Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934377x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Besucht am 24.05.20162 Personen
Rechnungsbetrag: 8 EUR
Direkt in Strandnähe liegt die Villa Seebach. Für uns eines der schönsten Gastronomiehäuser Boltenhagens.
Von unserer Unterkunft sind wir zu Fuß in 3 Minuten da.
Ambiente + Sauberkeit:
Am Nachmittag nehmen wir auf der geschützt überdachten Terrasse Platz. Die Tische sind mit Mitteldecke, Windlicht und Topfblume nett eingedeckt. Hier hat man einen schönen Blick auf die parkähnliche Anlage.
Dort gibt es weitere zahlreiche Sitzplätze. Sonnenschirme stehen als Schattenspender bereit. Hinter dem Haus gibt es noch eine Sonnenterrasse.
Auch der Restaurantbereich ist schön und gemütlich gestaltet. Viel Holz, nett dekoriert. Der Begriff „Villa“ ist nicht übertrieben.
Alles wirkt sehr sauber und gepflegt. Die Toilette wurde nicht aufgesucht.
Service:
Bevor wir Platz nahmen, haben wir einen kurzen Blick ins Restaurant geworfen. Hier steht seitlich auch die Tortenvitrine. Mein „Süßer“ erblickte auch gleich das Objekt seiner Begierde. Eine Servicemitarbeiterin verfolgte seine Wahl.
Da sitzen wir nun. Wir haben Urlaub und Zeit. Drei junge Servicemädels laufen mehrfach an uns vorbei und irgendwann bemerkt eine Dame, dass wir wohl neu und unversorgt sind. Bei insgesamt 8 Gästen kann man ja den Überblick schnell verlieren.
Unsere Wünsche werden abgefragt, mein Mann wusste ja, wonach im gelüstet. Sein Wunsch wird gleich notiert. Ich bitte drum, noch kurz in die Karte schauen zu dürfen. Diese wird mir gereicht. An sich liegt sie wohl auf den Tischen bereit, bei uns fehlte sie. Kann passieren.
Ich werde fündig, es ist aber leider nicht möglich der Servicemitarbeiterin ein Signal zu senden. Laut rufen oder hinterher laufen wollte ich nun auch nicht.
Mein Mann erhält Kaffe und Torte. Dabei darf dann meinen regionalen Punsch bestellen, hungrig war ich nicht. Die junge Frau kann mir auf Anhieb beantworten, dass dieser ohne Alkohol zubereitet wird.
Nachdem ich bestellt habe, fragen mich die zwei anderen Mitarbeiterinnen, ob ich noch einen Wunsch habe. Sie entdeckten tatsächlich die Leere vor mir. Ich sagte ihnen, mein erster Wunsch sei in Arbeit. Geduldig wartete ich, der Punsch muss mit sehr viel Liebe zubereitet worden sein.
Abräumen unseres leeren Geschirrs war nicht möglich. Die Spatzen wissen dies wohl und schätzen die Villa als gratis Einkehrmöglichkeit.
Unser Wink zum Zahlen, Wechselgeld musste geholt werden (Geschirr blieb stehen). Wir zahlten, fragten nach einem Beleg. Zähneknirschend wurde dieser geholt (Geschirr blieb stehen). Beleg wurde gebracht (Geschirr blieb stehen). Wirklich nicht nachvollziehbar, chaotisch und unorganisiert.
Ich danke meiner Mutter für ihren lehrreichen Spruch „Kein Gang mit leeren Händen!“
Getränke und Kuchen:
Pott Kaffee zu € 2,80 und die Erdbeer-Sahne-Torte zu € 2,90.
Ein guter Kaffee und ein riesiges Stück luftiger Erdbeer-Sahne-Torte! Es war das letze Stück, voraussichtlich war man deshalb sehr großzügig. Der Bisquit schön locker und nicht durchgeweicht.
Mein Sanddornpunsch zu € 2,70 wurde schön heiß im Glas serviert. Schade, dass Sanddorn bei uns so unbekannt ist. Der Sanddornsaft wurde wohl mit Orangensaft gemischt, auch etwas Zimt war zu schmecken. Nicht weihnachtlich, einfach nur sehr fein und bei der an diesem Tag kühlen Witterung genau richtig. Reichlich Vitamin C im Sanddorn kann da auch nicht schaden.
Mein Mann hat es nicht komplett geschafft, zur Freude der gefiederten Freunde. Nicht artgerecht aber wohl ein besonders begehrter Happen. Ein nettes Unterhaltungsprogramm.
Fazit: Die Speisekarte des Restaurants klingt auch gut und abwechselungsreich. Da die Villa so bequem für uns erreichbar war, wollten wir hier eigentlich mal zu Abend essen. Aber wenn der Service dann genauso ist? Wir haben es dann gelassen. Vielleicht haben wir aber auch was verpasst.
Direkt in Strandnähe liegt die Villa Seebach. Für uns eines der schönsten Gastronomiehäuser Boltenhagens.
Von unserer Unterkunft sind wir zu Fuß in 3 Minuten da.
Ambiente + Sauberkeit:
Am Nachmittag nehmen wir auf der geschützt überdachten Terrasse Platz. Die Tische sind mit Mitteldecke, Windlicht und Topfblume nett eingedeckt. Hier hat man einen schönen Blick auf die parkähnliche Anlage.
Dort gibt es weitere zahlreiche Sitzplätze. Sonnenschirme stehen als Schattenspender bereit. Hinter dem Haus gibt es noch eine Sonnenterrasse.
Auch der Restaurantbereich ist schön und... mehr lesen
Restaurant im Hotel Villa Seebach
Restaurant im Hotel Villa Seebach€-€€€Restaurant, Cafe, Hotel, Biergarten0388253150Mittelpromenade 28, 23946 Boltenhagen
3.5 stars -
"Wunderschönes Ambiente, Konditor besser als Service." PetraIODirekt in Strandnähe liegt die Villa Seebach. Für uns eines der schönsten Gastronomiehäuser Boltenhagens.
Von unserer Unterkunft sind wir zu Fuß in 3 Minuten da.
Ambiente + Sauberkeit:
Am Nachmittag nehmen wir auf der geschützt überdachten Terrasse Platz. Die Tische sind mit Mitteldecke, Windlicht und Topfblume nett eingedeckt. Hier hat man einen schönen Blick auf die parkähnliche Anlage.
Dort gibt es weitere zahlreiche Sitzplätze. Sonnenschirme stehen als Schattenspender bereit. Hinter dem Haus gibt es noch eine Sonnenterrasse.
Auch der Restaurantbereich ist schön und
Unser erster „richtiger Tag in Boltenhagen“, da gilt es, sich die frische Seeluft um die Ohren wehen zu lassen.
Den Strand entlang spazieren wir vormittags zur Boltenhagener Steilküste. Durchatmen, wohlfühlen.
Auf dem Rückweg kommen wir an dem sehr sauber und gepflegten Fischimbiss vorbei. Beste Mittagszeit.
Wir betreten den Imbiss. Wohl die Seniorchefin und 2 weitere Mitarbeiterinnen schmeißen den Laden.
Die Kühltheke zeigt den frischen Fang, mit Herkunftsbezeichung und Fangart. Heimischer Fang, aber auch norwegischer Lachs aus Aquakultur. Die Auslage top gepflegt.
Die Räucherfischauslage links daneben.
Ein bisschen fühlt man sich wie auf dem Fischmarkt. An der Tafel stehen diverse Gerichte an. Das geht hier alles zack-zack, wir entscheiden uns schnell.
Die Getränke nehmen wir aus dem Kühlschrank: 1 kleine Flasche Mineralwasser € 1,65 1 Flasche Pils € 1,80
Bei den Damen bestellen wir: 1 Matjesbötchen € 2,50 1 Portion Bratkartoffeln € 3,50 1 Portion Aalmutter (Tagesfang) mit Brötchen € 3,50
Wir zahlen, erhalten den Hinweis, dass unsere Tischnummer aufgerufen wird, nehmen die Getränke mit. Platz findet man im windgeschützten Freisitz mit bequemer, einfacher und sauberer Bestuhlung.
Die „14“ wird lautstark kurze Zeit später aufgerufen. Das sind wir. An der Theke hole ich unser Essen ab.
Schön gebräunte Bratkartoffeln mit Zwiebeln.
Das Matjesbrötchen gut und mit frischem Salat und reichlich Zwiebelringen belegt.
Die Aalmutter (kannte ich noch nicht) kross gebraten. Schlicht, pur und gut. Ein Brötchen dazu reichte.
Aalmutter, so heißt der Fisch, ist kein Fangfisch. Aber wohl Beifang. Aalähnlich, aber mit dem Aal nicht verwandt. Mittig eine grünliche Mittelgräte, leicht zu entfernen. Ein guter, frischer und knuspriger Mittagssnack!
Die Familie Dunkelmann ist in 4. Generation Küstenfischer.
Das Restaurant Kamerun am Hafen (hier haben wir 3 Mal sehr gut gegessen, Bericht folgt) gehört wohl auch zur gleichen Familie Dunkelmann.
Im Imbiss gibt es Frischfisch für kleines Geld ohne Firlefanz. Aber um Welten Besser als unser Essen am Abend zuvor.
Unser erster „richtiger Tag in Boltenhagen“, da gilt es, sich die frische Seeluft um die Ohren wehen zu lassen.
Den Strand entlang spazieren wir vormittags zur Boltenhagener Steilküste. Durchatmen, wohlfühlen.
Auf dem Rückweg kommen wir an dem sehr sauber und gepflegten Fischimbiss vorbei. Beste Mittagszeit.
Wir betreten den Imbiss. Wohl die Seniorchefin und 2 weitere Mitarbeiterinnen schmeißen den Laden.
Die Kühltheke zeigt den frischen Fang, mit Herkunftsbezeichung und Fangart. Heimischer Fang, aber auch norwegischer Lachs aus Aquakultur. Die Auslage top gepflegt.
Die Räucherfischauslage... mehr lesen
De Fischer Un Sien Fruh
De Fischer Un Sien Fruh€-€€€Imbiss, Take Away03882525881Dorfstraße 1, 23946 Boltenhagen
3.5 stars -
"Tagesfrischer Fisch und Räucherfisch, idealer Mittagssnack." PetraIOUnser erster „richtiger Tag in Boltenhagen“, da gilt es, sich die frische Seeluft um die Ohren wehen zu lassen.
Den Strand entlang spazieren wir vormittags zur Boltenhagener Steilküste. Durchatmen, wohlfühlen.
Auf dem Rückweg kommen wir an dem sehr sauber und gepflegten Fischimbiss vorbei. Beste Mittagszeit.
Wir betreten den Imbiss. Wohl die Seniorchefin und 2 weitere Mitarbeiterinnen schmeißen den Laden.
Die Kühltheke zeigt den frischen Fang, mit Herkunftsbezeichung und Fangart. Heimischer Fang, aber auch norwegischer Lachs aus Aquakultur. Die Auslage top gepflegt.
Die Räucherfischauslage
Geschrieben am 09.06.2016 2016-06-09| Aktualisiert am
09.06.2016
Besucht am 23.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
Ankunftstag in Boltenhagen. Wir starten durch zum Orientierungslauf durch das schöne Kurstädtchen. Unser Abendessen soll fußläufig erreichbar sein.
Gastronomie ist in dem gepflegten Ort reichlich vorhanden. Wir entdecken das schöne Restaurant am Kurpark, das sieht sehr einladend aus. Außen Hinweistafeln auf frisches Gebäck und Fischgerichte.
Wir betreten das Restaurant, nur 2 Gäste sitzen hier bei einem Getränk. Da hätten wir, trotz Vorsaison, schon wachsam werden müssen.
Die weibliche Bedienung (Chefin?) signalisiert: Wir dürfen uns einen Platz aussuchen. Das machen wir. Die Speisekarten mit Klarsichthüllen werden auf den Tisch gelegt und sie ist wieder weg.
Die Karte ist geschmeidig drauf bedacht, es jedem Recht zu machen. Unter „Vollwertkost“ findet sich ein „Omlett mit Kaisergemüse, Bohnen und eingebackener Hollandaise“. Was ist hier vollwertig? Es wäre nun der richtige Zeitpunkt gewesen, die Biege zu machen. Chance vertan.
Ein Blick auf die Weinkarte und wir wissen: Es ist der Tag für ein frisch gezapftes Bier gekommen.
Die Servicedame kommt, wir bestellen: 1 Freiberger Pils, 0,5 l zu € 4,35 für meinen Mann 1 Freiberger Schwarzes Bergbier, 0,5 l zu € 4,35 für mich.
Unsere Gerichte werden gleich mit aufgenommen. Die gut gekühlten Biere kurz drauf serviert.
Viel Freundlichkeit kommt hier wenig auf.
Vorweg für uns beide ein kleiner Salat der Saison zu € 3,60.
Mein Mann fragt, ob die Bratkartoffeln mit Speck sind. Ja, sind sie. Frage ob es auch ohne Speck geht? „Nein“. Wir sind aber auch wirklich richtig lästig! Fazit: Bratkartoffelmischung kommt aus der Tüte.
Also gibt es für meinen Mann Rotbarschfilet gebraten mit Salzkartoffeln zu € 12,90.
Ich wähle von der Saison-Spargelkarte (da kann man doch nichts falsch machen?): Frischer Stangenspargel mit Salzkartoffeln, Hollandaise oder Butter und gebratenem Wildlachsfilet zu € 15,10.
Ich fragte lästig nach, ob die Hollandaise selbst gemacht sei. Mit sichtbarer Verwunderung über diese Frage wird verneint (kann man Hollandaise selbst machen?) und ich entschied mich für Variante Butter.
Wir waren die einzigen Gäste die Speisen bestellten. Aus der Küche kam ein unwilliges Gemurmel.
Serviert wurde dann ein kleiner Salat, in dieser Zusammenstellung hat er wohl ganzjährig Saison. Eisbergsalat, Rucola, Gurke, Tomate, Paprika und wie erwartet: Fertigdressing. Sollte wohl an Joghurt erinnern. Wenigstens waren die festen Bestandteile frisch.
Brot dazu gab es nicht. Ist ja auch sehr umstritten mit den Kohlenhydraten am Abend.
Unsere Fischgerichte wurden serviert.
Dazu Hollandaise und eine Tetra-Dillsauce im Kännchen.
Ich wies die Bedienung darauf hin, dass ich Butter bestellt hatte. „Das ist Butter“. Ich sagte ihr, dass ich den Unterschied durchaus kenne und dies Hollandaise sei. Nochmals: „Das ist Butter“. Ich reichte ihr das Kännchen, es wurde etwas gemurmelt und kurz darauf geschmolzene Butter serviert.
Der Hungertod stand mir noch nicht bevor, zum Glück. Der Lachs für mich nicht essbar. Tiefkühlware minderer Qualität, tot gebraten, völlig trocken, die tranigen Stellen statt vor dem Braten zu entfernen dekorativ obenauf angerichtet.
Als ich den Fisch umdrehte, sah ich dass der Fisch an einer Stelle umgeknickt war und auch so gebraten wurde. Ich klappte auseinander und fand ein graues Etwas, mit abgesetztem Eiweiß, vor mir.
Der Fisch wanderte wohl gefroren in die Pfanne. Die Kartoffeln völlig ohne Aroma. Aus dem Gastronomie-Vakkumpaket? Der Spargel sehr weich, ebenfalls ohne Aroma. Es schmeckte wie aufgewärmt. Dafür obendrüber eine Streuwürze bei der sich Greenpeace sicherlich auch für ein Verbot, ähnlich Glyphosat, einsetzen würde.
Der Spargel nicht abgetropft, ein Wassersee bildete sich in der Tellermitte. Der unnötig gestorbene Lachs sollte wohl nochmal schwimmen, saftiger wurde er dadurch nicht.
Meinem Mann erging es nicht viel besser. Der Rotbarsch in einer Panade, ebenfalls „furztrocken“ mit penetrantem fischigem Geschmack und den wässrigen Kartoffeln. Kleine Salatdeko nebendran, das bereits bekannte Fertigdressing drüber.
Die Dillsauce aus dem Päckchen hat er erst gar nicht versucht, den Geschmack konnte man sehen.
Die Beilagen haben wir dann größtenteils gegessen. Sie waren aber wohl aufgewärmt.
Eine Frage, ob alles in Ordnung ist, kam während des Essens nicht. Beim Abservieren dann der fassungslose Blick der Bedienung (Chefin?): Warum liegt noch so viel auf dem Teller? Dass sie sich die Frage, ob es geschmeckt hat, sparen kann, hat sie auch gemerkt. Dieser wurde ersetzt durch „Was ist denn hier los?“ Wenn mein Mann sich als erster zu Wort meldet und sagt: „So schlecht habe ich schon lange nicht mehr gegessen!“ will das was heißen!
Ich legte nach: „Das war doch beides Tiefkühlfisch!“ Dies wurde zumindest ehrlich bestätigt. Ich sagte ihr dann noch, dass ich nicht zum Essen von Tiefkühl- und Fertigware an die Ostsee fahre. Das Meer, ca. 200 m vom Restaurant entfernt. Hätten wir draußen gesessen, wir hätten es rauschen hören können!
Wir verlangten die Rechnung. Diese kam prompt und selbstverständlich in voller Höhe. Genau: Die Sche…-Touris kommen sowieso nicht mehr. In einem Punkt war man hier auch noch konsequent: Freundlichkeit, oder das Gefühl als Gast willkommen zu sein... Fehlanzeige.
Ambiente und Sauberkeit:
Von außen wirkt alles sehr schön und gepflegt, mit neuer Bestuhlung.
Innen ist eine Renovierung überfällig. Hier wurde wohl nach der Wende zuletzt renoviert. Die hellen Holzmöbel mit Abtrenngittern zwischen den Tischen weisen deutlichste Gebrauchsspuren auf, die mit blauem Kunststoff bezogenen Sitzmöbel auch.
Auf einen Besuch der Toilette verzichtete ich lieber. Als Tischdecke fungiert eine Serviette, künstliche Blume dazu, Salz- und Pfefferstreuer.
Fazit: Will sich hier jemand „Koch“ nennen? Das Beste waren die 2 Bier.
Zugegeben: Die Preise für das Essen waren nicht hoch. Im Vergleich zur Frischeküche mittags in Lübecks Zentrum haben wir uns nicht gewundert. Auch im Preisvergleich zur übrigen frischen Küche in Boltenhagen konnte man hier durchaus frischen Fisch erwarten.
Lösung: Eine Umbenennung in „Imbiss am Kurpark“, dann passt es. Aber es schmeckt dann immer noch nicht!
… nach diesem, für uns glücklicherweise seltenen, Reinfall ging es in diesem Urlaub glücklicherweise nur noch schöne Erlebnisse.
Dies ist meine 173 Bewertung und wenn ich richtig liege die goldene Zitrone: Unser schlechtestes Restauranterlebnis.
Ich bin froh, wenn hier einige meiner unappetitlichen Bilder bei GastroGuide nicht auf der Startseite auftauchen!
Ankunftstag in Boltenhagen. Wir starten durch zum Orientierungslauf durch das schöne Kurstädtchen. Unser Abendessen soll fußläufig erreichbar sein.
Gastronomie ist in dem gepflegten Ort reichlich vorhanden. Wir entdecken das schöne Restaurant am Kurpark, das sieht sehr einladend aus. Außen Hinweistafeln auf frisches Gebäck und Fischgerichte.
Wir betreten das Restaurant, nur 2 Gäste sitzen hier bei einem Getränk. Da hätten wir, trotz Vorsaison, schon wachsam werden müssen.
Die weibliche Bedienung (Chefin?) signalisiert: Wir dürfen uns einen Platz aussuchen. Das machen wir. Die... mehr lesen
Restaurant & Cafe Am Kurpark
Restaurant & Cafe Am Kurpark€-€€€Restaurant, Cafe03882529269Mittelpromenade 14, 23946 Boltenhagen
0.5 stars -
"Komplettausfall am Anreisetag. Mitten rein in die Tourifalle!" PetraIOAnkunftstag in Boltenhagen. Wir starten durch zum Orientierungslauf durch das schöne Kurstädtchen. Unser Abendessen soll fußläufig erreichbar sein.
Gastronomie ist in dem gepflegten Ort reichlich vorhanden. Wir entdecken das schöne Restaurant am Kurpark, das sieht sehr einladend aus. Außen Hinweistafeln auf frisches Gebäck und Fischgerichte.
Wir betreten das Restaurant, nur 2 Gäste sitzen hier bei einem Getränk. Da hätten wir, trotz Vorsaison, schon wachsam werden müssen.
Die weibliche Bedienung (Chefin?) signalisiert: Wir dürfen uns einen Platz aussuchen. Das machen wir. Die
Geschrieben am 07.06.2016 2016-06-07| Aktualisiert am
07.06.2016
Besucht am 23.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Lübeck wollten wir uns auf dem Weg von Hamburg an die Ostsee natürlich ansehen.
Vormittags trafen wir ein und machten uns auf zur Stadterkundung. Hier führte unser Weg gleich nach dem Holstentor rechts am Traveufer mit viel Gastronomie vorbei. Die Betreiber richteten bereits die Tagesempfehlungen und die Bestuhlung her. Vor dem Yachtzimmer wurden wir im Vorbeigehen freundlich von einer Mitarbeiterin oder sogar der Chefin gegrüßt.
Wir erkundeten das Stadtzentrum mit seinen schönen Bauten. Ein paar Stunden sind für diese Stadt wirklich zu wenig. Im Zentrum war uns die Gastronomie zu voll. Also machten wir uns wieder auf zum Traveufer. Wo kehrten wir ein? Dort, wo wir schon morgens so nett gegrüßt wurden!
Das Wetter sehr schön und warm. So konnten wir außen Platz nehmen. Die Tische einladend dekoriert, bequeme Stühle. Leichte Fleecedecken liegen bereit, falls es zu kühl wird.
Innen ist es auch sehr schön und hanseatisch-gemütlich eingerichtet. Die Toiletten sehr sauber und gepflegt.
Die gleiche Dame von morgens bediente uns ausgesprochen aufmerksam, flott und freundlich.
Die Karten wurden gereicht und die Getränkewünsche abgefragt. Fragen konnte sie sofort gut beantworten, ein Sonderwunsch war kein Problem. Chefin? Sie kennt sich jedenfalls aus.
Die säuberlich laminiere Karte ist für uns wunderbar. Hier möchte ich so Einiges gerne bestellen.
Labskaus steht auf der Karte… ein Traditionsgericht muss man doch mal gegessen haben? Für diesen Urlaub habe ich es mir vorgenommen. Ich frage vorsichtig nach und unsere freundliche Dame rät eher ab. Nicht weil sie am eigenen Essen und dem Gericht zweifelt, sondern an mir. So viel Fingerspitzengefühl – erstklassig. Ich entscheide anders, bin sehr zufrieden, aber Labskaus kenne ich immer noch nicht :-)
Wir bestellen 1 alkoholfreies Erdinger Weißbier zu € 4,50 (für mich) und 1 Rhabarberschorle zu € 2,90 (eine zweite sollte folgten) für meinen Mann. Die Getränke werden prompt vom Chef serviert, sehr gut gekühlt. Das Weizen wird meinem Mann zugedacht, ha ha!
Mein Mann entschied sich für den Lübecker Pannfisch mit Speckbratkartoffeln, Senfsauce und Gemüsestreifen zu € 13,50.
Ich entdeckte den „Fang des Tages“ mit Remoulardensauce, Bratkartoffeln und Gurkensalat zu € 16,90. Ich fragte nach, was den heute ins Netz gegangen ist. „Steinbeißer“ sei es! Na, den habe ich aber gerne bestellt!
Unser Wunsch, die Bratkartoffeln ohne Speck zu braten, war kein Problem.
Unser Essen wurde gemeinsam auf gut vorgewärmten Tellern serviert. Große und saftige Fischfilets, perfekt gebraten.
Die Teller ansprechend angerichet. Der feine Steinbeißer nicht knapper bemessen als der Pannfisch (Seelachsfilet). Klasse Preis-Leistung.
Die Bratkartoffeln waren wunderbar. Knusprig in der Pfanne mit Zwiebeln gebraten. Dazu zum Schluß noch feine Frühlingszwiebeln und Blattpetersilie.
Die Gemüsestreifen zum Pannfisch noch mit Biss und gut gewürzt.
Der Gurkensalat zum Tagesfang hatte zwar schon reichlich Wasser gezogen, war aber sehr gut. Die Gurken geschält, leicht süßlich abgeschmeckt. Ein Fan von Gurkensalat bin ich nicht, aber dieser war klasse.
Die Remouladensauce kam nicht aus dem Glas. Sie war hausgemacht und so schmeckte sie auch! Meinem Mann auch, geteilt habe ich gerne mit ihm.
Wir genießen unser Essen, sind sehr zufrieden. Bezahlen per Kreditkarte kein Problem. Wir werden freundlich verabschiedet.
Schräg gegenüber startet unsere schöne Bootstour rund um Lübeck! Diese Bootstour kann ich genauso wie das Restaurant Yachthafen empfehlen.
Eine sehr gelungene Tagestour. Mit einem Mittagessen, fernab von Tourinepp! Hierher würde ich sofort wiederkommen! Danke.
Lübeck wollten wir uns auf dem Weg von Hamburg an die Ostsee natürlich ansehen.
Vormittags trafen wir ein und machten uns auf zur Stadterkundung. Hier führte unser Weg gleich nach dem Holstentor rechts am Traveufer mit viel Gastronomie vorbei. Die Betreiber richteten bereits die Tagesempfehlungen und die Bestuhlung her. Vor dem Yachtzimmer wurden wir im Vorbeigehen freundlich von einer Mitarbeiterin oder sogar der Chefin gegrüßt.
Wir erkundeten das Stadtzentrum mit seinen schönen Bauten. Ein paar Stunden sind für diese Stadt wirklich... mehr lesen
Restaurant Yachtzimmer
Restaurant Yachtzimmer€-€€€Restaurant045177282An der Obertrave 4, 23552 Lübeck
4.5 stars -
"Frischeküche direkt am Holstentor!" PetraIOLübeck wollten wir uns auf dem Weg von Hamburg an die Ostsee natürlich ansehen.
Vormittags trafen wir ein und machten uns auf zur Stadterkundung. Hier führte unser Weg gleich nach dem Holstentor rechts am Traveufer mit viel Gastronomie vorbei. Die Betreiber richteten bereits die Tagesempfehlungen und die Bestuhlung her. Vor dem Yachtzimmer wurden wir im Vorbeigehen freundlich von einer Mitarbeiterin oder sogar der Chefin gegrüßt.
Wir erkundeten das Stadtzentrum mit seinen schönen Bauten. Ein paar Stunden sind für diese Stadt wirklich
Geschrieben am 07.06.2016 2016-06-07| Aktualisiert am
07.06.2016
Mein Bruder weilt beruflich seit geraumer Zeit einmal monatlich in Hamburg. Gut, dass er nun einen Tag mit Schwester und Schwager in Hamburg verbringen durfte!
Jetzt heißt es nämlich: Nicht immer in den gleichen Laden. Wobei Stammgäste das tollste Kompliment an den Wirt sind.
Nach unserem kleinen Nachmittagssnack, herrliches Wetter, schlenderten wir an der Alster entlang. Den Eingang zur Kajüte kann man(n) übersehen. Ich sah die Aufschrift als Torbogen, Blick zur Alster und stoppte meine beiden Herren. „Hier trinken wir was!“. Brüderli kannte die Kajüte (natürlich) noch nicht.
Über Holzbohlen ging es am Restaurant direkt zu schönen Sitzplätzen in der Abendsonne. Die Terrasse ist über das Wasser gebaut.
Eine handbeschriebene Tafel wies auf: „Crugo“ Prosecco, Mineralwasser, Cranberry und Minze. Coctail-Alsterblick-Preis: € 7,50. Das hört sich erfrischend an, und wir kennen es noch nicht!
Wir nehmen direkt am Wasser Platz (ich bin Wassermann, Wasser zieht mich magisch an!). Die modernen Flechtmöbel sind sehr bequem, unser Tisch sauber.
Ein junger Servicemitarbeiter begrüßt uns sehr nett.
2 Crugo und 1 Jever Pils, 0,5 l zu € 5,00 dürfen es sein.
Die Getränke kommen flott. Jever ist Jever. Unser Crugo, ein schöner Pott mit Eis und Plastikhalm ist wie gehofft: Schön kalt, erfrischend, anders und sehr lecker!
Die Terrasse wird von Sonnenschirmen gesäumt. Frischer Wind zieht auf. Der Servicemitarbeiter, laut Beleg Christian, entschuldigt sich und klappt mit Kraft die Schirme ein. Diese sind uralt (ich habe es mir leider nicht gemerkt, hatte aber vollen Respekt, über 50 Jahre dürfen es wohl sein). Mast und Verstrebungen aus Holz. Der Sturmmelder hatte „einklappen“ gemeldet. Gut so!
Christian macht noch ein Erinnerungsfoto für uns. Voller Tatendrang.
Ein Blick auf die Karte und ich ärgere mich, nur 2 Tage in Hamburg zu sein. Die Karte (online einzusehen) bietet viele Speisen die ich gerne gekostet hätte.
Toiletten, außen um die Ecke, vorbildlich. Restaurant hanseatisch-urig, ein Wintergarten hell und freundlich. Also auch die Innenräume schön.
Abschied von Hamburg. Schade. Vielleicht irgendwann mal wieder in der Kajüte zum Essen.
Mein Bruder weilt beruflich seit geraumer Zeit einmal monatlich in Hamburg. Gut, dass er nun einen Tag mit Schwester und Schwager in Hamburg verbringen durfte!
Jetzt heißt es nämlich: Nicht immer in den gleichen Laden. Wobei Stammgäste das tollste Kompliment an den Wirt sind.
Nach unserem kleinen Nachmittagssnack, herrliches Wetter, schlenderten wir an der Alster entlang. Den Eingang zur Kajüte kann man(n) übersehen. Ich sah die Aufschrift als Torbogen, Blick zur Alster und stoppte meine beiden Herren. „Hier trinken wir was!“. Brüderli... mehr lesen
Kajüte
Kajüte€-€€€Restaurant040 243037An der Alster 10 a, 22041 Hamburg
4.0 stars -
"Entspannungsdrink direkt am (Alster)Wasser" PetraIOMein Bruder weilt beruflich seit geraumer Zeit einmal monatlich in Hamburg. Gut, dass er nun einen Tag mit Schwester und Schwager in Hamburg verbringen durfte!
Jetzt heißt es nämlich: Nicht immer in den gleichen Laden. Wobei Stammgäste das tollste Kompliment an den Wirt sind.
Nach unserem kleinen Nachmittagssnack, herrliches Wetter, schlenderten wir an der Alster entlang. Den Eingang zur Kajüte kann man(n) übersehen. Ich sah die Aufschrift als Torbogen, Blick zur Alster und stoppte meine beiden Herren. „Hier trinken wir was!“. Brüderli
Besucht am 22.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Mein Bruder wollte uns gerne seine Lieblings-Sushibar auf der langen Reihe zeigen. Mit dem Abendessen waren wir ihm ja zuvor gekommen , hatten schon im Neumanns reserviert.
Statt Kaffee und Kuchen war den Herren spontan nach einer Sushi-Zwischenmahlzeit. Sushi mag ich ja auch sehr gerne, aber dieses Mal sollte es was anderes für mich sein.Eigentlich hatte ich auch keinen Hunger.
Am frühen Nachmittag war hier reichlich Platz. Abends soll es sich hier aber immer schnell füllen.
Wir nahmen also an einem der wenigen Außentische Platz. Eine junge und überaus hübsch anzusehende Asiatin begrüßte uns freundlich und reichte die Karten. Kommt mein Bruder wirklich nur wegen des Sushis regelmäßig hier her?
Innen gibt es auch einige Sitzplätze, überschaubar. Alles macht einen sehr gepflegten, sauberen und hell gestalteten Eindruck.
Die Karte ist nicht so überladen wie bei anderen Asiaten. Die Entscheidung fällt aber nicht leicht. Außen sind auf feinsäuberlich handgeschriebenen Tafeln Empfehlungen angeschlagen. Ein 08/15 Asiate ist es definitiv nicht.
Getränke für die Herren: 1 Krombacher Pils € 3,10 1 Alsterwasser € 2,80
Für mich: 1 Mineralwasser, 0,25 l, € 2,00
Die Männer teilten sich: Sushi Eskimo Maki € 5,80 Sushi California Maki € 5,80 Sushi Kappa Maki € 4,20
Für mich wurden vegetarische Frühlingsrollen € 3,50, eigentlich eine Vorspeise, serviert.
Die Getränke wurden prompt serviert. Auf die Speisen mussten wir ein wenig warten, das Sushi wird hier ganz frisch zubereitet.
Was soll ich sagen? Meine 6 kleinen Frühlingsrollen, goldgelb, knusprig. Sweet-Chili-Sauce dazu. Passt. Sie waren wie gut, wie erwartet, aber halt keine Küchenkunst.
Aber das Sushi? Da war ich schön blöd, es nicht bestellt zu haben. Nett dekoriert. Das Wasabi im handgeschnitzem Gurkentöpfchen. Die Frische sah man den Zutaten an. Surimi-Maki wollte mein Bruder, auf dieses Krebsfleischimitat kann ich verzichten. Den Jungs hat es sehr gut geschmeckt.
Bei der Bewertung lege ich den Focus auf das Sushi, denn dies wurde frisch zubereitet.
Nach dem Abräumen noch die Frage, ob es uns geschmeckt hat und wir noch einen Wunsch hätten. Beim Zahlen gibt es einen ordentlichen Beleg. Verabschiedung mit einem freundlichen Lächeln.
Nächstes Mal in Hamburg bin ich mit Sushi dabei – die große Portion!
Mein Bruder wollte uns gerne seine Lieblings-Sushibar auf der langen Reihe zeigen. Mit dem Abendessen waren wir ihm ja zuvor gekommen , hatten schon im Neumanns reserviert.
Statt Kaffee und Kuchen war den Herren spontan nach einer Sushi-Zwischenmahlzeit. Sushi mag ich ja auch sehr gerne, aber dieses Mal sollte es was anderes für mich sein.Eigentlich hatte ich auch keinen Hunger.
Am frühen Nachmittag war hier reichlich Platz. Abends soll es sich hier aber immer schnell füllen.
Wir nahmen also an einem der... mehr lesen
Restaurant Hee Yang
Restaurant Hee Yang€-€€€Restaurant, Sushibar04028056227Lange Reihe 15, 20099 Hamburg
4.0 stars -
"Kleiner Zwischenmahlzeit bei beliebtem Asiaten auf der langen Reihe" PetraIOMein Bruder wollte uns gerne seine Lieblings-Sushibar auf der langen Reihe zeigen. Mit dem Abendessen waren wir ihm ja zuvor gekommen , hatten schon im Neumanns reserviert.
Statt Kaffee und Kuchen war den Herren spontan nach einer Sushi-Zwischenmahlzeit. Sushi mag ich ja auch sehr gerne, aber dieses Mal sollte es was anderes für mich sein.Eigentlich hatte ich auch keinen Hunger.
Am frühen Nachmittag war hier reichlich Platz. Abends soll es sich hier aber immer schnell füllen.
Wir nahmen also an einem der
Geschrieben am 05.06.2016 2016-06-05| Aktualisiert am
05.06.2016
2. Tag Hamburg - Sonntag. Mein Bruder reiste am Vormittag an um wenigstens den Sonntag und den Montagmorgen mit uns in Hamburg verbringen zu können. Dieser 2-Tages-Trip war ja schließlich sein Geschenk an uns.
Dieses Geschenk beinhaltete auch einen Besuch im Gewürzmuseum in der schönen Speicherstadt. Das Museum der Düfte!
Strahlender Sonnenschein. Mein Bruder wies auf das Fleetschlösschen, hier wollte er schon immer mal hin. Nach dem Besuch des Gewürzmuseums waren wir durstig.
1885 wurde es als 2. Gebäude der Speicherstadt erbaut. Es war Zollhaus und auch Brandwache. Seit 2004 beherbergt es das Cafe Fleetschlösschen. Schön, das es das rote "schnuckelige" Backsteinhaus noch gibt und es den Krieg, wenn auch leicht verwundet, überstanden hat.
Auf den Außentischen ist der Hinweis angebracht, man möge bitte an der Theke bestellen. Also betreten das kleine Haus. Innen ist viel ursprüngliches enthalten, dekoriert ist es überraschend modern. Eine verzierte Eisenwendeltreppe, sicherlich das Original, führt nach oben. Hier befinden sich die rustikalen, aber sauberen, Toiletten.
Zwei junge Servicemitarbeiter an der Theke begrüßen uns nett.
Gegen den Durst bestellen wir Rhabarberschorle, Mineralwasser, Apfelsaftschorle und einen Kaffee. Hungrig sind wir nach reichlichem Frühstück noch nicht, aber die Theke sieht sehr appetitlich aus.
Bei dem herrlichen Wetter nehmen wir aber vor dem Haus Platz. Mit frischen Blumen sind die Tische dekoriert.
Die Getränke werden sofort serviert, wir fühlen uns wohl.
Das Fleetschlösschen bietet Frühstück, Mittagsimbiss (Majesbrötchen), Kaffee und Kuchen.Für geschlossene Feiern man das Fleetschlösschen mieten.
2. Tag Hamburg - Sonntag. Mein Bruder reiste am Vormittag an um wenigstens den Sonntag und den Montagmorgen mit uns in Hamburg verbringen zu können. Dieser 2-Tages-Trip war ja schließlich sein Geschenk an uns.
Dieses Geschenk beinhaltete auch einen Besuch im Gewürzmuseum in der schönen Speicherstadt. Das Museum der Düfte!
Strahlender Sonnenschein. Mein Bruder wies auf das Fleetschlösschen, hier wollte er schon immer mal hin. Nach dem Besuch des Gewürzmuseums waren wir durstig.
1885 wurde es als 2. Gebäude der Speicherstadt erbaut.... mehr lesen
Fleetschlösschen by Daniel Wischer
Fleetschlösschen by Daniel Wischer€-€€€Restaurant04030393210Brooktorkai 17, 20457 Hamburg
4.0 stars -
"Erfrischung in der Speicherstadt" PetraIO2. Tag Hamburg - Sonntag. Mein Bruder reiste am Vormittag an um wenigstens den Sonntag und den Montagmorgen mit uns in Hamburg verbringen zu können. Dieser 2-Tages-Trip war ja schließlich sein Geschenk an uns.
Dieses Geschenk beinhaltete auch einen Besuch im Gewürzmuseum in der schönen Speicherstadt. Das Museum der Düfte!
Strahlender Sonnenschein. Mein Bruder wies auf das Fleetschlösschen, hier wollte er schon immer mal hin. Nach dem Besuch des Gewürzmuseums waren wir durstig.
1885 wurde es als 2. Gebäude der Speicherstadt erbaut.
Geschrieben am 04.06.2016 2016-06-04| Aktualisiert am
04.06.2016
Besucht am 21.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Nach ausführlicher Stadterkundung und kurzer Erfrischung im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Abendessen.
Das Neumann’s hatten wir vorher schon ins Auge gefasst und hatten Glück. Es war noch ein Tisch frei für uns. Schon am frühen Abend war das Restaurant gut besucht und später wohl komplett belegt. Selbst außen war wohl kaum ein Platz frei, jeder wollte raus bei diesem schönen Wetter.
Hier konnten wir vom Hotel zu Fuß hingehen, Parkplätze dürften gesucht und vielleicht gefunden werden.
Wir wurden zum Platz begleitet, die Karten gereicht.
Vorab bestellten wir 1Flasche Mineralwasser, 0,75 l, € 6,80 (immerhin unter der magischen 7).
Bei der Weinauswahl war der überaus freundliche Herr des Service behilflich und empfahl: Grauburgunder, trocken, Weingut Gebrüder Kauer, Windesheim, 0,75 l, € 24,50. Sah er uns an, dass wir wie der Wein direkt von der Nahe importiert wurden? Das Tröpfchen fand unseren absoluten Zuspruch. Wein scheint das Steckenpferd des Hauses zu sein, ein Weinhandel ist angegliedert.
Das Wasser erhielt einen Kühler, der Wein wurde in Eiswasser gelegt. Zwischendurch wurde immer wieder vom aufmerksamen Service nachgeschenkt.
Zunächst wurden wir mit einem kleinen Gruß überrascht. 3 Sorten frisches Brot, darunter ein fast schwarzes Brot. Der Servicemitarbeiter bemerkte meinen interessierten Blick und klärte auf, das Brot sei mit Sepia gefärbt (wie ich gleich vermutete) und die meisten Leute würden es eher liegen lassen. Schade, diese Leute verpassen was. Ich probierte es gleich. Sepia ist nicht zu schmecken, nur saftiges, leicht süßliches Brot. Wohl auch durch die im Brotteig vorhandenen Cranberries. Dazu gab es noch grobes Meersalz und gutes Olivenöl.
Bei den Speisen gingen wir dieses Mal konform:
Vorspeise:
Lauwarmer Spargelsalat mit Radieschen, Cherrytomaten und Parmesan zu € 12,90.
Dieser Salat, noch mit Feldsalat ergänzt, schmeckte uns hervorragend. Schön mariniert, der Teller mit etwas Erdbeersauce dekoriert. Erdbeeren und Spargel passt. Aber auch die knackigen Radieschen waren mal eine ganz andere Kombination. Grüner und weißer Spargel deutlich mit Biss. Der Parmesan hätte uns in groberen Hobeln besser gefallen, ist aber Geschmackssache.
Hauptspeise:
Gebratenes Saiblingsfilet mit Rote Betesauce, Schwarzwurzelgemüse und Schwenkkartoffeln € 16,90.
Das schön angerichtete Fischfilet wurde vorgewärmten Teller wurden serviert. Balsamicokunstwerke sind noch nicht ganz ausgestorben.
Der Saibling kross auf der Haut gebraten, innen schön saftig. Kartoffeln und Schwarzwurzeln unverfälscht, pur und gut gegart, dennoch nicht langweilig und gut abgeschmeckt. Die Rote Betesauce unrundete die Speise, ging aber geschmacklich leider etwas unter. Ohne die Balsamicodeko wäre es vielleicht anders gewesen.
Frische Petersilie und eine kleine Backofentomate brachten noch etwas Farbe auf den Teller. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Service und Ambiente:
Wir haben uns auf Anhieb hier sehr wohl gefühlt. Das Restaurant ist wohl erst seit höchstens 1 Jahr eröffnet und wurde komplett renoviert. Viel Holz, auch an den Wänden, das strahlt Gemütlichkeit aus. Trotzdem ist das Ambiente schlicht und modern. Die Tische ohne Tischdecke, frischer Rosmarin statt Blumen auf dem Tisch. Das Besteck wird eingeschlagen in die Serviette gereicht. Alles ist sehr gepflegt, angenehme Beleuchtung. Der Stil hat uns gut gefallen.
Der überaus freundliche, aufmerksame und humorvolle Service hatte uns sehr gut gefallen. So reservierten wir gleich für den nächsten Abend für 3 Personen. Sonntag kam mein Bruder auch nach Hamburg. Berufsbedingt ist er einmal monatlich in Hamburg und kennt sich recht gut aus. Das Neumann’s hatte er noch gar nicht wahrgenommen.
Auch zu dritt hatten wir einen schönen Sonntag Abend. Vorspeisen: Nochmals der Spargelsalat und für mich gebackener Ziegenkäse, Babyblattspinat und Chutney. Mein Mann und ich wählten bei diesem Besuch Flammkuchen mit frischem Spargel, Ziegenfrischkäse, gerösteten Pinienkernen und Rucola. Mein Bruder das Wiener Schnitzel mit wunderbar krossen Bratkartoffeln und Gurkensalat (Bilder sind unten angefügt). Alles wieder sehr gut.
Auch unser moderner spitzig-mineralisch-fruchtiger Riesling „No Sex, Drugs & Rock’n Roll – just Riesling“ vom Weingut Bauer & Söhne aus Landau, € 24,00 / 0,75l.
In Neumanns Küche ist bestimmt oft Rock'n Roll... und weniger... Riesling :-)
Zugegeben: Ich habe nach dem Titel ausgewählt, auch wenn ich nicht so ganz dahinter stehe :-)
Nach ausführlicher Stadterkundung und kurzer Erfrischung im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Abendessen.
Das Neumann’s hatten wir vorher schon ins Auge gefasst und hatten Glück. Es war noch ein Tisch frei für uns. Schon am frühen Abend war das Restaurant gut besucht und später wohl komplett belegt. Selbst außen war wohl kaum ein Platz frei, jeder wollte raus bei diesem schönen Wetter.
Hier konnten wir vom Hotel zu Fuß hingehen, Parkplätze dürften gesucht und vielleicht gefunden werden.
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4.0 stars -
"Ein Treffer im Stadtteil St. Georg" PetraIONach ausführlicher Stadterkundung und kurzer Erfrischung im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Abendessen.
Das Neumann’s hatten wir vorher schon ins Auge gefasst und hatten Glück. Es war noch ein Tisch frei für uns. Schon am frühen Abend war das Restaurant gut besucht und später wohl komplett belegt. Selbst außen war wohl kaum ein Platz frei, jeder wollte raus bei diesem schönen Wetter.
Hier konnten wir vom Hotel zu Fuß hingehen, Parkplätze dürften gesucht und vielleicht gefunden werden.
Wir wurden
Besucht am 21.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Tag 1, Samstag, in Hamburg. Unser zweiter, aber erstmals gemeinsamer Besuch der Hansestadt. Und wieder werden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen.
Wir machen uns auf Richtung Hauptbahnhof und starten die Touritour mit dem Doppeldecker-Sightseeing-Bus. Das Schöne: Man kann an verschiedenen Haltestellen aussteigen, sein eigenes Programm machen, dann wieder in den nächsten Bus einsteigen.
Am Rathaus steigen wir aus, irgendwann könnte man auch zu Mittag essen! Bei diesem Wetter ist natürlich die Hölle los, Außenalster kann man knicken.
Wenige Meter vom Trubel entfernt entdecken wir eine schöne Außenterrasse. Schöne Bestuhlung, nett dekoriert und reichlich Platz. Das Restaurant gehört zum Mariott Hotel.
Ein junger, sehr freundlich bemühter, Mann kümmert sich um den Außenservice.
Wir bestellen: 1 Mineralwasser San Pellegrino, 0,25 l, 3,70. Zum Wasserpreis hole ich nicht schon wieder aus. 1 Ratsherren-Pils, 0,3 l, € 3,90
Die Getränke werden flott serviert.
Auf der Hauptkarte werden wir auch schnell fündig:
Für meinen Mann: Hering Smørrebrød: Matjesfilet – Rote Bete - Apfel - Zwiebelringe – Honig-Senf-Sauce € 9,50
Für mich: Belugalinsen-Taler – Wildkräuter - Zupfsalat - Deichkäse-Crouton zu € 14,50
Nach angemessener Wartezeit wird serviert. Die Teller sind schön angerichtet.
Rustikales frisches Brot und Butter im Weckglas wird dazu gereicht.
Das Matjesgericht auf einem modernen Holzbrett, Butterbrotpapier unter gelegt. Das gut belegte Brot mit Salat, den Majesfilets, Granny-Smith-Spalten, Zwiebelringen, frisch gemahlenem Pfeffer. Alles schön frisch. Die rote Bete allerdings nicht auffindbar. Die Honig-Senf-Sauce wurde durch eine sehr zähe und fade Creme ersetzt, die hätte man besser weggelassen, hat mein Mann auch weitestgehend entfernt.
Den jungen Mann auf Bete und Sauce angesprochen – er wollte es an die Küche weitergeben. Ob es passiert ist? Keine Ahnung.
Meine Portion war auch in Ordnung. Schön marinierter Salat mit eßbarer Blüte dekoriert. Sieht nett aus, geschmacklich ist das Hornveilchen aber nun mal kein Aromaträger. Die Taler würde ich eher als vorbereiteten und aufgewärmten Muffin einordnen. Recht trocken und auch geschmacklich geht es besser, war aber okay. Dazu 2 krosse Weißbrotstücke mit dem Deichkäse überbacken. Deichkäse kenne ich nicht, der Käse war aber angenehm aromatisch und so die beste Zutat auf dem Teller.
Für einen kleinen Mittagstisch war das Essen okay, aber auch nicht mehr. Wir haben dort schön gesessen und wenn nicht eine Truppe junger Männer sich lautstark mit Bier und Vodka abgefüllt hätte, wären wir auch gerne noch etwas auf der schönen Terrasse sitzen geblieben.
Im Restaurant selbst waren wir nicht gewesen.
So zahlten wir und wurden nett verabschiedet.
Tag 1, Samstag, in Hamburg. Unser zweiter, aber erstmals gemeinsamer Besuch der Hansestadt. Und wieder werden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen.
Wir machen uns auf Richtung Hauptbahnhof und starten die Touritour mit dem Doppeldecker-Sightseeing-Bus. Das Schöne: Man kann an verschiedenen Haltestellen aussteigen, sein eigenes Programm machen, dann wieder in den nächsten Bus einsteigen.
Am Rathaus steigen wir aus, irgendwann könnte man auch zu Mittag essen! Bei diesem Wetter ist natürlich die Hölle los, Außenalster kann man knicken.
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Cast Iron Grill im Marriott
Cast Iron Grill im Marriott€-€€€Restaurant, Steakhouse04035051735ABC-Straße 52, 20354 Hamburg
3.0 stars -
"Eine zentrale ruhige Ecke mit schönem Freisitz" PetraIOTag 1, Samstag, in Hamburg. Unser zweiter, aber erstmals gemeinsamer Besuch der Hansestadt. Und wieder werden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen.
Wir machen uns auf Richtung Hauptbahnhof und starten die Touritour mit dem Doppeldecker-Sightseeing-Bus. Das Schöne: Man kann an verschiedenen Haltestellen aussteigen, sein eigenes Programm machen, dann wieder in den nächsten Bus einsteigen.
Am Rathaus steigen wir aus, irgendwann könnte man auch zu Mittag essen! Bei diesem Wetter ist natürlich die Hölle los, Außenalster kann man knicken.
Geschrieben am 31.05.2016 2016-05-31| Aktualisiert am
31.05.2016
Besucht am 20.05.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 278 EUR
Endlich Urlaub! Damit verbunden das Weihnachtsgeschenk meines Bruders: 2 Tage Hamburg. Damit wir die Hansestadt samstags frühzeitig genießen können, planen wir die Anreise einen Tag früher. Dieser Zwischenstopp soll an der A7 liegen und möglichst nah an Hamburg. Natürlich wollen wir auch gut essen und gepflegt übernachten. Die Landkarte wird studiert, Burgwedel soll doch ein nettes Städtchen sein. Dann wird geschaut, was bei GastroGuide so zu finden ist. Ah ja! Kritikerfreund hbeermann war schon häufiger mit beruflichem Hintergrund hier. Die Homepage macht einen überzeugenden Eindruck. Online gebucht und gleich noch einen Tisch für 4 Personen zum Abendessen reserviert.
Warum für 4 Personen? Hbeermann habe ich gleich spontan angeschrieben. Wäre doch nett, wenn es zeitlich passt und man mal wieder der Internetanonymität trotzt und sich persönlich kennen lernt. Ich wagte es kaum zu hoffen, aber: Die Zusage kam schnell, mein Mann und ich freuten uns sehr auf den Abend.
hbeermann hat unseren Abend ja schon perfekt beschrieben. Mangels zuverlässigem Internet im Urlaub ziehe ich nun endlich nach.
Am frühen Abend kamen wir in dem schönen Städtchen an. Der Kokenhof liegt nur wenig entfernt von der Autobahn und ist schnell zu finden. Parkplätze sind reichlich vorhanden. Das Haus ist für gehbehinderte geeignet.
Etwas vor der vereinbarten Zeit und sehr durstig gingen wir an die Hotelbar vor dem Restaurant. Dort bestellten wir gleich mal eine Flasche Mineralwasser (lieber hbeermann: Der Augenwinkel trügt, es war kein Hugo ;-) ).
Punkt 19.00 Uhr betraten hbeermanns das historische Fachwerkhaus. Herzliches Begrüßen folgte und wir wurden zu unserem reservierten und tadellos eingedecktem Tisch im gemütlichen Restaurant begleitet. Gestärkte Tischtücher, Servietten, Kerzchen, Blume… alles da. Die Tische stehen nicht zu eng, man muss also nicht zwangsläufig die Gespräche anderer Gäste mit anhören.
Der Innenhof ist auch wunderschön, leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt um draußen sitzen zu können.
Mit dem Aperitif waren wir uns schnell einig, die Vorliebe für Champagner meines „Kollegen“ ist mir selbstverständlich nicht entgangen. Also für und vier: Champagner Duval weiß zu je € 12,50. Dieser wurde prompt serviert, für meinen Geschmack hätte er noch einen Tick kühler sein dürfen.
Die Auswahl unserer Speisen zog sich etwas, wir hatten ja so viel zu erzählen. Die Servicedamen ertrugen es mit Fassung.
Das Weinbuch wurde gereicht. hbeermann, Autofahrer an diesem Abend, suchte uns 3 Nichtfahrern einen guten Wein aus, die sehr freundliche Servicedame unterstützte die Wahl sehr gut. Es durfte dann der trockene Riesling „Tesch unplugged“ vom Weingut Tesch aus Langenlonsheim / Nahe zu € 27,50 sein.Der Duft sehr fruchtig, angenehme Säure, leicht spritzig. Ein moderner Weißwein, ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sich in den letzten Jahren die Naheweine entwickelt haben. Dazu noch ein sehr fairer Preis.
Was ich mal wieder vom bestellten deutschen Mineralwasser nicht behaupten kann. Wir kommen schon wieder bei € 7,00 für 0,75 l an! Es ist ein L’eau San Souci! Schon der Klang dieses Namens, feinperlig zergeht er auf der Zunge. Aber „ohne Sorge“ ? Anfreunden kann ich mich mit diesem Wasserpreis nicht, auch wenn hier Ambiente und Speisen in den Rahmen passen.
Wasser ist für mich eine lebensnotwendige Grundversorgung, keinerlei Können ist zum Öffnen der Flasche erforderlich. Wir diskutieren über Mietpreisbremsen, warum nicht über Mineralwasserpreise?
Auf der Homepage (http://www.leausanssouci.com) wird der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan zitiert: „Der Zugang zu unbedenklichem Wasser ist ein menschliches Grundbedürfnis und daher ein grundlegendes Menschenrecht….“ Genau! Und einen Kühler hat unser Wasser auch nicht bekommen.
Dafür landete unser feiner Riesling nach dem Ein- und Nachschenken immer gleich wieder in seinem Eiswasserpool.
Die Wartezeit wurde überbrückt durch angeregte Gespräche und 2 Küchengrüße. Zunächst wurde ein Körbchen mit 3 Sorten frischem Brot, dazu Fleur de Sel, gutes Olivenöl und Kräuterfrischkäse gereicht und von der Servicedame angesagt.
Kurz darauf folgte das zweite Amuse. Ein hervorragendes Paprikasüppchen in der Espressotasse, Lachs-Sashimi, milder Wasabischaum und eine Bulgurnocke mit feinem Gemüse, gut abgeschmeckt mit Kreuzkümmel. Der Wasabischaum hätte nicht ganz so mild sein brauchen, die luftige Konsistenz war aber spitze.
Für meinen Mann seine Lieblingsvorspeise: Rindercarpaccio mit Pinienkernen und Parmesan € 12,50. Er war sehr zufrieden. Das hauchdünne Fleisch schön mariniert. Die gerösteten Pinienkerne gaben ein gutes Aroma und der geriebene Parmesan natürlich auch. Obenauf noch ein Rucolabouquet und frische Kräuter.
Ich entschied mich für den Spargelsalat mit Pesto zu € 12,00. Ein Träumchen! Bissfeste weiße und grüne Spargelstücke , Cocktailtomaten, Rucola. In zartcremigem Dressing. Pesto und Kresse rundeten das Gericht ab.
Vor den Hauptgängen gab es zur Überraschung noch eine Gaumenerfrischung. Ein Waldbeersorbet im Coctailglas, auf Wunsch aufgegossen mit Champagner. Da sagten wir nicht nein.
Die Hauptspeisen wurden für uns vier gemeinsam auf gut vorgewärmten Tellern serviert.
Seezungenfilets mit Limetten-Ingwerbutter und Kräuterpüree zu € 28,50 für meinen Mann. Die perfekt gebratenen Filets gebettet auf feinem Gemüse. Dazu Nocken des Kräuterpürees. Der Limettengeschmack sehr passend und stimmig.
Für mich gab es: Zweierlei Hummer, Spinat und Safrannudeln zu € 29,50. Ein sehr schön angerichteter Teller. Das Zweierlei: Im separaten Tellerchen ein Gratin. Hummerstückchen und Frühlingszwiebeln als Ragout mit Käse goldgelb überbacken. Daneben Hummerstücke pur auf Blattspinat. Die Safrannudeln entpuppten sich als feine und frische Linguine bester Qualität, obenauf eine Hummerschere. Ein leichtes Schäumchen noch dazu. Fein, fein, fein!
Zum Leidwesen von hbeermann hatten wir leider keinen Platz mehr für ein Dessert. Schade, dass er sich nicht doch eins gegönnt hat. Sicherlich wäre hier auch Ansprechendes präsentiert worden! Ein Espresso durfte es zum Abschluss noch sein. Hbeermann hatte nicht so viel davon, aber die gestärkte feine Stoffserviette (leider habe ich kein Foto von der Espressoschlacht). Entschädigend wirkten sich sicherlich die feinen Pralinen auf der Etagere aus.
Der Service war top und umsorgte uns sehr aufmerksam ohne in irgend einer Weise als störend empfunden zu werden. Speisen wurden angesagt, Nachschenken der Getränke, Nachfrage ob alles recht ist oder noch etwas gewünscht wird. Das hat Spaß gemacht.
Abschließend zum Kokenhof: Genächtigt haben wir auch sehr gut. Gepflegtes, gemütliches Zimmer mit reichlich Platz. Frühstücksbuffet war auch sehr üppig. Lediglich der Thermoskannenkaffee, den konnte ich nicht trinken.
Sag mir, wie Du schreibst, und ich sage Dir, wer Du bist! Wir hatten keinen Zweifel, dass wir uns gut verstehen. hbeermanns ging es ebenso. Nach den Saarschmeckers und Nolux kennen wir nun 3 GastroGuidekollegenpaare. Im September folgt ein 4. Kennenlernen. Soll mal keine sagen, das Internet sei anonym! Das Mannheimer Treffen am gleichen Wochenende hatten wir ja leider verpasst.
Wir hatten einen wunderschönen, gelungenen Abend. Leider war er viel zu kurz. Die Rechnung kam auf gemeinsamen Beleg, unkompliziert legten wir zusammen.
Wir begleiteten hbeermanns noch vor die Tür. Herzliches Verabschieden, Winke-Winke hinter dem klangvollen Kleinwagen. Hoffentlich gibt es die Gelegenheit des Wiedersehens!
Endlich Urlaub! Damit verbunden das Weihnachtsgeschenk meines Bruders: 2 Tage Hamburg. Damit wir die Hansestadt samstags frühzeitig genießen können, planen wir die Anreise einen Tag früher. Dieser Zwischenstopp soll an der A7 liegen und möglichst nah an Hamburg. Natürlich wollen wir auch gut essen und gepflegt übernachten. Die Landkarte wird studiert, Burgwedel soll doch ein nettes Städtchen sein. Dann wird geschaut, was bei GastroGuide so zu finden ist. Ah ja! Kritikerfreund hbeermann war schon häufiger mit beruflichem Hintergrund hier. Die... mehr lesen
Kokenkrug · Hotel Kokenhof
Kokenkrug · Hotel Kokenhof€-€€€Restaurant, Hotel051398030Isernhägener Str. 3, 30938 Burgwedel
4.5 stars -
"Ein absolut gelungener Urlaubsauftakt! Mit ebensolchem Kennenlernen!" PetraIOEndlich Urlaub! Damit verbunden das Weihnachtsgeschenk meines Bruders: 2 Tage Hamburg. Damit wir die Hansestadt samstags frühzeitig genießen können, planen wir die Anreise einen Tag früher. Dieser Zwischenstopp soll an der A7 liegen und möglichst nah an Hamburg. Natürlich wollen wir auch gut essen und gepflegt übernachten. Die Landkarte wird studiert, Burgwedel soll doch ein nettes Städtchen sein. Dann wird geschaut, was bei GastroGuide so zu finden ist. Ah ja! Kritikerfreund hbeermann war schon häufiger mit beruflichem Hintergrund hier. Die
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Von unserer Unterkunft sind wir zu Fuß in 3 Minuten da.
Ambiente + Sauberkeit:
Am Nachmittag nehmen wir auf der geschützt überdachten Terrasse Platz. Die Tische sind mit Mitteldecke, Windlicht und Topfblume nett eingedeckt. Hier hat man einen schönen Blick auf die parkähnliche Anlage.
Dort gibt es weitere zahlreiche Sitzplätze. Sonnenschirme stehen als Schattenspender bereit. Hinter dem Haus gibt es noch eine Sonnenterrasse.
Auch der Restaurantbereich ist schön und gemütlich gestaltet. Viel Holz, nett dekoriert. Der Begriff „Villa“ ist nicht übertrieben.
Alles wirkt sehr sauber und gepflegt. Die Toilette wurde nicht aufgesucht.
Service:
Bevor wir Platz nahmen, haben wir einen kurzen Blick ins Restaurant geworfen. Hier steht seitlich auch die Tortenvitrine. Mein „Süßer“ erblickte auch gleich das Objekt seiner Begierde. Eine Servicemitarbeiterin verfolgte seine Wahl.
Da sitzen wir nun. Wir haben Urlaub und Zeit. Drei junge Servicemädels laufen mehrfach an uns vorbei und irgendwann bemerkt eine Dame, dass wir wohl neu und unversorgt sind. Bei insgesamt 8 Gästen kann man ja den Überblick schnell verlieren.
Unsere Wünsche werden abgefragt, mein Mann wusste ja, wonach im gelüstet. Sein Wunsch wird gleich notiert. Ich bitte drum, noch kurz in die Karte schauen zu dürfen. Diese wird mir gereicht. An sich liegt sie wohl auf den Tischen bereit, bei uns fehlte sie. Kann passieren.
Ich werde fündig, es ist aber leider nicht möglich der Servicemitarbeiterin ein Signal zu senden. Laut rufen oder hinterher laufen wollte ich nun auch nicht.
Mein Mann erhält Kaffe und Torte. Dabei darf dann meinen regionalen Punsch bestellen, hungrig war ich nicht. Die junge Frau kann mir auf Anhieb beantworten, dass dieser ohne Alkohol zubereitet wird.
Nachdem ich bestellt habe, fragen mich die zwei anderen Mitarbeiterinnen, ob ich noch einen Wunsch habe. Sie entdeckten tatsächlich die Leere vor mir. Ich sagte ihnen, mein erster Wunsch sei in Arbeit. Geduldig wartete ich, der Punsch muss mit sehr viel Liebe zubereitet worden sein.
Abräumen unseres leeren Geschirrs war nicht möglich. Die Spatzen wissen dies wohl und schätzen die Villa als gratis Einkehrmöglichkeit.
Unser Wink zum Zahlen, Wechselgeld musste geholt werden (Geschirr blieb stehen). Wir zahlten, fragten nach einem Beleg. Zähneknirschend wurde dieser geholt (Geschirr blieb stehen). Beleg wurde gebracht (Geschirr blieb stehen). Wirklich nicht nachvollziehbar, chaotisch und unorganisiert.
Ich danke meiner Mutter für ihren lehrreichen Spruch „Kein Gang mit leeren Händen!“
Getränke und Kuchen:
Pott Kaffee zu € 2,80 und die Erdbeer-Sahne-Torte zu € 2,90.
Ein guter Kaffee und ein riesiges Stück luftiger Erdbeer-Sahne-Torte! Es war das letze Stück, voraussichtlich war man deshalb sehr großzügig. Der Bisquit schön locker und nicht durchgeweicht.
Mein Sanddornpunsch zu € 2,70 wurde schön heiß im Glas serviert. Schade, dass Sanddorn bei uns so unbekannt ist. Der Sanddornsaft wurde wohl mit Orangensaft gemischt, auch etwas Zimt war zu schmecken. Nicht weihnachtlich, einfach nur sehr fein und bei der an diesem Tag kühlen Witterung genau richtig. Reichlich Vitamin C im Sanddorn kann da auch nicht schaden.
Mein Mann hat es nicht komplett geschafft, zur Freude der gefiederten Freunde. Nicht artgerecht aber wohl ein besonders begehrter Happen. Ein nettes Unterhaltungsprogramm.
Fazit: Die Speisekarte des Restaurants klingt auch gut und abwechselungsreich. Da die Villa so bequem für uns erreichbar war, wollten wir hier eigentlich mal zu Abend essen. Aber wenn der Service dann genauso ist? Wir haben es dann gelassen. Vielleicht haben wir aber auch was verpasst.