Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934357x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Am Osterwochenende 2016 eröffnete direkt an der B420 in Lauterecken der Ess-Schalter mit türkischen Spezialitäten.
Ebenerdig und mit Kurzparkmöglichkeit direkt am Haus.
Mit Spannung beobachte ich den Wandel der stillgelegten ehemaligen Minifiliale mit Autoschalter der Kreissparkasse Kusel.
Früher Geld – heute leckere türkische Speisen.
Hier wird nun frische Küche angeboten, und dies ohne den obligatorischen Döner (der ja in keinem deutschen Ort fehlt). Und damit setzt sich der Ess-Schalter deutlich von Döner–Imbissen ab.
Vergangene Woche musste es bei uns zu Hause schnell gehen. Mein Mann und ich mögen die türkische Küche sehr. Den Werbeflyer holte ich mir tags zuvor am Ess-Schalter ab.
8 Varianten Gözleme – 3 Varianten Lahmcum (türkische Pizza) – 2 Varianten Dürüm – türkische Linsensuppe – 2 Salate.
Ein Tagesgericht gibt es täglich zusätzlich. Das reicht, denn die Frische überzeugt und der Platz ist beengt. Die Küche ist klein, ein Stehtisch im Gebäude, bei gutem Wetter können 1-3 Stehtische außen ergänzt werden..
„Bestellen und abholen“ lautet die Devise im Flyer. Also bestellte ich morgens unser Essen telefonisch, super nett. Es werden sogar Vorschläge gemacht, die Dürüm-Rolle mit Salat zu verfeinern.
1 x Gözleme (gefüllte Fladenbrote aus selbst gemachtem Yufka-Teig) in der Variante Kartoffeln und Weichkäse zu € 4,50.
2 x Dürüm (gerollter Yufka-Teig) in der Variante mit gebratenen Auberginen, Zucchini, Paprika, Kräuterbutter und Weichkäse zu je € 3,80.
Wie groß die Portionen sind wusste ich nicht, daher war ich vorsichtig. Nicht vorsichtig genug.
Wie vereinbart,holte ich die Bestellung zwischen 17.00 und 17.30 Uhr ab. Alles vorbereitet, ich entdeckte in der Frischetheke noch den Zwiebelsalat. Also noch eine Portion dazu.
Mit der Chefin noch einen kurzen Plausch. So kam noch die Zugabe: Ein Schälchen mit Auberginen-Paprika Salat mit Joghurtsauce.
Auch wenn es „nur“ ein Imbiss und Abholschalter ist: Türkische Gastfreundlichkeit kommt absolut rüber. Dazu alles neu im Mini-Haus, sehr gepflegt und sauber. Der Gast kann in den Küchenbereich schauen.
Knapp € 16.00 zahle ich für reichliche Portionen (1 Tag später schmeckt es noch mal, wir haben nicht alles geschafft).
Die Speisen sind super frisch, gut verpackt und noch warm zu Hause (30 km, schön flott gefahren).
Alle Gerichte sehr schmackhaft, für uns hätte es noch mehr türkische Würze sein dürfen. Hier sind die 3 Damen des Ess-Schalter vielleicht am Anfang noch etwas zurückhaltend.
Froh bin ich, auch mal eine gute, frische und schnelle Möglichkeit der Nahrungsaufnahme gefunden zu haben. Und dann schmeckt es auch noch klasse und vegetarisch ist möglich (wo gibt es das beim Imbiss?).
Ich wünsche dem Team des Ess-Schalters viel Erfolg… nicht ganz ohne Eigennutz. Hier war ich nicht zum letzen Ma(h)l.
Am Osterwochenende 2016 eröffnete direkt an der B420 in Lauterecken der Ess-Schalter mit türkischen Spezialitäten.
Ebenerdig und mit Kurzparkmöglichkeit direkt am Haus.
Mit Spannung beobachte ich den Wandel der stillgelegten ehemaligen Minifiliale mit Autoschalter der Kreissparkasse Kusel.
Früher Geld – heute leckere türkische Speisen.
Hier wird nun frische Küche angeboten, und dies ohne den obligatorischen Döner (der ja in keinem deutschen Ort fehlt). Und damit setzt sich der Ess-Schalter deutlich von Döner–Imbissen ab.
Vergangene Woche musste es bei uns zu Hause schnell gehen. Mein... mehr lesen
Ess-Schalter Türkische Spezialitäten
Ess-Schalter Türkische Spezialitäten€-€€€Imbiss, Take Away063829948900Saarbrücker Straße 47 a, 67742 Lauterecken
4.0 stars -
"Guten Appetit! Afiyet olsun!" PetraIOAm Osterwochenende 2016 eröffnete direkt an der B420 in Lauterecken der Ess-Schalter mit türkischen Spezialitäten.
Ebenerdig und mit Kurzparkmöglichkeit direkt am Haus.
Mit Spannung beobachte ich den Wandel der stillgelegten ehemaligen Minifiliale mit Autoschalter der Kreissparkasse Kusel.
Früher Geld – heute leckere türkische Speisen.
Hier wird nun frische Küche angeboten, und dies ohne den obligatorischen Döner (der ja in keinem deutschen Ort fehlt). Und damit setzt sich der Ess-Schalter deutlich von Döner–Imbissen ab.
Vergangene Woche musste es bei uns zu Hause schnell gehen. Mein
Geschrieben am 03.03.2016 2016-03-03| Aktualisiert am
04.03.2016
Besucht am 27.02.2016
Nolux war sehr schnell und hat unseren schönen gemeinsamen Abend bereits am vergangenen Sonntag beschrieben.
Dies ist sehr treffend geschehen, ich kann mich entspannt zurücklehnen und muss die Leser nicht mit Wiederholungen langweilen.
Zunächst waren wir froh uns zu Viert mal wieder zu sehen. Dieses Mal trafen die „Noch-Mainzer“ die gute Wahl: Das Gusto im Mainzer Zentrum.
Umweltfreundlich trafen wir vom Nolux-Noch-Wohnort per Straßenbahn im Zentrum ein. Wenige Gehminuten später trafen wir am „Gutsto“ ein.
Service:
Weitestgehend war ein Servicemitarbeiter für unseren 4erTisch zuständig. Freundliche Begrüßung, Reservierung gecheckt, Jacken abgenommen und Tisch zugewiesen. Aufmerksam, geschult und zack-zack.
Womit wir beim Thema sind: Eine Gratwanderung von aufmerksam und zu viel. Mir war es geringfügig zu viel… Hektik. Sicherlich aber italienisch autentisch.
Die Karten gereicht, Frage nach dem Aperitif. Als unsere Antwort nicht innerhalb von 5 Sekunden kam, wurden einige Vorschläge gemacht und wir entschieden uns. Danach mein ruhiger Blick in die Karte: Ich hätte mir meinen Aperitif lieber in Ruhe aus der Karte ausgesucht.
Dennoch: Service top, aufmerksam und nicht aufdringlich. Auch an der Anzahl der Mitarbeiter im Service wird hier nicht gegeizt. Unser Platz am Pass war für mich sehr interessant. Service kann auch in der Küche beginnen. Hier konnte man geübte und flinke Finger beim Anrichten der Speisen bestaunen.
Die Zeitabstände zwischen den Gängen für uns sehr angenehm. Immer wieder aufmerksame Blicke und die Frage ob alles recht ist. Bezahlen zügig mit gemeinsamer Rechnung – angekommen in Italien.
Und zum Schluss noch die Garderobe gereicht und zum Ausgang begleitet. Toll, und dabei sind wir (noch) keine Stammgäste.
Speisen und Getränke:
Grüne Oliven standen bereits am Tisch bereit. Zum Glück wohl nicht vom Vortag, der Olivenglanz war frisch.
Für mich vorweg einen Aperol Sprizz zu ordentlichen 5,80 Mainzer€, für meinen Mann ein Prosecco zu 4,50€. Die Flasche Wasser, 0,75 l zu € 6,00.
Frisches Weißbrot wurde zum Einstieg gereicht.
Unsere Vorspeisen:
Für mich: Insalata di Rucola:Rucolasalat, Birnen,Tomaten,Zwiebeln zu € 7,00
Allsamt frische Zutaten, schön angerichtet. Dieser leichte Vorspeisensalat überzeugte durch die gute Qualität der Zutaten, bis hin zu Öl und Balsamico. Die Zutaten sehr harmonisch.
Für meinen Mann: Thunfischtartar,gegarte Tropeazwiebeln,Pistazienpesto zu € 15,00
Ebenfalls ein schön angerichteter Teller. Das Tatar abgedeckt mit frisch gerösteten Brotscheiben.
Das Tatar fein geschnitten. Schwierig sind beim Thunfisch die weißen sehnigen Fasern, diese waren hier leider noch vertreten. Das Tatar fein abgeschmeckt, das Pesto nicht sehr intensiv. Dafür die roten Zwiebeln schön aromatisch. Insgesamt eine gelungene Komposition.
Zum Hauptgang für mich einen sehr guten trockenen Riesling, Deissigacker (Rheinhessen) 0,25 l zu € 7,00.
Mein Mann blieb beim südtiroler Pinot Gigio, 0,25 l zu € 6,00.
Unsere Hauptspeisen:
Man wählt von handbeschriebenen Schiefertafeln am Eingang, der Tagesempfehlung oder der gut sortierten und nicht überladenen Speisekarte (ohne Pizza!).
Ich entdeckte auf der Tageskarte: Spaghetti, Meeresigel, Miesmuscheln, Garnelen zu € 18.00.
Erinnerungen an Schulzeiten in Düsseldorf wurden wach. Wenn frau sich nach 30 Jahren an ein Gericht erinnert, dann ist es die Erinnerung wert! Mit der Schülerzeitung waren wir auf der Pressekonferenz der „Boot“ (internationale Bootsausstellung) eingeladen. Partnerland war Spanien, der damalige König Juan Carlos I. saß mit Sohn am Nebentisch. Unglaublich schlechte Sicherheitsvorkehrungen wenn man es aus heutiger Zeit betrachtet... Zum Lunch wurde damals auch Seeigel serviert – mit toller bleibender Erinnerung.
Nun zur Gegenwart: Seeigel also in Mainz in meiner Hauptspeise!
Die bissfest gegarten Spaghetti wurden mit ausgelösten Miesmuscheln und saftigen Garnelen serviert. Den Seeigel im Gericht habe ich mir anders vorgestellt, war aber wohl zu sehr in der Vergangenheit unterwegs. Der Seeigel kam gegart, von der Konsistenz hackähnlich, an die Spaghetti. Gab aber ein sehr aromatisches Meeresaroma ab. Dazu im ordentlich gewürzten Sud schön Knoblauch und Kräuter.
Für meinen Mann: Schwertfischsteak mit frischem Gemüse zu € 23,50.
Dieser Fisch, wie Thunfisch, kann zu lange gegart zum Desaster werden. Einem Italiener traut man den perfekten Garpunkt zu, hier wurde man auch nicht enttäuscht. Saftig gebraten, fein abgeschmeckt, frischer Rosmarin und Zitrone dazu. Das Gemüse ein Volltreffer: Mein Mann mag Brokkoli und Wirsing nicht so gerne. Genau diese Komposition wurde frisch, bissfest und fein abgeschmeckt serviert. Und wenn nachher alles weg ist: Nicht so schlecht, oder? Geht doch!!!
Die Frage nach dem Dessert zunächst von uns verneint. Espresso gerne. Nun kam aber unser toller Platz am Pass ins Spiel! Die Desserts wurden herausgegeben und sahen sooo toll aus.
So entschied mein Mann schnell: Dolce Misto / Gemischter Desserteller zu € 9,- sollte es sein. Da wir alle schon gut gesättigt waren, konnte jeder mitlöffeln.
Jeder fand seinen Favoriten beim süßen 3erlei: Tiramisu, Pistazien Panna Cotta, Schoko-Nuss-Mousse-Törtchen. Tiramisu hat wohl gewonnen, bei mir die Pistazien Panna Cotta mit Birnenspiegel. Schön, wenn die Geschmäcker auseinander gehen. So hatte ich mehr Panna Cotta.
Warum auch immer, kamen Nolux und ich noch in den Genuss einer gratis Weinprobe. Der nette Herr im Service schenkte uns noch einen Sauvignon aus dem Friaul ein. Ein toller Abschluss eines schönen italienischen Abends. Fast wie im Urlaub.
Zum Ambiente:
Gradlinig, modern, sehr gepflegt und sauber. Die Toiletten im Untergeschoss sind wohl auch über einen Aufzug (und somit gehbindertengerecht) erreichbar. Die Tische sind gepflegt eingedeckt.
Eine gute Idee: Ein Flaschenregal, den Gästen zugeordnet, neben dem Tisch an der Wand. Zu bleibt mehr Platz an den typisch italienischen Quadrat-Zweiertischen.
Nolux war sehr schnell und hat unseren schönen gemeinsamen Abend bereits am vergangenen Sonntag beschrieben.
Dies ist sehr treffend geschehen, ich kann mich entspannt zurücklehnen und muss die Leser nicht mit Wiederholungen langweilen.
Zunächst waren wir froh uns zu Viert mal wieder zu sehen. Dieses Mal trafen die „Noch-Mainzer“ die gute Wahl: Das Gusto im Mainzer Zentrum.
Umweltfreundlich trafen wir vom Nolux-Noch-Wohnort per Straßenbahn im Zentrum ein. Wenige Gehminuten später trafen wir am „Gutsto“ ein.
Service:
Weitestgehend war ein Servicemitarbeiter für unseren 4erTisch... mehr lesen
4.0 stars -
"Mainzer Vollblutitaliener" PetraIONolux war sehr schnell und hat unseren schönen gemeinsamen Abend bereits am vergangenen Sonntag beschrieben.
Dies ist sehr treffend geschehen, ich kann mich entspannt zurücklehnen und muss die Leser nicht mit Wiederholungen langweilen.
Zunächst waren wir froh uns zu Viert mal wieder zu sehen. Dieses Mal trafen die „Noch-Mainzer“ die gute Wahl: Das Gusto im Mainzer Zentrum.
Umweltfreundlich trafen wir vom Nolux-Noch-Wohnort per Straßenbahn im Zentrum ein. Wenige Gehminuten später trafen wir am „Gutsto“ ein.
Service:
Weitestgehend war ein Servicemitarbeiter für unseren 4erTisch
Geschrieben am 29.02.2016 2016-02-29| Aktualisiert am
14.04.2016
Mit meiner Kollegin stand endlich mal wieder ein FEIERabend an. Das kommt nicht so oft vor, deshalb meinen wir das mit dem Feiern ernst und freuen uns drauf. Gut essen und trinken, ruhige Atmosphäre, nicht weit fahren und mal in Ruhe erzählen – nur nicht über die Arbeit.
Unsere Wahl fiel auf das Untertor. Hier war ich länger nicht mehr, aber bei vorherigen Besuchem immer sehr zufrieden. Das Untertor ist bekannt für gute, frische und abwechselungsreiche Hausmannskost. Außerdem heißt es, der Chef und Koch ginge zur Jagd. Daher sind auch die Wildgerichte beliebt.
Die Onlinekarte gecheckt und positiv überrascht. Vorspeise: Kohlrabi-Birnencremesuppe mit Ziegenkäseravioli zu € 4,90. Hauptspeise: Gebratenes Kabeljaufilet auf Trauben- Staudensellerie Rahmgemüse und Kräuternudeln oder Rosa gebratener Wildschweinrücken mit Orangen-Maronensoße, Butterrosenkohl und hausgemachten Spätzle – hier konnte ich mich noch nicht entscheiden (beide Gerichte unter € 20,00).
Ich reservierte telefonisch. Inhaber und Koch Herr Scherer war super freundlich am Telefon. Da freut man sich noch mehr auf den Abend.
Gleich nach unserem Feierabend betraten wir um 18.00 Uhr durch den Windfang das Restaurant. Und? Zigarettengeruch vom Feinsten! Da hört es leider mit meiner Toleranz sofort auf. Die Bedienung wies uns den reservierten Tisch. Ich fragte, ob im Restaurant geraucht wird. Große Augen, Unsicherheit… gestottert die Anwort: Während der Öffnungszeiten nicht. Aber wohl bis 17.59 Uhr.
Wir nahmen Platz und bestellten vorab eine Flasche Wasser, 0,75 l zu € 3,70.
Dann studierten wir die gereichte Speisekarte und schauten uns fragend an. Was ist denn hier passiert? Die Karte komplett anders und: langweilig! Keine Hauptspeise mit Wild, nichts ansatzweise Verlockendes. Irgendwie waren wir Anfang der 80er angekommen. Dazu klebte uns immer noch der Zigarettenqualm in der Nase.
Die junge Frau kam an den Tisch um die Speisen aufzunehmen. Ich fragte nach, was es mit der Onlinekarte auf sich hat. „Ach, die ist nicht aktuell, die muss mal überarbeitet werden.“ *
Das passiert ja öfter mal und ist nicht schlimm. Denn meist stimmt die Linie des Restaurants und man kommt auch mit der aktuellen Karte zurecht. Dies war hier leider gar nicht der Fall und wir waren uns schnell einig. Ortswechsel. Wir haben uns auf den Abend gefreut und wollten den Abend genießen.
Also teilten wir der Bedienung mit, daß wir leider mit den aktuellen Speisen nicht klar kommen und uns der Zigarettengeruch stört.
€ 3,70 ohne Beleg gezahlt für 2 Gläschen Wasser. Vielleicht wird mit dem restlichen halben Liter der volle Aschenbecher auf der Theke gespült! Prost!
Der Zigarettenqualm haftete an, den Mief hatte ich noch im Auto auf der kurzen Fahrt zum neuen Ziel!
*Habe mir heute, 14.04.16, nochmals die Speisekarte auf der Homepage angesehen. Von Überarbeitung keine Spur!
Mit meiner Kollegin stand endlich mal wieder ein FEIERabend an. Das kommt nicht so oft vor, deshalb meinen wir das mit dem Feiern ernst und freuen uns drauf. Gut essen und trinken, ruhige Atmosphäre, nicht weit fahren und mal in Ruhe erzählen – nur nicht über die Arbeit.
Unsere Wahl fiel auf das Untertor. Hier war ich länger nicht mehr, aber bei vorherigen Besuchem immer sehr zufrieden. Das Untertor ist bekannt für gute, frische und abwechselungsreiche Hausmannskost. Außerdem heißt es, der... mehr lesen
Zum Untertor
Zum Untertor€-€€€Restaurant06753124446Untergasse 66, 55590 Meisenheim
2.0 stars -
"Gäste geräuchtert, Online-Speisekarte leider nicht aktuell" PetraIOMit meiner Kollegin stand endlich mal wieder ein FEIERabend an. Das kommt nicht so oft vor, deshalb meinen wir das mit dem Feiern ernst und freuen uns drauf. Gut essen und trinken, ruhige Atmosphäre, nicht weit fahren und mal in Ruhe erzählen – nur nicht über die Arbeit.
Unsere Wahl fiel auf das Untertor. Hier war ich länger nicht mehr, aber bei vorherigen Besuchem immer sehr zufrieden. Das Untertor ist bekannt für gute, frische und abwechselungsreiche Hausmannskost. Außerdem heißt es, der
Geschrieben am 28.02.2016 2016-02-28| Aktualisiert am
28.02.2016
Besucht am 15.02.2016
Das 1A kenne ich seit ca. 20 Jahren, leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wann das Restaurant mit Eiscafé gegründet wurde.
Es liegt im Stadtkern am Rande der Fußgängerzone. Somit fällt das Parken vor der Türe des Restaurants aus. Namensgeber ist übrigens die Hausnummer „1A“ und nicht Eigenlob.
In größeren Abständen bin ich wohl inzwischen 5 – 6 Mal hier gewesen, die Speisen sind immer frisch und von sehr guter Qualität. Ich glaube, ich bin jedes Mal bei einer der tollen Tagesempfehlungen hängen geblieben.
Praktisch ist, dass das Restaurant durchgehend geöffnet ist und dies sogar montags. So kehrte ich mit meiner Freundin montags zum Mittagessen um kurz nach 12.00 Uhr hier ein. Wenige Tische waren noch frei. Kurz darauf waren alle Tische besetzt. Anders als gut gefüllt habe ich das Restaurant noch nicht erlebt.
Relativ sicher bin ich mir, dass das Inhaberpaar im Service ist. Sie sind einfach immer und vollkommen routiniert im Einsatz. Wenn auch die vermeintliche Chefin mit strengem Blick den Eindruck erweckt, Widerspruch würde nicht geduldet.
Wir nahmen also Platz und „Padrone“ reichte uns die Speisekarten. Flott und freundlich wurden wir betreut.
Das 1A ist sicherlich bekannt für seine Pastagerichte. Pizzen gibt es nicht. Überwiegend italienische Speisen werden angeboten, aber auch mal „Ausreißer“ wie Matjes mit Bratkartoffeln.
2 kleine Mineralwasser, 0,25 l zu € 2,00, bestellten wir gleich. Diese wurden prompt und gut gekühlt serviert.
Unsere Hauptspeise hatten wir schon am Aushang der Tagesempfehlung entdeckt: Handgemachte Ravioli (mit Feige, Pecorino und Senf gefüllt) auf Pinot-Grigio Schalottenschaum angerichtet zu € 10,90.
Als Vorspeise empfahl der Chef einen Endiviensalat mit lauwarmen Kartoffeldressing zu € 3,00.
Das Kartoffeldressing liebe ich. Zum Glück fragte ich nach, ob am Salat Speck sei. Dies wurde bejaht, sei aber auch kein Problem, den Salat ohne Speck zuzubereiten. Somit war meine Vorspeise klar. Meine Freundin entschied sich für einen klassischen gemischten Salat mit Sahnedressing zu € 2,90.
Unsere Vorspeisen wurden nach kurzer Wartezeit serviert. Beide Salate schön angerichtet, knackig frische Zutaten. Mein Endiviensalat mit dem feinen Kartoffeldressing, Croutons. Fein gewürzt mit schöner Knoblauchnote. Perfekt. Dazu gab es noch ein Körbchen mit frischem Baguette.
Unsere Pasta wurde im vorgewärmten tiefen Teller serviert. Der Schalottenschaum auf den ersten Blick so reichlich, die Ravioli gingen etwas unter. Ich bin kein Fan zu üppiger Saucen. Hier war letztlich aber die Menge genau richtig bemessen. Die Portion Ravioli mit feiner Füllung, die Feigen deutlich zu schmecken, war reichlicher als es zunächst aussah. Der Pastateig mit schönem Biss, das dezent fein gewürzte Schäumchen passte sehr gut dazu. Etwas frische Petersilie obenauf brachte einen Farbtupfer auf den Teller.
Baguette wurde sogar noch nachgereicht, so konnten wir die Teller sauber auswischen.
Zum Ambiente: Die Tische sind auch mittags mit gestärkten Tischtüchern, Windlicht und guten Papierservietten piccobello eingedeckt.
Die Einrichtung stammt wohl aus den frühen 90er Jahren und ist auch immer noch sehr gepflegt. Das Restaurant ist nicht sehr groß, der Raum wird mit eng gestellten Tischen bestmöglich ausgenutzt. Eine Lichtkuppel erhellt den vorderen Teil der Sitzplätze, nach hinten wird es recht dunkel. Oder romantisch… je nach Sichtweise.
Wir saßen mit Blick Richtung Küche. Unter Volldampf geht es hier rund. Und auch eine riesige Stichflamme war kurz zu sehen. Entweder wurde etwas flambiert oder die Küche „gerockt“.
Im Sommer gibt es auch einige Plätze vor dem Restaurant. Diese sind dann aber meist mit Gästen, die sich einen Eisbecher gönnen, belegt. Denn zum Restaurant gehört auch noch das Eiscafé mit einer schönen Auswahl hausgemachtem Eis in der Theke.
Das 1A kenne ich seit ca. 20 Jahren, leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wann das Restaurant mit Eiscafé gegründet wurde.
Es liegt im Stadtkern am Rande der Fußgängerzone. Somit fällt das Parken vor der Türe des Restaurants aus. Namensgeber ist übrigens die Hausnummer „1A“ und nicht Eigenlob.
In größeren Abständen bin ich wohl inzwischen 5 – 6 Mal hier gewesen, die Speisen sind immer frisch und von sehr guter Qualität. Ich glaube, ich bin jedes Mal bei einer der... mehr lesen
Eins A
Eins A€-€€€Restaurant, Cafe, Eiscafe063163059Pirmasenser Straße 1a, 67655 Kaiserslautern
4.0 stars -
"1A Speisen, seit vielen Jahren" PetraIO
Das 1A kenne ich seit ca. 20 Jahren, leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wann das Restaurant mit Eiscafé gegründet wurde.
Es liegt im Stadtkern am Rande der Fußgängerzone. Somit fällt das Parken vor der Türe des Restaurants aus. Namensgeber ist übrigens die Hausnummer „1A“ und nicht Eigenlob.
In größeren Abständen bin ich wohl inzwischen 5 – 6 Mal hier gewesen, die Speisen sind immer frisch und von sehr guter Qualität. Ich glaube, ich bin jedes Mal bei einer der
Wo ist Nohen? Hier komme ich schon wieder mit so einem Ort, der nicht unbedingt eine Metropole ist. Nohen gehört zum Landkreis Birkenfeld und liegt direkt an der Nahe mit ca. 375 Einwohnern.
Wanderer sind hier herzlich willkommen. Die Traumschleife "Nohener-Nahe-Schleife" wurde im September 2012 vom Deutschen Wanderinstitut mit traumhaften 85 Erlebnispunkten zertifiziert und am 03. Oktober 2012 eröffnet.
Zwischen Weihnachten und Neujahr entdeckte ich das Café Allerhand. Was mich noch mehr interessierte: Die tierischen Mitbewohner, z. Zt. 3 Alpakas Oriente, Perseus und Viento und 2 Ziegen. Sie beäugten uns durch den Zaun, wir beäugten zurück. Alpakawanderungen kann man buchen, das werden wir noch machen. Das Café war an diesem Tag geschlossen.
Am Samstag, 13.02.16 fuhren wir mittags nach Nohen. Dieses Mal wollten wir auch das Café besuchen. Geparkt haben wir auf dem ausgewiesenen Parkplatz vor dem Grundstück.
Wie sich herausstellte, hat das Café AllerHand zu bieten:
Frühstück, Mittagessen, Kaffee und hausgemachter Kuchen und Torten, Abendessen, Themenabende wie z. B. Valentinsmenü, Paella- oder Madeiraabend.
Weiter geht’s im Familienbetrieb: Die Alpakawanderungen, Töpferkurse. Wolliges, Getöpfertes und Leckereien kann man im angegliederten Lädchen kaufen.
Wir betraten das alte und schön restaurierte Bauernhaus durch den kleinen Laden, vermutlich war hier früher eine Stallung. Dahinter befindet sich im neuen Anbau das Café mit großen Glasfronten. Wir waren überrascht, wie gut der Neubau hier harmoniert. Gepflegt modern mit frischen Farben eingerichtet. Antike Holzmöbel sind ein toller Blickfang.
Im Sommer kann man auch außen sitzen.
Freundlich begrüßt von einem jungen Mann, wie sich herausstellte Sohn und Koch des Hauses. Wir nahmen Platz und schauten uns die laminierten Karten an. Eine ausführliche Frühstückskarte und eine Bistrokarte die außerhalb der Themenabende gilt. Wochenempfehlungen findet man an die großen Fenster geschrieben.
Zum Mittagessen bestellten wir:
Mineralwasser, 0,2 l, € 1,30 und trockene Rieslingschorle, 0,2 l, € 2,30.
Von der Bistrokarte gab es für meinen Mann: Kräuteromlette gefüllt mit Pilzen und Käse, dazu ein kleine gemischter Salat zu € 6,90.
Für mich den Salatteller AllerHand: Gemischter Salat mit 3erlei gebackenem Käse mit Joghurtdressing verfeinert zu € 12,90.
Der junge Koch war an diesem Tag Service und Koch zugleich. Das hat gepasst. Es geht hier locker, mit Ruhe und familiär zu.
Wir hatten viel zu schauen in dem schönen Gastraum, die angemessene Wartezeit viel gar nicht schwer. Der Durchgang zur leicht erhöhten Küche war offen und wir konnten sehen, wie alles frisch zubereitet wurde.
Omlette und Salatteller wurden gleichzeitig gebracht. Ein Körbchen frisches Brot dazu.
Mein Mann war von dem luftigen Omlette mit frischen Champignons sehr angetan. Goldgelb gebraten mit schöner Salatbeilage.
Mein Salat mit großen, knusprig gebratenen Käsestücken (Camembert, Bergkäse und Limburger) gefiel absolut. Etwas Angst hatte ich vor dem Limburger, ausgerechnet das größte Stück! Dieser schmeckte mir letztendlich am Besten, gefolgt von Bergkäse und Camembert geschmeckt. Frische Zutaten, hausgemachtes Joghurtdressing.
Ein Mittagessen nach unserem Geschmack.
Während der Wartezeit auf das Essen wurde auch unserer Valentinstagsdiskussion ein Ende gesetzt. Hier kamen wir keinen Schritt weiter. Gehen wir lieber Samstagabend, Sonntag ist doch blöd, wohin überhaupt, ist doch alles überfüllt, oder doch lieber schön zu Hause kochen??? Ein einziges hin und her. Am Nebentisch entdeckten wir den Aufsteller mit einem interessanten Valentinsmenü.
Nachdem das Mittagessen überzeugte, fragten wir, ob Sonntagabend noch Platz für uns ist. Es war!
Klappe die 2te – es ist Valentinstag – wir sind schon wieder in Nohen.
Die Tische in Frühlingsfarben schön eingedeckt, auch etwas herzige Deko wurde hier über Nacht angebracht.
Da der größte Andrang wohl mittags war, bekamen wir einen großen Tisch an der Fensterfront. Die Aussicht konnten wir leider, weil dunkel, nicht mehr genießen.
Jetzt war der junge Koch Herr Hennes in der Küche zu Gange, seine überaus freundliche Mutter übernahm den Service. Die plauderte später noch mit uns über die Alpakas, sehr interessant.
Bei der Reservierung am Vortag hatten wir schon ausgehandelt, dass mein Mann zum Hauptgang gebratenen Zander statt Fleisch bekommt.
In stimmigen Abständen nahm der Abend seinen Lauf.
Vorweg ein Gläschen trockener Sekt der überzeugenden Hausmarke, 0,1 l zu € 2,20.
Eine Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,7 l zu € 4,90.
Zum Essen Wein vom „Hauswinzer“ Hans Heiser, Bockenheim/Pfalz. Je 1 Glas trockener Rosé und Riesling. Pfälzer Wein weiß ich durchaus zu schätzen, dennoch: Die Nahe fließt mitten durch Nohen. Auch wenn hier kein Weinanbaugebiet ist, könnte man die Karte vielleicht noch durch guten Nahewein ergänzen.
Die Vorspeise wurde serviert: Lauwarmer Lachs in Kräutervinaigrette an kleinem Salat.
Meine Vermutung: Der dünn geschnittene rohe Lachs wurde samt Teller erwärmt. Denn sonst wäre der Lachs sicherlich nicht so schön angerichtet gewesen und gleichmäßig saftig gegart. Das werde ich selbst mal ausprobieren. Darüber die Vinaigrette, geschmacklich einem feinen Pesto ähnlich. Geröstete Pinienkerne und ein Salatstrauß in der Mitte. Köstlich. So köstlich, dass wir netterweise mit gereichtem Brot die Teller rein wischten.
Es folgte: Rehrücken im Crepesmantel mit Pfeffersauce, Kartoffelerbsenpüree und Gemüsekörbchen. Der Rehrücken wurde für meinen Mann durch 2 große Zanderfilets ersetzt.
Auf vorgewärmten Tellern wurde unser Hauptgang serviert. Sehr schön angerichtet.
Das Filet vom Rehrücken, durchgängig rosa gegart und butterzart. Eingehüllt in hauchdünne Crepesschichten. Ein Kohlrabikörbchen brachte Zuckerschoten, Romanesco, Brokkoli und Karotten vom Markt, durch den Dampfgarer, auf unseren Teller. Das luftige Püree aus dem Spitzbeutel angerichtet und ein Sößchen: Klasse!
Das “extra-ohne-Wurst“ für meinen Mann: Die Zanderfilets knusprig auf der Haut gebraten. Das Filet saftig. Leider passte hier der feine Crepesmantel nicht dazu. Sogar ein extra Weissweinsößchen wurde hierzu gemacht und, die Liebe zum Detail: Der Fisch mit einem Zweig Dill dekoriert.
Die Portionen gut und passend bemessen. So war noch angenehm Platz für´s Dessert: Erdbeer Cremè Caramell mit Apfel-Quittenkompott und Vanilleeis.
Der Menüabschluss wurde als kleiner Turm serviert. Die Cremè Caramell mit feiner Erdbeernote, darauf saß ein Bällchen Vanilleeis auf dem ein rosa Zuckerherz blancierte. Das muß man erst Mal unfallfrei anrichten und servieren. Drumherum das feine Kompott, würde mich nicht wundern, wenn es heimische Früchte waren. Die Schokosauce war zum Glück dünn darüber geträufelt, da bin ich nicht so der Fan von.
Dieses tolle 3-Gang Menü erfreute uns zu € 34,00. Zum Schluß noch ein guter Espresso zu € 1,80. Unsere Last-Minute-Buchung hat gespasst. Zum Abschluss bekamen wir noch ein kleines Geschenk: Jeder ein Zellophanpäcken mit 2 hausgemachten Pralinenherzen. Herr Hennes macht die Torten und Pralinen für´s Café auch selbst.
Das Restaurant ist top gepflegt und ebenerdig. Hier hat man sich viele Gedanken zur Raumaufteilung gemacht, Rollstuhlfahrer kommen hier zurecht. Die modernen Toiletten sind piccobello, mit Wickeltisch für die Kleinen und einer Behindertentoilette ausgestattet.
Fazit: Der Koch David Hennes ist wirklich noch sehr jung. Und ich war ein wenig neidisch, wie man so jung schon so gut kochen kann. Da ist noch richtig Potential. Er ist aber auch so nett, auf Nachfrage ein paar Tipps zu geben. Auch ich will mich in der Küche weiterentwickeln.
Seine Ausbildung hat er in Neunkirchen/Saar in der Hostellerie Bacher-Wörgerbauer erfolgreich beendet und ist nun schon mit dem Familienbetrieb selbstständig. Wir wissen schon, wann wir wieder kommen.
Wo ist Nohen? Hier komme ich schon wieder mit so einem Ort, der nicht unbedingt eine Metropole ist. Nohen gehört zum Landkreis Birkenfeld und liegt direkt an der Nahe mit ca. 375 Einwohnern.
Wanderer sind hier herzlich willkommen. Die Traumschleife "Nohener-Nahe-Schleife" wurde im September 2012 vom Deutschen Wanderinstitut mit traumhaften 85 Erlebnispunkten zertifiziert und am 03. Oktober 2012 eröffnet.
Zwischen Weihnachten und Neujahr entdeckte ich das Café Allerhand. Was mich noch mehr interessierte: Die tierischen Mitbewohner, z. Zt. 3 Alpakas Oriente,... mehr lesen
4.5 stars -
"Ein feines Valentinsmenü mit Vorkostern!" PetraIOWo ist Nohen? Hier komme ich schon wieder mit so einem Ort, der nicht unbedingt eine Metropole ist. Nohen gehört zum Landkreis Birkenfeld und liegt direkt an der Nahe mit ca. 375 Einwohnern.
Wanderer sind hier herzlich willkommen. Die Traumschleife "Nohener-Nahe-Schleife" wurde im September 2012 vom Deutschen Wanderinstitut mit traumhaften 85 Erlebnispunkten zertifiziert und am 03. Oktober 2012 eröffnet.
Zwischen Weihnachten und Neujahr entdeckte ich das Café Allerhand. Was mich noch mehr interessierte: Die tierischen Mitbewohner, z. Zt. 3 Alpakas Oriente,
Geschrieben am 20.02.2016 2016-02-20| Aktualisiert am
22.02.2016
Besucht am 01.02.2016
Eigentlich wollte ich meine Genießerfreunde von GastroGuide nicht schon wieder mit einem Besuch im Parkhotel langweilen. Aber es steht ja jedem frei, ob er lesen möchte.
Worauf ich aber hoffe: Dass die heimische Bevölkerung dies vielleicht liest und das Parkhotel mal wieder besucht. Es gibt Spießbraten, aber auch viel Feines mehr!
Am 23.01.16 erschien in der Nahezeitung ein großer Bericht über den Sternekoch Renato Manzi, er schwingt seit vergangenem Jahr den Kochlöffel im Parkhotel. Die Eigentümer sind mit der Entwicklung sehr zufrieden, Herr Manzi wohl auch.
Und schon kreisen schon wieder Gerüchte, Herr Manzi würde das Parkhotel verlassen. Nun ja, lange gehalten hat sich kein Koch, da kann man leicht diese Behauptung in den Raum werfen. Dem wurde nun in diesem ausführlichen Bericht deutlich widersprochen. Um dem Nachdruck zu verleihen, trägt das Restaurant nun einen neuen Namen: MANZI’S.
Soweit die Vorgeschichte.
Zum gepflegt-eleganten Interieur gehe ich heute nicht weiter ein. In den vorherigen Beiträgen ist dies gut beschrieben.
Unseren Tisch für ein Abendessen zu zweit hatte ich kurz vorher telefonisch reserviert. Wir wurden von einem jungen Herrn, laut Beleg Herr Kuttler, sehr freundlich begrüßt und an unseren fein eingedeckten Tisch begleitet. Die Garderobe wurde abgenommen und sofort war er wieder zur Stelle, Karte gereicht und Getränkewünsche abgefragt. Dieser junge Mann umsorgte uns sehr aufmerksam, konnte gut Auskunft geben. Seine Freundlichkeit mit etwas Witz, das hat uns gut gefallen.
Für einen Montag Abend war das Restaurant gut besucht. Ich habe hier 2014 an einem Samstag und Feiertag (vor Manzi) schon gähnende Leere erlebt.
Zum Aperitif gab es 2 Gläser Sekt der Hausmarke zu € 3,50. Nächstes Mal (= heute) werde ich mal eine Alternative testen. Der Sekt ist ok, aber als Hausmarke mit Anspruch würde ich eine andere Wahl treffen.
Noch eine Flasche San Pellegrino, € 6,00 / 1 l zum Durst löschen.
Wir studierten die Karten, ich konnte nur leider die hausgemachten Pappardelle mit Trüffelsauce nicht entdecken. Die hatte ich auf der Homepage entdeckt und mich schon drauf gefreut.
Unsere Vorspeisen waren schnell gefunden:
Für meinen Mann: Carpaccio vom Kalb, Parmean, Pesto und Rucola zu € 16,00
Für mich: Salat mit Riesengarnelen in Kräuterbutter, Hummerschaum zu € 16,00
Unsere Hauptspeisen:
Mein Mann wählte Kabeljau mit Rote-Beete-Gemüse, Champagnersauce und Bandnudeln zu € 25,00.
Mir war ausnahmsweise mal nicht nach Fisch. Ich fragte nach der Trüffelpasta, Herr Kuttler fragte in der Küche nach und kam zurück mit der Antwort „kein Problem“ und ergänzend ob vielleicht noch ein paar Pilze dabei sein dürfen. Gerne! Also gab es für mich: Hausgemachte Papadelle, Trüffelsauce und frische Champigons zu € 16,00.
Bevor die Speisen serviert wurden, gab es einen Gruß aus der Küche.
Der junge Mann, ich bleibe mal bei Herr Kuttler (hoffe, der Rechnungsbelegt stimmt), hatte im beim Bestellen mitgekommen, dass ich kein Fleischfan bin. So war ich doch sehr angetan, als ich ein sehr schön angerichtetes Tellerchen „Tomate-Mozzarella“ bekam. Der Alibigruß für Vegetarier war in dieser Variation gar nicht langweilig. Rote und gelbe Coctailtomaten, Büffelmozzarella und Salat mit Wildkräutern (u. a. Sauerampfer), Pesto. Der Salat wunderbar leicht aromatisiert, hier schmeckte man die guten Zutaten der Vinaigrette.
Mein Mann freute sich über Vitello tonnato serviert, eine Augenweide. Das hatte er bisher noch nie gegessen und war begeistert. Das Kalbfleisch leicht aufgerollt, mittig ein Kapernapfel arrangiert und ebenfalls auf einigen Salatblättern angerichtet. Die Thunfischcreme habe ich auch gekostet – sehr fein!
Zu den Speisen entschieden wir uns beide für einen trockenen Riesling, 0,2 l zu € 4,20.
Unsere Vorspeisen wurden serviert, konnten sich sehen und schmecken lassen.
Das Carpaccio hauchdünn wie es sein soll. Ergänzt mit einem Bukett Rucola, reichlich Parmesan, gerösteten Pinienkernen, Cotailtomaten und dem feinen Pesto, das ich ja schon kennenlernen durfte.
Mein reichlicher Salatteller überzeugte in jeder Hinsicht. Feine Blattsalate, Karottenraspel, Radieschen, 6 größere saftige Garnelen und als Überraschung (nicht auf der Karte) kleine, kurz gebratene Calamarettistreifen. Der Salat in der wunderbar leichten Vinaigrette, drum herum die Garnelen und Kopffüßler mit dem Hummerschaum bedeckt. Ich geriet ins Schwärmen.
Zu den Vorspeisen wurde das frische Brot nochmals nachgefüllt.
Herr Kuttler fragte ob alles Recht ist. Dies konnten wir beide bejahen und ich sagte, er könne der Küche ruhig ausrichten, dass ich mich sehr über die Zugabe der Calamaretti freue. Er machte auf dem Absatz kehrt, 2 Minuten später war er wieder zu Stelle mit noch einem Küchengruß „Die Küche grüßt zurück und sagte: Endlich merkt´s mal einer!“ Da habe ich mich drüber gefreut. Aber man sieht leider auch: Die Leute schaufeln oft einfach rein, ohne Wertschätzung den Lebensmitteln und auch der Küche entgegen zu bringen.
Nach angenehmer Wartezeit kamen die Hauptgerichte.
Ein großes und dickes Stück Kabeljau, angerichtet auf der roten Beete, zierte den Teller meines Mannes. Durch die Dicke wunderbar saftig, es zerfiel in seine typischen Streifen. Der feine Fischgeschmack wurde durch dezente Würze unterstrichen. Auch er wurde mit den Calamarettistreifen bedacht, außerdem fand sich noch etwas knackiges Gemüse (Zuckerschoten, Brokkoli, Blumenkohl) auf dem Teller ein. War zwar nicht mein Essen, aber ich liebe bunte Teller! Die hausgemachten Papadelle und zusätzliche Beete wurden in separaten Schälchen dazu gereicht.
Im tiefen Teller wurden meine Papadelle serviert. Frische Kresse obenauf brachte auch Farbe und zusätzliche Würze auf den Teller. Die braunen Champignons in einer Qualität die man im Einzelhandel wohl kaum findet. Diese waren in sehr intensiven Pilzfond zubereitet. So aromatisch, dass ich keinen Trüffel schmecken konnte. Ob er eventuell vergessen wurde, kann ich nicht sagen. Das Gericht war aber so aromatisch, dass ich ihn auch nicht wirklich vermisst habe.
Für ein Dessert waren wir beide mal wieder zu satt. Dafür gab es noch einen Espresso mit einem wunderbar saftigen Petit four für € 1,90. Da soll mal keiner meckern!
Wir wurden sehr nett von Herrn Kuttler verabschiedet, die Jacken gereicht. Herrn Manzi hätten wir auch gerne mal gesehen, vielleicht ergibt es sich heute Abend mal. Wir durften noch erfahren, dass im Bistro des Parkhotels nicht mehr geraucht wird. Wunderbar, so habe ich für heute Abend dort reserviert. Hier können wir mit Papa im Rollstuhl hin (das Restaurant ist allerdings auch rollstuhlgerecht).
Also auf, Idarer, Obersteiner und drumrum, ins Parkhotel! Das Niveau hat sich sehr stark verbessert, in jeder Hinsicht.
Eigentlich wollte ich meine Genießerfreunde von GastroGuide nicht schon wieder mit einem Besuch im Parkhotel langweilen. Aber es steht ja jedem frei, ob er lesen möchte.
Worauf ich aber hoffe: Dass die heimische Bevölkerung dies vielleicht liest und das Parkhotel mal wieder besucht. Es gibt Spießbraten, aber auch viel Feines mehr!
Am 23.01.16 erschien in der Nahezeitung ein großer Bericht über den Sternekoch Renato Manzi, er schwingt seit vergangenem Jahr den Kochlöffel im Parkhotel. Die Eigentümer sind mit der Entwicklung sehr zufrieden,... mehr lesen
Restaurant im Parkhotel
Restaurant im Parkhotel€-€€€Restaurant0678150900Hauptstraße 185, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Wo bleiben die heimischen Gäste? Hier hat sich was getan!" PetraIOEigentlich wollte ich meine Genießerfreunde von GastroGuide nicht schon wieder mit einem Besuch im Parkhotel langweilen. Aber es steht ja jedem frei, ob er lesen möchte.
Worauf ich aber hoffe: Dass die heimische Bevölkerung dies vielleicht liest und das Parkhotel mal wieder besucht. Es gibt Spießbraten, aber auch viel Feines mehr!
Am 23.01.16 erschien in der Nahezeitung ein großer Bericht über den Sternekoch Renato Manzi, er schwingt seit vergangenem Jahr den Kochlöffel im Parkhotel. Die Eigentümer sind mit der Entwicklung sehr zufrieden,
Geschrieben am 13.02.2016 2016-02-13| Aktualisiert am
13.02.2016
Besucht am 06.02.2016
So richtig Winter hatten wir ja bisher nicht, dafür aber an diesem spontanen Ausflugstag richtig Frühling!
Saarbrücken wuselte wie ein Ameisenhaufen, wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenschein genießen wollten.
Um die späte Mittagszeit schlenderten wir Richtung Altstadt, St. Johanner Markt. Hier gibt es reichliche Gastronomieauswahl. Gegenüber des altbewährten Restaurant Stiefel entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Fachwerkhaus. Die handbeschriebene Schiefertafel traf genau unseren Geschmack. Also hinein!
Service:
Wir hatten Glück noch einen 2er-Tisch zu bekommen. Der Herr im Service nahm uns die Jacken ab und wies uns den kleinen Bistrotisch.
Unsere Getränkewünsche wurden aufgenommen, die kleine Menükarte gereicht. Hier wurden wir über die Speisen und auch die Herkunft (Rindfleisch vom Simmentaler Rind) informiert.
Es wird Wert auf saisonale und regionale Zutaten gelegt. Dies schließt aber nicht aus, die Speisen mit internationalen Zutaten zu ergänzen. Die Außentafel wurde extra für uns noch an den Tisch geholt und erklärt, dass alle Speisen frisch und hausgemacht sind. Nur die Steinpilzravioli seien ein hochwertiges zugekauftes Produkt. So viel freiwillige Ehrlichkeit habe ich noch nie erlebt. Chapeau!
Wartezeiten für Getränke und die frisch zubereiteten Speisen waren absolut angemessen.
Der junge Mann war sehr aufmerksam, freundlich und zuvorkommend. Mit siezen haben wir uns nicht aufgehalten. Es geht hier unkompliziert und gelassen zu. Im Saarland habe ich ohnehin immer den Eindruck, die Nähe Frankreichs zu spüren. Alles etwas lockerer und weniger hektisch.
Reservieren sollte man für abends unbedingt!
Speisen und Getränke:
In die Holzvertäfelungen der Wände wurden Schiefertafeln eingelassen. Aktuelle Empfehlungen sind hier aufgeführt.
Die kleine und wechselnde Menükarte weist eine kreative Frischeküche auf. Die Karte ist vegetarisch aufgebaut. Die überwiegend mediterranen Speisen können, wenn gewünscht, mit Fleisch / Geflügel oder Fisch ergänzt werden.
Die Entscheidung fiel nicht leicht. Letztlich entschieden wir uns für Gerichte der Außentafel.
Zum Trinken wählten wir:
Rieslingschorle zu € 3,50 und einen trockenen Riesling vom pfälzer Weingut Dr. Bürklin-Wolf. Die Auswahl der Weine scheint auch mit Hingabe zu erfolgen.
Zur Überbrückung der Wartezeit und zu unserer Überraschung wurde ein kleiner Küchengruß in der Olivenholzschale serviert: Hausgebackenes Weißbrot (sehr feine Kruste!) und sehr gutes Olivenöl.
Als Vorspeise wählten wir: Rote-Bete-Carpaccio, Kürbiskerne und Ziegenfrischkäse zu € 8,00.
Die Vorspeise wurde sehr schön angerichtet serviert. Die Bete wirklich hauchdünn und geschmacklich sicherlich aus frischen Knollen hausgemacht (also keine vacuumierte Ware). Dazu dezenter Ziegenfrischkäse, geröstete Kürbiskerne und ein kleines Salatbouquet mit Wildkräutern. Hochwertiger Balsamico und Kürbiskernöl rundeten aromatisch ab.
Dazu wurde das Schälchen mit dem feinen hausgebackenen Weißbrot nachgefüllt.
Mein Mann entschied sich für den Hauptgang (bewusst eine kleine Speise): Garnelen in Safransud zu € 13,00
Die Garnelen wurden im tiefen Teller serviert. Der Safransud mit ordentlichem Anteil von Wurzelgemüse und Lauch überzeugte durch intensiven Geschmack. Nicht nur Safran, sondern wohl auch ein ordentlicher Krustentierfond und Knoblauch. Das Gericht würzig-scharf abgeschmeckt. Die Garnelen saftig. Ein portugiesischer Kurzurlaub.
Und ich für: Kaspressknödel, Rahmwirsing, gebratene Pilze zu € 15,00. Bei der Bestellung wurde ich schon darauf hingewiesen, dass diese Semmelknödel mit geriebenen Käse verfeinert werden und außen knusprig serviert werden.
Ebenfalls im tiefen, vorgewärmten Teller: 3 Knödel, innen saftig, außen knusprig. Vor dem Servieren wurden sie kurz frittiert. Sie waren glücklicherweise überhaupt nicht fettig. Ich habe noch nie so gute Knödel gegessen!
Der gut gewürzte frische Rahmwirsing passte ganz prima dazu. Die gebratenen frischen braunen Champignons von sehr guter Qualität. Wirsing und Champignons hatten noch schön Biss. Eine sehr reichliche Portion, auf dem Foto täuscht es wohl durch die Tiefe des Tellers.
Für ein Dessert war leider kein Platz mehr. Am Nebentisch konnten wir einen Platz auf die schönen Desserts erhaschen.
Ambiente:
Hier wurde mit Fingerspitzengefühl renoviert und restauriert. Altes erhalten, so z. B. die Holzvertäfelungen der Wände. Da das kleine Restaurant nur die Fensterfront als Lichtquelle hat, hat man versucht, alles etwas heller zu gestalten. Ich würde es als französisch angehauchte Bistroatmosphäre bezeichnen. Viel Holz, Kerzen, blank gewischte Holztische, Kerzen. Urgemütlich.
Im Sommer gibt es auch einige Außenplätze vor dem Haus.
Die Küche (mit offener Türe) befindet sich im Obergeschoss, ebenso eine Toilette. Scheinbar gibt es im Obergeschoss noch einen zweiten Gastraum, den habe ich aber nicht gesehen. Eine Zweite Toilette befindet sich im Keller. Daher ist das Restaurant nicht für gehbehinderte geeignet. Alles sehr sauber und gepflegt.
Fazit: Wir kommen gerne wieder!
So richtig Winter hatten wir ja bisher nicht, dafür aber an diesem spontanen Ausflugstag richtig Frühling!
Saarbrücken wuselte wie ein Ameisenhaufen, wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenschein genießen wollten.
Um die späte Mittagszeit schlenderten wir Richtung Altstadt, St. Johanner Markt. Hier gibt es reichliche Gastronomieauswahl. Gegenüber des altbewährten Restaurant Stiefel entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Fachwerkhaus. Die handbeschriebene Schiefertafel traf genau unseren Geschmack. Also hinein!
Service:
Wir hatten Glück noch einen 2er-Tisch zu bekommen. Der Herr im Service nahm uns... mehr lesen
4.0 stars -
"Hier waren wir genau richtig!" PetraIO
So richtig Winter hatten wir ja bisher nicht, dafür aber an diesem spontanen Ausflugstag richtig Frühling!
Saarbrücken wuselte wie ein Ameisenhaufen, wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenschein genießen wollten.
Um die späte Mittagszeit schlenderten wir Richtung Altstadt, St. Johanner Markt. Hier gibt es reichliche Gastronomieauswahl. Gegenüber des altbewährten Restaurant Stiefel entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Fachwerkhaus. Die handbeschriebene Schiefertafel traf genau unseren Geschmack. Also hinein!
Service:
Wir hatten Glück noch einen 2er-Tisch zu bekommen. Der Herr im Service nahm uns
In Bad Kreuznach stellten wir fest, dass wir noch nie auf der Kauzenburg waren. Also machten wir noch einen Abstecher auf die hoch gelegene Burg mit Restaurant und Hotelbetrieb. Der Blick über Bad Kreuznach ist grandios. Dem Restaurant eilt ein weniger grandioser Ruf voraus. Also ging es wieder abwärts.
Das ehemalige Rittergut Bangert unterhalb der Kauzenburg wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und steht weitgehend unter Denkmalschutz. Ein idyllisches Plätzchen wird hier erhalten. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Den angrenzenden Schlosspark werden wir uns beim nächsten Mal ansehen.
Neben Museen ist hier auch das Café Puricelli beheimatet. Die an der Eingangstüre aufgestellte Tafel „Hausgemachte Kuchen aus eigener Konditorei“ stapelt tief. Nicht nur Kuchen, sondern feinste Torten und Pralinen verwöhnen hier die Süßmäuler. Hochzeitstorten scheinen wohl das Steckenpferd des Konditormeisters Ralf Stocksieker zu sein. Am 27. Und 28.02.16 lädt das Café zur Hochzeitstorten- und Fotografieausstellung ein.
Frühstück und ein paar herzhafte Speisen runden das Angebot ab.
Wir betraten das kleine und gemütliche Café. Die weibliche Bedienung war noch mit dem Laptop im Gespräch, so viel die Begrüßung recht dürftig aus.
Mein Mann wählte aus der Kühltheke ein Stück Kiwitorte zu € 2,90 und eine Tasse Kaffee zu € 2,20. Da ich noch überhaupt nicht hungrig war, begnügte ich mich mit einem Glas Latte Macchiato zu € 3,00.
Torte und Getränke wurden serviert. Die luftige Sahnetorte schmeckte meinem Mann sehr gut. Knuspriger Boden und eine Teig-Zwischenschicht. Kiwi und Sahne geht nicht (wird bitter), dachte ich immer und hätte mich aus diesem Grund nicht an diese Kombination getraut. Die Konditormeisterhand hat Kiwi und Sahne hier vereint.
Die Kaffees, in einer italienischen Mordsmaschine gebraut, sehr gut.
Das Café ist in 2 Räume unterteilt und modern, aber gemütlich eingerichtet. Alles gepflegt und sauber, auch die Toiletten.
Im Sommer kann man sicherlich auch außen sitzen.
Nach dieser kleinen Pause baten wir um die Rechnung. Das Geschirr wurde erst nach dem Zahlen abgeräumt.
Bei insgesamt 6 Gästen hätten wir uns durch etwas mehr Aufmerksamkeit nicht belästigt gefühlt.
In Bad Kreuznach stellten wir fest, dass wir noch nie auf der Kauzenburg waren. Also machten wir noch einen Abstecher auf die hoch gelegene Burg mit Restaurant und Hotelbetrieb. Der Blick über Bad Kreuznach ist grandios. Dem Restaurant eilt ein weniger grandioser Ruf voraus. Also ging es wieder abwärts.
Das ehemalige Rittergut Bangert unterhalb der Kauzenburg wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und steht weitgehend unter Denkmalschutz. Ein idyllisches Plätzchen wird hier erhalten. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Den angrenzenden... mehr lesen
Café Puricelli
Café Puricelli€-€€€Cafe, Konditorei0671 4831576Hüffelsheimer Straße 7, 55545 Bad Kreuznach
3.5 stars -
"Nettes Café mit hausgemachten Köstlichkeiten" PetraIOIn Bad Kreuznach stellten wir fest, dass wir noch nie auf der Kauzenburg waren. Also machten wir noch einen Abstecher auf die hoch gelegene Burg mit Restaurant und Hotelbetrieb. Der Blick über Bad Kreuznach ist grandios. Dem Restaurant eilt ein weniger grandioser Ruf voraus. Also ging es wieder abwärts.
Das ehemalige Rittergut Bangert unterhalb der Kauzenburg wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und steht weitgehend unter Denkmalschutz. Ein idyllisches Plätzchen wird hier erhalten. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Den angrenzenden
Geschrieben am 07.02.2016 2016-02-07| Aktualisiert am
07.02.2016
Besucht am 28.01.2016
Es stand ein kurzer Termin zur Mittagszeit in Bad Kreuznach an. Am Vorabend hatten wir Gelüste, mal wieder Sushi essen zu gehen.
Google wurde befragt und ich landete auf der Osakii-Homepage. „Japanisch essen, entdecken, erleben“ heißt es zur Begrüßung. Seit 2014 gibt es das Restaurant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir zu Fuß am Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes ein. Unser Auto hatten wir im Parkhaus belassen, es gibt aber auch Parkplätze am Restaurant.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und durften uns einen Tisch aussuchen.
Die Herren mit asiatischen Wurzeln im Service waren alle sehr aufmerksam, umsichtig und machten einen gut geschulten Eindruck. Sehr ausreichende Personaldichte. Reibungslose Verständigung, vielleicht ist sogar ein Teil der Belegschaft in Deutschland geboren und aufgewachsen.
Extra Teller um sich von den Sushiplatten gemischt zu bedienen wurden sofort angeboten. Getränke kamen flott und das Warten auf frisch zubereitetes Sushi hat sich absolut gelohnt. Zahlen per Karte ist möglich.
Speisen und Getränke:
Das Mittagsbuffet inkl. Sushi gibt es für günstige € 8,90 pro Person. Im Vorbeigehen sah ich auch das Sushi, dies war an den günstigen Buffetpreis angepasst. Beim Abend- und Sonntagsbuffet ist auch die frische Zubereitung mongolischer Grillspeisen dabei.
Buffet schied absolut aus. Wir wollten Sushi pur. Für mich eine Henkersmahlzeit, am nächsten Tag erwartete mich ein 0-Diät.
Die Speisekarte ist angenehm übersichtlich, der Focus liegt wohl eindeutig beim Sushi.
Wir wählten:
Getränke:
1 Mineralwasser, 0,25 l € 2,60
1 Karlsberg Pils, 0,4l € 3,50
1 Gründels alkoholfrei, 0,33 l € 3,10
Unser Sushi zum gemeinsamen Teilen: 1 x Sake Maguru € 15,50
3 Lachs und 3 Thunfisch Nigiri, 3 Lachs und 3 Thunfisch Maki, 2 Futo-Maki 1 x Okakii deluxe € 24,00
10 Nigiri gemischt , 6 Maki gemischt, 4 California Maki, 4 Kawa Maki, 2 Futo-Maki
Schön angerichtet wurde Sushi mit Ingwer und Wasabi serviert, eine kulinarische Augenweide.
2 Teller bekamen wir extra dazu.
Geschmacklich das beste Sushi, das ich bisher erleben durfte. Auch die Nigiri mit Makrele und Oktopus waren absolut top. Die bunten Futo-Maki haben mir besonders gefallen. Fisch, Reis und Noriblätter von sehr guter Qualität. Ich hoffe, die Bilder spiegeln es wieder.
Angenehm gesättigt uns sehr zufrieden machten wir uns dann auf den Rückweg.
Ambiente:
Asiatisch schlicht mit klaren Linien. Dezente Farbgestaltung. Überladenen Asianippes sucht man hier glücklicherweise vergeblich. Man wird das Restaurant wohl als modernen Loungestil beschreiben können, bis zur Musikwahl.
Überrascht waren wir über die Größe des Restaurants. Bei unserem Besuch war nicht (oder nicht mehr) viel los. Die zahlreichen Tische stehen mit angenehmen Abständen. Alles ist sehr gepflegt und sauber. Trotz der Größe wird nicht am Heizen gespart, ich musste die Heizung erst mal drosseln.
Das Restaurant ist komplett ebenerdig. Ich glaube aber, zu den Toiletten ging es wenige Stufen rauf.
Im Eingangsbereich dient ein offenes Weinregal mit sehr interessanter Weinauswahl als Raumteiler. Kritikerfreund Nolux hätte hier seine helle Freude!
Fazit:
Schade, dass wir das Osakii nicht schon früher entdeckten. Hier waren wir nicht zum letzten Ma(h)l!
Im Kollegenkreis habe ich mich mal umgehört. Das Osakii war vielen bekannt. Wer schon mal hier war, ist begeistert. Wer noch nicht hier war, will unbedingt hin, weil jeder begeistert ist.
Es stand ein kurzer Termin zur Mittagszeit in Bad Kreuznach an. Am Vorabend hatten wir Gelüste, mal wieder Sushi essen zu gehen.
Google wurde befragt und ich landete auf der Osakii-Homepage. „Japanisch essen, entdecken, erleben“ heißt es zur Begrüßung. Seit 2014 gibt es das Restaurant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir zu Fuß am Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes ein. Unser Auto hatten wir im Parkhaus belassen, es gibt aber auch Parkplätze am Restaurant.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und durften uns einen... mehr lesen
Osakii
Osakii€-€€€Restaurant0671 92898989Europaplatz 13, 55543 Bad Kreuznach
5.0 stars -
"Exzellentes Sushi!" PetraIOEs stand ein kurzer Termin zur Mittagszeit in Bad Kreuznach an. Am Vorabend hatten wir Gelüste, mal wieder Sushi essen zu gehen.
Google wurde befragt und ich landete auf der Osakii-Homepage. „Japanisch essen, entdecken, erleben“ heißt es zur Begrüßung. Seit 2014 gibt es das Restaurant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir zu Fuß am Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes ein. Unser Auto hatten wir im Parkhaus belassen, es gibt aber auch Parkplätze am Restaurant.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und durften uns einen
Geschrieben am 02.02.2016 2016-02-02| Aktualisiert am
03.02.2016
Besucht am 21.01.2016
Wir haben es, trotz engem Terminkalender, mal wieder geschafft uns mit unseren Gastroguidefreunden „Saarschmecker“ zu treffen.
So viele Kilometer trennen uns nicht, aber für einen Treffen wochentags kann es dann nicht immer ein kulinarisches Highlight sein. Dafür sind diese bei uns zu breitfächrig gesäht. Da geht es inzwischen mehr darum, sich zu sehen. Dies weiß ich sehr zu schätzen. Also sucht man ein Restaurant, gut für beide Parteien zu erreichen, und schmecken soll es auch.
Hört man „Koch’sche Hauswirtschaft“ denkt man eher nicht an einen Italiener. Brauerei ist schon lange nicht mehr, einige Originalgläser der Brauerei habe ich noch geerbt. „Pino“ in eben dieser Hauswirtschaft kenne ich nun seit ca. 20 Jahren. Früher wohnte ich näher und war öfter hier.
In Kusel gibt es für mich nur 2 erwähnenswerte Italiener. „Pino“ gehört dazu.
Die Saarschmeckers hatten den reservierten Tisch bereits gekapert. Die Bedienung gleich routiniert zur Stelle. Das Team ist stabil, die Dame erkannte ich seit Jahren sofort wieder.
Karten gereicht, die Tagesempfehlung wird im Bilderrahmen präsentiert.
Hier läuft alles flott, ohne unnötige Worte und ohne lange Wartezeiten. Dafür ist auch keine Zeit, denn Zeit ist Geld. Und ich glaube, eine wirkliche Flaute gibt es hier nicht. Das Restaurant ist wie eh und je gut besucht, reservieren also sehr zu empfehlen.
Wir bleiben alle vier bei Salat als Vorspeise und Pizza zum Hauptgang.
Mein Mann und ich wählen:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 4,50
1 Pino Grigio, 0,25 l zu € 3,50
1 Bianco Salento, 0,25 l zu € 4,60
Als Vorspeise:
2 x kleiner gemischter Salat zu je € 4,50
Hauptgerichte:
Für mich: „Die etwas andere Pizza“: PESCATORE groß, mit Mozzarella, Blattspinat, Zander und Lachs zu € 10,00 (Knoblauch nicht extra berechnet)..
Für meinen Mann: Pizza SPEZIALE groß, mit Schinken, Champignons, Zwiebeln, Salami und Knoblauch zu € 8,50
Die Salate als Vorspeise mit frischen Zutaten ohne Mängel, leichtes Sahnedressing, alles ok.
Vor- und Nachspeisen wurden alle in passenden Abständen miteinander serviert.
Trotz gut besuchtem Lokal musste man nicht lange warten.
Meiner Pizza, gewählt weil „anders“, sah ich skeptisch entgegen. Fisch wird oft unangenehm fischig, Blattspinat schnell strohig. Es kam anders, nämlich richtig gut. Besonders der Zander auf der Pizza eine sehr gutes anderes Geschmackserlebnis, der Lachs ebenso überzeugend. Teig gut, Tomatensauce fein gewürzt, Spinat alles andere als strohig. Das auf der Karte nicht erwähnte Pesto auf der Pizza hätte ich nicht gebraucht.
Die Pizza meines Mannes geschmacklich auch gut, aber von allen 4 Pizzen wohl die, die als Frühgeburt das Licht der Hauswirtschaft erblickte. Mittig wirklich matschig und mit viel Saft auf der Oberfläche. Nicht so prickelnd.
Während des Essens schwächelte auch der Service. Die Nachfrage, ob alles passt, fehlte. Wir beäugten kritisch die Pizza und wurden ebenso vom langjährigen Servicemitarbeiter dabei beobachtet. Da hätten wir uns etwas Aufmerksamkeit, auch bei „nur Pizza“ erwünscht.
Abgeräumt wurde zügig und weitere Wünsche abgefragt. Ein Espresso (€ 1,70) durfte es dann noch sein. Die Espressomaschine ist der Star des Gastraumes, bei der Lautstärke bleibt der Espresso nicht im Hintergrund.
Zum Ambiente: Gepflegte Gediegenheit. Eher Hauswirtschaft als hipper Italiener. Aber zum Wohlfühlen mit angenehmer Akustik trotz vieler Gäste. Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit: Schön, dass die Hauswirtschaft so lange ihren Platz behauptet. Kleine Schwächen, aber kein Fehler hier einzukehren!
Sehr schön: Die Homepage ist gut gepflegt. Die Tagesangebote für den Mittagstisch lassen sich hier
vorab einsehen.
Wir haben es, trotz engem Terminkalender, mal wieder geschafft uns mit unseren Gastroguidefreunden „Saarschmecker“ zu treffen.
So viele Kilometer trennen uns nicht, aber für einen Treffen wochentags kann es dann nicht immer ein kulinarisches Highlight sein. Dafür sind diese bei uns zu breitfächrig gesäht. Da geht es inzwischen mehr darum, sich zu sehen. Dies weiß ich sehr zu schätzen. Also sucht man ein Restaurant, gut für beide Parteien zu erreichen, und schmecken soll es auch.
Hört man „Koch’sche Hauswirtschaft“ denkt man eher... mehr lesen
Koch Bräu Hauswirtschaft
Koch Bräu Hauswirtschaft€-€€€Restaurant, Pizzeria063813535Trierer Str. 36, 66869 Kusel
3.5 stars -
"Früher Traditionsbrauerei, seit Jahrzehnten Traditionsitaliener." PetraIOWir haben es, trotz engem Terminkalender, mal wieder geschafft uns mit unseren Gastroguidefreunden „Saarschmecker“ zu treffen.
So viele Kilometer trennen uns nicht, aber für einen Treffen wochentags kann es dann nicht immer ein kulinarisches Highlight sein. Dafür sind diese bei uns zu breitfächrig gesäht. Da geht es inzwischen mehr darum, sich zu sehen. Dies weiß ich sehr zu schätzen. Also sucht man ein Restaurant, gut für beide Parteien zu erreichen, und schmecken soll es auch.
Hört man „Koch’sche Hauswirtschaft“ denkt man eher
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Ebenerdig und mit Kurzparkmöglichkeit direkt am Haus.
Mit Spannung beobachte ich den Wandel der stillgelegten ehemaligen Minifiliale mit Autoschalter der Kreissparkasse Kusel.
Früher Geld – heute leckere türkische Speisen.
Hier wird nun frische Küche angeboten, und dies ohne den obligatorischen Döner (der ja in keinem deutschen Ort fehlt). Und damit setzt sich der Ess-Schalter deutlich von Döner–Imbissen ab.
Vergangene Woche musste es bei uns zu Hause schnell gehen. Mein Mann und ich mögen die türkische Küche sehr. Den Werbeflyer holte ich mir tags zuvor am Ess-Schalter ab.
8 Varianten Gözleme – 3 Varianten Lahmcum (türkische Pizza) – 2 Varianten Dürüm – türkische Linsensuppe – 2 Salate.
Ein Tagesgericht gibt es täglich zusätzlich. Das reicht, denn die Frische überzeugt und der Platz ist beengt. Die Küche ist klein, ein Stehtisch im Gebäude, bei gutem Wetter können 1-3 Stehtische außen ergänzt werden..
„Bestellen und abholen“ lautet die Devise im Flyer. Also bestellte ich morgens unser Essen telefonisch, super nett. Es werden sogar Vorschläge gemacht, die Dürüm-Rolle mit Salat zu verfeinern.
1 x Gözleme (gefüllte Fladenbrote aus selbst gemachtem Yufka-Teig) in der Variante Kartoffeln und Weichkäse zu € 4,50.
2 x Dürüm (gerollter Yufka-Teig) in der Variante mit gebratenen Auberginen, Zucchini, Paprika, Kräuterbutter und Weichkäse zu je € 3,80.
Wie groß die Portionen sind wusste ich nicht, daher war ich vorsichtig. Nicht vorsichtig genug.
Wie vereinbart,holte ich die Bestellung zwischen 17.00 und 17.30 Uhr ab. Alles vorbereitet, ich entdeckte in der Frischetheke noch den Zwiebelsalat. Also noch eine Portion dazu.
Mit der Chefin noch einen kurzen Plausch. So kam noch die Zugabe: Ein Schälchen mit Auberginen-Paprika Salat mit Joghurtsauce.
Auch wenn es „nur“ ein Imbiss und Abholschalter ist: Türkische Gastfreundlichkeit kommt absolut rüber. Dazu alles neu im Mini-Haus, sehr gepflegt und sauber. Der Gast kann in den Küchenbereich schauen.
Knapp € 16.00 zahle ich für reichliche Portionen (1 Tag später schmeckt es noch mal, wir haben nicht alles geschafft).
Die Speisen sind super frisch, gut verpackt und noch warm zu Hause (30 km, schön flott gefahren).
Alle Gerichte sehr schmackhaft, für uns hätte es noch mehr türkische Würze sein dürfen. Hier sind die 3 Damen des Ess-Schalter vielleicht am Anfang noch etwas zurückhaltend.
Froh bin ich, auch mal eine gute, frische und schnelle Möglichkeit der Nahrungsaufnahme gefunden zu haben. Und dann schmeckt es auch noch klasse und vegetarisch ist möglich (wo gibt es das beim Imbiss?).
Ich wünsche dem Team des Ess-Schalters viel Erfolg… nicht ganz ohne Eigennutz. Hier war ich nicht zum letzen Ma(h)l.