Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934408x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 08.06.2017 2017-06-08| Aktualisiert am
08.06.2017
Besucht am 03.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Das Brauhaus, früher Bahnhofsgaststätte, ist mir seit knapp 30 Jahren sehr gut bekannt. Traditionshaus, kann man wohl sagen.
Vor ca. 16 Jahren wurde aus der Bahnhofsgaststätte, Nachtschichtler nahmen hier morgens gerne ihr Feierabendbier, zum Brauhaus umgestaltet.
Ungefähr zu dieser Zeit entstand auch die beliebte Fahrraddraisinenstrecke auf stillgelegten Bahngleisen zwischen Altenglan und Staudernheim. Das Brauhaus liegt in Lauterecken direkt an dieser Stecke, fast genau mittig.
Seit vielen Jahren war ich nicht mehr hier. Ständige Wechsel in der Küche, mal das Bier zugekauft, mal eigene Braukunst. Der Ruf „als Einheimischer bloß nicht in der Draisensaison“ war nicht unbegründet. Und auch sonst hörte man nicht viel Lob.
Mit meinem Bruder hatte ich einen „Arbeitseinsatz“ in Lauterecken. Gemeldet war sehr wechselhaftes und zu Unwettern neigendes Wetter. Belohnt wurden wir mit praller Sonne!
Nach unserem Einsatz waren wir nur noch durstig. Kurz vorher hatte ich vom neuen Küchenwechsel im Brauhaus erfahren. Thomas Röhlinger hat die gastronomische Leitung übernommen. Seit vielen Jahren ist er mir bekannt, für ordentliche und bodenständige Küche, sowie sehr guten Partyservice.
Nix wie hin! Draußen sitzt man schön und ruhig. Allerdings sehr eng bestuhlt. .
Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen im gut besuchten Biergarten und sofort ist ein netter Herr vom Service zur Stelle. Er erklärt uns kurz das Prinzip des roten Fähnchens am Aufsteller mit den Speisekarten. Fähnchen hoch: Service gewünscht. Fähnchen runter: Alles ok. Nun denn! Wir hissen die Fahne, meine vergangenen Lebensjahre übernahm dies zuverlässig mein Arm. Wir stellen aber fest: Die Servicemitarbeiter haben die Fahnen im Blick, sind super freundlich, mit lockerem Humor und aufmerksam!
Nach unserem Hitzeschlag für mich ein Erdinger alkoholfrei und für meinen Bruder ein Kirner Pils alkoholfrei. Die Getränke kommen sehr gut gekühlt und sehr schnell. Der bevorstehende Kollaps blieb also aus und es folgte noch eine weitere Runde. Sicherlich ein Stilbruch in diesem Haus nicht das eigene Bier zu kosten. Aber bei dieser Hitze und nach unserem Einsatz wäre ich absolut nicht mehr fahrtauglich gewesen. Gerne probiere ich das Hausgebraute bei nächster Gelegenheit und mit Fahrer, der Lauterecker Maibock (im Glas) würde mich reizen.
Vor dem Verdursten gerettet stöberte mein Bruder in der bereitgestellten Tageskarte. Die ist sehr gut strukturiert.
„Portion Semmelknödel mit frischen Rahmchampignons und Salat zu € 6,90“ in der kleineren Version entdeckte er.
Wenn das so ist, ich mache mit! Ich brauche nicht viel, aber was Erfrischendes: „Brauhaussalat: verschiedene Blattsalate und Rohkost, bunt gemischt. Die kleine Portion zu € 6,90. Unter den zur Wahl stehenden Dressings entscheide ich mich für das Brauhaus-Dressing (wenn schon kein echtes Brauhaus-Bier). Den Salat kann man auf Wunsch aufwerten, siehe Karte. Auszug der Speisekarte, June 2017
Gute Idee, mir war der Salat pur so recht.
Das Servierte konnte sich sehen lassen.
Mein Bruder erhielt vorab den bunten Beilagensalat. Beilagensalat
Und dann die Knödel nett angerichtet auf einem modernen länglichen Teller. Semmelknödel mit Rahmchampigons
Die frischen Champignons mit Biss. Mein Bruder sehr zufrieden mit seiner Wahl. Ich probierte die Sauce mit guter Konsistenz. Hier wurde leider mit „Pülverchen“ gearbeitet, deren Zugabe verstehe ich einfach nicht. Mich stört es, meinen Bruder nicht. Daher ohne Wertung.
Mein Salat so wie erhofft: Frische und vielfältige Zutaten. Gut abgeschmecktes Dressing. 2 Scheibchen frisches Baguette. Eigentlich der Beilagensalat in "groß". Bauhaussalat ohne "upgrade"
Innen gepflegte Gasthausatmosphäre mit blank polierten Braukesseln. . .
Die Toiletten im Untergeschoss sind modern und sehr gepflegt.
Wir bestellen die Rechnung und dann kommt’s: Ein Platzregen vom Feinsten. Innerhalb von 20 Metern zum Auto sind wir klatschnass und haben was zu lachen!
Fazit: Ich hoffe, Thomas Röhlinger hält den Kochlöffel fest in der Hand. Mein Bruder war bereits am nächsten Tag wieder zum Eisessen hier. Und bei nächster Gelegenheit kehren wir gerne wieder ein.
Das Brauhaus, früher Bahnhofsgaststätte, ist mir seit knapp 30 Jahren sehr gut bekannt. Traditionshaus, kann man wohl sagen.
Vor ca. 16 Jahren wurde aus der Bahnhofsgaststätte, Nachtschichtler nahmen hier morgens gerne ihr Feierabendbier, zum Brauhaus umgestaltet.
Ungefähr zu dieser Zeit entstand auch die beliebte Fahrraddraisinenstrecke auf stillgelegten Bahngleisen zwischen Altenglan und Staudernheim. Das Brauhaus liegt in Lauterecken direkt an dieser Stecke, fast genau mittig.
Seit vielen Jahren war ich nicht mehr hier. Ständige Wechsel in der Küche, mal das Bier zugekauft,... mehr lesen
4.0 stars -
"Neue und bekannte Küchenleitung – da gehen wir doch endlich wieder ins Brauhaus!" PetraIODas Brauhaus, früher Bahnhofsgaststätte, ist mir seit knapp 30 Jahren sehr gut bekannt. Traditionshaus, kann man wohl sagen.
Vor ca. 16 Jahren wurde aus der Bahnhofsgaststätte, Nachtschichtler nahmen hier morgens gerne ihr Feierabendbier, zum Brauhaus umgestaltet.
Ungefähr zu dieser Zeit entstand auch die beliebte Fahrraddraisinenstrecke auf stillgelegten Bahngleisen zwischen Altenglan und Staudernheim. Das Brauhaus liegt in Lauterecken direkt an dieser Stecke, fast genau mittig.
Seit vielen Jahren war ich nicht mehr hier. Ständige Wechsel in der Küche, mal das Bier zugekauft,
Besucht am 28.05.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 17 EUR
... oder gönnt sich als Einheimischer eine Jahres-Partnerkarte für € 30,00.
Mein erster Besuch des Freilichtmuseums liegt wohl ca. 18 Jahre zurück. An diesem Sonntag kam mein Mann auf die Idee, mal zu schauen, wie sich das Freilichtmuseum entwickelt hat.
Wir durften für € 7,00 Eintritt viel altes Neues entdecken.
Zur Erklärung ein kleiner Auszug aus der schönen Homepage https://www.freilichtmuseum-rlp.de: „Im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum erwacht das alltägliche Leben der letzten 500 Jahre zu neuem Leben. Knapp 40 historische Gebäude wurden an ihren Originalstandorten in Rheinland-Pfalz abgebaut, auf dem Gelände des Freilichtmuseums wieder zusammengefügt und detailgetreu eingerichtet. Ergänzt durch Gärten, Felder, Streuobstwiesen, einen Weinberg, Weiden und die zugehörigen Tiere vermitteln sie dem Besucher das Gefühl, in die Geschichte einzutauchen.“
Am Eingang erhält man einen Plan, über einen Rundweg spaziert man von Gebäude zu Gebäude. Ein Dorf, unterteilt nach pfälzischen Regionen, ist hier entstanden und man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Jedes Haus ist beschrieben mit seinem Originalstandort und Foto vor dem Abbau und Umzug nach Bad Sobernheim. Absolute Empfehlung für dieses Ausflugsziel, dies nur am Rande.
Fast genau in der Hälfte des Rundweges wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Zum Glück. Denn bei nahezu 30 Grad und strahlendem Sonnenschein hatten wir richtig Durst!
Die Museumsgaststätte liegt im Haus Niederbreisig. Herkunftsbeschreibung des Hauses .
Einladend sieht es aus. „Schön, dass Sie da sind“ steht groß auf einer Schiefertafel am Eingang. Im Biergarten
Nun denn! Sonnenschirme und alter Baumbestand spenden Schatten. Im Biergarten klassische Brauhausbestuhlung mit kleinem Deckchen und Topfblume. Besteck (Löffel in der Überzahl) und Servietten stehen im Weckglas zur Selbstbedienung bereit.
Für den Durst ein Kirner Bier vom Fass, 0,3 l zu € 2,20. Für mich eine trockene Weißweinschorle, auf Wunsch mit viel Wasser, 0,4 l zu € 3,50.
Tja, es geht natürlich wie immer aus. Wir wollten ja nur was trinken…
Aber es ist so nett hier.
Und im Schatten so entspannend und gemütlich.
Die Servicedamen sind aufmerksam und fröhlich bei der Sache.
Am Nebentisch wird ein sehr appetitlicher Salatteller serviert.
Überredet!
Für meinen Mann die Tagesempfehlung der Schiefertafel: Ofenkartoffel mit Quark und Salat zu € 6,30.
Für mich das bereits gesichtete Gericht Museumsröllchen auf Salat zu € 5,80. Die lockeren Röllchen sind hausgemacht mit frischem Spinat und einer tomatigen Frischkäsecreme aufgerollt. Sie werden kalt serviert, erklärt mir die freundliche Bedienung.
Nach angenehmer Wartezeit wird unser Essen serviert.
Die Ofenkartoffel entpuppt sich als schön gebackene Kartöffelchen die ein wirklich tolles Aroma haben. Im Verhältnis zum reichlichen und gut abgeschmeckten Kräuterquark sind die Kartoffeln etwas knapp, es war aber kein Problem ein paar Scheibchen Baguette dazu zu bekommen. Das Brot wurde auch nicht extra berechnet. Ofenkartöffelchen mit Quark
Wenn ich die Bedienung richtig verstanden habe, wird sehr auf regionale Zutaten geachtet. Teilweise kann die Küche sicherlich auf Eigenanbau des Museumsgeländes zurückgreifen. Der Kräutergarten liegt direkt am Restaurant. Kräutergarten
Die Museumsröllchen sind ein Volltreffer. Der Salat ebenso. Frische Zutaten, fein gewürzt. Ein leichtes und sehr schmackhaftes Dressing mit frischen Kräutern. Museumsröllchen mit Salat
Alle Speisen werden frisch zubereitet. Für den süßen Hunger stehen hausgemachte Kuchen und Torten in der Kühlvitrine bereit.
Innen ist es urgemütlich. Die Gaststube der „guten alten Zeit“. . .
Toiletten befinden sich außen am Gebäude. Diese sind modern, gepflegt uns sehr sauber.
Ein tolles und umfassendes Ausflugsziel, wir werden wohl zukünftig alle unsere Gäste hier hin führen!
... oder gönnt sich als Einheimischer eine Jahres-Partnerkarte für € 30,00.
Mein erster Besuch des Freilichtmuseums liegt wohl ca. 18 Jahre zurück. An diesem Sonntag kam mein Mann auf die Idee, mal zu schauen, wie sich das Freilichtmuseum entwickelt hat.
Wir durften für € 7,00 Eintritt viel altes Neues entdecken.
Zur Erklärung ein kleiner Auszug aus der schönen Homepage https://www.freilichtmuseum-rlp.de:
„Im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum erwacht das alltägliche Leben der letzten 500 Jahre zu neuem Leben. Knapp 40 historische Gebäude wurden an ihren Originalstandorten in... mehr lesen
Museumsgaststätte im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum
Museumsgaststätte im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum €-€€€Restaurant, Cafe, Biergarten067515982Freilichtmuseum Bad Sobernheim, 55566 Bad Sobernheim
4.5 stars -
"Schöne Einkehr für Ausflügler, leider muss man Eintritt zahlen..." PetraIO... oder gönnt sich als Einheimischer eine Jahres-Partnerkarte für € 30,00.
Mein erster Besuch des Freilichtmuseums liegt wohl ca. 18 Jahre zurück. An diesem Sonntag kam mein Mann auf die Idee, mal zu schauen, wie sich das Freilichtmuseum entwickelt hat.
Wir durften für € 7,00 Eintritt viel altes Neues entdecken.
Zur Erklärung ein kleiner Auszug aus der schönen Homepage https://www.freilichtmuseum-rlp.de:
„Im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum erwacht das alltägliche Leben der letzten 500 Jahre zu neuem Leben. Knapp 40 historische Gebäude wurden an ihren Originalstandorten in
Geschrieben am 05.06.2017 2017-06-05| Aktualisiert am
05.06.2017
Besucht am 27.05.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 66 EUR
Im vergangenen Jahr eröffnete in Weilerbach, kurz vor Kaiserslautern, das Restaurant-Weinbar PUUR!
Irgendwo las ich von der Eröffnung und dem Konzept der beiden jungen Köche und Inhaber Simon Leppla und Denis Strak.
Eine klassische Speisekarte gibt es nicht. Auf der großen handbeschriebenen Tafel stehen die mehrmals wöchentlich wechselnden Gerichte. Fleisch – Fisch – Geflügel – Vegetarisch – Vegan, an alle Gäste gedacht. Es gibt auch nicht die klassische Trennung zwischen Vor- und Hauptspeisen. Alle Gerichte werden in kleineren Portionen serviert. Der Gast wählt seine Speisenfolge und die Anzahl der Gänge. Dies muss man auch nicht im Vorfeld strikt festlegen, je nach Appetit kann weiter bestellt werden. Auch das Teilen der Speisen, um möglichst viel zu kosten, ist kein Problem.
Der Service fing bereits bei der Reservierung an. Bei meinem Anruf erreichte ich Niemanden, wenige Stunden später rief mich einer der beiden Köche gut gelaunt zurück und nahm den Reservierungswunsch entgegen.
Etwas versteckt liegt die Einfahrt zum Restaurant. Auf ein Navi konnten wir nicht bauen, mein super Vorführwagen „mit absoluter Topausstattung“ hatte keins! Erfolgreich hatten wir unser Zielobjekt auch ohne Navi gefunden. Früher war ich hier öfters unterwegs.
Im Innenhof kann man direkt vor dem Restaurant parken. Über eine Treppe geht es zum Haupteingang über die sonnige Terrasse ins Restaurant.
Im Restaurant führt wieder eine Treppe nach unten, hier sitzt man auch sehr schön.
Gehbehinderte dürfen sicherlich auf Nachfrage auch den eigentlich geschlossenen, ebenerdigen Eingang nutzen. Zu den modernen und tadellosen Toiletten geht es allerdings nur über die Treppe im 1. Obergeschoss.
Sehr freundlich wurden wir begrüßt und unser kleiner Tisch auf der Terrasse gezeigt. Hier kann man die Abendsonne genießen. Bei unserem Besuch war es allerdings sehr heiß und die pralle Sonne war leider zu viel. Es war kein Problem innen, hinter den kühlen für den Gegend typischen roten Sandsteinmauern, Platz zu nehmen.
Das junge Mädel im Service kam sofort, erklärte nochmals kurz das Konzept und nahm die Getränke auf. Auf frischer und qualitativ hochwertiger Ware liegt der Focus. Diese Lebensmittel werden innovativ und mit Hingabe zubereitet.
Eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu € 5,60, eine zweite Flasche folgte auf Grund der Hitze.
Ein Aperitif für mich: „Bunetti“ vom pfälzer Weingut Bergdolt-Reif & Nett. 0,1 l zu € 3,60. Beschreibung: „Dieser alkoholfreie Traubensecco zeigt im Bukett grünen Apfel und einen klassischen Duft nach frisch gepressten Trauben. Im Geschmack nicht zu süß, mit spritziger Säure“. Soweit die Theorie. Schöne Farbe, geschmacklich wirklich fein, die spritzige Säure habe ich vermisst. Mit süßen Getränken habe ich es wirklich nicht, aber mit einem guten Schluck Mineralwasser war es ein gelungener Aperitif.
Mein Mann wählte einen spanischen Sauvignon Blanc, demeter-Qualität, trocken, 0,2 l zu € 4,60. Er war sehr zufrieden mit seiner fruchtigen Wahl.
7 Speisen auf der Tafel Speisen vom 27.05.17
wurden von einem Aufsteller 3-Gang Menü ergänzt. Nicht viel, trotzdem viel uns die Entscheidung schwer.
Wir entschieden uns vorweg als „Häppchen“ für eine Portion Kalamataoliven zu € 2,30. Diese wurden angewärmt im Schälchen mit Haube serviert. Dazu frisches hausgebackenes Foccacia. Kalamata-Oliven
Die Oliven waren durch das Wärmen extrem aromatisch, das Brot wunderbar locker und fein.
Einen Gruß aus der Küche gab es nicht.
Es folgte, nach angenehmer Wartezeit, unsere Vorspeise. Serviert von einem der beiden Chefs persönlich: Frühlingssalat, Gurkenvinaigrette, Kirschtomaten, Parmesan zu € 8,50. Etwas Brot wurde nochmals nachgereicht. Frühlingssalat
Der Salat, in einer tiefen Keramikschale, frisch ohne jeden Tadel. Radieschen und Croutons fanden sich auch noch ein. Die Vinaigrette ganz besonders erfrischend und stimmig abgeschmeckt. Der Parmesan recht geizig.
Der Hauptgang nach angenehmer Pause:
Für meinen Mann: Filet vom Rotbarsch, mediterranes Grillgemüse, geröstetes Foccacia zu € 13,50.
Die Speise ohne Tadel. Eine bunte Mischung frisches Gemüse, nicht totgegart sondern noch mit Biss und somit mit Farbe. Der Fischfilet außen kross gebraten und mit groben Meersalz gewürzt. Das Stück zwar klein, aber dick und so innen noch schön saftig. Das Foccacia auf frischem Rosmarin und Thymian gebettet. Knusprig gebratenes Rotbarschfilet
Für mich aus dem angebotenen Menü die hausgemachte Bratwurst vom Maibock zu € 13,50. Menü vom 27.05.17
Die Mitarbeiterin ergänzte bei der Bestellung, dass das Wild aus heimischer Jagd stammt.
3 Bratwürstchen, Größe ähnlich der „Nürnberger“, schön kross gebraten. Das Brät sehr gut gewürzt, allerdings auch etwas trocken. Dies dürfte allerdings in der Natur des mageren Wildfleisches liegen.
Die Anrichtung meiner Speise sterneverdächtig. Hausgemachte Bratwurst vom Maibock
Der Brokkoli gut al dente, so mag ich Gemüse sehr. Die Karotten-Ingwer-Creme fein und unverfälscht, es hätte etwas mehr sein dürfen. Frische Hornfeilchen und Kräuter rundeten das Gericht nicht nur optisch ab.
Da unser Mittagssnack noch nicht lange zurück lag, waren wir nach diesen beiden Gängen sehr angenehm gesättigt. Mit mehr Hunger hätten wir sicherlich noch einen weiteren Gang und / oder Dessert bestellt.
Preislich bin ich etwas hin und her gezerrt. Das Gebotene überzeugt und für einen vollwertigen Hauptgang auf diesem Niveau zahlt man auch schnell um die € 25,00. Von daher passt es schon, wenn noch ein oder zwei Gänge folgen.
Das Ambiente gefällt uns ausgesprochen gut. Zur umgebauten Scheune passt das rustikale Mobiliar. Die Beleuchtung ist sehr angenehm. In Wandboards sind viele Weine ausgestellt. Diese werden über den PUUR-Weinhandel zu fairen Preisen verkauft, für den Genuss zu Hause.
Außerdem werden noch kleine Leckereien wie Essig, Öl und Gewürze verkauft. Leckereien zum Mitnehmen
Über den Abend wurden wir sehr nett und aufmerksam von der jungen Mitarbeiterin bedient. Auch beide Inhaber und Köche ließen sich immer wieder mal kurz an den Tischen sehen, servierten auch mal persönlich und nahmen gut gelaunt auch leeres Geschirr mit. Beim Zahlen muße man gar nicht nach Kartenzahlung fragen. Geldbeutel und das Lesegerät fanden sich flott am Tisch ein.
Alles in allem ein sehr sympathischer Laden.
Im vergangenen Jahr eröffnete in Weilerbach, kurz vor Kaiserslautern, das Restaurant-Weinbar PUUR!
Irgendwo las ich von der Eröffnung und dem Konzept der beiden jungen Köche und Inhaber Simon Leppla und Denis Strak.
Eine klassische Speisekarte gibt es nicht. Auf der großen handbeschriebenen Tafel stehen die mehrmals wöchentlich wechselnden Gerichte. Fleisch – Fisch – Geflügel – Vegetarisch – Vegan, an alle Gäste gedacht. Es gibt auch nicht die klassische Trennung zwischen Vor- und Hauptspeisen. Alle Gerichte werden in kleineren Portionen serviert. Der Gast... mehr lesen
4.0 stars -
"Purer Genuss - der bezahlt werden will!" PetraIOIm vergangenen Jahr eröffnete in Weilerbach, kurz vor Kaiserslautern, das Restaurant-Weinbar PUUR!
Irgendwo las ich von der Eröffnung und dem Konzept der beiden jungen Köche und Inhaber Simon Leppla und Denis Strak.
Eine klassische Speisekarte gibt es nicht. Auf der großen handbeschriebenen Tafel stehen die mehrmals wöchentlich wechselnden Gerichte. Fleisch – Fisch – Geflügel – Vegetarisch – Vegan, an alle Gäste gedacht. Es gibt auch nicht die klassische Trennung zwischen Vor- und Hauptspeisen. Alle Gerichte werden in kleineren Portionen serviert. Der Gast
Geschrieben am 29.05.2017 2017-05-29| Aktualisiert am
12.09.2017
Besucht am 27.05.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 12 EUR
Es tut sich was in der Stadt! Bei unserem Besuch in Kaiserslautern fiel es mir zum ersten Mal so richtig auf. Ein frischer junger Wind weht durch Kaiserslautern! Lag es am ersten wirklichen Sommertag im Mai? Die Stadt zwar ruhig (der Rest wohl auf der „Lautrer Kerwe = Kirmes Kaiserslautern), dennoch waren viele junge Leute unterwegs. Sehr viele Neueröffnungen gab es zu entdecken.
Irgendwo las ich in vor einigen Wochen von der Eröffnung des zentral gelegenen Café Susann. Parken vor dem Haus kann man vergessen. .
Das Konzept gefiel mir und der Mut der jungen Frau berufend der Berufung nachzugehen. Regional, frisch, fair, saisonal die Küche. Lieferanten werden benannt. Focus liegt auf dem Gebäck, ergänzt durch kleine wechselnde Speisen.
Eine Begegnungsstätte für jung und alt.
Ok, jung hatte gewonnen. Und ich musste feststellen: Zu den jungen Gewinnern zählten wir nicht (mehr so ganz).
Trotzdem: Wohlfühlatmosphäre mit lockerem Studentenflair. Die Einrichtung sicherlich kostenbewusst, ohne stylische Beton-Glas-Schlichtheit. Tut auch mal gut und wir fühlen uns auf Anhieb wohl.
Der rückseitig gelegene, vollkommen windgeschützte, Innenhof ist bestens belegt. Wir nehmen im Café Platz und haben so zur verkehrsberuhigten Straße und zum Innenhof alles im Blick.
Alles ist hell, freundlich, gemütlich. Bücher für die Großen und Spielzeug für die Kleinen sind griffbereit. Die Bestuhlung bequem und zusammengewürfelt. Locker und kostenbewusst. Toiletten über den Innenhof mit kleiner Treppe erreichbar. Diese modern und sehr gepflegt.
Mehrere junge Damen haben super freundlich den Laden im Griff. Da liegt Herzblut und Begeisterung drin.
Wir bestellen –mal wieder süß und herzhaft-:
Für meinen Mann: Eierlikörkuchen, zuvor in der Kuchenvitrine ausgesucht, € 3,00. Kuchenauswahl
Dazu eine Tasse Kaffee, € 2,50. Dazu wie vorher abgefragt ein Minikännchen Milch.
Ich mal wieder herzhaft, ausgewählt von der großen handbeschriebenen Schiefertafel: Vegetarisches Sandwich € 5,00 und ein Mineralwasser € 2,00. .
Der Eierlikörkuchen ohne Tadel („aber nicht so gut wie kürzlich in der Weiherschleife Idar-Oberstein“ Originalzitat meines Mannes). Eierlikörkuchen
Der Kaffee „richtig gut“.
Mein Sandwich mit hausgebackenem Brot war jetzt nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber auch qualitätsmäßig und geschmacklich meilenweit von sonstigem Convenience entfernt. Absolut frisches Bauernbrot mit Salat, Rote-Beete-Creme und Käse. Als Deko ein essbares Stiefmütterchen-Blümchen. vegetarisches Sandwich
Bezahlen flott, ordentlicher Beleg. Auch die Nachfrage, ob es uns gefallen hat fehlte nicht.
Absolute Empfehlung für eine entschleunigte Einkehr.
Es tut sich was in der Stadt! Bei unserem Besuch in Kaiserslautern fiel es mir zum ersten Mal so richtig auf. Ein frischer junger Wind weht durch Kaiserslautern! Lag es am ersten wirklichen Sommertag im Mai? Die Stadt zwar ruhig (der Rest wohl auf der „Lautrer Kerwe = Kirmes Kaiserslautern), dennoch waren viele junge Leute unterwegs. Sehr viele Neueröffnungen gab es zu entdecken.
Irgendwo las ich in vor einigen Wochen von der Eröffnung des zentral gelegenen Café Susann. Parken vor dem... mehr lesen
4.0 stars -
"Modern, freundlich, frisch: K-Town entwickelt sich!" PetraIOEs tut sich was in der Stadt! Bei unserem Besuch in Kaiserslautern fiel es mir zum ersten Mal so richtig auf. Ein frischer junger Wind weht durch Kaiserslautern! Lag es am ersten wirklichen Sommertag im Mai? Die Stadt zwar ruhig (der Rest wohl auf der „Lautrer Kerwe = Kirmes Kaiserslautern), dennoch waren viele junge Leute unterwegs. Sehr viele Neueröffnungen gab es zu entdecken.
Irgendwo las ich in vor einigen Wochen von der Eröffnung des zentral gelegenen Café Susann. Parken vor dem
Geschrieben am 28.05.2017 2017-05-28| Aktualisiert am
28.05.2017
Besucht am 18.05.2017Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 11 EUR
Termin in Bad Münster und die Mittagsrast konnte mit eingebunden werden. Zentral in Bad Münster liegt das Rheingrafeneck. Parken kann man nicht dirket am Haus, aber mit etwas Glück bzw. Ortskenntnis sogar kostenfrei in der Nähe.
Das Restaurant sieht ordentlich aus und ein einfaches Mittagsmahl sollte hier hoffentlich möglich sein.
Ich nahm bei schönem Wetter außen Platz. Die Mitarbeiterin reichte die Karte und kurz darauf war sie zur Stelle um 1 Weißweinschorle, 0,2 l zu € 1,80 und Gebratenes Seelachsfilet mit Bratkartoffeln und Beilagensalat zu € 9,20
zu notieren.
Nach jeweils kurzer Wartezeit wurde die gut gekühlte trockene Weinschorle und ein Beilagensalat mit frischen Zutaten serviert. Abgesehen vom gekleksten Dressing, der Salat selbst nicht durchgemischt. Dem Dressing gebe ich nur „Tüte pur“, schade. Beilagensalat
Das Seelachsfilet mit Bratkartoffeln wurde serviert und ließ mich hoffen. Keine geizige Portion und die Bratkartoffeln mit schöner Bräunung. Leider blieb geschmacklich nur „fettig“ hängen. Fisch und Kartoffeln sehr fettig, dazu noch Remoulade aus der Tube. Die Kartoffeln leider auch nicht knusprig, die Optik täuschte sehr. Das Gesamtbild konnten leider Kräuter und Zitrusfrüchte nicht mehr retten. Seelachsfilet mit Bratkartoffeln
Der Preis ok, aber man hätte mit weniger Fetteinsatz sparen können und mehr aus dem Gericht rausholen können. Auch ein gutes hausgemachtes Dressing ist keine Zauberei.
Innenräume und Toilette wurde nicht besucht, daher hier keine Beschreibung.
Zahlen ging flott und ich wurde freundlich verabschiedet.
Termin in Bad Münster und die Mittagsrast konnte mit eingebunden werden. Zentral in Bad Münster liegt das Rheingrafeneck. Parken kann man nicht dirket am Haus, aber mit etwas Glück bzw. Ortskenntnis sogar kostenfrei in der Nähe.
Das Restaurant sieht ordentlich aus und ein einfaches Mittagsmahl sollte hier hoffentlich möglich sein.
Ich nahm bei schönem Wetter außen Platz. Die Mitarbeiterin reichte die Karte und kurz darauf war sie zur Stelle um
1 Weißweinschorle, 0,2 l zu € 1,80 und
Gebratenes Seelachsfilet mit Bratkartoffeln... mehr lesen
Rheingrafeneck
Rheingrafeneck€-€€€Restaurant06708 617162Berliner Straße 40, 55583 Bad Kreuznach
2.5 stars -
"Günstige Mittagsrast – aber auch nicht mehr" PetraIO
Termin in Bad Münster und die Mittagsrast konnte mit eingebunden werden. Zentral in Bad Münster liegt das Rheingrafeneck. Parken kann man nicht dirket am Haus, aber mit etwas Glück bzw. Ortskenntnis sogar kostenfrei in der Nähe.
Das Restaurant sieht ordentlich aus und ein einfaches Mittagsmahl sollte hier hoffentlich möglich sein.
Ich nahm bei schönem Wetter außen Platz. Die Mitarbeiterin reichte die Karte und kurz darauf war sie zur Stelle um
1 Weißweinschorle, 0,2 l zu € 1,80 und
Gebratenes Seelachsfilet mit Bratkartoffeln
Geschrieben am 01.05.2017 2017-05-01| Aktualisiert am
14.09.2018
Besucht am 30.04.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 270 EUR
Kennt Ihr Neuhütten? Nicht?
Gerade noch in Rheinland-Pfalz gelegen, Kreis Trier-Saarburg, ca. 750 Einwohner.
Herrliche Natur, Wanderwege, Nationalpark UND: Ein Gourmetrestaurant mit 1 Stern.
Die Sache mit dem Stern war mir eigentlich gar nicht so bewußt. Ich entdeckte das Restaurant vor gut 2 Jahren im Internet, es interessierte mich und ich wunderte mich. Nur knappe 40 km und ca. 40 Minuten Fahrzeit von uns entfernt – aber in Idar-Oberstein noch nie was gehört vom „Goumettempel“. Im vergangenen Jahr mussten wir unsere Reservierung im Februar leider absagen.
Das Restaurant, 1992 eröffnet, erhielt breits 1994 seinen Stern. Christiane Detemple-Schäfer und ihr Mann Oliver Schäfer sind die kreativen Inhaber und ausgezeichneten Köche.
Ausgerechnet hier, im hunsrücker Schinderhannes-Hinterland, wo die Leute doch eigentlich nur mit mindestens 350 g ordentlichem Spießbraten, auf dem Buchenfeuer gebraten, überleben können. Auf die fußläufige Kundschaft darf man sicherlich zum Überleben nicht setzen. Klug also, dass im Haus auch die Übernachtung möglich ist. Ebenso ein separates Bistro mit einfacheren und günstigeren Preisen.
Für unseren ersten Besuch reservierte ich ca. 1 Woche vorher telefonisch unseren Tisch. Ich wußte bereits, dass man aus dem wechselnden Menü zwischen 5 Gängen (€ 104,00) bis 8 Gängen (€ 148,00) wählen darf, Fleisch und Fisch immer ausgewogen eingebunden. Bei der Reservierung fragte ich gleich, ob wir auch gegebenenfalls ohne Fleisch zurecht kommen – kein Problem, das bekommt die Küche hin.
Zur reservierten Zeit parkten wir vor dem Haus. Empfangsbereich
Der Servicemitarbeiter, wohl gebürtiger Engländer, begrüßte uns freundlich und begleitete uns ins Restaurant. Als erste Gäste des Abends durften wir uns noch einen Tisch aussuchen und wählten einen schönen Fensterplatz. .
Die Abendsonne fiel noch wunderbar auf die Terrasse, so entschieden wir uns, dort den angebotenen Aperitif einzunehmen. Wir entschieden uns für einen trockenen Sekt den uns die weibliche Kollegin servierte. Aperitif
Ich fragte nach, um welchen Sekt es sich handelt. Die Antwort „ein Englischer“ verunsicherte doch sehr. Vielleicht ein Missverständnis und sie dachte, wir fragten nach der Herkunft ihres Kollegen?
Abgerechnet wurde später der Riesling Sekt vom Weingut J. Rosch, Leiwen (Mosel) zu € 10,00 / Glas. Ein sehr feinduftend-fruchtiger Sekt!
Der junge Mitarbeiter brachte die Menükarte auf die Terrasse Menü vom 30.04.17
und brachte unser 5-Gang Menü als fleischlose Variante ruckzuck auf den Punkt! Im Nachhinein waren 5-Gänge genau richtig – mehr hätte ich nicht geschafft.
Wie auch die kunstvolle Anrichte aller Speisen. Ich werde also nicht bei jedem Gang darauf hinweisen, die Bilder sprechen sicherlich für sich.
Wir zogen um ins Restaurant. Schlichte und feine Eleganz, sehr bequeme Bestuhlung (aufgepasst, Kollege Borgfelder!), angenehme Beleuchtung, die Tische in komfortablen Abständen. So auch die Akustik selbst später, als alle Tische belegt waren, angenehm.
Unser Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l zu € 6,50 stand bereit, eine zweite Flasche folgte am Abend. Aufgrund der Autofahrt hielten wir uns bei der Weinwahl an die offenen Weine. Ich suchte uns einen trockenen Pinot blanc der bischöflichen Weingüter, Trier-Mosel, aus. 0,25 l zu € 14,50. Beim Probeschluck versicherte mir der Servicemitarbeiter, dies sei eine gute Wahl zu unserem Fischmenü. Ja, dies bestätigen wir gerne.
Es folgte hausgebackenes Vollkornbrot mit Nüssen und mit Früchten. Dazu Butter und Kräutercreme. Frisches Brot, Butter, Kräutercreme
Beim Brot musste ich mich schwer beherrschen nicht zu viel vorab zu essen.
Denn kurz darauf fand sich ein goldgelb gebackenes Wachtelei mit Kaviar vor uns ein. Statt Eierbecher standfest auf feinem Kartoffelpüree gesichert. Überraschungs-Wachtelei
Das Eigelb noch flüssig, so muss es sein. Wachtelei geöffnet
Die Spannung auf den weiteren Abend stieg.
Denn es folgte ein weiteres Amuse: Thunfischsashimi und Thunfischtatar. Das Tatar im Glas mit einem Wasabi-Kalbsfond-Schäumchen. Thunfischsashimi und Thunfischtatar
Wir wurden vorab darauf hingewiesen, das wenig Kalbfleisch enthalten ist. Eine wunderbare und harmonische Kombination.
Unser erster Gang: Die marinierte Gelbflossenmakrele in farbenprächtiger und geschmackvoller Begleitung. Gelbflossenmakrele, Gurke, Apfel, Joghurt
Beispielsweise ein Apfelsorbet oder ein gefrorenes Joghurtbällchen. Sushireistürmchen mit Gurke und für mich neu und besonders beeindruckend: Meeresträubchen. Detail: Meeresträubchen (Umibudo-Alge)
Hier musste ich bei der Servicedame nachfragen. Eine Alge. Die kleinen Perlen erinnerten von der Konsistenz an Kaviar.
Es folgte das zarteste und saftigste Stück Bachsaibling meines bisherigen Lebens. Elsässer-Bachsaibling
Absolut auf den Punkt, innen noch schön glasig. Dekoriert mit Forellenkaviar, Sprossen und jungem Blattspinat. Die dezente Würze durch den leicht gelierten Belotta-Schinkensaft absolut stimmig, den Eigengeschmack des Fisches nicht verfälschend.
Es folgte die Seezunge in zwei Schichten, dazwischen eine Schicht Morchel die sich auch im Sud wieder fand. Die Spargelköpfe mit unglaublichem Aroma. Das Steuselgut im Hintergrund mit feinem Algenaroma. Seezunge, Morchel, Spargel, Bärlauch
Unser abgewandelter Hauptgang: Kalbsfilet wurde durch Steinbuttfilet ersetzt. Dies harmonierte mit den Begleitern sehr gut. Unter dem Steinbutt fand sich eine zarte Pastaspirale. Weiterhin konfierte Kartoffel, rote Beete, junge Karotten, grüner Spargel, asiatische Pilze. Erstklassig. Steinbutt mit jungem Gemüse
Einziger Kritikpunkt: Diese Speise war leider schon recht weit abgekühlt. Dem aromatischen Genuss tat es aber wohl keinen Abbruch.
Als Pre-Dessert werden wir mit einer erfrischenden Kombination aus grünem Apfel, Joghurt und Koriander laut Ansage überrascht. Pre-Dessert: Grüner Apfel, Joghurt und Koriander
Dies in unterschiedlichen Texturen, Koriander kann ich nicht erschmecken und bin nicht traurig darüber.
Unser Dessert überrascht mit einer überdimensionalen Zuckerperle. Was verbirgt das hauchdünne perlmuttfarbene Kleid? Zuckerperle: Rhabarber, Verveine, Himbeere
Darunter verbarg sich ein luftiger Verbenenschaum, Himbeersorbet, dünnes Gebäck, Rhabarberstückchen und ein Rhabarberspiegel. Geöffnete Zuckerperle
Eine cremige marmorierte Schokoladenperle gesellte sich zur Zuckerperle. Und wieder allerlei Aromatisches und Feines drumherum.
Inzwischen gebe ich mich geschlagen und mein Mann freut sich, mir beim Dessert helfen zu dürfen!
Zum Abschluss entscheiden wir uns für einen Espresso und auch dieser kommt nicht einfach so daher. 5 süße Naschereien finden sich auf dem Schieferplättchen zum Espresso ein – keines hat überlebt! Espresso mit Petite fours
Unser Engländer verabschiedete sich herzlich von uns, begleitete uns zur Türe, fragte nochmals nach, ob wir zufrieden waren. Und ob wir gerne nochmal wieder kommen? Ja! Sehr gerne!
Fazit meines Mannes nachdem er zu Hause bemerkte, dass der Espresso mit € 2,80 berechnet wurde: „Dafür hätte ich noch 3 Espresso alleine wegen dem tollen Gebäck bestellt!“.
Mein Fazit:
Ein wunderbarer Gaumentanz in den Mai. Alle Speisen überzeugten bis ins kleinste Detail und wir sind begeistert, dass wir diese kunstvolle Küche erleben durften. Das hat uns beiden richtig viel und nachhaltig Freude bereitet.
Die Servicemitarbeiterin war sehr zurückhaltend freundlich. Auch zog sie bei jedem Wassernachschänken eine Wasserspur über die Tischdecke. Ich war froh, dass der junge und offenere Herr das Einschenken des feinen Weines übernahm. Aber das sind absolute Kleinigkeiten die keinen Einfluss auf unseren wunderschönen Abend hatten. Ansonsten waren beide mehr als aufmerksam, alle Speisen wurden ausführlich angesagt.
Während der angenehmen Wartezeiten wäre ich zu gerne stiller Beobachter in der Küche gewesen mit dem Vergnügen, das kreative Koch-Ehepaar kennenzulernen. Vielleicht klappt wenigstens das Kennenlernen beim nächsten Besuch.
Restaurant, Terrasse, Toiletten sind alle ebenerdig erreichbar. Also für Gehbehinderte geeignet und natürlich alles tadellos.
Kennt Ihr Neuhütten? Nicht?
Gerade noch in Rheinland-Pfalz gelegen, Kreis Trier-Saarburg, ca. 750 Einwohner.
Herrliche Natur, Wanderwege, Nationalpark UND: Ein Gourmetrestaurant mit 1 Stern.
Die Sache mit dem Stern war mir eigentlich gar nicht so bewußt. Ich entdeckte das Restaurant vor gut 2 Jahren im Internet, es interessierte mich und ich wunderte mich. Nur knappe 40 km und ca. 40 Minuten Fahrzeit von uns entfernt – aber in Idar-Oberstein noch nie was gehört vom „Goumettempel“. Im vergangenen Jahr mussten wir unsere Reservierung... mehr lesen
Le Temple
Le Temple€-€€€Restaurant, Hotel, Sternerestaurant06503 7669Saarstraße 2, 54422 Neuhütten
5.0 stars -
"GENUSS IN DEN MAI! Statt: „Tanz in den Mai“." PetraIOKennt Ihr Neuhütten? Nicht?
Gerade noch in Rheinland-Pfalz gelegen, Kreis Trier-Saarburg, ca. 750 Einwohner.
Herrliche Natur, Wanderwege, Nationalpark UND: Ein Gourmetrestaurant mit 1 Stern.
Die Sache mit dem Stern war mir eigentlich gar nicht so bewußt. Ich entdeckte das Restaurant vor gut 2 Jahren im Internet, es interessierte mich und ich wunderte mich. Nur knappe 40 km und ca. 40 Minuten Fahrzeit von uns entfernt – aber in Idar-Oberstein noch nie was gehört vom „Goumettempel“. Im vergangenen Jahr mussten wir unsere Reservierung
Besucht am 07.04.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 29 EUR
Freier Freitag – abends Konzertkarten in Völklingen. Den Tag wollten wir gerne nutzen und verbrachten die Zeit ab dem späten Mittag in Saarbrücken.
Der „Tellerrand“ hat leider erst ab abends geöffnet, für den „Stiefel“ sind wir zu spät dran.
Die Gastronomie am St.-Johanner-Markt ist bei strahlendem Sonnenschein bestens besucht und wir müssen uns dann endlich mal entscheiden.
Ein schöner Tisch wird gerade vor dem „Langenfeld“ frei, diesen kapern wir. Wir sitzen gut, haben den kompletten Marktplatz im Blick. Die Servicedame winkt um zu signalisieren: Sie hat uns gesehen.
Ein Weilchen dauert es, die Mitarbeiter des Hauses haben alle Hände voll zu tun. Das Wetter besser als die Prognose. Dem Gästeansturm muss man erst mal zum Saisonauftakt gerecht werden.
Die Karten liegen schon bereit, auf der Tafel u. a. Spargelgerichte. Wir würden hier beide sehr viele feine Gerichte finden, entscheiden uns aber beide für Salat (alles in mir schreit eigentlich nach SPARGEL!!!). Wir wollen vernünftig sein, früh abends wollen wir vor dem Konzert auch noch essen gehen und es ist schon später Mittag.
Die fröhliche Mitarbeitern kommt und wir bestellen zwei trockene Weinschorlen. Sie gibt den freundlichen Hinweis, dass wir mit der 0,5 l Karaffe günster dran sind. Also bestellt zu € 7,50.
Mein Mann entscheidet sich für den Thunfischsalat (Ei, Oliven, Zwiebeln, Gurken, Tomaten) - € 10,50.
Ich wähle den toskanischen Brotsalat (geröstetes Brot, Tomaten, Rucola , Sellerie, Kapern, Oliven, Minze, Zwiebeln, Parmesan, Knoblauch) - € 10,90.
Ein offenes Brotkörbchen, abgedeckt mit einem Teller und dem Besteck obenauf, wird uns vorab gebracht. Ich habe übelste Bedenken: Die gefüllten Körbchen stehen in der Sonne auf einer Anrichte parat. Aber es gibt nix zu meckern. Frisches Brot zum Salat
Das geschnittene Baguette saftig und frisch. Wenn es so serviert wird: Gut organisiert.
Nach angenehmer Wartezeit werden unsere großen Salatteller serviert. Geknausert wird im Saarland selbst an beliebten Plätzen nicht!
Alles ist drauf und in bester Qualität!
Der Thunfischsalat mit reichlich Thunfisch und einem feinen Balsamicodressing. Rote Beete und Radieschenstücke finden sich noch zusätzlich ein. Sehr reichlich und richtig gut. Thunfischsalat
Mein toskanischer Brotsalat erfreut durch ein wirklich tolles Dressing. Ein Kapernfan bin ich nicht, aber diese Kombination ist spitze. Die Brotwürfel hätten für meinen Geschmack etwas stärker und knuspriger angeröstet sein dürfen. Toskanischer Brotsalat
Innen bin ich überrascht über den hellen, modernen Raum dank Dachverglasung.
Die Toiletten im Gewölbekeller modern und einwandfrei.
Fazit: Besser als erwartet – gerne wieder!
Und: Wir waren so „wohlig“ gesättigt – unser geplantes Abendessen viel aus. Ein frisch und fein belegtes Brötchen in der Konzerthalle reichte vollkommen für den restlichen Tag.
Freier Freitag – abends Konzertkarten in Völklingen. Den Tag wollten wir gerne nutzen und verbrachten die Zeit ab dem späten Mittag in Saarbrücken.
Der „Tellerrand“ hat leider erst ab abends geöffnet, für den „Stiefel“ sind wir zu spät dran.
Die Gastronomie am St.-Johanner-Markt ist bei strahlendem Sonnenschein bestens besucht und wir müssen uns dann endlich mal entscheiden.
Ein schöner Tisch wird gerade vor dem „Langenfeld“ frei, diesen kapern wir. Wir sitzen gut, haben den kompletten Marktplatz im Blick. Die Servicedame winkt um... mehr lesen
4.0 stars -
"Ein Platz an der Sonne… und noch gut gegessen!" PetraIOFreier Freitag – abends Konzertkarten in Völklingen. Den Tag wollten wir gerne nutzen und verbrachten die Zeit ab dem späten Mittag in Saarbrücken.
Der „Tellerrand“ hat leider erst ab abends geöffnet, für den „Stiefel“ sind wir zu spät dran.
Die Gastronomie am St.-Johanner-Markt ist bei strahlendem Sonnenschein bestens besucht und wir müssen uns dann endlich mal entscheiden.
Ein schöner Tisch wird gerade vor dem „Langenfeld“ frei, diesen kapern wir. Wir sitzen gut, haben den kompletten Marktplatz im Blick. Die Servicedame winkt um
Geschrieben am 08.04.2017 2017-04-08| Aktualisiert am
08.04.2017
Besucht am 03.04.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
Wir waren mal wieder ein Termin in Alzey. Unser Frühstück musste ausfallen. Für mich nicht weiter schlimm, es ist die Mahlzeit, auf die ich am Einfachsten verzichten kann.
An einem Montag, der verständlich beliebte Gastro-Ruhetag, ist die Auswahl eingeschränkt. Der Rossmarkt in Alzeys Zentrum bietet viel Gastronomie. Das Ristorante Armado fiel mir schon mehrfach auf und hatte sogar mittags geöffnet. Ein altes und schön renoviertes Fachwerkhaus. Eigene Parkplätze gibt es hier nicht. Aber es gibt einige große, gut gelegene und günstige Parkplätze in Alzey.
Strahlender Sonnenschein, die Tische außen frisch abgewischt, die Tagesempfehlungen an der Karte.
Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir hatten außen in der Sonne als erste Mittagsgäste freie Platzwahl. Wir sitzen wirklich schön an dem Platz ohne Autoverkehr und mit Blick auf den Rossmarktbrunnen samt gewaltigem Bronze-Ross. Außenbestuhlung am Rossmarkt
Nach und nach füllt sich das Restaurant sowohl innen als außen. Es scheint beliebt zu sein.
Die Karten wurden gereicht und wir bestellten gleich eine große Flasche Mineralwasser. San Pellegrino, 0,75 l zu € 4,90 wurde kurz darauf gebracht. Später folgt noch ein 0,25 l Wasser zu € 2,10.
Trotz verlockender Empfehlungen (frischer Spargel!) auf der Tafel entschieden wir uns beide für Salat vorweg und danach für eine Pizza. Die Speisen werden jeweils nach angenehmer Wartezeit serviert.
Unter den Vorspeisen entdecke ich den Oktopussalat mit Stangensellerie, Paprika, Karotten, Oliven und hausgemachter Zitronenvinaigrette zu € 10,90.
Mein Salat wird auf einem glänzend schwarzen Teller serviert und was mich als erstes wirklich stört ist, dass der komplette Teller arg verschmiert und der Rand mit Fingerabdrücken übersäht ist. Das ist nicht sehr appetitlich.
Ich blende den Rand aus, denn was auf dem Teller liegt, sieht um so appetitlicher aus! Wobei die Beschreibung eher umgekehrt angebracht gewesen wäre: Gemüse und Rucola mit zu wenig Oktopus für den Preis. Oktopussalat
Der Rucola war auf der Karte nicht beschrieben. Ich freue mich, denn Rucola mag ich sehr gerne. Alle Zutaten sind schön frisch, allerdings ist von der Vinaigrette nicht viel zu spüren und unter dem intensiven Geschmack des Grünzeugs geht der feine und zarte Oktopus leider unter. Also hebe ich mir diesen für zum Schluss auf. So passt es für meinen Geschmack besser.
Der Beilagensalat zu € 4,00 meines Mannes mit frischen Zutaten und schwarzen Oliven hat Balsamicodressing in guter Dosierung abgekommen. Beilagensalat
Frisches und warmes Baguette wird zu unseren Salaten serviert.
Die Pizzakarte bietet eine gute Auswahl in einer Größe.
Ich entscheide mich für die PIZZA PESCE (Lachs, Shrimps, Blattspinat und Knoblauch) zu € 11,50.
Mein Mann für die PIZZA VEGETARIA (mit frischem Saisongemüse) zu € 9,50. Koblauch wird extra bestellt aber nicht extra berechnet.
Was serviert wird lässt hoffen! Die Pizza wohl aus dem Steinbackofen, toll gebräunt und mit komplett frischen Zutaten! Pizza Pesce Pizza Vegetaria
Sogar der Blattspinat ist frisch, wobei die Hitze ihm viel Geschmack geraubt hat. Der Lachs meiner Pizza in großen Stücken, so sind diese noch wunderbar saftig. Der Teig und die Würzung klasse. Wir sind beide begeistert und genießen bis zum letzten Krümel!
Die Pastagerichte der anderen Gäste machen auch was her.
Das Restaurant innen ist sehr gepflegt und hell eingerichtet. Die Tische fein eingedeckt. .
Die gepflegten und sauberen Toiletten befinden sich im Keller.
Wir zahlen, werden nett verabschiedet und kommen gerne wieder.
Alzey wird uns immer sympathischer. Schöner Einzelhandel, ein gutes türkisches Restaurant (Cema, ich berichtete) und nun dieser Italiener.
Wir waren mal wieder ein Termin in Alzey. Unser Frühstück musste ausfallen. Für mich nicht weiter schlimm, es ist die Mahlzeit, auf die ich am Einfachsten verzichten kann.
An einem Montag, der verständlich beliebte Gastro-Ruhetag, ist die Auswahl eingeschränkt. Der Rossmarkt in Alzeys Zentrum bietet viel Gastronomie. Das Ristorante Armado fiel mir schon mehrfach auf und hatte sogar mittags geöffnet. Ein altes und schön renoviertes Fachwerkhaus. Eigene Parkplätze gibt es hier nicht. Aber es gibt einige große, gut gelegene und... mehr lesen
Armando · Zum Raben
Armando · Zum Raben€-€€€Restaurant067315149744Roßmarkt 10, 55232 Alzey
4.0 stars -
"Feine italienische Küche mitten in Alzey" PetraIOWir waren mal wieder ein Termin in Alzey. Unser Frühstück musste ausfallen. Für mich nicht weiter schlimm, es ist die Mahlzeit, auf die ich am Einfachsten verzichten kann.
An einem Montag, der verständlich beliebte Gastro-Ruhetag, ist die Auswahl eingeschränkt. Der Rossmarkt in Alzeys Zentrum bietet viel Gastronomie. Das Ristorante Armado fiel mir schon mehrfach auf und hatte sogar mittags geöffnet. Ein altes und schön renoviertes Fachwerkhaus. Eigene Parkplätze gibt es hier nicht. Aber es gibt einige große, gut gelegene und
Geschrieben am 03.04.2017 2017-04-03| Aktualisiert am
04.11.2018
Besucht am 24.03.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Seit ca. 25 Jahren kenne ich das Restaurant Müller. Zu diesem Ergebnis kamen der Inhaber Thomas Kubernath und ich durch meine Erinnerung an die erste Speise, die ich in diesem Haus genießen durfte: Piccata Milanese.
Für den Gastronom eine Auszeichnung, wenn der Gast sich noch nach einem Vierteljahrundert an ein Gericht erinnert. Und immer wieder verfolgte ich die konstante und stetige Leistung dieses Hauses. Eine Erfolgsgeschichte mit Auszeichnung u. a. im „Schlemmer-Atlas“ und „Feinschmecker“.
Oft wollten wir in der schönen Gründerzeitvilla wieder einkehren.
Spontan hat es nie funktioniert, das Restaurant ist trotz sehr versteckter Lage in einem reinen Wohngebiet nahe am Rhein sehr beliebt. Auch dicke Erkältungen zwangen uns schon zur Absage der Reservierung. Nun endlich konnten wir mit ein paar Tagen Vorlauf reservieren.
Früh am Abend betraten wir das Restaurant und wurden sehr herzlich begrüßt. Das Ambiente ist edel und stilvoll, ohne dabei zu steif zu wirken. Man fühlt sich einfach sofort wohl. Die Tische stehen nicht zu eng. Diese mit gestärkten Tischtüchern, Stoffservietten, frischen Blumen und Windlicht eingedeckt.
Seit ca. 30 Jahren besteht die Erfolgsgeschichte des inhabergeführte Landgasthaus Müller. Nach dem, leider viel zu frühen, Verlust seines Lebenspartners Walter Müller, hat inzwischen Thomas Kubernath dessen Job im Service übernommen und das Küchenzepter einem Koch übergeben. Sicherlich eine schwere Entscheidung. Dieses Team hat sich, wie wir feststellen durften, sehr gut eingespielt.
Den Seitenwechsel von Küche zum Service konnte ich mir schwer vorstellen. Aber wie bei allen vergangenen Besuchen wurden wir bestens umsorgt, beraten und aufmerksam bedient.
2 wechselnde saisonale Menüs, darunter zu meiner Freude immer ein kreatives Vegetarisches, sind auf der schönen Homepage einsehbar. Zusätzlich gibt es noch eine feine Speisekarte im Restaurant. Ab sofort gibt es auch ein wöchentlich wechselndes Business-Menü.
Als Aperitif nahm mein Mann gerne die alkoholfreie Empfehlung an: Ein Orangenbitter zu € 6,00. Erfrischend, sehr lecker und großzügig eingeschenkt.
Ich „durfte“ (… ja! Ich durfte mal wieder Beifahrerin sein!) ein fein-fruchtiges Glas Sekt-Cuvée, Schloss Vaux, klassische Flaschengärung zu € 6,50 genießen.
Eine Flasche regionales Brohler Mineralwasser, 0,75 l zu fairen € 5,50, gesellte sich dazu.
Das erste Appetithäppchen wurde 2erlei Brot, Sahnemousse mit Zitrone und frischem Olivenkraut, serviert. 2erlei Brot, Sahnemousse mit Zitrone und frischem Olivenkraut
Sehr fein. Die Mousse sehr gelungen und das Olivenkraut fein aromatisch dazu.
Thomas Kubernath hatte bei der Menübestellung mitbekommen, dass wir keine großen Fleischesser sind. Beim Servieren des Amuse die Frage, ob wir hier Rinderragout vom Filetstück auf Selleriemousseline probieren möchten. Sehr aufmerksam und gerne angenommen. Das Ragout natürlich sehr zart, mit feinem und unverfälschten Schmoraroma. Gruß: Rinderragout vom Filetstück auf Selleriemousseline
Eigentlich hatten wir uns beide das 5-Gang-Menü vorgenommen. Da das Mittagessen doch deutlich üppiger als vorgenommen und erwartet ausgefallen war, schwenkten wir (leider) um auf 3 Gänge.
Als Vorspeise wählte ich die Tagesempfehlung: Australische rote Garnele auf Risotto mit rotem Pesto und Zucchinistreifen zu € 15,00. Australische rote Garnele auf Risotto mit rotem Pesto und Zucchinistreifen
Ohne lange zu überlegen kann ich sagen: Es waren die 3 besten Garnelen die ich je gegessen habe. So saftig und in perfekter Konsistenz - spitze. Das Risotto, mit bissfestem Kern, und Gemüse stand dem nicht nach. Ein Volltreffer! Sehr schön angerichtet auf einem perfekt vorgewärmten tiefen Teller.
Mein Mann blieb beim aktuellen Menü: Mariniertes Rindercarpaccio, Tasmanische Bergpfeffercreme, getrocknete Beeren zu € 15,00. Mariniertes Rindercarpaccio, Tasmanische Bergpfeffercreme, getrocknete Beeren
Eine kreative Interpretation des Klassikers. Die Bergpfeffercreme befand sich, dünn auf dem Teller aufgestrichen,
unter dem Carpaccio. Mein Mann war sehr zufrieden.
Ein Glas Wein durfte uns für uns zum Hauptgang sein.
Für mich vom Weingut Prinz Salm 2015er Blanc de Noir, 0,2 l - € 8,50.
Mein Mann entschied sich für einen jungen frisch-spritzigen 2016er Grauburgunder vom Weingut Scheidgen, 0,2 l – € 8,00.
Beide Weine wurden uns empfohlen – Probeschluck angeboten und sehr gerne angenommen.
Zum Hauptgang für uns beide: Skrei-Winterkabeljau, Balsamicolinsen, Süßkartoffelpüree zu € 25,50. Eigentlich gehörte hier noch gebratene Blutwurst dazu. Auf diesen sicherlich kreativen Bestandteil der Speise wollten wir verzichten.
Nach für uns sehr angenehmer Wartezeit wurde der Hauptgang serviert, wieder auf sehr gut vorgewärmten Tellern. Dies schätze ich sehr, so kann man doch in Ruhe essen, ohne das die Speisen zu schnell auskühlen. Skrei-Winterkabeljau, Balsamicolinsen, Süßkartoffelpüree
Jeweils ein großes Stück perfekt saftig-glasiger Skrei. Feinste (Berg?)Linsen mit Biss, zart mit Balsamico abgeschmeckt. Das Süßkartoffelpüree passte sehr gut dazu. Die dezente Würze würdigt jedem Bestandteil auf dem Teller seinen Auftritt.
Zum Dessert wieder getrennte Wege:
Eigentlich war ich mal wieder schon satt, aber musste unbedingt sein: Gebrannte Orangencrêpes, Rosmarineis, Joghurtespuma zu € 12,00. Ein absolut krönender Abschluss! Die zarten und hauchdünnen Crêpes, leicht karamellisiert, mit marinierten Orangenfilets gefüllt. Das Rosmarineis ein Gedicht und für mich als „Kräuterhexe“ ein absolutes Highlight. Joghurtespuma – wer will da noch Sahne? Gebrannte Orangencrêpes, Rosmarineis, Joghurtespuma
Mein Mann mochte auch auf ein Dessert nicht verzichten.
Er wählte: Weißes Kaffee-Eis mit einer Schoko-Pralinencreme (hier habe ich mir leider nicht die genaue Beschreibung des Desserts gemerkt) € 13,00. Eigentlich gehörte hier noch gebackene Banane dazu. Aufgrund der Sättigung hat er darauf aber verzichtet. Dieses Dessert war dennoch alles andere als ein Verzicht. Das Eis wunderbar zart (hier gibt es wohl auch einen Pacojet in der Küche) mit bestem Kaffeearoma. Die Schokocreme (ich glaube Valhora-Schokolade stand auf der Karte), zart wie eine Panna Cotta, stand dem Eis nicht nach. Frische Minze, Früchte, „Baiser-Kiesel-Knusper“ - wunderbar! Weißes Kaffee-Eis mit einer Schoko-Pralinencreme
Neben dem wunderbaren und ruhigen Ambiente gibt es selbstverständlich an der Sauberkeit nichts auszusetzen. Die Toiletten modernisiert und mit Gästehandtüchern versehen. Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht. Einige Stufen sind am Haupteingang zu bewältigen. Vom rückwärtigen Zugang, über die schöne Gartenterrasse (hier sitzt man im Sommer wunderbar) ist es eventuell einfacher. Aber hier erinnere ich mich nicht genau.
Rundum zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Leider ist das „Müller“ zu weit von uns entfernt um öfter hier zu essen. Aber so lange wie zuletzt werden wir nicht bis zum nächsten Besuch warten!
Seit ca. 25 Jahren kenne ich das Restaurant Müller. Zu diesem Ergebnis kamen der Inhaber Thomas Kubernath und ich durch meine Erinnerung an die erste Speise, die ich in diesem Haus genießen durfte: Piccata Milanese.
Für den Gastronom eine Auszeichnung, wenn der Gast sich noch nach einem Vierteljahrundert an ein Gericht erinnert. Und immer wieder verfolgte ich die konstante und stetige Leistung dieses Hauses. Eine Erfolgsgeschichte mit Auszeichnung u. a. im „Schlemmer-Atlas“ und „Feinschmecker“.
Oft wollten wir in der schönen Gründerzeitvilla wieder... mehr lesen
5.0 stars -
"Endlich mal wieder: Stilvolle und feine Frischeküche im Restaurant Müller" PetraIOSeit ca. 25 Jahren kenne ich das Restaurant Müller. Zu diesem Ergebnis kamen der Inhaber Thomas Kubernath und ich durch meine Erinnerung an die erste Speise, die ich in diesem Haus genießen durfte: Piccata Milanese.
Für den Gastronom eine Auszeichnung, wenn der Gast sich noch nach einem Vierteljahrundert an ein Gericht erinnert. Und immer wieder verfolgte ich die konstante und stetige Leistung dieses Hauses. Eine Erfolgsgeschichte mit Auszeichnung u. a. im „Schlemmer-Atlas“ und „Feinschmecker“.
Oft wollten wir in der schönen Gründerzeitvilla wieder
Geschrieben am 30.03.2017 2017-03-30| Aktualisiert am
31.03.2017
Spontan landeten wir an diesem Freitag noch in Neuwied. Mit riesigem Durst, die Flüssigkeitsversorgung hatte absoluten Notstand.
Einen Parkplatz am Rande der Fußgängerzone hatten wir schnell ergattert und suchten nun ein Lokal um etwas zu trinken. So richtig sprach uns nichts an. Ich entschied mich für 1. Hilfe und kaufte eine kleine Flasche bei einer Bäckereikette.
Nach der Erstversorgung, siehe da: Wir standen direkt vor dem Papa Umi! Über dieses asiatische Restaurant las ich im vergangenen Jahr einen interessanten Beitrag in der Nahe Zeitung. Ich hatte letztes Jahr sogar schon einen Tisch reserviert, musste aber leider absagen.
Der erste Durst war gelöscht! Vor dem Papa Umi in der Fußgängerzone standen außen schon schlichte Tische und Bänke bereit. Die Frühlingssonne erwärmte diesen Flecken. .
Ein junger Mitarbeiter in gepflegter Kleidung und Schürze begrüßte uns freundlich. Gerne dürfen wir „nur was trinken“. Er reicht die Karten und für den ersten Durst bestellen wir 2 große Apfelsaftschorlen. Schön und kühl in der Karaffe mit Strohhalm serviert, sehr erfrischend. Und schnell leer.
Zwischenzeitlich bekommen zwei Asiatinnen ihr Sushi serviert… oh Mann! So ein toll angerichtetes Sushi habe ich noch nicht gesehen. Ein richtiges Kunstwerk. Ich war kurz davor zu fragen „darf ich ein Foto machen“ und stelle mir vor, wie die hübschen Mädels posieren und ich Sushi fotografiere :-).
Die Schorlen leer, empfiehlt der Servicemitarbeiter hausgemachte Chanh Da – vietnamesische Limetten-Limonade. Auf unseren speziellen Wunsch „nicht so süß“ bestellt.
Fast so schön wie Sushi wird hier Limo mit Obst serviert! Limetten- und Eisstücke, reichlich frische Pfefferminze und Granatapfel in der Limo und zusätzlich am Stück zum Knabbern für € 4,80. Sooo lecker und sehr erfrischend! Chanh Da – vietnamesische Limetten-Limonade
Auch ohne Essen bestellt zu haben wurden wir toll und äußerst freundlich bewirtet.
Es steht fest: Sobald es mal wieder Richtung Koblenz- Düsseldorf geht, versuchen wir hier ein Essen einzuplanen!
Dann berichte ich aus ausführlicher! Z. B. über stylische, saubere und dunkle Toiletten, wo in der Kabine ein Licht aufgeht :-).
Spontan landeten wir an diesem Freitag noch in Neuwied. Mit riesigem Durst, die Flüssigkeitsversorgung hatte absoluten Notstand.
Einen Parkplatz am Rande der Fußgängerzone hatten wir schnell ergattert und suchten nun ein Lokal um etwas zu trinken. So richtig sprach uns nichts an. Ich entschied mich für 1. Hilfe und kaufte eine kleine Flasche bei einer Bäckereikette.
Nach der Erstversorgung, siehe da: Wir standen direkt vor dem Papa Umi! Über dieses asiatische Restaurant las ich im vergangenen Jahr einen interessanten Beitrag in... mehr lesen
Restaurant Papa Umi
Restaurant Papa Umi€-€€€Restaurant026319446488Schlossstr. 40, 56564 Neuwied
4.0 stars -
"Hier sehen nicht nur die Getränke gut aus!" PetraIOSpontan landeten wir an diesem Freitag noch in Neuwied. Mit riesigem Durst, die Flüssigkeitsversorgung hatte absoluten Notstand.
Einen Parkplatz am Rande der Fußgängerzone hatten wir schnell ergattert und suchten nun ein Lokal um etwas zu trinken. So richtig sprach uns nichts an. Ich entschied mich für 1. Hilfe und kaufte eine kleine Flasche bei einer Bäckereikette.
Nach der Erstversorgung, siehe da: Wir standen direkt vor dem Papa Umi! Über dieses asiatische Restaurant las ich im vergangenen Jahr einen interessanten Beitrag in
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Vor ca. 16 Jahren wurde aus der Bahnhofsgaststätte, Nachtschichtler nahmen hier morgens gerne ihr Feierabendbier, zum Brauhaus umgestaltet.
Ungefähr zu dieser Zeit entstand auch die beliebte Fahrraddraisinenstrecke auf stillgelegten Bahngleisen zwischen Altenglan und Staudernheim. Das Brauhaus liegt in Lauterecken direkt an dieser Stecke, fast genau mittig.
Seit vielen Jahren war ich nicht mehr hier. Ständige Wechsel in der Küche, mal das Bier zugekauft, mal eigene Braukunst. Der Ruf „als Einheimischer bloß nicht in der Draisensaison“ war nicht unbegründet. Und auch sonst hörte man nicht viel Lob.
Mit meinem Bruder hatte ich einen „Arbeitseinsatz“ in Lauterecken. Gemeldet war sehr wechselhaftes und zu Unwettern neigendes Wetter. Belohnt wurden wir mit praller Sonne!
Nach unserem Einsatz waren wir nur noch durstig. Kurz vorher hatte ich vom neuen Küchenwechsel im Brauhaus erfahren. Thomas Röhlinger hat die gastronomische Leitung übernommen. Seit vielen Jahren ist er mir bekannt, für ordentliche und bodenständige Küche, sowie sehr guten Partyservice.
Nix wie hin! Draußen sitzt man schön und ruhig. Allerdings sehr eng bestuhlt.
Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen im gut besuchten Biergarten und sofort ist ein netter Herr vom Service zur Stelle. Er erklärt uns kurz das Prinzip des roten Fähnchens am Aufsteller mit den Speisekarten. Fähnchen hoch: Service gewünscht. Fähnchen runter: Alles ok. Nun denn! Wir hissen die Fahne, meine vergangenen Lebensjahre übernahm dies zuverlässig mein Arm. Wir stellen aber fest: Die Servicemitarbeiter haben die Fahnen im Blick, sind super freundlich, mit lockerem Humor und aufmerksam!
Nach unserem Hitzeschlag für mich ein Erdinger alkoholfrei und für meinen Bruder ein Kirner Pils alkoholfrei. Die Getränke kommen sehr gut gekühlt und sehr schnell. Der bevorstehende Kollaps blieb also aus und es folgte noch eine weitere Runde. Sicherlich ein Stilbruch in diesem Haus nicht das eigene Bier zu kosten. Aber bei dieser Hitze und nach unserem Einsatz wäre ich absolut nicht mehr fahrtauglich gewesen. Gerne probiere ich das Hausgebraute bei nächster Gelegenheit und mit Fahrer, der Lauterecker Maibock (im Glas) würde mich reizen.
Vor dem Verdursten gerettet stöberte mein Bruder in der bereitgestellten Tageskarte. Die ist sehr gut strukturiert.
„Portion Semmelknödel mit frischen Rahmchampignons und Salat zu € 6,90“ in der kleineren Version entdeckte er.
Wenn das so ist, ich mache mit! Ich brauche nicht viel, aber was Erfrischendes: „Brauhaussalat: verschiedene Blattsalate und Rohkost, bunt gemischt. Die kleine Portion zu € 6,90. Unter den zur Wahl stehenden Dressings entscheide ich mich für das Brauhaus-Dressing (wenn schon kein echtes Brauhaus-Bier). Den Salat kann man auf Wunsch aufwerten, siehe Karte.
Gute Idee, mir war der Salat pur so recht.
Das Servierte konnte sich sehen lassen.
Mein Bruder erhielt vorab den bunten Beilagensalat.
Und dann die Knödel nett angerichtet auf einem modernen länglichen Teller.
Die frischen Champignons mit Biss. Mein Bruder sehr zufrieden mit seiner Wahl. Ich probierte die Sauce mit guter Konsistenz. Hier wurde leider mit „Pülverchen“ gearbeitet, deren Zugabe verstehe ich einfach nicht. Mich stört es, meinen Bruder nicht. Daher ohne Wertung.
Mein Salat so wie erhofft: Frische und vielfältige Zutaten. Gut abgeschmecktes Dressing. 2 Scheibchen frisches Baguette. Eigentlich der Beilagensalat in "groß".
Innen gepflegte Gasthausatmosphäre mit blank polierten Braukesseln.
Die Toiletten im Untergeschoss sind modern und sehr gepflegt.
Wir bestellen die Rechnung und dann kommt’s: Ein Platzregen vom Feinsten. Innerhalb von 20 Metern zum Auto sind wir klatschnass und haben was zu lachen!
Fazit: Ich hoffe, Thomas Röhlinger hält den Kochlöffel fest in der Hand. Mein Bruder war bereits am nächsten Tag wieder zum Eisessen hier. Und bei nächster Gelegenheit kehren wir gerne wieder ein.