Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934320x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 16.07.2021 2021-07-16| Aktualisiert am
16.07.2021
Besucht am 03.07.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Während des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes Telefonat und unser Tisch war reserviert.
Etwas zu früh waren wir vor Ort, parkten am ruhig gelegenen Restaurant .
und konnten noch einen Spaziergang durch den kleinen Ort machen.
Pünktlich waren wir zurück und konnten noch die gut gelaunte Weinlieferantin begrüßen. Wir hatten noch Platz im Kofferraum, die Winzerin Frau Werner aber leider nicht genug geladen. Dazu später mehr.
Wir waren die ersten Gäste am Abend und wurden herzlich von einem sympathischen Herrn begrüßt. Leider konnte ich nicht herausfinden, ob es der Inhaber war. Es hörte sich aber sehr danach an. Vorweg kann ich nehmen: Dies wird sich bei einem der nächsten Besuche sicherlich aufklären.
Alte Gemäuer haben es mir schon immer angetan. Seit 530 Jahren ist dieses Gebäude „gewachsen“. Historie
Natürlich wurde der ehemalige Zehnthof erweitert und modernisiert. Und natürlich würden die ehemaligen Bewohner und Betreiber über die heutige Moderne des Hauses mehr als erstaunt sein. Aber der historische Charakter des Hauses blieb erhalten, Handwerker wurden für die Restaurierung ausgezeichnet.
Die Außenterrasse war bereits schön eingedeckt und wir durften den für uns perfekten Tisch wählen. Zum Wohlfühlen
Mittags saßen wir noch unter der großen Linde, nun unter einer imposanten alten Eiche. Unter der Eiche
Wir nahmen Platz in dem mit Natursteinen ummauerten und mit Rosen und Lavendel bepflanzten Außenbereich. .
Die Karten wurden gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Gerne nannten wir eine Flasche Rhodius Mineralwasser, € 5,50 – 0,75 l, als ersten Wunsch und stöberten in der Karte.
Ja, die Karte. Diese stellte mal wieder unter Beweis: Mit Herzblut, Kreativität und Fingerspitzengefühl reichen…
3 Vorspeisen - 3 Hauptspeisen - 3 Desserts
… um den Gast zufrieden zu stellen und mich völlig aus der Bahn zu werfen. Am Liebsten ALLES!
„Alles“ war natürlich nicht zu schaffen.
Wir gaben unsere Bestellung beim Chef (setze ich jetzt mal einfach voraus) auf.
Unterstützt wurde er im Service von 2 jungen und ebenfalls sehr umsichtigen und freundlichen jungen Damen.
Zum Aperitif wurde uns der Riesling Sekt brut „Ludwig van Beethoven“ des Weingutes Geschwister Köwerich empfohlen. € 4,50 – 0,1 l waren gut angelegt um auf einen schönen Abend an der Mosel anzustoßen.
Eine gute Empfehlung.
Wenig später wurden wir mit frisch gebackenem und warmen Brot mit Salzbutter versorgt. Frisches Brot und Butter
Selbst backe ich sehr gerne unser Brot. Richtig entschlüsseln konnte ich die Kreation nicht. Ob es Ciabatta werden sollte oder ein anderes Gebäck sein sollte? Egal. Schöne Kruste, saftige Krume, guter Geschmack.
Danach grüßte die Küche mit einer kleinen Gurkenkaltschale. Gurkenkaltschale
Sehr erfrischend, schmackhaft und sehr passend zum schönen Wetter.
Die Mädels servierten unsere Vorspeisen. Ja, gut sah es aus!
Zur Vorspeise wählte ich ein Glas trockenen Weissburgunder vom Weingut Grans-Fassian, Leiwen, 0,2 l - € 9,50. Ein feiner und leichter Wein mit wenig Säure. Gefiel mir sehr gut zu meiner Vorspeise:
Carpaccio vom Kaisergranat Limette • grüner Apfel • Quinoa - € 15,00. Carpaccio vom Kaisergranat Limette • grüner Apfel • Quinoa
Der rohe Kaisergranat hatte ein feines nussiges Aroma. Sehr harmonisch mit dem perfekt gegarten Quinoa. Der grüne Apfel mittig als Sorbetkugel. Mit der schmackhaften Garnitur mit Frisée und Erbsensprossen eine wunderbar stimmige Vorspeise.
Meinem Mann erging es mit seiner Vorspeise wie mir. Nur Lob war zu hören.
Tatar vom Rinderfilet • Mixed Pickels • Schnittlauchcreme • Kartoffelrösti • Frisée - € 14,00 Tatar vom Rinderfilet • Kartoffelrösti
Handgeschnittenes Filet, die Mixeld Pickels sehr fein im Tatar eingearbeitet. Als hübsche krönende Frisur wieder feiner Frisée,
Das Kartoffelrösti wurde kurz gesucht und unter dem Tatar als dünner und tatsächlich noch heißer und knuspriger Boden gefunden. Dazu noch feine Tupfer der Schnittlauchcreme.
Zwischen den Gängen durfte ich das wunderschöne Haus ein wenig erkunden. Freundlich wurde ich aufgefordert, auch die Räume in der ersten Etage zu erkunden.
Eine steile Holztreppe führte mich in die gemütlichen Räumlichkeiten.
Ein Raum mit großer eingedeckter Tafel gefiel mir sehr. Wurde hier für ein Treffen von GastroGuidefreunden eingedeckt? Ein Platz für Genießerfreunde
Das konnte ich mir sofort gut vorstellen. Zumal das Haus auch schöne Gästezimmer anbietet!
Ob es mit den Hauptspeisen so fein weiter geht? Wir waren gespannt.
Ein Wein sollte dazu nicht fehlen. Da wir ja schon so freundlich von Frau Werner vom Weingut Werner in Leiwen begrüßt wurden, fiel die Wahl sehr leicht. Laurentiuslay Riesling „erste Lage“, 0,1 l - € 4,50 und 0,2 l - € 8,50.
Ein Riesling, der uns wirklich überraschte und überzeugte. Tolle Frucht, sehr aromatisch.
Natürlich überlegte ich, wie mein Mann, den Meeresbewohnerhauptgang zu bestellen.
Aber als mein gewähltes Flanksteak aus der Eifel • Jus • Schalotte • Sellerie • Kartoffel - € 32,00
serviert wurde, war ich sofort gespannt und erfreut auf meine Wahl.
Denn schon beim aromatischen Duft und Anblick der medium rare gebratenen Fleischtranchen wusste ich: Das wird gut! Flanksteak aus der Eifel • Jus • Schalotte • Sellerie • Kartoffel
So war es und der Geschmack übertraf alle Erwartungen.
Fange ich mal beim Fleisch an. Mir gefiel schon mal auf der Karte sehr, dass das Fleisch nicht die lange Anreise aus Amerika antreten musste, auch nicht aus dem fleischgelobten Argentinien.
Wozu auch? Selten hat mich Fleisch so intensiv und positiv begeistert. Es war einfach pures, gut gereiftes und perfekt gebratenes, zartes Stück des eifeler Rinderbauchlappens!
Dazu sehr stimmige Beilagen. Sehr aromatisches Selleriepüree, zartes Kartoffelpüree. Knusper brachte würziges Kartoffelgeröstel. Lediglich die Jus war für meinen Geschmack etwas zu dünn geraten, stahl aber so den anderen Darstellern dieses Hauptganges nicht die Show.
war das Wunschgericht meines Mannes. Seeteufel & Garnele • Krustentierfond • Zucchini • Kartoffelchips
Im tiefen Teller fanden sich Zucchinispaghetti, perfekt al dente, auf reichlich aromatischem Krustentierfond. Perfekt (noch leicht glasig) gegarter Seeteufel und Garnele obenauf. Diese auch wieder gekrönt. Die Mini-Kartoffelchip, hier musste ich naschen, so knusprig, frisch und unglaublich toll in der Kombination.
Auch hier gab es nur Lob von meinem Mann. Seeteufel und Garnele – keine Frage, dass es meinem Mann schmeckt. Lob über Zucchini von meinem Mann zu hören war schon ein kleines Wunder.
Sehr aufmerksam wurde zu diesem Gericht ein Löffel serviert – für den reichlichen und wunderbaren Krustentierfond. Runder ging dieser Teller nicht!
Auch der sympathische junge Koch war zwischendurch kurz zu sehen. Wir hoffen, unser Lob vor Ort wurde in die Küche weiter gereicht. Falls nicht, kann er ja hier nachlesen.
Ich liebe Sabayon und so oft wird sie nicht angeboten. Auch die anderen Komponenten waren ganz nach meinem Geschmack. Rieslingeis • Waldfruchtsorbet • Sabayon
Wieder ein sehr schöner Teller. Die frisch aufgeschlagene Sabayon mit feinem Weinaroma.
Sahnig-süßes Rieslingeis, ergänzend mit leichter Säure und farbenfroh das Waldfruchtsorbet. Dazu frische Früchte. Auf dieses Dessert zu verzichten wäre ein großer Fehler gewesen.
Mein Mann überraschte mich sehr. Nicht eine der beiden süßen Angebote, sondern die
Auswahl verschiedener Regionaler Käse Erdbeer-Pfefferchutney - € 12,00 Regionale Käseauswahl
sollte es für ihn sein (frei nach dem Motto: Mit Käse fängt man den Borgfelder?).
Das freute mich, denn mit dem Käse liebäugelte ich und war gespannt auf das Gebotene.
Die junge Servicemitarbeiterin erklärte routiniert das regionale Käseangebot. Zwei Kuhmilch-Hartkäse und ein Weichkäse. Und zwei Ziegenkäse der uns bekannten Ziegenkäserei Vulkanhof, Gillenfeld / Eifel (https://www.gastroguide.de/restaurant/254063/vulkanhof/gillenfeld/).
Schön, dass mein Mann keinen Ziegenkäse mag. So waren die 2 feinen Ziegenkäse meine zusätzlichen Genusshäppchen.
Mein Mann genoss die verbliebenen Käseversuchungen inklusive des fruchtigem Chutneys ebenfalls.
Dazu wurde luftiges und knuspriges Weissbrot serviert.
Die im Text angegebenen Preise je Gericht gelten bei Einzelbestellung.
Unsere selbst gewählten 3-Gänge-Menüs wurden mit € 46,00 + Aufpreis Flanksteak € 3,00 + Aufpreis Käse € 2,50 abgerechnet. Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis!
Die Zahlung per EC-Karte fiel ein wenig höher aus als hier angegeben. Das Restaurant konnte noch 6 Flaschen des wunderbaren Weingut Werner Rieslings (zum Weingutpreis) entbehren. Sehr gerne wanderte der Weinkarton in unser Auto.
Ganz sicher werden wir hier schnellstmöglich wieder reservieren. Und gerne mit Übernachtung, denn die Weine sind einfach zu verlockend.Dieser Abend hat so gut getan.
Während des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes... mehr lesen
5.0 stars -
"Da hatte ich mal wieder einen glücklichen Riecher!" PetraIOWährend des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes
Geschrieben am 07.07.2021 2021-07-07| Aktualisiert am
09.07.2021
Besucht am 03.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Endlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von Trier flussabwärts.
Es wurde also Zeit, auch dieses Moselland zu erkunden.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir in Piesport ein und stellten erfreut fest: hier ist es deutlich wärmer als in Idar-Oberstein.
Beiderseitige Schwächeanfälle machten klar: Bis zum Abendessen brauchen wir eine kleine Überbrückungshilfe!
Einladend sah die Straußwirtschaft des Weinguts Kirsten aus.
Eine kleine passende Speisekarte hing aus.
Vor dem Haus befindet sich die schöne Außenterrasse. Hier wurden wir vom Winzer Heinz Kirsten persönlich begrüßt und durften unter den freien Tischen wählen.
Schnell hatten wir unseren schönen Platz gefunden. Das Aufspannen von Sonnenschirmen kann sich der Winzer sparen. Eine große alte Linde war der natürliche und perfekte Schattenspender. Schöne Blumenkübel umrahmen den Weingarten.
Die liebevoll gestaltete ... nächstes Mal ein Zimmer nehmen und nicht mehr Autofahren!
Karte wurde gereicht.
Durstig bestellten wir eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l – faire € 3,60. Eine weitere Flasche folgte.
Für mich noch ein Glas 2020er Piesporter Goldtröpfchen, Riesling trocken, Lagenwein, 0,2 l - € 4,70.
Vom freundlichen Winzer wurden die gut gekühlten Getränke zügig serviert. Getränkeversorgung
Unsere bestellten Speisen ließen auch nicht zu lange auf sich warten. Küchenchefin Frau Kirsten servierte persönlich.
Für meinen Mann Bratkartoffeln mit Spiegeleiern (auf Wunsch beidseitig gebraten) - € 6,90. Spieleier mit Bratkartoffeln
Eine schöne und gut gewürzte Portion Bratkartoffeln. Röstaromen hatten die Kartoffeln auch gesehen. Es fehlte den Kartoffeln etwas Knusprigkeit. Die Spiegeleier waren genau nach Gusto meines Mannes gebraten. Dazu noch eine kleine Tomatengarnitur.
Für mich der Chef-Salat Heinz mit gekochtem Ei, Thunfisch und Zwiebeln - € 8,00.
Gar kein Problem war es, für mich extra ein laktosefreies Essig-Öl-Dressing zu machen. Eisbergsalat mit Ei und Thunfisch
Eine ansehnliche Portion wurde im tiefen Teller serviert. Leider mag Chef Heinz wohl Eisbergsalat. Diesen habe ich in den letzten mindestens 30 Jahren nicht verarbeitet. Wie sagt unser pensionierter und geschätzter GastroGuideKollege Wastel treffend: „Gefrorenes Wasser“. Da kann ich als Salatliebhaberin nur zustimmen.
Für eine Straußwirtschaft natürlich ein haltbarer und einfach zu putzender Salat. Er war knackig und tadellos frisch. Und sicherlich hätte das hausgemachte Sahnedressing dem fehlenden Geschmack auf die Sprünge geholfen. Das Essig-Öl-Dressing war gut und extra für mich gemacht. Zukünftig werde ich aber öfter mal eine Laktasetablette einwerfen.
Reichlich Thunfisch brachte Geschmack an den Salat und sehr gut gefiel mir das ganz fein gehackte Ei zum Salat. Die Tomatengarnitur brachte tatsächlich Tomatenaroma und die dazu gereichten Baguettescheiben waren frisch aufgeschnitten.
Die Eheleute Kirsten kümmerten sich sehr freundlich und aufmerksam um die Gäste. Die Nachfrage, ob alles schmeckt fehlte nicht. Auch leere Gläser wurden sofort bemerkt.
Im Laufe des Nachmittags füllte sich der schöne Außenbereich, wohl auch mit vielen Stammgästen.
Eine sehr gepflegte, kundenorientierte und freundliche Straußwirtschaft die zu weinseeligen Abenden einlädt. .
Endlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von... mehr lesen
4.0 stars -
"Kleiner Mittagsimbiss in der Straußwirtschaft" PetraIOEndlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von
Besucht am 27.06.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Tags zuvor sendete mein Bruder Fotos seines Abendessens beim Japaner. Dieses Mal kein Sushi, hier lag der Focus auf Suppen und Nudeln. Mein Appetit auf asiatisches Essen war geweckt.
Am 31.10.2019, da sprach man in Deutschland noch nicht über Corona, eröffnete das Restaurant Saigon in Baumholder. Vorher war hier ein kleines italienisches Restaurant ansässig.
Ich hörte Gutes über das gepflegte vietnamesische Restaurant. Unser Besuch war jetzt endlich wieder erlaubt und ich reservierte mittags telefonisch bei einem freundlichen Herrn unseren Tisch.
Meinem Bruder berichtete ich, dass ich wegen seiner Fotos nun beim Vietnamesen reserviert habe.
Die Antwort: „Das kannst Du aber nicht mit japanischer Küche vergleichen.“
Oh Mann, da spricht der Düsseldorfer, der sich gar nicht retten kann vor einem Überangebot sämtlicher asiatischen Küchen und insbesondere der Japanischen!
Mir blieb nur „tja, hier müssen wir halt das nehmen, was es gibt.“ zu antworten. Ist ja nicht so, dass er sich bei uns nicht auskennt.
Unsere Reservierung musste ich später um 1 Stunde verschieben. Zur Sonntagsüberraschung entdeckte ich einen Rohrbruch im Keller. Somit war der Sonntagnachmittag mit der Suche nach dem Leck und dem Warten auf den Sanitärnotdienst gelaufen. Zum Glück war noch nicht viel passiert und der Fachmann leistete gute Arbeit.
Zur neu vereinbarten Zeit trafen wir ein. Das kleine Restaurant liegt in einem Wohngebiet ohne eigene Parkplätze. Da muss man schon mal ein wenig den Parkplatz suchen und ein paar Schritte laufen. .
Froh waren wir, uns nun bewirten lassen zu können und wurden sehr freundlich von dem jungen Mann bei dem ich reservierte, empfangen.
Ein Tisch gleich an der bodentiefen Fensterfront wurde uns angeboten. Die verglasten Türen konnten komplett zur Seite geschoben werden und so hatten wir einen tollen gefühlten Terrassenplatz, obwohl wir eigentlich im Restaurant saßen. Ein schöner Freisitz
Das kleine Restaurant bietet nur wenige Sitzplätze, wenn dann noch die geforderten Abstände eingehalten werden, wird es mit dem erforderlichen Umsatz knapp.
Aber wie so viele Asiaten hat man sich hervorragend auf das Abholgeschäft eingestellt. Wir waren an diesem Abend, mit noch einem weiteren Herrn, die einzigen Gäste.
Abholungen gab es aber mehrere. Die amerikanischen Mitbürger sind wohl die Hauptkundschaft.
So war es nicht verwunderlich, dass die Speisekarte auf deutsch und englisch gereicht.
Sehr umfangreich die Speisekarte. Diese bot wenig Überraschendes, sondern viele bekannte chinesische Standardgerichte.
Zunächst bestellten wir unsere Getränke. 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l. Eine weitere Flasche folgte. 1 alkoholfreies Pils, 0,33 l. 1 Grauburgunder feinherb, 0,2 l. Ohne Herkunftsbeschreibung. Auf Nachfrage die Antwort: „So von Richtung Bad Kreuznach“, also wohl ein Nahewein der äußerst flach und geschmacksarm den Wunsch auf ein zweites Glas verhinderte.
Wir gaben unsere Speisenwünsche auf und dann die Überraschung:
Der Reis war aus! Irgendwas war irgendwo schief gegangen. So richtig konnten wir es nicht herausfinden. In ca. einer Stunde gäbe es wieder Reis.
Egal, aber schmunzeln mussten wir schon darüber. Kein Reis beim Asiaten!
Aber bei uns gab es ja kurz vorher zu Hause für 2 Stunden auch kein Wasser.
Mein Mann schwenkte vom Eierreis zu Eiernudeln um und alles war geklärt.
Nach kurzer Wartezeit kamen unsere Vorspeisen:
Für mich: Frische Frühlingsrollen mit Reisnudeln, Tofu und Gemüse - € 4,50 / 2 Stück. Frische Frühlingsrollen
Die kalte Form der Frühlingsrolle. Frische Zutaten, bei der lediglich die Minze für Geschmack sorgte. Die Hoisinsauce dazu war wirklich erforderlich um etwas Würze an die Rollen zu bekommen.
Für meinen Mann: Knusprige Frühlingsrollen mit Gemüse - € 3,50 / 6 Stück. Vegetarische Frühlingsrollen
Ich hoffte für meinen Mann auf frische, hausgemachte Frühlingsrollen. Aber schon der Preis sprach dagegen. Und so wurde leider nur die übliche Convenienceausführung mit der ebenso üblichen süß-sauren Sauce serviert. Knusprig und heiß.
Auf die Hauptspeisen mussten wir auch nicht lange warten.
Mein Mann bekam ohne Reis: Eiernudeln mit angebratenen Garnelen und Gemüse - € 8,90. Eiernudeln mit Garnelen und Gemüse
Die Portion sehr großzügig und auch die Garnelen waren preisentsprechend bemessen. Die Nudeln und das Gemüse, u. a. mit frischen Sojasprossen, Karotten und Lauch, waren gut gegart. Die Garnelen hatten die Pfanne sehr kurz gesehen, dadurch aber sehr saftig. Auch hier: Sehr verhaltene Würze.
Meinen Hauptgang wählte ich bewusst aus der Rubrik: Traditionell Vietnam. Reisnudeln mit gegrillten Garnelen, Salat, frischen Kräutern und Fischsauce - € 12,50.
So richtig konnte ich mir die Kombination nicht vorstellen. Besonders fragte ich mich, in welcher Form der Salat serviert würde.
Klarheit brachte das Servierte: Eine vietnamesische Bowl = alles in einen Topf! Traditionell Vietnam mit Garnelen
Nur die Fischsauce wurde separat gereicht mit dem freundlichen Hinweis, man solle nach Geschmack dosieren. Fischsauce
Auch hier sehr frische appetitliche Zutaten. Unter den sichtbaren Frischezutaten fand sich eine reichliche Portion der spaghettiähnlichen warmen Reisnudeln.
Gurkenstreifen, Sojasprossen, Zwiebeln, Lauch, Karottenstreifen, gehackte Erdnüsse und sagtige Garnelen. Teils warme, teils kalte Zutaten. Das Gericht insgesamt kühlte schnell ab. Zur Würze benötigte ich die komplette Fischsauce und jeder Chilistreifen war mir willkommen.
Gut gesättigt konnten wir die Rechnung bestellten. Zahlung per EC war kein Problem. Den EC-Beleg übergab mir der junge Mann, einen Einzelbeleg über die Getränke und Speisen gab es nicht. Der Gesamtbetrag war aber sicherlich korrekt. Wir wurden freundlich verabschiedet.
Der komplette Restaurantbereich ist ebenerdig, auch die tadellos sauberen Toiletten (die eine Renovierung vertragen könnten). Rollstuhlgeeignet ist das Restaurant aufgrund der Enge nur sehr bedingt.
Es war ein gemütlicher Abend mit sehr zuvorkommenden Service. Bei 2 – 3 Gästen war dies aber auch leicht zu erfüllen. Die Speisen waren frisch und haben, trotz uns fehlender Würze, geschmeckt. Extra nach Baumholder müssen wir dafür nicht fahren.
Tags zuvor sendete mein Bruder Fotos seines Abendessens beim Japaner. Dieses Mal kein Sushi, hier lag der Focus auf Suppen und Nudeln. Mein Appetit auf asiatisches Essen war geweckt.
Am 31.10.2019, da sprach man in Deutschland noch nicht über Corona, eröffnete das Restaurant Saigon in Baumholder. Vorher war hier ein kleines italienisches Restaurant ansässig.
Ich hörte Gutes über das gepflegte vietnamesische Restaurant. Unser Besuch war jetzt endlich wieder erlaubt und ich reservierte mittags telefonisch bei einem freundlichen Herrn unseren Tisch.
Meinem Bruder berichtete... mehr lesen
Saigon
Saigon€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away06783 1670Poststraße 10, 55774 Baumholder
3.5 stars -
"Da war der Reis aus! Wir wurden trotzdem satt." PetraIOTags zuvor sendete mein Bruder Fotos seines Abendessens beim Japaner. Dieses Mal kein Sushi, hier lag der Focus auf Suppen und Nudeln. Mein Appetit auf asiatisches Essen war geweckt.
Am 31.10.2019, da sprach man in Deutschland noch nicht über Corona, eröffnete das Restaurant Saigon in Baumholder. Vorher war hier ein kleines italienisches Restaurant ansässig.
Ich hörte Gutes über das gepflegte vietnamesische Restaurant. Unser Besuch war jetzt endlich wieder erlaubt und ich reservierte mittags telefonisch bei einem freundlichen Herrn unseren Tisch.
Meinem Bruder berichtete
Geschrieben am 20.06.2021 2021-06-20| Aktualisiert am
20.06.2021
Besucht am 12.06.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Wir reihen uns ein in die Besuche der „dolce vita“!
Wobei die von uns sehr geschätzte italienische Küche nicht an erster Stelle stand.
Vielen Mitgliedern der Community ist der „Saarschmecker“ noch bekannt. Unser Kontakt hält sich konstant seit unserem Kennenlernen 2015.
Und nun lockte der Saarschmecker mit einem weiteren Besuch bei Mario. Da ließen wir uns nicht lange bitten!
Mario ist eine Klasse für sich. Er lebt Pizza! Nimmt an internationalen Wettkämpfen teil, probiert und erfindet ständig neu. Per Tagesempfehlung gibt es oft die neuen „Erfindungen“. Wir waren jetzt schon ein paar Mal hier. Eigentlich würde ich gerne auch mal die Pasta probieren, aber es wird immer wieder Pizza.
Während des Lockdowns hat er seinen, ohnehin etablierten, Abholservice geboten. Zwischendurch kam die Nachricht, er wolle den Restaurantbetrieb ruhen lassen und nur noch das Abholangebot betreiben.
Am vergangenen Samstag wurde Kollege Saarschmecker nun ein Tisch im Außenbereich angeboten. Das Restaurant bleibt, egal ob mit oder ohne Test, vorerst geschlossen.
Das Wetter spielte perfekt mit und so bezogen wir am frühen Abend unseren reservierten Tisch im schlichten und ruhigen Außenbereich.
Marios Frau ist für den Service zuständig, begrüßte uns herzlich und nahm unsere Wünsche entgegen. Es schien mir, als ob sie auch richtig froh ist, mal wieder Gäste am Tisch bewirten zu dürfen.
Mein Mann und ich bestellten: Alkoholfreies Pils, 0,33 l - € 2,00 Mineralwasser, 0,75 l - stolze € 6,90 Pizza Speziale – € 12,90 Pizza Frutti die Mare - € 13,90
Auf eine Vorspeise verzichten wir hier immer. Wir wissen ja, wie groß die Pizza ist.
Die Getränke wurden zügig und gut gekühlt serviert. Auf Wein verzichten wir hier grundsätzlich. Dieser ist leider für die Qualität völlig überteuert.
Während wir auf die Pizzen warteten, kamen zahlreiche Kunden zum Abholen bestellter Speisen. Über 30 Pizzen gingen während unseres Besuches wohl über den Hof.
Dampfend erreichten auch uns die bestellten Teigfladen!
Eine besondere Augenweide war Saarschmeckers Wahl, eine Pizza der Tagesempfehlung. Jedes Stück mit einem anderen Belag. Tagesempfehlung
Und ich kann es nur immer wieder sagen: Eine Pizza in vergleichbarer Qualität habe ich bisher erst zwei Mal gefunden, viele 100 km entfernt.
Der Teig ist ein Traum. Der Belag frisch und gut gewürzt. Wir waren alle 4 rundum zufrieden und wenig später rundum satt.
Mario fand sogar später noch ein wenig Zeit für einen Plausch bei uns am Tisch.
Fest steht: Hierher kommen wir immer wieder gerne! Und zum Glück hat Mario die schwierige Zeit des letzten Jahres gut überstanden.
Jetzt muss er nur noch die Baustelle gegenüber seines Restaurants verkraften. Aber Mario freut sich auf die neuen Nachbarn: Es entsteht ein großes Seniorenzentrum und er hofft auf viele Gäste die mal „was Richtiges“ essen wollen ;-)
Wir reihen uns ein in die Besuche der „dolce vita“!
Wobei die von uns sehr geschätzte italienische Küche nicht an erster Stelle stand.
Vielen Mitgliedern der Community ist der „Saarschmecker“ noch bekannt. Unser Kontakt hält sich konstant seit unserem Kennenlernen 2015.
Und nun lockte der Saarschmecker mit einem weiteren Besuch bei Mario. Da ließen wir uns nicht lange bitten!
Mario ist eine Klasse für sich. Er lebt Pizza! Nimmt an internationalen Wettkämpfen teil, probiert und erfindet ständig neu. Per Tagesempfehlung gibt es oft... mehr lesen
Da Mario | Pizzeria im Tennisheim
Da Mario | Pizzeria im Tennisheim€-€€€Restaurant, Pizzeria068559217451Am Schwimmbad 9, 66629 Freisen
4.0 stars -
"Nach dem Lockdown mit den Saarschmeckers zum Lieblingsitaliener!" PetraIOWir reihen uns ein in die Besuche der „dolce vita“!
Wobei die von uns sehr geschätzte italienische Küche nicht an erster Stelle stand.
Vielen Mitgliedern der Community ist der „Saarschmecker“ noch bekannt. Unser Kontakt hält sich konstant seit unserem Kennenlernen 2015.
Und nun lockte der Saarschmecker mit einem weiteren Besuch bei Mario. Da ließen wir uns nicht lange bitten!
Mario ist eine Klasse für sich. Er lebt Pizza! Nimmt an internationalen Wettkämpfen teil, probiert und erfindet ständig neu. Per Tagesempfehlung gibt es oft
Geschrieben am 15.06.2021 2021-06-15| Aktualisiert am
15.06.2021
Besucht am 06.06.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 48 EUR
Juchhu – es gibt weitere Lockerungen. Inzwischen auch in unserem Kreis.
Das Angebot in Idar-Oberstein hat sich während des Lockdowns erwartungsgemäß nicht gesteigert. Bisher leider 2 Schließungen und unsere Anlaufstelle in Idar-Oberstein „die Villa“ sucht schon lange einen neuen Koch.
Ich rief außerhalb ein paar bekannte Restaurants an. Alle ausgebucht und sie entschuldigten sich alle dafür. Ich konnte nur antworten: „Es freut mich so sehr für Sie, wir sehen uns an einem anderen Tag.“
Der Zufall brachte mich zum Weingut und Weingut Hehner-Kiltz. Es galt noch die pandemiebedingte Abhol- und Lieferspeisekarte. Diese aktuell, saisonal und absolut ausreichend.
Ich rief also tags zuvor an und tatsächlich wurde mir sofort erfreut ein Tisch für 2 von einem der 4 Hehnerbrüder zugesagt.
Hotel – Restaurant – Weingut… in der Hand von 3 der 4 Hehnerbrüdern. Die Bruderbande scheint mit klarer Rollenverteilung seit Jahrzehnten zu funktionieren.
Wein = Walter, Restaurant = Helmut , Service / Hotelleitung = Georg sind wohl getrennt (dies schließt ja gemeinsame Tätigkeiten nicht aus und ich hoffe, die Brüder richtig zugeordnet zu haben).
Am frühen Sonntagabend machten wir uns auf den Weg. Unseren Coronatest konnten wir praktisch auf der Mitte der Strecke erledigen und am Ziel per App das erwartete negative Ergebnis abrufen.
Eigene Parkplätze stehen ausreichend gegenüber des Restaurants für die Gäste zur Verfügung. Am Haupteingang sind wenige Stufen zu überwinden. .
Über die Rückseite des Hauses kann man wohl barrierefrei das Restaurant betreten.
Beim Betreten des Restaurants wurden wir freundlich empfangen und hatten freie Platzwahl. Einige Gäste saßen im Hinterhof – hier gab es keine Testpflicht.
Gerne sitzen wir draußen, aber das Essen genießen wir gerne warm. Also wählten wir einen schönen Fensterplatz im Restaurant.
Vor ein paar Jahren war ich hier gemeinsam mit meinem Bruder. Ein schöner Abend und die Wiederholung war überfällig.
Übertriebene Dekoration mag ich gar nicht. Hier wurde die aktuell geforderte Corona-Nüchternheit umgesetzt. Dennoch wurde auf die frisch gestärkte Tischdecke nicht verzichtet. .
Die noch reduzierte Speisekarte wurde von Herrn Hehner gereicht.
Diese hatten wir bereits online eingesehen. Wir wurden beide fündig, aber: Die für mich perfekte Kombination stand nicht auf der Karte. Speisekarte Juni 2021
Eine Getränkekarte gab es nicht, die stand in Form des Herrn Hehner vor uns. Zu den Weinen konnte er auch besser Auskunft geben als jede Karte.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l – für faire € 3,20, ein alkoholfreies Kirner Bier - € 2,50 und ein Glas 2019er Grauburgunder trocken - € 3,50. Der Wein selbstverständlich vom Weingut Hehner-Kiltz.
Unsere Speisen, für meinen Mann: Paniertes Jägerschnitzel vom SooNahe-Schwein mit Zwiebeln und Pilzen, Pommes frites, Salat - € 11,00.
Soonahe ist eine Regionalmarke die sich aufgrund ihrer hohen Qualität sehr erfreulich etabliert hat. https://www.soonahe.de/
Für mich abgewandelt vom Speisenangebot: Rehsteak, Stangenspargel, Sauce Hollandaise, Kartoffeln = Wunschgericht - € 24,00.
Eine junge Mitarbeiterin unterstützte Herrn Hehner im Service. Beim Servieren unserer Getränke berichtete strahlend, wie glücklich sie ist endlich ihren Nebenjob wieder zu haben! Als volljährige Schülerin finanziert sie z. B. ihr Auto mit den Nebenjob.
Wenig später folgte schlicht Brot und Butter. Butterbrot
Als „Gruß“ möchte ich dies nicht bezeichnen. Vielleicht „Überbrückungshilfe“? Das Brot war jedenfalls sehr frisch und geschmacklich gut, Butter war Butter.
Kurz darauf der Beilagensalat. Optisch sehr schlicht. Was aber überhaupt nicht so aussah: Das cremige Balsamicodressing war richtig gut und der Beilagensalat war überraschend schmackig und tadellos frisch. Beilagensalat
Etwas länger die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen. Zwischendurch wurden noch bestellte Speisen abgeholt. In der aktuellen noch unsicheren Öffnungsphase behält das Restaurant das Abholangebot aufrecht, sicherlich kein Fehler.
Die Wartezeit störte uns gar nicht. Immerhin warten wir seit 7 Monaten auf Restaurantbesuche.
Das Warten wurde belohnt.
2 saftige, goldgelb gebratene, Schnitzel. Dazu in einer guten Portion Butterschmalz gebratene frische Champignons und Zwiebeln, die brachten richtig viel Aroma auf den Teller. Schnitzel mtit Champignon und Zwiebeln
Separat dazu gereicht knusprige Pommes. knuprige Pommes
Mein „Wunschgericht“ ließ keine Wünsche offen! Die Speisekarte machte klar: Hauptdarsteller Spargel! So sehe ich das in meiner liebsten Spargel-Jahreszeit auch. Am Liebsten täglich in allen erdenklichen Variationen. Hier sehr klassisch. Die Beilage die Rehmedallions. Sie wollten mit dem Spargel konkurrieren. Und sie schafften den Platz 1 auf dem Teller. Schlichte Zubereitung – perfektes Ergebnis. Rehsteak, Spargel, Kartoffel, Hollandaise
Bei so einem tollen heimischen Wild war für mich der Gargrad, medium-rare, genau richtig!
Aber auch der noch leicht bissfeste Spargel, gute Kartoffeln und die Hollandaise punkteten.
Ein Dessert schafften wir nicht mehr – aber vielleicht beim nächsten Besuch!
Top Preis Leistung. Der sehr gute Ruf der regionalen bürgerlichen Küche wurde bei unserem Besuch bestätigt. 200jährige Geschichte ist heute wohl selten zu schaffen!
Juchhu – es gibt weitere Lockerungen. Inzwischen auch in unserem Kreis.
Das Angebot in Idar-Oberstein hat sich während des Lockdowns erwartungsgemäß nicht gesteigert. Bisher leider 2 Schließungen und unsere Anlaufstelle in Idar-Oberstein „die Villa“ sucht schon lange einen neuen Koch.
Ich rief außerhalb ein paar bekannte Restaurants an. Alle ausgebucht und sie entschuldigten sich alle dafür. Ich konnte nur antworten: „Es freut mich so sehr für Sie, wir sehen uns an einem anderen Tag.“
Der Zufall brachte mich zum Weingut und... mehr lesen
4.0 stars -
"Männerwirtschaft und Bruderbande bieten top Preis-Leistung" PetraIOJuchhu – es gibt weitere Lockerungen. Inzwischen auch in unserem Kreis.
Das Angebot in Idar-Oberstein hat sich während des Lockdowns erwartungsgemäß nicht gesteigert. Bisher leider 2 Schließungen und unsere Anlaufstelle in Idar-Oberstein „die Villa“ sucht schon lange einen neuen Koch.
Ich rief außerhalb ein paar bekannte Restaurants an. Alle ausgebucht und sie entschuldigten sich alle dafür. Ich konnte nur antworten: „Es freut mich so sehr für Sie, wir sehen uns an einem anderen Tag.“
Der Zufall brachte mich zum Weingut und
Geschrieben am 12.06.2021 2021-06-12| Aktualisiert am
12.06.2021
In diesem schönen Schloßhotel konnten wir schon zwei Mal bei einem Glas Wein die schöne Aussicht genießen.
Und schon lange wollten wir mit Übernachtung buchen.
Die Homepage des Schloßhotels nicht verfügbar. Darüber war ich schon sehr verwundert. Über booking.com war eine Reservierung möglich.
Ich rief gerade im Hotel an, um evtentuell direkt zu buchen und einen Tisch in dem mit (ehemals) 1 Michelinstern dotierten Restaurant zu reservieren.
Eine Dame nuschelte eine Begrüßung ins Telefon mit dem obligatorischen Schlußsatz "... was kann ich für Sie tun?"
Ich schilderte mein Anliegen und dass ich aufgrund der nicht verfügbaren Homepage nun bei booking.com gelandet bin. Sie bestätigte mir, ich könne dort buchen. Kein Versuch, die Buchung direkt abzuwickeln.
Ich fragte, ob das Restaurant in gewohnter Weise in Betrieb ist. Die Antwort "nein, hat nicht geöfffnet. Zur Zeit noch gesperrt wegen..." Ich konnte die auf perfektem Deutsch nuschelnde Dame überhaupt nicht verstehen und frage nochmal (mit einer Entschuldigung, da ich sie nicht verstand) den Grund der Restaurantsperrung nach. Zumal ich noch gar nicht das gewünschte Reisedatum durchgegeben hatte.
Antwort: "Tschüß" und aufgelegt!
Kurzes Telefonat - sehr viel Aussagekraft!
Hier werden wir noch nicht einmal auf ein Glas Wein einkehren! Falls sie bis zu unserem nächsten Eifelbesuch überhaupt noch geöffnet haben.
In diesem schönen Schloßhotel konnten wir schon zwei Mal bei einem Glas Wein die schöne Aussicht genießen.
Und schon lange wollten wir mit Übernachtung buchen.
Die Homepage des Schloßhotels nicht verfügbar. Darüber war ich schon sehr verwundert. Über booking.com war eine Reservierung möglich.
Ich rief gerade im Hotel an, um evtentuell direkt zu buchen und einen Tisch in dem mit (ehemals) 1 Michelinstern dotierten Restaurant zu reservieren.
Eine Dame nuschelte eine Begrüßung ins Telefon mit dem obligatorischen Schlußsatz "... was kann ich für... mehr lesen
Schloßhotel Kurfürstliches Amtshaus · Graf Leopold
stars -
"Restaurant geschlossen - unfassbare Reaktion bei telefonischer Anfrage - jeder weitere Besuch hat sich erledigt!" PetraIOIn diesem schönen Schloßhotel konnten wir schon zwei Mal bei einem Glas Wein die schöne Aussicht genießen.
Und schon lange wollten wir mit Übernachtung buchen.
Die Homepage des Schloßhotels nicht verfügbar. Darüber war ich schon sehr verwundert. Über booking.com war eine Reservierung möglich.
Ich rief gerade im Hotel an, um evtentuell direkt zu buchen und einen Tisch in dem mit (ehemals) 1 Michelinstern dotierten Restaurant zu reservieren.
Eine Dame nuschelte eine Begrüßung ins Telefon mit dem obligatorischen Schlußsatz "... was kann ich für
Geschrieben am 05.06.2021 2021-06-05| Aktualisiert am
05.06.2021
Besucht am 28.05.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 44 EUR
Ausgehen? Wo und wie ist das möglich? Und wissen wir noch, wie „ausgehen“ geht?
Die Corona-Inzidenzwerte erlaubten vergangene Woche in Idar-Oberstein noch keine Lockerungen (dies änderte sich zum Glück schlagartig). Mein Gedanke: „Ich will raus“.
In meiner kleinen „gefühlten“ Heimatstadt waren die Bürger wohl brav und verstanden die AHA-Regeln.
Hier durfte seit Donnerstag sogar die Innengastronomie wieder öffnen. Dies postete freudig auch das Fachwerk.
Im Bekanntenkreis wurde das Fachwerk bereits für seine frische Küche gelobt und wir hatten uns einen Besuch bereits vorgemerkt.
Mitte Oktober eröffnete Thomas Konrad das Restaurant Fachwerk. Zuvor wurde das komplette Gebäude aufwendig saniert.
Das als „Haus Busch“ bzw. als „Elektro Hammes“ bekannte Gebäude gab es für mich in Lauterecken schon immer. Ein Haus in bester Lage im Stadtkern, aber eben nicht sehr ansehnlich. Die Schaufensterdeko von Elektro- und Haushaltswaren glich einem Museumsbesuch.
In den vergangenen letzten Jahren hat sich rund um den Marktplatz viel zum Positiven gewandelt und nicht nur das Eckhaus am Marktplatz, mit der evangelischen Kirche im Hintergrund, wurde kernsaniert. Auch das gegenüberliegende Gebäude, hier hatte mein Ururgroßvater ein Uhrmachergeschäft, wartet komplett renoviert auf die Übernahme eines Cafébetreibers. Auf der anderen Straßenseite das Schloss Veldenz wurde ebenfalls aus dem Dornröschenschlaf erweckt.
Eben ein Platz der förmlich nach gut gelaunten Besuchern und netten Zusammenkünften ruft!
Mitte November eröffnete das Fachwerk und gleich folgte der unglückliche 2. Lockdown Anfang November.
Inhaber Thomas Konrad verstand es wohl mit Abholgerichten zu überleben. Im wöchentlichen Wechsel gab es unter Anderem kreative „Lockdown-Burger“.
Gerne hätte ich das neue Restaurant mit Abholungen unterstützt, aber die angebotenen Speisen waren einfach nicht für einen 30minütigen Transport geeignet.
Nun geht es endlich wieder mit Gästen vor Ort weiter. Ein nettes Telefonat mit Herrn Konrad und unser Tisch im Restaurant war bestätigt. Und wir mussten nicht ewig weit für ein Abendessen fahren.
Wir freuten uns sehr auf den Abend und wie fast erwartet, trafen wir im neuen Restaurant mehrere alte Bekannte. .
Die Außenplätze der gepflegten Terrasse waren an diesem frühen Sommerabend bereits gut besucht. Der Inhaber nahm uns außen in Empfang, kontrollierte unsere negativen Coronatests, gab Hinweise zur Registrierung und schon saßen wir an unserem kleinen Tisch im ehemaligen Schaufenster!
Eine freundliche junge Servicemitarbeiterin übernahm überwiegend unsere weitere Versorgung und reichte die Speise- und Getränkekarte.
Der Focus der Speisen liegt auf Burgern und Steaks. Ein paar kleine Vorspeisen und Salatteller ergänzen die Karte. Zusätzlich gibt es wöchentlich wechselnde Mittagstischgerichte.
Die Karte ist klein, durchdacht und es sollte jeder etwas finden. Auch vegetarische Speisen sind im Angebot.
Was bewirkt ein so langer Lockdown bei den Gästen (bei den Gastronomen dürfte es keine Frage sein)? Bei mir tatsächlich der Wunsch nach einem frisch gezapften Bier! Ein äußerst seltener Wunsch von mir. Eigentlich befällt er mich nur beim Besuch meiner Geburts-ALT-Stadt Düsseldorf.
Karlsberg stand auf der Karte. Geht gar nicht. Mein Angetrauter meinte aber, Karlsberg Urpils könne man trinken.
Also 2 x Karlsberg Urpils, 0,3 l - € 2,70, für uns. Das 1. Gezapfte nach dem Lockdown
So ein frisch gezapftes Pils nach weit über 7 Monaten (haben wir auch vor dem Lockdown lange nicht getrunken) war schon ein erfrischender Aperitif… aber Karlsberg und ich werden keine Freude.
Da war das zusätzlich bestellte Teinacher Mineralwasser, 0,5 l - € 3,70, eine gute Alternative.
Es folgte eine 2. Flasche.
Die aufmerksame Ana Filipa (lt. Beleg) nahm unsere weiteren Wünsche auf.
Mein Mann wählte den Italian Burger:
Hausgemachte Sesambrötchen, 180 g Rindfleisch, luftgetrockneter Schinken, Parmesankäse, Rucola, getrocknete Tomaten, Balsamicosoße € 12,90.
Ich entschied mich für den Ziegenkäse Burger:
Briochebrötchen, 180 g Rindfleisch, knuspriger Bacon (Bacon von mir abbestellt), Ziegenkäse, Feigen Tomaten, Rucola, Honig-Senfsoße - € 13,90.
Ein „Open up Burger“ zum Start wurde leider nicht erfunden ;-)
Zu den Burgern werden Pommes serviert. Auf Wunsch gibt es auch Süßkartoffelpommes (+ € 1,00), wir ziehen klassische Pommes geschmacklich vor.
Es freute uns zu sehen, dass nicht nur wir die Gastronomie vermissten. Wir stellten uns auf eine etwas längere Wartezeit ein.
Das Restaurant füllte sich während unseres Besuches bis auf jeden erlaubten Platz. Daher habe ich auf das fotografieren der Innenräume verzichtet.
Diese sind sehr ansprechend in modernem Landhausstil gestaltet.
Braun- und Beigetöne, helle Wände, angenehme Beleuchtung, bequeme Bestuhlung.
Da nicht nur Restaurant, sondern auch Bar, durfte wohl die chillige Loungemusik als Endlosschleife nicht fehlen.
Darauf hätten wir verzichten können, irgendwann erreicht mich bei dieser Musik der launig-loungeige Overkill.
Die etwas längere, verständliche und für uns nicht störende Wartezeit wurde mit 2 appetitlich angerichteten Tellern belohnt. Der Chef servierte persönlich und wünschte einen guten Appetit. Den hatten wir.
Zum Essen bestellte ich noch ein Glas Grauburgunder trocken, 0,2 l - € 4,20, von der Winzergenossenschaft „Vier Jahreszeiten“ in Bad Dürkheim. Der Wein gefiel mir deutlich besser als das Pils.
Mein Mann lobte sofort das gute Sesambrötchen und den geknusperten luftgetrockneten Schinken. Italian Burger
Das Rindfleisch gut und saftig gebraten. Das passte sehr für ihn, inklusive der sonstigen Bestandteile und der „normalen“ und somit knusprigen Pommes.
Mir erging es wie meinem Mann: Das Briochebrötchen wurde nicht als hausgemacht angekündigt. Wenn es zugekauft war, war es definitiv sehr gut.
Besonders gut gefiel mir, dass der Ziegenkäse seinem Namen und meiner Geschmackserwartung gerecht wurde! Nicht geschmackskastriert sondern ein richtig kräftiger Käse. Schön geschmolzen und ein wenig gratiniert gab der Käse zusätzliche Saftigkeit zum Rindfleischpatty. Die glasierten Feigen passten perfekt dazu. Ziegenkäse-Burger
Die angekündigte Honig-Senf-Soße fand ich nicht, im separaten Schälchen war Mayonaise enthalten. Und natürlich war der Speck doch auf dem Burger. Den konnte ich natürlich zur Seite legen. Schade ist es trotzdem, wenn es vorher bekannt ist und die Lebensmittel dann weggeworfen werden.
Das war ein sehr guter erster Restaurantbesuch. Zugegeben: Die richtigen Burgerfans sind und werden wir nicht. Aber hier waren beide Burger für uns tadellos. Dazu ein äußerst netter Inhaber der sich sehr um alle Gäste kümmerte. Seine unterstützende junge Mitarbeiterin stand ihm nicht nach. Zahlung ist per EC möglich. Wir wurden sehr nett verabschiedet. .
Eine Reklamation gleich zu Anfang des Abends wurde von unserer freundlichen Servicemitarbeiterin perfekt gemeistert. So perfekt, dass ich den Grund der Reklamation vergessen habe.
Ich kann mir hier sehr gut weitere Treffen im Kollegen/Kolleginnen- und Bekanntenkreis vorstellen.
Zum Geburtstag bekam ich einen Fachwerk-Gutschein geschenkt. Dieser wartet noch auf Erlösung. Ich wollte ihn nicht gleich nach dem Lockdown einlösen, da soll erst nochmal frisches Geld in die Kasse kommen.
Ich wünsche dem Fachwerk dauerhaften Erfolg mit vielen gut gelaunten Gästen!
Ausgehen? Wo und wie ist das möglich? Und wissen wir noch, wie „ausgehen“ geht?
Die Corona-Inzidenzwerte erlaubten vergangene Woche in Idar-Oberstein noch keine Lockerungen (dies änderte sich zum Glück schlagartig). Mein Gedanke: „Ich will raus“.
In meiner kleinen „gefühlten“ Heimatstadt waren die Bürger wohl brav und verstanden die AHA-Regeln.
Hier durfte seit Donnerstag sogar die Innengastronomie wieder öffnen. Dies postete freudig auch das Fachwerk.
Im Bekanntenkreis wurde das Fachwerk bereits für seine frische Küche gelobt und wir hatten uns einen Besuch bereits vorgemerkt.
Mitte... mehr lesen
4.0 stars -
"Der erste Restaurantbesuch nach 7 Monaten!" PetraIOAusgehen? Wo und wie ist das möglich? Und wissen wir noch, wie „ausgehen“ geht?
Die Corona-Inzidenzwerte erlaubten vergangene Woche in Idar-Oberstein noch keine Lockerungen (dies änderte sich zum Glück schlagartig). Mein Gedanke: „Ich will raus“.
In meiner kleinen „gefühlten“ Heimatstadt waren die Bürger wohl brav und verstanden die AHA-Regeln.
Hier durfte seit Donnerstag sogar die Innengastronomie wieder öffnen. Dies postete freudig auch das Fachwerk.
Im Bekanntenkreis wurde das Fachwerk bereits für seine frische Küche gelobt und wir hatten uns einen Besuch bereits vorgemerkt.
Mitte
Geschrieben am 30.05.2021 2021-05-30| Aktualisiert am
30.05.2021
Besucht am 22.05.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 150 EUR
Eine große Freude, dass nach und nach die Gastronomie wieder öffnen darf! Teilweise sogar die Innenbereiche.
In Idar-Oberstein und Umgebung sind wir Mitte Mai noch davon entfernt und so machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Versandmenü nach unserem Geschmack.
Dies gestaltete sich zunehmend schwierig. Aber bei uns darf auch hoffentlich ab 01.06. zumindest die Außengastronomie wieder geöffnet werden. Drauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich entdeckte das Angebot des mit einem Michelinstern dotierten KOCHZIMMER und bestellte die Kochbox mit dem PFINGSTMENÜ für ZWEI Personen VERSAND BUDESWEIT, Zustellung Samstag 22. Mai via DPD Express 24h.
Der Wein: 2016 Revolution, Domaine de la Tour du Bon 0,75l
Zahlung unkompliziert per PayPal und pünktlich wurde unsere Kochbox geliefert. Lieferung Lockdown-Kochbox
Schon alleine das Auspacken begeisterte mich so, dass ich im Kochzimmer anrief um mich für die Lieferung zu bedanken. Ausgepackt!
So wenig Plastik war noch in keinem unserer Kochboxen enthalten. Nur die Karotten und das Fleisch des Hauptganges waren in Sousvidebeuteln eingeschweißt. Der Rest in Weckgläsern, absolut wiederverwendbar verpackt.
Da ist in den letzten Monaten sehr viel passiert. Bei dem sehr netten Gespräch mit einem Mitarbeiter des Kochzimmer kam sofort der Hinweis, dass die wiederverwertbare Verpackung auch mit einem Retoureschein zurück gesendet werden kann.
Der Lachs, wie gehofft, nur leicht und mild gebeizt. Die angekündigte Seealge, verhalten im Geschmack, als Seealgenkaviar der im Mund knackig aufperlend die Erwartungen erfüllte. Radieschen, milchsauer vergoren, einfach klasse. Lockdownmenü@home: Ostseelachs – Seealge - Radieschen - Spargel
Nicht angekündigt der dazugehörige Spargel. Der mich umso mehr erfreute. Denn die Spargelzeit ist meine Zeit. Spargelspitze und fein marinierte Spargelscheiben ergänzten perfekt die Vorspeise.
Ich mag Suppen zur Vorspeise durchaus, ziehe aber gerne kalte (Salat)Vorspeisen vor. Aber diese Spargelcremesuppe konnte sich sehen und schmecken lassen. Erwärmt und aufgeschäumt.
Dazu separat verpackt: Vogelmiere. Diese sah nach dem Transport noch wirklich gut aus.
Aber in unserem Garten wächst sie frisch und wird gerne von mir geerntet. Lockdownmenü@home: Spargelschaumsuppe
So wurde die Suppe von mir mit frischer Vogelmiere ergänzt. Sehr schön, wenn „mein Unkraut“ in der Sterneküche Einzug erhält.
Wie es sein soll, wurde der Hauptdarsteller, der Spargel, von den Kräutern nicht übertroffen!
Zu den Vorspeisen begleitete uns ein 2016er trockener Riesling „Steinreich“ vom Naheweingut Enk in Dorsheim.
Der in unserem Carepaket enthaltene Rotwein war bereits vor dem Hauptgang geöffnet.
Das angekündigte Wildschwein entpuppte sich als feiner Frischlingsbraten und wurde samt der Sauce im Beutel erhitzt. Ebenso das Möhrengemüse. Durchdacht und pflegeleicht.
Es freute mich sehr, dass auch er von dem butterzarten Fleisch begeistert war. Ein größeres Lob an die Küche kann es nicht geben. Die feine und dennoch gehaltvolle Sauce trug nicht unwesentlich zum Genuss bei. Lavendel schmeckte ich nicht bewusst heraus. Da ich kein Lavendelfan bin, werte ich es als Pluspunkt. Im Garten ja, im Essen eher nicht.
Auch das Möhrengemüse war perfekt gelungen. Intensives Aroma – hier war ein guter Gemüsebauer der Lieferant – und noch mit leichtem Biss.
Der im Paket enthaltene Rotwein entpuppte sich tatsächlich als sehr stimmiger Begleiter zum Hauptgang. Rotwein zum Hauptgang
Der Beschreibung des Weines: Schwarzkirsche, Pflaume, Rosmarin und Anflüge von Graphit, dazu eine mundfüllende, feinmaschige Textur] können wir zustimmen. Der Wein nicht nur eine „Beigabe“ zum Menü.
Das Dessert hätte man direkt aus dem Glas genießen können, wollte ich aber nicht.
Das Schokotörtchen mit luftig-sahniger Füllung wurde vorsichtig umgebettet und mit dem salzigen Erdnusskernen versehen. Lockdownmenü@home: Erdnuss – Meersalz – Schokolade
Ein sehr feiner und passender Abschluss dieses Menüs.
Die Optik hatte leicht unter Transport und Umbetten gelitten. Der sahnig-cremige Geschmack nicht.
Die leicht gesalzenen Erdnüsse fanden wir in der Kombination sehr gelungen.
Vor genau 10 Jahren, am 23. Mai 2011 begann die Reise des kochZimmer. Herzlichen Glückwunsch!
Und ab dem 26. Mai dürfen die Gäste wieder reservieren und vor Ort im überdachten und geschützten Hofgarten die frisch zubereiteten Speisen genießen.
War es unsere letzte Genussbox? Vielleicht.
Wir freuen uns nun wieder auf viele Restaurantbesuche. Es gibt viel aufzuholen, zu entdecken, zur erschmecken.
Fazit:
Ein Lockdown der unglaublich lange dauert / dauerte und hoffentlich nie wieder erforderlich wird. Unglaublich wurde die Gastronomie auf die (Überlebens)Probe gestellt.
Selbstverständlich werden wir auf keinen Restaurantbesuch der Zukunft verzichten wollen.
Und trotzdem: Mit allen 11 Versand- und Abholmenüs wurden uns Gerichte geboten, die in Idar-Oberstein und näherer Umgebung in dieser Qualität leider nicht angeboten werden.
Zur Ergänzung des Restaurantbesuches würde ich mich weiterhin über die Möglichkeit solch toller Versand-Kochboxen @home freuen.
Eine große Freude, dass nach und nach die Gastronomie wieder öffnen darf! Teilweise sogar die Innenbereiche.
In Idar-Oberstein und Umgebung sind wir Mitte Mai noch davon entfernt und so machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Versandmenü nach unserem Geschmack.
Dies gestaltete sich zunehmend schwierig. Aber bei uns darf auch hoffentlich ab 01.06. zumindest die Außengastronomie wieder geöffnet werden. Drauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich entdeckte das Angebot des mit einem Michelinstern dotierten KOCHZIMMER und bestellte die Kochbox mit... mehr lesen
Kochzimmer · Zur Ratswaage
Kochzimmer · Zur Ratswaage€-€€€Sternerestaurant033120090666Am Neuen Markt 10, 14467 Potsdam
4.5 stars -
"Das Pfingstmenü aus Potsdam!" PetraIOEine große Freude, dass nach und nach die Gastronomie wieder öffnen darf! Teilweise sogar die Innenbereiche.
In Idar-Oberstein und Umgebung sind wir Mitte Mai noch davon entfernt und so machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Versandmenü nach unserem Geschmack.
Dies gestaltete sich zunehmend schwierig. Aber bei uns darf auch hoffentlich ab 01.06. zumindest die Außengastronomie wieder geöffnet werden. Drauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich entdeckte das Angebot des mit einem Michelinstern dotierten KOCHZIMMER und bestellte die Kochbox mit
Geschrieben am 23.05.2021 2021-05-23| Aktualisiert am
23.05.2021
Besucht am 08.05.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 128 EUR
Restaurants im Lockdown unterstützen und uns eine Überraschung gönnen! So lautet unser Motto seit viel zu vielen Wochen. In Idar-Oberstein ist leider kein Ende in Sicht. Die Inzidenz noch immer deutlich über 120, warum auch immer… Ich verkneife mir böse Kommentare.
Kollege tischnotizen gab mal wieder den entscheidenden Tipp. Da konnte ja nichts schiefgehen bei der Bestellung in der HENNE.Weinbar.
Nach äußerst freundlicher Korrespondenz mit dem Inhaber und Koch Hendrik Olfen freute ich mich sehr auf unser 3-Gang Menü (€ 98,00 / 2 Personen zzgl. Versand) für den Samstagabend. Menü - bitte anklicken.
Freitagmorgen klingelte der Go!Bote an der Haustüre und übergab perfekt gekühlte Ware. Der Karton deutlich und mehrfach mit „oben“ und „Achtung! Zerbrechliche Lebensmittel“ beschriftet.
Beim Auspacken sah alles unversehrt und schon sehr verlockend aus. Lieferung Lockdown-Kochbox
Bis zum nächsten Tag konnten die Speisen problemlos gekühlt gelagert werden.
Entspannt mein Gang zum 3-Gang-Menü #sundayroastam Samstagabend.
3-Gänge? Eine starke Untertreibung. Gefühlt wurden doch eher 6-Gänge geboten.
Denn: Alleine Vorspeise bestand aus 4 Komponenten + Traditionsbrot mit französischer Salzbutter zum Teilen.
Eine detaillierte und einfache Anleitung lag der Lieferung bei. Anrichtevorschläge konnten per QR-Code den Gast erreichen. Sehr gerne nahm ich das Angebot an.
Zunächst wurde das reichlich bemessene Brot im Ofen aufgeknuspert.
Die Salzbutter und das Rindertatar hatte ich frühzeitig aus der Kühlung genommen.
Meeresfrüchte, Kohlrabi und Burrata wurden mit ihren Begleitern angerichtet. Das Rindertatar war im Glas verzehrfertig.
Und fertig war unser Vorspeisenbuffet! Wo soll man da nur anfangen? Lockdownmenü@home: Die kompletten Vorspeisen
Statt wild durcheinander zu probieren, entschieden wir uns für „eins nach dem anderen“. Zuerst wurde erst einmal die Stulle geschmiert. Ein tolles, luftiges Brot mit angenehm kräftigem Geschmack. Traditionsbrot aus der Lockdown-Kochbox Französische Salzbutter aus der Lockdown-Kochbox
Auftakt mit dem Rindertatar.
Fein geschnitten und wider Erwarten eine harmonische Kombination mit der cremigen Krustentiermousse. Obenauf das dezente Schinkengelee mit noch knackigen Erbsen. Rindertatar - Krustentiermousse - Schinkengelee - Erbsen
Ein deutlichen „hhmmm…“ war am Tisch zu vernehmen.
Nicht minder schmackhaft gingen wir zur vegetarischen Vorspeise über. Gegrillter Kohlrabi, Kräutersalat (ein wenig aus unserem Garten ergänzt), Wachteleier und Buttermilch-Dill-Vinaigrette. Lockdown-Kochbox: Kohlrabi im Salatbett mit Wachtelei
Sehr aromatisch und fein aufeinander abgestimmt, besonders der knusprige Nussmix gefiel uns sehr gut dazu.
Der Kohlrabi noch mit genau dem richtigen leichten Biss, eine sehr feine Vinaigrette, die Wachteleier wachsweich gegart. Und selbstverständlich war ich sehr angetan von der frischen Salatbegleitung!
Die Meeresfrüchte konnten wir nicht länger warten lassen!
Eine sehr frische Vorspeise die Mittelmeerstimmung im Mund bereitete. Kopffüßler und Garnele zart gegart. Dazu die cremige Safranmayonaise. Lockdown-Kochbox: Meeresfrüchte: Oktopus, Kalmar, Garnele, Artischocke
Frische brachte die feinsäuerliche Vinaigrette mit kleinen Artischocken- und Karottenwürfel auf den Teller. Für Knusper sorgten bei dieser Vorspeise Brotchips.
Den Abschluss bildete die cremige Burrata. In Kombination mit dem würzigen Erbsensaft, dem Bärlauchöl und den Pimientos mutete das Gericht einer duftenden italienischen Trikolore an. Lockdown-Kochbox: Burrata - Erbsensaft - Bärlauchöl
Auch hier fehlte der Knusper obenauf nicht: Sardellen-Pangrattato.
Zum Glück war das feine Brot reichlich bemessen. So blieb von der intensiven Kombination aus Erbsensaft und Bärlauchöl nichts über.
Obwohl wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten, waren wir satt.
Hauptgang und Dessert ließen sich noch problemlos einen Tag aufheben.
So starteten wir Sonntag mit einem kleinen Salat vorab.
Die Backhendl vom eifeler Freilandhuhn waren bereits mit der Panierung versehen.
Während der Spargel im Wasserbad erhitzt wurde, gab ich die Backhendl in die Pfanne. Dort wurden sie schwimmend goldbraun und knusprig gebacken.
Die zarten Spitzen der Filets wurden leider etwas dunkel, aber der Anrichtevorschlag der HENNE wollte ich natürlich Folge leisten. Anrichtevorschlag HENNE.Weinbar
Da ich die Teller vorgewärmt hatte, gab ich allerdings die grüne Sauce nicht direkt auf den Teller sondern in ein separates (nicht vorgewärmtes) Töpfchen.
Die Backhendl wurden auf dem Spargel angerichtet, noch mit ein paar Zitronenzesten von Zitronen aus unserem „Eigenanbau“ garniert – fertig! Backhendl - Spargel - Grüne Sauce
Butterzart und saftig die Hähnchenbrust. Sehr froh war ich, dass die Lagerung weder dem Fleisch noch der Knusperhülle geschadet hatte.
Der Spargel noch mit aromatisch und mit leichtem Biss. Frankfurter grüne Soße war eine angenehme Abwechslung zur Hollandaise. Und auch geschickt für den Transport und die Vollendung zu Hause gewählt.
Das Dessert, als Abschluss unseres zweitägigen Dinners, konnten wir auf der Terrasse genießen.
Die fertigen Tarteletten wurden direkt aus dem Spitzbeutel mit der Crème pâtissière gefüllt. Dann mit Beeren, Beerenmarinade und den Rhabarbersteifen dekoriert. Obsttörtchen
Der Knusper zog sich angenehm durch das Menü und durfte auch hier nicht fehlen! Gebrannte Pistazien passten hervorragend zu diesem Dessert!
Das war ein tolles Angebot der HENNE.Weinbar, sehr freundlicher Service durch Herrn Olfen persönlich.
Nach diesem "blind date" würden wir das Restaurant gerne persönlich besuchen. Die Zeichen stehen ja hoffentlich weiter gut für Öffnungen mit vernünftigem Hygienekonzept!
Alles Gute für das HENNE-Team!
Restaurants im Lockdown unterstützen und uns eine Überraschung gönnen! So lautet unser Motto seit viel zu vielen Wochen. In Idar-Oberstein ist leider kein Ende in Sicht. Die Inzidenz noch immer deutlich über 120, warum auch immer… Ich verkneife mir böse Kommentare.
Kollege tischnotizen gab mal wieder den entscheidenden Tipp. Da konnte ja nichts schiefgehen bei der Bestellung in der HENNE.Weinbar.
Nach äußerst freundlicher Korrespondenz mit dem Inhaber und Koch Hendrik Olfen freute ich mich sehr auf unser 3-Gang Menü (€ 98,00 /... mehr lesen
Henne Weinbar
Henne Weinbar€-€€€Restaurant022134662647Pfeilstr. 31 - 37, 50672 Köln
5.0 stars -
"Nochmal die Domstadt: #sundayroast von der HENNE.Weinbar" PetraIORestaurants im Lockdown unterstützen und uns eine Überraschung gönnen! So lautet unser Motto seit viel zu vielen Wochen. In Idar-Oberstein ist leider kein Ende in Sicht. Die Inzidenz noch immer deutlich über 120, warum auch immer… Ich verkneife mir böse Kommentare.
Kollege tischnotizen gab mal wieder den entscheidenden Tipp. Da konnte ja nichts schiefgehen bei der Bestellung in der HENNE.Weinbar.
Nach äußerst freundlicher Korrespondenz mit dem Inhaber und Koch Hendrik Olfen freute ich mich sehr auf unser 3-Gang Menü (€ 98,00 /
Das zweite Restaurant, das nun in Idar-Oberstein aufgeben musste!
Nach Castelletto nun das Habibis. Beide Restaurant boten abwechslungsreiche und frische Küche.
2 Restaurants die erst 2020 eröffneten und auch wohl ohne Unterstützungsgelder da standen.
Ich bedauere nun auch die Schließung des Habibis.
3 Mal bestellten wir über den Lieferservice, waren sehr zufrieden und freuten uns darauf, das kleine
Restaurant irgendwann mal persönlich besuchen zu dürfen.
Das wird nun leider nichts.
Alles Gute für die freundliche Familie Habibi!
Das zweite Restaurant, das nun in Idar-Oberstein aufgeben musste!
Nach Castelletto nun das Habibis. Beide Restaurant boten abwechslungsreiche und frische Küche.
2 Restaurants die erst 2020 eröffneten und auch wohl ohne Unterstützungsgelder da standen.
Ich bedauere nun auch die Schließung des Habibis.
3 Mal bestellten wir über den Lieferservice, waren sehr zufrieden und freuten uns darauf, das kleine
Restaurant irgendwann mal persönlich besuchen zu dürfen.
Das wird nun leider nichts.
Alles Gute für die freundliche Familie Habibi!
Habibis
Habibis€-€€€Restaurant, Take Away06781 9880590Hauptstraße 58, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Das nächste Lockdownopfer der Gastronomie in Idar-Oberstein" PetraIODas zweite Restaurant, das nun in Idar-Oberstein aufgeben musste!
Nach Castelletto nun das Habibis. Beide Restaurant boten abwechslungsreiche und frische Küche.
2 Restaurants die erst 2020 eröffneten und auch wohl ohne Unterstützungsgelder da standen.
Ich bedauere nun auch die Schließung des Habibis.
3 Mal bestellten wir über den Lieferservice, waren sehr zufrieden und freuten uns darauf, das kleine
Restaurant irgendwann mal persönlich besuchen zu dürfen.
Das wird nun leider nichts.
Alles Gute für die freundliche Familie Habibi!
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Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes Telefonat und unser Tisch war reserviert.
Etwas zu früh waren wir vor Ort, parkten am ruhig gelegenen Restaurant
und konnten noch einen Spaziergang durch den kleinen Ort machen.
Pünktlich waren wir zurück und konnten noch die gut gelaunte Weinlieferantin begrüßen. Wir hatten noch Platz im Kofferraum, die Winzerin Frau Werner aber leider nicht genug geladen. Dazu später mehr.
Wir waren die ersten Gäste am Abend und wurden herzlich von einem sympathischen Herrn begrüßt. Leider konnte ich nicht herausfinden, ob es der Inhaber war. Es hörte sich aber sehr danach an. Vorweg kann ich nehmen: Dies wird sich bei einem der nächsten Besuche sicherlich aufklären.
Alte Gemäuer haben es mir schon immer angetan. Seit 530 Jahren ist dieses Gebäude „gewachsen“.
Natürlich wurde der ehemalige Zehnthof erweitert und modernisiert. Und natürlich würden die ehemaligen Bewohner und Betreiber über die heutige Moderne des Hauses mehr als erstaunt sein. Aber der historische Charakter des Hauses blieb erhalten, Handwerker wurden für die Restaurierung ausgezeichnet.
Die Außenterrasse war bereits schön eingedeckt und wir durften den für uns perfekten Tisch wählen.
Mittags saßen wir noch unter der großen Linde, nun unter einer imposanten alten Eiche.
Wir nahmen Platz in dem mit Natursteinen ummauerten und mit Rosen und Lavendel bepflanzten Außenbereich.
Die Karten wurden gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Gerne nannten wir eine Flasche Rhodius Mineralwasser, € 5,50 – 0,75 l, als ersten Wunsch und stöberten in der Karte.
Ja, die Karte. Diese stellte mal wieder unter Beweis: Mit Herzblut, Kreativität und Fingerspitzengefühl reichen…
3 Vorspeisen - 3 Hauptspeisen - 3 Desserts
… um den Gast zufrieden zu stellen und mich völlig aus der Bahn zu werfen. Am Liebsten ALLES!
„Alles“ war natürlich nicht zu schaffen.
Wir gaben unsere Bestellung beim Chef (setze ich jetzt mal einfach voraus) auf.
Unterstützt wurde er im Service von 2 jungen und ebenfalls sehr umsichtigen und freundlichen jungen Damen.
Zum Aperitif wurde uns der Riesling Sekt brut „Ludwig van Beethoven“ des Weingutes Geschwister Köwerich empfohlen. € 4,50 – 0,1 l waren gut angelegt um auf einen schönen Abend an der Mosel anzustoßen.
Eine gute Empfehlung.
Wenig später wurden wir mit frisch gebackenem und warmen Brot mit Salzbutter versorgt.
Selbst backe ich sehr gerne unser Brot. Richtig entschlüsseln konnte ich die Kreation nicht. Ob es Ciabatta werden sollte oder ein anderes Gebäck sein sollte? Egal. Schöne Kruste, saftige Krume, guter Geschmack.
Danach grüßte die Küche mit einer kleinen Gurkenkaltschale.
Sehr erfrischend, schmackhaft und sehr passend zum schönen Wetter.
Die Mädels servierten unsere Vorspeisen. Ja, gut sah es aus!
Zur Vorspeise wählte ich ein Glas trockenen Weissburgunder vom Weingut Grans-Fassian, Leiwen, 0,2 l - € 9,50. Ein feiner und leichter Wein mit wenig Säure. Gefiel mir sehr gut zu meiner Vorspeise:
Carpaccio vom Kaisergranat Limette • grüner Apfel • Quinoa - € 15,00.
Der rohe Kaisergranat hatte ein feines nussiges Aroma. Sehr harmonisch mit dem perfekt gegarten Quinoa. Der grüne Apfel mittig als Sorbetkugel. Mit der schmackhaften Garnitur mit Frisée und Erbsensprossen eine wunderbar stimmige Vorspeise.
Meinem Mann erging es mit seiner Vorspeise wie mir. Nur Lob war zu hören.
Tatar vom Rinderfilet • Mixed Pickels • Schnittlauchcreme • Kartoffelrösti • Frisée - € 14,00
Handgeschnittenes Filet, die Mixeld Pickels sehr fein im Tatar eingearbeitet. Als hübsche krönende Frisur wieder feiner Frisée,
Das Kartoffelrösti wurde kurz gesucht und unter dem Tatar als dünner und tatsächlich noch heißer und knuspriger Boden gefunden. Dazu noch feine Tupfer der Schnittlauchcreme.
Zwischen den Gängen durfte ich das wunderschöne Haus ein wenig erkunden. Freundlich wurde ich aufgefordert, auch die Räume in der ersten Etage zu erkunden.
Eine steile Holztreppe führte mich in die gemütlichen Räumlichkeiten.
Ein Raum mit großer eingedeckter Tafel gefiel mir sehr. Wurde hier für ein Treffen von GastroGuidefreunden eingedeckt?
Das konnte ich mir sofort gut vorstellen. Zumal das Haus auch schöne Gästezimmer anbietet!
Ob es mit den Hauptspeisen so fein weiter geht? Wir waren gespannt.
Ein Wein sollte dazu nicht fehlen. Da wir ja schon so freundlich von Frau Werner vom Weingut Werner in Leiwen begrüßt wurden, fiel die Wahl sehr leicht.
Laurentiuslay Riesling „erste Lage“, 0,1 l - € 4,50 und 0,2 l - € 8,50.
Ein Riesling, der uns wirklich überraschte und überzeugte. Tolle Frucht, sehr aromatisch.
Natürlich überlegte ich, wie mein Mann, den Meeresbewohnerhauptgang zu bestellen.
Aber als mein gewähltes
Flanksteak aus der Eifel • Jus • Schalotte • Sellerie • Kartoffel - € 32,00
serviert wurde, war ich sofort gespannt und erfreut auf meine Wahl.
Denn schon beim aromatischen Duft und Anblick der medium rare gebratenen Fleischtranchen wusste ich: Das wird gut!
So war es und der Geschmack übertraf alle Erwartungen.
Fange ich mal beim Fleisch an. Mir gefiel schon mal auf der Karte sehr, dass das Fleisch nicht die lange Anreise aus Amerika antreten musste, auch nicht aus dem fleischgelobten Argentinien.
Wozu auch? Selten hat mich Fleisch so intensiv und positiv begeistert. Es war einfach pures, gut gereiftes und perfekt gebratenes, zartes Stück des eifeler Rinderbauchlappens!
Dazu sehr stimmige Beilagen. Sehr aromatisches Selleriepüree, zartes Kartoffelpüree. Knusper brachte würziges Kartoffelgeröstel. Lediglich die Jus war für meinen Geschmack etwas zu dünn geraten, stahl aber so den anderen Darstellern dieses Hauptganges nicht die Show.
Der Hauptgang mit dem auch ich liebäugelte
Seeteufel & Garnele • Krustentierfond • Zucchini • Kartoffelchips - € 29,00
war das Wunschgericht meines Mannes.
Im tiefen Teller fanden sich Zucchinispaghetti, perfekt al dente, auf reichlich aromatischem Krustentierfond. Perfekt (noch leicht glasig) gegarter Seeteufel und Garnele obenauf. Diese auch wieder gekrönt. Die Mini-Kartoffelchip, hier musste ich naschen, so knusprig, frisch und unglaublich toll in der Kombination.
Auch hier gab es nur Lob von meinem Mann. Seeteufel und Garnele – keine Frage, dass es meinem Mann schmeckt. Lob über Zucchini von meinem Mann zu hören war schon ein kleines Wunder.
Sehr aufmerksam wurde zu diesem Gericht ein Löffel serviert – für den reichlichen und wunderbaren Krustentierfond. Runder ging dieser Teller nicht!
Auch der sympathische junge Koch war zwischendurch kurz zu sehen. Wir hoffen, unser Lob vor Ort wurde in die Küche weiter gereicht. Falls nicht, kann er ja hier nachlesen.
Dieses Mal durfte ein Dessert nicht fehlen.
Ich freute mich sehr auf mein Dessert:
Riesling & Waldbeeren: Rieslingeis • Waldfruchtsorbet • Sabayon • Streusel - € 9,00
Ich liebe Sabayon und so oft wird sie nicht angeboten. Auch die anderen Komponenten waren ganz nach meinem Geschmack.
Wieder ein sehr schöner Teller. Die frisch aufgeschlagene Sabayon mit feinem Weinaroma.
Sahnig-süßes Rieslingeis, ergänzend mit leichter Säure und farbenfroh das Waldfruchtsorbet. Dazu frische Früchte. Auf dieses Dessert zu verzichten wäre ein großer Fehler gewesen.
Mein Mann überraschte mich sehr. Nicht eine der beiden süßen Angebote, sondern die
Auswahl verschiedener Regionaler Käse Erdbeer-Pfefferchutney - € 12,00
sollte es für ihn sein (frei nach dem Motto: Mit Käse fängt man den Borgfelder?).
Das freute mich, denn mit dem Käse liebäugelte ich und war gespannt auf das Gebotene.
Die junge Servicemitarbeiterin erklärte routiniert das regionale Käseangebot. Zwei Kuhmilch-Hartkäse und ein Weichkäse. Und zwei Ziegenkäse der uns bekannten Ziegenkäserei Vulkanhof, Gillenfeld / Eifel (https://www.gastroguide.de/restaurant/254063/vulkanhof/gillenfeld/).
Schön, dass mein Mann keinen Ziegenkäse mag. So waren die 2 feinen Ziegenkäse meine zusätzlichen Genusshäppchen.
Mein Mann genoss die verbliebenen Käseversuchungen inklusive des fruchtigem Chutneys ebenfalls.
Dazu wurde luftiges und knuspriges Weissbrot serviert.
Die im Text angegebenen Preise je Gericht gelten bei Einzelbestellung.
Unsere selbst gewählten 3-Gänge-Menüs wurden mit € 46,00 + Aufpreis Flanksteak € 3,00 + Aufpreis Käse € 2,50 abgerechnet. Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis!
Die Zahlung per EC-Karte fiel ein wenig höher aus als hier angegeben. Das Restaurant konnte noch 6 Flaschen des wunderbaren Weingut Werner Rieslings (zum Weingutpreis) entbehren. Sehr gerne wanderte der Weinkarton in unser Auto.
Ganz sicher werden wir hier schnellstmöglich wieder reservieren. Und gerne mit Übernachtung, denn die Weine sind einfach zu verlockend.Dieser Abend hat so gut getan.