"Entspannt und spannend am Landwehrkanal"
Geschrieben am 11.01.2019 2019-01-11 | Aktualisiert am 11.01.2019
Volt Restaurant
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Restaurant
030338402320
Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin
"türkische Küche plus"
Geschrieben am 08.01.2019 2019-01-08
Grill Lokanta
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Schnellrestaurant, Imbiss
0303024676
Kaiserdamm 22, 14057 Berlin
"Gänse-Essen der Extraklasse!"
Geschrieben am 16.12.2018 2018-12-16
Marjellchen | Mittelalterliche deutsche Taverne
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Restaurant, Lieferdienst, Brauhaus
0308832676
Mommsenstraße 9, 10629 Berlin
"Rundum perfekter Abend...."
Geschrieben am 16.12.2018 2018-12-16
Ottenthal
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Restaurant
0303133162
Kantstr. 153, 10623 Berlin
"Kultort - Kult Cafe - vielseitiges Frühstück!!"
Geschrieben am 16.12.2018 2018-12-16 | Aktualisiert am 16.12.2018
Schwarzes Café
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Cafe
0303138038
Kantstraße 148, 10623 Berlin
"Ja, Steaks können sie..."
Geschrieben am 09.12.2018 2018-12-09
BLOCK HOUSE Am Zoo Palast
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Steakhouse
03026558500
Budapester Str. 42-50, 10787 Berlin
"Gelungener Ausflug ins „Grüne“"
Geschrieben am 11.11.2018 2018-11-11 | Aktualisiert am 11.11.2018
Gärtnerei Berlin - Restaurant & Bar
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Restaurant, Bar
03024631450
Torstr. 179, 10115 Berlin
"Namensänderung - aus Cordobar wird Cordo"
Geschrieben am 01.11.2018 2018-11-01
Cordo | Sternerestaurant
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Weinstube, Sternerestaurant, Gourmet
03027581215
Große Hamburger Str. 32, 10115 Berlin
"Neues russisches Gourmetrestaurant"
Geschrieben am 13.10.2018 2018-10-13
Cell
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Restaurant
Uhlandstr. 171, 10719 Berlin
"Modernes türkisches Restaurant, das uns mit seiner feinen Auswahl an kalten und warmen Meze den Bosporus kulinarisch näher brachte"
Geschrieben am 11.10.2018 2018-10-11
Restaurant Osmans Töchter
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Restaurant
01722744662
Pappelallee 15, 10437 Berlin
"Kleiner Dumpling-Laden, der uns große Geschmackserlebnisse bescherte"
Geschrieben am 26.09.2018 2018-09-26
Restaurant Lecker Song | Chinesische Maultaschen
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Restaurant, Lieferdienst
03026374447
Schliemannstr. 19, 10437 Berlin
"Beliebter Inder gegenüber vom Humannplatz, der uns positiv überraschte"
Geschrieben am 23.09.2018 2018-09-23 | Aktualisiert am 23.09.2018
Restaurant Zaika
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Restaurant
03040003435
Wichertstraße 57, 10439 Berlin
"Gehypter Kultvietnamese in Berlin-Mitte, dem die Gäste nach wie vor die Bude einrennen - Warum nur?"
Geschrieben am 15.09.2018 2018-09-15
Monsieur Vuong
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Restaurant
03099296924
Alte Schönhauser Straße 46, 10119 Berlin
"Schickes, inhaberinnengeführtes Frühstückscafé, wo vieles noch selbstgemacht auf der Etagere landet"
Geschrieben am 12.09.2018 2018-09-12
Zuckerfee Café und Confiserie
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Cafe
03052686144
Greifenhagener Straße 15, 10437 Berlin
"Die "Ständige Vertretung - StäV Berlin" vertritt die rheinische Küche und zwar anständig"
Geschrieben am 11.09.2018 2018-09-11
Ständige Vertretung - StäV
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Restaurant, Kneipe, Catering
0302823965
Schiffbauerdamm 8, 10117 Berlin
"Piraten in Berlin, zum Glück haben sie diese Gaststätte gegründet"
Geschrieben am 11.09.2018 2018-09-11
Pirates Berlin – Restaurant | Bar | Beach | Club | Eventlocation
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Restaurant, Catering, Erlebnisgastronomie
03097002414
Mühlenstr. 78-80, 10243 Berlin
"Zu."
Geschrieben am 27.08.2018 2018-08-27
Osseria
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Gaststätte
03092900436
Langhansstraße 103, 13086 Berlin
"Neueröffnung im November 2018"
Geschrieben am 17.08.2018 2018-08-17 | Aktualisiert am 25.10.2018
Prism · Gourmetrestaurant
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Restaurant
03054710861
Fritschestr. 48, 10627 Berlin
"Sein Restaurant schließt für den täglichen Betrieb"
Geschrieben am 17.08.2018 2018-08-17
Markus Semmler
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Restaurant, Catering, Sternerestaurant
03089068290
Sächsische Str. 7, 10707 Berlin
"Eine Bank im Regierungsviertel"
Geschrieben am 05.08.2018 2018-08-05 | Aktualisiert am 05.08.2018
Paris Moskau · PM
€-€€€
Restaurant
0303942081
Alt-Moabit 141, 10557 Berlin




































Garten mit Blick auf das Innenministerium















Es regiert lässige Eleganz statt allzu heftigem shabby look, so dass ich trotz letzter Sonnenstrahlen leichten Herzens auf einen Platz auf der Terrasse verzichtete. So konnte ich immerhin einen schönen Tisch auswählen und das nach Sonnenuntergang für einen Dienstagabend recht zahlreich hereinströmende internationale Publikum beobachten.
Die nicht eingedeckten hellen Holztische nur mit einem Blümchen hübsch geschmückt, ebenso wie die makellosen Nassräume. Auf dem Weg dorthin, fielen mir an der Wand der stilvollen Raucherlounge die vierseitigen Geschäftsbedingungen auf. So auch noch nicht (bewusst) im Restaurant wahrgenommen.
Im hohen Generatorenraum wurde stimmiger Funk und Jazz gespielt, der im Lauf des Abends immer mehr dem fröhlichen Stimmengewirr von über 30 Gästen wich, um schließlich als Rausschmeißer wieder laut aufgedreht zu werden.
Zu Beginn des Abends war ich vom Sommelier Sascha Hammer freundlich, fast herzlich in Empfang genommen worden. Schon bei der telefonischen Reservierung hatte mir der gastliche Ton das Herz erwärmt. Und: „Ich wurde nicht enttäuscht.“ Das junge, ansonsten weibliche Team agierte flott und aufmerksam, interessiert, professionell und fröhlich. Der Lapsus eines falsch servierten Gerichts verhindert die Bestnote, weil der Gang im Vorfeld angekündigt und von mir schon korrigiert worden war. Auch eine Änderung im Menü war zunächst nicht mitgeteilt worden. Da hatte in beiden Fällen die Kommunikation versagt.
Vom Fußmarsch noch etwas erhitzt, verlängerte ich meinen weißen Port mit separat serviertem Tonic (zusammen 8,5€) und schaute zunächst, was mich von der Weinkarte so anlachte (oder war es eine Empfehlung?). Egal: Die prämierte 2009er Spätlese trocken Alte Reben „Vom Pelosol“ vom rheinhessischen Weingut Beck war jedenfalls eine Bombe für Liebhaber gereifter, schwerer Rieslinge. 60€ - für Berliner Verhältnisse - nicht einmal teuer. Bei Lust auf Roten half ein Gläschen Frühburgunder von Kreuzberg (Ahr) für 8,5€ weiter, bei Süßem eine Auslese vom Pfälzer Weingut Leiner (8€). Zu den abschließenden Petits fours lud mich der engagierte Herr Hammer auf etwas Gespritetes ein. So lernte ich nicht nur einen fruchtigen, fassgelagerten Likörwein vom Spätburgunder kennen, sondern auch die Boos von Waldecksche Hofkellerei sowie den Umstand, dass Portwein aus Deutschland schon seit 1908 nicht mehr so heißen darf...
Zu diesem Zeitpunkt lag ein entspannter und kulinarisch gelungener Abend hinter mir, der schon mit interessanten Küchengrüßen begann:
Auf selbst gebackenem „knäckigem“ Brot mit Körnern eine sehr feine Fischmousse mit schönem Rauchgeschmack und frischem Schnittlauch.
Eine „wilde“ Consommé, die eine überraschende, aber angenehme leichte Bitternote mitbrachte.
Und in brauner Butter knusprig gebackener Blumenkohl am Stiel!
Keine alltäglichen Apéros, die alle gelungen waren.
Zum malzig-süßen Sauerteigbrot
wurde eine Pfeffermischung, Butter mit Salzflocken und vor allem eine Kichererbsencrème gereicht, die mit Zitrusnote und vielleicht etwas grünem Curry überraschte.
Stark!
Als Amuse dann - genau - Variationen von Mais!
Die Crème mit frittierter Blüte mit einzelnen Körnern für den Crunch schmeckte sehr gut, ebenso wie der süßliche, aber auch leicht pikant marinierte Minikolben. Nur bei den geflämmten Körnern hätte ich mir (etwas) mehr Röstung gewünscht.
Aus dem „fleischigen“ und dem vegetarischen Menü hatte ich eine bunte Mischung zusammen gestellt. Sollte man vielleicht nicht tun; der Koch denkt sich schon etwas beim Menü. Aber manchmal muss man halt interessante Teller einbauen oder eine allzu oft genossene Zutat abwählen.
Für die „sortenreinen“ 5-Gang-Menüs wären 79€ bzw. 69€ fällig gewesen. Das ist günstig. Für meine sechs Teller habe ich dann 95€ bezahlt; der Aufschlag ist happig, daher einen Punkt Abzug.
Als erster Gang ein geräucherter Joghurt mit in Holunder und etwas Portwein eingelegter Wassermelone und Gurke mit Gin-Beize.
Dazu gerösteter Buchweizen und für einen salzigen Kick (zu wenig) Passepiere. Das war erfrischend und toll von den Texturen, nur die alkoholischen Bestandteile blieben blass. Dadurch kippte der Teller etwas in die süße Richtung.
Dafür überzeugte der zweite Gang um so mehr.
Klar war die in Sojasauce eingelegte und dann geflämmte Makrele nicht die ganz große Überraschung.
Aber festfleischig und trotzdem zart, deutlich im Eigengeschmack und kräftig röstig. Dazu viele gelungene Texturen von Tomate: Gelee, Marmelade mit süßen und säuerlichen Noten, knusprig getrocknete Haut und ausgestochenes Fruchtfleisch von kleinen gelben. Dabei alle voll Sommer-Sonnen-Aroma! Für fruchtige Spitzen sorgte Sand und Gel und Blatt von Zitronenverbene. Schön frisch mit dem Fisch!
Dann ging es wieder ins vegetarische Menü. Auch hier Geflämmtes (Die identische Zubereitung war bei beiden Tellern nicht aus der Karte erkennbar, aber auch nicht tragisch.), nämlich ein deutscher Büffelmozzarella in Begleitung von Zwiebelcreme und -Knusper, Radicchio, Sauerampfer und - sehr selten auf heimischen Tellern - Mispel!
Eine sehr gelungene Kombi aus würzig-süßen, sauren und bitteren Aromen, verbunden durch die Cremigkeit des Käses. Auch die Bandbreite der Texturen war groß, aber keine übertriebene Leistungsschau. Ein fleischloser Teller, der begeisterte!
Auch vegetarisch, aber deutlich gemüsig ging es weiter: Sellerie stand im Mittelpunkt
und konnte gebacken durch starke Bräunung und einen angenehmen Biss überzeugen. Dazu kam sautierter Spinat und auf den Punkt gekochte, selbst gemachte Nudeln, zu denen eine Zwiebelsauce angegossen wurde.
Trotz frittierter Wurzeln von der Frühlingszwiebel und fruchtigem Traubenkernöl war mir das etwas zu brav, quasi die „Ruhe vor dem Hauptgang“.
Bei dem mir das zunächst sous-vide gegarte, dann angebratene und ungewöhnlich halbierte
Kalbs-Entrecôte mit seinem formidablen Jus vorzüglich geschmeckt hat! Mehr Bräunung ist zwar selten verkehrt, aber hier „entschädigte“ die Saftigkeit und der feine Kalbfleischgeschmack voll und ganz.
Außerdem brachten die Beilagen - geröstete Senfsaat, angebratene Äpfel und vielerlei Zwiebeliges - ein schönes Potpourri von würzigen, süßen und fruchtig-säuerlichen Aromen ins Spiel. Häufig gefällt mir der Fleischgang etwas weniger als die Vorspeisen, hier war er das Highlight. Und ein toller Beleg, dass sich Küchenchef Matthias Gleiß u.a. modernisierte und verfeinerte Regionalküche auf die Fahnen geschrieben hat.
Mein Menü schloss mit Pfirsich, der als Coulis, Sorbet und einem neugierig machenden Deckel angeboten wurde.
Darunter versteckten sich verschiedene Verarbeitungen von (dehydrierter und dann) gerösteter Milch, z.B. Sand und eine sehr cremige Panna Cotta. Die Röstaromen waren ein schöner Twist und auch der „Ver-Crunchisierung“ der deutschen Hochküche wurde mit Macadamia-Spänen Vorschub geleistet. (Recht so, mein offenbarer Massengeschmack mag es, wenn es kracht!)
Mit den schon erwähnten Leckereien aus Keller und Pâtisserie endete ein rundum netter Abend, aus dem selbstverständlich eine nachdrückliche Empfehlung folgt.
P.S.: Leider werden die nachträglich hoch geladenen Fotos (die über 20 hinausgehenden Exemplare) nicht zur Bewertung gespeichert. Beim Restaurant sind sie zu sehen.