Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934320x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 12.07.2015 2015-07-12| Aktualisiert am
12.07.2015
Besucht am 08.07.2015
Auf dem Weg zu unserem Eifel-Kurzurlaub legten wir einen Zwischenstopp in Wittlich ein.
Zur Mittagszeit spazierten wir durch das Städtchen, der schöne historische Marktplatz mit reichlich Gastronomie versehen. Allerdings auch mit einer unhistorisch großen und lauten Baustelle.
So gingen wir ein kleines Stückchen weiter und entdeckten die gepflegte „Säubrenner-Klause“, auch die Speisetafel sagte uns zu.
Service:
Wir wurden herzlich von der Servicemitarbeiterin begrüßt. Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir freie Platzwahl.
Die Dame im erfahrenen Alter war an Freundlichkeit und Herzlichkeit wirklich nicht zu toppen. Die Aufmerksamkeit natürlich auch top, aber wir waren ja auch die einzigen Gäste. Unsere Salate wurden dann noch frei zusammengestellt, den Tipp hierzu erhielten wir auch von der Mitarbeiterin.
Zwischendurch die Frage ob alles schmeckt und wir noch etwas benötigen. Ein Dessert wurde angeboten, alternativ ein Espresso.
Sie nimmt ihren Job wirklich ernst und wir hatten den Eindruck, sie hatte richtig Spaß dabei. Nach dem Essen fand sich noch Zeit für einen kleinen Plausch mit netten Anekdötchen der rheinischen Frohnatur (wie sich aus dem Gespräch ergab).
Auch der Koch (wohl auch Chef) ließ sich zum Abschied kurz sehen, fragte ob wir zufrieden waren und wünschte uns noch einen schönen Tag.
Speisen und Getränke:
2 trockene Rieslingschorlen, 0,2 l zu € 3,50
1 Espresso zu € 2,00
1 Mineralwasser, 0,25 l zu € 2,20
Die schön gebundene Speisekarte ist nicht überladen und bietet schöne Gerichte die auf frische Zutaten schließen lassen. Regionaler Wein, Eifelschwein, Forelle vom Kloster Himmerod.
Wir entschieden uns beide für den Salatteller mit Garnelen zu € 14,50. Die speziell vereinbarte Zugabe bestand aus frischen Pfifferlingen. Diese wurden mit € 2,50 abgerechnet. Ein Salatteller für € 17,00 ist wahrlich kein Schnäppchen. Aber er konnte sich durchaus sehen lassen.
Serviert in einem richtig großen Pastateller waren hier die vielen frischen Zutaten schön mit dem leichten Joghurtdressing angerichtet. Darauf ca. 10 glasig gebratene Garnelen und die Portion Pfifferlinge brachten ordentlich Geschmack auf die Rohkost. Mais und Wachsbohnen sorgten zusätzlich für gute Sättigung.
Schön, dass das Dressing nicht über die warmen Zutaten gegeben wurde. Dazu gab es noch reichlich frisches Baguette. Unsere Servicedame fragte zwischendurch, ob wir noch etwas Brot haben möchten. Dies nahmen wir gerne an.
Pappsatt gab es kein Dessert, nur einen Espresso.
Ambiente:
Das schöne alte Gebäude ist schon von außen ein Hingucker. Schön restauriert, hübsch bepflanzte Blumenkästen und schöne Außenbestuhlung.
Schöner, moderner Landhausstil. Sehr gepflegt und stilvoll dekoriert. Holzmöbel, teilweise Flechtstühle. Die Tische mit Tischläufer, Holzblümchen und Teelicht. Sehr schöne Raumaufteilung.
Toiletten sauber und gepflegt im 1. Obergeschoß. Daher ist das Restaurant nicht für Gehbehinderte geeignet.
Fazit:
4 – gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Auf dem Weg zu unserem Eifel-Kurzurlaub legten wir einen Zwischenstopp in Wittlich ein.
Zur Mittagszeit spazierten wir durch das Städtchen, der schöne historische Marktplatz mit reichlich Gastronomie versehen. Allerdings auch mit einer unhistorisch großen und lauten Baustelle.
So gingen wir ein kleines Stückchen weiter und entdeckten die gepflegte „Säubrenner-Klause“, auch die Speisetafel sagte uns zu.
Service:
Wir wurden herzlich von der Servicemitarbeiterin begrüßt. Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir freie Platzwahl.
Die Dame im erfahrenen Alter war an Freundlichkeit und Herzlichkeit... mehr lesen
Restaurant Säubrenner-Klause
Restaurant Säubrenner-Klause€-€€€Restaurant, Biergarten065716658Himmeroder Straße 1, 54516 Wittlich
4.5 stars -
"Eine äußerst gelungene Mittagsrast" PetraIOAuf dem Weg zu unserem Eifel-Kurzurlaub legten wir einen Zwischenstopp in Wittlich ein.
Zur Mittagszeit spazierten wir durch das Städtchen, der schöne historische Marktplatz mit reichlich Gastronomie versehen. Allerdings auch mit einer unhistorisch großen und lauten Baustelle.
So gingen wir ein kleines Stückchen weiter und entdeckten die gepflegte „Säubrenner-Klause“, auch die Speisetafel sagte uns zu.
Service:
Wir wurden herzlich von der Servicemitarbeiterin begrüßt. Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir freie Platzwahl.
Die Dame im erfahrenen Alter war an Freundlichkeit und Herzlichkeit
Geschrieben am 11.07.2015 2015-07-11| Aktualisiert am
12.07.2015
Besucht am 09.07.2015
Ausflugstag in der Vulkaneifel. Mittags machten wir Rast in Gerolstein und schlenderten durch das Städtchen.
Eine Kleinigkeit sollte es sein, aber kein Fritteusen-Fertigfutter. So richtig sprang uns nichts ins Auge.
Letztlich machte am Einkaufszentrum Rondell das Bistro „Im Flecken“ das Rennen. Außen nette Bestuhlung, aber es war doch recht kühl. Wir sahen uns innen um. Viel war zur späten Mittagszeit nicht mehr los, dafür aber die Tische alle noch nicht von den vorherigen Gästen abgeräumt. Also nahmen wir doch außen Platz. Freundlicherweise entschied sich die Sonne zu ein paar Sonnenstrahlen und es gab mal keinen Schauer.
Service:
Eine junge Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und reichte die handgeschriebene Speise- und Getränkekarte. Ordentliche Handschrift, aber heutzutage doch eher ungewöhnlich. Nichts desto trotz ist hier eine ausgewogene Mischung gegeben. Für jeden was dabei.
Unser Essen kam nach angenehmer Wartezeit für frisch zubereitete Speisen. Leider musste ein Essen zurückgehen. Begeistert war die Mitarbeitern (verständlicherweise) nicht, es wurde aber anstandslos ein komplett frisches Essen zubereitet. Es ist bekannt: Auch durch gute Reklamationsabwicklung kann man Kunden gewinnen.
Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Wartezeiten auf Getränke und Speisen – alles ok. Die Entscheidung des Dressings für den Beilagensalat wurde nicht erfragt, sondern von der Küche entschieden.
Speisen und Getränke:
Das Bistro vertreibt auch diverse Leckereien wie Essige, Öle und Gewürze. Hierauf wird in der Speisekarte hingewiesen und man kann z. B. bei den Salaten auf hauseigene Dressings zurückgreifen.
Wir entschieden uns für: Trockene Rieslingschorle (BIO-Riesling laut Karte). 0,2 l wurden, wie ich gerade beim Schreiben erst sehe, mit „Riesling trocken“ zu € 4,10 !!! abgerechnet!!! Sorry, aber dies wird sich im Preis-Leistungs-Verhältnis niederschlagen. Sehr teuer bezahltes Mineralwasser. Und das 1 Essen zurückging, tut mir jetzt nicht mehr leid.
Zum Essen wählte mein Mann: Kartoffelrösti mit frischen Champignons zu € 7,90 und ein Beilagensalat zu € 3,50.
Der Salat wurde, wie gewünscht, vorab serviert. Schöne frische Zutaten (Eisbergsalat, Tomaten, Gurken, rote und gelbe Paprika, Frühlingszwiebeln und Radischen). Gut zu erkennen, dass die Küche als Dressing das Aprikosendressing wählte. Fein!
Der Kartoffelrösti wurde serviert. 1 frisch geraspelter Rösti von nicht zu üppiger Größe. Schön die gebratenen Champignons. Und der Duft: Speck! Es gibt Speckliebhaber und deren Hasser! Wir gehören beide der 2. Kategorie an, also scheitert auch das Tauschen der Speisen. Unerwünschte und unerwähnte Zugabe zum Rösti: gebratener Schinkenspeck. Ungerne (da wir Speisen lieber essen als wegschmeißen) ließ mein Mann das Gericht zurückgehen. Aber er hätte es, wenn überhaupt, nur mit Widerwillen gegessen.
Ich ließ mir Zeit mit meinem bereits servierten mediterranen Bauernsalat zu € 7,90.
Ausgesucht hatte ich mir dazu das herzhafte Dressing mit Tomaten-Balsam-Essig und Tomatenöl. Kalt werden konnte ja hier nichts. Wieder frische Zutaten: Eisbergsalat, Tomaten, Paprika, reichlich grüne und schwarze Oliven,Thunfisch, wenig zerbröselter Fetakäse, Fetakäse. Im Vergleich zum Aprikosendressing war das herzhafte Dressing wenig herzhaft. Dazu 4 kleine Scheibchen Baguette. Auf Nachfrage erhielt ich weitere 4 noch kleinere Baguettescheibchen (ohne Berechnung).
Das Röstigericht meines Mannes wurde zwischenzeitlich neu serviert. Der frische Rösti schön kross ausgebacken. Champignons angebraten, gut gewürzt und mit frischen Frühlingszwiebeln verfeinert. Nett angerichtet, mit Bruschettagewürz umstreut, aber dennoch als Portion alleine recht wenig. Mit dem Beilagensalat vorweg ok.
Ambiente und Sauberkeit:
Innen modern und gepflegt… bis auf die nicht abgeräumten Tische. Schöne Außensitzplätze mit zweckmäßiger Bestuhlung ohne Deko und Deckchen. Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit: 3 – wenn es sich ergibt wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Ausflugstag in der Vulkaneifel. Mittags machten wir Rast in Gerolstein und schlenderten durch das Städtchen.
Eine Kleinigkeit sollte es sein, aber kein Fritteusen-Fertigfutter. So richtig sprang uns nichts ins Auge.
Letztlich machte am Einkaufszentrum Rondell das Bistro „Im Flecken“ das Rennen. Außen nette Bestuhlung, aber es war doch recht kühl. Wir sahen uns innen um. Viel war zur späten Mittagszeit nicht mehr los, dafür aber die Tische alle noch nicht von den vorherigen Gästen abgeräumt. Also nahmen wir doch außen... mehr lesen
Im Flecken - Bistro am Eifelsteig
Im Flecken - Bistro am Eifelsteig€-€€€Bistro06591943271Hauptstraße 28, 54568 Gerolstein
3.0 stars -
"Guter und frisch zubereiteter Mittagstisch" PetraIOAusflugstag in der Vulkaneifel. Mittags machten wir Rast in Gerolstein und schlenderten durch das Städtchen.
Eine Kleinigkeit sollte es sein, aber kein Fritteusen-Fertigfutter. So richtig sprang uns nichts ins Auge.
Letztlich machte am Einkaufszentrum Rondell das Bistro „Im Flecken“ das Rennen. Außen nette Bestuhlung, aber es war doch recht kühl. Wir sahen uns innen um. Viel war zur späten Mittagszeit nicht mehr los, dafür aber die Tische alle noch nicht von den vorherigen Gästen abgeräumt. Also nahmen wir doch außen
Geschrieben am 11.07.2015 2015-07-11| Aktualisiert am
11.07.2015
Im vergangenen Jahr kehrten wir hier bereits auf ein Glas Wein ein. Damals bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse mit herrlichem Blick.
Die reichhaltige Geschichte der Burg reicht bis auf 700 v. Chr. zurück. Seit 1978 ist die Burg in privatem Besitz und seit 1981 existiert das Schloßhotel.
Am Anreisetag in die Vulkaneifel am vergangenen Mittwoch war es recht kühl, so nahmen wir in den herrschaftlichen Innenräumen Platz.
Freundliche Begrüßung durch die Dame an der Rezeption, sie wies uns auch die Sitzgelegenheit neben dem Foyer. Hier fühlt man sich wahrlich fürstlich. Feine Polstermöbel, poliertes Holz, antike handgearbeitete Spitzendeckchen auf den Tischen, Ölgemälde der Ahnen, Teppiche und frische Blumen.
Unser exzellenter Grauburgunder (0,2 l zu € 8,00) in der Karaffe wird vom perfekt geschulten Herrn stilvoll serviert. Die Kerze angezündet, ein Schälchen mit salzigen Knabbereien dazu gereicht. Zahlen und Verabschiedung überaus freundlich, auch wenn wir "nur" gemütlich unseren Wein genossen haben.
Der Hauskater schlendert stolzen Hauptes an uns vorbei. Keine Frage, wer hier der Fürst ist! Die Hoheit hat hier alles im festen Blick und würdigt uns nur einen duldenen Blick. Aber er erlaubt mir tatsächlich, ihn zu kraulen.
Ich lasse mir die Menükarte reichen. 2 Menüs á 7 Gänge werden angeboten. Für ein Diner mit 2 Personen wird man wohl mindestens 380,00 EUR einplanen müssen (wenn alle 7 Gänge inkl. Weinbegleitung bestellt werden).
Ich würde mich freuen, hier einmal eine entsprechende Menü-Kritik zu lesen. Wir halten es dann doch lieber ein bisschen kleiner. Meine Vorstellungskraft reicht nicht ganz aus, wie sich dieser Gaumenkitzel in diese preislichen Regionen steigern soll. Dies soll aber den tollen Eindruck dieses Hauses nicht schmälern.
Im vergangenen Jahr kehrten wir hier bereits auf ein Glas Wein ein. Damals bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse mit herrlichem Blick.
Die reichhaltige Geschichte der Burg reicht bis auf 700 v. Chr. zurück. Seit 1978 ist die Burg in privatem Besitz und seit 1981 existiert das Schloßhotel.
Am Anreisetag in die Vulkaneifel am vergangenen Mittwoch war es recht kühl, so nahmen wir in den herrschaftlichen Innenräumen Platz.
Freundliche Begrüßung durch die Dame an der Rezeption, sie wies uns auch die Sitzgelegenheit... mehr lesen
Schloßhotel Kurfürstliches Amtshaus · Graf Leopold
5.0 stars -
"Fürstlich fühlen auf der Burg" PetraIOIm vergangenen Jahr kehrten wir hier bereits auf ein Glas Wein ein. Damals bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse mit herrlichem Blick.
Die reichhaltige Geschichte der Burg reicht bis auf 700 v. Chr. zurück. Seit 1978 ist die Burg in privatem Besitz und seit 1981 existiert das Schloßhotel.
Am Anreisetag in die Vulkaneifel am vergangenen Mittwoch war es recht kühl, so nahmen wir in den herrschaftlichen Innenräumen Platz.
Freundliche Begrüßung durch die Dame an der Rezeption, sie wies uns auch die Sitzgelegenheit
Im vergangenen Jahr waren wir bereits schon einmal in Daun und entdeckten dieses schöne Café. Damals waren wir allerdings immer satt oder es war keine Nachmittags-Café-Zeit.
Bei unserem diesjährigen Besuch teilten wir uns besser ein. Das Wetter spielte am vergangenen Donnerstag auch nicht so richtig mit. Also der richtige Zeitpunkt ins Café Schuler zu gehen. Bei meinem Mann geht nachmittags sowieso immer der gentechnisch hinterlegte Kuchenwecker an, ich schloss mich an. Das Café ist einfach zu schön.
Am Besten parkt man auf einem der öffentlichen Parkplätze und spaziert zu Fuß zum Café.
Parkplätze sind in den Geschäftsstraßen von Daun Glückssache.
Service:
Die Inhaberin begrüßte uns freundlich und beriet ausführlich an der Tortentheke. Da es etwas regnerisch und sehr kühl war, nahmen wir im inneren des Cafés Platz. Hier bestellten wir unsere Getränke. Die Mitarbeiterinnen waren sehr freundlich und aufmerksam.
Speisen und Getränke:
1 Latte macchiato zu € 3,30 und 1 Stück Volkantorte € 2,80 für mich.
1 Tasse Kaffee zu € 2,10 und 1 Stück Zitronen-Käsetorte € 2,70 für meinen Mann.
Kay Schuler ist hier persönlich der Konditor –und Eismeister.
Vorweg muss ich sagen, dass ich überhaupt kein Tortenesser bin. Wenn, dann eher Kuchen ohne Sahne. Aber wenn ich schon mal hier bin, dann nehme ich die prämierte Vulkantorte.
Ich hoffe, ich kann die tolle Vulkantorte einigermaßen beschreiben. In meinem Leben habe ich noch keine Torte zu Stande gebracht und dabei wird es wohl auch (besser) bleiben.
Ein hauchdünner, knuspriger Boden darauf ein dunkler Schololadenbisquit.
Darauf 1 Schicht lockere Schokoladenmousse (Vollmilch?), die obere fruchtige Sahneschicht wohl das rote Sahne-Magma. Der Abschluss durch eine Cassis- / Johannisbeerglasur und einem weißen Schokogitter. Der Tortenrücken aus Vollmilchkuvertüre. Wie Frau Schuler mir vorab versicherte, war die Torte nicht zu süß. Die fruchtigen Komponenten brachten eine angenehme Säure zur süßen Sahne.
Die Torte meines Mannes ebenfalls mit dünnem Knusperboden, darauf eine lockere Käsekuchenschicht die von der Zitronensahne bedeckt wurde. Abgedeckt mit Zitronenglasur. Er war auch sehr zufrieden mit seiner Wahl.
Befremdlich finde ich, dass eine Latte Macchiato mehr kostet als ein Stück Torte. Da passt für mich die Wertung der Handwerkskunst nicht.
Zu den Torten werden hier auch hausgemachte Pralinen, Eis und Mittagstisch angeboten.
Sauberkeit und Ambiente:
Beim Betreten der Konditorei fühlten wir uns wie in einem gediegenen Wiener Caféhaus. Eine absolut stimmige und schöne Einrichtung. Kronleuchter an den Decken und überall alte Kaffeemühlen. Die Fotos sprechen sicherlich für sich.
Auf dem Weg zu den älteren, sauberen und gepflegten Toiletten im 1. Obergeschoss, sind im Treppenhaus die vielen Auszeichnungen der Konditorenkunst zu bewundern.
Fazit: 5 unbedingt wieder! Sogar ein „Muss“ in Daun!(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Während unseres Caféhausbesuches besserte sich sogar noch das Wetter. So konnte ich gegen Abend auch noch im wundervollen Gemündener Maar ein paar Kalorien abschwimmen! Ein gelungener Tag.
Im vergangenen Jahr waren wir bereits schon einmal in Daun und entdeckten dieses schöne Café. Damals waren wir allerdings immer satt oder es war keine Nachmittags-Café-Zeit.
Bei unserem diesjährigen Besuch teilten wir uns besser ein. Das Wetter spielte am vergangenen Donnerstag auch nicht so richtig mit. Also der richtige Zeitpunkt ins Café Schuler zu gehen. Bei meinem Mann geht nachmittags sowieso immer der gentechnisch hinterlegte Kuchenwecker an, ich schloss mich an. Das Café ist einfach zu schön.
Am Besten parkt... mehr lesen
Café Schuler
Café Schuler€-€€€Cafe, Eiscafe, Chocolaterie, Konditorei065922885Leopoldstraße 1, 54550 Daun
4.5 stars -
"Wundervolles Café im Dauner Zentrum" PetraIOIm vergangenen Jahr waren wir bereits schon einmal in Daun und entdeckten dieses schöne Café. Damals waren wir allerdings immer satt oder es war keine Nachmittags-Café-Zeit.
Bei unserem diesjährigen Besuch teilten wir uns besser ein. Das Wetter spielte am vergangenen Donnerstag auch nicht so richtig mit. Also der richtige Zeitpunkt ins Café Schuler zu gehen. Bei meinem Mann geht nachmittags sowieso immer der gentechnisch hinterlegte Kuchenwecker an, ich schloss mich an. Das Café ist einfach zu schön.
Am Besten parkt
Vergangenen Montag besuchte ich mit einigen Kollegen ein Tagesseminar. Der Veranstalter wählte das Park Inn aus - wie sich zeigte, eine recht gute Wahl.
Außerhalb von Mainz, direkt an der A60 gelegen, war es schon eine entspannte Anreise. Geparkt haben wir auf dem Hotelparkplatz (gebührenpflichtig, zahlen an der Rezeption ist günstiger als am Automaten).
Das Hotel bietet auch regulären Restaurantbetrieb mit saisonaler Speisekarte.
Service:
Gut geschultes freundliches Personal.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, Getränke am Tisch serviert.
Die Mitarbeiter sind alle aufmerksam und flott. Benutztes Geschirr wurde zügig abgeräumt , Nachfrage ob alles in Ordnung war, Getränkewünsche abgefragt, Tische gesäubert. Alles gut.
In der Planung, sei es vom Hotel oder vom Veranstalter, nicht so gut: Mehrere Seminargruppen kamen exakt zur gleichen Zeit zum Mittagessen. Dies verursachte recht lange Schlangen am Buffet.
Essen:
Eine gute Auswahl um sich den Bauch viel zu voll zu futtern! Habe ich aber nicht gemacht.
Ich bediente mich als Vorspeise am Salatbuffet mit vielen frischen Zutaten. Beide Nudelsalate leider mit Fleisch.
Bei diesen fertig gemischten Salaten hätte ich mir eine kurze Beschreibung gewünscht.
Ich war mit meinem Salatteller (Feldsalat, Tomate-Mozzarella, Gurken- und Karotten) sehr zufrieden, das cremige Dressing war ebenfalls sehr gut.
Als Hauptgericht entschied ich mich für ein kleines Stück Fischfilet (Tilapia, meide ich eigentlich eher) mit Reis und Gemüse. Ein Kollege sagte mir vorher, sein Fisch sei kalt. Ich wählte dann ein Stück bewusst aus der Tiefe der leichten Sahnesauce. Glück gehabt – mein Fisch war warm, grätenfrei und für Tilapia wirklich ok.
Reis schön locker, Gemüse noch knackig. Alles dezent gewürzt. Ein Stückchen Gemüselasagne fand auch noch den Weg auf den Teller.
Für ein Tagungsessen (was preislich sicherlich niedrig angesetzt war) konnte man hier gut überleben.
Desserts wurden auch noch angeboten, dies war mir dann aber doch zu viel.
Getränk zum Essen: Viel Wasser!
Ambiente und Sauberkeit:
Von außen ist das Hotel „in die Jahre“ gekommen. Innen wurde umfassend und gelungen modernisiert. Sicherlich sind hier überwiegend Geschäftsleute und Seminarteilnehmer untergebracht.
Unser Seminarraum war sehr gut geeignet und klimatisiert. Der erste Tag der Hitzewelle in Deutschland, da war es mit der Klimaanlage schon angenehm.
Zum Mittagessen wurde für uns hinter dem Hotel im schönen Außenbereich eingedeckt. Das war sehr aufmerksam und absolut ruhig. Vom Verkehr nichts zu spüren und zu hören. Schöner alter Baumbestand und Sträucher. Eichhörnchen unter den Tannen boten noch Unterhaltungsprogramm.
Preis/Leistung kann ich leider nicht bewerten.
Fazit:
4 für einen Seminarbesuch gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Vergangenen Montag besuchte ich mit einigen Kollegen ein Tagesseminar. Der Veranstalter wählte das Park Inn aus - wie sich zeigte, eine recht gute Wahl.
Außerhalb von Mainz, direkt an der A60 gelegen, war es schon eine entspannte Anreise. Geparkt haben wir auf dem Hotelparkplatz (gebührenpflichtig, zahlen an der Rezeption ist günstiger als am Automaten).
Das Hotel bietet auch regulären Restaurantbetrieb mit saisonaler Speisekarte.
Service:
Gut geschultes freundliches Personal.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, Getränke am Tisch serviert.
Die Mitarbeiter sind alle aufmerksam und... mehr lesen
Park Inn by Radisson
Park Inn by Radisson€-€€€Restaurant, Hotel, Tagungshotel06131 7208-0Haifa Allee 8, 55128 Mainz
3.5 stars -
"Eine gute Wahl für ein Seminar" PetraIOVergangenen Montag besuchte ich mit einigen Kollegen ein Tagesseminar. Der Veranstalter wählte das Park Inn aus - wie sich zeigte, eine recht gute Wahl.
Außerhalb von Mainz, direkt an der A60 gelegen, war es schon eine entspannte Anreise. Geparkt haben wir auf dem Hotelparkplatz (gebührenpflichtig, zahlen an der Rezeption ist günstiger als am Automaten).
Das Hotel bietet auch regulären Restaurantbetrieb mit saisonaler Speisekarte.
Service:
Gut geschultes freundliches Personal.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, Getränke am Tisch serviert.
Die Mitarbeiter sind alle aufmerksam und
Vor einer Woche kündigte sich endlich so etwas wie Sommer an!
Nach einem langen Tag im Büro sehnte ich mich nach Frischluft, einem Glas Wein, einer Magenfüllung und etwas Bewegung.
Dies alles ließ sich wunderbar mit einem abendlichen Spaziergang auf den Marktplatz in Oberstein realisieren. Ca. 20 Minuten gemütlich gehen und wir kamen an Tinas Pizzeria an. Der Marktplatz ist überwiegend in gastronomischer Hand, parken kann man hier nicht, eine kleine Fußstrecke ist auf jeden Fall einzuplanen.
Tina ist der Name der Vorbesitzerin. Jetzt hat hier im Service seit über 30 Jahren Anna das Sagen, und ihr Mann in der Küche. Das schmale historische Gebäude läßt den Gast nicht erahnen, dass innen Platz für ca. 30 Gäste ist. Über einige Treppenstufen gelangt man in Restaurant, es ist also nicht für gehbehinderte geeignet.
Service:
Freundlich wurden wir von der Chefin Anna begrüßt. Platz nahmen wir an einem der freien Außentische des gemütlichen Marktplatzes, aber nur für den Aperitiv. Die "Alte Kanzlei" gegenüber hatte mal wieder beschlossen den Spießbraten zu räuchern, und nicht über dem Feuer zu braten. Der starke Rauch und auch abkühlende Temperaturen ließen uns ins zum Essen Restaurant umziehen. Alles kein Problem - mit der Chefin abgesprochen gab es rechtzeitig den entsprechenden Wink.
Es folgte auch ein kurzer Wink vom Chef aus der Küche. Wir waren schon lange nicht mehr hier, hatten aber den Eindruck als "Einheimische" erkannt zu sein.
Es war ein ruhiger Abend in der Pizzeria, und entsprechend flott und aufmerksam wurden wir bedient. Getränke und Speisen schnell bzw. nach angemessener Wartezeit für frische Speisen.
Und nach einem dezenten "Zaunpfeiler" meines Mannes wurde der Radiosender BIG FM mit nerviger Musik in altersgerechte Ü40-CD mit Simon & Garfunkel, Abba & Co. gewechselt. Wir waren innen die einzigen Gäste.
Speisen und Getränke:
Als Apéritiv ein Aperol zu € 4,00. Der war gut, habe ich aber schon besser gehabt. Ich kann aber wirklich nicht sagen, woran es lag. Danach Pinot Grigio, 0,25l zu € 4,90. Schlicht, trocken und gut.
In unserer Betriebskantine wurde ich mittags schon mit einem schönen Salatteller versorgt.
Daher nur für meinen Mann einen kleinen gemischten Salat zu € 4,50.
Frischer Blatt- und Feldsalat, Ei, Tomate, Paprika mit Sahnedressing. Alles gut und schmackhaft.
Für uns beide gab es weiterhin Pizza:
Pizza Primavera für meinen Co-Kritiker zu € 8,00.
Schlichter Belag neben der Tomatensauce und Edamerkäse: frischen Tomatenscheiben, frischer Rucola und Parmesanhobel.
Ich entschied mich für die Pizza Vegetariana zu € 7,50.
Diese mit Zwiebeln, frischen Tomaten und Champignons, Brokkoli und Paprikastreifen belegt.
Immer eine Freude wenn frisches Gemüse verwendet wird.
Beide Pizzen haben uns gut geschmeckt. Gut gebackener dünner Teig und auf Nachfrage gab es noch scharfes Chili-Kräuteröl (selbst eingelegt) im Schälchen. Extra Knoblauch wurde nicht extra berechnet.
Ambiente + Sauberkeit:
Jahrzehntelange deutsch-italienische Patina. Alles gepflegt und sauber, Tische innen schön eingedeckt.
Toiletten wurden bisher von uns nicht aufgesucht.
Schön die historische Bildersammlung vor der Theke mit vielen Fotos rauschender Feste in der kleinen Pizzeria.
Auf einige Dekoration und künstliche Blumen, Elefantendeko (italienisch ??) könnte man verzichten, ist aber Geschmackssache.
An den Tischen am Marktplatz sitzt man schön, fernab von Straßenverkehr und geschützt.
Fazit:
4 gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Vor einer Woche kündigte sich endlich so etwas wie Sommer an!
Nach einem langen Tag im Büro sehnte ich mich nach Frischluft, einem Glas Wein, einer Magenfüllung und etwas Bewegung.
Dies alles ließ sich wunderbar mit einem abendlichen Spaziergang auf den Marktplatz in Oberstein realisieren. Ca. 20 Minuten gemütlich gehen und wir kamen an Tinas Pizzeria an. Der Marktplatz ist überwiegend in gastronomischer Hand, parken kann man hier nicht, eine kleine Fußstrecke ist auf jeden Fall einzuplanen.
Tina ist der Name der... mehr lesen
4.0 stars -
"Seit Jahrzehnten in Idar-Oberstein in zentraler Lage bewährt!" PetraIOVor einer Woche kündigte sich endlich so etwas wie Sommer an!
Nach einem langen Tag im Büro sehnte ich mich nach Frischluft, einem Glas Wein, einer Magenfüllung und etwas Bewegung.
Dies alles ließ sich wunderbar mit einem abendlichen Spaziergang auf den Marktplatz in Oberstein realisieren. Ca. 20 Minuten gemütlich gehen und wir kamen an Tinas Pizzeria an. Der Marktplatz ist überwiegend in gastronomischer Hand, parken kann man hier nicht, eine kleine Fußstrecke ist auf jeden Fall einzuplanen.
Tina ist der Name der
Heute morgen, 7.30 Uhr, Fahrt durch Martinstein mit 3 Kollegen. Unser Chauffeur zeigte zum Eiscafé mit den Worten: "Und eins sage ich euch: Hier halten wir auf der Rückfahrt heute Abend an. Ich brauche mein Haselnusseis".
Das war die Ansage und bei 30 Grad heute am frühen Abend ging der Motor fast automatisch an der Eisdiele direkt an der Ortsdurchfahrt B41 aus.
Meine 3 Herren hatten keine Geduld auf der Außenterrasse Platz zu nehmen.
Also jeder eine Eiswaffel auf die Hand, jeder sein Lieblingseis.
Bei mir: 2 schöne Bällchen Joghurt Natur zu € 1,60.
Dies war gut, allerdings kam mir der Joghurtgeschmack nicht deutlich genug heraus. Aber eine sehr gute Erfrischung - meckern kann man nicht.
Meine Kollegen schleckten zufrieden und so ging es deutlich schweigsamer weiter nach Idar-Oberstein.
Bedient wurden wir sehr freundlich, das Café macht einen sehr gepflegten Eindruck. Ich bin schon oft hier vorbeigefahren, sobald die Winterpause beendet ist, ist hier seit Jahren immer was los. Dies spricht für sich!
Sommer - Sonne - 4 Kollegen!
Heute morgen, 7.30 Uhr, Fahrt durch Martinstein mit 3 Kollegen. Unser Chauffeur zeigte zum Eiscafé mit den Worten: "Und eins sage ich euch: Hier halten wir auf der Rückfahrt heute Abend an. Ich brauche mein Haselnusseis".
Das war die Ansage und bei 30 Grad heute am frühen Abend ging der Motor fast automatisch an der Eisdiele direkt an der Ortsdurchfahrt B41 aus.
Meine 3 Herren hatten keine Geduld auf der Außenterrasse Platz zu nehmen.
Also jeder eine Eiswaffel... mehr lesen
Donato's Eis Shop
Donato's Eis Shop€-€€€Eiscafe06754963621Hauptstraße 2, 55627 Martinstein
4.0 stars -
"Hier ist immer was los!" PetraIOSommer - Sonne - 4 Kollegen!
Heute morgen, 7.30 Uhr, Fahrt durch Martinstein mit 3 Kollegen. Unser Chauffeur zeigte zum Eiscafé mit den Worten: "Und eins sage ich euch: Hier halten wir auf der Rückfahrt heute Abend an. Ich brauche mein Haselnusseis".
Das war die Ansage und bei 30 Grad heute am frühen Abend ging der Motor fast automatisch an der Eisdiele direkt an der Ortsdurchfahrt B41 aus.
Meine 3 Herren hatten keine Geduld auf der Außenterrasse Platz zu nehmen.
Also jeder eine Eiswaffel
Geschrieben am 28.06.2015 2015-06-28| Aktualisiert am
01.07.2015
Besucht am 26.06.2015
Im März las ich irgendwo einen Bericht oder eine Werbung über die KDW. Nein, nicht KaDeWe in Berlin, sondern KDW in Leisel (ca. 560 Einwohner, gelegen am Idarwald im Hunsrück).
Das Haus ist leicht zu finden. Liegt das Holzblockhaus doch gut sichtbar an der Hauptstraße.
Geparkt wird direkt vor dem Grundstück. Sind hier alle Plätze belegt, findet sich in der Nähe ein Platz.
Hierher haben wir es nicht weit und ich war neugierig auf das Holzblockhaus, auf der Homepage des KDW gibt es einen schönen Ein- und Überblick.
Service:
Bei unserer Ankunft am frühen Abend verabschiedete sich gerade eine große Radlertruppe. Für uns und die Aufmerksamkeit des Service sicherlich eine gute Basis.
Wir schauten kurz in die ebenerdige „gute Stube“ des Gasthauses.
Dort entdeckte das geschulte Auge auf einer Schiefertafel sofort eine klasse Weinempfehlung. So lässt sich ein lauer sonniger Abend gut an! Wir nahmen auf der Terrasse Platz. Die nette Mitarbeiterin kam gleich und wir bestellten sofort den gesichteten Wein.
Mit dem Wein wurde uns die dicke gebundene Karte gereicht. Hier dann: Speisen = 1 DIN-A-4 Seite.
Gefolgt von unzähligen Seiten mit Getränken und Spirituosen aus aller Welt. Schlägt die Leber hier Alarm oder Purzelbäume? Nun denn, dies hat ja jeder selbst in der Hand. Der Focus liegt hier sicherlich auf geselligen Runden und mit Getränken lässt sich wohl am Unkompliziertesten Geld verdienen (da der Garpunkt keine Rolle spielt).
Auf Vorbestellung kann man sich Raclette für 2 Personen schmecken lassen.
Die junge Servicedame war sehr freundlich, konnte prima Auskunft geben, war aufmerksam und unkompliziert. Der Herr, der sie unterstützte, ebenso. Wir fühlten wir uns sehr wohl.
Speisen und Getränke:
Grauburgunder, 0,2 l, vom Weingut Hexamer , Meddersheim, je € 3,70.
Ein fruchtiger und recht gehaltvoller trockener Weißwein - gut gekühlt serviert – wunderbar.
Ich tat mir mit der Auswahl wirklich schwer. Innerlich eher auf Kohlenhydrate aus Pasta oder Kartoffeln eingestellt, sucht man diese auf der Karte vergebens. Eine gute und küchen-pflegeleichte Vesperkarte mit regionalen und deklarierten Lebensmitteln. Dies finde ich schon mal ganz toll. Die Bäckerei ist ebenso wie Metzger und Käserei benannt, alle in der Region bekannt. Ein gelernter Koch ist hier eher nicht angestellt.
Letztlich bestellten wir 1 x den frischen Eisbergsalat mit Tomaten, Gurke, Ei, Paprikasteifen und Käse (€ 5,90) für uns beide. Dieser wurde leider mit dem Hauptgang serviert, wir hatten aber auch nicht gesagt, dass wir diesen gerne als Vorspeise nehmen möchten. 2 extra Tellerchen wurden uns auch noch für den Salat gereicht, sehr nett und aufmerksam, haben wir aber nicht benötigt.
Der Salat, serviert in einer eckigen Schale, gefiel uns mit den frischen Zutaten sehr gut. Er wirkte nicht sehr groß und ließ sich schlecht aus der hohen Schale essen. So stürzen wir ihn auf den großen Unterteller und dann sahen wir auch die reichliche Portion. Das Sahnedressing wurde separat im Gläschen gereicht. Ein Fertigdressing, allerdings vom regionalen SooNahe-Verband. Und dieser überzeugte auch hier wieder mit seinem sehr guten Produkt. Dazu 4 Scheiben frisches Bauernbrot und Butter. Als Hauptgang wäre die Portion für 1 Person sehr ausreichend gewesen.
Einziger Kritikpunkt: Bei den grob zerteilten Tomaten wurde der grüne Strunk nicht entfernt.
Außerdem entschieden wir uns beide für den vegetarischen Flammkuchen (€ 6,50).
In der Karte schon der Hinweis, dass der Teig von der Bäckerei Hofmann aus Schwollen kommt.
Der Flammkuchen heiß und knusprig wurde auf dem Teller serviert. Eine schöne Bräunung an den Teigrändern. Der Teig mit schönen Teigblasen. Frischer Belag mit fein geschnittenem Lauch, Paprikastreifen, Zwiebeln und Tomatenscheiben (auch hier wieder leider mit Strunk). Geschmacklich top, lediglich etwas Pfeffer aus der Mühle hat mir gefehlt. Der Teig war so klasse, dass ich in der Bäckerei nachfragen werde, ob es für Privatleute die Rohlinge zu kaufen gibt.
Ambiente + Sauberkeit:
WUNDERSCHÖN!
Die Außenterrasse auf der Rückseite des Hauses, mit schöner Bestuhlung, Bänken aus Holzstämmen. Blümchen auf dem Tisch. Schattenspender sind vorhanden. Die Sitzflächen mit Paneelen belegt, drum herum kleine Steine (in die der freundliche Raucher seine Kippen fallen lässt, warum? Diese werden sicherlich mühevoll vom Personal abgesammelt).
Da nur noch zwei weitere Gäste zu unserer Zeit da waren, konnten wir die Stille und den Heuduft geniessen. Zu hören war nur Vogelgezwitscher und das Muhen einiger Kühe. Am Bachlauf spielten ein paar kleine Kinder. Hier kann man die Seele bei einem guten Glas Wein baumeln lassen.
Die „gute Stube“ des Holzhauses natürlich innen mit Holz pur und passend gemütlich, rustikal.
Die Toilette wurde nur von meinem Mann aufgesucht. Von dort brachte mir ein sehr schönes ästhetisches Foto auf dem Handy mit. Er hatte es vom Wandkalender auf der Herrentoilette abfotografiert und empfahl mir, auch mal auf der Damentoilette nachzuschauen ob es da auch schöne Bilder für die Frauen gibt. Dies habe ich leider vergessen, werde es aber nachholen.
Liebe Männer! Das Foto ist wirklich ansprechend, ich traue mich aber nicht, es hier einzustellen. Es verstößt vermutlich gegen die Regeln…
Alles sehr gepflegt und sauber in der kleinen Dorfwirtschaft!
Fazit:
Ein tolles Ziel fernab der Hektik.
Wanderer, Biker jeder Art, Touristen (Ferienhaus unter www.CanadianLuxuryChalet.de buchbar) und Einheimische fühlen sich hier hoffentlich wohl.
4 - 5 gerne bis unbedingt wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Im März las ich irgendwo einen Bericht oder eine Werbung über die KDW. Nein, nicht KaDeWe in Berlin, sondern KDW in Leisel (ca. 560 Einwohner, gelegen am Idarwald im Hunsrück).
Das Haus ist leicht zu finden. Liegt das Holzblockhaus doch gut sichtbar an der Hauptstraße.
Geparkt wird direkt vor dem Grundstück. Sind hier alle Plätze belegt, findet sich in der Nähe ein Platz.
Hierher haben wir es nicht weit und ich war neugierig auf das Holzblockhaus, auf der Homepage des KDW... mehr lesen
KDW - Kleine Dorfwirtschaft
KDW - Kleine Dorfwirtschaft€-€€€Gaststätte067872990022Hauptstraße 31, 55767 Leisel
4.0 stars -
"Landidylle mit kleinen Speisen und reichlicher Getränkeauswahl" PetraIOIm März las ich irgendwo einen Bericht oder eine Werbung über die KDW. Nein, nicht KaDeWe in Berlin, sondern KDW in Leisel (ca. 560 Einwohner, gelegen am Idarwald im Hunsrück).
Das Haus ist leicht zu finden. Liegt das Holzblockhaus doch gut sichtbar an der Hauptstraße.
Geparkt wird direkt vor dem Grundstück. Sind hier alle Plätze belegt, findet sich in der Nähe ein Platz.
Hierher haben wir es nicht weit und ich war neugierig auf das Holzblockhaus, auf der Homepage des KDW
Geschrieben am 28.06.2015 2015-06-28| Aktualisiert am
28.06.2015
Besucht am 20.06.2015
Bei unserem Ausflug nach Kaiserslautern vergangene Woche (Bruder mit dabei, er flüchtete mal wieder aus unserer Heimatstadt Düsseldorf auf's Land zur Schwester), suchten wir nach einer „Kleinigkeit“ zum Essen. Schon fast 14.30 h waren schon einige Restaurants geschlossen. Damit es nicht noch später wird, peilten wir die nächstbeste Gelegenheit an.
Das HA LONG liegt unmittelbar am Stiftsplatz in der Fußgängerzone. Parken kann man also nicht in unmittelbarer Nähe, auch ist das HA LONG nicht behindertengerecht.
Von außen sehr nach Imbiss anmutend, ich sehr skeptisch, waren die Jungs auch schon drin.
Service:
Ich fragte an der Verkaufstheke nach, ob wir dort bestellen müssten. Der Herr wies auf die freien Tische und sagte, wir können am Tisch bestellen.
Wir nahmen Platz, die Speise- und Getränkekarten stehen am Tisch bereit. Eine freundliche Mitarbeiterin nahm die Getränkewünsche auf und ließ uns noch weiter aussuchen. Die Wahl fiel wirklich nicht leicht. Vorspeisen, Sushi (auch Vegan), Nudel- und Reisgerichte (Rind, Schwein, Geflügel, Fisch), eine große vegetarische und vegane Auswahl.
Die Bestellung wurde aufgenommen und zügig die beiden Hauptgerichte der Herren und meine Vorspeise serviert. Da nur eine Vorspeise bestellt wurde, wurde wohl vom Service oder der Küche dies nicht so registriert. Dies nehme ich hier nicht übel.
Das Restaurant füllte sich zusehends und die Bedienung hatte viel zu tun. Dennoch freundlich und aufmerksam.
Ich entschied mich für die frische Frühlingsrolle zu € 2,50 als Vorspeise. Ich erwartete eine klassisch frittierte Frühlingsrolle und war einigermaßen erstaunt, eine kalte Rolle, mir als Summer Roll bekannt, serviert zu bekommen. Hätte ich auf der Karte die Zutaten (Salat, Sojasprossen, Karotten, Tofu) bewusst gelesen, wäre es mir wohl aufgefallen.
Eine Summer Roll wollte ich schon immer mal probieren, also alles prima! Im durchsichtigen Reisblatt schön mit frisch geraspelten Karotten und Glasnudeln angerichtet. Süß-saure Chilisauce dazu. Die Rolle wäre perfekt gewesen … aber: Frischer Koriander wurde mit eingewickelt. Keine gute Entwicklung für meine Geschmacksnerven! Koriander ist das einzige Kraut, das ich wirklich nicht mag. Ich kann Koriander essen, ja. Aber ohne wäre es für mich besser gewesen. Dies werte ich hier allerdings nicht negativ.
Mein Bruder entschied sich für eine Kleinigkeit von der Sushi-Karte: 18 Maki (Gurke, Lachs, Thunfisch) zu € 8,30. Mein Mann wählte einen Sushi Teller mit 4 Nigiri (Thunfisch, Lachs, Tintenfisch, Garnele) und 12 Maki (Gurke und Lachs) zu € 11,50. Die Herren waren sehr zufrieden. Beide Teller schön angerichtet und die Zutaten sehr frisch, der verwendete Reis deutlich besser als kürzlich in einem Restaurant in Deidesheim. Lediglich das Wasabi entsprach der Ausführung „für deutsche Weicheier“ (ich durfte natürlich probieren)! Solch mildes Wasabi hatten wir noch nie, hier fehlte wirklich der Pepp. Auch eine Majonaise gab es noch dazu, braucht man(n) aber nicht.
Mein Hauptgericht wurde dann später serviert. Gebratener Tofu Kung Bao Art (scharf) zu € 6,50.
Heiß auf einem schönen Teller wurde die gute Portion serviert. Auch hier wieder „scharf“ für Anfänger. Für mich angenehm würzig, viel knackiges Gemüse. Der Tofu leider von der wabbeligen Art, dennoch sehr schmackhaft. Dazu ein Reistürmchen. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Ambiente und Sauberkeit:
Die asiatische Einrichtung mit vielen bunten Effekten und typischer Deko. Die Auswahltafeln an der Abhol-Imbissstation bunt beleuchtet.
Bequeme gepolsterte Stühle und Sitzbänke. Die Tische mit sauberen Tischdecken. Hinter der Theke ist der Blick zur Küche frei. Mindestens 3 Mitarbeiter waren hier beim Zubereiten der frischen Speisen zu sehen. Mit Kopfbedeckung und Handschuhen. Alles machte einen wirklich guten Eindruck.
Lediglich die Toiletten im 1. Obergeschoss sind etwas in die Jahre gekommen. Dies ist aber oft dem Eigentümer zuzuschreiben. Aber alles sauber. Papierhandtücher waren leider aus, und der Puste-Handtrockner war lungenkrank. Bei dem lauen Lüftchen würde ich heute noch dort stehen, meine Jeans waren dann doch hilfreicher!
Fazit: 4 - gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Bei unserem Ausflug nach Kaiserslautern vergangene Woche (Bruder mit dabei, er flüchtete mal wieder aus unserer Heimatstadt Düsseldorf auf's Land zur Schwester), suchten wir nach einer „Kleinigkeit“ zum Essen. Schon fast 14.30 h waren schon einige Restaurants geschlossen. Damit es nicht noch später wird, peilten wir die nächstbeste Gelegenheit an.
Das HA LONG liegt unmittelbar am Stiftsplatz in der Fußgängerzone. Parken kann man also nicht in unmittelbarer Nähe, auch ist das HA LONG nicht behindertengerecht.
Von außen sehr nach Imbiss anmutend,... mehr lesen
Halong Asia Restaurant
Halong Asia Restaurant€-€€€Restaurant, Take Away0631 3619922Marktstraße 28, 67655 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Überraschend frisch und besser als erwartet!" PetraIOBei unserem Ausflug nach Kaiserslautern vergangene Woche (Bruder mit dabei, er flüchtete mal wieder aus unserer Heimatstadt Düsseldorf auf's Land zur Schwester), suchten wir nach einer „Kleinigkeit“ zum Essen. Schon fast 14.30 h waren schon einige Restaurants geschlossen. Damit es nicht noch später wird, peilten wir die nächstbeste Gelegenheit an.
Das HA LONG liegt unmittelbar am Stiftsplatz in der Fußgängerzone. Parken kann man also nicht in unmittelbarer Nähe, auch ist das HA LONG nicht behindertengerecht.
Von außen sehr nach Imbiss anmutend,
Geschrieben am 21.06.2015 2015-06-21| Aktualisiert am
19.03.2019
Besucht am 20.06.2015Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Das Julien stand schon sehr lange auf meiner Liste. Im Bekanntenkreis wurde es öfters erwähnt, der Sonntagsbrunch ist beliebt. Dann erstand ich vor einiger Zeit das Buch "Weiberwirtschaften in Rheinland-Pfalz", auch hier ein schöner Beitrag über das Julien. Das Restaurant existiert nun seit fast 30 Jahren, dies muss frau erst mal schaffen. Zudem es abseits der Verkaufs- und Geschäftsstraßen liegt.
Einen eigenen Parkplatz am Julien nicht, man parkt am Seitenstreifen oder in einer der Nebenstraßen. Das Restaurant ist nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Reserviert hatte ich telefonisch vor gut einer Woche. Eine gute Idee, wie wir im Verlauf des abends feststellten. Nach einem Stadtbummel betraten mein Mann, mein Bruder und ich das Restaurant am frühen Abend.
Knappe Begrüßung, Reservierung abgehakt, ein Herr ging zügig zu unserem Tisch und legte die Karten auf den Tisch. Das Tagesmenü mit Getränkeempfehlungen lag schon auf dem Tisch bereit, gut sichtbar, daher ersparte man sich wohl jeden weiteren Hinweis.
Den weiteren Service übernahmen 3 Damen. Den Service bezeichnete mein Bruder als "äußerst verhalten freundlich" und dies trifft es sehr gut. Es wurde wirklich kein Wort zu viel gesprochen, Fragen nicht unbedingt beantwortet.
Bei der Bestellung einer Flasche Mineralwasser wurde diese einfach notiert. Ich frage nach, ob still oder mit Kohlensäure serviert würde. Dann die Aussage, dass wir wählen können... DANKE! Bei der Bestellung zweier Rieslingschorlen wurde auch nicht nach der Größe gefragt, serviert wurden große 0,4 l Gläser.
Der Umgang mit einer Reklamation nicht sehr professionell, erst in wirklich letzter Minute noch das Entgegenkommen für einen Espresso auf´s Haus. Hierzu später mehr.
Die Vorspeisen wurden zügig serviert. Sofort danach die Hauptgerichte. Dies ging uns wirklich zu schnell. Zumal die Vorspeisensalate großzügig portioniert waren, eine Pause wäre angenehm gewesen. Die Desserts dauerten dagegen etwas.
Im Verlauf des Abends und zunehmender Gästezahl ließen sich die Servicemitarbeiter auch immer weniger sehen. Abräumen und Bezahlen dauerte seine Zeit. 4 Personen im Service halte ich für die Größe des Restaurants für sehr angemessen.
Speisen und Getränke:
1 Flasche Mineralwasser (Schwollener Gourmet), 0,7 l zu € 4,90.
Sekt rosé brut, 0,1l zu € 3,90
Pernod € 3,30
Riesling Schorle, 0,4 l zu € 5,40
Riesling trocken, Elsass 0,25l zu € 4,50
Espresso zu € 2,00
Nach der Bestellung der Speisen wurde ein kleiner Gruß aus der Küche serviert. Hausgebackenes Weißbrot mit Olivenpesto. Das Weißbrot sehr weich und saftig, gut im Geschmack und schön feinporig. Das Olivenpesto sehr mild. Warum bei 3 Personen 4 Scheiben Brot serviert werden, verstehe ich nicht recht. Es gab aber keinen Streit!
Mein Bruder und ich entschieden uns für das 3-Gang Menü zu € 21,50.
Hier besteht die Wahlmöglichkeit zwischen gut durchdachten 3 Vorspeisen, 5 Hauptspeisen und 3 Desserts (davon 1 x Käse).
Beide wählten wir den Salat mit geröstetem Ziegenkäsecrouton. Ein großzügig gefüllter Teller mit frischen Blattsalaten, definitiv hausgemachtem und gut gewürztem Rotkrautsalat, Zucchinistreifen, Tomate, Gurke, Radieschen, Karottenraspel. Ein sehr feines cremiges Dressing, erinnerte mich an die Elsass-Urlaube. Liebstöckelblätter brachten eine schöne Würze. Obenauf dann 1 Baguettescheibe mit Ziegenkäse überbacken. Gut.
Mein Mann bestellte á la carte. Vorspeise: Salat César mit Knoblauchcroutons zu € 5,80. Zusammenstellung in etwas reichlicherer Ausführung wie der Salat aus dem Menü. Statt Ziegenkäsecroutons diese halt mit Knoblauch.
Mein Bruder wählte Hühnchen als Hauptgericht: Blackened Chicken nach Cajun Art auf Cognacrahm, Gratin Dauphinois. Das Hühnchen angeschnitten serviert, außen fast schwarz durch die Würze, innen zart und saftig laut meinem Bruder. Auch der Kartoffelgratin und das knackige Gemüse (Brokkoli, Karotten, Zucchinischeiben) überzeugten ihn.
Meine Entscheidung fiel auf Filet vom Flussbarsch mit Rieslingsauce an Kartoffeltürmchen.
Das Filet leicht mehliert in Butter gebraten. Form, die zarte weiche Konsistenz und Geschmack erinnerten mich leider an Tilapiafilet. So sehr, dass ich eine der Bedienungen fragte, ob dies Tilapia sei. Die Frage blieb unbeantwortet und ich konnte es mir wirklich nicht vorstellen, dass mir dieser „untergejubelt“ wurde. Nach späterer (privater) Recherche war dem sicherlich nicht so. Der Fisch jedenfalls vollkommen grätenfrei, saftig und nur bedingt mein Fall. Das Kartoffeltürmchen war ein würziger Kartoffelstampf, passte gut. Das Fischmesser wurde mit auf dem Teller angerichtet.
Zanderfilet in Mandelbutter, Pommes vapeur zu € 14,50 war die Wahl meines Mannes. Auf die Kartoffeln waren wir gespannt, die Französischkenntnisse reichten nicht aus… Große Überraschung: Stink normale Salzkartoffeln… aber diese sprachen sicherlich vor ihrer Garung fließend französisch! Der Zander leider nicht kross auf der Haut gebraten, ansonsten ok.
Schöne Überraschung bei allen 3 Hauptspeisen: Die 3 knackigen Gemüsebeilagen die auf der Karte nicht erwähnt waren. Diese brachten auch Farbe auf die Teller, die Würze beim Zander und Barsch sehr verhalten.
Dessert für meinen Bruder und mich: Crêpe Maison. Ein toller Dessertteller wurde serviert. Hauchdünnes, goldgelbes Crêpe. Rote Früchte darauf. Vanilleeis, Sahne und einige Früchte. Aber leider, leider…. Crêpe richtig kalt, die Früchte gerade noch lauwarm. Mein Bruder aß nur das Eis, da ist kalt ja ganz nett. Beim Abräumen (nach langer Wartezeit) die Frage ob es geschmeckt hat. Ich sagte der Servicedame, dass die Crêpe leider kalt waren und so dass Dessert nicht so gut. Antwort: „Ja“, weg war sie. Wir oderten die Rechnung, auch dies dauerte länger als Wartezeit zwischen Vor- und Hauptspeise. Plötzlich war die Dame vom Service wieder da und bot uns einen Espresso an. Wenigstens eine nette Reaktion, da wir nun aber schon im Aufbruch waren, lehnten wir dankend ab.
Ambiente und Sauberkeit:
Die französische Lebensart setzt sich durch und wird hier gelebt. Das Restaurant sehr stimmig. So z. B. die Tische mit weißen Tischtüchern eingedeckt, darüber aber passgenau zum Tisch Papiertücher obenauf. Kleines Windlicht, Stoffservietten. Alle Gläser sicherlich sehr französisch, aber ein guter Wein oder Sekt verdient ein besseres Glas. Das Sektglas meines Aperitif entsprach der Kategorie „Fasching-1EUR-wenn kapput-egal-Helau“, auch die anderen Gläser einfachster Machart..
Das Restaurant und Toiletten sauber und sehr gepflegt, sehr viele passende gerahmte Poster und Plakate, Spiegel und Leuchten an den Wänden.
Schade, dass es so kühl war. Über eine Außentreppe gelangt man in den idyllischen Garten.
Fazit:
Glückwunsch dem Julien zum 30jährigen Jubiläum. Das muß man erst mal schaffen.
Die Preise für die Speisen sind sehr fair. Der „Funke“ ist bei uns nicht übergesprungen, es fehlte etwas Pfiff.
Das Julien stand schon sehr lange auf meiner Liste. Im Bekanntenkreis wurde es öfters erwähnt, der Sonntagsbrunch ist beliebt. Dann erstand ich vor einiger Zeit das Buch "Weiberwirtschaften in Rheinland-Pfalz", auch hier ein schöner Beitrag über das Julien. Das Restaurant existiert nun seit fast 30 Jahren, dies muss frau erst mal schaffen. Zudem es abseits der Verkaufs- und Geschäftsstraßen liegt.
Einen eigenen Parkplatz am Julien nicht, man parkt am Seitenstreifen oder in einer der Nebenstraßen. Das Restaurant ist nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Reserviert hatte... mehr lesen
3.5 stars -
"Fanzösische Lebensart... aber keine überzeugende Küche" PetraIODas Julien stand schon sehr lange auf meiner Liste. Im Bekanntenkreis wurde es öfters erwähnt, der Sonntagsbrunch ist beliebt. Dann erstand ich vor einiger Zeit das Buch "Weiberwirtschaften in Rheinland-Pfalz", auch hier ein schöner Beitrag über das Julien. Das Restaurant existiert nun seit fast 30 Jahren, dies muss frau erst mal schaffen. Zudem es abseits der Verkaufs- und Geschäftsstraßen liegt.
Einen eigenen Parkplatz am Julien nicht, man parkt am Seitenstreifen oder in einer der Nebenstraßen. Das Restaurant ist nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Reserviert hatte
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Zur Mittagszeit spazierten wir durch das Städtchen, der schöne historische Marktplatz mit reichlich Gastronomie versehen. Allerdings auch mit einer unhistorisch großen und lauten Baustelle.
So gingen wir ein kleines Stückchen weiter und entdeckten die gepflegte „Säubrenner-Klause“, auch die Speisetafel sagte uns zu.
Service:
Wir wurden herzlich von der Servicemitarbeiterin begrüßt. Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir freie Platzwahl.
Die Dame im erfahrenen Alter war an Freundlichkeit und Herzlichkeit wirklich nicht zu toppen. Die Aufmerksamkeit natürlich auch top, aber wir waren ja auch die einzigen Gäste. Unsere Salate wurden dann noch frei zusammengestellt, den Tipp hierzu erhielten wir auch von der Mitarbeiterin.
Zwischendurch die Frage ob alles schmeckt und wir noch etwas benötigen. Ein Dessert wurde angeboten, alternativ ein Espresso.
Sie nimmt ihren Job wirklich ernst und wir hatten den Eindruck, sie hatte richtig Spaß dabei. Nach dem Essen fand sich noch Zeit für einen kleinen Plausch mit netten Anekdötchen der rheinischen Frohnatur (wie sich aus dem Gespräch ergab).
Auch der Koch (wohl auch Chef) ließ sich zum Abschied kurz sehen, fragte ob wir zufrieden waren und wünschte uns noch einen schönen Tag.
Speisen und Getränke:
2 trockene Rieslingschorlen, 0,2 l zu € 3,50
1 Espresso zu € 2,00
1 Mineralwasser, 0,25 l zu € 2,20
Die schön gebundene Speisekarte ist nicht überladen und bietet schöne Gerichte die auf frische Zutaten schließen lassen. Regionaler Wein, Eifelschwein, Forelle vom Kloster Himmerod.
Wir entschieden uns beide für den Salatteller mit Garnelen zu € 14,50. Die speziell vereinbarte Zugabe bestand aus frischen Pfifferlingen. Diese wurden mit € 2,50 abgerechnet. Ein Salatteller für € 17,00 ist wahrlich kein Schnäppchen. Aber er konnte sich durchaus sehen lassen.
Serviert in einem richtig großen Pastateller waren hier die vielen frischen Zutaten schön mit dem leichten Joghurtdressing angerichtet. Darauf ca. 10 glasig gebratene Garnelen und die Portion Pfifferlinge brachten ordentlich Geschmack auf die Rohkost. Mais und Wachsbohnen sorgten zusätzlich für gute Sättigung.
Schön, dass das Dressing nicht über die warmen Zutaten gegeben wurde. Dazu gab es noch reichlich frisches Baguette. Unsere Servicedame fragte zwischendurch, ob wir noch etwas Brot haben möchten. Dies nahmen wir gerne an.
Pappsatt gab es kein Dessert, nur einen Espresso.
Ambiente:
Das schöne alte Gebäude ist schon von außen ein Hingucker. Schön restauriert, hübsch bepflanzte Blumenkästen und schöne Außenbestuhlung.
Schöner, moderner Landhausstil. Sehr gepflegt und stilvoll dekoriert. Holzmöbel, teilweise Flechtstühle. Die Tische mit Tischläufer, Holzblümchen und Teelicht. Sehr schöne Raumaufteilung.
Toiletten sauber und gepflegt im 1. Obergeschoß. Daher ist das Restaurant nicht für Gehbehinderte geeignet.
Fazit:
4 – gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").