Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934288x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 05.06.2022 2022-06-05| Aktualisiert am
05.06.2022
Besucht am 31.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Für den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze. Die Mühle
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal. .
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es. .
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für den sehr aufmerksamen Service zuständig.
Gut gelaunt betreuten sie alle Gäste.
In Ruhe durften wir in der Karte stöbern.
Unsere Getränke des Abends: 1 Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50. 1 Campari-Orange - € 5,50. Müller-Thurgau, trocken, Saale-Unstrut - € 6,00 / 0,2 l. Grauer Burgunder, trocken, Baden - € 6,00 / 0,2 l.
Die saisonale Speisekarte ist angenehm übersichtlich. Und sicherlich ist für jeden Geschmack etwas dabei.
FRISCH – REGIONAL – HAUSGEMACHT, schreibt das Restaurant und so wird es auch umgesetzt.
Die Herkunft der Hauptprodukte (wenn möglich in Bio) wird benannt.
Wir gaben unsere Wünsche bei der Dame auf. Wenig später wurde frisches Brot mit Röstzwiebeln und eine hausgemachter Kräuteraufstrich gereicht. Beides klasse im Geschmack. Brot und Kräuteraufstrich
Mit passender Wartezeit wurden unsere Vorspeisen serviert.
Für meinen Mann: Erbsensüppchen mit Gartenkräutern und gebratenen Zanderbäckchen - € 7,90.
Im Weckglas mit Deckel serviert. Beim Deckelabheben erreicht so den Gast schon der volle Duft! Aufgedeckeltes Kräuter-Erbsensüppchen mit Zanderbäckchen .
Hier dominierten die Gartenkräuter, die Erbsen sorgten eher für die leicht sämige Konsistenz. Geschmacklich fein und die frischen Kräuter deutlich schmeckbar. Die Erbse hätte aber durchaus einen stärkeren Auftritt verdient. Die Zanderbäckchen wurden vor dem Suppenbad kross angebraten und dann versenkt. Schön umgesetzt von der Küche.
Ich bin halt ein Salatesser. Meine Wahl: Kleiner Frühlings-Blattsalat mit Himbeer-Balsamicodressing - € 6,90. Frühlings-Blattsalat mit Himbeer-Balsamicodressing
Wieder eine Steigerung des Salates zu den Vorabenden. Aber nicht nur Blattsalate mit Rucola und Blutampfer, auch Gurke, Paprika, Radieschen und Kerne waren Bestandteil. Ergänzt mit dem richtig feinen Dressing!
Wie am Vorabend, wurde auch hier die Speisefolge gut geregelt. Geschirr abgeräumt, Ansage in der Küche „Tisch … kann weiter“. Bei frischer Zubereitung der Hauptgänge ist ein zu frühes Servieren der Hauptspeise ausgeschlossen und für uns war die Wartezeit perfekt.
Gebratener Kabeljau auf pikanter Tomatensauce, Kalamata Oliven, Gartenkräuter und Rosmarinkartoffeln - € 23,90.
Hier mal als Kabeljau auf der Karte. Die Bezeichnung eine Seltenheit an der Ostsee. Denn hier überwiegt doch die Bezeichnung Dorsch. Egal, ist ein Lieblingsflossler meines Angetrauten. Gebratener Kabeljau auf pikanter Tomatensauce, Kalamata Oliven, Gartenkräuter, Rosmarinkartoffeln
Der Kabeljau/Dorsch war gut und schön kross gebraten. Und genoss hoffentlich sein letztes Bad im mediterranen Aromabad. Dazu die feinen Kartoffeln und ein Kapernapfel. Da blieb nur ein wenig des üppigen Tomatensugos übrig.
Für mich von der Spargelkarte: Brandenbuger Spargel (250 g), bissfest gegart, neue Kartoffeln, Sauce Hollandaise, € 14,50. Dazu gebratene Lammleber - € 9,90.
Da die Hollandaise hier frisch aufgeschlagen serviert wurde bestellte ich diese gerne statt der angebotenen Butter.
Auch hier wurde ein ansehnlicher Hauptgang serviert. Lammleber, Spargel, Drillinge, Hollandaise
Die Stücke der Lammleber kräftig angebraten, mit frischem Rosmarin und Thymian. Innen war die Leber perfekt noch leicht rosa und somit saftig. Detail Lammleber
Lammleber wird so selten angeboten, ich war wirklich froh hier zugegriffen zu haben. Dazu die Drillinge. Ich mag es sehr, wenn die geschmackvollen jungen Kartoffeln mit der Schale serviert werden. Die Hollandaise frisch und fernab von Tetrapack. Inzwischen leider eine Seltenheit, sie frisch zubereitet zu bekommen. Sicherlich teilweise in manchen Betrieben kaum frisch zu händeln. Das verstehe ich und nehme dann gerne die einfache Butter.
Zum Spargel: Bissfest angekündigt. Bissfest serviert. Allerdings sorgte für unwillkommenen Biss die Spargelschale. Und die war bei allen Spargelstangen fast vollkommen vorhanden.
Nicht sehr stilvoll entfernte ich mit Besteck und Fingerspitzengefühl den Spargel von der Schale. Spaß kam da nicht auf. Besonders weil doch alles gut schmeckte.
Wenig später erkundigte sich die Inhaberin (?) nach unserer Zufriedenheit und bei meinem Teller waren nur wenige Worte nötig. Ich sagte „Also da wo wir herkommen, schälen wir den Spargel vor dem Garen“. Ich war fast fertig mit dem an sich sehr guten Essen. Vollstes Verständnis vom Service mit dem Versprechen in der Küche zu klären.
Was war passiert? Keine Ahnung. Unaufmerksamkeit beim (Nicht)Schälen, frisch-verliebt oder vielleicht versehentlich in den falschen (noch ungeschälten) Behälter gegriffen?
Mein Mann machte weiter. Die Crème brûlée-Challange dieses Urlaubs wurde weiter geführt: Eierlilör- Crème brûlée - € 5,90. Dezent serviert, ohne viel „Fruchtsoßen und Kram“ wie es mein Mann mag. 2 Erdbeerhälften reichten als fruchtige Deko. Eierlilör- Crème brûlée
Auch hier schlemmte mein Gatte zufrieden. Die knackige Zuckerschicht war gelungen, der Eierlikörgeschmack dezent. Der Eierlilör hätte deutlicher hervorstechen können.
Ein schöner Abend. Der einzige Ausfall beim Spargel.
Aber es gibt noch die vorbildliche Reaktion in der Gastronomie. Wir bestellten die Rechnung und diese wurde um den kompletten Betrag für Spargel, Kartoffeln und Hollandaise reduziert.
Kundengewinnung durch sofortige und vorbildliche Reklamationsbearbeitung – habe ich selbst in einem Vertriebsseminar gelernt und dies geht auch so auf. Mein Hauptgang also nur für den Preis der Leber.
Da zahlt man gerne – natürlich mit Trinkgeld. Und der Spargel bleibt hier natürlich auch aus der Wertung raus.
Gerne empfehlen wir dieses gästeorientierte Haus!
Für den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze.
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal.
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es.
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für... mehr lesen
Restaurant MÜHLE Born
Restaurant MÜHLE Born€-€€€Restaurant, Cafe038234472Nordstraße 25, 18375 Born am Darß
4.5 stars -
"Perfekte Gastgeber in der schönen Mühle!" PetraIOFür den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze.
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal.
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es.
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für
Besucht am 30.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 95 EUR
Auch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also genau richtig.
In diesem Jahr konnten wir „per pedes“ zum Restaurant spazieren.
Bei unserem Eintreffen waren wir irritiert: Die Terrasse war weg! Terrasse mit Windschutz
Ach nein. Bei schlechter Witterung können die drei offenen Seiten mit stabilen Kunststoffrollos verschlossen werden, die schöne Aussicht ist somit für die Gäste weg. Das sieht nicht so hübsch von außen aus, aber das Restaurant hat so etliche Plätze zusätzlich gewonnen. Heizstrahler sind auch vorhanden. Besser so als frieren.
Innen wurden wir freundlich empfangen, unsere Reservierung abgefragt.
Das Restaurant war schon gut besucht und ich sehr froh über unsere Reservierung.
Die junge Servicemitarbeiterin begleitete und zum Tisch, reichte die Karten und fragte erste Wünsche
= 1 Flasche Selters Mineralwasser, 0, 5 l - € 4,90, ab.
Zum Aperitif bestellte ich 1 Aperol Spritz - € 5,20. Aperitif
Mein Mann ging gleich zum trockenen Müller-Thurgau, 0,25 l - € 5,30 über.
Die gewählte Vorspeise meines Mannes: Tatar vom Heringsfilet nach Matjesart auf Kartoffelpuffer, kleines Salatbouquet - € 8,90. Tatar vom Heringsfilet,, Kartoffelpuffer, Salatbouquet
Das Tatar war ganz wunderbar abgestimmt. Mild-säuerlich, mit Zwiebeln, Kräutern, Essiggurke und Möhren, alles fein geschnitten, abgestimmt.
Der Kartoffelpuffer war nicht hausgemacht, mein Mann fand ihn aber geschmacklich gut. Etwas mehr Röstaromen hätte er vertragen können. Insgesamt eine gute Vorspeise!
Für mich gab es: Kleiner gemischter Salat mit Croutons, Balsamicodressing - € 5,90. Kleiner gemischter Salat
Dieser Salat gefiel mir schon mal deutlich besser als am Vorabend. Blattsalat mit einen gut abgestimmten Dressing, obenauf feine separat angemachte Rohkostsalate und Tomaten. Und das Baguette war frisch aufgeschnitten.
Zu unseren Hauptspeisen bestellten wir noch einen Hügelheimer Weißburgunder, 0,5 l - € 10,60.
Die Zeitfolge der Gänge wurde durch den Service geschickt geregelt. Nach dem Abräumen des Vorspeisengeschirrs kamen die vernehmbaren Ansagen in der Küche „ Tisch … kann weiter“. So war auch die Wartezeit auf unser Hauptgericht genau passend.
Für uns beide: Fischplatte „Kranichrast“. Filets von Dorsch, Zander und Lachs, Garnelen, hausgemachte Remoulade, Pommes (getauscht da die Bratkartoffeln mit Speck bei hohem Gästeaufkommen vorgebraten werden) je € 22,90. Fischteller mit Pommes
Auch hier gab es keinen Grund zur Klage. Tadellos gebratene, saftige Fischfilets. Die Garnelen noch leicht glasig. Knusprige Pommes und die Remoulade war richtig klasse.
An der Portion hatten wir gut zu knabbern. Dorsch und Zander als regionaler Fisch überzeugten am Meisten.
Was fehlte bei den Desserts? Die Crème brûlée!!! Mein Mann schaffte tatsächlich noch ein Dessert.
Da musste dann der nächste französische Klassiker, die Mousse au Chocolat, € 7,90, herhalten. Mousse au Chocolat
Luftig wie sie sein soll. Nicht zu süß. Dazu Rote Grütze. Passt!
Unser zweiter Besuch überzeugte uns wieder sehr.
Leider machten die Frösche eine Pause und das Froschkonzert fiel aus.
Gerne wollten wir für den letzten Zingstabend (der einzige nicht vorreservierte Abend) nochmals hier einkehren. Aber an der klaren Ansage des Restaurantleiters gab es nichts zu rütteln: Ab 1.6. werden für die Sommersaison keine Reservierungen angenommen. Die Personalsituation ist zu dünn, viele Gäste halten sich nicht an die reservierten Zeiten oder erscheinen einfach gar nicht (ohne abzusagen). Man nimmt die Gäste ab sofort so an, wie es machbar ist. Verständlich. Aber am letzten Abend werden wir wohl nicht das Risiko eingehen, noch irgendwo etwas anderes suchen zu müssen. Die Kranichrast. Gleicher Preis bei Kaffee und Kuchen wie 2020,
Auch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also... mehr lesen
4.5 stars -
"Wir freuten uns sehr auf unseren 2. Besuch und wurden nicht enttäuscht." PetraIOAuch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also
Geschrieben am 02.06.2022 2022-06-02| Aktualisiert am
02.06.2022
Besucht am 29.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 65 EUR
Wie auch in den vergangenen 2 Jahren hatte ich vorab die Plätze für unsere abendlichen Restaurantbesuche reserviert. Dies hing natürlich mit den coronabedingten Beschränkungen zusammen. Es ist uns einfach angenehm, vorab die Restaurants in Ruhe auszuwählen und am Urlaubsabend, ohne Suche, den reservierten Tisch zu wissen.
Natürlich nimmt das die Spontanität, aber wenn ich eine Rundreise buche, ist die Route auch vorgegeben.
Für unseren Ankunftsabend an der Ostsee sollte das Restaurant unbedingt fußläufig erreichbar sein.
Und möglichst nah am Meer. Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch im Hotel Seebrücke.
Durch unsere Zwischenstation in Duderstadt kamen wir nach gut fünfstündiger Fahrt in Zingst an und konnten unsere schöne und absolut ruhig gelegene Ferienwohnung in Strandnähe beziehen.
Am Abend trafen wir nach knapp 10 Minuten Fußweg am Hotelrestaurant ein. .
Die namensgebende Seebrücke Zingst führt wenige Schritte vom Hotel ins Meer. Die 270 m lange Seebrücke Zingst
Ein junger Mann begrüßte uns und zeigte uns den reservierten Tisch. Den weiteren Service am Tisch übernahm glücklicherweise eine wesentlich freundlichere Dame.
Die Einrichtung ist gediegen und gepflegt. Der Gastraum hell und angenehm unterteilt. Alles ebenerdig, auch die sauberen WC-Räume.
Vor dem Haus gibt es noch windgeschützte Außenplätze. Gepflegte Außenplätze
Die Ostsee sieht man von hier aus durch den schützenden Deich leider nicht.
Leider spielte das Wetter zum Draußensitzen nicht so richtig mit. Die Gäste zog es alle in die Gasträume.
Wir bestellten 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l. Diese wurde in der hauseigenen Flasche mit Schnappverschluss serviert. Sicherlich aus dem eigenen Sprudler, da spricht gar nichts dagegen. Und gut gekühlt war das Wasser auch. Und wie ich jetzt beim Schreiben feststelle: Sogar gratis. Es wurde wohl vergessen.
Eine tolle Sache wäre natürlich auch Gratissprudel wenn die Gäste ansonsten durchschnittlichen Umsatz mit Speisen und weiteren Getränken machen.
Vorab durfte es mal ein Bierchen sein. Für meinen Mann 1 Störtebeker Pils, 0,3 l - € 3,90, für mich 1 Störtebeker Schwarzbier, 0,3 l – € 4,10.
Als Vorspeise bestellten wir beide: Kleiner gemischter Salat (Lollo Rosso und Bionda, Ruocla, Paprika Gurke und Tomate) mit hausgemachtem Balsamico-Dressing je € 5,20.
Die Wartezeit war kurz. Und der gemischte Salat wie angekündigt klein und leider nur von oben mit sehr wenig Dressing beträufelt. Der Lollo war wohl aus, jedenfalls fehlte er. Kleiner gemischter Salat
Das wenige Dressing schmeckte ausgesprochen gut. Es reichte ein kurzer Hinweis und die freundliche Servicedame reichte noch Dressing nach. Insgesamt ein feiner frischer Salat. Die einfachen Baguettescheiben zum Salat waren leider recht angetrocknet.
Auch unsere Hauptspeisen wurden zügig und dampfend heiß serviert. Und das Servierte machte gleich einen top Eindruck!
Für meinen Mann: Gebratenes Dorschfilet auf warmen Gurkengemüse und auf Wunsch Bratkartoffeln (statt Rote-Bete-Stampf) - € 17,70.
Kross auf der Haut gebraten, das Dorschfilet noch leicht glasig – so schmeckt frischer Fisch! Gebratenes Dorschfilet, Gurkengemüse, Bratkartoffeln
Das Gurkengemüse eine nette Abwechslung, nur leicht angeschmort und noch mich schönem Biss zubereitet.
Nach dem Desaster des totgebratenen Fisches am Vorabend in Duderstadt ging ich beim Fisch auf Nummer Sicher: Dreierlei Heringsfilets nach Matjesart (klassisch, eingelegt in Curry und Rote Bete), hausgemachte Remoulade und Bratkartoffeln - € 15,80.
Die marinierten Heringslappen wurden aufgerollt wie Rollmöpse serviert. Eine großzügige Portion. Dreierlei Matjes, Remoulade, Bratkartoffeln
Die Heringe angenehm gesäuert, die 3 unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gefielen mir ausgesprochen gut. Ebenso die gut abgestimmte leckere Remoulade.
Zum Hering noch 1 Grauburgunder, 0,2 l - € 5,80.
Für uns beide als Beilage Bratkartoffeln mit schönen Röstaromen und Zwiebeln. Normalerweise werden sie mit Speck zubereitet, netterweise für uns ohne Speck. Danke!
Mein Mann arbeitet an seiner Crème brûlée-Sommeliere-Ausbildung. Da hilft nur testen, schmecken, üben.
Also für ihn noch die Crème brûlée der Tonkabohne - € 7,60.
Serviert wurde das Dessert mit marinierten Beeren und warmen Apfelstücken. Die Zuckerkruste schön karamellisiert und mit schönem „Knack“.
Crème brûlée von der Tonkabohne
Die Tonkabohne im französischen Dessertklassiker wurde genau richtig eingesetzt. Das besondere Aroma, mich erinnert es immer an Vanille und Rum, gut schmeckbar (ich durfte probieren), aber nicht zu dominant. Dann schmeckt so ein Dessert schnell zu parfümiert.
Ein sehr schöner Auftakt zum ersten Ostseeabend!
Wir wurden freundlich verabschiedet und geben gerne die Empfehlung weiter!
Wie auch in den vergangenen 2 Jahren hatte ich vorab die Plätze für unsere abendlichen Restaurantbesuche reserviert. Dies hing natürlich mit den coronabedingten Beschränkungen zusammen. Es ist uns einfach angenehm, vorab die Restaurants in Ruhe auszuwählen und am Urlaubsabend, ohne Suche, den reservierten Tisch zu wissen.
Natürlich nimmt das die Spontanität, aber wenn ich eine Rundreise buche, ist die Route auch vorgegeben.
Für unseren Ankunftsabend an der Ostsee sollte das Restaurant unbedingt fußläufig erreichbar sein.
Und möglichst nah am Meer. Ich... mehr lesen
Hotel Seebrücke - Restaurant Seepferdchen
Hotel Seebrücke - Restaurant Seepferdchen€-€€€Restaurant, Hotel038232840Seestraße 53, 18374 Zingst
4.0 stars -
"Gelungener Urlaubsauftakt in Zingst!" PetraIOWie auch in den vergangenen 2 Jahren hatte ich vorab die Plätze für unsere abendlichen Restaurantbesuche reserviert. Dies hing natürlich mit den coronabedingten Beschränkungen zusammen. Es ist uns einfach angenehm, vorab die Restaurants in Ruhe auszuwählen und am Urlaubsabend, ohne Suche, den reservierten Tisch zu wissen.
Natürlich nimmt das die Spontanität, aber wenn ich eine Rundreise buche, ist die Route auch vorgegeben.
Für unseren Ankunftsabend an der Ostsee sollte das Restaurant unbedingt fußläufig erreichbar sein.
Und möglichst nah am Meer. Ich
Geschrieben am 01.06.2022 2022-06-01| Aktualisiert am
02.06.2022
Besucht am 28.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 100 EUR
Das „Dorfhotel“ liegt etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach. Das Hotel wurde uns von einer Bekannten empfohlen wegen der ruhigen Lage und guter Küche.
2 Wochen vor unserem Reisetermin reservierte ich und wir bekamen gerade noch das letzte Zimmmer. Die Suite. Für eine Übernachtung ist uns die Größe des Zimmers wirklich egal. Hauptsache ruhig und sauber. Hier gab es halt keine Wahl und der Übernachtungspreis war ok.
Am späten Nachmittag trafen ein. Hauseigene Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Unter den Gästen auch eine große Hochzeitsgesellschaft, denn endlich darf ja auch wieder ordentlich gefeiert werden. Spontan erschlich sich der Gedanke beim Anblick der zahlreichen Gäste: Hoffentlich geht das mit unserem Abendessen gut!
Ein junger Mann empfing uns freundlich, bestätigte die Restaurantreservierung für den Abend uns erklärte uns den Weg zum Zimmer.
Um 18.00 Uhr trafen wir im gemütlichen Restaurant im sehr gepflegten Landhausstil ein. .
Die Hochzeitsgesellschaft feierte im großen und schön hergerichteten Festsaal. Im Restaurant bekam man von der Feier nichts mit. Gut gelöst.
Kaum hatten wir Platz genommen, wurde nach unseren Getränkewünschen gefragt.
Wir bestellten 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50. Eine zweite Flasche folgte später.
Auch die Aperitifwünsche wurden gleich abgefragt, alles etwas hektisch. Vorgeschlagen wurde Prosecco. Uns war nach einem ordentlichen Sekt. Dieser war so schnell notiert. Ich bat noch um einen Sekt brut… weg war der junge Mann.
Wasser kam gut gekühlt. Wenig später 2 Gläser Hausmarke Sekt - € 5,80. Nicht sehr prickelnd (war die Flasche länger geöffnet oder war es doch Prosecco?). Kühler hätte er sein können und von brut war er weit entfernt. Insgesamt verzichtbar.
Zum Essen bestellten wir 1 Flasche Merler Stephansberg - € 26,50. Dieser wurde vom Serviceherrn als pfälzer Wein angekündigt. Ist aber halt Anbaugebiet Mosel. Aber immerhin in Rheinland-Pfalz.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir. Nach der nicht kleinen Pizza zum Mittag waren wir noch nicht so hungrig.
So war es auch nicht schlimm, dass der Erbprinz vorab weder Brot noch Küchengruß reichte.
Mein Mann bestellte: Gebratenes Doradenfilet, auf Gemüseratatouille & Basmatireis - € 23,90
Die Spargelkarte bot: 500 g Deutscher Spargel mit Salzkartoffeln, Butter oder Sauce Hollandaise - € 16,90. Auf Wunsch konnte z. B. Schinken, Steak oder Schnitzel dazu bestellt werden. Ich entschied mich für das Lachsfilet + € 10,00. Nachdem mir versichert wurde, dass die Hollandaise frisch zubereitet würde, entschied ich mich gerne für diese.
Trotz der Hochzeitsgesellschaft und gut besuchtem Restaurant war die Wartezeit auf unser Essen überraschend kurz.
Das Spargelgericht wurde mit geklärter Butter serviert. Ich fragte nach der bestellten Hollandaise. Nein, keine Verwechselung. Kommentarlos wurde in Butter getauscht, denn die Hollandaise sei doch nicht hausgemacht. Aha.
Die Kartoffeln wurden à part serviert.
Der Spargel und die Kartoffeln waren gut. Der Spargel hatte noch einen schönen Biss.
Geklärte Butter ist halt geklärte Butter. Spargel, Salzkartoffeln und Lachsfilet
Die kleine Lachstrance dagegen ein Totalausfall. Auf den ersten Blick sah ich schon, dass der Fisch in der Küche nochmals gestorben war. Der erste Biss bestätigte den Eindruck: Da war kein saftiges Stückchen mehr zu finden. Einen zweiten Bissen ersparte ich mir, es schmeckte nur unangenehm fischig.
Meinem Mann ging es nicht besser. Das Ratatouille war einfach zusammengestellt, das Gemüse verweigerte rede Verbindung, das Öl setzte sich ab. Gebratenes Doradenfilet, Gemüseratatouille
Die Dorade nicht knusprig auf der Haut gebraten, trotzdem auch nicht saftig und muffig im Geschmack.
Ich probierte und fand sie noch schlimmer als den Lachs. Aber der Basmatireis war gut!
Servicemitarbeiter waren ausreichend vorhanden. Auch der Hochzeitsgesellschaft waren wohl feste Servicekräfte zugeteilt. Trotzdem fand sich eine Servicemitarbeiterin erst zum Abräumen an unserem Tisch ein. Die beiden komplett vorhandenen Fischportionen auf unseren Tellern sah sie wohl nicht und fragte nach unserer Zufriedenheit. Unsere Kritik nahm sie entgegen, fragte auch nochmal nach.
Sie fragte, ob wir z. B. einen Espresso aufs Haus wollen. Nein, wollten wir nicht. Wir wollten eigentlich nur feinen Fisch essen. Und zugegeben: Ungenießbaren Lachs und Dorade auch nicht zahlen.
Ich sagte ihr, dass es wohl kein Frischfisch war. Antwort: „Doch, ich glaube schon“. Weg war sie.
Ich weiß nicht, was dem Lachs passiert ist. Frisch gebe ich ihm nicht. Falls doch, frage ich mich, was in der Küche damit passiert ist. Frittiert oder im Konvektomat? In unserer Firmenkantine gibt es auch ab und zu Lachsfilet. Ich bin jedes Mal verblüfft, dass der (sicherlich TK)Lachs nach Zubereitung und 15 km Transport und noch Warmhaltezeit in unserer Kantine richtig gut und saftig ist.
Mein Mann bestellte noch sein Lieblingsdessert: Crème brûlée im Gläschen serviert - € 9,50. Schön angerichtet mit frischen Früchten. Crème brûlée
Das Dessert kam gut an, mit schöner dünner und knackender Zuckerschicht.
Auf der Rechnung tauchte das Dessert nicht auf. Wir sprachen dies bei der Zahlung an und werteten es als kleine (sehr kleine) Entschädigung für € 10,00 nicht gegessenen Lachs plus die Doradenfilets.
Ob es an dem Abend zu viele Gäste für die Küche waren? Wir haben leider nicht den besten Abend erwischt.
Der Gesamteindruck spiegelt heute wirklich nicht die Einzelbewertung wider. Sauberkeit und Ambiente können einfach nicht alles gutmachen.
Das „Dorfhotel“ liegt etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach. Das Hotel wurde uns von einer Bekannten empfohlen wegen der ruhigen Lage und guter Küche.
2 Wochen vor unserem Reisetermin reservierte ich und wir bekamen gerade noch das letzte Zimmmer. Die Suite. Für eine Übernachtung ist uns die Größe des Zimmers wirklich egal. Hauptsache ruhig und sauber. Hier gab es halt keine Wahl und der Übernachtungspreis war ok.
Am späten Nachmittag trafen ein. Hauseigene Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Unter den Gästen... mehr lesen
Der Kronprinz
Der Kronprinz€-€€€Restaurant, Hotel55279100Fuhrbacher Str. 31, 37115 Duderstadt
2.5 stars -
"Vielleicht hatten wir hier einfach den falschen Abend erwischt." PetraIODas „Dorfhotel“ liegt etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach. Das Hotel wurde uns von einer Bekannten empfohlen wegen der ruhigen Lage und guter Küche.
2 Wochen vor unserem Reisetermin reservierte ich und wir bekamen gerade noch das letzte Zimmmer. Die Suite. Für eine Übernachtung ist uns die Größe des Zimmers wirklich egal. Hauptsache ruhig und sauber. Hier gab es halt keine Wahl und der Übernachtungspreis war ok.
Am späten Nachmittag trafen ein. Hauseigene Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Unter den Gästen
Geschrieben am 31.05.2022 2022-05-31| Aktualisiert am
01.06.2022
Besucht am 28.05.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Endlich Urlaub! Die Anreise gen Ostsee war mit einer Übernachtung im schönen Städtchen Duderstadt geplant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir ein und fanden auf Anhieb einen kostenlosen Parkplatz. Unserer Besichtigung des mittelalterlich geprägten Städtchens mit wunderschönen Fachwerkhäusern stand nur noch der Hunger im Wege.
Wir entdeckten den Ratskeller und schon von außen sah es einladend aus. Die schönen Außenplätze vor dem Restaurant waren leer, das Wetter war einfach nicht so verführerisch um draußen zu essen.
Es war schon nach 14.00 Uhr als wir das italienische Restaurant betraten. Wohl die Inhaberin begrüßte uns und wir fragten vorsichtig, ob noch ein Mittagessen möglich sei. Sie winkte uns netterweise durch, eigentlich war die Küche wohl schon geschlossen.
Das Restaurant ist in zwei Räume rechts und links vom Eingangsbereich unterteilt. Wir durften uns einen Platz im Raum mit Pizzaofen aussuchen. Paparazzitisch an der Pizzastation
Das Restaurant ist rustikal und gepflegt eingerichtet.
Die freundliche Dame des Hauses reichte die Karten und kurz darauf nahm sie unsere Bestellung entgegen. 1 alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 4,50 und 1 alkoholfreies Pils, 0,33 l - € 2,80. Durstlöscher
Die Eheleute Pizzano betreiben das Restaurant.
Was lag da näher als (neben schönen saisonalen Tagesangeboten) eine Pizza zu bestellen?
10 Stück standen zur Wahl.
Mein Mann wählte die Pizza Rustika (Tomaten, Käse, Schinken, frische Champigons) € 9,50
und ich die Pizza Frutti di Mare (Tomaten, Käse, Meeresfrüchte) € 13,90.
Ein junger Mann bezog neben uns die Stellung des Pizzaiolo. Und wir konnten zusehen wie schnell und routiniert die Teiglinge geformt und belegt wurden.
Wenige Minuten später wurden unsere dampfend heißen Pizzen vom Pizzabäcker angereicht.
Schön, so nah am Pass zu sitzen. Frischer und heißer geht es nicht.
So ein feiner Teigfladen ist nicht von ungefähr so beliebt. Schön, dass auf der Pizza Rustika frische Champignons verwendet wurden. Pizza Rustica
Für unseren Geschmack hätten die Pizze noch 1 – 2 Minuten dunkler werden können. Auch die Würze war sehr dezent. Der Teig schön dünn und an den Rändern luftig.
Die Frutti die Mare bestanden überwiegend aus Miesmuscheln (da wäre weniger mehr gewesen), kleinen Garnelen, Tintenfischstreifen und ein paar Venusmuscheln. Pizza Frutti die Mare
Letztlich hoben sie sich leider nicht vom guten Standard ab. Ich vermisse oft auf der Pizza ein paar frische Kräuter. Geschmeckt hat es, wir waren keinesfalls enttäuscht. Und es war eine sehr freundliche und nette Einkehr!
Endlich Urlaub! Die Anreise gen Ostsee war mit einer Übernachtung im schönen Städtchen Duderstadt geplant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir ein und fanden auf Anhieb einen kostenlosen Parkplatz. Unserer Besichtigung des mittelalterlich geprägten Städtchens mit wunderschönen Fachwerkhäusern stand nur noch der Hunger im Wege.
Wir entdeckten den Ratskeller und schon von außen sah es einladend aus. Die schönen Außenplätze vor dem Restaurant waren leer, das Wetter war einfach nicht so verführerisch um draußen zu essen.
Es war schon nach 14.00 Uhr als... mehr lesen
3.5 stars -
"Freundliches italienisches Restaurant" PetraIOEndlich Urlaub! Die Anreise gen Ostsee war mit einer Übernachtung im schönen Städtchen Duderstadt geplant.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir ein und fanden auf Anhieb einen kostenlosen Parkplatz. Unserer Besichtigung des mittelalterlich geprägten Städtchens mit wunderschönen Fachwerkhäusern stand nur noch der Hunger im Wege.
Wir entdeckten den Ratskeller und schon von außen sah es einladend aus. Die schönen Außenplätze vor dem Restaurant waren leer, das Wetter war einfach nicht so verführerisch um draußen zu essen.
Es war schon nach 14.00 Uhr als
Geschrieben am 30.05.2022 2022-05-30| Aktualisiert am
31.05.2022
Besucht am 05.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Vorgeplänkel:
Der kleine Ort Veitsrodt ist weit bekannt. Und zwar wegen seines Veitsrodter Marktes, immer am 2. Wochenende im Juli. Ich mag keine Kirmes. Aber dieser Markt ist Pflichtprogramm seit meinen reiterlichen Anfängen. Pferderennen, Viehprämierungen, Kirmes, Krämermarkt, Livemusik….
Man muss es der kleinen Gemeinde neidvoll zugestehen: Wenn sie was machen, machen sie es richtig. Denn nicht nur der Prämienmarkt ist seit 30 Jahren mein Pflichtprogramm, sondern auch der seit wenigen Jahren entstandene (leider nur monatliche) Regionalmarkt.
Und immer wieder fuhr ich am Sonnenhof vorbei und fragte mich: Was gibt es hier überhaupt? Dies ließ sich wohl nur durch einen Besuch feststellen. Denn auch im Bekanntenkreis hörte man: NICHTS!
Rezi:
Ich reservierte spontan an einem dieser weniger Tage, an dem ich nach der Arbeit wirklich nicht mehr kochen wollte.
Die Dame am Telefon nahm gut gelaunt meine Anfrage entgegen und unser Tisch war reserviert.
Am frühen Abend trafen wir ein. Parkplätze stehen für die Gäste vor dem Haus zur Verfügung. Der Eingangsbereich ist gehbehinderten / rollstuhlgerecht gestaltet. Restaurant / Toiletten alles ebenerdig.
Wir wurden freundlich begrüßt und es war sofort klar wer wir sind. Denn neben einem anwesenden Gast waren wir an diesem Abend die einzigen Gäste des Hotelrestaurants.
Ein schöner Tisch am Fenster. Das Restaurant ist sehr gepflegt und freundlich-hell eingerichtet. .
Der Hauptraum moderner als erwartet. Die Nebenräume zur Restaurantrückseite, mit tollem Blick ins Grüne, gediegener. Gibt es noch Ado-Gardinen? Nebenraum
Die Tische waren sauber mit kleinem Tischset, frischen Tulpen und fein gefalteter doppelter Stoff-/ Papierserviette eingedeckt. Die Serviettenlösung in dieser Form gefällt mir immer sehr. Auf Tischdecken kann ich, bei einem sonst gepflegten Tisch, gut verzichten.
Die Speisekarten wurden gereicht und im Laufe des Abends hatten wir immer mehr Spaß mit den beiden erfahrenen Servicemädels. Es war natürlich auch Zeit da, aber die ungekünstelte offene Freundlichkeit, Interesse am Gast tat einfach gut und wir hatten richtig tolle Gespräche.
Natürlich wurden aber auch unsere Wünsche aufgenommen: 1 Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 5,00. 3 Gläser Moselwein (es war vermutlich Riesling + Grauburgunder. Ich habe die Details verpennt), 0,2 l - € 4,20.
Mein Mann wählte das hausgemachte Schnitzel „Wiener Art“ in Butter gebraten, Pommes frites und Salat - € 13,80.
Ich freute mich auf knackige Blatt- und Rohkostsalate, Balsamicovinaigrette, gebratene Streifen vom Roastbeef - € 15,80.
Aus der Küche war zu hören, dass unsere Bestellungen von der Köchin umgesetzt wurden.
Und nach passender Wartezeit wurde serviert.
Vorab für meinen Mann ein knackig-frischer Beilagensalat. Vielfältig, tadellos, frische Kräuter und ein sehr gutes Dressing. Beilagensalat
Die Schnitzel goldgelb, innen noch leicht rosa. Einfach perfekt goldgelb gebraten. Schnitzel Wiener Art
Geschmacklich sehr fein und auch das angekündigte Butteraroma war deutlich vorhanden. Das war wirklich ein richtig tolles Schnitzel. Die Pommes dazu waren auch genau richtig und knusprig frittiert.
Mein Salatteller war die Wiederholung des Beilagensalates „in groß“. Warum auch nicht? Blatt- und Rohkostsalate, Balsamicovinaigrette, gebratene Streifen vom Roastbeef
Also ein klasse und reichlich bemessener Salat. Die Roastbeefstreifen saftig und medium gebraten. Eine Portion zum Sattwerden. Lediglich das dazu gereichte Weißbrot war doch sehr belanglos. Das ist aber schon der einzige Kritikpunkt des Abends.
Mein Mann gönnte sich noch ein Dessert in Form eines Ramazzotti - € 3,00.
Toller Abend. Schade war nur, dass wir so lange brauchten für den Erstbesuch. Es war nicht der letzte Besuch. Ein Haus dem wir viele Gäste wünschen!
Nachgeplänkel:
Der Sonnenhof war seit Jahren bei GastroGuide angelegt. Kurz vor unserem Besuch war er noch vorhanden, mit Fotos der Außenansicht von mir. Aktuell war der Eintrag „verschwunden“. Gibt es hier übereifrige und schlecht recherchierte Melder angeblich geschlossener Betriebe?
Vorgeplänkel:
Der kleine Ort Veitsrodt ist weit bekannt. Und zwar wegen seines Veitsrodter Marktes, immer am 2. Wochenende im Juli. Ich mag keine Kirmes. Aber dieser Markt ist Pflichtprogramm seit meinen reiterlichen Anfängen. Pferderennen, Viehprämierungen, Kirmes, Krämermarkt, Livemusik….
Man muss es der kleinen Gemeinde neidvoll zugestehen: Wenn sie was machen, machen sie es richtig. Denn nicht nur der Prämienmarkt ist seit 30 Jahren mein Pflichtprogramm, sondern auch der seit wenigen Jahren entstandene (leider nur monatliche) Regionalmarkt.
Und immer wieder fuhr ich am... mehr lesen
4.0 stars -
"Familiär – freundlich – Frischeküche - gerne entdeckt!" PetraIOVorgeplänkel:
Der kleine Ort Veitsrodt ist weit bekannt. Und zwar wegen seines Veitsrodter Marktes, immer am 2. Wochenende im Juli. Ich mag keine Kirmes. Aber dieser Markt ist Pflichtprogramm seit meinen reiterlichen Anfängen. Pferderennen, Viehprämierungen, Kirmes, Krämermarkt, Livemusik….
Man muss es der kleinen Gemeinde neidvoll zugestehen: Wenn sie was machen, machen sie es richtig. Denn nicht nur der Prämienmarkt ist seit 30 Jahren mein Pflichtprogramm, sondern auch der seit wenigen Jahren entstandene (leider nur monatliche) Regionalmarkt.
Und immer wieder fuhr ich am
Geschrieben am 29.05.2022 2022-05-29| Aktualisiert am
30.05.2022
Besucht am 16.04.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 166 EUR
Tatsächlich ist mein letzter Beitrag schon von 2017. Aber zwischendurch war ich / waren wir schon im Meisenheimer Hof zu Gast.
Mein letzter beruflicher Besuch war im November 2021.
Heute die positive Kurzfassung, mit einigen Bedenken.
Viel hat sich nicht verändert – Veränderung ist auch nicht immer nötig.
Nach wie vor sind es einfach schöne und angenehme Räume.
Der Service ist gut geschult und aufmerksam. Die Küche für die Region aus Aushängeschild.
Auch hier sind die aktuellen, teilweis verständlichen, Preissteigerungen angekommen. Für mein Empfinden in der Kategorie „uffpasse“ (wie man bei uns sagt. Man könnte auch "obacht" sagen).
Chefkoch und Gastgeber Markus Pape genießt inzwischen einen weitreichenden und sicherlich verdienten Bekanntheitsgrad. Nicht zuletzt durch Kochtipps im Radiosender SWR1.
Ebenso buchen erfreulich viele Kurzreisende den Meisenheimer Hof um das wunderschöne Städtchen mit tollen Ausflugszielen (Draisinentour, Kanufahrt, Wanderungen, Ausflugsziele der Umgebung…) zu erkunden.
Daher „Uffpasse“ mit den Preisen. Die heimischen Gäste sind sicherlich auch wichtig und sollten vielleicht auch öfter als 1 x pro Jahr einkehren können und wollen.
Auffällig z. B. Selters Mineralwasser , 0,75 l – € 7,50 ( 2017 noch € 4,90).
Monfort Pinot Sekt vom Hausweingut Disibodenberg, 0,1 l - € 9,50 (2017 noch € 5,90).
Über die Preise für die Speisen kann man sicherlich streiten. Aber hier zahle ich gerne für die sehr gute Küchenleitung und das Handwerk.
Im Laufe unsers Abend wurde am Nebentisch das
Original Wiener Schnitzel vom Kalb Lauwarmer Meisenheimer Kartoffelsalat l kaltgerührte Preiselbeeren - € 29,00
serviert. Es sah so erstklassig aus! Aber wie viel Gramm Kalb sind in der Portion enthalten? Und was kosten die Beilagen?
Kommen wir aber zu unserem Abend. Ich fasse mich kurz und lasse mal überwiegend die Bilder sprechen.
Als Tagesempfehlung wurden Austern Fines de Claire angeboten. Wir hatten uns über die Ostertage selbst mit holländischen und irischen Austern versorgt. Mich reizte hier der Vergleich, bestellte mir aber nur 1 Auster - € 6,00 zum Sekt.
Immer wieder sehr interessant, wie geschmacksvielfältig fische pure Austern sind.
Klassisch dazu die „Pumpernickel-Butter-Schmier“.
Vom gleichauf servierten 2erlei Brot, Salzbutter, Olivenöl/ Salz hatte ich an das Brot größere Erwartungen. Brot und Salzbutter
Tommy Weinz ist zur Zeit noch mit seiner Brotmanufaktur im Meisenheimer Hof ansässig. Ich hoffte auf die Ankündigung von Weinz-Brot, geschmacklich war es nicht das erhoffte Brot.
Umso mehr überzeugte der Küchengruß: Pulposalat mit schmackigen Beilagen. Toller Küchengruß
Für Crunch sorgte gepuffter Reis. Wir waren schlicht begeistert von der geschmacksintensiven, tollen Präsentation des Kopffüßlers.
Für uns beide die gleiche Vorspeise: Handgeschnittenes Tatar vom Glantalrind
Asiatische Aromen l Dashi l Schwarzwald Miso l Shiitake - € 22,00. Handgeschnittenes Tatar vom Glantalrind
Absolut harmonisches Zusammenspiel der Aromen!
Zum Hauptgang gingen wir wieder gleiche Wege: Steinbeißer I Schwarze Linsen l Gemüse Allerlei l römische Nocken l Beurre Blanc - € 32,00 Steinbeißer I Linsen l Gemüse I Polenta
Auch hier wurden wir mit perfekt glasig gegartem Fisch nicht enttäuscht.
Die Beilagen ebenso tadellos. Die Linsen noch mit schönem Biss. Ebenso das Gemüse. Besonders gut gefielen uns die Radieschen mal nicht der üblichen „kalt + roh“ Variante als Nebendarsteller beim feinen Gemüse. Dazu leicht angebratene Polentaschnitten. Tadellos.
Das war rundum gelungen und wir angenehm gesättigt.
Große Dessertesser sind wir ja nicht. Und es viel uns, sehr angenehm gesättigt, nicht schwer auf ein Dessert- / Käseangebot zwischen € 14,00 – 25,00 zu verzichten. Foto für Kollege DerBorgfelder
Tatsächlich ist mein letzter Beitrag schon von 2017. Aber zwischendurch war ich / waren wir schon im Meisenheimer Hof zu Gast.
Mein letzter beruflicher Besuch war im November 2021.
Heute die positive Kurzfassung, mit einigen Bedenken.
Viel hat sich nicht verändert – Veränderung ist auch nicht immer nötig.
Nach wie vor sind es einfach schöne und angenehme Räume.
Der Service ist gut geschult und aufmerksam. Die Küche für die Region aus Aushängeschild.
Auch hier sind die aktuellen, teilweis verständlichen, Preissteigerungen angekommen. Für mein Empfinden in der... mehr lesen
Restaurant im Weinhotel Meisenheimer Hof
Restaurant im Weinhotel Meisenheimer Hof€-€€€Restaurant, Hotel067531237780Obergasse 33, 55590 Meisenheim
4.0 stars -
"Kontinuierliche Steigerungen der Küche. Und der Preise." PetraIOTatsächlich ist mein letzter Beitrag schon von 2017. Aber zwischendurch war ich / waren wir schon im Meisenheimer Hof zu Gast.
Mein letzter beruflicher Besuch war im November 2021.
Heute die positive Kurzfassung, mit einigen Bedenken.
Viel hat sich nicht verändert – Veränderung ist auch nicht immer nötig.
Nach wie vor sind es einfach schöne und angenehme Räume.
Der Service ist gut geschult und aufmerksam. Die Küche für die Region aus Aushängeschild.
Auch hier sind die aktuellen, teilweis verständlichen, Preissteigerungen angekommen. Für mein Empfinden in der
Geschrieben am 26.05.2022 2022-05-26| Aktualisiert am
27.05.2022
Besucht am 20.03.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Sonntagmittag, wunderschönes Frühlingswetter. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang. Statt ins Grüne entschieden wir uns für einen „Stadtbummel“ im Stadtteil Oberstein. Einfach nochmal hautnah erleben wo nix los ist.
Die Fußgängerzone beginnt unterhalb der bekannten Felsenkirche (die leider zur Zeit durch aufwändige Felssicherungsarbeiten in Schutt und Asche liegt). Hier ist auch der schöne Marktplatz, den Mittelpunkt bildet ein Brunnen. Ein Wochenmarkt findet hier nicht statt.
Einige Gastronomiebetriebe sind hier angesiedelt, bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Seit Jahrzehnten auch Restaurants von Jutta und Stefan Marquis.
„Das Spießbratenhaus“ Alte Kanzlei & Cafehaushaus Marktstübchen sind ein Haus. Etwas verwirrend die vielen Namen.
Zwei Mal waren wir hier in den vergangenen Jahren zu Gast. Das Servierte ließ uns nicht zu Stammgästen werden.
Vor dem Abendessen zu Hause sollte es an diesem Sonntag noch eine leichte und späte Mittagsmahlzeit werden.
Die Sonne schien auf die Außentische des Spießbratenhauses. Einladend für einen neuen Besuch. .
Wir nahmen Platz an einem der pflegeleicht schlicht gehaltenen Außentische. Plastiktischdecke und Plastikstühle. Für DAS Spießbratenhaus am Platz zu pflegeleicht und einfach.
Das Haus stellt die regionale Küche in den Vordergrund. Dies passt genau an diesem Platz.
Aber warum muss das Angebot noch um Pizza und Flammkuchen erweitert werden? In Spuckweite befinden sich am Marktplatz 2 italienische Restaurants.
Nachdem die Servicemitarbeiterin 3 x an uns vorbei gelaufen war, bemerkte sie uns als neue Gäste.
Zum Glück lag die Speisekarte bereits am Platz und wir konnten unsere Bestellung aufgeben. 1 Grauburgunder, 1 Weißburgunder. Jeweils 0,2 l / € 4,80.
Wir bestellten beide den Gartensalat – großer gemischter Salat - € 8,50. Dieser wird eigentlich mit einem Sahnedressing servier, erläuterte auf Nachfrage die Servicemitarbeiterin. Ein Essig-Öl-Dressing war für mich möglich. Mein Mann blieb beim Hausdressing. Interessant die Angabe der Zusatzstoffe des Gartensalates bzw. wohl eher des Dressings:
2 = mit Konservierungsstoffen
4 = mit Geschmacksverstärker
6 = Schwärzungsmittel
11 = Milcheiweiß
Dies entdeckte ich erst heute beim Schreiben. Zum Glück, sonst hätte ich den Salat nicht bestellt. Es zeigt die absolute Ignoranz einer guten Küche auf.
Die Salate wurden serviert. Beide mit Fertig-Essig-Öl-Dressing. Kein Sahnedressing für meinen Mann.
Und für uns gemeinsam 1 Portion Pommes Frites - € 3,50. Es sollte ja nicht zu gesund werden.
Und weg war sie, die Servicedame.
Wir erstaunten über unserem Salat.
Der Teller entsprach einem Mittel aus Dessert- und Essteller mit sehr breitem Rand Kein großer Gartensalat
In der kleinen Mitte grüner Eichblattsalat, Karotten- und abgesoffener Gurkensalat. Tomate. Im Untergrund der pflegeleichteste und billigste Salat vom Eisberg. Unter einem "Gartensalat" stelle ich mir deutlich mehr vor.
Fertigdressing drüber. Kein Brot dazu. Kein Besteck dazu.
Die Pommes wurden serviert. Zum Glück hatten wir sie bestellt. Pommes
Wir baten um Besteck und erlaubten uns die Frage, ob vielleicht versehentlich ein Beilagensalat serviert wurde. Antwort: „Nee, der ist noch kleiner“. Danke.
Besteck kam. Der Wein war ok, die Pommes auch.
Und dicke Eisbergsalatstücke kamen zum Vorschein. Absolut lieblos, einfallslos.
Aber die Marge stimmte bestimmt und wir waren sehr missverstimmt.
Wir hofften hier auf Verbesserungen. Um im einen guten Restaurant nach Feierabend mal fußläufig noch essen zu gehen. Aber leider machten Service und Küche einfach nur einen ungeschulten Eindruck.
Wir baten um die Rechnung. Die Rechnung stand vor uns und bat um € 30,10. Ohne jeden Beleg. Diesen forderten wir nach. Die Nachbuchung der Rechnungskopie dauerte.
Wir zahlten. Diese Euro schmerzten. Schlimm genug, als „Einheimische“ in die Tourifalle geraten zu sein.
Hatten wir das Falsche bestellt? Nein. Wenn ein ordentlicher Salatteller nicht drin ist, mag ich mich an den verlockenden Seeteufel der Speisekarte gar nicht ran trauen.
Das Ambiente werte ich nur für außen. Innen waren wir schon seit Jahren nicht, ist mir aber als rustikal-gemütlich in Erinnerung. Und letztlich egal. Einen 4. Versuch wird es nicht geben.
Sonntagmittag, wunderschönes Frühlingswetter. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang. Statt ins Grüne entschieden wir uns für einen „Stadtbummel“ im Stadtteil Oberstein. Einfach nochmal hautnah erleben wo nix los ist.
Die Fußgängerzone beginnt unterhalb der bekannten Felsenkirche (die leider zur Zeit durch aufwändige Felssicherungsarbeiten in Schutt und Asche liegt). Hier ist auch der schöne Marktplatz, den Mittelpunkt bildet ein Brunnen. Ein Wochenmarkt findet hier nicht statt.
Einige Gastronomiebetriebe sind hier angesiedelt, bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Seit Jahrzehnten auch Restaurants... mehr lesen
Das Spießbratenhaus - Alte-Kanzlei & Café Ratsstübchen
2.0 stars -
"Unser 3. Versuch" PetraIOSonntagmittag, wunderschönes Frühlingswetter. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang. Statt ins Grüne entschieden wir uns für einen „Stadtbummel“ im Stadtteil Oberstein. Einfach nochmal hautnah erleben wo nix los ist.
Die Fußgängerzone beginnt unterhalb der bekannten Felsenkirche (die leider zur Zeit durch aufwändige Felssicherungsarbeiten in Schutt und Asche liegt). Hier ist auch der schöne Marktplatz, den Mittelpunkt bildet ein Brunnen. Ein Wochenmarkt findet hier nicht statt.
Einige Gastronomiebetriebe sind hier angesiedelt, bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Seit Jahrzehnten auch Restaurants
Geschrieben am 25.05.2022 2022-05-25| Aktualisiert am
25.05.2022
Besucht am 08.03.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 70 EUR
An diesem Tag hatten wir noch einen Termin im Hunsrückort Sohren und ich machte etwas früher Feierabend. Die Rückfahrt von Sohren war doch etwas später als gedacht, hungrig waren wir auch schon.
Das Restaurant Schatulle lag auf dem Rückweg. Das gepflegte Haus war mir schon oft aufgefallen.
Spontan hielten wir an. Eigene Parkplätze stehen für die Gäste vor dem Haus zur Verfügung.
Ich ging vorab alleine, um zu schauen, ob überhaupt geöffnet ist.
Die Eingangstüre war schon mal unverschlossen. Freundlich wurde ich von ein paar anwesenden Gästen und der Chefin begrüßt. Diese plauschten gemütlich an der Theke. Und es war ein Tisch für uns frei. Ich rief meinen Mann, wir wählten einen Platz am Fenster im separaten und sehr gepflegten Restaurantbereich.
Die Karten wurden gereicht und wir bestellten schon mal 1 Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l – € 4,30.
Dann stöberten wir in der Speisekarte die uns sehr positiv überraschte. Kleine und feine Karte. Deutsche Küche, aber mit schönen Feinheiten die sich vom „gutbürgerlichen Einheits-Allerlei“ abhob.
Die hunsrücker Edelquelle wurde gut gekühlt serviert und wir gaben unsere weiteren Wünsche auf: 1 Grauburgunder, trocken, Nahe, 0,2 l – € 4,50. 1 Leiwener Riesling, trocken, 0,2 l – € 4,00. Und da der Riesling gut mundete, folgte noch ein zweites Glas.
Unsere Vorspeise: Hausgemachte Frühlingsröllchen mit scharfer Sauce - € 10,00.
Eigentlich stand das Gericht mit Salatbeilage auf der Karte. Da aber unsere beiden Hauptgerichte mit Salat serviert wurden, bestellten wir ohne Salat. Sehr fair: Der Preis wurde um € 2,00 reduziert.
Wir waren die ersten Gäste zum Essen an diesem Abend. Aus der Küche hörte man fleißiges Werkeln der Köchin (Seniorchefin ?).
Für den ersten Hunger gab es frisches Baguette, Schmalz und Aioli. kleiner Küchengruß
Selbstverständlich war die Knoblauchmayo unser Favorit!
Die vegetarische Gemüsefüllung war der Hammer! Fein gewürfeltes Wurzelgemüse, Kräuter und gekeimte Linsen. Tolle Frühlingsrollenfüllung
Eine wirkliche Überraschung und genau nach unserem Geschmack. Ganz besonders durch die Linsensprossen! Wir knusperten uns hocherfreut durch diese tolle Vorspeise.
Zum Hauptgang wurde meinem Mann Lachs mit Rieslingsauce, Nudeln (getauscht in Bratkartoffeln) und Salat - € 18,00, serviert. Lachs, Rieslingsauce, Bratkartoffeln
Optisch machte das Gericht nicht so viel her. Der gebratene Lachs war noch gerade rechtzeitig der Pfanne entsprungen. Die Rieslingsahnesauce war gut, auch die Bratkartoffeln schmackhaft. Diese hätten noch ein wenig Röstaromen vertragen, aber da sind die Geschmäcker ja auch unterschiedlich. Geschmeckt hat es.
Dazu ein sehr schöner, frischer und großzügig bemessener Beilagensalat mit leichtem Sahnedressing.
Für mich von der Empfehlungskarte: Salat mit gebratener Rehleber in Honig-Balsamicosauce - € 15,00.
Die „Empfehlungskarte“ sagte nichts über die Portionsgröße aus. Ich war froh, dass die Vorspeise recht üppig ausgefallen war. Denn mein Hauptgang wäre auch als gute Vorspeise durchgegangen. Salat mit gebratener Rehleber in Honig-Balsamicosauce
Auch bei mir fand sich die sehr gute Salatkombination. Die Rehleber mit der gut abgestimmten süß-säuerlichen Sauce schmeckte ausgezeichnet. Die Leber war innen noch leicht rosa, für meinen Geschmack hätte sie sogar noch deutlicher rosa sein dürfen.
Die aufmerksam-freundliche Chefin fragte nach unserer Zufriedenheit. Ich sagte, dass für mich die Leber noch einen Tick kürzer gebraten sein dürfte. Die Antwort sehr verständlich: Gerade bei Leber scheiden sich hier die Geister und Geschmäcker. Beim nächsten Besuch soll ich einfach bei der Bestellung den gewünschten Gargrad angeben.
Werde ich gerne machen! Wir werden an der Schatulle nicht mehr einfach vorbeifahren und kommen gerne wieder. Allerdings finden sich auf der wechselnden Karte auch immer wieder neue Versuchungen. Aktuell wird die Karte durch verschiedene Spargelgerichte ergänzt.
An diesem Tag hatten wir noch einen Termin im Hunsrückort Sohren und ich machte etwas früher Feierabend. Die Rückfahrt von Sohren war doch etwas später als gedacht, hungrig waren wir auch schon.
Das Restaurant Schatulle lag auf dem Rückweg. Das gepflegte Haus war mir schon oft aufgefallen.
Spontan hielten wir an. Eigene Parkplätze stehen für die Gäste vor dem Haus zur Verfügung.
Ich ging vorab alleine, um zu schauen, ob überhaupt geöffnet ist.
Die Eingangstüre war schon mal unverschlossen. Freundlich wurde ich... mehr lesen
Restaurant im Hotel Schatulle
Restaurant im Hotel Schatulle€-€€€Restaurant, Hotel06543980319Provinzialstraße 6, 55487 Laufersweiler
4.0 stars -
"Die Schatulle ist eine kleine Schatzkiste!" PetraIOAn diesem Tag hatten wir noch einen Termin im Hunsrückort Sohren und ich machte etwas früher Feierabend. Die Rückfahrt von Sohren war doch etwas später als gedacht, hungrig waren wir auch schon.
Das Restaurant Schatulle lag auf dem Rückweg. Das gepflegte Haus war mir schon oft aufgefallen.
Spontan hielten wir an. Eigene Parkplätze stehen für die Gäste vor dem Haus zur Verfügung.
Ich ging vorab alleine, um zu schauen, ob überhaupt geöffnet ist.
Die Eingangstüre war schon mal unverschlossen. Freundlich wurde ich
Geschrieben am 24.05.2022 2022-05-24| Aktualisiert am
25.05.2022
Besucht am 06.03.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 98 EUR
Bereits vor circa 2 Jahren wurde ich auf dieses Restaurant im Stadtteil Schwarzenbach aufmerksam. Die gebotene italienische Küche interessierte mich und ich merkte mir das Restaurant mit der nicht überladenen feinen Speisekarte.
Direkt an der B423 gelegen ist das Restaurant einfach zu finden. Eigene Parkplätze stehen zur Verfügung oder sind einfach in der Nähe zu finden.
Nach unserem Spaziergang um den an diesem Tag sehr wasserarmen Ohmbachstausee beschlossen wir noch irgendwo zum Abendessen einzukehren. Irgendwo? Irgendwie fiel mir Nicos ein. Nach einem kurzen Anruf war unser Tisch bei einem sehr freundlichen Herrn reserviert.
Ein Parkplatz direkt am Restaurant war noch frei für uns. Wenige Stufen sind am Restauranteingang zu überwinden. Eingang
Kaum eingetreten wurden wir sehr herzlich von einer jungen Frau begrüßt. Wie sich im Laufe des Abends herausstellte die Chefin. Ihr Mann der Chef der Küche.
Sie begleitete uns zu einem sehr schön eingedeckten Tisch im angebauten Wintergarten. So nüchtern das Haus von der viel befahren Bundesstraße aussieht, so überraschter waren wir bei dem Ausblick in den schönen geschützten Gartenbereich. .
Dieser lag noch im Vorfrühlingsschlaf. Im Sommer ist es sicherlich ein Träumchen hier draußen zu speisen.
Die Karten wurden von einem Herrn gereicht und die tagesaktuelle Schiefertafel präsentiert. Tagesempfehlung
Wenig später war die Chefin bei uns und notierte unsere Getränkewünsche. 1 Pellegrino Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00 und 1 Aperol Spritzz - € 5,00 wurden zügig serviert.
Unsere Speisen nahm die sehr gästeorientierte Chefin selbst auf und bewies sehr gute Küchenkenntnis und Aufmerksamkeit.
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Rindercarpaccio - € 16,00.
Bei den Vorspeisen gab es meinen geliebten Feldsalat, allerdings mit ungeliebten Speck. Eine weitere Vorspeise mit Jakobsmuscheln. Gar kein Problem für mich daraus Feldsalat mit Jakobsmuscheln - € 18,00 zu kreiren.
Ja sah das Servierte gut aus! Begleitet von frischem Knusperbaguette. Frisches Brot
Das Carpaccio sehr fein mariniert. Dazu ein sehr schönes frisches Salatbouquet und hauchdünne Käsehobel. Rindercarpaccio
Das war eine sehr gelungene Vorspeise.
Ebenso gut gefiel mir meine Vorspeise. Feldsalat und Jakobsmuscheln
Ein üppiger Salatteller mit tadellosem Feldsalat, Chicorée, Gurke und Tomaten. Dazu ein sehr angenehmes Balsamicodressing mit feiner Säure. Mit 5 glasig gebratenen Jakobsmuscheln, deren feines Nussaroma überzeugte, ging auch der Preis absolut in Ordnung.
Bei der Bestellung der Hauptspeisen fragte ich die Chefin, ob die Pasta mit Sahne zubereitet wird. Sie bejahte und ich bemerkte nur, dass ich dann einfach eine Laktasetablette nehme und das Gericht so wie immer serviert werden könne.
Also für mich: Tagliatelle mit Trüffel - € 16,00. Dazu 1 Elsässer Riesling - € 5,30 / 0,2 l.
Mein Mann wählte: Thunfisch vom Grill - € 25,00. Dazu 1 Grauburgunder - € 6,50 / 0,2 l.
Das Restaurant hatte sich zwischenzeitlich sehr gut gefüllt. Wir hatten wohl wirklich Glück noch einen Tisch bekommen zu haben. Immer wieder wurden auch Speisen von Gästen abgeholt.
Die Wartezeit auf unsere Hauptgerichte war trotzdem passend und nicht zu lange.
Wieder ging es sehr erfreulich für uns weiter.
Die Chefin servierte meine Tagliatelle mit dem Hinweis, ihr Mann habe sie laktosefrei zubereitet. Ihre Tochter sei auch laktoseintolerant und ihr Mann habe das sehr gerne für mich berücksichtigt. Kann man sich als neuer Gast willkommener fühlen? Wohl kaum! Tagliatelle mit Trüffel
Und ich war einfach glücklich über tolle, perfekt getrüffelte Pasta! Weder an Pasta, noch an fein gehobeltem Trüffel und gehobeltem Käse wurde gespart. Rundum gelungen.
Meine Oma prophezeite mir vor Jahrzehnten: „Dir kommen irgendwann die Nudeln zu den Ohren raus!“ Daran muss ich noch arbeiten, ist immer noch nicht passiert.
Den Vogel Fisch schoss das Gericht meines Mannes ab! Gegrillter Tunfisch mit Gemüse
Der Thunfisch war perfekt gebraten = innen noch roh. Dazu eine unglaublich vielfältige Gemüsebeilage – alles auf den Punkt!
Salzkartoffeln, Karotten, Spargel, Zucchini, Kohlrabi, Radieschen, schwarzer Rettich, Rucola, Blutampfer. Die sehr dezente Würze unterstrich die Eigenaromen der qualitativ hochwertigen Zutaten.
Für den Knusper noch ein Süßkartoffelchip!
Der bunte Teller machte mich (fast) ein wenig neidisch. Und mein Mann? Zeigte sich auf der vollen Genussseite und ließ es sich einfach nur schmecken. Kein einziger Kritikpunkt! Womit ich auch nicht rechnete.
Ein Restaurantbesuch der in jeder Hinsicht Spaß machte und sicherlich , trotz der Entfernung, nicht in Vergessenheit gerät. Überaus gästeorientiert und flexibel. Wir werden sehr gerne wieder kommen, am liebsten noch diesen Sommer in dem schönen Garten!
Die Verabschiedung war sehr herzlich. Und fast hätte ich es vergessen: Diese tolle Küche bot uns nicht Nico.
Herr Shandrakumar und seine Frau übernahmen das Restaurant vor einigen Jahren und führen es unter dem ursprünglichen Namen fort. Herr Shandrakumar arbeitete bis zur Übernahme bereits viele Jahre in diesem Restaurant. Wenn ich richtig aufgepasst habe, stammt die Familie aus Südasien / Sri Lanka.
Bereits vor circa 2 Jahren wurde ich auf dieses Restaurant im Stadtteil Schwarzenbach aufmerksam. Die gebotene italienische Küche interessierte mich und ich merkte mir das Restaurant mit der nicht überladenen feinen Speisekarte.
Direkt an der B423 gelegen ist das Restaurant einfach zu finden. Eigene Parkplätze stehen zur Verfügung oder sind einfach in der Nähe zu finden.
Nach unserem Spaziergang um den an diesem Tag sehr wasserarmen Ohmbachstausee beschlossen wir noch irgendwo zum Abendessen einzukehren. Irgendwo? Irgendwie fiel mir Nicos ein. Nach... mehr lesen
Nico's Restaurant
Nico's Restaurant€-€€€Restaurant, Take Away, Pizzeria06841170839Einöder Straße 5a, 66424 Homburg
4.5 stars -
"Perfekte Gastgeber gehobener italienischer Küche!" PetraIOBereits vor circa 2 Jahren wurde ich auf dieses Restaurant im Stadtteil Schwarzenbach aufmerksam. Die gebotene italienische Küche interessierte mich und ich merkte mir das Restaurant mit der nicht überladenen feinen Speisekarte.
Direkt an der B423 gelegen ist das Restaurant einfach zu finden. Eigene Parkplätze stehen zur Verfügung oder sind einfach in der Nähe zu finden.
Nach unserem Spaziergang um den an diesem Tag sehr wasserarmen Ohmbachstausee beschlossen wir noch irgendwo zum Abendessen einzukehren. Irgendwo? Irgendwie fiel mir Nicos ein. Nach
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Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze.
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal.
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es.
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für den sehr aufmerksamen Service zuständig.
Gut gelaunt betreuten sie alle Gäste.
In Ruhe durften wir in der Karte stöbern.
Unsere Getränke des Abends:
1 Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50.
1 Campari-Orange - € 5,50.
Müller-Thurgau, trocken, Saale-Unstrut - € 6,00 / 0,2 l.
Grauer Burgunder, trocken, Baden - € 6,00 / 0,2 l.
Die saisonale Speisekarte ist angenehm übersichtlich. Und sicherlich ist für jeden Geschmack etwas dabei.
FRISCH – REGIONAL – HAUSGEMACHT, schreibt das Restaurant und so wird es auch umgesetzt.
Die Herkunft der Hauptprodukte (wenn möglich in Bio) wird benannt.
Wir gaben unsere Wünsche bei der Dame auf. Wenig später wurde frisches Brot mit Röstzwiebeln und eine hausgemachter Kräuteraufstrich gereicht. Beides klasse im Geschmack.
Mit passender Wartezeit wurden unsere Vorspeisen serviert.
Für meinen Mann:
Erbsensüppchen mit Gartenkräutern und gebratenen Zanderbäckchen - € 7,90.
Im Weckglas mit Deckel serviert. Beim Deckelabheben erreicht so den Gast schon der volle Duft!
Hier dominierten die Gartenkräuter, die Erbsen sorgten eher für die leicht sämige Konsistenz. Geschmacklich fein und die frischen Kräuter deutlich schmeckbar. Die Erbse hätte aber durchaus einen stärkeren Auftritt verdient. Die Zanderbäckchen wurden vor dem Suppenbad kross angebraten und dann versenkt. Schön umgesetzt von der Küche.
Ich bin halt ein Salatesser. Meine Wahl:
Kleiner Frühlings-Blattsalat mit Himbeer-Balsamicodressing - € 6,90.
Wieder eine Steigerung des Salates zu den Vorabenden. Aber nicht nur Blattsalate mit Rucola und Blutampfer, auch Gurke, Paprika, Radieschen und Kerne waren Bestandteil. Ergänzt mit dem richtig feinen Dressing!
Wie am Vorabend, wurde auch hier die Speisefolge gut geregelt. Geschirr abgeräumt, Ansage in der Küche „Tisch … kann weiter“. Bei frischer Zubereitung der Hauptgänge ist ein zu frühes Servieren der Hauptspeise ausgeschlossen und für uns war die Wartezeit perfekt.
Gebratener Kabeljau auf pikanter Tomatensauce, Kalamata Oliven, Gartenkräuter und Rosmarinkartoffeln - € 23,90.
Hier mal als Kabeljau auf der Karte. Die Bezeichnung eine Seltenheit an der Ostsee. Denn hier überwiegt doch die Bezeichnung Dorsch. Egal, ist ein Lieblingsflossler meines Angetrauten.
Der Kabeljau/Dorsch war gut und schön kross gebraten. Und genoss hoffentlich sein letztes Bad im mediterranen Aromabad. Dazu die feinen Kartoffeln und ein Kapernapfel. Da blieb nur ein wenig des üppigen Tomatensugos übrig.
Für mich von der Spargelkarte:
Brandenbuger Spargel (250 g), bissfest gegart, neue Kartoffeln, Sauce Hollandaise, € 14,50. Dazu gebratene Lammleber - € 9,90.
Da die Hollandaise hier frisch aufgeschlagen serviert wurde bestellte ich diese gerne statt der angebotenen Butter.
Auch hier wurde ein ansehnlicher Hauptgang serviert.
Die Stücke der Lammleber kräftig angebraten, mit frischem Rosmarin und Thymian. Innen war die Leber perfekt noch leicht rosa und somit saftig.
Lammleber wird so selten angeboten, ich war wirklich froh hier zugegriffen zu haben. Dazu die Drillinge. Ich mag es sehr, wenn die geschmackvollen jungen Kartoffeln mit der Schale serviert werden. Die Hollandaise frisch und fernab von Tetrapack. Inzwischen leider eine Seltenheit, sie frisch zubereitet zu bekommen. Sicherlich teilweise in manchen Betrieben kaum frisch zu händeln. Das verstehe ich und nehme dann gerne die einfache Butter.
Zum Spargel: Bissfest angekündigt. Bissfest serviert. Allerdings sorgte für unwillkommenen Biss die Spargelschale. Und die war bei allen Spargelstangen fast vollkommen vorhanden.
Nicht sehr stilvoll entfernte ich mit Besteck und Fingerspitzengefühl den Spargel von der Schale. Spaß kam da nicht auf. Besonders weil doch alles gut schmeckte.
Wenig später erkundigte sich die Inhaberin (?) nach unserer Zufriedenheit und bei meinem Teller waren nur wenige Worte nötig. Ich sagte „Also da wo wir herkommen, schälen wir den Spargel vor dem Garen“. Ich war fast fertig mit dem an sich sehr guten Essen. Vollstes Verständnis vom Service mit dem Versprechen in der Küche zu klären.
Was war passiert? Keine Ahnung. Unaufmerksamkeit beim (Nicht)Schälen, frisch-verliebt oder vielleicht versehentlich in den falschen (noch ungeschälten) Behälter gegriffen?
Mein Mann machte weiter. Die Crème brûlée-Challange dieses Urlaubs wurde weiter geführt:
Eierlilör- Crème brûlée - € 5,90. Dezent serviert, ohne viel „Fruchtsoßen und Kram“ wie es mein Mann mag. 2 Erdbeerhälften reichten als fruchtige Deko.
Auch hier schlemmte mein Gatte zufrieden. Die knackige Zuckerschicht war gelungen, der Eierlikörgeschmack dezent. Der Eierlilör hätte deutlicher hervorstechen können.
Ein schöner Abend. Der einzige Ausfall beim Spargel.
Aber es gibt noch die vorbildliche Reaktion in der Gastronomie. Wir bestellten die Rechnung und diese wurde um den kompletten Betrag für Spargel, Kartoffeln und Hollandaise reduziert.
Kundengewinnung durch sofortige und vorbildliche Reklamationsbearbeitung – habe ich selbst in einem Vertriebsseminar gelernt und dies geht auch so auf. Mein Hauptgang also nur für den Preis der Leber.
Da zahlt man gerne – natürlich mit Trinkgeld. Und der Spargel bleibt hier natürlich auch aus der Wertung raus.
Gerne empfehlen wir dieses gästeorientierte Haus!