Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934408x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 26.03.2019 2019-03-26| Aktualisiert am
01.03.2025
Das Bistro / Café Treibhaus gibt es schon seit 1985.
Am vergangenen Samstag kam es mir so vor, als ob seit 1985 die Speise- und Getränkekarten des Hauses nicht ersetzt, geschweige denn gereinigt wurden. Nur die Preise waren aktuell.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Birkenfelder Tongrube wollten wir eine kleine Rast einlegen. Viel Auswahl gibt es in Birkenfeld nicht. Bei sonnigem Wetter einladend die Außenplätze des Treibhauses.
Mein Mann folgte der unlustigen jungen Bedienung ins Bistro zur Kuchenauswahl. .
Kurz vorher frage mich diese Dame nach meinem Getränkewunsch. Das Angebot war mir unbekannt, ich fragte nach der Getränkekarte.
Grober Fehler. Denn eigentlich war mir noch nach einem kleinen Häppchen.
Die Karte aufgeschlagen verging mir der Appetit. So eine dreckige Speisekarte (alle Seiten) hatte ich noch nie erlebt. Keine appetitliche Karte
Da blieb nur noch ein Pfefferminztee.
Mein nichtsahnender Mann hatte sich inzwischen an der Kuchentheke ein Stück Eierlikörkuchen ausgesucht. Dieser ok und ohne spätere Unverträglichkeiten (meine Bedenken).
Kaffee und Teebeutel-Pfefferminztee ok.
Beim Zahlen fragte ich die Servicemitarbeiterin, ob sie ab und zu mal in die Karte schaut? "Jaaa... warum?"
Ich verriet ihr die dreckige Lösung. Weg war sie. Wir werden nicht nachsehen, ob sich hier was geändert hat.
Das Bistro / Café Treibhaus gibt es schon seit 1985.
Am vergangenen Samstag kam es mir so vor, als ob seit 1985 die Speise- und Getränkekarten des Hauses nicht ersetzt, geschweige denn gereinigt wurden. Nur die Preise waren aktuell.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Birkenfelder Tongrube wollten wir eine kleine Rast einlegen. Viel Auswahl gibt es in Birkenfeld nicht. Bei sonnigem Wetter einladend die Außenplätze des Treibhauses.
Mein Mann folgte der unlustigen jungen Bedienung ins Bistro zur Kuchenauswahl.
Kurz vorher frage... mehr lesen
stars -
"Siffigste Speise- und Getränkekarte die ich je erlebte" PetraIODas Bistro / Café Treibhaus gibt es schon seit 1985.
Am vergangenen Samstag kam es mir so vor, als ob seit 1985 die Speise- und Getränkekarten des Hauses nicht ersetzt, geschweige denn gereinigt wurden. Nur die Preise waren aktuell.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Birkenfelder Tongrube wollten wir eine kleine Rast einlegen. Viel Auswahl gibt es in Birkenfeld nicht. Bei sonnigem Wetter einladend die Außenplätze des Treibhauses.
Mein Mann folgte der unlustigen jungen Bedienung ins Bistro zur Kuchenauswahl.
Kurz vorher frage
Besucht am 28.02.2019Besuchszeit: Mittagessen 5 Personen
Vom Restaurant „Yade“ sprechen die Einheimischen wohl nie. Man geht zu „Hasan“. Ihn kennt hier jeder und er ist beliebt. Er unterstützt den heimischen Jugendsport und bereitet auch schon mal, zur nächtlichen Stunde, hungrigen (und wohl nicht mehr durstigen) Kneipengängern eine Pfanne Rührei.
Hasan und seine beiden Schwestern Dilber und Canê gründeten vor fast 2 Jahrzehnten das türkische Restaurant mit Abhol- und Lieferservice. Man kennt sie nur freundlich und gut gelaunt.
Schnell reichte der Platz nicht mehr und es wurde umgebaut. Inzwischen stehen im Erdgeschoss und in der 1. Etage des Fachwerkhauses gepflegte und helle Plätze für die Gäste bereit. Außerdem auch einige Außenplätze an der verkehrsberuhigten Meisenheimer Geschäftsstraße.
Ja, Döner fehlt in diesem türkischstämmigen Restaurant nicht. Außerdem gibt es Pizza, Pasta, Salate, Schnitzel und Geflügelgerichte. Frische Zutaten und faire Preise überzeugen. Für Schüler gibt es dienstags – freitags zur Mittagszeit günstige Schülermenüs. .
Aber der Reihe nach:
Unser Kollege hatte die gute Idee, seinen Geburtstag mal nicht im Betrieb zu feiern. Er reservierte für uns bei Hasan. Super Idee für unsere Mittagspause! Und so machte sich unsere 5-köpfige Abteilung bei strahlendem Sonnenschein am „dicken Donnerstag“ einen kurzen Spaziergang zu Hasan. Zu Fuß macht Sinn, Parkplätze sind in dieser Hauptgeschäftsstraße dünn gesäht.
Wir wurden freundlich von einer der Schwestern begrüßt und durften wählen, ob wir unten oder in der 1. Etage sitzen möchten. Wir blieben im Erdgeschoss.
Unsere Getränke bestellten wir gleich und diese wurden kurz darauf serviert.
Die Karte lag bereit und wir stöberten kurz.
Das Mittagsmenü (Di. – Fr.) machte als tolles Angebot 3 x das Rennen: Kleine Pizza (26 cm) mit Beilagensalat und 1 alkoholfreien Getränk (0,2 l – keine Säfte) - € 9,50!
Hasan nahm die Speisen auf. Auch ich entschied mich für dieses Angebot.
Meist wähle ich hier die wirklich tolle vegetarische Pizza mit frischem Gemüse.
Dieses Mal durfte es die Pizza Sonneninsel mit Spinat, Gorgonzola und Vorderschinken sein. Für mich wurde der Schinken problemlos in frische Champignons getauscht.
Die beiden anderen Kollegen wählten von der regulären Karte eine große Pizza. Was für sie den Nachteil hatte, dass sie uns 3 Mittagsmenülern erst einmal beim Essen unseres bunten und knackigen gemischten Salates mit Joghurtdressing zuschauen durften. Frischer Beilagensalat
Alles sehr frisch und ohne jede welke Stelle.
Wenig später (= Mittagspausengerecht) wurden 3 gar nicht so kleine und 2 große Pizzen dampfend heiß serviert.
Das Restaurant zeichnet sich besonders durch konstante gute Qualität aus.
Die Pizza Sonneninsel kannte ich auch schon. Luftig krosser Teig, die Pizza gut belegt und gewürzt. Pizza Sonneninsel
Und türkisch-typisch: Käse obenauf.
Zu Fünft waren wir sehr zufrieden. Zahlen ging flott und dies überließen wir gerne unserem einladenden Kollegen!
Das größte Lob an das Yade-Team ist schon etwas länger her und stammt nicht von mir.
Mein Mann und ich waren im Meisenheimer Hof (Auszeichnungen: JRE, Bib Gourmand, Gault MiIllau, Feinschmecker, Gusto, Schlemmeratlas, Der grosse Guide, Varta) zum Abendessen. Dort kamen wir mit einem ortsansässigen Ehepaar ins Gespräch über die Gastronomie im Umkreis. Gute Küche war auch ihnen wichtig. Dann die Aussage: Und wenn es mal schnell unkompliziert und gut sein soll, gehen wir zum Hasan!
Na dann! Weiter so!
Vom Restaurant „Yade“ sprechen die Einheimischen wohl nie. Man geht zu „Hasan“. Ihn kennt hier jeder und er ist beliebt. Er unterstützt den heimischen Jugendsport und bereitet auch schon mal, zur nächtlichen Stunde, hungrigen (und wohl nicht mehr durstigen) Kneipengängern eine Pfanne Rührei.
Hasan und seine beiden Schwestern Dilber und Canê gründeten vor fast 2 Jahrzehnten das türkische Restaurant mit Abhol- und Lieferservice. Man kennt sie nur freundlich und gut gelaunt.
Schnell reichte der Platz nicht mehr und es wurde... mehr lesen
4.0 stars -
"Seit ca. 20 Jahren ein beliebter und erfolgreicher Treffpunkt!" PetraIOVom Restaurant „Yade“ sprechen die Einheimischen wohl nie. Man geht zu „Hasan“. Ihn kennt hier jeder und er ist beliebt. Er unterstützt den heimischen Jugendsport und bereitet auch schon mal, zur nächtlichen Stunde, hungrigen (und wohl nicht mehr durstigen) Kneipengängern eine Pfanne Rührei.
Hasan und seine beiden Schwestern Dilber und Canê gründeten vor fast 2 Jahrzehnten das türkische Restaurant mit Abhol- und Lieferservice. Man kennt sie nur freundlich und gut gelaunt.
Schnell reichte der Platz nicht mehr und es wurde
"Der Gastronom Franco Soravia zieht sich Ende Januar aus dem „1A“ zurück. 1989 hatte er in der Pirmasenser Straße 1a das Restaurant mit Eisdiele eröffnet. Nach genau 30 Jahren wird sich der Italiener aus dem Geschäft zurückziehen. Nach einer kurzen Pause soll das Restaurant 1A an gleicher Stelle weitergeführt werden. Mit 71 Jahren habe er ein Recht auf Ruhestand, so der Gastronom im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Ein Restaurant wie das 1A mit gehobener italienisch-deutscher Küche verlange Einsatz und Motivation. Jetzt, wo er Opa sei und sein Enkelsohn Valentino zu sprechen beginne, habe er ein neues Glück gefunden. „Ich möchte einfach mal abschalten. Morgens aufstehen und Kaffee trinken. Mal gar nichts machen und mich am Leben erfreuen. Denn das Leben ist so kurz.“
Entgegen dem Bericht sieht es nicht so aus, als ob das Restaurant 1A nach einer Pause weitergeführt wird. In den Fenster hängen Schilder "zu verpachten".
Bleibt nur noch, Herrn Soravia einen verdienten und gesunden Ruhestand zu wünschen!
Bei meinem heutigen Besuch in Kaiserslautern überraschte mich ein dunkles und leeres Restaurant 1A.
Bei meinen Besuchen war ich immer ein zufriedener Gast.
Ein Bericht der Rheinpfalz klärt auf:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern/artikel/kaiserslautern-ende-einer-aera-im-restaurant-1a/
"Der Gastronom Franco Soravia zieht sich Ende Januar aus dem „1A“ zurück. 1989 hatte er in der Pirmasenser Straße 1a das Restaurant mit Eisdiele eröffnet. Nach genau 30 Jahren wird sich der Italiener aus dem Geschäft zurückziehen. Nach einer kurzen Pause soll das Restaurant 1A an gleicher Stelle weitergeführt werden. Mit 71 Jahren... mehr lesen
Eins A
Eins A€-€€€Restaurant, Cafe, Eiscafe063163059Pirmasenser Straße 1a, 67655 Kaiserslautern
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"Schade... Eine Ära ist zu Ende..." PetraIOBei meinem heutigen Besuch in Kaiserslautern überraschte mich ein dunkles und leeres Restaurant 1A.
Bei meinen Besuchen war ich immer ein zufriedener Gast.
Ein Bericht der Rheinpfalz klärt auf:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern/artikel/kaiserslautern-ende-einer-aera-im-restaurant-1a/
"Der Gastronom Franco Soravia zieht sich Ende Januar aus dem „1A“ zurück. 1989 hatte er in der Pirmasenser Straße 1a das Restaurant mit Eisdiele eröffnet. Nach genau 30 Jahren wird sich der Italiener aus dem Geschäft zurückziehen. Nach einer kurzen Pause soll das Restaurant 1A an gleicher Stelle weitergeführt werden. Mit 71 Jahren
Geschrieben am 17.03.2019 2019-03-17| Aktualisiert am
18.03.2019
Besucht am 24.02.20192 Personen
Rechnungsbetrag: 19 EUR
… in Göttschied!
Süß (mein Mann) und Herzhaft (ich) wollten das wunderbare Frühlingswetter genießen. Eine kleine heimische Wanderung durchs Ringelbachtal passte an diesem sonnigen Sonntag.
Und wie ist immer bei mir ist: Wandern macht bierdurstig! Das passiert mir sonst nur in meiner Heimatstadt Düsseldorf.
Da machte es sich ausgesprochen gut, dass der Wanderparkplatz in der Nähe der Flugplatzgaststätte liegt. Aus der Luft
Diese ist durchgehend geöffnet und durchgängig immer gut besucht.
Und an diesem „Alles-muss-raus-Schönwettertag“ bestens besucht! Selbst die Terrasse, noch halb im Winterschlaf, war bereits gut besucht. Blick zum Flugplatz
Irgendwie betreten wir das Restaurant immer durch den Hintereingang. Dies liegt wohl daran, dass wir hier mit meinem Vater im Rollstuhl nur eine Stufe überwinden müssen.
Also rein in die gutbürgerliche Stube. Diese wurde seit unserem letzten Besuch etwas renoviert.
Schnell war klar: Keine Chance auf einen freien Platz! Und dies am Nachmittag. Also nahmen wir draußen Platz. Gute frische Luft, freie Sicht auf den regen Flugbetrieb der Sportflieger. Es gibt sogar einen GastroGuide-Kollegen, der hier schon mindestens 1x einflog und einen Beitrag schrieb!
Bekannt ist die Flugplatzgaststätte seit Jahrzehnten für hervorragende Spießbratengerichte.
Flieger bestellen schon mal aus der Luft die Gerichte vom Buchenholzgrill, z. B. Sierra - Schweinekamm saftig gebraten Lima - eine ganze Schweinelende, zart und mager Romeo - das Roastbeef für Kenner Foxtrott - zartes Rinderfilet
Johann Lafer flog hier auch schon ein. Er wollte wohl mal gut essen, besinnt sich ja gerade mit aktuellem neuen Konzept.
Schnell war klar: Die Gaststätte wurde an diesem Tag völlig von den Ausflüglern überrannt und der Außenbetrieb war sicherlich nicht eingeplant. Die Speisekarte holte ich daher in der Gastwirtschaft und mein Mann nahm die Kuchentheke in Augenschein.
Ein junger und sehr freundlicher Serviceherr kam nach der erwarteten längeren Wartezeit zu unserem Tisch. Eine weitere junge Dame war auch im Team. Die seit sicherlich Jahrzehnten erfahrene Flugplatzservicedame hatte wohl frei.
Für meinen Süßen: 1 Kännchen Kaffee - € 3,80 und 1 Stück Pfirsischtorte.
Für die Herzhafte: 1 Pils, 0,3 l - € 2,50 und das Spießbratenbrot € 8,80
Service und Küche gaben sicherlich alles. Aber es dauerte ewig. Dies werde ich bei der Punktevergabe nicht berücksichtigen. Wir sind keine Stammgäste, waren aber schon oft hier. So lange wartet man hier in der Regel nicht. Das war einwandfreie Wetterüberrumpelung an diesem Tag.
Mein Mann wurde vorab versorgt. Der Kuchen mit luftigem Biskuitboden, Pfirsich und Sahne- / Frischkäsecreme (? Ich habe nicht probiert) war gut und sah gut aus. Der Boden allerdings nicht ganz so saftig wie er aussah. Pfirsischtorte
Zur Entschädigung landete der Flieger, eigentlich den Kaffee begleitend, vorm Kuchen. Dem Keksflieger fehlte meinem Mann die Sahnehaube und schwubbs… war der Flieger in meinem Mund gelandet und meine Rettung für die Wartezeit. Fliegerlandung an Pfirschtorte
Dann wurde mir das auf der Speisekarte schlicht beschriebenes Spießbratenbrot serviert.
Sehr nett sah die regionale Spezialität in erkalteter Form aus! Das Warten hatte sich gelohnt.
Fein aufgeschnitten und ausreichend belegte der safige und gut gewürzte Spießbraten das Brot.
Erfreut war ich sehr über die auf der Karte nicht benannten „Zugaben“ in Form von frischen roten Zwiebeln, Gewürzgurke, Rettich- und Karottensalat. Spießbratenbrot
So gut wie es aussah war es auch. Bis auf das Brot. Leider fehlte es diesem an „Kruste und Krume“. Frisch war es, aber ich vermute vorgeschnittenes Brot von „wohheißwoher“.
Mein wirklicher Kritikpunkt: Dieses Restaurant ist eines der richtig gut besuchten Restaurants in Idar-Oberstein.
Mein Gruß an die erfahrene Wirtin Helga:
Wenn hier kein Geld verdient wird, läuft was aus der Flugbahn. Wenn hier kein Gewinn erwirtschaftet würde, gäbe es das Restaurant nicht seit Jahrzehnten!
Flieger und Touristen sollten mit regionalen Produkten willkommen geheißen werden. Dazu gehört nicht nur
Spießbraten und Rettich.
- Einen guten heimischen Bäcker (z. B. Bäckerei Fickinger, Monzingen) an Bord nehmen?
- Regionale tolle Produkte, z. B. von SooNahe, anbieten?
Die Sonne ging schlafen, es wurde schnell kühl. Zum Zahlen gingen wir ins Restaurant und wurden freundlich verabschiedet. Und nahmen mal den offiziellen Ausgang zur Vorderseite.
Hoffentlich wird mein nächster Besuch mein langersehnter Segelflug! Zusehen beim Starten und Landen der Flieger ist ja ganz nett, aber in die Heimatluft möchte ich auch mal gehen!
Noch ein Tipp: Am 11. und 12. (Muttertag) Mai findet auf dem Flugplatz wieder das internationale Drachenfest statt. Drachenfest
Nicht nur für Kinder ein Fest!
… in Göttschied!
Süß (mein Mann) und Herzhaft (ich) wollten das wunderbare Frühlingswetter genießen. Eine kleine heimische Wanderung durchs Ringelbachtal passte an diesem sonnigen Sonntag.
Und wie ist immer bei mir ist: Wandern macht bierdurstig! Das passiert mir sonst nur in meiner Heimatstadt Düsseldorf.
Da machte es sich ausgesprochen gut, dass der Wanderparkplatz in der Nähe der Flugplatzgaststätte liegt.
Diese ist durchgehend geöffnet und durchgängig immer gut besucht.
Und an diesem „Alles-muss-raus-Schönwettertag“ bestens besucht! Selbst die Terrasse, noch halb im Winterschlaf, war bereits... mehr lesen
3.0 stars -
"Kleines Update: Flieger, zeig‘ mir die Sonne…" PetraIO… in Göttschied!
Süß (mein Mann) und Herzhaft (ich) wollten das wunderbare Frühlingswetter genießen. Eine kleine heimische Wanderung durchs Ringelbachtal passte an diesem sonnigen Sonntag.
Und wie ist immer bei mir ist: Wandern macht bierdurstig! Das passiert mir sonst nur in meiner Heimatstadt Düsseldorf.
Da machte es sich ausgesprochen gut, dass der Wanderparkplatz in der Nähe der Flugplatzgaststätte liegt.
Diese ist durchgehend geöffnet und durchgängig immer gut besucht.
Und an diesem „Alles-muss-raus-Schönwettertag“ bestens besucht! Selbst die Terrasse, noch halb im Winterschlaf, war bereits
Geschrieben am 09.03.2019 2019-03-09| Aktualisiert am
09.03.2019
... ist nur während der Freibadsaison (je nach Witterung von Mitte Mai bis Mitte September) geöffnet!
Das kleine gepflegte Freibad an der Bundesstraße B270, umgeben von Wald und Wiesen. Mitten im Grünen
Vor einigen Jahren stand auch dieses schöne Schwimmbad kurz vor dem Aus.
Zum Glück wurde nicht geschlossen, sondern saniert. Viele ehrenamtliche Helfer trugen zur Wiedereröffnung 2015 bei.
Seit 1980 besuche ich das Schwimmbad in jeder Saison. Vor der Erneuerung und bei den vorherigen Imbissbetreibern hatte ich beim Schwimmen oft das Gefühl in der Fritteuse zu schwimmen. Der Fettgeruch war selbst im viele Meter entfernten Schwimmbecken deutlich zu riechen.
Die neuen Betreiber haben es geschafft, mit vielen Ideen und Leidenschaft, aus dem Imbiss ein Bistro mit Biergarten zu schaffen. Frische Farben, ein Zelt, ein überdachter Bereich mit Chillecke im Eingangsbereich, Plätze im Freien mit ausreichend Sonnenschirmen. Und beim Schwimmen zieht auch kein Fettdunst mehr über's Becken. Blick Richtung Bistro
Die Betreiber, Bea und Uwe, sind auch für den Eintritt ins Schwimmbad zuständig. Jeder Besucher wird herzlich begrüßt.
Das Bistro hat sich über die letzten 3 Jahre super entwickelt. Sonntags wird ein Sonntagsmenü angeboten, oft gutbürgerliche Braten mit Beilagen zum vernünftigen Preis. Das lädt natürlich besonders Familien ein!
Das Schwimmbad ist inzwischen ein Treffpunkt auch für "Nichtschwimmer" (die dann natürlich auch keinen Eintritt zahlen müssen) geworden. Denn in dem kleinen Ort gibt es sonst kein Gasthaus mehr. Und so wundert es mich nicht, dass bis nachts geöffnet ist! Hier wird kein Nachbar gestört.
Es stand auch einmal zur Diskussion, die Gebäude am Eingangsbereich zu sanieren. Ich könnte mir gut vorstellen, hier dauerhaft über das ganze Jahr eine Gastronomie einzubinden. Die Lage ist günstig, weit und breit keine Konkurrenz und Parkplätze direkt für dem Gebäude.
Ich wünsche Bea und Uwe weiter viel Erfolg und freue mich auf die neue Freibadsaison.
Und dann werde ich auch nach dem Feierabendschwimmend auch das Bistro mal besuchen.
... ist nur während der Freibadsaison (je nach Witterung von Mitte Mai bis Mitte September) geöffnet!
Das kleine gepflegte Freibad an der Bundesstraße B270, umgeben von Wald und Wiesen.
Vor einigen Jahren stand auch dieses schöne Schwimmbad kurz vor dem Aus.
Zum Glück wurde nicht geschlossen, sondern saniert. Viele ehrenamtliche Helfer trugen zur Wiedereröffnung 2015 bei.
Seit 1980 besuche ich das Schwimmbad in jeder Saison. Vor der Erneuerung und bei den vorherigen Imbissbetreibern hatte ich beim Schwimmen oft das Gefühl in der... mehr lesen
Rüllbergbad
Rüllbergbad€-€€€Restaurant, Schnellrestaurant, Gasthaus, Lieferdienst, Bistro, Bar, Cafe, Cafebar, Cocktailbar, Eiscafe, Pub, Kneipe, Weinstu06788289In der Hohl 1, 67745 Grumbach
stars -
"Die einzige Gastronomie in Grumbach..." PetraIO... ist nur während der Freibadsaison (je nach Witterung von Mitte Mai bis Mitte September) geöffnet!
Das kleine gepflegte Freibad an der Bundesstraße B270, umgeben von Wald und Wiesen.
Vor einigen Jahren stand auch dieses schöne Schwimmbad kurz vor dem Aus.
Zum Glück wurde nicht geschlossen, sondern saniert. Viele ehrenamtliche Helfer trugen zur Wiedereröffnung 2015 bei.
Seit 1980 besuche ich das Schwimmbad in jeder Saison. Vor der Erneuerung und bei den vorherigen Imbissbetreibern hatte ich beim Schwimmen oft das Gefühl in der
Geschrieben am 03.03.2019 2019-03-03| Aktualisiert am
04.03.2019
… das schützt vor einer Enttäuschung.
Es ist gut 3 Jahre her, als in einem Fernsehbeitrag das Druckwasserwerk vorgestellt wurde. Kurz darauf stellte GastroGuidekollege Turbo einen Beitrag zu diesem Haus ein.
Das Druckwasserwerk wollte ich unbedingt mal besuchen. Die Küche dort in unserem Sinne, ebenso aber reizte mich das denkmalgschützte Maschinengebäude aus dem Jahr 1899.
Ich hatte einen Termin in Frankfurt, mein Mann begleitete mich. Das Druckwasserwerk mit eigenen kostenlosen Parkplätzen lag günstig für ein frühes Abendessen und anschließender Heimfahrt.
Bei top Februarwetter trafen wir kurz nach 17.00 Uhr an diesem Montag am Mainufer ein und parkten am Druckwasserwerk. .
Was wir von außen sahen, gefiel uns schon ausgesprochen gut. Die Eingangstüre einladend geöffnet und ich scherzte zu meinem Mann: „Da steht ein Schild: Heute geschlossene Gesellschaft!“ Er: „Wo?“ Ich: „Veräppelt!“
Reserviert hatte ich nicht, ich war nicht sicher, ob es an diesem Montag alles zeitlich so hinhaut. Und montags ist ja nicht der beliebteste Ausgehtag. .
Wir betraten das Restaurant, ein großer Raum, das wusste ich. Aber nicht so riesig wie erwartet. Schön. Und alles so schön eingedeckt. Und noch kein Gast da. .
Sofort begrüßte uns ein netter Servicemitarbeiter und ich fragte nach einem Tisch für uns.
Antwort: „Das tut mir sehr leid, wir haben heute eine geschlossene Gesellschaft! Bei uns sollten sie immer reservieren. Wir haben sehr oft Gesellschaften.“
So schade es war, wir mussten lachen. Wenige Sekunden vorher noch gealbert, jetzt war es leider Ernst.
Beim nächsten Anlauf, den wir mit Sicherheit unternehmen, werde ich auf jeden Fall vorher anrufen!
… das schützt vor einer Enttäuschung.
Es ist gut 3 Jahre her, als in einem Fernsehbeitrag das Druckwasserwerk vorgestellt wurde. Kurz darauf stellte GastroGuidekollege Turbo einen Beitrag zu diesem Haus ein.
Das Druckwasserwerk wollte ich unbedingt mal besuchen. Die Küche dort in unserem Sinne, ebenso aber reizte mich das denkmalgschützte Maschinengebäude aus dem Jahr 1899.
Ich hatte einen Termin in Frankfurt, mein Mann begleitete mich. Das Druckwasserwerk mit eigenen kostenlosen Parkplätzen lag günstig für ein frühes Abendessen und anschließender Heimfahrt.
Bei... mehr lesen
Druckwasserwerk
Druckwasserwerk€-€€€Restaurant069256287700Rotfeder Ring 16, 60327 Frankfurt am Main
stars -
"Unbedingt reservieren…" PetraIO… das schützt vor einer Enttäuschung.
Es ist gut 3 Jahre her, als in einem Fernsehbeitrag das Druckwasserwerk vorgestellt wurde. Kurz darauf stellte GastroGuidekollege Turbo einen Beitrag zu diesem Haus ein.
Das Druckwasserwerk wollte ich unbedingt mal besuchen. Die Küche dort in unserem Sinne, ebenso aber reizte mich das denkmalgschützte Maschinengebäude aus dem Jahr 1899.
Ich hatte einen Termin in Frankfurt, mein Mann begleitete mich. Das Druckwasserwerk mit eigenen kostenlosen Parkplätzen lag günstig für ein frühes Abendessen und anschließender Heimfahrt.
Bei
Geschrieben am 01.03.2019 2019-03-01| Aktualisiert am
01.03.2019
Besucht am 14.02.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
… und sicherlich ärgerlich, wenn der Inhaber nach noch nicht einmal 1 Jahr feststellen muss: „Das Restaurant ist zu klein!“ Jedenfalls kam es uns so bei unseren beiden Besuchen vor.
Idar-Oberstein hat viel zu bieten: Leerstand.
Im Dezember entdeckten wir im Stadtteil Idar „Mandos – Orientalische Spezialitäten“.
Es war Sonntag, der Ruhetag des Restaurants. Frisch und komplett renoviert und sehr gepflegt sah es aus.
Facebookseite im Internet und schon einige positive Googlebewertungen. So bald wie möglich, wollten wir hier mal hin.
Die orientalische Küche mögen wir, eine genaue Herkunft konnte ich aber nicht herausfinden.
Bis zum Valentinstag dauerte es dann doch mit unserem Besuch. Klar war: Das Mandos ist kein Restaurant für den romantischen Gourmetabend. Zum Angebot gehört auch, das Essen zu bestellen und abzuholen.
Mit einer megadicken Erkältung und entsprechend verkrüppelten Geschmackssinnen kümmerte ich seit einigen Tagen. Valentinstag, nicht selbst kochen und vielleicht noch würzige Küche die zu mir durchdringt? Das Mandos fiel mir ein. Einfach kurz essen gehen und danach auf die heimische Couch, mit Balsamtaschentüchern und Hustentee, war der Plan.
Da das Restaurant sehr klein ist, innen ca. 24 Sitzplätze, reservierte ich mittags telefonisch. Die Dame am Telefon war sehr freundlich. Die Reservierung kein Fehler, wie sich herausstellte.
Am frühen Abend trafen wir ein. Ein junger Mitarbeiter begrüßte uns freundlich und wies uns den reservierten Tisch am Fenster. Es waren schon einige Gäste da. Wenig später waren alle Tische belegt. Einige Gäste holten Ihre telefonisch bestellten Speisen ab. In dem kleinen Restaurant ist dies etwas ungemütlich. Nicht schlimm, wohl jedem Gast ist vorher klar: Hier geht es nicht romantisch oder gehoben zu.
Klein, Bistrostil, sehr gepflegt, sauber, durchdacht, bequeme Bestuhlung, gute Beleuchtung, frische Frühlingsboten auf dem Tisch, Kerze im Windlicht. Gepflegt modern zum Wohlfühlen, aber nicht orientalisch. Aber auch im Orient dreht sich die Welt. .
Die ordentlich gebundenen Speisekarten wurden gereicht und wir durften stöbern. Die Karte ist nicht klassisch in Vor- und Hauptspeisen unterteilt. Sie lädt ein zum probieren, kombinieren und teilen. Zusätzlich wurden aktuelle Gerichte auf der großen Schiefertafel angeboten.
Unsere Bestellung: Schwollener Mineralwasser, 0, 33 l - € 1,90. In der Plastikflasche mit 2 Gläsern serviert. 2 x trockener Weißwein (Nahe), 0,2 l - € ?? Ca. 4,00.
Es wurde ein anderer Wein als auf der Karte serviert. Auch so angekündigt. Leider gab es keinen detaillierten Rechnungsbeleg. Der Wein war gut, jedoch für unseren Geschmack mit etwas zu viel Restsüße. Wir fanden es aber positiv, dass Naheweine angeboten wurden, daher unsere Wahl. Die Weinauswahl ist klein. Deutschland (Nahe), Spanien und Italien sind in rot und weiß mit insgesamt 5 Weinen vertreten. Alle in Bio-Qualität.
Unsere Speisen:
Als Vorspeise teilten wir uns die Mando’s Platte Eine kleine Reise durch unsere Vorspeisendipps: Je eine kleine Portion Hummus, Baba Ganuj, Knobi-Dipp, hochwertiges Olivenöl, ofenfrisches Fladenbrot - € 5,90 Extra Fladenbrot - € 1,20
Auf einem schönen und unterteilten Teller wurde serviert, garniert mit Essiggurke und Tomate. Mando’s Platte
Wir probierten uns durch Kichererbsen-, Auberginen- und Knobidipp. Alles gut und frisch. So sehr wir Knoblauch mögen, dieser Dipp war uns etwas zu „mayonnaiseig-schmierig-ölig“.
Das Fladenbrot (dem ich kein „hausgemacht“ gebe), war ok. Es wurde vor dem Servieren nochmals kurz im Ofen aufgebacken, das war gut.
Danach gab es für meinen Mann von der Tafel: Thunfischsalat - € 8,90. Eine reichliche Portion Thunfisch mit klein geschnittenen Tomaten, Zwiebeln, Mais, frischer Petersilie und etwas Minze. Thunfischsalat
Gut gewürzt und mit Granatapfelsirup abgerundet.
Für meinen Geschmack kam es noch besser. Und der Geschmack kam trotz „Rüsselseuche“ durch: Blattspinatsalat mit aromatischen Tomaten, Lauchzwiebeln, frischer Pfefferminze, Olivenöl und Zitronensaft - € 7,50 Blattspinatsalat
Auf die „aromatischen“ Tomaten gehe ich mal nicht näher ein. Die brauchen noch ein paar Monate. Trotzdem war es ein toller Salat mit Erinnerungs- und Wiederholungswert. Frische Zutaten und eine klasse Kombination. Außer den angekündigten Zutaten, die Minze gefiel mir ganz besonders gut im Salat, war noch würzig mit Knoblauch, Granatapfelsirup und Chili abgeschmeckt.
Genau richtig für mich! Und richtig gut!
Bei den servierten Speisen zwischendurch die Frage vom Service und später auch vom überaus freundlichen Chef: „Schmeckt es ihnen?“ Sehr aufmerksam. Zwischendurch konnte ich den Servicemitarbeiter endlich fragen, woher der Inhaber (der überwiegend die Speisen zubereitet, man kann teilweise zusehen) stammt. Aus Syrien!
So funktioniert Integration. Ich weiß nicht, wie lange Familie Mando schon in Deutschland lebt. Aber Herr Mando spricht sehr gut deutsch, mit dem Mitarbeiter gab es auch keinerlei Verständigungsprobleme. Die Speisekarte: Mir fiel kein Fehler auf. Hier hat man sicherlich Hilfe angenommen. Und die Gäste: Überwiegend deutsch! Sicherlich geschickt das Restaurant als „Mandos – orientalische Spezialitäten“ zu bezeichnen. In unserer Region wäre es bei „syrische Spezialitäten“ vielleicht nicht so offen angenommen worden.
Zum Abschied gab es dann noch ein „Schokolädchen“ und natürlich die Rechnung.
Vorgestern dann unser zweiter Besuch ohne Reservierung. Glück gehabt, Platz gefunden. Das war aber knapp! Das kleine Restaurant wird offensichtlich sehr gut angenommen und die Qualität der frischen Speisen spricht sich rum. Zukünftig rufe ich vorher an. Es würde mich nicht wundern, wenn das Mando’s irgendwann in größere Räumlichkeiten umzieht.
Wieder waren wir sehr zufrieden.
Beim Fatusch-Salat (€ 8,50) hätte es etwas mehr der knusprigen Brotstückchen sein dürfen. Fatuschsalat
Auch die angekündigten Chiasamen haben wir nicht gefunden. An diesem Abend war richtig was los, ging vielleicht in der Hektik unter. Herr Mandos war alleine in der Küche.
Der Kichererbsensalat (€ 6,90) von der Schiefertafel, wieder sehr gut mit Minze abgeschmeckt: Sehr gut! 27.02.19: Kichererbsensalat
Favorit bleibt für mich der Blattspinatsalat… vielleicht mit ein paar Kichererbsen?
Die Falafel im Fladenbrot (€ 4,50) waren sehr gut, gingen aber leider im Wickel mit Salat etwas unter. 27.02.19: Falafel im Fladenbrot
Bei dem Preis und einer guten Portion will man aber nicht meckern.
Spezialität des Hauses sind wohl die Hähnchengerichte. Nichts für uns, es sei denn, das Geflügel wird auf Biohof der Dougs-Farm, http://www.dougsfarm.de, eingekauft. Wohl eher nicht.
Die knusprigen Hähnchen sahen an den Nebentischen gut aus. Knusprig frittiert oder vom Drehspieß gibt es die Hähnchengerichte.
Wir wünschen Familie Mandos viel Erfolg. Wir kommen gerne wieder. Nicht nur frische Zutaten zeichnen das Restaurant aus, auch absolute Freundlichkeit!
Beim Betrachten der Fotos sehen die Portionen nicht sehr groß aus. Das täuscht. Die Teller waren groß und es liegt wohl auch an der Aufnahme. Die Portionen + Preis/Leistung passten.
… und sicherlich ärgerlich, wenn der Inhaber nach noch nicht einmal 1 Jahr feststellen muss:
„Das Restaurant ist zu klein!“ Jedenfalls kam es uns so bei unseren beiden Besuchen vor.
Idar-Oberstein hat viel zu bieten: Leerstand.
Im Dezember entdeckten wir im Stadtteil Idar „Mandos – Orientalische Spezialitäten“.
Es war Sonntag, der Ruhetag des Restaurants. Frisch und komplett renoviert und sehr gepflegt sah es aus.
Facebookseite im Internet und schon einige positive Googlebewertungen. So bald wie möglich, wollten wir hier mal hin.
Die orientalische Küche... mehr lesen
Mando's Orientalische Spezialitäten
Mando's Orientalische Spezialitäten€-€€€Restaurant, Take Away067812179317Hauptstraße 58, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Gelungene Eröffnung 2018…" PetraIO… und sicherlich ärgerlich, wenn der Inhaber nach noch nicht einmal 1 Jahr feststellen muss:
„Das Restaurant ist zu klein!“ Jedenfalls kam es uns so bei unseren beiden Besuchen vor.
Idar-Oberstein hat viel zu bieten: Leerstand.
Im Dezember entdeckten wir im Stadtteil Idar „Mandos – Orientalische Spezialitäten“.
Es war Sonntag, der Ruhetag des Restaurants. Frisch und komplett renoviert und sehr gepflegt sah es aus.
Facebookseite im Internet und schon einige positive Googlebewertungen. So bald wie möglich, wollten wir hier mal hin.
Die orientalische Küche
Besucht am 10.02.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Pest oder Cholera? Was ist die bessere Wahl, wenn man in Ramstein essen gehen will?
Dieser Gedanke kam mir, bei der Onlinesuche eines Restaurants in Ramstein-Miesenbach. Wir hatten Karten für SWR1 Hits & Stories (SEHR empfehlenswert), Einlass bereits um 18.00 Uhr, keine Sitzplatzreservierung, knapp 1 Stunde Fahrt von Idar-Oberstein nach Ramstein. Also zu Hause spätestens um 16.00 Uhr zu Abend essen? Das war uns wirklich zu früh.
Integration funktioniert hervorragend in Ramstein! Die Deutschen haben sich mit dem kulinarischen Angebot der amerikanischen Bevölkerung (bedingt durch die Airbase Ramstein) bestens angepasst. Die Restaurants, die nicht schon online vor Fett und Convenience trieften, hatten entweder sonntags Ruhetag, Urlaub oder erst ab 18.00 Uhr geöffnet.
Letztlich fasste ich die „Emma“ ins Auge. Mein Bruder war schon mehrmals mit unserem amerikanischen Freund dort. Die Speisekarte der Homepage fand ich etwas unübersichtlich, es las sich aber für mich so, als ob auch normale Portionen möglich sind. Bekannt ist das Haus für XXL-Portionen.
Reserviert hatte ich bewusst nicht, ich wollte den kontrollierten Rückzug offen lassen.
Außerdem lag auf dem Weg noch ein Thai-Restaurant. Von außen und beim Blick durchs Fenster schied dieses ungepflegte Restaurant allerdings sofort aus.
Kurz nach 17.00 Uhr trafen wir bei „Big EMMA“ (zweisprachig ist ein Muss in Ramstein) ein. Es liegt etwas außerhalb von Ramstein, Parkplätze vor der Tür. Das sah schon mal recht gepflegt aus. Vor dem Gebäude ein Biergarten, sicherlich schön im Sommer. Rechts der wohl recht neu angebaute Wintergarten (mein Bruder kannte ihn noch nicht). .
Beim Betreten des Restaurants wurden wir sofort von einem Servicemitarbeiter im erfahrenen Alter empfangen und nach unserer Reservierung gefragt. Keine Reservierung? Kein Problem! Wir wurden in den Wintergarten begleitet, hier gefiel es uns auch ausgesprochen gut. Im Wintergarten
So früh am Abend konnten wir uns auch noch einen Tisch aussuchen. Das war alles schon mal viel besser als erwartet. Umlaufende Fenster, bequeme Bestuhlung, Kronleuchter am Himmel! Angenehme Wärme spendeten Decken-Heizstrahler.
Das ursprüngliche Restaurant ist auch modern und gepflegt, wäre uns aber zu dunkel gewesen. Bei den Toiletten war der Moderne ein jähes Ende gesetzt. Deutlich in die Jahre gekommen, nicht gut belüftet und auch nicht gepflegt.
Die, natürlich zweisprachige, Speisekarte wurde umgehend gereicht. Ein junger Mann und seine noch jüngere Kollegin waren auch noch für den Service zuständig. Hier zeigte sich sehr schnell der positive amerikanische Einfluss: Alles für den Gast, immer aufmerksam, freundlich und bereit Auskunft zu geben! Am Service gab es überhaupt gar nichts zu beanstanden bei unserer recht kurzen Einkehr!
Die Getränke wurden recht schnell abgefragt und ebenso bestellten wir:
2 x Alkoholfreies Pils, 0,5 l - € 3,90 1 x Mineralwasser, 0,5 l - € 2,90
Die Preise fair, die Größen in 0,5 l (kleinste Einheit) ungewohnt. Serviert mit umweltunfreundlichem und unnötigen Plastik-Trinkhalm. .
Beim Essen wurde es schwieriger. Ich entdeckte keine „normalen“ Portionen in dem bekannten XXL-Restaurant (für einen Salatteller war ich zu hungrig). Abstufungen ja, Schnitzel z. B. 250 / 500 / 1.000 g. Deutlicher Hinweis auf der Karte: „Ein Teilen der Speisen ist nicht möglich“. Darf ich vielleicht ein Kindergericht bestellen?
Und schon war der freundliche Servicemitarbeiter zu Stelle und wies „obwohl wir ein XXL-Restaurant sind“ auf die hochwertigen Zutaten hin. Bewusster Fleischeinkauf, die Buns werden mehrmals pro Woche von einem regionalen Bäcker geliefert. Alles sehr lobenswert… aber warum vergeudet?
Wir fühlten uns gut beraten. Denn von den Big Emma Burgern wurde abgeraten „die schaffen sie nicht!“.
Seine Empfehlung, der kleinste Burger mit hervorragendem Rindfleisch: Big Emma High Tower, 400 g Angus Beef, € 17,90 inkl. Beilagensalat vom Buffet Pommes Frites, € 3,90
Also gut, dann 2 x der Hochstapler-Burger (für uns beide ohne Bacon bestellt) und 1 Pommes zum Teilen (haben wir nicht verraten).
Einen kleinen Beilagensalat stellten wir am Salatbuffet zusammen. Die Salatauswahl sehr frisch, sauber und wirklich abwechslungsreich. Ein Teil des Salatbuffets
Diverse Toppings (Croutons, Nüsse, Zwiebeln, Kürbiskerne) und Salatsaucen rundeten das Angebot ab. Beilagensalat vom Buffet
Kurz darauf wurden unsere Burger samt Steakmesser geliefert. „Den schaffe ich nie“ rutschte mir heraus. Der junge Servicemitarbeiter sprach mir Mut zu „doch, den schaffen sie bestimmt!“. Das war ja nett, aber auch falsch! Optisch sah unser „Tower“ auf jeden Fall gut aus. Big Emma High Tower, 400 g Angus Beef
Wir haben unseren Burger beide nicht ansatzweise geschafft. Und geschmacklich konnte er auch nicht mit dem Burger im Restaurant Hosser wenige Tage vorher mithalten. Die Fleischpatties trocken durchgebraten und kaum gewürzt. Würze kam durch die hausgemachten Saucen. Die Obere sehr currylastig und die unter dem untersten Patty sehr stark mit Paprika de la vera gewürzt. Und den Räuchergeschmack dieses Gewürzes, der ins speckige driftet, mögen wir beide gar nicht. Der dreiteilige Bun war wirklich gut, auch die weiteren Zutaten waren frisch und gut.
Die Pommes waren am Besten! Knusprige Pommes Frites
Übrig blieb ca. ¼ des Fleisches und wohl 2/3 des Burgerbrötchens. Es wurde gefragt, ob wir die Reste mitnehmen möchten. Wir konnten beobachten dass dies viele Gäste auch tun. Aber wirklich: Möchte man einen Burger gewärmt (mit durchgeweichtem Brot, den Saucen, Salat?) essen? Ich jedenfalls nicht.
Dieses Konzept der Lebensmittelvergeudung geht mir reichlich gegen den Strich. Wer sich einen 27cm-Ø-Burger oder ein 1 kg-Schnitzel antun möchte, kann damit gerne glücklich satt werden. Aber warum kann man nicht einfach einen kleinen (für mich „normalen“) Burger anbieten? Nicht nur, dass hier reichlich Lebensmittel in den Müll wandern. Nein, auch Geld. Denn mit fast € 18,00 wurde hier fast die Hälfte weggeschmissen.
So gut der Service auch war, zum Zahlen wird der Gast zu Kasse an der Theke gebeten. Hier standen wir dann mitten im Küchenrauch, es wurde gerade kräftig angebraten. Unsere Tischnummer und unsere Bestellung war in der Kasse nicht zu finden. Also nochmal schnell alles eingetippt. Zahlen per EC hier natürlich kein Problem. Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. You’re welcome!
Fazit: So lange wie „Zur dicken Emma“ halten sich viele Restaurants nicht und das Restaurant hat sich sicherlich sein Dasein verdient. Bei unserem Besuch waren fast ausschließlich amerikanische Gäste im Restaurant. Für uns ist es auf Grund der Portionsgrößen und der Verschwendung nichts. Sollte nochmal ein Konzertbesuch in Ramstein anstehen, werde ich einen Picknickkorb einpacken!
Es gibt noch einen schönes Liedchen der deutschen Rockband RAMMSTEIN:
We're all living in Amerika,
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika,
Amerika, Amerika Wenn getanzt wird, will ich führen,
Auch wenn ihr euch alleine dreht,
Lasst euch ein wenig kontrollieren,
Ich zeige euch wie's richtig geht
Wir bilden einen lieben Reigen,
Die Freiheit spielt auf allen Geigen,
Musik kommt aus dem Weißen Haus,
Und vor Paris steht Mickey Maus We're all living in Amerika,
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika,
Amerika, Amerika Ich kenne Schritte, die sehr nützen,
Und werde euch vor Fehltritt schützen,
Und wer nicht tanzen will am Schluss,
Weiß noch nicht das er Tanzen muss
Wir bilden einen lieben Reigen,
Ich werde Euch die Richtung zeigen,
Nach Afrika kommt Santa Claus,
Und vor Paris steht Mickey Maus We're all living in Amerika,
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika,
Amerika, Amerika
We're all living in Amerika,
Coca-Cola, Wonderbra
Pest oder Cholera? Was ist die bessere Wahl, wenn man in Ramstein essen gehen will?
Dieser Gedanke kam mir, bei der Onlinesuche eines Restaurants in Ramstein-Miesenbach. Wir hatten Karten für SWR1 Hits & Stories (SEHR empfehlenswert), Einlass bereits um 18.00 Uhr, keine Sitzplatzreservierung, knapp 1 Stunde Fahrt von Idar-Oberstein nach Ramstein. Also zu Hause spätestens um 16.00 Uhr zu Abend essen? Das war uns wirklich zu früh.
Integration funktioniert hervorragend in Ramstein! Die Deutschen haben sich mit dem kulinarischen Angebot der amerikanischen... mehr lesen
The Big Emma Brauhaus
The Big Emma Brauhaus€-€€€Restaurant, Biergarten, Brauhaus06371406770Reichswaldstraße 1c, 66877 Ramstein-Miesenbach
3.5 stars -
"America first! Amerikanischer Service und amerikanische Dimensionen" PetraIOPest oder Cholera? Was ist die bessere Wahl, wenn man in Ramstein essen gehen will?
Dieser Gedanke kam mir, bei der Onlinesuche eines Restaurants in Ramstein-Miesenbach. Wir hatten Karten für SWR1 Hits & Stories (SEHR empfehlenswert), Einlass bereits um 18.00 Uhr, keine Sitzplatzreservierung, knapp 1 Stunde Fahrt von Idar-Oberstein nach Ramstein. Also zu Hause spätestens um 16.00 Uhr zu Abend essen? Das war uns wirklich zu früh.
Integration funktioniert hervorragend in Ramstein! Die Deutschen haben sich mit dem kulinarischen Angebot der amerikanischen
Geschrieben am 21.02.2019 2019-02-21| Aktualisiert am
22.02.2019
Besucht am 08.02.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 55 EUR
„Wir waren beim Hosser“, „wir feiern beim Hosser“, „wir gehen zum Hosser“…
… oft gehört, nur wir waren bisher noch nicht „beim Hosser“.
Die Speisekarte hatte ich mir immer mal wieder angesehen. Anstoß zu einem Besuch gab sie nicht, für meinen Geschmack war sie auch einfach zu fleischlastig. Aber einen guten Ruf hat das Haus in der Region.
Nun waren wir samstags zu einer runden Geburtstagsfeier eingeladen. Wo? Beim Hosser! Wir freuten uns drauf, das bekannte Haus doch endlich kennen zu lernen. Und ich durfte noch die Blumen-Tischdeko machen! Damit es samstags vormittags nicht zu stressig wurde, brachten wir am Vorabend die Blumen nach Weierbach und planten gleich ein Abendessen mit ein. Wenn noch ein Tisch für uns frei ist.
Ich rief kurz vorher an, ob es passt mit der Blumenlieferung. Es passte und wir machten uns auf den kurzen Weg. Einige Parkplätze stehen vor dem Haus zur Verfügung.
Ebenerdig geht es rein ins Gasthaus, links der Eingang zum Restaurant. Ich war überrascht, dass dieser Raum doch recht klein und übersichtlich ist. .
Der Gastraum ist sehr gepflegt und wurde sicherlich vor nicht allzu langer Zeit renoviert. Die Tische stehen in angenehmen Abständen.
Im geräumigen Festsaal war schon alles für die Feier am nächsten Tag vorbereitet und die Tische festlich eingedeckt. Blumen drauf – fertig.
Und in der Gaststube war noch ein Platz für uns frei. Die junge Mitarbeiterin reichte die Speisekarte und fragte erste Getränkewünsche ab. Die Speisekarte bietet die Schnitzel- und Steakklassiker, für die das Restaurant bekannt ist. Aber auch Vegetarisches ist inzwischen zu finden. Ebenso ein Fischgericht. Der Zander wurde später am Nebentisch serviert und sah ausgesprochen gut aus.
Für den ersten Durst: Kirner alkoholfrei € 2,20 Mineralwasser 0,75 l - € 4,50
Auf der Karte entdeckten wir Burger in 3 Varianten. Klassisch mit Rind, mit Wild oder vegetarisch (Patty aus Bohnen und Kichererbsen). Warum nicht? Mein Mann wählte den Rinderklassiker, ich entschied mich trotz vegetarischem Angebot für die wilde Variante.
Der junge Koch kam persönlich zu uns um die Speisen aufzunehmen. Zähneknirschend teilte er mir mit, dass der Wildburger leider aus sei. Und empfahl mir wärmstens das Entrecôte. 200 / 300 und 400 g Fleisch standen zur Wahl, 200 g würden sich eigentlich gar nicht lohnen, so der Koch. Ein Koch braucht ja auch mal sein Erfolgserlebnis, also bitte der Mittelweg mit 300 g, medium-rare, für mich! Die Beilagen durfte ich mir auch noch aussuchen. Ich wählte Zwiebeln und Pommes frites.
Burger mit Rindfleisch und Pommes Frites - € 12,50 Entrecôte, 300 g, Pommes Frites, Zwiebeln, Salat € 24,00
Zum Essen bestellte ich noch einen Riesling Classic, trocken, vom Naheweingut Pleitz, Traisen, 0,25 l - € 4,80.
Die freundliche Mitarbeiterin brachte vorab die großzügig bemessenen und nett angerichteten Beilagensalate. Frischer Beilagensalat
Das war schon mal ein sehr guter Auftakt einer bunten und frischen Salatauswahl mit leichtem Sahne- / Joghurtdressing.
Nach angenehmer Wartezeit kamen dann auch die Hauptspeisen. Der Burger auf kleiner Salatgarnitur angerichtet sah schon mal sehr gut aus! Ein ordentliches Türmchen mit allem was dazu gehört. Gesichert mit Holzspieß und Steakmesser. Burger mit Rindfleisch
Das Fleisch gut gewürzt und perfekt, noch leicht rosa, gebraten. Der Seam-Bun frisch aufgebacken, Tomate, Zwiebelringe, Gewürzgurke. Der Käse schön gratiniert und auch die Saucen passten gut.
Mein Steak wurde vom Koch persönlich serviert. Der erste Anschnitt vom Rand war recht gut, der Rest aber wie gewünscht gebraten. Das Fleisch zart und saftig, gut gewürzt. Wie auch die Zwiebeln, aromatisch dekoriert mit frischem Thymian. Entrecôte, Pommes Frites, Zwiebeln
Und dann fand sich doch tatsächlich eine ganze große Knoblauchzehe unter den Zwiebeln und es war klar, dass wir diese teilen.
Auch die Pommes Frites, die Sorte mit noch dünner vorhandener Kartoffelschale, waren knusprig und gut.
Zwischendurch erkundigte sich der unkompliziert-gesellige Koch, ob alles schmeckt. Nach dem Essen ergab sich noch ein kurzer und netter Plausch. Es ist wohl ein eingespieltes Team beim Hosser und der Koch ist, trotz junger Jahre, schon einige Jahre in dem Betrieb tätig. Der Chef, Wolfgang Hosser, war auch noch kurz anwesend.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und freuten uns sehr auf die Feier am nächsten Tag.
Die modernen und sehr sauberen Toiletten sind ebenerdig erreichbar. Es gibt auch eine rollstuhlgerechte Toilette.
Die Feier außerhalb der Wertung, aber es war eine sehr schöne Feier im hellen und schön gestalteten Saal. Hier zeigte das Hosser-Team, dass Feierlichkeiten routiniert bewerkstelligt werden. Knappe 40 Gäste wurden sehr gut, reichlich und lecker bewirtet. Ein paar Bilder vom Essen habe ich noch eingestellt.
Sicherlich werden wir zeitnah gerne hier nochmal einkehren.
„Wir waren beim Hosser“, „wir feiern beim Hosser“, „wir gehen zum Hosser“…
… oft gehört, nur wir waren bisher noch nicht „beim Hosser“.
Die Speisekarte hatte ich mir immer mal wieder angesehen. Anstoß zu einem Besuch gab sie nicht, für meinen Geschmack war sie auch einfach zu fleischlastig. Aber einen guten Ruf hat das Haus in der Region.
Nun waren wir samstags zu einer runden Geburtstagsfeier eingeladen. Wo? Beim Hosser! Wir freuten uns drauf, das bekannte Haus doch endlich kennen zu lernen.... mehr lesen
Restaurant in Hosser's Hotel
Restaurant in Hosser's Hotel€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten067842248Weierbacher Straße 70, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Familiär geführtes und sehr freundliches Traditionshaus" PetraIO„Wir waren beim Hosser“, „wir feiern beim Hosser“, „wir gehen zum Hosser“…
… oft gehört, nur wir waren bisher noch nicht „beim Hosser“.
Die Speisekarte hatte ich mir immer mal wieder angesehen. Anstoß zu einem Besuch gab sie nicht, für meinen Geschmack war sie auch einfach zu fleischlastig. Aber einen guten Ruf hat das Haus in der Region.
Nun waren wir samstags zu einer runden Geburtstagsfeier eingeladen. Wo? Beim Hosser! Wir freuten uns drauf, das bekannte Haus doch endlich kennen zu lernen.
Geschrieben am 20.02.2019 2019-02-20| Aktualisiert am
20.02.2019
Besucht am 02.02.2019Besuchszeit: Abendessen 9 Personen
Wir waren eingeladen zu einer kleinen „unrunden“ Geburtstagsfeier in der Nähe von Kaiserslautern. Das Geburtstagskind hatte schlicht keine Lust selbst in der Küche zu stehen und wollte einfach Zeit für die Gäste haben.
Das Restaurant Pfeifertal sagte mir zunächst nichts. Und auch die gut gestaltete Homepage brachte kein „Wiedererkennen“.
Die Anfahrt über die B270 ist eigentlich ganz simpel. Ganz simpel ist die Fahrt über diese Bundesstraße nach Kaiserslautern schon länger nicht. Vollsperrungen machen immer wieder andere Umleitungen erforderlich. Wie wir feststellten, sind diese nicht unbedingt gut beschildert. So schlichen wir uns, unfreiwillig und illegal, über einen verschneiten Feldweg an. Erleichtert, dass der Weg wirklich zum Ziel führte und nicht zum Schluß durch eine Schranke versperrt wurde, kamen wir pünktlich an.
Und dann war klar: Hier kam ich vor gut 20 Jahren regelmäßig vorbei und viele Bekannte lobten das Restaurant schon damals. Besucht hatte ich das Restaurant noch nie.
Restaurant- und Hotelgebäude liegen hier abseits der Bundesstraße schön ruhig im Grünen.
Ansprechend und gepflegt das äußere Erscheinungsbild. Rechts das Restaurant, im Hintergund das Hotel
Wir betraten das Restaurant durch einen wohl nachträglich angebauten Wintergarten und wurden freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt und zum reservierten Tisch begleitet.
Eigentlich erwartete ich eine gediegene Gaststube. Von Renovierungsstau keine Spur. Alles sehr hell, modern, sehr gepflegt. .
Auch die Toiletten wurden wohl erst kürzlich modernisiert.
Unsere Gastgeber waren schön da und kurz darauf war unsere 9-köpfige Runde komplett.
Eine dunkelhaarige Mitarbeiterin war für unseren Tisch zuständig und sie war wirklich ein Volltreffer. Sollte hier ein Gast mit schlechter Laune eintreffen, bin ich sicher: Sie wird ihm die schlechte Stimmung schon austreiben. Wirklich ansteckend ihre Fröhlichkeit. Somit gab es über den ganzen Abend natürlich auch an Freundlichkeit und Aufmerksamkeit nichts zu meckern. Sie hatte alles im Blick, auch an den Nebentischen. Im Verlaufe des Abends erzählte sie, ihren gelernten Job für die Arbeit im Service aufgegeben zu haben. Es würde ihr einfach so viel Spaß machen! Schön, dass es sowas noch gibt.
Die Getränke wurden aufgenommen. Vorab ein gut gekühltes Glas trockener Winzersekt.
Mineralwasser, alkoholfreies Pils und ein Glas trockener pfälzer Grauburgunder waren unsere weiteren Getränke des Abends.
Zum Essen entschieden mein Mann und ich uns beide für:
Selbstgemachte Spätzle mit Bergkäse, Zwiebelschmelz, Preiselbeeren und buntem Salat - € 11,00.
Der Beilagensalat wurde vorab serviert. Beilagensalat
Tomaten, frische und einwandfreie Blattsalate, Feldsalat. Einzeln angemachte Rohkostsalate (Rotkohl, Karotten und Rettich). Besonders gut schmeckte mir der Rettichsalat.
Die saftigen Spätzle wurden wenig später heiß im tiefen Teller serviert. Geschmacklich sehr gut, reichlich Käse, würzig abgeschmeckt mit den leicht gerösteten Zwiebeln. Hausgemachte Käsespätzle
Geschmacklich waren wir sehr zufrieden. Warum auch immer, die Spätzle kühlten leider recht schnell ab.
Und wie es so mit Käsespätzlen ist: Man wird pappsatt!
Weitere Gerichte in unserer Runde:
Rindfleischsuppe mit Markklößchen - € 4,00
Spinatknödel mit Zwiebelschmelz und Parmesan im Salatkranz - € 9,80
Schnitzel Wiener Art, Pommes und Salat - € 11,50
Jägerschnitzel, Kroketten und Salat € 12,80
Holzfällersteak mit Zwiebeln und Bratkartoffeln, Salat - € 13,50
Mühlenpfanne "Hähnchenbrust"
Geschnetzeltes von der Hähnchenbrust mit Champignon-Rahmsauce und Käse überbacken, Gemüse und Bratkartoffeln - € 13,50
Alle servierten Gerichte sahen sehr gut aus und das Essen wurde von allen gelobt.
Wir können das, auch als „Pfeifermühle“ bekannte, Restaurant gerne weiterempfehlen. Vielleicht passt es beim nächsten Besuch mit einem Abendessen im schönen Biergarten. Die Forellengerichte aus hauseigenen Teichen sind schon mal verlockend.
Wir waren eingeladen zu einer kleinen „unrunden“ Geburtstagsfeier in der Nähe von Kaiserslautern. Das Geburtstagskind hatte schlicht keine Lust selbst in der Küche zu stehen und wollte einfach Zeit für die Gäste haben.
Das Restaurant Pfeifertal sagte mir zunächst nichts. Und auch die gut gestaltete Homepage brachte kein „Wiedererkennen“.
Die Anfahrt über die B270 ist eigentlich ganz simpel. Ganz simpel ist die Fahrt über diese Bundesstraße nach Kaiserslautern schon länger nicht. Vollsperrungen machen immer wieder andere Umleitungen erforderlich. Wie wir feststellten, sind... mehr lesen
Hotel & Landgasthaus Pfeifertal
Hotel & Landgasthaus Pfeifertal€-€€€Landgasthof, Hotel, Biergarten063749250Untere Pfeifermühle 7, 67685 Eulenbis
4.5 stars -
"Herzliche Gastgeber und gute gut-bürgerliche Küche" PetraIO
Wir waren eingeladen zu einer kleinen „unrunden“ Geburtstagsfeier in der Nähe von Kaiserslautern. Das Geburtstagskind hatte schlicht keine Lust selbst in der Küche zu stehen und wollte einfach Zeit für die Gäste haben.
Das Restaurant Pfeifertal sagte mir zunächst nichts. Und auch die gut gestaltete Homepage brachte kein „Wiedererkennen“.
Die Anfahrt über die B270 ist eigentlich ganz simpel. Ganz simpel ist die Fahrt über diese Bundesstraße nach Kaiserslautern schon länger nicht. Vollsperrungen machen immer wieder andere Umleitungen erforderlich. Wie wir feststellten, sind
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Am vergangenen Samstag kam es mir so vor, als ob seit 1985 die Speise- und Getränkekarten des Hauses nicht ersetzt, geschweige denn gereinigt wurden. Nur die Preise waren aktuell.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Birkenfelder Tongrube wollten wir eine kleine Rast einlegen. Viel Auswahl gibt es in Birkenfeld nicht. Bei sonnigem Wetter einladend die Außenplätze des Treibhauses.
Mein Mann folgte der unlustigen jungen Bedienung ins Bistro zur Kuchenauswahl.
Kurz vorher frage mich diese Dame nach meinem Getränkewunsch. Das Angebot war mir unbekannt, ich fragte nach der Getränkekarte.
Grober Fehler. Denn eigentlich war mir noch nach einem kleinen Häppchen.
Die Karte aufgeschlagen verging mir der Appetit. So eine dreckige Speisekarte (alle Seiten) hatte ich noch nie erlebt.
Da blieb nur noch ein Pfefferminztee.
Mein nichtsahnender Mann hatte sich inzwischen an der Kuchentheke ein Stück Eierlikörkuchen ausgesucht. Dieser ok und ohne spätere Unverträglichkeiten (meine Bedenken).
Kaffee und Teebeutel-Pfefferminztee ok.
Beim Zahlen fragte ich die Servicemitarbeiterin, ob sie ab und zu mal in die Karte schaut? "Jaaa... warum?"
Ich verriet ihr die dreckige Lösung. Weg war sie. Wir werden nicht nachsehen, ob sich hier was geändert hat.