Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934246x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 18.11.2025 2025-11-18| Aktualisiert am
18.11.2025
Besucht am 01.11.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Für Kurzausflüge ist uns ein Ziel an der Mosel immer sehr willkommen.
GastroGuide-Kollege Carsten1972 und seine Angetraute berichteten 2019 schon sehr positiv über ihre Einkehr im Weingut Apel. Grund genug, bei unserer Ankunft in Nittel am späten Mittag mit leicht knurrendem Magen das Weingut aufzusuchen. .
Zentral, mitten im Ort gelegen. Parkplätze stehen den Gästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Verfügung. Unser Auto war bereits an anderer Stelle bis zum nächsten Tag geparkt und wir trafen zu Fuß ein.
Es erging uns wie Carsten. Unser Besuch ebenfalls im November, aber mit Sonnenschein. So belegten noch ein paar Gäste Plätze der geschützten Außentische.
Innen wurden wir sofort freundlich begrüßt und konnten noch an einem freien Tisch Platz nehmen. .
Hier war noch fröhlich was los!
Der große Gastraum ist sehr gepflegt und modern, aber auch gemütlich gestaltet. Frische Blumen auf dem Tisch, einfach und schön. .
Trotz vieler Gäste war es nicht zu laut.
Nach einem kurzen Blick in die ansprechende Speise- und Getränkekarte wurden unsere Wünsche aufgenommen. Die Serviceleute waren wirklich sehr aufmerksam und ausgesprochen freundlich. Trotz des Trubels.
Wir prosteten auf unsere Auszeit in Nittel mit Apelsekt aus Flaschengärung: Roter Elbling brut, € 5,90 / 0,1 l. Ein feiner Feiertagsauftakt.
Wenig später wurden unsere kleinen Speisen serviert. Dazu gab es noch ein Glas Grauburgunder vom Muschelkalk, trocken, € 3,60. Ein Grauburgunder in Ehren
Mein Mann hatte sich für die herbstliche Kürbissuppe vom Hokkaido mit Kürbiskernöl zu € 6,90 entschieden. Kürbissuppe vom Hokkaido mit Kürbiskernöl
Schwierig, solch eine Suppe „schön“ zu servieren. Dies ist hier gelungen. Ich glaube nicht an einen Zufall, dass sich das Kürbiskernöl auf der cremigen Suppe als Yin-und-Yang-Zeichen abhob. Die Suppe war so, wie sie mein Mann liebt: Wärmend, sämig, guter Eigengeschmack mit angenehmer Würze. Das sehr gute Kürbiskernöl war das I-Tüpfelchen auf der feinen Suppe.
Zur Suppe wurden noch 2 Scheiben frisches Baguette serviert.
Meine Wahl war die Quiche Lorraine nach Art des Hauses mit einem kleinen Salatbouquet zu € 9,90j. Quiche Lorraine nach Art des Hauses Salatbouquet
Das herzhaft-herbstliche Zwiebelklassiker schmeckte mir ausgesprochen gut. Obwohl ich Speck eigentlich nicht mag, entschied ich mich hier bewusst nicht für die vegetarische Quiche. Und wurde nicht enttäuscht. Die Quiche war sehr ausgewogen und geschmacklich rund gelungen.
Der Salat war tadellos und mit einer feinen Vinaigrette versehen.
Eine kurze Einkehr. Die Speisekarte ist durchaus einen gemütlicheren Besuch wert. Und das passt für uns sicherlich auch irgendwann! Weinselige Geselligkeit ist hier jedenfalls Programm! .
Für Kurzausflüge ist uns ein Ziel an der Mosel immer sehr willkommen.
GastroGuide-Kollege Carsten1972 und seine Angetraute berichteten 2019 schon sehr positiv über ihre Einkehr im Weingut Apel. Grund genug, bei unserer Ankunft in Nittel am späten Mittag mit leicht knurrendem Magen das Weingut aufzusuchen.
Zentral, mitten im Ort gelegen. Parkplätze stehen den Gästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Verfügung. Unser Auto war bereits an anderer Stelle bis zum nächsten Tag geparkt und wir trafen zu Fuß ein.
Es erging uns wie... mehr lesen
4.5 stars -
"Lecker ankommen in Nittel" PetraIOFür Kurzausflüge ist uns ein Ziel an der Mosel immer sehr willkommen.
GastroGuide-Kollege Carsten1972 und seine Angetraute berichteten 2019 schon sehr positiv über ihre Einkehr im Weingut Apel. Grund genug, bei unserer Ankunft in Nittel am späten Mittag mit leicht knurrendem Magen das Weingut aufzusuchen.
Zentral, mitten im Ort gelegen. Parkplätze stehen den Gästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Verfügung. Unser Auto war bereits an anderer Stelle bis zum nächsten Tag geparkt und wir trafen zu Fuß ein.
Es erging uns wie
Geschrieben am 17.11.2025 2025-11-17| Aktualisiert am
17.11.2025
Besucht am 13.10.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 116 EUR
Wir waren unterwegs im Raum Kaiserslautern und mir fiel der Wallonenhof ein. Viel hatte ich bisher noch nicht über dieses Restaurant gehört, das Wenige war aber positiv. Reserviert hatte ich nicht, denn es war zeitlich nicht absehbar, ob es zum Abendessen passt.
Es passte!
Der Wallonenhof liegt etwas abseits am Otterberger Waldrand. Zwischen Tennisclub und Naturfreibad. Perfekt um nach sportlicher Betätigung den Kalorienhaushalt wieder aufzufüllen. Parkplätze stehen ausreichend für die Gäste zur Verfügung.
Beim ersten Anblick passte das freistehende Fachwerkhaus für mich nicht so recht an diesen Platz. Zumal es kein „echtes“ Fachwerk war. .
Die 2 Stufen am Eingang sind kein Hindernis für Gehbehinderte oder Kinderwagen. Eine Rampe wurde in die Stufen integriert. .
Wir hielten uns nicht lange außen auf, hinter uns nahten schon weitere Gäste. Wir hofften, noch einen Tisch zu ergattern. Nix wie rein.
Wir betraten das Restaurant durch eine große Türe und waren erst einmal sprachlos! Dieses Wahnsinnsambiente hätten wir nie erwartet! .
Eichenparkett, Holzvertäfelungen. .
Eine verzierte und bemalte Holzdecke mit Deckenventilatoren, moderne und angenehme Beleuchtung. Was für ein Blick zur Decke!
So etwas hatten wir noch nicht gesehen.
Die großen Farbglasfenster, jedes Fenster mit einem anderen Motiv. .
Eine junge Dame nahm uns staunende Gäste freundlich in Empfang und checkte kurz die Reservierungen. Wir hatten Glück: Ein Tisch war noch frei.
Wir wurden zum blank polierten Tisch begleitet und bekamen die Karten vorgelegt. Die Speisekarte begeisterte uns wie das Ambiente. Wir wurden in Ruhe der „Qual der Wahl“ überlassen.
Wenig später wurden unsere Wünsche aufgenommen.
Wir starteten mit einem feinen Rieslingsekt brut, € 7,10, für die Beifahrerin und eine Flasche Mineralwasser, € 6,00 / 0,75 l. Aperitif
Zur Überbrückung der Wartezeit gab es eine cremige Gewürzbutter und frisches, sehr gutes Brot. Kleiner Gruß
Unsere Vorspeise, die Tagesempfehlung, wurde wenig später serviert: Thunfischtatar, Salat, Wasabiespuma und Kimchi zu € 16,00. Thunfischtatar, Salat, Wasabiespuma und Kimchi
Ein perfekter Auftakt. Der Thunfisch war nicht zu fein geschnitten und gab eine gute Textur im Mund und war sehr fein abgeschmeckt. Der Kimchisalat brachte den erwarteten Wumms ins Gericht, war aber nicht zu scharf abgeschmeckt.
Zum Hauptgang wählte ich ein Glas Riesling 360 Grad - € 7,00 und mein Mann den trockenen Grauburgunder - € 6,20 für je 0,2 l.
Während der Wartezeit auf unsere Hauptspeisen waren wir noch immer sehr mit der Betrachtung des tollen Ambientes beschäftigt.
Nach passender Wartezeit wurden die Hauptgerichte serviert.
Das Filet kräftig angebraten und noch wunderbar saftig. Mit den Beilagen ein ganz wunderbares und kreatives Gericht.
Mein Mann war sehr zufrieden.
Bei mir machte nochmals das Tagesgericht das Rennen. Eine für mich ungewöhnliche Entscheidung. Es war wohl der Herbstblues, den ich nicht bereuen würde: Sanft geschmorter Schweinebauch, Kartoffelpüree und Brokkoli - € 28,50. Schweinebauch, Kartoffelpüree und Brokkoli
Das Fleisch zerging auf der Zunge, das klassische Sößchen passte perfekt. Das Kartoffelpüree so buttrig (gut, dass ich die Butterdosis nicht sah). Der Brokkoli hatte den exakt richtigen Biss. Und selbst die Rote-Beete-Tupfer rundeten dieses Unami-Herbstgericht nochmals ab.
Die Servicedamen, darunter die Chefin, umsorgten uns immer aufmerksam, sehr freundlich und interessiert an unserem Feedback.
Das Restaurant war inzwischen gefüllt mit angenehmen Gästen. Dank großzügiger Tischabstände und auch sicherlich der Architektur des großen Raumes blieb die Akustik sehr angenehm.
Die Dessertkarte bot weitere Verführungen. Aber leider schafften wir kein Dessert mehr. Noch ein heißer Espresso zum Abschluss und dann machten wir uns, nach herzlicher Verabschiedung, auf den einstündigen Heimweg. .
Selbstverständlich werden wir wiederkommen. Dieser erste Besuch machte einfach nur Freude!
Im Sommer kann man hier herrlich draußen sitzen. Die Innenräume, auch die gepflegten und modernen Toiletten, sind barrierefrei.
Zum Haus: Es hat mich wirklich fasziniert.
Google sagt zur Historie: Der Wallonenhof in Otterberg hat eine interessante Geschichte:
Ursprünglich wurde er 1893 als Gartenvilla vom Bankier Karl Karcher in Kaiserslautern erbaut, diente später als Vereinshaus für den TSV Otterberg und wurde um 1935 an den Ortsrand von Otterberg versetzt, wo er heute als Restaurant und Eventlocation unter neuer Leitung steht, die den historischen Charme bewahren möchte. Der Name „Wallonen“ bezieht sich auf die Hugenotten (Wallonen), die im 16. Jahrhundert nach Otterberg kamen und die Siedlung entscheidend prägten.
Wir waren unterwegs im Raum Kaiserslautern und mir fiel der Wallonenhof ein. Viel hatte ich bisher noch nicht über dieses Restaurant gehört, das Wenige war aber positiv. Reserviert hatte ich nicht, denn es war zeitlich nicht absehbar, ob es zum Abendessen passt.
Es passte!
Der Wallonenhof liegt etwas abseits am Otterberger Waldrand. Zwischen Tennisclub und Naturfreibad. Perfekt um nach sportlicher Betätigung den Kalorienhaushalt wieder aufzufüllen. Parkplätze stehen ausreichend für die Gäste zur Verfügung.
Beim ersten Anblick passte das freistehende Fachwerkhaus für mich nicht... mehr lesen
5.0 stars -
"Eine richtig tolle Entdeckung mit dem Wow-Effekt!" PetraIOWir waren unterwegs im Raum Kaiserslautern und mir fiel der Wallonenhof ein. Viel hatte ich bisher noch nicht über dieses Restaurant gehört, das Wenige war aber positiv. Reserviert hatte ich nicht, denn es war zeitlich nicht absehbar, ob es zum Abendessen passt.
Es passte!
Der Wallonenhof liegt etwas abseits am Otterberger Waldrand. Zwischen Tennisclub und Naturfreibad. Perfekt um nach sportlicher Betätigung den Kalorienhaushalt wieder aufzufüllen. Parkplätze stehen ausreichend für die Gäste zur Verfügung.
Beim ersten Anblick passte das freistehende Fachwerkhaus für mich nicht
Zum 01.11.2025 eröffnete das beliebte Café neu im Idar-Obersteiner Stadtteil Tiefenstein.
Mit dem Umzug ging die Namensänderung einher. Aus der "Kupferstube" wurde das "Café am Weiherschlösschen".
Familie Pollmer und Team bietet am neuen Standort weiterhin das beliebte Angebot aus
reichhaltigem Frühstück und hausgemachten Kuchen und Torten.
Zum 01.11.2025 eröffnete das beliebte Café neu im Idar-Obersteiner Stadtteil Tiefenstein.
Mit dem Umzug ging die Namensänderung einher.
Aus der "Kupferstube" wurde das "Café am Weiherschlösschen".
Familie Pollmer und Team bietet am neuen Standort weiterhin das beliebte Angebot aus
reichhaltigem Frühstück und hausgemachten Kuchen und Torten.
Café am Weiherschlösschen
Café am Weiherschlösschen€-€€€Cafe, Biergarten, Ausflugsziel0176 23121930Tiefensteiner Straße 129, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Umzug nach Tiefenstein" PetraIOZum 01.11.2025 eröffnete das beliebte Café neu im Idar-Obersteiner Stadtteil Tiefenstein.
Mit dem Umzug ging die Namensänderung einher.
Aus der "Kupferstube" wurde das "Café am Weiherschlösschen".
Familie Pollmer und Team bietet am neuen Standort weiterhin das beliebte Angebot aus
reichhaltigem Frühstück und hausgemachten Kuchen und Torten.
In den vergangenen Jahren versuchten sich verschiedene Pächter an der Weiherschleife.
Die Weiherschleife liegt direkt an der B422 mit kostenlosen Parkplätzen. Von der Bundesstraße ist auf dem Ausflugsareal nicht mehr zu spüren.
Besucher können wählen oder vereinen:
Gaststätte, Kinderspielplatz, Weiher mit Tretbooten und Besichtigung der historischen Schleife. Somit ist dieser Platz für Familien bestens geeignet. Hinter der Gaststätte verläuft noch ein schöner Wanderweg.
Thomas Kreis hat sich seit der Übernahme der Gaststätte sehr gut etabliert. Er ist ein erfahrener und beliebter Gastronom der Region. Bekannt ist er auch für sein Engagement für heimische, soziale Kinderprojekte.
Geboten wird gute Hunsrückküche. Obersteiner Spießbraten „von der offenen Flamme“, gefülltes Hähnchen, Schleffers Gereeste und natürlich: Kindskäpp! Keine Sorge: Kindskäpp bezieht sich auf die Größe des gefüllten Kloßes, eine sehr beliebte regionale Spezialität.
Auf der abwechslungsreichen Speisekarte sind weitere deutsche und mediterrane Klassiker, Salate und Kindergerichte zu finden. Oft werden auch interessante Tagesgerichte angeboten.
Nachmittags kann man zu Kaffee, Kuchen oder einem Eis einkehren.
Seit der Übernahme durch Thomas Kreis waren wir ein paar Mal zu Gast. Bei einem Besuch zu Dritt mit meinem Bruder.
Die gepflegte Gaststube hat sich seit den letzten Betreibern kaum verändert. Viel helles Holz, die Tische stehen recht eng beieinander.
Einige Sitzplätze finden sich auf der Empore unter der Lichtkuppel. Blick von der Empore
Hier sitzt man schön, wenn die Sonne nicht zu sehr auf die Lichtkuppel scheint. Dann wird es „mollig“.
Es gibt auch schöne Außensitzplätze. Eltern können von hier die Kinder auf dem Spielplatz im Auge behalten oder man schaut in Richtung des Weihers.
Eine Reservierung ist fast unerlässlich. Bei unserem Besuch am 08.10.2024, ein Dienstag, trafen mein Mann und ich um 17.00 Uhr ein und konnten uns glücklich schätzen noch einen Tisch auf der Empore zu ergattern.
Unter der Leitung des stets gut gelaunten (je voller der Laden, desto fröhlicher der Thomas) Inhabers und waren wir immer sehr zufrieden mit den servierten Speisen.
Mein Mann und mein Bruder lieben die „Kindskäpp“ = gefüllten Klöße. Gefüllter Kloß
Der riesige Kloß ist gefüllt mit einer Hackfleisch-Lauchfüllung und wird mit Speck-Sahnesauce und separat gereichtem Apfelmus zu € 14,90 serviert. Kloßfüllung
Man kann sie auch als sehr gute vegetarische Variante bestellen.
Ich mag die „Medizinbälle“ auch, aber mir ist die Portion einfach zu mächtig.
Meine Wahl war meist ein Schnitzel mit Pommes, dazu ein sehr guter Beilagensalat.
Das Schweineschnitzel „Wiener Art“ zu € 18,90 ist immer sehr gut. Knusprige Panierung, goldgelb und saftig ausgebacken. Schnitzel Wiener Art mit Pommes
Mal was anderes: Ein Schnitzel von der Rinderhüfte zu € 21,90. Schnitzel von der Rinderhüfte "Jäger Art"
Dies wurde versehentlich „nach Jägerart“ serviert. Eigentlich hatte ich ohne Sauce bestellt. Die Champignonsauce war aber schmackhaft und mit frischen Frühlingszwiebeln serviert.
Die junge Servicedame bot freundlich an, mir ein neues Schnitzel zu braten. In dem Trubel kann schon mal was schiefgehen, das war kein Grund das gut schmeckende Gericht zurückgehen zu lassen.
Zu den Schnitzeln werden knusprige Pommes und der Beilagensalat serviert.
Die Salate sind frisch und das Himbeerdressing köstlich. Beilagensalat
Alternativ gibt es Sahnedressing, dies habe ich noch nicht probiert.
Thomas Kreis ist in der Küche und im Service zu finden. Vermutlich immer dort, wo eine routinierte Hand fehlt. Seine gute Laune strahlt wohl auf die Servicemannschaft ab. Die Servicedamen und -herren sind hier bei vollstem Haus immer topfreundlich und aufmerksam. Und eben so schnell, wie es machbar ist.
Genug des verdienten Lobes. Kritik gibt es von meiner Seite wenig, aber vielleicht nutzt sie ja was.
Unschön finde ich den Zigarettenautomaten im Gastraum.
Und auf Strohblumen (Staubfänger) auf dem Tisch kann ich auch gut verzichten.
Es werden leider keine regionalen Naheweine angeboten, dabei gibt es hier hervorragende Winzer. Dies würde zur überwiegend deutsch-regionalen Speisekarte viel besser passen. Angeboten werden aber italienische Weine. Ich sprach beim letzten Besuch Thomas Kreis darauf an. Wie vermutet: Seine Schwiegereltern führen das italienische Restaurant „Costa Smeralda“ in Idar-Oberstein und man bestellt gemeinsam die Weine. Ein Glas Pino Gigio (0,2 l / € 5,40) habe ich versucht. Wiederholungsbedarf besteht nicht.
Dafür zahlt man für 1 Flasche Mineralwasser (0,75 l) gastfreundliche € 4,50. Kirner Pils alkoholfrei 0,33 l / € 3,30.
Wie zu Anfang erwähnt: Das Restaurant ist immer gut besucht, auch für Familienfeiern beliebt.
Bei spontanen Anfragen haben wir schon mehrmals keinen Platz bekommen. Der Geräuschpegel ist in der Regel sehr hoch und wohl kaum zu verändern. Das muss man einfach so akzeptieren und sich über die gute Stimmung freuen. Eben Geselligkeit statt Candlelightdinner.
Abgesehen von den Plätzen auf der Empore ist das Restaurant für gehbehinderte Menschen geeignet.
In den vergangenen Jahren versuchten sich verschiedene Pächter an der Weiherschleife.
Die Weiherschleife liegt direkt an der B422 mit kostenlosen Parkplätzen. Von der Bundesstraße ist auf dem Ausflugsareal nicht mehr zu spüren.
Besucher können wählen oder vereinen:
Gaststätte, Kinderspielplatz, Weiher mit Tretbooten und Besichtigung der historischen Schleife. Somit ist dieser Platz für Familien bestens geeignet. Hinter der Gaststätte verläuft noch ein schöner Wanderweg.
Thomas Kreis hat sich seit der Übernahme der Gaststätte sehr gut etabliert. Er ist ein erfahrener und beliebter Gastronom der Region.... mehr lesen
Restaurant Zur Weiher Schleife
Restaurant Zur Weiher Schleife €-€€€Restaurant, Ausflugsziel015255813167Tiefensteiner Straße 129, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Eine gute Adresse für Einheimische und Touristen" PetraIOIn den vergangenen Jahren versuchten sich verschiedene Pächter an der Weiherschleife.
Die Weiherschleife liegt direkt an der B422 mit kostenlosen Parkplätzen. Von der Bundesstraße ist auf dem Ausflugsareal nicht mehr zu spüren.
Besucher können wählen oder vereinen:
Gaststätte, Kinderspielplatz, Weiher mit Tretbooten und Besichtigung der historischen Schleife. Somit ist dieser Platz für Familien bestens geeignet. Hinter der Gaststätte verläuft noch ein schöner Wanderweg.
Thomas Kreis hat sich seit der Übernahme der Gaststätte sehr gut etabliert. Er ist ein erfahrener und beliebter Gastronom der Region.
Geschrieben am 27.07.2025 2025-07-27| Aktualisiert am
27.07.2025
Besucht am 19.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Schnell war Restaurant und Beitrag gelöscht, von wem auch immer.
Um den Hotelkomplex neu als "Place" anzulegen.
Leider erhielt ich keine Antwort von GastroGuide zur Nachfrage der Löschung.
Der Betrieb war nicht geschlossen.
Dann stelle ich "alte Kamellen" nochmal neu ein.
*****************************************************************************************
Die Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren4 Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge, aber eine gehobene und kreative Küche. Und einen schönen Abend.
Ich reservierte Online und unser Reservierungswunsch wurde umgehend bestätigt.
Pünktlich trafen wir am Hotel ein. Die Lage traumhaft direkt am Meer, hier wurde nicht zu viel versprochen.
Nach kurzer Wartezeit wurden wir von der freundlichen und sehr gepflegten Restaurantleiterin willkommen geheißen.
Während der Wartezeit konnten wir vor dem Restaurant die aktuellen Menüs einsehen.
Ein attraktives 4-Gang-Tagesmenü für € 45,00 und die aktuelle Speisekarte mit zur Wahl stehenden 4 Vorspeisen, 2 Suppen, 6 Hauptspeisen und 3 Desserts. Das las sich alles sehr gut.
Nachdem unser Impfstatus für einlasswürdig befunden wurde, begleitete uns die Dame zu unserem reservierten Tisch. Vorbildlich wurde die Garderobe abgenommen und die Stühle am Platz zurecht gerückt.
Da saßen wir. Bequem und in sehr angenehmen Ambiente. Und warteten… Personalmangel konnten wir nicht feststellen. Aber mangelnde Koordination und Aufmerksamkeit.
Nach knapp 20 Minuten wurde die Speisekarte gereicht. Allerdings ohne das günstigere Tagesmenü.
Da wir inzwischen durstig waren, bestellten wir gleich eine Flasche Selters Mineralwasser. Diese wurde mit stolzen € 8,00 / 0,75 l abgerechnet. Im Haupthaus mit dem Sternerestaurant Ostseelounge zahlten wir nur € 6,80 / 0,75 l. Der „feine“ Unterschied passte zum weiteren Verlauf des Abends.
Unser Wunsch nach einem Aperitif wurde abgefragt. Ich fragte nach der Getränkekarte. Diese wurde nachgereicht.
Inzwischen übernahm ein junger Spanier mit offensiven Charme.
Mein Mann entschied sich für die alkoholfreie Empfehlung auf der Menükarte: Martini Vibant - € 8,50. Sehr erfrischend und gut.
Ich wählte vertrautes pfälzer Feinperliges: 1 Rieslingsekt brut, Bassermann-Jordan - € 11,00. Im Nachhinein kam mir der Preis recht hoch vor. Ich verglich wieder mit dem Mutterhaus, dem Sternerestaurant Ostseelounge. Hier waren wir 2 Tage zuvor zu Gast und zahlten € 9,00 / 0,1 l für eben diesen feinen Winzersekt!
Frechheit oder Aufpreis für den uns zugeteilten Servicemitarbeiter „Don Juan“? Er beglückwünschte mich bei jeder Wahl, ob Speis, ob Trank, zu meiner hervorragenden Wahl. Ich bin noch nicht in dem Alter angekommen, mich über oberflächliche Komplimente junger Herren geschmeichelt zu fühlen. Und wenn sie dann, um in voller Pracht zur Geltung zu kommen, den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz am Kinn tragen kann man darauf auch ganz verzichten. Leider vergaß ich nach seinem Impf- oder Genesenenstatus zu fragen.
Mangels Menür wählten wir aus der durchweg gut sortierten Speisekarte. Unsere Wünsche wurden aufgenommen.
Wenig später erreichte uns ein Brotkörbchen mit einfachem Baguette und einem dunklen Brot. Dazu eine Salzbutter, Meersalz und eine gewürzte Butter.
So gerne ich scharf und würzig esse: Das dunkle Brot ohne Vorwarnung zu servieren war schon mutig (oder dumm). Ganze, oder sehr grob geschrotete Pfefferkörner waren hier im Teig verarbeitet. Da schmeckte das Brot nur noch nach Pfeffer und übertönte jeden weiteren Geschmack. Also bedienten wir uns nur noch an dem belanglosen Baguette.
Überraschend schnell wurden unsere Vorspeisen serviert: Für meinen Mann: Tatar vom Rind, Wachtelei, Kapern, Saiblingskaviar, Schalotten - € 18,00.
Kleine Portion, nicht gut geschnittenes(evtl. gewolftes) Fleisch. Die Beleuchtung am Tisch war auch nicht so klasse.
Weder Fleischqualität noch Würze überzeugten. Nett angerichtet, aber auch die begleiteten Zutaten brachten keine Gaumenfreude.
Meine Vorspeisenwahl für Argentinische Rotgarnelen, Ringelbete, Wildkräuter, Trüffelkartoffel - € 18,00 sorgte nur für Verwirrung.
Die Ringelbete macht Spaß, wenn die Ringel erkennbar sind. Gart man diese Sorte, sind die Ringel fast weg, ebenso das zartnussige Betearoma. War schon echt blöd, dass die Bete gegart war. Zwar noch mit leichtem Biss, aber halt verfehlt. Obenauf dann noch klassisch gegarte Rote Bete und angewelkte Salatblätter ohne Marinade. Die 3 Garnelchen dümmelten verloren auf dem Teller und ihnen war kalt. Wie auch der Bete (die hätte ruhig kalt und roh! sein müssen). Die Garnelen auf Zimmertemperatur serviert. Die angekündigte Trüffelkartoffel war tatsächlich 1 Chip!
Ich fragte einen Servicemitarbeiter kurz nach dem Servieren, ob meine Vorspeise tatsächlich kalt gedacht sei. Dies konnte oder durfte er nicht beantworten und rief seinen gebürtig spanischen Kollegen. Antwort: „Das entscheidet die Küche“.
Also Wärmegrad: Je nachdem, wie lange es zum Servieren braucht.
Unser Fazit zu den Vorspeisen blieb vom Service unkommentiert.
Wir harrten dem Hauptgang und bestellten noch je einen 2019er Grauburgunder Mosaik vom Weingut Dr. Koehler, Bechtheim. Nach dem Sekt die beste Wahl des Abend für € 10,00 / 0,2 l.
Unser Hauptgang: Filet vom Steinbutt, Pastinake, Kräuterseitling, Kartoffeln, Rote Bete Jus - € 28,00.
Da machten wir Augen nach dem Servieren! Der Hauptgang wäre glatt als Vorspeise durchgegangen. Auch der Hauptgang wurde wieder auf Zimmertemperatur serviert. Inzwischen war uns vor Ärger der Appetit vergangen.
Noch keine 80 g pro Portion wurden vom Steinbutt geopfert. Dieser nicht nur kalt sondern auch trocken. Es wäre ein Einfaches gewesen die Kräuterseitlinge warm und gut gebraten zu servieren. Hier waren sie pochiert/gedämpft, kalt und zäh. Mit dem Fischmesser nicht zu zerteilen.
Wenn etwas dieser kalten Speisen kreativ war, dann die kleinen Kartöffelchen die in rote Bete Saft gegart wurden (um sie dann kalt zu servieren). Die angedickten Bete- und Kartoffelpüreetupfer verdienen auch keine Erwähnung. Das war gar nix. Da halfen auch die mir stets willkommenen Sprossen nicht.
Unsere Schmerzgrenze war erfüllt. Das Risiko für eine weitere gut bezahlte Bauchlandung beim Dessert ersparten wir uns.
Mit den Komplimenten unseres smarten Spaniers hatte es sich auch inzwischen beruhigt. Es war angekommen, dass wir so gar nicht begeistert waren und er sah wohl sein Trinkgeld schwinden. Womit er für sich und das komplette Team Recht behalten sollte.
Die Frage nach einem Dessertwunsch lehnten wir ab und verlangten die Rechnung.
Nachsitzen war dann angesagt und letztlich führte ich „Don Juan“ zur Kasse um unter zurückgehaltenen Tränen zu zahlen. Hier schmerzte jeder Cent.
Wir wollten nur noch raus! Das war wirklich armselig in jeder Hinsicht.
Auch nach 2 Monaten hat sich mein Ärger über diesen Abend nicht gelegt.
Aber gelernt: Nie wieder… und nach ein wenig Recherche, leider im Nachhinein, stehen wir wohl damit nicht so ganz alleine.
Schnell war Restaurant und Beitrag gelöscht, von wem auch immer.
Um den Hotelkomplex neu als "Place" anzulegen.
Leider erhielt ich keine Antwort von GastroGuide zur Nachfrage der Löschung.
Der Betrieb war nicht geschlossen.
Dann stelle ich "alte Kamellen" nochmal neu ein.
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Die Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren4 Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer.... mehr lesen
Restaurant Dünenmeer im Strandhotel Dünenmeer
Restaurant Dünenmeer im Strandhotel Dünenmeer€-€€€Restaurant038226 5010Birkenallee 20, 18347 Dierhagen
2.0 stars -
"Hier tat jeder Cent weh!" PetraIOSchnell war Restaurant und Beitrag gelöscht, von wem auch immer.
Um den Hotelkomplex neu als "Place" anzulegen.
Leider erhielt ich keine Antwort von GastroGuide zur Nachfrage der Löschung.
Der Betrieb war nicht geschlossen.
Dann stelle ich "alte Kamellen" nochmal neu ein.
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Die Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren4 Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer.
Geschrieben am 27.07.2025 2025-07-27| Aktualisiert am
27.07.2025
Besucht am 17.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 390 EUR
Ägerliche Löschung meiner Ostseeloungebeiträge. Wer auch immer hier schnell und nicht geprüft löscht.
Keine Antwort von GastroGuide.
Dann stelle ich "alte Kamellen" nochmal neu ein.
Der Stern ging dieses Jahr leider verloren.
******************************************************************************************** Dieses Ma(h)l wusste PetraIO, was sie tat! Die haben ‘nen Stern!
Im vergangenen Jahr besuchten wir zum ersten Mal die Ostseelounge. Im coronabedingten Reservierungswahn für unseren Urlaub 2020 verlor ich tatsächlich einmalig, bei der Ostseelounge, den Überblick.
Umso größer war die sehr überraschende und natürlich positive Erfahrung unseres ersten Besuches 2020.
Die Zielplanung unseres Urlaubes 2021 übernahm mein Liebster. Und rückte mit einer schönen Ferienwohnung in Dierhagen raus. Freudig checkte ich per Google Maps den Fußweg zur Ostseelounge! 11 Minuten – perfekt- buchen.
Im Mai geplant, durften wir leider nicht anreisen. Dem Coronalockdown geschuldet. Für uns erträglich, wir buchten um auf September.
Die fußläufige „Anreise“ war sehr schön. Ein Waldpfad parallel zum Strand, es blieb trocken und nach wenigen Minuten waren wir da.
In der 4. Etage des Hotels angekommen tauschte ich unauffällig bequeme Treter in ordentliches Schuhwerk . Und schon wurden wir herzlich begrüßt und zu unserem Tisch begleitet.
Witterungsbedingt leider beim Zweitbesuch kein Aperitif auf der wunderschönen Meerblickterrasse. Ein kurzer Terrassenbesuch war uns dennoch gerne erlaubt.
Dann nahmen wir Platz an unserem eingedeckten Tisch. Vom Platz aus konnten wir immer noch sehr schön über die bodentiefen Fenster nach außen sehen. Das Ambiente hatte sich seit unserem Besuch im Mai 2020 kaum verändert – eine Veränderung war auch nicht erforderlich. Schön ist es hier!
Die ganz besondere Freude dieses Abends: Das weibliche Serviceteam begrüßte unverändert zu unserem Erstbesuch 2020 die Gäste. So wussten wir sofort, hier an diesem Abend perfekt umsorgt zu werden. Vanessa Riedemann, die perfekt beratende Restaurantleiterin und Sommelière, bestätigte gut gelaunt: „Ja, wir sind zusammen geblieben“. Keine Selbstverständlichkeit seit Corona, aber mehr als erfreulich.
Zum Aperitif beim Zweitbesuch für uns keinen Champagner. Der trockene Winzersekt Bassermann-Jordan – o,1 l - € 9,00. Für uns die bessere Wahl als Champagner.
Wir bestellten das komplette Menü zu je € 124,00 – heute wollten wir nichts auslassen.
Unser Apéro stand für uns am Tisch bereit. Stimmig in der Muschelschale auf Eis serviert: Stabmuschel – Sauerrahm – Blutorange – Kaviar – Lakritzalge.
Unser Geschmack wurde perfekt getroffen. Stabmuschel wollte ich schon lange probieren, war somit willkommen neu, mit bissfester aber zarter Struktur. Ein sehr gelungener Auftakt.
Statt Weinbegleitung schauten wir in die Weinkarte und bestellten nach kurzer Abstimmung mit Frau Riedemann eine Flasche Grauburgunder Kalkmergel vom Weingut Friedrich Becker / Pfalz, 0,75 l - € 49,00. Eine sehr gute Empfehlung für uns Grauburgunderfreunde. Und dieser Grauburgunder war eine neue Erfahrung. Eine kräfige Roséfärbung da er lange auf der Maische lag. Geschmacklich anders als gewohnt, durchaus spannend und frisch.
Zwei Flaschen Selters Mineralwasser, € 6,80 / 0,75 l fehlten an diesem Abend nicht.
Die Küche grüßte mit herbstlichen und vielseitigen Gaumenfreuden!
Wir folgten der Empfehlung mit der Reh Bouillon + Aalfett zu beginnen. Wärmend, aromatisch und mollig (Dank wieder an Kollege Tischnotizen für diese Formulierung die ich gerne abkupfere) im Mund. Als weiteren Herbstausflug folgten kalte Speisen die durchaus das Herz erwärmten. Macaron - eingelegter Flußbarsch – Kurkumamayo & Ingwergurke.
Für Macarons können wir uns nur bedingt begeistern. Hier aber ein sehr stimmiger Gaumenschmaus. Kataifi – Sphere aus Blutwurst und Kakao
Ein nachempfundener Pilz. Der Stiel aus der arabischen Küche entsprungenen Engelshaar erinnerte mich an ein Mini-Wespennest. Ein sehr knuspriger Kontrast zur luftigen Sphere. Die Blutwurst zum Glück sehr dezent und überraschend stimmig die Kakaonote dazu. Russisch Ei – Störkaviar – Eigelbcréme
Eine wunderbare, zartcremige Verführung. Tartelette – Mimolette & gedörrtes Entenherz
Kräftiger im Geschmack natürlich die Tartelette mit geraspeltem Mimolettekäse. Darunter verborgen das gedörrte Entenherz. Eine kräftig-aromatische Ergänzung zum Käse.
Das wunderbare Brot der Bäckerei Kröger fehlte auch bei unserem zweiten Besuch nicht. Zweierlei ofenwarmes Brot. Dazu Salzbutter, eine Basilikumcreme mit Suchtfaktor und mit Fenchel aromatisiertes Salz. Dänische Gelbschwanzmarkele – Ponzu – Hokkaido – Kokosmilch
Nur leicht angeflämmt wurde die butterzarte Makrele präsentiert. Ins Auge fiel neben dem Fischfilet sofort die halbierte Mikrogurke. Nur ca. 4 cm lang, aber das volle Gurkenaroma. Herbstlich hier wieder der stimmige Hokkaidokürbis, aromatisiert mit Ponzu. Schellfisch & Miesmuscheln – fruchtige rote Bete – Apfel – Dashi Beurre Blanc
Einen so feinen Schellfisch durfte ich noch nie genießen. Die Miesmuscheln wurden als Bio-Miesmuscheln annonciert. Mein Mann mag keine Miesmuscheln (dies natürlich ohne Wertung) und da machte auch „Bio“ zum Glück keinen Unterschied und ich durfte noch einige feine Miesmuscheln mehr genießen. Die Bete dazu regional und saisonal. Schulter vom Juvenilferkel – Aal – orientalische Kichererbsencreme – Unagi Jus
Wie erhofft: Ein perfekt saftiges und zartes Stück vom Ferkel versehen mit ordentlich krosser Kruste!
Der Hauptdarsteller befand sich in bester Begleitung. Die feinen Buchenpilze gefielen uns in der Kombination mit der kräftigen Jus und den cremigen Kichererbsen ganz besonders.
Sehr schön wurde das Fleisch präsentiert. Unglaublich zart und mit krosser Kruste.
Zum Rind war nochmals Frau Riedemann gefordert. Da durfte es für uns Weißweintrinker doch ein deutscher Rotwein aus dem Kraichgau sein. Die gute Entscheidung fiel auf „Dicker Franz - blaufränkisch“ vom Weingut Burg Ravensburg zu € 13,50 / 0,2 l. Wagyu Short Rib vom Holzkohlegrill – Jus aromatisiert mit Whiskyspänen – Cremige Polenta
Der erste Gang der eingeschränkt unseren Geschmack traf. Und gerade beim Wagyurind lagen unsere Erwartungen hoch. 2 Fleischtranchen wurden medium / medium rare serviert. Auf beiden Tellern ein Stück recht „kernig“, das zweite erwartungsgemäß zart. Es ist natürlich Geschmackssache. Wir fanden das deutliche Aroma der Holzkohle unpassend. Holzkohle geht, wenn es keine Alternativen gibt. Und in Idar-Oberstein wird auf Buchenholzfeuer gebraten, das ist feiner und wir sind da entsprechend verwöhnt (wobei damit auch die kulinarischen Ergüsse in und um Idar-Oberstein erledigt sind). Die Jus, die cremige Polenta mit feinen Pfifferlingen, ein Stück frischer gegrillter Mais gefielen uns fast besser als das Fleisch. Jammern auf hohem Niveau – auch dieser Gang hat geschmeckt.
Alles Käse? Époisses – Zwiebeltarte Tatin – Zwetschgenketchup.
Dieser Gang verlangte erneut eine Weinempfehlung. Und nach dieser gingen wir den deutschen Weinen mal mit einem kräftigen Rotwein Savigny-Lès-Beaune der Domaine Louis Jadot Savigny-Lès-Beaune fremd.
Der Wein wirklich ein passender Begleiter zum gebotenen Gaumenkin0 des französischen gereiften Kuhmilchkäses. Er lief ganz von alleine der Zwiebeltarte zur Vereinigung entgegen. Kräftig angenehm der Käsegeschmack. In Kombination mit der Zwiebeltarte und dem reduzierten Zwetschgenketchup für mich einer der stärksten Gänge des Abends.
Sehr erfrischend und genau nach meinem Geschmack der süße Abschluss unserer Schlemmerreise. Eiscreme von grünen Shisoblättern – angedörrte Ananas – Zitrus Granitée – Duftreis.
Der würdige feine Abschluss. Für mich perfekt, denn nicht zu süß. Und spannende neue Geschmackserfahrung.
Statt Digestif gönnten wir uns noch zwei Espresso zu je € 4,20… stolzer Preis! Aber zum Espresso gab es diese wundervollen kühlen essbaren Steine „Bonze – Silber – Gold - mit fein-sahniger Cremefüllung!
Die Damen verabschiedeten uns herzlich. Ein schönes Wiedersehen. Und wenn es passt: Gerne wieder!
Unser Fußweg zurück zu unserer Ferienwohnung bescherte uns zum ersten Mal das Liveerlebnis der röhrenden Hirsche in der Brunft. Nur gehört – nicht gesehen.
Ägerliche Löschung meiner Ostseeloungebeiträge. Wer auch immer hier schnell und nicht geprüft löscht.
Keine Antwort von GastroGuide.
Dann stelle ich "alte Kamellen" nochmal neu ein.
Der Stern ging dieses Jahr leider verloren.
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Dieses Ma(h)l wusste PetraIO, was sie tat! Die haben ‘nen Stern!
Im vergangenen Jahr besuchten wir zum ersten Mal die Ostseelounge. Im coronabedingten Reservierungswahn für unseren Urlaub 2020 verlor ich tatsächlich einmalig, bei der Ostseelounge, den Überblick.
Umso größer war die sehr überraschende und natürlich positive Erfahrung unseres ersten Besuches 2020.
Die Zielplanung unseres Urlaubes... mehr lesen
Gourmetrestaurant Ostseelounge im Strandhotel Dünenmeer
Gourmetrestaurant Ostseelounge im Strandhotel Dünenmeer€-€€€Restaurant, Gourmet0382265010Birkenallee 20, 18347 Dierhagen
5.0 stars -
"Dieses Ma(h)l wusste PetraIO, was sie tat! Die (haben) hatten ‘nen Stern!" PetraIOÄgerliche Löschung meiner Ostseeloungebeiträge. Wer auch immer hier schnell und nicht geprüft löscht.
Keine Antwort von GastroGuide.
Dann stelle ich "alte Kamellen" nochmal neu ein.
Der Stern ging dieses Jahr leider verloren.
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Dieses Ma(h)l wusste PetraIO, was sie tat! Die haben ‘nen Stern!
Im vergangenen Jahr besuchten wir zum ersten Mal die Ostseelounge. Im coronabedingten Reservierungswahn für unseren Urlaub 2020 verlor ich tatsächlich einmalig, bei der Ostseelounge, den Überblick.
Umso größer war die sehr überraschende und natürlich positive Erfahrung unseres ersten Besuches 2020.
Die Zielplanung unseres Urlaubes
"Nach 50 Jahren geht eine Ära zu Ende. Zum Jahresende wird der Spelzenhof schließen. Wir blicken glücklich zurück auf eine sehr schöne und lebendige Zeit. Erinnerungen an Fami- lienfeiern, Hochzeiten, Weinfeste und die vielen Gäste aus ganz Deutschland. Man wünscht sich, die Spelzenhof-Geschichte sollte nie zu Ende gehen. Aber im Leben hat alles seine Zeit und die Zeit des Spelzenhofs geht nun zu Ende. Unser Weingut füllte im Jahr 1974 die erste Flasche Wein ab. Es war ein harter und steiniger Weg, geprägt von Freundschaft mit der Natur, um erstklassige Weine zu kultivieren und zu produzieren. Die Vermarktung der Weine war stets herausfordernd, sei es in unserem Hof, auf Weinfesten oder Weinmessen in ganz Deutschland. Über die Jahrzehnte haben sich viele Weinfreunde gefunden, die wir mit den guten Tropfen aus den Weinbergen von Alt- dorf bis zum Pfälzerwald erfreuen durften. Nun aber hängt der Winzerkittel an der Kellertür, er hat seinen Job gemacht. Zunächst als Straußwirtschaft begonnen war es mit der Weinstube, später dann als Vollzeit- Gastronomie, stets unser Ziel die Ess- und Trinkkultur in Einklang zu bringen. All die Jahre haben wir für Sie unser Bestes gegeben. Wir haben den Hof immer wieder schön dekoriert und mit Pflanzen bestückt, um Ihnen ein besonderes Ambiente zu bieten. Wir haben für Sie gekocht, gebacken und gebruzzelt. Unzählige Stunden, Tage, Monate – 48 Jahre stand ich für Sie am Küchenherd. Bei meinem Handwerk war es mir immer wichtig, die Gerichte ehrlich, gesund, unverfälscht und natürlich zuzubereiten. Ihr Besuch im Spelzenhof war dafür die Anerkennung und auch Motivation in schwierigen Zeiten weiterzumachen. Vielen Dank dafür. 2024 – der letzte Herbst, die letzte Adventszeit im Spelzenhof ist nun der Moment, an dem sich unsere Tore schließen. Unsere Scheune, die Weinstube und der mediterrane Hof sind nun bald Ge- schichte. Die Lichter gehen aus und die Küchentür geht hinter mir zu. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Gästen sowie langjährigen Weinkunden, den stets fleißigen Mitarbeitern, vielen Freunden, zuverlässigen Lieferanten, flexiblen Hand- werkern, der gesamten Familie und allen weiteren jahrzehntelangen Wegbegleitern für all die gemeinsamen Jahre. Die letzten Tage werden von Wehmut und tiefer Dankbarkeit be- gleitet sein. Wir sind sehr stolz auf das, was wir all die Jahre geleistet und erreicht haben. Ein herzliches Dankeschön zum Abschied, für die gemeinsame Wegstrecke, die Wertschät- zung, das Lob und die Anerkennung Ihrerseits. Es war eine schöne Zeit mit Ihnen allen. Wir gehen in den Ruhestand und sagen Danke für 50 Jahre Spelzenhof. Herzlichst, Ursula Hitschler und Hermann Hitschler"
Ein Traditionshaus verabschiedet sich in den sicherlich wohlverdienten Ruhestand.
Auszug von der Homepage: https://www.spelzenhof.com/wp-content/uploads/spelzenhof_abschied.pdf
"Nach 50 Jahren geht eine Ära zu Ende. Zum Jahresende wird der Spelzenhof schließen. Wir
blicken glücklich zurück auf eine sehr schöne und lebendige Zeit. Erinnerungen an Fami-
lienfeiern, Hochzeiten, Weinfeste und die vielen Gäste aus ganz Deutschland. Man wünscht
sich, die Spelzenhof-Geschichte sollte nie zu Ende gehen. Aber im Leben hat alles seine
Zeit und die Zeit des Spelzenhofs geht nun zu Ende.
Unser Weingut füllte im Jahr 1974 die erste Flasche... mehr lesen
stars -
"Abschied nach 50 Jahren" PetraIOEin Traditionshaus verabschiedet sich in den sicherlich wohlverdienten Ruhestand.
Auszug von der Homepage: https://www.spelzenhof.com/wp-content/uploads/spelzenhof_abschied.pdf
"Nach 50 Jahren geht eine Ära zu Ende. Zum Jahresende wird der Spelzenhof schließen. Wir
blicken glücklich zurück auf eine sehr schöne und lebendige Zeit. Erinnerungen an Fami-
lienfeiern, Hochzeiten, Weinfeste und die vielen Gäste aus ganz Deutschland. Man wünscht
sich, die Spelzenhof-Geschichte sollte nie zu Ende gehen. Aber im Leben hat alles seine
Zeit und die Zeit des Spelzenhofs geht nun zu Ende.
Unser Weingut füllte im Jahr 1974 die erste Flasche
Besucht am 28.08.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 35 EUR
Nachdem wir uns von dem schönen Eifeldorf Monreal verabschiedet hatten, beschlossen wir, die Heimfahrt gemütlich entlang der Mosel anzutreten.
Ein kurzer Stopp in Cochem, dann ging es weiter nach Beilstein. Ebenfalls ein sehr schöner Ort.
Wir schlenderten durch das beliebte Örtchen um dort noch ein frühes Abendessen einzunehmen.
In einer schattigen Gasse fanden wir die „Alte Bäckerei“, sogar ein leichtes Lüftchen war ab und zu spürbar.
Wir hatten Glück, denn es wurde gerade im Außenbereich ein kleiner Tisch frei. .
Nach dem Alten Pfarrhaus am Nachmittag in Monreal folgte nun also die Alte Bäckerei.
Die jungen Leute im Service waren auf Zack. Ein Mädel wischte den Tisch frisch ab und reichte uns die Speisekarte.
Aufgrund der Hitze waren wir beide nicht sehr hungrig. Die Speisekarte war genau richtig für uns an diesem Tag. Bot sie doch einige kleinere und leichte Gerichte.
Für den größeren Appetit waren Klassiker wie Schnitzel und Steaks, ebenso wie Burger, zu finden.
Das Café-Restaurant ist auch am Nachmittag geöffnet. Kaffee und Kuchen, Waffeln und Eis werden auch angeboten.
Eine Flasche Mineralwasser, € 6,50 / 0,75l und ein trockener Riesling, € 6,00 / 0,2 l wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Auf bequemer Bestuhlung ließ es sich angenehm auf die bestellten Speisen warten. DIe Servicekräfte hatten reichlich zu tun.
Wenig später wurde freundlich serviert.
Für meinen Mann: Großer bunter Salatteller mit hausgemachtem Dressing und Brot - € 11,50. Großer bunter Salatteller
Für den üppigen Salatteller wurde „quer durch den Garten“ geerntet. Besonders der Salat von grünen, noch leicht knackig gegarten, Bohnen gefiel meinem Mann. Eine wirklich großzügige Portion, alles frisch und auch das Dressing war fein. Dazu wurde Baguette serviert.
Für mich: Ofenkartoffel mit Kräuterquark und knackigem Salat - € 10,50. Ofenkartoffel mit Kräuterquark und knackigem Salat
Eine große Ofenkartoffel wurde leicht angeröstet serviert. Der cremige Quark war nur dezent mit Kräutern versehen, dafür brachten rote Zwiebelringe und Frühlingszwiebeln ordentlich Geschmack.
Der Salat, erwartungsgemäß, kleiner als der meines Mannes. Aber ebenso frisch und gut. Besonders der Krautsalat passte gut zur Ofenkartoffel.
Mit dem Servierten waren wir sehr zufrieden. Das passte an diesem Abend genau zu unseren Vorstellungen.
Im Haus war ich überrascht, dass sich der Gastbereich über 3 Ebenen zieht. Die Einrichtung ist gemütlich, angenehm unterteilt, mit Bildern und zahlreichen Kaffeekannen dekoriert. .
Für Gehbehinderte wird der Toilettengang ein vielleicht zu großes Hindernis. Die Toiletten befinden sich im 2. Obergeschoss zu der eine Wendeltreppe führt. .
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Die Alte Bäckerei war eine sehr schöne Entdeckung.
Nachdem wir uns von dem schönen Eifeldorf Monreal verabschiedet hatten, beschlossen wir, die Heimfahrt gemütlich entlang der Mosel anzutreten.
Ein kurzer Stopp in Cochem, dann ging es weiter nach Beilstein. Ebenfalls ein sehr schöner Ort.
Wir schlenderten durch das beliebte Örtchen um dort noch ein frühes Abendessen einzunehmen.
In einer schattigen Gasse fanden wir die „Alte Bäckerei“, sogar ein leichtes Lüftchen war ab und zu spürbar.
Wir hatten Glück, denn es wurde gerade im Außenbereich ein kleiner Tisch frei.
Nach dem Alten Pfarrhaus am Nachmittag... mehr lesen
Alte Bäckerei
Alte Bäckerei€-€€€Restaurant, Bistro, Cafe02673962006Bachstraße 32, 56814 Beilstein
4.5 stars -
"Gelungener Abschluss unseres Ausflugtages an der Mosel" PetraIONachdem wir uns von dem schönen Eifeldorf Monreal verabschiedet hatten, beschlossen wir, die Heimfahrt gemütlich entlang der Mosel anzutreten.
Ein kurzer Stopp in Cochem, dann ging es weiter nach Beilstein. Ebenfalls ein sehr schöner Ort.
Wir schlenderten durch das beliebte Örtchen um dort noch ein frühes Abendessen einzunehmen.
In einer schattigen Gasse fanden wir die „Alte Bäckerei“, sogar ein leichtes Lüftchen war ab und zu spürbar.
Wir hatten Glück, denn es wurde gerade im Außenbereich ein kleiner Tisch frei.
Nach dem Alten Pfarrhaus am Nachmittag
Geschrieben am 28.05.2025 2025-05-28| Aktualisiert am
28.05.2025
Besucht am 28.08.20242 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
An diesem heißen Sommertag machten wir einen Ausflug in den wunderschöne Fachwerkdorf Monreal in der Südeifel.
Am Nachmittag planten wir unsere Pause im Alten Pfarrhaus. Bei unserem letzten Ausflug nach Monreal wurde leider gerade geschlossen. .
Bei strahlendem Sonnenschein wurden wir freundlich empfangen und es wurde gerade ein gut beschatteter Tisch im Außenbereich frei. .
Die Servicedame versorgte uns mit dem Speise- und Getränkeangebot.
Das alte Pfarrhaus liegt an einem besonders schönen Platz, natürlich in unmittelbarer Nähe der Kirche, idyllisch fließt der Elzbach vorbei. Gepflegte Bestuhlung, man sitzt fast im Pfarrgarten. Links das alte Pfarrhaus
Auf der Höhe befinden sich die Ruinen der Löwen- und der Philippsburg.
Ein herrliches Fleckchen zum Entschleunigen. -
Die freundliche Dame nahm unsere Wünsche auf.
Mit Zwetschgenkuchen und Sahne - € 5,10 wurde mein Mann schnell versorgt.
Der Streuselkuchen war frisch und mein Mann sehr zufrieden mit dem süßen Backwerk. Pflaumenstreusel mit Sahne
Dazu eine Tasse Kaffee - € 3,30.
Auf meinen Wunsch wartete ich gerne etwas länger.
Mein Name war Programm: Hausgemacher Flammkuchen „Petra“ mit Schmandcreme, Spinat, Schafskäse, Tomate und Käse - € 15,50.
Sauberer Preis für einen Flammkuchen. Aber „hausgemacht“ nehme ich dem leckeren und sättigenden Teigfladen tatsächlich ab. Flammkuchen "Petra"
Nicht der typische Vertreter aus dem Elsass. Da war was dran und was drauf. Würde ich sofort wieder bestellen.
Zur nötigen Erfrischung ein Weizenbier alkoholfrei - € 5,80 / 0,5 l.
Sehr einladend sind auch die Innenräume des Cafés gestaltet. -
Die Toiletten befinden sich in einem Anbau auf der Rückseite des Hauses. Es ist alles sauber und gepflegt.
Monreal und das Café sind einen Ausflug wert. Wir kommen gerne wieder.
An diesem heißen Sommertag machten wir einen Ausflug in den wunderschöne Fachwerkdorf Monreal in der Südeifel.
Am Nachmittag planten wir unsere Pause im Alten Pfarrhaus. Bei unserem letzten Ausflug nach Monreal wurde leider gerade geschlossen.
Bei strahlendem Sonnenschein wurden wir freundlich empfangen und es wurde gerade ein gut beschatteter Tisch im Außenbereich frei.
Die Servicedame versorgte uns mit dem Speise- und Getränkeangebot.
Das alte Pfarrhaus liegt an einem besonders schönen Platz, natürlich in unmittelbarer Nähe der Kirche, idyllisch fließt der Elzbach vorbei. Gepflegte... mehr lesen
4.0 stars -
"Sehenswerter Ort, lohnenswerte Einkehr!" PetraIOAn diesem heißen Sommertag machten wir einen Ausflug in den wunderschöne Fachwerkdorf Monreal in der Südeifel.
Am Nachmittag planten wir unsere Pause im Alten Pfarrhaus. Bei unserem letzten Ausflug nach Monreal wurde leider gerade geschlossen.
Bei strahlendem Sonnenschein wurden wir freundlich empfangen und es wurde gerade ein gut beschatteter Tisch im Außenbereich frei.
Die Servicedame versorgte uns mit dem Speise- und Getränkeangebot.
Das alte Pfarrhaus liegt an einem besonders schönen Platz, natürlich in unmittelbarer Nähe der Kirche, idyllisch fließt der Elzbach vorbei. Gepflegte
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GastroGuide-Kollege Carsten1972 und seine Angetraute berichteten 2019 schon sehr positiv über ihre Einkehr im Weingut Apel. Grund genug, bei unserer Ankunft in Nittel am späten Mittag mit leicht knurrendem Magen das Weingut aufzusuchen.
Zentral, mitten im Ort gelegen. Parkplätze stehen den Gästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Verfügung. Unser Auto war bereits an anderer Stelle bis zum nächsten Tag geparkt und wir trafen zu Fuß ein.
Es erging uns wie Carsten. Unser Besuch ebenfalls im November, aber mit Sonnenschein. So belegten noch ein paar Gäste Plätze der geschützten Außentische.
Innen wurden wir sofort freundlich begrüßt und konnten noch an einem freien Tisch Platz nehmen.
Hier war noch fröhlich was los!
Der große Gastraum ist sehr gepflegt und modern, aber auch gemütlich gestaltet. Frische Blumen auf dem Tisch, einfach und schön.
Trotz vieler Gäste war es nicht zu laut.
Nach einem kurzen Blick in die ansprechende Speise- und Getränkekarte wurden unsere Wünsche aufgenommen. Die Serviceleute waren wirklich sehr aufmerksam und ausgesprochen freundlich. Trotz des Trubels.
Wir prosteten auf unsere Auszeit in Nittel mit Apelsekt aus Flaschengärung: Roter Elbling brut, € 5,90 / 0,1 l. Ein feiner Feiertagsauftakt.
Wenig später wurden unsere kleinen Speisen serviert. Dazu gab es noch ein Glas Grauburgunder vom Muschelkalk, trocken, € 3,60.
Mein Mann hatte sich für die herbstliche Kürbissuppe vom Hokkaido mit Kürbiskernöl zu € 6,90 entschieden.
Schwierig, solch eine Suppe „schön“ zu servieren. Dies ist hier gelungen. Ich glaube nicht an einen Zufall, dass sich das Kürbiskernöl auf der cremigen Suppe als Yin-und-Yang-Zeichen abhob. Die Suppe war so, wie sie mein Mann liebt: Wärmend, sämig, guter Eigengeschmack mit angenehmer Würze. Das sehr gute Kürbiskernöl war das I-Tüpfelchen auf der feinen Suppe.
Zur Suppe wurden noch 2 Scheiben frisches Baguette serviert.
Meine Wahl war die Quiche Lorraine nach Art des Hauses mit einem kleinen Salatbouquet zu € 9,90j.
Das herzhaft-herbstliche Zwiebelklassiker schmeckte mir ausgesprochen gut. Obwohl ich Speck eigentlich nicht mag, entschied ich mich hier bewusst nicht für die vegetarische Quiche. Und wurde nicht enttäuscht. Die Quiche war sehr ausgewogen und geschmacklich rund gelungen.
Der Salat war tadellos und mit einer feinen Vinaigrette versehen.
Eine kurze Einkehr. Die Speisekarte ist durchaus einen gemütlicheren Besuch wert. Und das passt für uns sicherlich auch irgendwann! Weinselige Geselligkeit ist hier jedenfalls Programm!