Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934258x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 13.01.2024 2024-01-13| Aktualisiert am
14.01.2024
Besucht am 28.06.2023Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 230 EUR
Die Veitsburg mit dem Restaurant ATELIER TIAN ergooglete ich vor Urlaubsantritt und reservierte per Mail.
Psst… großes Geheimnis als Überraschung für meinen angeheirateten Burgenfan.
Die Bestätigung des Restaurants ließ nicht auf sich warten. Und gut organisiert, es folgte auch noch eine Erinnerung.
Varta, Michelin, Schlemmer-Atlas, Gault&Millau, Gusto… an Empfehlungen mangelt es dem Restaurant unter der Leitung von Patron und Koch Chris Ott nicht. Will nicht immer eine Garantie sein, wie wir am Vorabend in Lindau erfuhren durften.
Vor unserem Restaurantbesuch nahmen wir uns ein paar Stunden Zeit um die Stadt der Türme zu erkunden.
Von Ravensburg waren wir sehr angetan.
Gegen Abend lösten wir unser Auto in der Tiefgarage aus und fuhren hoch zur Veitsburg. Kilometer waren wir an diesem Tag genug gelaufen. Und oben auf der Veitsburg standen den Restaurantgästen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Idyllische Lage
Wir waren früh genug dran, so konnten wir vor dem Abendessen die tolle Aussicht über Ravensburg zu genießen.
Der große Biergarten mit Selbstbedienung wird ebenfalls vom Restaurant Tian betrieben. Inklusive Traumaussicht.
Zur vereinbarten Zeit betraten wir das Restaurant und wurden sofort herzlich begrüßt.
Und vor die erste Entscheidung gestellt: Nehmen wir in dem sehr ansprechend gestalten Restaurant oder am Außenfreisitz Platz nehmen?
Die Schwenkfenster im Restaurant waren weit geöffnet, es war fast wie draußen zu sitzen und die Aussicht grandios. Ein Raum zum Ankommen und Wohlfühlen. Ankommen und wohlfühlen
Das Restaurant ist weitgehend barrierefrei. Die Toiletten befinden sich auch im Erdgeschoss.
Wir entschieden uns trotzdem draußen Platz zu nehmen. Das waren wir dem tollen Wetter schuldig.
Die Planung zur Außengestaltung läuft. Noch wurde hier, insbesondere beim Bodenbelag, noch etwas improvisiert.
Die Bestuhlung bequem, die Tische fein mit gestärkten Tischtüchern, Stoffservietten und frischen Blumen eingedeckt.
An diesem Abend waren zwei Servicedamen im Einsatz, darunter Frau Ott. Sie entschuldigte sich, sie sei noch nicht so lange im Service tätig. Wenn aber Empathie, viel Aufmerksamkeit und ehrliche Freundlichkeit uns als Gäste umsorgen, dann ist der Service für uns perfekt.
Die Karten gereicht, erste Getränkewünsche abgefragt. Dazu eine top Beratung um unseren Aperitif zu finden.
3 Menüs, darunter ein höchst interessantes veganes Menü, wurden angeboten. Und zusätzlich ein Kindermenü.
Die Durstlöscher erreichten und schnell. Teinacher Mineralwasser á € 7,00 / 0,75 l. Eine zweite Flasche folgte.
Auch ein erster feiner und erfrischender Küchengruß wurde serviert.
Ein Blumengruß in knuspriger Waffel mit feiner Füllung. Blumige Grüße links. Die Blumen rechts blieben in der Vase.
Der Empfehlung zum Marito Verde, € 10,00, konnte ich als Kräuterhexe nicht widerstehen. Ein Kräuterlikör mit Prosecco, Soda, Gurke und Limette. Fast genau mein Geschmack, aber noch immer etwas zu süß. Ein zusätzlicher Schuss Mineralwasser und ich hatte meinen perfekten Aperitif.
Mein Mann fragte nach einem alkoholfreiem Aperitif und vertraute auf Frau Otts Tipp: „Erfrischender Kombucha“ mit dunklen Beeren, Minze und Soda - € 5,00.
Der Kombucha kam aus einer kleinen regionalen Manufaktur. Leider habe ich sie mir nicht notiert. Dieser kreative Aperitif war so erfrischend und gut, dass wir ihn seitdem zu Hause gerne „nachbauen“. Aperitif
Bei unserer Menüwahl gingen wir nicht ganz konform. Mein Mann entschied sich für 3 Gänge zu € 75,00 und ich für 4 Gänge zu € 90,00 aus dem Menü „Atelier Tian Klassiker“. Kein Problem und sehr freundlich war, dass mein Mann den Hauptgang tauschen konnte.
Die Küche grüßte weiter, und zwar ordentlich! Amuse
Knuspriges Burrito mit geschmortem Ochsenherz
Tempurateig mit gefüllt mit Guacamole und Lachs mit einem Tupfen Zitruscrème (war es Kalamansi?).
Sommerrollen mit knackiger Gemüsefüllung und würziger Seam-Misosauce.
Damit nicht genug. Hinzu kam noch ein Tablett mit luftigem frischen Weißbrot, Meersalz und Olivenöl.
UND: Einem Glasbecher heißer Ochsen-Jus! Das Brot und diese Sauce – mehr hätte es (fast) nicht gebraucht. Küchengruß mit Tiefenwirkung
Danach hatten wir keinen Zweifel mehr an der Küchen-Handwerkskunst des Tian! „Mollig im Mund“ schrieb der geschätzte GastroGuide-Kollege Tischnotizen, an den ich in diesem KOSTbaren Moment gerne dachte.
Ein buntes Gaumenfeuerwerk, dessen facettenreiche Details ich mir leider schon vor Ort nicht alle merken konnte. Ich könnte mich auch herausreden: Die Aromen raubten mir die Sinne! Eine beeindruckende Kreativität zum Auftakt!
Nach einem weiteren angenehmen Plausch mit Frau Ott und sehr guter Weinberatung samt angebotenem Probeschluck waren wir uns auch über die Weine einig. 2021er Grauburgunder, Weingut Hornstein, € 14,00 / 0,2 l. 2021er Spätburgunder Rosé feinherb, Fritz Ekkehard Huff, € 7,00 / 0,1 l. Hier folgte noch eine Nachbestellung. Ein Hoch auf uns!
Das Menü startete mit: Gerauchter Bodenseeaal I Kräuteremulsion I Gurkenrelish & Sorbet I grüner Spargel I Bronzefenchel
Schon die Präsentation dieser Speise zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Gerauchter Bodenseeaal I Kräuteremulsion I Gurkenrelish & Sorbet I grüner Spargel I Bronzefenchel
Ich bin immer wieder fassungslos, dass es doch Restaurantbesucher gibt, die den Speisen und der Darreichung keinerlei Aufmerksamkeit entgegenbringen. Das ist einfach nur schade und respektlos gegenüber der Küche.
Der Aufbau dieser Vorspeise war bis ins Detail durchdacht. Auf der Kräuteremulsion ein Spargelgelee, dann knackiges „Spargelstäbchenmikado“. Der Bodenseeaal war auf einem knusprigen Teigtablett platziert, gekrönt mit würzigem Gurkenrelish und Bronzefenchel. Die kombinierten Texturen perfekt in Szene gesetzt!
Der Aal war angenehm mild geräuchert und butterzart. Angenehm bei der sommerlichen Hitze die Mitspieler aus Gurke und grünem Spargel. Sehr fein abgestimmt, besonders gefiel mir natürlich das erfrischende Gurkensorbet.
Petra Ott und die Restaurantleiterin ergänzten sich perfekt. Immer die Frage nach unserer Zufriedenheit und Abstimmung der gewünschten Pausen zwischen den Gängen.
Im Restaurant fanden sich am Abend weitere Gäste ein. Wir blieben außen die einzigen Gäste, wurden aber nie vergessen.
Weiter ging es mit einem Klassiker: Tatar von Dry aged Rind I Crème fraîche I Kresse I Brioche Tatar von Dry aged Rind I Crème fraîche I Kresse I Brioche
Das Tatar, in der Stadt der Türme als Turm präsentiert, war nur dezent gewürzt. Gut so, denn der Eigengeschmack dieser Fleischqualität stand für sich alleine. Stimmig, schmackhaft und hübsch dazu die grünen Begleiter: Feldsalat, Erbensprosse und Blutampfer. Das Broiche frisch angeröstet. Auf der Crème fraîche fand sich noch gehobeltes gebeiztes Eigelb.
Perfekt auch der nächste Gang: Jakobsmuschel I Ofenkartoffel I Kaviar I Kopfsalatsauce
In der warmen Kopfsalatsauce durften die glasig gegarten Jakobsmuscheln ihr letztes Bad nehmen. Eine für uns neue und kreative Kombination. Mit einer nicht kleinlichen Portion Kaviar. Diese wurde von milchigen Scheiben bedeckt. Jakobsmuschel I Ofenkartoffel I Kaviar I Kopfsalatsauce
Was war das? Interessant, nicht zuzuordnen, neu. Wir separierten und sezierten: Kartoffel! Unverkennbar, unverfälscht. Ich fragte nach und wenn ich es mir richtig gemerkt habe, wurden die zarten, geleeartigen Scheiben aus der Kartoffelstärke herausgearbeitet.
Die würzigen Kapuzinerkresseblätter als Topping konnten mit ihrer natürlichen Schönheit punkten.
Getrennte Hauptgänge für uns. Mein Mann ist für Wild selten zu begeistern.
Für mich also Rehrücken I Portweinjus I Pfifferlinge I Sellerie I Preiselbeeren I Erbse I Williamskartoffeln
Wieder wunderschön angerichtet. Rehrücken I Portweinjus I Pfifferlinge I Sellerie I Preiselbeeren I Erbse I Williamskartoffeln
Die Hauptdarstellerin sah schon mal nach perfektem Gargrad aus, das war auch so. Butterzartes Fleisch mit harmonischem Wildgeschmack. Dazu wieder eine ganz wunderbare einreduzierte Jus. Kurz nach dem Servieren wurde diese auch noch in einer kleinen Sauciere nachgereicht.
Die verspielten Beilagen wieder kreativ. Besonders der Sellerie hatte seinen verdienten Auftritt in unterschiedlichen Texturen: Als Crème, abgeflämmter Würfel und Chip. Die Pfifferlinge in bester Qualität. Auch die Preiselbeeren gefielen mir ausgesprochen gut. Beerig pur, nicht so „marmeladig“. Detail Rehrücken und Beilagen
Mittig platziert die birnenförmige krosse Kartoffelkrokette mit ihrem zarten Innenleben. Farbtupfer gaben hier Frühlingszwiebelringe. Ich war begeistert…
… und trotzdem neidisch auf das alternative Hauptgericht meines Mannes:
In Tempura gebackene Bananenblüte, Hülsenfrucht-Curry, Salat von Papaya, Mango & Koriander, Hafer-Sour-Cream, Naan-Brot.
So sehen kreative vegane Gerichte aus! Und sie können so unglaublich gut schmecken, dass man überhaupt nichts vermisst. Die servierte bunte Vielfalt überzeugte komplett. Die unterschiedlichen Aromen waren ergänzten sich sehr gut. In Tempura gebackene Bananenblüte (im Hintergrund), Hülsenfrucht-Curry, Salat von Papaya, Mango & Koriander, Hafer-Sour-Cream, Naan-Brot.
Hauptdarsteller hier ohne Zweifel die im Tempurateig goldgelb ausgebackenen Bananenblüten. Und diese sind auch noch gesund, reich an Ballaststoffen und Eisen. Bananenblüten in Tempurateig ausgebacken
Gut abgeschmeckt und vielfältig das Hülsenfrucht-Curry. Ganz anders, pikant abgeschmeckt, der fruchtige Salat mit frischem Koriander. Das hausgebackene Naan-Brot war das beste, dass wir je kosteten. Auch die Sour-Cream war eine feine Ergänzung, für meinen Mann aufgrund der anderen Begleiter aber verzichtbar.
Nach unseren wunderbaren Hauptspeisen konnten wir die Aussicht mit einem wunderschönen Sonnenuntergang genießen.
Sicherlich unverzeihlich, aber wir verzichteten auf das Dessert. Wir waren zu gut gesättigt.
Ein Espresso, € 1,50, durfte aber noch sein. Espresso mit Zuckerbuffet
Das Beste kommt zum Schluss: Ganz ohne süßen Abschluss wollte man uns nicht von der Burg abziehen lassen. Chris Ott fand die Zeit uns sein „Happy End“ persönlich zu servieren.
Ein unheimlich sympathischer und bodenständiger Mann. Ruckzuck waren wir in einen angeregten lockeren Plausch verfallen. Zum Glück fanden die süßen Häppchen noch rechtzeitig den Weg zu unseren Geschmacksnerven. Denn 2 Pralinen waren fruchtig mit Eis gefüllt.
Unser Platz 1 dieses wunderschönen Sommerurlaubes!
Unser Dank gilt Chris und Petra Ott sowie natürlich dem Team.
Wir sind uns sicher, Ravensburg schnellstmöglich nochmal zu besuchen. Und dann sehe ich gar keinen Grund, etwas Neues auszuprobieren. Außer neue Gaumenfreuden im Atelier Tian und danach eine fußläufige Bleibe in Ravensburg um auch „das betreute Trinken“ zum Menü bestellen zu können.
Wir wünschen alles Gute und weiterhin Erfolg!
Die Veitsburg mit dem Restaurant ATELIER TIAN ergooglete ich vor Urlaubsantritt und reservierte per Mail.
Psst… großes Geheimnis als Überraschung für meinen angeheirateten Burgenfan.
Die Bestätigung des Restaurants ließ nicht auf sich warten. Und gut organisiert, es folgte auch noch eine Erinnerung.
Varta, Michelin, Schlemmer-Atlas, Gault&Millau, Gusto… an Empfehlungen mangelt es dem Restaurant unter der Leitung von Patron und Koch Chris Ott nicht. Will nicht immer eine Garantie sein, wie wir am Vorabend in Lindau erfuhren durften.
Vor unserem Restaurantbesuch nahmen wir... mehr lesen
5.0 stars -
"Wo einst der Adel residierte fühlten wir uns wie Könige im Schlaraffenland!" PetraIODie Veitsburg mit dem Restaurant ATELIER TIAN ergooglete ich vor Urlaubsantritt und reservierte per Mail.
Psst… großes Geheimnis als Überraschung für meinen angeheirateten Burgenfan.
Die Bestätigung des Restaurants ließ nicht auf sich warten. Und gut organisiert, es folgte auch noch eine Erinnerung.
Varta, Michelin, Schlemmer-Atlas, Gault&Millau, Gusto… an Empfehlungen mangelt es dem Restaurant unter der Leitung von Patron und Koch Chris Ott nicht. Will nicht immer eine Garantie sein, wie wir am Vorabend in Lindau erfuhren durften.
Vor unserem Restaurantbesuch nahmen wir
Gute Nachrichten im Naheland!
Markus Buchholz und sein Team haben das Restaurant abends wieder geöffnet.
Angeboten wird die "kulinarische Reise" - ein 7-Gang-Menü. Auf der Homepage ist das aktuelle Menü einsehbar.
Ruhetage sind Dienstag und Mittwoch.
Gute Nachrichten im Naheland!
Markus Buchholz und sein Team haben das Restaurant abends wieder geöffnet.
Angeboten wird die "kulinarische Reise" - ein 7-Gang-Menü. Auf der Homepage ist das aktuelle Menü einsehbar.
Ruhetage sind Dienstag und Mittwoch.
Restaurant Der Kaiserhof - The K
Restaurant Der Kaiserhof - The K€-€€€Restaurant0670794440Hauptstraße 2 - 4, 55452 Guldental
stars -
"Das Restaurant ist wieder geöffnet!" PetraIOGute Nachrichten im Naheland!
Markus Buchholz und sein Team haben das Restaurant abends wieder geöffnet.
Angeboten wird die "kulinarische Reise" - ein 7-Gang-Menü. Auf der Homepage ist das aktuelle Menü einsehbar.
Ruhetage sind Dienstag und Mittwoch.
Geschrieben am 10.01.2024 2024-01-10| Aktualisiert am
13.01.2024
Besucht am 28.06.2023Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
An diesem Sommertag stand Ravensburg, die Stadt der mittelalterlichen Türme, auf dem Programm.
Ein schönes, gepflegtes Städtchen mit noch „richtigem“ Einzelhandel. Also nicht nur Ketten, sondern schöne Geschäfte mit Inhabern hinter dem Tresen und zur Beratung.
Für abends hatte ich bereits vor Urlaubsbeginn in einem verlockenden Restaurant reserviert.
Am späten Mittag stellten wir aber fest, dass wir ohne Zwischenmahlzeit eventuell den Abend nicht erleben.
Am schönen Marienplatz findet sich viel Gastronomie mit schönen Außenplätzen. .
Hier lässt es sich gut aushalten und das bunte Treiben beobachten.
Wir fanden einen freien und schattigen Tisch mit Blick auf den großen Brunnen. Blick zum Brunnen
In einer Holzbox standen Speise- und Getränkekarten, Besteck und Servietten für die Gäste bereit.
Das Restaurant bietet durchgehend warme Küche von 12.00 – 22.00 Uhr, dies kam uns an diesem Tag sehr gelegen.
Wenig später begrüßte uns eine gestandene und sicherlich erfahrene Servicedame.
Sie nahm unsere Wünsche entgegen und flott waren wir mit kalten Durstlöschern versorgt. Alkoholfreies Hefeweizen, 0,5 l - € 4,30 Leibinger Helles/Naturtrüb, alkoholfrei - € 3,80. Ein zweites Helles folgte. alkoholfreie Durstlöscher
Wir sind ja nicht die Biertrinker, aber diese beiden Sorten schmeckten uns ausgezeichnet. BunterMarktsalatmit Rohkost- und Blattsalaten, klein - € 8,20
Den Salat bestellte ich mit Essig-Öl-Dressing. Erfreut war ich über die knackig bunte Mischung, tadellos frisch.
Auch das Dressing schmeckte sehr gut. Bunter Marktsalat
Und klein war der tiefe Salatteller nicht. In den Tiefen fanden sich noch verschiedene marinierte Rohkostsalate.
Darunter ein Krautsalat mit Kümmel. Die Geschmäcker verändern sich tatsächlich im Laufe des Lebens. Früher war mit bei nur 1 Kümmelkorn im Mund das Essen fast vergangen, inzwischen kann ich ihn essen. Freunde werden wir aber nicht. Die schönste Überraschung war ein Löffel des richtig schlotzigen schwäbischen Kartoffelsalates.
Das dazu gereichte Bauernbrot war frisch und schmackhaft. Brot zum Salat
Mit Ute versuchte mein Mann zu verhandeln: Das Kindergericht mit 2 Maultaschen und Kartoffelsalat. Aber da war bei der Biergartenmeisterin überhaupt nichts zu machen, auch nicht gegen Aufpreis.
Da blieb dann nur die Maultaschensuppe - € 7,20.
An diesem heißen Tag wäre sie nichts für mich gewesen. Mein Mann war zufrieden, ich probierte. Eine gut gewürzte klare Brühe, reichlich Maultaschenstreifen. Als zusätzliche Einlage waren Backerbsen enthalten. Maultaschensuppe
Und da schnell und heiß serviert wurde, waren diese auch noch richtig schön knusprig.
Beide Gerichte hatten genau die richtige Portionsgröße um den größten Hunger abzufangen.
Das Restaurant und der Biergarten sind zweckmäßig, schlicht und gepflegt eingerichtet. .
Zahlen wollte ich gerne per EC und die Mitarbeiterin nannte den Betrag. Der kam mir etwas hoch vor, so fragte ich nach dem Beleg.
Es lag wohl schon ein anstrengender Tag hinter ihr, denn nicht sehr freundlich wurde mir gesagt, dass das mobile Gerät erst nach Bezahlvorgang den Beleg ausspuckt. Ja, das gibt es.
Sie fand es auch nicht so prickelnd den Beleg zu holen auf dem dann 2 Espresso (die wir nicht hatten) standen.
Also ging ich zu ihr und sprach sie auf den Fehler an. „Das war keine Absicht“ spuckte es heraus. Hatte ich auch nicht behauptet.
Der Abschied war also nicht herzlich.
Von der Lage und der Küche kann ich das Kupferle empfehlen. Und Launen sind sicherlich auch mal wieder besser.
An diesem Sommertag stand Ravensburg, die Stadt der mittelalterlichen Türme, auf dem Programm.
Ein schönes, gepflegtes Städtchen mit noch „richtigem“ Einzelhandel. Also nicht nur Ketten, sondern schöne Geschäfte mit Inhabern hinter dem Tresen und zur Beratung.
Für abends hatte ich bereits vor Urlaubsbeginn in einem verlockenden Restaurant reserviert.
Am späten Mittag stellten wir aber fest, dass wir ohne Zwischenmahlzeit eventuell den Abend nicht erleben.
Am schönen Marienplatz findet sich viel Gastronomie mit schönen Außenplätzen.
Hier lässt es sich gut aushalten und das... mehr lesen
3.5 stars -
"Kleine Mittagsrast" PetraIOAn diesem Sommertag stand Ravensburg, die Stadt der mittelalterlichen Türme, auf dem Programm.
Ein schönes, gepflegtes Städtchen mit noch „richtigem“ Einzelhandel. Also nicht nur Ketten, sondern schöne Geschäfte mit Inhabern hinter dem Tresen und zur Beratung.
Für abends hatte ich bereits vor Urlaubsbeginn in einem verlockenden Restaurant reserviert.
Am späten Mittag stellten wir aber fest, dass wir ohne Zwischenmahlzeit eventuell den Abend nicht erleben.
Am schönen Marienplatz findet sich viel Gastronomie mit schönen Außenplätzen.
Hier lässt es sich gut aushalten und das
Geschrieben am 10.01.2024 2024-01-10| Aktualisiert am
10.01.2024
Besucht am 27.06.2023Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 190 EUR
Für unseren Ausflug auf die Insel Lindau suchte ich uns das Restaurant Valentin aus und reservierte vor Urlaubsantritt telefonisch. Die Reservierung wurde freundlich entgegengenommen. Auch mein Wunsch, bei schönem Wetter auf der lauschigen Terrasse zu sitzen. Diese entdeckte ich auf der Homepage. Die Terrasse ist Nichtraucherbereich und dies schätzen wir sehr.
Das Restaurant schmückt sich mit hochrangigen Empfehlungen: Michelin, Gault&Millau, Varta, Schlemmer-Atlas, Gusto, Der Feinschmecker, falstaff. Dies würde sicherlich Platz 1 der Restaurantbesuche dieses Urlaubes!
Das wunderschöne Wetter begleitete uns auch an diesem Tag, aber es war nicht mehr so schwül wie am Vortag.
Nach einem schönen Tag in Lindau fanden wir am frühen Abend den Restauranteingang in der Fußgängerzone. Restauranteingang
Zur Terrasse gelangen die Gäste aber über eine ganz enge Seitengasse/Fußweg.
Es dauerte etwas, bis unser Eintreffen bemerkt wurde. Für den Abend waren wir die ersten Gäste.
Eine Servicemitarbeiterin empfing uns und fand glücklicherweise nach einigem Hin und Her unsere Reservierung und wir durften Platz nehmen.
Schatten spenden Bäume, darunter mittig ein imposanter Walnussbaum, und Sträucher. Sitzplätze um den Walnussbaum
Für ein „fine dining“ Restaurant ist der Außenbereich recht rustikal ausgestattet. .
Dass auf Tischdecken verzichtet wurde, störte uns nicht. Die Plätze waren schlicht, aber zumindest mit Stoffservietten eingedeckt. Wir fühlten uns wohl.
Noch wohler fühlten wir uns, als nach doch längerer Wartezeit die Karten gereicht wurden und wir den dringend benötigten Durstlöscher bestellen konnten.
Für das hausgesprudelte Tafelwasser wurde € 6,50 / 1,0 l abgerechnet, eine zweite Flasche folgte.
Wir widmeten uns der Karte. Und nach ca. 15 Minuten erreichte uns auch das Wasser. Gereicht in einer sehr schönen Flasche. Wir meckern ja eigentlich nie über Wartezeiten. Aber wenn (die einzigen) Gäste beim Bestellen sagen, sie seien sehr durstig, dann könnte man schon schneller reagieren.
Nachdem der erste Durst gestillt war, gaben wir unsere Wünsche bei einer weiteren Servicemitarbeiterin auf.
Zum Aperitif 2 Gläser Bodensee Sekt brut, Weingut Schmidt, € 13,00 / 0,1 l. Aperitif
Dazu, vor dem Auftakt unseres Menüs, ein halbes Dutzend frischer Austern - € 29,00.
Vor den Austern erreichte uns eine Flaschenpost aus der Küche. Frisches Weißbrot und dazu eine aufgeschlagene Fichtencreme. Flaschenpost
Fichtensprossensirup (passt gut zu Käse) habe ich schon selbst gemacht. Erfreut und neugierig kosteten die Creme.
Ein Bissen reichte uns beiden. Kennt Ihr noch Omas Fichtennadelbad? Dies fehlte früher wohl in keinem Haushalt und nach einem Bad mit diesem Zusatz roch die ganze Wohnung danach.
Die hier gebotene Creme wäre in der Badewanne erträglicher gewesen. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie man so etwas kreiren und servieren kann. Schaumbad im Mund! Danach zum Glück kein Schaum vorm Maul. Trotz unserer kleinen Bissen hielt sich der seifige Geschmack penetrant am Gaumen fest.
Mit dem puren Brot konnten wir unsere Geschmacksnerven irgendwann beruhigen und auch nochmal den guten sehr guten Sekt genießen.
Dass die Creme fast vollständig unangetastet war, wunderte den Service wohl nicht. Jedenfalls gab es keinerlei Kommentar.
Ein weiterer und „richtiger“ Küchengruß folgte nicht. Wäre aber in diesem Restaurant durchaus vorstellbar gewesen.
Als die Austern serviert wurden, war das Schaumbad im Mund glücklicherweise verschwunden. Feine Austern
Diese erfreuten uns dann doch sehr und waren geschmacklich perfekt.
Zu den Austern wurde noch ein Kännchen mit einer Vinaigrette oder Limettenbutter gereicht. Wir wollten die Austern nur mit Zitrone genießen und somit blieb die Zugabe unangetastet.
Nach den Austern ging es weiter mit dem „Classic’s Menü“, 3-Gänge für 2 Personen zu € 111,00. Menü
Unsere Vorspeise: Wiesenkräuter Tortellini
Die Tortellini entpuppten sich als Ravioli, sei’s drum. Wiesenkräuter-Ravioli
Zwei dünne Ravioli, dekoriert mit frischen Kräutern, schmückten den Teller. Wiesenkräuter-Ravioli
Der Kräutergeschmack war dezent und für ein zartes Mundgefühl sorgte zusätzlich noch geschmolzene Butter.
Ein Glas Wein gönnten wir uns noch zum Hauptgang: 2022er Grauburgunder Kurek, € 5,50 / 0,1 l 2020er Weingut Clauß € 5,50 / 0,1 l
Auf großer und heißer Platte wurde der Saibling in Salzkruste, Kartoffel-Roulade, weißer Spargel, Sauce Choron
serviert. Saibling in Salzkruste
Spargel, Sauce und je 3 angeknusperte Kartoffel-Roulardenscheiben waren bereits auf den vorgewärmten Tellern angerichtet.
Aber zunächst wollte ja der Saibling noch vom Salzmantel befreit werden. Das passende Werkzeug fehlte, wurde geholt und los ging es mit der Entkrustung und dem Filetieren des Saiblings.
Der Saibling hatte seine Wärme dank des Mantels recht passabel gehalten. Die Beilagen hatten inzwischen Tagestemperatur, diese lag glücklicherweise gut über 20 Grad.
Das Fischfilet war zart und fast grätenfrei. Aber der „Showeffekt“ der Salzkruste war das kalte Essen nicht wert.
Die 3 Spargelstangen waren recht weit gegart. Die Sauce Choron hatte inzwischen eine leichte Haut gezogen.
Falls die Sauce tatsächlich hausgemacht und frisch aufgeschlagen war, war davon nun nichts mehr spürbar.
Und die Kartoffelroularden? Frisch gebraten waren sie sicherlich nicht schlecht. Gerollt, vermutlich mit Spinat gefüllt, waren sie nun kühl recht ledrig und einfach kein Genuss mehr.
Zwischendurch fragte auch niemand nach, ob alles schmeckt.
Als unsere Teller abgeräumt wurden, kam ich um die Nachfrage nach unserer Zufriedenheit herum.
Der Weg zu den Toiletten führt nochmals außen um das Grundstück zum Haupteingang des schicken Restaurants. im Restaurant
Es gibt keinen Zugang vom Außenbereich zu den Toiletten.
Zurück am Tisch wartete schon das Dessert auf uns. Das ging dann mal schnell.
Oma Trudel’s Rhabarber-Baiser-Tarte.
Für ein Omadessert war es modern und sehr ansprechend angerichtet. Rhabarber-Baiser-Tarte
Saftiger Biskuit, Erdbeerscheiben und die Baiserhaube. Dazu ein cremiges Erdbeereis und ein Löffel Erdbeersauce.
Das war fein. Süß und trotzdem erfrischend.
Auf weißen Tellern ohne Muster wäre das Dessert besser zur Geltung gekommen.
Die Servicedamen waren an diesem Abend passend zur Gästezahl vertreten. Freundlich, aber mit der Aufmerksamkeit haperte es. Unsere zweite Flasche Wasser mussten wir zweimal anmahnen.
Wir zahlten per EC und machten uns auf den Rückweg nach Sigmaringen.
„Gastwirtschaft aus Leidenschaft, die kein Leiden schafft“ steht auf der Homepage des Valentin. Hat nicht so ganz geklappt und bei den aufgerufenen Preisen wäre uns das Wagnis eines zweiten Besuches zu hoch.
Für unseren Ausflug auf die Insel Lindau suchte ich uns das Restaurant Valentin aus und reservierte vor Urlaubsantritt telefonisch. Die Reservierung wurde freundlich entgegengenommen. Auch mein Wunsch, bei schönem Wetter auf der lauschigen Terrasse zu sitzen. Diese entdeckte ich auf der Homepage. Die Terrasse ist Nichtraucherbereich und dies schätzen wir sehr.
Das Restaurant schmückt sich mit hochrangigen Empfehlungen: Michelin, Gault&Millau, Varta, Schlemmer-Atlas, Gusto, Der Feinschmecker, falstaff. Dies würde sicherlich Platz 1 der Restaurantbesuche dieses Urlaubes!
Das wunderschöne Wetter begleitete uns auch an... mehr lesen
Valentin | Fine Dining auf der Lindauer Insel
Valentin | Fine Dining auf der Lindauer Insel€-€€€Restaurant, Cafe, Biergarten083829839849In der Grub 28a, 88131 Lindau (Bodensee)
3.0 stars -
"Schaumbad im Mund. Und nicht nachvollziehbare Empfehlungen." PetraIOFür unseren Ausflug auf die Insel Lindau suchte ich uns das Restaurant Valentin aus und reservierte vor Urlaubsantritt telefonisch. Die Reservierung wurde freundlich entgegengenommen. Auch mein Wunsch, bei schönem Wetter auf der lauschigen Terrasse zu sitzen. Diese entdeckte ich auf der Homepage. Die Terrasse ist Nichtraucherbereich und dies schätzen wir sehr.
Das Restaurant schmückt sich mit hochrangigen Empfehlungen: Michelin, Gault&Millau, Varta, Schlemmer-Atlas, Gusto, Der Feinschmecker, falstaff. Dies würde sicherlich Platz 1 der Restaurantbesuche dieses Urlaubes!
Das wunderschöne Wetter begleitete uns auch an
Geschrieben am 07.01.2024 2024-01-07| Aktualisiert am
07.01.2024
Nach 47 erfolgreichen Jahren gönnen sich Volker Stützel und seine Frau den wohlverdienten Ruhestand.
Am 3. Januar übergab das Betreiberehepaar den kultigen und sehr gepflegten Idar-Obersteiner Imbiss an die neuen Besitzer. Ein Paar aus der Region.
Schön, dass es hier ohne Leerstand weitergeht.
Die vielen Stammkunden werden dem Imbiss und den neuen Betreibern sicherlich eine Chance geben und die Treue halten.
Nach 47 erfolgreichen Jahren gönnen sich Volker Stützel und seine Frau den wohlverdienten Ruhestand.
Am 3. Januar übergab das Betreiberehepaar den kultigen und sehr gepflegten Idar-Obersteiner Imbiss an die neuen Besitzer. Ein Paar aus der Region.
Schön, dass es hier ohne Leerstand weitergeht.
Die vielen Stammkunden werden dem Imbiss und den neuen Betreibern sicherlich eine Chance geben und die Treue halten.
Stützel Imbiss
Stützel Imbiss€-€€€Imbiss, Take Away0678123041Hauptstraße 572 A, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Der Herr der Pommes macht Schluß. Nahtloser Übergang ist gesichert." PetraIONach 47 erfolgreichen Jahren gönnen sich Volker Stützel und seine Frau den wohlverdienten Ruhestand.
Am 3. Januar übergab das Betreiberehepaar den kultigen und sehr gepflegten Idar-Obersteiner Imbiss an die neuen Besitzer. Ein Paar aus der Region.
Schön, dass es hier ohne Leerstand weitergeht.
Die vielen Stammkunden werden dem Imbiss und den neuen Betreibern sicherlich eine Chance geben und die Treue halten.
Besucht am 26.06.2023Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 60 EUR
Der erste Bodenseeausflug dieses Urlaubes fiel auf den Höhepunkt der Hitzewelle.
Der Punkt, an dem man jeden Schattenpunkt anpeilt. Möglichst mit der Möglichkeit zum Durstlöschen.
Glücklicherweise erwies sich mein Mann als guter Reiseführer. 2021 erkunde er die Region während einer Reha.
So konnten wir die schöne Bodenseestadt ohne unnötige Umwege erkunden.
Am frühen Abend fanden wir in der Altstadt unseren Ankerplatz direkt am Wasser.
Sonnenschutz boten große, stabile Sonnenschirme. Und hier am Wasser wehte sogar ein angenehmes Lüftchen.
Die Terrasse des Hotelrestaurants umläuft an 2 Seiten das gepflegte Haus.
Ein Servicemitarbeiter begrüßte uns freundlich und reichte die Karten. Wenig später nahm er unsere Wünsche entgegen und merkte sich alles ohne jede Notiz. Bewundernswert.
Gerolsteiner Mineralwasser € 6,20
Unsere Weine natürlich vom Bodensee. Müller-Thurgau, trocken, Staatsweingut Meersburg – 0,25 l - € 6,20 Grauburgunder, trocken, Winzerverein Meersburg – 0,25 l - € 6,80
Mit kühlen Durstlöschern wurden wir schnell versorgt.
Auch auf unsere Vorspeise zum Teilen mussten wir nicht lange warten: Antipasti-Variation: Gegrillte Paprika, Zucchini, Aubergine, eingelegte Artischocken, Balsamico-Champignons, Chalkidiki-Oliven - € 8,50. Antipasti Variation
Die üppige Balsamicoschmiererei, an Erdöl erinnernd, stirbt nicht aus. Tat aber dem guten Geschmack der Gemüsevariation keinen Abbruch. Antipasti Variation
Schlicht abgeschmeckt, mit gutem Olivenöl und Balsamico – sehr gut.
Dazu wurde ein Körbchen mit einfachem Baguette serviert.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert. Ein kräftiger Windstoß verlieh der Krönunng aus Rucolasprossen Flügel.
Trotz der Hitze war der Serviceherr sehr reaktionsschnell und verhinderte mit einer galanten Wendung, dass noch mehr Grünzeug die Flatter machte.
So landete mein bestellter Großer gemischter Salat mit gebratenen Honig-Garnelen und Aioli - € 17,90
nahezu vollständig vor mir. Salatteller mit Garnelen
Eine bunte und frische Salatmischung, knackige Paprika, sehr gutes Balsamicodressing.
Die Aioli hätte ich gar nicht gebraucht. Dazu 6 große Garnelen, perfekt saftig und noch leicht glasig gebraten.
Dazu wurde nochmals ein großzügiger Brotkorb gereicht. Dieses Mal dunkles Baguette. Brot zum Salat
Wie zuvor das helle Baguette, sicherlich ein Gastronomie-Aufbackbaguette. Natürlich essbar, aber Brot / Baguette geht besser.
Mehr Schwerkraft, und somit fluguntauglich: Regionale Maultaschen (Metzgerei Seitz, Markdorf), Schmelzzwiebeln, Beilagensalat € 15,20.
Endlich „richtige“ Maultaschen für meinen Mann. Leider standen sie nicht mit dem erhofften Kartoffelsalat auf der Karte. Maultaschen mit Schmelzzwiebeln
Die Maultaschen, gereicht mit würzigem Fleischsud, schmeckten ihm ausgezeichnet. Tolle Füllung mit perfekter Konsistenz. Die Maultaschen wurden auf der Karte angepriesen als „mit der goldenen Medaille ausgezeichnet“. Allerdings wurde nicht benannt, wer die Auszeichnung verlieh.
Die Schmelzzwiebeln wurden ergänzt mit knusprigen Röstzwiebeln, eine schöne Ergänzung.
Der Beilagensalat, war die kleine (und garnelenfreie) Variante meines Salates. Gut gemacht und nix zu meckern. Beilagensalat
Innen erwartet die Gäste ein gediegenes und sehr gepflegtes Ambiente. .
Wir waren sehr zufrieden, hatten einen wunderschönen Platz direkt am Bodensee, der Service war trotz der Hitze freundlich und aufmerksam.
Gerne wieder.
Der erste Bodenseeausflug dieses Urlaubes fiel auf den Höhepunkt der Hitzewelle.
Der Punkt, an dem man jeden Schattenpunkt anpeilt. Möglichst mit der Möglichkeit zum Durstlöschen.
Glücklicherweise erwies sich mein Mann als guter Reiseführer. 2021 erkunde er die Region während einer Reha.
So konnten wir die schöne Bodenseestadt ohne unnötige Umwege erkunden.
Am frühen Abend fanden wir in der Altstadt unseren Ankerplatz direkt am Wasser.
Sonnenschutz boten große, stabile Sonnenschirme. Und hier am Wasser wehte sogar ein angenehmes Lüftchen.
Die Terrasse des Hotelrestaurants umläuft an 2... mehr lesen
Hotel zum Schiff
Hotel zum Schiff€-€€€Restaurant, Hotel, Tagungshotel07532/45000Bismarckplatz 5, 88709 Meersburg
4.0 stars -
"Hitzewelle und ein guter Platz mit Bodenseebrise" PetraIODer erste Bodenseeausflug dieses Urlaubes fiel auf den Höhepunkt der Hitzewelle.
Der Punkt, an dem man jeden Schattenpunkt anpeilt. Möglichst mit der Möglichkeit zum Durstlöschen.
Glücklicherweise erwies sich mein Mann als guter Reiseführer. 2021 erkunde er die Region während einer Reha.
So konnten wir die schöne Bodenseestadt ohne unnötige Umwege erkunden.
Am frühen Abend fanden wir in der Altstadt unseren Ankerplatz direkt am Wasser.
Sonnenschutz boten große, stabile Sonnenschirme. Und hier am Wasser wehte sogar ein angenehmes Lüftchen.
Die Terrasse des Hotelrestaurants umläuft an 2
Geschrieben am 03.01.2024 2024-01-03| Aktualisiert am
03.01.2024
Familie Esposti hat seit vergangenem Jahr eine neue Wirkungsstätte.
Im Stadtteil Idar haben sie in der Fußgängerzonge ein kleines Restaurant übernommen.
Hier sind sie deutlich präsenter als zuvor, abseits gelegen im kleinen Frauenberg.
Reservierung ist dringend zu empfehlen. Das gemütliche und ansprechend renovierte Restaurant
verfügt nur über wenige Sitzplätze.
Familie Esposti hat seit vergangenem Jahr eine neue Wirkungsstätte.
Im Stadtteil Idar haben sie in der Fußgängerzonge ein kleines Restaurant übernommen.
Hier sind sie deutlich präsenter als zuvor, abseits gelegen im kleinen Frauenberg.
Reservierung ist dringend zu empfehlen. Das gemütliche und ansprechend renovierte Restaurant
verfügt nur über wenige Sitzplätze.
stars -
"Neue Wirkungsstätte - Umzug nach Idar" PetraIOFamilie Esposti hat seit vergangenem Jahr eine neue Wirkungsstätte.
Im Stadtteil Idar haben sie in der Fußgängerzonge ein kleines Restaurant übernommen.
Hier sind sie deutlich präsenter als zuvor, abseits gelegen im kleinen Frauenberg.
Reservierung ist dringend zu empfehlen. Das gemütliche und ansprechend renovierte Restaurant
verfügt nur über wenige Sitzplätze.
Geschrieben am 31.12.2023 2023-12-31| Aktualisiert am
31.12.2023
Besucht am 25.07.2023Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 54 EUR
Den ersten kompletten Tag in Sigmaringen nutzten wir zur Stadterkundung inklusive Führung durch das sehr sehenswerte Schloss Hohenzollern.
Für den Abend hatte ich noch von zu Haus einen Tisch in Mengen reserviert. Da kann und will ich mich nicht herausreden: Natürlich gab den Ausschlag für die Reservierung die Lage direkt am See!
Und wieder begleitete uns strahlender Sonnenschein an diesem Tag. Nach kurzer Autofahrt trafen wir am See ein. Der Restaurantparkplatz war schon gut belegt. .
Im Restaurant wurden wir freundlich empfangen. .
Eine Mitarbeiterin begleitete uns nach außen und durften unter den noch freien Tischen auf der Außenterrasse wählen.
Von hier haben die Gäste einen grandiosen Blick über die Zielfinger Seenlandschaft.
Servicekräfte waren ausreichend und aufmerksam im Einsatz.
Zügig wurden wir mit kühlen Getränken versorgt. 1 Mineralwasser, 0,4 l - € 3,40 1 alkoholfreies Pils, 0,33 l - € 3,50 1 Meersburger Spätburgunder Weissherbst, trocken, 0,25 l - € 6,90
Als kleine Vorspeise bestellten wir beide den kleinen Haussalat zu € 5,90.
Die Salate wurden nach kurzer Wartezeit serviert. Vorspeisensalat
So klein waren die Salate gar nicht. Eine bunte, frische Mischung von Blatt- und Rohkostsalaten. Dazu ein leichtes Dressing. Eine gute und erfrischende Vorspeise.
Und noch bevor wir die Vorspeise gegessen hatten, kamen schon die Hauptgerichte. Sahen wir so hungrig aus? Eigentlich hatten wir uns auf einen gemütlichen Abend eingestellt. Bei dem schönen Wetter hoffte Signora Cosentino wohl darauf, den Tisch ein weiteres Mal zu belegen. Auch nachvollziehbar.
Mein Mann hatte sich für die mediterran interpretierten Maultaschen entschieden: Täschle-Teller – kross gebratene Gemüse-Maultaschen, Brokkoli-Röschen, leicht scharfe Paprika-Sahnesauce - € 13,90. Täschle-Teller
Das Servierte sah schon mal sehr appetitlich und reichlich aus. Die halbierten Maultaschen waren richtig kross gebacken. Der Brokkoli hatte noch genau den richtigen Biss. Auch die Paprikasauce war geschmacklich gut und nicht zu schwer.
Alles Geschmackssache. Mein Mann kam aber zu dem Fazit, die Maultaschen lieber klassisch beim Schwaben zu belassen und beim Italiener besser italienische Pasta zu bestellen.
Da hatte ich doch richtig bestellt: Spaghetti Gamberetti – Spaghetti mit Knoblauch, Olio d’Olive extra vergine, Cherrytomaten, Rucola, zarten Krabben und frischem Parmesan - € 14,80. Spaghetti Gamberetti
Gerade italienische Restaurants neigen dazu, Garnelen fälschlicherweise als Scampi anzupreisen. Auf dieser Speisekarte die Untertreibung. Keine Krabben, sondern mittelgroße saftige Garnelen begleiteten die Spaghetti.
Diese perfekt al dente serviert. Der Sud war leider tomatisiert, nur das angekündigte Olivenöl und Cherrytomaten hätten mir besser gefallen.
Beide Hauptgerichte wurden inzwischen um je € 1,00 erhöht. Ob die Preise ab Januar nochmals angehoben werden?
Nach nur 1 Stunde waren wir mit unserem Abendessen durch, wurden freundlich verabschiedet und die nächsten Gäste kaperten unseren Tisch (der vorher abgeräumt und abgewischt wurde).
Die Wertung für das Ambiente bezieht sich auf die über dem See gelegene Terrasse. Aber auch der Innenraum ist gepflegt und einladend. Restaurant, Terrasse und WC befinden sich alle auf einer Ebene. Ins Restaurant sind ein paar Stufen zu überwinden.
Das Beste kommt zum Schluss und der restliche Abend nahm seinen Lauf. Wirklich zufällig lag die Badetasche noch im Auto! Die wenigen Badegäste waren alle weg und ich hatte den Zielfinger See ganz für mich alleine. Ein See für mich
Den ersten kompletten Tag in Sigmaringen nutzten wir zur Stadterkundung inklusive Führung durch das sehr sehenswerte Schloss Hohenzollern.
Für den Abend hatte ich noch von zu Haus einen Tisch in Mengen reserviert. Da kann und will ich mich nicht herausreden: Natürlich gab den Ausschlag für die Reservierung die Lage direkt am See!
Und wieder begleitete uns strahlender Sonnenschein an diesem Tag. Nach kurzer Autofahrt trafen wir am See ein. Der Restaurantparkplatz war schon gut belegt.
Im Restaurant wurden wir freundlich empfangen.
Eine Mitarbeiterin begleitete... mehr lesen
Haus am See | Restaurant & Café
Haus am See | Restaurant & Café€-€€€Restaurant, Cafe075769625839Sigmaringendorfer Str. 7, 88512 Mengen
4.0 stars -
"Traumhafte Lage beim flotten Italiener mit schwäbischem Einschlag!" PetraIODen ersten kompletten Tag in Sigmaringen nutzten wir zur Stadterkundung inklusive Führung durch das sehr sehenswerte Schloss Hohenzollern.
Für den Abend hatte ich noch von zu Haus einen Tisch in Mengen reserviert. Da kann und will ich mich nicht herausreden: Natürlich gab den Ausschlag für die Reservierung die Lage direkt am See!
Und wieder begleitete uns strahlender Sonnenschein an diesem Tag. Nach kurzer Autofahrt trafen wir am See ein. Der Restaurantparkplatz war schon gut belegt.
Im Restaurant wurden wir freundlich empfangen.
Eine Mitarbeiterin begleitete
Geschrieben am 31.12.2023 2023-12-31| Aktualisiert am
31.12.2023
Seit fast 30 Jahren besteht das Berghotel Kristall im Stadtteil Idar.
Vor wenigen Jahren wurde der Betrieb an die Söhne übergeben und umfassend und sehr ansprechend renoviert.
Abseits, in traumhafter Lage und ebensolchem Blick, auf einer Anhöhe gelegen.
Der ruhesuchende Gast ist hier perfekt aufgehoben. Auch für Feierlichkeiten ist die Lage des Hotels perfekt.
Vor rund 20 Jahren war ich hier zum ersten Mal zu Gast. Die Gastfreundlichkeit fehlte mir, also blieb es bei einem Besuch.
Nach der Übernahme wurde das Restaurant neu strukturiert. Burger, Pasta, Pizza, Flammkuchen… bekommt man überall. Es lockte uns also nicht auf den „Berg“.
Restaurantangebot und Bar wurden auf junges Publikum ausgelegt. Aber die Hotelgäste sind wohl überwiegend im erfahrenen Lebensalter. Mit der Hotelauslastung sei man auch zufrieden.
Für mich wäre die mangelnde Restaurantakzeptanz so erklärbar: Das junge Publikum zieht es nicht in diese Lage. Es viel zu abseits gelegen. Und wenn man nach dem Burger noch Cocktails genießen will, sollte man das Auto stehen lassen. Und der Fußweg in die Stadt zieht sich.
Ende des Jahres waren mein Mann und ich nun mit einer Gruppe im Kristall zu Gast.
Kurz zuvor die Bekanntgabe in der Tageszeitung und auf facebook: Das Restaurant schließt zum Jahresende!
Auf facebook kann man das Jammern nachlesen. Im Detail werden die Teuerungen des Lebens aufgeführt.
Diese treffen aber nicht nur das Kristall.
Bei unserem Endzeitbesuch 2023 fehlte es sehr an Freundlichkeit. Die junge Dame im Service hatte hoffentlich nur an diesem Abend so schlechte Laune, die teils schnippischen Antworten auf freundliche Fragen machten unserer Runde keinen Spaß.
Das Essen war ok. Ein frischer Beilagensalat mit sehr gutem Dressing, serviert im Weckglas. Pasta mit (sehr wenigen) Steinpilzen. Beim Pulled Pork Burger überzeugte die Fleischqualität nicht, war aber ok. Die servierten Pizzen unserer Tischnachbarn sahen gut aus und wurden auch gelobt.
Nach dem Zahlen wurde mir auf Nachfrage der Beleg ausgedruckt. Leider waren auf dem Beleg nur unsere Getränke (versehentlicher Irrtum?). Bezahlt haben wir natürlich auch die Speisen.
Für den weiterlaufenden Hotelbetrieb, Brunchtermine und Events wünsche ich alles Gute… und gute Laune!
Seit fast 30 Jahren besteht das Berghotel Kristall im Stadtteil Idar.
Vor wenigen Jahren wurde der Betrieb an die Söhne übergeben und umfassend und sehr ansprechend renoviert.
Abseits, in traumhafter Lage und ebensolchem Blick, auf einer Anhöhe gelegen.
Der ruhesuchende Gast ist hier perfekt aufgehoben. Auch für Feierlichkeiten ist die Lage des Hotels perfekt.
Vor rund 20 Jahren war ich hier zum ersten Mal zu Gast. Die Gastfreundlichkeit fehlte mir, also blieb es bei einem Besuch.
Nach der Übernahme wurde das Restaurant neu strukturiert.... mehr lesen
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"Im Restaurant sind ab morgen die Lichter aus" PetraIOSeit fast 30 Jahren besteht das Berghotel Kristall im Stadtteil Idar.
Vor wenigen Jahren wurde der Betrieb an die Söhne übergeben und umfassend und sehr ansprechend renoviert.
Abseits, in traumhafter Lage und ebensolchem Blick, auf einer Anhöhe gelegen.
Der ruhesuchende Gast ist hier perfekt aufgehoben. Auch für Feierlichkeiten ist die Lage des Hotels perfekt.
Vor rund 20 Jahren war ich hier zum ersten Mal zu Gast. Die Gastfreundlichkeit fehlte mir, also blieb es bei einem Besuch.
Nach der Übernahme wurde das Restaurant neu strukturiert.
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Psst… großes Geheimnis als Überraschung für meinen angeheirateten Burgenfan.
Die Bestätigung des Restaurants ließ nicht auf sich warten. Und gut organisiert, es folgte auch noch eine Erinnerung.
Varta, Michelin, Schlemmer-Atlas, Gault&Millau, Gusto… an Empfehlungen mangelt es dem Restaurant unter der Leitung von Patron und Koch Chris Ott nicht. Will nicht immer eine Garantie sein, wie wir am Vorabend in Lindau erfuhren durften.
Vor unserem Restaurantbesuch nahmen wir uns ein paar Stunden Zeit um die Stadt der Türme zu erkunden.
Von Ravensburg waren wir sehr angetan.
Gegen Abend lösten wir unser Auto in der Tiefgarage aus und fuhren hoch zur Veitsburg. Kilometer waren wir an diesem Tag genug gelaufen. Und oben auf der Veitsburg standen den Restaurantgästen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Wir waren früh genug dran, so konnten wir vor dem Abendessen die tolle Aussicht über Ravensburg zu genießen.
Der große Biergarten mit Selbstbedienung wird ebenfalls vom Restaurant Tian betrieben. Inklusive Traumaussicht.
Zur vereinbarten Zeit betraten wir das Restaurant und wurden sofort herzlich begrüßt.
Und vor die erste Entscheidung gestellt: Nehmen wir in dem sehr ansprechend gestalten Restaurant oder am Außenfreisitz Platz nehmen?
Die Schwenkfenster im Restaurant waren weit geöffnet, es war fast wie draußen zu sitzen und die Aussicht grandios. Ein Raum zum Ankommen und Wohlfühlen.
Das Restaurant ist weitgehend barrierefrei. Die Toiletten befinden sich auch im Erdgeschoss.
Wir entschieden uns trotzdem draußen Platz zu nehmen. Das waren wir dem tollen Wetter schuldig.
Die Planung zur Außengestaltung läuft. Noch wurde hier, insbesondere beim Bodenbelag, noch etwas improvisiert.
Die Bestuhlung bequem, die Tische fein mit gestärkten Tischtüchern, Stoffservietten und frischen Blumen eingedeckt.
An diesem Abend waren zwei Servicedamen im Einsatz, darunter Frau Ott. Sie entschuldigte sich, sie sei noch nicht so lange im Service tätig. Wenn aber Empathie, viel Aufmerksamkeit und ehrliche Freundlichkeit uns als Gäste umsorgen, dann ist der Service für uns perfekt.
Die Karten gereicht, erste Getränkewünsche abgefragt. Dazu eine top Beratung um unseren Aperitif zu finden.
3 Menüs, darunter ein höchst interessantes veganes Menü, wurden angeboten. Und zusätzlich ein Kindermenü.
Die Durstlöscher erreichten und schnell.
Teinacher Mineralwasser á € 7,00 / 0,75 l. Eine zweite Flasche folgte.
Auch ein erster feiner und erfrischender Küchengruß wurde serviert.
Ein Blumengruß in knuspriger Waffel mit feiner Füllung.
Der Empfehlung zum Marito Verde, € 10,00, konnte ich als Kräuterhexe nicht widerstehen. Ein Kräuterlikör mit Prosecco, Soda, Gurke und Limette. Fast genau mein Geschmack, aber noch immer etwas zu süß. Ein zusätzlicher Schuss Mineralwasser und ich hatte meinen perfekten Aperitif.
Mein Mann fragte nach einem alkoholfreiem Aperitif und vertraute auf Frau Otts Tipp: „Erfrischender Kombucha“ mit dunklen Beeren, Minze und Soda - € 5,00.
Der Kombucha kam aus einer kleinen regionalen Manufaktur. Leider habe ich sie mir nicht notiert. Dieser kreative Aperitif war so erfrischend und gut, dass wir ihn seitdem zu Hause gerne „nachbauen“.
Bei unserer Menüwahl gingen wir nicht ganz konform. Mein Mann entschied sich für 3 Gänge zu € 75,00 und ich für 4 Gänge zu € 90,00 aus dem Menü „Atelier Tian Klassiker“. Kein Problem und sehr freundlich war, dass mein Mann den Hauptgang tauschen konnte.
Die Küche grüßte weiter, und zwar ordentlich!
Knuspriges Burrito mit geschmortem Ochsenherz
Tempurateig mit gefüllt mit Guacamole und Lachs mit einem Tupfen Zitruscrème (war es Kalamansi?).
Sommerrollen mit knackiger Gemüsefüllung und würziger Seam-Misosauce.
Damit nicht genug. Hinzu kam noch ein Tablett mit luftigem frischen Weißbrot, Meersalz und Olivenöl.
UND: Einem Glasbecher heißer Ochsen-Jus! Das Brot und diese Sauce – mehr hätte es (fast) nicht gebraucht.
Danach hatten wir keinen Zweifel mehr an der Küchen-Handwerkskunst des Tian! „Mollig im Mund“ schrieb der geschätzte GastroGuide-Kollege Tischnotizen, an den ich in diesem KOSTbaren Moment gerne dachte.
Ein buntes Gaumenfeuerwerk, dessen facettenreiche Details ich mir leider schon vor Ort nicht alle merken konnte. Ich könnte mich auch herausreden: Die Aromen raubten mir die Sinne! Eine beeindruckende Kreativität zum Auftakt!
Nach einem weiteren angenehmen Plausch mit Frau Ott und sehr guter Weinberatung samt angebotenem Probeschluck waren wir uns auch über die Weine einig.
2021er Grauburgunder, Weingut Hornstein, € 14,00 / 0,2 l.
2021er Spätburgunder Rosé feinherb, Fritz Ekkehard Huff, € 7,00 / 0,1 l. Hier folgte noch eine Nachbestellung.
Das Menü startete mit:
Gerauchter Bodenseeaal I Kräuteremulsion I Gurkenrelish & Sorbet I grüner Spargel I Bronzefenchel
Schon die Präsentation dieser Speise zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.
Ich bin immer wieder fassungslos, dass es doch Restaurantbesucher gibt, die den Speisen und der Darreichung keinerlei Aufmerksamkeit entgegenbringen. Das ist einfach nur schade und respektlos gegenüber der Küche.
Der Aufbau dieser Vorspeise war bis ins Detail durchdacht. Auf der Kräuteremulsion ein Spargelgelee, dann knackiges „Spargelstäbchenmikado“. Der Bodenseeaal war auf einem knusprigen Teigtablett platziert, gekrönt mit würzigem Gurkenrelish und Bronzefenchel. Die kombinierten Texturen perfekt in Szene gesetzt!
Der Aal war angenehm mild geräuchert und butterzart. Angenehm bei der sommerlichen Hitze die Mitspieler aus Gurke und grünem Spargel. Sehr fein abgestimmt, besonders gefiel mir natürlich das erfrischende Gurkensorbet.
Petra Ott und die Restaurantleiterin ergänzten sich perfekt. Immer die Frage nach unserer Zufriedenheit und Abstimmung der gewünschten Pausen zwischen den Gängen.
Im Restaurant fanden sich am Abend weitere Gäste ein. Wir blieben außen die einzigen Gäste, wurden aber nie vergessen.
Weiter ging es mit einem Klassiker:
Tatar von Dry aged Rind I Crème fraîche I Kresse I Brioche
Das Tatar, in der Stadt der Türme als Turm präsentiert, war nur dezent gewürzt. Gut so, denn der Eigengeschmack dieser Fleischqualität stand für sich alleine. Stimmig, schmackhaft und hübsch dazu die grünen Begleiter: Feldsalat, Erbensprosse und Blutampfer. Das Broiche frisch angeröstet. Auf der Crème fraîche fand sich noch gehobeltes gebeiztes Eigelb.
Perfekt auch der nächste Gang:
Jakobsmuschel I Ofenkartoffel I Kaviar I Kopfsalatsauce
In der warmen Kopfsalatsauce durften die glasig gegarten Jakobsmuscheln ihr letztes Bad nehmen. Eine für uns neue und kreative Kombination. Mit einer nicht kleinlichen Portion Kaviar. Diese wurde von milchigen Scheiben bedeckt.
Was war das? Interessant, nicht zuzuordnen, neu. Wir separierten und sezierten: Kartoffel! Unverkennbar, unverfälscht. Ich fragte nach und wenn ich es mir richtig gemerkt habe, wurden die zarten, geleeartigen Scheiben aus der Kartoffelstärke herausgearbeitet.
Die würzigen Kapuzinerkresseblätter als Topping konnten mit ihrer natürlichen Schönheit punkten.
Getrennte Hauptgänge für uns. Mein Mann ist für Wild selten zu begeistern.
Für mich also
Rehrücken I Portweinjus I Pfifferlinge I Sellerie I Preiselbeeren I Erbse I Williamskartoffeln
Wieder wunderschön angerichtet.
Die Hauptdarstellerin sah schon mal nach perfektem Gargrad aus, das war auch so. Butterzartes Fleisch mit harmonischem Wildgeschmack. Dazu wieder eine ganz wunderbare einreduzierte Jus. Kurz nach dem Servieren wurde diese auch noch in einer kleinen Sauciere nachgereicht.
Die verspielten Beilagen wieder kreativ. Besonders der Sellerie hatte seinen verdienten Auftritt in unterschiedlichen Texturen: Als Crème, abgeflämmter Würfel und Chip. Die Pfifferlinge in bester Qualität. Auch die Preiselbeeren gefielen mir ausgesprochen gut. Beerig pur, nicht so „marmeladig“.
Mittig platziert die birnenförmige krosse Kartoffelkrokette mit ihrem zarten Innenleben. Farbtupfer gaben hier Frühlingszwiebelringe. Ich war begeistert…
… und trotzdem neidisch auf das alternative Hauptgericht meines Mannes:
In Tempura gebackene Bananenblüte, Hülsenfrucht-Curry, Salat von Papaya, Mango & Koriander, Hafer-Sour-Cream, Naan-Brot.
So sehen kreative vegane Gerichte aus! Und sie können so unglaublich gut schmecken, dass man überhaupt nichts vermisst. Die servierte bunte Vielfalt überzeugte komplett. Die unterschiedlichen Aromen waren ergänzten sich sehr gut.
Hauptdarsteller hier ohne Zweifel die im Tempurateig goldgelb ausgebackenen Bananenblüten. Und diese sind auch noch gesund, reich an Ballaststoffen und Eisen.
Gut abgeschmeckt und vielfältig das Hülsenfrucht-Curry. Ganz anders, pikant abgeschmeckt, der fruchtige Salat mit frischem Koriander. Das hausgebackene Naan-Brot war das beste, dass wir je kosteten. Auch die Sour-Cream war eine feine Ergänzung, für meinen Mann aufgrund der anderen Begleiter aber verzichtbar.
Nach unseren wunderbaren Hauptspeisen konnten wir die Aussicht mit einem wunderschönen Sonnenuntergang genießen.
Sicherlich unverzeihlich, aber wir verzichteten auf das Dessert. Wir waren zu gut gesättigt.
Ein Espresso, € 1,50, durfte aber noch sein.
Das Beste kommt zum Schluss: Ganz ohne süßen Abschluss wollte man uns nicht von der Burg abziehen lassen. Chris Ott fand die Zeit uns sein „Happy End“ persönlich zu servieren.
Ein unheimlich sympathischer und bodenständiger Mann. Ruckzuck waren wir in einen angeregten lockeren Plausch verfallen. Zum Glück fanden die süßen Häppchen noch rechtzeitig den Weg zu unseren Geschmacksnerven. Denn 2 Pralinen waren fruchtig mit Eis gefüllt.
Unser Platz 1 dieses wunderschönen Sommerurlaubes!
Unser Dank gilt Chris und Petra Ott sowie natürlich dem Team.
Wir sind uns sicher, Ravensburg schnellstmöglich nochmal zu besuchen. Und dann sehe ich gar keinen Grund, etwas Neues auszuprobieren. Außer neue Gaumenfreuden im Atelier Tian und danach eine fußläufige Bleibe in Ravensburg um auch „das betreute Trinken“ zum Menü bestellen zu können.
Wir wünschen alles Gute und weiterhin Erfolg!