug und auch die Namensänderung mit.
Und damit beim Besuch der Nassräume den Foodfotografieren das Smartphone nicht versehentlich auf Tauchstation geht, gibt es einen hippen Toilettenpapierhalter mit rutschhemmender Ablagefläche obenauf. Sachen gibt es! Vorher nie gesehen, Foto musste sein! Mit Smartphoneablage!
Ein schöner Abend ging zu Ende. Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und es wird Zeit, bald mal wieder im Santorini einzukehren!
Eigentlich hat sich nichts geändert.
Gleiche Inhaber. Gleicher Koch. Gleicher Service. Gleichgute Speisen.
Das Restaurant befindet sich schon immer am schönen Kirner Marktplatz. Kennengelernt haben wir das Restaurant am Eckhaus des Marktplatzes links gelegen. Einladend und gepflegt sah es wirklich nicht aus. Erst nach mehreren Empfehlungen von Stammgästen kehrten wir hier 2016 zum ersten Mal ein. Wir saßen außen und waren sehr zufrieden.
2018 dann ein spontaner Besuch – das Restaurant Troja geschlossen, aber nun neu eröffnet im linken Eckhaus der... mehr lesen
4.0 stars -
"Rechts – Links – Rechts und Troja wird zu Santorini" PetraIOEigentlich hat sich nichts geändert.
Gleiche Inhaber. Gleicher Koch. Gleicher Service. Gleichgute Speisen.
Das Restaurant befindet sich schon immer am schönen Kirner Marktplatz. Kennengelernt haben wir das Restaurant am Eckhaus des Marktplatzes links gelegen. Einladend und gepflegt sah es wirklich nicht aus. Erst nach mehreren Empfehlungen von Stammgästen kehrten wir hier 2016 zum ersten Mal ein. Wir saßen außen und waren sehr zufrieden.
2018 dann ein spontaner Besuch – das Restaurant Troja geschlossen, aber nun neu eröffnet im linken Eckhaus der
Geschrieben am 10.11.2019 2019-11-10| Aktualisiert am
10.11.2019
Besucht am 12.07.20191 Personen
Rechnungsbetrag: 7 EUR
Da kaufte ich mir dieses Jahr an der Ostsee endlich einen wunderschönen (mein Mann sieht das anders) quietschgelben Ostfriesennerz und hatte in diesem trockenen Sommer lange keine Gelegenheit ihn zu tragen.
An diesem Tag im Juli sah es endlich nach Regen aus und ich legte den Nerz ins Auto. Mein Mann hatte einen etwas länger dauerenden Termin, meine Anwesenheit war nicht erforderlich, Frühstück war ausgefallen. Ich machte mich zu Fuß auf Richtung Stadt fü ein kleines Frühstück zu finden.
Nach Regen sah es nicht aus. Also blieb die Jacke im Auto. Grober Fehler! Denn gerade im Städtchen angekommen ging es los. Und zwar so richtig. Selbst unter einem großen Sonnenschirm gab es nasse Füße. Wie praktisch, dass dieser Schirm direkt vor einem Café stand.
Das Café war mir bei vergangenen Besuchen in Alzey schon aufgefallen. Immer gut besucht und von außen so herrlich altmodisch. Schon der Schriftzug „Cafe Esselborn“ über dem großen Fenster erinnert mich an die Cafés der 70er Jahre.
Der Regen trieb mich ins Café. Meine Frage, ob auch Frühstück angeboten wird, wurde von der freundlichen Chefin zum Glück bejaht.
An einem kleinen Tisch am Fenster nahm ich Platz. .
Die Karte klassisch im Aufsteller auf dem Tisch. Ich entschied mich für das Frühstück „Schnelles Herzhaftes“ Belegtes Brötchen mit Lachs (€ 4,50) und ein Milchkaffee (€ 3,00).
Die Brötchensorte durfte ich wählen und entschied mich für ein Mehrkornbrötchen. Kuchen und Torten werden selbst zubereitet, die Backwaren werden geliefert.
Wenig später war ich mit einem großen heißen Milchkaffee und einem frischen und mit reichlich Lachs belegten Brötchen versorgt. Gurkenscheiben und Tomatenviertel als Deko, ich kann mir vorstellen, dass so auch in den 70ern serviert wurde. Brötchen mit Räucherlachs und Milchkaffe
Kaffee gut, Brötchen gut. Der Regen ließ auch langsam nach, das konnte ich von meinem Platz mit Blick auf den Rossmarkt schön sehen. Blick auf den Rossmarkt
Ein Kommen und Gehen setzte im Café ein. Wohl alles Stammgäste, Freunde, gute Bekannte. Denn jeder Gast wurde herzlich begrüßt und umarmt.
Ich wurde „nur“ sehr freundlich umsorgt, Stammgast werde ich aufgrund der Entfernung nicht werden. Es machte aber Spaß zu sehen, wie gut sich hier alle kannten und verstanden.
Innen ist übrigens die Zeit auch stehen geblieben. Da störte mich schon fast die moderne Wandgestaltung mit Schriftzügen wie „Cupcakes“ und „Café au lait“. .
Das Café ist sehr gepflegt und irgendwie finde ich: Bitte nicht renovieren, es kann einfach so altBACKEN bleiben wie es ist!
Da kaufte ich mir dieses Jahr an der Ostsee endlich einen wunderschönen (mein Mann sieht das anders) quietschgelben Ostfriesennerz und hatte in diesem trockenen Sommer lange keine Gelegenheit ihn zu tragen.
An diesem Tag im Juli sah es endlich nach Regen aus und ich legte den Nerz ins Auto. Mein Mann hatte einen etwas länger dauerenden Termin, meine Anwesenheit war nicht erforderlich, Frühstück war ausgefallen. Ich machte mich zu Fuß auf Richtung Stadt fü ein kleines Frühstück zu finden.
Nach... mehr lesen
3.5 stars -
"Ein Café mit Knuddelfaktor" PetraIODa kaufte ich mir dieses Jahr an der Ostsee endlich einen wunderschönen (mein Mann sieht das anders) quietschgelben Ostfriesennerz und hatte in diesem trockenen Sommer lange keine Gelegenheit ihn zu tragen.
An diesem Tag im Juli sah es endlich nach Regen aus und ich legte den Nerz ins Auto. Mein Mann hatte einen etwas länger dauerenden Termin, meine Anwesenheit war nicht erforderlich, Frühstück war ausgefallen. Ich machte mich zu Fuß auf Richtung Stadt fü ein kleines Frühstück zu finden.
Nach
Geschrieben am 09.11.2019 2019-11-09| Aktualisiert am
10.11.2019
Besucht am 08.07.20192 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Montagmorgen. Der Tag nach Christopher Street Day.
Die Karnevalshochburg Köln zeigte, dass sie Großveranstaltungen souverän meistert. Die Stadt war schon wieder fast vollständig gereinigt.
Das Hotelbuffet und der Frühstücksraum konnten uns leider so gar nicht beeindrucken. Zudem hatten wir Lust, uns vor der Heimreise ein wenig Köln anzusehen.
Vom Hotel gab es natürlich nicht so einen klasse Frühstückstipp wie in Overath, lange suchen wollten wir auch nicht. Wir kamen wieder am Heumarkt an und ich entdeckte Häuser, die tags zuvor in den Menschenmassen untergingen.
Frühstück wurde im „Alter Markt 55“ angeboten, der Name der Anschrift geschuldet, das Gebäude ist nicht alt. Das Café gehört zum CityClass Hotel Residence am Dom.
Innen gepflegte schlicht-moderne Einrichtung. Bodentiefe Fenster lassen viel Licht in den vorderen Bereich des Raumes.
Wir fanden einen freien Tisch und wurden begrüßt… irgendwie… unausgeschlafen? Da hing wohl noch ein wenig CSD in den Knochen. Tja, solche Tage hat sicherlich schon jeder von uns überlebt, da muss man durch.
Allerdings erwies sich unsere einfache Bestellung doch als langwierige Geduldsprobe.
Wir bestellten: 1 Milchkaffee - € 2,90 1 Café Creme - € 2,50 1 Orangensaft (frisch gepresst gab es leider nicht), 0,2 l – 2,80 1 Rührei (2 Eier) mit 1 Brötchen - € 4,90 1 kleines Frühstück (2 Brötchen, Butter, Käse, Schinken, Marmelade) - € 8,40.
Wir hätten uns auch am ordentlichen Frühstücksbuffet bedienen können. Aber für € 16,90 / Person sind wir morgens einfach nicht hungrig genug. Am Buffet bedienten sich auch die Hotelgäste. Frühstücksbuffet
Servicemitarbeiter/innen waren zahlreich vorhanden. Allerdings war entweder wirklich an diesem Morgen „die Luft raus“ oder sie waren einfach nicht / schlecht geschult.
Irgendwann kam der Kaffee. Der Milchkaffee deutlich später. Nach dem Orangensaft musste ich nochmals fragen.
Unser Frühstück wurde halbwegs miteinander serviert. Allerdings fehlte das Besteck. Bis dies dann organisiert war, war das Rührei schon deutlich abgekühlt. Kleines Frühstück, auf Wunsch ohne Schinken Rührei Frische Backwaren
Der Kaffee gut. 2 Sorten Scheibenkäse der 08/15 Sorte aus der Packung. An Butter wurde nicht gegeizt. Und zu angekündigten 2 Brötchen gesellten sich noch 3 Scheiben Brot. Sicherlich ein Versehen, aber so passte für uns das Verhältnis zu Rührei, Käse und Marmelade genau.
Abräumen nach dem Frühstück war auch nochmals Fehlanzeige. Ein Mitarbeiter schlenderte mehrmals an unserem Tisch vorbei. „Kein Gang mit leeren Händen“? Doch, geht.
Wir zahlten und gingen dann auch. Beim nächsten Besuch der Domstadt werden wir unser Frühstück anders planen.
Montagmorgen. Der Tag nach Christopher Street Day.
Die Karnevalshochburg Köln zeigte, dass sie Großveranstaltungen souverän meistert. Die Stadt war schon wieder fast vollständig gereinigt.
Das Hotelbuffet und der Frühstücksraum konnten uns leider so gar nicht beeindrucken. Zudem hatten wir Lust, uns vor der Heimreise ein wenig Köln anzusehen.
Vom Hotel gab es natürlich nicht so einen klasse Frühstückstipp wie in Overath, lange suchen wollten wir auch nicht. Wir kamen wieder am Heumarkt an und ich entdeckte Häuser, die tags zuvor in den Menschenmassen... mehr lesen
alter markt 55
alter markt 55€-€€€Restaurant, Cafe, Loungebar02219201980Alter Markt 55, 50667 Köln
3.0 stars -
"Einfaches Frühstück und desorientierter Service." PetraIOMontagmorgen. Der Tag nach Christopher Street Day.
Die Karnevalshochburg Köln zeigte, dass sie Großveranstaltungen souverän meistert. Die Stadt war schon wieder fast vollständig gereinigt.
Das Hotelbuffet und der Frühstücksraum konnten uns leider so gar nicht beeindrucken. Zudem hatten wir Lust, uns vor der Heimreise ein wenig Köln anzusehen.
Vom Hotel gab es natürlich nicht so einen klasse Frühstückstipp wie in Overath, lange suchen wollten wir auch nicht. Wir kamen wieder am Heumarkt an und ich entdeckte Häuser, die tags zuvor in den Menschenmassen
Geschrieben am 05.11.2019 2019-11-05| Aktualisiert am
06.11.2019
Besucht am 07.07.2019Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 250 EUR
„Ich wart' seit Wochen auf diesen Tag“ singen die Toten Hosen.
Und so erging es uns! Endlich sollte es klappen, mit dem Kennenlernen von „Tischnotizen“.
Unseren Hochzeitstag verbinden wir, wann immer es geht, mit einem Kurztrip. Köln wollten wir schon lange besuchen, dass es nun ausgerechnet zum Christopher Street Day klappte, war nicht so geplant, hatte durchaus seinen Reiz.
„Und tanz' vor Freude über den Asphalt“
Ca. 1,2 Millionen Menschen feierten friedlich und tanzten gut gelaunt für Toleranz und Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung durch Kölns Innenstadt.
„Durch das Gedränge, der Menschenmenge
Bahnen wir uns den altbekannten Weg Entlang der Gassen zu den Rheinterrassen
Über die Brücken, bis hin zu der Musik“
Im Zeichen von Liebe und Toleranz dürfen die Düsseldorfer Toten Hosen in Köln singen!
So richtig viel von Köln haben wir an diesem Tag nicht sehen können. Nur der Kölner Dom konnte sich standhaft der Menschenmassen erwehren.
Am Abend waren wir dennoch froh, per Bahn dem Trubel des CSD entfliehen zu können.
Tischnotizens Liebeserklärung vom Juni diesen Jahres war mir noch in bester Erinnerung. Tischnotizen und sein Mann hatten an diesem Abend sowieso vor im Essers einzukehren. Das passte alles bestens und unkompliziert mit unserem längst fälligem Kennenlernen. Tischnotizen übernahm die Reservierung.
Im Stadtteil Neuehrenfeld befindet sich das Essers, wenige Schritte von der Bahn-Haltestelle entfernt. Schlimm und ärgerlich, dass Mitbürger nicht davon ablassen können Farbe an Hauswänden für "keine Kunst" zu verschwenden. .
Wir trafen kurz vor den beiden ein. Die Chefin und gebürtige Streirerin Iris Giessauf begrüßte uns herzlich und brachte uns zum reservierten Tisch am Fenster.
Das Restaurant war schon sehr gut besucht, reservieren ist hier sicherlich zu empfehlen.
Die Einrichtung ist gepflegt und schlicht. Blank polierte Holztische, Wiener Caféhaus-Stühle, der Verzicht auf Tischdecken stört mich hier nicht im Geringsten. Dafür danke ich für ordentliche Stoffservietten. Der Tisch ist nicht mit Deko beladen, so bleibt genug Platz für das Wesentliche: Ordentliche Speisen. Darauf hofften wir und wurden nicht enttäuscht.
Kurz darauf trafen gut gelaunt Tischnotizen und Gatte „per pedes“ ein. Tja, es sind diese GastroGuide-Treffen, die schon im ersten Moment wieder einmal bestätigten: Es passt! Also die nächste herzliche Begrüßung des Abends und sofort plauderten wir, als ob wir uns schon lange kennen.
Iris versorgte uns mit der aktuellen Speise- und Getränkekarte. Die Speisen wechseln häufig und sind so saisonal aktuell.
Schon die Auswahl „ZUM APERITIF“ zeigte die Leidenschaft des Essers, Gästen das Besondere zu bieten: Winzersekt, Gelber Muskateller, Wermutwein, prämiertes Pils, Trinkessig, alkoholfreier Fruchtsecco.
Zum Aperitif für meinen Mann und mich, völlig langweilig wie immer: Winzersekt brut, Cuvee aus Riesling und Chardonnay, Weingut Deutzerhof, Ahr. 0,1 l - € 6,50. Ein gut gekühlter und alles andere als langweiliger Auftakt!
Wasser wurde natürlich auch bestellt. Gefiltertes Wasser in der Glaskaraffe wurde über den Abend immer wieder aufgefüllt und nachgereicht.
Die Chefin servierte uns vorab als Gruß: Handgeschnittenes Kalbstatar auf frischem Bauernbrot. Das Kalbstatar von Iris selbst zubereitet und ganz wunderbar gewürzt. Kalbstatar auf frischem Bauernbrot
Chef in der Küche ist eigentlich ihr Mann Andreas Esser. Aber ab und zu nimmt sie ihm wohl den kreativen Löffel ab!
Die Weinkarte ließen wir uns an diesem Abend nicht reichen, sie stand vor uns! Sommelière Iris empfahl zum Auftakt aus ihrer Heimat einen 2016er Grüner Veltiner vom Weingut Tegernseerhof, A-Dürnstein. Ein ausgezeichnet fruchtig leichter Begleiter unserer Vorspeisen.
Ein Brotkorb wurde zu unseren Vorspeisen gereicht. Dankbar war ich für die sichtbaren Kümmelkörner am Kümmelbrot - da weiß ich, wovon ich mich sehr fernhalte! Zu kurz kam ich nicht, die beiden weiteren Brotsorten waren sehr gut.
Mit unseren bestellten 4 unterschiedlichen Vorspeisen wurde Andreas Esser in der Küche gleich gefordert. Tischnotizen entschieden sich für Wiener Krustenbraten mit Käferbohnensalat und Hendlherzen mit Sherryessig und Romanasalat.
Mein Mann lachte ein Hauptgericht an: Romanasalat mit gebratenen Champignons und Kräutersaitlingen. Es war kein Problem, die Portion zur Vorspeise umzuwandeln. Petra lachte Friesischer Matjes mit Kaviarlinsensalat an. Alle unsere Vorspeisen wurden mit € 8,50 berechnet.
Der Salat meines Mannes mit reichlich gut gebratenen, frischen Pilzen bestückt und mit sehr stimmigem Dressing abgerundet. Romanasalat mit gebratenen Champignons und Kräutersaitlingen
Zarter Matjes in Topqualität für mich, obenauf feine Lauchzwiebeln. Die kleinen Linsen noch mit Biss und feinst geschnittenem Wurzelwerk. Eine wirklich tolle und erfrischende Vorspeise. Matjes mit Kaviarlinsensalat
Immer wieder sonntags… ist Schnitzeltag. Unsere küchenfreundliche Bestellung:
Für unseren 4er Tisch: Wiener Schnitzel. Kalbsschnitzel mit Erdäpfel-Gurken-Salat und steirischem Bauernsalat - € 19,50.
Ein weiteres Fläschchen Wein durfte es noch sein an diesem geselligen Abend. War es ein Zufall, dass Iris nun einen Nahewein empfahl? Perfekt temperiert wurde vom Weingut Tesch der 2011er Riesling „Karthäuser“, trocken, eingeschenkt. Ein kräftiger und säurearmer Riesling der sich als perfekter Begleiter zur Hauptspeise bewies.
Erinnerungen an unseren Wien-Urlaub wurden beim Servieren der Schnitzel wach! Wiener Schnitzel. Kalbsschnitzel mit Erdäpfel-Gurken-Salat
Wie eine luftige Wolke wurden unsere Schnitzel serviert. Perfekt wellige Panade umhüllte das zarte, dünne Kalbsfleisch. Und der Koch? Ein Preuße! Der auch noch wunderbare saftigen Erdäpfel-Gurkensalat zu Teller bringt! Wiener Schnitzel. Kalbsschnitzel mit Erdäpfel-Gurken-Salat
Der steirische Bauernsalat, rustikal in der großen Schüssel serviert, frisch, sehr vielseitig und mit wunderbar abgeschmecktem Dressing. Steirischer Bauernsalat
Spätestens jetzt fühlten wir uns familiär willkommen. Es schmeckte alles ganz ausgezeichnet.
„Darf es noch ein Dessert sein?“ Gut gesättigt waren wir. Aber da war doch noch der flambierte Marillenpalatschinken, € 6,50, auf der Karte! Dort sollte er nun wirklich nicht bleiben und ich überredete meinen süßen ständigen Begleiter noch zu diesem Dessert. Meine Mutter machte wunderbare Palatschinken (allerdings nicht flambiert) und ich wollte zumindest probieren.
Serviert wurde der dünn gerollte und duftende Palatschinken nicht einfach so. Ein Bällchen Vanilleeis gesellte sich dazu (auf der Karte nicht erwähnt).
Flambiert wurde eindrucksvoll am Tisch. Ich durfte probieren… himmlisch! flambierter Marillenpalatschinken
Ich überließ es Iris, mein Dessert in flüssiger und prozentiger Form auszusuchen. Nicht bedacht hatte ich, den Edelbrand nach dem Servieren erraten zu müssen / zu dürfen. Den Test bestand ich glücklicherweise. Prozentiges Dessert
Aber was war es? Die Rache der nicht zu verzeihenden späten Rezi! Alte Pflaume oder war es Birne?
Vielleicht erinnern sich Tischnotizen noch?
Viel gelacht, viel erzählt. Als ob wir uns schon lange kennen. Eine Wirtin, die an Herzlichkeit und guter Laune wohl kaum zu toppen war. Da steckt jede Menge Herzblut im Essers!
Eine Verabschiedung unter Freunden, auch dem Koch Andreas konnten wir noch kurz für die tollen Speisen und den Abend danken.
Köln ist eine Reise wert. Und ein Wiedersehen mit „Tischnotizen“ wird hoffentlich spätestens 2020 geben! Gerne und immer wieder im Essers. Tischnotizens Liebeserklärung an dieses Restaurant erwies sich als absolut nachvollziehbar.
Um mit den Toten Hosen einen Abschluss zu finden: Komm' dir entgegen
Dich abzuholen
Wie ausgemacht
Zu derselben Uhrzeit
Am selben Treffpunkt
Wie letztes Mal! 07.07.2020??? … Ist leider ein Dienstag.
„Ich wart' seit Wochen auf diesen Tag“ singen die Toten Hosen.
Und so erging es uns! Endlich sollte es klappen, mit dem Kennenlernen von „Tischnotizen“.
Unseren Hochzeitstag verbinden wir, wann immer es geht, mit einem Kurztrip. Köln wollten wir schon lange besuchen, dass es nun ausgerechnet zum Christopher Street Day klappte, war nicht so geplant, hatte durchaus seinen Reiz.
„Und tanz' vor Freude über den Asphalt“
Ca. 1,2 Millionen Menschen feierten friedlich und tanzten gut gelaunt für Toleranz und Gleichberechtigung und... mehr lesen
5.0 stars -
"Tage wie diese… Hochzeitstag – Christopher Street Day – Kennenlernen „Tischnotizen“" PetraIO „Ich wart' seit Wochen auf diesen Tag“ singen die Toten Hosen.
Und so erging es uns! Endlich sollte es klappen, mit dem Kennenlernen von „Tischnotizen“.
Unseren Hochzeitstag verbinden wir, wann immer es geht, mit einem Kurztrip. Köln wollten wir schon lange besuchen, dass es nun ausgerechnet zum Christopher Street Day klappte, war nicht so geplant, hatte durchaus seinen Reiz.
„Und tanz' vor Freude über den Asphalt“
Ca. 1,2 Millionen Menschen feierten friedlich und tanzten gut gelaunt für Toleranz und Gleichberechtigung und
Besucht am 07.07.20192 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Es war ja nun wirklich nicht so, als ob wir tags zuvor hungern mussten. Trotzdem waren wir dankbar für den Tipp unserer freundlichen Pensionswirtin, Frühstück wurde nämlich nicht angeboten.
Sie empfahl die Bäckerei Heimann. Nur 3 Gehminuten von unserer Übernachtungsunterkunft entfernt.
Wir sahen schon von Weitem, dass es hier an diesem Sonntagmorgen lebhaft zuging.
Die Kunden standen Schlange bis vor die Türe. Aber die meisten wollten nur frische Backwaren für zu Hause kaufen. .
Wir suchten uns einen freien Platz im Gastraum, eine Kombination aus Bäckerei mit klassischer Bedienungstheke und Café. Vor dem Café gibt es auch einige Außensitzplätze.
Die freundliche Einrichtung ist gepflegt, zweckmäßig und sehr sauber.
Trotz lebhaftem Thekenbetrieb war unser Zweiertisch, nur wenige Tische von der Theke entfernt, ruhig und zum Wohlfühlen. . “Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler” funktioniert bei meinem Mann und mir nicht. Wir frühstücken eher wie die Bettler, Mittagessen kann schon mal ausfallen, aber das Abendessen bitte kaiserlich.
Die Speisenangebote (Frühstück, Snacks und kleine Gerichte) lagen am Tisch aus. Mit dem Hinweis, bitte an der Theke zu bestellen.
Das Frühstücksangebot las sich sehr gut und wir beschlossen wenigstens wie ein König zu frühstücken. Die Backwaren an der Theke sahen auch ausgesprochen gut aus. Es lebe das deutsche Backhandwerk!
Eine aufmerksame und freundliche Mitarbeiterin bot an unsere Wünsche am Tisch aufzunehmen! Sehr nett!
Also gaben wir unsere Bestellung auf, mit dem Hinweis bitte auf Wurst / Schinken zu verzichten: 1 Becher Kaffee - € 2,10 - für meinen Mann und 1 Milchkaffee - € 2,95 – für mich. 1 x Genießerfrühstück - € 10,95.
1 Glas frisch gepresster Orangensaft, Obst, gemischter Brotkorb (2 Brötchen nach Wahl, 1 Scheibe Schwarzbrot, 1 Schreibe Brot) Butter, verschiedener Aufschnitt, 1 Portion Lachs, 1 Frühstücksei, 1 Schälchen Naturjoghurt. 1 x Bergisches Frühstück - € 5,75.
2 Brötchen nach Wahl, 1 Scheibe Schwarzbrot, 1 Scheibe Brot, Butter, verschiedener Aufschnitt. 1 Portion Rührei - € 2,95
Die Mischung aus großem und kleinem Frühstück war von uns bewusst gewählt.
2 x Genießerfrühstück hätten wir nicht geschafft.
Unser Kaffee wurde nach kurzer Wartezeit serviert. Milchkaffee
Unser Frühstück dauerte ein wenig länger. Viel Andrang an der Theke, die Tische für die Gäste zum Frühstück inzwischen voll besetzt.
Was dann von der freundlichen Servicedame serviert wurde, rechtfertigte die Wartezeit voll und ganz!
Unser Tisch wurde fast zu klein. Zum Glück gibt es noch „Etageren“. Angekündigtes = 2! Etagern,in die Höhe gestapelt, appetitlich angerichtet. Zu meiner Freude mit viel „Günzeug“ drumrum.
Die Backwaren im Körbchen… hmmm! Dieser Bäcker überzeugte wirklich sehr. Sehr gute Backwaren
Alle anderen angekündigten Getränke und Speisen waren absolut frisch und von guter Qualität. Beim Käse ist natürlich „Luft nach oben“. Aber die Erwartungen der Gäste liegen hier sicherlich im „Standardbereich“ und dies passte hier zu Preis/Leistung.
Ein Frühstück mit Seltenheitswert für uns. Unglaublich, wir schafften fast alles!
Gezahlt wurde unkompliziert und mit freundlicher Verabschiedung an der Kasse.
Bäckerei? Ist wirklich untertrieben. Hier werden Gäste bestens versorgt.
Es war ja nun wirklich nicht so, als ob wir tags zuvor hungern mussten. Trotzdem waren wir dankbar für den Tipp unserer freundlichen Pensionswirtin, Frühstück wurde nämlich nicht angeboten.
Sie empfahl die Bäckerei Heimann. Nur 3 Gehminuten von unserer Übernachtungsunterkunft entfernt.
Wir sahen schon von Weitem, dass es hier an diesem Sonntagmorgen lebhaft zuging.
Die Kunden standen Schlange bis vor die Türe. Aber die meisten wollten nur frische Backwaren für zu Hause kaufen.
Wir suchten uns einen freien Platz im Gastraum, eine... mehr lesen
4.0 stars -
"Und schon wieder ein guter Tipp! Zum Frühstück." PetraIOEs war ja nun wirklich nicht so, als ob wir tags zuvor hungern mussten. Trotzdem waren wir dankbar für den Tipp unserer freundlichen Pensionswirtin, Frühstück wurde nämlich nicht angeboten.
Sie empfahl die Bäckerei Heimann. Nur 3 Gehminuten von unserer Übernachtungsunterkunft entfernt.
Wir sahen schon von Weitem, dass es hier an diesem Sonntagmorgen lebhaft zuging.
Die Kunden standen Schlange bis vor die Türe. Aber die meisten wollten nur frische Backwaren für zu Hause kaufen.
Wir suchten uns einen freien Platz im Gastraum, eine
Geschrieben am 27.10.2019 2019-10-27| Aktualisiert am
27.10.2019
Besucht am 06.07.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 165 EUR
Köln mit einer Übernachtung stand eigentlich auf dem Programm für dieses Wochenende.
Tipps für die Kölner Gastronomie gibt es ja bei GastroGuide reichlich, also konzentrierte ich mich auf die Hotelsuche. Aber da lief was aus dem Ruder:
Doppelzimmer in zentraler Lage, normale Standardhotels,+ / - € 300,00 für die Übernachtung?
Mit einem guten Kunden kam ich ins Gespräch. Er empfahl mir sehr die Piemonteca, nicht weit von Köln.
Mit Übernachtungsmöglichkeit direkt neben dem Restaurant!
Und auf der Homepage gab es aktuell ein Trüffelmenü!
Also reservierte ich telefonisch unseren Tisch und buchte die Unterkunft. Alles schon mal überaus freundlich. Der Plan: Nach dem Frühstück nach Köln und dann nach Hause.
Ob die GastroGuide-Freunde „Tischnotizen“ wohl an diesem Wochenende in Köln sind? Unser Kennenlernen stand ja schon lange aus. Angefunkt und siehe da: Sie sind in Köln und haben Zeit für ein abendliches Treffen.
Abends? Also lieber noch eine Übernachtung dranhängen. Und siehe da: Die Übernachtungspreise bewegten sich wieder im normalen Rahmen. „Tischnotizen“ lieferten auch die Erklärung: Christopher Street Day in Köln. Der Sonntag als Abreisetag sorgte dafür, dass die Übernachtungspreise wieder in den Normalbereich fielen. So buchte ich eine weitere Übernachtung.Soweit die Vorgeschichte.
Die Anreise gestalteten wir ja gemütlich und mit Besichtigungen am Rhein entlang. Kurz vor 17.00 Uhr trafen wir an der Pension in Overath ein.
Unser Gepäck stellten wir kurz in unserer geräumigen Unterkunft ab und fanden uns kurz darauf in der Piemonteca zum Durstlöschen ein. .
Wir stellten uns kurz vor, waren wohl vertrauenserweckend. Unsere 2 Kölsch durften wir bis abends „anschreiben“.
Nachdem wir uns für den Abend aufgehübscht hatten, gingen wir die paar Schritte wieder zum Restaurant. Wir wurden freundlich von einem jungen Mitarbeiter begrüßt und durften wählen: Draußen oder drinnen? Wunderschönes Wetter, also blieben wir in dem schön gestalteten Außenbereich mit altem Baumbestand. .
Die Tische waren alle sehr gepflegt und ansprechend eingedeckt.
Die Räume innen sind auch sehr schön und gepflegt in dem alten Fachwerkhaus eingerichtet. .
Im 1. Obergeschoß befindet sich die Vinothek, hier werden auch Weinproben veranstaltet. Die Vinothekt im 1. OG
Zum Aperitif bestellten wir 2 erfrischende Aperol Spritz - € 7,00 und 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00. Unsere Getränke wurden zügig und gut gekühlt gebracht. .
Wir hatten in der Zwischenzeit genug Zeit die Karte auf dem Klemmbrett zu studieren.
Das es das Trüffelmenü für € 42,00 sein sollte, stand ja eigentlich schon vorher fest. Trüffelmenü im Juli 2019
Es fehlte uns allerdings Fisch im Menü. Da es ja ein gemütlicher Abend werden sollte, fragten wir, ob wir das Menü auf 4 Gänge erweitern könnten.
Dies war gar kein Problem und so wählten wir als Zwischengang den Kabeljau aus dem Sommermenü.
Kurz nach der Bestellung gab es die erste Aufmerksamkeit aus der Küche:
Melone mit altem Balsamico. Schlicht, aber so kam der wunderbare Balsamico voll zur Geltung. Melone mit altem Balsamico
Darauf folgte zweierlei frisches Brot mit einem sehr gut abgeschmeckten Frischkäse-Curryaufstrich. Frischkäse-Curryaufstrich mit Brot
Zum Essen wurde uns dieser Wein empfohlen: 2018er Weiß- & Grauburgunder „Quereinsteiger“, trocken vom Moselweingut Schmitges. 0,75 l - € 26,00. Eine gute Empfehlung!
Die Vorspeise servierte die Köchin und Chefin Simone Geuer persönlich. Kalb – Trüffel - Kapern – Mayonaise – Ei: Kalbstatar „Carne Cruda“ mit Trüffelmayonaise & frisch gehobeltem Sommertrüffel Kalb – Trüffel - Kapern – Mayonaise – Ei
Das Auge ißt mit und mit der Anrichte konnte die Vorspeise perfekt punkten. Das sah einfach toll aus!
Feine Schalottenwürfel im Glas, obenauf das gewürzte Eigelb in der Eierschale. Handgeschnittenes Kalbstatar, Kapern und kross frittierter Kartoffelchip. Die feine Trüffelmayonaise im Porzellanlöffel und natürlich frisch gehobelter Trüffel. Gewürztagetes und Kapuzinerkresse waren nicht nur hübsch anzusehen. Das sind wirklich Blüten die aromatisch sind und natürlich auf dem Teller toll aussehen. Die Vorspeise überzeugte uns schon mal voll und ganz.
Frau Geuer erkundigte sich zwischendurch nach unserer Zufriedenheit, auch später fand sie noch Zeit für einen kleinen Plausch. Es war ihr absolut anzumerken, mit welcher Leidenschaft sie ihr Restaurant betreibt. Sie startete vor einigen Jahren mit einer kleinen Vinothek wenige Schritte vom heutigen Restaurant entfernt. Dort bot sie auch kleine Speisen an. Die Nachfrage wurde immer größer und der Platz und die Möglichkeiten reichten nicht mehr. So wagte sie den Sprung, ihr Restaurant (als nicht ausgebildete Köchin) zu eröffnen. Ihr Mann Heinz Lux (auch mit ihm ergab sich später ein sehr informatives und nettes Gespräch) teilt ihre Leidenschaft und unterstützt seine Frau tatkräftig.
Der Zwischengang: Kabeljau – Tomate – Knoblauch – Semmelbrösel: Kabeljaufilet auf einem Tomatenbett unter Knoblauchkruste - € 26,00. 1 Portion aufgeteilt für 2 Personen. Kabeljau – Tomate – Knoblauch – Semmelbrösel
Saftig-glasiger Kabeljau erreichte wieder schön angerichtet auf vorgewärmten Tellern. Kabeljau mögen wir beide sehr und er war hier wirklich perfekt mit dezenter Knoblauchnote zubereitet. Erfreulich: Tomatenbett war ein warmes und sehr aromatisches Ragout aus geschmolzenen Tomaten. Dazu noch allerfeinstes Püree, auf der Karte nicht angekündigt, aber sehr gerne gegessen! An Butter wurde wohl nicht gespart, so zart war das Püree.
Unser Hauptgang: Taglierine - Trüffel Rahm – Zitonenthymian: Pasta mit frisch gehobeltem Sommertrüffel Scorzone Taglierine - Trüffel Rahm - frisch gehobelter Sommertrüffel
Dieses Mal puristisch angerichtet. Das Wesentliche, der Trüffel, bekam seine Hauptrolle. Die Pasta perfekt al dente, der Trüffelrahm dezent gewürzt. Zitronenthymian habe ich nicht erschmeckt und nicht gesehen. War er aus, wurde er vergessen, oder habe ich nicht richtig geschmeckt? Egal. Reichlich Trüffel mit tollem Aroma sollte es sein, und das bekamen wir auch! Die Portion brachte uns sehr an unsere Grenzen und wir machten uns schon Gedanken: Wohin mit dem Dessert?
Im Vorfeld sagten wir dem freundlichen Mitarbeiter schon, dass wir gerne sehr gemütlich essen möchten und zwischen den Gängen ruhig eine längere Pause sein kann. Bis zum Hauptgang passte das alles ganz hervorragend.
Es wurde dunkel, es wurde kühler. Es wurden sehr aufmerksam weiche Fleecedecken angeboten. Da fragten wir dann doch mal, wie es denn mit dem Dessert aussieht. Etwas verlegen gestand der Mitarbeiter, dass es in der Küche wohl eine kleine Panne gab und es noch einige Zeit dauern würde.
Auf das Dessert Sauerkirschen – Lavendel – Pistazientrüffel: Hausgemachtes Sauerkirscheis mit Pistazientrüffel
waren wir wirklich gespannt. Zumal Herr Lux es zwischendurch schon so spannend beschrieb. Wir waren aber wirklich pappsatt und wollten nicht noch so lange warten. Also wurde das Dessert in einen sehr guten Grappa umgewandelt. Grappa zum Dessert
Sicherlich haben wir ein tolles Dessert verpasst.
Das war ein toller „Geheimtipp“. Wenn es irgendwie passt, werden wir sehr gerne wiederkommen!
Für den interessierten Leser empfehle ich die schön gestaltete Homepage mit Online-Vinothek.
Köln mit einer Übernachtung stand eigentlich auf dem Programm für dieses Wochenende.
Tipps für die Kölner Gastronomie gibt es ja bei GastroGuide reichlich, also konzentrierte ich mich auf die Hotelsuche. Aber da lief was aus dem Ruder:
Doppelzimmer in zentraler Lage, normale Standardhotels,+ / - € 300,00 für die Übernachtung?
Mit einem guten Kunden kam ich ins Gespräch. Er empfahl mir sehr die Piemonteca, nicht weit von Köln.
Mit Übernachtungsmöglichkeit direkt neben dem Restaurant!
Und auf der Homepage gab es aktuell ein Trüffelmenü!
Also reservierte... mehr lesen
piemonteca
piemonteca€-€€€Restaurant01713008017Olper Straße 69 a, 51491 Overath
4.5 stars -
"… eine „Oase des guten Geschmacks“ heißt es auf der Homepage. Stimmt!" PetraIOKöln mit einer Übernachtung stand eigentlich auf dem Programm für dieses Wochenende.
Tipps für die Kölner Gastronomie gibt es ja bei GastroGuide reichlich, also konzentrierte ich mich auf die Hotelsuche. Aber da lief was aus dem Ruder:
Doppelzimmer in zentraler Lage, normale Standardhotels,+ / - € 300,00 für die Übernachtung?
Mit einem guten Kunden kam ich ins Gespräch. Er empfahl mir sehr die Piemonteca, nicht weit von Köln.
Mit Übernachtungsmöglichkeit direkt neben dem Restaurant!
Und auf der Homepage gab es aktuell ein Trüffelmenü!
Also reservierte
Geschrieben am 09.10.2019 2019-10-09| Aktualisiert am
10.10.2019
An diesem Sonntag schaute ich mal wieder auf den „aktuellen“ Stand der Homepage von Schloss Lieser.
Wenige Tage zuvor fand die offizielle Eröffnung des Hotels statt. Immerhin hat das Restaurant, unter der Leitung von Wolfgang Preßler (der bisherige Sous Chef des Drei-Sternerestaurants Aqua im Ritz Carlton-Hotel in Wolfsburg), inzwischen einen Namen: „Puricelli“. Benannt nach dem Familiensitz der Familie Schorlemer/Puricelli. Schön, dies aufzugreifen.
Aber noch immer ein großes Geheimnis um die angebotenen Speisen. Ich rief an, um zu erfragen, ob man mir die Karte schicken kann. Freundlich wurde dies zugestanden. Ich möge bitte eine kurze eMail senden. Gesagt – getan!
Dann kam mein Mann und sagte: „Komm! Bei dem tollen Wetter fahren wir einfach mal hin!“ Fahr mal hin!
Eine gute Stunde später waren wir am Ziel. Kaiser Wilhelm war hier schon zu Gast. Da wurde es Zeit für unseren Besuch! .
Bei strahlendem Sonnenschein sahen wir schon einige Gäste (kein Kaiser) auf der Terrasse mit Moselblick. Wir hätten über die Außentreppe gleich auf die Terrasse gehen können. Aber nein, das wäre viel zu langweilig.
Zumal am Haupteingang für uns der rote Teppich ausgelegt war! .
Ich war so gespannt, dieses wundervolle Gebäude endlich von innen zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht!
Über 10 Jahre dauerte es, bis das Schloss aus seinem Dornröschenschlaf erweckt wurde. Mehr als 20 Millionen Euro wurden investiert.
Das aus dem 19 Jahrhundert stammende Schloss wurde meistmöglich seiner ursprünglichen Form erhalten. Türen, Böden, Wandmalereien, Bilder, Lampen, Kachelöfen wurden aufgearbeitet oder originalgetreu neu angefertigt.
Alle Räume durften wir ansehen, schließlich landeten wir auf der sonnigen Terrasse mit Moselblick. .
Schnell war klar: Für heute Abend ist das Restaurant ausgebucht. Da machten wir uns auch vorher wenig Hoffnung. Wegen des Mosel-Musik-Festivals war alles ausgebucht. Gut so.
Aber jetzt bitte endlich die Speisekarte! Nur zum Ansehen.
Die Getränkekarte gab es auch.
Die überaus freundlichen Damen und Herren im Service waren noch recht unkoordiniert. Dies störte uns an diesem Nachmittag nicht, aber Zeit zum Üben war eigentlich im Vorfeld vorhanden. Freundlichkeit macht Vieles wett, hier hätten wir doch mehr Professionalität erwartet.
Wir feierten ungetrübt die langersehnte Eröffnung mit: Regnery Riesling Sekt, brut - € 6,50 /0,1 l.
Das Weingut Regnery aus Klüsserath an der Mosel überzeugte mit einem trockenen und dennoch fruchtigem Sekt. Nach altklassischem Verfahren von Hand gerüttelt.
Die Speisekarte… auf die wir so gespannt waren, wurde dann auf Nachfrage gereicht.
Für den 25.08.19 wurde ein Menü angeboten. Geschmeidig nett. Der Ziegenkäse vom Vulkanhof in der Eifel https://www.vulkanhof.de schon mal regional perfekt gewählt.
Aber sonst? Verlockende Speisen, kreativ, recht fair bepreist. Aber irgendwie hatten wir doch mehr erwartet.
Klar wurde angesagt: Sternegastronomie wird nicht angestrebt. Ok. Aber Einklang zwischen Historie-Invest - 5* Hotel- Chefkoch der Sternegastronomie - sollte dem Gast vermittelt und erfüllt werden.
Nach wie vor: Wir werden hier buchen. Aber unser Gefühl ist nicht so ganz ungetrübt. Anlaufschwierigkeiten können entschuldigt werden. Aber nur in einem gewissen Maß.
… eine Antwort zum Thema Speisekarte auf meine eMail vom 25.08.2019 steht bis heute aus.
Auch die seit Wochen angekündigte Speisekarte auf der Homepage wurde bisher nicht veröffentlicht.
Es soll wohl ein geheimnisvoller Ort bleiben.
An diesem Sonntag schaute ich mal wieder auf den „aktuellen“ Stand der Homepage von Schloss Lieser.
Wenige Tage zuvor fand die offizielle Eröffnung des Hotels statt. Immerhin hat das Restaurant, unter der Leitung von Wolfgang Preßler (der bisherige Sous Chef des Drei-Sternerestaurants Aqua im Ritz Carlton-Hotel in Wolfsburg), inzwischen einen Namen: „Puricelli“. Benannt nach dem Familiensitz der Familie Schorlemer/Puricelli. Schön, dies aufzugreifen.
Aber noch immer ein großes Geheimnis um die angebotenen Speisen. Ich rief an, um zu erfragen, ob man mir... mehr lesen
Puricelli - Im Schloss Lieser
Puricelli - Im Schloss Lieser€-€€€Restaurant, Bar, Hotel06531986990Moselstraße 33, 54470 Lieser
stars -
"Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg kommen!" PetraIOAn diesem Sonntag schaute ich mal wieder auf den „aktuellen“ Stand der Homepage von Schloss Lieser.
Wenige Tage zuvor fand die offizielle Eröffnung des Hotels statt. Immerhin hat das Restaurant, unter der Leitung von Wolfgang Preßler (der bisherige Sous Chef des Drei-Sternerestaurants Aqua im Ritz Carlton-Hotel in Wolfsburg), inzwischen einen Namen: „Puricelli“. Benannt nach dem Familiensitz der Familie Schorlemer/Puricelli. Schön, dies aufzugreifen.
Aber noch immer ein großes Geheimnis um die angebotenen Speisen. Ich rief an, um zu erfragen, ob man mir
Geschrieben am 04.10.2019 2019-10-04| Aktualisiert am
04.10.2019
Besucht am 06.07.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Wir waren auf dem Weg zu einem Wochenendausflug.
Das Wetter war toll und Zeit hatten wir auch. So fuhren wir nicht über die Autobahn, sondern entlang des Rheins. Und wo immer es schön war, hielten wir an. Für eine Besichtigung von Schloss Stolzenfels fand sich auch noch Zeit.
Doch davor war noch eine kleine Stärkung erforderlich.
Wir fuhren am Hotel Keutmann vorbei. Mit Außenterrasse und direktem Rhein- / Loreleyblick. .
Daneben gleich die Parkplätze. Wir hielen an, ein Ehepaar kam gerade aus dem Restaurant und wollte ins Auto einsteigen. Ich fragte spontan: „Und? Hat’s geschmeckt?“ Die Beiden waren über meine direkte Frage wohl schon überrascht, lachten aber und bejahten. Mein Mann schüttelte nur den Kopf. Über mich!
Ich suchte dann schon mal einen schattigen Platz zur Rheinseite auf der beschatteten und gepflegten Terrasse. Zwischen Rhein und Hotel liegt am Rheinufer ein Campingplatz. .
Das Hotel liegt etwas erhöht an der Bundesstraße, so bleibt es wohl bei Hochwasser verschont.
Die erfahrene Mitarbeiterin reichte uns die Karten. Überwiegend gutbürgerliche deutsche Küche wurde angeboten. Bei der Menagerie auf dem Tisch, mit „Speisewürze“ flüssig und „Finesse Universal-Feinwürze“ gingen bei mir die Alarmsignale schon an. Wer's braucht!?
Das halb verblichene MHD der Flüssigwürze: ….6.18. Nun, sicherlich wird die vorhandene Flasche immer frisch aufgefüllt. Nachhaltig Plastikmüll vermieden?! MHD 1 Jahr abgelaufen?
Wir bestellten 2 trockene Rieslingschorlen, 0,4 l – € 4,40 und für uns beide den Salatteller mit Thunfisch, Zwiebeln und Brot - € 9,90. Und noch was Warmes dazu: 1 Portion Pommes - € 3,00 zum Knabbern.
Unsere Getränke kamen zügig und gut gekühlt. Die Wartezeit auf den Salat und die Pommes war absolut angebracht.
Appetitliche Salate im großen und tiefen Teller serviert. Reichlich Thunfisch, Zwiebeln, wie auf der Karte angekündigt. Tomatenspalten, Salatgurke, Mais, frische Karottenraspel und diverse frische Blattsalate fanden sich ebenfalls. Das Essig-Öl-Dressing leicht und angenehm gewürzt. Salatteller mit Thunfisch und Zwiebeln
Brot ebenfalls reichlich. Körnerbaguette, wohl Aufbackware und nicht mehr knusprig. Baguette zum Salatteller
Die knusprigen Pommes nur mit Salz gewürzt. Wunderbar, ohne irgendwelche Spezial-Würzmischungen. .
Innen ist der Gastraum gepflegt, klassische, recht altbackene Gediegenheit. An den Fenstern zum Rhein stehen die Tische sehr eng. Aber die meisten Gäste wollen wohl unbedingt den Rheinblick!
Auch das Treppenhaus ist deutlich in die Jahre gekommen. Für die Damen findet sich ein Hinweis, dass sich die Toiletten treppauf befinden. Hier wurde ich überrascht frisch und top modern renovierten „Örtlichkeiten“.
Renoviert wird wohl schrittweise. Die Zimmer sollen wohl auch renoviert sein.
Wir wurden freundlich verabschiedet und machten uns entlang des Rheins auf zu neuen Zielen.
Wir waren auf dem Weg zu einem Wochenendausflug.
Das Wetter war toll und Zeit hatten wir auch. So fuhren wir nicht über die Autobahn, sondern entlang des Rheins. Und wo immer es schön war, hielten wir an. Für eine Besichtigung von Schloss Stolzenfels fand sich auch noch Zeit.
Doch davor war noch eine kleine Stärkung erforderlich.
Wir fuhren am Hotel Keutmann vorbei. Mit Außenterrasse und direktem Rhein- / Loreleyblick.
Daneben gleich die Parkplätze. Wir hielen an, ein Ehepaar kam gerade aus... mehr lesen
Hotel Keutmann
Hotel Keutmann€-€€€Restaurant, Cafe, Hotel, Biergarten067411691An der Loreley 24, 56329 Sankt Goar
3.5 stars -
"Gute Mittagsrast an der Loreley" PetraIOWir waren auf dem Weg zu einem Wochenendausflug.
Das Wetter war toll und Zeit hatten wir auch. So fuhren wir nicht über die Autobahn, sondern entlang des Rheins. Und wo immer es schön war, hielten wir an. Für eine Besichtigung von Schloss Stolzenfels fand sich auch noch Zeit.
Doch davor war noch eine kleine Stärkung erforderlich.
Wir fuhren am Hotel Keutmann vorbei. Mit Außenterrasse und direktem Rhein- / Loreleyblick.
Daneben gleich die Parkplätze. Wir hielen an, ein Ehepaar kam gerade aus
Besucht am 23.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 69 EUR
Unser letzter Besuch im Dezember 2016 war wirklich nicht toll. Aber eine neue Chance sollte es dann doch geben.
Wir waren ja auch schon zufrieden hier und die Lage ist einfach ein Traum. Dazu die frischen Forellen aus den hauseigenen Teichen. Wunderschöne Lage
Nach unserer Wanderung der Traumschleife "Hahnenbachtaltour" kamen wir sehr hungrig und sehr müde am Parkplatz in der Nähe des Forellenhofs an.
Hier ist man an Wanderer gewöhnt. Viele Wanderer buchen hier ihren Urlaub.
An der Rezeption vorbei gingen wir durch das gepflegte Restaurant zur Terrasse. Den Weg kannten wir ja.
Auf der beschatteten Terrasse, mit gemütlicher Bestuhlung und Blick auf die Teiche, fanden wir einen schönen Tisch. . .
Die junge Bedienung begrüßte uns freundlich, reichte die Karten und fragte nach ersten Wünschen.
Die Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50, wurde schnell und gut gekühlt gebracht.
Unsere weiteren Wünsche aufgenommen:
Aus dem Menü bestellten wir für uns beide als Vorspeise zum Teilen: Marinierter Spargelsalat mit geräucherter Lachsforelle und Dillcreme - € 15,50.
Zum Hauptgang für uns beide Forelle - was sonst?
Forelle gebraten „Müllerin Art“.
Für mich als ganze Forelle mit Salzkartoffeln und Salat - € 15,50.
Für meinen Mann als Filet mit Salzkartoffeln und Salat zu € 17,50.
Eine gute Auswahl Naheweine ist auf der Karte zu finden.
Weine vom Weingut Venter, Weiler, kannten wir beide noch nicht. Also jeweils 2016er Riesling. 1 x halbtrocken, 1 x trocken. 0,2 l – 4,20. Beide Weine gut trinkbar, aber ich entschloss mich später noch zur bekannten Größe: 2016er Diel de Diel vom Schlossgut Diel, Burg Layen. Ein ausgewogenes Cuvée aus Grau-, Weissburgunder und Riesling – 0,2 l - € 7,80.
Wie immer wurde vorab das Haselnussbrot mit aufgeschlagener Räucherforellenbutter gebracht. Nussbrot liebe ich. Und dieses Mal war es auch frischer als bei unserem vorherigen Besuch. Und auch die luftige Forellenbutter überzeugte. Forellenbutter und Haselnussbrot
Der Spargelsalat wurde nach angenehmer Wartezeit serviert. Sehr schon angerichtet. Spargelsalat mit geräucherter Lachsforelle
Der Spargel mit Blattsalaten und Radieschenspalten mild, aber mit angenehmer Würze, mariniert. Die Lachsforelle als Rosette angerichtet, dazu der passende Dillrahm. Sehr gut.
Die Beilagensalate wurden kurz vor den Forellen serviert. Regional typisch der Rettichsalat, Karotten- und Gurkensalat. Diese Rohkostsalate alle frisch und separat mariniert. Dazu noch ein Portiönchen Kopfsalat. Beilagensalat
Ein anständiger Beilagensalat.
Weiter ging es mit unseren Forellen, dampfend heiß serviert. Uns wurde „guten Appetit“ gewünscht und die Dame fragte auch zwischendurch nach unserer Zufriedenheit.
Mit knuspriger Haus ausgebacken, innen saftig, die ganze Forelle für mich. Ganze Forelle gebraten „Müllerin Art“
Das schöne an der ganzen Forelle: Dank Kopf fanden sich noch die 2 zarten Bäckchen!
Das goldgelb gebratene Forellenfilet für meinen Mann war allerdings auch absolut perfekt zubereitet. Forellenfilet gebraten „Müllerin Art“.
Aromatische Kartoffeln dazu und noch geschmolzene Butter im separaten Kännchen. Da freute sich mein Mann sehr drüber. Salzkartoffeln. Schlicht und gut.
Da waren wir doch froh, nochmal im Forellenhof gewesen zu sein. Und wir kommen wieder… nur wohl nicht mehr zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Forellenteiche
Das „Wiederkommen“ erledigte mein Mann gleich am nächsten Tag nach dem Abholen unserer Kameratasche in der Bergmannsschänke. Gleich nochmal das Forellenfilet für ihn, dieses mal mit Bratkartoffeln als Beilage.
Ich bekam das Foto ins Büro geschickt :-) Mein schöner Urlaub war leider vorbei. Forellenfilet mit "Brääterscher"
Unser letzter Besuch im Dezember 2016 war wirklich nicht toll. Aber eine neue Chance sollte es dann doch geben.
Wir waren ja auch schon zufrieden hier und die Lage ist einfach ein Traum. Dazu die frischen Forellen aus den hauseigenen Teichen.
Nach unserer Wanderung der Traumschleife "Hahnenbachtaltour" kamen wir sehr hungrig und sehr müde am Parkplatz in der Nähe des Forellenhofs an.
Hier ist man an Wanderer gewöhnt. Viele Wanderer buchen hier ihren Urlaub.
An der Rezeption vorbei gingen wir durch das gepflegte... mehr lesen
Restaurant im Forellenhof Reinhartsmühle
Restaurant im Forellenhof Reinhartsmühle€-€€€Restaurant, Landgasthof, Hotel, Ausflugsziel06544373Reinhartsmühle 1, 55626 Bundenbach
4.0 stars -
"Neue Chance!" PetraIOUnser letzter Besuch im Dezember 2016 war wirklich nicht toll. Aber eine neue Chance sollte es dann doch geben.
Wir waren ja auch schon zufrieden hier und die Lage ist einfach ein Traum. Dazu die frischen Forellen aus den hauseigenen Teichen.
Nach unserer Wanderung der Traumschleife "Hahnenbachtaltour" kamen wir sehr hungrig und sehr müde am Parkplatz in der Nähe des Forellenhofs an.
Hier ist man an Wanderer gewöhnt. Viele Wanderer buchen hier ihren Urlaub.
An der Rezeption vorbei gingen wir durch das gepflegte
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Reserviert hatten wir nicht, war aber auch nicht erforderlich.
Wir betraten das türkische Restaurant zur Mittagszeit und wurden freundlich von einem jungen Mann begrüßt.
Bei unserem letzten Besuch im Januar war natürlich nicht daran zu denken. Aber jetzt nahmen wir in dem gepflegten Innenhof, von außen nicht zu erahnen, Platz.
Sofort wurden wir mit Sitzkissen versorgt, der Tisch eingedeckt und der Schirm aufgespannt. Der Schirm leistete später bei einem kleinen Regenschauer noch gute Dienste.
Der junge Mann stellte sich als Sohn der Inhaberin vor. Diese weilte im verdienten (Türkei?)Urlaub.
Das Mittagsangebot wurde umgestellt. Mittags gibt es nun ein kleines Büffet, um den Berufstätigen innerhalb der Mittagspause das Essen ohne Wartezeit zu ermöglichen.
Ich hatte meine Bestellung eigentlich schon zu Hause getroffen, nachvollziehbar und verständlich ist diese Umstellung aber schon.
Die Speisen wurden ganz frisch auf der vorgesehenen Buffettheke angerichtet.
Suppe, Salate, Hirtenkäse, gebratene Aubergine, Paprika, Zucchini, Oliven, Fladenbrot, Joghurtdipp… alleine von den Vorspeisen konnte man satt werden.
Als Hauptgerichte wurden gut gewürzte Köfte (kleine Hackfleischbällchen) mit Bulgur und Tomatensauce angeboten.
Außerdem Penne mit knackigen, mediterranen Gemüsestreifen, ergänzen konnte man mit Hirtenkäse.
Beide Gerichte waren gut gewürzt und schmeckten und gut.
Diverse süße Naschereien und Wassermelone standen als Dessert bereit. Auch hier eine reichliche Auswahl, für uns nur noch ein kleines, gutes Häppchen.
Und das alles „all you can eat“ für € 8,50.
Da verzeihe ich gerne den etwas erhöhten Preis für 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00.
Das Mittagsbuffet ist sinnvoll und verständlich. Das Cema liegt etwas abseits der Fußgängerzone und ist sicherlich auf Stammkundschaft angewiesen.
Abends und am Wochenende auch mittags können die Gäste à la carte wählen.
Unsere gewählten Speisen waren alle tadellos und sehr schmackhaft. Der von uns vermisste Knoblauch wurde mit den berufstätigen Stammgästen, u. a. Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis erklärt. Auch verständlich.
Das Cema präsentierte sich wieder einmal mit aufmerksamer Freundlichkeit, guten und frischen Speisen, gepflegtem und sauberen Ambiente.