Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934246x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 10.06.2024 2024-06-10| Aktualisiert am
10.06.2024
Besucht am 03.06.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
An unserem ersten Urlaubstag blieb das Auto stehen. Orts- und Stranderkundung stand auf dem Programm.
Das Wetter war sonnig. Damit war nicht ins Schwitzen kamen, wehte eine frische Brise.
Nach einem langen Strandspaziergang kamen wir wieder an der Wustrower Seebrücke an. Noch ist hier alles sehr entspannt, keine Touristenmassen in Sicht.
Das Restaurant Swantewit, benannt nach dem slavischen Kriegsgott, liegt direkt an der Seebrücke. Ein Gericht auf der Tagestafel sprach meinen Mann an. .
Die Außenterrasse ist mit gläsernen Windfängen ausgestattet. Da konnte man es aushalten. Unser Essen wollten wir aber warm genießen. Innen waren nur wenige Tische belegt. Direkt am Fenster war noch schöner Tisch für uns frei. Am Fenster
Die Einrichtung könnte aus Zeiten kurz nach der Wende stammen, ist aber noch immer gepflegt. .
Alle Tische waren tipptopp mit gestärkten Tischdecken eingedeckt. Die WC-Räume sehr sauber.
Ein freundlicher Servicemitarbeiter begrüßte und versorgte uns mit der Speisekarte.
Unsere Getränke: Selters Mineralwasser - € 6,60/0,75 l und ein Apfelsaft € 3,40 / 0,2 l.
Dampfend heiß wurden unsere Gerichte serviert.
Für meinen Mann das Tagesgericht: Kartoffel-Lauch-Eintopf mit 2 Wienern - € 8,00. Kartoffel-Lauch-Eintopf mit 2 Wienern
Der Eintopf traf positiv die Erwartungen. Richtig gut und frisch gemachte Hausmannskost! Sehr gute Würze, obenauf noch etwas frische Petersilie. Die Wiener waren auch von ordentlicher Qualität, dazu eine (viel zu) große Portion Senf. Kaum vorstellbar, dass ein Gast diesen Senfpott leert.
Ich entschied mich für die Wustrower Fischterrine – klare Fischbouillon von Seefischen, Garnele und Gemüse - € 9,00.
Die Fischsuppe wurde mit frischem Dill und einer Scheibe leicht angeröstetem Brot serviert. Wustrower Fischterrine
Die Terrine hatte inhaltlich viel zu bieten. Auch hier schmeckte man ordentliches Küchenhandwerk, der Fischfond war klasse. Wustrower Fischterrine
Die Suppeneinlage bestand aus verschiedenen zarten Fischfiletstücken, Garnele, Miesmuscheln, Karotten, Sellerie, frischen Frühlingszwiebeln.
Bunt, lecker, gut.
An den Nebentischen wurden Rinder-Schmorgerichte serviert. Wir haben nicht probiert, aber der Duft war klasse!
Das war eine kleine und feine Einkehr mit aufmerksamen Service. Das war ein sehr erfreulicher Besuch.
Für süße Fans steht eine großzügige Kuchen- und Tortenauswahl aus eigener Herstellung zur Verfügung. Mit dem schriftlichen Versprechen: „Unser Kuchen macht glücklich und nicht dick“. Auf geht’s ????.
An unserem ersten Urlaubstag blieb das Auto stehen. Orts- und Stranderkundung stand auf dem Programm.
Das Wetter war sonnig. Damit war nicht ins Schwitzen kamen, wehte eine frische Brise.
Nach einem langen Strandspaziergang kamen wir wieder an der Wustrower Seebrücke an. Noch ist hier alles sehr entspannt, keine Touristenmassen in Sicht.
Das Restaurant Swantewit, benannt nach dem slavischen Kriegsgott, liegt direkt an der Seebrücke. Ein Gericht auf der Tagestafel sprach meinen Mann an.
Die Außenterrasse ist mit gläsernen Windfängen ausgestattet. Da konnte man... mehr lesen
4.0 stars -
"Wärmender Mittagstisch" PetraIOAn unserem ersten Urlaubstag blieb das Auto stehen. Orts- und Stranderkundung stand auf dem Programm.
Das Wetter war sonnig. Damit war nicht ins Schwitzen kamen, wehte eine frische Brise.
Nach einem langen Strandspaziergang kamen wir wieder an der Wustrower Seebrücke an. Noch ist hier alles sehr entspannt, keine Touristenmassen in Sicht.
Das Restaurant Swantewit, benannt nach dem slavischen Kriegsgott, liegt direkt an der Seebrücke. Ein Gericht auf der Tagestafel sprach meinen Mann an.
Die Außenterrasse ist mit gläsernen Windfängen ausgestattet. Da konnte man
Geschrieben am 09.06.2024 2024-06-09| Aktualisiert am
09.06.2024
Besucht am 02.06.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Anreisetag an die Ostsee. Dieses Jahr sind wir in Wustrow. Nach ca. 8,5 Stunden staufreier Fahrzeit kamen wir entspannt in Wustrow an.
Für den ersten Abend war es uns wichtig, einen Tisch in einem fußläufig erreichbaren Restaurant zu reservieren. Die Auswahl war eingeschränkt, unsere Favoriten hatten sonntags Ruhetag.
Zum Dorinthotel gehört das Resteraunt Achterdeck. Die auf der Homepage einsehbare Speisekarte war ok, ich reservierte telefonisch.
Von unserer Ferienwohnung aus waren wir in zwei Minuten im Hotelrestaurant in Strandnähe.
Ein Servicemitarbeiter empfing uns und begleitete uns zum reservierten kleinen Tisch. Die Einrichtung ist gepflegt und zweckmäßig.
Die Speisekarten wurden gereicht. Nach den wenigen Minuten war klar, dass wir mit diesem Serviceherrn nicht den großen Sympathieträger gewonnen haben.
Wir bestellten 1 große Flasche Tafelwasser – mit € 6,30 / 1 l. Für aufgesprudeltes Leitungswasser ein stolzer Preis. Das Wasser wurde serviert, nicht in die Gläser eingeschenkt und es war nicht gekühlt. Ich fragte nach, ob wir gekühltes Wasser haben könnten. Das war glücklicherweise möglich, der zusätzliche Gang machte dem Serviceherrn erkennbar keine Freude.
Wir bestellten noch einen tockenen Weissburgunder, Weingut Lex Ambré, Mosel - € 7,50 / 0,2 l.
Und einen alkoholfreien Virgin Gin Mule - € 9,00. Der war mal was anderes. Serviert mit Gurke, Limette und Physalis. Allerdings auch mit sehr (zu) viel Ingwerschärfe.
Nach den Getränken wurden wir mit einem aufgeschnittenen Weizenbrötchen und Bärlauchöl bedacht. Kein Frischegruß
Also das Brötchen musste wirklich weg! Aber nicht durch unseren Körper. War es vom Frühstücksbuffet übrig? Und selbst am frühen Morgen war es sicherlich kein guter Start in den Tag. Ein Bissen reichte und selbst zu unseren Vorspeisensalaten musste man sich diese Backware nicht antun.
Unsere Vorspeise kam flott und wurde von einer freundlichen Mitarbeiterin serviert: Verschiedene Sommerliche Blattsalate mit Gurke, Tomaten, Paprika, Mais und Kräutervinaigrette - € 9,00. Vorspeisensalat
Ansprechend angerichtet, frische Rohkost und ein gutes Dressing. Das passte.
Auch auf unsere Hauptgerichte mussten wir nicht lange warten:
Meine Wahl: Trüffelpasta mit gebratenen Garnelen und Rucola - € 18,50. Trüffelpasta, Garnelen, Rucola
Eine ordentliche Portion Tagliatelle wurde serviert. Auf der Speisekarte war nicht die Rede von frischem Trüffel, hatte ich bei genanntem Preis auch nicht erwartet. Auf der Karte war aber auch nicht die Rede von Sahne (Laktasetabletten habe ich inzwischen immer dabei). Und die ist für mich durchaus verzichtbar. Die Pasta war mit einer Trüffelsahne zubereitet und weichgekocht. Keine Spur von al dente. Das Trüffelaroma erkennbar, der frische Rucola brachte eine angenehme Würze auf den Teller. Die Garnelen waren gut gebraten und noch saftig. Geschmacklich passte es.
Mein Mann wählte Fisch zum Hauptgang. Hier konnte man aus 3 Fischfilets und diversen Beilagen kombinieren.
Er entschied sich für gebratenes Wolfsbarschfilet - € 17,50 mit Ratatouillegemüse - € 5,50. Wolfsbarschfilet mit Ratatouillegemüse
Zwei kross auf der Haut gebratene Wolfsbarschfilets wurden serviert. Auch das Ratatouille war gut zubereitet und angenehm gewürzt.
Beim Abräumen der Teller wurden wir nach unserer Zufriedenheit gefragt. Ich merkte die zu weich gegarte Pasta an und dass die Sahne leider auf der Karte nicht erwähnt war. Auch damit konnte der Herr nicht umgehen.
Insgesamt war der Abend durchwachsen und nicht so, dass wir hier nochmal einkehren.
Wir zahlten per EC Karte und machten uns schleunigst auf zum abendlichen Standspaziergang! Strand Wustrow
Anreisetag an die Ostsee. Dieses Jahr sind wir in Wustrow. Nach ca. 8,5 Stunden staufreier Fahrzeit kamen wir entspannt in Wustrow an.
Für den ersten Abend war es uns wichtig, einen Tisch in einem fußläufig erreichbaren Restaurant zu reservieren. Die Auswahl war eingeschränkt, unsere Favoriten hatten sonntags Ruhetag.
Zum Dorinthotel gehört das Resteraunt Achterdeck. Die auf der Homepage einsehbare Speisekarte war ok, ich reservierte telefonisch.
Von unserer Ferienwohnung aus waren wir in zwei Minuten im Hotelrestaurant in Strandnähe.
Ein Servicemitarbeiter empfing uns... mehr lesen
Das Achterdeck · Restaurant im Dorint Strandresort
Das Achterdeck · Restaurant im Dorint Strandresort€-€€€Restaurant, Hotel038220650Strandstraße 46, 18347 Ostseebad Wustrow
3.0 stars -
"Preis-Leistung passte leider zum Ostsee-Urlaubsauftakt nicht." PetraIOAnreisetag an die Ostsee. Dieses Jahr sind wir in Wustrow. Nach ca. 8,5 Stunden staufreier Fahrzeit kamen wir entspannt in Wustrow an.
Für den ersten Abend war es uns wichtig, einen Tisch in einem fußläufig erreichbaren Restaurant zu reservieren. Die Auswahl war eingeschränkt, unsere Favoriten hatten sonntags Ruhetag.
Zum Dorinthotel gehört das Resteraunt Achterdeck. Die auf der Homepage einsehbare Speisekarte war ok, ich reservierte telefonisch.
Von unserer Ferienwohnung aus waren wir in zwei Minuten im Hotelrestaurant in Strandnähe.
Ein Servicemitarbeiter empfing uns
Geschrieben am 08.06.2024 2024-06-08| Aktualisiert am
10.06.2024
Besucht am 02.06.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 19 EUR
Endlich Urlaub und Anreise gen Ostsee!
Hier ein kleiner Beitrag. Denn das Restaurant hat ihn aufgrund der Freundlichkeit sehr verdient!
Einen Bericht aus 2015 gibt es bei GastroGuide schon. Zeit für ein Mini-Update.
Um die Mittagszeit kamen wir an Salzwedel vorbei und beschlossen eine kurze Pause. Diese fiel dann doch länger aus. Denn Salzwedel präsentierte sich uns bei schönem Wetter als sehenswertes Städtchen. Nach knapp 6 Stunden Fahrt tat die Bewegung gut.
Verpflegung hatten wir dabei und waren auch nicht hungrig. Das Restaurant Amadeus, an einem kleinen Bächlein gelegen, sah einladend aus. .
Wir betraten das gut besuchte Restaurant und fragten vorsichtig nach, ob wir auch nur etwas trinken könnten.
Die junge Dame am Tresen antwortete fröhlich: „Natürlich, wir lassen doch keinen Gast durstig gehen“. Sehr nett, haben wir aber auch schon anders erlebt (kürzlich am Marktplatz in Idar-Oberstein in einem Restaurant mit sehr vielen freien Tischen).
Auf der schönen Terrasse fanden wir ein sonniges Plätzchen.
Sofort war ein junger Mann zur Stelle und reichte die Karte.
Wenig später bestellten wir ein alkoholfreies Weizenbier, € 4,70/0,5 l und einen Apfelsaft € 3,00/0,2l.
Die Speisekarte las sich sehr gut und abwechslungsreich. Doch eine Kleinigkeit essen? Fleißig wurde um uns herum serviert. Und selbst die Kleinigkeiten waren ordentliche Portionen. Und alles sah gut aus. Besonders die Pizzen.
Bei dem netten Serviceherrn bestellten wir noch zwei Beilagensalate mit Haus-Dressing zu je € 5,60.
Ein Salat geht immer und wir blockierten den Tisch nicht nur für Getränke.
Die Getränke wurden prompt serviert und die Salate folgten wenige Minuten später. Beilagensalate
Frische Blattsalate mit Rucola und „Wildkräutern“, rote Zwiebeln, Tomate, Paprika. Das Dressing war gut, aber etwas dürftig bemessen.
In der Speisekarte stand ein schöner Spruch: Zitat auf der Speisekarte
Dieser wurde nicht ganz umgesetzt. War aber nicht schlimm.
Wir zahlten per EC, wurden freundlich verabschiedet.
Das Restaurant war noch immer gut besucht. Aber der große Ansturm war vorüber. .
Die WC-Räume liegen in der 1. Etage und sind nur über eine Treppe erreichbar.
Endlich Urlaub und Anreise gen Ostsee!
Hier ein kleiner Beitrag. Denn das Restaurant hat ihn aufgrund der Freundlichkeit sehr verdient!
Einen Bericht aus 2015 gibt es bei GastroGuide schon. Zeit für ein Mini-Update.
Um die Mittagszeit kamen wir an Salzwedel vorbei und beschlossen eine kurze Pause. Diese fiel dann doch länger aus. Denn Salzwedel präsentierte sich uns bei schönem Wetter als sehenswertes Städtchen. Nach knapp 6 Stunden Fahrt tat die Bewegung gut.
Verpflegung hatten wir dabei und waren auch nicht hungrig. Das Restaurant Amadeus,... mehr lesen
4.0 stars -
"Eine gelungene Pause mit tollem Service." PetraIOEndlich Urlaub und Anreise gen Ostsee!
Hier ein kleiner Beitrag. Denn das Restaurant hat ihn aufgrund der Freundlichkeit sehr verdient!
Einen Bericht aus 2015 gibt es bei GastroGuide schon. Zeit für ein Mini-Update.
Um die Mittagszeit kamen wir an Salzwedel vorbei und beschlossen eine kurze Pause. Diese fiel dann doch länger aus. Denn Salzwedel präsentierte sich uns bei schönem Wetter als sehenswertes Städtchen. Nach knapp 6 Stunden Fahrt tat die Bewegung gut.
Verpflegung hatten wir dabei und waren auch nicht hungrig. Das Restaurant Amadeus,
Besucht am 25.05.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 56 EUR
Sushi essen mein Mann und ich gerne. Für gutes Sushi müssen wir aber weit fahren.
Nach Kirn ist es für uns ein Katzensprung. Hier eröffnete im vergangenen Jahr ein Asia Imbiss, wie oft unter vietnamesischer Leitung. Der Focus liegt aber auf Sushi.
Eine Homepage gibt es nicht. Aber die bei Google veröffentlichten Speisefotos sahen ordentlich aus.
An diesem Samstag beschlossen wir spontan einen Besuch. Wir wussten noch nicht einmal, ob es Sitzplätze zum vor Ort essen gibt.
Einen Parkplatz fanden wir gleich in der Nähe des Asiaimbisses. An der Fassade waren die kreativen Restaurierungsversuche an der Fassade zu erkennen. Dort wo Fliesen fehlten, versuchte man einen passenden Farbton zu mischen und überpinselte den Putz. Außenansicht
Die beiden Fenster waren mit Sushi-Food-Print abgeklebt. Vor den Fenstern waren „Theken“ angebracht.
Für Gäste die auf Streetfood stehen.
Nun, ein guter Sushimeister muss weder Fliesenleger noch Zimmermann sein. Trotz des äußeren Erscheinungsbildes betraten wir den kleinen Imbiss. Links werden von einem Koch die warmen Speisen zubereitet. Rechts ist die Sushiküche mit einem weiteren Koch der uns freundlich begrüßte uns nach unseren Wünschen fragte.
Richtig ordentlich sah es nicht aus. Ich beschloss, mich hier nicht im Detail umzusehen.
1 Tisch steht zur Verfügung. Dieser dient aber wohl eher als Wartemöglichkeit auf bestellte Speisen und es war klar, dass wir unser Sushi zum Mitnehmen bestellen würden.
Wir bekamen die Karte gereicht. Um es einfach zu halten bat ich um Zettel und Stift um unsere Auswahl zu notieren. Es werden auch „Sushi-Menüs“ angeboten. Bei jedem dieser Menüs ist gebackenes „Sushi“ enthalten. Darauf verzichten wir.
Ich notierte Nigiri mit Lachs, Thunfisch und Jakobsmuschel. Maki, Inside Out-Roll, Special Roll mit Lachs, Thunfisch, Fischrogen und unterschiedlichen Füllungen.
Der Sushichef nahm die Bestellung erfreut entgegen mit dem Hinweis, die Zubereitung würde ca. 30 Minuten dauern. Das war kein Problem. Der Ortskern von Kirn ist ganz nett und wir überbrückten die Wartezeit mit einem kleinen Spaziergang.
Pünktlich nach einer halben Stunde waren wir wieder da. Der Sushichef übergab uns die ordentlich verpackte Ware an der Außentheke mit dem Hinweis, er habe noch ein kleines Geschenk dazu gegeben. Es ist nur Barzahlung möglich.
Zu Hause hatten wir dann schnell den Tisch gedeckt. Das Geschenk war eine tatsächlich noch warm. Zwei knusprige Frühlingsrollen. Gruß aus der Asiaküche: Frühlingsrollen
Gefüllt mit Glasnudeln, Gemüse und Hackfleisch. Warum wir beim Asiaten kein Fleisch essen, bestätigte sich bei dem krümeligen Mundgefühl des Hackfleisches. Außerdem war die Rolle sehr fettig. War aber nett gemeint.
Beim Sushi dann die sichtbare Enttäuschung: Statt Nigiri Thunfisch waren auf der Platte Nigiri mit gegrilltem Flussaal. Auf dem Kassenzettel war korrekt gebongt. Thunfisch und Flussaal waren preisgleich. Da der Flussaal erwartet unseren Geschmack nicht traf, blieb er übrig.
Die Lachsqualität war in Ordnung. Der Thunfisch der Tuna-Special-Roll leider nicht, sehr faserig, wässrig (TK-Ware) und geschmacksarm. Auch die Jakobsmuscheln waren sehr wässrig. Und leider überzeugte auch der Reis nicht. Dieser war keinesfalls frisch zubereitet. Wir waren froh, eigenen Ingwer zu Hause zu haben. Denn auch hier: Billigster Wareneinsatz.
Zurück blieb an diesem Abend und der Nacht kein gutes Gefühl im Bauch, zum Glück ohne schlimmere Auswirkungen.
Das war ein erster und letzter Versuch in der freundlichen Männerwirtschaft.
Sushi essen mein Mann und ich gerne. Für gutes Sushi müssen wir aber weit fahren.
Nach Kirn ist es für uns ein Katzensprung. Hier eröffnete im vergangenen Jahr ein Asia Imbiss, wie oft unter vietnamesischer Leitung. Der Focus liegt aber auf Sushi.
Eine Homepage gibt es nicht. Aber die bei Google veröffentlichten Speisefotos sahen ordentlich aus.
An diesem Samstag beschlossen wir spontan einen Besuch. Wir wussten noch nicht einmal, ob es Sitzplätze zum vor Ort essen gibt.
Einen Parkplatz fanden wir gleich in der... mehr lesen
CO CHU Asia Kitchen
CO CHU Asia Kitchen€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away067521541886Gerbergasse 8, 55606 Kirn
2.0 stars -
"Sushi in Reichweite, aber leider nicht überzeugend." PetraIOSushi essen mein Mann und ich gerne. Für gutes Sushi müssen wir aber weit fahren.
Nach Kirn ist es für uns ein Katzensprung. Hier eröffnete im vergangenen Jahr ein Asia Imbiss, wie oft unter vietnamesischer Leitung. Der Focus liegt aber auf Sushi.
Eine Homepage gibt es nicht. Aber die bei Google veröffentlichten Speisefotos sahen ordentlich aus.
An diesem Samstag beschlossen wir spontan einen Besuch. Wir wussten noch nicht einmal, ob es Sitzplätze zum vor Ort essen gibt.
Einen Parkplatz fanden wir gleich in der
Besucht am 12.05.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 35 EUR
Alljährlich findet auf Schloss-Dhaun das Gartenfest statt. In diesem Jahr passte es bei uns endlich, dieses Fest zu besuchen und es lohnte sich. Neben einem Unterhaltungsprogramm, Kunsthandwerk / Gartenkunst, Pflanzenraritäten wurden die Besucher an verschiedenen Ständen verpflegt.
Endlich war mal tollstes Sommerwetter. Nach zwei Gläsern Wein hatte ich so gar keine Lust mehr abends zu kochen.
Auf dem Weg zum Auto kamen wir am Restaurant / Eventlocation Wappensaal „mit Panoramaterrasse“ vorbei. Eingang
Geöffnet ist nur freitags bis sonntags. Die Speisekarte war nicht sehr kreativ. Warum nicht trotzdem versuchen?
Über eine Treppe gelangt man auf die Terrasse. Der größte Andrang war für diesen Tag vorbei und wir konnten an einem der freien Tischen Platz nehmen. Große Sonnenschirme spendeten ausreichend Schatten. Blick auf die Terrasse
Der weitläufige Blick ins Nahetal war schon wirklich klasse. tolle Aussicht
Eine junge Dame kam an unsern Tisch, reichte die Karten. Die leeren Gläser der vorherigen Gäste konnte sie mit leeren Händen nicht mitnehmen.
Da wir auf dem Gartenfest auch schon eine Kleinigkeit gegessen hatten, waren wir nicht sehr hungrig.
Es gab eine separate Spargelkarte. Hier hatte ich aber nicht das nötige Vertrauen eines der Spargelgerichte zu bestellen.
Wein kam bei unseren Getränkewünschen nicht mehr in Frage. Schon traurig, wenn im Weinanbaugebiet Nahe Weine ohne jede Herkunftsbeschreibung (Anbaugebiet / Winzer) angeboten werden.
Unsere Getränke, 1 Flasche Mineralwasser - € 6,20/0,75 l und 1 alkoholfreies Kirner Pils - € 2,80, wurden gut gekühlt serviert. Von einer weiteren jungen Mitarbeiterin. Diese aber deutlich routinierter, freundlich und genervt von ihrer Kollegin. Mit einem Kopfschütteln registrierte sie die leeren Gläser der vorherigen Gäste und murmelte „manche lernen’s nie“.
Nach recht langer Wartezeit servierte ein junger Mann unsere Speisen.
Für meinen Mann der Flammkuchen „natura“ vegetarisch - € 10,80.
Der sah schon gar nicht mal so gut aus. vegetarischer Flammkuchen
Selbst schuld, wer in solch einer deutschen Gaststätte Flammkuchen bestellt. Gewinnbringend ist diese Speise nur für den Gastronomiebetrieb.
Der blasse Teigfladen war platt und hart wie das Servierbrett aus Holz. Als Belag dienten frische Tomatenscheiben, natürlich ohne Geschmack. Für Geschmack, eigentlich nur Schärfe, sorgten eingelegte Peperonischeiben. Ein paar Zwiebeln und Fertig-Reibekäse waren auch vorhanden. Schlimmer geht nimmer.
Der Flammkuchen bestand letztlich nur aus Schäfe. Dies auf der Speisekarte völlig unerwähnt zu lassen ist schon fahrlässig. Viele Menschen vertragen solche Schärfe nicht.
Auch mein „Salatteller mit Käse - € 10,80“ war so ziemlich der armseligste und einfallsloseste Salatteller seit langer Zeit. Die Portion insgesamt eher wie ein großzügiger Beilagensalat. Salatteller
Kopfsalat, rohe rote Paprika, marinierte Karottenraspel, Krautsalat, geschmacklose Tomate, wässriger Gurkensalat und 4 Scheiben Käse aus der Packung. Das Ganze mit billigem Fertigdressing. Bei der Bestellung fragte ich, mit welchem Dressing der Salat angemacht wird. Von dem angekündigten „Honig-Senf-Dressing“ war nichts zu erschmecken. Brot gab es nicht dazu.
Da war ich doch froh, ein paar Pommes zum Salat bestellt zu haben. Ich fragte, ob die Pommes noch kommen. „Ja sofort“ antwortete der junge Mann mit schneller Reaktion. Die Wartezeit auf die Pommes war exakt so lang, wie es brauchte die vergessene Portion nachzuliefern. Pommes - der Lichtblick
Die Pommes waren gut.
Die Frage, ob es geschmeckt hat, blieb zum Glück aus. Aber es war ja noch Muttertag! So erreichte mich eine angewelkte Rose. Zum Glück habe ich immer einen kleinen Schweizer Werkzeugkoffer dabei und rettete die Rose mit frischem Anschnitt und Auftanken in Mineralwasser. Zur Rose gab es noch ein Glas gut gekühlten Sekt für die Katzenmutti. Geschenke zum Muttertag
Eine sehr nette Geste zum Muttertag. Leider war der Sekt für meinen Geschmack viel zu süß. Den Sekt stehen zu lassen fand ich schon sehr unhöflich. Im passenden Moment durften sich ein paar Gräser über die ungewöhnliche Flüssigkeitszufuhr freuen.
Zahlen per EC war nur im Wappensaal möglich. Wir hörten auf der Terrasse leise irgendwelche Schlager. Große Überraschung beim Betreten des Saales über eine Treppe hinab: Es gibt noch fröhliches Rentnerschubsen mit Alleinunterhalter. Dieser fortgeschrittenes Alters und im Stimmbruch. Der Wappensaal mit Alleinunterhalter
Der Wappensaal bietet eine große Fensterfront mit Aussicht. Die Einrichtung ist allerdings deutlich in die Jahre gekommen. Wir hätten uns hier auch ohne Livemusik nicht wohlfühlen können..
Wir zahlten sehr schnell und waren noch schneller weg. Das war mal gar nix für uns und da wird es auch keinen weiteren Versuch geben.
Alljährlich findet auf Schloss-Dhaun das Gartenfest statt. In diesem Jahr passte es bei uns endlich, dieses Fest zu besuchen und es lohnte sich. Neben einem Unterhaltungsprogramm, Kunsthandwerk / Gartenkunst, Pflanzenraritäten wurden die Besucher an verschiedenen Ständen verpflegt.
Endlich war mal tollstes Sommerwetter. Nach zwei Gläsern Wein hatte ich so gar keine Lust mehr abends zu kochen.
Auf dem Weg zum Auto kamen wir am Restaurant / Eventlocation Wappensaal „mit Panoramaterrasse“ vorbei.
Geöffnet ist nur freitags bis sonntags. Die Speisekarte war... mehr lesen
2.0 stars -
"Schöne Aussicht und munteres Rentnerschubsen im Saal" PetraIOAlljährlich findet auf Schloss-Dhaun das Gartenfest statt. In diesem Jahr passte es bei uns endlich, dieses Fest zu besuchen und es lohnte sich. Neben einem Unterhaltungsprogramm, Kunsthandwerk / Gartenkunst, Pflanzenraritäten wurden die Besucher an verschiedenen Ständen verpflegt.
Endlich war mal tollstes Sommerwetter. Nach zwei Gläsern Wein hatte ich so gar keine Lust mehr abends zu kochen.
Auf dem Weg zum Auto kamen wir am Restaurant / Eventlocation Wappensaal „mit Panoramaterrasse“ vorbei.
Geöffnet ist nur freitags bis sonntags. Die Speisekarte war
Geschrieben am 07.06.2024 2024-06-07| Aktualisiert am
07.06.2024
Besucht am 05.05.20242 Personen
Rechnungsbetrag: 95 EUR
Das kleine Winzerdorf Weiler ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Urlauber/Wanderer.
Der dort ansässige Schmidtburger Hof genießt einen durchaus guten Ruf und eine lange Geschichte (auf der Homepage nachzulesen.
Seit ein paar Jahren weht frischer Wind durch den familiengeführten Winzerbetrieb. Die Töchter sind inzwischen voll in den Betrieb mit eingestiegen. Eine „Weiberwirtschaft“, Mutter Christel und ihre 3 Töchter stemmen den Restaurant- / Hotelbetrieb des Weingutes.
Schon lange wollten wir das Restaurant des Landhotels besuchen. 2022 schaffte ich es alleine in den Hof und bekam einen schönen Tisch im Freien zugewiesen. Dann stellte sich heraus, dass ich kein Hotelgast bin. Und an diesem Abend war halt „nur für Hotelgäste“. Pech gehabt. Ein wenig enttäuscht zog ich von dannen.
Spontan rief an diesem sonnigen Sonntag Anfang Mai von der Rückfahrt aus Bad Kreuznach an und fragte nach einem freien Tisch. Dieser wurde von der netten Dame am Telefon sofort zugesagt.
20 Minuten später waren wir da. Für Hotel- und Restaurantgäste stehen hauseigene Parkplätze zur Verfügung. Zugang zum Landhotel
Vom Parkplatz betritt man den Innenhof des Betriebes. Es ist aber eher ein schöner Genussgarten, begrünt und mit vielen Blumen. Große Sonnenschirme spenden Schatten. Innenhof
Ich stellte gleich zur linken Seite Verängerungen fest. Die neue Vinothek, obenauf befindet sich nun für die Hotelgäste eine Panoramasauna.
Im rechts gelegenen Restaurant wurden wir freundlich von einer jungen Dame (vermutlich eine der drei Töchter) begrüßt und zum reservierten Tisch am Fenster begleitet.
Auch im Restaurantbereich wurde ansprechend modernisiert, ich war überrascht. -
Wir stöberten in der Speise- und Getränkekarte. Unsere Getränkewünsche wurden kurze Zeit später aufgenommen. Mineralwasser, Grauburgunder und Blanc de Noir.
Ein ansprechendes Sonntagsmenü wurde angeboten. Aus diesem konnten auch einzelne Gänge bestellt werden.
Als Vorspeise entschieden wir uns von der regulären „Klassiker“-Karte für die Salatbowl „querbeet“ – gemischter Blattsalat, Bauernsalate mit Kräutervinaigrette - € 5,40. Vorspeisen-Salatbowl
Die Beschreibung des Salates war untertrieben. Eine frische und vielfältige Mischung von Blattsalaten mit Rucola und Radicchio, Tomaten, Gurken, Karottenraspeln, marinierte rote Zwiebeln, Keimsprossen. Dazu ein klasse Dressing.
Als Hauptgang wählten wir das Schnitzel Wiener Art vom regionalen Landschwein mit knusprigen Farm Fries und einem kleinen Beilagensalat - € 21,40.
Die Wartezeit auf die Schnitzel passte perfekt um in dieser Pause die neue Vinothek zu besichtigen. Vinothek
Auf gut vorgewärmten Tellern wurde der deutsche Klassiker serviert. Befremdlich fanden wir die Zugabe von Ketchup und Majo in der Portionstüte auf dem Teller. Das passte für uns so gar nicht zum Haus und auch nicht zum Gästeklientel. Das ist Imbissniveau und ich finde die Päckchen auf dem Teller unappetitlich. Also wurden diese sofort zur Seite gelegt. Ich will doch schöne Speisen bei GastroGuide präsentieren! Schnitzel "Wiener Art" mit Pommes
Kurz nach dem Servieren fragte die Servicedame nach unserer Zufriedenheit. Die konnten wir gerne bestätigen. Ich sprach die Plastikpäckchen an. Auch mit dem Hinweis, dass dies sicherlich in den meisten Fällen rausgeschmissenes Geld ist. Mein Einwand wurde sehr positiv entgegengenommen. Wenn ein Gast Ketchup und Majo möchte, kann man dies ja gerne nachreichen. Dies wird hier sicherlich nicht oft verlangt.
Wenig später wurden am Nebentisch auch Schnitzel serviert. Und prompt sprach Mann zu Frau: „Willst du die einstecken?“ Und hielt ihr Ketchup und Majo entgegen.
Unsere Schnitzel waren jedenfalls sehr gut. Schön knusprig in der Pfanne gebraten, innen saftig, das Fleisch zart.
Auch die Pommes, schick beschrieben als "Farm Fries", waren sehr gut.
Besser zweimal Salat als gar nicht – der doppelte Salat störte uns nicht. Zumal es sich um die etwas kleinere und schlichtere Variante des Vorspeisensalates handelte.
Kurz nach unseren Hauptspeisen kam tatsächlich aus der Küche ein Koch! Erkennbar männlich! Also doch keine reine „Weiberwirtschaft“.
Meinem Liebsten gelüstete es nach einem süßen Abschluss: Mini-Käsekuchen mit frischen Erdbeeren, Erdbeerpüree & Zitronensorbet (getauscht in Vanilleeis) - € 12,00.
Das war ein üppiges Dessert. Denn der warm servierte „Mini-Käsekuchen“ waren 2 Stücke. Die Erdbeeren waren auch gut bemessen. Käsekuchen mit Erdbeeren, Erdbeerpüree & Vanilleeis
Ein erfrischendes Zitronensorbet fand ich (und wohl auch die Küche) stimmiger zu diesem Dessert. Es war aber gar kein Problem, dass mein süßmauliger Mann stattdessen ein großes Bällchen Vanilleeis serviert bekam.
Das Desser fand seinen Zuspruch bei meinem Mann. Einziger Kritikpunkt: Durch das Wärmen des Käsekuchen war dieser an der Schnittseite etwas angetrocknet.
Käse schloss meinen (nicht mehr hungrigen) Magen: Deutsche Rohmilchkäsevariation – Vier verschiedene Käsesorten vom Käsefeinschmecker Kober mit Trauben, Brotchips & Hunsrücker schwarzen Nüssen - € 12,00.
Sehr schön angerichtet wurde der Käse auf einer Schiefertafel serviert. Rohmilchkäsevariation
Es waren sogar fünf Käsehappen, leider ohne jede Benennung der Sorten. Und leider viel dieser Gang etwas ab. Der Käse war viel zu kalt. Die Trauben etwas über die beste Genusszeit und eiskalt. Die „Brotchips“ waren angetrocknete dünne Baguettescheiben. Das geht wirklich besser. Die schwarzen Nüsse, in Scheiben geschnitten, waren gut, ebenso die fruchtige Marmelade mit Cashewkernen.
Ich gab dem Käse noch etwas Zeit. Aber so ganz konnte sich das Aroma nicht mehr entfalten.
Insgesamt war es ein sehr schöner und schmackhafter Besuch. Gerne kommen wir wieder!
Das kleine Winzerdorf Weiler ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Urlauber/Wanderer.
Der dort ansässige Schmidtburger Hof genießt einen durchaus guten Ruf und eine lange Geschichte (auf der Homepage nachzulesen.
Seit ein paar Jahren weht frischer Wind durch den familiengeführten Winzerbetrieb. Die Töchter sind inzwischen voll in den Betrieb mit eingestiegen. Eine „Weiberwirtschaft“, Mutter Christel und ihre 3 Töchter stemmen den Restaurant- / Hotelbetrieb des Weingutes.
Schon lange wollten wir das Restaurant des Landhotels besuchen. 2022 schaffte ich es alleine in den... mehr lesen
Restaurant Schmidtburger Hof
Restaurant Schmidtburger Hof€-€€€Restaurant, Biergarten06754452Hauptstraße 20, 55627 Weiler bei Monzingen
4.0 stars -
"Endlich unser erster Besuch!" PetraIODas kleine Winzerdorf Weiler ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Urlauber/Wanderer.
Der dort ansässige Schmidtburger Hof genießt einen durchaus guten Ruf und eine lange Geschichte (auf der Homepage nachzulesen.
Seit ein paar Jahren weht frischer Wind durch den familiengeführten Winzerbetrieb. Die Töchter sind inzwischen voll in den Betrieb mit eingestiegen. Eine „Weiberwirtschaft“, Mutter Christel und ihre 3 Töchter stemmen den Restaurant- / Hotelbetrieb des Weingutes.
Schon lange wollten wir das Restaurant des Landhotels besuchen. 2022 schaffte ich es alleine in den
Geschrieben am 04.06.2024 2024-06-04| Aktualisiert am
04.06.2024
Besucht am 19.04.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 125 EUR
Sebastian Stüber ist in den letzten Jahren als Weinfreund /-kenner bekannt geworden. Zunächst eröffnete er seinen Weinhandel im Ortsteil Tiefenstein. 2021/2022 dann der Umzug nach Idar und Eröffnung von Weinkonzept Stüber – Vinothek und Weinhandel.
GastroGuide-Freund Nolux fragte mich irgendwann, ob ich die Vinothek kenne. Nö! Dass Nolux hier informiert war, kein Wunder. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie ein Treffen von Weinkenner Nolux und Sebastian Stüber ausgehen würde: weinselig!
Die Vinothek liegt versteckt in der Idarer Fußgängerzone. Durch eine Durchfahrt gelangt man (zu Fuß!) in den lauschigen Innenhof. Dort befindet sich das kleine Häuschen.
Vorher war hier ein sehr beliebter Teeladen (wo auch „Proseccoschnallen“ glücklich wurden) ansässig. Diese Räumlichkeiten hat Herr Stüber ein neues Leben eingeflöst ("eingehaucht" passt nicht).
Auf 2 Etagen kann man Wein kaufen und genießen. Das überwiegend deutsche Weinangebot kann sich sehen lassen. Da wurden schon feine Weingüter ausgesucht.
Falls es irgendwann mal wieder Sommer wird, kann man in dem schönen, üppig begrünten Innenhof, sehr schön sitzen. Grüner Innenhof
Herr Stüber betreibt die Vinothek nebenberuflich, daher sind die Öffnungszeiten auf 3 Tage begrenzt.
Donnerstags ist Tapasabend. Freitags wurde ein 3-Gang Menü mit vegetarischen Alternativen angeboten.
Selbstverständlich mit entsprechenden Weinempfehlungen. Das wöchentlich wechselnde Menü wird ab Dienstag auf der Homepage veröffentlich. Eine Reservierung ist sehr zu empfehlen. Samstags ist die Vinothek zum Weinkauf und Kosten geöffnet.
Das Menü am 19.04. gefiel uns gut und ich reservierte mittwochs telefonisch einen Tisch für meinen Mann und mich.
Öffentliche Parkplätze stehen in der Umgebung zur Verfügung.
Lebhaft war das Restaurant bei unserer Ankunft bereits besucht. Eine junge Dame empfing uns freundlich, fragte nach unserer Reservierung. Und ich fragte mich, wo wir noch Platz finden sollten? Vom vormaligen Teeladen kannte ich nur die unterste Etage des kleinen Gebäudes. Gut gelaunt wurden wir gebeten ins Obergeschoss zu folgen. Das kannten wir noch nicht.
Der Gastraum ist ansprechend renoviert. Unschwer zu erkennen, dass Wein der Hauptdarsteller ist. Im 1. OG
Auf den gepflegten Holztischen, mit „Branding“, lag die Speise- und Getränkekarte bereits aus.
Wenig später konnten wir unsere Bestellung bei der netten Mitarbeiterin aufgeben: 1 Flasche Mineralwasser € 4,90 / 0,75 l. 1 Flasche Weissburgunder, trocken, 2022, Weingut Theo Minges (Pfalz) € 28,00
Als Vorspeise wählten wir beide: Lachstatar / Gurke-Dillschale / Sellerie-Puffer / Vinaigrette - € 19,50
Mit den Getränken wurden wir flott versorgt. Ein Probeschluck des gewählten Weines stellte uns zufrieden.
Inzwischen füllten sich auch die Plätze im Obergeschoss.
Wenig später erreichten uns 4 Scheiben frisches Baguette ohne Raffinesse. Baguette
Dazu Salz (in der Keramikauster) und Pfeffer. Wir waren etwas verwirrt. Ein Küchengruß? Kommt da noch was nach (Butter, Olivenöl, Dipp, Fischkäse…)? Kam nix.
Interessehalber versuchte ich das Brot. Gutes Brot kann solo überzeugen, dieses leider nicht.. Falls es zur Vorspeise gehören sollte, wurde es dafür viel zu früh serviert.
Denn die Vorspeise dauerte etwas länger.
Darauf warteten wir gerne. Denn die farbenfrohe Präsentation war schon mal sehr schön. Lachstatar / Gurke-Dillschale / Sellerie-Puffer / Vinaigrette
Ein pürierter Spiegel aus Gurke und Dill, mild gewürzt und mit Zitrone abgeschmeckt.
Das Lachstatar enttäuschte uns leider sehr. Wir setzten einfach rohen Lachs voraus. Hier wurde allerdings recht stark geräucherter Lachs verwendet. Dieser traf so gar nicht unseren Geschmack. Der unter dem Lachs gefundene Sellerie-Puffer dafür um so mehr. Dieser war kross gebraten. Allerdings nahezu sofort kalt und angeweicht, lag er doch in der kalten, mit Zitrone und Buttermilch, angenehm säuerlich abgeschmeckten Gurken-Dillschale. Das war schade, denn der Selleriepuffer war für uns beide das Highlight dieser Vorspeise.
Das hätte man insgesamt besser lösen können. In Kombination der drei Bestandteile war der Geschmack allerdings ok.
Die jungen Damen im Service hatten inzwischen alle Hände voll zu tun. Mit dem ständigen auf und ab der engen Holztreppe war für sie das Fitnessprogramm inklusive.
Die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen warl auch recht lange. Das macht uns aber für frisch zubereitetes Essen nichts aus und war bei den zahlreichen Gästen verständlich.
Auf gut vorgewärmten Tellern wurden unsere Hauptspeisen serviert. Da war auf beiden Tellern ganz schön viel los!
Auf den Spargelstücken war der Gemüsebratling bzw. das Rinderfilet angerichtet.
Der vegetarische Bratling war sicherlich hausgemacht. Unter anderem wurden Karotten und Erbsen verarbeitet.
Mein kleines Filetstückchen (man soll ja nicht so viel Fleisch essen) war wie gewünscht medium-rare gebraten und natürlich zart. Obenauf auch geröstete Zwiebeln. Rinderfilet / Petersilienkartoffeln / Spargel / Sauce Hollandaise
Auf dem Teller verteilten sich insgesamt 3 Saucen. Eine cremige Sauce in der wohl die Spargelabschnitte bereitgehalten wurden. Der Spargel hatte noch einen leichten Biss und war in Qualität und Geschmack sehr gut.
Auffällig: Auf beiden Tellern war keine einzige Spargelspitze enthalten. Zufall oder schnappte sich Koch/Köchin das Beste zum Abschmecken?
Die Hollandaise war frisch aufgeschäumt (evtl. aus dem Siphon). Dazu intensives Kerbelöl. Das war viel „Soßiges“ und mit den gebratenen Zwiebeln einfach zu viele unterschiedliche Aromen auf dem Teller. Die Fleischportion und auch der Spargel (max. 4 Stangen) waren für den aufgerufenen Preis recht wenig.
Sehr gut gefielen uns die leicht angebratenen Drillinge als Beilage. Diese waren großzügig bemessen. Beilagendrillinge
Es war ein netter Abend, die Servicedamen sehr aufmerksam und freundlich.
Die angebotenen Speisen waren für Idar-Oberstein kreativ, frisch, hausgemacht und auch etwas gehoben. Eine solche Küche fehlt uns in Idar-Oberstein absolut.
Die Umsetzung der ambitioniert angekündigten Speisen war für uns allerdings unrund. Da fehlte es am Feinschliff… und dafür ist Idar-Oberstein ja eigentlich bekannt.
Die Preise der Speisen waren für das Servierte am oberen Limit, die Getränkepreise dafür in Ordnung.
Zahlen per EC war an der Theke möglich. Wir wurden freundlich verabschiedet.
Wenn ich die Informationen der Homepage richtig interpretiere wird seit Juni freitags kein Menü mehr angeboten, sondern:
Donnerstag: Afterwork Tapas ab 18 Uhr
Freitag: Premium Tapas ab 18 Uhr
Samstag: Weinhandel 11:00 - 14:00 Uhr
Sebastian Stüber ist in den letzten Jahren als Weinfreund /-kenner bekannt geworden. Zunächst eröffnete er seinen Weinhandel im Ortsteil Tiefenstein. 2021/2022 dann der Umzug nach Idar und Eröffnung von Weinkonzept Stüber – Vinothek und Weinhandel.
GastroGuide-Freund Nolux fragte mich irgendwann, ob ich die Vinothek kenne. Nö! Dass Nolux hier informiert war, kein Wunder. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie ein Treffen von Weinkenner Nolux und Sebastian Stüber ausgehen würde: weinselig!
Die Vinothek liegt versteckt in der Idarer Fußgängerzone. Durch eine Durchfahrt gelangt... mehr lesen
3.5 stars -
"Ist es noch ein Geheimtipp?" PetraIOSebastian Stüber ist in den letzten Jahren als Weinfreund /-kenner bekannt geworden. Zunächst eröffnete er seinen Weinhandel im Ortsteil Tiefenstein. 2021/2022 dann der Umzug nach Idar und Eröffnung von Weinkonzept Stüber – Vinothek und Weinhandel.
GastroGuide-Freund Nolux fragte mich irgendwann, ob ich die Vinothek kenne. Nö! Dass Nolux hier informiert war, kein Wunder. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie ein Treffen von Weinkenner Nolux und Sebastian Stüber ausgehen würde: weinselig!
Die Vinothek liegt versteckt in der Idarer Fußgängerzone. Durch eine Durchfahrt gelangt
Geschrieben am 31.05.2024 2024-05-31| Aktualisiert am
01.06.2024
Besucht am 14.02.2024Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 68 EUR
Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht.....
Wir wurden zum Essen eingeladen. Das ist schön, bei uns immer willkommen. Nach unserer Zusage erfuhren wir dann, dass es zum Griechen in Nahbollenbach (Ortsteil von Idar-Oberstein) geht.
Griechische Restaurants haben uns bisher nur sehr selten überzeugt. Vom Restaurant Artemis hörten wir bisher wenig und das Wenige waren keine Lobeshymnen.
Schon von außen fanden wir das Restaurant nicht sehr einladend.
Aber meist ist es wohl gut besucht und hat seine Stammkunden.
Kurz vor unserem Gastgeber trafen wir am Restaurant ein.
Es gibt nur wenige eigene Parkplätze und wir mussten in dem dicht bebauten Ortskern ein wenig nach einem Parkplatz suchen. Am Eingang gilt es 3 Stufen zu überwinden.
Innen waren wir dann doch erstaunt. So ein rustikales Durcheinander hatten wir schon lange nicht mehr erlebt.
Wir fühlten uns um Jahrzehnte zurückversetzt. Allerdings war es vor Jahrzehnten hier auch nicht einladend und zum Wohlfühlen. Das Mobiliar wies deutlichste „abgeschrabbte“ Gebrauchsspuren auf.
Wohlwollend ausgedrückt, ist die Einrichtung nachhaltig.
Eine junge Mitarbeitern begrüßte uns und wies uns den reservierten Tisch mit unbequemen Stühlen in der Mitte des Gastraumes.
Unser Gastgeber traf kurz nach uns ein. Die Speisekarten wurden gereicht und erste Getränkewünsche aufgenommen.
Mein Mann und ich bestellten alkoholfreies Weizenbier und Pils.
Die Speisekarte bietet ein umfangreiches Angebot griechischer Speisen. So wie man sie in Deutschland kennt, ohne Überraschungen.
Deutsche Schweineschnitzelvarianten werden außerdem angeboten. Dem nicht genug.
Passend zum Ambiente findet man auch DEN Klassiker der griechischen Küche: Hawaii-Toast!
Um wirklich alle Gäste abzuholen, italienisch geht immer, folgen noch 13 Pizzavarianten!
Beim Servieren der Getränke wurden unsere Speisewüschen aufgenommen.
Für meinen Mann: Zanderfilet in der Pfanne gebraten mit Olivenöl und Zitrone, Pommes frites, Gemüse und Salat - € 19,50 Für mich: Kalamaria gegrillt Spezial, mariniert mit Knoblauch, Oregano, Reis und kleiner Bauernsalat mit Schafskäse - € 19,80.
An diesem Aschermittwoch füllte sich das Restaurant zusehends. Leider auch mit einer Dame die wohl in ihrem Billigparfum duschte und die anwesenden Gäste raumfüllend umnebelte.
Wenig später fand ich den angebrannten Geruch, der aus Richtung Küche wehte, höchst willkommen. Wurde doch so die penetrante Duftwolke etwas neutralisiert.
Es dauerte und wir hatten Hunger. Zum Mittag gab es nur ein kleines Häppchen. Beim Griechen sind ja die Portionen nie klein.
Wir warteten trotzdem geduldig. Irgendwann kam die Bedienung vorbei mit dem Hinweis, es würde heute etwas länger dauern.
Das hatten wir tatsächlich auch schon bemerkt. War Mein Tintenfisch angebrannt? Wir fragten, ob vielleicht der Salat schon mal vorab serviert werden könne.
Dieser war dann 10 Minuten später die Rettung. Einfach zusammengestellte und frische Salate. Beilagensalat Beilagensalat zum Pulpo
Das Dressing passabel.
Nach über 1,5 h Wartezeit wurden dann unsere Hauptspeisen serviert. Mit dem Hinweis, die Zubereitung des Pulpos sei sehr aufwändig. Ich konnte mir nicht verkneifen zu entgegnen, dass ich selbst sehr gerne Tintenfisch zubereite. Ich setze voraus, dass der Pulpo hier vorbereitet = vorgegart ist. Vorbereitet ist das Grillen eine Sache von Minuten. Das blieb so im Raum stehen. Wie auch mein Verdacht, dass der erste Pulpo einfach angebrannt war.
Der Teller stand nun vor mir. 1 kleine Tintenfischtube, garniert mit Kräuterbutter. Für den Preis hätte ich tatsächlich mehr erwartet.
Ein paar Pommes, nicht knusprig. Die mediterrane Gemüsemischung sehr weich und auch ohne Finesse. Viel Platz nahm die Salatblattdeko mit Tsatsiki ein.
Nicht besser der Zander meines Mannes. Eineinhalb Filets nicht gut gebraten. Einfach nur weich, nicht sehr heiß.
Die Teller waren spürbar nicht vorgewärmt. Zanderfilet, Pommes frites, Gemüse
In der Karte wurde der Zander als „grätenfrei“ angepriesen. War dies aber nicht. Wir haben, als Fischliebhaber, kein Problem mit Gräten. Aber warum kündigt man das in der Karte groß an? Die Beilagen wie bei mir: Nicht so toll.
Alle Speisen waren lieblos angerichet.
Nach dem Essen saßen wir recht lange vor unseren Tellern. Das hätte der Service sehen müssen und so viel war auch nicht mehr los.
Der Gastraum ist barrierefrei. Zu den sauberen Toiletten geht es ins Untergeschoss durchs Treppenhaus mit starkem Zigarrettengeruch.
Obligatorisch gab es zur Verabschiedung einen Ouzo. Kann nicht schaden, oder?
Egal wie viel Ouzo geflossen wäre: Für uns war das nix.
Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht.....
Wir wurden zum Essen eingeladen. Das ist schön, bei uns immer willkommen. Nach unserer Zusage erfuhren wir dann, dass es zum Griechen in Nahbollenbach (Ortsteil von Idar-Oberstein) geht.
Griechische Restaurants haben uns bisher nur sehr selten überzeugt. Vom Restaurant Artemis hörten wir bisher wenig und das Wenige waren keine Lobeshymnen.
Schon von außen fanden wir das Restaurant nicht sehr einladend.
Aber meist ist es wohl gut besucht und hat seine Stammkunden.
Kurz vor unserem Gastgeber trafen wir am... mehr lesen
2.0 stars -
"Dann waren wir mal da!" PetraIOEinem geschenkten Gaul, schaut man nicht.....
Wir wurden zum Essen eingeladen. Das ist schön, bei uns immer willkommen. Nach unserer Zusage erfuhren wir dann, dass es zum Griechen in Nahbollenbach (Ortsteil von Idar-Oberstein) geht.
Griechische Restaurants haben uns bisher nur sehr selten überzeugt. Vom Restaurant Artemis hörten wir bisher wenig und das Wenige waren keine Lobeshymnen.
Schon von außen fanden wir das Restaurant nicht sehr einladend.
Aber meist ist es wohl gut besucht und hat seine Stammkunden.
Kurz vor unserem Gastgeber trafen wir am
Besucht am 10.03.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Ein wunderschönes Wochenende mit guten GastroGuidefeunden und auch sehr ergreifende Momente an der Ahr lagen hinter uns.
Den Rückweg vom Ahrtal gestalteten mein Mann und ich gemütlich und legten einen Zwischenstopp am Nachmittag am Laacher See ein. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass der Besuch der Bibliothek der Abtei Maria Laach immer noch aussteht.
Wenn wir hier sind, ist der Besuch der Klostergärtnerei Pflicht.
Danach entdeckten wir auf dem Gelände der Benediktinerabtei ein neues Gebäude: Die neue Klostergaststätte!
Sie ist vom wirklich nicht mehr zeitgemäßen und unattraktiven Gebäude umgezogen in den Neubau eines klimaneutralen Gebäudes. Selbstverständlich ist dieses neue Haus gehbehinderten und rollstuhlgerecht in allen Bereichen. Gehbehindertengerechter Eingang
Das ist alles sehr zeitgemäß und lobenswert. Dennoch kann ich mich für viel Beton und Glas nicht recht begeistern.
Wollten aber gerne die Neuerung erkunden und begaben uns in die Gaststätte mit sehr lebhaften Treiben.
Im Eingangsbereich wurden die Gäste gut sichtbar gebeten für die Platzierung zu warten.
Immer wieder schön: Es warteten brav mehrere Personen um von 2 Personen überholt zu werden.
Mit dieser Situation starteten wir in die Präsentations des sehr guten Service! Denn die beiden Vordrängler wurden routiniert ans Ende der Wartereihe dirigiert! Für Gruppen ab 10 Personen werden Reservierungen angenommen.
Das Personal hatte einen wirklich guten Blick, die freien Plätze im Restaurant zu finden und an die Tische zu verteilen. Nach kurzer Zeit wurden wir zu einem frei gewordenen und frisch gereinigten Tisch begleitet.
Speisekarte, Besteck und Servietten standen für die Gäste zweckmäßig am Tisch bereit.
Reichlich Personal, von erfahrenem Alter bis ganz jung, war vorhanden. Alle hatten auch sehr gut zu tun.
Besonders Freude machte ein sehr junger Mann. Er war wohl der Herr über Kuchen und Eistheke. Es machte richtig Spaß zu sehen, mit welchem Eifer er hier Kuchen und Eis für die Gäste anrichtete und sehr freundlich servierte.
Trotz der großen Gästeanzahl war es in dem großen Raum nicht unangenehm laut.
Die kleine Speisekarte ist gut durchdacht und abwechslungsreich. Hier sollte jeder Gast fündig werden.
Drei Kuchensorten standen in der Kuchentheke zur Wahl.
Keine üppige Auswahl, aber alle Kuchen sahen sehr frisch und hausgemacht aus.
Mein Mann entschied sich für den Apfel-Nusskuchen - € 3,80 mit einer Portion Sahne € 0,90 Kuchentheke
Dazu eine Tasse Kaffee Crema - € 3,20.
Der frische Kuchen und der Kaffee wurde von meinem Mann sehr gelobt.
Ich entschloss mich, dass Ahrwochenende würdig mit einem Mayschosser Ahr Riesling, trocken, 0,2 l - € 5,90 weiter zu führen.
Dazu wählte ich: Bunter gemischter Salat € 10,50. Salat der Saison
Frische Blattsalate, ergänzt mit frisch geraspelten Karotten, Salatgurke, Tomaten, Radieschen und Croutons wurde nach kurzer Wartezeit serviert. Das Dressing war klasse. Brot war in der Speisekarte nicht erwähnt, das halbierte Brötchen zum Salat war erfreulich.
Die Preise darf man durchaus als christlich bezeichnen. Mit der Qualität von Kuchen und Salat waren wir sehr zufrieden.
Nach dem Essen machten wir Platz für weitere wartende Gäste. Zahlen konnten wir per EC und wurden freundlich verabschiedet.
Wir kommen gerne wieder. Vielleicht schaffen wir es mal bei schönem Wetter. Die große Außenterrasse mit Blick auf den Laacher See würde uns noch besser als die gepflegten Innenräume gefallen.
2016 besuchte KGSBUS die „alte“ Klosterschänke auf dem Abteiareal. Der Umzug in das neue Gebäude mit serviceorientiertem Konzept hat sich sehr zum Besseren gewandelt.
Ein wunderschönes Wochenende mit guten GastroGuidefeunden und auch sehr ergreifende Momente an der Ahr lagen hinter uns.
Den Rückweg vom Ahrtal gestalteten mein Mann und ich gemütlich und legten einen Zwischenstopp am Nachmittag am Laacher See ein. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass der Besuch der Bibliothek der Abtei Maria Laach immer noch aussteht.
Wenn wir hier sind, ist der Besuch der Klostergärtnerei Pflicht.
Danach entdeckten wir auf dem Gelände der Benediktinerabtei ein neues Gebäude: Die neue Klostergaststätte!
Sie ist vom... mehr lesen
Klostergaststätte in der Benediktinerabtei Maria Laach
Klostergaststätte in der Benediktinerabtei Maria Laach€-€€€Cafe, Biergarten, Gasthof02652 59 0Maria Laach 10, 56653 Glees
4.0 stars -
"Gelungener Umzug in neue Räume" PetraIOEin wunderschönes Wochenende mit guten GastroGuidefeunden und auch sehr ergreifende Momente an der Ahr lagen hinter uns.
Den Rückweg vom Ahrtal gestalteten mein Mann und ich gemütlich und legten einen Zwischenstopp am Nachmittag am Laacher See ein. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass der Besuch der Bibliothek der Abtei Maria Laach immer noch aussteht.
Wenn wir hier sind, ist der Besuch der Klostergärtnerei Pflicht.
Danach entdeckten wir auf dem Gelände der Benediktinerabtei ein neues Gebäude: Die neue Klostergaststätte!
Sie ist vom
Geschrieben am 28.05.2024 2024-05-28| Aktualisiert am
28.05.2024
Besucht am 02.03.2024Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 65 EUR
Das Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin: Karten für SWR1 Hits and Storys! Natürlich trafen wir uns gemeinsam zu der Veranstaltung im Hunsrück und die Angetrauten durften auch mit.
Aufgrund der Anreisezeit von Kaiserslautern und Idar-Oberstein nach Morbach war ein Abendessen zu Hause nur zu früh möglich. Die Restaurantauswahl in Morbach ist begrenzt. Besonders wenn vor 18.00 h geöffnet sein soll.
Viel konnte ich nicht über das Restaurant nicht in Erfahrung bringen. Eine Homepage gibt es nicht. Ich traf die Entscheidung und reservierte telefonisch vorab bei einer sehr freundlichen Dame unseren Tisch im Asia Wok. Es sollte einfach etwas Schmackhaftes vor dem Konzert geben um nicht hungrig im Konzert zu sitzen.
Zeitgleich trafen wir um 17.00 Uhr am Restaurant ein.
Das Restaurant liegt etwas außerhalb des Ortskerns. Parkplätze stehen direkt am und um das Restaurant kostenfrei zur Verfügung. Vorteil des Landlebens!
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und größer als erwartet. Auch das typisch asiatische Ambiente war gepflegt und nicht zu eng bestuhlt.
Wir wurden sofort freundlich begrüßt und zu unserem Tisch am Fenster begleitet.
Der saubere Tisch war mit frischen Tulpen dekoriert.
Die Speisekarten wurden verteilt. Nach kurzem Stöbern war die nette Dame wieder bei uns und nahm unsere Wünsche auf.
Getränke: Erdinger alkoholfrei, € 3,90 / 0,5 l Alkoholfreies Pils, € 2,70 / 0,33 l Jasmintee, € 3,90 Johannisbeersaft, € 2,40 / 0.2 l
Unsere Getränke wurden zügig serviert.
Auch unsere gefüllten Teiglinge zum gemeinsamen Naschen vorweg:
2 x Mini Frühlingsrollen (6 Stück), vegetarisch, € 3,00 / Portion Vegetarische Frühlingsrollen
Für den kleinen Preis wurden die erwarteten Conveniencerollen serviert. Sehr heiß, knusprig
Geschmacklich geht es frisch zubereitet natürlich besser. Aber für den Preis war das so ok.
Das Restaurant hatte sich schnell gefüllt. Wie wir später feststellten, waren noch mehr Konzertgäste auf die Idee gekommen hier vorab zu speisen.
Auf die Hauptspeisen warteten wir etwas länger. Das war nicht schlimm. Wir hatten genug Zeit mitgebracht.
Unsere Hauptspeisen wurden gemeinsam serviert.
Für meinen Mann: Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse - € 8,90. Gebratener Eierreis
Serviert wurde wie erwartet und das Gericht kennt. Gemüse überwiegend als Sojasprossen, die mögen wir beide gerne. Weiteres Gemüse war homöopathisch dosiert vorhanden. Da fehlte es an Abwechslung auf dem Teller. Geschmacklich war es gut.
Meine Garnelen mit frischem Gemüse und Thai Soße zu € 15,90 sollten scharf sein. Gekennzeichnet mit 2 Chilis hatte ich mehr Wumms erwartet. Garnelen mit Thaisoße
Die Garnelen waren noch saftig. Das Gemüse (Brokkoli, Paprika, Zwiebeln, Champignons…) war hier gut portioniert, leider ohne Sojasprossen. Der portionierte Reis locker und gut gegart.
Die Thai Soße war leider gar nicht mein Geschmack. Sehr salzig, erinnerte an reduzierte Sojasoße. Reis und feste Bestandteile waren meine Wahl auf dem Besteck. Die Soße konnte ich zum Glück weitestgehend auf dem Teller belassen.
Unsere Freunde waren mit ihrem Gericht Gebratener Tofu mit frischem Gemüse, Kokosmilch, Erdnusssoße und Thai Curry - € 11,90 zufrieden. Besonders die Erdnusssoße kam sehr gut an. Tofu Erdnuss Thai Curry
Das Tofugericht ist nicht in der Wertung enhalten.
Auch wenn die Speisen nicht vollständig überzeugten, waren wir insgesamt positiv überrascht.
Wir erwarteten einen kleinen Asia Imbiss. Tatsächlich war es doch ein größeres Restaurant mit gutem Service und günstigen Preisen.
Zahlen konnten wir per EC-Karte und wurden freundlich verabschiedet.
Wenn wir mal wieder in der Nähe sind und uns der Sinn nach Asiaküche steht, kommen wir gerne wieder.
Das Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin: Karten für SWR1 Hits and Storys! Natürlich trafen wir uns gemeinsam zu der Veranstaltung im Hunsrück und die Angetrauten durften auch mit.
Aufgrund der Anreisezeit von Kaiserslautern und Idar-Oberstein nach Morbach war ein Abendessen zu Hause nur zu früh möglich. Die Restaurantauswahl in Morbach ist begrenzt. Besonders wenn vor 18.00 h geöffnet sein soll.
Viel konnte ich nicht über das Restaurant nicht in Erfahrung bringen. Eine Homepage gibt es nicht. Ich traf die Entscheidung und... mehr lesen
ASIA WOK
ASIA WOK€-€€€Restaurant06533/955940Reitergasse 7, 54497 Morbach
3.5 stars -
"Mehr als der erwartete Asia-Imbiss" PetraIODas Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin: Karten für SWR1 Hits and Storys! Natürlich trafen wir uns gemeinsam zu der Veranstaltung im Hunsrück und die Angetrauten durften auch mit.
Aufgrund der Anreisezeit von Kaiserslautern und Idar-Oberstein nach Morbach war ein Abendessen zu Hause nur zu früh möglich. Die Restaurantauswahl in Morbach ist begrenzt. Besonders wenn vor 18.00 h geöffnet sein soll.
Viel konnte ich nicht über das Restaurant nicht in Erfahrung bringen. Eine Homepage gibt es nicht. Ich traf die Entscheidung und
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Das Wetter war sonnig. Damit war nicht ins Schwitzen kamen, wehte eine frische Brise.
Nach einem langen Strandspaziergang kamen wir wieder an der Wustrower Seebrücke an. Noch ist hier alles sehr entspannt, keine Touristenmassen in Sicht.
Das Restaurant Swantewit, benannt nach dem slavischen Kriegsgott, liegt direkt an der Seebrücke. Ein Gericht auf der Tagestafel sprach meinen Mann an.
Die Außenterrasse ist mit gläsernen Windfängen ausgestattet. Da konnte man es aushalten. Unser Essen wollten wir aber warm genießen. Innen waren nur wenige Tische belegt. Direkt am Fenster war noch schöner Tisch für uns frei.
Die Einrichtung könnte aus Zeiten kurz nach der Wende stammen, ist aber noch immer gepflegt.
Alle Tische waren tipptopp mit gestärkten Tischdecken eingedeckt. Die WC-Räume sehr sauber.
Ein freundlicher Servicemitarbeiter begrüßte und versorgte uns mit der Speisekarte.
Unsere Getränke:
Selters Mineralwasser - € 6,60/0,75 l und ein Apfelsaft € 3,40 / 0,2 l.
Dampfend heiß wurden unsere Gerichte serviert.
Für meinen Mann das Tagesgericht: Kartoffel-Lauch-Eintopf mit 2 Wienern - € 8,00.
Der Eintopf traf positiv die Erwartungen. Richtig gut und frisch gemachte Hausmannskost! Sehr gute Würze, obenauf noch etwas frische Petersilie. Die Wiener waren auch von ordentlicher Qualität, dazu eine (viel zu) große Portion Senf. Kaum vorstellbar, dass ein Gast diesen Senfpott leert.
Ich entschied mich für die Wustrower Fischterrine – klare Fischbouillon von Seefischen, Garnele und Gemüse - € 9,00.
Die Fischsuppe wurde mit frischem Dill und einer Scheibe leicht angeröstetem Brot serviert.
Die Terrine hatte inhaltlich viel zu bieten. Auch hier schmeckte man ordentliches Küchenhandwerk, der Fischfond war klasse.
Die Suppeneinlage bestand aus verschiedenen zarten Fischfiletstücken, Garnele, Miesmuscheln, Karotten, Sellerie, frischen Frühlingszwiebeln.
Bunt, lecker, gut.
An den Nebentischen wurden Rinder-Schmorgerichte serviert. Wir haben nicht probiert, aber der Duft war klasse!
Das war eine kleine und feine Einkehr mit aufmerksamen Service. Das war ein sehr erfreulicher Besuch.
Für süße Fans steht eine großzügige Kuchen- und Tortenauswahl aus eigener Herstellung zur Verfügung. Mit dem schriftlichen Versprechen: „Unser Kuchen macht glücklich und nicht dick“. Auf geht’s ????.