Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934416x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Eine moderne Eisdiele befindet sich direkt am Parkhaus zur Festung Königstein.
Nach einigen Besichtigungsstunden freuten wir uns schon auf dem Weg zum Parkhaus auf ein „etwas anderes Eis“. Denn die wahrlich verschärfte Auswahl bemerkten wir schon bei unserer Ankunft.
Hereinspaziert. Die Dame hinter der bunten und blitzsauberen Theke begrüßte uns herzlich mit strahlendem Lächeln.
Und wir lasen erst einmal die „Bedienungsanleitung“ über der Theke.
Zunächst die Wahl des Basiseis: Milch – Joghurt oder Reismilch (vegan) stehen zur Wahl. Sorbets werden ebenfalls angeboten.
Dann wählt man „bis 2 Zutaten“ oder „bis 4 Zutaten“.
Es werden nur natürliche Zutaten verwendet, keine künstlichen Aromen. Die Basiseissorten in Bioqualitat, möglichst regionale Bestandteile.
Die Zutaten sind nun mal wirklich kreativ. Für die nicht experimentierfreudigen Gäste die Klassiker wie Schokolade, Nüsse und zahlreiche Früchte.
Für Entdecker: Gemüse, Kräuter, Gewürze und Öle. Z. B. Meerrettich, Sellerie, Knoblauch, Zwiebel, Rote Beete, Salbei, Rosmarin, Petersilie, Senf, Tabasco, Salz, Curry, Leinöl, Sesamöl….
Die Eiszauberin konnte gut über passende Kombinationen beraten.
Wir entschieden uns beider für „bis 2 Zutaten“ zu € 2,50.
Mein mutiger Mann für Milcheis mit Knoblauch. Das Milcheis empfahl die nette Dame als passendes Basiseis zum Knoblauch. Wir sind beide Knoblauchliebhaber, aber ich traute mich hier wirklich nicht.
Ich neugierig für Joghurteis mit Erdbeer und Basilikum.
Tiefgekühlte Pads + die gewählten Zutaten werden in eine spezielle Eismaschine gegeben. Das Prinzip dürfte mit dem PacoJet vergleichbar sein, denn heraus kommt ein wunderbar cremiges Eis!
Meine Erdbeer-Balsilikumwahl war genau richtig! Ein wunderbares Eis und Joghurt-Erdbeer-Basilikum gleichberechtigt zu erschmecken. Nicht zu süß, sehr natürlich. Joghurteis Erdbeer-Basilikum
Mein Mann war von seinem Knoblaucheis begeistert! Nicht penetrant, wie ich befürchtete. Durch die Süße sehr fein im Geschmack, war vielleicht sogar etwas Bärlauch mit im Spiel? Gelungen, anders kann man es nicht sagen. Und ihm Nachhinein ist mir auch kein knofeliger Geruch aufgefallen. Milcheis Knoblauch
Hier hätten wir uns gerne mal so richtig durch die Karte getestet! Rote Beete mit Rosmarin und Kardamon vielleicht?
Eine moderne Eisdiele befindet sich direkt am Parkhaus zur Festung Königstein.
Nach einigen Besichtigungsstunden freuten wir uns schon auf dem Weg zum Parkhaus auf ein „etwas anderes Eis“. Denn die wahrlich verschärfte Auswahl bemerkten wir schon bei unserer Ankunft.
Hereinspaziert. Die Dame hinter der bunten und blitzsauberen Theke begrüßte uns herzlich mit strahlendem Lächeln.
Und wir lasen erst einmal die „Bedienungsanleitung“ über der Theke.
Zunächst die Wahl des Basiseis: Milch – Joghurt oder Reismilch (vegan) stehen zur Wahl. Sorbets werden ebenfalls angeboten.
Dann wählt... mehr lesen
Eiszauberei - Eizmanufaktur am Königstein
Eiszauberei - Eizmanufaktur am Königstein€-€€€Eiscafe015254149903Am Königstein 1a, 01824 Königstein/Sächsische Schweiz
5.0 stars -
"Die etwas andere Eisdiele. Für Naschkatzen, Neugierige und Mutige!" PetraIOEine moderne Eisdiele befindet sich direkt am Parkhaus zur Festung Königstein.
Nach einigen Besichtigungsstunden freuten wir uns schon auf dem Weg zum Parkhaus auf ein „etwas anderes Eis“. Denn die wahrlich verschärfte Auswahl bemerkten wir schon bei unserer Ankunft.
Hereinspaziert. Die Dame hinter der bunten und blitzsauberen Theke begrüßte uns herzlich mit strahlendem Lächeln.
Und wir lasen erst einmal die „Bedienungsanleitung“ über der Theke.
Zunächst die Wahl des Basiseis: Milch – Joghurt oder Reismilch (vegan) stehen zur Wahl. Sorbets werden ebenfalls angeboten.
Dann wählt
Geschrieben am 01.07.2017 2017-07-01| Aktualisiert am
01.07.2017
Besucht am 15.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz stand auf dem Programm! Imposant und absolut sehenswert.
Unterhalb der Festung gibt es ein großes Parkhaus mit fairen Gebühren. Von hier führt eine Straße mit Fußweg direkt zur Festung. EUR 10,00 waren gut angelegt, ein paar Stunden kann man hier locker zubringen.
Nach dem ersten Besichtigungsteil suchten wir den vorab entdeckten schönen und schattigen Biergarten des Offizierskasino auf. Der Biergarten
Der große Neubau wirkt wie ein Legobaustein, sehr modern.
Im ersten Moment finde ich das Haus störend, andererseits? Seit dem Mittelalter wurde hier immer gebaut. Mann erkennt gut die Gebäude der unterschiedlichen Epochen auf dem riesigen Gelände. Und so geht es halt immer weiter in der Geschichte der Festung und eine moderne Besuchergastronomie entstand.
Vor dem Haus einige Tagesempfehlungen. Selbstbedienung ist angesagt, gut strukturiert. Tablett, Besteck, Servietten griffbereit. Ein netter Herr an der Ausgabe für warme Speisen fragt nach unseren Wünschen.
Mein Mann war wieder auf dem Matjestrip: Also nochmal Matjes mit Sahnekartoffeln, der Preis lag um die € 8,00. Frisches Steinofenbrot stand geschnitten in einem Korb zur Verfügung. Hier durfte man sich einfach bedienen. Auf der Festung gibt es eine historische Bäckerei, von hier stammte das Brot. Dazu ein kühles Blondes.
Ich wählte eines der Tagesangebote: Bunter Spargelauflauf mit Kirschtomaten und Spinat, abgerundet durch gratinieren Pecorino zu € 9,60. Dazu ein großes Mineralwasser. Empfehlung am 15.06.17
Mein Mann bekam sein Gericht gleich mit "lassen sie es sich schmecken" über die Theke gereicht.
Der freundliche junge Mann teilte mir mit, mein Gericht würde frisch gratiniert und würde mir im Biergarten serviert werden.
An der Kasse zahlte ich alles komplett und hoffte, dass der Spargelauflauf mich findet. Die Kasserin war bereits informiert, dass mein Gericht serviert wird.
Mit seinem Matjesgericht war mein Mann zufrieden. Die Matjes nicht ganz so zart wie am Vortag, aber für eine Ausflugsgastronomie wirklich ordentlich. Der Teller sogar noch dekoriert mit Salat, Tomate und saurer Gurke. Rote Zwiebelringe obenauf, die halbierten Kartoffeln gut. Matjes mit Kartoffeln
Einige Minuten später kam ein Mitarbeiter und rief den Spargelauflauf aus. Auf Handzeichen wurde er mit Ansage, dem Hinweis der Teller sei sehr heiß und einem freundlichen „guten Appetit“ serviert.
Was soll ich sagen? Mindestens 400 g weißer und grüner Spargel, noch richtig knackig im Biss, Tomaten und Blattspinat fanden den Weg zu mir. Mit dem Käse schön gratiniert, aber auch etwas fettig durch den geschmolzenen Käse. Gratinierter Spargelauflauf
Dazu ein Stück von dem wunderbar frischem Steinofenbrot.
Auf solch eine Mahlzeit hätte ich hier nicht zu hoffen gewagt. Wir waren beide gut gesättigt.
Nach dem Essen räumten wir unsere Tabletts ordentlich auf den vorgesehenen Wagen. Die Toiletten im Erdgeschoss so neu wie das Gebäude und sehr sauber.
Auf Grund der Selbstbedienung eigentlich keine "Servicepunkte". Die Mitarbeiter aber aufmerksam und freundlich, mein Gericht wurde ja serviert. Daher hier doch auch eine Bewertung. Blick von der Festung ins Elbtal
Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz stand auf dem Programm! Imposant und absolut sehenswert.
Unterhalb der Festung gibt es ein großes Parkhaus mit fairen Gebühren. Von hier führt eine Straße mit Fußweg direkt zur Festung. EUR 10,00 waren gut angelegt, ein paar Stunden kann man hier locker zubringen.
Nach dem ersten Besichtigungsteil suchten wir den vorab entdeckten schönen und schattigen Biergarten des Offizierskasino auf.
Der große Neubau wirkt wie ein Legobaustein, sehr modern.
Im ersten Moment finde ich das Haus... mehr lesen
3.0 stars -
"Angenehme Bewirtung auf der Festung Königstein" PetraIODie Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz stand auf dem Programm! Imposant und absolut sehenswert.
Unterhalb der Festung gibt es ein großes Parkhaus mit fairen Gebühren. Von hier führt eine Straße mit Fußweg direkt zur Festung. EUR 10,00 waren gut angelegt, ein paar Stunden kann man hier locker zubringen.
Nach dem ersten Besichtigungsteil suchten wir den vorab entdeckten schönen und schattigen Biergarten des Offizierskasino auf.
Der große Neubau wirkt wie ein Legobaustein, sehr modern.
Im ersten Moment finde ich das Haus
Geschrieben am 30.06.2017 2017-06-30| Aktualisiert am
30.06.2017
Besucht am 14.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Unser erster Besuch in Dresden und wir waren wirklich überwältigt.
Anfahrt per Bus und Bahn von Pillnitz, eine gute und günstige Verbindung. Und die Sonne lacht mit uns.
Dresden sorgt für Reizüberflutung – wie hat die Stadt wohl vor 30 Jahren oder sogar 70 Jahren ausgesehen?
Nach der Besichtigung der Frauenkirche wollten wir eine Kleinigkeit essen. Rund um die Frauenkirche gibt es reichlich Auswahl. Bayerische Brauhausatmosphäre, mehrfach geboten, musste nicht sein.
Das Coselpalais liegt direkt an der Frauenkirche Links im Bild das Coselpalais
und wir sahen den schönen geschützten Innenhof, den Ehrenhof.
1765 wurde der Barockbau errichtet, im 2ten Weltkrieg stark beschädigt. Auch dieses Gebäude erstrahlt in neuem altem Glanz. Respekt vor den Handwerkern.
Das Eingangstor weit geöffnet werden die Gäste mit Tagesgerichten auf der großen Schiefertafel begrüßt.
Der Ehrenhof war fast komplett besetzt, wir ergatterten noch einen schattigen Tisch mit bequemer Bestuhlung. Der Innenhof schön und gepflegt wie auch das gehobene Innere des Restaurants mit verschiedenen Räumen und einer beeindruckenden Kuchentheke.
Die Toiletten einwandfrei.
Ein junger und sehr gepflegter Herr im gehobenen Serviceoutfit begrüßte uns freundlich. Als Auszubildender war er namentlich am Revers gekennzeichnet und machte mit seinen Kolleg(inn)en einen richtig guten Job. Die Karten gereicht, fragte er nach unseren Getränkewünschen.
Mal wieder für uns trockene Weißweinschorlen. 0,2 l, sehr erfrischend und gut gekühlt, wurden zu € 4,50 serviert. 2 weitere Gläser folgten.
Auf der Tageskarte sprachen uns 2 Gerichte an, diese bestellten wir: Tagesempfehlung am 14.06.2017
Der Betrieb war wirklich gut besucht, innen noch eine Gesellschaft.
Nach für uns sehr passender Wartezeit wurden unsere Gerichte in gut vorgewärmten Tellern, mit freundlicher Ansage, serviert.
Für mich das Quinoa-Apfel Risotto. Dieses luftig und dezent gewürzt, der nussige Eigengeschmack des Quinoas erhalten. Der Apfel ging etwas unter. Dafür der grüne Spargel aromatisch und schön im Biss. Die Tomaten passten prima dazu. Sprossen obenauf. Was Grünes ist mir ja immer willkommen. Die Portion angenehm sättigend. Quinoa-Apfel-Risotto mit grünem Spargel und Tomaten
So zufrieden ich war, mein Mann war mit seinem Garnelengericht der Gewinner!
7 große, glasig-saftige Garnelen, das Risotto schlotzig und saftig. Ein leichtes Kaffeearoma spürbar. Die Portwein-Trauben und der Chorizo-Schaum gaben ein wunderbares Aroma. Garnelen - Risotto - Scharlotten
Eine ganz tolle Kombination.
Die Servicemitarbeiter hatten alle Hände mit den vielen Gästen zu tun, machten alle einen sehr gut geschulten und ruhigen Eindruck. Der Blick immer aufmerksam über die Gäste gerichtet, genügte Blickkontakt oder Handheben um Wünsche zu äußern.
Wir wollten Dresden weiter erkunden, sonst wären wir sicherlich noch viel länger sitzen geblieben. Es war trotz der zentralen Lage und der vielen Gäste sehr entspannend.
Unser erster Besuch in Dresden und wir waren wirklich überwältigt.
Anfahrt per Bus und Bahn von Pillnitz, eine gute und günstige Verbindung. Und die Sonne lacht mit uns.
Dresden sorgt für Reizüberflutung – wie hat die Stadt wohl vor 30 Jahren oder sogar 70 Jahren ausgesehen?
Nach der Besichtigung der Frauenkirche wollten wir eine Kleinigkeit essen. Rund um die Frauenkirche gibt es reichlich Auswahl. Bayerische Brauhausatmosphäre, mehrfach geboten, musste nicht sein.
Das Coselpalais liegt direkt an der Frauenkirche
und wir sahen den... mehr lesen
Coselpalais - Restaurant & Grand Café
Coselpalais - Restaurant & Grand Café€-€€€Restaurant, Cafe03514962444An der Frauenkirche 12, 01067 Dresden
4.5 stars -
"Da hatten wir einen richtig guten Riecher! Direkt an der Frauenkirche." PetraIOUnser erster Besuch in Dresden und wir waren wirklich überwältigt.
Anfahrt per Bus und Bahn von Pillnitz, eine gute und günstige Verbindung. Und die Sonne lacht mit uns.
Dresden sorgt für Reizüberflutung – wie hat die Stadt wohl vor 30 Jahren oder sogar 70 Jahren ausgesehen?
Nach der Besichtigung der Frauenkirche wollten wir eine Kleinigkeit essen. Rund um die Frauenkirche gibt es reichlich Auswahl. Bayerische Brauhausatmosphäre, mehrfach geboten, musste nicht sein.
Das Coselpalais liegt direkt an der Frauenkirche
und wir sahen den
Geschrieben am 29.06.2017 2017-06-29| Aktualisiert am
29.06.2017
Besucht am 13.06.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 142 EUR
Vorab:
1. Abend € 76,00
2. Abend € 66,00
Unsere Möglichkeiten in Pillnitz hatte ich natürlich vorab ergooglet. Die Einkehr am Palmenhaus hat eine nette Homepage mit Speisekarte und die gefiel mir überraschend gut.
Das Restaurant im Schlosshotel Pillnitz ist dienstags geschlossen, so stand schnell fest: Am ersten Abend gehen wir es gemütlich an. Mit wenigen Schritten ist das gemütliche Restaurant, zwischen der Haupt-Durchgangsstraße und dem Schlosspark gelegen, für uns erreichbar. Von außen schon sehr einladend. .
Eine Tafel lud zum Spargel ein: .
Reserviert hatten wir nicht. Am frühen Abend betraten wir das Restaurant und wurden gleich offen und herzlich vom Koch begrüßt. „Treten Sie ein, gleich hinten durch geht es in den Biergarten!“.
Es war nicht sehr warm an dem Abend. So durften wir einen Platz in dem gemütlichen und dreiteiligem Restaurant wählen. Durch die Einteilung der „Stuben“ ist es wohnlich, die Akustik angenehm. Alles ist sauber, hell, freundlich und gepflegt, kein Renovierungsstau. Die Tische sind sauber eingedeckt. .
Die absolut freundliche Chefin, Frau Hesse, reichte uns die Karten.
Wir wählten:
Zunächst eine Flasche heimisches Mineralwasser, 0,75 l zu € 5,50.
Die Weine, in kleiner und feiner Auswahl, das Steckenpferd des freundlichen Gastronoms Herrn Hesse. Er betreibt auch einen kleinen Weinhandel und kennt sogar Nahe-Weingüter!
Wir bleiben im Urlaubsgebiet mit einer Flasche Kerner QbA, trocken, Weingut Ulrich, DIesbar-Seußlitz zu € 24,00.
Die gut sortierte Speisekarte kannte ich ja schon von der Homepage. Diese wurde von der Spargelkarte ergänzt.
Als kleine Vorspeise nahmen wir den kleinen gemischten Salatteller mit Joghurt-Dressing zu € 4,50. Dieser wurde mit einem Körbchen frischem und warmen Baguette serviert. Kleiner gemischter Salat
Die vielfältigen Zutaten alle frisch und sehr gut geputzt. Nichts ist welk, keine braunen Ränder.
Zum Hauptgang war uns spagelig, bevor die wunderbare Zeit vorüber ist! Auf der Spargelkarte war nichts mit Fisch zu entdecken, auf der regulären Karte gab es Zander. Also fragten wir Frau Hesse: „Geht von der Spartelkarte das Gericht: Spargel mit Sauce Hollandaise und dazu Zander?“ Kein Problem, das Gericht wurde mit € 19,30 abgerechnet.
Nach angenehmer Wartezeit servierte sie uns ordentliche Portionen zum Sattwerden auf gut vorgewärmten Tellern. Zander-Spargel-Hollandaise-Kartoffeln
Der Zander außen knusprig, die Petersilienkartoffeln mit gutem Geschmack und der Spargel noch schön mit Biss.
Über den dekorierten Rosmarin habe ich mich als Kräuterliebhaberin gefreut und er wurde nicht als Deko entsorgt.
Gut umsorgt saßen wir gemütlich. Ich hatte vorab schon ein Dessert für meinen Mann entdeckt!
Also gab es für ihn: August's Liebeskugel (gebackenes Vanille-Eis im Wiener Nuss-
Knusperteig) auf Eierlikörspiegel und Sahnetupfer - € 5,90.
Was serviert wurde, hätte ich in dieser Qualität wirklich nicht erwartet. Ein dekorierter Saucenspiegel und die Liebeskugel hausgemacht. Außen superknusprig ausgebacken, Liebeskugel mit eiskaltem Herz
innen Vanilleeis. Geöffnete Liebeskugel
Mein Mann war hin-und-weg.
Mein Dessert bestand aus einem sächsischem Testerbrand vom Traminer , 2 cl – gut angelegte € 2,85.
Am Tag darauf kamen wir mit runden Füßen und vielen positiven Eindrücken zurück aus der Dresdner Innenstadt. Das Wetter toll – nebenan war doch der Biergarten? Bloß nicht mehr lange suchen oder fahren.
Die Tafel grüßte heute mit: Matjes!
Also wieder rein in die gute Stube. Heute begrüßten uns schon 2 zusätzliche Servicekräfte – das Haus und der Biergarten voll! Der Betrieb läuft richtig gut.
Also nahmen wir erst einmal im vorderen Gastraum mit Theke und Blick Richtung Küche Platz. .
Frau Hesse begrüßte uns wie Stammgäste und versicherte: Sobald außen was frei wird, können wir umziehen.
Unser "Aperitif"-Durstlöscher:
Für mich ein Köstritzer vom Fass, 0,3 l zu € 2,90 und für meinen Mann ein Bastei-Pils, 0,3 l zu € 2,90.
Und noch einmal eine Flasche Mineralwasser.
Die neue Matjeskarte las sich klasse.
Als erfrischende Vorspeise für uns beide:
Kalte Tomaten-Melonensuppe mit Kresse und frischem Baguette zu € 4,90. Solch eine „Gazpacho“ mache ich selbst an heißen Sommertagen gerne selbst mit Wassermelone. Geschmacklich vermute ich hier eher Honigmelone und muss zugeben: Besser! Etwas Schärfe habe ich vermisst, aber ansonsten erfrischend und sehr gut. Kalte Tomaten-Melonensuppe mit Kresse
Nach unserer Suppe das Zeichen: Umzug nach draußen!
Zum sächsischen und gut gekühltem Goldriesling, QbA, trocken, Rothes Gut Meißen, 0,75 l - € 24,00 wurden dann die Hauptspeisen serviert:
Für meinen Mann: Hausgemachtes Matjes-Tatar auf 2 Kartoffel-Rösti und Salatbeilage zu € 9,90.
Ein Gericht ohne jede Klage. Obwohl das Tatar auf den Rösti serviert wurde, waren die Rösti heiß und knusprig. Die Matjes zart, mit sauren Gurken und Zwiebeln fein abgeschmeckt. Hausgemachtes Matjes-Tatar
Für mich: Zarte Matjesfilet nach Tante Trudels Rezept mit Apfel-Zwiebel-Joghurt-Remoularde, Petersilienkartoffeln und kleinem Salat zu € 11,90.
Die Matjes wirklich absolut zart. Obenauf frische Kresse und rote Zwiebelringe. Zarte Matjesfilet
Tante Trudel kommt zu Ehren! Sehr gut, auch der separat servierte Beilagensalat.
Weder ein süßes noch ein flüssiges Dessert brauchten wir an diesem Abend.
Fazit: Solch eine nette Einkehr mit absolut netten Inhabern und Mitarbeitern würden wir uns fußläufig in Idar-Oberstein wünschen.
Die Küche ist ambitioniert ohne sich zu übernehmen.
Der Gast ist König. Frau Hesse war im Service voll in ihrem Element, Herr Hesse umsorgt die Gäste zusätzlich, berät zu Weinen und bei Feierlichkeiten, und bei den weiteren Mitarbeitern in Küche und Service sorgt immer wieder ein Scherz, eine lockere Ermahnung für positive Stimmung im Team.
Restaurant – Biergarten – Toiletten ebenerdig. Alles sehr sauber und gut gepflegt.
Jederzeit gerne wieder – volle Empfehlung. Schöner Urlaub!
Was bleibt mir für eine Bewertung? Keine Gourmetküche - aber ohne jeden Tadel mit top Preis-Leistung!
Beim Essen "nur" 4* (es hat alles gut geschmeckt). Warum ? Hollandaise, Salatsauce und den Rösti stehe ich misstrauisch gegenüber, ob hausgemacht?
Vorab:
1. Abend € 76,00
2. Abend € 66,00
Unsere Möglichkeiten in Pillnitz hatte ich natürlich vorab ergooglet. Die Einkehr am Palmenhaus hat eine nette Homepage mit Speisekarte und die gefiel mir überraschend gut.
Das Restaurant im Schlosshotel Pillnitz ist dienstags geschlossen, so stand schnell fest: Am ersten Abend gehen wir es gemütlich an. Mit wenigen Schritten ist das gemütliche Restaurant, zwischen der Haupt-Durchgangsstraße und dem Schlosspark gelegen, für uns erreichbar. Von außen schon sehr einladend.
Eine Tafel lud zum Spargel ein:
Reserviert hatten wir... mehr lesen
Einkehr am Palmenhaus Pillnitz
Einkehr am Palmenhaus Pillnitz€-€€€Restaurant03512610188Orangeriestrasse 5, 01326 Dresden
4.5 stars -
"Unterkunft in Pillnitz und fußläufig eine gute EINKEHR! Was will man mehr? Gleich 2 Abende!" PetraIOVorab:
1. Abend € 76,00
2. Abend € 66,00
Unsere Möglichkeiten in Pillnitz hatte ich natürlich vorab ergooglet. Die Einkehr am Palmenhaus hat eine nette Homepage mit Speisekarte und die gefiel mir überraschend gut.
Das Restaurant im Schlosshotel Pillnitz ist dienstags geschlossen, so stand schnell fest: Am ersten Abend gehen wir es gemütlich an. Mit wenigen Schritten ist das gemütliche Restaurant, zwischen der Haupt-Durchgangsstraße und dem Schlosspark gelegen, für uns erreichbar. Von außen schon sehr einladend.
Eine Tafel lud zum Spargel ein:
Reserviert hatten wir
Geschrieben am 28.06.2017 2017-06-28| Aktualisiert am
28.06.2017
Ich schaue gerade Fernsehen. SWR: Frisch auf den Tisch. Die Wahrheit über Restaurants.
"Tüte auf, alles rein in den Topf, auf dem Teller hübsch angerichtet, ein paar Kräuter dazu - fertig. In manchen Restaurants sieht so das Kochen aus. Fertigprodukte, auch bekannt als Convenience-Food, erobern die deutschen Restaurantküchen. In 80 bis 90 Prozent der deutschen Restaurants werden sie eingesetzt, schätzen Experten."
Herr Rund, Koch und Inhaber des Landgasthauses Tödter, begleitet diesen Bericht. Respekt! Er probiert Convenienceprodukte, welche in seiner Küche nie serviert würden. Ich könnte mich dazu nicht überwinden.
Es ist unglaublich, welche Argumentationen der Industrie hier "auf den Tisch" kommen. "Köche" bedienen sich bereitwillig der pflegeleichten Ware. Wenige Köche, wie Herr Rund, leben ihre Berufung.
Leider ist das Landgasthaus sehr weit weg für uns. Wenn sich mal die Gelegenheit ergibt, kehren wir hier gerne ein!
Ich schaue gerade Fernsehen.
SWR: Frisch auf den Tisch. Die Wahrheit über Restaurants.
"Tüte auf, alles rein in den Topf, auf dem Teller hübsch angerichtet, ein paar Kräuter dazu - fertig. In manchen Restaurants sieht so das Kochen aus. Fertigprodukte, auch bekannt als Convenience-Food, erobern die deutschen Restaurantküchen. In 80 bis 90 Prozent der deutschen Restaurants werden sie eingesetzt, schätzen Experten."
Ein höchst interessanter Bericht.
https://www.swr.de/betrifft/betrifft-frisch-tisch/-/id=98466/did=19560078/nid=98466/15ykgld/index.html
Herr Rund, Koch und Inhaber des Landgasthauses Tödter, begleitet diesen Bericht. Respekt! Er probiert Convenienceprodukte, welche in seiner Küche nie serviert würden. Ich könnte mich dazu nicht überwinden.
Es ist unglaublich, welche Argumentationen der Industrie hier "auf den Tisch" kommen. "Köche" bedienen sich bereitwillig der pflegeleichten Ware. Wenige Köche, wie Herr Rund, leben ihre Berufung.
Leider ist das Landgasthaus sehr weit weg für uns. Wenn sich mal die Gelegenheit ergibt, kehren wir hier gerne ein!
Landgasthaus Tödter
Landgasthaus Tödter€-€€€Landgasthof, Biergarten04132/289Salzhausener Straße 11, 21385 Amelinghausen
stars -
"Respekt! Frischeküche wird hier gelebt. Fertigprodukte: Nein danke." PetraIOIch schaue gerade Fernsehen.
SWR: Frisch auf den Tisch. Die Wahrheit über Restaurants.
"Tüte auf, alles rein in den Topf, auf dem Teller hübsch angerichtet, ein paar Kräuter dazu - fertig. In manchen Restaurants sieht so das Kochen aus. Fertigprodukte, auch bekannt als Convenience-Food, erobern die deutschen Restaurantküchen. In 80 bis 90 Prozent der deutschen Restaurants werden sie eingesetzt, schätzen Experten."
Ein höchst interessanter Bericht.
https://www.swr.de/betrifft/betrifft-frisch-tisch/-/id=98466/did=19560078/nid=98466/15ykgld/index.html
Herr Rund, Koch und Inhaber des Landgasthauses Tödter, begleitet diesen Bericht. Respekt! Er probiert Convenienceprodukte, welche in seiner
Geschrieben am 27.06.2017 2017-06-27| Aktualisiert am
27.06.2017
Besucht am 13.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 28 EUR
Durch unsere Übernachtung in der Villa Altenburg gestaltete sich die weitere Anreise gen Dresden kurzweilig und entspannend! Schöne neue Straßen, wenig Baustellen. Der Soli wurde gut investiert.
Pillnitz mit dem wunderschönen Schlossgarten, samt der über 230 ! Jahre alten Kamelie, ist unser Ziel.
Zur Mittagszeit kommen wir an. Gepäck verstaut, erster Besuch des Schlossparks. Auf dem Rückweg sieht das Parkcafé einladend aus. .
Wir nehmen außen als einzige Gäste im gepflegten Biergarten Platz.
Es ist wohl die gestandene Chefin, die hier bedient und uns die Karten reicht. Diese ist gut, nicht überladen und vielfältig gestaltet. Die Tagesangebote sind feinsäuberlich auf Tafeln zu lesen. .
Das Tagesangebot mit Wildgulasch, Knödeln und Rotkraut gefällt mir, ist mir aber mittags doch zu üppig.
Regionale Speisen kommen nicht zu kurz. Die Fleischgerichte (Eisbeinsülze, Schweinebraten, Sauerbraten, Rinderzunge) sind Gerichte, die man bei uns nicht so häufig auf der Karte findet. Nicht unser Favorit, aber dennoch positiv zur Kenntnis genommen.
Für den Durst bestelle ich eine große trockene Weinschorle (€ 3,40) und mein Mann ein Pils, 0,5 l (€ 3,30).
Die Getränke werden zügig und gut gekühlt serviert.
Für unser Mittagsmahl haben wir uns dann auch entschieden und bestellen:
Mein Mann wählt den gratinierten Kartoffel-Gemüse-Auflauf (€ 9,30).
Und ich Spaghetti aglio e olio mit Tomate, Knoblauch, Rucola, Parmesan (€ 9,40).
Nach einigen Überlegungen entscheiden wir uns, ins Restaurant umzuziehen. Trocken ist es noch, aber die Windböhen werden immer kühler. Für ein Getränk ok, aber unser Essen würde wohl zu schnell kalt. Und das kann ich überhaupt nicht leiden.
Wir ziehen um in die gepflegte gute Stube und machen uns über die Durchreiche zur Küche bemerkbar. Hier schneidet der Koch gerade Schnitzel von einem schönen Stück Schweinekamm! Später bekommen Großeltern mit Enkeln goldgelbe Schnitzel serviert und lobten diese sehr.
Viel Holz, schöne alte Bilder, bequeme Bestuhlung, frische Blumen auf den Tischen. Das ist hier nicht „hipp“, dafür fühlt man sich wohl. Gemütlich und gepflegt.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Nach angenehmer Wartezeit kommt unser Essen, schön heiß!
Der Gemüseauflauf mit Kartoffeln reichlich und mit viel Käse. Dieser hätte noch etwas goldgelbe Bräunung vertragen. Gemüseauflauf
Aber sehr saftig, das Gemüse teilweise Tiefkühlware (Erbsen, Karotten) von guter Qualität. Dezent abgeschmeckt. Bei der üppigen Portion kann man nicht meckern und es hat gut geschmeckt.
Meine Pasta schön al dente und obenauf nett dekoriert. Spaghetti aglio e olio
Ok, unter anderem mit Schnittlauchröllchen, also eingedeutscht. Mich stört es überhaupt nicht als Liebhaberin frischer Kräuter. Der Rucola und frische Tomaten unter den Spaghetti versteckt, dadurch beim „Durchwühlen“ der Pasta nicht hart sondern leicht gegart und dadurch sehr aromatisch. Es hat gut geschmeckt, die Portion auch nicht knauserig. Vermisst habe ich ein bisschen Pepp (Chili).
Wir wollen noch ein bisschen was sehen, daher bestellen wir zügig die Rechnung und werden sehr freundlich verabschiedet.
Für unsere Mittagsmahlzeit hat es hier sehr gut gepasst.
Durch unsere Übernachtung in der Villa Altenburg gestaltete sich die weitere Anreise gen Dresden kurzweilig und entspannend! Schöne neue Straßen, wenig Baustellen. Der Soli wurde gut investiert.
Pillnitz mit dem wunderschönen Schlossgarten, samt der über 230 ! Jahre alten Kamelie, ist unser Ziel.
Zur Mittagszeit kommen wir an. Gepäck verstaut, erster Besuch des Schlossparks. Auf dem Rückweg sieht das Parkcafé einladend aus.
Wir nehmen außen als einzige Gäste im gepflegten Biergarten Platz.
Es ist wohl die gestandene Chefin, die hier bedient... mehr lesen
3.5 stars -
"Gemütliche Mittagsrast im gutbürgerlichen Restaurant." PetraIODurch unsere Übernachtung in der Villa Altenburg gestaltete sich die weitere Anreise gen Dresden kurzweilig und entspannend! Schöne neue Straßen, wenig Baustellen. Der Soli wurde gut investiert.
Pillnitz mit dem wunderschönen Schlossgarten, samt der über 230 ! Jahre alten Kamelie, ist unser Ziel.
Zur Mittagszeit kommen wir an. Gepäck verstaut, erster Besuch des Schlossparks. Auf dem Rückweg sieht das Parkcafé einladend aus.
Wir nehmen außen als einzige Gäste im gepflegten Biergarten Platz.
Es ist wohl die gestandene Chefin, die hier bedient
Geschrieben am 25.06.2017 2017-06-25| Aktualisiert am
05.08.2017
Besucht am 12.06.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 120 EUR
Bei der Planung unserer Dresdenreise fiel mir eine Bewertung von Sir Lincoln ein. Auch wenn ihn im Januar die Leistung des Hauses nicht so ganz überzeugte, der Beitrag hatte mir sehr gut gefallen. So sah ich mir die Homepage der Villa Altenburg genauer an. Genau unser Geschmack!
Die Villa Altenburg lag genau auf unserer Strecke Richtung Dresden. Warum nicht eine Übernachtung dort einplanen?
Nach einer anstrengenden Fahrt, inklusive Einfangen eines entlaufenen Kalbes, waren wir froh am späten Nachmittag endlich anzukommen. Etwas suchen mussten wir, das Hotel ist noch nicht ausgeschildert. Aber die ruhige Lage mittem im Grünen rechtfertigt alle Sucherei! Hotel-Restauranteingang
Eine wunderschöne ehemalige Fabrikantenvilla aus den 20er Jahren. Top renoviert. Ich war erleichtert: Das hier sollte passen!
Einchecken, Gepäck in unserem wunderschönen Zimmer verstauen und schnell runter bei schönem Wetter auf die tolle Außenterrasse! Terrasse auf der Rückseite des Hauses.
Dabei begegnete uns im Restaurant der Chef und Koch des Hauses, Herr Kretschmer. Die Küche war wohl noch nicht geöffnet und er nahm sich die Zeit zu einem kurzen Plausch über das Haus und die Küche, sprach erste Empfehlungen aus.
Seit 2016 wird das Haus von Teresa Simon und Mirko Kretschmer geführt.
Das Restaurant ist mit Bedacht stilsicher renoviert. Viel dunkles Holz, der original Parkettboden noch erhalten. Stimmige Deko, die Tische fein eingedeckt. Das Lebensgefühl der 20er Jahre kommt gut an. Im Restaurant
Unseren ersten Durst stillten mit Wasser und einem Gläschen Wein auf der herrlichen Terrasse mit wunderschönem Blick ins Grüne. Außer Vogelgezwitscher ist nichts zu hören – Entspannung pur. .
Danach erkunden wir das parkähnliche schöne Anwesen. Ganz fertig ist die Begrünung noch nicht, aber das wird.
Zum Abendessen fanden wir uns erneut auf der Terrasse ein. Das Wetter spielt mit und wir können draußen essen. Treppe zur rückseitigen Restaurantterrasse
Die freundliche Servicedame kennen wir ja schon, sie wird unterstützt von einer jungen Auszubildenden. Diese ist noch etwas unsicher, aber dies macht sie aber durch besonders nettes Auftreten wett. Beide Damen sind nicht 100%ig routiniert, über den gesamten Abend aber sehr aufmerksam und immer freundlich. So wurden die servierten Speisen beim Servieren angesagt, Wein aufmerksam nachgeschenkt und die zeitlichen Abstände zwischen den Gängen abgefragt. Also alles gut, wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Unsere Getränkebestellung:
Vorab 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 4,50. Dazu als Aperitif 2 erfrischende Aperol-Spritz zu je € 4,70.
Zum Essen wollte mein Mann gerne den heimischen (Saale-Unstrut) Bacchus vom Weingut Zahn probieren. Die 0,75 l Flasche zu € 25,20. Der Probeschluck überzeugte mich nicht so ganz, er war mir auch etwas zu warm. Die Lagerung im bereitgestellten Kühler erwies sich als sehr gut und so überzeugte der Wein, nachgekühlt, als fruchtig-frischer Begleiter zum Essen. Bacchus on the rocks
Die angebotenen Speisen hatten wir uns vorher schon angesehen. Herr Kretschmer empfahl uns vorab als Spezialität das Onglet (Nierenzapfen vom Rind).
Wir bestellten beide das angebotene 4 –Gang Menü. Menü Juni 2017
Mein Mann wollte beim Hauptgang lieber beim Fisch bleiben. Es war kein Problem das Onglet preisgleich in Lachsfilet, Kräuter-Sesamkruste, Zitronen-Limettensoße, Vichy Karotten, Risotto mit Spinat
zu tauschen.
Gleich nach unserer Bestellung wurde frisches Brot mit einem guten Kräuterquark gereicht. Luftiges Brot mit Kräuterquark
Danach folgte ein zweiter Gruß: Ein Stücken Quiche lorraine. Speck ist ja so gar nicht unsere Geschmack, aber der Speckgeschmack war zum Glück dezent. Quiche als Küchengruß
Eine Augenweide dann die Vorspeise. Carpaccio von Lachs und Heilbutt
Das Carpaccio hauchfein, wie es sein soll. Heilbutt und Lachs sehr fein mariniert, der Eigengeschmack des Fisches blieb erhalten. Das Carpaccio dezent durchwirkt wohl mit Norialge, diese unterstrich sehr fein die erfrischende Speise.
Der Salat mit würzigen Sprossen in einer essbaren Vase sehr schön angerichtet. Die „Vase“ knusprig, ich vermute aus frittiertem Reisblatt.
Es folgte eine feincremige Spargelsuppe. Spargelcremesuppe
Dezent abgeschmeckt und mit einigen feinen Spargelscheiben mit Biss und etwas Kräuterpesto (Bärlauch?) versetzt.
Nach angenehmer Wartezeit wurden die Hauptspeisen serviert.
Nierenzapfen kannte ich bisher überhaupt nicht. Fleischgerichte sind ja auch nicht meine Leidenschaft. Es war klar, dass es keine Nieren sind. Aber irgendwie rechnete ich mehr mit dem Geschmack von Innereien. Weit gefehlt. Der niedriggar-geschmorte Nierenzapfen, vielleicht vergleichbar mit Entrecôte? Es war sehr zart und doch fest im Fleisch mit angenehm kräftigem Fleischgeschmack. Dieser Geschmack unterstrichen von einer fein-glänzenden Jus. Nierenzapfen, Spargel, Kartoffeln
Der grüne und weiße Spargel dazu noch schön knackig, dekoriert mit Spizwegerich und Scharfgarbenblüten. Enttäuschend leider die Kartoffeln. Diese sehr wässrig, wenig Geschmack und eher mehlig. Da hat man absolut auf die falsche Sorte gesetzt.
Mein Mann war mit seinem Hauptgang auch äußerst zufrieden. Der Lachs auf den Punkt gebraten und die Kräuter-Sesamkruste lobte er in den höchsten Tönen. Lachs, Karotten, Spinatrisotto
Bunte und knackige Karotten und das Risotto mit Spinat, alles sehr fein. Auch ein fruchtiges Chutney fand sich auf dem hübschen Teller.
Nach unserer gewünschten längeren Pause dann das Überraschungsdessert! An Vielfältigkeit kaum zu toppen! Sehr schön auf einem Azurblauen Teller mit frischen Früchten angerichtet.
Im Uhrzeigersinn ab „12 Uhr“: Vielfältiges Überraschungsdessert
- Organgen-Schoko-Pannacotta: Zu fest in der Konsistenz und auch geschmacklich nicht so „unseres“.
- Rote Beete-Sorbet: Erstklassig und mal was Neues!
- Spargelparfait: fast nicht vorstellbar als Dessert, aber unvorstellbar gut!
- Beerenmousse: gut
- Bananencreme mit Schokotäfelchen: gut gemacht, aber nicht so ganz unser Geschmack.
Auf Grund der gebotenen Vielfalt war fast klar, dass nicht alles den persönlichen Geschmack treffen kann. Ein anderer Gast hätte vielleicht genau anders empfunden.
Zum Abschluss noch ein Espresso zu € 2,30.
Wir haben uns absolut wohl gefühlt und das Preis-Leistungsverhältnis war wirklich top. Vielleicht sind die Preise auch noch so zivil, weil man sich bewusst ist, das sich hier das Team und das Haus noch etablieren muss.
Noch kurz zum Frühstück des nächsten morgens: Ein schöner heller Frühstücksraum. Es ist alles da, was zu einem guten Hotelfrühstück gehört, inklusive Rührei, Müsliauswahl und Getränken. Die Auswahl an Käse und Wurst allerdings übersichtlich. Es waren allerdings an diesem Dienstag morgen nicht viele Frühstücksgäste da.
Fazit: Schade, dass dieses schöne Boutiquehotel so weit entfernt ist. Jederzeit kommen wir gerne wieder!
Bei der Planung unserer Dresdenreise fiel mir eine Bewertung von Sir Lincoln ein. Auch wenn ihn im Januar die Leistung des Hauses nicht so ganz überzeugte, der Beitrag hatte mir sehr gut gefallen. So sah ich mir die Homepage der Villa Altenburg genauer an. Genau unser Geschmack!
Die Villa Altenburg lag genau auf unserer Strecke Richtung Dresden. Warum nicht eine Übernachtung dort einplanen?
Nach einer anstrengenden Fahrt, inklusive Einfangen eines entlaufenen Kalbes, waren wir froh am späten Nachmittag endlich anzukommen. Etwas... mehr lesen
Restaurant im Boutique-Hotel Villa Altenburg
Restaurant im Boutique-Hotel Villa Altenburg€-€€€Restaurant03647 50 42 888Straße des Friedens 49, 07381 Pößneck
4.5 stars -
"Perfekter Urlaubsauftakt! Ein rundum gelungener, leider kurzer, Aufenthalt." PetraIOBei der Planung unserer Dresdenreise fiel mir eine Bewertung von Sir Lincoln ein. Auch wenn ihn im Januar die Leistung des Hauses nicht so ganz überzeugte, der Beitrag hatte mir sehr gut gefallen. So sah ich mir die Homepage der Villa Altenburg genauer an. Genau unser Geschmack!
Die Villa Altenburg lag genau auf unserer Strecke Richtung Dresden. Warum nicht eine Übernachtung dort einplanen?
Nach einer anstrengenden Fahrt, inklusive Einfangen eines entlaufenen Kalbes, waren wir froh am späten Nachmittag endlich anzukommen. Etwas
Geschrieben am 22.06.2017 2017-06-22| Aktualisiert am
27.06.2017
Besucht am 12.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 22 EUR
Wir fahren und fahren auf der Autobahn… viele Baustellen, Staus, Unfälle… das Übliche.
Zur Mittagszeit erscheint das nette Schild auf der A5 „Lich – historische Altstadt“. Statt schnöder Raststätte setze ich den Blinker und ab geht es nach Lich! Gut ausgeschildert und ein kostenloser Parkplatz direkt am Eingang der wirklich schönen Altstadt. Wir halten Ausschau, montags und zur Mittagszeit mit eingeschränktem Angebot.
Etwas versteckt entdecken wir bei unserem Spaziergang durch den Ort das Ristorante Charlottenburg.
Bei strahlendem Sonnenschein mit schattigen Außenplätzen. Ein schönes Fachwerkhaus. Die Lagerung von Blumenerde und leeren Blumenkübeln nicht so schön, die könnte man im Gastbereich entfernen.
Parkplätze stehen wohl eher nicht in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
Wir nehmen Platz, der Chef oder Mitarbeiter reicht die Speisekarte. Trotz der nicht zentralen Lage ist es hier schon recht gut besucht.
Ein leichtes und mal ausnahmsweise nicht ausgedehntes Essen steht uns im Sinn.
Zunächst 2 alkoholfreie, natürlich Licher-Pils, 0,33 zu € 2,50. Diese kommen flott und gut gekühlt.
Auf der Karte entdecken und bestellen wir für uns passend: Italienischer Salat mit Vorderschinken, Käse, Ei, Tomaten, Gurken und Karotten - € 8,00.
Upgrade mit Thunfisch, große Portion, € 8,50. Wir bestellen mit Thunfisch, aber ohne Schinken. Und mit Essig-Öl-Dressing.
Um 50 Cent zu streiten ist lächerlich. Aber: So oft muss man für „zusätzlich“ (z. B. Knoblauch) extra zahlen. Werden Zutaten gestrichen, wird immer der volle Preis abgerechnet. Nur mal so am Rande, damit der Wirt nicht meint, der Gast merkt es nicht.
Zwischenzeitlich besuchen wir die Toiletten. In die Jahre gekommen, aber sauber und gepflegt. Und beim Betreten der gemütlich-urigen Gastwirtschaft
entdecke ich die Antipasti-Kühltheke. Antipasti-Auswahl
Sofort bereue ich meine schnelle Salatbestellung. Die Antipasti sehen RICHTIG gut aus. Dumm gelaufen, selbst schuld.
Unsere Salate werden recht flott serviert. Etwas grobmotorisch zerteilt, aber frisch und gut. Die Balsamico-Creme-Deko muss wohl immer noch sein. Dazu ofenwarmes frisches Baguette im separaten Körbchen. Gutes Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer. Öl und Essig überzeugen durch gute Qualität. italienischer Salat mit Thunfisch
Auch die Speisen um uns herum machen einen guten Eindruck. Wir sitzen einfach, beschattet durch Weinreben und genießen die schöne Pause abseits der Autobahn.
Der Herr im Service ist freundlich und aufmerksam. Unser Abstecher nach Lich war eine gute Entscheidung.
Wir fahren und fahren auf der Autobahn… viele Baustellen, Staus, Unfälle… das Übliche.
Zur Mittagszeit erscheint das nette Schild auf der A5 „Lich – historische Altstadt“. Statt schnöder Raststätte setze ich den Blinker und ab geht es nach Lich! Gut ausgeschildert und ein kostenloser Parkplatz direkt am Eingang der wirklich schönen Altstadt. Wir halten Ausschau, montags und zur Mittagszeit mit eingeschränktem Angebot.
Etwas versteckt entdecken wir bei unserem Spaziergang durch den Ort das Ristorante Charlottenburg.
Bei strahlendem Sonnenschein mit schattigen Außenplätzen.... mehr lesen
3.0 stars -
"Erster Urlaubsauftakt: Kleine Rast abseits der Autobahn" PetraIOWir fahren und fahren auf der Autobahn… viele Baustellen, Staus, Unfälle… das Übliche.
Zur Mittagszeit erscheint das nette Schild auf der A5 „Lich – historische Altstadt“. Statt schnöder Raststätte setze ich den Blinker und ab geht es nach Lich! Gut ausgeschildert und ein kostenloser Parkplatz direkt am Eingang der wirklich schönen Altstadt. Wir halten Ausschau, montags und zur Mittagszeit mit eingeschränktem Angebot.
Etwas versteckt entdecken wir bei unserem Spaziergang durch den Ort das Ristorante Charlottenburg.
Bei strahlendem Sonnenschein mit schattigen Außenplätzen.
Geschrieben am 10.06.2017 2017-06-10| Aktualisiert am
11.06.2017
Besucht am 07.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 29 EUR
Mein persönlicher und angetrauter Burgherr ist leider ein Ruinenburgherr. Die mag er besonders, die Ruinen ohne Dach über dem Kopf.
Ich mag sie auch. Aber irgendwie: Haste eine gesehen, kennste alle. Die Burgruine Löwenburg stand dieses Mal auf dem Plan. Wir kraxeln fröhlich bei gutem Wetter mit bergauf. Und von oben hat man einen guten Blick auf den wirklich schönen und beschaulichen kleinen Ort.
Ich entdecke durch die Kamera: Ein Restaurant! Burgblick zum Restaurant. gezoomt
Pünktlich zur Mittagszeit kommen wir wieder unten im Ort an. Dieser gefällt uns wirklich sehr gut. Das kürzlich eröffnete „Alte Pfarrhaus“ bietet erst ab der nächsten Woche Mittagsmahlzeiten. Nach Kuchen war uns noch nicht.
Viel Auswahl haben wir nicht. Also das von der Burg erblickte Haus Löwenburg mit Biergarten.
Wir gehen nicht durchs Restaurant, sondern durch den geöffneten und menschenleeren Biergarten. Ich gehe durch die Hintertüre hinein, ganz schön dunkel und eng bestuhlt hier ,
und mache auf uns aufmerksam.
Der Servicemitarbeiter signalisiert verhaltene Empfangsbereitschaft, aber wenige Minuten später reicht er die Karten und fragt die Getränkewünsche ab. Wir wussten ja noch gar nicht was geboten ist, aber eine Flasche Mineralwasser geht ja immer. Hier für faire € 4,00, flott geliefert und gut gekühlt.
Die Speisekarte ist üppig über mehrere Seiten bestückt. Der attraktive Herr des Service war gar nicht so erfreut, dass wir mit der Lektüre noch nicht durch waren.
Letztlich signalisierten wir Entscheidungsfreude:
Vorweg: Pizzabrot mit Knoblauch und Käse - € 4,00 für uns beide.
Danach für meinen ruinösen Burgherrn: 1 Bitburger Pils, 0,4 l - € 2,80. Ich blieb beim Wasser.
Mein Mann wählte Bandnudeln mit Steinpilzen in Sahnesauce - € 9,80.
Ich blieb, wie gerne an heißen Sommertagen, an der Salatkarte hängen.
Aufgrund der üppigen Karte und der wenigen Gäste schraubte ich innerlich meine Erwartungshaltung zurück. Insalata Italia. Gemischter Salat mit Formvorderschinken, Käse, Ei, Zwiebeln, Gurken und Thunfisch - € 8,90. Ich bestellte den Schinken ab und frage ob es ein Essig-Öl-Dressing sei? Eigentlich nein, aber kein Problem.
Der Mitarbeiter kam nach angenehmer Wartezeit und servierte uns das Pizzabrot. Es ist anders als erwartet und viel besser als erwartet. Eine luftig-saftige Pizze mit dem versprochenen Käse und Koblauch, richtig gut. Optimale Bräunung. Pizzabrot mit Knoblauch und Käse
Jetzt fiel dem Servicemitarbeiter auf: Kein Besteck, keine Servietten am Tisch. Die wurde nachgeliefert. Aber die Pizze vorgeschnitten, ging auch ohne Besteck. Gleichzeitig wurden 4 aufgebackene Fertigpizzabrötchen mit einer guten Kräuterbutter serviert. Diese gehörten wohl zu meinem Salat und ich hielt sie zurück. Pizzabrötchen mit Kräuterbutter
Nach angenehmer Wartezeit die Hauptspeisen.
Das Pastagericht einfach im tiefen Teller serviert. Die Bandnudeln nicht mehr ganz al dente, aber noch ok. Wenige Steinpilze, dass TK-Ware serviert wird, war uns klar. Die Würzung verhalten, Steinpilzaroma erkennbar, aber doch sehr fettig. Ist Geschmackssache mit der Sahne, aber der Würzung fehlte jede Finesse. Bandnudeln mit Steinpilzen
Mein gemischter Salat war trotz frischer Zutaten enttäuschend wenig und wurde mit einer großen Sauciere mit hellem, nach Fertigprodukt aussehendem, Dressing serviert. Immerhin ohne Schinken. Dürftiger Isalata Italia
Ich wollte diese schwere Sauce nicht… und fragte, ob es vielleicht möglich sei, dass noch in das bestellte Essig-Öl-Dressing zu tauschen. Tausch sofort: Essig – Öl – Salz – Pfeffer. Zack –da hast du den Siff. Appetitich ist anders:
Augen zu und durch. Der Balsamico reichte gerade noch. Das Öl, bestimmt gaaaanz frisch umgefüllt. Alle Flaschen und Streuernicht nicht sauber.
Ich pimpte also den Salat so gut es ging. Ein Aushängeschild für die italienische Küche war es nicht.
Dankbar war ich für die Pizzabrötchen, denn der Salat war wirklich klein und stand nicht bei den Vorspeisen. Im Vergleich zu anderen Häusern besteht hier an Menge, Vielseitigkeit und Dressing zum Preis-Leistungsverhältnis absoluter Verbesserungsbedarf.
Insgesamt herrscht hier Renovierungsstau oder es ist „Eifelflair“. Die Toiletten sehr eng, eine von zwei Damentoiletten mit „defekt“ versehen. Eimerdeckel auch defekt. Alles nicht übermäßig gepflegt, aber sauber.
Wir zahlen und tschüss… Kein Aufwiedersehen.
Fazit: Die tolle Künstler-Töpferei direkt rechts neben dem Haus ist absolut einen Besuch wert!
Mein persönlicher und angetrauter Burgherr ist leider ein Ruinenburgherr. Die mag er besonders, die Ruinen ohne Dach über dem Kopf.
Ich mag sie auch. Aber irgendwie: Haste eine gesehen, kennste alle. Die Burgruine Löwenburg stand dieses Mal auf dem Plan. Wir kraxeln fröhlich bei gutem Wetter mit bergauf. Und von oben hat man einen guten Blick auf den wirklich schönen und beschaulichen kleinen Ort.
Ich entdecke durch die Kamera: Ein Restaurant!
Pünktlich zur Mittagszeit kommen wir wieder unten im Ort an. Dieser gefällt... mehr lesen
Haus Löwenburg
Haus Löwenburg€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten02651 71701Bahnhofstraße 1, 56729 Monreal
2.5 stars -
"Ein wunderschöner Ort, wir haben wohl gastronomisch nicht den Volltreffer gelandet." PetraIOMein persönlicher und angetrauter Burgherr ist leider ein Ruinenburgherr. Die mag er besonders, die Ruinen ohne Dach über dem Kopf.
Ich mag sie auch. Aber irgendwie: Haste eine gesehen, kennste alle. Die Burgruine Löwenburg stand dieses Mal auf dem Plan. Wir kraxeln fröhlich bei gutem Wetter mit bergauf. Und von oben hat man einen guten Blick auf den wirklich schönen und beschaulichen kleinen Ort.
Ich entdecke durch die Kamera: Ein Restaurant!
Pünktlich zur Mittagszeit kommen wir wieder unten im Ort an. Dieser gefällt
Geschrieben am 09.06.2017 2017-06-09| Aktualisiert am
09.06.2017
Besucht am 07.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 47 EUR
Eine Woche zuvor wanderten wir bewusst durch das historische Museumsdorf in Bad Sobernheim.
Bad Münster liegt nur 20 km weiter und hier waren wir mal wieder unterwegs. Das „Weinotel Schneider“ hatte ich, ohne Vorbereitung, im Sinn. Leider war es über Mittag geschlossen.
Wir waren zu Fuß unterwegs. Am Ebernburger Hof waren wir kurz zuvor vorbei spaziert. „Frischer Ingelheimer Spargel“ stand außen auf der Tafel. Das Haus sieht ländlich gepflegt aus, Biergarten gegenüber des Hauses.
Ich bin schon oft vorbei gefahren. Also ist dies unsere 2. Wahl. Man kann nicht immer Glück haben…
Es empfing uns der konzentrierte Muff der vergangenen 40 Jahre und seit dem ist hier auch wohl nichts Nennenswertes passiert. Eigentlich sollte man jetzt auf dem Absatz kehrt machen, aber:
1. Ich will nicht voreingenommen sein
2. War es irgendwie spannend.
Die Mitarbeiterin versorgte gerade Zimmerpflanzen und Tischblümchen. Ja, wir dürfen Platz nehmen.
Die Blümchen wurden weiter versorgt und dann, es dauerte auch nicht lange, bekamen wir die Karten gereicht. Nun war das Blumenmädchen bei uns und wir mussten sie leider vertrösten. Wir kannten die Speisekarte ja noch nicht. Sie dampfte ab und versorgte: Die Blümchen.
Zwei Tische waren noch besetzt. Wanderer im sehr fortgeschrittenen Alter. Wohl die Zielgruppe des Hauses, bis diese Generation es auch nicht mehr mit Rollator ins Haus schafft.
Wir signalisierten unsere Entscheidungsfreude.
1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l, € 4,90 0,2 l Riesling trocken vom Weingut Schneider, € 4,20 für mich 0,2 l Rotling feinherb, Weingut Jung, € 3,70
Beide Weingüter sagten uns nichts und merken mussten wir sie uns auch nicht. Die Weine besser als bei manchem Standarditaliener, aber auch nicht viel mehr. Wasser war klasse.
Mein Mann bestellte das Tagesgericht: Tagliatelle mit Kirschtomaten und Bärlauchpesto. Antwort: „Oh, dies ist leider aus“! Übersetzt: 3 gut zu bevorratende Zutaten eines Tagesgerichtes waren aus, Massentourismus hier mehr als ausgeschlossen. Als wir gingen, stand das Gericht außen immer noch auf der Karte.
Käsespätzle waren die Alternative. Auf Nachfrage – nein, nicht frisch. Aus der Tüte.
Also für uns beide: Portion Ingelheimer Spargel mit Salzkartoffeln und Sauce Hollandaise für stolze € 16,80!
Uns wurde versichert, die Hollandaise sei hausgemacht.
Ich hegte die Hoffnung, in einem solch gediegenen Haus hätte die Küche den Klassiker drauf.
Nach kurzer Wartezeit wurden unsere Gerichte auf überraschend modernen Tellern serviert.
Ein Seniorenteller hatten wir nicht bestellt, wurde aber geliefert. Spargel, Salzkartoffeln, Hollandaise
Eine Portion Spargel beinhaltet in der Regel 500 g Spargel.
Hier wurden 5 dünne Spargelstangen, am unteren Ende schlecht geschält und holzig, serviert. Diese Enden muß man nicht servieren
Bei Weitem keine 500 g (auf der Karte stand allerdings auch nur "Portion")! Dazu 3 kleine Salzkartoffeln, diese schmeckten wässrig (vorgegart ?) aber mit dürftiger TK-Petersilienbestreuung. Entgegen meiner Befürchtung waren weder Spargel noch Kartoffeln verkocht. Der Spargel schön mit Biss, aber auch recht fade im Geschmack. Salz- und Pfeffermühle (immerhin keine Streuer) suchte ich mir an den Nebentischen zusammen. Die Blumenpflegerin war beschäftigt. Die geringe Menge Hollandaise sehr gut.
Puuhh.
Bis auf Reste vom „Spargelnachputzen“ blieb nichts übrig. Die Mitarbeitern (gelernte Restaurantfachfrau oder Floristin) fragte beim Abräumen ob es geschmeckt hatte. Auf meine Antwort „Spargelschälen müssen wir noch üben“ erntete ich einen verständnislosen Blick, verkniff mir weitere Kommentare und flüchtete in enge, dunkle, renovierungsbedüftige aber saubere WC.
Die Blumen des Hauses sind wirklich 1A!
Noch ein Wort zur Sauberkeit: Die Tische sauber eingedeckt, Besteck, Gläser einwandfrei. Aber Wände sprechen Bände,
der alte Linoleumboden in den Ecken knisselig, Stühle mit deutlichen Gebrauchsspuren. Die Farbe am Raumtrenner blättert ab. Absoluter Renovierungsnotstand an allen Ecken. Nicht Antikmarkt, sondern Trödelmarkt.
Zahlen per EC war tatsächlich möglich. Raus an die Luft und nie mehr rein. € 47,00 für das Gebotene, ich war nicht sehr hungrig als wir eintrafen. Aber hungrig als wir rausgingen.
Schade für das kleine Städtchen. Bad Münster ist wirklich nett und hat eine tolle Lage. Aber die Zeiten der zahlreichen und zahlungskräftigen Kurgäste ist leider vorbei.
Eine Woche zuvor wanderten wir bewusst durch das historische Museumsdorf in Bad Sobernheim.
Bad Münster liegt nur 20 km weiter und hier waren wir mal wieder unterwegs. Das „Weinotel Schneider“ hatte ich, ohne Vorbereitung, im Sinn. Leider war es über Mittag geschlossen.
Wir waren zu Fuß unterwegs. Am Ebernburger Hof waren wir kurz zuvor vorbei spaziert. „Frischer Ingelheimer Spargel“ stand außen auf der Tafel. Das Haus sieht ländlich gepflegt aus, Biergarten gegenüber des Hauses.
Ich bin schon oft vorbei gefahren. Also ist dies... mehr lesen
Hotel Ebernburger Hof
Hotel Ebernburger Hof€-€€€Restaurant, Hotel0670862950Triftstraße 1, 55583 Bad Kreuznach
2.0 stars -
"Sind wir schon wieder im Museum?" PetraIOEine Woche zuvor wanderten wir bewusst durch das historische Museumsdorf in Bad Sobernheim.
Bad Münster liegt nur 20 km weiter und hier waren wir mal wieder unterwegs. Das „Weinotel Schneider“ hatte ich, ohne Vorbereitung, im Sinn. Leider war es über Mittag geschlossen.
Wir waren zu Fuß unterwegs. Am Ebernburger Hof waren wir kurz zuvor vorbei spaziert. „Frischer Ingelheimer Spargel“ stand außen auf der Tafel. Das Haus sieht ländlich gepflegt aus, Biergarten gegenüber des Hauses.
Ich bin schon oft vorbei gefahren. Also ist dies
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Nach einigen Besichtigungsstunden freuten wir uns schon auf dem Weg zum Parkhaus auf ein „etwas anderes Eis“. Denn die wahrlich verschärfte Auswahl bemerkten wir schon bei unserer Ankunft.
Hereinspaziert. Die Dame hinter der bunten und blitzsauberen Theke begrüßte uns herzlich mit strahlendem Lächeln.
Und wir lasen erst einmal die „Bedienungsanleitung“ über der Theke.
Zunächst die Wahl des Basiseis: Milch – Joghurt oder Reismilch (vegan) stehen zur Wahl. Sorbets werden ebenfalls angeboten.
Dann wählt man „bis 2 Zutaten“ oder „bis 4 Zutaten“.
Es werden nur natürliche Zutaten verwendet, keine künstlichen Aromen. Die Basiseissorten in Bioqualitat, möglichst regionale Bestandteile.
Die Zutaten sind nun mal wirklich kreativ. Für die nicht experimentierfreudigen Gäste die Klassiker wie Schokolade, Nüsse und zahlreiche Früchte.
Für Entdecker: Gemüse, Kräuter, Gewürze und Öle. Z. B. Meerrettich, Sellerie, Knoblauch, Zwiebel, Rote Beete, Salbei, Rosmarin, Petersilie, Senf, Tabasco, Salz, Curry, Leinöl, Sesamöl….
Die Eiszauberin konnte gut über passende Kombinationen beraten.
Wir entschieden uns beider für „bis 2 Zutaten“ zu € 2,50.
Mein mutiger Mann für Milcheis mit Knoblauch. Das Milcheis empfahl die nette Dame als passendes Basiseis zum Knoblauch. Wir sind beide Knoblauchliebhaber, aber ich traute mich hier wirklich nicht.
Ich neugierig für Joghurteis mit Erdbeer und Basilikum.
Tiefgekühlte Pads + die gewählten Zutaten werden in eine spezielle Eismaschine gegeben. Das Prinzip dürfte mit dem PacoJet vergleichbar sein, denn heraus kommt ein wunderbar cremiges Eis!
Meine Erdbeer-Balsilikumwahl war genau richtig! Ein wunderbares Eis und Joghurt-Erdbeer-Basilikum gleichberechtigt zu erschmecken. Nicht zu süß, sehr natürlich.
Mein Mann war von seinem Knoblaucheis begeistert! Nicht penetrant, wie ich befürchtete. Durch die Süße sehr fein im Geschmack, war vielleicht sogar etwas Bärlauch mit im Spiel? Gelungen, anders kann man es nicht sagen. Und ihm Nachhinein ist mir auch kein knofeliger Geruch aufgefallen.
Hier hätten wir uns gerne mal so richtig durch die Karte getestet! Rote Beete mit Rosmarin und Kardamon vielleicht?