Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934429x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 29.10.2017 2017-10-29| Aktualisiert am
29.10.2017
Besucht am 30.09.2017Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Wir trafen uns abends direkt im Restaurant mit meiner Freundin und ihrem Mann. Viel zu lange hatten wir uns nicht gesehen und freuten uns auf einen gemütlichen Abend.
Das schon lange bestehende Restaurant liegt in der Altstadt von Kaiserslautern, parken direkt am Haus kann man nicht. Am Eingang schon die Empfehlung „Frische Muscheln“, darauf hatte ich gehofft. Empfehlung vor der Türe
Mein Mann und ich betraten das Restaurant und wurden zum reservierten Tisch begleitet, die Karten wurden uns gereicht. Im gleichen Moment kamen unsere Freunde. Diese wurden ebenfalls gleich mit der Karte versorgt.
Wir begrüßten uns erst einmal und wechselten ein paar Worte. Sofort unterbrach die Servicedame um die Getränke aufzunehmen.
Hier entschieden wir uns dann für 2 Flaschen Mineralwasser à 0,75 l. Pan Pellegrino - € 4,70, Selters Naturelle - € 4,20.
Vor der Türe und auch im Restaurant waren aktuelle Speisen an der Schiefertafel zu lesen. Diese Empfehlungen schauten wir uns erst einmal an um uns dann der Karte zu widmen.
Unser Wasser wurde serviert und es folgte gleich die ungeduldige Frage, was wir zu essen wünschen. Wir baten noch um einen Moment, dies mussten wir auch ein weiteres Mal wiederholen. Den beiden Damen im Service dürfte es weder an Lebens- noch Serviceerfahrung gemangelt haben, eventuell die Chefinnen des Hauses. Gäste die sich mit offenen Karten lebhaft unterhalten, das dauert halt mal etwas länger als bei einer Einzelperson.
Wir studierten weiter die typisch italienische Karte mit Salaten, Suppen, Pizza, Pasta, Fleisch, Fisch, Desserts. Und Fliegenkacke! Tipp an die Gastronomie: Schaut doch bitte mal öfter selbst in die Karte! Und wischt sie mal sauber ab. Ich weiß nicht, wo die Karten gelagert werden, aber die äußeren Ränder der Klarsichthüllen waren über und über mit den typisch schwarzen Punkten / Hinterlassenschaften von Fliegen versehen. Das war nicht appetitlich. Speisekarte mit "Pünktchenrand" aus Fliegenk....
Wir gaben dann unsere Speisewünsche auf und gingen uns erst einmal die Finger waschen.
Ansonsten macht das Restaurant einen gepflegten Eindruck. Die Tische sauber eingedeckt, rote Stuhlhussen und rote Rosen setzen farbige Akzente.
Im Restaurant Maximalbestuhlung, enger geht es wohl kaum. So wurde es später immer lauter, heißer und stickiger. Die Toiletten sauber und gepflegt. Es gibt wohl auch noch einen schönen Gewölbekeller, diesen haben wir aber nicht gesehen. Ins Restaurant und auch im Restaurant sind einige Stufen zu überwinden, rollstuhlgerecht ist das Restaurant nicht.
Als Vorspeise gab es für uns einen kleinen gemischten Salat mit Essig-Öl-Dressing zu € 3,40. Kleiner gemischter Salat
Dieser war frisch und ohne Mängel. Essig, Öl, eine riesige Pfeffermühle, Salz wurden dazu auf dem Tisch platziert und auf diesem wurde es dann richtig eng.
Wir bestellten noch Frascati und Rosé ohne nähere Herkunftsbezeichnung. Auf Nachfrage wurde bestätigt er sei trocken. 0,2 l je € 3,50 und wie befürchet: Wieder so ein italienischer Wein den man wirklich nicht braucht.
Unsere Hauptspeisen kamen nach kleiner Pause. Die Herren hatten sich beide für Pizza entschieden. Mein Mann wählte die Pizza Fantasia in der mittleren Größe mit Salami, Schinken, frischen Champignons und Knoblauch zu € 6,50. Unsere Männer waren zufrieden, der Teig wurde gelobt und auch die reichliche Knoblauchgabe. Pizza Fantasia
Meine Freundin wählte die hausgemachten Ravioli mit Steinpilzsauce zu € 10,90. Das sah richtig gut aus und war es wohl auch.
Meine frischen Miesmuscheln in Weißweinsud zu € 9,00 wurden im tiefen Teller serviert und sahen sehr pur aus. Keinerlei Gemüsestreifen oder frische Kräuter. Geschmacklich überzeugten sie absolut. Miesmuscheln in Weißweinsud
Der Weißwein in der mit etwas Sahne und Zwiebeln verfeinerten Sauce überzeugte mehr als im Glas. Knoblauch ergänzte deutlich ohne zu sehr zu dominieren.
Für meinen Mann durfte es als Dessert eine Pannacotta - € 3,00 und für meine Freundlin ein Tiramisu - € 4,00 sein. Beide Desserts fielen durch und waren sicherlich nicht hausgemacht.
Die Pannacotta kaum essbar, wie Gummi mit künstlichem Geschmack (von Aroma kann ich nicht sprechen). Panna Cotta mit Gummibärenkonistenz und künstlichem Geschmack.
Ebenso die rote Sauce die wohl Erdbeersauce antäuschen sollte. Günstig waren die Desserts, aber dann lieber teurer und gut.
Aufmerksam waren die Damen im Service, aber eine Frage, ob es geschmeckt hat, blieb über den ganzen Abend aus.
Wir bestellten die Rechnung und mit der Rechnung wurde noch wortlos ein rötliches Getränk hingestellt. Weg war die Servicedame. Ich nippte, mein Mann nippte, ebenso unsere Freunde. Keine Ahnung was es war, ob mit oder ohne Alkohol (dies sollte man den Gästen nun wirklich sagen), aber trinken musste man es wirklich nicht. Es sollte sicherlich eine nette Verabschiedung sein, aber so grußlos und nüchtern es serviert wurde, so kam es dann auch bei uns an.
Wir trafen uns abends direkt im Restaurant mit meiner Freundin und ihrem Mann. Viel zu lange hatten wir uns nicht gesehen und freuten uns auf einen gemütlichen Abend.
Das schon lange bestehende Restaurant liegt in der Altstadt von Kaiserslautern, parken direkt am Haus kann man nicht. Am Eingang schon die Empfehlung „Frische Muscheln“, darauf hatte ich gehofft.
Mein Mann und ich betraten das Restaurant und wurden zum reservierten Tisch begleitet, die Karten wurden uns gereicht. Im gleichen Moment kamen unsere Freunde. Diese... mehr lesen
2.5 stars -
"Zum zweiten Mal an diesem Tag: Durchwachsene Gefühle beim Italiener!" PetraIOWir trafen uns abends direkt im Restaurant mit meiner Freundin und ihrem Mann. Viel zu lange hatten wir uns nicht gesehen und freuten uns auf einen gemütlichen Abend.
Das schon lange bestehende Restaurant liegt in der Altstadt von Kaiserslautern, parken direkt am Haus kann man nicht. Am Eingang schon die Empfehlung „Frische Muscheln“, darauf hatte ich gehofft.
Mein Mann und ich betraten das Restaurant und wurden zum reservierten Tisch begleitet, die Karten wurden uns gereicht. Im gleichen Moment kamen unsere Freunde. Diese
Geschrieben am 24.10.2017 2017-10-24| Aktualisiert am
25.10.2017
Besucht am 30.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 37 EUR
Bei unserem letzten Besuch war mir das Eckhaus an der belebten Eisenbahnstraße in Kaiserslautern aufgefallen. Meines Wissens gibt es dieses Restaurant hier noch nicht so lange.
Erneut in Kaiserslautern lag dieses zentrale Restaurant mit Eisdiele in der Nähe der Fußgängerzone genau richtig für ein Mittagessen. Das Auto stand gut geparkt auf einem öffentlichen Parkplatz, auf Parkplätze in Restaurantnähe darf man immerhin hoffen. Aber bitte nicht mehr.
Zur fortgeschrittenen Mittagszeit betraten wir das Restaurant und eine quirlige, junge, italienischstämmige Mitarbeiterin begrüßte uns herzlich.
Die freien Tische alle mit gestärkten weißen Tischtüchern eingedeckt, die vorangegangenen Gäste hatten jedoch frische „Signaturen“ hinterlassen. Wir schauten nach einem Tisch mit möglichst wenigen Krümeln und Rändern.
Auf 2 Ebenen können die Gäste hier speisen, die Einrichtung ist modern und richtig nett eingerichtet. .
Die offene Küche, Getränke- und Eistheke ist für die Gäste einsehbar. Blick in die offene Küche
Groß ist das Restaurant nicht, die Aufteilung und Einrichtung schön und nicht zu eng. Trotzdem ist die Akustik recht laut – so ist das in Italien!
Wir wählten einen Platz am Fenster. Einige Gäste saßen trotz niedriger Temperaturen noch draußen. Seitlich zum Restaurant gibt es einige wenige Außenplätze.
Die “Quirlige“ war gut gelaunt gleich zur Stelle. Reichte die Karten und präsentierte die Tagesempfehlungen auf einer Schiefertafel mit kundigen Erklärungen am Tisch! Tagesempfehlung 30.09.17
Wir schauten noch in Ruhe in die Karte und bestellten: 1 Glas Prosecco, 0,1 l - € 3,00 für mich. Den hatte ich nötig – musste ich doch meine erste, seit 20 Minuten an meiner Nase anhaftende, GLEITSICHTBRILLE willkommen heißen (oder frustbegießen). Dazu gesellte sich ein Mineralwasser, 0,25 l - € 2.20.
Auf der Getränkekarte fand sich ausschließlich italienisches, unfiltriertes Bio-Bier. Warum soll auch ein italienisches Restaurant deutsches Bier ausschenken? Mein Mann wählte ein Bionda Blanche, 0,5 l – € 4,90.
Die Getränke kamen flott und gut gekühlt. Der Prosecco gut und das naturtrübe Bier mal was anderes, im schönen Stielglas serviert. Süffig, leicht süsslich, fein. Naturtübes italienisches Bier
Als „Appetithäppchen“ vorweg wählten wir Austern - € 3,50 / Stück mit Tramezzino. Diese wurden auf Eis serviert, schön frisch. Austern klassisch auf Eis
Tramezzino kenne ich als italienisches Sandwich mit Füllung. Die Füllung fehlte, das Weißbrot war aber schön in Olivenöl angeröstet.
Da wir zum Abendessen verabredet waren, sollte es ein leichtes Mittagessen werden. Die Schiefertafel überzeugte meinen man zu Insalata mit Mozzarella - € 10,00 und mich zu Insalata mit Pecorino - € 10,00.
Unsere „Quilige“ hatte nun Feierabend und eine Kollegin übernahm den weiteren Service, nicht mehr so ganz quirlig.
Ein Körbchen mit luftig frischem Ciabatta wurde vorab serviert. Frisches Ciabatta (hausgemacht?) zum Salat
Es folgten unsere Salatteller.
Es sollte zwar ein leichtes Mittagessen werden, aber mit so wenig Salat hatten wir doch nicht gerechnet!
Über die Käsemenge will ich nicht meckern.
2 große Scheiben Mozzarella, cremig wie Büffelmozzarella (wenn dem so war, sollte es auf der Karte stehen), auf dem Teller meines Mannes. Salat mit Mozzarella
Mein Ziegenkäse in 2 Scheiben goldgelb gebraten. Salat mit gebratenem Pecorino
Der gemischte Blattsalat mit sehr gutem, fruchtigen und leichten Dressing, allerdings jeweils nur ein Händchen voll. Und darunter fanden sich doch dicke Stiele und wenige matschig-welke Blätter. Das darf nicht sein und war sehr schade.Ich sortierte diese Teile an den Rand. Unschöne Reste
Während des Essens erfolgte keine Nachfrage, ob alles passt. Auch das Abräumen der leeren Teller dauerte recht lange. Die Frage der Servicemitarbeiterin bei sichtlich leeren Tellern „darf ich die Teller mitnehmen?“ war eigentlich überflüssig, ich wollte die Teller nicht mitnehmen.
Dann die Frage ob es geschmeckt hat. Dies haben wir gerne bejaht. Allerdings mit der Bemerkung, dass die Salatportion sehr wenig war und ich solch unschöne Zugaben auf dem Teller nicht essen möchte. Erstaunter und zustimmender Blick auf meinen Teller. Sie junge Frau wollte es an die Küche weitergeben. Das war’s dann.
Während mein mein Mann treppab die Toiletten besuchte, orderte ich die Rechnung.
Spätestens jetzt zeigte sich, dass hier noch Übung erforderlich ist. Zahlen per EC kein Problem. Mit Blick auf den Rechnungsbeleg nannte ich nannte den Betrag inklusive Trinkgeld. „Das geht nicht mehr. Der Betrag ist schon drin“. Ich bestätigte und nahm den Rechnungsbeleg. Diesen schnappte sie mir aus der Hand mit der Bemerkung „Den brauchen wir!“ Eigentlich wollte ich ein Trinkgeld in bar nachreichen. Aber nachdem ich noch um einen eigenen Beleg kämpfen musste, letztlich war es kein Problem für eine erfahrene Mitarbeiterin / Chefin diesen der Kasse zu entlocken, verzichtete ich darauf.
Mein Mann kam kopfschüttelnd von den Toiletten zurück, aber grinsend. Sauberkeit ohne Mängel. Aber warum werden auf der Herrentoilette auf engstem Raum 3 Pissoirs angebracht? Deutsche Bürokratie? Ab xxSitzplätzen im Restaurant 3 Pissoirs? Wenn hier 3 Herren hier stehen, dann nur mit „Tuchfühlung“. Er hat ein witziges Foto gemacht, aber Klofotos braucht es hier wirklich nicht! Also: Zum Abschluss habe ich „HEUTE LEIDER KEIN FOTO FÜR EUCH!“.
Beim Verlassen des Restaurants trafen wir nochmals unsere nette „Quilige“. Sie empfahl uns noch ein Eis vom Außenverkauf des Restaurants. Die Eistheke
Das Eis sieht verlockend aus – das werden wir nachholen!
Die Bewertung des Service bezieht sich auf beide Damen. Unsere "Quirlige" alleine hätte 4,5* erhalten.
Auf Facebook rief das Italiano zu Google-Beiträgen auf – ich hoffe, bei GastroGuide ist ein Beitrag auch ok.
Bei unserem letzten Besuch war mir das Eckhaus an der belebten Eisenbahnstraße in Kaiserslautern aufgefallen. Meines Wissens gibt es dieses Restaurant hier noch nicht so lange.
Erneut in Kaiserslautern lag dieses zentrale Restaurant mit Eisdiele in der Nähe der Fußgängerzone genau richtig für ein Mittagessen. Das Auto stand gut geparkt auf einem öffentlichen Parkplatz, auf Parkplätze in Restaurantnähe darf man immerhin hoffen. Aber bitte nicht mehr.
Zur fortgeschrittenen Mittagszeit betraten wir das Restaurant und eine quirlige, junge, italienischstämmige Mitarbeiterin begrüßte uns herzlich.... mehr lesen
ITALIANO | sapori veri
ITALIANO | sapori veri€-€€€Restaurant, Eiscafe0631 36794067Eisenbahnstraße 1, 67655 Kaiserslautern
3.0 stars -
"Gemischte Gefühle beim Italiener" PetraIOBei unserem letzten Besuch war mir das Eckhaus an der belebten Eisenbahnstraße in Kaiserslautern aufgefallen. Meines Wissens gibt es dieses Restaurant hier noch nicht so lange.
Erneut in Kaiserslautern lag dieses zentrale Restaurant mit Eisdiele in der Nähe der Fußgängerzone genau richtig für ein Mittagessen. Das Auto stand gut geparkt auf einem öffentlichen Parkplatz, auf Parkplätze in Restaurantnähe darf man immerhin hoffen. Aber bitte nicht mehr.
Zur fortgeschrittenen Mittagszeit betraten wir das Restaurant und eine quirlige, junge, italienischstämmige Mitarbeiterin begrüßte uns herzlich.
Geschrieben am 22.10.2017 2017-10-22| Aktualisiert am
22.10.2017
Besucht am 22.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Die Rückfahrt von Oberwesel führte uns über Rhaunen. Hier eröffnete vor einigen Monaten Müslüm (hoffentlich so richtig geschrieben) das Sarici.
Erst 2016 eröffnete der erfahrene türkische Gastronom in Idar-Oberstein die „Pizzeria auf der Hohl“. Daher kennen wir uns. Müslüm baute das Geschäft auf, nun hat sein Neffe die Pizzeria übernommen. Wir sind hier gerne Gast.
Rhaunen liegt für uns nicht gerade um die Ecke. Aber auf dieser Rückfahrt und zum Abendessen passte es prima.
Es gibt mehrere kostenfreie Parkgelegenheiten direkt an dem schönen historischen Fachwerkgebäude in dem sich das Sarici befindet.
Reserviert hatten wir nicht. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich, wir durften uns am frühen Abend einen Tisch aussuchen. Die Karten wurden gereicht und ich fragte, ob Müslum denn auch da sei. Dies wurde bejaht und sie rief unseren alten Bekannten herbei. Ja, der hat sich richtig gefreut, dass wir ihn im neuen Restaurant besuchen!
Das Restaurant ist wohl frisch renoviert und gepflegt. Auf jedem Tisch standen frische Blumen.
Alles sauber und gepflegt inklusive Toiletten. Um auf der großen überdachten Außenterrasse zu sitzen war es leider doch zu kühl. Es gibt noch einen Nebenraum in dem wohl geraucht werden darf.
Die Speisekarte ist nahezu identisch mit der Pizzeria in Idar-Oberstein.
Wir bestellten 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l und 2 Gläser trockenen Riesling. Hier wird ein ordentlicher Naheriesling der Winzergenossenschaft Meddersheim angeboten. Ein deutlicher Vorteil zu vielen anderen italienischen Restaurants in denen die offenen italienischen Weine oft richtig schlecht sind.
Wir entschieden uns beide für den gemischten Salat mit Weichkäse und Oliven, € 5,50 in der „kleinen“ Ausführung. Wie wir aus Idar-Oberstein wissen, ist dieser Salat gar nicht so klein. Gemischter Salat
Wir wurden nicht enttäuscht. Frische Zutaten mit einer guten Portion Feldsalat, leichtes Joghurtdressing (vermutlich nicht hausgemacht). Dazu gibt es auch hier ofenfrische Pizzabrötchen und hausgemachte Kräuterbutter. Pizzabrötchen mit Kräuterbutter
Danach sollte es für uns beide Pizza (Größe „normal“ = 28 cm) sein.
Für mich die Pizza „Spinaci“ mit Spinat und Knoblauch - € 7,50. Mein Mann wählte die „Capricciosa“ mit Salami, Schinken, Artischocken, Zwiebeln und Oliven - € 8,00. Ergänzt hat der seine Pizza mit Knoblauch, damit wir uns später noch riechen können. Außerdem bat er darum, die Salami in die würzige türkische Sucukwurst zu tauschen.
Dampfend heiß wurden die Pizze vom Chef serviert und ein guter Appetit gewünscht. Den hatten wir und ließen es uns schmecken! Luftiger Teig, außen schön knusprig, gute Würzung - dass passt. Pizza Spinaci Pizza Capricciosa
Die Deutschkenntnisse der Servicemitarbeiterin sind noch nicht ganz gefestigt. Bei dem gewünschten Tausch der Wurst merkten wir schon, dass dies schwierig war für sie. Also bekam mein Mann auf seiner Pizza Schinken, Sucuk UND Salami. Und viel frischen Knoblauch, das hatte schon mal funktioniert.
Nach dem Essen fand sich noch Zeit für einen Plausch mit Müslüm. 2 Espresso gab es von ihm dazu. Er ist sehr zufrieden mit seinem neuen Restaurant. Teilweise war so viel los, dass die Arbeit kaum zu schaffen war. Auch er hatte zu kämpfen zuverlässiges Servicepersonal zu finden.
Wenn uns der Weg mal wieder Richtung Rhaunen führt, kommen wir gerne wieder vorbei!
Die Rückfahrt von Oberwesel führte uns über Rhaunen. Hier eröffnete vor einigen Monaten Müslüm (hoffentlich so richtig geschrieben) das Sarici.
Erst 2016 eröffnete der erfahrene türkische Gastronom in Idar-Oberstein die „Pizzeria auf der Hohl“. Daher kennen wir uns. Müslüm baute das Geschäft auf, nun hat sein Neffe die Pizzeria übernommen. Wir sind hier gerne Gast.
Rhaunen liegt für uns nicht gerade um die Ecke. Aber auf dieser Rückfahrt und zum Abendessen passte es prima.
Es gibt mehrere kostenfreie Parkgelegenheiten direkt an dem schönen... mehr lesen
4.0 stars -
"Gelungener Überraschungsbesuch!" PetraIODie Rückfahrt von Oberwesel führte uns über Rhaunen. Hier eröffnete vor einigen Monaten Müslüm (hoffentlich so richtig geschrieben) das Sarici.
Erst 2016 eröffnete der erfahrene türkische Gastronom in Idar-Oberstein die „Pizzeria auf der Hohl“. Daher kennen wir uns. Müslüm baute das Geschäft auf, nun hat sein Neffe die Pizzeria übernommen. Wir sind hier gerne Gast.
Rhaunen liegt für uns nicht gerade um die Ecke. Aber auf dieser Rückfahrt und zum Abendessen passte es prima.
Es gibt mehrere kostenfreie Parkgelegenheiten direkt an dem schönen
Geschrieben am 17.10.2017 2017-10-17| Aktualisiert am
17.10.2017
Besucht am 22.09.20172 Personen
Unser zweiter Besuch im Günderodehaus. Unser letzter Besuch vor fast genau 5 Jahren, da war das Wetter allerdings nicht zum draußen sitzen.
Ein gut gelauntes Service-Team begrüßte uns. Das Haus stand lange unter der Leitung der erfahrenen Gastronomin Elke Bolland (BollAnts Vital-Resort, Bad Sobernheim). Inzwischen hat ihre Schwester, Frau Litz, die Leitung des Günderodehauses übernommen.
Die Sonne legte zwar gerade eine Pause ein, draußen sitzen konnten wir aber.
Die ehemalige Filmkulisse der "Heimat" Filme von Edgar Reitz lädt zum Verweilen ein. Die über 200 Jahre alte Fachwerkruine stammte aus dem Hunsrück und wurde eigens für die Dreharbeiten abgetragen und neu, oberhalb von Oberwesel, neu aufgebaut und restauriert. .
Glück für das Haus und für die zahlreichen Besucher. Denn nun steht es wohl an einem der schönsten Plätze des Mittelrheintals mit weitläufigem Panoramablick. Wurde so vor dem endgültigen Verfall gerettet. Eigentlich sollte es nach dem Dreh wieder abgebaut werden, Dank einer Privatinitiative (Fam. Bolland?) darf es weiter bestehen.
Parkplätze findet man oberhalb des Hauses. .
Mit wenigen Schritten ist man am Günderodehaus und seiner schön gestalteten Außenanlage mit vielen lauschigen Sitzgelegenheiten, z. B. unter der riesigen Kastanie .
oder einem kleinen Pavillon. .
Innen ist es gemütlich und geschmackvoll eingerichtet, farbenfroher als bei unserem letzten Besuch. .
Im ersten Obergeschoss können die Räume mit Bildern und Hinweisen zu den Filmaufnahmen besichtigt werden. Im 1. OG
Die gepflegten Toiletten wurden inzwischen neu, auf der Rückseite des Hauses, angebaut.
Wir nahmen auf der Terrasse am Haus Platz, diese gab es vor 5 Jahren noch nicht.
Im Haus und auf der Terrasse wurde bedient. In der weitläufigen Gartenlandschaft ist Selbstbedienung angesagt.
Pünktlich zu Kaffee und Kuchen trafen wir ein. Die Kuchentheke mit Blechkuchen bestückt. Neben Kuchen wird auch eine schöne Auswahl frischer hunsrücker Speisen angeboten.
Mein Mann entschied sich für Kaffee mit einem Stück frischem Apfelkuchen, natürlich mit Sahne. Er war sehr zufrieden. Frischer Apfelkuchen
Ich genoss den tollen Rheinblick bei einem ausgezeichneten Glas Oberweseler Spätburgunder Rosé vom VDP Weingut Lanius-Knab, 0,2 l.
Der Wein war so gut, dass wir dem Weingut noch einen Besuch abstatteten und eine Weinauswahl für die Weinprobe zu Hause Platz im Kofferraum fand.
Hierher kommen wir immer wieder gerne! Ein Platz zum Wohlfühlen und Entspannen.
Unser zweiter Besuch im Günderodehaus. Unser letzter Besuch vor fast genau 5 Jahren, da war das Wetter allerdings nicht zum draußen sitzen.
Ein gut gelauntes Service-Team begrüßte uns. Das Haus stand lange unter der Leitung der erfahrenen Gastronomin Elke Bolland (BollAnts Vital-Resort, Bad Sobernheim). Inzwischen hat ihre Schwester, Frau Litz, die Leitung des Günderodehauses übernommen.
Die Sonne legte zwar gerade eine Pause ein, draußen sitzen konnten wir aber.
Die ehemalige Filmkulisse der "Heimat" Filme von Edgar Reitz lädt zum Verweilen ein.... mehr lesen
4.5 stars -
"Ein top Ausflugsziel – nicht nur für „Heimat-Fans“." PetraIOUnser zweiter Besuch im Günderodehaus. Unser letzter Besuch vor fast genau 5 Jahren, da war das Wetter allerdings nicht zum draußen sitzen.
Ein gut gelauntes Service-Team begrüßte uns. Das Haus stand lange unter der Leitung der erfahrenen Gastronomin Elke Bolland (BollAnts Vital-Resort, Bad Sobernheim). Inzwischen hat ihre Schwester, Frau Litz, die Leitung des Günderodehauses übernommen.
Die Sonne legte zwar gerade eine Pause ein, draußen sitzen konnten wir aber.
Die ehemalige Filmkulisse der "Heimat" Filme von Edgar Reitz lädt zum Verweilen ein.
Geschrieben am 16.10.2017 2017-10-16| Aktualisiert am
26.10.2023
Besucht am 22.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 66 EUR
…Weil die Mädel so lustig
und die Burschen so durstig
darum ist es am Rhein so schön!
Dies sang wohl unter anderem schon Peter Alexander.
Ein freier Tag und mein Mann hatte einen Schönwetter-Ausflugsplan. Mir war schon klar, dass wohl eine Burg im Plan enthalten war.
Die Fahrt ging Richtung Rhein. Die Schönburg empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. Kostenfreie Parkplätze gibt es vor der Burganlage. .
Wir sahen uns erst einmal die Anlage der Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert an. Von hier oben hat man einen tollen Blick auf den Rhein und Oberwesel. Es gibt auch einen romantisch, über verschiedene Ebenen, angelegten Burggarten. Leider war dieser nicht geöffnet oder wir haben nicht den richtigen Zugang gefunden. .
Ein Museum und der Hotel-Restaurantbetrieb „Auf Schönburg“ wurden gut in die historischen Mauern eingebunden.
Der Hoteleingang liegt direkt neben der Burgkapelle. Links Kapelle, rechts Restauranteingang
Über eine Treppe gelangt man zum Restaurant und auch ins Hotel. .
Dort wurden wir freundlich begrüßt.
Wir wurden freundlich nach draußen begleitet , bei diesem Wetter wollten wir gerne in der Mittagssonne sitzen. Es gibt auf verschiedenen Ebenen, etwas verwinkelt, sehr schöne Sitzgelegenheiten. Windgeschützt, schattig oder sonnig – die Qual der Wahl. Geschützter Innenhof
Wir fanden einen schönen Platz mit direktem Rheinblick. Bester Platz!
Die Burgpfalz Kaub, mitten im Rhein gelegen, konnten wir von hier gut erkennen. Blick auf die Pfalz Kaub im Rhein
Für Freitagmittag war die Terrasse gut, aber überschaubar, besucht. Junge Mitarbeiter/innen kümmerten sich sehr aufmerksam um die Gäste.
Die Karten wurden uns geöffnet gereicht und erste Getränkewünsche abgefragt.
Die gehobene Speisekarte machte Lust auf mindestens 3 Gänge. Aber unser Frühstück war noch gar nicht so lange her, daher verzichteten wir auf eine Vorspeise.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, Taunusquelle, 0,75 l - € 5,80. Das Wasser wurde im Kühler serviert, sehr aufmerksam.
Dazu wählten wir beide den 2015 Oberweseler Schloss Schönburg, Riesling, Q.b.A., trocken 0,2l - € 5,60. Ein überzeugender, fruchtiger Riesling vom Weingut Goswin Lambrich. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Mein Mann wählte einen leichten Mittagssnack (von der Vorspeisenkarte): Spätsommersalate mit gebratenen Riesengarnelen und Grapefruitdressing € 15,50
Mir fiel die Wahl gar nicht leicht. Aber die Calamaris mit Sepia-Risotto gefüllt an Safransauce und Trockentomaten - € 23,50 sollten es dann als Hauptgericht sein.
Zu unserer Überraschung wurde kurze Zeit später ein Küchengruß serviert. Damit rechneten wir bei unserer kleinen Bestellung gar nicht.
Eine kleine Brotauswahl aus 3 Sorten frischem Brot, darunter ein Brot vom örtlichen Bäcker mit Anis. Dieses Brot wird in der Regel nur für die Schönburg gebacken oder auf Bestellung (wie wir später beim Brotkauf in dieser Bäckerei erfuhren). Dazu gab es Butter. Mehr brauchte das tolle Brot nicht. .
Es folgte eine zweite Überraschung: Blattspinat mit Trüffelöl und einem kross gebratenen Wachtelei! Wer sich hier nicht als Gast willkommen fühlt, dem ist nicht zu helfen. Wachtelspiegelei auf getrüffeltem Spinat
Ein ganz toller Küchengrüß, zumal ich alle 3 Zutaten sehr gerne mag.
Nach angenehmer Wartezeit wurde dann unsere Hauptspeisen serviert.
Mein Mann erhielt eine frische Blattsalatmischung mit 3 großen, perfekt glasig gebratenen Garnelen. Spätsommersalate mit gebratenen Riesengarnelen
Begeistert war er von dem erfrischenden Grapefruitdressing. Garniert war der Teller mit frischem Dill und Grapefruitfilets.
Mein Gericht wurde farbenprächtig auf einem gut vorgewärmten Teller serviert. Der Calmar dekorativ angeschnitten und schön zart. Gefüllt und zusätzlich mit dem schwarzen Sepiarisotto angerichtet. Calamaris mit Sepia-Risotto
Die Safransauce farbintensiv, schön aufgeschäumt und geschmacklich glücklicherweise mit Safran nicht übertrieben (dann tendiert der Geschmack schnell ins „Seifige).
Die Servicemitarbeiter waren immer zu Stelle, auch wurde zwischendurch nachgefragt, ob alles recht ist.
Wir waren rundum zufrieden und die gewählte Vorspeise meines Mannes hatte das Ziel = Appetitanreger erreicht.
Die aufmerksame Mitarbeiterin fragte, ob die Dessertkarte gewünscht sei. Aber gerne!
Also wählte mein Mann: Mousse von weißer Schokolade, Himbeerragout und hausgemachtes Cassissorbet € 8,50.
Ein komplettes Dessert war mir zu viel. Aber bei einem Dessert stand unter anderem hausgemachtes Rieslingbuttereis. Ich fragte nach, ob ich vielleicht nur 1 Bällchen von diesem Eis haben könnte. Dies wurde sofort bejaht, kein Problem.
Mein Eisbällchen wurde ganz und gar nicht lieblos serviert. Rieslingbuttereis
Etwas Krokantstreusel, 1 Physalis und ein Zweig rote Johannisbeeren. € 1,70 fanden sich hierfür auf dem Rechnungsbeleg – das ist mehr als fair!
Bezahlen per EC war natürlich hier mit Hotelbetrieb kein Problem.
Die Schönburg ist nicht nur äußerlich sehenswert. Im Restaurantbereich fühlt man sich schnell um Jahrhunderte zurück versetzt. Das Restaurant erstreckt sich über mehrere Räume die stimmig eingerichtet sind.
Alles top gepflegt bis zu den Toiletten.
Das Waschbecken verdient eine besondere Erwähnung.
Ein draller Bursche war so freundlich mir frisches Wasser zum Händewaschen zu reichen. Stilvoll Hände waschen
Aber um ein Handtuch musste ich mich selbst bemühen.
Wir werden sicherlich sehr gerne wieder kommen. Das war ein perfekter erster Eindruck und beim nächsten Besuch würden wir gerne eine Übernachtung „Auf Schönburg“ mit einplanen!
…Weil die Mädel so lustig
und die Burschen so durstig
darum ist es am Rhein so schön!
Dies sang wohl unter anderem schon Peter Alexander.
Ein freier Tag und mein Mann hatte einen Schönwetter-Ausflugsplan. Mir war schon klar, dass wohl eine Burg im Plan enthalten war.
Die Fahrt ging Richtung Rhein. Die Schönburg empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. Kostenfreie Parkplätze gibt es vor der Burganlage.
Wir sahen uns erst einmal die Anlage der Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert an. Von hier oben hat man... mehr lesen
Burghotel Auf Schönburg
Burghotel Auf Schönburg€-€€€Restaurant, Weinstube, Hotel, Ausflugsziel0674493930Schönburg, 55430 Oberwesel
4.5 stars -
"Warum ist es am Rhein so schön, so schön? …" PetraIO…Weil die Mädel so lustig
und die Burschen so durstig
darum ist es am Rhein so schön!
Dies sang wohl unter anderem schon Peter Alexander.
Ein freier Tag und mein Mann hatte einen Schönwetter-Ausflugsplan. Mir war schon klar, dass wohl eine Burg im Plan enthalten war.
Die Fahrt ging Richtung Rhein. Die Schönburg empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. Kostenfreie Parkplätze gibt es vor der Burganlage.
Wir sahen uns erst einmal die Anlage der Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert an. Von hier oben hat man
Geschrieben am 08.10.2017 2017-10-08| Aktualisiert am
10.10.2017
Besucht am 16.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 160 EUR
Unser erster Besuch nach dem überraschenden Tod von Frau Liller sen. 2015.
Wir wussten schon vorher: Es wird uns etwas fehlen. Denn Frau Lillers freundliche und ruhige Persönlichkeit war etwas ganz Besonderes. Ganz abgesehen von ihren Kräuterkenntnissen.
Bei unserem ersten Besuch begrüßte Sie uns am Eingang mit einem herzlichen „Willkommen zu Hause“. Diese Begrüßung werde ich nie vergessen.
Nun stöberte ich mal wieder auf Lillers Homepage – die Karte wechselt stetig und ist so immer sehr saisonal. Die Verwendung von Wildkräutern ist das Markenzeichen der Küche und so genau meine Wellenlänge.
Die Herbstlichen Genüsse machten Appetit und so reservierte ich kurzentschlossen telefonisch bei Herrn Liller.
Die Einfahrt zur Schlossmühle aus dem 17. Jahrhundert darf man nicht verpassen. Dicht bewaldet ist die Landstraße, abends ist die Einfahrt durch Laternen beleuchtet. Ein geschotterter Weg führt zu Mühle, Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Die Kennzeichen der parkenden Gäste zeigen: Regionale Genüsse ziehen überregionale Gäste an. Die Kennzeichen der Gäste reichten von Frankfurt, Wuppertal, Essen bis nach Luxemburg. Das Restaurant / Hotel war also schon gut besucht.
Wir wurden freundlich von Frau Liller (die Schwiegertochter des Hauses) begrüßt und durften noch zwischen zwei Tischen wählen. Wir entschieden uns wieder für einen kleinen Tisch im „Mühlengraben“, die unterste Ebene des Restaurants. In diesem abgeteilten Soutterain stand vermutlich früher ein Mühlrad. Mit kleinen Fensternischen ist es etwas eng, aber auch sehr gemütlich. Die Tische fein im Landhausstil eingedeckt.
Handbestickte Decken, Stoffservietten, Kerze und vielleicht etwas viel Deko drumherum. Blick von der untersten Restaurantebene durchs Mühlrad
Hier übernahm den Service die jüngste Dame des Hauses, Frau Lillers Enkelin.
Herr Liller sen. und sein Sohn wirken noch immer gemeinsam und routiniert in der Küche. Hier kann ich nur die Facebookseite (https://www.facebook.com/HistorischeSchlossmuehle) empfehlen, sie bietet tolle Einblicke in die ideenreiche Küche!
Wir nahmen Platz und Frau ("Fräulein") Liller reichte uns die Karte und empfahl als Aperitif „Hunsrücker Sonne im Glas: Hausgemachter Holunderbeerensaft aufgefüllt mit trockenem Mosel-Riesling-Sekt“.
Wir bestellten lieber den Riesling-Sekt pur - € 7,20, dazu eine Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 4,90.
Die restliche Bestellung nahm Frau Liller gleich per Gedächtnisprotokoll auf, samt Sonderwünschen.
Mein Mann entschied sich für das 3-Gang „wählerische Menü“ - € 37,00 (zur vollständigen Anzeige des Menüs bitte die Bilder anclicken).
mit Gartensalat-Suppe und Forellenklößchen und Garnelen.
Dieses ergänzte er mit dem Zwischengang Räucherlachs auf Kartoffelrösti - € 15,30.
Bei mir musste es das volle 6-Gang-Programm sein, denn das Menü „Herbstimpressionen“ - € 69,00
traf genau meinen Geschmack. Ich bat lediglich statt des Rumpsteaks um ein Wildgericht nach Wahl des Kochs.
Jetzt waren wir gespannt auf unseren Abend. Frau Liller brachte versehentlich doch den Sekt mit Holunder. Ich durfte probieren. Sicherlich fein, aber doch nicht unser Geschmack. So bekamen wir selbstverständlich den Aperitif auf den gewünschten Sekt pur getauscht. prickelnder Aperitif
Als kleinen Gruß gab es 2 Sorten frisches Brot, Butter, Kräuterquark und Frischkäse. Küchengruß
Sehr schmackhaft, aber wir waren zurückhaltend um unser Menü zu schaffen.
Unsere Suppen dann wieder für uns gemeinsam. Wie vermutet, konnte mein Mann nicht so richtig auf die Gartensalatsuppe zu grün. Gartensalat-Suppe Kürbissuppe
Ich tauschte sehr gerne mit ihm. Die Kürbissuppe mit gerösteten Kürbiskernen ohne Tadel, aber die bekommt man oft oder macht sie selbst. Eine Gartensalatsuppe ist selten und schmeckte mir ausgezeichnet.
Für den weiteren Abend hielten wir uns an die aktuelle Weinempfehlung des Hauses: 2016er Cuvée Blanc fruchtig-spritzige Sommerkomposition Weingut Peter Klas/Osann, Monzel (Mosel). Mit dieser Empfehlung für fairen € 19,00 – 0,75 l waren wir rundum zufrieden.
Es folgten für uns beide der Räucherlachs, garniert mit einem Gierschblatt, auf einem perfekten hausgemachten Rösti. Vom Rösti war durch die großzügige Lachsportion nichts zu sehen, aber zu schmecken. Räucherlachs auf Kartoffelrösti mit süß - sauer marinierten Kürbiswürfelchen
Die marinierten Kürbiswürfelchen passten herbstlich gut. Ein Kräuterlein darf hier auf keinem Teller fehlen. Dies ist wohl die Signatur der Küche.
Dann wurde meine Gaumenerfrischung serviert. Und richtig aufmerksam und nett vom Haus: Mein Mann bekam das erfrischende Johannisbeersorbet mit Sekt, ohne Berechnung, auch serviert. Gaumenerfrischung
So musste er nicht zuschauen und wir waren gleichauf in der Menüfolge.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen auf gut vorgewärmten Tellern serviert. Die Beilagen, Spätzle und Kartoffeln, im separaten Schälchen.
Die Teller konnten sich sehen lassen und die Portionen auch!
Mein Mann war begeistert von den luftigen Forellenklößchen, die Garnelen auf den Punkt. Forellenklößchen & gebratene Riesengarnelen
Das zarte Fenchelgemüse passte sehr gut und der Estragon-Brenneselschaum war wieder einmal eine Spezialität der heimischen Kräuterküche.
Statt des Rumpsteaks hatte die Küche für mich als gewünschtes Wildgericht entschieden: Zweierlei vom Soonwälder Rehbock mit Holunderjus, dazu Eierspätzle und Wirsing-Gemüse. Zweierlei vom Soonwälder Rehbock
Zweilerlei vom Rehrücken: Einmal rosa gebraten und wunderbar zart, die zweite Variante als Ragout. Dies war mir leider viel zu säuerlich abgeschmeckt, vom Fleisch aber tadellos.Genau wie die Beilagen.
Mein Mann hatte Angst um sein Dessert. Daher blieben Kartöffelchen und schweren Herzens 2 Forellenklößchen übrig. Da diese sehr zart und mild gewürzt waren, baten wir darum, diese unseren Katern mitnehmen zu können. Das war kein Problem und die Klößchen wirklich zu schade zum "entsorgen".
Wir baten um eine längere Pause um den krönenden Abschluß genießen zu können. Frau Liller fragte zwischendurch, ob es weiter gehen darf.
Unsere Dessert waren schlichtweg klasse! Auf das Federweißer-Eis war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Wunderbar cremig, der Federweißer gut zu schmecken. Schön angerichtet in der frischen Haselnuss-Hippe. Federweiser - Eiscreme in der Haselnuss - Hippe
Die junge Frau Liller umsorgte uns sehr aufmerksam und freundlich. Sie konnte gut Auskunft geben, auch die Frage ob alles recht ist, fehlte nie. In einigen Jahren, und mit etwas mehr Selbstsicherheit, wird sie vielleicht in die Fußstampfen ihrer Großmutter treten.
Das Restaurant ist sehr gepflegt und zum Wohlfühlen. Toiletten einwandfrei. Bei den Herren recht eng, dem historischen Gebäude geschuldet. Bei den Damen im 1. OG neben der Rezeption des Hotelbereiches geht es geräumiger zu. Alles sehr sauber. Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht.
Handwerklich einwandfreie, natürliche Frischeküche wird hier geboten.
Kreativ und ohne „Firlefanz“. Hierher kommen wir immer wieder gerne.
Leider haben wir es bisher nie geschafft, im Sommer in dem wildromantischen Garten zu sitzen! Blick in den Garten
Und unsere Kater, wenig fotogen, aber mit Silbertablett, fanden unser Mitbringsel eine gerechte Entschädigung für ihren langweiligen Abend zu Hause. Simba + Balu mit dem Forellenklößchen-Mitbringsel
Unser erster Besuch nach dem überraschenden Tod von Frau Liller sen. 2015.
Wir wussten schon vorher: Es wird uns etwas fehlen. Denn Frau Lillers freundliche und ruhige Persönlichkeit war etwas ganz Besonderes. Ganz abgesehen von ihren Kräuterkenntnissen.
Bei unserem ersten Besuch begrüßte Sie uns am Eingang mit einem herzlichen „Willkommen zu Hause“. Diese Begrüßung werde ich nie vergessen.
Nun stöberte ich mal wieder auf Lillers Homepage – die Karte wechselt stetig und ist so immer sehr saisonal. Die Verwendung von Wildkräutern ist das... mehr lesen
Historische Schlossmühle
Historische Schlossmühle€-€€€Restaurant065434041An der Landstr. 190, 55483 Horbruch
4.5 stars -
"Ein toller Abend – aber Frau Liller senior fehlte uns!" PetraIOUnser erster Besuch nach dem überraschenden Tod von Frau Liller sen. 2015.
Wir wussten schon vorher: Es wird uns etwas fehlen. Denn Frau Lillers freundliche und ruhige Persönlichkeit war etwas ganz Besonderes. Ganz abgesehen von ihren Kräuterkenntnissen.
Bei unserem ersten Besuch begrüßte Sie uns am Eingang mit einem herzlichen „Willkommen zu Hause“. Diese Begrüßung werde ich nie vergessen.
Nun stöberte ich mal wieder auf Lillers Homepage – die Karte wechselt stetig und ist so immer sehr saisonal. Die Verwendung von Wildkräutern ist das
Im Mai 2016 brannte die Kultkneipe Hannenfass völlig aus – und ich war sehr betroffen. Das Hannenfass gehört einfach zu Kaiserslautern, ich war hier gerne Gast.
Es blieb nur der Abriss des historischen Fachwerkhauses. Aber: Wie vergangene Woche feststellen konnten: Kult lebt weiter! Fass-Eingang der Lounge
Direkt gegenüber wurde die Hannenfass-Lounge im 1. Stock des gegenüberliegenden Gebäudes eröffnet. Sogar mit halbrunder Außenterrasse. Die Hannen-Lounge im 1. OG
Wohl vorübergehend, daher lege ich die Lounge nicht neu an.
Und gegenüber am alten Hannenfass-Platz? Selbst im Abriss“Hohlraum“ feierte das Hannenfass mit seinen treuen Gästen mit Bierwagen und Festzeltgarnituren. Die Baustelle ist mit Sichtschutzzäunen zur Zeit noch abgeriegelt. Die Baustelle des abgebrannten Hannenfass
Inzwischen steht der, ans Stadtbild angepasste, Rohbau schon wieder. Optisch sehr schön an das, leider abgebrannte, Gebäude erinnernd.
Die Lounge haben wir vergangenen Samstag nicht besucht. Spätestens wenn das Hannenfass am alten Platz neu eröffnet, werde ich ein kühles Alt (wenn auch kein Schumacher) als gebürtige Düsseldorferin auf sein Wohl trinken!
Im Mai 2016 brannte die Kultkneipe Hannenfass völlig aus – und ich war sehr betroffen. Das Hannenfass gehört einfach zu Kaiserslautern, ich war hier gerne Gast.
Es blieb nur der Abriss des historischen Fachwerkhauses. Aber: Wie vergangene Woche feststellen konnten: Kult lebt weiter!
Direkt gegenüber wurde die Hannenfass-Lounge im 1. Stock des gegenüberliegenden Gebäudes eröffnet. Sogar mit halbrunder Außenterrasse.
Wohl vorübergehend, daher lege ich die Lounge nicht neu an.
Und gegenüber am alten Hannenfass-Platz? Selbst im Abriss“Hohlraum“ feierte das Hannenfass mit seinen treuen... mehr lesen
stars -
"Abgebrannt: Ja. Aufgeben: NEIN!" PetraIOIm Mai 2016 brannte die Kultkneipe Hannenfass völlig aus – und ich war sehr betroffen. Das Hannenfass gehört einfach zu Kaiserslautern, ich war hier gerne Gast.
Es blieb nur der Abriss des historischen Fachwerkhauses. Aber: Wie vergangene Woche feststellen konnten: Kult lebt weiter!
Direkt gegenüber wurde die Hannenfass-Lounge im 1. Stock des gegenüberliegenden Gebäudes eröffnet. Sogar mit halbrunder Außenterrasse.
Wohl vorübergehend, daher lege ich die Lounge nicht neu an.
Und gegenüber am alten Hannenfass-Platz? Selbst im Abriss“Hohlraum“ feierte das Hannenfass mit seinen treuen
Geschrieben am 04.10.2017 2017-10-04| Aktualisiert am
05.10.2017
Besucht am 12.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 52 EUR
In Kaiserslautern kenne ich mich ein wenig aus. Aber es gibt immer wieder neue Tipps. Und alte Tipps.
Ich erinnerte mich an Saarschmeckers Beitrag zum Cardinale von 2015. „Gefuchs“ hat mich beim Lesen dieser Bewertung, dass ich dieses Ristorante zuvor noch nie bemerkte. Ging ich doch vor (zugegeben vielen) Jahren fast gegenüber in die verhasst-spießige Berufsschule.
Zentral und dennoch versteckt in der Nähe des Pfalztheaters gelegen. Unser Auto stand in der Nähe ab 19.00 Uhr kostenfrei, also versuchten wir ohne Reservierung unser Glück im „Cardinale“.
Im begrünten Innenhof konnten wir leider nicht mehr sitzen, der Sommer ist leider vorbei. Vor dem Restauranteingang schon die aktuellen Empfehlungen. „Spaghetti mit Trüffeln“ und auch „Frische Muscheln“. Schon jetzt die Qual der Wahl! Eingangsbereich
Wenige Stufen geht es abwärts zum Restaurant. Das historische Gebäude hat Kriege überstanden. Das heutige Gebäude stellt den Rest einer Hofanlage mit Wirtschaftsgebäuden dar. So ist alles etwas verwinkelt und stahlt Wärme aus.
Eine sehr junge Mitarbeiterin begrüßte uns mit strahlendem Lächeln. Für einen Dienstagabend war das Restaurant bereits sehr gut besucht. Wir bekamen zum Glück noch einen schön eingedecken Tisch im Gewölbekeller. Reservieren dürfte kein Fehler sein.
Die Karten wurden gleich gereicht, die Tagesempfehlungen waren hier nochmals an einer großen Wandtafel angeschrieben.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, San Pellegrino, 0,75 l - € 5,50.
Die Speisekarte bietet Pizza, Pasta und italienische Klassiker. Wir waren uns schnell einig:
Die Spaghetti mit Trüffeln - € 16,90 sollten es für uns beide sein.
Ein kleiner Vorspeisensalat stand nicht auf der Karte, aber die quirlige Mitarbeiterin versicherte, dieser sei kein Problem. Das gewünschte Dressing wurde abgefragt.
Mineralwasser wurde sofort und die kleinen Salate, wie gewünscht mit Balsamicodressing, wurden kurze Zeit später serviert. Frische Zutaten, gutes Dressing, dazu noch frisch aufgeschnittenes (mit Stoffserviette gehalten) Ciabatta. Der Beilagensalat fand sich auf unserem Rechnungsbeleg mit sehr fairen € 2,90. frischer Beilagensalat
Es ging sehr lebhaft zu an diesem Abend und ich rätselte über das Alter unserer jungen Servicemitarbeiterin. Konnte sie schon 18 sein? Jedenfalls verfügte sie über ein gut portioniertes Gastrogen, den nicht nur Freundlichkeit, sondern mitreißende Fröhlich- und Herzlichkeit sprühten aus ihr hervor. Auch bei den anderen Gästen. Unterstützt wurde sie vom Chef des Hauses.
Zwischendurch bestellten wir noch ein Gründels alkoholfrei, 0,33 l - € 2,50 und Frascati, 0,25 l - € 4,20.
Er servierte unsere Pasta mit frisch gehobeltem schwarzen Trüffel. Nicht der hochpreisigste Trüffel (nicht anders erwartet), ich vermute Burgundertrüffel. Die Portion gut bemessen und im tiefen, vorgewärmten Teller serviert. Reichlich Trüffel und was ich hoch anrechne: Hier wurde nicht mit Trüffelöl oder Trüffelbutter nachgeholfen. Es schmeckte pur und gut, Parmesan dazu. Schlicht und überzeugend. Nicht nur als Deko obenauf noch ein Knusperchip. Spaghetti mit frischen Trüffeln
Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl, unserem Abend, waren gut umsorgt. Die Frage ob alles Recht ist fehlte weder beim kleinen Salat noch bei der Pasta. Trotz voll besetztem Restaurant war die Akustik angenehm und nicht zu laut.
Zahlen dann beim ebenfalls freundlichen Chef Herrn Shala. EC-Zahlung an der Theke problemlos.
Zu den gepflegten und sauberen Toiletten geht es über eine Treppe ins Obergeschoss, behindertengerecht ist hier nur der schöne Biergarten im Innenhof.
Für die Fotos bitte ich um Entschuldigung. Mein Handy zu Hause vergessen, musste die Handykamera meines Co-Geniessers her halten. Die kann wirklich nix... Die Speisen sahen besser aus!
Nächstes Mal? Ja, gerne. Und sicherlich mal im schönen ruhigen Innenhof.
In Kaiserslautern kenne ich mich ein wenig aus. Aber es gibt immer wieder neue Tipps. Und alte Tipps.
Ich erinnerte mich an Saarschmeckers Beitrag zum Cardinale von 2015. „Gefuchs“ hat mich beim Lesen dieser Bewertung, dass ich dieses Ristorante zuvor noch nie bemerkte. Ging ich doch vor (zugegeben vielen) Jahren fast gegenüber in die verhasst-spießige Berufsschule.
Zentral und dennoch versteckt in der Nähe des Pfalztheaters gelegen. Unser Auto stand in der Nähe ab 19.00 Uhr kostenfrei, also versuchten wir ohne Reservierung... mehr lesen
4.0 stars -
"Eine gute Empfehlung über GastroGuide" PetraIO
In Kaiserslautern kenne ich mich ein wenig aus. Aber es gibt immer wieder neue Tipps. Und alte Tipps.
Ich erinnerte mich an Saarschmeckers Beitrag zum Cardinale von 2015. „Gefuchs“ hat mich beim Lesen dieser Bewertung, dass ich dieses Ristorante zuvor noch nie bemerkte. Ging ich doch vor (zugegeben vielen) Jahren fast gegenüber in die verhasst-spießige Berufsschule.
Zentral und dennoch versteckt in der Nähe des Pfalztheaters gelegen. Unser Auto stand in der Nähe ab 19.00 Uhr kostenfrei, also versuchten wir ohne Reservierung
Besucht am 12.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Urlaub, schönes Wetter und noch was in Kaiserslautern zu erledigen. Wir planten unseren Start in Kaiserslautern mit einem leichtes Mittagsmahl.
Das Ayame besuchten wir zum ersten Mal vor 3 Jahren. Es liegt in der ehemaligen JVA Kaiserslautern, diese wurde vor einigen Jahren umgewandelt in das Hotel Alcatraz. Ein japanisches Restaurant passt hier gut, denn der japanische Garten grenzt direkt an das Gebäude.
Wir parkten kostenfrei im Innenhof. Schlichter Hoteleingang, nur versteckte Hinweise auf das Restaurant
Der Weg zum kleinen Restaurant führt an der Rezeption vorbei.
Um 13.45 Uhr betraten wir das kleine Restaurant mit wenigen Sitzplätzen und hofften, noch Platz nehmen zu dürfen. Bis 14.00 Uhr ist geöffnet. Eine Langzeitbaustelle auf dem Weg nach Kaiserslautern zwang uns zu einem recht großen Umweg.
Wir waren die einzigen Gäste, wurden von einem jungen Mann herzlich begrüßt. Unsere Frage, ob wir noch etwas zu essen bekommen wurde freundlich bejaht.
Wir nahmen also in dem kleinen, japanisch schlichten, Gastraum Platz und bekamen die Speisekarte gereicht. Optisch hatte sich hier seit unserem letzten Besuch nicht viel verändert. Alles ist sauber und gepflegt, blanke Tische. Tageslicht erhellt den Raum nur doch Oberlichter. Leider kann man also nicht ins Freie schauen. .
Die Speisekarte überraschte mich. Sie war teilweise handgeschrieben und so ganz anders als in meiner Erinnerung.
Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit entschieden wir uns sehr schnell für: 2 große Mineralwasser - € 2,50
Vorweg zum Knabbern: Edamame - € 4,20
Für uns beide: Sushi Menü - € 13,80: Miso-Suppe, 3 Sushi-Nigiri, 4 Stück Hosomaki, 8 Stück Uramaki
Unsere Getränke kamen sofort und gut gekühlt. Eine gute Portion der gesalzenen Sojabohnen wenig später. Die heißen Bohnen in der Schale waren eine leckere Knabberei vorweg.
Der junge Herr unterstützte eine (seine?) Frau in der offenen Küche. Hier konnte ich schön beobachten, wie die Misosuppe abgeschmeckt wurde und die Dame unser Sushi frisch zubereitete. Das machte alles einen sehr guten Eindruck. Blick in die offene Küche
Die dampfende Suppe mit Tofueinlage schmeckte mild und doch aromatisch nach den Wakamealgen. Misosuppe
Nach angemessener Wartezeit wurden dann unser Sushi serviert. Sehr appetitlich angerichtet. Die 3 Nigiri klassisch mit Lachs, Garnele und Thunfisch belegt. Die „Makis“ pefekt gerollt, sehr gut im Geschmack. Insgesamt eine gute Portion, wir waren angenehm satt. Für den Preis gab es wirklich nichts zu meckern. Sushi-Menü
Der junge Mann war sehr aufmerksam, aber bei zwei Gästen auch so zu erwarten. Zwischendurch die Frage, ob alles schmeckt. Wasabi, Sojasauce und Ingwer wurden nachgereicht.
Beim Zahlen dann auch die Lösung für die deutlich andere Speisekarte. Das junge japanische Paar übernahm erst vor wenigen Wochen das Restaurant. Dies erklärte auch, dass einige Abläufe noch nicht sehr routiniert wirkten.
Bleibt zu hoffen, dass sich das kleine Restaurant bei Freunden der japanischen Küche herum spricht. Es liegt trotz Stadtnähe sehr versteckt in dem Gebäudekomplex. Laufkundschaft kommt hier nicht vorbei und nicht jeder Hotelgast mag Sushi.
Die Toiletten gehören zum Hotel Alcatraz, sind modern, sehr sauber und gepflegt.
Restaurant und Toiletten sind ebenerdig und ohne Treppen begehbar.
Urlaub, schönes Wetter und noch was in Kaiserslautern zu erledigen. Wir planten unseren Start in Kaiserslautern mit einem leichtes Mittagsmahl.
Das Ayame besuchten wir zum ersten Mal vor 3 Jahren. Es liegt in der ehemaligen JVA Kaiserslautern, diese wurde vor einigen Jahren umgewandelt in das Hotel Alcatraz. Ein japanisches Restaurant passt hier gut, denn der japanische Garten grenzt direkt an das Gebäude.
Wir parkten kostenfrei im Innenhof.
Der Weg zum kleinen Restaurant führt an der Rezeption vorbei.
Um 13.45 Uhr betraten... mehr lesen
Ayame
Ayame€-€€€Restaurant0631 8923-9845Morlauterer Str. 1, 67657 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Frisches Sushi „hinter Gittern“" PetraIOUrlaub, schönes Wetter und noch was in Kaiserslautern zu erledigen. Wir planten unseren Start in Kaiserslautern mit einem leichtes Mittagsmahl.
Das Ayame besuchten wir zum ersten Mal vor 3 Jahren. Es liegt in der ehemaligen JVA Kaiserslautern, diese wurde vor einigen Jahren umgewandelt in das Hotel Alcatraz. Ein japanisches Restaurant passt hier gut, denn der japanische Garten grenzt direkt an das Gebäude.
Wir parkten kostenfrei im Innenhof.
Der Weg zum kleinen Restaurant führt an der Rezeption vorbei.
Um 13.45 Uhr betraten
Geschrieben am 27.09.2017 2017-09-27| Aktualisiert am
28.09.2017
Besucht am 09.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Heidelberg lag für uns auf dem Rückweg von Wernau. Ca. 3 Wochen vor unserem Besuch des „Fischmarktes“ in Wernau überlegten wir, auf der Heimreise Heidelberg zu besuchen. Leider fand ich keine passende Übernachtungsmöglichkeit. Heidelberg ist wirklich beliebt.
Eine sehr gute Freundin ist übernachtet zur Zeit in Heidelberg und wäre viel lieber zu Hause. Uni Heidelberg – in ihrem Fall sicherlich erste Wahl. Trotzdem freute sie sich riesig über die Ankündigung, sie spontan zu besuchen. Und wider Erwarten: Sie bekam gut 2 Stunden Freigang. Nix wie weg!
Also die Freundin vor der Uni eingefangen und in die Stadt. Drei Ahnungslose in Heidelberg. Mein letzter Besuch liegt gut 20 Jahre zurück.
Parkhausplatz gefunden, ab in die Fußgängerzone. Wir wollten hauptsächlich reden und da sollte es nicht zu turbulent zugehen.
Ein Aufsteller in der Fußgängerzone wies auf das italienische Restaurant in ruhigen Innenhof. Das passte.
Gerne wollten wir im Freien sitzen. Auf die Terrasse gelangten wir durch das Restaurant. Dies war, mit durchgehender Küche, sehr gut besucht gegen 15.00 Uhr.
Auf der Terrasse war es ruhig und nicht überlaufen. Einfache und gepflegte Bestuhlung. Die Tische waren nicht eingedeckt. Das ist ok, denn es sah nach Regenschauern aus. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick in den parkähnlichen Garten.
Eine Mitarbeiterin brachte die Karten. Ich taufte sie kurze Zeit später „Speedy Gonzales“. Nicht negativ gemeint. Sie war freundlich, jung und quirlig, selbstverständlich schnell, mit Hang zum Hyperaktiven. Irgendwie lassen wir uns beruflich immer mehr „verhetzen“.
Mein Mann und meine Freundin waren schon auf „süß“ (ich natürlich mal wieder nicht) und mein Mann fragte nach dem auf der Tafel angekündigten Kuchenangebot. Dies wurde mündlich, und natürlich sehr schnell, angesagt. Dabei alle 3 Speisekarten wieder eingesammelt. Ich konnte für mich noch eine abfangen.
Unsere Bestellung:
Sachertorte mit Milchkaffee für meine Freundin Nusstorte mit Kaffee für meinen Mann Gemischter Salat - € 6,50 und ein Mineralwasser für mich.
Zu den fehlenden Preisen komme ich noch.
Wenig später wurde serviert.
Mit der Sachertorte war meine Freundinn sehr zufrieden. Sie sah auch sehr saftig aus und Kalorien und guter Geschmack können ihr zur Zeit nur nutzen.
Gegenteilig erwies sich die Nusstorte meines Mannes. Trotz guter Optik: Sie krümelte,trotz guter Optik, trocken fleißig vor sich hin und gewann absolut kein Frischesiegel. trockene Nusstorte
Zu viel Zucker ist nicht gut. Somit mein Salat genau wie erhofft: Frisch, abwechselungsreich (Blattsalate, Tomate, Gurke, Karottenraspel, Oliven, Peperoni, Sprossen). Insalata mista
Schmackhaftes Balsamicodressing und eine gute Portion frisches Ciabatta.
Gefühlt gewonnen!
Unpassend fanden wir:
- Der hintere Teil der Terrasse war für die Gäste gesperrt. Soweit ok, spart Servicezeit. Die Sperrung mit zwei quer gestellten Stühlen. Dies kapierten spätere Gäste natürlich nicht und ordneten die Stühle an die Tische. Um dann ungnädig durch die Sevicekräfte zur Ordnung gerufen zu werden „ab hier ist gesperrt“! Thema verfehlt.
- Nach dem elektronischen Zahlen bat ich um einen Beleg. Diesen bekam ich nachgeliefert und steckte ihn in den Geldbeutel. Wieder „Thema verfehlt“. Sowohl Service und ich, wie ich zu Hause feststellte. Laut Beleg: Wasser, Weizen, Pizza. Daher die fehlenden Preise.
Sauberkeit: Die Gasträume machten einen guten Eindruck. Die Toiletten müssten (leider, da viele Frauen-Delitantinnen wohl nicht immer die Abfallbehälter treffen) öfter kontrolliert werden.
Heidelberg lag für uns auf dem Rückweg von Wernau. Ca. 3 Wochen vor unserem Besuch des „Fischmarktes“ in Wernau überlegten wir, auf der Heimreise Heidelberg zu besuchen. Leider fand ich keine passende Übernachtungsmöglichkeit. Heidelberg ist wirklich beliebt.
Eine sehr gute Freundin ist übernachtet zur Zeit in Heidelberg und wäre viel lieber zu Hause. Uni Heidelberg – in ihrem Fall sicherlich erste Wahl. Trotzdem freute sie sich riesig über die Ankündigung, sie spontan zu besuchen. Und wider Erwarten: Sie bekam gut 2... mehr lesen
2.5 stars -
"Schnell gesucht, schnell gefunden und… naja." PetraIOHeidelberg lag für uns auf dem Rückweg von Wernau. Ca. 3 Wochen vor unserem Besuch des „Fischmarktes“ in Wernau überlegten wir, auf der Heimreise Heidelberg zu besuchen. Leider fand ich keine passende Übernachtungsmöglichkeit. Heidelberg ist wirklich beliebt.
Eine sehr gute Freundin ist übernachtet zur Zeit in Heidelberg und wäre viel lieber zu Hause. Uni Heidelberg – in ihrem Fall sicherlich erste Wahl. Trotzdem freute sie sich riesig über die Ankündigung, sie spontan zu besuchen. Und wider Erwarten: Sie bekam gut 2
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Das schon lange bestehende Restaurant liegt in der Altstadt von Kaiserslautern, parken direkt am Haus kann man nicht. Am Eingang schon die Empfehlung „Frische Muscheln“, darauf hatte ich gehofft.
Mein Mann und ich betraten das Restaurant und wurden zum reservierten Tisch begleitet, die Karten wurden uns gereicht. Im gleichen Moment kamen unsere Freunde. Diese wurden ebenfalls gleich mit der Karte versorgt.
Wir begrüßten uns erst einmal und wechselten ein paar Worte. Sofort unterbrach die Servicedame um die Getränke aufzunehmen.
Hier entschieden wir uns dann für 2 Flaschen Mineralwasser à 0,75 l. Pan Pellegrino - € 4,70, Selters Naturelle - € 4,20.
Vor der Türe und auch im Restaurant waren aktuelle Speisen an der Schiefertafel zu lesen. Diese Empfehlungen schauten wir uns erst einmal an um uns dann der Karte zu widmen.
Unser Wasser wurde serviert und es folgte gleich die ungeduldige Frage, was wir zu essen wünschen. Wir baten noch um einen Moment, dies mussten wir auch ein weiteres Mal wiederholen. Den beiden Damen im Service dürfte es weder an Lebens- noch Serviceerfahrung gemangelt haben, eventuell die Chefinnen des Hauses. Gäste die sich mit offenen Karten lebhaft unterhalten, das dauert halt mal etwas länger als bei einer Einzelperson.
Wir studierten weiter die typisch italienische Karte mit Salaten, Suppen, Pizza, Pasta, Fleisch, Fisch, Desserts. Und Fliegenkacke! Tipp an die Gastronomie: Schaut doch bitte mal öfter selbst in die Karte! Und wischt sie mal sauber ab. Ich weiß nicht, wo die Karten gelagert werden, aber die äußeren Ränder der Klarsichthüllen waren über und über mit den typisch schwarzen Punkten / Hinterlassenschaften von Fliegen versehen. Das war nicht appetitlich.
Wir gaben dann unsere Speisewünsche auf und gingen uns erst einmal die Finger waschen.
Ansonsten macht das Restaurant einen gepflegten Eindruck. Die Tische sauber eingedeckt, rote Stuhlhussen und rote Rosen setzen farbige Akzente.
Im Restaurant Maximalbestuhlung, enger geht es wohl kaum. So wurde es später immer lauter, heißer und stickiger. Die Toiletten sauber und gepflegt. Es gibt wohl auch noch einen schönen Gewölbekeller, diesen haben wir aber nicht gesehen. Ins Restaurant und auch im Restaurant sind einige Stufen zu überwinden, rollstuhlgerecht ist das Restaurant nicht.
Als Vorspeise gab es für uns einen kleinen gemischten Salat mit Essig-Öl-Dressing zu € 3,40.
Dieser war frisch und ohne Mängel. Essig, Öl, eine riesige Pfeffermühle, Salz wurden dazu auf dem Tisch platziert und auf diesem wurde es dann richtig eng.
Wir bestellten noch Frascati und Rosé ohne nähere Herkunftsbezeichnung. Auf Nachfrage wurde bestätigt er sei trocken. 0,2 l je € 3,50 und wie befürchet: Wieder so ein italienischer Wein den man wirklich nicht braucht.
Unsere Hauptspeisen kamen nach kleiner Pause. Die Herren hatten sich beide für Pizza entschieden. Mein Mann wählte die Pizza Fantasia in der mittleren Größe mit Salami, Schinken, frischen Champignons und Knoblauch zu € 6,50. Unsere Männer waren zufrieden, der Teig wurde gelobt und auch die reichliche Knoblauchgabe.
Meine Freundin wählte die hausgemachten Ravioli mit Steinpilzsauce zu € 10,90. Das sah richtig gut aus und war es wohl auch.
Meine frischen Miesmuscheln in Weißweinsud zu € 9,00 wurden im tiefen Teller serviert und sahen sehr pur aus. Keinerlei Gemüsestreifen oder frische Kräuter. Geschmacklich überzeugten sie absolut.
Der Weißwein in der mit etwas Sahne und Zwiebeln verfeinerten Sauce überzeugte mehr als im Glas. Knoblauch ergänzte deutlich ohne zu sehr zu dominieren.
Für meinen Mann durfte es als Dessert eine Pannacotta - € 3,00 und für meine Freundlin ein Tiramisu - € 4,00 sein. Beide Desserts fielen durch und waren sicherlich nicht hausgemacht.
Die Pannacotta kaum essbar, wie Gummi mit künstlichem Geschmack (von Aroma kann ich nicht sprechen).
Ebenso die rote Sauce die wohl Erdbeersauce antäuschen sollte. Günstig waren die Desserts, aber dann lieber teurer und gut.
Aufmerksam waren die Damen im Service, aber eine Frage, ob es geschmeckt hat, blieb über den ganzen Abend aus.
Wir bestellten die Rechnung und mit der Rechnung wurde noch wortlos ein rötliches Getränk hingestellt. Weg war die Servicedame. Ich nippte, mein Mann nippte, ebenso unsere Freunde. Keine Ahnung was es war, ob mit oder ohne Alkohol (dies sollte man den Gästen nun wirklich sagen), aber trinken musste man es wirklich nicht. Es sollte sicherlich eine nette Verabschiedung sein, aber so grußlos und nüchtern es serviert wurde, so kam es dann auch bei uns an.