Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934401x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 07.09.2016 2016-09-07| Aktualisiert am
07.09.2016
Besucht am 31.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Bei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort hat man schon einen tollen Blick zur Burg Trifels.
Hier suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Kein Problem bei einer überschaubaren Anzahl weiterer Gäste.
Einige Damen sind hier für den Service zuständig. Alle freundlich und mehr oder weniger aufmerksam. Für ein Ausflugslokal ok.
Die Karten stehen gerollt in Wassergläsern bereit. Die Tische zweckmäßig eingedeckt mit Besteck und Servietten im Topf.
Wir bestellen 2 trockene Weißweinschorlen zu € 3,90 / 0,5 l.
Mein Mann wählt die Käsespätzle mit einem Salatteller und Zwiebelsauce zu € 9,90.
Ich schließe mich aus gesellschaftlichen Gründen mit einem Beilagensalat zu € 3,90 an.
Die gut gekühlten Schorlen werden flott serviert, das Essen nach angenehmer Wartezeit.
Die Spätzle in einer hohen tiefen Schüssel serviert. Eine reichliche Portion, in der Mitte ein Salatblatt, Salatgurke und Tomatenspalte vom Holzspieß erstochen. Dies soll wohl die Optik heben. Was nur bedingt glückt. Die Spätzle, wie erwartet, ein Fertigprodukt. Aber vom Käse ist so gut wie nichts mehr zu finden, dafür Zwiebeln in dunkler Fertigsauce ohne Würze. Das ist schlimmer und ziemlich suppig je weiter man nach unten kommt. Ein flacheres Behältnis, weniger Sauce und mehr guter Käse hätte Wunder gewirkt und sollte bei dem Preis kein Problem sein. Es ging fast die Hälfte zurück. Der Salat zu den Käsespätzle ok.
Mein Beilagensalat war größer als der meines Mannes. Zusätzlich mit Wassermelonenspalten und Orangenscheibe garniert. Der Teller eigentlich zu klein für die Portion. Langsam essen, damit nicht die Hälfte daneben fällt war angesagt. Das wässrige Dressing (wohl auch ein Fertigprodukt) überzeugte auch nicht so recht. Unter den Blattsalaten fand sich gut durchgezogener Gurkensalat. Leider nahm ich eine großzügige Portion auf die Gabel und musste feststellen: Seine Zeit war abgelaufen!
Beim Abräumen, was recht lange dauerte, sagte ich dies der freundlichen Mitarbeiterin mit dem Hinweis, diesen besser nicht weiteren Gästen zu servieren. Sie wollte es an die Küche weitergeben. Hoffentlich.
Zahlen gestaltete sich auch etwas zäh.
Die Innenräume sind sehr geräumig und gepflegt eingerichtet. Die Toiletten werden zur Zeit modernisiert und die Gäste wurden an den noch nicht fertigen Waschtischen auf eventuelle Spritzgefahr hingewiesen. Dies gestaltete sich dann ganz lustig unter den Damen.
Tipp: Am Parkplatz gibt es noch einen Imbiss der wohl auch zum Restaurant gehört. Hier möchte der Mitarbeiter lautstark eine Parkgebühr eintreiben, für Besucher des Restaurants oder des Imbisses besteht die Möglichkeit den Betrag (€ 1,50?) mit dem Verzehr zu verrechnen. Pech hatten andere Besucher der Burg. Nach dem Abstieg waren sowohl Imbiss als auch Restaurant gegen 17.00 Uhr geschlossen. Verrechnung nicht mehr möglich.
Bei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort... mehr lesen
Barbarossa – das Lokal am Trifels
Barbarossa – das Lokal am Trifels€-€€€Restaurant, Hotel, Ausflugsziel063468 479Trifelsstraße 72, 76855 Annweiler am Trifels
2.5 stars -
"Eine Rast am Trifels , mehr nicht." PetraIOBei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort
Geschrieben am 06.09.2016 2016-09-06| Aktualisiert am
06.09.2016
Besucht am 30.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 103 EUR
Unser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch machen.
Wir nehmen Platz und fragt, ob wir einen Aperitif wünschen. Ich habe mich auf den Kurztrip mit einer Übernachtung gefreut und habe keine Lust, heute wieder nach Hause zu fragen. Kurz entschlossen sage ich ihr, der Aperitif würde sich entscheiden, wenn wir wissen ob noch ein Zimmer für uns frei ist. Mein Mann grinst nur – richtig überrascht war er nicht über meine Überrumpelungstaktik.
Sie verspricht lächelnd, dies zu klären. Kurz drauf die frohe Botschaft: Wir dürfen übernachten!
Also dann mal her mit dem Aperitif! Für meinen Mann den Riesling Sekt, 0,1 l zu € 7,20, für mich den Pinot, 0,1 l zu € 7,50. Beide vom Sektgut Menger-Krug, Deidesheim. Ein guter Anfang. Dazu eine Flasche Taunusquelle, 0,75 l, € 6,90.
Kurz darauf werden 2 Sorten ofenfrisches Brot und eine Bärlauchcreme im Weckglas serviert. Für 2 Personen reichlich bemessen.
Wir studieren die Speisekarte, die Entscheidung fällt nicht leicht.
Als Vorspeise für meinen Mann: Kleiner Salatteller Vitamino, Blatt- und Rohkostsalate, zu € 6,90.
Für mich die geeiste Gazpacho mit Paprika, Zwiebel, Basilikum und Zitronenshrimps zu € 9,50.
Nach angenehmer Wartezeit werden die Vorspeisen serviert.
Der Salatteller mit frischen Zutaten, sehr feine Rohkostsalate, das Hausdressing überzeugt. Kürbiskerne als knackige Beilage.
Die Gazpacho als Bausatz serviert. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber eine tolle Idee. Die Gazpacho mit knusprigen Croutons. Drumherum in kleinen Schälchen: Basilikum in Öl, rote und gelbe Paprikawürfel, rote Zwiebelwürfel und die Shrimps. Hier teste ich mich durch und genieße. Sehr fein, allerdings war die Gazpacho nur kalt. Geeist hätte sie mir wohl besser gefallen, vielleicht hatte sie sich bei den hohen Außentemperaturen auch schnell erwärmt. Etwas mehr Schärfe hätte sie für meinen Geschmack vertragen können (ich habe da ein tolles Rezept mit Tomate und Wassermelone ;-) erfunden).
Als Hauptgang hat mein Mann sich für das Filet vom Zander mit Meerrettichsauce, Belugalinsen und gebackenen Würfelkartoffeln zu € 24,50 entschieden.
Für mich darf es das Medaillon vom Seeteufel mit schwarzem Sepiarisotto, Bohnengemüse und Safransauce zu € 26,80 sein.
Zwischen Vor- und Hauptspeise wurde unser Auto vom Hausservice auf dem etwas entfernten hauseigenen Parkplatz geparkt.
Also orderten wir noch einen Wein. Für meinen Mann einen Sauvignon Blanc vom Weingut Müller in Forst. 0,25 l des aromatischen Weines für € 6,30. Für mich ein Blanc de Noir trocken, hell gekeltert, Empfehlung der aufmerksamen Servicemitarbeiterin (eigentlich nicht auf der Karte der offenen Weine). 0,25 l zu 7,50.
Der Abend gefällt uns immer besser. Besonders als die toll angerichteten Speisen serviert werden.
Der Zander, knusprig auf der Haut gebraten. Das Fleisch saftig auf den Punkt, gebettet auf den Belugalinsen. Diese haben noch genau den richtigen Biss und dürfen noch ein wenig im leichten Meerrettich-Sahne-Schäumchen baden. Frisch geraspelter Meerrettich bringt ordentlich Würze auf den Teller, Coctailtomate und Dill die Farbe. Von den frittierten kleinen Kartoffelwürfeln, im separten Schälchen, ist mein Mann auch begeistert.
Der Seeteufel kann hier absolut mithalten. Roter Seeteufel? Ich vermute diesen mit Paprika de la Vera gewürzt. Auch wenn der Service im ganzen Haus perfekt ist, einen Koch habe ich leider nicht zum Nachfragen greifen können.
Seeteufel wird schnell trocken. Auch diese großzügige Portion hätte 1 – 2 Minuten weniger Hitze vertragen. Er war aber dennoch sehr gut. Als Zugabe freute ich mich über frische Calamariringe. Das Sepiarisotto mit leichtem Biss auf den Punkt gegart. Die zarten, sehr langen Bohnen, dekorativ geknotet angerichtet. Drumherum das die schaumige Safransauche. Herrlich!
Auf ein Dessert haben wir aus Platzmangel im Bauch mal wieder verzichtet.
Das Ambiente im gesamten Haus, bis zu den Toiletten: Edel, gediegen, sehr gepflegt, stilvoll… es passt wirklich alles. So wie man es von diesem Traditionshaus erwartet.
Wir genießen unser feines Essen, den Wein, die tolle Atmosphäre mit Blick auf den Brunnen (bis auf die abendliche wechselfarbige Beleuchtung des Brunnens)! Der Service immer zur Stelle.
Das Deidesheimer-Sorglos-Paket zieht sich bis zum kurzfristig gebuchten Zimmer hin! Hier war alles wie es sein soll. Unser Gepäck abgestellt, drehen wir noch eine Runde durch Deidesheim um uns dann zum Abschluss noch ein Weinchen als Absacker im Deidesheimer Hof zu gönnen. Um 23.00 Uhr ist hier im Stadtkern außen Schluss, das passt für uns auch nach einem langen Tag. Keiner muss mehr fahren und am nächsten Morgen erfreuen wir uns an einem erstklassigen Frühstück, mit frisch serviertem Pfifferlingsomlette!
Das gesamte Personal ist perfekt, so wie man es hier erwartet. An Aufmerksamkeit ist uns wohl selten Vergleichbares passiert. Am Vormittag checken wir aus, unser Auto steht, ohne Ankündigung direkt vor der Tür. 2 kleine Flaschen Wasser werden uns für die Fahrt bei Sommertemperaturen mit auf den Weg gegeben. Manchmal sind es Kleinigkeiten die ein Haus groß machen!
Ich bekenne mich als Fazit des Diebstahls schuldig: Vor gut 25 Jahren war ich auf einem Weinfest in Deidesheim. Vor dem Deidesheimer-Hof war „Show-Cooking“ angesagt und ich leicht „angeschickert“. Ein Demonstrations-Garnelen-Spieß lag so einladend auf einem Tellerchen… Der war wirklich gut. Und siehe da: Irgendwann kommen die Gäste wieder, schreiben einen kleinen Roman und zahlen sogar die Rechnung! Wir kommen gerne wieder!
Unser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch... mehr lesen
Deidesheimer Hof · St. Urban
Deidesheimer Hof · St. Urban€-€€€Restaurant0632696870Am Marktplatz, 67146 Deidesheim
4.5 stars -
"Unser Plan B sorgte für einen tollen Aufenthalt im Deidesheimer Hof" PetraIOUnser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch
Geschrieben am 04.09.2016 2016-09-04| Aktualisiert am
05.09.2016
Besucht am 30.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 7 Personen
Unser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher ist seit 1978 als Naturdenkmal im Landschaftsschutzgebiet eingestuft.
Vor dem größeren Hammerwoog liegt die Außenterrasse mit schöner Bestuhlung und Sonnenschirmen. Es ist wunderbar ruhig. Straßenlärm? Fehlanzeige. Der Blick aufs Gewässer, ringsherum Wald. Das ist genau nach unserem Geschmack.
Der Gastraum innen geräumig, gepflegter Landhausstil. Die Toiletten 1 Stockwerk tiefer tadellos. Große alte schwarz-weiß-Bilder zeigen die Geschichte des Hauses und der Umgebung. Das ist gut gelungen.
Service:
Zwischenzeitlich hat mehrmals der Betreiber gewechselt.
Wir werden freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch mit Blick auf den großen Weiher geführt.
Die Karten werden gereicht, mit Hinweise auf die Zusatzkarte mit thailändischen Gerichten. Wenig später werden die Getränkewünsche abgefragt und dann auch die Speisen aufgenommen.
Das Restaurant ist für Dienstag Mittag gut besucht. Eine kleine Hochzeitsgesellschaft ist auch anwesend.
Junge Servicemitarbeiter sind ausreichend vorhanden. Alle sehr freundlich, aufmerksam aber teilweise auch etwas unkoordiniert. Dies liegt vielleicht auch daran, daß der Service nicht festen Tischen zugeordnet ist.
Die Wartezeit auf Getränke und Speisen ist in Ordnung. Der Erstklässlerin wird die Wartezeit mit einer bunt und sehr großzügig gefüllten Geschenketüte vertrieben.
Speisen und Getränke:
Gerolsteiner Mineralwasser (0,75 l zu € 5,50) für alle und trockene Weißweinschorle (0,5 l zu € 4,50) für uns.
Pils, Radler, Bionade finden auch Abnehmer am Tisch.
Die Speisekarte ist ansprechend gestaltet. Deutsch, regional, mediterran. Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, Fisch, Vegetarisches und Desserts. Nicht überladen. Das Haus wirbt damit, Fleisch aus Massentierhaltung zu meiden und Fisch aus nachhaltigem Fang zu servieren.
Riesen-Gnocchi „Pomodoro“, Grillpfännchen, Schnitzel werden von unseren Gastgebern bestellt.
Uns hat es die Extrakarte mit Thailändischen Spezialitäten (nur dienstags und mittwochs) angetan. Zumal am Nebentisch 2 Damen duftende und appetitliche Speisen dieser Karte serviert bekommen. Diese Extrakarte ist sehr vielfältig, sicherlich arbeitet in der Küche jemand mit thailändischen Wurzeln.
Mein Mann und ich entscheiden uns für: Gung Thod Kratiam Prik Thai Riesengarnelen, in Knoblauch gebraten, Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Thai‐Korianderwurzel und verschiedenem Gemüse in Soja- und Austernsoße zu € 18,50.
Vorab wurde zur Überbrückung der Wartezeit frisches Baguette und Kräuterquark serviert.
Auch ein Tellerchen mit Kroepoek (Krabbenchips), deren Daseinsberechtigung hat sich mir noch nicht erschlossen. Erinnert es mich eher an einen Besuch im Baumarkt auf der Suche nach Isoliermaterial. Geschmackssache.
Nach etwas längerer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert. Dies ging flott, da 2 Mitarbeiter uns die Speisen reichten. Alles heiß und sehr appetitlich. Insbesondere die Thaigerichte ein Hingucker.
Das Gemüse reichlich und sehr knackig (mögen wir sehr gerne so), obenauf 8 große Garnelen. Die Garnelen auf den Punkt gebraten, ließen sich leicht aus Ihrer Hülle entfernen. Angenehm dezente Würze, der Knoblauch kam gut durch, ohne zu dominieren.
Ein tolles leichtes Sommergericht das nicht schwer im Magen liegt.
Alle Portionen gut bemessen. Die Beilagen, Pommes und Reis, allerdings zu knapp bemessen. Das sahen wir nachher alle so.
Meine Freundin mit dem Tortenblick hatte in der Kühlung eine Mousse-au-Chocolat-Torte entdeckt. Die durfte es dann noch für sie und meinen Mann sein. Ich habe probiert! Da könnte Suchtgefahr entstehen. Frisch, locker und eine luftige Füllung. Der Blechhammer soll bekannt sein für seine Torten.
Zum Abschluss noch ein Espresso . Wir hatten einen tollen Nachmittag.
Fazit: Unser nächster Besuch wird keine 6 Jahre dauern.
Bei schönem Wetter ist dieses Haus ein Muss, bei Glatteis sollte man sich überlegen, besser oben an der Straße zu parken. Die Ab- /Auffahrt zum Hotel könnte bei Glatteis gewagt sein.
Unser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher... mehr lesen
Hotel Blechhammer
Hotel Blechhammer€-€€€Restaurant, Hotel063137250Am Hammerweiher 1, 67659 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Wer hätte hier thailändische, gute Küche erwartet? Gelungenes Mittagessen am Weiher." PetraIOUnser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher
Geschrieben am 03.09.2016 2016-09-03| Aktualisiert am
03.09.2016
Besucht am 29.08.20162 Personen
Ein Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Wir fragen die junge Servicemitarbeiterin, ob man auch als „Nicht-Hotelgast“ Kuchen bestellen darf. „Selbstverständlich“, die Antwort. Ich glaube, sie nannte als Pauschale € 4,00 und dafür „Kuchen satt“. Letztlich sehe ich erst jetzt auf dem Beleg: Es wurden nur € 2,60 abgezogen.
Mein Mann bucht zum Kuchenbuffet eine Tasse Kaffee zu € 3,30.
Ich belasse es bei einem Glas trockenen Weisburgunder vom Schlossgut Diel, Burg Layen. Der Nahewein überzeugt absolut. Feinfruchtig, dezente Säure, leicht mineralisch. Das Glas, 0,1 l zu € 4,50, sehr großzügig eingeschenkt.
Die Mitarbeiterin und ihr Kollege waren beide ausgesprochen freundlich, dabei angenehm locker, sie konnten sehr gut Auskunft geben.
Der Kaffee schmeckt meinem Mann selbstverständlich gut. Und auch der Kuchen, Stachelbeer mit Baiserhaube und Johannisbeer, ist klasse. Frisch, saftig , locker! Zur Auswahl standen noch weitere Blechkuchen.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt und unsere Vorfreude auf den Besuch in BollAnts Hermannshof nächste Woche ist nun noch größer! Da werden wir den Differenzbetrag beim Kuchen wieder ausgleichen.
Ein Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Im wunderschönen Park reihen sich verschiedene Gebäude, unter anderem der große Spa-Bereich, aus unterschiedlichen Zeitaltern aneinander.
Alles sehr stimmig. Überwiegend sind hier Hotelgäste anwesend, entspannen im oder am Pool.... mehr lesen
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park€-€€€Restaurant, Sternerestaurant0675193390Felkestraße 100, 55566 Bad Sobernheim
5.0 stars -
"Hier passt alles! Entspannung bei Kaffee, Kuchen und Sonne!" PetraIOEin Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Im wunderschönen Park reihen sich verschiedene Gebäude, unter anderem der große Spa-Bereich, aus unterschiedlichen Zeitaltern aneinander.
Alles sehr stimmig. Überwiegend sind hier Hotelgäste anwesend, entspannen im oder am Pool.
Geschrieben am 02.09.2016 2016-09-02| Aktualisiert am
02.09.2016
Besucht am 29.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Ausflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“, und an einem Montag noch nicht einmal Ruhetag.
Vor und neben dem Haus gibt es reichlich eigene Parkplätze, sogar mit Schatten. Die Lage an der Nahe ist wunderschön.
Der Biergarten vor dem Hoteleingang ist sehr gemütlich und einladend. Ein weiterer Gast war noch anwesend, dieser schon gut versorgt.
Wir nahmen Platz und warteten… geduldig…. Nun muss ja der fast leere Biergarten nicht dauerbewacht werden.
Nach ca. 10 Min. Wartezeit ging ich, die wenigen Eingangsstufen., ins links gelegene Restaurant. Durstig waren wir.
Eine Frau saß beim Essen, ich dachte ein Gast. Sie sprach mich an, ob sie helfen könne. Mittagessen muss auch für den Service sein. Also sagte ich, sie möge bitte fertig essen, die Karten hatte ich am Eingang liegen sehen. Also reichte ich uns selbst die Karte.
Die Speisekarte hatte ich kreativerer Erinnerung, aber wir kamen gut zurecht. Heute die Hompage besucht, vermute ich, es handelte sich um eine eingeschränkte Mittagskarte. Absolut ok.
Wir konnten in Ruhe wählen. Dann kam die Servicemitarbeiterin im erfahrenen Alter. Leider hatte ihr Mittagsmahl die Laune nicht gehoben. Oder es war doch meine Störung.
Wir bestellten küchenfreundlich:
2 trockene Weißweinschorlen, 0,3l, (auf unseren Wunsch mit viel Wasser) € 4,50
und 2 „vielfältige Salatteller“: Verschiedene Blattsalate, frische Bohnen und Gurken, Tomaten, mit Mais und Ei, mit gebackenem Fischfilet, dazu Rösti und Schnittlauch-Crème-fraîche zu € 11,50.
Die Schorlen kamen flott, gut gekühlt und spritzig. Die Salatteller nach angemessener Wartezeit. Und diese Salatteller wussten zu überzeugen!
Frische Zutaten in der Gemüsefraktion. Alle benannten Zutaten waren auf/in dem tiefen Teller enthalten. Eine leichte schmackhafte Vinaigrette. Das Foto täuscht, es war eine richtig große Portion in der Tiefe des Tellers zu finden. Das Seelachsfilet knusprig und goldgelb gebraten. Innen saftig. Wir waren sehr erfreut. Die 2 Rösti nicht hausgemacht, aber gut. Das Fischfilet? Frisch paniert oder gute Convenience? Ich kann mich hier nicht festlegen, aber es schmeckte wie frisch zubereitet. Das zählt, und für diesen Preis kann man nicht meckern.
Gut gesättigt, die Gläser leer, wir warteten… und warteten… Noch ein Wasser wäre nicht schlecht gewesen.
So schön der Außenbereich ist: Den Tag wollten wir hier nicht verbringen. Also ging ich wieder in die gemütliche Gaststube. Unsere Servicedame hatte wohl Feierabend und rauchte gemütlich auf der nach hinten gelegenen Terasse. Eine junge Mitarbeiterin, auch schon von resoluter Natur, war gewilligt die Rechnung auszustellen.
Fazit: Schöne Lage, direkt an der Nahe, gemütliche Gaststube, gute Küche. Wir erlebten nur Teilservice, eventuell der Uhrzeit geschuldet.
Die Toiletten nicht neu, aber sehr gepflegt und sauber. So auch der Eindruck rundum.
Service: Durchgehende Küche wird angekündigt, wir kamen uns leider wie Störenfriede vor.
Ausflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“,... mehr lesen
3.5 stars -
"Wunderschöne Lage, gute Küche." PetraIOAusflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“,
Geschrieben am 28.08.2016 2016-08-28| Aktualisiert am
28.08.2016
Besucht am 20.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
GastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien. Sie ist schon viele Jahre in Deutschland, betrieb früher einen Gyrosimbiss. Nun soll es etwas feiner weitergehen.
Gegen 19.00 Uhr war das Restaurant leer und wir hatten die freie Platzwahl. Viel verändert hat sich hier seit dem Vorpächter nicht. Gemütlich, gepflegt, viel Holz. Im Hauptraum ist es recht dunkel.
Die Toiletten sauber und gepflegt. Lediglich der Puster zum Trocknen der Hände hatte nur noch Dekowert. Der war wirklich so aus der Puste, bei dem lauen Lüftchen hätte ich den Abend auf dem WC verbracht bis die Hände trocken gewesen wären. Immer gut, wenn man Jeans trägt! Ruckzuck, Hände trocken.
Das Restaurant und Toiletten sind ebenerdig, also für gehbehinderte geeignet. Eine rollstuhlgerechte Toilette gibt es nicht.
Wir nahmen am Fenster Platz, dort war auch in der Nähe ein Buffet unter dem Mordskronleuchter aufgebaut. Mit Buffet hatten wir nicht gerechnet. Wir dachten, dies gibt es nur sonntags.
Egal. So konnten wir uns durch die appetitlichen Leckereien testen. Und das für € 15,00 pro Person, Kinder zahlen weniger.
Unsere Getränke wurden abgefragt. Wir entschieden uns für trockenen Riesling, das Glas zu € 3,10. Dieser wurde gut gekühlt serviert und war wirklich gut.
Fragen zum Buffet und zu den Speisen wurden gerne von der Chefin, die den Service alleine bestritt, beantwortet.
Das appetitliche Buffet, noch unangetastet, war unterteilt in die kalten Mezze (Vorspeisen), eine Suppe und 4 warme Speisen. Teller und Besteck lagen bereit.
Zunächst die gelbe Linsensuppe mit frittiertem Fladenbrot. Das war schon mal sehr fein, das knusprige Brot wie Chips auf die Suppe gebröselt.
Bei den Vorspeisen fühlte ich mich wie im Urlaub.
Gefüllte Weinblätter, bunter Salat, Hummus (pürierte Kicherebsen und Sesammus) , Taboulé (Bulgursalat mit viel Petersilie, Tomaten, Minze), grüne Bohnen mit Tomaten, mariniertes und gemischtes Ofengemüse, Fladenbrot, gefüllte Börektröllchen, frittierte Geflügelstücke… Frau Hebbou brachte immer wieder neue Platten aus der Küche.
Weiter ging es an die Hauptspeisen.
Ein Kartoffel-Gemüseauflauf, gefüllte Teigttaschen und Schnitten (beides mit Hack und Nüssen), Reis mit Lammfleisch und Mandeln, Rinderragout mit Zitrone, Hackbällchen mit Aubergine.
Für mich war hier etwas zu viel Fleisch vertreten. Ich habe die Gerichte probiert, sie waren gut. Aber die Gerichte konnten uns beide nicht so sehr wie die Vorspeisen überzeugen. Aber dies ist natürlich Geschmackssache.
Als Dessert stand noch süßes Baklava bereit. Wir haben es leider nicht mehr geschafft.
Während unseres Essens kamen noch 2 weitere Gäste. Wir wurden freundlich verabschiedet und Frau Zebbou sagte, der August sei bis jetzt der schwächste Monat. Wir hoffen, es kamen noch weitere Gäste an diesem Abend. Schade um die viele Arbeit und die schönen Speisen.
Wir kommen jedenfalls gerne wieder, wenn uns der Sinn nach einem arabischen Kurzurlaub mit kurzer Anfahrt steht.
GastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien.... mehr lesen
4.0 stars -
"Leckerer arabischer Kurzurlaub in Birkenfeld" PetraIOGastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien.
Besucht am 13.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 96 EUR
Vorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen Begleiterin möchte ich diesen Küchengruß servieren!
Das schöne Restaurant wurde von Nolux, Saarschmecker (mit uns als Begleitung) und meinem Mann und mir bereits bewertet.
Die geschichtsträchtige Burg hat ein tolles Flair, alt und neu geschmackvoll kombiniert. Das Restaurant unterteilt. Rechts neben dem Eingang wohl der rustikale Pub. Links das gediegene feine Restaurant mit Insider-Séparée.
Weiter geht es mit Blick rechts in die Küche! Hier würde ich wirklich mal auf das Essen verzichten und dem routiniertem Küchenteam einfach gerne zusehen und lernen. Nach diesem offenen Blick ist sicherlich für jeden Gast die Welt in Ordnung.
Nach rechts teilt sich der neue stilvoll angegliederte Wintergarten ab. Große Glasfront mit Blick auf die herrliche Terrasse und das Nahetal. Hier kann im Umkreis wohl fast nichts mithalten!
Vergangenen Samstag war das Wetter mal noch wunderschon. Mittags mein spontaner hoffnungsvoller Anruf auf der Kyrburg. Die freundliche Mitarbeiterin musste die gut ausgebuchte Lage noch mit der Chefin besprechen und versprach einen Rückruf. Dieser erfolge keine halbe Stunde später. Sie freuen sich auf unseren Besuch, auf der Terrasse ist unser Tisch reserviert! Wir freuen uns auch!
Am frühen Abend kommen wir bei strahlendem Sonnenschein an. Ein Parkplatz ist vor dem Restaurant zum Glück auch noch frei. Der Dudelsackspieler begrüßt die Wiskytaster und auch uns mit Livemusik.
Wir werden im Restaurant sofort empfangen und zu unserem geräumigen Tisch auf der Terrasse besucht. Diese ist schon gut besucht, eine Stunde später trifft noch eine größere Gesellschaft ein.
Wir nehmen Platz und fühlen uns wie im Urlaub. Der Blick ins Tal, die tolle Lage, man muß auch mal die Heimat zu schätzen wissen.
Die Karten werden gereicht. Saisonal wird diese angepasst. Wir können uns schwer entscheiden. Übersichtlich und verlockend.
Speisen und Getränke:
Die junge Servicemitarbeiterin bietet uns einen Aperitif an, kreative Getränke. Letztlich entscheiden wir Langweiler uns beide für den klassischen Nahe-Winzersekt ohne Firlefanz.
Dieser wird prompt, gut gekühlt und wohlschmeckend für € 5,00 pro Glas serviert.
Dazu unser heimisches Schwollener Mineralwasser „Gourmet“ (hört sich immer gut an, wie das immer weiter verbreitete „Premium“). 0,75 l werden hier zu fairen € 5,00 serviert. Leider ohne Kühler.
Wir geben unsere Bestellung auf und kurze Zeit später wird ein üppiger Küchengruß serviert.
Ein Brotkörbchen mit 3 Sorten frischen Brot, je 2 Scheiben. Olivenbrot, das wunderbare Nussbrot und Baguette. Dazu 5 Schälchen zum Naschen: Lauch-Frischkäse, dicke Bohnen mit Thunfisch, Fleur de Sel, feines Olivenöl, schwarze und grüne Oliven.
Kurz darauf wurden die Vorspeisen serviert. Und ich brachte den Hinweis an, bitte eine größere Pause zum Hauptgang.
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Hausgebeizter Wiskylachs an Wildkräutersalat und Himbeerdressing, € 12,00.
Wenn auch der Wiskygeschmack etwas unterging: Eine tolle Vorspeise mit besten und frischen Zutaten. Aromatisch mit feinsten Zutaten abgerundet. Ein lila Kartoffelchip knusprig dazu.
Meine Vorspeise: Hausgemachte Ravioli mit Pfifferling-Frischkäsefüllung und gehobeltem Parmesan, € 13,50.
Perfekt! Die Ravioli wunderbar zart und dezent abgeschmeckt. Ein paar knackige Pfifferlinge in leichtem Schäumchen dazu. Geschmolzene Coctailtomate und wohl Schwarzkümmelsprossen.
Unsere Pause zum Hauptgang wurde sehr gut eingehalten und sogar abgefragt, wann wir den Hauptgang wünschen. Danke!
Mein Mann wählte von der Tagesempfehlung:
Serviettenködel mit frischen Pfifferlingen in Rahm, ca. 15,00 €. (Sorry, genauer Preis ging verloren).
Drei dicke Scheiben der Semmelknödel, leicht angebraten, wurden auf dem Rand des tiefen Tellers drapiert. Obenauf je 1 dekorierter 1-A-Pfifferling. In dem tiefen Teller frische Pfifferlinge in reichlich Rahm. Mit frischer Kresse dekoriet. „Eher eine Suppe“ sagte ich zu meinem Mann. Auch er im ersten Moment verwirrt. Aber mit den Knödelscheiben blieb nichts mehr übrig und er lobte den intensiven Pfifferlingsgeschmack des Rahmes.
Für mich, denn die Wildgerichte sind hier immer erstklassig: Rosa gebratener Rehrücken auf Erdnuss-Brokkolipüree mit Pfifferlingen, karamellisierten Balsamicokirschen und Schupfnudeln, € 29.00.
Absolut mein Geschmack. Perfekter Garpunkt des Fleisches, angeschnitten angerichtet. Ein buntes Arrangement drumherum: hausgemachte Schupfnudeln, Blumenkohl, Karotten, das feine Brokkolipürree, die Kirschen, Pfifferlinge…. Wunderbar und aromenreich. Ich bin kein Schupfnudelfan, aber diese hätten mir sogar pur ohne Beilagen gefallen.
Mein Mann (Fahrer) blieb beim Mineralwasser. Ich erfreute mich an einem wunderbaren Weißherbst trocken vom Weingute Häuser (0,2 l zu 4,50) zu diesem tollen Hauptgericht.
Ein Dessert haben wir wieder einmal verschmäht! Nächstes Ma(h)l!
Freundliche Verabschiedung nach Kartenzahlung inklusive.
Wir kommen hierher immer wieder gerne (nächstes Mal mit Nolux und „Fräulein“?).
Vorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen... mehr lesen
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum€-€€€Restaurant0675291190Kyrburg 1, 55606 Kirn
4.5 stars -
"Immer wieder toll! Mein Küchengruß an Carsten1972." PetraIOVorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen
Geschrieben am 16.08.2016 2016-08-16| Aktualisiert am
16.08.2016
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von Niederkumbd. Nie gehört? Ich auch nicht! Also im schönen Hunsrück, in der Nähe des Flughafen Hahn (der war ja in den letzten Wochen reichlich in der Presse).
Irgendwie entdeckte ich online den Birkenhof, sah wirklich nett aus. Ein wohl gewachsener Familienbetrieb.
Reservieren traute ich mich mangels Zeitplan nicht. Aber von unterwegs rief ich mit ca. Ankunftszeit im Birkenhof an. Freundlich wurde bestätigt: Wir bekommen einen Platz auf der Außenterrasse.
Die Anreise per Internet war einfacher. Unser Navi versagte bei der Anreise und so lernten wir den Ort und seine Bewohner kennen. Denn letztlich führte uns nur persönlicher Kontakt mit kurzer Wegbeschreibung ans Ziel.
Service:
So trafen wir kurz nach 18.00 Uhr ein, wurden an der Rezeption freundlich begrüßt. Durch den hellen und wohl erst kürzlich modernisierten Gastraum
führte uns eine Mitarbeiterin auf die Terrasse. Auch diese machte einen sehr neuen Eindruck.
Wir durften wählen. Der Platz im Halbschatten war uns dann doch lieber als die (noch) pralle Sonne.
Insgesamt 4 Mitarbeiter(innen) kümmerten sich um die Gäste. Sie waren nicht fest den Tischen zugewiesen. Dies war in unserem Fall ganz gut. Die Mitarbeiterin die uns an den Tisch führte und Getränke aufnahm, hatte noch einige Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache (was ich verstehen kann). Es scheint, dass geschultes Personal von Aushilfen / neuen Mitarbeitern unterstützt wird. Dies war für uns eine gesunde Mischung, denn alle waren sehr freundlich und aufmerksam.
Die Speisekarten wurden gereicht, eine Tagesempfehlung war gut sichtbar auf einer Tafel im Restaurant platziert. Auf Wunsch wurde ein Kühler für’s Wasser nachgereicht. Kurz nach dem Servieren der Speisen die Frage, ob alles in Ordnung ist. Leere Gläser wurden bemerkt, ein Dessert angeboten. Kein Grund zur Klage.
Im Verlauf des Abends füllte sich das Restaurant zusehends. Respektabel bei dieser abgeschiedenen Lage!
Speisen und Getränke:
Die Flasche mit heimischem Mineralwasser aus Schwollen, 0,75 l, zu fairen € 4,80. Dies war dann auf Grund der Autofahrt auch unser Aperitif. Ich hatte ja im Gasthaus an der Mosel vorher schon einen Wein statt Schorle serviert bekommen. Auch als Nicht-Fahrer konnte ich nun gut auf den Aperitif verzichten.
Als Küchengruß wurde ein erfrischender Kräuterquark, garniert mit Kresse und Tomatenspalten, serviert. Genau das richtige an einem Sommertag. Frisches Brot gab es natürlich auch dazu.
Die Vorspeise für uns beide gleich: Marinierte Pulpo Scheiben an hauchfeinem Fenchelsalat in Zitrus-Vinaigrette € 13,80
Mein Mann ist ja erst vor wenigen Tagen zum Pulpo-Fan erwacht und bestellte sich, OHNE MEIN ZUTUN!, die Vorspeise. Ich zog gerne nach.
In der sehr ansprechend gestalteten Speisekarte der Hinweis/Tipp sich die Vorspeise zu teilen. Nett, aber teilen wollte ich diese servierte Augenweide wirklich nicht. Auch geschmacklich sehr überzeugend.
Zarte, schön säuerlich abgeschmeckte Pulposcheiben. Avocado, rote und gelbe Tomate, rote Zwiebel, Basilikum, Zitrone. Der wirklich hausfeine Fenchelsalat mit Orangenfilets dekoriert mit Parmesanhippe und Pinienkernen. Habe ich schon mal erwähnt: Ich LIEBE bunte Speisen! Die Küche des Birkenhofs wohl auch!
Die Wahl war wirklich schwer. Bei den Fischgerichten stand Seeteufel, einer meiner Meeres-Favoriten! Aber ich denke ja auch an meine GastroGuideFreunde und will Euch nicht mit ständigen Fischgerichten (oder mal ein Wildgericht) langweilen.
Ins Auge fiel mir das Birkenhof-Rind. Der Bedienung habe ich noch mal „auf den Zahn gefühlt“. Sie versicherte mir glaubhaft, das Rind ist aus eigener Zucht.
Also für mich: Rinderfilet vom Birkenhof-Charolais-Weiderind, verfeinert mit frischen Pfifferlingen, hausgemachtes Kartoffel-Gratin und Gemüsearrangement € 29,50
Das Filet wurde mit einer großzügigen Portion 1A Pfifferlingen serviert. Das Fleisch, medium-rare bestellt, war dann zum Glück noch medium. Butterzart, toller Geschmack. Es gibt hervorragendes deutsches Fleisch, es muß nicht aus Argentinien kommen! Ein paar Gramm mehr hätte ich nicht verschmäht.
Mein Mann verteidigte die Fischfraktion mit: Gebratenes Lachsfilet im Sesamkleid an Salatvariation in Balsamico-Dressing und gebackenen Kartoffelecken € 18,80
Etwas überrascht waren wir beide über die reichliche Salatportion. Es war eher ein Salatteller mit Lachs und Kartoffel. Egal – sehr gut! Ein wunderbar leichtes Sommeressen. Serviert im dekorativen 2geteiltem Teller für Salat/Fisch, der Kartoffelanbau angeschlossen, kross und reichlich. Der Lachs goldgelb in zweilerlei Sesam gebraten. Alle Zutaten frisch und sehr überzeugend.
Bei allen Gerichten schmeckten wir absolut, dass die Küche Wert auf die Zutaten, bis hin zu Essig, Öl und Gewürzen legt.
Zu den Hauptspeisen gönnen wir uns 0,2 l trockenen Riesling, € 3,80
und 0,2 l trockenen Grauburgunder, € 4,80.
Die Desserts verlockend, vielleicht beim nächsten Besuch?
Ambiente:
Mein Eindruck, familiengeführtes Hotel, bestätigt sich auf der Internetseite. Familie Dietrich hat hier in die Zukunft investiert. Die Gasträume / heller Wintergarten ansprechend und passend modernisiert, die Terrasse mit freiem Blick auf Feld, Wald, Wiesen und neuem Teich hergerichtet.
Die Tische schön und gepflegt eingedeckt. Innen polierte Holztische mit Tischläufer, außen etwas rustikaler. Bequeme Bestuhlung. Sogar eine neue „Birkenalle“ wurde am Hotelrand angepflanzt.
Die Toiletten im Untergeschoss stehen noch der Renovierung an. Aber auch hier: Nicht neu, aber gut gepflegt und piccobello. Und über Aufzug erreichbar! Also gehbehindertengerecht.
Super! Weiter so! Wir wurden vom Team herzlich verabschiedet.
Wir wissen den Birkenhof ja nun zu finden! Vielleicht mal mit Übernachtung?
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von... mehr lesen
4.5 stars -
"Zum Glück haben wir es gefunden!" PetraIO
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von
Geschrieben am 10.08.2016 2016-08-10| Aktualisiert am
11.08.2016
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 7 EUR
Unsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich angebaute schöne Terrasse.
Eine Schiefertafel weist auf frische Käsesahnetorte und hausgemachte Waffeln.
Trotz des schönen Wetters war die Terrasse nur schwach besucht. Die besten Plätze frei, aber ausschließlich für die Hausgäste reserviert. So ähnlich, wie das Handtuch als Platzhalter im Urlaub am Pool, aber vom Chef ausgelegt.
Egal, die anderen freien Plätze sind auch schön.
Die weibliche Bedienung ist mit zwei Gästen am Nebentisch vertieft in ein Gespräch über die örtliche Verkehrsführung.
Wir warten, und warten…. Nett anzusehen der Blick auf ihren Rücken und die schöne Mosellandschaft.
Irgendwann werden wir wie selbstverständlich gesichtet.
Mein Mann wünscht sich die Käsesahnetorte und eine Tasse Kaffee.
Ich-Nicht-Süßmaul bestelle eine trockene Rieslingschorle.
Irgendwann wird auch serviert. Ich trinke einen Schluck… Wein. Keine Schorle und auch absolut nicht trocken.
Mein Mann probiert die Käsesahnetorte. An der Spitze fehlt ein großes Stück. Abgebrochen oder abgeschnitten? Nicht schlimm. Denn die Torte isst man besser nicht.
Mein Mann schaut mich an und sagt: „Der Kuchen ist warm.“ Ich teste per Fingerrücken. Leider habe ich das Thermometer von Kritikerfreund hbeermann nicht im Wochenendgepäck. Warm. Richtig warm. Wir schauen uns das Gebäck näher an. Am Rücken die Sahne nicht mehr cremeweiß sondern gelblich angetrocknet. Der Bisquit ebenfalls.
Mein Kommentar: „Den isst du keinesfalls!!!“. Nach einer schweren Magen- / Zwerchfell-OP vor einigen Jahren dürfte ein verdorbener Magen bei meinem Mann „suboptimal“ sein.
Da kein Service in Sicht, beschließt mein Mann das warme Trockengebäck an die Theke zu bringen. Sonst heißt es noch, die Torte sei draußen warm geworden.
Die Reklamation wird von der Dame mit „dann ist es so“ quittiert.
Aber der Kaffee ist gut!
Wir trinken aus, meinen Kaffeekränzchenwein reklamiere ich nicht.
Die Servicemitarbeiterin läßt sich mal wieder blicken und oh Schreck! Alle 3 Tische mit je 2 Personen wollen gleichzeitig zahlen!
Am ersten Tisch wird kassiert, alle 3 Belege wurden zuvor ausgedruckt in der Hand. An diesem Tisch werden die verkehrspolitischen Gespräche nun ausführlich weitergeführt.
Ich werde nun echt kribbelig (lag vielleicht auch an der Sonne mit dem Wein).
Der zweite Tisch will mit einem 100er zahlen, dieser muß im Haus gewechselt werden. Nicht schlimm.
Ich frage die Bedienung, ob ich vielleicht den Beleg schon mal haben könnte. Es folgte eine Ausführung: „Eins nach dem anderen! Wenn ich Ihnen den Beleg gebe, heißt das, sie haben schon bezahlt. So ist die Regel im Service!“.
Die Dame kennt sich wirklich aus im Service!
Wir warten also belehrt, bis wir dran sind. In der Zwischenzeit sagt uns das Paar mit dem 100er vom Nebentisch, hier sei die Käsesahnetorte auch warm gewesen. Ich glaube, sie waren im Nachhinein nicht so froh, sie gegessen zu haben.
Bei uns ist dann auch mal Zahltag. Ich erlaubte mir den Hinweis, ich hätte eigentlich eine Schorle bestellt. Sie wollte ausholen zu erneuten Diskussionen. Worauf ich antwortete, dass ich den Wein schon bezahlen werde.
Tasse Kaffee € 2,10
Irgendein Wein, halbtrocken, 0,2 l, € 4,80!!!
Der Kuchen tauchte, oh Wunder, nicht auf der Rechnung auf. Immerhin.
Rechnung also € 6,90. Ich hätte es passend gehabt. Nun nahm ich mir die Freiheit mit € 50,00 zu reichen.
So wurde aus Spaß (erhoffte schöne Einkehr) ERNST in Ernst. Aber der Tag sollte noch gelungen enden und uns die Laune nicht verderben. Wir sind um eine Erfahrung reicher.
Keine Empfehlung. Trotz schönem Ambiente im Innern werden wir hier wohl kaum noch mal zum Mittag- oder Abendessen einkehren.
Unsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich... mehr lesen
Restaurant im Hotel Filla Andre
Restaurant im Hotel Filla Andre€-€€€Restaurant026714688Moselstraße 1, 56814 Ernst
2.0 stars -
"Service? Und wie aus Spaß „Ernst“ wurde!" PetraIOUnsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir doch was trinken!? Zudem das Schild „Regionale Feinkost“. Vielleicht finden wir hier noch ein Mitbringsel für Kritikerfreund Nolux, unser Treffen nächsten Sonntag? Nichts wie rein!
Wir betreten das schöne Haus, der Weg führt zuerst durch den Laden. Weine, Sekt , Essige, Öle, Senf, Marmeladen, Chutneys, Wurst, Liköre, Pralinen, Honig….. bei solchen Läden erwacht meine innere „Shoppingqueen“. Ich bleibe stecken, mein Mann sucht uns schon mal ein schönes Plätzchen!
Weiter geht es durch die Gaststube, Wintergarten Platz für Herrn und Frau Sommer :-)
in den sehr geschützten Innenhof. Dieser voll ummauert, ein riesiges Sonnensegel sorgt für Schutz vor Sonne und auch vor Regen. Eigentlich ist es eher ein luftiger Raum als ein Außenbereich. Hier finden wir unseren schönen Platz.
Gemütlich rustikal dekoriert. Bruchsteinmauern, alte Möbel, Pflanzen, Kräuter, Flaschen… So stellt man sich eine Winzerwirtschaft vor. Uns gefällt es sehr.
Die (vielleicht) Chefin begrüßt uns herzlich und unkompliziert. Die am Tisch ausliegende Karte hatten wir bereits studiert. Etwas durcheinander, aber spannend zu lesen. Kleinigkeiten und vollwertige Gerichte.
80 % der verarbeiteten Lebensmittel und 100 % der Weine stammen aus der Region. Die Lieferanten auf einer extra Seite deklariert.
2 trockene Rieslingschorlen bestellen wir. Aber dazu aus der Rubrik „regionale Tapas“: Bauernbrot mit Knoblauch € 2,20
und Ziegenfrischkäse mit Weingelee und Weinberg-Pfirsisch-Chutney € 2,95.
Hunger haben wir ja nicht. Aber eine Kleinigkeit zum Wein? Das soll so sein. Der Tag wird noch lang.
Unsere Schorlen werden gut gekühlt in Karaffen serviert.
Kurz darauf ein schön dekorierter Teller mit unserer Wahl.
Wir sagten bei der Bestellung wir würden teilen. Daher ist das Servieren auf einem Teller (und zu diesem günstigen Preis) absolut in Ordnung. Dazu wurde im separaten Körbchen weitere 3 Scheiben Bauernbrot zum Frischkäse gereicht.
Das Knoblauchbrot leicht angeröstet mit Butter bestrichen. Die Knoblauchscheiben hätten für uns etwas mehr sein dürfen :-), mit frischer Kresse dekoriert .
Der milde Ziegenfrischkäse an einem frischen Salatbouquet und Kräutern angerichtet. So ansprechend hätten wir es wirklich nicht erwartet.
Das Weingelee und Pfirsisch-Chutney im zweigeteilten Schälchen. Geschmacklich wunderbar zum Käse. Das Bauernbrot ganz frisch. Ob es auch nach Idar-Oberstein geliefert wird?
Bitte ein Blick auf die Preise!!!! Es war mehr als ein Snack! So gut, frisch, sättigend und regional ißt man in keinem der bekannten Imbissketten.
An den Nebentischen wurden üppigere Speisen serviert (die hatten nicht unser Frühstück, die Armen). Fleischgerichte mit Bratkartoffeln… sah gut aus und die Gäste beim Essen zufrieden.
Im Shop noch ein bisschen geshoppt, Gesamtrechnung bezahlt, wurden wir sehr nett verabschiedet und geben eine volle Empfehlung weiter.
… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir... mehr lesen
4.0 stars -
"Eigentlich wollten wir nur was trinken…" PetraIO… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir
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Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort hat man schon einen tollen Blick zur Burg Trifels.
Hier suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Kein Problem bei einer überschaubaren Anzahl weiterer Gäste.
Einige Damen sind hier für den Service zuständig. Alle freundlich und mehr oder weniger aufmerksam. Für ein Ausflugslokal ok.
Die Karten stehen gerollt in Wassergläsern bereit. Die Tische zweckmäßig eingedeckt mit Besteck und Servietten im Topf.
Wir bestellen 2 trockene Weißweinschorlen zu € 3,90 / 0,5 l.
Mein Mann wählt die Käsespätzle mit einem Salatteller und Zwiebelsauce zu € 9,90.
Ich schließe mich aus gesellschaftlichen Gründen mit einem Beilagensalat zu € 3,90 an.
Die gut gekühlten Schorlen werden flott serviert, das Essen nach angenehmer Wartezeit.
Die Spätzle in einer hohen tiefen Schüssel serviert. Eine reichliche Portion, in der Mitte ein Salatblatt, Salatgurke und Tomatenspalte vom Holzspieß erstochen. Dies soll wohl die Optik heben. Was nur bedingt glückt. Die Spätzle, wie erwartet, ein Fertigprodukt. Aber vom Käse ist so gut wie nichts mehr zu finden, dafür Zwiebeln in dunkler Fertigsauce ohne Würze. Das ist schlimmer und ziemlich suppig je weiter man nach unten kommt. Ein flacheres Behältnis, weniger Sauce und mehr guter Käse hätte Wunder gewirkt und sollte bei dem Preis kein Problem sein. Es ging fast die Hälfte zurück. Der Salat zu den Käsespätzle ok.
Mein Beilagensalat war größer als der meines Mannes. Zusätzlich mit Wassermelonenspalten und Orangenscheibe garniert. Der Teller eigentlich zu klein für die Portion. Langsam essen, damit nicht die Hälfte daneben fällt war angesagt. Das wässrige Dressing (wohl auch ein Fertigprodukt) überzeugte auch nicht so recht. Unter den Blattsalaten fand sich gut durchgezogener Gurkensalat. Leider nahm ich eine großzügige Portion auf die Gabel und musste feststellen: Seine Zeit war abgelaufen!
Beim Abräumen, was recht lange dauerte, sagte ich dies der freundlichen Mitarbeiterin mit dem Hinweis, diesen besser nicht weiteren Gästen zu servieren. Sie wollte es an die Küche weitergeben. Hoffentlich.
Zahlen gestaltete sich auch etwas zäh.
Die Innenräume sind sehr geräumig und gepflegt eingerichtet. Die Toiletten werden zur Zeit modernisiert und die Gäste wurden an den noch nicht fertigen Waschtischen auf eventuelle Spritzgefahr hingewiesen. Dies gestaltete sich dann ganz lustig unter den Damen.
Danach ging es hoch zur Burg.
Tipp: Am Parkplatz gibt es noch einen Imbiss der wohl auch zum Restaurant gehört. Hier möchte der Mitarbeiter lautstark eine Parkgebühr eintreiben, für Besucher des Restaurants oder des Imbisses besteht die Möglichkeit den Betrag (€ 1,50?) mit dem Verzehr zu verrechnen. Pech hatten andere Besucher der Burg. Nach dem Abstieg waren sowohl Imbiss als auch Restaurant gegen 17.00 Uhr geschlossen. Verrechnung nicht mehr möglich.