Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934401x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 30.09.2019 2019-09-30| Aktualisiert am
30.09.2019
Eigentlich war es viel zu heiß für Bewegung an diesem Sonntag. Meinem Mann fiel aber die Wanderroute im Hahnenbachtal ein. Eine idyllische und überwiegend schattig-bewaldete Tour.
Mit kühlen Getränken im Rucksack fuhren wir nach Bundenbach und parkten am Forellenhof. Von hier starteten wir den Wanderweg Traumschleife "Hahnenbachtaltour" zur Mittagszeit. Ca. 10 km lang ist die Strecke, ein lockeres Sonntagsprogramm… dachten wir. Hahnenbachtaltour
Die Gegend um Budenbach ist geprägt vom Schiefer. Und vom Schieferabbau und der Weiterverarbeitung des Schiefers leben hier heute noch viele Menschen. .
Durch weitgehend unberührte Natur geht es an der Burgruine Schmidtburg vorbei.
Schließlich erreichten wir das Besucherbergwerk Herrenberg. Schnell schlossen wir uns einer Führung durch das Schieferbergwerkes an. Im historischen Schieferbergwerk Verbote. Ob die je eingehalten wurden? Prost! Nicht für uns.
Einheimische auf Touritour. Es interessierte uns natürlich, aber bei der Hitze war einfach die Temperatur von 8 Grad im Berg sehr verlockend.
Nach der interessanten Führung freuten wir uns dann tatsächlich wieder auf die Wärme „über Tage“.
Direkt neben dem Bergwerk befindet sich die Bergmannsschänke. Diese ist einfach, hell und gepflegt eingerichtet. .
Neben der Theke hängt die Speise und Getränketafel mit kleinem Angebot und fairen Preisen. Speisen und Getränke 2019
An der Theke gibt man seine Wünsche auf und kann das Bestellte gleich mitnehmen (sofern es nicht erst frisch zubereitet wird). So konnte mein Mann den Kaffee und ein ordentliches Stück Bienenstich gleich mitnehmen. Pott Kaffee mit Bienenstich
Und ich mein alkoholfreies Bier. Knusprig heiße Pommes wurden mir vom netten Herrn wenig später nach draußen gebracht.
Außen stehen zahlreiche Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Mit tollem Blick ins Hahnenbachtal. .
Eine Spießbratenhütte darf natürlich hier nicht fehlen, bei unserem Besuch brannte allerdings kein Buchenholzfeuer und somit lag auch kein aromatischer Spießbratenduft in der Luft. Die Ganzjahresbestuhlung ist schon sehr in die Jahre gekommen. Vermutlich ist hier die Verbandsgemeinde zuständig und es wird wohl an fehlenden Mitteln liegen, hier dringende Reparaturen (z. B. kaputte Holzlatten der Bänke) durchzuführen. Schade. Gepflegter würde bei den Besuchern einen besseren Eindruck machen.
Mein Mann lobte den guten Kaffee und den frischen Bienenstich. Frischer Bienenstich
Meine Pommes waren halt Pommes, gab nix zu meckern. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich. .
Das war hier eine nette Unterbrechung unserer kleinen Wanderung. Und die Wanderung dehnte sich dann leider noch aus. Ca. 2 km vor dem Forellenhof bemerkten wir, dass die Tasche unserer Kamera fehlte. Die Kamera hatten wir, aber Tasche samt Ersatzakkus und Speicherkarten war nicht da. Also fast die halbe Strecke zurück. Auf der Bank die ich vermutete lag sie nicht. So wurden aus 10 km fast 20 km.
Am nächsten Tag klärte sich nach einem Anruf in der Bergmannschänke alles auf: Tasche da, zur Abholung bereit, alles drin.
Eigentlich war es viel zu heiß für Bewegung an diesem Sonntag. Meinem Mann fiel aber die Wanderroute im Hahnenbachtal ein. Eine idyllische und überwiegend schattig-bewaldete Tour.
Mit kühlen Getränken im Rucksack fuhren wir nach Bundenbach und parkten am Forellenhof. Von hier starteten wir den Wanderweg Traumschleife "Hahnenbachtaltour" zur Mittagszeit. Ca. 10 km lang ist die Strecke, ein lockeres Sonntagsprogramm… dachten wir.
Die Gegend um Budenbach ist geprägt vom Schiefer. Und vom Schieferabbau und der Weiterverarbeitung des Schiefers leben hier heute noch viele... mehr lesen
Bergmannsschänke Glückauf im Besucherbergwerk Herrenberg
Bergmannsschänke Glückauf im Besucherbergwerk Herrenberg€-€€€Biergarten, Ausflugsziel, Gaststätte06544 9272Hahnenbachtal, 55626 Bundenbach
3.5 stars -
"Wanderer und Ausflugsgäste werden hier gut und freundlich versorgt!" PetraIOEigentlich war es viel zu heiß für Bewegung an diesem Sonntag. Meinem Mann fiel aber die Wanderroute im Hahnenbachtal ein. Eine idyllische und überwiegend schattig-bewaldete Tour.
Mit kühlen Getränken im Rucksack fuhren wir nach Bundenbach und parkten am Forellenhof. Von hier starteten wir den Wanderweg Traumschleife "Hahnenbachtaltour" zur Mittagszeit. Ca. 10 km lang ist die Strecke, ein lockeres Sonntagsprogramm… dachten wir.
Die Gegend um Budenbach ist geprägt vom Schiefer. Und vom Schieferabbau und der Weiterverarbeitung des Schiefers leben hier heute noch viele
Besucht am 16.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Die Rückreise von der Ostsee verlief mal wieder staufrei. Die Strecke über Wolfsburg (mit einem langen Stück Bundesstraße statt Autobahn) hatte sich wieder einmal bewährt.
Wir überlegten, wo wir zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein zum Abendessen anhalten könnten und schnell fiel uns Stella’s Biergarten ein. Sicherheitshalber rief ich kurz an. Chef Carsten bestätigte, dass wir in dem wunderschönen Biergarten noch Platz finden.
Seit unserem ersten Besuch 2017 waren wir nun schon einige Male hier. Und immer sehr zufrieden.
Wir suchten uns ein freies Plätzchen und wurden nett begrüßt. Auch von Samos, dem lieben Golden Retriever der Familie, der wohl eigentliche Chef.
An diesem warmen Sommerabend war der Biergarten bestens besucht. Daher gab es auch nur die „kleine Karte“, sonst schafft es die Küche nicht.
Mit der kleinen Karte waren wir vollauf zufrieden. Es sollte kein ausgedehnter Abend werden, wir freuten uns auf zu Hause und unsere Stubentiger.
Nach 10 Tagen Fisch an der Ostsee hatten wir uns schnell entschieden:
Als Vorspeise für uns beide „Stellas großer Beilagensalat“ - € 3,90. Stellas großer Beilagensalat
Mein Mann bestellte die XL-180-Gramm Currywurst mit Pommes - € 9,90. Dazu ein Pils. XL-180-Gramm Currywurst Currywurst mit Pommes 1 Paar Wildbratwürste mit zweierlei Senf und Pommes - € 9,90 und ein alkoholfreies Weizenbier für mich. Wildbratwürste mit zweierlei Senf
Getränkepreise kann ich nicht nennen, ich finde keine Quittung.
Mit den anderen Gästen ergab sich schnell eine nette Unterhaltung, so verging die Wartezeit schnell.
Die Salate sind hier immer erstklassig mit einem tollen Senfdressing. Auch an diesem Tag: Ein großzügig bemessener frischer Salat – sehr lecker!
Die Currywurst kam auch ordentlich daher mit hausgemachter Currysauce und gerösteten Zwiebeln.
Die Wildbratwürste waren geschmacklich auch sehr gut. Nur von 2 Seiten gebräunt (hbeermann’s Angetraute wäre entrüstet über die blassen Seiten gewesen). Ich war ganz froh, dass sie nicht todgebraten war. Durch den geringeren Fettanteil werden Wildbratwürste einfach schnell sehr trocken.
Perfekt sind hier immer die belgischen Fritten.
Zufrieden und angenehm satt machten wir uns nach freundlicher Verabschiedung auf die letzten 20 km unserer Heimreise.
Fotos vom schönen Biergarten findet Ihr von vorherigen Besuchen. An diesem Abend waren zu viele Gäste im Hof.
Die Rückreise von der Ostsee verlief mal wieder staufrei. Die Strecke über Wolfsburg (mit einem langen Stück Bundesstraße statt Autobahn) hatte sich wieder einmal bewährt.
Wir überlegten, wo wir zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein zum Abendessen anhalten könnten und schnell fiel uns Stella’s Biergarten ein. Sicherheitshalber rief ich kurz an. Chef Carsten bestätigte, dass wir in dem wunderschönen Biergarten noch Platz finden.
Seit unserem ersten Besuch 2017 waren wir nun schon einige Male hier. Und immer sehr zufrieden.
Wir suchten uns ein... mehr lesen
4.5 stars -
"Endlich mal ne Wurst!" PetraIODie Rückreise von der Ostsee verlief mal wieder staufrei. Die Strecke über Wolfsburg (mit einem langen Stück Bundesstraße statt Autobahn) hatte sich wieder einmal bewährt.
Wir überlegten, wo wir zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein zum Abendessen anhalten könnten und schnell fiel uns Stella’s Biergarten ein. Sicherheitshalber rief ich kurz an. Chef Carsten bestätigte, dass wir in dem wunderschönen Biergarten noch Platz finden.
Seit unserem ersten Besuch 2017 waren wir nun schon einige Male hier. Und immer sehr zufrieden.
Wir suchten uns ein
Geschrieben am 28.09.2019 2019-09-28| Aktualisiert am
28.09.2019
Besucht am 26.09.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 120 EUR
… so dachten wir spontan, nachdem wir mit der Rheinfähre nach Boppard übersetzten. Das Hotel Bellevue hier schon im Blick! Von der Fähre das Bellevue im Blick!
An der Rheinpromenade ist immer viel los und bei herrlichem Wetter, wie an diesem Tag, sowieso. Ein Parkplatz fand sich mit ein wenig Glück schnell und wir schlenderten die Rheinpromenade entlang. Und scannten die Gastronomie.
In Boppard ist ein wenig die Zeit stehen geblieben. Viele Häuser strahlen eine gehobene Gediegenheit aus. Dies kann man auch vom Hotel Bellevue behaupten. So ist das im malerischen UNESCO Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal.
Im Gartenrestaurant „Le Jardin“, mit direktem Blick auf den Rhein, des Hotels "Le Jardin" das Gartenrestaurant des Hotels
stillten wir unseren ersten Durst.
Aufmerksamer freundlicher Service. Es war kein Problem, dass wir nur was trinken wollten.
Und dann gefiel es uns so gut, dass wir nach einem freien Tisch im Gourmetrestaurant “Le Chopin“ des Hotels fragten. Dies wurde umgehend vom freundlichen Service bestätigt. Unser Wanderoutfit schreckte schon mal nicht ab.
Wir hatten noch etwas Zeit. Und mit Trekkingsandalen und kurzen Hosen wollten wir wirklich nicht zum Abendessen erscheinen. Also der feine Geburtstagsfummel aus dem Koffer gezerrt und getestet, ob man noch gelenkig genug ist, sich im Auto umzuziehen.Test bestanden!
Ordentlich hergerichtet erschienen wir dann um 18.00 Uhr im Hotel. Das Bellevue
Von einer jungen Servicemitarbeiterin wurden wir sehr freundlich empfangen und durften noch zwischen verschiedenen Tischen wählen. Die Tische klassisch fein, mit gestärkten Tischtüchern und Stoffservietten, eingedeckt. .
Sehr gemütliche Bestuhlung, komfortable Abstände zwischen den Tischen die Privatsphäre ermöglichen. Hier ist sie wieder: Die edle Gediegenheit eines großen Traditionshauses. Ich bin oft froh, dass nicht jedes Haus todgestyled wird. Und wenn alles so gepflegt poliert ist, soll bitte alles bleiben wie es ist.
Die Geräuschkulisse ganz wunderbar, viel Stoff schluckt viel Lärm. Das Restaurant war allerdings an diesem Abend sehr übersichtlich besucht.
Die Speisekarte (In klassisch-französischer Ausrichtung geprägt. Es fehlt aber auch das Wiener Schnitzel nicht) wurde gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Wie immer: 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50.
Wir schauten dann in Ruhe in die Getränke- und Speisenauswahl. Die Speisekarte wechselt alle paar Wochen, so stehen saisonale Gerichte im Vordergrund.
Zum Aperitif wählten wir: 2 Gläser Winzersekt, 0,1 l - € 7,50. Ein Spätburgunder Blanc de Noir, 2009, Flaschengärung, handgerüttelt, Weingut Jochen Ratzenberger, Bacharach.
Das Weingut ist bekannt, auch einige Weine haben wir bereits verkostet. Und so waren wir natürlich nicht erstaunt, hier ein klasse Tröpfchen gewählt zu haben.
Als Begleitung zum Essen vertrauten wir der Empfehlung:
Weißwein des Monats. 2018er Grauburgunder Biowein, QbA trocken, Weingut Prinz Salm, Wallhausen. 0,1 l - € 3,90. 0,2 l - € 7,40. Auch hier waren wir mit der Empfehlung sehr zufrieden.
Sehr hungrig waren wir nicht, daher verzichteten wir trotz Verlockungen auf ein komplettes Menü.
Die zweiseitige Speisekarte bestand aus 3 Menüs. Alle Speisen können einzeln bestellt werden. Einige regionale Bezugsquellen (Fisch, Fleisch, Käse) werden in der Speisekarte namentlich benannt.
Ich entschied mich als Vorspeise für das Tatar vom altdeutschen Büffel mit Reibekuchen, Schnittlauch und Kappeler Ei - € 17,00.
Und mein Mann für eine seiner liebsten Vorspeisen: Carpaccio vom Eifeler Kalb mit Parmegiano Reggiano, Trüffel und Kräuter - € 18,00
Zum Hauptgang trafen wir beide die gleiche Entscheidung: Sautierte Jakobsmuschel, Hummer-Kokosschaum, Venere-Reis, grüner Spargel- € 33,00.
Routiniert wurden unsere Wünsche aufgenommen.
Wenig später reichte eine junge Mitarbeiterin zu Begrüßung wunderbare Apéros auf einem dicken Holzstück:
Eine Praline von der Räucherforelle mit Kaviar. Und auf einem Holzlöffel Hamachi, Fenchel und Zitronengel. Räucherforellenpraline mit Kaviar. Hamachi, Fenchel, Zitronengel.
Das schmeckte so wunderbar wie es aussah und übertraf unsere Erwartungen.
Die warme Praline außen knusprig frittiert und innen saftig. Praline von der Räucherforelle mit Kaviar
Das Forellenaroma mit leichter Rauchnote kam sehr gut durch. Ein wenig Creme und der Kaviar brachten Frische dazu.
Ganz anders und sogar noch besser gefiel uns das Gebotene im Löffel. Das rohe Hamachifilet (eine Makrelenart) sehr fein und mild abgeschmeckt. Die Säure des Zitronengels geschickt dazu um den Fischgeschmack zu unterstützen. Hamachi, Fenchel und Zitronengel
Der Fenchel passte ebenfalls sehr gut dazu! Erfreut vernahm die Mitarbeiterin unsere lobenden Worte zum gelungenen Auftakt.
Wenig später erreichte uns ein warmes Kartoffelbrot mit perfekter Kruste und Krume. Die im Teig verarbeiteten kleinen Kartoffelstücke machten das Brot schön saftig. Dazu gab es zwei Sorten Butter mit Crème fraîche mit Kräutern und Zitrone verfeinert. Kartoffelbrot und zweierlei Butter Kartoffelbrot
Wir mussten schon aufpassen, uns nicht satt zu essen. Das Brot war großzügig bemessen.
Wir erwarteten nun die Vorspeisen. Aber nein! Die Küche überraschte erneut mit einer kalten (Zimmertemperatur) Sellerievariation, serviert im tiefen Teller mit Gourmetlöffel. Gruß: Sellerievariation
Mittig ein Stück gebackener Sellerie. Lange gebacken und somit mild-aromatisch, sehr cremig und unverfälscht. Angegossen mit Selleriefond. Obenauf ein Sellerie-Apfelsalat und ein Knusperchip mit zartem Selleriezweig. Das war Sellerie unverfälscht auf den Punkt gebracht. Ich liebe Sellerie, kenne aber auch viele Leute die ihn hassen. Ich glaube, diese gelungene und in den Texturen vielseitige Variation hätte wohl auch Selleriekritiker überzeugt!
Weiter ging es mit unseren wunderschon angerichteten Vorspeisen.
Das handgeschnittene Büffeltatar mit frischen Kräutern und feinst gewürfelten Zwiebelchen saftig und gut abgeschmeckt. Tatar vom altdeutschen Büffel
Eingerahmt mit Püreetupfern, so lief die leicht angeschäumte Schnittlauchsauce nicht zum Röste und dem Fleisch. Sehr fein!
Das Carpaccio auch eine Augenweide. Carpaccio vom Eifeler Kalb
Aber mit den vielen guten Komponenten geriet das zarte Kalbfleisch, der eigentliche Hauptdarsteller, leider geschmacklich ins Hintertreffen. Das fanden wir beide doch überraschend, denn das vorab Gebotene war sehr puristisch gehalten. Insgesamt war es geschmacklich dennoch top.
Auch beim Hauptgang wurden wir nicht enttäuscht. Die Portionsgröße war genau richtig für uns an diesem Abend. Sautierte Jakobsmuschel, Hummer-Kokosschaum, Venere-Reis, grüner Spargel
Der schwarze Vollkornreis mit perfektem Gargrad (noch ein wenig Biss), saftig und mit dem typisch nussigen Geschmack. Der grüne Spargel noch schön knackig, die Stangen für grünen Spargel recht dick und in sehr guter Qualiät. Hier nun die Hauptdarsteller als Krönung obenauf! 4 große Jakobsmuscheln mit ein wenig Crunch obenauf. Die Jakobsmuscheln noch leicht glasig, so sollen sie sein. Wenig Sauce, was mir auch hier sehr recht war. In einer kleinen Porzellansauciere wurde der feine Hummer-Kokosschaum noch separat gereicht, wunderbar! So kann der Gast selbst dosieren ohne das solch ein schönes Gericht ertränkt wird. Das Krustentieraroma des Hummers kam im Schäumchen kam sehr gut durch. Auch hier wurde wieder mit einigen Tupfern Citrusgel gearbeitet. Eine willkommene Ergänzung zu diesem wunderbaren Gericht.
Was soll ich sagen. Es wurde noch peinlich für uns. Denn das Haus ließ es sich nicht nehmen, uns zum Abschluss des gelungenen Abends noch mit drei unterschiedlichsten und schön gearbeiteten Petits Fours zu überraschen. Je zwei Schokopralinen mit geröstetem Buchweizen, Käseküchlein und kandierte Nüsse wurden serviert.
Wir waren wirklich sehr gut gesättigt und die Heimfahrt war ja auch nicht gerade kurz. Koffer auspacken, Kater knuddeln und morgens um 5.30 Uhr piept der Weckruf. Freundlich wurde sofort angeboten und die süßen Verführungen einzupacken. Im professionellen Kästchen verstaut hatten wir dann in Idar-Oberstein noch tolle Betthupferl. reisefertige Petits Fours Petits Fours in Idar-Oberstein angekommen und schnell vernascht.
Warum war es peinlich? Das „Le Chopin“ hat bei uns wohl keines der hochwertigen und gut durchdachten Grüße der Küche ausgelassen. Und dies, obwohl wir nur Vor- und Hauptspeise bestellten. Das verdient Hochachtung. Und ich bin mir ebenfalls sicher: Wären wir im (unangemessenen) Wanderoutfit erschienen, hätte sich der professionelle, gut geschulte und unaufdringliche Service uns wie jeden anderen Gast umsorgt. Und zum Serviceteam gehörte auch eine Auszubildende die bereits einen klasse Job machte! Die Küche punktete mit für uns perfekten Abständen zwischen den Gängen und NATÜRLICH mit den Speisen.
Wir bedanken uns für einen wundervollen Abend.
Wir kommen wieder, dann aber mit vollem Programm und Übernachtung!
… so dachten wir spontan, nachdem wir mit der Rheinfähre nach Boppard übersetzten. Das Hotel Bellevue hier schon im Blick!
An der Rheinpromenade ist immer viel los und bei herrlichem Wetter, wie an diesem Tag, sowieso. Ein Parkplatz fand sich mit ein wenig Glück schnell und wir schlenderten die Rheinpromenade entlang. Und scannten die Gastronomie.
In Boppard ist ein wenig die Zeit stehen geblieben. Viele Häuser strahlen eine gehobene Gediegenheit aus. Dies kann man auch vom Hotel Bellevue behaupten. So ist das... mehr lesen
Bellevue Rheinhotel · Le Chopin · Gourmetrestaurant
Bellevue Rheinhotel · Le Chopin · Gourmetrestaurant€-€€€Restaurant067421020Rheinallee 41, 56154 Boppard
5.0 stars -
"Genussvoller Abschluss eines schönen Wochenendes…" PetraIO… so dachten wir spontan, nachdem wir mit der Rheinfähre nach Boppard übersetzten. Das Hotel Bellevue hier schon im Blick!
An der Rheinpromenade ist immer viel los und bei herrlichem Wetter, wie an diesem Tag, sowieso. Ein Parkplatz fand sich mit ein wenig Glück schnell und wir schlenderten die Rheinpromenade entlang. Und scannten die Gastronomie.
In Boppard ist ein wenig die Zeit stehen geblieben. Viele Häuser strahlen eine gehobene Gediegenheit aus. Dies kann man auch vom Hotel Bellevue behaupten. So ist das
Geschrieben am 27.09.2019 2019-09-27| Aktualisiert am
28.09.2019
Den Tag nach der Geburtstagsfeier in Koblenz wollten wir nach dem gemütlichen Frühstück mit der Familie noch ausnutzen.
Tolles Wetter, also mieden wir die Autobahn.
Die Marksburg, aus dem 12 Jahrhundert, hatten mein Mann und ich noch nicht besucht. Also stand diese bei Traumwetter auf dem Programm. Die Marksburg
Gute Anfahrt mit ausreichenden Parkplätzen für ganz kleines Geld. Sehr nette Parkplatzmitarbeiter. Die Schuhe tauschten wir in die „geländegängige“ Ausführung, dies erwies sich als durchaus gute Idee.
Auf der Marksburg werden Führungen angeboten und die wollten wir gerne wahrnehmen. Sie ist die einzige Höhenburg im Mittelrheintal, die nie zerstört wurde.
Bis zur nächsten Führung blieb noch ausreichend Zeit den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen. Hungrig waren wir nach dem späten Frühstück noch nicht. .
Das Selbstbedienungsrestaurant bot einen wirklich ansprechenden Eindruck. Getränke, kalte und warme Speisen, Eis, Kuchen und Torten werden den Gästen zu vernünftigen Preisen angeboten. Theke Selbstabholer
Mit zwei alkoholfreien Pils nahmen wir auf der Terrasse Platz. Gepflegte Terrasse .
So gepflegt und mit vielen Blumen und ausreichend Sonnenschirmen gestaltet sind viele Restaurants nicht.
Ein toller Blick ins Rheintal ist gratis dabei. .
Im Nebenraum wurde eine Familienfeier ausgerichtet und hier anschauliche Speisen serviert.
Die „Schmier“ (= Brotzeit) muss man sich nicht für einen Ausflug zur Marksburg einpacken. Hier fühlt man sich als Gast willkommen.
Auch die lockere Führung mit einem hochengagierten jungen Mann war absolut top und ist nur zu empfehlen. Er bekam nach der Führung so viel verdientes Trinkgeld, ich machte mir glatt Sorgen, dass dies ihm die Hosen nach unten zieht!
Den Tag nach der Geburtstagsfeier in Koblenz wollten wir nach dem gemütlichen Frühstück mit der Familie noch ausnutzen.
Tolles Wetter, also mieden wir die Autobahn.
Die Marksburg, aus dem 12 Jahrhundert, hatten mein Mann und ich noch nicht besucht. Also stand diese bei Traumwetter auf dem Programm.
Gute Anfahrt mit ausreichenden Parkplätzen für ganz kleines Geld. Sehr nette Parkplatzmitarbeiter. Die Schuhe tauschten wir in die „geländegängige“ Ausführung, dies erwies sich als durchaus gute Idee.
Auf der Marksburg werden Führungen angeboten und die wollten... mehr lesen
4.0 stars -
"Gepflegte Ausflugsgastronomie mit wunderschöner Aussicht." PetraIODen Tag nach der Geburtstagsfeier in Koblenz wollten wir nach dem gemütlichen Frühstück mit der Familie noch ausnutzen.
Tolles Wetter, also mieden wir die Autobahn.
Die Marksburg, aus dem 12 Jahrhundert, hatten mein Mann und ich noch nicht besucht. Also stand diese bei Traumwetter auf dem Programm.
Gute Anfahrt mit ausreichenden Parkplätzen für ganz kleines Geld. Sehr nette Parkplatzmitarbeiter. Die Schuhe tauschten wir in die „geländegängige“ Ausführung, dies erwies sich als durchaus gute Idee.
Auf der Marksburg werden Führungen angeboten und die wollten
Geschrieben am 27.09.2019 2019-09-27| Aktualisiert am
27.09.2019
Die Gastwirtschaft Krämer war mir seit meiner Kindheit bekannt. Mehrmals waren wir bei Besuchen meiner Koblenzer Tante dort essen.
Aber irgendwann will auch ein Gastwirt die Rente genießen. Das Haus wurde verkauft und die Gastronomie bleibt erhalten. Dies freut besonders die Anwohner Wallersheims.
Ende August eröffnete die „Pfeffermühle“ nach umfangreicher Renovierung. Allerdings nur als Restaurant. Der Hotelbetrieb bleibt geschlossen.
Ramon Taljat, gelernter Koch aus dem ehemaligen Jugoslawien, feierte hier letztes Jahr die Neueröffnung.
Deutsch-Kroatische Küche wird angeboten. Anfang November waren mein Mann und ich bereits mit Tante und Onkel hier essen. Das Restaurant freut sich, dass die „Einheimischen“ es so gut annehmen. Aber auch zahlreiche „alte“ Gäste der vorherigen Gastronomie von Herrn Taljat halten ihm die Treue und nehmen dafür eine weitere Anfahrt in Kauf.
Bestens geeignet ist das Restaurant für Familienfeiern.
Am 25.05.19 feierte mein Onkel hier seinen 70. Geburtstag. Praktisch für viele Gäste: Sie konnten zu Fuß zum Fest kommen.
Der Nebenraum war schön hergerichtet für die über 60 Gäste. Gleichzeitig lief im Restaurant der normale A-la-Carte-Betrieb.
Ausreichend Servicepersonal war eingeplant. Das „Geburtstagskind“ und die Gäste freundlich empfangen und über den Abend tadellos versorgt. Und Getränke wurden reichlich geordert.
Das bestellte Buffet wurde im neben dem Festsaal im Freien auf der Terrasse aufgebaut. Kurze Wege für die Küche und auch für die Gäste. Alles war gut organisiert.
Ein großes kaltes Vorspeisenbuffet, liebevoll dekoriert. Über Surimigarnelen läßt sich vortrefflich streiten, aber man muss sie ja nicht essen. Selbst an „Pyrotechnik“ wurde nicht gespart. Ich brauch’s nicht, aber da spielte sicherlich das südländische Temperament der Inhaber eine Rolle.
Frische Salate und Backwaren, warme Hauptgerichte (verschiedene Fleischgerichte, Lachs, diverse Gemüse, Saucen und Beilagen), später natürlich noch eine Dessertauswahl.
Das war alles ordentlich und reichlich. Ich freute mich besonders darüber, dass frischer Spargel nicht fehlte!
Lediglich die Geräuschkulisse des Raumes machte fast allen Gästen zu schaffen. Das muss nicht unbedingt am Raum gelegen haben, vielleicht waren auch einfach zu viele Gäste zu laut. Wir flüchteten so oft es ging auf die luftige Terrasse.
Alle Räume sind ebenerdig erreichbar, also für Gehbehinderte sehr gut geeignet. Alles sehr sauber und gepflegt.
Die Räumlichkeiten konnte ich im Mai aufgrund der vielen Gäste nicht fotografieren.
Für einen Restaurantbesuch und für Familienfeiern ist die Pfeffermühle mit seinem sehr freundlichen Team zu empfehlen. Am nächsten Tag zeigte sich mein Onkel mit der Rechnung und dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden.
Die Gastwirtschaft Krämer war mir seit meiner Kindheit bekannt. Mehrmals waren wir bei Besuchen meiner Koblenzer Tante dort essen.
Aber irgendwann will auch ein Gastwirt die Rente genießen. Das Haus wurde verkauft und die Gastronomie bleibt erhalten. Dies freut besonders die Anwohner Wallersheims.
Ende August eröffnete die „Pfeffermühle“ nach umfangreicher Renovierung. Allerdings nur als Restaurant. Der Hotelbetrieb bleibt geschlossen.
Ramon Taljat, gelernter Koch aus dem ehemaligen Jugoslawien, feierte hier letztes Jahr die Neueröffnung.
Deutsch-Kroatische Küche wird angeboten. Anfang November waren mein Mann und... mehr lesen
4.0 stars -
"Erfolgreiche Übernahme eines Wallersheimer Traditionshauses" PetraIODie Gastwirtschaft Krämer war mir seit meiner Kindheit bekannt. Mehrmals waren wir bei Besuchen meiner Koblenzer Tante dort essen.
Aber irgendwann will auch ein Gastwirt die Rente genießen. Das Haus wurde verkauft und die Gastronomie bleibt erhalten. Dies freut besonders die Anwohner Wallersheims.
Ende August eröffnete die „Pfeffermühle“ nach umfangreicher Renovierung. Allerdings nur als Restaurant. Der Hotelbetrieb bleibt geschlossen.
Ramon Taljat, gelernter Koch aus dem ehemaligen Jugoslawien, feierte hier letztes Jahr die Neueröffnung.
Deutsch-Kroatische Küche wird angeboten. Anfang November waren mein Mann und
Besucht am 16.06.20192 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
.
Meinen Mann kann ich schon als Käsekuchenfan bezeichnen. Und so fiel uns gleich zu Urlaubsbeginn die mit Kreide beschriebene Tafel neben der Eingangstüre des Cafés auf:
„Hier gibt es wohl die größte Käsekuchenauswahl in MeckPom“
Das kann ich mir gut vorstellen. Und sogar die größte Auswahl Deutschlands.
Jeden Morgen war die Kuchentheke gefüllt mit frisch gebackenem Käsekuchen, sicherlich 8 Kuchen waren es täglich. Mehr ist sicherlich für die beiden Damen nicht zu schaffen. Kuchentheke
Käsekuchen klassisch, Mohn-, Zitrone-, Heidelbeer-, Mandarine- , Amarettokäsekuchen. Und selbstverständlich darf an der Ostsee Sanddornkäsekuchen nicht fehlen.
Das der Kuchen sehr gut sein muss, wurde uns schnell klar. Bei zwei Versuchen am späteren Nachmittag war der Kuchen restlos geplündert.
Sicherlich ist der Käsekuchen die Spezialität des Hauses. Angeboten werden aber auch Crêpes, Eis, kleine Gerichte und Frühstück.
Am Abreisetag fanden wir uns zum Frühstück vor der Abfahrt ein, wurden freundlich begrüßt und durften uns einen freien Tisch aussuchen.
Das Café ist schlicht eingerichtet. Alles sehr sauber und gepflegt. Moderne Toiletten im Untergeschoss.
Am Fenster fanden wir einen Platz, die Karten lagen griffbereit aus. Frühstücksangebot 2019
Mein Mann entschied sich für das Bäckerfrühstück, allerdings ohne Schinken und Salami, nur mit Käse für € 4,50. Dazu ein Pott Kaffee Créme - € 2,60.
Und ich bestellte das Egg-Weck (auf Wunsch ohne Bacon) für € 5,50 und einen Cappuccino € 2,70,
Die beiden netten Damen hatten schon reichlich zu tun, es dauerte etwas bis das Frühstück kam.
Kaffee und Säfte gab es vorab. Cappuccino .
Dann wurde unser Frühstück serviert. Alles war frisch, appetitlich mit ein wenig Deko aufgepeppt. Bäckerfrühstück, auf Wunsch nur Käse
Honig und Marmeladen gab es im großen Glas. Ist uns so sehr viel lieber als diese müllproduzierenden Einzelportionen. 1 Brötchen fehlt schon.
Das war ein ordentliches Frühstück, preislich fand ich mein Spiegeleibrötchen mit Saft zu hoch gegriffen. Egg (Spiegelei)-Weck
Auch bei der Käseauswahl war geschmacklich Luft nach oben.
Da wir nun am Morgen noch die volle Käsekuchenauswahl hatten, nahmen wir uns noch 1 Stück Käse-Zitronenkuchen und 1 Stück Käse-Heidelbeerkuchen zu je € 2,40 (außer Haus Preis) als Wegzehrung mit. frischer Käsekuchen
Leider war der Kuchen bei unserer Rast mit Fahrerwechsel vor Wolfsburg nicht mehr so fototauglich. Ob es an der Beschleunigung auf der leeren A14 ohne Geschwindigkeitsbegrenzung lag? Geschmacklich war der Kuchen absolut klasse! Frisch und super saftig.
Dies war nun fast der Urlaubsabschluss. Das Beste kommt bekanntlich zum Schluß. 2 Abende in einem wunderschönen Fischrestaurant. Beitrag folgt, hoffentlich zeitnah.
Meinen Mann kann ich schon als Käsekuchenfan bezeichnen. Und so fiel uns gleich zu Urlaubsbeginn die mit Kreide beschriebene Tafel neben der Eingangstüre des Cafés auf:
„Hier gibt es wohl die größte Käsekuchenauswahl in MeckPom“
Das kann ich mir gut vorstellen. Und sogar die größte Auswahl Deutschlands.
Jeden Morgen war die Kuchentheke gefüllt mit frisch gebackenem Käsekuchen, sicherlich 8 Kuchen waren es täglich. Mehr ist sicherlich für die beiden Damen nicht zu schaffen.
Käsekuchen klassisch, Mohn-, Zitrone-, Heidelbeer-, Mandarine- , Amarettokäsekuchen. Und selbstverständlich darf... mehr lesen
Café im Art Mare
Café im Art Mare€-€€€Bistro, Cafe038296757960Dünenstr. 1, 18230 Rerik
3.5 stars -
"Die wohl größte Auswahl an Käsekuchen" PetraIO
Meinen Mann kann ich schon als Käsekuchenfan bezeichnen. Und so fiel uns gleich zu Urlaubsbeginn die mit Kreide beschriebene Tafel neben der Eingangstüre des Cafés auf:
„Hier gibt es wohl die größte Käsekuchenauswahl in MeckPom“
Das kann ich mir gut vorstellen. Und sogar die größte Auswahl Deutschlands.
Jeden Morgen war die Kuchentheke gefüllt mit frisch gebackenem Käsekuchen, sicherlich 8 Kuchen waren es täglich. Mehr ist sicherlich für die beiden Damen nicht zu schaffen.
Käsekuchen klassisch, Mohn-, Zitrone-, Heidelbeer-, Mandarine- , Amarettokäsekuchen. Und selbstverständlich darf
Zur Mittagszeit kamen wir in der etwas abseits von Rerik gelegenen Räucherei vorbei.
Der kleine Betrieb ist einladend gestaltet, vor dem Eingang gibt es zahlreiche Sitzgelegenheiten. Manche Bänke inklusive Überdachung, so konnten wir auch bei leichtem Regen draußen sitzen.
Innen gibt es weitere Sitzgelegenheiten, gemütlich-urig würde ich das Ambiente bezeichnen. Fisch spielt hier die Hauptrolle, das ist unschwer an der Dekoration zu erkennen.
Der gemauerte Räucherofen im Gastraum war bei unserem Besuch aus. Täglich können Gäste hier das Räuchern hautnah erleben. Hinten links der Räucherofen
Das Speisenangebot finden die Gäste auf Tafeln vor der Türe sowie innen an der Theke. Hier wird auch bestellt.
Überwiegend Selbstbedienung, der Gast kann Getränke und gegebenenfalls die Speisen gleich zahlen und mitnehmen. Dauert es etwas mit der Zubereitung, wird auch serviert. Dies geht aber sicherlich nur, wenn nicht gerade Hochbetrieb ist.
Hinter der Theke befindet sich die Küche, durch eine Verglasung kann man die Zubereitung der Speisen beobachten.
Ich gab unsere Bestellung auf: 2 Gläser Mineralwasser 1 Backfischbrötchen für meinen Mann 1 Brötchen mit frisch geräuchertem Aal für mich.
Dazu für uns beide 1 Portion Bratkartoffeln mit Knoblauchdip.
Leider kann ich keine Preise mehr benennen, sie waren aber sehr angemessen.
Getränke und Brötchen konnte ich kurz nach dem Zahlen mitnehmen. Sie wurden ganz frisch belegt.
Der Backfisch außen knusprig, innen saftig, frisch gebraten, im hübschen Muschelbrötchen. Muschelbrötchen für den Backfisch Backfischbrötchen
Reichlich Aal auf meinem Brötchen, super saftig und richtig frisch.
Nicht vergleichbar mit dem Aal, den es bei uns ab und zu an der Fischtheke zu kaufen gibt.
Die Bratkartoffeln mit Knobidipp wurden kurz darauf an unserem Außentisch serviert. Geschmacklich top und mit ordentlichen Röstaromen gebraten. Frische gaben Frühlingszwiebeln. Bratkartoffeln mit Knoblauchdipp
Das war eine herzhafte und sehr gute Mittagsrast. Nicht leicht, nicht fettfrei... aber Fett ist ja bekanntlich ein Geschmacksträger!
Alles sehr gut gepflegt. Im Nebenraum waren die Vorbereitungen für eine 40. Geburtstagsfeier in vollem Gang. Denn auch für private Feiern kann man hier buchen.
Einen Besuch in diesem sympathischen Betrieb kann ich gerne empfehlen, sicherlich auch interessant mit Kindern.
Zur Mittagszeit kamen wir in der etwas abseits von Rerik gelegenen Räucherei vorbei.
Der kleine Betrieb ist einladend gestaltet, vor dem Eingang gibt es zahlreiche Sitzgelegenheiten. Manche Bänke inklusive Überdachung, so konnten wir auch bei leichtem Regen draußen sitzen.
Innen gibt es weitere Sitzgelegenheiten, gemütlich-urig würde ich das Ambiente bezeichnen. Fisch spielt hier die Hauptrolle, das ist unschwer an der Dekoration zu erkennen.
Der gemauerte Räucherofen im Gastraum war bei unserem Besuch aus. Täglich können Gäste hier das Räuchern hautnah erleben.
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Erlebnisräucherei Scheller
Erlebnisräucherei Scheller€-€€€Restaurant, Erlebnisgastronomie, Take Away03829678492Zum Dolmen 3, 18230 Rerik
4.0 stars -
"Fischerei – Räucherei – Gaststätte – Eventlocation" PetraIOZur Mittagszeit kamen wir in der etwas abseits von Rerik gelegenen Räucherei vorbei.
Der kleine Betrieb ist einladend gestaltet, vor dem Eingang gibt es zahlreiche Sitzgelegenheiten. Manche Bänke inklusive Überdachung, so konnten wir auch bei leichtem Regen draußen sitzen.
Innen gibt es weitere Sitzgelegenheiten, gemütlich-urig würde ich das Ambiente bezeichnen. Fisch spielt hier die Hauptrolle, das ist unschwer an der Dekoration zu erkennen.
Der gemauerte Räucherofen im Gastraum war bei unserem Besuch aus. Täglich können Gäste hier das Räuchern hautnah erleben.
Das
Geschrieben am 31.08.2019 2019-08-31| Aktualisiert am
13.04.2020
Besucht am 12.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 81 EUR
Das etwas abseits des Salzhaffes gelegene Restaurant besuchten wir zwei Mal während unseres Urlaubes. Denn der erste Besuch am 12.06.19 war rundum gelungen.
So beginne ich mit diesem Besuch. Reserviert hatten wir kurz vorher telefonisch. Zu Fuß trafen wir dann am frühen Abend ein. Denn in den vergangenen Ostseeurlauben wurden wir von der Gastronomie erzogen: Nie zu spät ins Restaurant gehen, denn manchmal schließt die Küche schon um 21.00 Uhr. .
Das Wetter war schön und wir konnten auf der wind- und regengeschützten Terrasse Platz nehmen. . .
Die freundliche Bedienung begrüßte uns herzlich und reichte uns die Karten.
Erste Getränkewünsche wurden nach dem Blick in die Karte aufgenommen.
1 Flasche Selters Mineralwasser, 0,75 l für faire € 4,90. Gut gekühlt und samt Kühler serviert. 1 Aperol Sprizz - € 5,00 für mich. 1 trockener Sekt - € 3,00. .
Unsere freundliche Bedienung nahm unsere weiteren Wünsche entgegen, denn hungrig waren wir. Frau Holle, wie sich die Mitarbeiterin vorstellte, konnte bestens Auskunft geben. So wies sie auch darauf hin, dass zu jedem Essen vorweg ein kleiner Salat serviert wird. Auf der Speisekarte fanden wir hierzu keinen Hinweis, der Salat ist dann wohl eine Art Küchengruß.
Mein Mann wählte das gebratene Steinbeißer-Filet mit Pfannengemüse und Rosmarinkartoffen - € 18,18. Der Tausch in den auf der Karte gesichteten Kartoffel-Meerrettichstampf war problemlos möglich, wurde mit € 1,00 Aufpreis abgerechnet.
Ich entschied mich für die Fisch- und Meeresfrüchte-Traumplatte - € 19,19. Als Beilagen wurde die frische Gemüsepfanne und Rosmarinkartoffeln benannt.
Eine Flasche Spätburgunder Blanc de Noir, trocken, € 22,50, sollte uns zum Essen mit weiterer Flüssigkeit versorgen. Die Hambacher Schloss Kellerei ist auf der Weinkarte mit zahlreichen Weinen vertreten.
Wenig später erreichten uns 2 appetitliche Beilagensalate mit leichtem Dressing. Eine bunte Blattsalatmischung, ergänzt mit Tomate, Gurke, Mais und Paprika und Karottenraspeln. Für unseren ersten Hunger genau richtig, alles schön frisch. Vielseitiger, frischer Salat vorweg.
Frau Holle hatte alle Gäste sehr aufmerksam im Blick. Routiniert und immer freundlich war sie für die Gäste da. So soll es sein – 5* für sie.
Auch unsere Fischgerichte sahen gut aus und wurden heiß serviert. Allerdings war es selbst mir fast ein wenig zu bunt und konzeptlos auf dem Teller. Grünzeug ist mir ja stets willkommen, aber das kleine Porzellanschälchen mit etwas kleingewürfeltem und ertränkten Salat hätte ich nicht gebraucht. Das Schälchen nur hinderlich auf dem Teller.
Auch ein Stück Wassermelone (sicherlich nicht ungespritzt) obenauf passte nicht so richtig.
Das Steinbeißerfilet saftig gebraten, der Kartoffel-Meerrettichstampf sehr gut abgeschmeckt, reichlich buntes Pfannengemüse. Steinbeißer-Filet mit Pfannengemüse
Das war ohne das „Drumherum“ ein klasse und sehr gut schmeckendes Gericht!
Auch meine Fischplatte war mit reichlich Meeresgetier versehen. Nun, der übliche TK-Garnelenspieß und Garnele im Fertigkartoffelrock, haut wohl keinen Gast vom Hocker. Zander, Lachs und Dorsch waren auch gut gewürzt und ebenso gebraten. Es gibt traumhaftere Fisch-Traumplatten zum vergleichbaren Preis. Zufrieden war ich aber auch hier. Fisch- und Meeresfrüchte-Traumplatte
Ein anständiges Preis-Leistungs-Verhältnis.
Zum Abschluss gab es dann noch ein „Verdäulerle“. Original Lehment Rostocker, eisgekühlt, durfte es sein. Kümmel für meinen Mann, Aquavit für mich. 4 cl - € 3,80. .
Nach freundlicher Verabschiedung beschlossen wir, auf dem Spaziergang zur Unterkunft, am letzten Urlaubstag hier nochmals einzukehren.
Vorab reservierten wir für den 15.06. telefonisch. Das war auch gut so, denn das Restaurant war sehr gut besucht.
Der einzige Urlaubtag mit leichtem Regen und deutlicher Abkühlung machte uns die Abreise leichter. Auf der Terrasse konnten wir trotzdem noch draußen sitzen. Innen war wohl auch fast jeder Tisch belegt. Der Restaurantraum ist gepflegt, mit italienischem Flair. Sprich: Maximaleng bestuhlt.
Unser Tisch draußen wurde gerade frei und wir nahmen Platz. Frau Holle wurde von einer dunkelhaarigen Dame unterstützt. Diese reichte nach kurzer Begrüßung die Karte und fragte erste Getränkewünsche ab. Frau Holle war an diesem Abend leider kaum für unseren Tisch zuständig
Der dunkle Glastisch war von den vorherigen Gästen mit deutlichsten Gebrauchsspuren versehen. Da wollte man noch nicht einmal den Arm auf dem Tisch ablegen. Unsere Getränkewünsche wurden aufgenommen, die verschmutzte Tischplatte ignoriert. Ich wartete gespannt.
Als dann unsere obligatorische Flasche Wasser samt Gläsern serviert wurde, bat ich darum, die Erstversorgung solange zu halten bis der Tisch gereinigt sei. Das ging dann einigermaßen flott, aber völlig unverständlich, dies erst nach Aufforderung durch den Gast zu tun. Und wie sich dann später herausstellte: Es war die Chefin selbst, die hier nicht gerade aufmerksam und umsichtig, sondern eher konzeptlos regierte.
Mein Mann wählte das Lachsforellenfilet auf frischen Champignons á la créme und Kartoffel-Meerrettich-Stampf - € 18,18. Und ich das Steinbeißerfilet das mein Mann bei unserem ersten Besuch aß. Ich wählte auch als Beilage den Stampf, daher € 1,00 Aufpreis.
Einen trockenen Riesling von der Hambacher Schloss Kellerei wählten wir an diesem Abend. 0,75 l - € 19,80.
An diesem Abend dauerte es ewig bis nur die kleinen Salate an den Tisch kamen. Bis zu den Hauptspeisen galt es nochmals eine ewige Wartezeit zu überleben.
Dann endlich servierte die Chefin hektisch unsere Speisen. Wir waren wirklich froh, endlich essen zu können. Über die Wartezeit vergaßen wir wohl auch, was wir eigentlich bestellt hatten. Erst als am Nebentisch ein Lachsforellenfilet keinen Abnehmer fand und nach dem Dorschfilet gefragt wurde, konnten wir die Verwechselung aufklären. Zum Tausch war es allerdings zu spät.
Beide Fischgerichte wieder sehr schmackhaft und perfekt gebraten. Auf beiden Tellern wieder zu viel unpassendes Chichi. Weniger ist wirklich manchmal mehr. Dorschfilet auf der Haut gebraten Steinbeißer-Filet mit Pfannengemüse und Kartoffel-Meerrettichstampf
Beim Zahlen wurde dann natürlich das um einen Euro teurere Lachsforellenfilet abgerechnet. Dies hatte ich erwartet, gebongt ist gebongt. Da war ich dann auch mal kleinlich und wies darauf hin. Mein Mann und auch der andere Gast akzeptierten die Verwechselung. Hätte man auf die neue Zubereitung bestanden, wäre es für die Inhaberin Frau Zabor teurer geworden. Und wer bei Beilagenänderung € 1,00 Aufpreis nimmt, darf dann beim falschen Gericht auch nicht noch mehr erwarten.
Definitiv gefiel uns der erste Abend besser. Dies lag allerdings am Service (1. Abend 5*, 2. Abend 2,5*). Essen an beiden Tagen gut. € 68,76 der Beleg vom 15.06.19.
Das etwas abseits des Salzhaffes gelegene Restaurant besuchten wir zwei Mal während unseres Urlaubes. Denn der erste Besuch am 12.06.19 war rundum gelungen.
So beginne ich mit diesem Besuch. Reserviert hatten wir kurz vorher telefonisch. Zu Fuß trafen wir dann am frühen Abend ein. Denn in den vergangenen Ostseeurlauben wurden wir von der Gastronomie erzogen: Nie zu spät ins Restaurant gehen, denn manchmal schließt die Küche schon um 21.00 Uhr.
Das Wetter war schön und wir konnten auf der wind- und... mehr lesen
Blüsefeuer
Blüsefeuer€-€€€Restaurant038296754137Wustrower Str. 32, 18230 Rerik
4.0 stars -
"Zwei sehr unterschiedliche Abende im Blüsefeuer" PetraIODas etwas abseits des Salzhaffes gelegene Restaurant besuchten wir zwei Mal während unseres Urlaubes. Denn der erste Besuch am 12.06.19 war rundum gelungen.
So beginne ich mit diesem Besuch. Reserviert hatten wir kurz vorher telefonisch. Zu Fuß trafen wir dann am frühen Abend ein. Denn in den vergangenen Ostseeurlauben wurden wir von der Gastronomie erzogen: Nie zu spät ins Restaurant gehen, denn manchmal schließt die Küche schon um 21.00 Uhr.
Das Wetter war schön und wir konnten auf der wind- und
Geschrieben am 15.08.2019 2019-08-15| Aktualisiert am
15.08.2019
... standen wir an diesem Sonntagabend.
Am schönen Kirner Marktplatz eröffnete im Frühjahr die Weinbar.
Die Beschreibung sympathisch, für Kirn modern, für uns interessant. Kleine Gerichte werden auch angeboten.
An diesem Abend passte alles, besonders das schöne Wetter.
Laut Homepage geöffnet, standen wir leider ohne Erklärung vor der verschlossenen Tür. Schade und hoffentlich eine Ausnahme.
In der gastronomischen Nachbarschaft verbrachten wir dann zum Glück noch einen netten Abend.
... standen wir an diesem Sonntagabend.
Am schönen Kirner Marktplatz eröffnete im Frühjahr die Weinbar.
Die Beschreibung sympathisch, für Kirn modern, für uns interessant. Kleine Gerichte werden auch angeboten.
An diesem Abend passte alles, besonders das schöne Wetter.
Laut Homepage geöffnet, standen wir leider ohne Erklärung vor der verschlossenen Tür. Schade und hoffentlich eine Ausnahme.
In der gastronomischen Nachbarschaft verbrachten wir dann zum Glück noch einen netten Abend.
stars -
"Vor verschlossenen Türen..." PetraIO... standen wir an diesem Sonntagabend.
Am schönen Kirner Marktplatz eröffnete im Frühjahr die Weinbar.
Die Beschreibung sympathisch, für Kirn modern, für uns interessant. Kleine Gerichte werden auch angeboten.
An diesem Abend passte alles, besonders das schöne Wetter.
Laut Homepage geöffnet, standen wir leider ohne Erklärung vor der verschlossenen Tür. Schade und hoffentlich eine Ausnahme.
In der gastronomischen Nachbarschaft verbrachten wir dann zum Glück noch einen netten Abend.
Geschrieben am 27.07.2019 2019-07-27| Aktualisiert am
27.07.2019
Besucht am 14.06.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Strandtag und schwimmen macht bekanntlich hungrig. Warum ausgerechnet mein Mann hungrig war, verstehe ich daher nicht. Ihm war die Ostsee mit inzwischen 16 Grad (immerhin eine Steigerung um 2 Grad innerhalb weniger Tage!) zu kalt.
Wir machten uns mittags auf den Weg zum Salzhaff. Hier findet sich in Rerik die gebündelte gastronomische Auswahl.
In Rerik sind sich die deutschen Gastronomen einig: Auf den Speisekarten finden sich fast überall fast identische Speisen samt Beilagen. So wird es für die Gäste leider schnell langweilig. Uns zog es somit zum Italiener.
Das Restaurant befindet sich in bester Lage am Salzhaff. Mein Mann genehmigte sich hier ein paar Tage zuvor nach dem Abendessen ein Eis in der Waffel . .
Der Außenbereich war gut besucht, trotzdem standen für uns noch eine Plätze zur Wahl. Den Gästen bietet sich ein schöner Blick auf das Haff und die Boote. Blick zum Haff
Kurz nachdem wir Platz genommen hatten reichte uns ein Mitarbeiter mit kaum wahrnehmbarer Begrüßung die Speisekarte mit typischen Gerichten die der Deutsche wohl erwartet. Auch hier leider keine Kreativität.
Da wir für abends einen Tisch in einem Fischrestaurant reserviert hatten, sollte es jetzt mal was anderes als Fisch sein.
Die über mehrere Tage auf der Schiefertafel angebotenen „Spaghetti mit Wenusmuscheln“ konnten mit daher nicht reizen. „Der hellste Stern am Firmament“ hat hier wohl die Venus missbraucht. Arme Venus!
Kaum die Karten aufgeschlagen, wollte der Serviceherr schon die Speisen aufnehmen. Wenigstens die Getränke wussten wir schon. 1 Jever Fun, 0,3 l - € 2,70 und 1 Mineralwasser, 0,2 l - € 2,30.
Die Getränke wurden kurz darauf serviert und wir gaben unsere Speisen auf.
Ich entschied mit für Spaghetti Aglio Olio mit scharfen Peperoni - € 8,90.
Für meinen Mann die Pizza Salami, ebenfalls € 8,90 in der Einheitsgöße. Damit wir uns auch den restlichen Tag noch gut riechen mochten, bat er um Knoblauch auf der Pizza.
Sehr schnell kamen unsere Speisen. „Buon appetito“ hingenuschelt, den Gast nicht angesehen. Da kann man dann auch ganz drauf verzichten.
Die Pizza von normaler Größe, knusprig gebacken. Ansonsten eine Standardpizza mit Trockenstreukräutern, ohne nennenswerte Geschmackserlebnisse. Salamipizza
Der Knoblauch, in Scheiben geschnitten auf der Pizza, war zur geschmacklichen Verbesserung eine gute Idee gewesen.
Meine Spaghetti perfekt al dente. Eine sehr überschauliche Portion mit wenigen Peperonistücken und ein paar frischen Petersilienblattstückchen. Die Trockenkräuter fand ich hier einen Fehlgriff, ebenso überflüssig die Balsamico“verzierung“ am Tellerrand. Parmesan wurde nicht angeboten. Spaghetti Aglio Olio Rückblick: Einen perfekten Vergleich hatten wir wenige Tage zuvor in Tillmann Hahn’s Gasthaus: HAUSGEMACHTE Spaghetti Aglio Olio in doppelter Portionsgröße zu € 7,00. Dazu ein großzügiges Schälchen frisch geriebener Parmesan. Bester Service und sehr gepflegtes Ambiente inklusive!
Über die moderaten Preise im Montalbano wunderte ich mich kurz zuvor. Jetzt nicht mehr.
Und noch weniger, als ich kurz nach dem Zahlen den Rechnungsbeleg genauer ansah. Es wurde für den Knoblauch (max. 1 Zehe) zur Pizza tatsächlich € 1,50 berechnet. Der smarte Italiener der uns bediente hatte Glück, just in diesem Moment und bis zu unserem Aufbruch von der Bildfläche verschwunden zu sein!
Die Sauberkeit auf den Toiletten schwächelte deutlich. Überquellende Mülleimer, schlechte Belüftung etc.
Dem gleichen Inhaber gehört ein weiteres italienisches Restaurant in Rerik. Das San Remo. Gut, dass wir dies wussten. Es befand sich ganz in der Nähe unserer Ferienwohnung.
Selbstverständlich besuchten wir dieses Restaurant NICHT.
Selbstverständlich klärten wir auch meine Freundin, die zur Zeit in Rerik Urlaub mit ihrer Familie macht, wir über den Tourinepp auf.
Schade. Tolle Lage, wenig Leistung.
Strandtag und schwimmen macht bekanntlich hungrig. Warum ausgerechnet mein Mann hungrig war, verstehe ich daher nicht. Ihm war die Ostsee mit inzwischen 16 Grad (immerhin eine Steigerung um 2 Grad innerhalb weniger Tage!) zu kalt.
Wir machten uns mittags auf den Weg zum Salzhaff. Hier findet sich in Rerik die gebündelte gastronomische Auswahl.
In Rerik sind sich die deutschen Gastronomen einig: Auf den Speisekarten finden sich fast überall fast identische Speisen samt Beilagen. So wird es für die Gäste leider schnell langweilig.... mehr lesen
2.0 stars -
"Darf’s ein bisschen mehr sein? Nein, nicht für € 1,50!" PetraIOStrandtag und schwimmen macht bekanntlich hungrig. Warum ausgerechnet mein Mann hungrig war, verstehe ich daher nicht. Ihm war die Ostsee mit inzwischen 16 Grad (immerhin eine Steigerung um 2 Grad innerhalb weniger Tage!) zu kalt.
Wir machten uns mittags auf den Weg zum Salzhaff. Hier findet sich in Rerik die gebündelte gastronomische Auswahl.
In Rerik sind sich die deutschen Gastronomen einig: Auf den Speisekarten finden sich fast überall fast identische Speisen samt Beilagen. So wird es für die Gäste leider schnell langweilig.
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Mit kühlen Getränken im Rucksack fuhren wir nach Bundenbach und parkten am Forellenhof. Von hier starteten wir den Wanderweg Traumschleife "Hahnenbachtaltour" zur Mittagszeit. Ca. 10 km lang ist die Strecke, ein lockeres Sonntagsprogramm… dachten wir.
Die Gegend um Budenbach ist geprägt vom Schiefer. Und vom Schieferabbau und der Weiterverarbeitung des Schiefers leben hier heute noch viele Menschen.
Durch weitgehend unberührte Natur geht es an der Burgruine Schmidtburg vorbei.
Schließlich erreichten wir das Besucherbergwerk Herrenberg. Schnell schlossen wir uns einer Führung durch das Schieferbergwerkes an.
Einheimische auf Touritour. Es interessierte uns natürlich, aber bei der Hitze war einfach die Temperatur von 8 Grad im Berg sehr verlockend.
Nach der interessanten Führung freuten wir uns dann tatsächlich wieder auf die Wärme „über Tage“.
Direkt neben dem Bergwerk befindet sich die Bergmannsschänke. Diese ist einfach, hell und gepflegt eingerichtet.
Neben der Theke hängt die Speise und Getränketafel mit kleinem Angebot und fairen Preisen.
An der Theke gibt man seine Wünsche auf und kann das Bestellte gleich mitnehmen (sofern es nicht erst frisch zubereitet wird). So konnte mein Mann den Kaffee und ein ordentliches Stück Bienenstich gleich mitnehmen.
Und ich mein alkoholfreies Bier. Knusprig heiße Pommes wurden mir vom netten Herrn wenig später nach draußen gebracht.
Außen stehen zahlreiche Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Mit tollem Blick ins Hahnenbachtal.
Eine Spießbratenhütte darf natürlich hier nicht fehlen, bei unserem Besuch brannte allerdings kein Buchenholzfeuer und somit lag auch kein aromatischer Spießbratenduft in der Luft. Die Ganzjahresbestuhlung ist schon sehr in die Jahre gekommen. Vermutlich ist hier die Verbandsgemeinde zuständig und es wird wohl an fehlenden Mitteln liegen, hier dringende Reparaturen (z. B. kaputte Holzlatten der Bänke) durchzuführen. Schade. Gepflegter würde bei den Besuchern einen besseren Eindruck machen.
Mein Mann lobte den guten Kaffee und den frischen Bienenstich.
Meine Pommes waren halt Pommes, gab nix zu meckern. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich.
Das war hier eine nette Unterbrechung unserer kleinen Wanderung. Und die Wanderung dehnte sich dann leider noch aus. Ca. 2 km vor dem Forellenhof bemerkten wir, dass die Tasche unserer Kamera fehlte. Die Kamera hatten wir, aber Tasche samt Ersatzakkus und Speicherkarten war nicht da. Also fast die halbe Strecke zurück. Auf der Bank die ich vermutete lag sie nicht. So wurden aus 10 km fast 20 km.
Am nächsten Tag klärte sich nach einem Anruf in der Bergmannschänke alles auf: Tasche da, zur Abholung bereit, alles drin.