Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934401x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
stars -
""À la carte" eingestellt" PetraIOSeit 2015 ist der à la carte Betrieb aus personellen Gründen eingestellt.
Für Festlichkeiten (ab ca. 30 Personen) kann das Restaurant gebucht werden.
Geschrieben am 28.09.2016 2016-09-28| Aktualisiert am
28.09.2016
Unser Besuch des Kloster Eberbach war sehr gelungen. Wenn uns das Kloster auch etwas zu „clean“ renoviert war. Geschmackssache. Teile des Filmes „Der Name der Rose“ wurden hier gedreht.
Die Vinothek des Weingutes Eberbach lässt sich sehen. Hier waren wir ein bisschen shoppen. Unsere private Weinprobe für zu Hause. Probieren kann man die Weine an einer Theke, wir machen dies lieber in Ruhe zu Hause und ohne Promillegrenze.
Auf dem wunderschönen gepflegten Anwesen befindet sich, im separatem Gebäude, die Klosterschänke. Zu Mittag hatten wir ja bereits gegessen, aber die Schänke hat uns sehr beeindruckt. Daher, und weil es noch keine Bewertung gibt, möchte ich unseren positiven Eindruck kurz schildern.
Bei strahlendem Wetter betraten wir am frühen Nachmittag die Gartenterrasse der Klosterschänke. Von 11.30 - 22.00 Uhr wird durchgehend warme Küche serviert.
Alle Tische besetzt, hier war richtig was los! Zugleich begrüßte uns ein junger Mitarbeiter. Sicherlich könnten wir uns mit an einen Tisch mit dazu setzen. Damit haben wir kein Problem, sahen aber am Rande der Terrasse schöne Holzbänke. Wir wollten nur was trinken, warum dann die Sitzplätze blockieren. Wir fragten, ob wir auch auf der Bank bestellen dürfen? Natürlich, gerne! Gartenterrasse
Also hatten wir einen wunderbaren Platz über das gesamte Treiben. Familienrunden, Taufe, Geburtstag, Wanderer, Ausflügler. Alles ist mit Kind und Hund versammelt.
Ein Klosterbier hell für meinen Mann und ein trockener Riesling des Klosterweingutes für mich genießen wir auf unserer schattigen Bank und haben alles im Blick.
Die Herren des Serviceteams klassisch dezent gekleidet. Die Damen im Service machen in ihren farbenfrohen Dirndln die männlichen Gäste auf jeden Fall froh. Alle rege, aufmerksam und mehr als freundlich. Die Hunde bekommen ihren Wassernapf serviert.
Selbst wir auf unserer selbst erwählten „Büßerbank“ werden gefragt ob alles passt und wir noch Wünsche haben.
Die servierten Speisen an den Tischen rund um uns herum machen schon fast wieder Appetit. Ordentliche Portionen, nett angerichtet, das sieht alles sehr gut aus und richt auch so. Und die Gäste sehen zufrieden aus.
Nach dem Zahlen unserer Getränke gehen wir noch in das schöne Restaurant mit Brauhausatmosphäre. Auch hier alles sehr gepflegt und nett dekoriert. Wir sind erstaunt, wie viele Gäste hier noch anwesend sind.
Für Papa gibt es noch ein dunkles Klosterbier in der Flasche als Mitbringsel und wir ziehen weiter. Zum Essen würden wir hier auf jeden Fall gerne mal wiederkommen!
Solch nette Gastronomie mit tollem Service hätten wir hier nicht erwartet, daher ist es mir diesen kleinen Beitrag wert.
Da wir nichts gegessen haben entscheide ich mich für "nur" 4-Wohlfühl*Sterne.
Unser Besuch des Kloster Eberbach war sehr gelungen. Wenn uns das Kloster auch etwas zu „clean“ renoviert war. Geschmackssache. Teile des Filmes „Der Name der Rose“ wurden hier gedreht.
Die Vinothek des Weingutes Eberbach lässt sich sehen. Hier waren wir ein bisschen shoppen. Unsere private Weinprobe für zu Hause. Probieren kann man die Weine an einer Theke, wir machen dies lieber in Ruhe zu Hause und ohne Promillegrenze.
Auf dem wunderschönen gepflegten Anwesen befindet sich, im separatem Gebäude, die Klosterschänke. Zu Mittag... mehr lesen
Klosterschänke Eberbach
Klosterschänke Eberbach€-€€€Restaurant, Biergarten, Dienstleistung067239930Kloster Eberbach, 65346 Eltville am Rhein
4.0 stars -
"Gesellig, nett, gepflegt, ordentliche Speisen!" PetraIOUnser Besuch des Kloster Eberbach war sehr gelungen. Wenn uns das Kloster auch etwas zu „clean“ renoviert war. Geschmackssache. Teile des Filmes „Der Name der Rose“ wurden hier gedreht.
Die Vinothek des Weingutes Eberbach lässt sich sehen. Hier waren wir ein bisschen shoppen. Unsere private Weinprobe für zu Hause. Probieren kann man die Weine an einer Theke, wir machen dies lieber in Ruhe zu Hause und ohne Promillegrenze.
Auf dem wunderschönen gepflegten Anwesen befindet sich, im separatem Gebäude, die Klosterschänke. Zu Mittag
Besucht am 10.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Spontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein Mann fährt zum Drehen in eine Parklücke und ich sage: „Bleib mal gleich hier stehen.“ Schön ist es hier, und Mittagszeit. Hunger haben wir eigentlich noch nicht, Mittagessen stand gar nicht auf dem Programm. Aber wenn „Erna“ schon zu ein hübsches Plätzchen für uns sucht?
Links das sehr gepflegte Landhotel mit Restaurant und Bistro. Die schattige Terrasse mit schöner Bestuhlung. Angrenzend der Privatpark des Hotels, hier findet gerade ein Sektempfang statt (ohne uns).
Wir werden sehr freundlich begrüßt und nach unserer Reservierung gefragt. Dass wir die nicht haben, ist nicht schlimm. Der freundliche Herr weist uns einen schönen Zweiertisch auf der Terrasse. Unser Tisch
Unsere „Erna“ hat uns gehoben platziert, da sind wir Schnellmerker (ein Besuch auf der Homepage des Kronenschlösschen ist später zu Hause sehr aufschlussreich). Der Tisch eingedeckt mit gestärktem Tuch auf Tisch und als Serviette. Auf jedem Tisch ein Blumenbouquet und der Blick auf die Parkanlage ist Entschleunigung pur. Was soll ich im Kloster? Ich bleibe hier. Bequeme Liegen im Schatten laden zum relaxen ein. der Park
Aber zur Sache:
1 Flasche Mineralwasser San Pellegrino, 0,75 l zu € 8,50 (Preis gerechtfertigt, stelle ich auf dem Damen-WC* später fest J. (Ja, der aufwändige Ausbau der Wasserreben und die Tankreifung wird immer wieder verkannt).
2 Gläser trockener Sekt, Georg Breuer, 2007 zu € 12,00. Die klassische Flaschengärung überzeugt. Aperitif
Als kleiner Gruß werden wir Baguettescheiben mit Butter serviert. Das Brot attraktiv im Holzkästchen auf einem Bett aus rohen Linsen. Schlicht – gut. Gruß
Wir wählen beide „nur“ den Hauptgang des angebotenen 4-Gang Bistromenüs:
Lachsfilet – Fenchel-Orangengemüse – Zitronen-Thymian-Gnocci zu € 25,00.
Wir sind beide keine Gnocci-Fans. Ich vertraue auf das Küchenhandwerk. Mein Mann tauscht die Gnocci in Kartoffeln.
Für mich dazu der „Wein des Monats“. Ein trockener Riesling vom Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich-Winkel zu € 7,00.
Gault Millau zeichnete das Haus mit „Beste Riesling-Weinkarte Deutschlands“ aus. Und ja: Bei unserem (vorerst kleinen) Besuch hatten wir durchaus den Eindruck, dass hier neben der Küche das Steckenpferd liegt. Sofort dachten wir an GastroGuide Freund Nolux – er hätte hier sicherlich viel Freude, nicht nur an der Weinauswahl.
Ein perfekter Hauptgang wird im tiefen vorgewärmten Teller serviert.
Kross auf der Haut gebratener Lachs, innen saftig, leicht glasig. Die Wucht ist das hocharomatische Schäumchen, welches Lachs und Beilagen begleitet. Die klassische Kombination Orange-Fenchel – wir kommen aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Zum Glück ist noch ein Scheibchen Brot zum Tunken da – es bleibt nichts mehr übrig. Auch die Gnocci überzeugen, die Kartoffeln als Beilage ebenso. Bunte Keimlinge runden das Gericht geschmacklich und optisch wunderbar ab. Salz- und Pfeffermühle auf dem Tisch? Braucht man nicht! Lachs mit Gnocci Lachs mit Kartoffeln, Fenchel-Orange
Vom Nebentisch weht der Duft der grünen Gazpacho als Vorspeise herüber…
Der Service überzeugt auf ganzer Linie. Hier ist geschultes Personal, hoch engagiert, am Werk. Immer freundlich und zur Stelle. Fragen zu Speisen und Getränken werden perfekt beantwortet. Änderungswünsche, ohne Rücksprache mit der Küche, kein Problem.
Ambiente und Sauberkeit:
Kurz zusammen gefasst: Für uns ohne jeden Mangel. Die Bilder spiegeln das wunderschöne, edel-gediegene Ambiente wider. Im Bistro
Eine kleine Spitzfindigkeit sei mir trotz voller Zufriedenheit mit Augenzwinkern erlaubt:
Der Besuch der Toilette bringt die Liebe zum Detail (finanziert durch Prädikatsmineralwasser) ans Licht: Die Damen besuchen die Örtlichkeit und dürfen sich an der Kassette der Türinnenseite an einem Spiegel* erfreuen!!! Make up und Frisur im Sitzen checken! Meine Herren! Gibt es das nebenan auch?
Beim nächsten Besuch werden wir auf ein vollständiges Menü und wohl auch eine Übernachtung eingestellt sein!
Bleiben durfte ich nicht. „Erna“ rief zur Weiterfahrt zum Kloster Eberbach!
Spontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein... mehr lesen
Hotel Kronenschlösschen · Bistro & Café
Hotel Kronenschlösschen · Bistro & Café€-€€€Bistro, Cafe, Hotel06723-640Rheinallee 1, 65347 Eltville am Rhein
4.5 stars -
"Unser Navi ist auch schon (sehr positiv) gastroinfiziert!" PetraIOSpontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein
Geschrieben am 18.09.2016 2016-09-18| Aktualisiert am
22.09.2016
Nach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf der Schiefertafel sehen wir das aktuelle Angebot. Limette-Basilikum ist leider schon ausverkauft. Straßenverkauf Angebot vom 09.09.16
Mein Mann wählt klassisch Vanille und Haselnuss. Ich entscheide mich für je 1 Bällchen Joghurt natur (mein Lieblingseis) und Tonkabohne. „Sonnenblumenkerne“ reizt mich auch. Das junge Mädel an der Theke reicht mir mit strahlendem Lächeln einen Versuchslöffel, auch eine tolle Sorte. Alles sehr ordentlich!
Die Tonkabohne bezieht die Eismanufaktur vom Saarbrücker Gewürzhandel Rimoco. Hier habe ich selbst schon
feine Pfeffersorten bestellt.
4 Bällchen Eis in der Eiswaffel für € 4,80. Gerne gibt’s noch was in die Trinkgeldkasse. Das Verkaufsteam ist so herzlich.
Alle 4 Sorten überzeugen vollkommen durch unverfälschten Geschmack und wunderbare Cremigkeit. Das Tonkabohneneis ist himmlisch. Der Geschmack der Tonkabohne erinnert an Vanille und Rum, hat aber trotzdem ein eigenes Aroma. Auch in meiner Küche darf die Tonkabohne nicht fehlen.
Die Tonkabohne hat ihren Weg in die gehobene Küche und in die Supermarktregale gefunden, und in die Eismanufaktur Saarbrücken!
Bei meinem ersten Kauf musste ich hierzu noch in die Apotheke. Stimmungsaufhellend und aphrodisierend soll sie sein, in Überdosierung aber auch negative Wirkung hervorrufen.
Einerseits schlimm, dass Saarbrücken so weit von Idar-Oberstein entfernt ist. Andererseits besser für die Figur! Hier könnte ich mich sicherlich oft nicht beherrschen! Aktuell gibt es Sanddorneis… hhmmm.
Auf der Facebookseite werden die aktuellen Creationen gepostet. So z. B. heimische Mirabelle. Außerdem der Standpunkt des eigenen Eisautos.
Bisher hat mich erst ein Eiscafé (Kultcafé Unbehaun in Düsseldorf, besteht seit über 100 Jahren ohne Schnickschnack) so sehr überzeugt. Bei der Eismanufaktur kommt allerdings noch reichlich Kreativität und Abwechslung in Spiel. Daumen hoch! Ab sofort bin ich bei jedem Saarbrückenbesuch hier und hoffe es gibt keine Winterpause!
Nach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf... mehr lesen
5.0 stars -
"Geniales, kreatives Eis – ohne Zusatzstoffe!" PetraIONach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf
Geschrieben am 17.09.2016 2016-09-17| Aktualisiert am
18.09.2016
Besucht am 09.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Unerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto würde ich es hier gar nicht erst versuchen. Aber schlendern kann man hier gut.
In einer Nebenstraße weist die „La Galleria“ auf ihre Tagesempfehlungen hin. Fisch gibt es. Eine Entschädigung und Bruchteil zum mediterranen Fischmarkt in Wernau?
Das Restaurant weist auf klimatisierte Räume hin. Draußen ist es sehr angenehm und wir nehmen außen Platz.
Der junge Servicemitarbeiter grüßt, reicht die Karten und fragt nach einem Aperitif.
Ich darf einen Prosecco zu € 4,50, mein Mann ein kleines Mineralwasser zu € 2,20 („der arme Mann muss schon wieder fahren) genießen.
Die typisch italienische, gut sortierte und nicht überladene Karte, wird gereicht. Auf die Tagesempfehlung, die wir zum Glück gesehen haben, wurde nicht hingewiesen.
Unsere Getränke flott gereicht, hatten wir uns leider noch nicht entschieden. Wir hatten den Eindruck, dass wir nicht schnell genug waren. Das Restaurant war aber zu dieser Zeit schwach besucht.
Wenig später erreicht uns, wider Erwarten, ein Häppchen mit frischem Weißbrot, gekräuterten grünen und schwarzen Oliven. Das nehmen wir sehr gerne an. Küchengruß
Und wir haben’s jetzt auch: Bitte 2 x die Tagesempfehlung: Schwertfisch mit Provinciale und Pasta, Salat zum sehr fairen Preis € 8,50. Grob beschrieben, aber preislich mit Schwertfisch mehr als ok!
Den Beilagensalat wünschten wir vorab. Dieser ist frisch, vielfältig und mit gutem Dressing versehen und ohne Tadel. Besonders die groben Zwiebeln haben uns gut gefallen. Frischer Beilagensalat
Kurze Zeit später wird unser Essen serviert, nett angerichtet. Brot wird nochmals nachgereicht. Die leichte Tomatensauce verdient es, damit später aufgenommen zu werden.
Zum Hauptgang folgen weitere Mineralwasser. Die Bestellung wird kopfnickend registriert.
Ein gut gebratenes Schwertfischsteak. Dies wird schnell trocken, aber hier voll geglückt. „Provinciale“ hier in der Pfanne geschmolzene frische und fein gewürzte Tomaten, etwas frische Petersilie obenauf. Dazu Spaghetti perfekt al dente ebenfalls in leichtem Tomatensugo, gut abgeschmeckt. Meine nicht mehr ganz weiße Bluse bekam kurz darauf ein „update“ in den Waschräumen ein Stockwerk tiefer. Schwertfisch mit Pasta
Beim Gang zur sehr gepflegten Toilette, treppabwärts, kann man den Pizzabäcker auf die Finger sehen.
Zum Ambiente: Alles gepflegt und sauber. Eine Baustelle nebenan wird dem Restaurant aufgrund der Lautstärke zur Zeit vielleicht Gäste rauben.
Beim Schreiben entdecke ich ebem: Die geschätzen GastroGuide Kollegen Saarschmecker und simba47533 waren hier auch schon zufrieden. Es passt!
Unerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto... mehr lesen
Ristorante La Galleria
Ristorante La Galleria€-€€€Restaurant, Pizzeria06813908485Saarstr. 4, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gutes Mittagsessen bei knapper Servicekommunikation" PetraIOUnerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto
Geschrieben am 14.09.2016 2016-09-14| Aktualisiert am
14.09.2016
Besucht am 03.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 153 EUR
Mit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem Grundstück. Nach freundlicher Begrüßung durch Frau Bank bietet sie uns im gepflegten Außenbereich den Aperitif an.
Mein Mann und die Saarschmeckers entscheiden sich für trockenen Riesling Sekt zu € 5,80.
Frau Bank machte mir den Vorschlag eines alkoholfreien Apfel-Quitten-Secco mit Eis zu € 4,50. alkoholfreier Apfel-Quitten-Secco
Dieser war wirklich erfrischend und glücklicherweise durch die Quitte nicht zu süß. Bei solchen alkoholfreien Alternativen vermisse ich gar nichts. Klasse!
Die Flasche Mineralwasser, 0,75 l ist hier für € 5,80 zu haben.
Zum Essen gehen wir ins Restaurant, es wird doch schon deutlich früher dunkel.
Frau Bank begleitet uns zum fein eingedeckten Tisch. Unsere Speisen hatten wir schon draußen beim Aperitif gewählt.
Es werden zwei 14-tägig wechselnde Menüs angeboten. Das Landmenü mit 4 Gängen und das Feinschmeckermenü mit 6 Gängen. Online ist leider immer nur das Landmenü eingestellt. Ab und zu schaue ich, was es aktuell im blauen Fuchs gibt. Da würde ich gerne auch das Feinschmeckermenü entdecken.
Wir entschieden uns alle für das Landmenü (4-Gänge) € 56,00 (der Menüpreis ist im Paket € 17,00 günstiger).
Der erste Küchengruß wird serviert. Damit dies immer gemeinsam geschieht, wird Frau Bank von einer jungen freundlichen Mitarbeiterin unterstützt.
Sehr gutes Olivenöl, eine hervorragend gewürzte Currybutter und ein Kichererbsencreme. Dazu noch grobes Meersalz, Karottensticks und Radieschen, frisches lauwarmes Brot. Das ist ein kleines Amuse-Buffet und verlangt Beherrschung.
Wir befürchten, später das Menü nicht zu schaffen. 1. Gruß 1. Gruß
Bei der Weinauswahl verlassen wir uns voll auf Frau Bank. Sie berät so souverän, da benötigt man keine Weinkarte. Ist sie nicht sicher, ob sie den Geschmack des Gastes trifft, gibt es einen Probeschluck.
Mein Mann entscheidet sich für den trockenen Grauburgunder zu € 7,00 – 0,25l. Ich folge Frau Banks Weinempfehlung mit einem trockenen Weißburgunder zu € 6,90 – 0,25 l, die Saarschmeckerin half der Chauffeurin noch ein wenig dabei.
Der zweite Gruß lässt nicht lange warten. Eine gebratene Wachtelbrust mit Ananas (habe leider Gedächtnislücken zu den genauen Bestandteilen). Geflügel mag mein Mann gar nicht, so durfte Saarschmecker sich drüber freuen. 2. Gruß: gebratene Wachtelbrust
In angenehmen Abständen wurde unser Menü mit Ansage serviert. Alle Speisen sehr schön angerichtet, auf den Punkt gegart und fein abgeschmeckt. So, dass jede einzelne Zutat zur Geltung kam.
Es folgt Spitzkohlsalat mit Krabben und marinierter Lachsforelle. Ein wenig Wildkräutersalat umrahmt das Gericht, dazu etwas luftig-zart-krümeliges. Es schmeckt intensiv nach Olive. Frau Bank klärt auf: Olive, genau richtig. Ihr Mann hat sich in Richtung Molekularküche erprobt. Spitzkohlsalat mit Krabben und marinierter Lachsforelle.
Nach diesem 2. Gang hatte ich schon starke Bedenken, ob wir alles schaffen…
Für den 3. Gang war eigentlich Bavette vom australischen Rind vorgesehen.
Da wir eigentlich kein Fleisch wollten, machte Frau Bank den Vorschlag aus dem Feinschmeckermenü Steinbutt mit jungen Erbsen, Trüffel und Belper Knollezu nehmen. Gesagt, getan. Aufpreis zum Menü: € 4,00. Die Saarschmeckers bleiben bei der Originalversion mit Fleischgang. Steinbutt mit jungen Erbsen, Trüffel und Belper Knolle
Zum Steinbutt gab es keine „Sättigungsbeilage“ in Form von Kartoffeln, Pasta o. ä. Da waren wir ganz dankbar. Feiner Trüffelgeschmack, die Belper Knolle fein gehobelt. Dieser „Schweizer Käse Trüffel“ ging leider geschmacklich etwas unter. Ich hatte dieses Jahr die Belper Knolle für uns bestellt. Am besten gefällt mir der fein-würzige Geschmack (etwas Pfeffer und Knoblauch) zu neutralen Begleitern wie Pasta.
Die Speisen waren alle leicht und gut bemessen. Wenn wir nicht das Menü bestellt hätten, wäre es wohl nicht mehr zum Dessert gekommen. Da hätten wir absolut was verpasst!
Pfirsischsorbet mit griechischem Joghurt und Himbeereis. Optisch für mich das geschmackliche Highlight, geschmacklich gleichrangig mit den anderen Speisen. Im Glas der Joghurt mit Sorbet. Das Glas mit Knusperhippe abgedeckt. Darauf die Zugabe: Ein weißes Schokoladenmousse. Feinste Früche drum herum, Pfirsisch, Blaubeere und Himbeere... himmlisch... alles weg. Habe fix und fertig. Traumdessert
Zum Abschluss noch ein Espresso zu € 2,80. Dieser wird von einer Süßungsauswahl und einem Pralinentellerchen begleitet. Hungrig geht man hier nicht raus! Zum Espresso noch was Süßes
Zum Zahlen wird die Rechnung paarweise gereicht. Ohne Nachfrage teilte Frau Bank genau die verköstigten Speisen und Getränke korrekt auf.
Unser erster Besuch war vor 2 Jahren. Für meine 200ste Rezi fand ich es doch angebracht, nochmals über den blauen Fuchs zu schreiben.
Herr Bank ist der kreative Profi in der Küche und Frau Bank liefert einen perfekten, souveränen, gastorientierten Service. Sie findet wohl für alles schnell eine Lösung. Ich glaube, so schnell bringt sie nichts aus der Ruhe. Solch konstante Leistung, versteckt im Saarland, verdient doch etwas Beachtung. Oder?
Mit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem... mehr lesen
Zum blauen Fuchs
Zum blauen Fuchs€-€€€Restaurant068526740Walhausener Straße 1, 66649 Oberthal
5.0 stars -
"Es war genauso klasse wie unser erster Besuch 2014!" PetraIOMit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem
Geschrieben am 13.09.2016 2016-09-13| Aktualisiert am
17.05.2024
Besucht am 05.09.2016Besuchszeit: Abendessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 440 EUR
Carsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein. Im Hermannshof
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum Essen gehen wir ins Restaurant, draußen wird es ja leider schon recht früh dunkel.
Der Service checkt Carstens Reservierung und wir werden zu unserem schönen Tisch begleitet. Die schlichten polierten Holztische sind mit Stoffservietten, Windlicht, Blümchen und Menükarten ausgestattet. Die Bestuhlung kreativ gemixt, sieht alles bequem und nicht so steif aus. In dem Gewölbe ist es sofort zum Wohlfühlen. Zum Geräuschpegel an diesem Abend tragen wir wohl nicht unerheblich bei. . .
Wir dürfen uns entscheiden, ob wir das vorgeschlagene Menü „a u s z e i t“ oder à la carte bestellen.
Als Aperitif gibt es für mich ein Gläschen Winzersekt vom Weingut Gut Hermannsberg aus Niederhausen zu € 7,00. Mein Mann bleibt enthaltsam, wurde er doch als Fahrer auserwählt.
Die Wahl der Speisen fällt nicht leicht. Es lockt viel auf der kleinen und gut sortierten Karte. Die Gespräche sind wie bei alten Freunden voll im Gang. Da will man ja auch nichts verpassen.
Nolux übernimmt an diesem Abend die Weinauswahl für uns alle. Das ist sehr entspannend, denn mit Nolux kann hier nichts schief gehen. Carsten scheint ein würdiger Partner zu sein, die beiden fachsimpeln angeregt. Das Weinbuch ist an diesem Abend fest Nolux Hand. Zu meiner Verwunderung hat er es nicht mit nach Hause genommen.
Carsten1972 und Nolux haben die verkosteten Naheweine (2 Rieslinge, Sankt Laurent und Rotwein Cuvée) und unseren schönen Abend in ihren Bewertungen schon ausführlich beschrieben. Interessierte dürfen hier gerne nachlesen.
Neben den Weinen gibt es natürlich auch Wasser, das leidige Thema. € 7,90 für Fachinger Medium 0,75 l. Die immer höheren Wasserpreise finde ich vollkommen daneben, da muss ich mich doch wiederholen.
Als ersten Küchengruß wird frisches Brot, Ciabatta und ein vollwertiges dunkles Brot, mit einer Creme aus geröstetem Blumenkohl gereicht. Das ist ganz nett. Guter Blumenkohlgeschmack, aber spektakulär ist es nicht. Da überzeugt mich ein gutes Olivenöl mehr. Brot und Creme wurde nochmals ungefragt nachgereicht - hungrig bleibt man nicht. Vorweg: Brot mit Blumenkohlcreme
Danach auf dem Amuselöffel ein Thunfischtatar. Dies widerum empfand ich als eher überwürzt. Sehr viel Dill. Bei einer Blindverkostung hätte ich wohl auf Matjestatar getippt.
Für meinen Mann darf es natürlich sehr gerne das klassische Rindercarpacciozu € 14,00 der Menüempfehlung sein. Das hauchfeine Filet gut abgehangen, ein wenig Rucola und gehobelter Parmesan obenauf. Rindercarpaccio - leider leicht verwackelt :-(
Ich entscheide mich für in Brickteig gebackener Fetakäse mit feinem Couscous-Salat, Löwenzahn und Rucola zu € 14,00.
3 Stückchen Feta werden serviert. Knusprig gebacken und zum Glück überhaupt nicht fettig. Der Couscoussalat dazu sehr erfrischend. Feta im Brickteig, Couscoussalat
Die Hauptspeisen:
Mein Mann wählt Lachsforelle auf der Haut gebraten, kanadischer Wildreis, Zuckerschoten & Orangen Estragon Sauce zu € 25,00.
Die Lachsforelle auf den Punkt gebraten, die Haut knusprig. Der nussige Wildreis passt sehr gut dazu. Die Zuckerschoten mit Biss und mit ganz anderem Geschmack als die Keniaware aus dem Supermarkt. Hätte mich interessiert, ob es eventuell Zuckerschoten aus deutschen Landen waren. Die feine Orangen-Estragonsauce wird im Kännchen serviert. So kann man fein selbst dosieren. Lachsforelle, Wildreis, Zuckerschoten
Und ich Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti, gebundener Muschelsud & Rucola zu € 24,00.
Das Gericht im tiefen Pastateller serviert habe ich sofort einen feinen Duft in der Nase. Rucola und Parmesanhobel obenauf verbergen die Orecchiette, zarte Pulpostücke und Calamaretti. Auch Miesmuscheln finden sich. Knackige Gemüsewürfel sind mir auch immer willkommen. Der Muschelsud ist der Hammer und wird mit jedem Löffel besser. Da habe ich es wirklich gut getroffen – genau mein Geschmack! Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti
Dieses Mal machen wir beide beim Dessert mit:
Ich wähle das Dessert der Menüempfehlung: Parfait von Buttermilch und Cranberry mit Aprikosen und Kürbiskernen.
Der Buttermilchgeschmack ging etwas im Parfait unter, zumal die Buttermilch wohl auch mit Frucht versehen wurde. Eine kleine Schnitte, das Parfait zwischen dünnem Kürbiskernteig.
Die Cranberrys mit den Aprikosen sehr zart und intensiv. Mittig eine luftige Nocke aus Kürbiskern. Ein Gebilde der Molekularküche? Jedenfalls so fein, da hätte ich mehr von genommen. Parfait von Buttermilch
Crème brûlée wird meinem Mann auf der Schiefertafel serviert. Die Brûlée ist genau richtig. Schön vanillig, nicht zu süß und mit gebräunter knuspriger Caramellschicht. Dazu ein cremiges Waldfruchsorbet und Fruchtdeko.
Gegen Ende des Abends ist die freundliche und bis dahin immer aufmerksame und fürsorgliche Servicemannschaft mal länger verschwunden. Aber sie wussten uns wohl noch gut versorgt und gesättigt.
Zahlen gemeinsam und ganz unproblematisch.
An der Sauberkeit gab es hier selbstverständlich nichts zu bemängeln. Im Detail habe ich nicht aufgepasst, meine aber der Zugang zum Restaurant und Toiletten sei gehbehindertengerecht.
Wir hatten einen richtig tollen Abend, welcher leider viel zu schnell vorbei war. Im Bollants waren wir nicht zum letzten Ma(h)l. Carsten und seine Frau werden wir bestimmt wiedersehen, dann werden wir die Reise wohl eher Richtung Münsterland einschlagen.
Mich freut es immer wieder, wie aus einem Internethobby tolle Bekannt- und Freundschaften entstehen!
Carsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein.
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum... mehr lesen
Restaurant Hermannshof
Restaurant Hermannshof€-€€€Restaurant0675193390Felkestr. 100, 55566 Bad Sobernheim
4.5 stars -
"Kennenlernen und geniessen! Die GastroGuideCommunity bekommt immer mehr Gesichter." PetraIOCarsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein.
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum
Geschrieben am 12.09.2016 2016-09-12| Aktualisiert am
12.09.2016
Besucht am 01.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Wieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett werden wir von einer Mitarbeiterin (vielleicht Chefin?) begrüßt. Reserviert hatten wir nicht. Reservieren ist hier wohl kein Fehler.
Sie kann uns nur noch einen Platz außen für 2 bieten. Und dieser ist perferkt! Ein kleines mit Pflanzen abgeteiltes gemütliches Plätzchen, leicht erhöht am Rande es schönen Innenhofes. Unser gemütliches Plätzchen
Von hier haben wir alles im Blick.
Die Karten gereicht. Fragen nach Rücksprache mit der Küche perfekt geklärt. Trotz unseres abgelegenen Platzes wurden wir immer aufmerksam und gut umsorgt.
Die Speisen werden nach angenehmen Abständen serviert. Wir hätten nicht erwartet, dass sogar nachgefragt wird, wann wir den Hauptgang wünschen.
Zwischendurch der Sprint zu uns: Alles recht, sind wir mit Getränken versorgt, fehlen Getränke? Sehr schön!
Speisen und Getränke:
Dieses Mal ein alkoholfreier Aperitif, weil wirklich gut und erfrischend: Rhabarbersaftschorle, 0,2 l zu € 2,00.
Die Wahl der Speisen fällt nicht leicht, eine sehr abwechselungsreiche Auswahl (online einsehbar).
Als Vorspeisen: Geröstetes Bauernbrot mit Tomaten, Knoblauchöl, schwarzem Pfeffer und Frühlingslauch mit Ziegenkäse überbacken, € 6,50.
Mein Mann erhält den Beilagensalat zum Hauptgericht als Vorspeise.
Unser Hauptgerichte von der saisonalen Pfifferlingskarte:
Für meinen Mann: Frische Pfifferlinge in Rahmsauce auf „gefellte Kließ (gefüllte Klöße) mit Hackfleisch-Leberwurstfüllung und kleinem bunten Salat zu € 13,50. Ein regionales hunsrücker Gericht.
Ich entscheide mich für frische Pfifferlinge in Rahmsauce auf grünen und weißen Bandnudeln und frischer Kresse zu € 10,50.
Beim Servieren der Vorspeisen staune ich nicht schlecht! 3 Scheiben Brot, üppig belegt mit Tomaten und mildem Ziegenkäse überbacken. Frühlingszwiebeln, Paprikawürfel, frische Petersilie! Einfach nur lecker! Und da ich nur ein kleines Frühstück hatte, ist mein Hunger groß genug. Geröstetes Bauernbrot mit Ziegenkäse
Mein Mann freut sich über den knackig kunterbunten Salat und lobt mehrfach das feine leichte Dressing. Obenauf Croutons. Das ist mal ein liebevoller Beilagensalat! bunter Beilagensalat
Zu den Hauptspeisen gibt es eine Weinschorle, 0,25 l zu € 3,60 für meinen Mann und für mich einen sehr guten 2014er Grauburgunder vom Weingut Poss aus Windesheim/Nahe, 0,25 l zu € 6,50.
Wieder werden großzügig bemessene Speisen serviert. Auch an den Pfifferlingen in sehr guter Qualität wurde nicht gegeizt.
Meine Bandnudeln al dente, wie es sein soll. Die Gerichte mit frischen Kräutern und Coctailtomate dekoriert. Wir lassen es uns schmecken. Die Sauce dezent gewürzt, so kommt das Pfifferlingsaroma gut an. Bandnudeln mit Pfifferlingen
Ein Dessert schaffen wir beim besten Willen nicht mehr.
Ambiente:
Der Biergarten mit klassischer Brauhausbestuhlung. Efeu, Buchs, Hortensien, große Geranien, alles sehr gepflegt. Wir fühlen uns sehr wohl.
Innen ein gemütlich-rustikaler Landhausstil mit antiken Blickfängen. Das gefällt uns richtig gut und ist sehr passend. Alles sauber, auch die Toiletten.
Zahlen mit Karte kein Problem, hierzu geht es ins kleine Chefbüro.
Wieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett... mehr lesen
4.5 stars -
"Hinsetzen, wohlfühlen, Frischeküche genießen." PetraIOWieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett
Geschrieben am 10.09.2016 2016-09-10| Aktualisiert am
11.09.2016
Deutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch. Die Hängeseilbrücke Geierlay
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen. .
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem wir die Brücke hin und zurück überquert hatten, ein kleiner Wald- und Wiesenspaziergang inklusive, namen wir gerne in dem urigen und rustikalen Biergarten Platz. . .
Ein Bitburger Pils für meinen Mann, ein Mineralwasser für mich. Die nette und flotte Bedienung weiß mit durstigigen Ausflüglern umzugehen. Und auch die Junghühner, die umher spazieren, unterhalten die Gäste. .
Kleine Speisen und Kuchen werden hier auch serviert.
Deutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch.
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen.
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem... mehr lesen
stars -
"Rastmöglichkeit vor / nach Besuch der Hängeseilbrücke Geierlay" PetraIODeutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch.
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen.
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem
Besucht am 31.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Von der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet. .
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt das Kurhaus. Wir parken am Haus und machen uns auf den Weg. Über eine Treppe gelangt man auf die Terrasse und an das Hotel-Restaurant.
Das denkmalgeschützte Jugendstilhaus wurde 1911 als „Ludwigshafener Erholungsheim Trifels“ eröffnet, diente wenig später als Kriegslazarett. Heute modernisiert dient es überwiegend als Seminar- und Eventhotel (Hochzeiten).
Service:
Eine sehr junge Mitarbeiterin begrüßt uns herzlich. Das Restaurant ist noch geschlossen, trinken können wir aber selbstverständlich etwas. Wir nehmen eine Erfrischung zu uns, reservieren nach einem Blick auf die Bistrokarte einen Tisch. Bis 18.00 Uhr machen wir einen Spaziergang durch den Kurpark.
Als wir um 18.00 Uhr eintreffen ist unser Tisch auf der Terrasse nett eingedeckt. Tischläufer, Stoffservietten, frische Rosen.
Getränke und Speisen werden abgefragt. Die junge Dame kann sehr gut Auskunft geben, wenn es auch noch an ein paar kleinen Feinheiten hapert. Aber dies macht sie mit ihrer fröhlichen herzlichen Art sofort wieder wett.
Beim Servieren der Speisen unterstützt sie eine erfahrene Mitarbeiterin. Gleichzeitig wird auch eine größere Runde Seminarteilnehmer mit einem Menü bewirtet.
Die Speisen werden nach recht langer Wartezeit serviert. Stört uns nicht, denn wir sitzen ganz wunderbar und sind mit Getränken versorgt.
Während des Essens fehlt leider die Nachfrage, ob alles Recht ist. Mit einer späteren Reklamation wird vom Haus sehr gut und professionell umgegangen.
Speisen und Getränke: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 4,40.
Für mich ein feiner Grauburgunder Muschelkalk, 0,25 l zu € 5,80. Mein Mann enthielt sich, die längere Heimfahrt stand ja noch an.
Die Bistrokarte ist übersichtlich, aber abwechselungsreich. Die Speisekarten sind online einsehbar.
Die junge Dame erklärt: Die Küche setzt auf frische, oft regionale, Zutaten und hausgemachte Speisen. Prima!
Es gibt nur große Salatteller und keine Vorspeisen. Daher fragen wir, ob wir 2 kleine Salate als Vorspeise haben können. Selbstverständlich, gerne! Zur Wahl steht Joghurt- oder Himbeerdressing. Himbeerdressing soll es für uns sein.
Trotz der kleinen Karte können wir uns nur schwer für die Hauptspeisen entscheiden. Die Wahl fällt für meinen Mann auf Tagliatelle mit Trüffelrahm, € 9,20.
Ich wähle den Kurhaus Vital Burger. Bohnenboulette auf Vollkornbrötchen, Salat, Tomate, Zwiebel, Ketchup, € 11,90.
Unsere Vorspeise wird serviert. Allerdings war es doch nicht möglich, 2 kleine Salate zu bekommen. Serviert wird von der Bistrokarte der große bunter Salatteller€ 7,80. Auf einer hübschen Porzellanplatte wird dieser in die Mitte des Tisches gestellt.
Besteck liegt parat und das getropse der Salatsauce sehe ich schon vor mir. Ich erlaube mir die Frage, ob nicht vielleicht noch 2 Teller drin sind? Ja, ging und so konnten wir unfallfrei den Salat essen. Das Himbeerdressing sehr fein, der Salat ok. Die Blattsalate leider etwas saft- und kraftlos. Gurkensalat, Karotten, den Krautsalat mit Kümmel überließ ich meinem Mann (Kümmel ist das einzige Gewürz, das ich wirklich nicht mag. Selbstverständlich nicht in die Wertung fließt). Zum Salat gab es frisches helles und dunkeles Baguette.
Irgendwann kamen dann die Hauptspeisen.
Die Tagliatelle schön al dente und mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln verfeinert. Leider diente hier nur ein Trüffelöl als Aromaträger. Bei dem Preis kann man nicht von frisch gehobeltem Trüffel ausgehen, aber es war doch etwas flach (Hellriegels Trüffelcarpaccio aus dem Glas hätte Wunder bewirkt). Kein Grund zur Klage, außer der verlaufenen Balsamicoschmiererei.
Mein Vital Burger hatte keinen vitalen Tag. „Die meisten Unfälle passieren in der Küche“ kommentierte ich beim Abservieren die Nachfrage der Bedienung, ob es geschmeckt hatte.
Das Vollkornbrötchen knusprig und gut. Bestrichen mit einem tomatisierten Frischkäse. Die Bohnenbulette… wohl eher ein zäher Eintopf mit verbrannter Oberseite. Da konnten auch die frischen Tomatenscheiben obenauf nicht drüber hinwegtäuschen. Eine verbrannte Unterseite gab es nicht. Diese wurde in der Küche schon entfernt. Es war wirklich kein schöner Teller und auch die absolut verschmierte Balsamicodeko am Tellerrand sah nur unappetitlich aus.
Nun wollten wir ja irgendwann nach Hause und wir hatten schon recht lange auf das Essen gewartet. Mein Bohneneintopf war wirklich gut gewürzt, auch das Vollkornbrötchen dazu passend. Einfach die Sichtweise anpassen, dann geht's. Die verbrannten Stellen habe ich entfernt.
Meine Beanstandung habe ich so wie hier beschrieben weiter gegeben. Auch, dass die Bohnen gut waren. Die Küche bestätigte den Unfall und nahm anstandslos mein Gericht von der Rechnung. Dies war mehr als ok, ich hatte es ja gegessen. Ausgleich meinerseits in Form des Trinkgeldes.
Das Menü der Seminarteilnehmer wurde parallel serviert. Was dort serviert wurde, sah alles perfekt und sehr verlockend aus…. Hier hat die Küche gut vorbereitet.
Ambiente:
Das Haus ist wirklich toll, die Lage absolut ruhig, kein Auto ist zu hören. Außen gibt es auf der Terrasse und zum Kurpark schöne Sitzplätze.
Im Restaurant alles sehr gepflegt. Der Gastraum innen mit viel dunkelem Holz, helle Tischplatten, gute Beleuchtung und schöne Deko mit frischen Blumen sorgen für Wohlfühlstimmung.
Fazit:
Es war wirklich sehr schön hier und würden einen zweiten Versuch wagen. Mit den Veggie-Burgern, dass lass ich mal lieber. Innerhalb 1 Jahres 2 verbrannte Burger, das reicht auch mir als Lehre.
Von der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet.
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt... mehr lesen
Zum Alten Kurhaus im Jugendstilhotel Trifels
Zum Alten Kurhaus im Jugendstilhotel Trifels€-€€€Restaurant, Hotel06346 308860Kurhausstraße 25, 76855 Annweiler am Trifels
3.0 stars -
"Tolles Haus, guter Service, Speisen können sich durchaus steigern" PetraIOVon der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet.
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt
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Für Festlichkeiten (ab ca. 30 Personen) kann das Restaurant gebucht werden.