Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934438x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 17.02.2018 2018-02-17| Aktualisiert am
17.02.2018
Besucht am 01.02.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 117 EUR
Für den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig. .
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder im Restaurant ein. Eine größere Gesellschaft war wohl kurz vorher eingetroffen und die Serviceherren waren schon lebhaft mit den Gästen beschäftigt.
Trotzdem wurden wir sofort begrüßt und zu unserem reservierten Tisch begleitet. Es ist ein kleines Restaurant. Sehr angenehm, dass die Tische trotzdem mit angenehmen Abständen stehen.
Auf der Homepage der Osteria hatte ich mir vorher die sehr gut sortierte Speisekarte angesehen. Italienische gehobene Speisen, keine Pizze.
Die ersten Getränkewünsche wurden abgefragt.
Wir bestellten 1 Flasche San Pellegrino, 0,75 l - € 5,10 und zum Aperitif: Füchschen Alt, 0,25 l - € 2,50. Mit diesem feinen obergärigen Bier durfte es dann für meinen Mann und mich an diesem Abend weitergehen.
Die Getränke wurden kurze Zeit später serviert. Das Mineralwasser im Kühler.
Dazu ein Küchengruß mit Oliven, Bruschetta und Salsiccia Piccante. Gruß
Ein guter Auftakt.
Mein Bruder fragte später zum Essen nach einem Weißwein. Der Serviceherr fragte „trocken?“. Das sollte er sein und der Herr sagte „ich suche Ihnen einen guten aus“. Tja, was soll ich sagen. Bei Stammgästen mag das durchaus eine gewisse persönliche Verbindung auszeichnen, aber soweit waren wir ja noch nicht. Der Wein wurde kurz darauf serviert und mein Bruder fragte dann doch mal nach um welchen Wein es sich handelt. „Pinor Grigio“ war die Lösung. Der Wein ok, auf den Preis war ich gespannt. Auf dem Beleg fand sich dann Inzolia, auch bekannt als weiße Rebsorte Ansonica, 0, 2 l – für € 4,10. Der Preis ok, allerdings die Frage, was man nun wirklich getrunken hat.
Beim Bestellen der Speisen ging es dann beim Cheffe weiter. Speisekarten freiwillig zu reichen stand nicht zur Debatte. Vorgeschlagen wurde Antipasti für 3 Personen – basta. Außerdem wurden zahlreiche Tagesgerichte von der Schiefertafel präsentiert. Außerdem der Hinweis, dass die Küche auch gerne andere Wünsche entgegen nimmt. Das war schon mal erfreulich flexibel.
Mein Mann hatte sich auf das Rindercarpaccio gefreut und fragte nach der Karte. Die bekamen wir dann auch.
Für meinen Mann dann als Vorspeise: Rindercarpaccio mit Parmesanscheiben - € 10,50. Es gab auch die Wahl mit Rucola. Rindercarpaccio mit Parmesan
Und für meinen Bruder und mich: Antipasto vario für 2 Personen € 13,50. Antipasti für 2
Die Vorspeisen waren ok. Frisches Weißbrot wurde dazu gereicht
Beim Rindercarpaccio war eindeutig zu viel Zitrone verwendet worden. Geschmacklich war es recht schwach.
Die Antipasti mit einer schönen klassischen Auswahl. Aber serviert aus der Kühlung taten sich manche Aromen recht schwer.
Bei den Hauptspeisen hielten wir uns an die aktuellen Empfehlungen, ohne die Preise dafür vorab zu wissen.
Mein Bruder wählte gegrilltes Schwertfischsteak mit Spaghetti (ergänzt mit Steinpilzsauce) - € 22,90 Schwertfischsteak mit Spaghettini
Mein Mann fragte nach, ob der Thunfisch in Sushiqualität und innen roh zubereitet wird. Nachdem dies bejaht wurde, bestellte er gegrilltes Thunfischsteak mit einer kleinen Spaghettibeilage - € 22,90. Thunfischsteak mit Spaghettini Frische Spaghetti in einer Steinpilz-Sahnesauce und Trüffelkäse € 16,90. Hausgemachte Spaghetti mit Steinpilzen und Trüffelkäsescheiben Eigentlich hatte ich mich aufgrund der Homepage auf frischen Trüffel gefreut. Der war aber wohl aus.
Nach angenehmer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert.
Der Thunfisch meines Mannes leider durch, aber noch akzeptabel saftig. Dazu eine kleine Portion Spaghettini (nicht hausgemacht, sondern von Barilla, wie der Service bestätigte). Dazu ein paar geschmolzene Cocktailtomaten.
Mein Bruder bekam ebenfalls die kleine Pastabeilage und leider ohne die gewünschten Steinpilze. So war er froh, dass ich meine hausgemachten Spaghetti nicht schaffte. Die Spaghetti so wie man sich frische Pasta wünscht. Die Steinpilzsauce sehr sahnig, der Trüffelkäse ok, aber sehr dezent.
Die Aussage der Homepage „In unserer Osteria wird jede Speise "à la minute" und mit frischen Zutaten zubereitet. Auch bei unseren Nudelgerichten verwenden wir ausschließlich frische Pasta.“
stimmt nicht! Von ausschließlich frischer Pasta keine Rede und mir ist unverständlich, warum man bei 3 x Spaghetti an einem Tisch nicht das serviert was man verspricht. Auch der Hinweis auf den durchgegarten Thunfisch wurde übergangen.
Ein Dessert bestellten wir nicht mehr. Dafür Espresso - € 2,00. Dieser war wirklich ausgezeichnet.
Das Restaurant ist sauber und gepflegt. Die Toiletten befinden sich im Keller. In die Jahre gekommen und eng, wie es in diesen alten Häusern oft der Fall ist. An der Sauberkeit gab es nichts zu bemängeln.
Zahlen per EC-Karte an der Theke war möglich. Wir wurden freundlich verabschiedet. Aber unser Favorit wird es nicht werden.
Für den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig.
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder... mehr lesen
Osteria Montini
Osteria Montini€-€€€Restaurant, Trattoria02116581678Oberrather Straße 17, 40472 Düsseldorf
3.0 stars -
"Gut ist manchmal nicht gut genug." PetraIOFür den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig.
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder
Geschrieben am 11.02.2018 2018-02-11| Aktualisiert am
11.02.2018
Besucht am 01.02.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 17 EUR
Ankunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über 30 Jahren. Von außen hat sich fast nichts verändert, innen auch nicht. Mein Mann ist skeptisch. Die meisten Gäste holen sich wohl hier ihre Pizza ab.
Wir werden sehr freundlich vom Herrn hinter der Theke am Eingangsbereich begrüßt. Später erzählt er, er habe das kleine Lokal von seinem Bruder übernommen.
Wir gehen nach hinten durch. Hier gibt es einige enge Sitznischen mit Bänken und leider kein Fenster. So richtig bequem sitzt man nicht, aber zum romantischen Dinner kommt hier auch niemand her.
Auf den Tischen saubere Plastiktischdecken, das Besteck in Servietten gewickelt, Salz- und Pfeffermühle. .
Das kleine Lokal ist ebenerdig, Toiletten wurden nicht aufgesucht. Blick zur Theke / Küche
Es ist alles in die Jahre gekommen, aber sauber. Der Thekenbereich ist gleichzeitig die Küche mit großem Pizzaofen. Die vorbereiteten Zutaten für die Speisen alle frisch und ordentlich in Edelstahlbehältern.
Die Karten liegen am Tisch aus. Die Preise sind ausgesprochen günstig. Die kleine Pizza Magherita kostet € 2,50!
Wir bestellen 2 Flaschen Mineralwasser zu € 1,50 / 0,5 l.
Mein Mann wählt die Pizza Vesuvio mit Tomaten, Käse, Paprika und Zwiebeln zu € 6,00. Pizza Vesuvio
Ich entscheide mich für die Pizza Conchiglia mit Tomaten, Käse, Artischocken, Sardellen, Meeresfrüchte, Oliven, Kapern und Knoblauch zu € 8,50. Pizza Chonchiglia
Die Pizze werden frisch belegt und kommen frei geschoben in den Ofen. Wenig später wird dampfend heiß serviert. Dazu werden zwei kleine Saucieren mit Knoblauch pur und Knoblauch mit Chili in Öl gereicht. 2erlei Knoblauch in Öl
Der Teig schön dünn, knusprig und gut gebräunt. Wir sind beide zufrieden mit unserer Wahl. Allerdings hatte ich mal wieder nicht bedacht, dass bei Kapern und Sardellen die Pizza sehr salzig wird. Keine Ahnung, warum ich mir nicht wie früher die Spinatpizza bestellt habe.
„Chefe“ schmeißt den Laden alleine. Fragte zwischendurch, ob alles schmeckt. Als wir fertig sind, werden die Teller gleich abgeräumt und er fragte, ob er uns noch zu einem Kaffee, Espresso oder Aquavit einladen dürfte! Da waren wir nun wirklich baff! In dieser kleinen, günstigen Pizzeria solch ein nettes und gastfreundliches Angebot. Wir wollten allerdings weiter und lehnten dankend ab.
Für ein schnelles Essen ist man hier gut aufgehoben.
Ankunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über... mehr lesen
3.5 stars -
"Schön, dass manches bleibt wie es ist!" PetraIOAnkunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über
Geschrieben am 10.02.2018 2018-02-10| Aktualisiert am
21.02.2018
Nach 20 Jahren eröffnet die Luisenhöhe am
Freitag, den 02. März 2018
unter neuer Leitung von Matthias und Christian.
Angekündigt wird Frischeküche mit regionalen Zutaten, Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Gutbürgerliche deutsche Küche wird durch wechselnde Gerichte aus allen Erdteilen ergänzt.
Bis zur Eröffnung ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Nach 20 Jahren eröffnet die Luisenhöhe am
Freitag, den 02. März 2018
unter neuer Leitung von Matthias und Christian.
Angekündigt wird Frischeküche mit regionalen Zutaten, Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Gutbürgerliche deutsche Küche wird durch wechselnde Gerichte aus allen Erdteilen ergänzt.
Bis zur Eröffnung ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
stars -
"Neueröffnung unter neuer Leitung" PetraIONach 20 Jahren eröffnet die Luisenhöhe am
Freitag, den 02. März 2018
unter neuer Leitung von Matthias und Christian.
Angekündigt wird Frischeküche mit regionalen Zutaten, Fleisch aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Gutbürgerliche deutsche Küche wird durch wechselnde Gerichte aus allen Erdteilen ergänzt.
Bis zur Eröffnung ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Geschrieben am 09.02.2018 2018-02-09| Aktualisiert am
10.02.2018
Wir sind keine Biertrinker.
Wir sind keine Kneipengänger.
Aber….
Wenn wir in meine Heimatstadt Düsseldorf fahren…. Dann möchte/n ich/wir ab dem Stadtschild ein oder mehrere Alt!
Ankunft – Auto parken – Gepäck (fürs 3. OG des Elternhauses) im Auto lassen – erste Station ist der Kaiserhof!
Meine Düsseldorfer Gene verlangen ihr Alt.
Im Stadtteil Rath ist der Kaiserhof wohl eines der schönsten historischen Gebäude. .
Beim Eintreten sind wir froh: Hier wird nicht mehr geraucht. Die neue Wirtin begrüßt uns „Neulinge“ an der Theke herzlich.
Hier gibt es feines Frankenheim-Alt, gute Laune, nette „Rather-Urgesteine“, Würfel- und Kartenrunden, Fußball-Live-Übertragungen, und… Erdnüsse! Die Wirtin macht einen prima Job und hält die Gäste bei Laune. Auf Getränke muss man hier nicht warten.
Gastraum . Bitte Blick auf KÖ!
und Toiletten sind modernisiert und sauber.
Fazit: Die "GastroGuide-Stamm-Community" wird sich eher nicht in den Kaiserhof verirren. Aber vielleicht liegt er ja für den einen oder anderen Leser mal auf dem Weg. Wir kommen gerne wieder! Prost!
Wir sind keine Biertrinker.
Wir sind keine Kneipengänger.
Aber….
Wenn wir in meine Heimatstadt Düsseldorf fahren…. Dann möchte/n ich/wir ab dem Stadtschild ein oder mehrere Alt!
Ankunft – Auto parken – Gepäck (fürs 3. OG des Elternhauses) im Auto lassen – erste Station ist der Kaiserhof!
Meine Düsseldorfer Gene verlangen ihr Alt.
Im Stadtteil Rath ist der Kaiserhof wohl eines der schönsten historischen Gebäude.
Beim Eintreten sind wir froh: Hier wird nicht mehr geraucht. Die neue Wirtin begrüßt uns „Neulinge“ an der Theke herzlich.
Hier gibt... mehr lesen
4.0 stars -
"„Meine“ einzige Kneipe" PetraIOWir sind keine Biertrinker.
Wir sind keine Kneipengänger.
Aber….
Wenn wir in meine Heimatstadt Düsseldorf fahren…. Dann möchte/n ich/wir ab dem Stadtschild ein oder mehrere Alt!
Ankunft – Auto parken – Gepäck (fürs 3. OG des Elternhauses) im Auto lassen – erste Station ist der Kaiserhof!
Meine Düsseldorfer Gene verlangen ihr Alt.
Im Stadtteil Rath ist der Kaiserhof wohl eines der schönsten historischen Gebäude.
Beim Eintreten sind wir froh: Hier wird nicht mehr geraucht. Die neue Wirtin begrüßt uns „Neulinge“ an der Theke herzlich.
Hier gibt
Geschrieben am 20.01.2018 2018-01-20| Aktualisiert am
19.08.2018
Besucht am 30.12.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 60 EUR
Unser erster Besuch des Restaurants war spontan am 31.10.15. Danach gab es widersprüchliche Informationen zum Haus. Es sei geschlossen (daher existiert mein erster Beitrag auch nicht mehr), es soll verkauft werden. Aktuell gibt es keine eigene Homepage des Storcke Stütz, nur eine Facebookseite. Auch hier noch der Hinweis „Kellerschänke Storcke-Stütz ab 2017 neu zu verpachten.“
Es interessierte uns, wie der aktuelle Stand ist. Vor ein paar Wochen sahen wir bereits, dass das Restaurant in Betrieb ist. .
Nach dem Ausflug durch die Gewölbe des Wein-Nachts-Marktes kehrten wir hier also gleich um 18.00 Uhr ein. Eine sehr junge Frau und ein sehr junger Herr begrüßten uns freundlich.
Der junge Mann begleitete uns zu einem nicht reservierten Tisch im ehemaligen Weinkeller. Am Nebentisch saßen wir vor zwei Jahren.
Einen Betreiberwechsel hat es wohl tatsächlich gegeben. Viel hat sich nicht verändert in dem rund 600 Jahre alten Gebäude. Die Tische sind nicht zu eng angeordnet, an den Wandseiten mit Eckbänken. .
Die Polsterbezüge der Stühle und Bänke wurden nicht erneuert, wäre aber mal eine Idee. Ebenso das Holz des Mobiliars aufzuarbeiten. Trotzdem ist es gemütlich, sauber und gepflegt. Die Dekoration ist wesentlich schlichter, die historischen Fotografien an den Wänden sind nicht mehr da.
Toiletten treppauf sauber und gepflegt. Für Gehbehinderte ist das Restaurant dadurch aber nicht geeignet.
Trotz der Größe und später vielen Gäste ist der Geräuschpegel sehr angenehm. Der Hauptraum ist mit Teppichfliesen ausgelegt, vielleicht helfen diese.
Die Speisekarte wurde gereicht und die Getränke aufgenommen.
Wir bestellten eine Flasche Trarbacher Felsenquelle Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50. Und 2 trockene Riesling, 0,2 l - € 3,80, vom Weingut Storck. Die Getränke wurden umgehend und gut gekühlt serviert.
Die Speisekarte hat sich fast nicht verändert. Sie bietet eine schöne Auswahl, ich würde sie als moselländisch-mediterran bezeichnen. Gut sortiert und nicht überladen.
Sehr hungrig waren wir nicht. Daher teilten wir uns als Vorspeise In Riesling gebeizter Lachs mit Dill-Senfsauce, dazu hausgemachtes Rösti und buntes Salatbouquet mit fruchtigem Himbeerdressing - € 13,50. Wir erinnerten uns, dieses Gericht in ähnlicher Form (damals mit geräuchertem Lachs und Quarkdip) vor zwei Jahren bestellt zu haben. Die Kartoffelrösti waren uns noch in sehr positiver Erinnerung.
Als Hauptspeise interessierte uns: Auf der Haut gebratenes Zanderfilet, angerichtet auf moselländischem Gräwes (Kartoffel-Sauerkraut-Stampf) mit knusprigen Zwiebelringen - € 17,50. Wir fragten den jungen Mann, ob Gräwes mit Speck sei. Der sei jedem gegönnt, wir mögen ihn halt gar nicht, da der Eigengeschmack des Gerichtes dadurch unter geht. Er und sein erfahrener Kollege verneinten sofort. Also war dies unsere Wahl.
Serviert wurde nach angenehmer Wartezeit und Abstand zwischen Vor- und Hauptspeise.
Die Vorspeise wurde schön angerichtet serviert. Dazu ein leerer Teiler . Ging auch nicht anders, denn wo es vor 2 Jahren noch 2 kleine Rösti gab, gab es jetzt nur noch 1 kleines Rösti. gebeizter Lachs, hausgemachtes Rösti und buntes Salatbouquet
Dieses goldgelb und knusprig gebraten. Der gebeizte Lachs sehr angenehm und frisch im Geschmack. Der Lachs war auf dem Rösti angerichtet, dadurch kühlte es leider schnell ab. Ein Dipp mit roten marinierten Zwiebeln passte gut dazu (war aber nicht die angekündigte Dill-Senfsauce).
Am Salatbouquet gab es einige welke Blätter zu bemängeln, das Dressing sehr fein. Obenauf knuspriges Blätterteiggebäck.
Aber wie es so ist, wenn man Restaurantbeiträge schreibt: Zu Hause stellt man fest, dass die nahezu identische Speise vor zwei Jahren wesentlich großzügiger bemessen war und preislich mit nur € 6,80 abgerechnet wurde! Preis verdoppelt, Portion halbiert.
Unser Zander wurde auf dem Gräwes angerichtet serviert. 3 Scheiben Zanderfilet, schön saftig und gut gebraten. Obenauf gebräunte (und nicht knusprige) Zwiebeln.
Im Gräwes rötliche Stückchen. Mich beschlich ein Verdacht, ich hoffte noch auf rote Zwiebeln… die sich als Speckstücke entpuppten. Gut, dass wir extra vorher gefragt hatten! Die beiden Serviceherren waren mit neu eingetroffenen Gästen beschäftigt, also sortierten wir den Speck so gut es ging aus der rustikalen Gräwesmasse. Aber der Speckgeschmack war halt drin. Ich will gar nicht abstreiten, dass Speck in diesem moselländischen „Arme-Leute-Gericht“ seine Berechtigung hat. Aber früher gab es dann halt nur Gräwes und weder Fisch noch Fleisch dazu.
Der ältere Servicemitarbeiter räumte die Teller ab, sah den aussortierten Speck und entschuldigte sich sofort. Wir brauchten ihn gar nicht auf die falsche Aussage hinzuweisen. Das war schon mal sehr positiv und er verabschiedete sich mit der Bemerkung „das machen wir sofort wieder gut“.
Kurz darauf erhielt jeder von uns ein Bällchen Vanilleeis mit Waffel.
Kurz darauf zahlten wir und wurden freundlich verabschiedet.
Fazit: Unser erster Besuch vor zwei Jahren gefiel uns deutlich besser.
In der Speisekarte 2015 wurde Zander mit Gräwes übrigens mit Speckwürfelchen beschrieben und kostete € 13.50.
Unser erster Besuch des Restaurants war spontan am 31.10.15. Danach gab es widersprüchliche Informationen zum Haus. Es sei geschlossen (daher existiert mein erster Beitrag auch nicht mehr), es soll verkauft werden. Aktuell gibt es keine eigene Homepage des Storcke Stütz, nur eine Facebookseite. Auch hier noch der Hinweis „Kellerschänke Storcke-Stütz ab 2017 neu zu verpachten.“
Es interessierte uns, wie der aktuelle Stand ist. Vor ein paar Wochen sahen wir bereits, dass das Restaurant in Betrieb ist.
Nach dem Ausflug durch die Gewölbe... mehr lesen
2.5 stars -
"Der zweite Besuch, unsere Erwartungen wurden nicht erfüllt." PetraIOUnser erster Besuch des Restaurants war spontan am 31.10.15. Danach gab es widersprüchliche Informationen zum Haus. Es sei geschlossen (daher existiert mein erster Beitrag auch nicht mehr), es soll verkauft werden. Aktuell gibt es keine eigene Homepage des Storcke Stütz, nur eine Facebookseite. Auch hier noch der Hinweis „Kellerschänke Storcke-Stütz ab 2017 neu zu verpachten.“
Es interessierte uns, wie der aktuelle Stand ist. Vor ein paar Wochen sahen wir bereits, dass das Restaurant in Betrieb ist.
Nach dem Ausflug durch die Gewölbe
Geschrieben am 11.01.2018 2018-01-11| Aktualisiert am
11.01.2018
... erschien meine Kollegin Christine am ersten Arbeitstag im neuen Jahr.
Ich versuche sie seit geraumer Zeit zum Schreiben bei GastroGuide zu animieren. Viele Jahre war sie selbst in der Gastronomie tätig. Angemeldet hat sie sich hier schon mal.
Sie berichtete absolut begeistert von der Silvesterparty beim "singenden Wirt" Stefan Dietl. Bei ihrer Buchung dachte ich an deftige Hausmannskost und feuchtfröhliche Schunkelrunden. Nur auf Grund des Namens "Zum singenden Wirt".
Weit gefehlt.
Sie zeigte mir die Silvester-Menükarte und die dazugerhörigen Bilder und ich war schwer beeindruckt.
Ausgebuchtes Haus am Silvesterabend und der Chef und das freundliche Personal packten überall mit an und überzeugten auf ganzer Linie. Selbst Herr Dietl immer zur Stelle. Von der Begrüßung der Gäste, über das Eindecken der Tische, im Service und nicht zuletzt beim Musikprogramm.
Faire € 55,00 für 4 Gänge, Silversterprogramm und tolle Stimmung!
Zu ihrem ersten eigenen Beitrag konnte ich meine Kollegin noch nicht bewegen. Aber sie hat mir die Bilder gesendet und stimmte mir zu: Dieses Restaurant ist ein Tipp und hat sich eine Empfehlung verdient.
Es wundert mich, dass es von diesem bekannten Haus bisher hier noch keinen Beitrag gibt.
Da ich nicht selbst dabei war, vergebe ich keine Sterne. Von Christine2006 gäbe es sicherlich *****.
... erschien meine Kollegin Christine am ersten Arbeitstag im neuen Jahr.
Ich versuche sie seit geraumer Zeit zum Schreiben bei GastroGuide zu animieren. Viele Jahre war sie selbst in der Gastronomie tätig. Angemeldet hat sie sich hier schon mal.
Sie berichtete absolut begeistert von der Silvesterparty beim "singenden Wirt" Stefan Dietl. Bei ihrer Buchung dachte ich an deftige Hausmannskost und feuchtfröhliche Schunkelrunden. Nur auf Grund des Namens "Zum singenden Wirt".
Weit gefehlt.
Sie zeigte mir die Silvester-Menükarte und die dazugerhörigen Bilder und ich... mehr lesen
Hotel Restaurant Mariandl Zum Singenden Wirt
Hotel Restaurant Mariandl Zum Singenden Wirt€-€€€Restaurant, Hotel099632990Azoplatz 3, 94353 Haibach
stars -
"Als begeisterte Urlauberin..." PetraIO... erschien meine Kollegin Christine am ersten Arbeitstag im neuen Jahr.
Ich versuche sie seit geraumer Zeit zum Schreiben bei GastroGuide zu animieren. Viele Jahre war sie selbst in der Gastronomie tätig. Angemeldet hat sie sich hier schon mal.
Sie berichtete absolut begeistert von der Silvesterparty beim "singenden Wirt" Stefan Dietl. Bei ihrer Buchung dachte ich an deftige Hausmannskost und feuchtfröhliche Schunkelrunden. Nur auf Grund des Namens "Zum singenden Wirt".
Weit gefehlt.
Sie zeigte mir die Silvester-Menükarte und die dazugerhörigen Bilder und ich
Geschrieben am 06.01.2018 2018-01-06| Aktualisiert am
06.01.2018
Besucht am 30.12.20172 Personen
Rechnungsbetrag: 15 EUR
Der Mosel-Wein-Nachts-Markt lockte uns nach Weihnachten an die Mosel. An die Trabener Moselseite. Noch bis Silvester geöffnet, schafften wir es gerade noch, diesen traumhaften Gewölbekeller-Weihnachtsmarkt erstmalig zu besuchen! Verteilt auf 4 Keller – schaut ihn Euch 2018 zur Weihnachtszeit an!
Am Moselufer auf der Trarbacher Seite geparkt entdeckten wir das neue Café „Haus am Stadtturm“, es hat am 01. Dezember eröffnet. .
Beste Kaffeezeit, also begannen wir gleich hier mit unserem Ausflug.
Trotz frühlingshafter Temperarturen brannte ein Feuer im Ofen. Alles neu und mit Verstand renoviert, angenehme Beleuchtung. Ein gemütlich-modernes Interieur, alte Bestandteile, wie die aufwändige Deckenvertäfelung und die Schwenktüre zum Gastraum blieben erhalten und wurden restauriert. Im Gespräch am Nebentisch erfuhren wir, dass die Deckenvertäfelung früher bei nahendem Hochwasser demontiert wurde. . .
Zwei freundliche Damen waren für den Service zuständig, das Café schon gut besucht. Es schien, dass auch viele Mosellaner hier einen neuen Treffpunkt finden.
Wir wählten einen kleinen Tisch am Ofen mit sehr bequemen Sesseln. .
Auf der Schiefertafel entdeckte ich die vegetarische Kartoffelsuppe - € 5,50 (es gibt die Suppe auch mit Wurst). .
Aus der nostalgisch gestalteten Karte (unter anderem fand sich hier auch eine kleine Auswahl an herzhaften Speisen) wählte ich zur Suppe einen trockenen Schoppenriesling vom Weingut Franz - € 3,70 / 0,2l.
Mein Mann nahm die Kuchen- und Tortenvitrine unter die Lupe und entschied sich für die Schoko-Eierlikörtorte - € 3,50. Dazu eine Tasse Kaffee - € 2,60. Moselriesling
Dampfend heiß erhielt ich die Kartoffelsuppe. Eine sehr tiefe Suppenschale und somit eine riesige Portion. Vegetarische Kartoffelsuppe
Die Kartoffelsuppe war perfekt nach „Hausfrauenart“ zubereitet und richtig gut abgeschmeckt. Der Wein passte perfekt (im Weingut Franz waren wir später noch im Wein-Nachts-Gewölbe, fanden aber keinen Platz mehr). Zur sämigen Suppe gab es noch 2 Scheiben frisches Bauernbrot. Ich war pappsatt, die Suppe wärmte von innen, der Ofen hinter mir den Rücken. Ich wechselte zum Platz gegenüber.
Mein Mann war von seiner Torte mehr als angetan. Sie war richtig frisch mit luftigem Bisquitboden, auch die Sahnefüllungen luftig-fein. Toller Geschmack, ich habe probiert! Schoko-Eierlikörtorte mit Geleekern
Die Frage, ob alles schmeckt, fehlte kurze Zeit nach dem Servieren nicht. Und beim Zahlen ergab sich noch ein nettes Gespräch zur Historie des Hauses. Zum Haus gehört außerdem eine „Fifties Bar“, Ferienwohnungen „Alte Schmiede“ und das „Zeitreise-Museum“. Das Museum werden wir sicherlich auch gelegentlich besuchen.
Die Toiletten sind ebenerdig und nagelneu. Hier natürlich keinerlei Beanstandungen.
Wir kommen gerne wieder!
Der Mosel-Wein-Nachts-Markt lockte uns nach Weihnachten an die Mosel. An die Trabener Moselseite. Noch bis Silvester geöffnet, schafften wir es gerade noch, diesen traumhaften Gewölbekeller-Weihnachtsmarkt erstmalig zu besuchen! Verteilt auf 4 Keller – schaut ihn Euch 2018 zur Weihnachtszeit an!
Am Moselufer auf der Trarbacher Seite geparkt entdeckten wir das neue Café „Haus am Stadtturm“, es hat am 01. Dezember eröffnet.
Beste Kaffeezeit, also begannen wir gleich hier mit unserem Ausflug.
Trotz frühlingshafter Temperarturen brannte ein Feuer im Ofen. Alles neu und... mehr lesen
Haus am Stadtturm
Haus am Stadtturm€-€€€Cafe, Weinstube, Pension065418145866Moselstr. 2, 56841 Traben-Trarbach
5.0 stars -
"Ein vielversprechendes neues Café an der Mosel" PetraIODer Mosel-Wein-Nachts-Markt lockte uns nach Weihnachten an die Mosel. An die Trabener Moselseite. Noch bis Silvester geöffnet, schafften wir es gerade noch, diesen traumhaften Gewölbekeller-Weihnachtsmarkt erstmalig zu besuchen! Verteilt auf 4 Keller – schaut ihn Euch 2018 zur Weihnachtszeit an!
Am Moselufer auf der Trarbacher Seite geparkt entdeckten wir das neue Café „Haus am Stadtturm“, es hat am 01. Dezember eröffnet.
Beste Kaffeezeit, also begannen wir gleich hier mit unserem Ausflug.
Trotz frühlingshafter Temperarturen brannte ein Feuer im Ofen. Alles neu und
Geschrieben am 31.12.2017 2017-12-31| Aktualisiert am
01.01.2018
Besucht am 17.12.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 33 EUR
Das Weihnachtsessen unter Vereinsmitgliedern stand an und wurde für die Speisekammer festgelegt. Das Restaurant liegt ziemlich abseits, aber fahren musste sowieso jeder. Sicherlich profitiert das Restaurant von den Wanderern der schönen Nohener Naheschleife.
Vor der Türe gibt es einige Parkplätze, geh- / rollstuhlgerecht ist das Haus nicht.
Wir betraten das Haus etwas unschlüssig, waren zum ersten Mal da. Die Tür zum Thekenraum stand offen, kurze Klärung zu wem wir gehören und dann begleitete uns eine Mitarbeiterin in den Nebenraum. Zum Glück den im Raum „Pilsstube“ mit Theke wird geraucht.
Das hatte zur Folge, dass sobald die Türe zum Nichtraucherraum geöffnet wurde, dezente Nikotindüfte hinein wehten. Die Toiletten im Obergeschoss sind modernisiert, sauber und gepflegt. Der Weg führt an der Küche vorbei. Später merkten wir im Auto, dass unsere Kleider sehr stark nach Frittierfett stanken.
Unser Raum war nett weihnachtlich hergerichtet, die Tische schön eingedeckt. Alles ganz gemütlich. Der rauchfreie Gastraum
Nach und nach vervollständigte sich unsere Runde, mit 13 Personen waren wir komplett. Die Mitarbeiterin nahm nach und nach die Getränke auf. Freundlich, aber auch irgendwie nervös und unsicher.
Die Speisekarten, in netter Aufmachung, ohne Kennzeichung der Allergene und Zusatzstoffe, wurden gereicht. Die Karte abwechslungsreich, aber nicht so, dass man auf Frischeküche schließen kann. Beilagen fast ausschließlich Pommes, Kroketten und Rösti, dazu Salat, kein Gemüse. Änderungen der Speisen werden mit € 1,00 berechnet! Das würde mich brennend interessieren, ob dies bei z. B. einem Beilagenwechsel (Pommes statt Kroketten) schon zu Buche schlägt!? Kann man sich das in so einem kleinen Ort erlauben?
Es gab einige Fragen zu den Speisen und es schien, dass hier nicht oft nachgefragt wird. Die Bedienung reagierte sehr verwundert.
Ich fand auf der Karte keinen Wein (Apfelwein und Schorle findet man unter „Biere). Wein und Schorle bei den Bieren
Fragte also die Mitarbeiterin, ob es einen trockenen Weißwein gibt. „Ja, Riesling“, die Antwort. Nun denn! Der Wein gut gekühlt und gut trinkbar, wenig Säure. € 2,40 / 0,2 l ein fairer Preis, zumal sich später herausstellte, dass es ein Wein vom Naheweingut Barth, Kirschroth war. Mein Mann, der fahren durfte, blieb beim alkoholfreien Pils, 0,33 l € 1,70.
Die nächste Frage war, ob die Bratkartoffeln mit Speck sind. Insgesamt 3 Personen wollten Bratkartoffeln ohne Speck. Ging laut Aussage der Küche nicht, also vermute ich, auch die Bratkartoffeln sind TK-Ware.
Auf Schiefertafeln wurde Wildsalami und Wildschinken aus eigener Herstellung angeboten. Ich fragte, ob es vielleicht aktuell auch ein Wildgericht gibt. Das gab es leider nicht, sondern nur "wenn es da ist".
Dann die Frage, ob die Rösti hausgemacht sind. Sind sie nicht. Aber irgendwas wollten wir ja essen.
Also für meinen Mann und mich die Convenience-Rösti mit gebratenen Zwiebeln und Champignons und einer großzügigen Salatgarnitur zu € 10,50.
Ziemlich miteinander erhielt unser Tisch die Speisen. Eine Vereinskollegin, gebürtig aus Madagaskar, bestellte sich mutig den Filetteller "Madagaskar". Ich fragte sie, wie es denn schmeckt. Sie grinste und antwortete "deutsch". Sie war aber nicht unzufrieden, nur das Fleisch war etwas trocken.
Unser Gericht war reichlich, die TK-Rösti geschmacklich gut und schön knusprig. Kartoffelrösti mit Zwiebeln und Champignons und Salat
Unter den frischen Blattsalaten fanden sich noch gut angemachte Rohkostsalate. Leider gab es obenauf ein mastiges Fertigdressing. Champignons und Zwiebeln waren gut angebraten und mit Streuwürze abgeschmeckt. Aber letztlich ein Essen, für das ich nicht in ein Restaurant gehe und es zu Hause frisch und somit besser zubereiten würde.
Eine Frau, sie wurde schon bei den Getränken vergessen, hatte wartete noch auf ihr Putensteak. Da kam die Bedienung und sagte „Putensteak geht nicht, würden Sie auch ein Rumpsteak nehmen?“. Zähneknirschend wurde zugestimmt und ergänzt, dass sie dafür aber den höheren Preis nicht zahlt. Das hörte die Servicedame nicht mehr, sie war schon weg um sofort wieder mit dem Rumpsteak an den Tisch zu kommen. Entweder war hier bei der Bestellannahme oder in der Küche etwas schief gelaufen.
Einige Zeit später schaute ich zu dieser Vereinskollegin rüber, ein Schlachtfest auf dem Teller. Sie hatte das Rumpsteak mehrmals durchgeschnitten und es war absolut „rare“, sie konnte es so nicht essen. Nach dem Servieren der Gerichte war der Service längere Zeit nicht zu sehen, so reklamierte sie auch nicht und aß nur Pommes und Salat. Beim Abräumen dann die Frage „soll ich Ihnen das Fleisch einpacken?“ Es war deutlich am Teller zu erkennen, dass vom Fleisch nichts fehlte. Die Frau antwortete „Das rohe Fleisch möchte ich auch nicht mehr zu Hause“. Das war’s.
So richtig wunderte es mich nicht, als beim Abrechnen das Rumpsteak berechnet wurde. Und die Frau wollte schon verärgert bezahlen. Mit mehreren Leuten konnten wir sie davon abhalten! Die Differenz betrug zwar nur € 3,10, ich habe es aber schon erlebt, dass ein falsch serviertes (und zufriedenstellendes) Gericht gar nicht oder deutlich ermäßigt berechnet wurde. Sie bot also an, das Putengericht für € 13,90 zu zahlen. Die Mitarbeiterin kam zurück, laut Chefin müsste das Rumpsteak berechnet werden. Jetzt schalteten sich noch ein paar Leute mit in die Diskussion ein. Die Servicedame meinte dann, wir sollten selbst zur Chefin gehen. Da konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen, die Chefin könne sich auch mal beim Gast blicken lassen. Letztlich ging doch der Gast zur Chefin in die Pilsstube und man einigte sich auf € 13,90.
Das war natürlich eine "klasse" Werbung der Speisekammer an unserem Tisch. So ein Verhalten habe ich noch nie erlebt und es ist mir auch vollkommen unverständlich.
Das Weihnachtsessen unter Vereinsmitgliedern stand an und wurde für die Speisekammer festgelegt. Das Restaurant liegt ziemlich abseits, aber fahren musste sowieso jeder. Sicherlich profitiert das Restaurant von den Wanderern der schönen Nohener Naheschleife.
Vor der Türe gibt es einige Parkplätze, geh- / rollstuhlgerecht ist das Haus nicht.
Wir betraten das Haus etwas unschlüssig, waren zum ersten Mal da. Die Tür zum Thekenraum stand offen, kurze Klärung zu wem wir gehören und dann begleitete uns eine Mitarbeiterin in den Nebenraum. Zum Glück... mehr lesen
2.0 stars -
"Wenig Frischeküche und unnötige Diskussionen" PetraIODas Weihnachtsessen unter Vereinsmitgliedern stand an und wurde für die Speisekammer festgelegt. Das Restaurant liegt ziemlich abseits, aber fahren musste sowieso jeder. Sicherlich profitiert das Restaurant von den Wanderern der schönen Nohener Naheschleife.
Vor der Türe gibt es einige Parkplätze, geh- / rollstuhlgerecht ist das Haus nicht.
Wir betraten das Haus etwas unschlüssig, waren zum ersten Mal da. Die Tür zum Thekenraum stand offen, kurze Klärung zu wem wir gehören und dann begleitete uns eine Mitarbeiterin in den Nebenraum. Zum Glück
Geschrieben am 26.12.2017 2017-12-26| Aktualisiert am
03.04.2018
Besucht am 08.12.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 198 EUR
Sushi ist in Deutschland ebenso wenig eine Modeerscheinung wie Pizza und Döner. In meiner Heimatstadt Düsseldorf war ich schon in meiner Jungend fasziniert im Japanviertel unterwegs. Vor ca. 30 Jahren war Sushi dort allerdings etwas ganz Exotisches für mich.
Vor einigen Wochen aßen wir in Kaiserslautern Sushi und mein Mann bewunderte die Zubereitung der kleinen Leckereien. Ich witterte meine Chance, fand „morita“ mit ansprechender Homepage. Postwendend erhielt ich den Gutschein, sein Geburtstagsgeschenk!
Einen Sushikurs! Luftsprünge verursachte das Geschenk nicht, denn kochen will mein Mann irgendwie nicht. Aber außer Reis wird ja bei Sushi nicht gekocht. Und als Schippelhilfe arbeitet mein Mann genauer als ich. Beste
Voraussetzungen. Da der Kurs für uns beide gebucht war, war er schon mal etwas beruhigter.
Bei allerfeinstem Schneegestöber machten wir uns auf die 100 km nach Saarbrücken. Frau Moritas Geschäft liegt etwas außerhalb im Stadtteil St. Arnual. Einen Parkplatz muss man suchen, wir fanden ihn direkt vor der Türe. Eingang
Das Geschäft beinhaltet den japanischen Fachhandel und Onlineshop für hochwertigste Messer, Keramik, japanische Lebensmittel und Sushizutaten (ohne Fisch). Shop
Veranstaltungsraum für diverse japanische Kochkurse, Party- und Eventservice, sowie den Abholservice. Ein Restaurant ist es nicht.
Mika Morita empfing uns herzlich, wir waren die ersten der insgesamt 10 Teilnehmer. Die Speisetafel war schon schlicht, aber festlich schwarz-rot eingedeckt. Die Tafel
Nach und nach vervollständigte sich die Gruppe und wir wurden mit unseren morita-Kochschürzen ausgestattet.
Mika wurde über den Abend von einem sehr netten jungen Mitarbeiter unterstützt. Er hielt ihr sprichwörtlich „den Rücken frei“, sorgte routiniert für Ordnung und Sauberkeit, umsorgte die Teilnehmer. Alles appetitlich vorbereitet
Gereicht wurde als Aperitif ein Pflaumenwein auf Eis. Sehr erfrischend und nicht zu süß. Pflaumenwein
Für die Autofahrer gab es gekühlten grünen Tee mit sehr feinem Aroma. Als Snack wurden gesalzene Edamame-Bohnen gereicht, die mögen wir beide sehr.
Und los ging es mit unserer gut gelaunten Truppe! Mein Mann war bereits nach wenigen Minuten vollkommen begeistert von diesem Kurs!
Im Reiskocher wartete der vorbereitete Sushireis auf seine weitere Verarbeitung mit Reisessig, Salz und Zucker. Durch eifriges Fächern wurde er auf Zimmertemperatur gekühlt und dann für die Teilnehmer portioniert. Reiskühlung in Handarbeit
Wir lernten die richtige Schnitttechnik des Fisches und erfuhren die Feinheiten der original japanischen Sashimimesser. Davon hat Mika einige zu bieten. Eine schwer bewaffnete Geschäftsfrau! Thunfisch Achtung! Scharf!
Es folgte die klassische Zubereitung einer Tamago-Rolle (Japanisches Omelette).
Danach die Zubereitung von Maki-Sushi mit Lachs, Thunfisch, Avocado, Gurke, Takuan (traditionell eingelegter Rettich). Das Rollen der Maki war viel einfacher als erwartet. Bei Mika ging es allerdings so schnell wie gezaubert. .
Danach gelang uns unter Mikas professioneller Anleitung das Anrichten verschiedener Nigiri-Sushi (Lachs, Thumfisch Tamagorolle und geflämmter Aal). Jeder Teilnehmer schuf sich so sein eigenes Sushimenü für den Abend. Alle eifrig dabei!
Die hochwertigen und frischen Zutaten trugen natürlich sehr zum Gelingen und Geniessen bei. Es ist geschmacklich ein himmelweiter Unterschied, wenn das Sushi frisch zubereitet und serviert wird. Wenn es erst einmal vorgefertigt stundenlang in einer Kühlung lag, ist der Geschmack verloren. Mein erstes Sushi. An den optischen Feinheiten muss ich noch arbeiten.
Beim anschließenden Verzehr gab es einen trockenen Silvaner vom fränkischen Weingut Rainer Sauer. Dieser Wein, mit wenig Säure, passte hervorragend zum Sushi (der Abend "Sushi und Wein" würde uns auch interessieren, dann brauchen wir aber ein Hotel in der Nähe). Außerdem gab es gekühlten grünen Tee und Mineralwasser.
Das war ein mehr als kurzweiliger Abend und es wurde sehr viel gelacht. Mika verstand es perfekt eine lockere und gute Stimmung zu verbreiten. Sie unterhielt die Teilnehmer mit einem Mini-Sprachkurs, Reiskunde, Geschichten der japanischen Lebensart und -kultur samt Tischetikette, Erklärungen der japanischen und auch chinesischen Schriftzeichen. Schriftzeichen
Jeder Teilnehmer erhielt zum Abschied seine Schürze, Rezeptemappe und die Essstäbchen mit dem eigenen Vornamen in japanischer Schrift. "PETRA" Stäbchen
Es wurde uns viel mehr als angekündigt geboten. So auch ein Fingerfood-Dessert, denn Mika meinte: „Deutsche brauchen immer ein Dessert“. Dies kam natürlich auch japanisch daher: Ein Mochi-Eis. Japanisches Fingerfood-Dessert
Ein Bällchen Vanilleeis in einem Teigmantel aus Klebereis! Mochi-Eis. Lecker!
Mika hat uns durch ihre mitreißende Art und Persönlichkeit schwer beeindruckt! Und so war mein Mann sofort dabei, uns für den nächsten Kurs im März anzumelden!
Wir freuen uns schon drauf! *
Unsere erste heimische Sushi-Generalprobe gab es auch schon.
Erfolgreich und GEMEINSAM!
*Ergänzung vom 02.04.18:
Am 29.03. waren wir gemeinsam mit meinem Bruder im Sushi Kochkurs II.
Sashimi, Inside-Out-Rolls mit Doraden-Wolfsbarsch-, Lachs- und Thunfischtatar, Nigiri-Sushi mit Garnelen, Oshi-Sushi mit Aal (gepresstes Sushi),Gunkan-Maki, hauchdünne Rettichstreifen standen auf dem Zubereitungsplan.
Die Teilnehmergruppe war absolut klasse, wir haben uns super unterhalten. Mika Morita hat uns wieder mit toller Vorbereitung, Fachwissen und ihren lehrreichen Informationen durch den Abend geführt. Es wurde viel gelacht :-)
Einige Bilder vom 29.03. habe ich hier ergänzt.
Sushi ist in Deutschland ebenso wenig eine Modeerscheinung wie Pizza und Döner. In meiner Heimatstadt Düsseldorf war ich schon in meiner Jungend fasziniert im Japanviertel unterwegs. Vor ca. 30 Jahren war Sushi dort allerdings etwas ganz Exotisches für mich.
Vor einigen Wochen aßen wir in Kaiserslautern Sushi und mein Mann bewunderte die Zubereitung der kleinen Leckereien. Ich witterte meine Chance, fand „morita“ mit ansprechender Homepage. Postwendend erhielt ich den Gutschein, sein Geburtstagsgeschenk!
Einen Sushikurs! Luftsprünge verursachte das Geschenk nicht, denn kochen... mehr lesen
5.0 stars -
"Kultur und Lebensart aus Japan in Saarbrücken. Ein Kochkurs zum Lernen, Genießen und Spaß haben!" PetraIOSushi ist in Deutschland ebenso wenig eine Modeerscheinung wie Pizza und Döner. In meiner Heimatstadt Düsseldorf war ich schon in meiner Jungend fasziniert im Japanviertel unterwegs. Vor ca. 30 Jahren war Sushi dort allerdings etwas ganz Exotisches für mich.
Vor einigen Wochen aßen wir in Kaiserslautern Sushi und mein Mann bewunderte die Zubereitung der kleinen Leckereien. Ich witterte meine Chance, fand „morita“ mit ansprechender Homepage. Postwendend erhielt ich den Gutschein, sein Geburtstagsgeschenk!
Einen Sushikurs! Luftsprünge verursachte das Geschenk nicht, denn kochen
Geschrieben am 20.12.2017 2017-12-20| Aktualisiert am
20.12.2017
Unter der Leitung von Küchenchef Markus Pape eröffnete in diesem Sommer der Meisenheimer Hof ein Café in Meisenheim. Direkt gegenüber vom Meisenheimer Hof befindet sich nun die hoteleigene Konditorei mit Café. Konditorin Dana-Marie Finney sorgt laut Pressebericht für die süßen Kreationen.
Mit meiner Kollegin entdeckte ich das schöne Café vor unserem gemeinsamen Weihnachtsessen im Meisenheimer Hof. .
Das Angebot ist vielfältig: Kaffeespezialitäten, Kuchen, Torten, aktuell Stollen und Weihnachtsgebäck. Für den herzhaften Gaumen gibt es französische und regionale Rohmilch-Käsespezialitäten. .
Selbstverständlich fehlen auch Weine hier nicht im Angebot.
In dem ehemaligen Buchladen werden auch aktuell noch Bücher (überwiegend „Genussliteratur“), Gewürze, Öle, Tees, Schokolade, kleine Geschenkideen verkauft.
Kurz vor dem Feierabend des Cafés durften wir uns in Ruhe umsehen. Das Café erstreckt sich über 2 Etagen. .
Im Sommer gibt es schöne Sitzgelegenheiten vor dem restaurierten Haus am Klenkertor.
Meine Kollegin und ich werden das Café so bald wie möglich besuchen!
Unter der Leitung von Küchenchef Markus Pape eröffnete in diesem Sommer der Meisenheimer Hof ein Café in Meisenheim. Direkt gegenüber vom Meisenheimer Hof befindet sich nun die hoteleigene Konditorei mit Café. Konditorin Dana-Marie Finney sorgt laut Pressebericht für die süßen Kreationen.
Mit meiner Kollegin entdeckte ich das schöne Café vor unserem gemeinsamen Weihnachtsessen im Meisenheimer Hof.
Das Angebot ist vielfältig: Kaffeespezialitäten, Kuchen, Torten, aktuell Stollen und Weihnachtsgebäck. Für den herzhaften Gaumen gibt es französische und regionale Rohmilch-Käsespezialitäten.
Selbstverständlich fehlen auch Weine... mehr lesen
stars -
"Meisenheimer Hof eröffnete Café" PetraIOUnter der Leitung von Küchenchef Markus Pape eröffnete in diesem Sommer der Meisenheimer Hof ein Café in Meisenheim. Direkt gegenüber vom Meisenheimer Hof befindet sich nun die hoteleigene Konditorei mit Café. Konditorin Dana-Marie Finney sorgt laut Pressebericht für die süßen Kreationen.
Mit meiner Kollegin entdeckte ich das schöne Café vor unserem gemeinsamen Weihnachtsessen im Meisenheimer Hof.
Das Angebot ist vielfältig: Kaffeespezialitäten, Kuchen, Torten, aktuell Stollen und Weihnachtsgebäck. Für den herzhaften Gaumen gibt es französische und regionale Rohmilch-Käsespezialitäten.
Selbstverständlich fehlen auch Weine
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Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig.
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder im Restaurant ein. Eine größere Gesellschaft war wohl kurz vorher eingetroffen und die Serviceherren waren schon lebhaft mit den Gästen beschäftigt.
Trotzdem wurden wir sofort begrüßt und zu unserem reservierten Tisch begleitet. Es ist ein kleines Restaurant. Sehr angenehm, dass die Tische trotzdem mit angenehmen Abständen stehen.
Auf der Homepage der Osteria hatte ich mir vorher die sehr gut sortierte Speisekarte angesehen. Italienische gehobene Speisen, keine Pizze.
Die ersten Getränkewünsche wurden abgefragt.
Wir bestellten 1 Flasche San Pellegrino, 0,75 l - € 5,10 und zum Aperitif: Füchschen Alt, 0,25 l - € 2,50. Mit diesem feinen obergärigen Bier durfte es dann für meinen Mann und mich an diesem Abend weitergehen.
Die Getränke wurden kurze Zeit später serviert. Das Mineralwasser im Kühler.
Dazu ein Küchengruß mit Oliven, Bruschetta und Salsiccia Piccante.
Ein guter Auftakt.
Mein Bruder fragte später zum Essen nach einem Weißwein. Der Serviceherr fragte „trocken?“. Das sollte er sein und der Herr sagte „ich suche Ihnen einen guten aus“. Tja, was soll ich sagen. Bei Stammgästen mag das durchaus eine gewisse persönliche Verbindung auszeichnen, aber soweit waren wir ja noch nicht. Der Wein wurde kurz darauf serviert und mein Bruder fragte dann doch mal nach um welchen Wein es sich handelt. „Pinor Grigio“ war die Lösung. Der Wein ok, auf den Preis war ich gespannt. Auf dem Beleg fand sich dann Inzolia, auch bekannt als weiße Rebsorte Ansonica, 0, 2 l – für € 4,10. Der Preis ok, allerdings die Frage, was man nun wirklich getrunken hat.
Beim Bestellen der Speisen ging es dann beim Cheffe weiter. Speisekarten freiwillig zu reichen stand nicht zur Debatte. Vorgeschlagen wurde Antipasti für 3 Personen – basta. Außerdem wurden zahlreiche Tagesgerichte von der Schiefertafel präsentiert. Außerdem der Hinweis, dass die Küche auch gerne andere Wünsche entgegen nimmt. Das war schon mal erfreulich flexibel.
Mein Mann hatte sich auf das Rindercarpaccio gefreut und fragte nach der Karte. Die bekamen wir dann auch.
Für meinen Mann dann als Vorspeise:
Rindercarpaccio mit Parmesanscheiben - € 10,50. Es gab auch die Wahl mit Rucola.
Und für meinen Bruder und mich:
Antipasto vario für 2 Personen € 13,50.
Die Vorspeisen waren ok. Frisches Weißbrot wurde dazu gereicht
Beim Rindercarpaccio war eindeutig zu viel Zitrone verwendet worden. Geschmacklich war es recht schwach.
Die Antipasti mit einer schönen klassischen Auswahl. Aber serviert aus der Kühlung taten sich manche Aromen recht schwer.
Bei den Hauptspeisen hielten wir uns an die aktuellen Empfehlungen, ohne die Preise dafür vorab zu wissen.
Mein Bruder wählte gegrilltes Schwertfischsteak mit Spaghetti (ergänzt mit Steinpilzsauce) - € 22,90
Mein Mann fragte nach, ob der Thunfisch in Sushiqualität und innen roh zubereitet wird. Nachdem dies bejaht wurde, bestellte er gegrilltes Thunfischsteak mit einer kleinen Spaghettibeilage - € 22,90.
Frische Spaghetti in einer Steinpilz-Sahnesauce und Trüffelkäse € 16,90.
Eigentlich hatte ich mich aufgrund der Homepage auf frischen Trüffel gefreut. Der war aber wohl aus.
Nach angenehmer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert.
Der Thunfisch meines Mannes leider durch, aber noch akzeptabel saftig. Dazu eine kleine Portion Spaghettini (nicht hausgemacht, sondern von Barilla, wie der Service bestätigte). Dazu ein paar geschmolzene Cocktailtomaten.
Mein Bruder bekam ebenfalls die kleine Pastabeilage und leider ohne die gewünschten Steinpilze. So war er froh, dass ich meine hausgemachten Spaghetti nicht schaffte. Die Spaghetti so wie man sich frische Pasta wünscht. Die Steinpilzsauce sehr sahnig, der Trüffelkäse ok, aber sehr dezent.
Die Aussage der Homepage
„In unserer Osteria wird jede Speise "à la minute" und mit frischen Zutaten zubereitet. Auch bei unseren Nudelgerichten verwenden wir ausschließlich frische Pasta.“
stimmt nicht! Von ausschließlich frischer Pasta keine Rede und mir ist unverständlich, warum man bei 3 x Spaghetti an einem Tisch nicht das serviert was man verspricht. Auch der Hinweis auf den durchgegarten Thunfisch wurde übergangen.
Ein Dessert bestellten wir nicht mehr. Dafür Espresso - € 2,00. Dieser war wirklich ausgezeichnet.
Das Restaurant ist sauber und gepflegt. Die Toiletten befinden sich im Keller. In die Jahre gekommen und eng, wie es in diesen alten Häusern oft der Fall ist. An der Sauberkeit gab es nichts zu bemängeln.
Zahlen per EC-Karte an der Theke war möglich. Wir wurden freundlich verabschiedet. Aber unser Favorit wird es nicht werden.