Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934342x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 11.10.2020 2020-10-11| Aktualisiert am
11.10.2020
Besucht am 31.08.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Seit Juni wartete ich auf meinen Laktosetest. An diesem Montag war es soweit, obwohl ich mir vorher schon über das Ergebnis klar war. Seit dem Spätnachmittag des Vortages durfte ich nichts mehr essen. Das Schlimmste für mich war aber, dass ich ab 0.00 Uhr auch gar nichts mehr trinken durfte.
Nun lag der Test hinter mir und mir war schlecht (= Laktoseintoleranz bestätigt).
Trotzdem war ich auch hungrig. Mein Mann, der mich abholte, auch.
Montag Mittag in Birkenfeld. Die Gastronomie hält Ruhetag. Und wenn überhaupt geöffnet ist, dann ab abends. Imbisse, Döner & Co. schieden aus. Da fiel mir noch „Us Ding“ ein. Sich selbst bezeichnet der Betrieb als Imbiss & Bistro.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und die Fassade des Hauses ist schon mal in der Farbe der Hoffnung gestrichen. Und es ist montags mittags geöffnet.
Die Lage an der Durchgangsstraße ist wirklich nicht attraktiv. Es gab aber einen Parkplatz direkt vor der Türe für uns.
Vor der Türe verkündete der Aufsteller das Tagesessen: Leberknödel mit Püree und Sauerkraut.
Absolut nicht unser Essen. Wir beschlossen es zu versuchen und betraten das kleine Restaurant. Erfreut war ich sofort über die freundlich und sehr gepflegte Inneneinrichtung. Auch innen „grünt“ es sehr. Klein und gepflegt.
Da wir zunächst die einzigen Gäste waren, saßen wohl die 3 Generationen des Hauses noch gemütlich am Tisch. Sicherlich Mutter, Tochter und Enkelin (im fortgeschrittenen Schnulleralter).
Sie begrüßten uns sehr freundlich. Wir durften einen der Tische am Fenster wählen. Die Speisekarte wurde gereicht und fragte erste Wünsche abgefragt.
Wir stöberten durch die Karte. Der Focus liegt sicherlich auf dem vielfältigen Burgerangebot. Es folgen Schnitzelgerichte, Salate, Currywurst und Frikadelle. Wer Fleischloses sucht, findet nicht viel.
Die sehr abwechslungsreichen Tagesgerichte werden wöchentlich pünktlich auf der Facebookseite eingestellt. Hier gibt es auch ein Video, wie die Betreiber aus einer Bruchbude einen gepflegten Gastronomiebetrieb errichteten.
Unsere Bestellung: 2 x Schwollener Mineralwasser, 0,25 l - € 1,80 2 x Beilagensalat (mit laktosefreiem Dressing, wie mir versichert wurde), € 3,50 1 x Cheeseburger – € 4,80 für meinen Mann 1 x King of Us‘ Ding Burger - € 8,50 für mich 2 x Pommes je € 2,60 1 Portion Ketchup und 1 Portion Mayonnaise für meinen Mann je € 0,50.
Die 3 Damen machten sich auf den Weg in die Küche und wir durften dem fröhlichen Werkeln zuhören.
Wenig später wurde vorab der Beilagensalat serviert. Hier wird Wert auf gute Zutaten gelegt, dies sah man auf den ersten Blick! Beilagensalat mit Dressing
Feldsalat wie gemalt, schön aufgeschnittene Radieschen, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Karottensalat, Paprikastreifen, Salatgurke. Alles top frisch und tadellos angerichet.
Zu jedem Salat gab es das hausgemachte Dressing in der Glasflasche mit Schnappverschuss. Die Inhaberin wies darauf hin, dass keinerlei Milchprodukt im Dressing sei. Das enthaltene Ei sorgte für die cremige Konsistenz. Die Salatsauce war geschmacklich absolut top. Wir waren beide sehr begeistert.
Unsere Vorspeisensalate konnten wir in Ruhe genießen, dann wurden unsere Burger serviert.
Auch wieder sehr ansprechend präsentiert.
Klassisch der Cheeseburger für meinen Mann mit Rindfleisch, Blattsalat, Tomaten, Gewürzgurke, Zwiebeln, Käse, Ketchup, Mayonaise und Burgersauce. Cheeseburger
„Mein Ding Königsburger“ mit Rindfleisch, Blattsalat, Tomaten, Gewürzgurken, Zwiebeln, Käse, Bacon (hatte ich abbestellt, war auch nicht drauf), karamellisierte Apfelstücke. King of Us‘ Ding Burger
Dazu goldgelbe Pommes von sehr guter Qualität. Kühlware, nicht Tiefkühlware.
Auf beiden Burgern waren die Patties sehr gut gebraten. Gut gewürzt, saftig und innen noch rosa. Die Buns frisch aufgebacken.
Das süßliche Aroma der karamellisierten Apfelstücke meines Burgers war wirklich mal was anderes und passte gut. Wurde ich hier vielleicht zum Burgerfan?
Ich vermute, dass die junge Frau und Mutter des kleinen Mädchens hier die Chefin ist.
Sie fragte stets, ob uns alles schmeckt und freute sich sichtlich, als sie absolute Zustimmung bekam. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. So wird das Fleisch nicht mehr beim regionalen Großmarkt bezogen. Hier war man nicht zufrieden mit der Qualität. Das Fleisch wird nun von einer kleineren Metzgerei im Saarland bezogen.
Hier steckt viel Herzblut und Engagement im Betrieb! Da kann man nur Erfolg wünschen.
Gerne kommen wir wieder und beim Schreiben muss ich feststellen, dass wir mit diesem Besuch nicht mehr lange warten sollten.
Denn:
1. Muss ich der jungen Frau sagen, dass sie die Bezeichnung Imbiss streichen soll. Denn dieser Betrieb ist alles andere als ein Imbiss. Speisen zum Abholen bieten seit diesem Jahr so viele Restaurants an. Mit Imbissniveau hat „Us Ding“ nichts zu tun.
2. Beim Schreiben und Sichtung des Beleges stelle ich fest, dass die absolut tollen Beilagensalate nicht berechnet wurden. Und die möchte ich wirklich gerne noch zahlen!
Seit Juni wartete ich auf meinen Laktosetest. An diesem Montag war es soweit, obwohl ich mir vorher schon über das Ergebnis klar war. Seit dem Spätnachmittag des Vortages durfte ich nichts mehr essen. Das Schlimmste für mich war aber, dass ich ab 0.00 Uhr auch gar nichts mehr trinken durfte.
Nun lag der Test hinter mir und mir war schlecht (= Laktoseintoleranz bestätigt).
Trotzdem war ich auch hungrig. Mein Mann, der mich abholte, auch.
Montag Mittag in Birkenfeld. Die Gastronomie hält... mehr lesen
Us Ding
Us Ding€-€€€Bistro06782 9846263Saarstraße 17, 55765 Birkenfeld
4.5 stars -
"„Us Ding“ entpuppte sich tatsächlich als „unser Ding“!" PetraIOSeit Juni wartete ich auf meinen Laktosetest. An diesem Montag war es soweit, obwohl ich mir vorher schon über das Ergebnis klar war. Seit dem Spätnachmittag des Vortages durfte ich nichts mehr essen. Das Schlimmste für mich war aber, dass ich ab 0.00 Uhr auch gar nichts mehr trinken durfte.
Nun lag der Test hinter mir und mir war schlecht (= Laktoseintoleranz bestätigt).
Trotzdem war ich auch hungrig. Mein Mann, der mich abholte, auch.
Montag Mittag in Birkenfeld. Die Gastronomie hält
Geschrieben am 10.10.2020 2020-10-10| Aktualisiert am
10.10.2020
Besucht am 23.08.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 33 EUR
In diesem Sommer konnte man wirklich nur schönes Wetter genießen.
Also blieben die Steuerunterlagen an diesem Sonntag wieder einmal unangetastet. Es war uns lieber einen Ausflug ins nahe Hunsrück zu unternehmen.
Unsere Wanderung kürzten wir ab, denn wir mussten feststellen: Im nur 30 km von Idar-Oberstein entfernten Börfink weht ein anderer Wind! Ein saukalter! Kurze Hosen und dünnes Shirt waren auch in Bewegung zu kalt. Die Sonne hatte sich etwas versteckt.
Wie gut, dass sich nahe unseres Parkplatzes am Waldrand die „Alte Mühle“ mitten im Grünen befindet. Rückansicht mit großem Grundstück
Hier saßen schon einige Gäste im schönen Hof. Wir fanden einen freien Tisch und nahmen Platz. Hier war es deutlich windgeschützter und sehr angenehm. Einfache und gemischte Bestuhlung aber bequem und gepflegt. Schöner Hof
Die Chefin begrüßte uns und fragte nach unseren Wünschen. Wir baten um die Speisekarte. Diese gibt es hier nicht. Die freundlich-resolute Speisekarte stand vor uns und erklärte, dass dies eine Wandergaststätte sei und es einfache, tagesaktuelle und frische Vesper gäbe.
Meine Namensvetterin Petra Pallotz bot uns verschiedene Brotzeiten an, frische Kuchen kann man selbst aus der Kuchenvitrine wählen. Der Vorschlag der Räucherforelle mit Toast gefiel mir natürlich gut. Dieses Angebot fand sich auch auf der Tagestafel.
Zu meiner Überraschung schloss sich mein Mann an und wählte nicht den hausgebackenen Kuchen. Kuchenauswahl
Vorab brachte uns Frau Pallotz unsere Getränke: 2 x Schwollener Mineralwasser (was sonst hier im Hunsrück!!) zu je € 2,00 / 0,25 l und 2 x Müller-Thurgau zu je € 4,50 / 0,25 l. .
Das Wasser gut gekühlt. Der Wein auch, aber für meinen Geschmack nicht trocken und nicht kalt genug. Als Schorle passte die Erfrischung.
Zwischendurch kamen wir mit der Inhaberin sehr nett ins Gespräch. Seit fast 150 Jahren ist die Mühle in Familienbesitz, das Mühlrad aber leider nicht mehr im Betrieb. Das Gasthaus, teils denkmalgeschützt, wird schlicht für Ausflügler gehalten.
Aber auch übernachten kann man hier. Mit festem Dach im Zimmer in der Mühle, im komfortablen Holzfällerzelt, im eigenen Zelt oder Wohnmobil. Auch Hunde dürfen hier übernachten.
Bei angemeldeten Gruppen werden die gewünschten Speisen besprochen, oft gibt es Wildgerichte.
So schlicht wie unsere Speise angekündigt wurde, war unsere Erwartung. Die wurde übertroffen als Frau Pallotz uns bat an den größeren frei gewordenen Tisch zu wechseln. Da hätten wir einfach mehr Platz.
Gesagt, getan. Und das Servierte überraschte uns sehr positiv! Räucherforellenfilet mit Salatgarnitur
Herr Pallotz hatte uns einen bunten Teller gerichtet. Saftiges und frisches Räucherforellenfilet umlegt mit Zwiebeln, Sahnemeerrettich, Essiggurke, Tomate, Radieschen, Karotten- und Gurkensalat. Butter für’s Toast, das Toast wurde separat gereicht. Für € 9,90 war das eine tolle Mahlzeit, wir waren sehr zufrieden.
Einzig der blass getoastete Toast… blasser Toast
Hunsrück, Nationalpark, da würde mir ein gutes Hunsrücker Bauernbrot viel besser gefallen! Und für die Übernachtungsgäste ist das vielleicht sowieso im Vorrat.
Die Innenräume kommen passend als gepflegte Bauernstube daher. .
Alles gepflegt und sauber. .
Hier waren wir nicht zum letzten Ma(h)l.
In diesem Sommer konnte man wirklich nur schönes Wetter genießen.
Also blieben die Steuerunterlagen an diesem Sonntag wieder einmal unangetastet. Es war uns lieber einen Ausflug ins nahe Hunsrück zu unternehmen.
Unsere Wanderung kürzten wir ab, denn wir mussten feststellen: Im nur 30 km von Idar-Oberstein entfernten Börfink weht ein anderer Wind! Ein saukalter! Kurze Hosen und dünnes Shirt waren auch in Bewegung zu kalt. Die Sonne hatte sich etwas versteckt.
Wie gut, dass sich nahe unseres Parkplatzes am Waldrand die „Alte... mehr lesen
Zur Alten Mühle
Zur Alten Mühle€-€€€Restaurant067822000Dorfstraße 33, 54422 Börfink
4.0 stars -
"Alte Mühle mit Charme im Nationalpark Hunsrück" PetraIOIn diesem Sommer konnte man wirklich nur schönes Wetter genießen.
Also blieben die Steuerunterlagen an diesem Sonntag wieder einmal unangetastet. Es war uns lieber einen Ausflug ins nahe Hunsrück zu unternehmen.
Unsere Wanderung kürzten wir ab, denn wir mussten feststellen: Im nur 30 km von Idar-Oberstein entfernten Börfink weht ein anderer Wind! Ein saukalter! Kurze Hosen und dünnes Shirt waren auch in Bewegung zu kalt. Die Sonne hatte sich etwas versteckt.
Wie gut, dass sich nahe unseres Parkplatzes am Waldrand die „Alte
Geschrieben am 04.10.2020 2020-10-04| Aktualisiert am
04.10.2020
Nach unserem schönen Treffen mit Kritikerfreund Nolux beim Italiener Rosino beschlossen wir, noch ein letztes Glas Wein in der Veale O Thek zu trinken.
Sehr überrascht war ich, dass Weinkenner und –liebhaber als Bürger seiner Wahlheimat Bad Sobernheim mit uns zum ersten Mal hier einkehrte.
Nur wenige Schritte vom italienischen Restaurant entfernt befindet sich die kleine Vinothek. .
Ende 2019 eröffnete der junge Nico Veale die Wein- und Käsestube in Bad Sobernheim. Der im Nico BollAnts im Park (Bad Sobernheim) ausgebildete Restaurantfachmann erfüllte sich hier den Traum der Selbstständigkeit.
Darin geht er auf, wir konnten es bei unserem Besuch spüren. Sehr ansprechend und mit Fingerspitzengefühl ist die kleine Gaststube eingerichtet. Warme Creme- und Grautöne, schöne Beleuchtung und gemütliche Sitzecken. Alles sehr gepflegt. .
Wir wurden vom Inhaber freundlich begrüßt und auf den geschützten Innenhof hingewiesen.
Vorbei ging es an der Theke mit ansehnlicher Käseauswahl in der Kühlung. Leider waren wir zu satt. Mir vielen auf Anhieb GastroGuide-Freunde ein, die auf keinen Fall die Verkostung einiger Käsehappen verpasst hätten.
An diesem lauen Sommerabend nahmen wir gerne auf einer gemütlichen Sitzgruppe Platz.
Der Innenhof war noch sehr gut besucht. Im Innenhof
Die Weinkarte lag aus. Naheweine renommierter Weingüter standen zur Auswahl.
Herr Veale bot sich gerne zur Beratung an, aber gemeinsam mit Nolux waren wir schnell fündig geworden.
Gut gekühlt wurden unsere Nahe-Weissweine serviert. Ein prima Abschluss unseres Abends.
Wir werden sicherlich gerne wiederkommen und dann auch die empfohlenen Käse zum Wein probieren!
Regelmäßig werden hier Weine und Käse fachkundig und mit Leidenschaft präsentiert. Eine Bereicherung für Bad Sobernheim und die Gäste!
Nach unserem schönen Treffen mit Kritikerfreund Nolux beim Italiener Rosino beschlossen wir, noch ein letztes Glas Wein in der Veale O Thek zu trinken.
Sehr überrascht war ich, dass Weinkenner und –liebhaber als Bürger seiner Wahlheimat Bad Sobernheim mit uns zum ersten Mal hier einkehrte.
Nur wenige Schritte vom italienischen Restaurant entfernt befindet sich die kleine Vinothek.
Ende 2019 eröffnete der junge Nico Veale die Wein- und Käsestube in Bad Sobernheim. Der im Nico BollAnts im Park (Bad Sobernheim) ausgebildete Restaurantfachmann erfüllte sich... mehr lesen
VealeOthek - wine and cheese
VealeOthek - wine and cheese€-€€€Bar, Weinstube06751 8548401Saarstraße 8, 55566 Bad Sobernheim
4.0 stars -
"Mit Liebe zu Wein und Käse" PetraIONach unserem schönen Treffen mit Kritikerfreund Nolux beim Italiener Rosino beschlossen wir, noch ein letztes Glas Wein in der Veale O Thek zu trinken.
Sehr überrascht war ich, dass Weinkenner und –liebhaber als Bürger seiner Wahlheimat Bad Sobernheim mit uns zum ersten Mal hier einkehrte.
Nur wenige Schritte vom italienischen Restaurant entfernt befindet sich die kleine Vinothek.
Ende 2019 eröffnete der junge Nico Veale die Wein- und Käsestube in Bad Sobernheim. Der im Nico BollAnts im Park (Bad Sobernheim) ausgebildete Restaurantfachmann erfüllte sich
Manchmal ist eine spontane Verabredung und so verabredeten wir uns recht kurzfristig für den Freitagabend.
Nolux schlug das Ristorante Rosino vor. Er hatte es selbst noch nicht besucht, es wurde ihm aber empfohlen. Mit dem Hinweis auf meist längere Wartezeiten.
Nolux übernahm die Reservierung und Zeit brachten wir mit. Wir hatten immerhin sehr viel zu erzählen, unser letztes Treffen lag schon zu viele Monate zurück.
Beste Lage am Marktplatz von Bad Sobernheim. Zur verabredeten Zeit trafen wir ein, Nolux hatte bereits unseren Tisch im Außenbereich ausfindig gemacht. Außenbestuhlung
Wenig später waren wohl alle Tische belegt. Und ich war mal wieder froh, über die coronabedingten größeren Abstände zwischen den Tischen. Denn gerade Italiener sind ja Profis der Maximalbestuhlung.
An unserem sehr schlichten Tisch nahmen wir Platz. Eine junge Mitarbeiterin reichte die Speise- / Getränkekarten. Natürlich hatten wir viel zu erzählen aber auch wirklich Durst bei den heißen Temperaturen.
Dass die Geduld schon bei den Getränken sehr auf die Probe gestellt würde, hatten wir eher nicht erwartet.
Zwei junge Servicemitarbeiterinnen waren für den Service zuständig. Einen geschulten Eindruck machten sie nicht, dafür waren sie vorbildlich unkoordiniert. Aber auch recht freundlich.
Im Restauranteingang gab es noch eine Tafel mit aktuellen Tagesgerichten. Die jungen Damen wussten aber nicht, was drauf steht. Also ging ich rein, fotografierte ab und berichtete meinen männlichen Begleitern. Tagesempfehlung
Die Restauranträume sind sehr gepflegt, modern aber nicht ungemütlich. Ambiente
Irgendwann gab es dann kühle Getränke, darunter ein falsches. Mein Mann musste also nochmals auf sein alkoholfreies Pils, € 2,20 / 0,33 l, warten. Auch spätere Getränkewünsche waren schwierig an die Frau zu bekommen.
Wenigstens war das bestellte Mineralwasser, natürlich ungefragt San Pellegrino - € 4,50 / 0,75 l, am Tisch. Ohne zweites Glas. Günstigeres Mineralwasser aus der Umgebung ist auch im Angebot.
Sehr gut gefiel mir, dass im Weinangebot auch eine gute Auswahl der bekannten örtlichen Winzer war.
Derweil unterhielt Padrone Rosine die Stammkundschaft und demonstrierte, wie vielfältig so ein Mund-Nase-Schutz einsetzbar oder nicht einsetzbar ist.
Wir gaben unsere weiteren Getränke- und Speisenwünsche auf. Wenig später kam die Mitarbeiterin zurück. Leider war das von Nolux und mir favorisierte Carpaccio vom Octopus aus. Es galt schnell eine Alternative zu finden.
Irgendwann kamen dann unsere Vorspeisen und einfachstes Baguette (5 Scheiben für 3 Personen).
Für die Herren Carpaccio die manzo, mariniert, mit frischen Champignons und Parmesan, € 13,00. Rindercarpaccio
Fein marmoriertes Rinderfilet, etwas dicker als üblich geschnitten. Reichlich Parmesan, frobe Champignonstücke, Zitrone. Rucola war auf der Karte nicht erwähnt, dieser fand sich aber auch noch in geschnittener Form auf dem Teller.
Tintenfisch war ja leider aus. Serviert bekam ich die gewünschte Alternative: Carpaccio die Salmone, roh marinierter Lachs, geschnitten, € 12,50. Dazu für mich ein Spätburgunder Blanc de Noir, € 5,50 / 0,2 l vom örtlichen Weingut K.H. Schneider.
Hier auch auf etwas Rucola gebettet der wenige Lachs auf lachsfarbenem Teller. Fast mehr Zitrone als Lachs. Lachscarpaccio
Der Lachs leider weder schön geschnitten noch angerichtet. Das sah sehr lieblos aus. Schmeckte aber zum Glück besser als es aussah.
Das gute Olivenöl punktete beim Rinder- und beim Lachscarpaccio. Und der Chef schwang noch persönlich die überdimensionale Pfeffermühle über unsere Teller.
Als Hauptgang entschieden wir uns alle drei für Pizza, diese wird hier besonders gelobt. Nach gut einer Stunde wurde serviert. Das sah alles recht gut aus.
Für meinen Mann der Klassiker: Pizza Vierjahreszeiten (Schinken, Artischocken, Salami, frische Champignons) - € 10,00. Pizza Vierjahreszeiten
Mein Mann war zufrieden mit seiner Wahl. Bei Pizza gibt es hier nur eine Größe und die ist groß! Der luftige und gut gebackene Teig punktete sehr. Der Belag war gut portioniert und die Würze passte auch.
Zur Pizza suchte Nolux für uns beide einen Rotwein aus. Die Sobernheimer Trilogie, wieder vom Weingut Schneider, € 5,50 / 0,2l. Das Cuvée hätte durchaus überzeugen können, leider war dem Wein leider anzuschmecken, dass er schon länger geöffnet war.
Unter „Hausgemachte Spezialitäten“ fand ich die Pizza Tartufo (Mozzarella, Schinken, Trüffel, Sahne, Parmesan) - € 15,00. Den eigentlich vorgesehenen gekochten Schinken konnte ich in Parmaschinken tauschen.
Da eines der Schiefertafelgerichte Pasta mit frischem Trüffel war, erwartete ich hier als „Spezialität“ auch frischen Trüffel auf der Pizza.
Das waren definitiv falsche Erwartungen. Es wurde mit einer Trüffelpaste gearbeitet. Die Pizza sehr gut gebacken, Trüffelaroma vorhanden und mit gutem Schinken und Parmesan belegt. Mal eine etwas andere Pizza, der Teig mit krossem Rand gefiel mir besonders.
Im Nachgang gefiel mir Nolux‘ Pizza Clemente, zumindest optisch, am Besten. Pizza Clemente
Herr Rosino kam nochmals an unseren Tisch, voller Erwartung auf Lob. Mein Kritikpunkt zur Trüffelerwartung kam nicht so gut an und er verabschiedete sich murmelnd.
Er erinnerte mich doch sehr stark an die typischen italienischen Restaurants, bei denen Neukunde sicherlich erst 10 x in kurzen Abständen einkehren muss um überhaupt als Gast ernst genommen zu werden. Wenn dies gelungen ist, bekommt man auch schon mal „einen schönen“ Tisch. Georg Weber beschreibt dies sehr unterhaltsam in seinem Buch „Kochen ist Krieg!“.
Ein abschließendes Glas Wein nahmen wir noch in der neuen Vinothek in Bad Sobernheim ein. Ein schöner und sehr gelungener Abschluss unseres Treffens. Das nächste Treffen wird es wohl bald in Idar-Oberstein geben!
Endlich sollte auch mit unserem GastroGuideFreund Nolux mal wieder ein Treffen klappen.
Nolux berichtete bereits: http://www.gastroguide.de/restaurant/261965/ristorante-rosino/bad-sobernheim/bewertung/39269/.
Manchmal ist eine spontane Verabredung und so verabredeten wir uns recht kurzfristig für den Freitagabend.
Nolux schlug das Ristorante Rosino vor. Er hatte es selbst noch nicht besucht, es wurde ihm aber empfohlen. Mit dem Hinweis auf meist längere Wartezeiten.
Nolux übernahm die Reservierung und Zeit brachten wir mit. Wir hatten immerhin sehr viel zu erzählen, unser letztes Treffen lag schon zu viele Monate zurück.
Beste Lage am Marktplatz... mehr lesen
Ristorante Rosino
Ristorante Rosino€-€€€Restaurant, Pizzeria067519242887Marktplatz 8, 55566 Bad Sobernheim
3.0 stars -
"Ein Italiener der alle Klischees erfüllt ;-)" PetraIOEndlich sollte auch mit unserem GastroGuideFreund Nolux mal wieder ein Treffen klappen.
Nolux berichtete bereits: http://www.gastroguide.de/restaurant/261965/ristorante-rosino/bad-sobernheim/bewertung/39269/.
Manchmal ist eine spontane Verabredung und so verabredeten wir uns recht kurzfristig für den Freitagabend.
Nolux schlug das Ristorante Rosino vor. Er hatte es selbst noch nicht besucht, es wurde ihm aber empfohlen. Mit dem Hinweis auf meist längere Wartezeiten.
Nolux übernahm die Reservierung und Zeit brachten wir mit. Wir hatten immerhin sehr viel zu erzählen, unser letztes Treffen lag schon zu viele Monate zurück.
Beste Lage am Marktplatz
Geschrieben am 26.09.2020 2020-09-26| Aktualisiert am
26.09.2020
Besucht am 01.08.2020Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Vorgeplänkel:
Unser GastroGuide-Freund Carsten1972 war mit seiner Frau beruflich unterwegs. Eine tolle Idee von ihm, die lange Rückreise in Durbach zu unterbrechen!
Er wusste, dass mein Mann dort zur Reha war und „funkte“ mich ein paar Tage vorher an. Schnell waren wir uns einig, uns in Durbach zum gemeinsamen Abendessen zu treffen!
Die Reservierung übernahm ich und musste feststellen: Gar nicht so einfach! Einige Restaurants waren schon komplett ausgebucht.
Das vorherige Wochenende entdeckte ich mit meinem Mann den Hummelswälder Hof. Abseits, sehr ruhig und idyllisch gelegen findet man, mit Glück, das Gasthaus. Oder eben bei Google, so wie ich.
Von der Ortsdurchfahrt in Durbach Richtung Oberkirch befindet sich eine kleine Kapelle mit Wegweiser. Wegweiser
Wanderer und Ausflügler sind hier herzlich willkommen. Ich reservierte bei einer freundlichen Dame einige Tage vorher telefonisch. Und meinem Mann sagte ich: NIX! Gar nix.
Von der Reha aus war es zu weit zu laufen, so trafen wir bequem per PKW am Gasthof ein. Parkplätze stehen am Hof reichlich zur Verfügung. Und wir stellten fest, dass viele Gäste schon auf der großen Terrasse mit schönem Talblick saßen. .
Ich entdeckte unsere Freunde an einem perfekten Tisch mit Aussicht. Unauffälliges Winken, mein Mann bemerkte nichts. Er bekam nämlich schon die Krise, denn er entdeckte keinen freien Tisch im Freien.
Ich versicherte, für draußen reserviert zu haben. Und er entdeckte einen freien Tisch neben Carsten1972 und Frau.
Per Einbahnstraßenregelung ging es erst einmal in den Restaurantbereich. Wir wurden empfangen und ich nannte unseren Namen. Die junge Frau sagte: „Ah ja. Ein Tisch für 4!“. Mein Mann wetterte von hinten „Nur für 2, nur 2 Personen.“ Wir Frauen waren uns einig und ignorierten die Einsprüche.
Auf der Terrasse steuerte mein Mann zielsicher den einzigen freien Tisch an und ich sagte nur: „Wir sitzen hier nebenan bei den Leuten am Tisch!“
Das war mal eine gelungene und freudige Überraschung mit großem Hallo! Ausblick
Zur Sache:
Lange hatten wir uns nicht gesehen und vor lauter Plappern hatten es die Servicemitarbeiter gar nicht einfach, uns endlich unsere Bestellung zu entlocken.
Badische, bürgerliche Speisen werden hier angeboten. Die richtige Auswahl für hungrige Ausflügler.
Ausgehungert waren wir alle vier nicht und die Portionen sind auch hier nicht kleinlich bemessen. So verzichteten wir auf eine Vorspeise.
Bei unseren gewählten Hauptspeisen war überall Salat dabei.
Zuerst bestellten wir eine Flasche Mineralwasser zum fairen Preis von € 3,20 / 0,75.
Es folgte ein Grau- und ein Weißburgunder zu je € 4,20 / 0,25 l.
Unsere Salate wurden vorab serviert. Rohkost- und Blattsalate und ein äußerst feiner Kartoffelsalat. Dieser mit Essig-Öl angemacht, so mögen wir ihn viel lieber als mit Mayo. großer Beilagensalat
Die Servicemitarbeiter hatten reichlich zu tun, bei der großen Hitze sicherlich kein Spaß. Dazu in diesem Jahr noch mit Mund-Nase-Schutz.
Wenig später kamen unsere Hauptgerichte.
Für meinen Mann die vegetarischen Maultaschen - € 10,20 (inkl. dem großen Salat vorab). Vegetarische Maultaschen
Leider waren die Maultaschen nicht hausgemacht. Recht feste Konsistenz und halt sehr schlicht. Da fehlte die Raffinesse des ordentlichem Küchenhandwerks. Trotzdem kein schlechtes Essen, von den gerösteten Zwiebeln obenauf hätte mein Mann gerne eine größere Portion genommen.
Mir wurde die Forelle „Müllerin“, paniert, mit Salzkartoffeln (und Salat vorab) zu € 13,90 serviert. Knusperforelle
Der ehemalige Wasserbewohner fand sich nun goldgelb und äußerst knusprig auf meinem Teller. Ich glaube, eine solch knusprige Forelle hatte ich noch nie serviert bekommen.
Meine Befürchtungen wurden nicht bestätigt. Die Forelle war innen noch schön saftig und zart. Dazu eine gute Portion schlichter Salzkartoffeln, in Butter geschwenkt. Beilagenkartoffeln
Wir ließen es uns schmecken und versuchten, unkontrollierte Bewegungen zu vermeiden. Leider waren unsere Gesellschafter keine gemütlichen Hummeln im Hummelswälder Hof, sondern reichlich nervige Wespen.
So beschlossen wir relativ bald, nachdem wir angenehm satt waren, im Durbacher Ortskern für den schönen Abschluss des Abends einzukehren. Hier gab es für die Herren dann noch ein Dessert und für alle ein schönes Glas Wein!
Der Hummelswälder Hof traf unsere Erwartungen. Einfache und schmackhafte Küche zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.
Vorgeplänkel:
Unser GastroGuide-Freund Carsten1972 war mit seiner Frau beruflich unterwegs. Eine tolle Idee von ihm, die lange Rückreise in Durbach zu unterbrechen!
Er wusste, dass mein Mann dort zur Reha war und „funkte“ mich ein paar Tage vorher an. Schnell waren wir uns einig, uns in Durbach zum gemeinsamen Abendessen zu treffen!
Die Reservierung übernahm ich und musste feststellen: Gar nicht so einfach! Einige Restaurants waren schon komplett ausgebucht.
Das vorherige Wochenende entdeckte ich mit meinem Mann den Hummelswälder Hof. Abseits, sehr ruhig und... mehr lesen
3.5 stars -
"Gelungene Überraschung und ein sehr geselliger Abend!" PetraIOVorgeplänkel:
Unser GastroGuide-Freund Carsten1972 war mit seiner Frau beruflich unterwegs. Eine tolle Idee von ihm, die lange Rückreise in Durbach zu unterbrechen!
Er wusste, dass mein Mann dort zur Reha war und „funkte“ mich ein paar Tage vorher an. Schnell waren wir uns einig, uns in Durbach zum gemeinsamen Abendessen zu treffen!
Die Reservierung übernahm ich und musste feststellen: Gar nicht so einfach! Einige Restaurants waren schon komplett ausgebucht.
Das vorherige Wochenende entdeckte ich mit meinem Mann den Hummelswälder Hof. Abseits, sehr ruhig und
Geschrieben am 21.09.2020 2020-09-21| Aktualisiert am
07.02.2021
Besucht am 01.08.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 53 EUR
36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad. Erfrischung vor dem Mittagessen
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein graues Betonmonstrum, bezeichnet als „architektonisches Glanzstück“. Europäisches Forum am Rhein
Über das futoristische Erscheinungsbild in dieser Lage lässt sich streiten und ich frage mich oft, was die Baumeister antiker Gebäude und Städte heute zu diesen Bauten sagen würden.
„Grenzüberschreitende Kulinarik“ wird hier angeboten. Auf jeder Etage ein Restaurantbetrieb, im 2. Stockwerk der Japaner MIKO.
Leichtes Sushi bei der Hitze fanden wir passend. Am Eingang des Restaurants wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen und bekamen einen Tisch zugewiesen. Eingangsbereich
Ein sehr großes Restaurant und dadurch recht laut und ungemütlich. Die Einrichtung bemüht asiatisch.
Leider entdeckten wir die Außenplätze mit Blick in die Rheinebene erst später. Dort wurde uns kein Platz angeboten. Eventuell waren aber alle Tische bereits belegt.
Der Service wurde überwiegend von Asiatinnen betrieben. Leichte Verständigungsschwierigkeiten gleich zu Anfang. Die Mitarbeiterin bot Buffet „all you can eat“ an. Buffet und all you can eat? Nicht so gerne. Wir konnten auch kein Buffet erkennen und diese sind aufgrund Corona ja auch wohl überwiegend gestrichen. In die ausgelegten Karten hatten wir noch nicht gesehen und sagten, wir wollten Sushi aus der Karte auswählen.
Ich hatte den Eindruck, dies kam nicht gut an. Sie legte uns einen Block und Stift auf den Tisch und verabschiedete sich mit „Bitte Nummern aufschreiben“.
Vorher durften wir noch unsere Getränke bestellen: 1 Flasche Mineralwasser - € 5,80 / 0,75 l 1 alkoholfreies Hefeweizen - € 4,30 / 0,5l
Also notierte ich unsere Wünsche: 1 x Edamame - € 2,50 9 Positionen Sushi zu insgesamt € 40,70. Die Einzelauflistung erspare ich uns.
Später sah ich, dass die Buffet-Bestellung bei den Gästen über iPad-Bestellung in „Runden“ mit Spielregeln abläuft.
2,5 Stunden Essen zu € 15,90/Erwachsene. Das wäre vielleicht etwas günstiger geworden, aber wir waren ja nicht zum Spielen hier.
Das Servieren der zahlreichen Portionen um uns herum sorgte für sehr viel Unruhe, die Mitarbeiterinnen waren ständig in Bewegung. Da blieb wohl auch etwas Freundlichkeit auf der Strecke. Ob das portionsweise Servieren und die zahlreichen Geschirrteile hier wirklich wirtschaftlicher sind?
Unsere gut gekühlten Getränke wurden serviert, meine Bestellung mitgenommen und wenig später alles wie gewünscht serviert.
Vorab die Sojabohnen, bei der Zubereitung dieser Knabberei kann wohl nichts schief gehen. Edamame
Schlicht angerichtet, aber besser als mit irgendwelchen Saucen dekoriert. Garnelen-, Sepia-, Jakobsmuschel-, Lachsnigiri
Für unser Mittagessen war das genau die passende Portion und der Reis sättigt immer wieder überraschend. Lachs-, Thunfisch- Californiamaki, Ebiroll
Die Qualität war in Ordnung. Der Reis von guter Konsistenz und mit passend leichter Säure versehen. Der Fisch (Garnele, Tintenfisch, leicht geflämmte Jakobsmuschel, Lachs und Thunfisch) frisch.
Wir haben schon besseres Sushi erlebt, aber in diesem großen All-you-can-eat-Laden hatten wir fast befürchtet einen Reinfall zu erleben.
Das war alles frisch zubereitet. Den Köchen konnte man bei der Arbeit zusehen.
Für eine kurze Mittagsrast war das ok. Und wir waren froh mit unserer Entscheidung „a la carte“ bestellt zu haben.
Das gesamte Haus ist rollstuhlgerecht, ein großer Aufzug steht zur Verfügung. Die Toiletten sind sauber und gepflegt. Hier ist ja auch alles neu. Die Toiletten befanden sich im 3. oder 4. Stockwerk und werden wohl von allen Gästen der Gastronomie des Hauses genutzt.
36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad.
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein... mehr lesen
3.0 stars -
"Japanisches Restaurant im Europäischen Forum am Rhein" PetraIO36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad.
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein
Geschrieben am 20.09.2020 2020-09-20| Aktualisiert am
20.09.2020
Besucht am 31.07.20202 Personen
Rechnungsbetrag: 16 EUR
Das Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich. .
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des Cafés. Naschwerk
Im klimatisierten Verkaufsraum wusste man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Tortenauswahl
Bei der freundlichen Mitarbeiterin gaben wir schließlich unsere Bestellung auf: 1 Stück Schwarzwälder Kirschtorte - € 3,30 für meinen Mann. Schließlich sind wir ja im Schwarzwald.
Ich wählte zur Erfrischung 3 Kugeln Sorbet - € 4,70.
Unsere Getränkewünsche wurden im Café aufgenommen. Weinschorle € 3,10, es folgte noch 1 Mineralwasser – € 2,50 / 0,25 l. Tasse Kaffee € 2,60.
Die Einrichtung ist sehr gepflegt, gediegene Gemütlichkeit vergangener Jahrzehnte. .
Serviert wurde kurz darauf. Und sieh da: Auf der Servierte wirbt das Café mit „Ausgezeichnet als eine der besten Bäckereien in Deutschland!“ Denn so lautete 2018 die Auszeichnung des Feinschmeckers.
Die Auszeichnung meines feinschmeckenden ständigen Begleiters lautete „ausgezeichnete Schwarzwälder Kirschtorte!“. Schwarzwälder Kirschtorte
Auch das hausgemachte Sorbet war klasse. 2 Kugeln vom weißen Pfirsich, 1 Kugel Himbeere. Sorbet
Der blasse Pfirsich konnte sich geschmacklich allerdings nur hinter der aromatischen Himbeere einfinden.
Die Mitarbeiterinnen waren alle sehr aufmerksam und freundlich. Die Chefin beriet mit Herzblut an der Brottheke.
Mein Mann bekam den Auftrag zum Großeinkauf am letzten Tag seiner Reha. So fanden sich bei uns zu Hause frisch importiert 4 Brote, Brötchen, hausgemachte Nudeln, Schokolade, Baisertupfen und Miniflorentiner ein.
Alle Produkte überzeugten voll und ganz. Und nicht zuletzt die Brote!
Ein Cafékenner bin ich mit Sicherheit nicht. Aber mein Fazit: „Die beste Bäckerei die ich kenne!“
Seit 1939 gibt es die Bäckerei. Den Besuch der Bäckerei / des Café kann ich nur empfehlen.
Wer dies nicht so schnell schafft, sollte sich die tolle Homepage (Hochzeitstorten!) ansehen.
Das Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich.
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des... mehr lesen
4.5 stars -
"Süßmäuler sind hier genau richtig. Brotliebhaber auch." PetraIODas Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich.
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des
Geschrieben am 20.09.2020 2020-09-20| Aktualisiert am
20.09.2020
Immer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen. Weitläufiger Biergarten
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab. Blick bis Straßburg
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz. rechts befindet sich der Spielplatz
Eine wirklich schöne, freundliche und gepflegte Ausflugsgastronomie. Ein Treffpunkt für jung und alt. Gediegene Gaststube
Die Öffnungszeiten sollte man sicherheitshalber auf der Facebookseite nachlesen. Hier werden Änderungen angegeben.
Immer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen.
Man bestellt und zahlt an der Theke, Getränke nimmt man selbst mit, Essen wird serviert.
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab.
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz.
Eine wirklich schöne, freundliche und gepflegte Ausflugsgastronomie. Ein Treffpunkt für jung und alt.
Die Öffnungszeiten sollte man sicherheitshalber auf der Facebookseite nachlesen. Hier werden Änderungen angegeben.
Schützenhaus Wolfsgrube | Vesperstube für Familien
stars -
"Schönes Ausflugsziel mit ordentlicher Bewirtung!" PetraIOImmer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen.
Man bestellt und zahlt an der Theke, Getränke nimmt man selbst mit, Essen wird serviert.
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab.
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz.
Eine wirklich schöne, freundliche
Geschrieben am 19.09.2020 2020-09-19| Aktualisiert am
14.06.2022
Besucht am 25.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Für unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins Gespräch. Wir misstrauten unserer ansagenden „Resi“ und erkundigten uns beim ortskundigen Gegenverkehr. Wir waren tatsächlich auf dem richtigen Weg. Aber es gibt auch noch eine besser ausgebaute Straße zum Kalikutt. Diese nahmen wir dann für die Heimfahrt.
Die Lage des Hotels ist wirklich schön. .
Wir fanden am Rand einen Parkplatz, viele Gäste waren schon anwesend.
Eine Mitarbeiterin fragte nach unserer Reservierung und wies uns einen Tisch an der Straße zu. Blick auf parkende Autos und das, zugegeben gepflegte, Hotel hatten wir uns nicht vorgestellt.
Den weiteren Service übernahm die Chefin Frau Schmiederer persönlich. Wir sagten, dass wir uns doch einen schönere Aussicht gewünscht hätten. Frau Schmiederer antwortete nicht sehr bedauernd, der große Restaurantbalkon sei komplett belegt, wir sollten doch einfach am Haus vorbeischauen. Der Freundlichkeitsfunkte sollte an diesem Abend nicht überspringen.
Neben dem Haus waren reichlich Bierzeltgarnituren gestellt. Freie Plätze mit Panoramablick
Hier war es ruhig und die Aussicht klasse. Da saßen aber keine Gäste, vermutlich gestaltet sich der Service neben dem Haus zu schwierig.
Wir saßen dafür mit bequemer Bestuhlung auf ehemaligen Parkplätzen (dadurch war es auch schwierig einen Parkplatz zu finden). Der Biergarten an Straße und Parkplatz
Zähneknirschend schauten wir nicht am Haus vorbei, sondern in die Speisekarte.
Die Straße ist wenig befahren, aber immer wieder fuhren Fahrzeuge direkt am Tisch vorbei. Ist ja eine öffentliche Straße. Aber wir waren wirklich nicht so abseits in die Natur gefahren um direkt neben dem Verkehr zu sitzen.
Frau Schmiederer nahm unsere Wünsche auf: 1 Flasche Mineralwasser - € 4,90 / 0,75 l 2 Gläser Sekt „Edition Kalikutt“ - € 6,00 / 0,15 l
Ich entschied mich für das angebotene 3-Gang Menü zu € 34,00.
Es war kein Problem die angebotene Vorspeisensuppe in Bunter Salatteller von marinierten Rohkost- und Blattsalaten
zu tauschen.
Hauptgang: Schnitzel vom Wildschweinrücken in der Mandelkruste, Spätburgundersoße, glasierte Karotten, hausgemachte Spätzle und Wildpreiselbeeren
Dessert: Hausgemachtes Limetten-Basilikumsorbet mit Winzersekt aufgegossen
Mein Mann wählte als Vorspeise: Pfifferlingcremesuppe mit Sahnehaube, Kracherle und Bärlauchpesto - € 7,00
Und zum Hauptgang: Flußzanderfilet auf der Haut gebraten, Rieslingsauce, Gemüse vom Markt und Butternudeln - € 25,00
Die Küche grüßte mit einer Scheibe Baguette mit Frischkäseaufstrich, Gurke und Tomate. Aperitif und Küchengruß
Fertiges Schnittchen, da war keine Raffinesse erkennbar.
Das Pfifferlingssüppchen folgte im Glas serviert. Schön heiß und geschmacklich top. Pfifferlingssuppe
Intensiver Pfifferlingsgeschmack, gute Würze.
Mein Vorspeisensalat bot mehr als angekündigt. Gut marinierte Rohkostsalate, Blattsalat mit gutem Essig-Öl-Dressing. Dazu noch Nudel-, Reis- und Couscoussalat. Einmal quer durch die Küche. Gerne hätte ich Nudel- und Reissalat gegen eine größere Portion Kartoffelsalat getauscht. Der war richtig klasse mit Essig-Öl und Zwiebeln angemacht. So mag ich ihn am Liebsten! Vorspeisensalat
Zu unseren Vorspeisen wurde eine großzügige Brotauswahl serviert.
Während unserer Vorspeise dann nach einigen PKW der erste Schlepper. Kein Vorwurf an die Landwirte, ich bin um jeden froh, der diesem Beruf nachgeht. Aber aus einem Traktor kommen halt auch nochmal mehr Abgase. Nicht schön, wenn man direkt eingenebelt wird. Ambiente außen
Leider sieht man die erschrockenen Gesichter der Familie mit 3 Kindern (da verpixelt) am Tisch an der Hauswand nicht.
Die resolute Chefin kam wenig später an unseren Tisch und fragte, ob wir vielleicht den Tisch wechseln könnten.
Der kurze Hoffnungsschimmer verflüchtigte sich schnell. Nicht auf den Panoramabalkon sondern nur einen Tisch weiter. So konnten die Tische für eine eingetroffene Familie zusammengerückt werden.
Zum Essen bestellten wir uns noch den Weissburgunder vom Weingut Bimmerle, € 3,50 / 0,1 l.
Im Schwarzwald wird mit Portionen nicht geknausert. Dies stellten wir nun schon mehrmals fest.
Bei den Hauptgängen war dies auch so.
Viel Gemüse für meinen Mann. Ob es wirklich frisch vom Markt war? Bis auf die Zucchini und Karotten hatte das Gemüse noch „Biss“. Der Zander war gut gebraten, die Bandnudeln schön al dente. Zander und Gemüse
Die abgebundene Rieslingsauce überzeugte weder geschmacklich, noch von der Konsistenz. Rieslingsauce und Bandnudeln
Das Wildschweinschnitzel in der Nusspanade war saftig und zart. Goldbraun perfekt gebraten, geschmacklich top! Die Gemüsebeilage auch bei mir belanglos und ich vermute hier eher Tiefkühlgemüse. Schnitzel vom Wildschweinrücken in der Mandelkruste
Spätzle konnte ich nicht erkennen. Vielleicht war es aber auch die spezielle Kalikutt-Nudel-Spätzle-Edition? Jedenfalls eher total verkochte Bandnudeln.
Und natürlich schauten während unseres Essens noch knatternd ein paar flotte Landwirte vom Treckersitz auf unsere Teller. Flotter Tellerschauer
Das Sorbet durfte auf unseren Wunsch denn gleich im Anschluss serviert werden. Mein Mann verzichtete auf ein Dessert, er war zu satt.
Das Sorbet war sehr gut, für meinen Geschmack hätte es noch mehr Basilikum vertragen. Frische Minze und Johannisbeere dazu passte gut. Die fertige Waffel fand ich zum Sorbet nicht so passend, muss man aber ja dann nicht essen. Limetten-Basilikumsorbet
Die Wertung des Ambientes bezieht sich auf die gepflegten Innenräume. Gepflegtes Ambiente
Für unseren Außenplatz würde ich keinen Stern geben. Ein entspanntes Abendessen war das wirklich nicht.
Wir zahlten und freuten uns auf ein Glas Wein auf der ruhigen Terrasse meiner Unterkunft in Durbach.
Für unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins... mehr lesen
Restaurant im Höhenhotel Kalikutt
Restaurant im Höhenhotel Kalikutt€-€€€Restaurant, Hotel07804450Kalikutt 10, 77728 Oppenau
3.0 stars -
"Parkplatz, Schlepperparade und Abgase statt Ruhe, Panoramablick und frischer Luft!" PetraIOFür unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins
Geschrieben am 17.09.2020 2020-09-17| Aktualisiert am
17.09.2020
Besucht am 25.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Für diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor. Herzlicher Wasserfall
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die Gaststätte Allerheiligen. Ruine + Gaststätte
Die Terrasse der Gaststätte war zur Mittagszeit bestens besucht, ich entdeckte leider keinen freien Tisch. Gut beschattete Terrasse
Am Eingang warteten wir auf Einlass, sofern möglich. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns, nahm kurz Rücksprache.
Schnell war sie zurück und es wurde extra für uns noch ein Tisch, mit korrektem Abstand zu den anderen Tischen, für uns zurechtgerückt.
Wir nahmen Platz und bekamen die Karten gereicht. Obwohl dies hier im Naturpark Schwarzwald ein touristisch geprägter Ort ist, wird hier sehr viel Wert auf die Herkunft der Zutaten gelegt. Die Speisekarte gefiel uns ausgesprochen gut.
Im späteren Gespräch mit der Wirtin wies sie darauf hin, dass man Schnitzel vergeblich auf der Speisekarte sucht. Schnitzel gibt es, wenn eines der eigenen Mangaliza-Weideschweine geschlachtet wurde, sonst nicht. Das kommt nicht immer gut an, wird aber konsequent durchgezogen. Ebenso verhält es sich im Herbst mit Ente und Gans aus eigener Freilandaufzucht.
Große Sonnenschirme spendeten Schatten auf der gepflegten Terrasse.
Hunde der Gäste wurden mit Wasser versorgt und wir sehr flott mit unseren bestellten Getränken: Trockene Weinschorle (Oberkircher Winzergenossenschaft) - € 4,50 / 0,25 l Alkoholfreies Alpirsbacher Pils - € 3,20 / 0,33 l.
Wenig später wurden unsere Speisen serviert.
Für mich: Bunter Salat mit Bibileskäs-Crepes & schwarzwälder Räucherforellenfilet vom Forellenhof Oberharmersbach - € 13,80. Salat, Bibileskäs-Crepes, Räucherforellenfilet
Ein schön angerichteter Teller, mittig Blattsalate mit Sprossen, Tomaten, Salatgurke, Radieschen. Mariniert mit einem guten und leichten Dressing. Eventuell war es die Hitze schuld, so ganz knackig war der Blattsalat nicht mehr.
Die Crepesrollen mit Frischkäse waren sehr fein, die Forellenfilets sehr frisch, zart und mild geräuchert. Dazu gab es im Waffelschälchen Sahnemeerrettich.
Für Meinen Mann gab es von der Tagesempfehlung: Pfifferlinge in Rahm mit Semmelknödel - € 17,80. Pfifferlinge mit Semmelknödel
Für uns leidenschaftliche Pilzsammler das 3. Jahr in Folge ohne selbst gesammelte Pfifferlinge. Es ist einfach viel zu trocken.
Daher fiel auch hier wieder die Wahl auf ein Gericht mit Pfifferlingen.
Eine gute Portion im tiefen Teller serviert. Reichlich Pfifferlinge in guter Qualität mit dicken Semmelknödelscheiben. Frischer Schnittlauch obenauf. Mein Mann war erfreut, dass die Salbeiblätter am Stück waren und sich so leicht zur Seite schieben ließen.
Auch er war sehr zufrieden mit seiner Wahl. Da die Knödelscheiben dick geschnitten waren, weichten sie auch nicht in der gut abgeschmeckten Sahnesoße auf.
Die Innenräume der Gaststätte sind passend für den Schwarzwald eingerichtet. Gepflegt, gediegen, viel dunkles Holz. Separater Gastraum
Alles sauber und gepflegt.
Die Damen im Service waren alle sehr freundlich und aufmerksam. Wir wurden nett verabschiedet.
Wir können diesen Ort sehr gerne empfehlen. Klosterruine, rechts die Gaststätte
Wer nicht gut zu Fuß ist, kann auch in der Nähe der Gaststätte parken. Dann läuft man nur höchstens 5 Minuten.
Wer halbwegs fit ist, sollte sich den Weg entlang der Wasserfälle keinesfalls entgehen lassen! Allerheiligen Wasserfälle
Für diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor.
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die... mehr lesen
Restaurant Kloster Allerheiligen
Restaurant Kloster Allerheiligen€-€€€Restaurant, Biergarten078041200Allerheiligen 6, 77728 Oppenau
4.0 stars -
"Der Weg ist das Ziel! Und am Ziel werden Gäste sehr gut versorgt." PetraIOFür diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor.
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die
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Nun lag der Test hinter mir und mir war schlecht (= Laktoseintoleranz bestätigt).
Trotzdem war ich auch hungrig. Mein Mann, der mich abholte, auch.
Montag Mittag in Birkenfeld. Die Gastronomie hält Ruhetag. Und wenn überhaupt geöffnet ist, dann ab abends. Imbisse, Döner & Co. schieden aus. Da fiel mir noch „Us Ding“ ein. Sich selbst bezeichnet der Betrieb als Imbiss & Bistro.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und die Fassade des Hauses ist schon mal in der Farbe der Hoffnung gestrichen. Und es ist montags mittags geöffnet.
Die Lage an der Durchgangsstraße ist wirklich nicht attraktiv. Es gab aber einen Parkplatz direkt vor der Türe für uns.
Vor der Türe verkündete der Aufsteller das Tagesessen: Leberknödel mit Püree und Sauerkraut.
Absolut nicht unser Essen. Wir beschlossen es zu versuchen und betraten das kleine Restaurant. Erfreut war ich sofort über die freundlich und sehr gepflegte Inneneinrichtung. Auch innen „grünt“ es sehr.
Da wir zunächst die einzigen Gäste waren, saßen wohl die 3 Generationen des Hauses noch gemütlich am Tisch. Sicherlich Mutter, Tochter und Enkelin (im fortgeschrittenen Schnulleralter).
Sie begrüßten uns sehr freundlich. Wir durften einen der Tische am Fenster wählen. Die Speisekarte wurde gereicht und fragte erste Wünsche abgefragt.
Wir stöberten durch die Karte. Der Focus liegt sicherlich auf dem vielfältigen Burgerangebot. Es folgen Schnitzelgerichte, Salate, Currywurst und Frikadelle. Wer Fleischloses sucht, findet nicht viel.
Die sehr abwechslungsreichen Tagesgerichte werden wöchentlich pünktlich auf der Facebookseite eingestellt. Hier gibt es auch ein Video, wie die Betreiber aus einer Bruchbude einen gepflegten Gastronomiebetrieb errichteten.
Unsere Bestellung:
2 x Schwollener Mineralwasser, 0,25 l - € 1,80
2 x Beilagensalat (mit laktosefreiem Dressing, wie mir versichert wurde), € 3,50
1 x Cheeseburger – € 4,80 für meinen Mann
1 x King of Us‘ Ding Burger - € 8,50 für mich
2 x Pommes je € 2,60
1 Portion Ketchup und 1 Portion Mayonnaise für meinen Mann je € 0,50.
Die 3 Damen machten sich auf den Weg in die Küche und wir durften dem fröhlichen Werkeln zuhören.
Wenig später wurde vorab der Beilagensalat serviert. Hier wird Wert auf gute Zutaten gelegt, dies sah man auf den ersten Blick!
Feldsalat wie gemalt, schön aufgeschnittene Radieschen, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Karottensalat, Paprikastreifen, Salatgurke. Alles top frisch und tadellos angerichet.
Zu jedem Salat gab es das hausgemachte Dressing in der Glasflasche mit Schnappverschuss. Die Inhaberin wies darauf hin, dass keinerlei Milchprodukt im Dressing sei. Das enthaltene Ei sorgte für die cremige Konsistenz. Die Salatsauce war geschmacklich absolut top. Wir waren beide sehr begeistert.
Unsere Vorspeisensalate konnten wir in Ruhe genießen, dann wurden unsere Burger serviert.
Auch wieder sehr ansprechend präsentiert.
Klassisch der Cheeseburger für meinen Mann mit Rindfleisch, Blattsalat, Tomaten, Gewürzgurke, Zwiebeln, Käse, Ketchup, Mayonaise und Burgersauce.
„Mein Ding Königsburger“ mit Rindfleisch, Blattsalat, Tomaten, Gewürzgurken, Zwiebeln, Käse, Bacon (hatte ich abbestellt, war auch nicht drauf), karamellisierte Apfelstücke.
Dazu goldgelbe Pommes von sehr guter Qualität. Kühlware, nicht Tiefkühlware.
Auf beiden Burgern waren die Patties sehr gut gebraten. Gut gewürzt, saftig und innen noch rosa. Die Buns frisch aufgebacken.
Das süßliche Aroma der karamellisierten Apfelstücke meines Burgers war wirklich mal was anderes und passte gut. Wurde ich hier vielleicht zum Burgerfan?
Ich vermute, dass die junge Frau und Mutter des kleinen Mädchens hier die Chefin ist.
Sie fragte stets, ob uns alles schmeckt und freute sich sichtlich, als sie absolute Zustimmung bekam. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. So wird das Fleisch nicht mehr beim regionalen Großmarkt bezogen. Hier war man nicht zufrieden mit der Qualität. Das Fleisch wird nun von einer kleineren Metzgerei im Saarland bezogen.
Hier steckt viel Herzblut und Engagement im Betrieb! Da kann man nur Erfolg wünschen.
Gerne kommen wir wieder und beim Schreiben muss ich feststellen, dass wir mit diesem Besuch nicht mehr lange warten sollten.
Denn:
1. Muss ich der jungen Frau sagen, dass sie die Bezeichnung Imbiss streichen soll. Denn dieser Betrieb ist alles andere als ein Imbiss. Speisen zum Abholen bieten seit diesem Jahr so viele Restaurants an. Mit Imbissniveau hat „Us Ding“ nichts zu tun.
2. Beim Schreiben und Sichtung des Beleges stelle ich fest, dass die absolut tollen Beilagensalate nicht berechnet wurden. Und die möchte ich wirklich gerne noch zahlen!