Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934377x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 19.05.2016 2016-05-19| Aktualisiert am
19.05.2016
Besucht am 12.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 48 EUR
Das Restaurant Lucky Luciano im Gebäude der Diskothek GRANADA eröffnete vor einigen Wochen.
Das Gebäude liegt am Waldrand. Reichlich freie Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Sofort fanden sich hier bei GastroGuide zwei wohlwollende Rezensionen. Die Erste wohl vom Betreiber, wenn ich Jens Kommentar richtig versehe.
Für mich kann ich sagen, dass ich vollkommen unbefangen unseren Besuch schildern kann.
Nach einem langen Arbeitstag war es eine gute Idee von meinem Mann: „abschalten und raus aus dem Haus“. Zeit zum Abendessen war es ohnehin schon.
Das Lucky Luciano machte uns schon vor Wochen mit einem Zeitungsartikel neugierig. Es klang alles sehr durchdacht und nach einem guten Konzept. Das Burgerfleisch (Hunsrücker Rinder) wird von unserem hiesigen Metzger Börstler bezogen, die Buns ebenfalls vom Bäcker unserer Stadt.
Wir betraten das Gebäude über die ausladenende Treppe. Ob es einen Eingang / Aufzug für Gehbehinderte gibt, habe ich nicht gesehen.
Rechts ab befindet sich der Eingang ins Restaurant. Hier war früher der Tanzsaal für die älteren Semester. Der erste Eindruck: Sehr stilvoll, fein, aber dunkel.
Service:
Wir werden nett begrüßt, dürfen uns einen Tisch aussuchen. Wir wählen einen 2er-Tisch.
Der Service wird von einem jungen und spritzigen Mädel und einem jungen Mann betrieben. Einheitlich schwarz gekleidet, mit rotem Lucky Luciano Schriftzug auf dem Oberteil.
Die Karten werden uns gereicht. Die Frage, ob wir gleich Getränke bestellen möchten oder erst in der Karte schauen möchten, war uns auch angenehm. Wir bestellten sofort eine Flasche Mineralwasser, unseren Wein suchten wir in Ruhe aus.
Beide sind sehr freundlich, können perfekt Auskunft geben und sind immer aufmerksam. Die junge Dame hilft uns bei der Wahl der Speisen sehr gut weiter. Bei den Dips konnten wir uns nicht so recht entscheiden. Prompt der Vorschlag, die Küche würde uns bestimmt eine Auswahl zum Testen reichen. Nett!
Die Speisen werden nach angenehmer Wartezeit serviert, Nachfrage ob alles recht ist, leere Gläser wurden sofort bemerkt. Ein Dessert angeboten. Zahlen prompt. So soll es sein!
Speisen und Getränke: Eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu…. € 7,00. In Worten: S I E B E N Euro!!!
Zum Glück entdeckte ich diesen Preis erst zu Hause, denn da wären mir vor Ort ein paar Worte eingefallen. Zum Vergleich: Im Parkhotel in Idar-Oberstein kostet 1 l San Pellegrino € 6,00.
Aus der schönen Weinauswahl entschieden wir uns für 2 trockene Grauburgunder, 0,25 l in schöner Karaffe gut gekühlt serviert, € 5,90.
Die Speisekarte ist übersichtlich und gut durchdacht. Überwiegend Burger verschiedener Geschmacksrichtungen und Beilagen. Aber auch Salate und ein paar andere Gerichte sind zu finden. Das reicht.
Den Metzger, der das Fleisch liefert, kenne ich. Daher sprang ich mal über meinen Schatten und bestellte einen Burger mit Fleisch. Es hätte aber auch eine fleischlose Alternative für mich gegeben. Einen Burger mit Halloumikäse, der hört sich auch gut an. Einen Burger mit Fisch gibt es (noch) nicht.
Online entdeckte ich einen Burger mit frischem Spargel, den gibt es eigentlich nur samstags. Der Koch ließ aber aus der Küche wissen: Spargel ist da und ich kann den „Saisonburger“ bestellen. Einen Preis hierzu hatte ich nicht, abgerechnet mit € 12,60 empfand ich als gerechtfertigt.
Dazu hausgemachte Pommes Frites aus Süßkartoffeln € 4,10. Ich hatte Bedenken, dass Süßkartoffelpommes nicht knusprig werden, die Servicedame traute es dem Koch allerdings zu.
Min Mann entschied sich für den Jack Diamond Burger: Sesam Bun, 180g Patty, Cheddar, Tomate, Gewürzgurke, Romanasalat, homemade Ketchup zu € 9,20.
Dazu hausgemachte Chips am Spieß zu € 3,80.
Der Gargrad wurde abgefragt. Für uns beide bitte medium.
Wider Erwarten wird gleich nach der Aufnahme der Speisen ein Küchengruß serviert. Einige Scheiben frisches Bauernbrot, gutes Olivenöl wurde aus einem Kännchen auf einen flachen Teller gegeben und ein Schälchen grobes Meersalz dazu gereicht. Schlichtes kann wunderbar sein!
Unsere Burger wurden zeitgleich auf gewärmten Schiefertafeln serviert. Tolle Optik. Allerdings ist das Schneiden auf Schiefer schon gewöhnungsbedürftig und man versucht, die kratzenden Geräusche zu vermeiden.
Mein Burger aufgeklappt – gut mitgedacht in der Küche! Auf dem Deckel des Buns frischer Serranoschinken, die andere Seite belegt mit Salat, Tomate, Rinderpatty. Obenauf Spargelspitzen mit etwas Hollandaise.
Der Burger meines Mannes klassisch mit geschlossenem Deckel. Daneben die frittierten Spiralkartoffeln angerichtet.
Zur Auswahl standen uns dann noch 5 kleine Dippschälchen.
Los geht´s. Das Fleisch sehr gut gewürzt. Meines leider fast durch. Könnte daran liegen, dass mein Patty dünner war. Wohl auf Grund des zusätzlichen Spargels.
Bei meinem Mann war der Garpunkt etwas besser getroffen.
Mit unseren Burgern waren wir beide zufrieden. Die Kartoffelbeilagen konnten leider beide nicht punkten. Die Spiral-Zwirbel-Kartoffeln zwar optisch schön und mal was anderes. Allerdings genau so wenig knusprig und zu fettig. Wie die Süßkartoffelpommes, serviert in Papiertüte, die ich zum Großteil nicht gegessen habe.
Die Dips dazu ok, wenn sie aber wirklich hausgemacht waren, hätte ich größere geschmackliche Unterschiede und in der Zusammensetzung mehr Kreativität erhofft. Wird vielleicht noch.
Ambiente:
Sehr gelungen. Rot, grau und schwarz sind die vorherrschenden Farben. Ich denke, die Fotos sprechen für sich. Obwohl die Fotos auf Grund der gedämpften Beleuchtung nicht so gut geworden sind. Und da sind wir beim Hauptpunkt: Das Lucky Luciano kann ich mir in den Wintermonaten gut vorstellen, wenn es draußen sowieso dunkel ist. Nun saßen wir hier aber, und draußen war es noch schön hell. Kein Fenster – kein natürliches Licht. Der Wohlfühlfaktor kam auf Grund dessen nicht bei uns auf.
Die Tische waren fast alle komplett und sehr schön eingedeckt. Abwechselungsreiche Bestuhlung, Tische und Beleuchtung. Hier kommt keine Langeweile auf. Frische Blumen fehlen eben so wenig wie Gangsterbilder an der Wand.
Wie das Restaurant sind auch die Toiletten neu renoviert und sehr sauber. Frotteehandtücher liegen am Waschtisch für die Gäste bereit.
Unser nächster Besuch dann, wenn es schön warm ist. Außen gibt es Sitzplätze (die wir noch nicht gesehen haben) oder im Winter.
Fazit: Mal was anderes in Idar-Oberstein. Die Plakatwerbung ist in der ganzen Stadt verteilt, sie kapiert nur leider niemand. Wir erzählten einigen Leuten wo wir essen waren. Keiner hatte von der Eröffnung gehört, die Plakate aber gesehen und nicht verstanden, dass es ein Restaurant ist.
Ambiente eigentlich 5*, aber aufgrund der fehlenden Fenster für mich nur 4*
Preis / Leistung wird insbesondere durch den Mineralwasserpreis stark gedämpft. € 7,00 in Idar-Oberstein, Jahr 2016, geht überhaupt nicht!
Das Restaurant Lucky Luciano im Gebäude der Diskothek GRANADA eröffnete vor einigen Wochen.
Das Gebäude liegt am Waldrand. Reichlich freie Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Sofort fanden sich hier bei GastroGuide zwei wohlwollende Rezensionen. Die Erste wohl vom Betreiber, wenn ich Jens Kommentar richtig versehe.
Für mich kann ich sagen, dass ich vollkommen unbefangen unseren Besuch schildern kann.
Nach einem langen Arbeitstag war es eine gute Idee von meinem Mann: „abschalten und raus aus dem Haus“. Zeit zum Abendessen war es... mehr lesen
3.5 stars -
"Untertitel des Restaurants: Fine Dining – Ja, das kann man hier! Kleine Schwächen sind sicherlich zu meistern." PetraIODas Restaurant Lucky Luciano im Gebäude der Diskothek GRANADA eröffnete vor einigen Wochen.
Das Gebäude liegt am Waldrand. Reichlich freie Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Sofort fanden sich hier bei GastroGuide zwei wohlwollende Rezensionen. Die Erste wohl vom Betreiber, wenn ich Jens Kommentar richtig versehe.
Für mich kann ich sagen, dass ich vollkommen unbefangen unseren Besuch schildern kann.
Nach einem langen Arbeitstag war es eine gute Idee von meinem Mann: „abschalten und raus aus dem Haus“. Zeit zum Abendessen war es
Geschrieben am 16.05.2016 2016-05-16| Aktualisiert am
16.05.2016
Ein richtig heißer Tag Anfang Mai, unseren Spaziergang durch das schöne Saarburg haben wir beendet.
Der Hauptgastronomieplatz in Saarburg weißt heute eine unglaubliche Bevölkerungsdichte auf. Heute klingelt die Kasse der Lokale, und zum Feierabend werden die Servicekräfte wohl nur noch die Füße hoch legen.
Wir entdecken noch einen kleinen freien Tisch vor dem Café. Im Blick haben wir hier fast die gesamte Gastronomie rund um das Flüsschen Leuk in der Mitte des schönen Platzes.
Ein junger Mitarbeiter reicht uns die Karten. Wir sind beide keine Freunde überdekorierter Eisbecher. Gutes Eis wird oft mit irgendeiner übersüßten (Fertig)Soße misshandelt. Zum Glück kann man sich sein Eis auch selbst zusammenstellen.
Der elektronische „Block“ nimmt auf:
1 kleines Mineralwasser
2 Bällchen Eis (meine Lieblingsorten Joghurt natur und Malaga) für mich.
Pistazie, Vanille, Mocca, Walnuss, Sahne für meinen Süßen!
Das Wasser kommt vorab. Unser Eis im Glasbecher mit Knusperwaffel kurze Zeit später!
Alle Sorten schmecken uns sehr gut und wir genießen die letzten Sonnenstrahlen.
Schöner gepflegter Caféhausstil im innern, gar nicht so klein wie ich erwartet hatte. Toiletten ebenerdig und ohne Beanstandung.
Zum Bezahlen ist der Service auch wieder schnell zur Stelle. Mit € 11,00 sind wir dabei.
Ein richtig heißer Tag Anfang Mai, unseren Spaziergang durch das schöne Saarburg haben wir beendet.
Der Hauptgastronomieplatz in Saarburg weißt heute eine unglaubliche Bevölkerungsdichte auf. Heute klingelt die Kasse der Lokale, und zum Feierabend werden die Servicekräfte wohl nur noch die Füße hoch legen.
Wir entdecken noch einen kleinen freien Tisch vor dem Café. Im Blick haben wir hier fast die gesamte Gastronomie rund um das Flüsschen Leuk in der Mitte des schönen Platzes.
Ein junger Mitarbeiter reicht uns die Karten. Wir sind... mehr lesen
4.0 stars -
"Nettes Eiscafé in Saarburgs Herzen" PetraIOEin richtig heißer Tag Anfang Mai, unseren Spaziergang durch das schöne Saarburg haben wir beendet.
Der Hauptgastronomieplatz in Saarburg weißt heute eine unglaubliche Bevölkerungsdichte auf. Heute klingelt die Kasse der Lokale, und zum Feierabend werden die Servicekräfte wohl nur noch die Füße hoch legen.
Wir entdecken noch einen kleinen freien Tisch vor dem Café. Im Blick haben wir hier fast die gesamte Gastronomie rund um das Flüsschen Leuk in der Mitte des schönen Platzes.
Ein junger Mitarbeiter reicht uns die Karten. Wir sind
Geschrieben am 11.05.2016 2016-05-11| Aktualisiert am
11.05.2016
Besucht am 03.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Ein Termin in der Nähe von Köln zog sich angenehm. Kein Problem, aber zur späten Mittagszeit, machte sich doch ein Geräusch aus der Körpermitte bemerkbar.
Wo gibt es durchgehende Küche? Die bekannten Burger- und Imbissketten kommen nun wirklich nicht in Frage. Meine ortskundige Begleitung hat was im Sinn, wir sind mit 2 Autos unterwegs, ich fahre hinterher.
Meine Herren! Wohin geht die Fahrt? Immer mehr ins Kölner Zentrum. Ich kenne mich hier gar nicht aus, kenne das Ziel nicht, hoffentlich machen die Ampeln mit (1 x dunkelrosa ist dabei). Schilder: Zentrum, Kölner Dom… und schwupp… ich fahre hinterher in die Untertage-Karossen-Lager. Perfekt!
Über die Treppe hinauf kommen wir am Heumarkt raus. Das Rechteck bietet wohl in fast jedem Haus Gastronomie.
Vorgeschlagen wird das XII Apostel, von außen gepflegt, aber nicht mit „wow“.
Wir betreten das Restaurant und mir rutsch ein deutliches „wow“ heraus! Eine tolle Atmoshäre! Sehr groß, trotzdem gemütlich, viel Holz, angenehme Beleuchtung, schöne Bodenfliesen und Deckenmalerei. So ein bisschen erinnert es mich an den moriden Charme Kubas Hotel Nacional.
Ambiente 5* sind hier emotionsvoll gegeben.
An der imposanten Theke am Eingang werden wir freundlich begrüßt und durchgewunken. Einen Tisch am Fenster können wir uns aussuchen.
Hinsetzen, durchatmen, freuen. Der freundliche Herr im Service reicht uns die Wochenkarte, die ist sehr schön zusammengestellt.
1 Flasche Mineralwasser, 0.75 l, bestellen wir gerne sofort.
Dies wird auch gleich und gut gekühlt serviert.
Dazu ein Körbchen frisches Baguette mit… nix. Das war wirklich schade. Wenn schon ein kleiner Gruß, warum nicht etwas gutes Olivenöl, ein Quark, Frischkäse… muss ja nicht viel kosten. Das Baguette wirklich fein, aber 1 Scheibe reicht ohne Aufstrich. Und viele Scheiben gehen einfach zurück… das kostet ungenutzt mehr und tut mir leid.
2 DIN-A-4- Karten mit schönen Speisen liegen vor uns. Die Wochen-Mittagskarte und die Tages-Wochenkarte. Hier wird man fündig.
Trotzdem: So ein großes Restaurant? Um uns herum entdecken wir bei anderen Gästen wunderschöne luftige Pizzen, der Belag ist aber auf unserer Karte nicht zu entdecken.
Der aufmerksame Service ist gleich wieder zur Stelle.
Meine Begleitung wählt: Penne in Bärlauchpesto mit Rinderstreifen und geschmorte Tomaten zu € 14,90 von der Tageskarte.
Ich entscheide mich, obwohl die Pizzen…. doch für die Spaghetti mit Bärlauchpesto mit geschmorten Tomaten und Pinienkernen von der Mittagskarte zu € 8,95.
Für die weitere Rückfahrt hatte ich einfach Bedenken, dass so eine wunderbare Pizza den Schlafmodus auf der Autobahn einläutet.
Des Rätsels Lösung für die Speisenauswahl: Wir sind vollkommen blind. Vor uns, am eingedeckten Tisch, liegt eine „Apostel-Tageszeitung“.
Im angeregten Gespräch blicken wir beide nicht, dass die Zeitung die ausführliche und tolle Speisekarte beinhaltet und zudem viel Interessantes über das Restaurant berichtet! Selbst schuld :-)
Wir bleiben bei unserer Wahl und schreiben uns mehr Aufmerksamkeit auf das Wesentliche (gut essen) hinter die gastro(un)erfahrenen Löffel!
Die 2 ähnlichen Gerichte werden nach sehr kurzer Wartezeit serviert. Hier ist man auf Berufstätige eingerichtet.
Auch wir hatten leider nicht zu viel Zeit, nahmen uns aber die Zeit, das gut zubereitete Essen in Ruhe zu verspeisen.
Meine Begleitung so zufrieden wie ich. Die Pasta auf den Punkt, die Rinderstreifen auch saftig und zart. Für mich hätte der Pasta etwas Schärfe gefehlt, aber hierzu stand die Pfeffermühle am Tisch bereit (Chili hätte mir besser gefallen). An den gerösteten Pinienkernen meines Gerichtes wurde nicht gegeizt und das Nussaroma ist einfach gut.
Frischer Käse aus der Hobelmühle stehlt uns auch bereit.
Mein Gericht habe ich auch bestellt, um mich selbst zu testen. Es fließt selbstverständlich nicht in die Bewertung ein, aber mein Bärlauchpesto ist besser. Aber dieser Bärlauch kommt auch aus unserem Garten und ich liebe ihn.
Rundum hat es uns bei einem sehr entspannten Mittagslunch sehr gut gefallen. Die Undercover-Tageszeitung-Speisekarte habe ich mitgenommen. Ins Auge gefasst sind eine Übernachtung im Haus und Wahl des Abendessens aus der kompletten Karte. Denn jetzt weiß ich: Hier muss man die Augen offen halten und die Zeitung lesen! Es hat mir gut gefallen!
Gute Küche – freundlicher, aufmerksamer Service – alles gepflegt und sauber, bis zu den Toiletten treppabwärts.
Köln habe ich zuletzt vor ca. 30 Jahren besucht. Es hat mich wieder sehr überzeugt (ich verrate jetzt nicht, dass ich gebürtige Ratinger/Düsseldorferin bin, eigentlich wolle ich mir ein Alt bestellen... könnte aber dann wohl nicht mehr schreiben.)
Ein Termin in der Nähe von Köln zog sich angenehm. Kein Problem, aber zur späten Mittagszeit, machte sich doch ein Geräusch aus der Körpermitte bemerkbar.
Wo gibt es durchgehende Küche? Die bekannten Burger- und Imbissketten kommen nun wirklich nicht in Frage. Meine ortskundige Begleitung hat was im Sinn, wir sind mit 2 Autos unterwegs, ich fahre hinterher.
Meine Herren! Wohin geht die Fahrt? Immer mehr ins Kölner Zentrum. Ich kenne mich hier gar nicht aus, kenne das Ziel nicht, hoffentlich machen... mehr lesen
4.0 stars -
"Gelungenes Mittagsmahl am Heumarkt" PetraIO
Ein Termin in der Nähe von Köln zog sich angenehm. Kein Problem, aber zur späten Mittagszeit, machte sich doch ein Geräusch aus der Körpermitte bemerkbar.
Wo gibt es durchgehende Küche? Die bekannten Burger- und Imbissketten kommen nun wirklich nicht in Frage. Meine ortskundige Begleitung hat was im Sinn, wir sind mit 2 Autos unterwegs, ich fahre hinterher.
Meine Herren! Wohin geht die Fahrt? Immer mehr ins Kölner Zentrum. Ich kenne mich hier gar nicht aus, kenne das Ziel nicht, hoffentlich machen
Auf unserer Tour durchs Dahner Felsenland kamen wir am Hotel Felsentor vorbei.
Dieses Hotel hatten wir auch im Internet (schöne Homepage!) bei der Suche nach einer Unterkunft gesehen.
Es war gerade beste Kaffeezeit, also bremsen, parken vor dem Hotel und herein spaziert.
Ein junger Mann an der Rezeption begrüßte uns freundlich und wies uns den Weg links in den „Krämerladen mit Omas Küche“. Herrlich! Nicht so ein hipper moderner Laden, so wie es sie überall gibt.
Das zur rechten Seite gelegene Restaurant ist noch geschlossen, sieht aber auch sehr einladend aus. Die Tische schon sauber eingedeckt.
Die Zeit scheint im Krämerladen um die Jahrhundertwende stehen geblieben zu sein. Omas Blümchen-Goldrand-Geschirr, Sammeltassen, Tafelsilber, Spitzendeckchen, die passenden Möbel inklusive Küchenschrank und Herd fehlt natürlich auch nicht.
Wir nehmen am Fenster mit Holzbank und dicken Kissen Platz.
Die Café-Karte liegt aus und man erfährt so Einiges nebenher. Zum Beispiel, dass man das ausgestelle Geschirr, Besteck, Marmeladen, Wurst etc. im Laden kaufen kann.
Wir dürfen in Ruhe schmökern und der Herr im Service ist gleich wieder zur Stelle.
Mein Mann entscheidet sich für den Windbeutel zu € 3,80. Laut Karte mit gefüllt mit Kirschen und Sahne. Es folgt der Hinweis, dass es heute auf Wunsch auch frische Erdbeeren gibt. Also dann: Bitte mit frischen Erdbeeren. Dazu ein Kännchen Kaffee, € 4,20.
Ich bin noch nicht hungrig, muss nicht fahren. Also für mich ein Glas sehr guten trockenen Grauburgunder auf Empfehlung des Mitarbeiters zu € 3,80 / 0,25 l.
Ein Träumchen von Windbeutel wird serviert. Frisch gefüllt, der Brandteig locker, luftig. Innen Erdbeeren und Sahne. Der Chef ist nicht nur Koch, sondern auch gelernter Konditor. Ohne Zweifel. Mein Mann sagte, dies sei sicherlich der beste Windbeutel den er je geniessen durfte (... und es waren schon viele :-).
Langweilig wird es uns nicht. Es gibt viel zu entdecken mit den vielen Altertümchen in Omas Stube.
In Omas Küche gibt Regionales und fast Vergessenes.
Auf der Karte: Grumbeerpannekiechl, Griesknepp, Gäälrieweschdambes, Majorangrumbeere, Sauerbroode, Läwwerknepp... Man darf sich sogar mit Voranmeldung was wünschen.
Salate, Rustikales (der Saumagen wurde auf einem internationalen Saumagenwettbewerb 2 x ausgezeichnet) und Suppen fehlen nicht.
Die Speisekarte des Restaurants ist gehobener, einfalls- und abwechselungsreich und lässt sich durchaus sehen. Außen gibt es noch einen schönen Biergarten.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Die Chefin grüßte auch noch kurz und herzlich.
Das Felsentor merken wir uns!
Auf unserer Tour durchs Dahner Felsenland kamen wir am Hotel Felsentor vorbei.
Dieses Hotel hatten wir auch im Internet (schöne Homepage!) bei der Suche nach einer Unterkunft gesehen.
Es war gerade beste Kaffeezeit, also bremsen, parken vor dem Hotel und herein spaziert.
Ein junger Mann an der Rezeption begrüßte uns freundlich und wies uns den Weg links in den „Krämerladen mit Omas Küche“. Herrlich! Nicht so ein hipper moderner Laden, so wie es sie überall gibt.
Das zur rechten Seite gelegene Restaurant... mehr lesen
4.5 stars -
"Schönes Hotel-Restaurant mit Flair und 1A Windbeid‘l" PetraIOAuf unserer Tour durchs Dahner Felsenland kamen wir am Hotel Felsentor vorbei.
Dieses Hotel hatten wir auch im Internet (schöne Homepage!) bei der Suche nach einer Unterkunft gesehen.
Es war gerade beste Kaffeezeit, also bremsen, parken vor dem Hotel und herein spaziert.
Ein junger Mann an der Rezeption begrüßte uns freundlich und wies uns den Weg links in den „Krämerladen mit Omas Küche“. Herrlich! Nicht so ein hipper moderner Laden, so wie es sie überall gibt.
Das zur rechten Seite gelegene Restaurant
Geschrieben am 02.05.2016 2016-05-02| Aktualisiert am
02.05.2016
… und da diese Woche ein Ausflug ins schöne Trier ansteht, habe ich doch schnell mal
die aktuelle Online-Speisekarte gecheckt. Gut gemacht!
Der Appetit verging mir sehr schnell, als ich auf der wechselnden Karte (was ich immer toll in der Gastronomie finde)
FROSCHSCHENKEL
und GÄNSESTOPFLEBER
entdecke. Da würde mir schon schlecht, wenn es am Nebentisch serviert wird.
Hier einige kurze Information des BUND (http://www.bund-rvso.de/froschschenkel.html):
Da in Europa die meisten Feuchtgebiete "verschwunden" sind und die stark bedrohten Amphibien bei uns unter Schutz stehen, wird der enorme Bedarf an Froschschenkeln insbesondere durch Importe aus Asien bedient.
Bei der "Froschschenkel-Ernte" werden den Fröschen zumeist am Fangort die Hinterextremitäten bei lebendigem Leib vom Körper getrennt. Die Mehrzahl der importierten Froschschenkel stammt immer noch aus Wildfängen. Dies reduziert die bedrohte Tierart und erhöht gleichzeitig das Malariarisiko in den Fanggebieten. Gegen die Ausbreitung dieser Infektionskrankheit helfen vor allem Frösche. Das Essen von Froschschenkeln ist also nicht nur Tierquälerei, es gefährdet auch Menschenleben.
Viele der in Deutschland verzehrten Froschschenkel wurden zur Haltbarmachung radioaktiv bestrahlt, informiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).
Vielen Restaurantbesitzern, die diese makabere "Delikatesse" anbieten, und den meisten Froschschenkelessern sind diese wichtigen Zusammenhänge nicht bekannt.
Als Gast sollte man den Restaurantbesitzer fragen: · Aus welchem Ursprungsland stammen diese? · Können Sie durch Zertifikate nachweisen, dass die Froschschenkel nicht tierquälerisch "produziert" wurden? · Können Sie durch Zertifikate nachweisen, dass die Froschschenkel nicht radioaktiv bestrahlt wurden?
Die „Produktionsmethoden“ für Gänsestopfleber sind sicherlich hinreichend bekannt. In Deutschland darf sie nicht produziert, aber importiert und verkauft werden.
Bei mir scheiden gehobene Restaurants aufgrund dieser, leider immer häufiger zu findenden, „Speisen“ aus.
Muss man wirklich alles vermarkten?
Auch wenn diese Speisen bestellt werden: Die Dunkelziffer derer, die gerade deshalb nicht kommen, ist vielleicht ( und hoffentlich) höher!
… und da diese Woche ein Ausflug ins schöne Trier ansteht, habe ich doch schnell mal
die aktuelle Online-Speisekarte gecheckt. Gut gemacht!
Der Appetit verging mir sehr schnell, als ich auf der wechselnden Karte (was ich immer toll in der Gastronomie finde)
FROSCHSCHENKEL
und
GÄNSESTOPFLEBER
entdecke. Da würde mir schon schlecht, wenn es am Nebentisch serviert wird.
Hier einige kurze Information des BUND (http://www.bund-rvso.de/froschschenkel.html):
Da in Europa die meisten Feuchtgebiete "verschwunden" sind und die stark bedrohten Amphibien bei uns unter Schutz... mehr lesen
à la minute
à la minute€-€€€Restaurant0651 6502285Leoplatz 1, 54290 Trier
stars -
"Hier wollte ich eigentlich schon lange mal speisen…" PetraIO… und da diese Woche ein Ausflug ins schöne Trier ansteht, habe ich doch schnell mal
die aktuelle Online-Speisekarte gecheckt. Gut gemacht!
Der Appetit verging mir sehr schnell, als ich auf der wechselnden Karte (was ich immer toll in der Gastronomie finde)
FROSCHSCHENKEL
und
GÄNSESTOPFLEBER
entdecke. Da würde mir schon schlecht, wenn es am Nebentisch serviert wird.
Hier einige kurze Information des BUND (http://www.bund-rvso.de/froschschenkel.html):
Da in Europa die meisten Feuchtgebiete "verschwunden" sind und die stark bedrohten Amphibien bei uns unter Schutz
Geschrieben am 24.04.2016 2016-04-24| Aktualisiert am
24.04.2016
Besucht am 09.04.2016
Zur Kaffeezeit in Klingenmünster fiel uns das schöne Fachwerkhaus sofort ins Auge. Einen Parkplatz fanden wir auch schräg gegenüber.
Das Café Rosinchen machte einen guten Eindruck, also hinein. Wir betreten das Café und stehen sofort vor der Theke und der Kuchen- und Tortenauswahl. Kleine herzhafte Gerichte gibt es auch.
Klein und gemütlich ist es hier. Und wir sind froh, einen Tisch zu bekommen. Antike Eichenmöbel passen gut in das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Schöne Beleuchtung, alles sehr gepflegt und sauber, auch die Toiletten.
Leider zu spät entdecken wir den geschützten und gemütlich dekorierten Innenhof. Hier hätten wir sicherlich auch gut sitzen können. Bei kühlen Temperaturen geschützt, bei Hitze sicherlich schattig und angenehm kühl.
Wohl die Chefin nimmt sehr freundlich die Bestellung auf. Sie hat alle Hände voll zu tun. Viele Gäste haben wohl vorbestellt und holen ihre Leckereien an der Theke ab.
1 Tasse Kaffee zu € 1,90. Dazu ein aus der Theke ausgesuchtes Stück Käsekuchen mit Aprikose obenauf zu € 2,50.
Am Kaffee gab es nicht zu bemängeln, der Kuchen frisch und saftig. Der Mürbeteigboden schön fest und nicht durchgeweicht.
Ich entdecke an der handbeschriebenen Wandtafel die vegetarische Gemüsequiche mit Salatgarnitur zu € 4,90. Eine trockene Rieslingschorle dazu, € 2,00.
Die Quiche dauert verständlicher Weise ein paar Minuten länger. Schön warm und gebräunt wird sie mit knackiger Salatgarnitur serviert. Sehr lecker, allerdings wäre mir hier als Boden ein Mürbeteig lieber gewesen wäre. Hier bestand der Boden aus Blätterteig. Ist natürlich Geschmackssache. Die Salatgarnitur ergänzt mit Gurke, Tomate, Karottenraspel, Radieschen und einem leichten Dressing. Ich war zufrieden mit meinem späten Mittagssnack.
Zwischenzeitlich schwebte eine frische Hennchen-Jennchen-Torte an uns vorüber… Hammer! Das ist so ziemlich die einzige Torte, die mich wirklich lockt.
Wenn wir nochmal nach Klingenmünster kommen, sind wir wieder hier. Und dann frage ich zuerst, ob es die Hännchen-Jännchen gibt!!!
Zur Kaffeezeit in Klingenmünster fiel uns das schöne Fachwerkhaus sofort ins Auge. Einen Parkplatz fanden wir auch schräg gegenüber.
Das Café Rosinchen machte einen guten Eindruck, also hinein. Wir betreten das Café und stehen sofort vor der Theke und der Kuchen- und Tortenauswahl. Kleine herzhafte Gerichte gibt es auch.
Klein und gemütlich ist es hier. Und wir sind froh, einen Tisch zu bekommen. Antike Eichenmöbel passen gut in das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Schöne Beleuchtung, alles sehr gepflegt und sauber,... mehr lesen
4.0 stars -
"Schönes Café mit hausgemachten Kuchen, Torten und Leckereien" PetraIO
Zur Kaffeezeit in Klingenmünster fiel uns das schöne Fachwerkhaus sofort ins Auge. Einen Parkplatz fanden wir auch schräg gegenüber.
Das Café Rosinchen machte einen guten Eindruck, also hinein. Wir betreten das Café und stehen sofort vor der Theke und der Kuchen- und Tortenauswahl. Kleine herzhafte Gerichte gibt es auch.
Klein und gemütlich ist es hier. Und wir sind froh, einen Tisch zu bekommen. Antike Eichenmöbel passen gut in das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Schöne Beleuchtung, alles sehr gepflegt und sauber,
Geschrieben am 23.04.2016 2016-04-23| Aktualisiert am
23.04.2016
Unterwegs im Dahner Felsenland wollten wir das Hotel Felsenland in Augenschein nehmen. Hier war eine Kollegin vor wenigen Wochenende zum Wellnesswochenende und hochzufrieden.
Zum schönen Hotel gehört das rustikale Steakhouse FelsenGraf. Hungrig waren wir nach üppigem Frühstück noch nicht, aber durstig.
So betraten wir das Restaurant zur besten Mittagszeit. Es war noch reichlich Platz, so war es auch kein Problem, nur etwas zu trinken.
Zwei Herren im Service waren flott, freundlich und aufmerksam unterwegs. Unser Herr im Service mit texanischen Wurzeln (wie er berichtete) machte einen wirklich hochmotivierten Eindruck. Das ihm sein Job Spaß macht, nahmen wir ihm sofort ab.
Die Karten gereicht. Schöne Speisen, hier ist für jeden was dabei.
2 trockene Weißweinschorlen, 0,25 l zu € 3,30 durften es für uns sein. Diese wurden prompt und schön kühl serviert.
Das Ambiente ist wirklich passend für ein Steakhouse. Viel Holz, gepflegte und bequeme Sitzbänke. In der Luft der Geruch der Tierfellkissen (nach wenigen Minuten nimmt man es zum Glück nicht mehr wahr). Schöne Beleuchtung. Toiletten im Keller, sehr sauber und modern. Außen reichlich Sitzplätze. Bei schönem Wetter ist hier bestimmt mächtig was los.
An den Nebentischen wurden Burger, Schnitzel und Flammkuchen serviert. Die Teller konnten sich sehen lassen und es schien gut zu schmecken.
Die Gäste bedienten sich am Salatbuffet. Schade, dass wir noch nicht hungrig waren!
Unterwegs im Dahner Felsenland wollten wir das Hotel Felsenland in Augenschein nehmen. Hier war eine Kollegin vor wenigen Wochenende zum Wellnesswochenende und hochzufrieden.
Zum schönen Hotel gehört das rustikale Steakhouse FelsenGraf. Hungrig waren wir nach üppigem Frühstück noch nicht, aber durstig.
So betraten wir das Restaurant zur besten Mittagszeit. Es war noch reichlich Platz, so war es auch kein Problem, nur etwas zu trinken.
Zwei Herren im Service waren flott, freundlich und aufmerksam unterwegs. Unser Herr im Service mit texanischen Wurzeln (wie... mehr lesen
4.0 stars -
"Ein guter Eindruck bei kurzer Einkehr!" PetraIOUnterwegs im Dahner Felsenland wollten wir das Hotel Felsenland in Augenschein nehmen. Hier war eine Kollegin vor wenigen Wochenende zum Wellnesswochenende und hochzufrieden.
Zum schönen Hotel gehört das rustikale Steakhouse FelsenGraf. Hungrig waren wir nach üppigem Frühstück noch nicht, aber durstig.
So betraten wir das Restaurant zur besten Mittagszeit. Es war noch reichlich Platz, so war es auch kein Problem, nur etwas zu trinken.
Zwei Herren im Service waren flott, freundlich und aufmerksam unterwegs. Unser Herr im Service mit texanischen Wurzeln (wie
Geschrieben am 23.04.2016 2016-04-23| Aktualisiert am
27.01.2019
Besucht am 08.04.2016
Nun wird es leider ausführlich. Das Landhaus hat es sich verdient.
Wenn wir mal einen kurzen Tapetenwechsel brauchen, stehen Südpfalz und Eifel immer hoch im Kurs. Hier sind wir schnell und es gibt tolle Angebote und Ausflugsmöglichkeiten.
Von Freitag bis Sonntag wollten wir weg. Die Wahl fiel schnell auf die Pfalz, denn hier sollte es wärmer als in der Eifel sein.
Mein Mann recherchierte und fand im www. das Landhaus am Hirschhorn. Die Online-Speisekarte gecheckt und entschieden: Die kreative Karte trifft absolut unseren Geschmack! Viel Fisch, dieser wurde an unserem Anreisetag frisch geliefert.
Wir reservierten nur die Übernachtungen mit Frühstück und einen Tisch für den 1. Abend… erst mal schauen, ob die Küche wirklich was kann! Mit einem gebuchten Arrangement kommt man günstiger weg, wir wollten aber gerne unser Menü selbst zusammen stellen und das war gut so!
Service:
Anreise am frühen Freitag nachmittag.
Wilgartswiesen – vorher nie gehört, aber mit diesen ungehörten Ortschaften kennen wir uns ja auch in unserer Region aus. Gute 1.000 Einwohner, gemütlicher Ortskern, staatlich anerkannter Erholungsort . Von hier aus kann man zu zahlreichen Ausflügen starten.
Das Hotel in Hanglage macht auf den ersten Blick nicht so viel her. Es wurde wohl stetig modernisiert und ausgebaut.
Der Parkplatz hangaufwärts hinter dem Haus ist ausgeschildert. Wir betreten das Haus und werden an der kleinen Rezeption sofort super nett empfangen und zu unserem schönen Zimmer begleitet.
Nachdem das Essen am ersten Abend absolut überzeugte, reservierten wir natürlich auch für den 2ten Abend. Beide Male wurden wir vom geschulten Personal sehr gut und aufmerksam umsorgt. Hier gab es gar nichts zu beanstanden.
Karten gereicht, Aperitif angeboten, zu Getränken und Speisen konnte sehr gut Auskunft gegeben werden, Getränke immer rechtzeitig nachgeschenkt, Abfrage ob alles in Ordnung, die zeitliche Abfolge der Speisen passte sehr gut, Getränke im Kühler, Sonderwünsche kein Problem , u. s. w.
Speisen und Getränke:
Das GetränkeBUCH wurde gereicht! Spontan dachte ich an meine GastroGuideFreunde Nolux (Weine) und Hbeermann (Champagner). Das Hobby erlesener Getränke der Inhaber kann hier schnell zum Leseabend werden. Juniorchefin Nadine ist Sommeliére.
Die Speisekarte bietet eine gute, kreative Auswahl. Die wechselnde Karte, die auf frische Zutaten schließen lässt, wird durch Tagesangebote auf der Schiefertafel ergänzt.
Freitag Abend, wurden wir zu unserem reservierten Tisch geführt.Das Restaurant schon gut besucht.
Olivenbutter stand schon bereit und ein Korb mit verschiedenen Brotsorten, warm und knusprig, wurde gereicht.
Ein Aperitif wurde angeboten. Wir entschieden uns für 2 Gläser Sekt Pino Noir, trocken, € 5,60.
Dazu 1 Flasche Mineralwasser, medium, 0,75 l € 5,20.
Wir stöberten in der Speisekarte und sahen uns die tollen Tagesangebote auf der Schiefertafel an.
Ein weiterer Küchengruß folgte: Flusskrebscoctail, dekoriert mit Minigurkenscheibe und Sprossen. Sehr fein.
2 Vorspeisen sollten es heute für uns sein.
Zuerst „zweierlei Austern aus der Bretagne: PRAT-AR-COUM und FIN DE CLAIRE No. 3, Chesterbrot, Zitrone zu € 8,00.
Die Austern wurden auf speziellen Austerntellern mit Mulden serviert. Nett angerichtet mit Zitrone und der klassischen Schwarzbrotschmier. Das erste Mal, dass ich 2 unterschiedliche Austernsorten parallel kosten und vergleichen durfte. Das war schon sehr interessant und fein.
Mein Mann entschied sich danach für: Tatar vom fassgereiften Matjes, Rote Beete, Ei, Avrugakaviar zu € 11,50. Ein Teller für´s Auge und den Gaumen. Fein geschnitte Matjes, ein Türmchen mit gewürfelter Beete, gebeiztes Eigelb. Salatgurkentupfer mit Dill und Petersilie dekoriert.
Für mich gab es Wildkräutersalat in fruchtigem Orangendressing, Crostini, Ziegenkäse und Blütenhonig zu € 6,80. Eine tolle und frische Salat-, Kräuter – und Sprossenmischung fand sich auf einem großen Teller vor mir ein! Wunderbar aromatisch und sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich war begeistert.
Während unserer Vorspeisen wurde auch noch angeboten den Brotkorb aufzufüllen. Aufmerksam, aber dann hätten wir unsere Hauptspeisen nicht mehr geschafft.
Eine Flasche Wein sollte es auch noch sein. Nach guter Beratung entschieden wir uns für den Grauburgunder trocken, vom Kalkstein– alte Reben -, Weingut Manz, Rheinhessen, € 26,50. Eine gute Wahl.
Die Hauptgänge wurden serviert.
Für meinen Mann durfte es von der Tagestafel Filet vom Sashimi-Tunfisch, buntes Wokgemüse und Jasminreis, Sojasauce zu € 21,00 sein. Ein großes Stück Filet, außen kräftig angebraten und mit grobem Pfeffer gewürzt, wurde auf knackigem Gemüse serviert. Der Fisch innen noch roh, wie erwartet und gewünscht. Es hatte fast noch 1 Tick roher sein dürfen, aber dies ist ja Geschmackssache. Dazu der Jasminreis als Halbkugel angerichtet.
Für mich gab es Steinbeißerfilet, Spaghettini und Blattspinat zu € 19,00. Das Fischfilet auf den Punkt gebraten, innen noch leicht glasig. Die Beilagen sehr schmackhaft. Ein sahniges Schäumchen rundete die Speise ab.
Unsere Desserts: Grappa Chardonnay € 3,00 für meinen Mann. Viognier Treserbrand € 3,80 für mich. Espresso Äthiopia (100 % Wildkaffee, kein Plantagenkaffee) € 3,00 von der sehr interessanten Espresso-Spezialitätenkarte durfte sich dazu gesellen. Zum Espresso wurde das komplette Süßungspaket und süße Leckereien serviert.
Nach einer wunderbar ruhigen Nacht fanden wir am nächsten Morgen ein Frühstücksbuffet vor, das keine Wünsche offen ließ.
Nach unserem Ausflugstag fanden wir uns am Samstag Abend wieder an „unserem“ Tisch ein.
Heute wurde wieder frisches Knusperbrot gereicht, dazu eine saisonale Bärlauchcreme.
Aperitif: Rieslingsekt trocken, 0,1 l, € 5,00 für mich. Pastis Henri Bardouin aus der Provence € 5,00 für meinen Mann.
Der Pastis hob sich vom gängigen Pastis enorm ab. Ich probierte und meinte neben Anis auch sehr angenehm Kardamomnoten zu schmecken.
Und natürlich wieder Mineralwasser.
Heutiges Amuse: Schwertfischcarpaccio mit schwarzen Oliven und getrockneten Tomaten. Sehr gut, allerdings waren die Oliven- und Tomatenaromen sehr dominierend zum Schwertfisch. Gästen, die kein Fisch mögen, wurde übrigens eine Alternative serviert.
Unsere Vorspeisen: Rindercarpaccio klein € 8,50 für meinen Mann war überhaupt nicht klein. Angerichtet mit Rucola, Cherrytomaten und Grana Padano. Pfeffer wurde frisch am Tisch darüber gemahlen.
Am Vortag wurde an den Nebentischen oft das Carpaccio vom Schwarzrettich € 9,00 serviert. Dann muss es wohl gut sein, also heute meine Wahl. So recht vorstellen konnte ich es mir nicht. Was serviert wurde, war einfach nur spitze. Der hauchfeine Rettich, mittig etwas Couscous mit leichtem Orangenaroma, Wasabinüsse und Sprossen und eine wunderbar cremige Erdnuss-Wasabi-Textur.
Die Weinwahl aus dem Weinbuch fällt nicht leicht. Möchte man Konversation mit der Begleitung meiden, kann man sich hier wunderbar beim Lesen der Rebsäfte den Abend vertreiben.
Ich suchte uns (zügig) einen 2014 Chardonnay, trocken, Weingut BERGDOLT - Klostergut St. Lamprecht, Neustadt Weinstraße zu € 24,00 aus.
Unsere Hauptspeisen: Seezungenfilet, Hummerschaum, Risotto, Kaiserschoten zu € 27,00 für meinen Mann. Das Seezugenfilet überraschend dick, dadurch schön saftig. Das Schäumchen mit gutem Krustentieraroma. Risotto und Kaiserschoten mit Biss. So soll es sein.
Ich wollte und konnte dem ersten pfälzer Spargel des Jahres nicht widerstehen. Also für mich: Frischer Stangenspargel (500 g), neue Kartoffeln, Sauce Hollandaise € 16,50 von der Tagestafel.
(Es bestand die Möglichkeit das Gericht mit Schnitzel oder Schinken zu ergänzen).
Ein schlichtes Gericht überzeugte mit sehr gutem Spargelaroma, die neuen Kartoffeln schön goldgelb in der Pfanne angebraten, die Sauce Hollandaise eine Wucht (auf meinen Wunsch separat serviert), von Hand luftig-schaumig aufgeschlagen. Perfekt.
Für einen Dessertteller waren wir wieder einmal zu satt. Das hausgemachte Joghuteis (meine Lieblingssorte) reizte mich sehr. Es stellte kein Problem dar, mir einfach 2 Bällchen Eis „ohne Firlefanz“ zu servieren. Die Küche ließ es sich aber nicht nehmen, noch mit ein paar frischen Erdbeeren und einem Knusperröllchen zu dekorieren. Für € 2,20 sehr fair.
Eigentlich schon auf dem Weg zu unserem Zimmer, kamen wir noch in den Genuss einer kleinen Weinprobe mit der Juniorchefin Nadine. So fanden sich bei der Abreise noch ein paar Kistchen Wein in unserem Kofferraum ein.
Ambiente:
Hell, gediegen, sehr gepflegt. Die Tische stehen nicht zu eng und sind sehr schön eingedeckt. Trotz gut besuchtem Restaurant ist die Atmosphäre ruhig und angenehm.
Im Sommer ist es bestimmt wunderschön auf der Außenterrasse mit Blick ins Tal.
An Servicemitarbeiterinnen wird nicht gespart, es ist immer jemand ansprechbar.
Selten hatten wir den Eindruck, dass ein Haus sich so viel Mühe gibt, damit die Gäste sich wohlfühlen. Dazu zählt auch die Zimmerausstattung, der Wellnessbereich etc.
Unzählige „Kleinigkeiten“ sind uns an diesem Wochenende aufgefallen, bei denen sich die Betreiber des Landhauses einfach Gedanken machen. Im neu und modern gestalteten Frühstücksraum bedient der Gast sich beispielsweise aus Kühlschubladen! In die Arbeitsplatte sind Glasplatten für die freie Sicht auf die Leckereien eingelassen. Es würde zu weit führen, alles aufzulisten.
Wir, und auch andere Gäste mit denen wir ins Gespräch kamen, haben uns perfekt wohl gefühlt.
Nun wird es leider ausführlich. Das Landhaus hat es sich verdient.
Wenn wir mal einen kurzen Tapetenwechsel brauchen, stehen Südpfalz und Eifel immer hoch im Kurs. Hier sind wir schnell und es gibt tolle Angebote und Ausflugsmöglichkeiten.
Von Freitag bis Sonntag wollten wir weg. Die Wahl fiel schnell auf die Pfalz, denn hier sollte es wärmer als in der Eifel sein.
Mein Mann recherchierte und fand im www. das Landhaus am Hirschhorn. Die Online-Speisekarte gecheckt und entschieden: Die kreative Karte trifft... mehr lesen
Landhaus Am Hirschhorn
Landhaus Am Hirschhorn€-€€€Restaurant, Hotel06392581Am Hirschhorn 12-14, 76848 Wilgartswiesen
5.0 stars -
"Kurz zusammengefasst: Ein Volltreffer!" PetraIONun wird es leider ausführlich. Das Landhaus hat es sich verdient.
Wenn wir mal einen kurzen Tapetenwechsel brauchen, stehen Südpfalz und Eifel immer hoch im Kurs. Hier sind wir schnell und es gibt tolle Angebote und Ausflugsmöglichkeiten.
Von Freitag bis Sonntag wollten wir weg. Die Wahl fiel schnell auf die Pfalz, denn hier sollte es wärmer als in der Eifel sein.
Mein Mann recherchierte und fand im www. das Landhaus am Hirschhorn. Die Online-Speisekarte gecheckt und entschieden: Die kreative Karte trifft
Geschrieben am 13.04.2016 2016-04-13| Aktualisiert am
13.04.2016
Besucht am 08.04.2016
… dank Geniesserfreund marcO74! Manche Tipps kann ich mir gut merken.
Am vergangenen Freitag waren wir unterwegs Richtung Dahner Felsenland. Und auf dem Weg in die Südpfalz steht fest: Der Weg führt IMMER über Pirmasens (wenn der Fabrikverkauf von Peter Kaiser Schuhe geöffnet hat).
Die Empfehlung der Brasserie, vor fast genau 1 Jahr, hatte ich mir gut gemerkt. Und diese liegt gar nicht weit entfernt von Fa. Kaiser.
Zum Mittagessen parkten wir auf dem geräumigen Parkplatz vor dem Restaurant. Das sieht schon von außen verlockend aus.
Service:
Reserviert hatten wir nicht. Wir wurden von einer Servicedame im vorderen Restaurantbereich nett empfangen und in den hinteren, gemütlicheren Restaurantbereich geführt. Ein schöner 2er-Tisch für uns.
Ein weiterer Herr aus dem Service kümmerte sich auch noch um uns, beide absolut freundlich, gut geschult und aufmerksam. Sie konnten gut Auskunft geben und hinterließen einen hochmotivierten Eindruck.
Die Karten wurden gereicht und zudem das Tagesmenü angesagt. Freitags ist Fischtag – perfekt für uns.
Die Speisen kamen in sehr angenehmen Abständen.
Speisen und Getränke:
Wir bestellten vorab (ohne Karte) unsere Getränke.
1 Flasche Taunusquelle, 0,75 l, zu € 6,00
1 Glas Grauburgunder, 0,2 l zu € 8,00
Mich erfrischte als Fahrerin die Taunusquelle mit prickeligem Nachhall. Der Grauburgunder meines Mannes auch keine schlechte Wahl. Auf dem Quittungsbeleg schlicht mit „Weißwein“ betitelt, preislich ordentlich für doch recht flachen Geschmack.
Die Karte ist übersichtlich, so steht der Frischeküche nichts im Wege. Gut durchdachte und kreative Speisen sind hier zu finden.
Das 3-Gang Mittagsmenü wurde angesagt:
Forellencremesüppchen, Orecchiette mit Lachswürfeln im Safransud, Passionsfruchtcreme für € 19,90!
Auf Wunsch wird das Menü in 30-Minuten serviert, für Berufstätige ein guter Service. Wir hatten ja Zeit und ließen der Küche ihren Lauf.
Zunächst wurden wir noch mit einem Küchengruß erfreut. Luftig frisches Weißbrot und ein Rohmilchschmand. Schlicht mit buntem Pfeffer gewürzt war ich über die Cremigkeit sehr erstaunt, ich dachte schon, es sei Mascarpone.
Unsere Suppen wurden schön heiß,schaumig aufgeschlagen, serviert und verteilten ihr Räucheraroma. Geräuchertes mögen wir beide nur sehr bedingt. Aber der Geschmack der mit frischem Dill bekräuterten Suppe überzeugte vollends – sehr fein und unverfälscht. Der Forellengeschmack sehr mild und das Raucharoma blieb dezent.
Es folgten auf gut vorgewärmten Tellern die safrangelben Orecchiette. Die Portion gut bemessen für ein Mittagsmahl, nicht zu groß. Die Pasta schön al dente, auch hier verteilte sich wunderbar der Safranduft. Der Safran perfekt dosiert, nicht zu viel, nicht zu wenig . Die Lachswürfel saftig, in der Mitte sogar noch leicht glasig. Auf den ersten Blick sah der Lachs sehr wenig aus, er versteckte sich zum Großteil unter den Nudeln. Etwas frischer Babyblattspinat, Coctailtomate und ein Kerbelzweig rundeten das Gericht geschmacklich und für’s Auge ab. Vom Kerbel hätte ich mir noch mehr gewünscht, dieser passte unglaublich gut zur Speise. Sehr schön fand ich, dass das Gericht nur in wenig Rahm geschwenkt und nicht ertränkt wurde.
Das Dessert wurde schlicht im Glas serviert. Die Creme und obenauf ein Passionsfruchtspiegel. Ich hoffe, ich liege nicht falsch, aber Mango war wohl in der Creme auch noch vorhanden. Ein schöner Abschluss, ein schlichtes Dessert für einen Mittagstisch absolut okay.
Ambiente:
Genau mein Geschmack! Ein moderner und sehr gepflegter Landhausstil. Viel Holz, angenehme Beleuchtung, Akustik und Deko, die Tische sauber mit Stoffserviette und Windlicht eingedeckt. Sehr bequeme Bestuhlung, die Tische nicht zu eng gestellt.
Wir hatten einen schönen Blick auf die ruhige Terrasse hinter dem Haus. Vielleicht schaffen wir es nächstes Mal bei schönem Wetter und können dort Platz nehmen.
Toiletten modern, absolut sauber, Frotteehandtücher liegen neben dem Waschtisch bereit.
Fazit: Ein tolles Gesamtpaket! Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat: Küchengruß, Suppe, Hauptgang und Dessert: Alles mit Sahne/Schmand. Diese Wiederholung hätte ich bei einer Menüzusammenstellung vermieden. Tut aber unserem gelungenen Schmaus keinen Abbruch!
Danke nochmal an marcO74: Auf Dich ist Verlass! Alleine hätten wir die Brasserie wohl nicht entdeckt.
… dank Geniesserfreund marcO74! Manche Tipps kann ich mir gut merken.
Am vergangenen Freitag waren wir unterwegs Richtung Dahner Felsenland. Und auf dem Weg in die Südpfalz steht fest: Der Weg führt IMMER über Pirmasens (wenn der Fabrikverkauf von Peter Kaiser Schuhe geöffnet hat).
Die Empfehlung der Brasserie, vor fast genau 1 Jahr, hatte ich mir gut gemerkt. Und diese liegt gar nicht weit entfernt von Fa. Kaiser.
Zum Mittagessen parkten wir auf dem geräumigen Parkplatz vor dem Restaurant. Das... mehr lesen
Die Brasserie · Waldschlöß'l
Die Brasserie · Waldschlöß'l€-€€€Sternerestaurant063317255544Landauer Str. 103-105, 66953 Pirmasens
4.5 stars -
"Eine erstklassige Empfehlung…" PetraIO
… dank Geniesserfreund marcO74! Manche Tipps kann ich mir gut merken.
Am vergangenen Freitag waren wir unterwegs Richtung Dahner Felsenland. Und auf dem Weg in die Südpfalz steht fest: Der Weg führt IMMER über Pirmasens (wenn der Fabrikverkauf von Peter Kaiser Schuhe geöffnet hat).
Die Empfehlung der Brasserie, vor fast genau 1 Jahr, hatte ich mir gut gemerkt. Und diese liegt gar nicht weit entfernt von Fa. Kaiser.
Zum Mittagessen parkten wir auf dem geräumigen Parkplatz vor dem Restaurant. Das
Geschrieben am 12.04.2016 2016-04-12| Aktualisiert am
13.04.2016
Besucht am 03.04.2016
2008 war ich mit einem Kollegen zum ersten Mal auf der Stromburg, im Bistro. Dieser Besuch ist mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben.
Lafers Gastrodomizil ist unterteilt in das Gourmetrestaurant Le Val d’Or und das Bistro d’Or.
Sonntagsausflug zu zweit. Zuerst in Bretzenheim, das Wetter gar nicht so schlecht. So wollten wir die Schönwettertour Richtung Bingen ausdehnen. Aber: Baustelle und Umleitung. Vom morgendlichen Baustellenhopping bin ich zur Zeit reichlich bedient. Kursänderung Richtung Stromberg – ohne Baustelle.
Nur Frühstück, so stellten wir zur besten Kaffee- und Kuchenzeit einen Leerraum rund um den Bauchnabel fest. Mein Mann das „Süßmaul“ ich die „fleischlose Herzhafte“.
Lange suchen wollten wir nicht mehr und mir fiel die Stromburg „Die Welt des Johan Lafer“ laut Homepage ein. Hier sollten Süß-Herzhaft im durchgehend geöffneten Bistro hoffentlich fündig werden.
Geparkt an den burgeigenen Parkplätzen steuerten wir auf die Residenz zu.
Der Empfang ließ uns gleich am Eingang wissen: Hier kommt man nicht einfach rein. Unsere Frage nach einem Stück Kuchen (erst mal tief stapeln) im Bistro wurde bejaht. Betreten durften wir das leere Bistro aber erst, nachdem sich die Empfangsdame persönlich versichert hatte, dass wirklich noch Platz für 2 Personen ist.
Der Herr im Service begleitete uns zum Tisch und reichte die Vesperkarten. Sogleich die Frage nach den Getränkewünschen.
Ohne eine Getränkekarte gesehen zu haben, bestellten wir eine trockene Weinschorle und ein Mineralwasser. Dies wurde dann zügig serviert, allerdings eine 0,75 l Flasche Wasser. Die nehmen wir immer wieder gerne, aber doch nicht zu einem kleinen Nachmittagssnack. Die Wasserflasche wurde in Sichtweite vor unserem Tisch geöffnet und ich sagte: „Ich meinte eine kleine Flasche Wasser“. Antwort: „Die Große ist bei uns Standard“. Dies hat mich nun wenig interessiert und unstandardmäßig waren sogar 0,2 l-Flaschen Wasser sofort verfügbar. Gerolsteiner medium, 0,25 l zu € 3,50.
Wir schauten in die Vesperkarten, Kuchen gibt es nicht, wurde uns mitgeteilt.
Mein Mann entschied sich für den Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Vanillesauce zu € 13,50, ich für nix.
Der Herr vom Service fragte geflissentlich ab, was nicht zu vermeiden war. Ich sagte, dass ich leider nichts gefunden hätte, da nichts herzhaft ohne Fleisch. Wie ich es von einem solchen Haus erwarte, wurde mir eine Alternative angeboten: Kaspressknödel mit Salat. Da war ich sofort dabei, weitere Möglichkeiten brauchten nicht aufgezählt zu werden.
Unerwartet wurde uns wortlos ein kleiner Küchengruß im Holzsetzkasten serviert. Tolles und frisches Vollkornbrot, Kräuterfrischkäse, Butter und Salz. Schlicht und fein, besonders das Brot.
Die bestellten Speisen wurden serviert. Blöd, wenn noch die Teller des Grußes vor den Gästen stehen. Wohin mit dem Kaiserschmarrn. Wir sind ja nicht so, also Platz gemacht und mit dem Mitarbeiter Teller getauscht (wo ist hier der Anspruch des Hauses?).
Der Kaiserschmarrn wurde serviert. Eine schöne Portion, locker der Kaiserschmarrn, passend die Zwetschgen, die Vanillesauce im separaten Kännchen. Fein, man Mann war sehr zufrieden.
Mein Salat kam kurz danach. Aber: Mein Brotteller stand auch noch vor mir. Gleiche Hilfestellung, super.
Der Salat überzeugte dann weniger. Knackige fische Salatblätter? Bei Herrn Lafer als Kräuterfan hätte ich auch eher eine Salatmischung mit Wildkräutern (Sauerampfer, Brennessel, Vogelmiere, Spinat, Feldsalat, Brunnenkresse, Bärlauch, Löwenzahn…) im Frühling erwartet. Nix. Lollo bianco und rosso in ausgepowerter Vollendung. Gurkensalat und faden Tomatenstückchen untendrunter und Kürbiskernen obenauf. Irgendwas (die Gurken?) mit viel zu viel Salz (und mit Salz bin ich eher großzügig). Am Salat gab einzig das Kürbiskernöl Würze. Die 3 Kaspressknödelscheiben angebraten waren saftig und wirklich gut. Abgerechnet wurde für das Gericht € 15,50,
Der Clou zum Schluß: Die Rechnung auf der die Schorle mit Weißburgunder Schönleber zu 4,50 ausgewiesen wurde. Meine Frage: „Kostet die Schorle das Gleiche wie ein Glas Wein?“. Antwort: „Ja.“ Klare Ansage.
Zum Ambiente: Wirklich ansprechend, natürlich sauber und gepflegt, sehr schön. Die Tische mit Schiefertafel (es wird "guten Appetit" mit Schriftzug gewünscht) und Stoffserviette eingedeckt. Frische österliche Blumengestecke auf dem Tisch. Nette, nicht überladene Dekorationen. Das lässt sich alles gut sehen und dies respektiere ich auch im Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Toiletten ebenfalls. Gästehandtücher setzen sich immer mehr durch. Hier sind gestapelte Papiertücher zu finden.
Fazit: Etwas „VerLAFERt“ kamen wir uns vor. Über weitere Besuche brauchen wir weder im Le val d'Or noch im Bistro nachzudenken. Nur mit Sauberkeit und Ambiente wird es kein gutes Gesamtpaket.
2008 war ich mit einem Kollegen zum ersten Mal auf der Stromburg, im Bistro. Dieser Besuch ist mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben.
Lafers Gastrodomizil ist unterteilt in das Gourmetrestaurant Le Val d’Or und das Bistro d’Or.
Sonntagsausflug zu zweit. Zuerst in Bretzenheim, das Wetter gar nicht so schlecht. So wollten wir die Schönwettertour Richtung Bingen ausdehnen. Aber: Baustelle und Umleitung. Vom morgendlichen Baustellenhopping bin ich zur Zeit reichlich bedient. Kursänderung Richtung Stromberg – ohne Baustelle.
Nur Frühstück, so stellten wir zur besten... mehr lesen
Le Val d'Or und Bistro d'Or
Le Val d'Or und Bistro d'Or€-€€€Restaurant, Bistro, Sternerestaurant0672493100Schloßberg 1, 55442 Stromberg
2.5 stars -
"Lafers Bistro d’Or… hatte ich schon besser erlebt" PetraIO2008 war ich mit einem Kollegen zum ersten Mal auf der Stromburg, im Bistro. Dieser Besuch ist mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben.
Lafers Gastrodomizil ist unterteilt in das Gourmetrestaurant Le Val d’Or und das Bistro d’Or.
Sonntagsausflug zu zweit. Zuerst in Bretzenheim, das Wetter gar nicht so schlecht. So wollten wir die Schönwettertour Richtung Bingen ausdehnen. Aber: Baustelle und Umleitung. Vom morgendlichen Baustellenhopping bin ich zur Zeit reichlich bedient. Kursänderung Richtung Stromberg – ohne Baustelle.
Nur Frühstück, so stellten wir zur besten
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Das Gebäude liegt am Waldrand. Reichlich freie Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Sofort fanden sich hier bei GastroGuide zwei wohlwollende Rezensionen. Die Erste wohl vom Betreiber, wenn ich Jens Kommentar richtig versehe.
Für mich kann ich sagen, dass ich vollkommen unbefangen unseren Besuch schildern kann.
Nach einem langen Arbeitstag war es eine gute Idee von meinem Mann: „abschalten und raus aus dem Haus“. Zeit zum Abendessen war es ohnehin schon.
Das Lucky Luciano machte uns schon vor Wochen mit einem Zeitungsartikel neugierig. Es klang alles sehr durchdacht und nach einem guten Konzept. Das Burgerfleisch (Hunsrücker Rinder) wird von unserem hiesigen Metzger Börstler bezogen, die Buns ebenfalls vom Bäcker unserer Stadt.
Wir betraten das Gebäude über die ausladenende Treppe. Ob es einen Eingang / Aufzug für Gehbehinderte gibt, habe ich nicht gesehen.
Rechts ab befindet sich der Eingang ins Restaurant. Hier war früher der Tanzsaal für die älteren Semester. Der erste Eindruck: Sehr stilvoll, fein, aber dunkel.
Service:
Wir werden nett begrüßt, dürfen uns einen Tisch aussuchen. Wir wählen einen 2er-Tisch.
Der Service wird von einem jungen und spritzigen Mädel und einem jungen Mann betrieben. Einheitlich schwarz gekleidet, mit rotem Lucky Luciano Schriftzug auf dem Oberteil.
Die Karten werden uns gereicht. Die Frage, ob wir gleich Getränke bestellen möchten oder erst in der Karte schauen möchten, war uns auch angenehm. Wir bestellten sofort eine Flasche Mineralwasser, unseren Wein suchten wir in Ruhe aus.
Beide sind sehr freundlich, können perfekt Auskunft geben und sind immer aufmerksam. Die junge Dame hilft uns bei der Wahl der Speisen sehr gut weiter. Bei den Dips konnten wir uns nicht so recht entscheiden. Prompt der Vorschlag, die Küche würde uns bestimmt eine Auswahl zum Testen reichen. Nett!
Die Speisen werden nach angenehmer Wartezeit serviert, Nachfrage ob alles recht ist, leere Gläser wurden sofort bemerkt. Ein Dessert angeboten. Zahlen prompt. So soll es sein!
Speisen und Getränke:
Eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu…. € 7,00. In Worten: S I E B E N Euro!!!
Zum Glück entdeckte ich diesen Preis erst zu Hause, denn da wären mir vor Ort ein paar Worte eingefallen. Zum Vergleich: Im Parkhotel in Idar-Oberstein kostet 1 l San Pellegrino € 6,00.
Aus der schönen Weinauswahl entschieden wir uns für
2 trockene Grauburgunder, 0,25 l in schöner Karaffe gut gekühlt serviert, € 5,90.
Die Speisekarte ist übersichtlich und gut durchdacht. Überwiegend Burger verschiedener Geschmacksrichtungen und Beilagen. Aber auch Salate und ein paar andere Gerichte sind zu finden. Das reicht.
Den Metzger, der das Fleisch liefert, kenne ich. Daher sprang ich mal über meinen Schatten und bestellte einen Burger mit Fleisch. Es hätte aber auch eine fleischlose Alternative für mich gegeben. Einen Burger mit Halloumikäse, der hört sich auch gut an. Einen Burger mit Fisch gibt es (noch) nicht.
Online entdeckte ich einen Burger mit frischem Spargel, den gibt es eigentlich nur samstags. Der Koch ließ aber aus der Küche wissen: Spargel ist da und ich kann den „Saisonburger“ bestellen. Einen Preis hierzu hatte ich nicht, abgerechnet mit € 12,60 empfand ich als gerechtfertigt.
Dazu hausgemachte Pommes Frites aus Süßkartoffeln € 4,10. Ich hatte Bedenken, dass Süßkartoffelpommes nicht knusprig werden, die Servicedame traute es dem Koch allerdings zu.
Min Mann entschied sich für den Jack Diamond Burger: Sesam Bun, 180g Patty, Cheddar, Tomate, Gewürzgurke, Romanasalat, homemade Ketchup zu € 9,20.
Dazu hausgemachte Chips am Spieß zu € 3,80.
Der Gargrad wurde abgefragt. Für uns beide bitte medium.
Wider Erwarten wird gleich nach der Aufnahme der Speisen ein Küchengruß serviert. Einige Scheiben frisches Bauernbrot, gutes Olivenöl wurde aus einem Kännchen auf einen flachen Teller gegeben und ein Schälchen grobes Meersalz dazu gereicht. Schlichtes kann wunderbar sein!
Unsere Burger wurden zeitgleich auf gewärmten Schiefertafeln serviert. Tolle Optik. Allerdings ist das Schneiden auf Schiefer schon gewöhnungsbedürftig und man versucht, die kratzenden Geräusche zu vermeiden.
Mein Burger aufgeklappt – gut mitgedacht in der Küche! Auf dem Deckel des Buns frischer Serranoschinken, die andere Seite belegt mit Salat, Tomate, Rinderpatty. Obenauf Spargelspitzen mit etwas Hollandaise.
Der Burger meines Mannes klassisch mit geschlossenem Deckel. Daneben die frittierten Spiralkartoffeln angerichtet.
Zur Auswahl standen uns dann noch 5 kleine Dippschälchen.
Los geht´s. Das Fleisch sehr gut gewürzt. Meines leider fast durch. Könnte daran liegen, dass mein Patty dünner war. Wohl auf Grund des zusätzlichen Spargels.
Bei meinem Mann war der Garpunkt etwas besser getroffen.
Mit unseren Burgern waren wir beide zufrieden. Die Kartoffelbeilagen konnten leider beide nicht punkten. Die Spiral-Zwirbel-Kartoffeln zwar optisch schön und mal was anderes. Allerdings genau so wenig knusprig und zu fettig. Wie die Süßkartoffelpommes, serviert in Papiertüte, die ich zum Großteil nicht gegessen habe.
Die Dips dazu ok, wenn sie aber wirklich hausgemacht waren, hätte ich größere geschmackliche Unterschiede und in der Zusammensetzung mehr Kreativität erhofft. Wird vielleicht noch.
Ambiente:
Sehr gelungen. Rot, grau und schwarz sind die vorherrschenden Farben. Ich denke, die Fotos sprechen für sich. Obwohl die Fotos auf Grund der gedämpften Beleuchtung nicht so gut geworden sind. Und da sind wir beim Hauptpunkt: Das Lucky Luciano kann ich mir in den Wintermonaten gut vorstellen, wenn es draußen sowieso dunkel ist. Nun saßen wir hier aber, und draußen war es noch schön hell. Kein Fenster – kein natürliches Licht. Der Wohlfühlfaktor kam auf Grund dessen nicht bei uns auf.
Die Tische waren fast alle komplett und sehr schön eingedeckt. Abwechselungsreiche Bestuhlung, Tische und Beleuchtung. Hier kommt keine Langeweile auf. Frische Blumen fehlen eben so wenig wie Gangsterbilder an der Wand.
Wie das Restaurant sind auch die Toiletten neu renoviert und sehr sauber. Frotteehandtücher liegen am Waschtisch für die Gäste bereit.
Unser nächster Besuch dann, wenn es schön warm ist. Außen gibt es Sitzplätze (die wir noch nicht gesehen haben) oder im Winter.
Fazit: Mal was anderes in Idar-Oberstein. Die Plakatwerbung ist in der ganzen Stadt verteilt, sie kapiert nur leider niemand. Wir erzählten einigen Leuten wo wir essen waren. Keiner hatte von der Eröffnung gehört, die Plakate aber gesehen und nicht verstanden, dass es ein Restaurant ist.
Ambiente eigentlich 5*, aber aufgrund der fehlenden Fenster für mich nur 4*
Preis / Leistung wird insbesondere durch den Mineralwasserpreis stark gedämpft. € 7,00 in Idar-Oberstein, Jahr 2016, geht überhaupt nicht!