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Bergisch Gladbach
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Keine Ahnung, warum das Foto so schräg ist...



Gastraum – Impression
Fladenbrot
Beilagensalat
Pegasos-Teller (Gyros, Souvlaki, Soutzoukakia und Tsatsiki)
Aphrodite-Teller (Gyros, Steak, Lammkotelett, Schnitzel und Tsatsiki)
Pommes frites zum Aphrodite-Teller
Espresso
Gastraum – Blick in Richtung Bar
Tischdeko
Gruß aus der Küche
Gänsekeule mit Serviettenknödeln, Rotkohl und Wildjus
Espresso



Frühstücksbuffet
Kleines Frühstück, auf Wunsch ohne Schinken
Rührei
Frische Backwaren
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Kalbstatar auf frischem Bauernbrot
Romanasalat mit gebratenen Champignons und Kräutersaitlingen
Matjes mit Kaviarlinsensalat
Wiener Schnitzel. Kalbsschnitzel mit Erdäpfel-Gurken-Salat
Steirischer Bauernsalat
flambierter Marillenpalatschinken
Prozentiges Dessert

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Milchkaffee
Sehr gute Backwaren
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Obst und Joghurt
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Rührei
Tolles Brot!
Malteser Komturei – Frontansicht
Malteser Komturei – Rückansicht
Gastraum I
Gastraum II
Unser Tisch
Gruß aus der Küche
Ligurische Fischsuppe
Croûtons und Aioli
Wiener Kalbsschnitzel
Steakhaus-Pommes frites
Salat
La Morocha Grand Beef
Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln
Salat
La Morocha Grand Beef – Rumpsteak – mit Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln und einer Café-de-Paris-Butter
Dessertvariation „Malteser Komturei“, Crème brûlée von der Tahiti-Vanille, Himbeersorbet, Schokomousse Valrhona und Maracujaschaum
Espresso
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Die Vinothekt im 1. OG
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Trüffelmenü im Juli 2019
Melone mit altem Balsamico
Frischkäse-Curryaufstrich mit Brot
Kalb – Trüffel - Kapern – Mayonaise – Ei
Kabeljau – Tomate – Knoblauch – Semmelbrösel
Taglierine - Trüffel Rahm - frisch gehobelter Sommertrüffel
Grappa zum Dessert
Gute Nacht, Freunde. Es wird Zeit, für uns zu gehn...







Hardter Hof
Hardter Hof am Abend
Hardter Hof – am Eingang
Gastraum I
Gastraum II
Tischdeko
Bergischer Sportsfreund
Primo Rosso
Lustiger Bosniak
Beilagensalat
Zwiebelrostbraten
Nussknacker
Eisbiene


















Da es erst montags zurück in die Heimat ging, durften wir an diesem Sonntagabend die entspanntere Seite der Kölner Altstadt kennenlernen, was uns den kompletten hinteren Gastraum des überschaubar großen Brauhauses einbrachte. Dieser war von erstaunlich rustikaler Gemütlichkeit geprägt. In kerniger Wirtshausattitüde dominierte helles Holz, das den ins Unkultivierte tendierenden Fliesenboden fast vergessen machte.
Kollege kgsbus hat ja schon detailliert über die Historie und das obergärige Pfaffen Bier, das wegen seinem Brauort Lohmar nicht Kölsch genannt werden darf, berichtet. Mir hat das säuerliche Gesöff übrigens genauso wenig gemundet wie dem Gastroguide aus Bergisch Gladbach. Zwei Kölschstangen reichten mir an diesem Abend. Da lief es mir im Sünner zwei Tage zuvor doch wesentlich besser durch die „dorschdich Kehl“.
Der von Günter Schneider (früher „Zum Treppchen“, Stadtteil Rodenkirchen) seit Dezember 2016 betriebene Brauereiausschank in bester Altstadtlage bietet zusammen mit seinem Team eine grundsolide Brauhausversorgung, welche neben den beliebten Bierhappen („Happen zum Pfaffen“) die üblichen Bollwerke immerwährender Sättigung im Speiseprogramm listet.
Schnitzel, Schweinshaxe, Cordon Bleu vs. Rinderroulade, Kalbfrikadelle, Rheinischem Sauerbraten. Sollen die Vegetarier doch an der ausgestreckten Kölschstange verhungern! So das vermeintliche Credo der Pfaffenküche. Denn welcher Fleischverzichter gibt sich schon die Blöße mit der Bestellung eines „halven Hahns“? Dann doch lieber „Kölscher Kaviar“ oder eine 180 Gramm schwere Currywurst.
Mir war nach der hausgemachten, in der Terrine servierten Gulaschsuppe (7,90 Euro) sowie dem Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes Frites und Salat (13,90 Euro), das noch mit einem Kännchen Jägersoße extra (2,90 Euro) geordert wurde. Neben mir entschied man sich für das Cordon Bleu (vom Schwein) in der gleichen Ausstattung (16,90 Euro). Auch eine Portion Käsespätzle, ein Rheinischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl (16,90 Euro) sowie drei stattliche Kalbsfrikadellen mit Wirsinggemüse und Bratkartoffeln (15,90 Euro) sollten nach appetitanregendem Bierkonsum dem Drang nach Deftigkeiten stattgeben.
Der traditionellen Soßenliebe deutscher Durchschnittskulinaristen wurde gerne und bei fast allen Gerichten mit Nachdruck entsprochen. Sowohl bei meiner vor Kraft und Würze strotzenden Gulaschsuppe als auch bei dem mürbe geklopften Schweineschnitzel in seiner knusprigen „Panaderolle“ als brätergeschwenktes Folklorestück gefiel mir die überdurchschnittliche Sorgfalt, die man bei der Zubereitung der in unbekümmerter Üppigkeit dargebotenen Deftspeisen walten ließ. Selbst das Dressing des kleinen Pflücksalates, der sich vegetabil an meinen Panierfladen schmiegte, konnte sich schmecken lassen.
Das war deutlich mehr als nur lieblos aufgetischte Husch-Husch-Küche, die man den Touris auf solchen Meilen für gewöhnlich auf die Teller bugsiert. Das bestätigten mir auch die Tischkollegen, von denen manche sogar noch eine süße Kalorienattacke in Form eines saftigen Kaiserschmarrns folgen ließen.
Insofern geriet der letzte Abend in der Domstadt nicht wie befürchtet zu einem kulinarischen Fiasko, sondern bot bodenständige Hausbraukost auf grundsolidem Niveau in geselliger Atmosphäre. Manchmal reicht auch das.