Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934303x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 28.12.2021 2021-12-28| Aktualisiert am
29.12.2021
Besucht am 29.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 92 EUR
2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der Name geändert hat. Neu: Restaurant Klara
Oma Klara war die gute Seele des 1904 gegründeten Hanauer Hofes und so wurde ihr Name in Dankbarkeit für das Restaurant gewählt.
Wohl der vergangene (und hoffentlich letzte) Lockdown wurde Renovierung genutzt. Wobei das Restaurant bei unserem Besuch 2020 keinen renovierungsbedürftigen Eindruck machte.
Vom Fußboden bis zur Decke wurde alles neu gestaltet. Ein moderner Landhausstil mit bequemer Bestuhlung, ansprechender Farbgestaltung und Beleuchtung.
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame empfangen und zu unserem schönen Tisch begleitet.
Die Speisekarte ist nach wie vor wunderbar übersichtlich und so durchdacht, dass hier jeder Gerichte nach seinem Geschmack findet. Fraglich, ob Klara die angebotenen Burger geschätzt hätte.
Den weiteren Service an unserem Tisch übernahm weitestgehend der aufgeschlossen-fröhliche junge Serviceherr den wir bereits im vergangenen Jahr schätzen lernten.
Unsere Wünsche: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50 2 Gläser trockener Sekt je € 5,00
Bis hierher identische Getränke wie im Vorjahr. Erfreulich auch zu den gleichen und fairen Preisen.
Als Vorspeise wählten wir beide den Herbstsalat - € 6,00.
Dieser wurde sehr zügig serviert und überzeugte wieder voll und ganz. Herbstsalat
Eine vielfältige Zusammenstellung, tadellos frisch und reichlich. Neben Blattsalaten und frischen Sprossen gab es einen bunten Hülsenfruchtsalat, Karotten- und Rotkohlsalat, Granatapfelkerne, Radieschen… abgerundet mit einem wirklich tollen Dressing!
Zu unseren Hauptgängen bestellten wir noch 2 Gläser Wein. Wir sind beide eher Weißweintrinker, aber zu meinem Hauptgericht bestellte ich mir dann doch einmal einen Rotwein.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert. Sehr gut sahen die Speisen aus.
Für meinen Mann: Sauerbraten, Bandnudeln, Crispy-Birne - € 19,00 Sauerbraten
2 Scheiben zarter Sauerbraten und feine Sauce mit der richtigen Säurenote. Die Bandnudeln al dente gegart. Dazu noch ein wenig unangekündigtes und gerne verkostetes Kartottengemüse. Die kleine Crispy-Birne war wirklich außen schön knusprig frittiert und brachte etwas Neues zum gutbürgerlichen Essen. Mini-Knusperbirne
Da ich, im Gegensatz zu meinem Mann, sehr gerne Wildgerichte esse, entschied ich mich für: Hirschragout, Spätzle, Brokkoli - € 24,00 Hirschragout
Das sah sehr gut aus. Leider war bei dem Hirsch für mich ein deutlicher „Fehlton“ schmeckbar. Die Sauce war tadellos, an ihr lag es nicht. Der freundliche Serviceherr fragte kurz nach dem Servieren nach unserer Zufriedenheit und ich merkte dies an. Dies wurde sehr ernst genommen, angeboten die Speise zu tauschen. In der Küche wurde probiert und man konnte nichts feststellen.
Schade fand ich für mich die Erklärungen zum Wildgeschmack, da bin ich gut geschult. Mein Vater ging zur Jagd und ich esse schon immer gerne Wild und bereite es auch selbst zu.
Ich will das Hirschfleisch hier auch gar nicht zu sehr bemängeln, es geht mir eher um die gute Reaktion des Hauses. Selbst am nächsten Tag rief mich der Inhaber an. Man hat sich hier wirklich Gedanken um die Zufriedenheit des Gastes gemacht und dies gilt es hervorzuheben. Als mögliche Erklärung fürs „Gschmäckle“ wurde vermutet, dass beim Zerlegen die Galle verletzt wurde. Das Fleisch schmeckte aber nicht bitter… und der Hirsch hat keine Galle, denn er muss kein Fett verdauen.
Spätzle, Sauce, Brokkoli und Kartotten waren sehr gut. Beim Hirschragout gingen die Geschmäcker einfach auseinander.
Beide waren wir wohl gesättigt.
Statt eines Desserts gab es zum Abschluss für uns noch einen Espresso - € 2,50.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Trotz Unstimmigkeit im Hirschgeschmack war es ein schöner Abend.
2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der... mehr lesen
Restaurant Klara im Hotel Hanauer Hof
Restaurant Klara im Hotel Hanauer Hof€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten0780595660Ortenauer Straße 50, 77767 Appenweier
4.0 stars -
"Restaurant Hanauer Hof heißt jetzt Klara" PetraIO2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der
Geschrieben am 27.12.2021 2021-12-27| Aktualisiert am
27.12.2021
Besucht am 24.10.2021Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im um die Jahrhundertwende erbauten „Kirchen-Mettler-Haus“ im Zentrum des kleinen Ortes.
Meine telefonische Reservierung für den frühen Mittag wurde freundlich und unkompliziert bestätigt. Am Telefon war wohl Alfredo Paredes der das Restaurant gemeinsam mit seiner Partnerin Britta Steck führt.
Kurz vor der Familie kam ich in Morbach an und parkte etwas abseits auf einem kostenlosen öffentlichen Parkplatz.
Am Restaurant angekommen wurde ich freundlich begrüßt. Und eine Minute später trafen auch die Westerwälder ein. .
Traumhaftes Oktoberwetter, fast hätte man noch draußen essen können. Aber nicht nur im Westerwald pfeift der Wind so kalt. Nein, an diesem Tag auch in Morbach.
Der für uns reservierte Tisch stand aber leider am schlechtesten Platz mittig im Raum, direkt vor der Theke. Kleiner Tisch und auch sehr unruhig. Zum Glück war auf Nachfrage der Wechsel zu einem ruhigeren Tisch möglich.
Das Restaurant ist gemütlich eingerichtet. Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen des Hunsrücks zieren die wohl erst kürzlich frisch getünchten Wände. Die Bestuhlung ist deutlich in die Jahre gekommen. Sauber und gepflegt war die Einrichtung.
Im Service waren die Chefin, eine weitere erfahrene Servicemitarbeiterin und ein junger Hüpfer. Das Nachwuchstalent war (noch) recht unerfahren. Macht aber gar nichts, alle drei Damen waren sehr freundlich.
Unsere Getränke:
Mineralwasser , alkoholfreies Weizenbier, Coca Cola. Und nach dem Essen noch Cappuccino und Espresso.
Wir verzichteten alle drei auf eine Vorspeise.
Zusätzlich zur Hauptkarte wurde eine „Herbstkarte“ mit feinen herbstlichen Gerichten gereicht. Hier wurden wir auch alle fündig. Neben deutschen und regionalen Speisen findet sich auf der Karte auch eine dominikanische Hähnchenspezialität aus der Heimat des Küchenchefs.
Meine Begleiter wählten: Rumpsteak mit Steinpilzen, Kroketten und Salat - € 25,00.
Die Kroketten konnten gegen € 2,50 Aufpreis in Bratkartoffeln als Beilage getauscht werden.
Schnitzel mit Steinpilzen, Kroketten und Salat - € 17,50
Die frische Hunsrückforelle reizte mich sehr. Letztlich gewann doch das Hirschsteak mit Steinpilzen, Spätzle und Rotkohl - € 22,50.
Wild mag ich ja sehr gerne. Und nachdem wir in diesem Jahr viele Pfifferlinge sammeln konnten fehlte das Glück bei den Steinpilzen. Und auf diese Beilage freute ich mich sehr.
Während der Wartezeit auf unser Essen füllte sich das Restaurants zusehends. Auch weitere Fußballfans aus dem Westerwald nutzten die Chance zur Stärkung vorab.
Die Beilagensalate wurden vorab serviert. Marinierte Rohkostsalate und frischer Blattsalat mit einfachem Dressing. Beilagensalat
Dampfend heiß erreichten uns wenig später die Hauptspeisen.
Das Rumpsteak saftig und wie gewünscht medium gebraten. Rumpsteak, Bratkartoffeln, Steinpilze
Sehr gut kamen auch die knusprigen Bratkartoffeln an, sie waren den Aufpreis wert.
Meiner „Tante“ schmeckte ihr saftiges Schnitzel auch. Schnitzel, Steinpilze, Kroketten
Die Kroketten waren reichlich vorhanden und schmeckten ihr wohl auch. Ich kann ihnen nicht viel abgewinnen, aber das tut hier ja nichts zur Sache.
Mein Hirschkalbsrücken schmeckte hervorragend. Butterzart und noch eher medium rare gebraten.
Ganz wie ich es mag. Hirschrückensteak, Steinpilze, Spätzle
Die Spätzle waren leider nicht hausgemacht und wohl eher aus der Trockentüte.
Das Rotkraut wurde im separaten Schälchen serviert, war aber auch nicht frisch gekocht, dafür war es einfach zu weich und wenig aromatisch. Rotkohl
Ich mache halt Rotkrohl und Spätzle grundsätzlich frisch, da habe ich mich gerne dran gewöhnt.
Mit den Steinpilzen in Rahm zu unseren Fleischgerichten waren wir alle zufrieden. Leider wurde wohl mit gekörnter Brühe gewürzt, so ging das Eigenaroma des edlen Steinpilzes leider etwas unter.
Trotz weniger Kritikpunkte: Geschmeckt hat es uns Dreien und die Portionen waren sehr großzügig bemessen.
Langwierig gestaltete sich die Zusammenstellung der Rechnung. Der handgeschriebene Beleg wurde zwischen der jungen Mitarbeiterin und der Chefin besprochen und mehrmals mit dem Taschenrechner nachgerechnet. Es herrschte ziemliches Durcheinander. Nicht nur hinter der Theke wie ich nun feststellte: Es wurde statt des Hirschrückensteaks nur das € 4,00 günstigere Hirschgulasch abgerechnet. Die Getränkepreise waren eher günstig. Aber selbst ich blicke auf dem handschriftlichen Zettel nicht ganz sicher durch, wie die Getränkepreise zuzuordnen sind.
Das war ein schönes kleines Familientreffen einem sehr freundlichen Gasthaus. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich hier gerne nochmal einkehren. Gerne auch mal im Sommer, die Außenplätze am Marktplatz vor dem Haus gefallen mir gut.
Und heute Abend gibt es jetzt gebratene Pfifferlinge bei uns. Selbst gefangen und eingefroren.
…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im... mehr lesen
Wirtshaus Zum Dorfkrug
Wirtshaus Zum Dorfkrug€-€€€Restaurant, Wirtshaus, Take Away065339582510Unterer Markt 1, 54497 Morbach
3.0 stars -
"Die Suche nach einem guten Mittagstisch in Morbach…" PetraIO…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im
Geschrieben am 19.12.2021 2021-12-19| Aktualisiert am
19.12.2021
Besucht am 30.09.2021Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Auen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe. Wohl keine 200 Einwohner zählt der Ort.
Sehr versteckt und eng umbaut liegt das Weingut. Es stehen einige Parkplätze am Haus zur Verfügung.
Entspannter parkt es sich unten im Ort und man läuft ein paar Schritte leicht bergauf zum Haus.
Grund unseres Besuches war der 80. Geburtstag unserer „Katzenoma“. Sie liebt Wiener Schnitzel über alles.
Aber bitte unbedingt ohne den Anrichteklassiker Sardelle. Denn Fisch und Meeresfrüchte versetzen Sie in größten Ekel.
Wir wussten, dass es hier gute Wiener Schnitzel (ohne Sardelle) gibt und luden Sie zu Ihrem Geburtstag ein.
Wenige Treppenstufen sind zum Restauranteingang zu überwinden.
Eine junge Frau begleitete uns zum reservierten Tisch. Das Restaurant ist in gepflegten und passenden Landhausstil eingerichtet. .
Der große Nebenraum ist wohl frisch renoviert und wesentlich moderner.
Im geschützten Innenhof konnten wir witterungsbedingt an diesem Abend leider nicht mehr sitzen. Gartenterrasse
Umgehend wurden wir mit den Karten versorgt. Kurze Zeit später konnten wir unsere Wünsche aufgeben.
In der Küche regiert die Seniorchefin des Hauses. Angeboten wird bewährte Hausmannskost. Wenn möglich werden regionale Zutaten eingesetzt. Eine Küche ohne Experimente. „Mutter steht am Herd“, so heißt es auf der Homepage und so ist es.
Unsere Bestellung: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50 1 alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 3,60 1 trockener Rosé, 0,2 l - € 3,70 1 trockener Riesling „Steingewann“, 0,2 l - € 4,50
Unsere Vorspeise Rinderkraftbrühe - € 4,90
überzeugte. Rinderkraftbrühe mit Markklößchen
Eine kräftig gekochte und gut gewürzte Brühe, Suppennudeln als Einlage… ich weiß gar nicht mehr, wann diese mir zuletzt begegnet sind. Dazu zwei hausgemachte Markklößchen, diese waren wirklich fein und es hätte gerne noch eins mehr sein dürfen.
Nach passender Wartezeit servierte die junge Frau die Hauptgerichte.
Für meinen Mann und unsere Freundin: Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes Frites und Beilagensalat – € 18,50.
Die Schnitzel saftig und goldbraun mit luftiger Panierung. Das Kalbfleisch saftig und zart. Gute Würzung. Wiener Schnitzel
Dazu knusprige Pommes Beilagenpommes
und auch der gemischte Beilagensalat mit leichtem Sahnedressing passte. Beilagensalat
Meine Hauptspeise: Hirschkalbskeule, hausgemachte Kartoffelklöße, Preiselbeerbirne, Rotkohl - € 17,00. Hirschkalbskeule, Kartoffelklöße, Preiselbeerbirne, Rotkohl
Das Fleisch war klassisch geschmort, saftig und zart. Auf die hausgemachten Kartoffelklöße freute ich mich besonders. Leider fielen gerade diese durch. Viel zu fest, zu trocken, bröselige Konsistenz, kein Kartoffelgeschmack. Schade um die Arbeit.
Rotkohl und Sauce wurden separat gereicht.
Insgesamt fehlte mir bei diesem herbstlichen Gericht die geschmackliche Tiefe.
Die Portionen waren insgesamt großzügig bemessen.
Ein netter Abend. Klare Empfehlung für die Schnitzel. Die Mitarbeiterin im Service war freundlich. Trotz weniger Gäste, darunter wohl überwiegend Stammgäste, mangelte es leider doch an Aufmerksamkeit. Gerne hätten wir noch ein Gläschen Wein getrunken.
Dies wurde dann zu Hause nachgeholt. Eingangsbereich
Wer einen erholsamen und ruhigen Urlaub verleben will, ist hier bestimmt willkommen und gut aufgehoben.
Auen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe.... mehr lesen
Weingut Hees - Zum Jäger aus Kurpfalz
Weingut Hees - Zum Jäger aus Kurpfalz€-€€€Restaurant, Weinstube06754373Zur feuchten Ecke 6, 55569 Auen
3.5 stars -
"Verstecktes Weingut mit gutbürgerlicher Küche" PetraIOAuen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe.
Geschrieben am 15.12.2021 2021-12-15| Aktualisiert am
15.12.2021
Besucht am 09.10.20212 Personen
Rechnungsbetrag: 77 EUR
Es passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch. Wintergarten mit der historischen Mühle
Schon länger haben wir aufgegeben, die ständig wechselnden Coronaregeln unserer Bundesländer zu merken. Im Zweifel lassen wir uns aufklären.
So waren wir bei unserem Eintreffen überrascht: Eine Mitarbeiterin bediente die letzten wetterfesten Gäste im wunderschönen Biergarten, begrüßte uns und kontrollierte unsere Impfnachweise. Biergarten
Ins Restaurant wurden wir mit der überraschenden Nachricht entlassen, dass in der Innengastronomie aktuell (inzwischen ist es natürlich wieder komplett anders) keinerlei Begrenzungen und keine Maskenpflicht besteht. Sofern geimpft oder genesen.
Geimpfte und Genesene waren in der historischen Mühle reichlich vorhanden. Zu reichlich. Im ersten Moment hegten wir alle vier Fluchtgedanken aufgrund der vielen Menschen. Nach 1 ½ Jahren Pandemie ist man halt nix mehr gewöhnt.
Die Gasträume der Felsenmühle sind angenehm in mehrere Räume unterteilt und passend rustikal eingerichtet. Freigelegtes Mauerwerk, Holztische, etwas herbstliche Deko. .
Im hinteren Gastraum zeigte uns eine Mitarbeiterin den reservierten Tisch. Gemütlich, aber die Enge und damit verbundene Lautstärke bei vollem Haus hätte uns auch ohne Corona nicht gefallen. Beim Platznehmen und Aufstehen war „Tuchfühlung“ mit dem Nebentisch unvermeidbar.
Es gibt noch einen moderneren großen Wintergarten. Dieser Anbau war an diesem Abend wohl mit einer geschlossenen Gesellschaft belegt. Wintergartenanbau
Ein junger freundlicher Mann übernahm an diesem Abend weitestgehend den Service an unserem Tisch.
Er reichte die Karten inklusive der Tagesempfehlungen und nahm wenig später, gut beratend, unsere Wünsche entgegen.
Als kleine Vorspeise wählten wir an diesem Abend je einen Beilagensalat - € 3,20. Beilagensalat
Dieser überzeugte voll und ganz. Tadellose Blattsalate, darunter verbargen sich schöne Rohkostsalate aus Karotte, Rot- und Weißkraut. Alle Bestandteile mit gutem Essig-Öl-Dressing mariniert.
Mein Mann entschied sich für Fettuccini mit frischen Pfifferlingen in Sahne - € 14,90
der aktuellen Empfehlung.
Serviert wurde eine gute Portion. Pasta mit Pfifferlingen in Rahm
Die Pasta al dente und die Pfifferlinge nicht von der Sahne erschlagen. Etwas Würze fehlte meinem Mann, ansonsten war er zufrieden.
Erfreut war ich über die saisonale Muschelkarte. Denn mein Mann mag keine Miesmuscheln und für mich alleine bereite ich sie selten zu.
Somit war meine Bestellung schnell besiegelt: Miesmuscheln klassisch im Weißwein-Gemüsesud und Knoblauch Baguette - € 18,90.
Statt Baguette konnte man auch den französischen Klassiker Moules frites wählen. Da ich mich entscheiden konnte, bestellte ich die Portion Fritten als Extrabeilage zu € 3,20.
Serviert wurde im klassischen Muscheltopf. Der Deckel hält die Muscheln bis zum Gast schön warm und dient dann zur Aufnahme der Muschelschalen. Der Muscheltopf mit Beilagenpommes
Die Muschelportion war üppig, allerdings deren Innenleben, die Muschel selbst, überwiegend sehr mickrig. Miesmuscheln "rheinische Art"
Der nette Servicemitarbeiter erkundigte sich interessiert kurz nach dem Servieren. Es war die erste Muschellieferung der Saison und natürlich konnte man vorher nicht in die Muscheln schauen. Da kann man dem Restaurant nichts vorwerfen.
Der würzige Gemüsesud mit Sellerie, Lauch, Knoblauch und Karotten konnte dafür sehr punkten, auch der Weißwein war gut schmeckbar.
Was mich wirklich störte waren die vielen stark gebrochenen Muschelschalen. Das darf so nicht sein. Offene oder zerbrochene Muscheln gehören vor dem Garen aussortiert. Und während des Garens sollte der Koch kein Grobmotoriker sein der mit Gewalt im Topf rührt und die Schalen zerstört. Die Muscheln garen auch ohne Gewaltanwendung.
Trotz der kleinen Miesmuscheln wurde ich mehr als satt. Ich gab allerdings auch irgendwann auf. Ständig hatte ich kleine Stücke Muschelschalenbruch im Mund. Das war wirklich mehr als unangenehm und ist mir bei eigener Zubereitung noch nicht ansatzweise passiert.
Mein Mann schaffte tatsächlich noch ein Dessert: Waffel mit Puderzucker und Sahne - € 4,60. Waffel
Diese war knusprig und luftig gebacken. Und mein Mann zufrieden mit dem süßen Abschluss.
Das war ein wirklich schöner Abend mit netten Gesprächen und zu lauter Geräuschkulisse. Das Ambiente hat uns wirklich sehr gut gefallen, den Punktabzug gibt es wirklich nur wegen der viel zu engen Bestuhlung und somit kneipenmäßiger Lautstärke in den Räumen.
Die Mitarbeiter im Service waren alle freundlich und aufmerksam.
Die Küche lieferte ordentliche Speisen trotz vollem Haus. Aber dies ist man hier wohl gewohnt.
In der engen Gemeinschaft ging es zum Glück coronafrei gut mit den anwesenden Geimpften und Genesenen.
Wenn es sich ergibt würden wir für einen neuen Besuch den schönen Biergarten vorziehen.
Ich stellte mir die Mühle tatsächlich etwas kleiner und gemütlicher vor.
Es passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch.
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Restaurant Felsenmühle
Restaurant Felsenmühle€-€€€Restaurant068515144Kelsweilerstraße 54, 66606 Sankt Wendel
3.0 stars -
"Da war alles ge(locker)t im Saarland!" PetraIOEs passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch.
Schon
Nach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Nach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Da Vinci
Da Vinci€-€€€Restaurant, Pizzeria067133500Salinenstr. 4a, 55543 Bad Kreuznach
stars -
"Wegen Renovierungsarbeiten nach Brand vorübergehend geschlossen" PetraIONach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Für unsere Heimfahrt planten wir eine Frühstücksrast in Ludwigslust ein.
Ohne festes Ziel.
Allerdings wurde uns im vergangenen Jahr die Bäckerei und Konditorei Uplegger empfohlen. Ein Traditionsbetrieb.
Wir wurden freudlich begrüßt und durften an der Theke unsere Bestellung aufgeben.
Unsere Wunschbrötchen durften wir an der Bäckereitheke selbst wählen, ebenso den Belag.
Mit Käse und Ei wurde bestellt. Dazu einem Kaffee und einen Tee. Und ein tolles Brot für unser Frühstück am nächsten Morgen zu Hause.
Vor der Bäckerei gibt es einige Tisch und zum Glück gab es an diesem Morgen freie Plätze.
Kaffee und Tee durften wir gleich mitnehmen.
Unsere frisch belegten Brötchen, ergänzt mit Salatblatt, Gurke und Tomate, wurden von einer Mitarbeiterin kurz drauf serviert. Käse-Käsebrötchen Dinkelbrötchen mit Käse
Freundlicher Service, sehr gutes Backhandwerk.
Für unsere Heimfahrt planten wir eine Frühstücksrast in Ludwigslust ein.
Ohne festes Ziel.
Allerdings wurde uns im vergangenen Jahr die Bäckerei und Konditorei Uplegger empfohlen. Ein Traditionsbetrieb.
Wir wurden freudlich begrüßt und durften an der Theke unsere Bestellung aufgeben.
Unsere Wunschbrötchen durften wir an der Bäckereitheke selbst wählen, ebenso den Belag.
Mit Käse und Ei wurde bestellt. Dazu einem Kaffee und einen Tee. Und ein tolles Brot für unser Frühstück am nächsten Morgen zu Hause.
Vor der Bäckerei gibt es einige Tisch und zum Glück gab es an diesem Morgen freie Plätze.
Kaffee und Tee durften wir gleich mitnehmen.
Unsere frisch belegten Brötchen, ergänzt mit Salatblatt, Gurke und Tomate, wurden von einer Mitarbeiterin kurz drauf serviert.
Freundlicher Service, sehr gutes Backhandwerk.
4.0 stars -
"Kleine Rast gefällig?" PetraIOFür unsere Heimfahrt planten wir eine Frühstücksrast in Ludwigslust ein.
Ohne festes Ziel.
Allerdings wurde uns im vergangenen Jahr die Bäckerei und Konditorei Uplegger empfohlen. Ein Traditionsbetrieb.
Wir wurden freudlich begrüßt und durften an der Theke unsere Bestellung aufgeben.
Unsere Wunschbrötchen durften wir an der Bäckereitheke selbst wählen, ebenso den Belag.
Mit Käse und Ei wurde bestellt. Dazu einem Kaffee und einen Tee. Und ein tolles Brot für unser Frühstück am nächsten Morgen zu Hause.
Vor der Bäckerei gibt es einige Tisch und zum
Geschrieben am 06.12.2021 2021-12-06| Aktualisiert am
06.12.2021
Zu den positiven Entdeckungen unseres Ostseeurlaubes zählte auch „Elfriede“.
Ein Imbiss auf dem 1943 erbauten Fischkutter direkt „im“ Saaler Bodden, am Ribnitzer Hafen, gelegen. Blick über den Bodden
Zum Glück! Es kam zwar (leider) während unseres Urlaubes nur zu 2 Besuchen am Mittag, aber die waren klasse. Und bei manchem Restaurantbesuch wünschten wir uns zur „Elfriede“ mit einem perfekten Fischbrötchen auf die Hand!
Neben frischem Räucherfisch gibt es auch Backfisch. Überwiegend wird der eigene Fischfang angeboten. Die Bestellung wird am Kutter aufgegeben, bezahlt und mitgenommen. Der Backfisch wird frisch durch den Teig gezogen, frittiert und lautstark zur Abholung ausgerufen.
Sturmfeste gepflegte Holztische und Bänke stehen den Gästen als Sitzgelegenheit zur Verfügung.
Bei Bedarf auch Sonnenschirme. .
Alles sehr gepflegt und die Bootsbesatzung gut gelaunt und super freundlich.
Uns überzeugten Fischbrötchen mit frisch geräuchertem Boddenaal. Brötchen mit frisch geräuchterem Aal
Und natürlich feiner Backfisch, dieser 1 x mit Zander, 1 x mit Dorsch. Knoblauch- und Remouladensauce standen zur Wahl.
Wir bestellten Backfisch vom Zander und Dorsch und je einer der Saucen.
Die Brötchen frisch aufgeknuspert. Der Backfisch durfte noch kurz sein Frittierfett fallen lassen, kam auf’s Brötchen und schön heiß zu uns. Frischer Knusperfisch. Außen knusprig, innen supersaftig! Fein! Backfisch Zander + Dorsch
So sehr wir Knoblauch mögen: Klassiker sind manchmal besser. Die Remoulade gewann!
Sehr gerne empfehlen wir die Elfriede und wünschen dem Kutter und der tollen Besatzung weiter viel Erfolg (zu dem wohl auch viele heimische Stammgäste beitragen).
4* da Imbiss. Gefühlt treffen es 5*.
Zu den positiven Entdeckungen unseres Ostseeurlaubes zählte auch „Elfriede“.
Ein Imbiss auf dem 1943 erbauten Fischkutter direkt „im“ Saaler Bodden, am Ribnitzer Hafen, gelegen.
Kurzer Rückblick:
Im Dezember 2016 brannte der beliebte Fischkutter aus: https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Fischkutter-brennt-aus-150-000-Euro-Schaden.
Schnell stand für den Fischer Norbert Willbrandt fest, dass er weiter machen will. Dies gelang, auch dank vieler Unterstützer. Im September 2018 konnte Wiedereröffnung gefeiert werden.
Zum Glück! Es kam zwar (leider) während unseres Urlaubes nur zu 2 Besuchen am Mittag, aber die waren klasse. Und bei manchem Restaurantbesuch wünschten... mehr lesen
Fischkutter Elfriede
Fischkutter Elfriede€-€€€Imbiss, Take Away015116715100a. See, 18311 Ribnitz-Damgarten
4.0 stars -
"Die Elfriede hat einen Beitrag verdient!" PetraIOZu den positiven Entdeckungen unseres Ostseeurlaubes zählte auch „Elfriede“.
Ein Imbiss auf dem 1943 erbauten Fischkutter direkt „im“ Saaler Bodden, am Ribnitzer Hafen, gelegen.
Kurzer Rückblick:
Im Dezember 2016 brannte der beliebte Fischkutter aus: https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Fischkutter-brennt-aus-150-000-Euro-Schaden.
Schnell stand für den Fischer Norbert Willbrandt fest, dass er weiter machen will. Dies gelang, auch dank vieler Unterstützer. Im September 2018 konnte Wiedereröffnung gefeiert werden.
Zum Glück! Es kam zwar (leider) während unseres Urlaubes nur zu 2 Besuchen am Mittag, aber die waren klasse. Und bei manchem Restaurantbesuch wünschten
Geschrieben am 24.11.2021 2021-11-24| Aktualisiert am
24.11.2021
Unser Ausflug zum Ostseebad Prerow wurde von wunderschönem Wetter gekrönt. Dazu eine steife Brise die uns nicht im Geringsten störte.
Bei der Parkplatzsuche in Prerow konnte der Spaß auf einen Besuch wirklich vergehen. Wir fanden nur Parkplätze mit Tagestickets zu € 12,00. Unser Besuch war aber nur für wenige Stunden geplant. Natürlich hält man mit diesen Maßnahmen den Autoverkehr fern, macht auch Sinn. Aber wir waren halt leider mit dem Auto da. Nach längerer (nicht umweltfreundlicher) Suche fanden wir einen kostenlosen Parkplatz (obwohl wir natürlich eine angemessene Parkgebühr gezahlt hätten).
Nach einem tollen Strandspaziergang machte sich doch ein Hüngerchen bemerkbar. Strand Prerow
Und es war nicht so, dass wir gar kein Geld in Prerow lassen wollten.
Auf der Tourimeile entdeckten wir das Sandkorn. Als „Imbissgaststätte“ bezeichnet sich das Sandkorn und das passt. „Imbiss“ wäre eindeutig zu wenig. .
Gepflegte Außensitzplätze mit ordentlichem Windschutz. Wir entdeckten einen freien Tisch in der Sonne und kaperten den Tisch.
An der Wand des Bestellschalters sind die Speisen- und Getränkeangebote groß gedruckt einsehbar. Bestellannahme
Ich wurde schnell fündig. Eine freundliche Dame nahm die Wünsche entgegen, Zahlung war kontaktlos per EC möglich. Im Tausch zur Zahlung gab es den elektronischen „Speisen-fertig-Tisch-Vibrator“ und die Getränke: je 1 al Pils (0,3 L - € 3,00) und Weizenbier alkoholfrei (0,5 l - € 4,00).
Nach kurzer Wartezeit brummte es am Tisch und ich konnte unsere Speisen abholen:
Backfisch (1 x Zander, 1 x Dorsch) mit Kartoffelsalat je € 11,00. Backfisch mit Kartoffelsalat
Das sah schon mal ordentlich und appetitlich auf dem Tablett aus. Unfallfrei übernahm ich den Service zum Tisch.
Außen knusprig, innen saftig. Der Backfisch war toll. Dorsch punktete etwas besser als der Zander. Backfisch vom Dorsch mit Kartoffelsalat
Kartoffelsalat gab es leider nur in der Zubereitung mit Mayonaise. Mein Mann freute sich darüber, denn von mir zubereitet gibt es grundsätzlich nur die liebevolle Essig-Öl-Variante. Eine kleine Salatgarnitur und etwas Remoulade vollendete die Teller.
Was soll ich sagen? Wie erwartet war dies keine Schonkost. Und mir eigentlich viel zu fettig.
Aber es hat sehr gut geschmeckt, sogar dem Kartoffelsalat konnte ich so mal essen.
Es gibt noch einen kleinen gepflegten Gastraum, hier saß natürlich bei dem Traumwetter kein Gast. Gastraum
Die WC-Räume waren tadellos sauber. Wohl auch, weil es den Schlüssel nur beim Service gab.
Ein gut organisierter, freundlicher Betrieb. Gut investierte € 29,00 für unsere Einkehr.
Auch an den Nebentischen gab es Zustimmung für die Speisen.
Für eine schnelle Einkehr hat es uns gut in der „Imbissgasttstätte“ gefallen.
Unser Ausflug zum Ostseebad Prerow wurde von wunderschönem Wetter gekrönt. Dazu eine steife Brise die uns nicht im Geringsten störte.
Bei der Parkplatzsuche in Prerow konnte der Spaß auf einen Besuch wirklich vergehen. Wir fanden nur Parkplätze mit Tagestickets zu € 12,00. Unser Besuch war aber nur für wenige Stunden geplant. Natürlich hält man mit diesen Maßnahmen den Autoverkehr fern, macht auch Sinn. Aber wir waren halt leider mit dem Auto da. Nach längerer (nicht umweltfreundlicher) Suche fanden wir einen kostenlosen... mehr lesen
4.0 stars -
"Empfehlenswerte schnelle Rast" PetraIOUnser Ausflug zum Ostseebad Prerow wurde von wunderschönem Wetter gekrönt. Dazu eine steife Brise die uns nicht im Geringsten störte.
Bei der Parkplatzsuche in Prerow konnte der Spaß auf einen Besuch wirklich vergehen. Wir fanden nur Parkplätze mit Tagestickets zu € 12,00. Unser Besuch war aber nur für wenige Stunden geplant. Natürlich hält man mit diesen Maßnahmen den Autoverkehr fern, macht auch Sinn. Aber wir waren halt leider mit dem Auto da. Nach längerer (nicht umweltfreundlicher) Suche fanden wir einen kostenlosen
Geschrieben am 23.11.2021 2021-11-23| Aktualisiert am
24.11.2021
Besucht am 19.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Die Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge, aber eine gehobene und kreative Küche. Und einen schönen Abend.
Ich reservierte Online und unser Reservierungswunsch wurde umgehend bestätigt.
Pünktlich trafen wir am Hotel ein. Die Lage traumhaft direkt am Meer, hier wurde nicht zu viel versprochen. .
Nach kurzer Wartezeit wurden wir von der freundlichen und sehr gepflegten Restaurantleiterin willkommen geheißen.
Während der Wartezeit konnten wir vor dem Restaurant die aktuellen Menüs einsehen.
Ein attraktives 4-Gang-Tagesmenü für € 45,00 und die aktuelle Speisekarte mit zur Wahl stehenden 4 Vorspeisen, 2 Suppen, 6 Hauptspeisen und 3 Desserts. Das las sich alles sehr gut.
Nachdem unser Impfstatus für einlasswürdig befunden wurde, begleitete uns die Dame zu unserem reservierten Tisch. Vorbildlich wurde die Garderobe abgenommen und die Stühle am Platz zurecht gerückt.
Da saßen wir. Bequem und in sehr angenehmen Ambiente. .
Und warteten… Personalmangel konnten wir nicht feststellen. Aber mangelnde Koordination und Aufmerksamkeit.
Nach knapp 20 Minuten wurde die Speisekarte gereicht. Allerdings ohne das günstigere Tagesmenü.
Da wir inzwischen durstig waren, bestellten wir gleich eine Flasche Selters Mineralwasser. Diese wurde mit stolzen € 8,00 / 0,75 l abgerechnet. Im Haupthaus mit dem Sternerestaurant Ostseelounge zahlten wir nur € 6,80 / 0,75 l. Der „feine“ Unterschied passte zum weiteren Verlauf des Abends.
Unser Wunsch nach einem Aperitif wurde abgefragt. Ich fragte nach der Getränkekarte. Diese wurde nachgereicht.
Inzwischen übernahm ein junger Spanier mit offensiven Charme.
Mein Mann entschied sich für die alkoholfreie Empfehlung auf der Menükarte: Martini Vibant, Grapefruit, Ginger Ale - € 8,50. Sehr erfrischend und gut.
Ich wählte vertrautes pfälzer Feinperliges: 1 Rieslingsekt brut, Bassermann-Jordan - € 11,00. Im Nachhinein kam mir der Preis recht hoch vor. Ich verglich wieder mit dem Mutterhaus, dem Sternerestaurant Ostseelounge. Hier waren wir 2 Tage zuvor zu Gast und zahlten € 9,00 / 0,1 l für eben diesen feinen Winzersekt!
Frechheit oder Aufpreis für den uns zugeteilten Servicemitarbeiter „Don Juan“? Er beglückwünschte mich bei jeder Wahl, ob Speis, ob Trank, zu meiner hervorragenden Wahl. Ich bin noch nicht in dem Alter angekommen, mich über oberflächliche Komplimente junger Herren geschmeichelt zu fühlen. Und wenn sie dann, um in voller Pracht zur Geltung zu kommen, den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz am Kinn tragen kann man darauf auch ganz verzichten. Leider vergaß ich nach seinem Impf- oder Genesenenstatus zu fragen.
Mangels Menü, was uns nicht sehr störte, wählten wir aus der durchweg gut sortierten Speisekarte. Unsere Wünsche wurden aufgenommen.
Wenig später er,reichte uns ein Brotkörbchen mit einfachem Baguette und einem dunklen Brot. Dazu eine Salzbutter, Meersalz und eine gewürzte Butter. .
So gerne ich scharf und würzig esse: Das dunkle Brot ohne Vorwarnung zu servieren war schon mutig (oder dumm). Ganze, oder sehr grob geschrotete Pfefferkörner waren hier im Teig verarbeitet. Da schmeckte das Brot nur noch nach Pfeffer und übertönte jeden weiteren Geschmack und war sehr grenzwertig. Also bedienten wir uns nur noch an dem belanglosen Baguette.
Überraschend schnell wurden unsere Vorspeisen serviert: Für meinen Mann: Tatar vom Rind, Wachtelei, Kapern, Saiblingskaviar, Schalotten - € 18,00. Rindertatar
Kleine Portion, nicht gut geschnittenes(evtl. gewolftes) Fleisch. Die Beleuchtung am Tisch war auch nicht so klasse.
Weder Fleischqualität noch Würze überzeugten. Nett angerichtet, aber auch die begleiteten Zutaten brachten keine Gaumenfreude.
Meine Vorspeisenwahl für Argentinische Rotgarnelen, Ringelbeete, Wildkräuter, Trüffelkartoffel - € 18,00 sorgte nur für Verwirrung. Argentinische Rotgarnelen, Ringelbete, Wildkräuter, Trüffelkartoffel
Die Ringelbete macht Spaß, wenn die Ringel erkennbar sind. Gart man diese Sorte, verflüchtigen sich die Ringel, ebenso das zartnussige Betearoma. War schon echt blöd, dass die Bete gegart war. Stiefmütterlich behandelt. Hübsche Blüte, aber keine Rettung.
Zwar hatte die Bete noch leichtem Biss, die Zubereitung war aber gänzlich verfehlt. Obenauf dann noch klassisch gegarte Rote Bete und angewelkte Salatblätter ohne Marinade. Die 3 Garnelchen dümmelten verloren auf dem Teller und ihnen war kalt. Wie auch der Ringelbete (die hätte ruhig kalt und roh! sein müssen). Die Garnelen auf Zimmertemperatur serviert. Die angekündigte Trüffelkartoffel war tatsächlich 1 Chip!
Ich fragte einen Servicemitarbeiter kurz nach dem Servieren, ob meine Vorspeise tatsächlich kalt gedacht sei. Dies konnte oder durfte er nicht beantworten und rief seinen gebürtig spanischen Kollegen. Antwort: „Das entscheidet die Küche“.
Also Wärmegrad: Je nachdem, wie lange es zum Servieren braucht.
Unser Fazit zu den Vorspeisen blieb vom Service unkommentiert.
Wir harrten dem Hauptgang und bestellten noch je einen 2019er Grauburgunder Mosaik vom Weingut Dr. Koehler, Bechtheim. Nach dem Sekt die beste Wahl des Abend für € 10,00 / 0,2 l.
Unser Hauptgang: Filet vom Steinbutt, Pastinake, Kräuterseitling, Kartoffeln, Rote Bete Jus - € 28,00.
Da machten wir Augen nach dem Servieren! Der Hauptgang wäre glatt als Vorspeise durchgegangen. Auch der Hauptgang wurde wieder auf Zimmertemperatur serviert. Inzwischen war uns vor Ärger der Appetit vergangen. Filet vom Steinbutt, Pastinake, Kräuterseitling, Kartoffeln, Rote Bete Jus
Keine 100 g pro Portion wurden vom Steinbutt geopfert. Dieser nicht nur kalt sondern auch trocken.
Es wäre ein Einfaches gewesen die Kräuterseitlinge warm und gut gebraten zu servieren. Hier waren sie pochiert/gedämpft, kalt und zäh. Mit dem Fischmesser nicht zu zerteilen. Gummi statt Pilz.
Wenn etwas dieser kalten Speisen kreativ war, dann die kleinen Kartöffelchen die in rote Bete Saft gegart wurden (um sie dann kalt zu servieren). Die angedickten Bete- und Kartoffelpüreetupfer verdienen auch keine Erwähnung. Das war gar nix. Da halfen auch die mir stets willkommenen Sprossen nicht.
Unsere Schmerzgrenze war erfüllt.
Das Risiko für eine weitere gut bezahlte Bauchlandung beim Dessert ersparten wir uns.
Mit den Komplimenten unseres smarten Spaniers hatte es sich auch inzwischen beruhigt. Es war angekommen, dass wir so gar nicht begeistert waren und er sah wohl sein Trinkgeld schwinden. Womit er für sich und das komplette Team Recht behalten sollte.
Die Frage nach einem Dessertwunsch lehnten wir ab und verlangten die Rechnung.
Nachsitzen war dann angesagt und letztlich führte ich „Don Juan“ zur Kasse um unter zurückgehaltenen Tränen zu zahlen. Hier schmerzte jeder Cent.
Wir wollten nur noch raus! Das war wirklich armselig in jeder Hinsicht.
Und auch nach 2 Monaten hat sich mein Ärger über diesen Abend nicht gelegt.
Beim Gesamteindruck kann ich nicht den Durchschnitt wählen. Sauberkeit und Ambiente machen einfach keinen Genussabend.
Aber gelernt: Nie wieder… und nach so ein wenig Recherche, leider im Nachhinein, stehen wir wohl damit nicht so ganz alleine.
Die Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge,... mehr lesen
Restaurant Kaminlounge im Strandhotel Dünenmeer
Restaurant Kaminlounge im Strandhotel Dünenmeer€-€€€Restaurant0382265010Birkenallee 20, 18347 Dierhagen
1.5 stars -
"Hier tat jeder Cent weh!" PetraIODie Speisekarten der Oststeerestaurants sind oft sehr austauschbar und so wird es halt auch schnell etwas langweilig, insbesondere wenn der Fokus auf Fisch liegt.
Ich suchte im Urlaub nach etwas mutigeren, kreativeren Speisekarten (ohne die bürgerliche Kost zu verschmähen) und stieß auf das Strandhotel Dünenmeer. Eine Speisekarte war zwar online nicht einsehbar, aber einige gefundene Speisenfotos überzeugten.
Und da es sich um das Schwesterhotel der Ostseelounge handelte, freute ich mich über meine Entdeckung. Natürlich erwarteten wir nicht die Sterneküche der Ostseelounge,
Geschrieben am 06.11.2021 2021-11-06| Aktualisiert am
06.11.2021
Besucht am 18.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 68 EUR
Für diese Reservierung rief ich zwei Tage vorab im Boddenblick an.
GastroGuide-Kollege Jenome besuchte 3 Wochen vor uns sehr zufrieden das Restaurant. Aber auch ohne diese Empfehlung währen wir im Boddenblick aufgeschlagen.
Schon die telefonische Reservierung im Kommandoton hätte mich aufhorchen lassen sollen.
Die verfügbaren Termine wurden heruntergerasselt. Es blieb an diesem Samstag nur ein Termin um 17.00 oder um 20.00 Uhr. Also dann halt ein frühes Abendessen und für 17.00 Uhr reserviert.
Pünktlich trafen wir am Hafen ein. Reichlich verfügbare Parkplätze, selbst am Abend war nur die erste Stunde kostenfrei. Also zahlten wir vorsichtshalber bis 20.00 Uhr. .
Gäste, die es vielleicht werden wollten, wurden vor dem Restauranteingang mit einem Hinweis „Liebe Urlauber! Wir sind heute ab 17.00 Uhr ausgebucht. Wir bitten um Verständnis“
vom Betreten des Restaurants abgehalten. Einheimische Besucher gibt es wohl nicht oder sie bekommen eben immer einen Tisch.
Wir hatten ja reserviert, traten ein und die junge Oberkommandantin rief sofort in unsere Richtung: „Haben Sie reserviert?“. Ich erlaubte mir zunächst ein freundliches und demonstatives „Guten Tag!“ welches die angedachte Wirkung verfehlte. „Ja, wir haben reserviert“.
Zack, Reservierung geprüft, zum Tisch begleitet, Karte gereicht. Die gastfreundliche Begrüßung fiel für uns aus.
Unser Tisch einfach eingedeckt.
Die verwelkten Blumen hätten auf dem Kompost sicherlich noch ihre Dienste erwiesen. Welke Blumen
Sofort wurden unsere Getränkewünsche abgefragt. Da wir immer Wasser trinken, bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, € 5,90 und nach kurzem Blick in die Karte 2 Rieslinge trocken / Rheinhessen € 5,20 / 0,2 l.
Damit waren die einfachen Weine ohne nennenswerten Geschmack mehr als gut bezahlt.
Im Eingangsbereich befindet sich der größere Restaurantraum. Wir wurden im kleineren, wintergartenähnlichen, Restaurantraum platziert. Die großen Fensterflächen erlauben einen schönen Blick auf den Bodden.
Eigentlich schön und sehr gepflegt. Aber spätestens seit Corona hat man sich an willkommene Abstände gewöhnt. Unser kleiner Zweiertisch kam uns jedoch gewaltsam in den Raum geschoben vor. Direkt hinter uns die Garderobe und Toiletten. Unserem Tisch stand mit geringem Abstand ein großer Tisch für ca. 10 Personen gegenüber. Die Gäste dieses Tisches trafen kurz nach in o uns ein.
Es folgte ein allgemeines Begrüßungsdurcheinander, teilweise ohne „Schnutenpulli“ und ohne Abstand zu uns. Natürlich auch noch der Weg zur Garderobe hinter uns.
Die Kommandantin ließ es sich nicht nehmen noch vor dem Eintreffen dieser Gäste unsere Bestellung aufzunehmen.
Als Vorspeise entschieden wir uns beide für Ralfs Fischsuppe nach Art des Hauses, klein, € 5,90. Nach Art des Hauses? Ich dachte nach Ralfs Art?
Zum Hauptgang für uns: gebratener Dorsch, Tagliatelle (statt der regulären Bratkartoffeln, die gingen nur mit Speck), Beilagensalat - € 19,90.
Weg war sie und nach einem gefühlten Augenzwinkern servierte ein junger Matrose unsere dampfend heißen Vorspeisensuppen. Ralfs leckere Fischsuppe
Getränke? Fehlanzeige.
Suppe ist ja auch flüssig. Bevor sie kalt wurde, fingen wir an zu löffeln.
Die klare Fischsuppe war richtig schön heiß (passte zum kühlen und regnerischen Wetter) und geschmacklich würzig und gut. Die aufgestreute frische Petersilie hübschte die Suppe auf. An der Fischeinlage wurde nicht gegeizt, dazu gab es noch ein halbiertes Aufbackbrötchen.
Kurz nach der Suppe wurden dann auch tatsächlich unsere Getränke serviert.
Kaum waren die leeren Suppenterrinen entfernt kam auch schon der Hauptgang.
Optisch keine Augenweide. Da wurde in der Kombüse schnell der Teller geschickt. Gebratener Dorsch mit Nudeln
Dazu bestand keine Not. Wir waren weder am Verhungern, drängelten auch nicht, die Gäste überschaubar gebündelt im Nebenraum. Der Hauptraum war noch immer fast leer.
Das Zanderfilet war gut gebraten und saftig. Die Haut leider nicht knusprig. Der Tausch auf Nudeln (Tagliatelle waren es nicht) war vielleicht nicht so klug. Die Pasta war leider nicht mehr al dente. Dies konnte in der Kürze der Wartezeit wohl nur durch Aufwärmen gelingen.
Der Beilagensalat lag der Hauptspeise bei. Das mögen wir gar nicht. Der kalte, und übrigens vom Grobmotoriker geschnittene, kleine (Rohkost)Salat neben warmen Speisen. Jedenfalls kontaminierte das minimaldosierte Fertigdressing nur wenig in Fisch und Nudeln.
Wir verzichteten auf weitere Getränke oder Dessert. Fluchtgedanken hatten wir schon lange. Es war uns einfach zu eng, zu ungemütlich und zu unruhig.
Rechnung bestellt. Zahlen per EC am Tresen und nix wie weg.
17.50 Uhr – das Parkticket hätten wir nicht gebraucht.
In unserer Ferienwohnung gab es dann noch ein gutes Glas Wein.
Für diese Reservierung rief ich zwei Tage vorab im Boddenblick an.
GastroGuide-Kollege Jenome besuchte 3 Wochen vor uns sehr zufrieden das Restaurant. Aber auch ohne diese Empfehlung währen wir im Boddenblick aufgeschlagen.
Schon die telefonische Reservierung im Kommandoton hätte mich aufhorchen lassen sollen.
Die verfügbaren Termine wurden heruntergerasselt. Es blieb an diesem Samstag nur ein Termin um 17.00 oder um 20.00 Uhr. Also dann halt ein frühes Abendessen und für 17.00 Uhr reserviert.
Pünktlich trafen wir am Hafen ein. Reichlich verfügbare Parkplätze, selbst... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu schnelle Küche statt Entspannung im und mit Boddenblick" PetraIOFür diese Reservierung rief ich zwei Tage vorab im Boddenblick an.
GastroGuide-Kollege Jenome besuchte 3 Wochen vor uns sehr zufrieden das Restaurant. Aber auch ohne diese Empfehlung währen wir im Boddenblick aufgeschlagen.
Schon die telefonische Reservierung im Kommandoton hätte mich aufhorchen lassen sollen.
Die verfügbaren Termine wurden heruntergerasselt. Es blieb an diesem Samstag nur ein Termin um 17.00 oder um 20.00 Uhr. Also dann halt ein frühes Abendessen und für 17.00 Uhr reserviert.
Pünktlich trafen wir am Hafen ein. Reichlich verfügbare Parkplätze, selbst
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Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der Name geändert hat.
Oma Klara war die gute Seele des 1904 gegründeten Hanauer Hofes und so wurde ihr Name in Dankbarkeit für das Restaurant gewählt.
Wohl der vergangene (und hoffentlich letzte) Lockdown wurde Renovierung genutzt. Wobei das Restaurant bei unserem Besuch 2020 keinen renovierungsbedürftigen Eindruck machte.
Vom Fußboden bis zur Decke wurde alles neu gestaltet. Ein moderner Landhausstil mit bequemer Bestuhlung, ansprechender Farbgestaltung und Beleuchtung.
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame empfangen und zu unserem schönen Tisch begleitet.
Die Speisekarte ist nach wie vor wunderbar übersichtlich und so durchdacht, dass hier jeder Gerichte nach seinem Geschmack findet. Fraglich, ob Klara die angebotenen Burger geschätzt hätte.
Den weiteren Service an unserem Tisch übernahm weitestgehend der aufgeschlossen-fröhliche junge Serviceherr den wir bereits im vergangenen Jahr schätzen lernten.
Unsere Wünsche:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50
2 Gläser trockener Sekt je € 5,00
Bis hierher identische Getränke wie im Vorjahr. Erfreulich auch zu den gleichen und fairen Preisen.
Als Vorspeise wählten wir beide den Herbstsalat - € 6,00.
Dieser wurde sehr zügig serviert und überzeugte wieder voll und ganz.
Eine vielfältige Zusammenstellung, tadellos frisch und reichlich. Neben Blattsalaten und frischen Sprossen gab es einen bunten Hülsenfruchtsalat, Karotten- und Rotkohlsalat, Granatapfelkerne, Radieschen… abgerundet mit einem wirklich tollen Dressing!
Zu unseren Hauptgängen bestellten wir noch 2 Gläser Wein. Wir sind beide eher Weißweintrinker, aber zu meinem Hauptgericht bestellte ich mir dann doch einmal einen Rotwein.
Grauburgunder trocken, Oberkircher Winzer - € 7,50
Merlot trocken, Oberkircher Winzer - € 8,50
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert. Sehr gut sahen die Speisen aus.
Für meinen Mann:
Sauerbraten, Bandnudeln, Crispy-Birne - € 19,00
2 Scheiben zarter Sauerbraten und feine Sauce mit der richtigen Säurenote. Die Bandnudeln al dente gegart. Dazu noch ein wenig unangekündigtes und gerne verkostetes Kartottengemüse. Die kleine Crispy-Birne war wirklich außen schön knusprig frittiert und brachte etwas Neues zum gutbürgerlichen Essen.
Da ich, im Gegensatz zu meinem Mann, sehr gerne Wildgerichte esse, entschied ich mich für:
Hirschragout, Spätzle, Brokkoli - € 24,00
Das sah sehr gut aus. Leider war bei dem Hirsch für mich ein deutlicher „Fehlton“ schmeckbar. Die Sauce war tadellos, an ihr lag es nicht. Der freundliche Serviceherr fragte kurz nach dem Servieren nach unserer Zufriedenheit und ich merkte dies an. Dies wurde sehr ernst genommen, angeboten die Speise zu tauschen. In der Küche wurde probiert und man konnte nichts feststellen.
Schade fand ich für mich die Erklärungen zum Wildgeschmack, da bin ich gut geschult. Mein Vater ging zur Jagd und ich esse schon immer gerne Wild und bereite es auch selbst zu.
Ich will das Hirschfleisch hier auch gar nicht zu sehr bemängeln, es geht mir eher um die gute Reaktion des Hauses. Selbst am nächsten Tag rief mich der Inhaber an. Man hat sich hier wirklich Gedanken um die Zufriedenheit des Gastes gemacht und dies gilt es hervorzuheben. Als mögliche Erklärung fürs „Gschmäckle“ wurde vermutet, dass beim Zerlegen die Galle verletzt wurde. Das Fleisch schmeckte aber nicht bitter… und der Hirsch hat keine Galle, denn er muss kein Fett verdauen.
Spätzle, Sauce, Brokkoli und Kartotten waren sehr gut. Beim Hirschragout gingen die Geschmäcker einfach auseinander.
Beide waren wir wohl gesättigt.
Statt eines Desserts gab es zum Abschluss für uns noch einen Espresso - € 2,50.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Trotz Unstimmigkeit im Hirschgeschmack war es ein schöner Abend.