Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934281x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 22.10.2022 2022-10-22| Aktualisiert am
23.10.2022
Besucht am 23.07.2022Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Nach einem Termin in Bad Kreuznach kam ich auf der Rückfahrt am Holzmarkt in Bad Kreuznach vorbei.
Hier eröffnete vor gut einem Jahr das asiatische Restaurant. Zuvor gaben sich diverse Betriebe die Klinke in die Hand.
Dabei ist der Platz für einen Gastronomiebetrieb gar nicht so schlecht. Nahe am Zentrum, im Vorbeifahren sichtbar, viel Durchgangsverkehr, gute Parkmöglichkeiten und auch nicht wenige Anwohner.
Aber das Haus sah für mich schon immer wenig einladend und ungepflegt aus. Das schreckte vielleicht nicht nur mich ab.
Im Netz wurde das Sushi gelobt. Und dieser warme Sommertag war perfekt für Sushi, also wollte ich es wagen.
Wenige Schritte vom Restaurant entfernt parkte ich auf dem kleinen öffentlichen Parkplatz. An diesem frühen Samstagabend war das Parken dort kostenlos.
Bei meiner Ankunft war außen ein Tisch mit einer Familie besetzt.
Also ging ich erst einmal die Treppe hoch. Das Restaurant befindet sich im 1. OG und ist somit nicht rollstuhlgerecht.
Im Restaurant wurde ich freundlich begrüßt. Ich sagte, dass ich gerne außen Platz nehmen würde.
Zuvor suchte ich noch die Toilette auf. Die schon mal sauber und gepflegt.
Sauberer und gepflegter als das Erscheinungsbild der Außenterrasse.
Der Außenbereich war schon sehr ungepflegt und wenig einladend. Rustikale Sitzbänke, teilweise völlig zerstört.
Die Sitzgelegenheit wird dann mit rot-weißer-Kette gesperrt und fertig. Leere Blumentöpfe, abgeplatzte Klinkersteine, zwischengelagerte Blumenerde. Schön ist anders. Frische Luft und ungepflegte Bestuhlung
Ein junger Mann brachte mir die Speisekarte.
Das Restaurant bezeichnet sich selbst als „asiatisches“ Restaurant ohne nähere Zuordnung einer Länderküche.
Der Familienname Nguyen deutet allerdings stark auf vietnamesische Betreiber.
Mein bestelltes alkoholfreies Weizenbier, € 3,30 / 0,5l, wurde schnell und gut gekühlt serviert. Sauberer Tisch
Wenig später auch meine Vorspeise: Sommerrolle mit Garnelen € 4,90.
Das sah alles frisch und appetitlich aus. Sommerrolle
Die Sommerrollen samt Garnelen waren ungewürzt, wie üblich.
Unüblich die Zusammenstellung . Im Reispapier eingewickelt fanden sich neben Garnelen ein großer Anteil ungewürzter Reisnudeln. Dazu Lollo Rosso, Karottenstreifen und viel krause Petersilie. Keine Sprossen, Erdnüsse, Koriander, Minze, Shisoblätter… also Zutaten die Geschmack bringen.
Auf dem Teller fand sich noch ein recht üppiges Salatbouquet im Naturzustand. Auch hier die krause Petersilie Insgesamt ein frisches, aber sehr geschmacksarmes Essen fernab von asiatischer Würze.
Petersilie bringe ich nun wirklich nicht mit asiatischer Küche in Verbindung. Und diese krause und unzerkleinerte Petersilie war wirklich strohig und unangenehm im Mund. Ich sortierte sie weitestgehend aus.
Die dazu servierte Sauce bestand überwiegend aus Reisessig und war auch kein Aromageber.
Schade, dass geht deutlich besser.
Als Hauptspeise wählte ich eines der angebotenen Sushi Menüs zu € 17,90.
4 Nigiri (2 x Lachs, 2 x Thunfisch), 8 x Gurke-Surimi-Avocado( 4 x Lachs, 4 x Thunfisch ummantelt), 8 x Maki (4 x Lachs, 4 x Thunfisch).
Eigentlich sah das Sushi gut aus. Sushi Menü mit Lachs und Thunfisch
Aber als erstes fiel mir wieder die Petersilie ins Auge und zweitens war etwas Sauce über Nigiri und Maki verteilt. Diese angedickte Sojasauce war zum Glück dezent eingesetzt. Ich mag mein Sushi aber japanisch pur! Sojasauce und Wasabi gehört dem Gast separat serviert. Das war auch hier klassisch inklusive eingelegtem Ingwer dabei.
Der Sushireis war gut gegart und mit leichter Reisessignote gewürzt. Die Lachsqualität gefiel mir besser als die des Thunfischs.
Insgesamt fand ich das Sushi frisch und recht gut zubereitet. Auf Nachfrage bekam ich noch etwas Ingwer nachgereicht.
Der komplette Service wurde wohl von Familienmitgliedern bestritten.
Zum Zahlen per EC-Karte ging ich ins Restaurant und erhielt dort einen ordentlichen Kassenbeleg.
Vor etlichen Jahren war hier z. B. die bürgerliche Speisegaststätte „Kleiner Felsenkeller“ ansässig. An Theke und Bestuhlung hat sich hier wohl seit Jahrzehnten nichts verändert. Es sah aber alles sauber aus. Gastraum
Dafür wirbt das Restaurant fortschrittlich mit freiem WLAN und klimatisiertem Restaurant!
Die Chefin fragte mich freundlich nach meiner Zufriedenheit. Aber leider kamen wir hier sprachlich nicht zusammen. Ich sprach an, dass so ungewöhnlich viel Petersilie in den Speisen enthalten war. Petersilie? Was ist das?
Ich ergänzte, dass doch eher Koriander üblich sei? Was ist Koriander? Der Küchenchef wurde gerufen, gemeinsam fanden wir heraus, welches Kraut in der Küche Petersilie ist. Da war noch reichlich vorhanden ;-) Der Koriander blieb auf der Strecke (ich hätte den Google-Übersetzer bemühen sollen).
Nach einem Termin in Bad Kreuznach kam ich auf der Rückfahrt am Holzmarkt in Bad Kreuznach vorbei.
Hier eröffnete vor gut einem Jahr das asiatische Restaurant. Zuvor gaben sich diverse Betriebe die Klinke in die Hand.
Dabei ist der Platz für einen Gastronomiebetrieb gar nicht so schlecht. Nahe am Zentrum, im Vorbeifahren sichtbar, viel Durchgangsverkehr, gute Parkmöglichkeiten und auch nicht wenige Anwohner.
Aber das Haus sah für mich schon immer wenig einladend und ungepflegt aus. Das schreckte vielleicht nicht nur... mehr lesen
Restaurant VINFOODS
Restaurant VINFOODS€-€€€Restaurant, Take Away067197046994Holzmarkt 13, 55545 Bad Kreuznach
3.0 stars -
"Asiatische Freundlichkeit dekoriert mit viel Petersilie!" PetraIONach einem Termin in Bad Kreuznach kam ich auf der Rückfahrt am Holzmarkt in Bad Kreuznach vorbei.
Hier eröffnete vor gut einem Jahr das asiatische Restaurant. Zuvor gaben sich diverse Betriebe die Klinke in die Hand.
Dabei ist der Platz für einen Gastronomiebetrieb gar nicht so schlecht. Nahe am Zentrum, im Vorbeifahren sichtbar, viel Durchgangsverkehr, gute Parkmöglichkeiten und auch nicht wenige Anwohner.
Aber das Haus sah für mich schon immer wenig einladend und ungepflegt aus. Das schreckte vielleicht nicht nur
Geschrieben am 22.10.2022 2022-10-22| Aktualisiert am
22.10.2022
Besucht am 08.07.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Nach einem tollen Ausflugstag in der Pfalz planten wir für die Fahrt nach Hause noch spontan einen Stopp zum Abendessen ein.
Ins Sommerhaus wollte ich schon lange mal und es lag auf dem Heimweg.
Vom Kollegenkreis wusste ich, dass das Restaurant sehr beliebt ist und rief sicherheitshalber von unterwegs an. Freundlich wurde uns ein Tisch im Außenbereich zugesagt.
Das Restaurant befindet sich in einem Bungalow mit weitläufiger Grünanlage. Es ist das Wohnhaus des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Walter Sommer und erklärt den Restaurantnamen.
Parkplätze sind auf dem Grundstück vorhanden. Meist reichen diese aber nicht aus. Entlang der Straße finden sich noch ausreichend kostenlose Parkplätze. Das Sommerhaus befindet sich am Rande der Technischen Universität Kaiserslautern, zur anderen Seite liegt ein weitläufiges Waldgebiet.
Wir betraten das Sommerhaus über eine Stufe. Haupteingang
Von der Terrassenseite bietet eine Rampe die Möglichkeit das Restaurant barrierefrei zu betreten. Die Innenräume inkl. der gepflegten Toilettenräume sind alle stufenlos erreichbar. Im Außenbereich soll es sogar eine rollstuhlgerechte Toilette geben.
Wir wurden im Restaurant freundlich begrüßt und auf die Terrasse begleitet. Gut besucht war diese bereits, wir konnten aber noch unter freien Tischen wählen.
Hier saßen wir richtig angenehm und ruhig im Grünen. Außenterrasse
Familienfreundlich liegt in Sichtweite ein schöner Kinderspielplatz. Außenplätze mit Spielplatz im Hintergrund
Die Eltern den Ausflug genießen und die Kinder können in Sichtweite toben. Ein großer Bobbycarfuhrpark steht den Kindern neben den üblichen Geräten zur Verfügung. Diese wurden eifrig für illegale Spielplatzrennen genutzt.
Die Speisekarte ist gut sortiert, abwechslungsreich und nicht überladen. Hier sollte jeder sein Wunschgericht finden.
Unsere Getränke wurden gut gekühlt und nach kurzer Wartezeit serviert. Servicekräftemangel gibt es hier nicht. Durchweg junge Leute waren hier im Service und die Vermutung liegt nahe, dass man sich der Studenten der Uni bedient.
Zum Essen entschieden wir uns im Sommerhaus, bei schönstem Sommerwetter für ein sommerliches Gericht: Norwegisches Premium Lachsfilet mit gebratenen Gambas auf großem buntem Marktsalat - € 22,80.
Auf unser Essen warteten wir genau so lange wie es dauert, Lachsfilet und Garnelen auf den Punkt saftig zu braten.
Das Servierte sah schon auf den ersten Blick sehr appetitlich aus! Lachsfilet mit gebratenen Gambas auf großem buntem Marktsalat
Der Preis war für einen Salatteller kein Schnäppchen, aber die Lachsportion und mindestens 6 große Garnelen rechtfertigten den Preis.
Es punkteten auch die vielseitigen frischen Salatzutaten und ein schmackhaftes leichtes Sahnedressing.
Brot gab es nicht dazu, stand auch nicht auf der Karte. Es hat uns an diesem Abend nicht gefehlt, wir waren nicht so hungrig. Dennoch wäre es grundsätzlich nett es anzubieten. Sollte bei dem Preis auch drin sein.
Die jungen Servicemitarbeiterinnen waren sehr freundlich, aufmerksam und wirkten gut geschult…
… dies bestätigte sich bei unserem zweiten Besuch am 9. Oktober. An diesem Samstagabend trafen wir uns mit meiner Freundin, ihrem Mann und der tags zuvor 13 Jahre alt gewordenen Tochter. Wir waren eingeladen um ein bisschen Tenniegeburtstag zu feiern.
Draußen sitzen war natürlich nicht mehr. Im großen Hauptraum des Restaurants wurde etwas größer ein 40ster Geburtstag gefeiert.
Wir saßen im angrenzenden Nebenraum. Nebenraum / Wintergarten
Und trotz großer Gesellschaft kamen wir hier nicht zu kurz. Dieses Mal waren nur junge Herren im Dienst. Sie lieferten einen reibungslosen freundlich-lockeren und aufmerksamen Service.
Eine Unkenntnis die einzige Schwäche. Mein Mann bestellte 3 Kartoffelpuffer mit Räucherlachs und Meerrettichfrischkäse an großem Marktsalat - € 16,40.
Er fragte extra nach, ob die Kartoffelpuffer hausgemacht seien. Dies wurde bejaht.
Leider waren es Kartoffelpuffer der übelsten TK-Fertigware. Ich fragte mich, ob die harten Scheiben im CD-Player Volkslieder abspielen? 3 Kartoffelpuffer mit Räucherlachs an Marktsalat
Der große Marktsalat war gut, aber wirklich nicht groß. Der Räucherlachs ok, aber auch keine besonders gute Qualität. Satt war mein Mann danach nicht wirklich.
Kurz nach dem Servieren wurde gefragt, ob alles schmeckt und sprachen die „hausgemachten“ Puffer an. Der junge Mann entschuldigte sich sofort für seinen Kollegen. Da sei wohl was falsch verstanden worden.
Dem konnten wir nur zustimmen. Da wir eingeladen waren, sparten wir uns weitere Worte.
Ich bestellte Kabeljaufilet in der Kräuterkruste mit Zitrone auf großem buntem Marktsalat - € 18,90.
Hier war die Salatportion deutlich größer und vergleichbar mit unserem Besuch im Juli. Kabeljaufilet auf großem buntem Marktsalat
Geschmacklich konnte der Kabeljau leider nicht punkten. Sicherlich tiefgekühlter Kabeljau und bei Kabeljau vertrete ich die Meinung, dass ihm die Tiefkühltruhe beim Geschmack und der Konsistenz sehr schadet. Da half auch die Kräuterwürze (keine Kruste) nicht.
Ich bestellte mir, mangels Brot, noch eine Portion Pommes (erwartungsgemäß nicht aus frischen Kartoffeln gemacht) zum Salat. Diese waren knusprig und gut.
Der angegebene Preis von € 62,00 bezieht sich nur auf unseren Besuch zu Zweit im Juli.
Trotz Schwächen (die sich bei den Punkten fürs Essen auswirken) bei unserem Besuch vor 2 Wochen würden wir das Sommerhaus wieder besuchen. Dann halt: Augen auf bei der Wahl der Speisen!
Es ist auf jeden Fall, besonders im Sommer, ein toller Treffpunkt für jung und alt!
Bezahlen per EC ist möglich.
Bis einschließlich 02.11.2022 ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Nach einem tollen Ausflugstag in der Pfalz planten wir für die Fahrt nach Hause noch spontan einen Stopp zum Abendessen ein.
Ins Sommerhaus wollte ich schon lange mal und es lag auf dem Heimweg.
Vom Kollegenkreis wusste ich, dass das Restaurant sehr beliebt ist und rief sicherheitshalber von unterwegs an. Freundlich wurde uns ein Tisch im Außenbereich zugesagt.
Das Restaurant befindet sich in einem Bungalow mit weitläufiger Grünanlage. Es ist das Wohnhaus des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Walter Sommer und erklärt den Restaurantnamen.
Parkplätze... mehr lesen
4.0 stars -
"Sommerabend im Sommerhaus! Und ein Herbstabend folgte drauf." PetraIONach einem tollen Ausflugstag in der Pfalz planten wir für die Fahrt nach Hause noch spontan einen Stopp zum Abendessen ein.
Ins Sommerhaus wollte ich schon lange mal und es lag auf dem Heimweg.
Vom Kollegenkreis wusste ich, dass das Restaurant sehr beliebt ist und rief sicherheitshalber von unterwegs an. Freundlich wurde uns ein Tisch im Außenbereich zugesagt.
Das Restaurant befindet sich in einem Bungalow mit weitläufiger Grünanlage. Es ist das Wohnhaus des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Walter Sommer und erklärt den Restaurantnamen.
Parkplätze
Geschrieben am 20.10.2022 2022-10-20| Aktualisiert am
21.10.2022
... Frank Rosins Muttis Imbiss lebt weiter!
Nach umfangreicher Renovierung und Übernahme erfahrener Profis der Branche werden weiterhin klassische Imbissgerichte (Frikadelle nach Rezept von Marlis Rosin) angeboten. Natürlich fehlt die Currywurst auch nicht.
... Frank Rosins Muttis Imbiss lebt weiter!
Nach umfangreicher Renovierung und Übernahme erfahrener Profis der Branche werden weiterhin klassische Imbissgerichte (Frikadelle nach Rezept von Marlis Rosin) angeboten. Natürlich fehlt die Currywurst auch nicht.
https://www.facebook.com/GluckaufGrill
Glückauf Grill
Glückauf Grill€-€€€Imbiss, Take Away023629997836Glück-Auf-Straße 89 a, 46284 Dorsten
stars -
"Mutti Rosins Imbiss lebt weiter..." PetraIO... Frank Rosins Muttis Imbiss lebt weiter!
Nach umfangreicher Renovierung und Übernahme erfahrener Profis der Branche werden weiterhin klassische Imbissgerichte (Frikadelle nach Rezept von Marlis Rosin) angeboten. Natürlich fehlt die Currywurst auch nicht.
https://www.facebook.com/GluckaufGrill
Das Restaurant PUUR! im kleinen Ort Weilerbach ist leider geschlossen.
Weiter geht es für die beiden Köche Simon Leppla und Denis Strak in Bad Dürkheim im Restaurant PUUR! Im Römer.
https://www.gastroguide.de/restaurant/273207/puur-im-roemer/bad-duerkheim/
Viel Erfolg!... mehr lesen
stars -
"Leider geschlossen - Neustart in Bad Dürkheim" PetraIODas Restaurant PUUR! im kleinen Ort Weilerbach ist leider geschlossen.
Weiter geht es für die beiden Köche Simon Leppla und Denis Strak in Bad Dürkheim im Restaurant PUUR! Im Römer.
https://www.gastroguide.de/restaurant/273207/puur-im-roemer/bad-duerkheim/
Viel Erfolg!
Geschrieben am 19.10.2022 2022-10-19| Aktualisiert am
19.10.2022
Besucht am 08.07.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Manchmal sorgt WhatsApp für Ausflüge. Eine Reiterfreundin stellte in Ihrem Status Bilder der Karlstalschlucht ein. So wunderschön und passend hatte ich einen freien Freitag.
Am Vormittag machten wir uns auf den landschaftlich reizvollen Weg. Entlang des Bächleis Moosalbe führt der Weg zur Schlucht.
Parkplätze sind gut gekennzeichnet vorhanden. Wir wählten den Ausgangspunkt mit Parkplatz am Mühlenteich. Parken am Mühlenteich
Von hier geht es über eine kleine Brücke direkt auf den Wanderweg.
Und genau hier liegt auch die Klug’sche Mühle. Das Gasthaus zog uns mit seinem morbiden Charme direkt in seinen Bann. Außen war die abwechslungsreiche Speise- und Getränkekarte angeschlagen. .
Lediglich ein paar vegetarische Gerichte und die leidigen Chicken Nuggets beim Kinderteller wären in den 80ern wohl nicht auf der Karte erschienen. Ich wurde nicht enttäuscht: Es fehlten weder „Toast Hawaii“ noch das „Schnitzel Zigeuner Art“! Und Deftiges für hungrige Wanderer war auch dabei.
Spontan beschlossen wir, noch eine ordentliche Grundlage für unseren Ausflug zu schaffen und betraten das Gasthaus über 5 Stufen. Und standen in dem hellen und gepflegten Gastraum. Alle Tische feinsäuberlich mit gestärkten Tischtüchern eingedeckt. .
Eine Seniorin telefonierte hinter der Theke, wies uns den Weg zur Terrasse (wer will bei so schönem Wetter schon Flecken auf gestärkten Tischtüchern hinterlassen?) und drückte uns im Vorbeigehen noch das beidseitig bedruckte DIN-A-4 Blatt mit Speisen und Getränken in die Hand. Ausverkaufte Gerichte waren mit Kuli durchgestrichen. Effizienz Plus!
Die Terrasse ist eher ein geräumiger Balkon der im ersten Stock L-förmig um das Haus gebaut ist.
Wenige Gäste waren bereits da, wir fanden schnell ein sonniges Plätzchen.
Der „morbide Charme“ lief hier zur Hochform auf. Einfachste Plastikstühle, deutlich von der Sonne verwittert, aber immer noch stabil, bequem und mit sauberen Sitzkissen. Die Anschaffung der Sonnenschirme ebenfalls nachhaltig. Das Holzgeländer hätte sich über einen neuen Anstrich gefreut. Auf Tischdecken verzichtete man außen, die Tische waren sauber und wurden nach jedem Gast abgewischt. Außenplätze
Von den Außenplätzen hatte man einen schönen Blick in die Natur und auf den wohl zum Haus gehörenden verwilderten Kinderspielplatz.
Wir fühlten uns keinesfalls unwohl.
Wenig später hatte die Seniorin das Telefonat beendet und begrüßte uns freundlich.
Da wir die Speisenzettel ja schon in die Hand gedrückt bekamen, konnten wir auch gleich unsere Bestellung aufgeben. Ein Salatteller wäre an diesem heißen Tag genau nach meinem Geschmack gewesen, den gab es leider nicht.
Wir bestellten: 1 alkoholfreies Weizenbier - € 3,50 / 0,5 l 1 alkoholfreies Pils - € 2,50 / 0,33 l. Ein Zweites folgte.
Mein Mann wählte die Käsespätzle mit Butter-Kräuterschmelze und Röstzwiebeln - € 9,80.
Und ich den bürgerlichen Klassiker Schweineschnitzel „Wiener Art“, Pommes frites und kleiner Salat - € 10,90.
Über die Preise gab es schon mal gar nichts zu meckern.
Tatsächlich bestritt die Seniorin an diesem Mittag den Service alleine. Ich möchte der rüstigen Dame nicht zu nahe treten, aber so um die 80 dürfte sie gewesen sein. Es hätte uns wirklich interessiert, ob sie aus Mangel an Servicekräften „rekrutiert“ wurde. Aber vielleicht war es auch eher die Seniorchefin des Hauses, die sich immer noch gerne nützlich macht.
Zwischendurch hegte ich sogar den Verdacht, dass sie auch noch die Köchin ist. Es dauerte schon etwas länger. Vermutlich war in der Küche auch nur eine Person tätig.
Serviert wurde mein frischer Beilagensalat mit einfachem (Fertig?)Dressing vorab. Beilagensalat
Neben Kopfsalat, Salatgurke, Tomatenspalten fanden sich selbst eingelegte, milchsauer vergorene Radieschen auf dem Teller. Diese werden selbst eingelegt, berichtete sie.
Wenig später kamen die Hauptspeisen. Dringend erforderlich der Hinweis, dass der Käsespätzleteller heiß ist! Denn die Spätzle wurden in diesem Teller gratiniert und somit war der Teller richtig heiß. Käsespätzle
Im tiefen Teller fand sich eine große Portion goldgelb überbackener Spätzle. In der Mitte ein Klecks Kräuterbutter. Etwas mehr Würze hätten die Spätzle vertragen. Ansonsten: Käsespätzle, nicht mehr und nicht weniger.
Ebenso mein Schnitzel. Mit schöner Bräunung in Butterschmalz gebacken. Zart, saftig, gut gewürzt. Schnitzel "Wiener Art" mit Pommes
Zitrone fehlte nicht. Hier mag ich es einfach lieber, wenn die Zitrone neben dem Fleisch liegt. Es werden sicherlich nicht immer Biozitronen verwendet und durch den Zitronensaft weicht die Panierung schnell auf. Dies war hier aber nicht der Fall.
Die Pommes knusprig und gut. Trockenstreupetersilie diente nur der Optik. Für mich rausgeschmissenes Geld und verzichtbar. Ein paar frische Kräuter hätten mir dagegen gut gefallen.
Die gepflegten Toiletten befinden sich im Untergeschoss. Gerne nahm ich unsere leeren Teller mit zur Theke und die Dame bedankte sich herzlich dafür. Hätte ich nicht machen müssen, ich sehe dies auch nicht als Servicemangel.
Ich habe es gerne getan um ihr einen Weg abzunehmen. „Kein Gang mit leeren Händen“ pflegte meine Schwiegermutter immer zu sagen. Und womit? Mit Recht!
Wir bestellten die Rechnung. Diese kam handgeschrieben und es war nur Barzahlung möglich. Die Seniorin entschuldigte sich dafür, sie käme mit dem „modernen Ding“ nicht klar! Diese Aussage lässt zumindest hoffen, dass sie sonst nicht ganz alleine die Gäste bei Laune halten muss.
Eine nette Einkehr und hoffentlich bleibt die Mühle noch lange erhalten. Der Investitionsstau rund um die Außenanlage könnte aber auch bedeuten, dass es hier mit der Nachfolge hapert. Das wäre schade, denn die Lage gibt alle Möglichkeiten. .
Beim nächsten Besuch würde ich auf jeden Fall die frische Karlstalforelle bestellen.
Los ging es auf einen der schönsten Wanderwege den ich je gesehen habe! Karlstalschlucht
Das Naturschutzgebiet Karlstal mit der engen Felsschlucht, durch die sich die Moosalbe ihren Weg sucht, ist absolut einen Ausflug wert!
Und ein wachsames Auge kann sogar Flusskrebse entdecken. Klares Wasser für den Flusskrebs
Manchmal sorgt WhatsApp für Ausflüge. Eine Reiterfreundin stellte in Ihrem Status Bilder der Karlstalschlucht ein. So wunderschön und passend hatte ich einen freien Freitag.
Am Vormittag machten wir uns auf den landschaftlich reizvollen Weg. Entlang des Bächleis Moosalbe führt der Weg zur Schlucht.
Parkplätze sind gut gekennzeichnet vorhanden. Wir wählten den Ausgangspunkt mit Parkplatz am Mühlenteich.
Von hier geht es über eine kleine Brücke direkt auf den Wanderweg.
Und genau hier liegt auch die Klug’sche Mühle. Das Gasthaus zog uns mit... mehr lesen
3.5 stars -
"Zurück in die 80er" PetraIOManchmal sorgt WhatsApp für Ausflüge. Eine Reiterfreundin stellte in Ihrem Status Bilder der Karlstalschlucht ein. So wunderschön und passend hatte ich einen freien Freitag.
Am Vormittag machten wir uns auf den landschaftlich reizvollen Weg. Entlang des Bächleis Moosalbe führt der Weg zur Schlucht.
Parkplätze sind gut gekennzeichnet vorhanden. Wir wählten den Ausgangspunkt mit Parkplatz am Mühlenteich.
Von hier geht es über eine kleine Brücke direkt auf den Wanderweg.
Und genau hier liegt auch die Klug’sche Mühle. Das Gasthaus zog uns mit
Geschrieben am 15.10.2022 2022-10-15| Aktualisiert am
16.10.2022
Besucht am 25.06.2022Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Mit unseren Freunden hatten wir einen sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Tag bei Kaiserwetter verbracht.
Für den Abend hatte ich in der Schwarzwaldtanne reserviert.
Unsere Freunde und mein Mann ließen mir hier gerne „freie Hand“.
Einerseits nett, andererseits war ich verantwortlich für einen hoffentlich zufriedenstellenden Abend.
Ich entschied: Wenn Schwarzwald, dann regional. Also keine Pizzeria etc.
Die Schwarzwaldtanne kannten wir alle noch nicht. Ich hatte sie „ergooglet“.
Das Landhotel liegt etwas außerhalb von Oberkirch. Umgeben von Wein- und Obstanbau.
Parkplätze stehen den Gästen direkt am Haus zur Verfügung. .
Wir betraten das Restaurant seitlich über die Terrasse. Hier waren wir auch gleich goldrichtig.
Eine Dame begrüßte uns und zeigte uns den reservierten Tisch auf der Terrasse.
Auf Sonnenschirme kann das Restaurant verzichten. Zwei große Walnussbäume waren die klimafreundlichen Schattenspender. .
Hier saßen wir wirklich sehr schön.
Aperitifempfehlungen konnten wir an der großen Schiefertafel lesen. Und die lasen sich schon mal gut. Aperitifempfehlung
Natürlich wurden auch die Speisekarten gereicht.
Wenig später gaben wir unsere Bestellung auf. Mineralwasser durfte an diesem heißen Tag nicht fehlen.
Beim Aperitif blieben wir bei der Tafelempfehlung: 3 x Sommerschorle: Rosé, Limette, Minze, Eis, aufgefüllt mit Mineralwasser - € 3,90 Sommerschorle 1 x Geeistes Himbeerle: Eisgekühlte Himbeeren, aufgefüllt mit Rosé und Sekt - € 5,90 Geeistes Himbeerle
Mein Mann und ich bestellten die Sommerschorle, fanden wir passend.
Bei der Hitze war diese genau die richtige Wahl. Richtig toll erfrischend und leicht!
Aber auch der himbeerige Aperitif kam gegenüber gut an.
Eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses vorweg: Baguette und tolles Haselnussbrot mit gut gewürztem Frischkäseaufstrich. Da griffen wir gerne zu!
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Knoblauchcremesuppe mit Shrimps, dazu Parmesan-Brotchip - € 5,90. Knoblauchcremesuppe mit Shrimps
Die Suppe hielt, was sie versprach. Und mein Mann war happy! Knoblauch liebt er und die Suppe war feinsämig mit dem Knoblauch abgeschmeckt. Die Shrimps waren erwartungsgemäß untergetaucht, aber in anständiger Portion enthalten. Knusperchip dazu. Mein Mann hob den Daumen und ich nach dem Probelöffel auch.
Wildschweinsalami mit Feigen und grünem Pfeffer, serviert mit lauwarmen Pfifferlingsalat - € 10,80.
So gutbürgerlich wie der Gasthof auch erschien, beide Vorspeisen waren wirklich kreativ.
Nicht erwartet hatte ich, dass die Feigen in der Wildschweinsalami verarbeitet wurden. Ebenso der grüne Pfeffer. Auf den Teller kam eine für mich wirklich neue und tolle würzig-fruchtige Salami –ganz klasse! Wildschweinsalami mit Feigen und grünem Pfeffer, Pfifferlingsalat
Dazu ein Salatbouquet mit frischen leicht gebratenen Pfifferlingen mit frischer Petersilie. Endlich mal Pfifferlinge! Bei uns war es einfach zu trocken, da gab es mal wieder keine Pfifferlinge.
Weiter ging es mit unseren Hauptspeisen nach angenehmer Wartezeit.
Für meinen Mann: Champignon-Rahmschnitzel von der Putenbrust, natur gebraten. Serviert mit Champignonrahmsauce, hausgemachten Spätzle und bunt gemischtem Salatteller – kleine Portion € 13,90. Champignon-Rahmschnitzel von der Putenbrust
Über seine Wahl wunderte ich mich. Und leider passte das Gericht dann geschmacklich weniger.
Das Putenschnitzel war doch etwas mehliert gebraten und darauf die gebundene Rahmsauce mit Champigons. Das Beste waren die frischen Kräuter obenauf. Liebevolle Orangenscheibe mit geschnitzer Karotte – willkommen in den 80ern. Punkten konnten die Spätzle.
Das Gericht hat bestimmt Liebhaber – alles Geschmacksache – für meinen Mann ein (erträglicher) Fehlgriff.
Unser Freund bestellte zum Hauptgang und war zufrieden: Tannenpfännnle- serviert in der Steakpfanne – Schweinerückensteak überbacken mit Rahmchampignons, Speck, Kräutern und Käse, dazu buntes Marktgemüse und hausgemachte Spätzle - € 17,80 Tannenpfännle
Die Damen entschieden sich für. Forelle von der Forellenzucht Schwarz/Oberhamersbach, fangfrisch aus unserem Bassin. Gebraten mit Mandelbutter, Salzkartoffeln (getauscht in Pommes) und einem bunten Blattsalat - € 19,50.
Die beste Wahl! Forelle mit Mandelbutter
Perfekt gebraten wurden die Forellen serviert. Mit reichlich goldgelb gebräunten Mandeln und gebräunter Butter bedeckt. Die Forellen waren spitze.
Natürlich passen Salzkartoffeln klassisch zur Forelle. Wir waren uns spontan irgendwie pommeseinig. Und wurden mit einer Schale goldgelber feiner Pommes belohnt. Pommes
Und auch die Beilagensalate punkteten. Knackig, frisch, vielfältig. Gutes Dressing. Beilagensalat
Das war ein sehr schöner und rundum angenehmer Abend.
Bei interessanten Gesprächen konnten wir wohl beschattet unsere Speisen genießen.
Für ein Dessert waren wir alle zu satt.
Was fehlt? Die weiteren Getränke. Natürlich tranken 3 (Nichtfahrer) von 4 gute badischen Weine zum Essen. Da unsere Freunde aber alle Getränke (für unsere Fahrdienste) übernahmen, versagt hier mein Gedächtnis.
Die Innenräume sind ebenfalls einladend und sehr gepflegt. Toiletten im Untergeschoss, also nicht gehbindertengerecht.
Wir empfehlen den freundlichen Gasthof gerne weiter. Hier wird eine ordentliche Küche geboten. Saisonal, bürgerlich und auch das Kreative kommt nicht zur kurz.
Bewertet wurden von mir nur unsere bestellten Gerichte.
Mit unseren Freunden hatten wir einen sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Tag bei Kaiserwetter verbracht.
Für den Abend hatte ich in der Schwarzwaldtanne reserviert.
Unsere Freunde und mein Mann ließen mir hier gerne „freie Hand“.
Einerseits nett, andererseits war ich verantwortlich für einen hoffentlich zufriedenstellenden Abend.
Ich entschied: Wenn Schwarzwald, dann regional. Also keine Pizzeria etc.
Die Schwarzwaldtanne kannten wir alle noch nicht. Ich hatte sie „ergooglet“.
Das Landhotel liegt etwas außerhalb von Oberkirch. Umgeben von Wein- und Obstanbau.
Parkplätze stehen den Gästen direkt am... mehr lesen
Restaurant Zur Schwarzwaldtanne
Restaurant Zur Schwarzwaldtanne€-€€€Restaurant07802981843Niederlehen 2, 77704 Oberkirch
4.0 stars -
"Schöne Einkehr für einen geselligen Abend mit guten Speisen." PetraIOMit unseren Freunden hatten wir einen sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Tag bei Kaiserwetter verbracht.
Für den Abend hatte ich in der Schwarzwaldtanne reserviert.
Unsere Freunde und mein Mann ließen mir hier gerne „freie Hand“.
Einerseits nett, andererseits war ich verantwortlich für einen hoffentlich zufriedenstellenden Abend.
Ich entschied: Wenn Schwarzwald, dann regional. Also keine Pizzeria etc.
Die Schwarzwaldtanne kannten wir alle noch nicht. Ich hatte sie „ergooglet“.
Das Landhotel liegt etwas außerhalb von Oberkirch. Umgeben von Wein- und Obstanbau.
Parkplätze stehen den Gästen direkt am
Geschrieben am 14.10.2022 2022-10-14| Aktualisiert am
14.10.2022
… allerdings nicht wie geplant für ein „richtiges“ Essen.
Ausflugstag mit unseren Freunden bei perfektem Wetter.
Nach den wunderschönen Allerheiligen Wasserfällen besuchten wir die Schauenburg.
Die Besichtigung der Burg fand stark eingeschränkt statt. Dafür durften wir aus sicherer Entfernung und ohne zu stören einer Trauung unter freiem Himmel beiwohnen.
Wir traten den ordentlichen Rückzug an. Die romantische Trauung wollten wir nicht stören.
Also Einkehr in der Burgwirtschaft am Nachmittag. .
Und siehe da: Hier war ein separater Bereich wunderschön für die Hochzeitsgesellschaft eingedeckt! für die Hochzeitsgäste
Keine Frage: Hier kann man feiern!
Das Serviceteam begrüßte uns trotz erwarteter Gesellschaft routiniert und freundlich.
Schnell waren wir mit Wasser, Bier und Wein versorgt.
Der Blick zur Burg, der Blick ins Tal.
Unsere Vorfahren verstanden schon, schöne Plätze zu finden.
Unsere Freunde wurden Eisbechern versorgt.
Und ich? Fragte, ob ein kleiner Salat für den Zwischenhunger möglich sei.
Der Serviceherr erfreute uns ab dem ersten Moment mit seiner frohen und positiven Art.
Die Antwort kam sofort: Gar kein Problem zur besten Kaffee- und Kuchenzeit einen Salat zu servieren.
Wenig später wurde ich mit marinierten Rohkostsalaten und Blattsalat versorgt.
Alles frisch, feines Dressing. Genau meine Zwischenmalzeit. Feiner Salatteller
Kleine Rast mit Aussicht.
Alle guten Dinge sind 3! Die Ortenau ist das Reisen wert. Beim nächsten Besuch reservieren wir für eine „richtige“ Mahlzeit.
… allerdings nicht wie geplant für ein „richtiges“ Essen.
Ausflugstag mit unseren Freunden bei perfektem Wetter.
Nach den wunderschönen Allerheiligen Wasserfällen besuchten wir die Schauenburg.
Die Besichtigung der Burg fand stark eingeschränkt statt. Dafür durften wir aus sicherer Entfernung und ohne zu stören einer Trauung unter freiem Himmel beiwohnen.
Wir traten den ordentlichen Rückzug an. Die romantische Trauung wollten wir nicht stören.
Also Einkehr in der Burgwirtschaft am Nachmittag.
Und siehe da: Hier war ein separater Bereich wunderschön für die Hochzeitsgesellschaft eingedeckt!
Keine Frage:... mehr lesen
4.0 stars -
"Wie 2020 versprochen: Wir kamen wieder…" PetraIO… allerdings nicht wie geplant für ein „richtiges“ Essen.
Ausflugstag mit unseren Freunden bei perfektem Wetter.
Nach den wunderschönen Allerheiligen Wasserfällen besuchten wir die Schauenburg.
Die Besichtigung der Burg fand stark eingeschränkt statt. Dafür durften wir aus sicherer Entfernung und ohne zu stören einer Trauung unter freiem Himmel beiwohnen.
Wir traten den ordentlichen Rückzug an. Die romantische Trauung wollten wir nicht stören.
Also Einkehr in der Burgwirtschaft am Nachmittag.
Und siehe da: Hier war ein separater Bereich wunderschön für die Hochzeitsgesellschaft eingedeckt!
Keine Frage:
Geschrieben am 14.10.2022 2022-10-14| Aktualisiert am
14.10.2022
Besucht am 24.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Mein Mann war 2020 und 2021 zur Reha in Durbach.
2021 lernten sich zuerst in die Gattinen und dann die die Reha-Gatten kennen.
Das war damals in der Frühstückspension der einsamen Ehefrauen eine lustige Situation, denn die Frauen (die sich sofort sympathisch waren) stellen die Herren gegenseitig vor.
Der Kontakt blieb und recht spontan passte bei uns Vieren ein Wochenendtreffen.
Wo?
Schnell fiel die Entscheidung auf Durbach mit Unterbringung in der bekannten Pension.
Für den Abend hatte ich vorab telefonisch im Gasthof Engel reserviert.
Seit über 120 Jahren ist der Engel in Familienbesitz.
Die Herren kannten den Gasthof bereits von einem Besuch im vergangenen Jahr und waren damals sehr angetan. Jetzt durften die Frauen mit.
Wir übernahmen den Fahrdienst. Die Stuttgarter Freunde hatten eine recht anstrengende Anreise hinter sich. So trafen wir gemeinsam am Restaurant ein. Die hauseigenen Parkplätze waren alle belegt. Aber am Fahrbahnrand vor dem Gasthof durfte man auch parken.
Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht. Am Eingang galt es eine kleine Treppe zu überwinden.
Wir nannten unsere Reservierung und wurden zum Tisch begleitet.
Die Gasträume sind hell und die Tische sehr gepflegt mit gestärkten Tischtüchern, Kerze und frischer Rose eingedeckt. .
Die Karten mit abwechslungsreichen Speisen wurden gereicht. Gute deutsch-badische Gerichte, Saisonales, aber auch einige mediterrane Gerichte wurden angeboten. Da fiel die Entscheidung gar nicht leicht.
Wenig später gaben wir unsere Getränkewünsche auf: 1 Mineralwasser, 0,75 l - € 4,70 1 Oberkircher Grauburgunder, trocken 0,25 l - € 5,50 1 Durbacher Plauelrain, Riesling, trocken, Weingut Andreas Laible – 0,25 l - € 9,80
Die Serviceherren waren in ihrer Freundlichkeit sehr verhalten.
Mit der Getränkeversorgung dauerte es recht lange.
Das Restaurant war zwar noch gut besucht, aber es waren ausreichend Servicekräfte im Einsatz.
Dafür war bei der Abfrage unserer Speisenwünsche viel Ungeduld seitens des Serviceherrn im Spiel.
Mein Mann und ich wählten als Vorspeise den bunten gemischten Salat mit Gartenkräutern und Kracherle - € 5,50. Vorspeisensalat
Auch die Wartezeit auf die Vorspeisen war mit fast 45 Minuten sehr lange.
Wer mich hier kennt weiß: Wir meckern so gut wie nie über Wartezeiten. Denn wir gehen essen um zu genießen. Und wenn die Speisen frisch gemacht sind, dann warten wir gerne.
Im Vorjahr gab es noch einen Küchengruß, berichteten die Herren. Der hätte die Wartezeit schon etwas mildern können. Mein Frühstück war ausgefallen, das Mittagessen leider auch und war richtig hungrig.
Die servierten Salate wussten aber absolut zu gefallen. Verschiedene separat marinierte Rohkostsalate (Gurke, Karotte, Rettich, Rotkraut..) und Blattsalate und Radieschen. Die Gartenkräuter waren Kressesprossen. Die Kracherle waren frisch geröstet und richtig gut. Wie auch das leichte cremige Dressing.
Ein bisschen Brot zum Salat wäre willkommen gewesen. Stand aber nicht auf der Karte, gab es auch nicht.
Unsere Hauptspeisen wurden nicht gemeinsam serviert. Mein Gericht wurde mit deutlichem Abstand als Letztes serviert. Zum Glück begannen die anderen mit dem Essen und warteten nicht auf mich. Sonst wäre nur mein Essen noch heiß gewesen.
Mit Pesto gebratene Seeteufelmedaillons auf Ratatouille mit Bandnudeln - € 28,50.
Die Wahl meines Mannes. Seeteufelmedaillons auf Ratatouille mit Bandnudeln
3 große und perfekt von den typischen grauen Häutchen befreite Medaillons wurden serviert.
Sie wurden nicht mit dem Pesto gebraten, zum Glück. Denn so überzeugte der Edelfisch mit sehr guten Eigenaroma und Saftigkeit. Das Pesto dezent und frisch, nicht verkocht oder sogar „verbittert“ durchs Braten.
Das Ratatouille fein gewürfelt und klassisch gewürzt. Die reichliche Portion feiner Bandnudeln wurde separat gereicht. Die Bandnudeln waren perfekt al dente gegart.
Mein Hauptgang fand auch den Weg zu mir: Nüsschen vom Nesselrieder Reh mit Rahmpilzen, Butterspätzle und Preiselbeeren - € 24,50.
Vielleicht musste ich länger warten, weil sich bis zur Küche mein großer Hunger herumgesprochen hatte? Jedenfalls wurde ich üppig von der Küche bedacht!
Butterzarte Scheiben vom Reh mit einer klassischen und einer aromatischen Sauce zum Niederknien. Die schmeckte nach ordentlichem Handwerk bei dem sicherlich auch Rot- und / oder Portwein mitspielen durften.
Die Pilze wurden auf meinen Wunsch ohne Rahm zubereitet und ich war entzückt, dass es Pfifferlinge waren!
Auch hier die Portion Spätzle großzügig bemessen und von sehr guter Qualität. Ich würde ihnen ein „hausgemacht“ geben. tolle Spätzle
Die Preiselbeeren wurden im separaten Weckgläschen gereicht, auch das gefiel mir sehr gut.
Der Küche bewies ich:
1. Es hat ausgezeichnet geschmeckt
2. Ich hatte Hunger
Denn übrig blieb nur etwas Preiselbeermarmelade.
Auch unsere Freunde waren mit ihren Speisen sehr zufrieden.
Als „Dessert“ bestellten mein Mann und ich 2 Espresso zu je € 2,70.
Die Toiletten befinden sich im Untergeschoss. Wohl die Seniorchefin erklärte mir den Weg und fragte nach meiner Zufriedenheit. Sie freute sich offensichtlich über das Lob zum Reh und der tollen Sauce. Sie brachte zum ersten Mal die erwartete Gastfreundlichkeit an den Tag.
Mit dem Zahlen waren wir flott durch. Offensichtlich war, dass es für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Zeit für den Feierabend wurde. Und wie sich dann im kurzen Abschiedsgespräch herausstellte, waren wohl einige schon seit dem Morgen im Einsatz.
Da war an diesem Tag beim Serviceteam wohl die Luft raus. Beim Besuch der Herren im Vorjahr gab es an der Freundlichkeit nichts auszusetzen. .
Also: Wenn es sich ergibt, kommen wir gerne wieder!
Mein Mann war 2020 und 2021 zur Reha in Durbach.
2021 lernten sich zuerst in die Gattinen und dann die die Reha-Gatten kennen.
Das war damals in der Frühstückspension der einsamen Ehefrauen eine lustige Situation, denn die Frauen (die sich sofort sympathisch waren) stellen die Herren gegenseitig vor.
Der Kontakt blieb und recht spontan passte bei uns Vieren ein Wochenendtreffen.
Wo?
Schnell fiel die Entscheidung auf Durbach mit Unterbringung in der bekannten Pension.
Für den Abend hatte ich vorab telefonisch im Gasthof Engel... mehr lesen
Gasthof im Hotel Engel
Gasthof im Hotel Engel€-€€€Restaurant, Biergarten07805919181Dorfstraße 43, 77767 Appenweier
4.0 stars -
"Gelungener Wochenendauftakt in der Ortenau!" PetraIOMein Mann war 2020 und 2021 zur Reha in Durbach.
2021 lernten sich zuerst in die Gattinen und dann die die Reha-Gatten kennen.
Das war damals in der Frühstückspension der einsamen Ehefrauen eine lustige Situation, denn die Frauen (die sich sofort sympathisch waren) stellen die Herren gegenseitig vor.
Der Kontakt blieb und recht spontan passte bei uns Vieren ein Wochenendtreffen.
Wo?
Schnell fiel die Entscheidung auf Durbach mit Unterbringung in der bekannten Pension.
Für den Abend hatte ich vorab telefonisch im Gasthof Engel
Wie immer frühstückten wir am Abreisetag nicht mehr in der Ferienwohnung.
In den letzten beiden Jahren war Ludwigslust auf der Heimfahrt unser Frühstücksstop. So war es auch an diesem Tag angedacht. Die Fahrt durch Dierhagen, unser Urlaubsort 2022 (aktueller Urlaubsort einer lieben GastroGuideKollegin die ich hiermit herzlich grüße!) sorgte für spontane Planänderung.
Wir kamen am Fischhus vorbei und wir hatten noch keinen Räucherfisch als Mitbringsel für meinen Vater kaufen können. Dies scheiterte in Zingst an einer absolut unfreundlichen Geschäftsfrau, da drehten wir uns auf dem Absatz rum im Laden.
Der Fischhus-Pavillon befindet sich mitten auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Parkplätze sind also ausreichend vorhanden. .
Eine Stufe gilt es zum Eingang der Terrasse und des Verkaufsraumes mit Toiletten zu überwinden..
An diesem frühen Vormittag waren wir die einzigen Kunden beim Betreten des Verkaufsraumes und hatten die volle Aufmerksamkeit der drei Angestellten für uns. Eine junge Dame wurde gerade angelernt.
Das komplette Fischangebot wird geboten: Frisch- und Räucherfisch, Fischsalate und schnelle Fischgerichte.
Frischfrisch schied aufgrund der langen Heimreise trotz Kühlbox aus. Nach dem wir unseren Räucherfisch gewählt hatten, entdeckten wir das Angebot der frischen Backfischbötchen zu je € 5,50.
Ein Traumfrühstück für mich, meinem Mann ist so etwas zum Frühstück ein Graus… oder?
Kein Graus! Er stimmte sofort zu.
Wenig später saßen wir draußen auf der sonnigen Terrasse. Die Bierzeltbestuhlung ist absolut ausreichend für den schnellen Imbiss.
Die frisch frittierten Backfrische im Brötchen mit Salat und ordentlich Remoularde wurden gebracht und ein guter Appetit gewünscht. Backfischbrötchen
Gut abgetropft war der heiße und knusprige Frittierfisch. Aber als leichte, fettarme Frühstückskost ging das „belegte Brötchen“ auch nicht durch.
Ich schob kleine Bedenken wegen der Fahrt zur Seite. Wir amüsierten uns köstlich über dieses Abschiedsfrühstück von der Ostsee für 2022 und es gab auch keine „Nebenwirkungen“ auf der Fahrt.
Der unfreundlichen Verkäuferin von Fisch- und Feinkost Zingst haben wir zum Glück keinen Umsatz beschert.
Im Fischhus haben wir insgesamt für € 56,00 eingekauft.
Wie immer frühstückten wir am Abreisetag nicht mehr in der Ferienwohnung.
In den letzten beiden Jahren war Ludwigslust auf der Heimfahrt unser Frühstücksstop. So war es auch an diesem Tag angedacht. Die Fahrt durch Dierhagen, unser Urlaubsort 2022 (aktueller Urlaubsort einer lieben GastroGuideKollegin die ich hiermit herzlich grüße!) sorgte für spontane Planänderung.
Wir kamen am Fischhus vorbei und wir hatten noch keinen Räucherfisch als Mitbringsel für meinen Vater kaufen können. Dies scheiterte in Zingst an einer absolut unfreundlichen Geschäftsfrau, da drehten wir... mehr lesen
Bistro Fischhus
Bistro Fischhus€-€€€Bistro, Take Away03822680747Strandstraße 25, 18347 Dierhagen
4.0 stars -
"Schnelles Ostsee-Abschiedsfrühstück" PetraIOWie immer frühstückten wir am Abreisetag nicht mehr in der Ferienwohnung.
In den letzten beiden Jahren war Ludwigslust auf der Heimfahrt unser Frühstücksstop. So war es auch an diesem Tag angedacht. Die Fahrt durch Dierhagen, unser Urlaubsort 2022 (aktueller Urlaubsort einer lieben GastroGuideKollegin die ich hiermit herzlich grüße!) sorgte für spontane Planänderung.
Wir kamen am Fischhus vorbei und wir hatten noch keinen Räucherfisch als Mitbringsel für meinen Vater kaufen können. Dies scheiterte in Zingst an einer absolut unfreundlichen Geschäftsfrau, da drehten wir
Geschrieben am 12.10.2022 2022-10-12| Aktualisiert am
12.10.2022
Kollege Jenome meldete im vergangenen Dezember das Restaurant "bis auf Weiteres geschlossen".
Dies kann ein wichtiger Hinweis für den geneigten Gast sein. Leider wird fast immer vergessen, den Betrieb wieder als
geöffnet zu melden.
Dies hole ich hiermit gerne nach. Schon seit der beginnenden Sommersaison ist das Störtebekerteam
wieder für die Gäste da.
Und noch wird keine Winterpause angekündigt. Hoffen wir, dass es so bleibt!
Kollege Jenome meldete im vergangenen Dezember das Restaurant "bis auf Weiteres geschlossen".
Dies kann ein wichtiger Hinweis für den geneigten Gast sein. Leider wird fast immer vergessen, den Betrieb wieder als
geöffnet zu melden.
Dies hole ich hiermit gerne nach. Schon seit der beginnenden Sommersaison ist das Störtebekerteam
wieder für die Gäste da.
Und noch wird keine Winterpause angekündigt. Hoffen wir, dass es so bleibt!
Restaurant Der Störtebeker
Restaurant Der Störtebeker€-€€€Restaurant, Biergarten038226544000Am Plateau 9, 18347 Dierhagen
stars -
"Der Störtebeker ist wieder am Start" PetraIOKollege Jenome meldete im vergangenen Dezember das Restaurant "bis auf Weiteres geschlossen".
Dies kann ein wichtiger Hinweis für den geneigten Gast sein. Leider wird fast immer vergessen, den Betrieb wieder als
geöffnet zu melden.
Dies hole ich hiermit gerne nach. Schon seit der beginnenden Sommersaison ist das Störtebekerteam
wieder für die Gäste da.
Und noch wird keine Winterpause angekündigt. Hoffen wir, dass es so bleibt!
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Hier eröffnete vor gut einem Jahr das asiatische Restaurant. Zuvor gaben sich diverse Betriebe die Klinke in die Hand.
Dabei ist der Platz für einen Gastronomiebetrieb gar nicht so schlecht. Nahe am Zentrum, im Vorbeifahren sichtbar, viel Durchgangsverkehr, gute Parkmöglichkeiten und auch nicht wenige Anwohner.
Aber das Haus sah für mich schon immer wenig einladend und ungepflegt aus. Das schreckte vielleicht nicht nur mich ab.
Im Netz wurde das Sushi gelobt. Und dieser warme Sommertag war perfekt für Sushi, also wollte ich es wagen.
Wenige Schritte vom Restaurant entfernt parkte ich auf dem kleinen öffentlichen Parkplatz. An diesem frühen Samstagabend war das Parken dort kostenlos.
Bei meiner Ankunft war außen ein Tisch mit einer Familie besetzt.
Also ging ich erst einmal die Treppe hoch. Das Restaurant befindet sich im 1. OG und ist somit nicht rollstuhlgerecht.
Im Restaurant wurde ich freundlich begrüßt. Ich sagte, dass ich gerne außen Platz nehmen würde.
Zuvor suchte ich noch die Toilette auf. Die schon mal sauber und gepflegt.
Sauberer und gepflegter als das Erscheinungsbild der Außenterrasse.
Der Außenbereich war schon sehr ungepflegt und wenig einladend. Rustikale Sitzbänke, teilweise völlig zerstört.
Die Sitzgelegenheit wird dann mit rot-weißer-Kette gesperrt und fertig. Leere Blumentöpfe, abgeplatzte Klinkersteine, zwischengelagerte Blumenerde. Schön ist anders.
Ein junger Mann brachte mir die Speisekarte.
Das Restaurant bezeichnet sich selbst als „asiatisches“ Restaurant ohne nähere Zuordnung einer Länderküche.
Der Familienname Nguyen deutet allerdings stark auf vietnamesische Betreiber.
Mein bestelltes alkoholfreies Weizenbier, € 3,30 / 0,5l, wurde schnell und gut gekühlt serviert.
Wenig später auch meine Vorspeise:
Sommerrolle mit Garnelen € 4,90.
Das sah alles frisch und appetitlich aus.
Die Sommerrollen samt Garnelen waren ungewürzt, wie üblich.
Unüblich die Zusammenstellung . Im Reispapier eingewickelt fanden sich neben Garnelen ein großer Anteil ungewürzter Reisnudeln. Dazu Lollo Rosso, Karottenstreifen und viel krause Petersilie. Keine Sprossen, Erdnüsse, Koriander, Minze, Shisoblätter… also Zutaten die Geschmack bringen.
Auf dem Teller fand sich noch ein recht üppiges Salatbouquet im Naturzustand. Auch hier die krause Petersilie Insgesamt ein frisches, aber sehr geschmacksarmes Essen fernab von asiatischer Würze.
Petersilie bringe ich nun wirklich nicht mit asiatischer Küche in Verbindung. Und diese krause und unzerkleinerte Petersilie war wirklich strohig und unangenehm im Mund. Ich sortierte sie weitestgehend aus.
Die dazu servierte Sauce bestand überwiegend aus Reisessig und war auch kein Aromageber.
Schade, dass geht deutlich besser.
Als Hauptspeise wählte ich eines der angebotenen Sushi Menüs zu € 17,90.
4 Nigiri (2 x Lachs, 2 x Thunfisch), 8 x Gurke-Surimi-Avocado( 4 x Lachs, 4 x Thunfisch ummantelt), 8 x Maki (4 x Lachs, 4 x Thunfisch).
Eigentlich sah das Sushi gut aus.
Aber als erstes fiel mir wieder die Petersilie ins Auge und zweitens war etwas Sauce über Nigiri und Maki verteilt. Diese angedickte Sojasauce war zum Glück dezent eingesetzt. Ich mag mein Sushi aber japanisch pur! Sojasauce und Wasabi gehört dem Gast separat serviert. Das war auch hier klassisch inklusive eingelegtem Ingwer dabei.
Der Sushireis war gut gegart und mit leichter Reisessignote gewürzt. Die Lachsqualität gefiel mir besser als die des Thunfischs.
Insgesamt fand ich das Sushi frisch und recht gut zubereitet. Auf Nachfrage bekam ich noch etwas Ingwer nachgereicht.
Der komplette Service wurde wohl von Familienmitgliedern bestritten.
Zum Zahlen per EC-Karte ging ich ins Restaurant und erhielt dort einen ordentlichen Kassenbeleg.
Vor etlichen Jahren war hier z. B. die bürgerliche Speisegaststätte „Kleiner Felsenkeller“ ansässig. An Theke und Bestuhlung hat sich hier wohl seit Jahrzehnten nichts verändert. Es sah aber alles sauber aus.
Dafür wirbt das Restaurant fortschrittlich mit freiem WLAN und klimatisiertem Restaurant!
Die Chefin fragte mich freundlich nach meiner Zufriedenheit. Aber leider kamen wir hier sprachlich nicht zusammen. Ich sprach an, dass so ungewöhnlich viel Petersilie in den Speisen enthalten war. Petersilie? Was ist das?
Ich ergänzte, dass doch eher Koriander üblich sei? Was ist Koriander? Der Küchenchef wurde gerufen, gemeinsam fanden wir heraus, welches Kraut in der Küche Petersilie ist. Da war noch reichlich vorhanden ;-) Der Koriander blieb auf der Strecke (ich hätte den Google-Übersetzer bemühen sollen).