1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 394 Bewertungen 683862x gelesen 7787x "Hilfreich" 7585x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 19.08.2016 2016-08-19| Aktualisiert am
19.08.2016
Besucht am 17.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 128 EUR
Familie Bollants hat in den letzten Monaten sehr sehr viel Geld in Hand genommen, um das BollAnts "in Schuss" zu bringen. Bei unserem letzten Besuch war es aber (leider) des Guten ein bisschen zu viel, ich muss heute noch schmunzeln als ein Sprengstoffmeister mit irrer Gestik zu mir gerannt ist und mich bat aus dem Pool zu steigen, die letzte Sprengung habe eine Starkstromleitung Richtung Schwimmbad offen gelegt. Neben der 50% Erlass Entschädigung, gab es als kleines Schmankerl noch einen Gutschein für 2 Personen/ eine Übernachtung inkl. Frühstück im neuen Gästehaus Halenberg obendrauf. Laut Homepage " Unser neues Gästehaus Halenberg in der Hauptanlage im Park vereint Jugendstil mit Moderne: Alle Zimmer mit antiken Möbeln, original Hästens-Betten, Südbalkon und direktem Zugang zum SPA-Bereich".
Da meine Frau und ich diese Woche Urlaub haben, haben wir im Vorfeld, in der Hoffnung dass so langsam alle Arbeiten beendet sind, für eine Nacht reserviert. Die Fahrt ins Bollants haben wir im Nachhinein nicht bereut, obwohl es im Vorfeld Grund für Diskussionen gab. Meine Frau wollte einen Tisch im ein Michelin Stern ausgezeichnete Jungborn, welches mit einem Überraschungsmenü am Mittwoch und Donnerstag Abend, 4-5 Gänge für 68 Euro wirbt. Laut Service war aber für Mittwoch das Jungborn komplett voll, wir waren aber die ersten auf der Warteliste (??). Meine Frau fragte also letztes WE nach, ob eine Stornierung rein kam. Allerdings bekamen wir die Antwort, dass wegen erneuten Renovierungsarbeiten und gleichzeitigem Verlängern des Jungborn-Betriebsurlaubes es nicht möglich sei im Jungborn zu essen. Man bat uns ein 3 Gang Alternativ-Menü im Hotel eigenen Hermannshof an, welches auch für nicht Hotelgäste ala Card Gerichte und Menüs anbietet.
Im neusten Vartaguide erhält der Hermannshof zwei Diamanten, die Menüs beginnen laut Guide ab 45 Euro. Nachdem wir unser Zimmer bekamen (um Punkt 15 Uhr und keine Minute vorher) ging ich an die Rezeption, ich wollte wissen was wohl die Gäste des Bollants am Mittwochabend ein schmeißen konnten. Allerdings erntete ich nur Achselzucken. Den Tipp von mir, den Gästen vielleicht als Menü-Info an der neu gestalteten Rezeption einen Aushang zu schenken, stieß nur auf Taube Ohren. Gut, also ließen wir uns überraschen.
Wir schlenderten am Abend Richtung Hermannshof, aber den Durchgang vom Pool bzw vom Außenbereich gibt es nicht mehr. Im Bollants gibt es viele neue Mauern, Durchgänge, jetzt kann jeder Gast von jedem Haus in jedes x beliebige laufen (ohne nass zu werden), vom Hallenbad zu unserem Zimmer waren es aber leider über 350 Schritte .. wir sind aber jetzt bei holidaycheck sondern bei GG, ich bewerte den Abend im Hermannshof. Außenbereich Hermannshof
Wir werden sehr nett und freundlich begrüßt, im Augenwinkel erkenne ich den gepflegten, äußerst attraktiven Herrn mit den dunklen Haaren. Ihn kennen wir noch von letztes Jahr, auch an Frau Helzle, die immer Zeit für einen kurzen Smalltalk hat, erinnern wir uns sehr gerne. Sie hat uns vor einem Jahr mit Weintipps sehr gut beraten. Wir waren also gut aufgehoben.
Wir nahmen einen Tisch im hinteren Eck, schön an der kühlen Fachwerkmauer. Leider sind während des Abends immer wieder Hotelgäste mit nassen Haaren und Bademäntel durch die Tische und hoch die Treppe in die Zimmer. Das hätte man irgendwie besser lösen müssen, aber gut. Wir bekommen die Menükarte, als Hauptgang gibt es Loup de Mer, als Vorspeise Rindertartar, als Dessert irgendwas mit Himbeeren. Ich frage nach, ob es eine Alternative zum Wolsbarsch gibt. Die Küche hätte noch Perlhuhnbrust im Angebot, aber ich hatte auch darauf keine Lust (ich bin nicht so der Geflügel Fan), mir wurde dann ein Kalbsrückensteak angeboten. Perfekt !!
Wir bekommen die Weinkarte gereicht, viele Weinchen aus dem Gebiet der Nahe, einige einheimische von benachbarten Reben. Die meisten 0,1er Weine kosten zwischen 5 und 7 Euro, das Viertel das doppelte. Mir fiel von den geschlossenen Flaschen gleich ein sommerlicher Cuvee ins Auge, vom Weingut Diehl. Er war noch vorrätig, also nahmen wir davon eine Flasche (der war leider viel zu schnell leer).
Als Gruß aus der Küche bekommen wir eine kleine Scheibe dunkles Brot mit einem Dip darauf, der Abend konnte beginnen. Als zweiten Gruß bekommen wir drei verschiedene Brotsorten, dazu gesalzene Butter sowie ein Kräuter-Frischkäse. In der Zwischenzeit wurde uns Wasser mit Kohlensäure (0,7 für 7 Euro autsch) sowie ein Weinkühler mit Weinflasche serviert. Die sehr aufmerksamen Kellner gossen den ganzen Abend Wein und Wasser nach, die Gerichte werden mit einem Tuch serviert, das Besteck vor jedem Gang ausgetauscht. Allerdings gab es für meine Frau bei ihrem Fisch kein Fischmesser, das sollte eigentlich nicht passieren. Es kommt der erste Gang: Rindertartar mit Sauerrahmouse und Erbsen-Allerlei: Tartar vom Rind mit Erbsen Allerlei
Noch bevor ich ein Bild machen konnte, stand schon Frau Helzle mit einem Schmunzeln und einem XXL Pfefferstreuer neben unserem Tisch und pfefferte uns richtig ein. Angerichtet war das Gericht sehr ambitioniert, die Erbsen hatten einen schönen Biss, das Sauerrahm-Mouse war ebenfalls sehr sommerlich leicht. Das Tartar erinnerte mich an das Tartar vom Edeka aus der Frischhaltefolie. Die Konsistenz war für "selbst gemacht" viel zu fest, allerdings stand "selbst gemacht" auch nicht in der Karte. Wo kein Kläger da auch kein Richter. Der Weißburgunder-Grauburgunder-Riesling Cuvee hatte allerdings mit dem Tartar zu kämpfen, gerade der Pfeffer machte ihm zu schaffen, allerdings für den Rest des Abends war er ein sehr netter sommerlich frischer Begleiter, Weißburgunder-Grauburgunder-Riesling Cuvee
die 31 Euro waren gut angelegt.
Danach wurde zeitgleich der Loup de Mer auf Kerbelrisotto serviert, ich bekam mein Kalbsrückensteak, ebenfalls auf Kerbelrisotto, allerdings hatte ich eine andere Sauce: Loup de Mer mit Kerbelrisotto
Der Wolfsbarsch war super saftig und ansprechend angerichtet. Auf einer Ebene mit dem Fisch im Karlbacher und bei Norbert Dobler. Ganz großes Kino, das Risotto super schluchzig, leichter Biss, hervorragend abgeschmeckt. Die Sauce dazu ein "Träumchen". Kalbsrückensteak mit Kerbelrisotto
Mein Rückensteak vom Kalb war (leider) total durch gebraten, allerdings tat das dem Geschmack keinen Abbruch. Das Fleisch sehr gut gewürzt, aromatisch, saftig. Das Risotto ebenfalls ganz großes Kino, die Sauce bei mir war wohl eine aufgeschlagene Rahm-Kalbs-Brühe, passte natürlich wie die bekannte Faust aufs Auge. Am Ende dieses Ganges bestellten wir nochmals Brot nach und tunkten die Stücke in die restliche Sauce, das muss einfach sein.
Zu guter Letzt gab es Himbeere-Claufotis (ich hoffe ich schreibe das richtig), ich musste googeln, angeblich ein runder fluffiger Kuchen der dem Pfannenkuchen ähnelt. Angerichtet war das Dessert spektakulär: Himbeere Clafoutis mit Rhabarber und Mascorpone-Eis
Geschmeckt hat es bombastisch gut. Das Mascarpone Eis dem Paccojet geschuldet, besser geht es nicht. Schön Cremig, leichter Schmelz, der Rhabarber bzw das Rhabarber Chutney wurde wohl leicht gesüßt eingekocht, so dass der Rhabarber nur ein Tick Säure hatte, genau richtig um dem Dessert den nötigen Feinschliff zu geben.
Fazit:
Mit jeweils 40 Euro für das 3 Gang Menü macht man im Hermannshof sicherlich keine Schnäppchen, das würde aber auch nicht in das Bollants"Gesamtbild" passen. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Am Nachbartisch hatte die 8 jährige Tochter eine Louis Vuitton Tasche dabei, da hätte sie sich fast reinlegen können, so groß war die. Ihr 5 jähriger Bruder hatte ebenfalls Lacoste Schuhe, Polo Shirt und natürlich eine Kinder Bogner Hose an. "Streut Kaviar unter das Volk, damit der Pöbel ausrutscht " Wir kommen wieder ;-))
Familie Bollants hat in den letzten Monaten sehr sehr viel Geld in Hand genommen, um das BollAnts "in Schuss" zu bringen. Bei unserem letzten Besuch war es aber (leider) des Guten ein bisschen zu viel, ich muss heute noch schmunzeln als ein Sprengstoffmeister mit irrer Gestik zu mir gerannt ist und mich bat aus dem Pool zu steigen, die letzte Sprengung habe eine Starkstromleitung Richtung Schwimmbad offen gelegt. Neben der 50% Erlass Entschädigung, gab es als kleines Schmankerl noch einen... mehr lesen
Restaurant Hermannshof
Restaurant Hermannshof€-€€€Restaurant0675193390Felkestr. 100, 55566 Bad Sobernheim
4.5 stars -
"Der Hermannshof mausert sich langsam zu einem sehr guten Restaurant im Hotelkomplex Bollants, für uns sogar mehr als eine Alternative zum "Jungborn"" DaueresserGK0712Familie Bollants hat in den letzten Monaten sehr sehr viel Geld in Hand genommen, um das BollAnts "in Schuss" zu bringen. Bei unserem letzten Besuch war es aber (leider) des Guten ein bisschen zu viel, ich muss heute noch schmunzeln als ein Sprengstoffmeister mit irrer Gestik zu mir gerannt ist und mich bat aus dem Pool zu steigen, die letzte Sprengung habe eine Starkstromleitung Richtung Schwimmbad offen gelegt. Neben der 50% Erlass Entschädigung, gab es als kleines Schmankerl noch einen
Geschrieben am 18.08.2016 2016-08-18| Aktualisiert am
18.08.2016
Besucht am 18.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 15 EUR
Frisches Hack fischte unser Fischers Fritz und zwar in Form von Hackbraten !!
Wir sind auf der Rückreise vom BollAnts in Bad Sobernheim. Wie letztes Jahr auch, haben wir auf der Rückfahrt halt in Bad Kreuznach gemacht. Ich bin gerne hier, eine Ex Freundin von mir wohnte und wohnt wohl noch dort. Damals wir heute war ich gerne in der Kurstadt, schon auf der Herfahrt ins Bollants`s haben wir in der Kuranlage Bad Kreuznach geparkt und dort ein himmlisches Frühstück genossen (ich werde noch berichten).
Die Brückenhäuser aus dem 15. Jahrhundert auf der Alten Nahebrücke sind das Wahrzeichen der Stadt Bad Kreuznach, vor gut eineinhalb Jahren war da eine große Baustelle, am heutigen Tag waren wieder Bagger zu sehen, Bauarbeiter werkelten rum. Vorab waren wir noch in der Neustadt, das mittelalterlich geprägte Viertel der Stadt am Fuße der Kauzenburg auf dem westlichen Naheufer mit seinen vielen Gaststätten, das heute die ältesten noch bewohnten Bauten der Stadt beherbergt.
Gestern Abend haben wir auf dem Balkon schon die ein oder andere Alternative im Handy gesucht, immer wieder stolperten wir über die Braun und Röth Gastro, derer gehören mittlerweile 5 Locations in Bad Breuznach u.a. das benachbarte Körnchen (hier war aber leider alles belegt), das Kurhaus und das Fritz. Das Fritz bzw die Schirmbar ist genau auf der gegenüberliegenden Seite der Nahe, zu erreichen über die neu renovierte "Alte Nahebrücke", auf der Brücke gehts scharf links runter.
Meine Frau erzählte mir beim Begehen der Brücke, das ich beim letzten Besuch beinahe in ein Bistro gegangen wäre, weil es damals als Tagesangebot "Hacksteak mit Bratkartoffeln gab" mittlerweile nach Hack Norris bekanntem Welterfolg "Alles wird aus Hack gemacht" bestimmt bis Timpuktu bekannt. Und BÄHHMM : Was gab es heute im Fritz als Tagesessen ? :
"Das gibt`s ja gar nicht" der O Ton meiner Frau, sie musste lachen. Wir hatten dazu noch Glück, direkt an der Nahe war im hinteren Terrassenbereich ein kleiner Tisch frei:
Wir saßen dann direkt am Wasser, eine Bedienung brachte die Karten, wir schauten zuerst auf die Getränke und mussten schlucken. Cola 0,2 2,60 und Cola 0,4 für 4,20 sind keine Preise die Gäste freuen. Meine Frau überlegte lang, als ich ihr ein Vorschlag machte. Hefe alkoholfrei mit Kirsche, quasi ein Kirschweizen aber halt alkoholfrei. Stand nicht in der Karte wurde aber so gemacht und am Ende wurde das 0,5er Getränk, dass meiner Frau spitzen mäßig schmeckte mit lediglich 3,90 boniert. Gewusst wie !! Bei mir sollte es ebenfalls für 3,90 ein Hefe (hell) vom Fass sein und das war Gott sei dank nicht so hell wie ein klarer Apfelsaft, sondern hatte richtig Trübung und einen guten Geschmack.
Einen Hammer Geschmack hatte jeweils unsere Essen, meine Frau und ich bestellten uns ein Gericht zusammen, da wir noch leicht satt vom sensationellen BollAnts Frühstück waren. Einmal das Tagesgericht bitte:
Lecker Hacksteak mit Pfefferrahmsauce und Bratkartoffeln. Die Bratkartoffeln hatten eine schöne Kruste, schmeckten überhaupt nicht fettig, sondern schön nach Butter. Außerdem waren sie sehr gut gewürzt, mit Oregano, Salz und Pfeffer. Der Speck war da das i Tüpfelchen, das gab noch schön Geschmack ab und außerdem hatte man beim Beißen noch etwas mehr Crunch. Das Hacksteak war tadellos, gemacht mit aufgeweichten Semmeln, glasierten Zwiebelchen und nur feiner Würzung. Die Pfefferrahmsauce war nicht zu pfeffrig dominant, das passte alles so gut zusammen, das ich beim Essen die Maximalanzahl der Sterne vergebe.
Ob es innen noch Plätze gibt weiß ich nicht, aber die Tische am Wasser hatten genug Platzabstand, so dass wir von den Nachbargesprächen überhaupt nichts mitbekommen haben, daher verdiente 4 Sterne im Gesamtschnitt.
Frisches Hack fischte unser Fischers Fritz und zwar in Form von Hackbraten !!
Wir sind auf der Rückreise vom BollAnts in Bad Sobernheim. Wie letztes Jahr auch, haben wir auf der Rückfahrt halt in Bad Kreuznach gemacht. Ich bin gerne hier, eine Ex Freundin von mir wohnte und wohnt wohl noch dort. Damals wir heute war ich gerne in der Kurstadt, schon auf der Herfahrt ins Bollants`s haben wir in der Kuranlage Bad Kreuznach geparkt und dort ein himmlisches Frühstück genossen... mehr lesen
Fritz die Schirmbar
Fritz die Schirmbar€-€€€Restaurant, Ausflugsziel06714833355Mannheimer Straße 92, 55543 Bad Kreuznach
4.0 stars -
"Fischers Fritz fischt frische Fische !!" DaueresserGK0712Frisches Hack fischte unser Fischers Fritz und zwar in Form von Hackbraten !!
Wir sind auf der Rückreise vom BollAnts in Bad Sobernheim. Wie letztes Jahr auch, haben wir auf der Rückfahrt halt in Bad Kreuznach gemacht. Ich bin gerne hier, eine Ex Freundin von mir wohnte und wohnt wohl noch dort. Damals wir heute war ich gerne in der Kurstadt, schon auf der Herfahrt ins Bollants`s haben wir in der Kuranlage Bad Kreuznach geparkt und dort ein himmlisches Frühstück genossen
Geschrieben am 14.08.2016 2016-08-14| Aktualisiert am
18.08.2016
Besucht am 13.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Das Restaurant "Geflügelzüchterverein" befindet sich auf dem Gelände der Goggelrobber Mannheim-Feudenheim. Es liegt etwas versteckt in der Theodor-Storm Straße. Parkmöglichkeiten gibt es vor dem Restaurant oder umliegend. Wir sind vor gut 5 Jahren auf die Feudenhemer Goggelrobber aufmerksam geworden, damals zufällig, als wir mit dem Rad vorbei gefahren sind und wir uns schon damals über den sehr aufmerksam und sympathischen Kellner gewundert haben, die Goggelrobber-Klause vermittelt "beim Vorbeifahren" von außen nicht mehr als einen besseren Imbiss inmitten von Hühnern und Kanarienvögel.
Meine Frau und ich waren gestern zurück von unserem Wanderclub, genannt die "Wandervögel". Da gibts zwei Gruppen, die einen wandern, ich bin aber bei der anderen Gruppe :-) .... als wir dann daheim waren, waren sichtlich geschafft. Also warfen wir einen Blick auf unsere todo Liste 2016 u.a. stehen da die Lokale drauf wie die Balkanperle, Bier und Kutschenhaus sowie die Feudenheimer Goggelrobber. Immer wenn wir mit dem Rad vorbei radeln, riecht es leicht nach gegrilltem Mittelmeer-Food.
Die kroatische Küche kann, grob zusammengefasst, auf einige Regionen aufgeteilt werden, in denen ganz spezifische Küchentraditionen nachzuweisen sind, Kroatisch ist eben nicht nur Polla Polla un Ćevapčići – die bekannten Fleischröllchen aus gewürztem Hackfleisch. Mittlerweile jedoch sind die meisten Gerichte in ganz Kroatien anzutreffen. Dazu gehören auch Rumpsteaks mit Knoblauch, Tafelspitz mit Sauerkraut oder berühmte Süßspeisen und Knödel.
Kaum gesessen im Außenbereich, kam auch schon eine weibliche Bedienung mit kroatischem Akzent und fragt nach den Getränkewünschen, zeitgleich bringt sie die Karten. (Auf der Homepage bekommt man einen schönen Eindruck vom Innen und Außenbereich) Wir nehmen einen Radler 0,3 (1,90) sowie ich ein Maisels Weise vom Fass (0,5 für 3,20). Die Speisekarte beinhaltet deutsch-kroatische Küche. Verschiedene Salate, kleine Gerichte, Schnitzel, diverses Grillfleisch, etc sowie einige kroatische Klassiker. Bei den meisten Gerichten ist ein Salat vorab dabei. Die Gerichte fangen bei 8 Euro an und enden bei 13-14 Euro. Nur die Rumpsteak und der Ochsenschwanz werden mit 18 Euro (und ein paar Zerquetschte) kalkuliert.
Bei der Essensbestellung musste ich an eine Bewertung, ich glaube von Nolux denken, als er Polla Polla bestellte und ich damals nicht wusste was das ist. Ich meine "halb und halb", ich wählte Polla Polla meine Frau nahm die Cevapcici. Nach knapp 5 Minuten kamen die Getränke, ratz fatz, so muss das im Biergarten sein. Die Bierchen sehr gut gekühlt,mein Waisels entpuppte sich als ein Krombacher Weizen, aber egal, schöne Trübung, sehr guter Geschmack. Danach wurden uns die Salate serviert, der war wunderbar lediglich mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer angemacht. Gelber Blattsalat, Karotten, Blaukraut und Weißkraut. Sehr gut.
Nach 15 Minuten kamen dann unsere Hauptspeisen an den Tisch. Meine Frau bekam 7 selbst geformte Hackfleischröllchen (9,40), Die Fleischmischung wurde mit Salz, Bohnenkraut, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt. Knoblauch haben wir nicht heraus geschmeckt. Dazu gab es diesen typischen Djuvec Reis, der schmeckte leicht nach Paprika und mildem Chillie. Pommes und Ajvar vervollständigten das Gesamtbild. Wir fragten nach, der Ajvar wird selbst gemacht und nach altem Familienrezept hergestellt und nur ganz leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das schmeckte richtig gut.
Polla Polla (10,40), bestand aus 4 Cevapcici sowie einem Fleischspieß. Dieser war bombastisch, oben klebte noch flüssige Kräuterbutter drauf, das Fleisch saftig und aromatisch, selten habe ich so einen wunderbaren Fleischspieß gegessen. Die Cevapcici schmeckten auf meinem Teller ebenfalls klasse, hier dominierte keine Fertig Gewürzmischung sondern einfach der Fleischgeschmack. Ebenfalls ausgezeichnet bei mir der Ajvar und die Beilagen.
Als der Kellner abräumte fragte er nach ob wir einen Schnaps wollen und ich weiß dass gerade die Kroaten geknickt sind, wenn man das ablehnt. Zur Auswahl standen ein original hergestellter Slivovic sowie ein Julischka. Da ich beides nicht kannte fragte ich nach, der Kellner meinte " Julischka is sießer" also gab es zwei Julischka. Der erste Schluck erinnerte mich an Grappa (ich hasse den Geschmack) beim Schlucken kam mir dann aber ein fruchtiger, leicht birniger Geschmack im Rachen entgegen. Sehr mild und im Nachhinein ein sehr guter Abschluss.
Fazit:
Schnäppchen macht man hier sicherlich keine, allerdings sind die Portionen reichlich, die Getränkepreise für Feudenheimer Verhältnisse (Nobel-Bezirk) günstig. Wir werden dieses Jahr bestimmt noch einmal kommen.
Das Restaurant "Geflügelzüchterverein" befindet sich auf dem Gelände der Goggelrobber Mannheim-Feudenheim. Es liegt etwas versteckt in der Theodor-Storm Straße. Parkmöglichkeiten gibt es vor dem Restaurant oder umliegend. Wir sind vor gut 5 Jahren auf die Feudenhemer Goggelrobber aufmerksam geworden, damals zufällig, als wir mit dem Rad vorbei gefahren sind und wir uns schon damals über den sehr aufmerksam und sympathischen Kellner gewundert haben, die Goggelrobber-Klause vermittelt "beim Vorbeifahren" von außen nicht mehr als einen besseren Imbiss inmitten von Hühnern und... mehr lesen
4.0 stars -
"Sehr gute kroatische-deutsche Küche !!" DaueresserGK0712Das Restaurant "Geflügelzüchterverein" befindet sich auf dem Gelände der Goggelrobber Mannheim-Feudenheim. Es liegt etwas versteckt in der Theodor-Storm Straße. Parkmöglichkeiten gibt es vor dem Restaurant oder umliegend. Wir sind vor gut 5 Jahren auf die Feudenhemer Goggelrobber aufmerksam geworden, damals zufällig, als wir mit dem Rad vorbei gefahren sind und wir uns schon damals über den sehr aufmerksam und sympathischen Kellner gewundert haben, die Goggelrobber-Klause vermittelt "beim Vorbeifahren" von außen nicht mehr als einen besseren Imbiss inmitten von Hühnern und
Geschrieben am 06.08.2016 2016-08-06| Aktualisiert am
06.08.2016
Besucht am 06.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 88 EUR
Auf der Suche nach einer geeigneten Location für meinen runden Geburtstag (im kommenden Dezember) und dementsprechend kreativer Küche, ging die Reise heute nach Grosskarlbach, wer kennt es nicht. Durch Bissersheim, die eigentliche Weltmetropole neben Kuhardt (Kreis GER), hindurch kommt man nach Großkarlbach. Das wohl schönste Fachwerkhaus im Ort gehört seit Jahren dem Ehepaar Ruppert, die da drin auch wohnen. Steht man vorne an der Ecke wirkt das pompöse Fachwerkhaus mit hübschem Erker, erbaut im 17. Jahrhundert imposant. Das hat schon was, eigentlich ideal für eine Geburstagsfeier, meine ersten Gedanken. Also musste heute nur das Essen wirklich Tipp topp sein und an meinem Wunschdatum sollte natürlich noch ein passender Raum frei sein. Hatten wir denn heute so viel Glück ?
In Großkarlbach gibt es traditionelle Feste. Dazu zählen das über die Region hinaus ausstrahlende Kändelgassenfest am letzten Juliwochenende, die Kerwe im September und der Weihnachtsmarkt. Daneben führen die örtlichen Vereine kleinere Veranstaltungen durch. Der Ort liegt in der Nähe der Deutschen Weinstraße am Eckbach-Mühlenwanderweg in der touristisch ausgerichteten Ferienregion Leiningerland. Neben Ferienwohnungen gibt es zwei Hotels. Wichtigster Landwirtschaftszweig ist der Weinbau.
Kulinarisch gibt es neben dem Karlbacher noch die Gebrüder Meurer. Entegegen deren Gewohnheiten findet man bei den Rupperts keine Aufbäbber von michelin, Varta und Schlemmeratlas, obwohl in den ganzen Guides das Gourmet Restaurant natürlich gelistet ist. Im Michelin gibt’s den BIP, im Schlemmeratlas gibt es zwei Bestecke. Wir hatten im Vorfeld reserviert und werden auch schon gleich sehr höflich, nachdem wir durch das etwas kleinere Hoftor in den Innenhof gelangt sind. Wir mussten zuerst schlucken (positiv). Ambiente
Das ganze Ambiente in sich stimmig, Alle Tische sind eingedeckt mit hochwertigen Gläsern für Wasser und Wein, gestärkte Stoffservietten, edle weiße Tischdecken. Schaut man hoch
ist der ganze Innenhof überdacht. Über eine alte Holztreppe kommt man hoch auf die Galerie, von da hat man einen guten Überblick und kommt auch in die „Private Dinnig“ Räume. Oben der Raum bis max. 14 Personen, zählt das Fest mehr als 14 Personen gibt es die Alternative in das Kreuzkeller-Gewölbe zu gehen. Wir sind aber jetzt nicht im Dezember sondern in Echtzeit heute das erste Mal hier. Wir werden von den beiden männlichen Kellnern, beide wohl Franzosen, immer sehr höflich und mit leichtem französischem Akzent, eingekleidet als wollten sie zur Trauung, schick mit weißem Hemd und schwarzer Krawatte, bedient. Sie sind zu jeder Zeit immer aufmerksam, freundlich, ihnen entgeht nichts. Natürlich werden leere Wasser Gläser immer nach geschenkt, beim Wein wird nachgefragt, vor den Gängen wird das passende Besteck auf den Tisch gelegt
Eine Standard-Karte gibt es nicht, es gibt einige Gerichte auf einer Schiefertafel, ausgerichtet je nach Marktlage, sowie wohl noch einige zusätzliche Wochen/Saisongerichte, diese kann man mit einem Aufschlag von 3-5 Euro auch in die Menüs einbauen bzw kombinieren, allerdings lassen die Menüs eigentlich keine Wünsche offen. Die Menüs für die Mittagszeit wechseln wöchentlich, aus der kann man wählen aus drei Vorspeisen, drei Hauptgängen, zwei Desserts alternativ gibt es eine kleine Käseauswahl.
Wir dürfen uns einen Tisch aussuchen, wir nehmen einen an der kühlen Wand, man geht eine Stufe hoch, von hier haben wir einen unverkrampften Blick über den Innenhof, außerdem haben wir es nicht weit zu der silbernen Schüssel, welche mit Eis und Wasser wohl die Weißweine kühlen soll. Lieblings-Platz
Uns gefällt das sehr gut. Der DauerWeintrinkerPlatz. Unterstützt werden die beiden jungen Männer im Service von der Chefin, Frau Ruppert. Sie erklärt uns am Tisch, dass beim Mittags Menü ein Wein sowie Kaffee und Petit Four inklusive sei. Beim Wein hat der Gast diverse Auswahlmöglichkeiten. Wir haben mehrere Weine probiert (zwei gingen aufs Haus) alles sehr gute Weine. Wir werden nach einem Aperitif gefragt, wir entscheiden uns für einen alkoholfreien Traubensecco, ich mich für einen ausgezeichneten Riesling-Sekt. Beide von der Sektkellerei Raumland, als Aperitif Begleiter bekommen wir Öl, Salz und ein Brotkorb mit 4 verschiedenen Brotsorten: Aperitif mit Aperitif Begleiter, kleine Gaumenkitzler ...
Auf einer Schiefertafel gibt es noch extra gesalzene französische Butter (sah aus wie ein frisch gebrühtetes Mini-Ei) sowie eine Gemüse Tapenade (ich hoffe ich schreibe sie richtig). Beides schmeckte uns mit der Kombination von den diversen Brotsorten ausgezeichnet. Wir bekommen einen weiteren Gruß aus der Küche, während wir unseren Sekt runter schlürfen. Geräucherte Entenbrust mit Sellerie-Granatapfel-Mouse und einer Rotwein Reduktion. Ente mit Sellerie-Apfel-Mouse und Rotwein-Reduktion
Das schmeckte einfach Bombe, mehr gibt es da nicht zu sagen. Meine Frau wählt als ersten Gang Geflügel Weißwurst, bei mir soll es das Lachstartar sein. Zeitgleich werden uns die Vorspeisen serviert. Die Geflügel Weißwurst, Geflügel und Pfirsich ? geht das ?
eine regionale Karlbacher. Angerichtet auf einem Artischocken-Weinberg Pfirsich Ragout und Zwiebel Chips. Wir konnten uns nichts drunter vorstellen, aber Küchenchef Christian Ruppert haute da schon einen raus. Geschmacklich alles wunderbar abgestimmt, meine Frau meinte gleich „hier hat einer Mut zum Würzen“, ich probierte die Wurst zusammen mit dem Pfirsich Allerlei, das war ganz großes Kino. Süße und Säure, dazu die erdige und bodenständige Geflügelwurst, leicht angeschmorter Pfirsich, schöne Röstaromen, einfach herrlich. Ich bekam
mein Lachstartar in Safran-Zwiebel Marinade. Die Marinade nur ganz leicht unterstützend am Gaumen, der ausgezeichnete Lachs schön geschnitten, obendrauf der Rukola-Salat, leicht nussig und mit nur ganz wenig Öl/Vinaigrette angemacht.,welches leicht nach Holunder schmeckte. Alles hervorragend abgeschmeckt und durchdacht. Passend dazu die weißen Würfel, das eigentliche Highlight bei der Vorspeise. Die Kartoffel-Quark-Terrine, als kleine Würfel geschnitten und mit fruchtiger gelber Safran Sauce veredelt. Das war schon Champions-League. Als Weinbegleitung nahm ich einen Weißwein Cuvee Weißburgunder/Chardonnay aus Laumersheim, das Weingut weiß ich nicht mehr. Im ersten Moment dachte ich, "ist der Wein kaputt?", im zweiten Schluck merkte ich dann die Raffinesse und den Charakter des Weines. Ein ganz famoser Vertreter seiner Zunft getreu dem Motto: „Guten Tag ich vertrete Zahnpasta“ – „Aber bitte nicht auf meinem Teppich“ :-)
Bei der Hauptspeise sollte es bei meiner Frau der Wolfsbarsch sein, auf der Haut gebraten, dazu gab es Liebstöckel-Knöpfe und Wurzelgemüse im Weißwein-Specksaft.
Was eine Kombo! Der Fisch auf der Hautseite richtig kross, innen schön glasig (wie schaffen es diese Gourmetköche einfach immer wieder nur) Norbert Dobler in Mannheim lässt grüßen, gleiches Level, ohne Frage. Die Sauce zum Niederknien, meine Frau saugte mit dem Brot (während unserer 2,5 Stunden wurde mehrmals das Brot aufgefüllt) die restlichen Saucen-Klekse auf, so gut hat sie geschmeckt – Sensationell !! Meine Frau wählte einen Grauburgunder, der schmeckte ihr ganz ausgezeichnet und war zudem von einem regionalen Winzer. Aber meine Hauptspeise musste sich auch nicht verstecken: „Bavette vom Kalb“ Bavette, hol noch schnell das Tablett ;-)
Die Chefin meinte schmunzelnd dass ich der erste Gast in dieser Woche war, der gewusst hat was „Bavette“ bedeutet. Natürlich ist die Flanke gemeint, aus dem unteren Rippenbereich. Ein etwas günstigere Alternative zum Rücken/Hüfte/Filet. Das Fleisch etwas fester, dafür mit mehr Charakter im Geschmack. Und wenn es noch so zart rosa und saftig auf dem heißen Teller serviert wird, dann ist der Daueresser im Daueresser-Himmel. Das Kalb wurde in einer sommerlichen Kräuterkruste gebraten, mit Basilikum-Kartoffel-Püree und einer famos schmeckenden Tomaten-Echalotten Sauce serviert. Das ganze war erneut Champions League würdig. Als Begleiter wählte ich einen Cabernet vom Weingut Zelt aus Laumersheim, der wird mir länger in Erinnerung bleiben, die 0,2 L sparte ich mir bis zum Ende auf und nahm immer wieder nur kleine Mini Schlückchen, so gut war er.
Zum süßen Abschluss wählte meine Frau die Großkarlbacher Brombeeren, Karlbacher Brombeeren vom Brombeerminister
als Kompott angerichtet mit Zitronen-Minze Sorbet und karamellisierten Brioche Pudding. Das ganze war wieder ein süß-saurer Hingucker und auch geschmacklich ein Volltreffer. Das Zusammenspiel von süß und sauer, von heiß und kalt, von fruchtig und erdig, von prickelnd und cremig. Mehr geht nicht.
Oder doch ?
Ich entschied mich für die Pfirsich Trilogie. Pfirsich und die Himbeere
Pfirsich Creme Brülee mit Pfirsich Vanillecreme und Pfirsich-Vanille-Eis, dazu gab es ein aufgeschlagener Himbeerschaum und crunchig zerkleinerte Brösel von irgendwas. Die Creme Brülee wie "Gott in Frankreich". Oben der Crunch, hart und heiß, die Creme dazu eiskalt, so muss Creme Brülee !! Und nicht die ganzen Imitate in Mannheim und Umland wo die obere Schicht warm und die Creme unten drunter lauwarm ist. Das Sorbet bei meiner Frau und das Eis bei mir wurden im Paccojet hergestellt (hatte es vermutet und wurde schmunzelnd von der Chefin bestätigt).
Nach dem Menü wurden wir gefragt ob wir Espresso oder Kaffee haben wollen. Wir nahmen den Espresso, der wurde begleitet von einem saftigen Mini-Gugelhupf und einer aufgeschäumten warmen Vanillesoße. Erneut ein Volltreffer, Desserts können sie halt machen die Franzosen. Nachdem wir die Rechnung in der antiken Schatulle beglichen hatten, reservierten wir gleich für meinen Runden Geburtstag im Dezember einen Tisch im Kellergewölbe, wir hatten Glück, mein Wunsch-Termin war noch frei. Eigentlich hatten wir doppelt Glück, oder insgesamt dreifach Glück ? Auf der Rechnung fanden wir lediglich einen Weißwein mit 4 Euro taxiert, dazu das Wasser mit 6,50, zwei Sektchen zum Aperitif 2x Menü (inkl. Espresso, Weiß- und Rotwein) für jeweils 32 Euro – macht zusammen keine 90 Euro, ja ist denn heute schon Weihnachten ?
Fazit:
Top-Empfehlung !!
Auf der Suche nach einer geeigneten Location für meinen runden Geburtstag (im kommenden Dezember) und dementsprechend kreativer Küche, ging die Reise heute nach Grosskarlbach, wer kennt es nicht. Durch Bissersheim, die eigentliche Weltmetropole neben Kuhardt (Kreis GER), hindurch kommt man nach Großkarlbach. Das wohl schönste Fachwerkhaus im Ort gehört seit Jahren dem Ehepaar Ruppert, die da drin auch wohnen. Steht man vorne an der Ecke wirkt das pompöse Fachwerkhaus mit hübschem Erker, erbaut im 17. Jahrhundert imposant. Das hat schon... mehr lesen
karlbacher restaurant | christian rubert
karlbacher restaurant | christian rubert€-€€€Restaurant, Weinstube, Catering062383737Hauptstraße 57, 67229 Großkarlbach
5.0 stars -
"Französisch angehauchte Kreativ-Küche in edlem Gemäuer aus dem 17. Jahrhundert oder: Speisen wie Gott in Frankreich !!" DaueresserGK0712Auf der Suche nach einer geeigneten Location für meinen runden Geburtstag (im kommenden Dezember) und dementsprechend kreativer Küche, ging die Reise heute nach Grosskarlbach, wer kennt es nicht. Durch Bissersheim, die eigentliche Weltmetropole neben Kuhardt (Kreis GER), hindurch kommt man nach Großkarlbach. Das wohl schönste Fachwerkhaus im Ort gehört seit Jahren dem Ehepaar Ruppert, die da drin auch wohnen. Steht man vorne an der Ecke wirkt das pompöse Fachwerkhaus mit hübschem Erker, erbaut im 17. Jahrhundert imposant. Das hat schon
Geschrieben am 05.08.2016 2016-08-05| Aktualisiert am
05.08.2016
Besucht am 05.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 66 EUR
Dossenheim gehört, ähnlich wie Heidelberg, mit der geschützten Lage im Oberrheingraben zum wärmsten Gebiet Deutschlands. Zu großen Teilen wird das Wetter durch die Zufuhr maritimer Luftmassen aus Westen bestimmt. Vorausschauend auf die wärmeren Luftströme werden regelmäßig in den Sommermonaten große Segel für die Gäste der Besenwirtschaft "Dossema Weinhof" gesetzt. Wir kennen den Weinhof seit gut sechs Jahren, immer wieder schlägt es uns in die knapp 12.000er Gemeinde um für ein, zwei Stunden den Alltag zu vergessen und schön abzuschalten.
Der 552 Meter hohe Weiße Stein ist der Hausberg von Dossenheim. Er dient als Treffpunkt von Radfahrern und Wanderern. Markantestes Merkmal des Weißen Steins sind sein aus Sandstein erbauter Aussichtsturm und sein an ein Ufo erinnernder Fernsehturm. Aber nicht nur "White Stone" nein auch die drei Burgen zählen in Dossenheim mitunter zu den Sehenwürdigkeiten. Die Ruine Schauenburg ist die bekannteste Burg Dossenheims. Die Kronenburg befand sich weiter im Odenwald, die Burg Schwabeck, als dritte Burg auf der heutigen Gemarkung Dossenheims, lag dagegen am Neckar. Der eifrige Leser denkt sich jetzt vielleicht am Neckar ? Ja, wir sind in der Region Rhein-Neckar, meine Frau überraschte mich heute Mittag mit einer von ihr improvisierten spontanen Fahrradtour, sie hatte heimlich für heute ein Tisch im herlich begrünten Innenhof reservieren lassen, das war auch von Nöten, als wir nach der Tour leicht verschwitzt (ohne E Motor) ankamen, war der Hof gut besucht:
Ein bildhübscher, romantischer Hofgarten empfängt die Gäste beim Eintritt in den Dossema Weinhof. Umgeben von alten Gemäuern haben wir uns sofort wieder heimisch und wohl gefühlt, uns werden die Wünsche und Gedanken von den Augen abgelesen. Kaum gesessen kam schon das gekühlte Hefebierchen (0,5 3,60) meine Frau wünschte sich wohl eine dünne Radler und machte neben mir einen baffen Eindruck. Das ist mal Service !! Wir schauen in die Karte, in Gedanken hatte ich mich schon auf eine Spezialität des Hauses, Schweinerückensteak mit Birne, Preiselbeere und Camembert überbacken (das hatte ich beim letzten Mal) eingestellt. Als Alternativen gibt es auf der Karte einige Odenwälder und regionale Klassiker:
Aber ich wurde eines besseren belehrt. Heute keine Helene. Das Fleisch, aus regionaler & ökologischer Erzeugung, nicht ganz billig, aber absolut angemessen auf dem "Heißen Stein" als Spezialität des Hauses angepriesen. Das sollte es heute für mich und meine Frau sein "Rumpsteak vom heißen Stein" für jeweils 26,90. Zur Auswahl stehen alternativ Hähnchenbrustfilet (22,90), Schweinefilet (24,90) oder Rinderfilet (29,90) jeweils gute 200 Gramm (un ä bissel mehr).
Alle Gäste die lieber eine Vesper und ein paar saftige Weinschoppen (0,5) vorziehen, können sich alternativ zu den Empfehlungen und der Speisekarte etwas aus der Vesperkarte (Dosenbratwurst/Koch- und Handkäse mit Musik/Hausmacher Wurstplatte etc) aussuchen. Die Preise jeweils absolut der Qualität und der Größe mehr als angemessen.
Wir unterhalten uns mit der hübsch an zu sehenden schwarzhaarigen Bedienung. Kurzer Smalltalk mit den Gästen, aufmerksam, sympathisch aber nie aufdringlich wirkend, das passt. Unsere Beilagen werden serviert: Zu den "heiße Stein " Gerichten gibt es jeweils eine Ofenkartoffel mit Sauerrahm und Salat. Zum Fleisch gibt es diverse selbst gemachte Saucen. Cocktail und Knoblauchsauce, dazu noch einen leckeren Senfdip. Mehr geht und braucht es auch nicht. Zum Schluß wird der heiße Stein serviert, das Fleisch, das mindestens eine Stunde vorher Ruhezeit bekommen hat riecht schon im rohen Zustand und schreit mich an "ess mich, ess mich" - aber ich muss mich gedulden. Rumpsteak vom heißen Stein
Langsam schreitet das Garen auf dem heißen Stein voran, veredelt wird das ganze mit hochwertigem Meeressalz und Pfeffer aus der großen Mühle. Ein Fleischeslust Frische-Versprechen. Das Fleisch ist saftig und aromatisch, ein Genuss mit jedem Biss und ganz ohne Reue, leider ist es viel zu schnell leer. Die Ofenkartoffel hält was es verspricht. Nicht ganz durch gegart, die Kartoffel nach Acker schmeckend, der selbst gemachte Sauer-Rahm der perfekte Gegenpart zu den Kohlenhydraten und dem tierischen Eiweiß.
Fazit:
Heute hat mich mal wieder die Besenwirtschaft zu 100% überzeugt, das i Tüpfelchen wär es noch, wenn vielleicht sich der ein oder andere Wein aus der Pfalz auf der Weinkarte finden lassen würde, aber auch die Weine aus dem Odenwald müssen sich nicht hinter den Pfälzer Weinen verstecken ... gut, ein bisschen schon :-) !!
Dossenheim gehört, ähnlich wie Heidelberg, mit der geschützten Lage im Oberrheingraben zum wärmsten Gebiet Deutschlands. Zu großen Teilen wird das Wetter durch die Zufuhr maritimer Luftmassen aus Westen bestimmt. Vorausschauend auf die wärmeren Luftströme werden regelmäßig in den Sommermonaten große Segel für die Gäste der Besenwirtschaft "Dossema Weinhof" gesetzt. Wir kennen den Weinhof seit gut sechs Jahren, immer wieder schlägt es uns in die knapp 12.000er Gemeinde um für ein, zwei Stunden den Alltag zu vergessen und schön abzuschalten.
Der 552... mehr lesen
4.5 stars -
"Rumpsteak vom heißen Stein - das Fleischeslust Frische-Versprechen !!" DaueresserGK0712Dossenheim gehört, ähnlich wie Heidelberg, mit der geschützten Lage im Oberrheingraben zum wärmsten Gebiet Deutschlands. Zu großen Teilen wird das Wetter durch die Zufuhr maritimer Luftmassen aus Westen bestimmt. Vorausschauend auf die wärmeren Luftströme werden regelmäßig in den Sommermonaten große Segel für die Gäste der Besenwirtschaft "Dossema Weinhof" gesetzt. Wir kennen den Weinhof seit gut sechs Jahren, immer wieder schlägt es uns in die knapp 12.000er Gemeinde um für ein, zwei Stunden den Alltag zu vergessen und schön abzuschalten.
Der 552
Geschrieben am 05.08.2016 2016-08-05| Aktualisiert am
05.08.2016
Winzli`s Tapas Bar wirbt jede Woche in einer Extra Gastro Beilage für seinen Mittagstisch. Jeden Tag gibt es zur Mittagszeit drei Speisen zur Auswahl. Heut zbSchweinesteak 'a four' /Fischfilet mit Kräutersoße/Pasta mit Spinat in Käsesoße. Wer großen Hunger hat, darf sich gerne auch alle drei Speisen nehmen, ganz hungrige können auch "all you can eat" essen, so viel wie man will. Und das zu einem Preis von 6,50.
Klingt auf den ersten Blick fair, ja geradezu unverschämt günstig. An dem Montag hatten meine Frau und ich noch frei, wir suchten uns was am Vortag heraus. Montags wird öfters bei Winzli mit "Rumpsteak all you can eat" für 6,50 geworben, na klar, wir wollten das ausprobieren. Gefunden haben wir das Lokal dank Navi gleich, es liegt im Industrieviertel von Edingen-Neckarhausen. Allerdings war der erste Eindruck von außen schon mal schlecht. Ein halb geöffneter blauer Sonnenschirm Schirm, verlebte Tische und extrem abgenutzte Plastikstühle zum selber suchen. Wir sind also die Treppen hoch, da saßen sie schon, die Musterbeispiele an Früh-Rentnern mit neofarbenen Achsel Shirts, einige mit weißem Feinrip Unterhemd, kurze Hosen, Jesus-Air und weiße Tennissocken. Vor ihnen ein kleines gekühltes Pils und ordentlich Fleisch auf dem Teller, was gar nicht mal schlecht aussah, was uns aber extremst gestört hat: die fast unzumutbare Luft und die verlebte/teilweise verklebt wirkende Inneneinrichtung. Extremst heiß, absolut schlecht gelüftet, in der Luft lag ein Gas (vom Büffet) Duft, mir wurde nach wenigen Augenblicken schon schummrig in der Birne. Meine Frau verzog das Gesicht "willst Du wirklich hier bleiben?" ihre schnelle Frage. Ihr war genauso unwohl wie mir.
Eine Servicekraft haben wir während unseres zwei minütigen Besuches auch nicht entdecken können. Nur zur Vervollständigung: als zweites Gericht gab es vom Büffet. Tortellini in Schinken-Sahne Sauce, sowie Kartoffel-Gemüse Auflauf. Nur nicht für uns - als wir wieder im Freien waren haben wir wohl beide gedanklich gleichzeitig 3 Kreuze im Kalender gemacht - gott sei dank wieder raus.
Winzli`s Tapas Bar wirbt jede Woche in einer Extra Gastro Beilage für seinen Mittagstisch. Jeden Tag gibt es zur Mittagszeit drei Speisen zur Auswahl. Heut zbSchweinesteak 'a four' /Fischfilet mit Kräutersoße/Pasta mit Spinat in Käsesoße. Wer großen Hunger hat, darf sich gerne auch alle drei Speisen nehmen, ganz hungrige können auch "all you can eat" essen, so viel wie man will. Und das zu einem Preis von 6,50.
Klingt auf den ersten Blick fair, ja geradezu unverschämt günstig. An dem Montag... mehr lesen
1.5 stars -
"Rumpsteak - "all you can eat" für 6,50 - und wir Trottel fallen darauf rein .... !!" DaueresserGK0712Winzli`s Tapas Bar wirbt jede Woche in einer Extra Gastro Beilage für seinen Mittagstisch. Jeden Tag gibt es zur Mittagszeit drei Speisen zur Auswahl. Heut zbSchweinesteak 'a four' /Fischfilet mit Kräutersoße/Pasta mit Spinat in Käsesoße. Wer großen Hunger hat, darf sich gerne auch alle drei Speisen nehmen, ganz hungrige können auch "all you can eat" essen, so viel wie man will. Und das zu einem Preis von 6,50.
Klingt auf den ersten Blick fair, ja geradezu unverschämt günstig. An dem Montag
Geschrieben am 31.07.2016 2016-07-31| Aktualisiert am
31.07.2016
In meiner letzten "Werbung" für das Parkhotel Frank und dessen Kulinarium schrieb ich " Es hat uns so gut gefallen, dass wir im Juli erneut 3 Tage als Gast im Hotel verweilen werden". Bevor wir dieses Jahr unseren ersten Sommerurlaub angetreten haben, haben wir einen kleinen Zwischenstopp in Oberstdorf - unserer neuen Wahlheimat - gemacht. Gebucht über die eigene Homepage das Angebot "Hier und jetzt" zwei Übernachtungen inkl. einem 5 Gang Gourmet Wahlmenü, zu einem Preis von 238 Euro pro Person, "do kannst ned meckern".
Allerdings war die Hinfahrt nach Oberstdorf fast schon einem Fiasko gleich. Wir planten 4 Stunden, irgendwo noch einen kleinen Snack zu sich nehmen, maximal mit 4,5-5 Stunden Fahrzeit. Leider versauten uns viele Holländer, polnische LKW`s (zwischenzeitlich auf alle 3 Spuren auf der Autobahn), litauische und ukrainische Viehzücht-Laster, sowie zahlreiche PKW`s aus der ehemaligen Dähdere uns die Fahrt, so dass wir nach knappen 8 Stunden endlich in die Tiefgarage des Parkhotel Frank hinein gefahren sind.
Nach zwei Aufgüssen in der imponierenden Saunalandschaft und einer kurz zeitigen Testphase (keine 30 Sekunden) des vorwärts Kraulschwimmen gegen die Strömungsanlage, äähh das wirft die Frage auf: Wie schaffen es Profis, dass sie bis zu 4-8 Stunden am Stück das schaffen ?? meine erste Zwischenziel-Ankunft nach dem Nass-Erlebnis: die Zimmer eigene Minibar. Ein Viertel Pfälzer Weißwein (Grauburgunder aus Bad Dürkheim), ein halber Liter Wasser mit viel Hefe und ordentlich Trübung mussten mich etwas auffrischen. Gut gestärkt und frisch geduscht, natürlich hatte ich alle 5 Duschhähne (zwei oben und drei seitlich) auf gedreht, lief ich dann mit meiner Frau unten in den Restaurant Bereich. In meiner vorherigen Bewertung bin ich da etwas mehr drauf eingegangen, nur so viel. Wir fühlten uns mal wieder pudelwohl.
Großzügige Platzverhältnisse, durch geschickte Auswählung der Tische des Serviceteams hat jeder Gast extrem viel "Privatsphäre". Auf den Tischen liegt jeweils das abendliche Menü, hier kann man wählen zwischen zwei Menüs. Passt ein Gang nicht, können auch die einzelnen Gänge ausgetauscht werden, passt kein Gang auf der Karte, wird extra was zubereitet. Das obere Menü hieß "Grenzenlos", hier wird regionale und internationale Kost mit dem Drang nach höherem angeboten. Als Alternative immer weiter unten das Menü "Heimatstücke" frische regionale Kost mit Ambitionen. Wir entscheiden uns für eine Flasche Wasser mit Kohlensäure, dazu ein Hefe von Schneider, leider sind die größten Gläser im Restaurant etwas bessere Schnapsgläser mit 0,3 Liter, zur Auswahl stehen Schneider hell und dunkel 0,3 für rekordverdächtige 4,20.
Wir entschieden uns beide für das Menü "Grenzenlos" kaum entschieden kam schon der Gruß aus der Küche.
Das Amouse Bouche " Passionsfrucht Mouse mit Forellenschaum". Optisch und geschmacklich schön ausbalanciert, was aber die Frage aufwirft ? Was hatte dieser Gruß mit dem Menü zu tun ? In der Kategorie "ambitionierte Küche" ist ein Amouse Bouche in der Regel ein erster Fingerzeig, was denn der Gast heute erwarten kann. Leider fanden sich weder die Forelle, noch Fisch im Allgemeinen, ganz zu schweigen von der Passionsfrucht (??) nicht in den angebotenen Menüs. Geschmeckt hat es trotzdem. Es ging weiter mit einer doppelten Kraftbrühe vom Allgäuer Bio-Rind mit "Flädle" und ein wenig Gemüse. Die Suppe kam etwas langweilig angerichtet in einer klassischen Suppentasse daher, aber der Geschmack war richtig klasse.
Für den nächsten Gang bedarf es ein sportlicher Betätigung in Form eines 50 Meter Laufes zum Salatbüffet. " Sommerliches Salatbuffet mit Anti Pasti", fast alle Salate schmeckten "gesund" ohne Sättigungsgefühl im Magen zu verbreiten. Vorbei ist es mit Soßen aus dem Tetra Pack, wo man nur vom Hinschauen alleine 5 Kilo zunimmt. Ich nahm mir, voraus schauend, dass es nie im Parkhotel Frank ordentliche Beilagen zum Hauptgang gibt, diverse Scheiben Brot mit und naschte schon mal vom letzten Gang "Käse vom Brett" und nahm mir "frech wie ich bin" schon mal gute 100-150 Gramm Käse mit, ich probierte alle Arten und Sorten (und es war kein schlechter dabei). Die Anti Pasti Auswahl war in Ordnung, ich hatte mir nur eingelegtes Gemüse und Tomate Mozzarella mitgenommen, das schmeckte ganz gut.
Vor dem Servieren des Hauptganges "Kalbsrücken im Ganzen gebraten",
schaute ich in die Weinkarte. Für mich sollte es ein Rotwein sein, (leider) ein Mittelklasse Rotwein aus Österreich, meine Frau wählte einen sommerlich spritzigen Weißwein,der hatte richtig klasse. Ein Weißburgunder aus Freiburg (das Viertel für 7,50), für meinen blauen Zweigelt wurden knappe 8 Euro (fande ich etwas zu hoch kalkuliert) veranschlagt.
Der Kalbsrücken wurde dann auf weißen Tellern zeitgleich serviert. Er war butterzart und hatte einen ausgezeichneten feinen Kalbsgeschmack. Der Rücken war von einer Gelee-Rotwein-Reduktion umhüllt, die dunkle Sauce hatte noch ein wenig von Gemüse, das passte ganz gut, allerdings fand ich überhaupt keine Sättigungsbeilage auf dem Teller. Links und rechts vom Fleisch lagen 2 Schnipsel von der Kartoffelschale, das hatte einen leicht "crunchig sandigen" Geschmack, ich hoffe doch nicht vom Ackersand :-), ob das so gewollt war ?
Auf den Punkt gebracht: Es fehlte eine Schüssel Pommes. Also musste ich wieder ans Salatbüffet laufen mir 2,3 Scheiben Brot holen, zeitglich nahm ich nochmals Käse mit (es gab einen ausgezeichneten franz. Butterkäse) – damit entfiel der Gang nach dem Dessert zum Käsebrett. Zum Kalb gab es dann Graubrot, nach dem Kalb gab es Käse.
Das Dessert dann wieder ganz nach dem Geschmack:
„Am Abend nicht allzu viel Essen“, eine riesiger weißer Teller, obendrauf ein fruchtiges Sorbet (was ein Gag, oder ?) sowie Vanille Espuma sowie eine Himbeeresauce. Insgesamt eine runde und ein sehr guter Abschluss eines feinen Menüs.
Nach dem Abendessen sind wir noch Oberstdorf rein, ein richtiges Sättigungsgefühl wollte sich in meinem Bauch nicht breit machen, als ich dann noch bei der Traube die Empfehlung las: „ Schlemmertoast – 2 zart rosa gegarte Lendenstücke, mit Pfifferling-Rührei, Sauce Hollandaise und Käse überbacken“ musste ich kurz überlegen. Aber meine Frau sah dann schon im Augenwinkel die Eisdiele, wo ich mir zum Abschluss noch 5 Kugeln Eis und eine doppelte Portion Sahne genehmigt hatte.
Fazit:
Beim Auschecken zwei Tage später fragte ich bei der Familie Frank nach, warum es keine echten „Sättigungsbeilagen“ in den Menüs gibt. Die Antwort von Herrn Frank verdutzte mich, „bestellen sie doch einfach beim nächsten Besuch eine Schüssel Pommes extra“ - vielleicht klappt es ja dieses Jahr im September noch mit einem erneuten Besuch, bis dahin wünschen wir dem
alles Gute :-) Wir kommen wieder !!
In meiner letzten "Werbung" für das Parkhotel Frank und dessen Kulinarium schrieb ich " Es hat uns so gut gefallen, dass wir im Juli erneut 3 Tage als Gast im Hotel verweilen werden". Bevor wir dieses Jahr unseren ersten Sommerurlaub angetreten haben, haben wir einen kleinen Zwischenstopp in Oberstdorf - unserer neuen Wahlheimat - gemacht. Gebucht über die eigene Homepage das Angebot "Hier und jetzt" zwei Übernachtungen inkl. einem 5 Gang Gourmet Wahlmenü, zu einem Preis von 238 Euro pro Person,... mehr lesen
4.5 stars -
"Ob es noch einen dritten Besuch 2016 geben wird ?? Erneut ein (fast) perfektes Abendessen, das kaum Wünsche offen lässt !!" DaueresserGK0712In meiner letzten "Werbung" für das Parkhotel Frank und dessen Kulinarium schrieb ich " Es hat uns so gut gefallen, dass wir im Juli erneut 3 Tage als Gast im Hotel verweilen werden". Bevor wir dieses Jahr unseren ersten Sommerurlaub angetreten haben, haben wir einen kleinen Zwischenstopp in Oberstdorf - unserer neuen Wahlheimat - gemacht. Gebucht über die eigene Homepage das Angebot "Hier und jetzt" zwei Übernachtungen inkl. einem 5 Gang Gourmet Wahlmenü, zu einem Preis von 238 Euro pro Person,
Geschrieben am 29.07.2016 2016-07-29| Aktualisiert am
30.07.2016
Besucht am 16.07.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
"Oliver Rieger stammt aus einer Gastrofamilie, hat das Kochhandwerk von der Pike auf gelernt und in der noblen Adresse "Königshof München" gearbeitet. Die Dame des Hauses ist Restaurantfachfrau und Bürokauffrau. Und eines ist bestimmt außergewöhnlich: Die Angestellten dürfen à la carte essen, denn, so die Chefin: 'Die müssen schon wissen, wie unser Essen schmeckt, um es gut verkaufen zu können" so der Bayrische Rundfunk, als er im TV über das Rieders Restaurant im Fernsehen informierte. Auf dem Hinweg unseres Sommerurlaubs hatte ich bereits in der Michelin App nach einem Restuarnt für den zweiten Abend Ausschaue gehalten, ich bin bei dem Tipp für das Rieder`s hängen geblieben.
Bewertungen wie " Schönes Ambiente mit sehr aufmerksamem Service. Das Essen war sehr lecker, alles frisch gekocht so dass wir ein zweites Mal in unserem Urlaub weitere Gerichte probieren mussten :-). Weiter so!" oder " Gehobene Gastronomie in der Mitte Oberstdorfs" sind keine Seltenheit. Wir hatten schon am ersten Tag nach dem Restaurant Ausschau gehalten, von außen sieht das Lokal wie ein ganz normales Allgäuer Familienhaus aus, etwas versteckt liegend in einer Sackgasse
erst bei näherem Betrachten erkennt man den kleinen aber feinen Außenbereich, innen geht es gemütlich zu, als sitze man bei einer Allgäuer Großfamilie im Wohnzimmer. Tische mit genügend Platzabstand, einige wenige höherwertig wirkende Accessoires auf den Fensterbänken. Die Tische sind poliert, dunkle Fliesen am Boden. Es gibt einige Zimmer, die Geräuschkulisse alles andere als laut, einfach perfekt.
Kaum gesessen kommt die sehr aufmerksame und wohl gelernte Chefin mit der Aperitifempfehlung, die Empfehlung nahmen wir gerne an, auf tripadisor wird auch regelrecht dafür Werbung gemacht. Wir hatten einen Secco mit Erbeere-Minze Sirup und ein wenig Ruccola, ein echter Knaller (4,90). Allerdings hatten wir nach ¾ leeren des Glases einen kleinen Schlag weg, wohl waren die Früchte vorher noch in Vodka oder was ähnliches eingelegt.
Die Speisekarte ist klein und fein. 3-4 Vorspeisen, 4-5 Hauptgerichte. zusätzlich gibt es noch eine Dessertkarte mit 4-5 Möglichkeiten. Fast jede Portion ist auch als kleine Portion bzw als Zwischengang erhältlich. Ein Menü von Haus aus gibt es leider nicht. "Ich glaube, dass es das Ehepaar Oliver und Brigitte Rieger schafft, eine familiäre Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre entstehen zu lassen. Es ist eine enge Bindung an die Gäste, die zu den Riegers gehen. Egal, ob es Leute aus dem Ort sind, oder Touristen, die von Jahr zu Jahr wieder kommen. Entsprechend hoch ist der Anteil an Stammgästen, die die Küche, das Ambiente und den Service gleichermaßen schätzen." so der bayrische Rundfunk weiter, das Rieders eine echte Perle in der Oberstdorfer Gastrolandschaft.
Wir entscheiden uns gegen das Oberstdorfer Ziegenkäse im Brickteig ausgebraten, sondern für Kohlrabicremesuppe mit Krebsfleisch.
Die Betonung liegt auf Teigtaschen, zwei luftig leichte mit Fleisch gefüllte Teigtaschen die leichter Biss, schöne Fleischeinlage. Die Brühe hervorragend abgeschmeckt, die Kohlrabisuppe ausgezeichnet. Schön fluffig-cremig, das Krebsfleisch mit leichtem Biss, leicht nach Meer schmeckend, das machte Lust auf den Hauptgang:
Hüftsteak vom Allgäuer Weiderind, mit frischen Pfifferlingen, zweierlei Sauce und Hand geschabten Spätzle (19,80), sah nicht nur gut aus :-)
als Alternative stand die Schnitzel Trilogie im Raum. Ebenfalls vom Allgäuer Weiderind, vom Allgäuer Landschwein sowie von der Putenbrust mit lecker auschauenden Bratkartoffeln, das ganze wurde noch zwei Mal im Laufe des Abends geordert, beide Personen schafften die Portionen nicht, das wird wohl beim nächsten Besuch mein Favorit. Zu trinken hatte ich für den Durst nach dem Secco zwei halbe Weizen, danach noch einen schönen roten, ich glaube es war ein Merlot, dem fehlte es etwas an Power, er kam aus Österreich. Wenn ich was bemängeln muss, dann die doch etwas zu klein ausfallende Weinkarte, viele regionale Österreichische Weine, es fehlen ein paar Pfälzer Weißweine sowie einige franz. oder spanische Rotweine.
Zurück zum Hüftsteak, das war zart rosa gegart, allerdings einen Tick zu fest. Hüfte und Filet, das sind eigentlich die Lieblinge des weiblichen Geschlechts, weil so wenig Fett dran ist. Das war hier das Problem, die Hüfteaks leider zu dünn aufgeschnitten, so dass sie etwas trocken schmeckten, aber immer noch im passablen Bereich. Ausgezeichnet waren die zweierlei Sauce. Eine Art Rahmsauce (hell) die dunkle war eine Art Rotwein- Reduktion, hat hervorragend gepasst. Die Spätzle schön knuffig/fluffig und gut gesalzen, leicht noch in Butter geschwenkt. Die Pfifferlinge ein Traum. Dazu begleitete uns noch jeweils ein Salat, der schmeckte so, wie er auf den Bildern aussieht, einfach spitzen mäßig. Grüner Salat schön knackig, unten drunter Rettich, Karotte und Gurkensalat. Alles wohl frisch geraspelt und angemacht
Fazit:
Hier macht man sicherlich keine Schnäppchen, wir werden aber auf alle Fälle das Rieger`s im September wieder besuchen, wenn wir erneut nach Oberstdorf (diese Mal für 5 Tage) kommen. Empfehlung !!
"Oliver Rieger stammt aus einer Gastrofamilie, hat das Kochhandwerk von der Pike auf gelernt und in der noblen Adresse "Königshof München" gearbeitet. Die Dame des Hauses ist Restaurantfachfrau und Bürokauffrau. Und eines ist bestimmt außergewöhnlich: Die Angestellten dürfen à la carte essen, denn, so die Chefin: 'Die müssen schon wissen, wie unser Essen schmeckt, um es gut verkaufen zu können" so der Bayrische Rundfunk, als er im TV über das Rieders Restaurant im Fernsehen informierte. Auf dem Hinweg unseres Sommerurlaubs... mehr lesen
4.5 stars -
"Klasse ambitionierte Oberstdorfer Regionalküche !!" DaueresserGK0712"Oliver Rieger stammt aus einer Gastrofamilie, hat das Kochhandwerk von der Pike auf gelernt und in der noblen Adresse "Königshof München" gearbeitet. Die Dame des Hauses ist Restaurantfachfrau und Bürokauffrau. Und eines ist bestimmt außergewöhnlich: Die Angestellten dürfen à la carte essen, denn, so die Chefin: 'Die müssen schon wissen, wie unser Essen schmeckt, um es gut verkaufen zu können" so der Bayrische Rundfunk, als er im TV über das Rieders Restaurant im Fernsehen informierte. Auf dem Hinweg unseres Sommerurlaubs
Geschrieben am 26.07.2016 2016-07-26| Aktualisiert am
27.07.2016
Besucht am 15.07.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Meine Frau und ich sind etwa zeitgleich über die Bewertung hier bei Gastroguide von der 485 Grad Pizza in Kirchheim unter Teck gestolpert. Meine Frau hat mir gleich das Bild von der Pizza mit den rohen Zutaten per WhatsApp geschickt. Da wir beide vor knapp 14 Tagen unseren Sommerurlaub (mal wieder) in Oberstdorf starten sollten, hatten wir uns Kirchheim unter Teck, das QGina am Schloßplatz (was nicht leicht zu finden war da Autofreie Zone) als Zwischenstopp vorgemerkt.
Auf diesem Wege auch die Entschuldigung an Carpe.Diem, ich hatte das mit dem Treffen zu spät (leider auf der Hinfahrt) entdeckt, aber wenn es sich ein andermal einrichten lässt, von uns aus gerne. Kirchheim unter Teck, für mich absolutes Neuland und unter Teck ein Begriff wo ich nur Achselzucken verbreiten kann. Wenn ich das Wort Teck höre, als Alt-Landauer, fällt mir gleich das Tekka-Viertel in Landau ein, spätestens nach dem spektakulären Auftritt bei RTL in der Vogesenstraße 48 im Jahre 2008 ein Deutschlandweiter Begriff, für mich sind das aber Geschichten wo ich als Ex-Landauer nicht gerade stolz drauf bin. " Mehr als ein Jahr nach dem Auszug aus dem asozialen Rattenloch in der Vogesenstraße 34 erhebt der kranke Mann vermutlich mit Hilfe seines Nachbarn und Unrechtsanwalt Marx-Advo-Sterzing Anklage wegen Sachbeschädigung." Die Antwort kam prompt: Du bist ja kein Mensch du bist ja nicht normal was erwiesen ist du Psycho !! Ich sag nur eins !! Schau immer nach hinten - ich schlach der des Raumschiff Enterpreis in de Nagge - dann kannsch Esse nunner biehme"
Ich war also gespannt, eine Pizza bei knapp 500 Grad ? Kann das gut sein ?? Dazu noch unter Teck ? Heißt das wir fahren runter ? ... Wir fuhren rauf und runter, am Ende Kirchheim hinein und runter, auch wenn es nur das Parkhaus war, von der Teck (ist das ein Baum, Straße, Fluss oder Berg ?) haben wir leider nichts gesehen, auch in Kirchheim drin, ein nette Stadt mit schönem Bauwerk war da nichts zu lesen.
Irgendwann sind wir dann nach Google maps (nein wir haben kein Pokemon gespielt) angekommen. Drinnen waren nur 2 Tische besetzt, eine Servicedame und ein weitere Bar-Kellner vorne dran am Dampfen (der ganze Rauch zog dann ins Restaurant. Drinnen wäre dagegen Arbeit gewesen, einige Tische waren etwas verschmiert, ein Tisch hatte noch Besteck, Teller und Gläser von ehemaligen Gästen stehen, aber wenn natürlich die Sucht ruft ... Wir wurden dann nett begrüßt und uns wurden die Karten gereicht. Die Inneneinrichtung ist mehr ein Bistro als eine Pizzeria. Vorne an der Theke war eine Art Ofen mit offener Flamme, kein Holzofen, das war eine Art Metall. Wir wurden auf den Mittagstisch aufmerksam gemacht, eine Pizza mit 2 Toppings zur Wahl mit Mozzarella und Tomaten, in der Karte drin leider keine weitere Infos, keine Spalte wo man sich über die Toppings informieren kann.
Ich hatte natürlich die Pizza mit den rohen Zutaten im Hinterkopf, leider las ich da nix von Burrata, so dass ich das extra bestellt und auf 14 Euro kam (puhh), meine Frau nahm das Angebot von der Mittagskarte, so dass wir vorhatten uns beide Pizzen zu teilen. Ich wollte Salami, meine Frau Champignons, die Bedienung schlug uns vor halb und halb zu machen, wir nahmen die Empfehlung an.(auf der Heimfahrt sind wir drauf gekommen, dass wir ja beide in Kombination hätten nehmen können, da beide Toppings frei waren*Kopfkratz)
Dazu gab es noch ein Salat den wir uns vorab teilten, nix besonderes, daher auch kein Bild. Zu trinken sollte es ein Hefe sein (Krombacher 0,5 für 4,50 auf der Rechnung autsch, sowie eine kleine Cola Light (0,33) für knappe 4 Euro, ich glaube 3,60 ) Zuerst bekamen wir die 14.50 Euro Pizza serviert. Die Focaccia mit Mozzarella, Parmaschinken,Rucola, Basilikumpesto, Oliven und dem extra georderten Burrata Käse. Oben das Zeugs war gut, aber unter der Boden ??(jesses Maria). Ein absolutes no go. Das war wie Gummi, meine Frau und ich konnten das fast nicht schneiden, also nahmen wir die einzelnen Stücke nach langem Kampf in die Hand. Der Boden staubtrocken und ohne jeglichen Geschmack. Ich hab mal einen Querschnitt gemacht von der Pizza Höhle für Zwerge
das war kein Boden sondern ein Schlafplatz für Schlümpfe. Die Blasen 7-9 cm hoch, nee quatsch, ein Schlumpf ist viel zu klein, da hätte fast ein Lilliputaner übernachten können .. das war geschmacklich (leider) eine Katastrophe (der Boden), oben der Belag war geschmacklich gut(daher auch 2 anstatt 1 Stern beim Essen), aber das hat irgendwie nicht zusammen gepasst.
Die Mittagstisch Pizza (7,90) ebenso kein Highlight, wir ließen fast 3/4 zurückgehen. Die Salami war furztrocken, an einigen Ecken verbrannt, die Champignons (wohl Frische) ohne jeden Geschmack, total verwässert. Tipp: Lieber zu erste Wahl Champignons aus dem Glas greifen, die sind zwar teurer als frische, schmecken auf der Pizza aber viel besser. Die Tomatensauce auch ohne jeden Geschmack, der Boden so dünn wie eine Bild Zeitung und total vermatscht.
Auf ein Dessert verzichteten wir.
Fazit:
Nach der 5 Sterne Bewertung haben wir eigentlich gedacht dass uns eine neue Referenz Pizza erwartet, so wie das auf der Homepage aussieht. Leider war das was wir in Echtzeit bekommen haben nur ein Imitat, daher sind die Abbildungen auf der Internetseite genauso hilfreich, wie ein Gehstock beim 100 Meter Finale bei der Leichtathletik WM.
Meine Frau und ich sind etwa zeitgleich über die Bewertung hier bei Gastroguide von der 485 Grad Pizza in Kirchheim unter Teck gestolpert. Meine Frau hat mir gleich das Bild von der Pizza mit den rohen Zutaten per WhatsApp geschickt. Da wir beide vor knapp 14 Tagen unseren Sommerurlaub (mal wieder) in Oberstdorf starten sollten, hatten wir uns Kirchheim unter Teck, das QGina am Schloßplatz (was nicht leicht zu finden war da Autofreie Zone) als Zwischenstopp vorgemerkt.
Auf diesem Wege auch... mehr lesen
QGina
QGina€-€€€Bar, Pizzeria, Sky Sportsbar070217340410Schloßplatz 16, 73230 Kirchheim unter Teck
2.0 stars -
"Eine Pizza die bei knapp 500 Grad gebacken wird, ein Geschmackshighlight, oder mehr ein Schlafplatz für .... ??" DaueresserGK0712Meine Frau und ich sind etwa zeitgleich über die Bewertung hier bei Gastroguide von der 485 Grad Pizza in Kirchheim unter Teck gestolpert. Meine Frau hat mir gleich das Bild von der Pizza mit den rohen Zutaten per WhatsApp geschickt. Da wir beide vor knapp 14 Tagen unseren Sommerurlaub (mal wieder) in Oberstdorf starten sollten, hatten wir uns Kirchheim unter Teck, das QGina am Schloßplatz (was nicht leicht zu finden war da Autofreie Zone) als Zwischenstopp vorgemerkt.
Auf diesem Wege auch
Geschrieben am 11.07.2016 2016-07-11| Aktualisiert am
11.07.2016
Wir lieben die italienische Küche, ob Pasta, Pizza, Fisch oder Fleisch. Es ist aber nicht immer einfach, der italienischen Küche seine Liebe zu gestehen. Besonders nicht im Jahr 2016, in dem sich italienische Restaurants in Mannheim mal wieder zu Fanmeilen verwandeln, und der besondere Wunsch in Form einer Pizza Speciale in manchen Restaurants zu einem abenteuerlichen Unterfangen wird.
Meine Frau und ich fahren in knapp einer Woche mal wieder zum Gardasee. Wir wollten einfach jetzt mal in der Vorwoche mal wieder klassisch italienische Luft ein schnappen und da ist das Frenk`s immer mehr als nur eine Alternative. Das Frenk`s liegt in den Q Quadraten, und diese sind in den letzten drei Jahren ehrheblich stark von LKW`s und Betonmischer frequentiert worden. Der Grund: die Super Baustelle von Diringer und Scheidel: Diringer & Scheidel errichtet in Mannheim in den Quadraten Q 6 und Q 7 ein Stadtquartier, wie es Mannheim noch nicht gesehen hat. Auf einer Bruttogrundfläche von zirka 153.000 Quadratmetern wird ein einzigartiges Shopping-Erlebnis mit exklusivem Wohnen, Büros, Gesundheit, Wellness und Fitness sowie dem zukünftigen Radisson Blu Hotel Mannheim mit 229 Zimmern entstehen. Dadurch werden mindestens 1000 Arbeitsplätze in der Stadt geschaffen - und das Frenk`s neben dran.
Das Frenk`s Restaurant, zentral gelegen am Anfang der Fressgasse, ist eine schöne Anlaufstelle wenn man Hunger hat. Wer gerne bekannte Gesichter sehen möchte, der sollte mal Sonntagmorgens um 02 Uhr hier einkehren. Richy Müller, Mario Basler, Timo Boll, Steffi Graf etc. um einige Bekannte zu nennen, sollen hier schon gesichtet worden sein. Es kann gut sein, die besten Hotels sind nur ein paar Steinwürfe weg, zum Wasserturm sind es knappe 100 Meter. Auf den Fotos sind aber auch weiter bekannte Gesichter zu sehen. Altbundeskanzler Helmut Kohl, Günther und Thomas Gottschalk waren schon hier Gast.
Das Frenk`s besteht aus dem vorderen Teil, wo auch die Eisdiele ist, dann kommt eine Tür (die immer geöffnet ist), wo die Bar ist und einige Tische stehen und dann geht man nochmals durch einen Durchgang und landet im hinteren Bereich, wo sich die meisten Tische befinden. Wir saß gestern im vorderen Bereich, es war angenehm warm, zur Straße hin gibt es Schiebe-Elemente, diese waren offen,
wir konnten dem Treiben in den Q Quadraten also schön zuschauen. Wir schauen in die Karte. Diverse Pasta-Alternativen mit diversen Saucen kombinierbar. Dazu Fleisch, Fisch und wenige Salate, einige standen um ein Euro vergünstigt als Tagesgerichte auf Schiefertafeln. Hier macht man es sich nicht gerade schwer, wenn es um die Auswahl der Tagesgerichte geht. Meine Frau entschiedet sich für den Klassiker, italienischer Salat, ich entschied mich für die Platte Frenk`s, heute mal wie ausgeschrieben in der Karte ohne Extrawünsche, im Hinblick, dass wir heute noch zum Herzogenriedpark wollten, dort war das Streetfood Wochenende.
Nach einer angenehmen Wartezeit bekommen wir zeitgleich unsere Hauptgerichte. Der Italienische Salat (9,80)
Dieser war klassisch mit Essig und Öl angemacht. Dazu gab es ofenwarme frisch auf gebackene kleine Pizzabrötchen. Frisch geraspelte Karotten, dazu Gurke, Tomate und kleine Schinken Käse Röllchen (allesamt italienisch nicht angemacht). Der Salat in sich stimmig. Ich staunte nicht schlecht, über meine Nudelplatte "Frenk`s" für 12,90:
Rechts die Spaghetti Pesto, diese hatten noch einen schönen Biss, klebten nicht aneinander, es fehlte nur ein Ticken Salz. Die Rigatoni in der Mitte ebenfalls mit ordentlich Biss, sie hatten mehr Salz beim Abkochen gesehen, die Bolognese Sauce geschmacklich ein Highlight, angenehme Säure, schöne Würze. Links die Tortellini ala Panna, leichter Parmesan-Sahne Geschmack, die Tortellini ebenfalls nicht verkocht, mit leichtem Biss. Das Beste ist nach dem Essen die Brötchen in die übrig gebliebene Sauce tunken, das alleine reicht eigentlich schon für einen Besuch.
Fazit:
Immer wieder gerne !!
Wir lieben die italienische Küche, ob Pasta, Pizza, Fisch oder Fleisch. Es ist aber nicht immer einfach, der italienischen Küche seine Liebe zu gestehen. Besonders nicht im Jahr 2016, in dem sich italienische Restaurants in Mannheim mal wieder zu Fanmeilen verwandeln, und der besondere Wunsch in Form einer Pizza Speciale in manchen Restaurants zu einem abenteuerlichen Unterfangen wird.
Meine Frau und ich fahren in knapp einer Woche mal wieder zum Gardasee. Wir wollten einfach jetzt mal in der Vorwoche mal wieder... mehr lesen
4.0 stars -
"Sehr gute italienische Küche, mit Blick zum Wasserturm" DaueresserGK0712Wir lieben die italienische Küche, ob Pasta, Pizza, Fisch oder Fleisch. Es ist aber nicht immer einfach, der italienischen Küche seine Liebe zu gestehen. Besonders nicht im Jahr 2016, in dem sich italienische Restaurants in Mannheim mal wieder zu Fanmeilen verwandeln, und der besondere Wunsch in Form einer Pizza Speciale in manchen Restaurants zu einem abenteuerlichen Unterfangen wird.
Meine Frau und ich fahren in knapp einer Woche mal wieder zum Gardasee. Wir wollten einfach jetzt mal in der Vorwoche mal wieder
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Da meine Frau und ich diese Woche Urlaub haben, haben wir im Vorfeld, in der Hoffnung dass so langsam alle Arbeiten beendet sind, für eine Nacht reserviert. Die Fahrt ins Bollants haben wir im Nachhinein nicht bereut, obwohl es im Vorfeld Grund für Diskussionen gab. Meine Frau wollte einen Tisch im ein Michelin Stern ausgezeichnete Jungborn, welches mit einem Überraschungsmenü am Mittwoch und Donnerstag Abend, 4-5 Gänge für 68 Euro wirbt. Laut Service war aber für Mittwoch das Jungborn komplett voll, wir waren aber die ersten auf der Warteliste (??). Meine Frau fragte also letztes WE nach, ob eine Stornierung rein kam. Allerdings bekamen wir die Antwort, dass wegen erneuten Renovierungsarbeiten und gleichzeitigem Verlängern des Jungborn-Betriebsurlaubes es nicht möglich sei im Jungborn zu essen. Man bat uns ein 3 Gang Alternativ-Menü im Hotel eigenen Hermannshof an, welches auch für nicht Hotelgäste ala Card Gerichte und Menüs anbietet.
Im neusten Vartaguide erhält der Hermannshof zwei Diamanten, die Menüs beginnen laut Guide ab 45 Euro. Nachdem wir unser Zimmer bekamen (um Punkt 15 Uhr und keine Minute vorher) ging ich an die Rezeption, ich wollte wissen was wohl die Gäste des Bollants am Mittwochabend ein schmeißen konnten. Allerdings erntete ich nur Achselzucken. Den Tipp von mir, den Gästen vielleicht als Menü-Info an der neu gestalteten Rezeption einen Aushang zu schenken, stieß nur auf Taube Ohren. Gut, also ließen wir uns überraschen.
Wir schlenderten am Abend Richtung Hermannshof, aber den Durchgang vom Pool bzw vom Außenbereich gibt es nicht mehr. Im Bollants gibt es viele neue Mauern, Durchgänge, jetzt kann jeder Gast von jedem Haus in jedes x beliebige laufen (ohne nass zu werden), vom Hallenbad zu unserem Zimmer waren es aber leider über 350 Schritte .. wir sind aber jetzt bei holidaycheck sondern bei GG, ich bewerte den Abend im Hermannshof.
Wir werden sehr nett und freundlich begrüßt, im Augenwinkel erkenne ich den gepflegten, äußerst attraktiven Herrn mit den dunklen Haaren. Ihn kennen wir noch von letztes Jahr, auch an Frau Helzle, die immer Zeit für einen kurzen Smalltalk hat, erinnern wir uns sehr gerne. Sie hat uns vor einem Jahr mit Weintipps sehr gut beraten. Wir waren also gut aufgehoben.
Wir nahmen einen Tisch im hinteren Eck, schön an der kühlen Fachwerkmauer. Leider sind während des Abends immer wieder Hotelgäste mit nassen Haaren und Bademäntel durch die Tische und hoch die Treppe in die Zimmer. Das hätte man irgendwie besser lösen müssen, aber gut. Wir bekommen die Menükarte, als Hauptgang gibt es Loup de Mer, als Vorspeise Rindertartar, als Dessert irgendwas mit Himbeeren. Ich frage nach, ob es eine Alternative zum Wolsbarsch gibt. Die Küche hätte noch Perlhuhnbrust im Angebot, aber ich hatte auch darauf keine Lust (ich bin nicht so der Geflügel Fan), mir wurde dann ein Kalbsrückensteak angeboten. Perfekt !!
Wir bekommen die Weinkarte gereicht, viele Weinchen aus dem Gebiet der Nahe, einige einheimische von benachbarten Reben. Die meisten 0,1er Weine kosten zwischen 5 und 7 Euro, das Viertel das doppelte. Mir fiel von den geschlossenen Flaschen gleich ein sommerlicher Cuvee ins Auge, vom Weingut Diehl. Er war noch vorrätig, also nahmen wir davon eine Flasche (der war leider viel zu schnell leer).
Als Gruß aus der Küche bekommen wir eine kleine Scheibe dunkles Brot mit einem Dip darauf, der Abend konnte beginnen. Als zweiten Gruß bekommen wir drei verschiedene Brotsorten, dazu gesalzene Butter sowie ein Kräuter-Frischkäse. In der Zwischenzeit wurde uns Wasser mit Kohlensäure (0,7 für 7 Euro autsch) sowie ein Weinkühler mit Weinflasche serviert. Die sehr aufmerksamen Kellner gossen den ganzen Abend Wein und Wasser nach, die Gerichte werden mit einem Tuch serviert, das Besteck vor jedem Gang ausgetauscht. Allerdings gab es für meine Frau bei ihrem Fisch kein Fischmesser, das sollte eigentlich nicht passieren. Es kommt der erste Gang: Rindertartar mit Sauerrahmouse und Erbsen-Allerlei:
Noch bevor ich ein Bild machen konnte, stand schon Frau Helzle mit einem Schmunzeln und einem XXL Pfefferstreuer neben unserem Tisch und pfefferte uns richtig ein. Angerichtet war das Gericht sehr ambitioniert, die Erbsen hatten einen schönen Biss, das Sauerrahm-Mouse war ebenfalls sehr sommerlich leicht. Das Tartar erinnerte mich an das Tartar vom Edeka aus der Frischhaltefolie. Die Konsistenz war für "selbst gemacht" viel zu fest, allerdings stand "selbst gemacht" auch nicht in der Karte. Wo kein Kläger da auch kein Richter. Der Weißburgunder-Grauburgunder-Riesling Cuvee hatte allerdings mit dem Tartar zu kämpfen, gerade der Pfeffer machte ihm zu schaffen, allerdings für den Rest des Abends war er ein sehr netter sommerlich frischer Begleiter,
die 31 Euro waren gut angelegt.
Danach wurde zeitgleich der Loup de Mer auf Kerbelrisotto serviert, ich bekam mein Kalbsrückensteak, ebenfalls auf Kerbelrisotto, allerdings hatte ich eine andere Sauce:
Der Wolfsbarsch war super saftig und ansprechend angerichtet. Auf einer Ebene mit dem Fisch im Karlbacher und bei Norbert Dobler. Ganz großes Kino, das Risotto super schluchzig, leichter Biss, hervorragend abgeschmeckt. Die Sauce dazu ein "Träumchen".
Mein Rückensteak vom Kalb war (leider) total durch gebraten, allerdings tat das dem Geschmack keinen Abbruch. Das Fleisch sehr gut gewürzt, aromatisch, saftig. Das Risotto ebenfalls ganz großes Kino, die Sauce bei mir war wohl eine aufgeschlagene Rahm-Kalbs-Brühe, passte natürlich wie die bekannte Faust aufs Auge. Am Ende dieses Ganges bestellten wir nochmals Brot nach und tunkten die Stücke in die restliche Sauce, das muss einfach sein.
Zu guter Letzt gab es Himbeere-Claufotis (ich hoffe ich schreibe das richtig), ich musste googeln, angeblich ein runder fluffiger Kuchen der dem Pfannenkuchen ähnelt. Angerichtet war das Dessert spektakulär:
Geschmeckt hat es bombastisch gut. Das Mascarpone Eis dem Paccojet geschuldet, besser geht es nicht. Schön Cremig, leichter Schmelz, der Rhabarber bzw das Rhabarber Chutney wurde wohl leicht gesüßt eingekocht, so dass der Rhabarber nur ein Tick Säure hatte, genau richtig um dem Dessert den nötigen Feinschliff zu geben.
Fazit:
Mit jeweils 40 Euro für das 3 Gang Menü macht man im Hermannshof sicherlich keine Schnäppchen, das würde aber auch nicht in das Bollants"Gesamtbild" passen. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Am Nachbartisch hatte die 8 jährige Tochter eine Louis Vuitton Tasche dabei, da hätte sie sich fast reinlegen können, so groß war die. Ihr 5 jähriger Bruder hatte ebenfalls Lacoste Schuhe, Polo Shirt und natürlich eine Kinder Bogner Hose an. "Streut Kaviar unter das Volk, damit der Pöbel ausrutscht " Wir kommen wieder ;-))