Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934281x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 02.04.2023 2023-04-02| Aktualisiert am
03.04.2023
Besucht am 10.11.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 65 EUR
Veränderungen in Idar-Oberstein. Immer hin besser als noch mehr dauerhafter Leerstand.
Karin und Michael Breckner führten mehr als 50 Jahren das Restaurant Badischer Hof mitten in der Obersteiner Fußgängerzone. 2021 verabschiedeten sie sich in den sicher wohlverdienten Ruhestand und verkauften den Betrieb.
Im Mai 2022 dann die Neueröffnung unter vietnamesischer Leitung. Positiv wurde sofort das Sushiangebot im Netz bewertet. Mein Mann wollte sofort hin. Ich war skeptisch und gab der Neueröffnung die Chance, erst einmal an anderen Gästen zu üben.
Der trübe November-Homeofficetag schrie nach frischer Luft und einem Essen außerhalb der eigenen 4 Wände.
Wir wagten den Versuch an diesem Donnerstagabend ohne Reservierung.
Am frühen Abend trafen wir ein. Zwei junge Mitarbeiterinnen, sicherlich Familienangehörige, begrüßten uns. Ohne jede Sprachbarriere. Das kommt selten vor in asiatischen Restaurants. Aber inzwischen ist wohl auch die Nachwuchsgeneration in Deutschland geboren oder aufgewachsen.
Einen Tisch durften wir wählen und entschieden uns für den Fensterplatz. Brachte nicht viel, außen war es noch dunkler als drinnen.
Der Badische Hof war schon nicht die hellste Freude. Die neuen Betreiber gaben sich alle Mühe die asiatische Dunkelkammer zu eröffnen. Die schummrige Beleuchtung verbarg aber dezent die unfachmännischen oder unfachfraulichen Renovierungskünste. .
An diesem Eindruck änderten auch die künstlichen Kirschbaumblüten an der Decke nichts. Das werden im Laufe der Zeit sicherlich tolle Staubfänger.
Die Speisekarten wurden gereicht, wir durften stöbern… während uns die Kälte in die Glieder kroch. Die Energiepreise steigen, Energiesparen ist angesagt. Aber im Restaurant sitzen und frieren macht auch keinen Spaß. Zumal wir beide noch mit unseren Coronanachwehen zu kämpfen hatten.
Schnell entschieden wir uns und auch ein weiterer Servicemitarbeiter war schnell und aufmerksam an unserem Tisch.
Er notierte unsere Wünsche: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50. Stolzer Preis für ein asiatisches Restaurant. 2 Grauburgunder, 0,2 l - € 4,20.
Mit den Getränken waren wir schnell versorgt.
Unsere Vorspeisen:
Für uns gemeinsam eine Portion Edamame - € 4,90.
Für meinen Mann eine Miso Suppe - € 3,90.
Und für mich Cha giò Chay (2 Stück) vietnamesische Frühlingsrollen - € 4,90.
Zum Hauptgang sollte es natürlich Sushi sein. Wir hatten keine Lust alles einzeln zusammen zu stellen. Außerdem sind angebotene Sushi-Menüs = gemischte Sushiplatten meist günstiger als einzelne Komponenten zu wählen.
Mit der Ngon Com Platte für 2 Personen - € 36,00 wurden wir fündig.
Beschrieben: Empfehlung vom Sushi Chef! Große gemischte Platte mit Sushi und Sashimi.
Mehr gab es schriftlich über die Platte nicht zu erfahren.
Daher fragten wir bei der Bestellung beim Serviceherr nach, ob auf der angebotenen Platte alles mit rohem Fisch zubereitet sei. Denn der Trend des Baked Sushi hat für uns nichts mit japanischem Sushi zu tun.
Bestätigit wurde: „Jaaa, alles flischer Fisch“. Wir bestellten die Platte mit der Bitte, keine Dekosaucen über dem Sushi zu verteilen.
Lange warten mussten wir nicht und es ging chlag auf schlag an unserem Tisch.
Edamame, Frühlingsrollen und Suppe wurden zeitgleich serviert.
Und 2 Minuten später die Sushiplatte. Ok, da konnte ja nichts kalt werden… bis auf das Baked Sushi auf der nicht sehr schön angerichteten Platte. Der Serviceherr war so schnell weg wie er kam.
Also machten wir auf uns aufmerksam. Nein, wir möchten Sushi und kein frittiertes Reisgericht.
Sichtlich unerfreut wanderten Mitarbeiter und Schieferplatte zurück in die Küche.
Wir widmeten uns den Vorspeisen. Besteck, Stäbchen, Sojasauche und Würzpaste standen für die Gäste am Tisch bereit. Sehr hygienisch finde ich es nicht, wenn jeder Gast hier zugreifen kann.
An den gesalzenen Sojabohnen kann man kaum etwas falsch machen und sie schmeckten wie erwartet.
Die Misosuppe war sehr schön heiß, das war besonders angenehm aufgrund der kühlen Raumtemperatur. Misosuppe
Enthalten war Seidentofu, Algen und Lauch. Insgesamt fade, sie etwas würziger sein können.
Die vegetarischen Frühlingsrollen machten einen hausgemachten Eindruck. Heiß serviert und wunderbar knusprig. Vegetarische Frühlingsrollen
Die Füllung bestand fast komplett aus Reisnudeln. Der Gemüseanteil kam deutlich zu kurz.
Die hausgemachte Soße war auch recht langweilig.
Die Sushiplatte wurde erneut, noch während wir mit den Vorspeisen beschäftigt waren, serviert. Schöner angerichtet war sie immer noch nicht. Sushiplatte für 2
Gebackenes war nicht mehr zu erkennen. Ich erlaubte mir die Frage, warum bei einer Platte für 2 Personen nur 3 Nigiri (1 x Garnele, 2 x Thunfisch, 1 x Lachs) enthalten seien. .
Völliges Unverständnis seitens des Serviceherren. Völliges Unverständnis meinerseits über sein Unverständnis.
Sushi schneidet man nicht. Und gerne wollten wir beide jede Sorte probieren. Und 3 teilt sich auch schlecht durch 2… versuchte ich zu verdeutlichen. Der Serviceherr dampfte ab und Sekunden später kam der Sushichef aus der Küche und baute sich vor uns auf. Was nicht in Ordnung sei, fragte er aufgebracht!
Das Samureischwert hatte er nicht mitgebracht, sicherheitshalber versuchten wir auf die freundlichste Art unseren Kritikpunkt anzubringen. Nach kurzem Schlagabtausch gaben wir auf und der Großmeister (Sushimeister mag ich ihn nicht nennen) zog ab.
Wir anstrengenden Gäste baten noch um 2 Teller. Denn direkt von der Schieferplatte wollten wir nicht essen.
Das Sashimi aus Thunfisch und Lachs war in ungewöhnlich dicken Blöcken auf feinem Rettich angerichtet. Die Fischqualität war gut.
Mit den 3 Nigiri einigten wir uns ohne Ehestreit. Durch diverse Maki und California- und Inside-Out-Rolls testen wir uns. Um festzustellen: 1 Sorte verbarg im Innern gegarten Lachs und noch schlimmer in den Rollen mit Gurkenhülle: Paniertes und gebratenes Hähnchenklein! Kein Sushi. Reis mit Hähnchen.
Wir beschlossen keine weitere Eskalationstufe zu riskieren und hielten die Klappe.
Ich glaube, das war das schlechteste „Sushi“, dass wir je serviert bekamen.
Nicht einmal der eingelegte Ingwer konnte punkten. Billigste Ausführung und recht trocken.
Knapp bemessen das Wasabi.
Wir baten schnell die Rechnung und zahlten. € 65,00 die es nicht wert waren. Auf den Hinweis, dass uns auch im zweiten Anlauf gegarter Lachs und sogar Hühnchen untergejubelt wurden, verzichtete ich nicht.
Und nein: Wir werden keine Freunde mit dem vietnamesischen Restaurant und seinen Betreibern.
Einen zweiten Versuch wird es nicht geben. Die überwiegend sehr jungen Gäste lassen sich einfacher begeistern als wir.
In einer Dunkelkammer fotografiert es sich schlecht, ich bitte die mangelnde Fotoqualität zu entschuldigen.
Ein Satz noch zur Mogelpackung: Das Dehoga-Schild am Eingang ist sicherlich kein neues Schild der neuen Betreiber!
Veränderungen in Idar-Oberstein. Immer hin besser als noch mehr dauerhafter Leerstand.
Karin und Michael Breckner führten mehr als 50 Jahren das Restaurant Badischer Hof mitten in der Obersteiner Fußgängerzone. 2021 verabschiedeten sie sich in den sicher wohlverdienten Ruhestand und verkauften den Betrieb.
Im Mai 2022 dann die Neueröffnung unter vietnamesischer Leitung. Positiv wurde sofort das Sushiangebot im Netz bewertet. Mein Mann wollte sofort hin. Ich war skeptisch und gab der Neueröffnung die Chance, erst einmal an anderen Gästen zu üben.
Der trübe... mehr lesen
2.0 stars -
"Da kreiste wohl fast das Samuraischwert über uns!" PetraIOVeränderungen in Idar-Oberstein. Immer hin besser als noch mehr dauerhafter Leerstand.
Karin und Michael Breckner führten mehr als 50 Jahren das Restaurant Badischer Hof mitten in der Obersteiner Fußgängerzone. 2021 verabschiedeten sie sich in den sicher wohlverdienten Ruhestand und verkauften den Betrieb.
Im Mai 2022 dann die Neueröffnung unter vietnamesischer Leitung. Positiv wurde sofort das Sushiangebot im Netz bewertet. Mein Mann wollte sofort hin. Ich war skeptisch und gab der Neueröffnung die Chance, erst einmal an anderen Gästen zu üben.
Der trübe
Und schon bei diesem Besuch kam der Gedanke auf, hier ein Familientreffen zu buchen.
Weingut – Restaurant – Gästezimmer/Ferienwohnungen, dazu die Lage an der Mosel! Perfekt für die Anreisenden aus Düsseldorf, Koblenz, dem Westerwald, Kaiserslautern und Freisen.
Der Gedanke reifte aus und am 05.11.2022 war es soweit!
Die Planung vorab erwies sich, wie erwartet, als super freundlich und unkompliziert. Für den Part der Zimmerreservierungen war Heike Roussel meine kompetente Ansprechpartnerin.
Am 27.10.22 waren mein Mann und ich nochmal zur finalen Besprechung mit Wein- und Menüauswahl zu Gast (Bilder von diesem Abend habe ich eingestellt).
Das Restaurant steht unter der Leitung des Sohnes, Thierry Roussel. Der sympathische Koch nahm sich die Zeit um Menü und Weinauswahl mit uns zu besprechen. Vorschläge seinerseits und Wünsche unsererseits kamen schnell überein.
Zu Zwölft reisten wir am 05.11. nacheinander an (leider gab es noch 3 kurzfristige gesundheitliche Ausfälle).
Im November war es kein Problem, nur für eine Nacht zu buchen.
Der Aufenthalt verlief für uns alle perfekt
Neben dem Genuss von Speis und Trank kam auch die Freude am fröhlichen Wiedersehen nicht zu kurz. Am späteren Abend konnten sogar Musikwünsche geäußert werden.
Alle Gäste waren begeistert über die schöne und ruhige Unterkunft, den tollen Service (unter der Leitung von Thierry Roussels Lebensgefährtin und einer weiteren sehr aufmerksamen und freundlichen Dame), perfekt zubereitete Speisen, passende Weine und am nächsten Morgen ein wunderbares Frühstück das auch keine Wünsche übrig ließ.
Winzer Dominique Roussel, gebürtiger Franzose aus dem Gebiet der Champagne, durfte zur Abreise noch ein paar Fläschchen Wein verladen.
Fazit: Ein richtig starker Familienbetrieb, den wir absolut empfehlen MÜSSEN! Kein einziger Kritikpunkt, es schreit nach Wiederholung!
Im Februar 2022 entdeckten wir diese „Moselperle“. Mein detaillierter Bericht ist hier
https://www.gastroguide.de/restaurant/270936/restaurant-la-bonne-adresse-im-feriendomizil-roussel/bernkastel-kues/bewertung/41411/
nachzulesen.
Und schon bei diesem Besuch kam der Gedanke auf, hier ein Familientreffen zu buchen.
Weingut – Restaurant – Gästezimmer/Ferienwohnungen, dazu die Lage an der Mosel! Perfekt für die Anreisenden aus Düsseldorf, Koblenz, dem Westerwald, Kaiserslautern und Freisen.
Der Gedanke reifte aus und am 05.11.2022 war es soweit!
Die Planung vorab erwies sich, wie erwartet, als super freundlich und unkompliziert. Für den Part der Zimmerreservierungen war Heike Roussel meine kompetente... mehr lesen
Restaurant La Bonne Adresse
Restaurant La Bonne Adresse€-€€€Restaurant, Weinstube0653197260Am Ring 37, 54470 Bernkastel-Kues
5.0 stars -
"Nicht nur für traute Zweisamkeit. Eine glückliche Wahl für ein tolles Familientreffen!" PetraIOIm Februar 2022 entdeckten wir diese „Moselperle“. Mein detaillierter Bericht ist hier
https://www.gastroguide.de/restaurant/270936/restaurant-la-bonne-adresse-im-feriendomizil-roussel/bernkastel-kues/bewertung/41411/
nachzulesen.
Und schon bei diesem Besuch kam der Gedanke auf, hier ein Familientreffen zu buchen.
Weingut – Restaurant – Gästezimmer/Ferienwohnungen, dazu die Lage an der Mosel! Perfekt für die Anreisenden aus Düsseldorf, Koblenz, dem Westerwald, Kaiserslautern und Freisen.
Der Gedanke reifte aus und am 05.11.2022 war es soweit!
Die Planung vorab erwies sich, wie erwartet, als super freundlich und unkompliziert. Für den Part der Zimmerreservierungen war Heike Roussel meine kompetente
Das syrische Restaurant ist in größere Räumlichkeiten in Idar umgezogen.
Fernab der Idarer Fußgängerzone sind jetzt wesentlich mehr Sitzplätze vorhanden,
aber auch weniger Laufkundschaft.
Dafür wird ein Lieferdienst (lieferando.de) angeboten.
Das syrische Restaurant ist in größere Räumlichkeiten in Idar umgezogen.
Fernab der Idarer Fußgängerzone sind jetzt wesentlich mehr Sitzplätze vorhanden,
aber auch weniger Laufkundschaft.
Dafür wird ein Lieferdienst (lieferando.de) angeboten.
Casa Louy
Casa Louy€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away015739386626Hohwiesstraße 23, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Casa Louy ist umgezogen!" PetraIODas syrische Restaurant ist in größere Räumlichkeiten in Idar umgezogen.
Fernab der Idarer Fußgängerzone sind jetzt wesentlich mehr Sitzplätze vorhanden,
aber auch weniger Laufkundschaft.
Dafür wird ein Lieferdienst (lieferando.de) angeboten.
Geschrieben am 18.02.2023 2023-02-18| Aktualisiert am
19.02.2023
Besucht am 01.11.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 174 EUR
Am 07.07.2022 besuchten wir dieses traumhafte Restaurant zum ersten Mal. Wer mag, kann meinen Beitrag hier gerne nachlesen. Unseren Besuch am 01.11.2022 kündigte ich in diesem bereits Bericht an.
Passendes Novembergrau begleitete uns an diesem Tag zur Mühle. .
Anders als im Juli war die rustikale Eingangsholztüre verschlossen. .
In der kalten Jahreszeit mussten wir erst einmal einen Einlasstest bestehen. Die angepinnte Bedienungsanleitung erwies sich als erforderlich und hilfreich. Einlassanleitung
Gut gelaunt empfing uns die Patronin Eva Eppard und begleitete uns zum reservierten Tisch.
Dieses Mal im hinteren Raum der Mühle. Auf bequemen gepolsterten Sitzmöbeln durften wir Platz nehmen. .
Die hohen Rückenlehnen sorgen für Privatatmosphäre und angenehme Geräuschkulisse. Eine clevere Lösung.
Zur angenehm schlichten und stilvollen Tischdeko fand sich noch ein kleines Geschenk für meinen Mann auf dem Tisch. Ein frisch gebackener Mini-Guglhupf zum Geburtstag. Sehr aufmerksam und nett. Tischdeko & Guglhupfgeschenk
Frau Eppard nahm unsere ersten Wünsche auf. 2 Riesling Sekt je € 9,00 Gerolsteiner Medium - € 9,00 / 0,75 l. Ich muss es mal wieder sagen: Die immer höheren Mineralwasserpreise
schlagen mir negativ auf die Laune.
Das wunderbare Mühlenbrot mit aufgeschlagener Butter ist immer dabei und wurde kurz nach den Getränken serviert. Hätte es gefehlt, wären wir enttäuscht gewesen. Mühlenbrot & Butter
Die Küche grüßte mit einem aufgeschäumten und sehr feinem Schwarzwurzelschaumsüppchen mit Kräuteröl. Schwarzwurzelschaumsüppchen
Unsere Weine: Blanc de Noir, trocken, Weingut Bockius, Appenheim - € 7,80 / 0,2 l Grauburgunder, trocken, Weingut Hoffmann, Appenheim - € 8,20 / 0,2 l
Beide wählten wir als Vorspeise: Garnelen Carpaccio , eingelegter Ingwer, Sprossen, Algen - € 15,00. Garnelen Carpaccio , eingelegter Ingwer, Sprossen, Algen
Nicht nur optisch ein wunderbarer Auftakt für diesen Abend! Das nussige und angenehm intensive Garnelenaroma wurde von den Beilagen perfekt unterstützt.
Nach angenehmem Abstand wurden unsere Zwischengerichte serviert. Kürbissuppe – Kürbisöl – geröstete Kürbiskerne - € 11,00. Der Zwischengang für meinen Mann. Kürbissuppe – Kürbisöl – geröstete Kürbiskerne
Eine wärmende Suppe im Novembergrau. Mein Mann lobte die aromatische Suppe sehr. Mit einer Scheibe Mühlenbrot wurde der Teller noch ausgewischt. Solch ein Teller wird hoffentlich als Lob in der Küche wahrgenommen.
Ich freute mich sehr auf meinen Zwischengang: Kalbsbries, Kürbis, Wildkräuter, Senfkörner- € 18,00. Kalbsbries, Kürbis, Wildkräuter, Senfkörner
Das Kalbsbries auf dem Salatbett war perfekt gebraten und dezent gewürzt. So soll es sein und der zartcremige Eigengeschmack des Bries blieb erhalten.
Der Salat, ergänzt mit Sprossen und kleinen Kürbiswürfeln, war mit einer feinen Vinaigrette versehen. Toll die eingeweichten Senfkörner dazu. Man könnte auch Senfkaviar dazu sagen, denn das Mundgefühl erinnerte an Kaviar.
Der einzige Kritikpunkt: Das Kalbsbries kühlte leider sehr schnell auf dem Salat aus.
Gemeinsamkeit wieder bei der Hauptspeise: Steinbutt, Spinat, Schwarzwurzel, getrüffelte Pommes - € 32,00.
Dazu noch einen trockenen Rosé, Weingut Gutzler, Gundheim - € 7,50 / 0,2 l.
Auch die Hauptspeisen wurden wieder sehr schön angerichtet präsentiert.
Goldgelb gebratene Tranchen vom Steinbutt in bester Qualität. Das Fischfilet innen schön saftig. Steinbutt, Spinat, Schwarzwurzel
Die Schwarzwurzeln hatten noch leichten Biss und waren sehr angenehm im Geschmack.
Mein Mann ist kein Spinatfan, aber hier in dieser Kombination war er ganz fein püriert und schmeckte nicht nur mir ganz wunderbar. Das Saucenschäumchen ein Träumchen. Steinbutt, Spinat, Schwarzwurzel
Die Würzung sehr dezent und gut bedacht. Die Eigenaromen der Zutaten ergänzten sich perfekt.
Die in separaten Schalen gereichten wunderbaren Knusperpommes muteten trüffelaromatisch fast zum Hauptdarsteller. Aber nur fast! Trüffelpommes
Mit der Portion des wunderbaren Hauptganges kämpften wir sehr gerne.
Ein Dessert schafften wir nicht mehr. Aber sicherlich bei einem der nächsten Besuche!
In meinem vorherigen Betrag habe ich Lage und Ambiente schon beschrieben.
Neuigkeiten gibt es trotzdem. Es tut sich was in der Mühle: Frau Eppard renoviert im Obergeschoss der Mühle.
Ab diesem Sommer sollen Gästezimmer zur Verfügung stehen! Wir freuen uns drauf!
Am 07.07.2022 besuchten wir dieses traumhafte Restaurant zum ersten Mal. Wer mag, kann meinen Beitrag hier gerne nachlesen. Unseren Besuch am 01.11.2022 kündigte ich in diesem bereits Bericht an.
Passendes Novembergrau begleitete uns an diesem Tag zur Mühle.
Anders als im Juli war die rustikale Eingangsholztüre verschlossen.
In der kalten Jahreszeit mussten wir erst einmal einen Einlasstest bestehen. Die angepinnte Bedienungsanleitung erwies sich als erforderlich und hilfreich.
Gut gelaunt empfing uns die Patronin Eva Eppard und begleitete uns zum reservierten Tisch.
Dieses Mal im... mehr lesen
Eppard in der Hundertguldenmühle
Eppard in der Hundertguldenmühle€-€€€Landgasthof, Biergarten, Ausflugsziel067259990210Mühle 2, 55437 Appenheim
5.0 stars -
"Der versprochene 2. Besuch! Und nicht der Letzte!" PetraIOAm 07.07.2022 besuchten wir dieses traumhafte Restaurant zum ersten Mal. Wer mag, kann meinen Beitrag hier gerne nachlesen. Unseren Besuch am 01.11.2022 kündigte ich in diesem bereits Bericht an.
Passendes Novembergrau begleitete uns an diesem Tag zur Mühle.
Anders als im Juli war die rustikale Eingangsholztüre verschlossen.
In der kalten Jahreszeit mussten wir erst einmal einen Einlasstest bestehen. Die angepinnte Bedienungsanleitung erwies sich als erforderlich und hilfreich.
Gut gelaunt empfing uns die Patronin Eva Eppard und begleitete uns zum reservierten Tisch.
Dieses Mal im
Im September 2022 konnte das Restaurant die Räumlichkeiten am Kurpark wieder beziehen.
Nach umfassenden Renovierungsmaßnahmen sind die schlimmen Schäden der Ahrflut hier
beseitigt.
Im September 2022 konnte das Restaurant die Räumlichkeiten am Kurpark wieder beziehen.
Nach umfassenden Renovierungsmaßnahmen sind die schlimmen Schäden der Ahrflut hier
beseitigt.
Restaurant Billas Novelle der Villa Sibilla
Restaurant Billas Novelle der Villa Sibilla€-€€€Restaurant, Cafe, Loungebar026419150Oberstraße 21, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
stars -
"Renovierung abgeschlossen!" PetraIOIm September 2022 konnte das Restaurant die Räumlichkeiten am Kurpark wieder beziehen.
Nach umfassenden Renovierungsmaßnahmen sind die schlimmen Schäden der Ahrflut hier
beseitigt.
Geschrieben am 22.01.2023 2023-01-22| Aktualisiert am
31.01.2023
Besucht am 26.10.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 34 EUR
Am Rande von Herborn liegt ein beliebtes Waldgebiet mit zahlreichen schönen Wanderstrecken. Wir sind hier insbesondere im Spätsommer und Herbst abseits der Wege aktiv. Beim Pilze sammeln.
Und seit Jahren interessiert mich das am Waldrand gelegene Anwesen mit großem Wohnhaus. Ob es der Bezeichnung „Villa“ gerecht wird, ist Ansichtssache.
Jedenfalls gefallen mir Haus und Alleinlage. Den Leerstand fand ich ausgesprochen schade. Die Villa
Aber es tat sich in den letzten Jahren immer etwas. Rustikale Gartenbestuhlung für Außengastronomie stand bereit, ab und zu waren Handwerker da.
Ein Restaurant gab es schon mal in diesem Haus, aber auch ein „Nachtclub mit erotischem Angebot“.
Beides schon lange her. historische Aufnahme der Villa
Im Mai wurde eröffnete die „Original Kärntner Jausenstation“. .
Aber auch ein Ausflugslokal, Restaurant und Biergarten. Ja was den jetzt? Irgendwie von allem etwas. Das Konzept scheint Konzeptlosigkeit zu sein.
So wunderte es mich nicht, dass kaum jemand rund um Idar-Oberstein von der Eröffnung wusste. Uns ging es nicht anders. Im Oktober wies eine aufgestellte Schiefertafel an der Einfahrt zum Restaurant auf die Öffnung hin und gab einige Gerichte preis. Nur so wurden wir auf die Eröffnung aufmerksam. Tagesempfehlung
Unsere Pilzbeute war gut, also wollten wir nichts essen. Aber neugierig mal umsehen. Eine riesige Spießbratenhütte war zwischenzeitlich auf dem Grundstück erbaut worden. Sehr gepflegt, mittig mit der Feuerstelle. Grillhaus / Spießbratenhütte
Gibt es auch Kärntner Spezialitäten die auf offenen Buchenfeuer gebraten werden?
Wir suchten den Eingang. Die Stahltür rechts am Haus sah eher wie ein Nebeneingang aus. Unsere Ankunft blieb nicht unentdeckt und eine freundliche Frau öffnete von innen. Es war doch der Restauranteingang.
Stolz berichtete sie, dass das Restaurant bereits im Mai eröffnete. Ein „studierter Koch“ würde alle Speisen ganz frisch zubereiten. Den Ausdruck „studierter“ Koch verziehen wir gerne, die sehr nette Dame sprach gut deutsch, aber sicherlich war es nicht ihre Muttersprache.
Wir versprachen, bei nächster Gelegenheit einzukehren. Ende Oktober bot sich der Besuch zum späten Mittagessen und vor dem Pilzes sammeln. Das Restaurant ist ab mittags durchgehend geöffnet. Auch Kaffee und Kuchen wird angeboten.
Die Speisen wurden wieder auf der Schiefertafel angekündigt. Kärnter Jausenplatten wurden durch Spießbratensalat, Frankfurter Würstchen, Tomate-Mozarella ergänzt. Die Preise für die einfachen Vespergerichte schon selbstbewusst. Wurst-, Schinken- und Käsespezialitäten sollen von ausgesuchten Kärntner Biobauern kommen. Die Frankfurter und der Mozzarella auch?
Die freundliche Servicedame begrüßte uns als vorerst einzige Gäste herzlich.
Das Wetter traumhaft und es bot sich an, die spätherbstlichen Sonnenstrahlen zu genießen. Außenplätze
Unser Tisch wurde frisch abgewischt und wenig später trug die Dame noch mündlich weitere Tagesangebote vor. Darunter Kürbissuppe, ein Lachsgericht, Gnocchi u. s. w. vor. Auch das kam uns nicht so österreichisch vor.
Um wenigstens ein österreichisches Gericht zu bestellten wählte mein Mann aus der „mündlichen Speisekarte“ das Wiener Schnitzel vom Kalb mit Bratkartoffeln zu € 19,50. Ein Beilagensalat war im Preis enthalten.
Ich entschied mich für Spaghetti aglio e olio zu € 8,50. Ich hatte keine Laktasetabletten dabei und dieses Gericht sollte bei klassischer Zubereitung laktosefrei sein.
Die Preise der Gerichte erfuhren wir erst beim Zahlen.
Dazu bestellten wir ein alkoholfreies Pils - € 2,50 und ein alkoholfreies Weizenbier - € 3,80.
Freundlich wurden unsere Wünsche notiert und nochmals betont, dass alles ganz frisch zubereitet wird. Und der Koch die Spaghetti perfekt al dente zubereitet.
Wenig später waren wir mit den gut gekühlten Getränken versorgt.
Zwischenzeitlich war auch Anton Ressmann, Kunsthändler, Auktionator und Inhaber der Villa, vorgefahren. Wenig später traf eine gepflegte Dame, eventuell auch zur Ressmann-Familie gehörend,ein. Sie schien einfach nach dem Rechten zu sehen.
Vielleicht hatte Herr Ressmann Wichtiges mit dem Koch zu besprechen. Jedenfalls warteten wir, als einzige Gäste, eine knappe Stunde auf unser Essen. Auf frisch zubereitetes Essen warten wir gerne ohne Murren.
Der Beilagensalat wurde vorab serviert. Viel geschmacksarmer Eisbergsalat, Radieschen-, Tomaten- und Salatgurkenscheiben, ein paar Karottenraspel. Alle Zutaten frisch… bis auf das Dressing. Beilagensalat
Von „alles ganz frisch zubereitet“ keine Spur. Das Fertigdressing lieblos obendrüber geschüttet. Nichts durchmischt, also Rohkost mit Kleksen obendrauf. Dass das Dressing zu wenig war, ein Glücksfall.
Irgendwann kamen dann auch die warmen Speisen.
Das eine Stück Schnitzel konnte man fast goldgelb gebraten bezeichnen, aber halt nur fast. Ein Teil des Schnitzels hatte in der Pfanne einfach das Fett nicht gesehen. Die Optik schon mal enttäuschend und meilenweit von einem Wiener Schnitzel entfernt. Kein Wiener Schnitzel und ohne Bratkartoffeln
Die feste Panierung schmeckte nach billigem Industriepaniermehl, souffliert war hier gar nichts. Das Fleisch hatte einen undefinierbaren Beigeschmack und war trocken. Zitrone zum Schnitzel? Fehlanzeige.
Die Kartoffeln als Beilage waren viel zu weich gegarte Salzkartoffeln und diese wurden dann in viel Fett und ein paar Zwiebelwürfeln kurz in der Pfanne angeschwenkt. Bratkartoffeln waren es jedenfalls nicht. Das erfreulichste war die frische Petersilie.
Mit meinen Spaghetti aglio e olio war ich besser versorgt. Spaghetti aglio e olio
Die Servicedame und wohl Lebenspartnerin des Kochs hatte nicht zu viel versprochen. Die Spaghetti waren al dente und dies nicht zu knapp. Eine Minute länger im Brodelwasser hätte der Pasta nicht geschadet. Aber lieber mit zu viel Biss als verkocht. Die Würzung passte, am Knoblauch wurde auch nicht gespart. Frische Chilistreifen und Petersilie dazu. Das passte und war ok.
Zwei weitere Gäste waren inzwischen eingetroffen. Die Kontrolldame hatte ihren Rundgang beendet und verabschiede sich. Auf mehrere Meter Entfernung rief sie uns zu „schmeckt es denn“? Wir zögerten mit der Antwort. Sollten wir hier lauthals zurückrufen „das geht deutlich besser und das Wiener Schnitzel ist eine Beleidung für jedes richtige Wiener“? Jedenfalls dauerte unsere Antwort zu lange und es folgte von ihr ein schnippischen „entschuldigen Sie die Störung“. Bitte. Gern geschehen.
Ich suchte dann mal noch die Toilettenräume auf. Sehr überrascht war ich über die Innenräume. Schöne Raumaufteilungen und toller Holzboden. Grottenähnlich dick verputzte Wände. Kommt hierher der Begriff „grottenhässlich“?
Alles sah sehr sauber und gepflegt aus. Viel Platz für größere Gesellschaften ist vorhanden.
Aber eine Kärntner Jausenstube fand ich nicht. Viele Kunstobjekte (aus dem Bestand von Herrn Ressmann?), darunter Giraffen, eine zur Säule erstarrte Schönheit mit Stoßzahn auf dem Kopf. .
Auch an der Terrasse gab es Pflanzkübel mit Löwen. Auf der in die Jahre gekommenen, aber sauberen, Toilette war ich dann endlich im Kruger Nationalpark angekommen. Safariabroller ;-)
Nun wurde es Zeit zur entspannenden Pilzsuche aufzubrechen.
Die Frage nach unserer Zufriedenheit blieb nicht aus. Unsere Anmerkungen wurden zur Kenntnis genommen.
Es war leider nur Barzahlung, mit handgeschriebenem Beleg, möglich. Diese Lieferengpässe aber auch! Seit Mai konnte keine elektronische Kasse geliefert werden!
Ist die Villa Erholung ein Abschreibungsobjekt des Herrn Ressmann?
Über diese Neueröffnung habe ich mich hoffnungsvoll gefreut.
Für einen erneuten Besuch muss sich hier aber viel verbessern.
Der gelernte und "studierte" Koch hat uns nicht überzeugt.
Wir sind sehr gespannt, ob sich der Betrieb etabliert.
Am Rande von Herborn liegt ein beliebtes Waldgebiet mit zahlreichen schönen Wanderstrecken. Wir sind hier insbesondere im Spätsommer und Herbst abseits der Wege aktiv. Beim Pilze sammeln.
Und seit Jahren interessiert mich das am Waldrand gelegene Anwesen mit großem Wohnhaus. Ob es der Bezeichnung „Villa“ gerecht wird, ist Ansichtssache.
Jedenfalls gefallen mir Haus und Alleinlage. Den Leerstand fand ich ausgesprochen schade.
Aber es tat sich in den letzten Jahren immer etwas. Rustikale Gartenbestuhlung für Außengastronomie stand bereit, ab und zu waren... mehr lesen
Villa Erholung - Jausenstation
Villa Erholung - Jausenstation€-€€€Restaurant, Ausflugsziel06781 5622710Villa Erholung 1, 55758 Herborn
2.5 stars -
"Im ehemaligen Freudenhaus kam keine rechte Freude auf." PetraIOAm Rande von Herborn liegt ein beliebtes Waldgebiet mit zahlreichen schönen Wanderstrecken. Wir sind hier insbesondere im Spätsommer und Herbst abseits der Wege aktiv. Beim Pilze sammeln.
Und seit Jahren interessiert mich das am Waldrand gelegene Anwesen mit großem Wohnhaus. Ob es der Bezeichnung „Villa“ gerecht wird, ist Ansichtssache.
Jedenfalls gefallen mir Haus und Alleinlage. Den Leerstand fand ich ausgesprochen schade.
Aber es tat sich in den letzten Jahren immer etwas. Rustikale Gartenbestuhlung für Außengastronomie stand bereit, ab und zu waren
Besucht am 06.10.2022Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Vor einigen Jahren investierte Familie Scheller in den Standort mit Restaurant und Wohnmobilstellplatz am Rande des kleinen Städtchens Lauterecken.
Ruhige Lage, Parkmöglichkeiten sind reichlich direkt am Haus vorhanden.
Und die beliebte Fahrraddraisinenstrecke führt direkt am Restaurant vorbei. Restaurant Vorderseite
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht. Auch die tadellos sauberen Toiletten mit einem separaten Wickelbereich für die Nachwuchskunden.
3 Jahre war das Restaurant geschlossen. Das fand ich wirklich schade für den ansprechenden Neubau.
Im Juli dieses Jahres eröffneten die erfahrenen Gastronomen Muhlis Dolarsir und Silo Karaca die Toskana neu.
Will man sich über das Restaurant informieren, dann bitte über die entsprechende Facebookseite.
Warum auch immer, hat Familie Scheller vorherige Homepage nicht gelöscht. Wer sich hier informiert, erhält komplett falsche Informationen. Das ist für die neuen Betreiber nicht gut und im schlimmsten Fall geschäftsschädigend.
Genug des Vorwortes. Jetzt geht’s zum 1. Besuch der „neuen Toskana“.
Unsere ehemalige betriebliche Frühstücksrunde löste sich nach über 20 Jahren leider auf. Dazu trug die Coronapandemie (mit langer Kantinenschließung und Homeoffice) bei. Und unser lieber Kollege verabschiedete sich dieses Jahr in den wohlverdienten Ruhestand.
Die kollegialen Freundschaften wollen natürlich weiter gepflegt werden und so reservierten wir für den frühen Abend in der Toskana einen Tisch. Unser "Hahn im Korb" freute sich sichtlich, mal wieder mit seinen Hühnern unterwegs zu sein.
Ich traf als erste ein und durfte einen Tisch aussuchen. Im Restaurant konnte ich kaum Veränderungen feststellen. Der große Gastraum ist immer noch sehr gepflegt und angenehm unterteilt. .
Die Bestuhlung nicht zu eng.
Um den Abend auf der schönen Außenterrasse zu verbringen waren wir einfach zu spät im Jahr dran.
Wenige Minuten nach meinem Eintreffen trafen auch meine Tischgenossen per Fahrgemeinschaft ein.
Nach herzlicher Begrüßung unter uns wurden wir auch herzlich von einem der Inhaber und einer Mitarbeiterin begrüßt. Die Speisekarten wurden sofort verteilt. Freudig überrascht las ich die vielfältige, aber nicht überladene, Speisenauswahl. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht.
Im weiteren Verlauf des Abends war die junge Servicedame für uns da. Sehr freundlich und aufmerksam machte sie einen guten Job.
Wie gaben unsere Getränke- und Speisewünsche auf.
Kurz nachdem wir mit den Getränken versorgt waren, grüßte die Küche mit frischem Blätterteiggebäck, Peperoni und schwarzen Oliven. Küchengruß
Für mich ein alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 3,80 und den Salatteller Toskana„mit vielen Leckereien. Lassen Sie sich einfach überraschen“ - € 16,00. Überraschungen mag ich sehr, aber hier bat ich um fleischfreie Leckereien.
Als Beilage: Lecker Pommes - € 3,50.
Nach passender Wartezeit wurden wir mit den bestellten Speisen versorgt. Optisch waren wir schon mal sehr angetan.
Und ich sehr erstaunt über den üppigen Salatteller! Salatteller "Toskana"
Frische Blattsalate, Salatgurke, Tomaten, rote Zwiebeln, Oliven, Paprika, Peperoni. Dazu viele Früchte – das mag ich sehr. Blaubeeren Wassermelone, Nektarine, Apfel. Dazu Feta, gebratene Austernpilze, Zucchini-Käsetürmchen, Auberginenröllchen mit zweierlei Füllungen. Klasse Dressing. Die bunte Überraschung war perfekt gelungen und die Küche hat sich hier richtig viel Mühe gegeben.
Die Pommes zur Vitaminbombe mussten einfach sein. Und auch die waren sehr gut. Beilagenpommes
Der Vollständigkeit halber und nicht in die Bewertung einbezogen:
Meine Kolleginnen bestellten Lachsfilet in Zitronenbutter, Fenchel-Lauchgemüse, Schlosskartoffeln - € 21,00. Lachsfilet, Fenchel-Lauchgemüse, Kartoffeln
Leider war das Lachsfilet etwas trocken geraten.
Der Rentner erfreute sich an der großen Pizza Toskana Pizza Toskana
mit Putenstreifen, frischer Salat, Tomaten, Dressing - € 12,70. Eine ungewöhnliche Kombination, er war sehr zufrieden.
Wir hatten einen tollen Abend, wurden sehr freundlich bedient. Und es hat mir deutlich besser als in der „alten Toskana“ geschmeckt und gefallen.
Bleibt das Fazit: Da müssen wir bald mal wieder hin!
Vor einigen Jahren investierte Familie Scheller in den Standort mit Restaurant und Wohnmobilstellplatz am Rande des kleinen Städtchens Lauterecken.
Ruhige Lage, Parkmöglichkeiten sind reichlich direkt am Haus vorhanden.
Und die beliebte Fahrraddraisinenstrecke führt direkt am Restaurant vorbei.
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht. Auch die tadellos sauberen Toiletten mit einem separaten Wickelbereich für die Nachwuchskunden.
3 Jahre war das Restaurant geschlossen. Das fand ich wirklich schade für den ansprechenden Neubau.
Im Juli dieses Jahres eröffneten die erfahrenen Gastronomen Muhlis Dolarsir und Silo... mehr lesen
4.5 stars -
"Unter neuer Leitung wurde das schöne Restaurant endlich wiedereröffnet!" PetraIOVor einigen Jahren investierte Familie Scheller in den Standort mit Restaurant und Wohnmobilstellplatz am Rande des kleinen Städtchens Lauterecken.
Ruhige Lage, Parkmöglichkeiten sind reichlich direkt am Haus vorhanden.
Und die beliebte Fahrraddraisinenstrecke führt direkt am Restaurant vorbei.
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht. Auch die tadellos sauberen Toiletten mit einem separaten Wickelbereich für die Nachwuchskunden.
3 Jahre war das Restaurant geschlossen. Das fand ich wirklich schade für den ansprechenden Neubau.
Im Juli dieses Jahres eröffneten die erfahrenen Gastronomen Muhlis Dolarsir und Silo
Geschrieben am 03.11.2022 2022-11-03| Aktualisiert am
03.11.2022
Besucht am 23.08.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Das erste syrische Restaurant MANDOS lernten wir 2019 kennen. Das kleine Restaurant überzeugte mit frischen syrischen Gerichten und einem sehr sympathischen Herrn Mandos.
Es folgte zu Beginn der Coronapandemie HABIBIS. Denkbar schlechte Startzeiten mitten im Lockdown.
Wir lernten das Restaurant nur im Lieferservice kennen. Das Gelieferte war ok. Aber der Betrieb gab auf.
Dieses Jahr eröffnete nun Familie Louy ihr „Casa Louy“. Syrisch wurde mit italienischer Küche erweitert. Das ist so wie die indischen Restaurants mit Pasta, Pizza und Schnitzel anbieten. Alles für jeden Geschmack aber meist nur Durchschnitt oder schlechter. Aber dies erfuhren wir erst, nachdem wir ohne vorherige Reservierung Platz genommen hatten.
Das kleine und nach wie vor sehr gepflegte Restaurant verfügt nur über wenige Sitzplätze im Innenbereich.
Gehbehindertengerecht ist das Restaurant nicht. In die Innenräume gelangt man über eine kleine Treppe. Und mit einem Rollstuhl dürfte es innen, z. B. der Weg zur Toilette, zu eng werden.
Außen in der Fußgängerzone ist auch nur Platz für wenige Gäste. ehmaliger Sitz des Restaurants
Bei unserer Ankunft waren nur zwei Tische belegt und wir konnten an einem freien Tisch außen Platz nehmen.
So richtig gemütlich sitzt man hier nicht. Die Tische stehen einfach frei vor dem Restaurant.
Möglich, dass keine Abtrennungen in Form von Blumenkübeln o. ä. vom Ordnungsamt erlaubt sind.
Zur Mitte der Fußgängerzone werden die Plätze durch den unnatürlichen "Idar-Bachlauf" begrenzt. Dieser kleine Wasserlauf gefällt mir schon immer gut.
Eine junge Frau, vielleicht eine Tochter des Hauses, begrüßte uns und reichte freundlich die Karten.
Wenig später nahm sie unsere Wünsche auf: 2 Bitburger alkoholfrei je € 2,40
Als Vorspeise bestellten wir die Casa Louy Platte - € 11,00. Etwas von allem: Hummus, Mutabbal, Knoblauchcreme & ofenfrisches Fladenbrot
zum Teilen.
Mit unseren Getränken waren wir bereits versorgt als die Vorspeisenplatte kam. Und die sah appetitlich aus. Casa Louy Vorspeisenplatte
Auf der Karte war die Platte nicht für 2 Personen beschrieben, aber wir hatten den richtigen Riecher: Weder mein Mann noch ich hätten diese Vorspeise und ein Hauptgericht geschafft.
Dies lag aber nicht an der gut bemessenen Portion sondern an der Öllastigkeit der 3 orientalischen Spezialitäten: Mutabbal: Gegrillte & pürierte Aubergine I Tahina I Naturjoghurt. Garniert mit Granatapfelkernen. Hummus: Kichererbsenpüree, Tahina Knoblauchcreme: Anders umschrieben ist die syrische Toum einer Ailoli, trotz teilweise anderer Zutaten, nicht unähnlich.
Wir dippten uns mit dem Fladenbrot so durch. Fladenbrot haben wir schon besser erlebt. Dies hier war leider etwas zäh und präsentierte sich nicht sehr ofenfrisch. Fladenbrot
Öl ist zwar ein Geschmacksträger, aber bei allen 3 Pürees fehlte uns die jeweilige passende Würze.
Zum Auberginenpüree gaben die Granatapfelkerne Frische und fruchtige Säure hinzu. Ohne die Granatapfelkerne wäre das Püree schlicht langweilig gewesen.
Das syrische Nationalgericht Hummus war auch sehr unauffällig gewürzt. Da fehlte es nicht nur an Kreuzkümmel.
Die Knoblauchcreme reihte sich ein in die öligen Vorspeisen. Wie hausgemacht, mit frischem Knoblauch, schmeckte sie nicht.
Im Verhältnis zu den Dips war uns das Brot zu wenig. Pur konnten wir die öligen Speisen nicht essen.
Auf Nachfrage wurde uns aber noch zusätzliches Fladenbrot gereicht. Trotzdem schafften wir nicht alles, es war uns einfach insgesamt alles zu fettig.
Trotz übersichtlicher Gästezahl mussten wir auf die Hauptspeisen recht lange warten.
Zwischendurch holten auch immer wieder Kunden bestellte Speisen ab.
Ich wählte als Hauptgericht die handgemachte Fatayer (=arabische Pizze) Mohammara - € 6,00. Paprika & Tomatenmark I Zwiebeln I Olivenöl I schwarzer Kümmel I arabischer Kuhmilchkäse.
Die Fatayer wurde in Viertel geschnitten auf dem Holzbrett serviert. Fatayer Mohammara
Ursprünglich muss die Form rund wie bei einer Pizza gewesen sein. Ich erwartete eher ein belegtes und offen gebackenes „Teigschiffchen“, ähnlich der türkischen Pide.
Der helle Teig war schön dünn. Das war es aber dann auch schon. Insgesamt war der Teig geschmacklich leblos und in der Mitte noch sehr weich. Dies ist ja auch in manchen italienischen Regionen so üblich, aber hier kam auch der Fatayerrand sehr blass daher.
Die Tomaten-Paprikasauce war endlich mal kräftiger gewürzt, auch der schwarze Kümmel kam gut durch. Der arabische Kuhmilchkäse hätte auch Mozzarella sein können.
Und auch hier wieder: Sehr viel Öl. Es wurde wohl vor dem Servieren noch extra Olivenöl über den Teigling verteilt.
Nach zwei Stücken gab ich auf.
Meinem Mann wurde zeitgleich sein bestelltes Hauptgericht serviert.
Aus dem „italienischen“ Angebot der 1 Pizza Sucuk - € 9,50. Tomatensoße, Mozzarella, arabische Sucuk-Wurst, frisches Basilikum. Pizza Sucuk
Bei der italienischen Pizza wurde der Teig als besonders aromatisch durch lange und spezielle Teigreifung beschrieben.
Also wenn hier ein Unterschied zwischen Fatayer- und Pizzateig war, dann möge sich Herr oder Frau Louy gerne melden!
Ich bin mir sicher, dass hier mit den gleichen Teigen gearbeitet wurde. Das ist auch nicht schlimm. Aber dann bitte ohne große Ankündigungen in der Speisekarte!
Und wenn der Teig dann wirklich den besonderen Geschmack an den Gast bringt, ist alles gut.
Die Suczukwurst brachte Würze auf die Pizza. Ansonsten stand auch hier das Öl auf der Pizza.
Frisches Basilikum wurde durch Trockenstreu ersetzt. Schade.
Beide Teigfladen bestellten wir mit Knoblauch. Schmeckten ihn allerdings nicht. Wir fragten bei der freundlichen Syrerin nach, ob wir noch etwas Knoblauch haben könnten. Das war möglich.
Wenig später kam eine frische Portion Knoblauch… in Öl! Was sonst! Aber hier konnten wir den Knoblauch nahezu ölfrei aus dem Schälchen entnehmen. extra Knoblauch
Auch mein Mann schaffte seine Pizza nicht. Auch ihm war die Pizza zu ölig.
Die Servicedame fragte nach unserer Zufriedenheit. Wir sprachen an, dass uns die Speisen leider viel zu fettig waren. Sie bot uns zum Abschluss, wie auch allen anderen Gästen, noch einen schwarzen Tee aufs Haus an. Mit dem Hinweis, dass dieser gut für die Verdauung sei. Da hat sie absolut Recht und das war eine sehr nette Geste.
Wir bekamen einen ordentlichen Rechnungsbeleg. Für Extrabrot und Knoblauch wurde nichts berechnet. Wir gaben dafür gerne entsprechend höheres Trinkgeld, was die junge Frau auch sichtlich freute.
Die von uns bestellten Gerichte waren ok. Da war nichts dabei, was in irgendeiner Form nicht genießbar war.
Ein Wiederholungsbesuch ist aber nicht geplant. Die Küche des ersten Syrers, Herr Mandos, war einfach schmackhafter, authentischer und die Speisekarte (mit tollen Salaten) ansprechender.
Seit Oktober kann man auch über „Lieferando“ die Casa Louy Speisen bestellen. Das spricht nicht dafür, dass das kleine Restaurant gut ausgelastet ist.
Das erste syrische Restaurant MANDOS lernten wir 2019 kennen. Das kleine Restaurant überzeugte mit frischen syrischen Gerichten und einem sehr sympathischen Herrn Mandos.
Es folgte zu Beginn der Coronapandemie HABIBIS. Denkbar schlechte Startzeiten mitten im Lockdown.
Wir lernten das Restaurant nur im Lieferservice kennen. Das Gelieferte war ok. Aber der Betrieb gab auf.
Dieses Jahr eröffnete nun Familie Louy ihr „Casa Louy“. Syrisch wurde mit italienischer Küche erweitert. Das ist so wie die indischen Restaurants mit Pasta, Pizza und Schnitzel anbieten.... mehr lesen
Casa Louy
Casa Louy€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away015739386626Hohwiesstraße 23, 55743 Idar-Oberstein
3.0 stars -
"Das 3. syrische Restaurant innerhalb von 3 Jahren in den gleichen Räumen." PetraIODas erste syrische Restaurant MANDOS lernten wir 2019 kennen. Das kleine Restaurant überzeugte mit frischen syrischen Gerichten und einem sehr sympathischen Herrn Mandos.
Es folgte zu Beginn der Coronapandemie HABIBIS. Denkbar schlechte Startzeiten mitten im Lockdown.
Wir lernten das Restaurant nur im Lieferservice kennen. Das Gelieferte war ok. Aber der Betrieb gab auf.
Dieses Jahr eröffnete nun Familie Louy ihr „Casa Louy“. Syrisch wurde mit italienischer Küche erweitert. Das ist so wie die indischen Restaurants mit Pasta, Pizza und Schnitzel anbieten.
Geschrieben am 02.11.2022 2022-11-02| Aktualisiert am
03.11.2022
Besucht am 17.08.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Unsere Versuche, die Bottle N Bar am schönen Marktplatz in Kirn zu besuchen scheiterten immer wieder. Es war einfach bei jedem Besuch des Städtchens geschlossen. Und wie fast erwartet: Irgendwann war ganz zu.
An diesem sommerlichen Mittwoch beschloss ich, dass unsere Küche frei hat.
Ohne Reservierung machten wir uns auf den Weg nach Kirn. Hier gibt es eine vielfältige Restaurantauswahl.
Wir peilten aber das neu eröffnete Bottle N Beef an.
Das Restaurant war schon recht gut besucht.
Natürlich saßen bei dem herrlichen Wetter alle Gäste draußen… zur Freude der nervigen Wespen. .
Wir wurden freundlich von einer jungen Mitarbeiterin begrüßt und durften unter den noch freien Tischen wählen.
Die Karten wurden sofort gereicht und erste Durstlöscher abgefragt. 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,80 1 Aperol Spritz - € 5,50 1 alkoholfreies Pils – 0,33 / € 2,50. Eine weitere Flasche folgte.
Die Getränke wurden flott und gut gekühlt serviert.
Die Speisekarte ist klar auf Burger ausgelegt. Es gibt aber auch wenige türkische Speisen – das dürften gerne ein paar mehr sein und beim nächsten Besuch werden wir hoffentlich genug Appetit für die Meze-Platte als Vorspeise haben.
An diesem Abend entschied ich mich für: 1 Beilagensalat - € 3,50
und 1 Wildburger (regionales Wildpatty 180 g, Lollo Bianco, Zwiebel, wahlweise Camembert oder Gorgonzola, Zwiebel-Marmelade, Brioche Bun) - € 13,90.
Mein Mann freute sich sehr auf den angebotenen Pulled Pork Burger. Das Servicemädel entschuldigte sich sofort. Sie vergaß uns vorab zu sagen, dass das Pulled Pork (zubereitet von einer Metzgerei aus der Nähe) leider aus sei.
Also statt Schweineburger 1 Fischburger (paniertes Alaska-Seelachsfilet, Salatgurke, Tomate, Zwiebel, Lollo Bianco, Remoulade, Weizenbun) - € 10,00.
1 Beilage zum Burger darf man sich auswählen:
Pommes, Wedges, hausgemachter Coleslaw, Süßkartoffel Pommes, Curly-Fries oder Onion Rings. Wir wählten beide Pommes.
Am Marktplatz kann man immer schön dem meist lebhaften Treiben zusehen. Da fiel die Wartezeit auf die Burger gar nicht auf.
Mein Salat wurde vorab serviert und der war frisch, reichlich und vielseitig-bunt. Das Dressing klasse. frischer Salat
Wenn schon mal ein guter Salat serviert wird, bin ich schon glücklich. Und dieser war sehr gut. Und für den aufgerufenen Preis sowieso.
Die servierten Burger sahen auch klasse aus! Wildburger Fischburger
Aufgebackenes Bun, schön gebräuntes und nicht überwürztes Wildpatty, der Camembert cremig verlaufen. Wildburger
Zum Wild passte die leicht süßliche Zwiebelmarmelade hervorragend. Es war auch gut, dass sie dabei war.
Der einzige Kritikpunkt: Das Fleisch war leider komplett durch und dadurch recht trocken, was ja bei fettarmen Wild schnell geht.
Die junge Dame fragte nach dem Servieren an, ob wir zufrieden sind. Ich merkte an, dass das Fleisch sehr durch sei. Sie nahm die Kritik freundlich an, wollte dies an die Küche weitergeben. Berichtete aber auch, dass viele Gäste gerade beim Wild kritisch sind, wenn es nicht durchgegart ist. Tja, man kann es nicht jedem Gast recht machen. Geschmeckt hat es mir. Und abschließend kann ich sagen, dass auch die Pommes richtig gut waren.
Der Fischburger erinnerte dann an unseren Ostseeurlaub! Nur, dass das Fischfilet nicht frisch, aber eine sehr gute Tiefkühlware war. Fischburger
Schön knusprig gebräunt und saftig. Auch der Geschmack war gut. Die weiteren Zutaten auf dem „Burger“ klassisch wie beim Backfischbrötchen. Und das war es auch eigentlich und das war gut so. Meinem Mann hat es sehr gut geschmeckt.
Beim nächsten Besuch rufen wir vorher an und reservieren eine Portion Pulled Pork!
Die Innenräume sind über 2 Stockwerke verteilt. Es gilt Stufen zu überwinden, also nicht gehbehindertengerecht. Ambiente untere Ebene
Die Toiletten liegen im Obergeschoss.
Wie die Außenbestuhlung ist auch die Inneneinrichtung sehr gepflegt. Sie wurde vermutlich von der vorherigen Bar übernommen.
Im Obergeschoss geht es sehr „saloonig“ zu. Nicht so mein Geschmack, aber mal was anderes. Ambiente Obergeschoß
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und konnten per EC-Karte zahlen. Trinkgeld wie immer in bar.
Zum Feierabend war es hier eine sehr gute Wahl und wir kommen gerne wieder.
Unsere Versuche, die Bottle N Bar am schönen Marktplatz in Kirn zu besuchen scheiterten immer wieder. Es war einfach bei jedem Besuch des Städtchens geschlossen. Und wie fast erwartet: Irgendwann war ganz zu.
An diesem sommerlichen Mittwoch beschloss ich, dass unsere Küche frei hat.
Ohne Reservierung machten wir uns auf den Weg nach Kirn. Hier gibt es eine vielfältige Restaurantauswahl.
Wir peilten aber das neu eröffnete Bottle N Beef an.
Das Restaurant war schon recht gut besucht.
Natürlich saßen bei dem herrlichen Wetter... mehr lesen
Bottle N Beef
Bottle N Beef€-€€€Restaurant, Loungebar01520 2152733Lindenstraße 1, 55606 Kirn
4.0 stars -
"Aus Bottle N Bar wurde das Burgerrestaurant Bottle N Beef" PetraIOUnsere Versuche, die Bottle N Bar am schönen Marktplatz in Kirn zu besuchen scheiterten immer wieder. Es war einfach bei jedem Besuch des Städtchens geschlossen. Und wie fast erwartet: Irgendwann war ganz zu.
An diesem sommerlichen Mittwoch beschloss ich, dass unsere Küche frei hat.
Ohne Reservierung machten wir uns auf den Weg nach Kirn. Hier gibt es eine vielfältige Restaurantauswahl.
Wir peilten aber das neu eröffnete Bottle N Beef an.
Das Restaurant war schon recht gut besucht.
Natürlich saßen bei dem herrlichen Wetter
Geschrieben am 24.10.2022 2022-10-24| Aktualisiert am
24.10.2022
Besucht am 24.07.2022Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Nochmals war ich auf der Rückfahrt von Bad Kreuznach.
Und hungrig.
Ich überlegte hin, überlegte her. Wo kommt eine Einkehr her?
Die Stadtmühle kam mir in den Sinn.
2019 eröffnete die Stadtmühle, am Tag der offenen Tür kamen mein Mann und ich zufällig vorbei. Auch schon wieder 3 Jahre her.
Also: Abfahrt von der B41 in den schönen Ort Monzingen.
Innen wurde ich freundlich vom Inhaber und Winzer Herrn Schauß begrüßt. Das Restaurant gehört der Winzerfamilie Schauß.
Natürlich wollte ich an diesem heißen Sommerabend gerne draußen sitzen. Und es fand sich tatsächlich ein Tisch für mich im Schatten. Nicht so einfach, denn die Abendsonne stand fast vollständig auf der schönen Terrasse. .
Den weiteren Service übernahm eine sehr freundliche junge Frau und reichte die Speise- / Getränkekarte.
Die Karte wechselt saisonal, auf regionale Ware (Lebensmittelbezug über die Vermarktung SooNahe) wird Wert gelegt.
Ich bestellte für den ersten Durst 1 Schwollener Mineralwasser, 0,25 l - € 2,50.
Ein großer Salatteller mit in Honig und Sesam mariniertem Hähnchenfleisch – dazu frisches Baguette - € 13,50 passte für mich und zum Wetter perfekt.
Dazu die Weinempfehlung: 2020er Weißburgunder, trocken, natürlich vom Weingut Schauß - € 5,30 / 0,2 l.
Ich war hungrig an dem Abend und freute mich, dass ich problemlos 1 Portion Bratkartoffeln - € 3,50 als „Salatbeilage“ bestellen konnte.
Kaum hatte ich meine Bestellung aufgegeben, schon war ich beiden Getränken versorgt. Leider.
Das Mineralwasser war mein "Aperitif". Aber die junge Dame brachte auch gleich den Wein mit.
Im Gegensatz zu unserem ersten Besuch war der Wein gut gekühlt – das Essen aber noch in weiter Ferne.
Ich sagte überrascht, dass ich den Wein gerne zum Essen trinken wollte. Und zwar kühl. War ja die Empfehlung als Weinbegleitung zum Salat.
Wenig fachfraulich wurde mir angeboten, gegebenenfalls EISWÜRFEL für den Wein zu bringen! Eine wirklich schlechte Idee, dies im Weingut vorzuschlagen.
Zum Wein gab es aber ein Knuspergrüßlein aus Blätterteig mit Sesam. .
Zu dieser Zeit war ich noch der einzige Gast. Überraschend flott wurde dann der Salatteller serviert.
Vielleicht hatte die junge Dame wegen des Weines den Druck in der Küche erhöht?
Der Salat war sehr schön, frisch und unter den Blattsalaten fand sich abwechslungsreiche Rohkost. Das leichte Sahnedressing war geschmacklich unauffällig. Wie leider auch das Hühnchen.
Das zarte Hähnchenfleisch empfand ich nicht als mariniert sondern sehr naturell. Ein Hauch Sesam war vorhanden. Das Fleisch hatte die Pfanne gestreift, war aber eher gedünstet als gebraten. Salatteller mit Hähnchenfleisch
Ich erwartete das Fleisch mit passenden Röstaromen gebraten und innen saftig. Die Röstaromen fielen leider aus.
Das auf der Speisekarte angekündigte frische Baguette fiel auch aus. Wurde wohl gestrichen, denn ich hatte ja die Bratkartoffeln bestellt.
Diese wurden kurz nach dem Salat serviert. Zum Glück! Denn sie waren von perfekten Röstaromen geküsst, sehr gut gewürzt und einfach perfekt! Gute Bratkartoffeln
Die Mitarbeiterin fragte zwischendurch nach meiner Zufriedenheit. Ich merkte die fehlende Würze und das wenig gebratene Hühnchen an.
Salz- und Pfeffermühle wurden sofort gereicht. Meine Anmerkung zum Hühnchen sollte an die Küche weitergegeben werden.
Das lief nicht so richtig rund an diesem Abend. Geschmeckt hat es, besser hätte es schmecken können.
Die aktuelle Speisekarte gefällt mir aber so gut, dass ich mir die Speisenwahl wirklich schwer fallen würde.
Also: Ein freundliches, sehr gepflegtes Haus in sehr schöner Lage. Ordentliche Weine (wenn gekühlt ). Und die Speisen wollen probiert werden! Da geht noch was.
Nochmals war ich auf der Rückfahrt von Bad Kreuznach.
Und hungrig.
Ich überlegte hin, überlegte her. Wo kommt eine Einkehr her?
Die Stadtmühle kam mir in den Sinn.
2019 eröffnete die Stadtmühle, am Tag der offenen Tür kamen mein Mann und ich zufällig vorbei. Auch schon wieder 3 Jahre her.
Also: Abfahrt von der B41 in den schönen Ort Monzingen.
Ich war früh dran, parkte auf dem Hof.
Innen wurde ich freundlich vom Inhaber und Winzer Herrn Schauß begrüßt. Das Restaurant gehört der Winzerfamilie Schauß.
Natürlich... mehr lesen
3.5 stars -
"Ein wunderschöner Ort zum Entschleunigen" PetraIONochmals war ich auf der Rückfahrt von Bad Kreuznach.
Und hungrig.
Ich überlegte hin, überlegte her. Wo kommt eine Einkehr her?
Die Stadtmühle kam mir in den Sinn.
2019 eröffnete die Stadtmühle, am Tag der offenen Tür kamen mein Mann und ich zufällig vorbei. Auch schon wieder 3 Jahre her.
Also: Abfahrt von der B41 in den schönen Ort Monzingen.
Ich war früh dran, parkte auf dem Hof.
Innen wurde ich freundlich vom Inhaber und Winzer Herrn Schauß begrüßt. Das Restaurant gehört der Winzerfamilie Schauß.
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Karin und Michael Breckner führten mehr als 50 Jahren das Restaurant Badischer Hof mitten in der Obersteiner Fußgängerzone. 2021 verabschiedeten sie sich in den sicher wohlverdienten Ruhestand und verkauften den Betrieb.
Im Mai 2022 dann die Neueröffnung unter vietnamesischer Leitung. Positiv wurde sofort das Sushiangebot im Netz bewertet. Mein Mann wollte sofort hin. Ich war skeptisch und gab der Neueröffnung die Chance, erst einmal an anderen Gästen zu üben.
Der trübe November-Homeofficetag schrie nach frischer Luft und einem Essen außerhalb der eigenen 4 Wände.
Wir wagten den Versuch an diesem Donnerstagabend ohne Reservierung.
Am frühen Abend trafen wir ein. Zwei junge Mitarbeiterinnen, sicherlich Familienangehörige, begrüßten uns. Ohne jede Sprachbarriere. Das kommt selten vor in asiatischen Restaurants. Aber inzwischen ist wohl auch die Nachwuchsgeneration in Deutschland geboren oder aufgewachsen.
Einen Tisch durften wir wählen und entschieden uns für den Fensterplatz. Brachte nicht viel, außen war es noch dunkler als drinnen.
Der Badische Hof war schon nicht die hellste Freude. Die neuen Betreiber gaben sich alle Mühe die asiatische Dunkelkammer zu eröffnen. Die schummrige Beleuchtung verbarg aber dezent die unfachmännischen oder unfachfraulichen Renovierungskünste.
An diesem Eindruck änderten auch die künstlichen Kirschbaumblüten an der Decke nichts. Das werden im Laufe der Zeit sicherlich tolle Staubfänger.
Die Speisekarten wurden gereicht, wir durften stöbern… während uns die Kälte in die Glieder kroch. Die Energiepreise steigen, Energiesparen ist angesagt. Aber im Restaurant sitzen und frieren macht auch keinen Spaß. Zumal wir beide noch mit unseren Coronanachwehen zu kämpfen hatten.
Schnell entschieden wir uns und auch ein weiterer Servicemitarbeiter war schnell und aufmerksam an unserem Tisch.
Er notierte unsere Wünsche:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50. Stolzer Preis für ein asiatisches Restaurant.
2 Grauburgunder, 0,2 l - € 4,20.
Mit den Getränken waren wir schnell versorgt.
Unsere Vorspeisen:
Für uns gemeinsam eine Portion Edamame - € 4,90.
Für meinen Mann eine Miso Suppe - € 3,90.
Und für mich Cha giò Chay (2 Stück) vietnamesische Frühlingsrollen - € 4,90.
Zum Hauptgang sollte es natürlich Sushi sein. Wir hatten keine Lust alles einzeln zusammen zu stellen. Außerdem sind angebotene Sushi-Menüs = gemischte Sushiplatten meist günstiger als einzelne Komponenten zu wählen.
Mit der Ngon Com Platte für 2 Personen - € 36,00 wurden wir fündig.
Beschrieben: Empfehlung vom Sushi Chef! Große gemischte Platte mit Sushi und Sashimi.
Mehr gab es schriftlich über die Platte nicht zu erfahren.
Daher fragten wir bei der Bestellung beim Serviceherr nach, ob auf der angebotenen Platte alles mit rohem Fisch zubereitet sei. Denn der Trend des Baked Sushi hat für uns nichts mit japanischem Sushi zu tun.
Bestätigit wurde: „Jaaa, alles flischer Fisch“. Wir bestellten die Platte mit der Bitte, keine Dekosaucen über dem Sushi zu verteilen.
Lange warten mussten wir nicht und es ging chlag auf schlag an unserem Tisch.
Edamame, Frühlingsrollen und Suppe wurden zeitgleich serviert.
Und 2 Minuten später die Sushiplatte. Ok, da konnte ja nichts kalt werden… bis auf das Baked Sushi auf der nicht sehr schön angerichteten Platte. Der Serviceherr war so schnell weg wie er kam.
Also machten wir auf uns aufmerksam. Nein, wir möchten Sushi und kein frittiertes Reisgericht.
Sichtlich unerfreut wanderten Mitarbeiter und Schieferplatte zurück in die Küche.
Wir widmeten uns den Vorspeisen. Besteck, Stäbchen, Sojasauche und Würzpaste standen für die Gäste am Tisch bereit. Sehr hygienisch finde ich es nicht, wenn jeder Gast hier zugreifen kann.
An den gesalzenen Sojabohnen kann man kaum etwas falsch machen und sie schmeckten wie erwartet.
Die Misosuppe war sehr schön heiß, das war besonders angenehm aufgrund der kühlen Raumtemperatur.
Enthalten war Seidentofu, Algen und Lauch. Insgesamt fade, sie etwas würziger sein können.
Die vegetarischen Frühlingsrollen machten einen hausgemachten Eindruck. Heiß serviert und wunderbar knusprig.
Die Füllung bestand fast komplett aus Reisnudeln. Der Gemüseanteil kam deutlich zu kurz.
Die hausgemachte Soße war auch recht langweilig.
Die Sushiplatte wurde erneut, noch während wir mit den Vorspeisen beschäftigt waren, serviert. Schöner angerichtet war sie immer noch nicht.
Gebackenes war nicht mehr zu erkennen. Ich erlaubte mir die Frage, warum bei einer Platte für 2 Personen nur 3 Nigiri (1 x Garnele, 2 x Thunfisch, 1 x Lachs) enthalten seien.
Völliges Unverständnis seitens des Serviceherren. Völliges Unverständnis meinerseits über sein Unverständnis.
Sushi schneidet man nicht. Und gerne wollten wir beide jede Sorte probieren. Und 3 teilt sich auch schlecht durch 2… versuchte ich zu verdeutlichen. Der Serviceherr dampfte ab und Sekunden später kam der Sushichef aus der Küche und baute sich vor uns auf. Was nicht in Ordnung sei, fragte er aufgebracht!
Das Samureischwert hatte er nicht mitgebracht, sicherheitshalber versuchten wir auf die freundlichste Art unseren Kritikpunkt anzubringen. Nach kurzem Schlagabtausch gaben wir auf und der Großmeister (Sushimeister mag ich ihn nicht nennen) zog ab.
Wir anstrengenden Gäste baten noch um 2 Teller. Denn direkt von der Schieferplatte wollten wir nicht essen.
Das Sashimi aus Thunfisch und Lachs war in ungewöhnlich dicken Blöcken auf feinem Rettich angerichtet. Die Fischqualität war gut.
Mit den 3 Nigiri einigten wir uns ohne Ehestreit. Durch diverse Maki und California- und Inside-Out-Rolls testen wir uns. Um festzustellen: 1 Sorte verbarg im Innern gegarten Lachs und noch schlimmer in den Rollen mit Gurkenhülle: Paniertes und gebratenes Hähnchenklein!
Wir beschlossen keine weitere Eskalationstufe zu riskieren und hielten die Klappe.
Ich glaube, das war das schlechteste „Sushi“, dass wir je serviert bekamen.
Nicht einmal der eingelegte Ingwer konnte punkten. Billigste Ausführung und recht trocken.
Knapp bemessen das Wasabi.
Wir baten schnell die Rechnung und zahlten. € 65,00 die es nicht wert waren. Auf den Hinweis, dass uns auch im zweiten Anlauf gegarter Lachs und sogar Hühnchen untergejubelt wurden, verzichtete ich nicht.
Und nein: Wir werden keine Freunde mit dem vietnamesischen Restaurant und seinen Betreibern.
Einen zweiten Versuch wird es nicht geben. Die überwiegend sehr jungen Gäste lassen sich einfacher begeistern als wir.
In einer Dunkelkammer fotografiert es sich schlecht, ich bitte die mangelnde Fotoqualität zu entschuldigen.
Ein Satz noch zur Mogelpackung: Das Dehoga-Schild am Eingang ist sicherlich kein neues Schild der neuen Betreiber!