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DaueresserGK0712 hat 398 Bewertungen mit einer Durschnittsbewertung von 3.7 Sternen geschrieben.
DaueresserGK0712 hat am 07.Dec Geburtstag
Mitglied seit: 07.02.2015
Letzter Login: vor 22 Stunden
Anti Pasti - vom feinsten
selbst gemachte frische Pasta
Lende mit Pfifferlingen in Cognac Rahm
war schön rosa, kommt hier nicht so rüber
hinter den LUdwigshafener Twin Towers versteckt sich das gehypte Lokal
dort im Innenraum zelebriert eine Meisterin
bekannt aus " 4 Fäuste in Julia"
majestisch in Szene gesetzt
herrlich aufgeganger Rand, gibts auch mit Trüffel Schnee
Pizza mit Pilzen und Oliven
handgehackt vom Bio Rinder Filet
Einfach Perfekt !!
1/2 Portion Kaiserschmarrn, reicht dicke
selbst gemacht, aus Pfälzer Äpfeln - der Ösi weiß, was gut ist
da hinten, etwas unscharf die Gastro ....
Da steht es vor mir ....
Beilagensalat, was soll das Balsamicco Gespritze da drüber?
Rigatoni Gorgonzola
Tortellini ala Panna, war sehr gut





Weißherbst Schorle süß sauer
Fahrer Hugo - alkoholfrei
90 Minuten Pfannkuchen
Drei gewinnt - kleine Kalbs Schnitzel
Süß saures Rha.Ragout mit V-Eis
Fussball :-)
geschmacklich passend
Pommes - leicht gesalzen
Pizza Hawai






Bäckchen, leider ohne Soß - ging in die "Hoß" !!

Alternativ Dessert
Optisch und geschmacklich 10/10
Spieß vom Hähnchen mit Gemüse vom Grill
leicht scharfes Knoblauch Brot
Linguine mit Jakobsmuscheln und Trüffel
320 Gramm Lende :-)
Paprika Wedges mit Parmesansauce
Anschnitt Steak 320 Gramm

Und dann gibt es Tage wie diesen gestrigen, die eine ganz neue Kategorie von Feinheiten eröffnen – die Kategorie des stilsicheren Verzichts auf Genuss. Willkommen in diesem exquisiten Lokal, wo weniger wirklich weniger ist.
Wir hatten keine Lust auf Fisch, so dass wir uns für eine vegetarische Vorspeise entschieden haben, welche Kalbragout auf hausgemachten Macaroni folgen sollte. Und was gab es als Gruß aus der Küche: Ein sensationeller Einstieg ....
Selbstverständlich die Haut einer edlen Sardelle, auch noch ekzellente Qualität, dass sich schon beim Schnuppern mein Magen zusammen zog. Foccacia aber gut.
Die vegatarische Vorspeise überraschte mit ihrem Konzept: Eine Burrata, bei der man sich offenbar entschied, den Reifungsprozess direkt auf dem Teller abzuschließen.
Ein echtes Erlebnis, diese Burrata mit Kühlschrank-Charme. Begleitet von sizilianischer Paprika, unverwechselbar und rustikal, denn hier wurde mit modernem Luxus wie dem Enthäuten gar nicht erst begonnen. Ein frischer, herzhafter Biss in die ehrliche, kernige Haut – schließlich isst das Auge ja auch nicht immer mit.
Dann der Hauptgang: Makellos auf den Punkt präsentierte Convenience-Macaroni, (soviel zu hausgemacht ist selbst gemacht) begleitet von Kalbsragout in seiner reinsten Form – also fast ohne alles. Eine fast schon asketische Darbietung von Pasta und Fleisch, das nur durch seine meditative Abwesenheit von Soße bestach.
Eine mutige Entscheidung! Schließlich, warum den reinen Geschmack des Kalbs verdecken?
Und der Service – was soll man sagen? Manchmal ist Schweigen Gold, und unser Kellner wusste dies offenbar instinktiv.
Kein unnötiger Smalltalk, keine Auflockerungen, kein Wortspiel, das die Spannung des Mittagslunsches hätte zerstören können. Das war Service pur, konzentriert aufs Wesentliche: Bestellung und Lieferung, ohne jedes Zuviel.
Oder: mit fehlender Wortakrobatik versuchte sich der Kellner sich nicht bei uns in Erinnerung zu bringen.
Fazit: Ein Mittagessen für wahre Genießer und Minimalisten – und für nur 50 Euro (pro Person) kann man das alles auch selbst erleben.