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Zwickau 

Meißner Bierdiplom
Gulasch mit Rotkohl und Klößen
Schweinshaxe mit Kartoffeln, Sauerkraut, Spreewälder Meerrettich und Bautzner Senf
Aufsteller im Vorgarten
Dachterrasse
Dachterrasse
Gaststube mit Theke
Gaststube
Eiskarte
zwei Latte Macchiato für je 3,00 €
eine weiße Schokolade für 2,80 € sowie eine dunkle Schokolade für ebenfalls 2,80 €
Erdbeerbecher für 6,00 €
Schwedeneisbecher für 6,00 €
After Eight Becher ohne Pfefferminzlikör für 5,20 €
Coppa Croccante für 6,00 €
Wandbild
Ausstellung über DDR Gastrobedarf
Ausstellung über DDR Gastrobedarf
Ausstellung über DDR Gastrobedarf
Ausstellung über DDR Gastrobedarf
Blick in den gastraum-der ehemalige Tankstellenshop
Der Sommergarten-ehemaliger Tankstellenbereich
Tasse „Cafe Crema“ für 1,60 €, eine Heiße Latte für 2,50 € und zwei Eisbecher „Schwarze Johanna“ für je 4,60 €
Eingang zur Eisbar


Saal des Gasthof Weißig
Gasthof Weißig
Gastraum
Biergarten am Gasthof
0,4ér Krombacher Pilsner vom Fass für 3,10 €
Bananen-und Pfirsichsaft
Schoppen Chardonnay für 4,80 €
Dicke Mappe als Speisekarte
Auszug aus der Speisekarte
Soljanka mit Salamistreifen, Paprika und sauren Gürkchen, saurer Sahne, Zitrone und Baguettebrot für 4,50 €
Knuspriger Flammkuchen belegt nach Elsässer Art, mit Creme Fraîche, Zwiebeln & Rauchspeckwürfeln für 6,50 €
Pfifferlings – Pasta, Tagliatelle mit Pfifferlingsrahm, Kirschtomaten und frischen Kräutern für 10,50 €
Weißiger Rostbrät´l, ein Schweinekamm unter einer Bier-Senf-Kruste, geschmorte Zwiebeln, Bratkartoffeln und Krautsalat für 9,50 €
Hähnchenroulade im Schinkenspeckmantel, gefüllt mit Frischkäse, getrockneten Tomaten und Rucola dazu geschwenkte Tagliatelle mit hausgemachtem Grill-Paprika-Pesto für 13,20 €
Kugelhaus gegenüber des Hauptbahnhof
Bestellung per Tablet
Bestellstatus
Schoppen 2016ér Flick Grauer Burgunder für 6,54 €
grüne Brause für 3,23 €
Schienensystem zum Tisch
Leckere Mozzarella-Sticks auf Salat mit hausgemachtem Dip für 6,93 €
Knusprige Zwiebelringe für 6,73 €
Lamm ala Marian auf Kartoffelgratin für 16,67 € zuzüglich mit Gedünsteten Speckbohnen für 3,63 €
Rinderhüftsteak (200 gr) mit Kräuterbutter auf Kartoffelgratin für 17,73 € und als Zusatz ebenfalls die Gedünsteten Speckbohnen für 3,63 €
Sternflottengeschnetzelten-Geschnetzeltes vom Schwein in Speckrahmsoße mit Kräuterspätzle für 14,11 €
Sternflottengeschnetzelten-Geschnetzeltes vom Schwein in Speckrahmsoße mit Kräuterspätzle für 14,11 €
Rinderhüftstreifen in fruchtiger Tomatensoße mit Champignons und Kirschtomaten, auf Fusilli serviert für 15,22 € natürlich mit Parmesan zuzüglich 2,57 €
Rinderhüftstreifen in fruchtiger Tomatensoße mit Champignons und Kirschtomaten, auf Fusilli serviert für 15,22 € natürlich mit Parmesan zuzüglich 2,57 €
Eingang zum eigentlichen Travestietheater "Carte Blanche"
der Zugang zum "Buba Mara" ist abgesperrt
Das ehemalige "Buba Mara"-jetzt Frühstücksraum des Backstage Hotel
Das ehemalige "Buba Mara"-jetzt Frühstücksraum des Backstage Hotel
Außenbereich zwischen Carte Blanche und Backstage Hotel
begrünter Außenbereich
Speisekarte
0,4ér Feldschlösschen Pilsner für je 3,70 €
Schoppen Weißweinschorle für 4,40 €
Tagliarini mit marinierten Putenstreifen, getrockneten Tomaten, Oliven, Lauch, und Paprika mit Curry verfeinert und dazu geriebenen Käse für je 11,20 €
zwei kleinen panierten Schnitzel vom Schwein mit frischen Sommergemüse aus der Region und Bratkartoffeln für 13,20 €
mariniertes Hähnchenbrustfilet auf Tomaten-Paprikagnocchi mit Creme vom frischen Rucola für 14,10 €
Gaststube
Gasstube mit Sitzecke
alte Kassettendecke
Speisekarte
Speisekarte
Das Hausbräu: Hartmannsdorfer Pilsener
Schoppen Grauburgunder
Kürbis-Ingwersuppe für je 3,50 €
Kürbis-Pfifferlings-Ingwersuppe für 3,80 €
Würzfleisch vom Hühnchen mit Champions und Käse überbacken, im Näpfchen serviert mit Toast und Zitrone für 5,00 €
"kleiner" Salat zur Hauptspeise
Schnitzel „Braumeister Art“ gefüllt mit Schinken und Käse, dazu Pommes Frites für je 10,90 €
Hausgemachten Wildschweinbouletten mit Steinpilzrahmsoße, dazu Buttergemüse und Spritzkartoffeln für 12,90 €
Zarte Hähnchenbrustfilet mit Bärlauchpesto, Tomate und Mozzarella überbacken, dazu Rosmarinkartoffelecken für 11,90 €

Anno Domini
Biergarten
Blick in den Gastraum
Gastraum
Papierlätzchen für die Kleckerleute
spärliche Kerzenleuchterbeleuchtung am Tisch
Der Gastraum
Tonteller und Holzbesteck mit Bierkrug
Hausgebräu im Tonkrug
Das Register(die Speisekarte)
Auszug aus dem Register(der Speisekarte)
Gruß aus der Küche-frisches Brot und Griebenfett
Knoblauchsüpplin –eine kräftige Knoblauchsuppe mit saurer Sahne für 5 Taler und 1 Silberling
„Rittermahlfleischplatten“ mit Wild, Huhn, Hase, Wachteln, Schwein und Lamm
„Rittermahlfleischplatten“ mit Wild, Huhn, Hase, Wachteln, Schwein und Lamm
Beilagen zur Rittermahlfleischplatte-Weinkraut, Rotkraut, Pilzsalat und Spätzle
Tierischer Besuch-Esel „Maximilian“ und der Bergschafbock „Friedrich Wilhelm“
Herr Zuckerbergs "Gesichtsbuch"



















Der Pinguin-ein Relikt aus DDR Zeiten
der Außenbereich
Auszug aus der Karte
Der Schein trügt-die Eiskarte
so sollte oder kann es aussehen
Cappuccino für 2,80 €, ein Marzipan Cappuccino für 3,40 € sowie eine Nougat Trinkschokolade für 4,20 €
Schweden Becher ohne Likör, dafür mit einer Kugel Vanilleeis mehr für 7,20 €
Ananas Becher für 7,20 €
Mango Becher für 7,20 €
alter Planwagen als Sichtschutz und Werbung
Blick auf den Biergarten der "Wachstube" mit Zelten
den „Zofenschmaus“-gebratene Hähnchenbrust mit Kräuterbutter, Gemüserösti und Salat für14,10 €
Eingang zu "Wachstube"
Eingang zum Restaurant im ersten Stock
Blick in den Gastraum
Blick in den Gastraum
Auszug aus der Speisekarte
Schoppen roten Domestica für 3,90 €
0,5ér Radeberger Pilsner für 3,30 €
Championköpfe (gefüllt mit Spinat, Feta, Hackfleisch und mit Käse überbacken) für 6,50 €
Salatbeilage/Salatteller
Zeus Teller (Gyros, gefülltes Souzouki, gefülltes Souvlaki, Tzatziki, mit Reis und Salat)
Kreta Teller (Gyros, Souflaki, gefüllte Souzouki, Steak, Tzatziki, Reis und Salat)
Kreta Teller (Gyros, Souflaki, gefüllte Souzouki, Steak, Tzatziki, Pommes Frites und Salat)
Nachtisch Mascarponecreme auf Kosten des Hauses
Blick in den Gastraum




Nach dem etwas durchwachsenen winterlichen Besuch im Gourmetrestaurant des Hauses, stand mir im Mai der Sinn nach etwas rustikaleren Genüssen. Also auf ins Bistro.
Sehr freundlich empfangen ging es noch bei herrlichem Sonnenschein hinaus auf die Terrasse in der barocken Königsstraße. Unter großen Schirmen und mächtigen Kastanien ließ es sich hier wunderbar aushalten, abgeschirmt vom wenigen Straßenverkehr auf dem Kopfsteinpflaster. Dass eine Lieferantin vor den Außenplätzen hielt, statt sich einen Parkplatz zu suchen, war nicht nett, aber noch nachvollziehbar; der minutenlang laufende Motor ganz sicher nicht.
Die Ausstattung entspricht dem hohen Anspruch des Bülowpalais.
Die u. a. durch große Blumenkästen im Rostlook abgegrenzte Fläche mit Kunststoffboden ist aufgebockt. Das vermittelt „Überblick“. Eine Rampe für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen habe ich nicht wahrgenommen; sie mag angelegt werden können. Das Mobiliar aus Metallguss und groben Kunststoffflechtwerk vermittelt einen soliden Eindruck. Im positiven Sinne überraschend bei einer Außengastronomie sind die komplett eingedeckten Tische.
Sauberkeit trotz Außenplätzen mustergültig.
Der Service wird weitgehend von drei jungen Menschen in oder gerade nach der Ausbildung gewuppt. Alle fielen durch Engagement und Freundlichkeit, gepaart mit einem schon guten Wissensstand auf. Kleinere Vergesslichkeiten werden hoffentlich mit zunehmender Routine überwunden. Bezeichnend, dass der einzige Misston von einer Fachkraft oder gar Restaurantleitung (Bistro) kam, die auf eine (allerdings ungerechtfertigte) Kritik zickig antwortete.
Als Durstlöscher war mir der angebotene, gut gekühlte Traubensecco (4€) gerade recht. Zum erbetenen Leitungswasser wurden Eiswürfel offeriert.
Die Gerichte aus dem Spargelmenü und aus der regulären Abendkarte konnten ohne weiteres kombiniert werden. Lob für diese Flexibilität der Küche.
Ich entschied mich für
- Salat von konfierter Kaninchenkeule und Spargel mit Macadamianuss (10,5€)
- Ceviche von der Gelbflossenmakrele mit Avocado und Limette (12,5€)
- Spargel mit Sc. Hollandaise, Butterkartoffeln und zweierlei Schinken (26€)
- Rhabarber, Quark und Sauerampfer (9€)
Dreierlei Brote wurden aufgetischt, waren frisch und geschmacklich unterscheidbar. Dazu eine vorbildlich streichfähige Butter und eine angenehm gekühlte Olivencreme mit starkem Aroma. Gut!
Ich bin kein großer Freund von Salaten, allzuoft ergänzen sich die Komponenten nicht, sondern gleiten in ein undefiniertes Einerlei ab. Nicht so hier! Das zarte und durch das Konfieren saftige Fleisch des possierlichen Hopplers verband sich ideal mit dem knackigen Spargel und den gehobelten Edelnüssen in einem leicht süßen Grundgeschmack.
Gleichzeitig waren die Zutaten gut erkennbar. Etwas Zwiebelgrün und Radieschen sorgten zudem für Frische und Biss. Ein perfekter Frühlingssalat. Irritierend nur die Kirschtomaten. Meine provokante Vermutung, dass hier etwas Farbe ins helle Einerlei kommen sollte, wies Chef Biedlingmaier, der sich wieder die Zeit für ein Gespräch nahm, gewohnt sympathisch zurück. Um die fruchtige Säure sei es gegangen. Okaaaay... Dann waren die Tomaten aber zu grob geschnitten. Das deckte die milden Aromen völlig zu und es ist ja nicht Aufgabe des Gastes, erst ein ausgewogenes Verhältnis der Zutaten herzustellen - allemal in einem Salat. Und böten sich Mitte Mai nicht schon elegante Scheiben einer Erdbeere an? Egal, ich ließ die roten Halbkugeln einfach auf dem Teller zurück und freute mich auf den nächsten Gang.
Der peruanische Klassiker Ceviche vom Hamachi war diese Saison schwer angesagt und auch für mich zur Erfrischung häufiger auf dem Teller.
In Dresden kam ein Referenzprodukt auf den Tisch!
Das Makrelenfleisch in dünne Streifen geschnitten und daher durch die Beize recht weich; das ist bei rohem Fisch Geschmackssache. Jedenfalls war das Säurespiel perfekt. Immer wenn ich dachte, jetzt beißt es zu, setzte sich die Frucht der Limone durch. Mit Chili und roten Zwiebeln kam etwas Schärfe ins Spiel, die von der süffigen, glatten Avocadocreme gut eingebunden wurde. Für Crunch sorgte das frittierte Stroh von der Süßkartoffel. Was ich sehr intelligent fand, denn so verwies selbst das Topping in die Heimat des Gerichts nach Südamerika! Und für das Auge gab es kräftige Farben. Bravo, Herr Biedlingmaier!
Eigentlicher Grund für den Verzicht auf Sterneküche war jedoch mein unbezähmbarer Appetit auf frischen deutschen Spargel! Nach drei Wochen Ami-Küche verständlich, aber eigentlich geht mir das jedes Jahr so...
Umso ärgerlicher, dass sich die Wartezeit im Bistro immer länger hinzog. Keine Ahnung warum, wurde auch nicht erklärt. Schien aber nicht nur Schuld der Küche gewesen zu sein, denn als endlich serviert wurde, war die Ware aus dem Spreewald nur lauwarm. Nee, wenn schon, denn schon! Der Teller ging zurück und nach erneuter, für sich genommen nachvollziehbarer Wartezeit kamen auf heißem Porzellan exakt gegarte Stangen mit frisch aufgeschlagener Hollandaise und Butterkartoffeln
Einfach. Köstlich. Einfach köstlich. Dazu zweierlei Schinken
Der geräucherte nussig-mild. Die gekochte Variante irritierte mit, wie sollte es hier anders sein, säuerlicher Note. Auf Nachfrage wurde auf den speziellen Thymian-Rub des Metzgers verwiesen.
Zur Garnitur von mir übrigens kein weiteres Wort!
Mangels Silvaner im Angebot stimmte ich mal wieder einem empfohlenen Grünen Veltliner (6,5€) zu. Schmeckte mir immer noch nicht. Muss mehr auf HB aus H hören...
Die Spargel-Portion war klein (und dafür zu teuer; vielleicht versehentlich der à-la-carte-Preis?), passte aber im Menü ganz gut, denn ausnahmsweise hatte ein Dessert mein Interesse geweckt. Der Schwabe am Herd blieb seiner Linie mit einem mit Quark geschichtetem Rhabarber-Granité treu
Dessen Säure aber sowohl vom süßen Crumble aufgefangen, als auch von einem Wildkräuterpesto herb-würzig-scharf ergänzt wurde. Eine spannende Komposition, die einen erfrischenden Abschluss des in mancherlei Hinsicht sonnigen Abends bildete.
Auch für Bülows Bistro gilt: Benjamin Biedlingmaier ist ein Chef mit spannenden Einfällen, die trotzdem ganz weit weg von verkopften Ideen bleiben. Hier macht sauer in der Tat lustig.