1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 398 Bewertungen 692753x gelesen 7855x "Hilfreich" 7653x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 24.01.2016 2016-01-24| Aktualisiert am
24.01.2016
Besucht am 23.01.2016
Angefixt durch die Bewertung vom Blaubär sind meine Frau und ich gestern Richtung Mannheimer MoschMosch mit der Straba gedüst. Dort in den N Quadraten angekommen, staunten wir kurz nach 14 Uhr nicht schlecht, das gesamte Restaurant war bis auf einen höheren Bartisch voll besetzt. Viele Gäste unter 20, die erstaunlich gut mit Stäbchen umgehen können, auch einige asiatisch aussehende Gäste waren zu entdecken. Das Publikum also gut gemischt.
Ich hatte etwas Angst, da in der Blaubärbewertung von "Folterkammer" und Spanplatten zu lesen war, in Mannheims MoschMosch dagegen alles in sich stimmig. Viel Naturbelassenes Holz, einfach lackiert, kombiniert mit roten Farben, die Platzabstände sehr großzügig, jeder Tisch hat so viel "Privatatmosphäre" was man eigentlich nur von den Sternerestaurants oder Restaurants in der gehobenen Kategorie kennt. Von den Nachbartischen haben wir während der zwei Stunden überhaupt nichts mitbekommen.
MoschMosch ist eine fröhliche, entspannte japanische Nudelbar im Stil eines japanischen Wirtshauses, die es inzwischen an elf verschiedenen Standorten in Rhein-Main, Rhein-Neckar und Rhein-Ruhr gibt. Unter anderem in Mannheims Stadthaus. Das Mannheimer Stadthaus ist ein moderner Bau im Quadrat N 1 mit der für diese Stadt typischen Mannheimer Symmetrie (Gebäude mit so genannter Mittelturmfassade) - Das heutige Stadthaus steht an dem Standort des ehemaligen, 1745 fertiggestellten „Alten Kaufhauses“ am Paradeplatz. Das „Alte Kaufhaus“ war ein barocker Prachtbau, der ebenfalls diese Mittelturmfassade aufwies und im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört wurde -
aber zurück in die Echtzeit. Wir sitzen bequem und studieren die Karte, die bereits auf den Tischen liegt. Neben japanischen Vorspeisen wie z.B. „Edamame“ und „Gyoza“ sind Ramen-Suppen wie „Morgensonne“ und „Glücksgefühle“ – japanische Weizennudeln mit verschiedenen Brühen und Einlagen –, besondere Salate, saisonal wechselnde Nudel- und Reisgerichte mit diversen Extras wie Rinderfilet, Hühnchen oder Meeresfrüchten sowie asiatische Desserts im Angebot. Wöchentliche Spezialgerichte ergänzen die Karte, dazu gibt es saisonal angebotene Gerichte, je nach Jahreszeit. Aktuell sind es die Winterangebote. Kaum gesessen werden wir von den gelernten Bedienungen begrüßt, es werden die Getränke aufgenommen. Erste Fragen nach Lieferanten und "Qualitäts-Standards" werden schmunzelnd und professionell beantwortet. Alle Soßen, alle Gewürzmischungen werden in der MoschMosch Fabrik hergestellt, vakumiert und an alle Filialen verteilt. Auch haben alle Filialen in Deutschland den gleichen Lieferanten für Fisch, Fleisch, Reis und sonstige Nahrungsmittel, es gibt also keine regionalen Unterschiede, so wie es bei manch anderen Ketten ist.
Im Vorfeld studierte ich die MoschMosch Homepage, ich musste schmunzeln, dort steht zb in Japan läge die durchschnittliche Lebenserwartung mit 80,7 Jahren weltweit am höchsten. Aber bestimmt nicht wegen des Essens. Bei den letzten Leichtathletik WM 2015 in Japan hat der deutsche Verband empfohlen nicht so viel einheimisches Essen zu verzehren, viele deutsche Athleten haben da nicht drauf gehört, haben sich von Sushi und Co ernährt und haben sich eine Riesen Lebensmittelvergiftung zugezogen und mussten ins Krankenhaus bzw frühzeitig die Heimreise antreten. Ich halte eh von Sushi "saurer Reis", rohem, unbehandeltem Fisch, fast überhaupt nichts. Sushi, was aussieht wie "zusammengebabbtes Vogelfutter - 5 Euro pro Würfel", brauche ich nicht wirklich. Schön, dass es im MoschMosch kein Sushi gibt (die wissen warum)
Wir suchen aus der etwas unübersichtlichen Karte uns jeweils eine Vorspeise aus. Meine Frau wählt die Gyoza mit Hähnchenfüllung (4 Euro), diese werden auf einem weißen länglichen Teller serviert. Gyoza sind Teigtaschen die aber nicht gedämpft, sondern schön mit Schmackes angebraten werden. Auf dem Teller ist ein leeres Schälchen, auf diesen kann man seine Wunschoße tröpfeln. Drei verschiedene stehen auf den Tischen. Asia (Soja), Exotik Summer (Frucht (Mango?) mit Chilli oder Goldener Herbst (Süß mit Pfeffer). Wir probieren alle 3 Soßen, alle drei sind schön ausbalanciert und passen hervorragend zu den Teigtaschen.
Ich wähle als Vorspeise die Spitzenfoodsuppe, die als vegan gekennzeichnet ist. Aber ganz ehrlich, Süßkartoffel ist doch ein Wurzelgemüse und diese schädigen den Pflanzenwachstum, für Veganer eigentlich ungeeignet, auch wenn viele Veganer das gerne verdrängen - die sogenannten "Plastik-Veganer" - von der Humusdüngung im Ackerbau ganz zu schweigen, ein weiteres No Go für einen Veganer (da wird ja auch gerne mal drüber hinweg gesehen). Die Suppe war sehr groß portioniert, kammit ordentlich Hitze an den Platz, allerdings fehlt mir etwas die Säure, ein Weißwein hätte der Suppe gut zu Gesicht gestanden, daher habe ich mit der Soja Soße etwas experimentiert. Und siehe da, passt. Nachdem ich auch noch die fruchtige Chilli-Sauce hinein pfefferte, hat die Suppe wirklich ausgezeichnet geschmeckt. Zu trinken sollte es bei mir ein Krombacher Weizen sein, für 4 Euro (autsch), meine Frau wählte eine kleine Cola Light. Aber gerade der 4 Euro Preis summiert sich bei mir ganz schön, nach 3 Bierchen werden schon 12 Euro veranschlagt, nach 5 Bierchen 20 Euro, das geht ganz schön ins Geld. Aber wenn man bequem sitzt, der asiatischen Klimpermusik im Hintergrund zu hört und man noch einen leicht scharfen Geschmack auf der Zunger hat, dann laufen die Bierchen einfach so hinunter.
Immer wieder werden wir gefragt ob alles in Ordnung ist, die Gerichte werden nicht nur an unserem Tisch, auch an allen anderen Tischen erklärt, das ist schon ausgezeichneter Service. Wir bekommen unsere Hauptgerichte, da wir heute mit dem Schlemmerblock angereist sind, gehen die knusprigen Schweine-Schnitzel mit gebratenem Salat, Roter Kokos-Curry Sauce (puh, ganz schön scharf) und einem riesigen Portion Reis aufs Haus. Normalerweise würde das Gericht 11,50 veranschlagen (fast 3 Hefebierchen), das Gericht ist in sich stimmig. Die Schnitzel ordentlich knusprig, der Reis hatte Biss und war sehr gut gesalzen -der gebratene Salat ein Hingucker, nicht nur optisch sondern auch geschmacklich ganz großes Kino.
Vor 15 Jahren hatte ich bei der Post gearbeitet, in den Wintermonaten wurde unser Team von Udo verstärkt, im eigentlichen Berufsleben eigentlich Porno-Darsteller, aber in den Wintermonaten wo fast gar nicht "draußen"gedreht wird, war er mein Kollege in der P-Station. Udo, der Mann mit der großen Stange, witzigerweise spielten sich da bei meinem Hauptgericht ein klein wenig Kopfkino ab, ich hatte die Udo(n)-Nudeln gewählt. Diese waren zahlreich auf meinem King Kong Teller/Gericht. King Kong, entgegen der ländlichen Meinung, ist King Kong eigentlich in den Klassiker Filmen der Böse (und nicht der Gute), der Gute ist Godzilla (und nicht der Böse) ;-)), auch wenn ich vielleicht jetzt einige Kindheitserinnerungen bei dem ein oder anderen Leser zerstöre. Mein King Kong Gericht, mit den Porno-Nudeln ääähhh Udo-Nudeln schmeckte mir ausgezeichnet. Viel Gemüse, angemacht mit einer bösen-scharf-sauren Soja Sauce, ich wählte den Lachs dazu, der war in einer Art Alge umwickelt, der Lachs von ausgezeichneter Qualität, wunderbar gebraten, außen knusprig innen sogar noch leicht glasig - es fehlte nur der finale "Buttermilchstrahl".
Gut gesättigt suchten wir uns noch ein Dessert aus. Der frittierte Käsekuchen "stieß mir da ins Auge" - die weibliche Bedienung erklärte uns dann vorab, dass es eigentlich kein Kuchen sei, sondern eine Art Mouse-Kuchen-Füllung, welche doppelt paniert werde und in Kokosöl ausgebacken werden, das ganze würde aber sehr lecker schmecken, da der "Kuchen" mit japanischen Punschkirschen serviert wird. Und das war auch so, das Dessert war absolute Bombe. Meine Frau wählte dazu eine selbst gemachte Limonade, die schmeckte super (siehe Bild). Geschmacklich hat uns das Moschosch komplett überzeugt, das Essen ist ausgezeichnet, ich ziehe aber einen Stern ab, da das eigentliche Kochen/Zubereiten/Abschmecken der Gerichte in der Fabrik stattfindet und nicht "vor Ort".
Fazit:
Uns gefällt das Ambiente sehr gut, die Hintergrundmusik passt, der Service ist ausgezeichnet. Trotz Schlemmerblockes haben wir aber fast 60 Euro für 2 Personen bezahlt. Das ist sehr viel Geld für ein Essen in einer Restaurant Kette, vielleicht sollte man den ein oder anderen Getränkepreis mal überdenken.
Angefixt durch die Bewertung vom Blaubär sind meine Frau und ich gestern Richtung Mannheimer MoschMosch mit der Straba gedüst. Dort in den N Quadraten angekommen, staunten wir kurz nach 14 Uhr nicht schlecht, das gesamte Restaurant war bis auf einen höheren Bartisch voll besetzt. Viele Gäste unter 20, die erstaunlich gut mit Stäbchen umgehen können, auch einige asiatisch aussehende Gäste waren zu entdecken. Das Publikum also gut gemischt.
Ich hatte etwas Angst, da in der Blaubärbewertung von "Folterkammer" und Spanplatten zu... mehr lesen
4.0 stars -
"King Kong vs Udo, der Pornostar aus Speyer" DaueresserGK0712Angefixt durch die Bewertung vom Blaubär sind meine Frau und ich gestern Richtung Mannheimer MoschMosch mit der Straba gedüst. Dort in den N Quadraten angekommen, staunten wir kurz nach 14 Uhr nicht schlecht, das gesamte Restaurant war bis auf einen höheren Bartisch voll besetzt. Viele Gäste unter 20, die erstaunlich gut mit Stäbchen umgehen können, auch einige asiatisch aussehende Gäste waren zu entdecken. Das Publikum also gut gemischt.
Ich hatte etwas Angst, da in der Blaubärbewertung von "Folterkammer" und Spanplatten zu
Geschrieben am 19.01.2016 2016-01-19| Aktualisiert am
19.01.2016
Das sitzt erstmal. Der Klassiker Big Rösti (wer kennt ihn nicht ?) feiert Geburtstag: Der Big Rösti wird 10 Jahre alt und begeistert seit daher seine Fans mit cremiger Käsesauce, herzhaftem Bacon, knusprigem Kartoffel-Rösti und bestem Simmentaler Rind aus Deutschland. Simmentaler Rind ?? -- Kenn ich als bekennender Fleisch-Fan eigentlich ganz gut. In einschlägigen Restaurants in der Region wird mit gutem Zeitabstand 2-3 Jahr das Simmentaler Rind als Hüftseak/Rumpsteak angeboten. Simmentaler Rinder gehören in Deutschland und Österreich zu den wichtigsten Rinderrassen. Ursprünglich aus dem Berner Oberland (Simmental) kommend, werden sie heute in der österreichischen und deutschen Alpenregion gezüchtet.
Typisch für diese Rinderrasse ist der weiße Kopf mit kleinen Augen- oder Backenflecken und die weißen Beine. Das Fleisch des Simmentaler Rinds ist würzig, aromatisch und bereichert die Speisekarte vieler Gourmetrestaurants, nichts umsonst hat es die Bezeichnung "Bestes Fleisch von der Alm". Gibt`s auch seit 10 Jahren bei McDonald`s.
Heute war so ein besonderer Tag, ich nahm mir extra frei, nicht wegen des Simmentaler Rindes, sondern weil sich mein Schwiegervater den neuen Opel Astra Turbo in rot (den von der Werbung) gekauft hat und wir anschließend, quasi die ersten Kilometer gleich zum McDonalds in Hirschberg gedüst sind (meine Frau arbeitet einen Steinwurf weiter). Angekommen auf dem Parkplatz (der war zur Hälfte gefüllt), gleich rein in die warme Stube. Neben dem eigentlichen McDonald gibt es innen drin noch einen McKaffee (da gibt es sehr gute Kuchen und sehr guten Kaffee, laut meiner Frau). Vorne gibt es noch einen Kinderspielplatz, mit kleiner Riesenrutsche. Innen können die kleinen Körbe werfen, es stehen dafür Basketballkörbe herum. So was finde ich immer super, wenn für die Kleinen viel geboten wird. Wir bestellen, hinter uns füllt sich rasch die Schlange und siehe da, eine zweite, nach drei Minuten wird eine dritte Kasse aufgemacht, nebenbei wird professionell noch der McDrive bedient. Erster Eindruck:positiv. Alle sind freundlich und höflich und verstehen die deutsche Sprache (was nicht immer gegeben ist). Ich frage nach, ob man beim Simmentaler Rind einen Unterschied beim Geschmack zum normalen Rind/Schweine/Tierrest-Burger merkt. "Wenn sie gute Burger mit Rösti mögen, werden sie ihn lieben" die passende Antwort der Dame hinter der Kasse, sie ist gut aufgelegt. Ich bestelle mir das Big Rösti Menü mit Cola (ohne Eis). Meine Frau nimmt das McChicken Menü mit ColaLight (mit Eis), mein Schwiegervater 2 Hamburger (muss sparen, er hat sich gerade einen Astra für 30.000 Euro gekauft :-) ). Ich bekomme auch meine Cola ohne Eis, meine Frau ihre Cola Light mit Eis.
Weniger professionell meine Pommes bzw meine Curly Fries. Laut Werbung "Gönnung muss sein" herrlich frisch frittierte würzig-knusprige Curly Fries. Diese aber waren weder frisch frittiert noch warm. Die waren fast kalt und matschig. Ganz ehrlich, das merkt man doch gleich wenn man die in die Tüte füllt. Warum probieren die Servicekräfte hinter der Theke immer (und immer wieder) wieder alte, matschige Pommes oder Curly Fries den Kunden anzudrehen? Ein dickes Minus hierfür. Die Tüte ging zurück, nach 3 Minuten kamen frisch frittierte, richtig heiße und gut würzige Curly Fries an meinen Platz. Warum nicht gleich so ??
Der Big Rösti ist geschmacklich (alles in allem) schon eine Wucht im Vergleich zu den "normalen Einheitsburgern", leider sieht man weder bei McDonalds noch auf der Homepage eine Fleisch-Grammangabe, auch wissen die Servicekräfte nicht wie viel Fleisch auf dem Burger ist. Ich hab das Beef einzeln probiert, das war schon gut, da kann man nicht meckern. Obendrauf ein Rösti (hätte knuspriger sein können), knuspriger Bacon und (leider) ein matschiges Brötchen. Oben das Brötchen zwischen mehlig und fertig gebacken, die untere Hälfte gut gebacken, insgesamt hat aber alles in allem einigermaßen "in Ordnung - gut" geschmeckt. Aber die Käsesauce, die in der Werbung so gehypt wird, erschmecke ich nicht, für mich eine einfache Mayo. Daher auch eine 2,5 im Gesamteindruck. Wäre da nicht der übertrieben hohe Preis. Das Menü für 8 Euro (7,90) ist echt heftig, umgerechnet 15 Mark für einen mittelgroßen Burger, dazu die Fries und ne Cola, also günstig ist das bestimmt nicht. Die Burger von meinem Schwiegervater verdienten die Bezeichnung "Burger" nicht, die hatten eine Höhe von 1,5-2 cm (hat nichts mit Burger zu tun). Der McChicken war geschmacklich in Ordnung. Für den ersten Hunger hat es gereicht, aber auf der Heimfahrt hat mein Magen schon wieder geknurrt (bei Tempo 230 auf der leicht vereisten Landstraße) ;-))
Fazit:
Erkennt man einen Unterschied zwischen dem eigentlichen in der Werbung gezeigten "Big Rösti" und dem eigentlich Echten ?? Müsste da nicht jeder Kunde automatisch 10 Euro Schmerzensgeld bekommen ?
Das sitzt erstmal. Der Klassiker Big Rösti (wer kennt ihn nicht ?) feiert Geburtstag: Der Big Rösti wird 10 Jahre alt und begeistert seit daher seine Fans mit cremiger Käsesauce, herzhaftem Bacon, knusprigem Kartoffel-Rösti und bestem Simmentaler Rind aus Deutschland. Simmentaler Rind ?? -- Kenn ich als bekennender Fleisch-Fan eigentlich ganz gut. In einschlägigen Restaurants in der Region wird mit gutem Zeitabstand 2-3 Jahr das Simmentaler Rind als Hüftseak/Rumpsteak angeboten. Simmentaler Rinder gehören in Deutschland und Österreich zu den wichtigsten Rinderrassen. Ursprünglich... mehr lesen
McDonalds
McDonalds€-€€€Schnellrestaurant, Take Away06201873763Goldbeckstr. 3, 69493 Hirschberg an der Bergstraße
2.5 stars -
"McDonald`s lässt sich nicht lumpen, das "Beste Fleisch von der Alm"" DaueresserGK0712Das sitzt erstmal. Der Klassiker Big Rösti (wer kennt ihn nicht ?) feiert Geburtstag: Der Big Rösti wird 10 Jahre alt und begeistert seit daher seine Fans mit cremiger Käsesauce, herzhaftem Bacon, knusprigem Kartoffel-Rösti und bestem Simmentaler Rind aus Deutschland. Simmentaler Rind ?? -- Kenn ich als bekennender Fleisch-Fan eigentlich ganz gut. In einschlägigen Restaurants in der Region wird mit gutem Zeitabstand 2-3 Jahr das Simmentaler Rind als Hüftseak/Rumpsteak angeboten. Simmentaler Rinder gehören in Deutschland und Österreich zu den wichtigsten Rinderrassen. Ursprünglich
Geschrieben am 15.01.2016 2016-01-15| Aktualisiert am
15.01.2016
In Mannheim gibt es gefühlt 1000 türkische Dönerbuden und Schnell-Restaurants, vieler bedarf es nicht mal einer Erwähnung. Der Grund ist da recht simpel, mit Federvieh in Form von gepresstem Pute/Hähnchenfleisch aus der Industrie, "Convenience Döner Fleisch" auf neudeutsch, gewinnt man keine Kriege. Erst recht keine Gäste die auf bewussten Fleischgenuss wert legen.
Der Türke hat erkannt, dass es auf Dauer nur mit Qualität der Zutaten und nicht auf Quantität, zB der "XL Puten-Döner für 1,79 Euro", geht. Der Kösem Imbiss liegt mit dem Auto mit 2 Minuten Fahrtzeit nicht allzu weit weg vom SAP Hauptquartier. Für mich und meine Arbeitskollegen gerne eine Alternative zur Kantine. Das Schnell-Restaurant Kösem war hier bei Gastroguide weder bewertet noch gelistet - es bietet seinen Gästen nicht nur ein kulinarisches Vergnügen, sondern überrascht diese (besonders bei schönem Wetter) auch mit außerordentlichem Komfort in der Außenbestuhlung. Bei diesem Schnellrestaurant für „orientalisch-türkische“ Speisen handelt es sich wohl um das einzige seiner Art, welches nicht nur eine sehr schöne Terrasse bietet, sondern auch seinen kleinen Gästen einen kleinen Spielplatz zur Verfügung stellt!
Innen geht es dafür gewohnt, etwas sporadischer - türkisch minimalistisch - zu. Sitzbänke aus Lederimitat, rechts die große Theke mit viel frischem Zeugs. Der Drehspieß ist mit bestem Kalbs-Fleisch bestückt, es wird nach traditionellem Familienrezept selbst hergestellt, für Industrie-Herstellungsfleisch ist im Kösem kein Platz. Aber nicht nur das saftige und sehr gut gewürzte Fleisch, die Joghurt-Minz-Kräutersoße ist der Wahnsinn. Selten erlebt man so einen "milchig-cremige" Soße. Bei unserem letzten Besuch hatte ich (mal wieder) den Yufka (4,90), der Teig wird vor meine Augen frisch gemacht und auf gebacken und mit den gewünschten Zutaten eingerollt - bei mir Zwiebel, grüner Salat, Soße, Fleisch, und scharfes Gewürz. Das scharfe Gewürz ist gut scharf, es unterstützt den Döner und ist Bindeglied zwischen Fleisch, Soße und Teig. Man schmeckt das Scharfe, ohne dass der Gaumen verbrennt bzw Rotze aus den Augen schießt - möchte man das, dann gibts bei Kösem auch "türkisch scharfes" Gewürz - allerdings ist das für die Mittagspause eher ungeeignet (ist verdammt scharf). Mein Arbeitskollege hat sich an dem Tag für den XL Yufka (5,90) entschieden, der besteht aus ca 1/3 mehr Fleisch. Wir waren beide wieder sehr angetan. Beim Bezahlen erwähnt der Chef immer, dass man das Kalbsfleisch nach Hausrezept selbst herstellt und freut sich dabei - der Türke ist eh ein Freund des Lächelns, oder waren das die Asiaten ??
Natürlich findet man hier auch Dönervariationen (vom Junior-Döner 3,00 € bis zum Döner-Teller Teller 7,00 €) , türkischen Pizzen ( zB Pizza Sucuk 5,00 €) und Lahmacun ab 3,00 €. … Jedoch sollte man sich beim Kösem die frisch zubereiteten Pide nicht entgehen lassen, denn diese sind mit zB Spinat und Schafskäse (4,50 €) unschlagbar, ein Muss sind auch die gefüllten Auberginen, die Blätterteigröllchen mit Käse oder die Linsensuppe mit Fladenbrot. Gut, besser, Kösem !!
In Mannheim gibt es gefühlt 1000 türkische Dönerbuden und Schnell-Restaurants, vieler bedarf es nicht mal einer Erwähnung. Der Grund ist da recht simpel, mit Federvieh in Form von gepresstem Pute/Hähnchenfleisch aus der Industrie, "Convenience Döner Fleisch" auf neudeutsch, gewinnt man keine Kriege. Erst recht keine Gäste die auf bewussten Fleischgenuss wert legen.
Der Türke hat erkannt, dass es auf Dauer nur mit Qualität der Zutaten und nicht auf Quantität, zB der "XL Puten-Döner für 1,79 Euro", geht. Der Kösem Imbiss liegt... mehr lesen
Kösem Imbiss
Kösem Imbiss€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss06227 4710Nußlocher Str. 56, 69190 Walldorf
4.0 stars -
"Gut, besser, kösem !!" DaueresserGK0712In Mannheim gibt es gefühlt 1000 türkische Dönerbuden und Schnell-Restaurants, vieler bedarf es nicht mal einer Erwähnung. Der Grund ist da recht simpel, mit Federvieh in Form von gepresstem Pute/Hähnchenfleisch aus der Industrie, "Convenience Döner Fleisch" auf neudeutsch, gewinnt man keine Kriege. Erst recht keine Gäste die auf bewussten Fleischgenuss wert legen.
Der Türke hat erkannt, dass es auf Dauer nur mit Qualität der Zutaten und nicht auf Quantität, zB der "XL Puten-Döner für 1,79 Euro", geht. Der Kösem Imbiss liegt
Geschrieben am 09.01.2016 2016-01-09| Aktualisiert am
09.01.2016
Hier ein kleines Update zu meinem jüngst veröffentlichten Bericht über das Keglerheim, der Grund liegt auf der Hand. das Keglerheim wirbt neben den schon günstigen 5,80 Euro Tagesessen für 3-4 Gang Menüs aktuell in der Mannheimer Morgen- Zeitung.
Jede Woche gibt es diverse Tagesangebote für 5,80 die von (Achtung) Dienstag-Montag ihre Gültigkeit haben. Die Auswahl ist vielfälltig, zur Verdauung gibt es ein Ouzo gratis. Abstriche musste man generell bei dem Ambiente im Innenraum machen, da wurde aber stetig in den letzten Monaten nachgebessert. Die Decke ist sehr hoch, das Restaurant weitläufig. Uns gefällt es im Innenraum direkt am Tresen unter einer kleinen Ziegelhütte am besten. Rechts der Tisch war schön eingedeckt, wir konnten uns den nehmen, das Lokal war zu dieser Zeit sehr gut besucht (und gut gefüllt). Die Tischdecken mit den kleineren Löchern und auch der Schnellhefter mit den einzelnen Kopien gehören (Gott sei Dank) der Vergangenheit an - die Speisekarte in Folie schön im von Leder eingebundener Speisekarte. Links Vorspeisen (5 Euro), Desserts (2,50 Euro), rechts Tagesessen (5,80) sowie die Mehrgang-Menüs.
Meine Frau hatte Lust auf Fisch und uns war auch etwas bange vor vielleicht zu großen Portionen (wir sollten Recht behalten), also nahm ich ein 4 Gang Menü für 14,80, meine Frau frische mehlierte Calamari, die kosteten wie jedes andere Tages-Gericht auch 5,80. Bei den Getränkepreisen wurde etwas angezogen, das Hefe von Eichbaum 0,5 kostet mittlerweile 3 Euro, ist aber alles zu verschmerzen. Kleine Cola (0,25) 1,80 ist Standard. Das 4-Gang Menü (14,80) bestand aus gegrillten Pep+Salat+Vassillos-Teller+Dessert. Vor dem Dessert wurde uns noch jeweils ein Ouzo (zur Verdauung) serviert. Der Salat ist immer recht groß (grüner Eisberg-Salat, Kopfsalat, Krautsalat, meine geliebten Bohnen, Karotten und Peperoni), das Dressing schmeckt irgendwie Maggi-Hühnchen, zusammen mit der sauren Sahne ergibt es den typischen Keglerheim-Salat-Geschmack. Meine Frau findet den Salat spitze, ich finde ihn mittlerweile auch sehr gut. Vorab bekamen wir aber die gegrillten Peperoni, die waren eine "Mords"Portion, schöne Röstaromen, wenig Essig, etwas Öl und viel Knoblauch. In der Schule eine glatte 2. Das Tsatsiki ist selbst gemacht, leichter Knobi Geschmack, Gurkenraspeln, schön cremig, mir hat aber etwas Salz und Pfeffer gefehlt. Das dazu gereichte fluffig gebackene Fladenbrot war super.
Die Calamari meiner Frau waren ordentlich ausgebacken, sehr gute Qualität. Sehr gute Qualität hatte auch mein Fleisch auf der Platte. Ich hatte ein exzellentes Lenden-, als auch ein exzellentes Rumpsteak. Das Rind war fast durch, dennoch super weich und hervorragender Geschmack. Das Lendensteak war innen rosa, das Hacksteak auch sehr gut gewürzt, perfekt passend zu allen drei Steaks die hausgemachte Kräuterbutter die separat serviert wurde. Nach dem Hauptgang kam der Ouzo, danach kam dann mein Dessert. Gemischtes Eis mit Himbeere-Soße. Etwas gestört haben uns der etwas chaotische Service, der eigentliche Chef sortierte hinter der Theke wohl die Scheine, dennoch ist der Service immer sehr bemüht. Aber für unter 15 Euro habe ich sehr selten so gut gegessen. Empfehlung !!
Hier ein kleines Update zu meinem jüngst veröffentlichten Bericht über das Keglerheim, der Grund liegt auf der Hand. das Keglerheim wirbt neben den schon günstigen 5,80 Euro Tagesessen für 3-4 Gang Menüs aktuell in der Mannheimer Morgen- Zeitung.
Jede Woche gibt es diverse Tagesangebote für 5,80 die von (Achtung) Dienstag-Montag ihre Gültigkeit haben. Die Auswahl ist vielfälltig, zur Verdauung gibt es ein Ouzo gratis. Abstriche musste man generell bei dem Ambiente im Innenraum machen, da wurde aber stetig in den letzten Monaten... mehr lesen
4.0 stars -
"Alternativ zu den günstigen Tagesessen gibt es nun verschiedene 3-4 Gang Menüs um die 15 Euro" DaueresserGK0712Hier ein kleines Update zu meinem jüngst veröffentlichten Bericht über das Keglerheim, der Grund liegt auf der Hand. das Keglerheim wirbt neben den schon günstigen 5,80 Euro Tagesessen für 3-4 Gang Menüs aktuell in der Mannheimer Morgen- Zeitung.
Jede Woche gibt es diverse Tagesangebote für 5,80 die von (Achtung) Dienstag-Montag ihre Gültigkeit haben. Die Auswahl ist vielfälltig, zur Verdauung gibt es ein Ouzo gratis. Abstriche musste man generell bei dem Ambiente im Innenraum machen, da wurde aber stetig in den letzten Monaten
Geschrieben am 09.01.2016 2016-01-09| Aktualisiert am
09.01.2016
Besucht am 09.01.2016
Das Hemingway`s in der Bahnhofstraße besuchten wir bis zum heutigen Tag eigentlich ganz gerne. Service gut und zuvorkommend, recht leckere Speisen, ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. Ich dachte eigentlich dass ich im Sommer 2015 hier bei GG eine Bewertung abgegeben habe (habe ich aber nicht), da hatte ich ein leckeres spanisches Cordon Blue vom Iberico Schwein, mit Iberico Schinken und Manchego-Käse gefüllt zum damaligen Sensationspreis von 10,90.
Wie es der Zufall so wollte, sind wir heute mit der Straßenbahn von Mannheim rüber nach Ludwigshafen gefahren, der erste Schreck, das Tagesticket 2 Zonen für 2 Personen wurde von recht happigen 8,90 Euro auf fast schon unverschämte 9,20 Euro erhöht - dafür kann ich zwei mal zum Dimi Essen gehen, verdaut. Meine Frau und ich hatten richtig Hunger und wir wissen, dass gerade die Portionen im Hemmingway`s nicht gerade klein sind.
Seit mehr als 10 Jahren ist Hemingway’s Ludwigshafen Treffpunkt für Liebhaber und Genießer der Latino Ambiente, Speisen und Cocktails. Auf der Homepage wirbt man für Standards & außergewöhnliche Cocktails und Long Drinks. Außerdem für eine große Auswahl an Tapas, Salat-Variationen und Vegetarische, Fleisch und Fischgerichte. Die Küche (inkl. Crew) wurde komplett erneuert und mit der neuen Küchentechnik sei man in der Lage, frische und leckere Speisen optimal vorzubereiten. Die wechselnde Wochenkarte sorgt für noch mehr Auswahl für die Gäste - das haben wir gemerkt. Auf der Saison/Wochenkarte tummelten sich viele Gerichte herum. Von schwäbischen Käsespatzen bis hin zum spanischen Cordon Blue fanden wir zahlreiche Speisen. Dennoch war für meine Frau nicht das richtige dabei, wir blätterten in der normalen Karte. Da ist mir aufgefallen, dass einige Seiten leicht klebten, hier müsste man wohl mit dem Feuchtuch ordentlich wischen, oder einfach die Karten erneuern.
Mich lachte von der normalen Karte das Schweinerückensteak mit der frischen Pfeffersoße an (8,90), oder von der Saisonkarte das "spanische Cordon Blue" mit Manchego Käse und Serrano Schinken gefüllt, dazu Potato Wedges und einen Beilagensalat für 8,90. Da ich mit dem Cordon Blue im Sommer so gute Erfahrungen gemacht hatte, nahm ich es. Meine Frau wählte gefüllte Weizentortilla mit Hähnchen und Gemüse " Enchilada al Horno con Pollo ", dazu gab es Mexiko-Reis (7,90). Zu trinken sollte es das Welde Weizen sein, seit dem letzten Hefeweizentest kennt man das sogar in Bayern, das Weizen konnte jedes Bayrische Weiß/Weizenbier auf die hintere Plätze verdrängen. Meine Frau wählte eine kleine Orangina für 2,50.
Der immer so sympathisch wirkende Kellner vermissten wir heute deutlich. Er hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, vermittelt diese mexikanische Flair - unserer Bedienung fehlten heute deutlich die "Soft-Skills" anstatt sich zu entschuldigen gab es einen blöden und sehr unpassenden Spruch, sorry, aber das geht nicht. Das bestellte Essen ging nach einem Anschneiden und umdrehen des Fleisches (auf der Unterseite fast schwarz) zurück mit der Bemerkung das es mir deutlich zu dunkel sei und das Fleisch "trocken" sei - nach 2 Minuten kam sie mit dem Teller an unseren Tisch zurück. " im Cordon Blue sei Käse drin, das kann überhaupt nicht trocken sein " (iss klar, selbst wenn Marshmellows im Fleisch drin gewesen wäre, was hat denn das damit zu tun, dass es fast ungenießbar und zu viel Hitze abbekommen hat ????? ) - sie kam dann wieder an unseren Tisch und meinte ich "müsse halt jetzt einfach warten, es werde neu gemacht". In der Zwischenzeit half ich meiner Frau mit Ihrer Weizentortilla. Da war ordentlich gegrillten Hähnchenbrust drin, dazu viel Gemüse, aber irgendwas war da scharf. Es hat gut geschmeckt, der mexikanische Reis entpuppte sich als gelber Reis begleitet von Sour Cream & Red Salsa. Das Gericht in sich ganz ordentlich (3 Sterne).
Danach kam mein Cordon Blue, erneut dunkel braun, aber die Unterseite nicht ganz so schwarz. Ich schnitt das Fleisch an, vom "Schweine Geschmack" bzw vom spanischen (Eichel) Schweine-Geschmack schmeckte man 0,0. Ich salzte und pfefferte nach, aber die Ölschicht/der Ölfilm verhinderte, dass die Panade jegliches Salz und Pfeffer annahm. Das einzig essbare war der fließende Käse, ich musste arg mit mir kämpfen nicht ein "Riesen Blärrer"loszulassen. Selbst vom Serrano der für sein mageres, kaum fettmaseriertes Fleisch mit mild-aromatischer Note bekannt ist, schmeckte man nichts. Ich hatte beim schlucken nur Öl im Mund, als ob man das Fleisch in Öl ausgebacken/ausfrittiert hat (ekelerregend) - selbst eine Stunde später hatte ich einen Billig Öl Geschmack im Mund. Auch am Nachbartisch wurde das Cordon Blue bestellt, die Frau fragte wie es schmecke, der Mann war überhaupt nicht zufrieden, auch er bemängelte das viele Öl, als aber die Bedienung kam meinte er "alles wunderbar", na toll, da wird diese Küchenleistung auch noch bestätigt.
Unsere Bedienung kam dann nochmals und sah dass ich Probleme hatte das Fleisch zu schlucken, ich fragte nach wie das Cordon Blue zubereitet wurde, sie meinte kurz "wie immer, in der Pfanne", sie nahm es mit. Dann kam sie wieder und meinte ob sie mir es einpacken sollte, ich müsste es zahlen - ich dachte ich habe mich da verhört. Als wir dann etwas lauter angedroht haben, nicht mehr zu kommen, kam sie wieder an unseren Tisch und meinte, sie habe es von der Rechnung genommen - dennoch, diesen Öl Geschmack hatte ich noch fast 2 Stunden im Mund - ich hatte den Verdacht man hat das Cordon Blue zusammen mit den Potato Wedges frittiert in der Fritteuse, sie schmeckten beide nach dem gleichen Öl - allerdings wurde das von der Bedienung verneint.
Fazit:
Ob wir nochmal kommen wissen wir nicht, bis jetzt waren wir eigentlich immer zufrieden. aber das was wir heute erlebten, war schon ein starkes Stück. Ein Cordon Blue was nur nach Billig-Öl schmeckt, das muss nicht sein. Dann auch noch Kommentare von der Bedienung dazu, die so hilfreich sind wie ein Krückstock beim 100 Meter Finale.
Das Hemingway`s in der Bahnhofstraße besuchten wir bis zum heutigen Tag eigentlich ganz gerne. Service gut und zuvorkommend, recht leckere Speisen, ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. Ich dachte eigentlich dass ich im Sommer 2015 hier bei GG eine Bewertung abgegeben habe (habe ich aber nicht), da hatte ich ein leckeres spanisches Cordon Blue vom Iberico Schwein, mit Iberico Schinken und Manchego-Käse gefüllt zum damaligen Sensationspreis von 10,90.
Wie es der Zufall so wollte, sind wir heute mit der Straßenbahn von Mannheim rüber nach Ludwigshafen... mehr lesen
Hemingway’s
Hemingway’s€-€€€Restaurant, Bar, Cocktailbar, Gaststätte06215299777Bahnhofstraße 15, 67059 Ludwigshafen am Rhein
2.0 stars -
"Ein Satz mit x - das war nix ...." DaueresserGK0712Das Hemingway`s in der Bahnhofstraße besuchten wir bis zum heutigen Tag eigentlich ganz gerne. Service gut und zuvorkommend, recht leckere Speisen, ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. Ich dachte eigentlich dass ich im Sommer 2015 hier bei GG eine Bewertung abgegeben habe (habe ich aber nicht), da hatte ich ein leckeres spanisches Cordon Blue vom Iberico Schwein, mit Iberico Schinken und Manchego-Käse gefüllt zum damaligen Sensationspreis von 10,90.
Wie es der Zufall so wollte, sind wir heute mit der Straßenbahn von Mannheim rüber nach Ludwigshafen
Geschrieben am 04.01.2016 2016-01-04| Aktualisiert am
04.01.2016
Besucht am 25.12.2015
Oberstdorf besteht aus dem Ort Oberstdorf und fünf weiteren Ortschaften. Eines davon ist Schöllang. Wir verbrachten dieses Jahr 8 Tage dort. Typisch für Schöllang sind die Bauernhäuser um den barocken Zwiebelturm der Pfarrkirche. In der Nähe befindet sich die Burgkirche von 1531. Typisch für Schöllang ist mittlerweile auch für uns der Jagawirt. Da wir viel neues in dieser Woche ausprobierten, sollte quasi der Besuch unser "Kulinarik-Highlight" sein. Wir wurden nicht enttäuscht.
„Einfoch guad“ lautet ohne Kompromiss die "Jagawirt" Küchenphilosophie. Daher kommen ausschließlich frische Produkte aus der Region Oberstdorf in die Töpfe und Pfannen. Die hochwertigen Lebensmittel werden schonend gegart und gehen eine schmackhafte Symbiose auf dem Teller ein: für Essen auf höchstem Niveau!
Die Homepage als auch die Speisekarte liest sich hervorragend und macht einen professionellen Eindruck. Das ganze drumherum, das Essen, der Service, alles war wieder bei uns Note 1 mit Stern. Auch das Ambiente im Innern, im modernen Österreichischem Landhaus-Stil gehalten macht was her. Bei der Reservierung ein paar Tage zuvor lehnte der Chef und Inhaber ganz cool an der Theke, er erklärte mir freundlich, dass seine Frau und sein jüngerer Sohn die Küche schmeißen. Er und eine Azubine den Service machen. Sein ältester Sohn sei Berufsjäger und erschießt das Wild (wie brutal :-(), das wird dann vor Ort zerlegt und kommt ohne Zwischenhändler in die Küche. Frischer gehe es kaum, daher sei auch die Karte etwas sehr "wild".
Für Wildliebhaber gibt es tolle Variationen. Aktuell in der Karte: verschiedene Steak`s vom Reh und Hirsch, aber nicht nur Wild auch andere Fleischsorten wie Gams oder Lamm sind im Angebot. Innereien wie Leber vom Grünten Lamm (Geschnetzelt oder Glaciert auf Erzherzog Johann`s Lieblingsart zubereitet mit Kürbispüree ) sowie Jagawirt`s wüde Leber in kräftigem Portweinjus mit gebratenen Äpfel, Speck und jungen Zwieberl dazu serviert der Küchenchef Erdbirnenschnee, vervollständigen das Angebot.
Das hört sich natürlich für Wild und Innereien -Fans verlockend an, allerdings mögen meine Frau und ich kein Innereien und kein Wild, in meiner Kindheit hatte mich mein Onkel mitgenommen, da gab es Hirsch. Dieser dominante, penetrant süßlich negative Tiergeschmack, der geht (leider) bei mir einfach nicht mehr raus. Ich frage mich immer warum man Wild mit so viel Soße bzw mit Früchten isst?? Um den eigentlichen heftigen Tier-Geschmack zu übertünchen ?? Man kennt es ja von Schnecken. Die werden auch gerne mit viel Knoblauch serviert, um vom eigentlichen Geschmack abzulenken. Schmerzgrenze ist für mich Rehfleisch, das hatte ich mal nach einem Missverständnis mit dem Kellner serviert bekommen (in einem 2 Sterne Michelin Restaurant). Ich dachte er meinte "Risotto"mit Cranberry am Ende stellte es sich als "Reh-Soute" (oder so ähnlich, irgendein französischer Ausdruck für Reh-Medaillons) heraus, irgendwas vom Reh, war sehr fein und der Wild Geschmack war nicht zu dominant, allerdings war ich aber froh als ich es unten hatte. Seitdem schaue ich mir die Rehe lieber im Wildpark an. Entwickle ich mich langsam zum Vegetarier ?? (das arme Wild)
Schön, dass die Käsespatzen in der Karte nicht unter den vegetarischen Gerichten stehen. Das ist uns im Allgäu jetzt schon öfters aufgefallen (wegen den tierischen Zusätzen im Käse). Für Vegetarier gibt es leckere Serviettenknödel mit frischen Waldpilzen oder die Variation vom winterlichem Gemüse in knusprigen Strudelteig gehüllt an Sauerrahm- Kräuterdip mit vitaminreichen Salatarrangement nebst diversen Salaten alle ohne Fleischzusätze. Für Veganer habe ich keine Speisen entdeckt.
Wir schauen uns weiter die gelungene Speisekarte an. Mich lacht (leider) ein wildes Gericht an. Rostbraten aus der Junghirschkeule (natürlich vom Allgäuer Jaga) in kräftiger Portweinglace mit Gernot`s Schilcherschalotten, Selleriestroh und hausgemachte Kürbisnockerl. Ich kämpfe mit mir, habe Angst vor dem penetranten Tier-Geschmack. Ich entscheide mich für ein Jungschwein-Gericht, genauso wie meine Frau. Schweinegerichte stehen leider nur zwei in der Karte. Schnitzel "Wiener Art" sowie das Cordon Blue. Wir möchten anstatt dem Erdäpfel-Salat lieber Pommes und kalt gerührte Preiselbeeren.Wir verzichten wegen der großen Portionen, die wir noch vom letzten Urlaub kennen, bewusst auf eine Vorspeise um uns anschließend noch ein Dessert auszusuchen. Als Begleitung passt ein Zöttler Hefe - die Macht wird mit mir sein, vor dem Besuch beim Jagawirt haben wir uns die Star Wars "Rückkehr der Jedi Ritter" angeschaut, das geht natürlich nur im passenden Outfit. Ähnlich wie wenn man ein leckeres Welde Hefe-Weizen in einem Paulaner Glas ausschenken möchte, das geht gar nicht.
Oder doch noch eine Vorspeise ? Das Gipfeltreffen von Rona und Apfel eine fruchtige Rote Betesuppe mit leichtem Apfelaroma und frischem Kren hören sich verlockend an. Oder das Carpaccio von der Waldviertler Weidegans mit Barrique- Apfel- Walnußvinaigrette und winterlichem Salatarangement ?? Nee, Tiere mit Federn erinnern mich zu sehr an meine Kindheit, ich war immer Indianer an Fasching. Die Vernunft siegt, wir starten mit dem Cordon Blue (13,50).
Das war BOMBE !! Angerichtet auf modernen Tellern mit asiatischem Touch kam das Cordon Blue. Die Panade knusprig, sie löste sich wunderbar vom Fleisch. Die Füllung mit geräuchertem Rohschinken und Bregenzerwälder Bergkäs ein Traum. Ordentlich portioniert, ich denke es waren mit Füllung bestimmt 300-400 Gramm. Die kalt gerührten Preiselbeeren passten dazu wie die bekannte Faust aufs Auge. Zum Spülen bestellte ich dann noch ein zweites Hefebierchen (3,40).
Zum süßen Abschluß bestellten wir uns jeweils die "flaumigen Topfenknödel" raffiniert in Szene gesetzt für erfreulich faire 4,50. Und wie diese Knödel in Szene gesetzt waren. Die Früchte waren teilweise gepfeffert, verschiedene Temperaturen bzw wohl verschieden gegart. Die Knödel wunderbar flaumig-fluffig, ich werde noch zum Knödel Fan, das war zusammen mit dem Hauptgang ganz großes Kino.
Oberstdorf besteht aus dem Ort Oberstdorf und fünf weiteren Ortschaften. Eines davon ist Schöllang. Wir verbrachten dieses Jahr 8 Tage dort. Typisch für Schöllang sind die Bauernhäuser um den barocken Zwiebelturm der Pfarrkirche. In der Nähe befindet sich die Burgkirche von 1531. Typisch für Schöllang ist mittlerweile auch für uns der Jagawirt. Da wir viel neues in dieser Woche ausprobierten, sollte quasi der Besuch unser "Kulinarik-Highlight" sein. Wir wurden nicht enttäuscht.
„Einfoch guad“ lautet ohne Kompromiss die "Jagawirt" Küchenphilosophie. Daher kommen ausschließlich frische Produkte aus der Region Oberstdorf in die... mehr lesen
5.0 stars -
"A weng Österreich im Allgäu - Part II" DaueresserGK0712Oberstdorf besteht aus dem Ort Oberstdorf und fünf weiteren Ortschaften. Eines davon ist Schöllang. Wir verbrachten dieses Jahr 8 Tage dort. Typisch für Schöllang sind die Bauernhäuser um den barocken Zwiebelturm der Pfarrkirche. In der Nähe befindet sich die Burgkirche von 1531. Typisch für Schöllang ist mittlerweile auch für uns der Jagawirt. Da wir viel neues in dieser Woche ausprobierten, sollte quasi der Besuch unser "Kulinarik-Highlight" sein. Wir wurden nicht enttäuscht.
„Einfoch guad“ lautet ohne Kompromiss die "Jagawirt" Küchenphilosophie. Daher kommen ausschließlich frische Produkte aus der Region Oberstdorf in die
Geschrieben am 04.01.2016 2016-01-04| Aktualisiert am
08.01.2016
Besucht am 29.12.2015
Zur Erklärung vorneweg: Einige Kritiker hier bei Gastroguide haben sich eine Bewertung auf pfälzisch gewünscht. Dazu passt der Besuch vom 29. Dezember ganz gut, weil ich da mit einem echten Pfälzer zu Gast war.
"Kannsch Du Dich nimmi erinnre ?? Denk mol scharf noch. Mär sinn doch immer mid de Rädder vun de Horschdbrigg nunner gfahre, hänn gwarte bis griieeh wird und sinn dann gerollt bis zum Gedränkemaagt, dann noch mohl ahschdännich neigedrohde und dann sinn mer in de Hindeburchschdross links den Wäch nunner am Fort entlang, wo der große Bäbbel immer war. Do sinn jetzt die Tiecher im Landaacher Zoo." -- Än Kollech von mir im "O Ton". De Landaahcher Zoo weitet sich in de lädschde Johr pöh a pöh immer mehr aus. An dene Schdelle wo mär uns vor dreisich Johr klänne Sprungschanze fer unser BMX Rädder gebaut hän, lahfen jetzt echte Tiecher rum.
Des Pytel`s isch äh Zoo-Gaschdschdubb, in denne Monate, wohs arrich kald isch kann ma awwer ab viere Nachmittags ohne Zooeintritt nei. Mein Kollech hatt mich an dem Dach eihgelade, unseren Wache hämm mer in de Seideschdroß abgstellt und sinn äh paar Meter geloffe.
Im Summer kann mer awwer ach schäähh drausse sitze im Lotsch Stil, schäähh gemietlich uff Korbstihl. Drinne ischs defiernoch äh bissel mehr afrikanischer. Bodde aus Schdää, die Wänd sinn hell, an de Deck isch ach nochmohl helles Holz und die Tische sinn dunkel. Des passt, nadierlich werd viel Weih ahhgebote. In de Speisekadd schdeht drin, dass die Macher viel Zeit verträhdelt hän um die beschde Weihgüter auszusuche. Die hädden des nadierlich leichter hawwe kenne. Do hätten se ähfach de Marc074 odder mich ahrufe misse und mer häddens dähne dann gsacht. De Schdänze Maikus aus Godramschdää, odder de Heupel Mardihn aus Nussdorf, wer kennt sie ned, schdehen in de Kart. Leider wärn die Weih in viel zu klähne nullzwäfünf Schnappsgläser ausgeschenggt, fer uns kummd des nidd in Frohch.Puschdekuche noch ä mol. Mär hänn Hunger und guggen in die Speisekadd. Oh jesses, Schnekke vum Weinberch im Pännel, mein Kollech und ich ziehen do annre Schnekke vor an dem Owend. Heid sollen es die mit de Pariser Schiggelscher ah sei.
Was gibts schunschd noch ?? Afrikanische Supp mit Mango unn Kürbis. Ob des Zeich wirklich aus Afrika kummd ?? Bis des in Landaach ahkumme isch, werds wohl verfault sei. Ich seh schun, des werd nix heid owend. "Gugg mol, do uff de Tafl" - mein Kollehch had äh Ahgebot entdeckt. Afrikanisches Ribb-Ei, mit Onion Rings, zwäähh Dipps und afrikanische Sießäppelschdicks fer nidd geloche unner achzäh Euro. Des nemme mer. Flääschkichelscher hämm mer leider nidd gsehe. Fer alle Fischköpp hier bei Gatsroguide - das sind Frikadellen :-))
Mär beschdellen beim flinke un uffmerksame Kellner zwä Mol des Schdeak, awwer mit normale Erdäppelschdicks anschdadd dem sieße Gelumps. Hädd mein Kollech des nidd gesehe, dann hädde mer wohl Asiatisch beschdellt ääähhh nadierlich afrikanisch. Hähnel mit Erdnusssoß. Hab des nadierlich verwechselt. Wer denggt dann an än Asiat, wenn ma Hähnel mit Erdnuss liest ?? Awwer in de Speisekard schdeht des als afrikanische Spezialidäd drin. Ich wäß es nidd, awwer `s kinnd sei. Ich hädd mer wadscheins was Australisches bestellt, Hähnel im Kokosmantl mit exotische Beere. ich glaab, des sieht mer immer im Fernsäh, wenn mei Kolleche und ich nachts Australian Open gugge, de Tschokovitsch und de Federer sich die Bäll um die Ohre schlachen, do sieht mer, wie die Leit hinner de Schpieler dort Hähnel im Kokosmantel essen. Odder sind des Beere ?? Ich wäß es nidd, ich kumm vor lauter australischem und afrikanischem Esse ganz durchnanner ...
... zurück zu unsrem Esse un Drinke. Vun Wollmäsche, awwer nidd vun der Höch, sondern vun unne, häm er uns ä Flasch Rohdweih bestellt. Än Cabernäd tüterohn souvignon, mein Name ist Fraaahhnk Riberööhh ... ich glaab vun zwädausend nei war der. Den konnt mer tringe, des Fläsch awwer war uff de Punkt schääähhh gegrillt, gut, bei de Onion Rings kann mer nidd so viel falsch mache, waren gut, hänn gut gepasst. Des Fläsch ordentlich vum Gewicht, die Eräppelschdicks mehr so Potato Dinnger, die waren schähh würzich. Zum Flääsch zwä Dipps, die waren ach ganz gut. De Koch im Pytels hadd awwer sauwwer die Hoor gschnidde. Genau wie die Emmanuell , es ging mit Fraahhnnnk sehr schnööll ....
Fazit:
Im Gsammte war des än ganz gude Besuch, mer wärn beschdimmt, wenn de Belseniggel widder im neie Johr doh war, widder kumme.
Zur Erklärung vorneweg: Einige Kritiker hier bei Gastroguide haben sich eine Bewertung auf pfälzisch gewünscht. Dazu passt der Besuch vom 29. Dezember ganz gut, weil ich da mit einem echten Pfälzer zu Gast war.
"Kannsch Du Dich nimmi erinnre ?? Denk mol scharf noch. Mär sinn doch immer mid de Rädder vun de Horschdbrigg nunner gfahre, hänn gwarte bis griieeh wird und sinn dann gerollt bis zum Gedränkemaagt, dann noch mohl ahschdännich neigedrohde und dann sinn mer in de Hindeburchschdross links... mehr lesen
Pytel's IM ZOO
Pytel's IM ZOO€-€€€Restaurant, Biergarten06341-2830920Hindenburgstr. 14, 76829 Landau in der Pfalz
4.0 stars -
"Legger Ribb-Ei Schdeak mid Erdäppelschdicks do wu mär frieher mid de Rädder im Dreck gfahre sin ..." DaueresserGK0712Zur Erklärung vorneweg: Einige Kritiker hier bei Gastroguide haben sich eine Bewertung auf pfälzisch gewünscht. Dazu passt der Besuch vom 29. Dezember ganz gut, weil ich da mit einem echten Pfälzer zu Gast war.
"Kannsch Du Dich nimmi erinnre ?? Denk mol scharf noch. Mär sinn doch immer mid de Rädder vun de Horschdbrigg nunner gfahre, hänn gwarte bis griieeh wird und sinn dann gerollt bis zum Gedränkemaagt, dann noch mohl ahschdännich neigedrohde und dann sinn mer in de Hindeburchschdross links
Geschrieben am 03.01.2016 2016-01-03| Aktualisiert am
03.01.2016
Die familiär geführte Gaststätte, an der großen Blies in Ludwigshafen gelegen, bietet ehrliche deutsche Hausmannskost zu vernünftigen Preisen. Ich war mit einem Kollegen in der ersten Dezemberwoche zu Gast, eigentlich wollten wir an dem Tag zu McDonalds, aber da war die Schlange so groß, dass mein Kollege meinte, ob ich nicht auch Lust "auf echte Burger" hätte. Er kenne was gutes in der Nähe. Ich hatte, hatte aber irgendwie auch Lust auf Schnitzel. Und dann ist man bei Bernhard Kiefer`s Gaststätte daheim.
Kaum gesessen kam schon die Bedienung im Gastraum. Dieser besteht aus hellem Mobiliar, die Tische mit ordentlich Platzbastand, die Wände in hell grünen Farben. Hier macht man wohl aus dem Machbaren das Maximum. Neben der Speisekarte gibt es eine separate Schnitzelkarte, auf der tummeln sich 18 verschiedene Schnitzel. Hier ist der Name Programm, liest man sich die Namen durch, weiß der Schnitzelkenner gleich was Sache ist. Dennoch steht bei jedem Schnitzel hinten eine kleine Erklärung. zb Schnitzel Schafskäse (mit Schafskäse, Quark, Paprika & Peperoni) , Schnitzel Hawaii (mit Schinken, Ananas & Käse überbacken), Schnitzel „Räuber Art“ (Champignons, Speck & Zwiebeln) oder das Elsässer Schnitzel (mit Quark, Speck & Ziebeln überbacken). Selbst für Feinschmecker, gibt es das Schlemmerschnitzel (mit Camembert & Preiselbeeren überbacken). Die Schnitzel werden frisch geklopft,paniert und in Butterschmalz in der Pfanne ausgebacken. Auf Wunsch wird jedes Schnitzel auch in der Geflügelvariante angeboten (je nach Einkauf Pute oder Hähnchen). Selbstverständlich gibt es auch die Kalbsfleisch Variante. Die Preise sind für die angebotene Frischeküche sehr moderat. 8,90 Euro mit Beilage, für die Kalbsschnitzel ist ein Aufpreis von 4,50 erforderlich.
Ganz hungrige können sich auch "XL" bestellen, da besteht das Fleisch aus einem Mindest-Rohgewicht von 350 Gramm+Panade+Füllung bzw Soße, hier ist der Aufpreis 5,50.
Mein Kollege entschied sich für zwei Burger, diese werden in diversen Arten hier angeboten. Hamburger (100g Rindfleisch+Käse & BBQ-Soße) sowie der Pfälzer Burger (Saumagen, Sauerkraut & Senfdip) dazu gab es Pommes. Er bezahlte knapp 10 Euro für die beiden Burger. Bei mir sollte es das Calzone Schnitzel für 8,90 sein mit Pommes. Das Calzone Schnitzel sah dann wirklich wie eine kleine Mini Pizza-Calzone aus, das Fleisch super saftig, gefüllt mit Salami, Käse und gekochtem Schinken. In einem separaten Gefäß kam meine dazu gehörige Teufelssoße, die wa, wie der Name schon sagt, sehr scharf, passte aber perfekt zur Calzone. Die Pommes ordentlich frittiert, außen knusprig, innen schön kartoffelig, sehr gute TK Pommes. Mein Kollege schwärmte vom Pfälzer bzw vom Saumagenburger. Der Saumagen knusprig ausgebacken, das Sauerkraut mit Bumms, der Senfdip rundete den Burger wunderbar ab.
Je nach Saison werden verschiedene Menüs angeboten. Bei unserem Besuch gab es zwei angebotene Drei-Gang-Menüs für 14,90 auf Tafeln. Passend zur Jahreszeit Gans oder Ente als Hauptgang mit Rotkohl und selbst gemachten Kartoffelklößen. Als Vorspeise Tranchen vom Reh bzw eine Maronenschaumsuppe, Dessert war glaube ich bei beiden Menüs gleich: Spekulatiuscrumble mit Christstollenparfait und einem Dornfelder Sorbet. Für 14,90 kein allzu schlechtes Preis-Leistungsverhältnis.
In den warmen bzw Sommermonaten gibt es einen kleinen Außenbereich/Biergarten, so lange werde ich aber nicht warten mit einem erneuten Besuch. Bestimmt werden wir nach den Betriebsferien (bis 21. Januar) wieder kommen.
Die familiär geführte Gaststätte, an der großen Blies in Ludwigshafen gelegen, bietet ehrliche deutsche Hausmannskost zu vernünftigen Preisen. Ich war mit einem Kollegen in der ersten Dezemberwoche zu Gast, eigentlich wollten wir an dem Tag zu McDonalds, aber da war die Schlange so groß, dass mein Kollege meinte, ob ich nicht auch Lust "auf echte Burger" hätte. Er kenne was gutes in der Nähe. Ich hatte, hatte aber irgendwie auch Lust auf Schnitzel. Und dann ist man bei Bernhard Kiefer`s... mehr lesen
Gaststätte Große Blies
Gaststätte Große Blies€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel062154056537Christian-Weiß-Straße 1-5, 67059 Ludwigshafen am Rhein
4.0 stars -
"Sehr gute bürgerliche Küche direkt an der Großen Blies" DaueresserGK0712Die familiär geführte Gaststätte, an der großen Blies in Ludwigshafen gelegen, bietet ehrliche deutsche Hausmannskost zu vernünftigen Preisen. Ich war mit einem Kollegen in der ersten Dezemberwoche zu Gast, eigentlich wollten wir an dem Tag zu McDonalds, aber da war die Schlange so groß, dass mein Kollege meinte, ob ich nicht auch Lust "auf echte Burger" hätte. Er kenne was gutes in der Nähe. Ich hatte, hatte aber irgendwie auch Lust auf Schnitzel. Und dann ist man bei Bernhard Kiefer`s
Geschrieben am 31.12.2015 2015-12-31| Aktualisiert am
31.12.2015
Besucht am 21.12.2015
Die gotische Kapelle St Bartholomäus in Zell bei Oberstaufen aus dem Jahr 1440 mit ihren drei gotischen Altären und originalen Fresken aus dem 15. Jahrhundert und die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul sind nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Oberstaufen. Meine Frau und ich kannten Oberstaufen nur vom "Hörensagen", im Vorfeld bei unseren Recherchen sind wir immer wieder über die Gemeinde gestolpert, ein regelrechter Pflichtbesuch müssten wir tun, wenn wir ins Oberallgäu fahren.
Es hat sich gelohnt, so was schönes, idyllisches von der Landschaft haben wir selten gesehen. Wir liefen einen ausgeschilderten Rundgang und haben den bayrischen Sender entdeckt, die oberhalb des Schwimmbades einen Mann interviewt haben, die Dame die das Interview geführt hat, moderierte 2 Tage später eine Nachrichtensendung auf Bayern3. Aber nicht nur drei, nein sechs Empfehlungen von Restaurants gibt der Schlemmeratlas Guide für Oberstaufen ab. Eines davon eine Empfehlung für das Hotel Restaurant "Zum Adler" direkt am Kirchplatz.
Auch im Michelin Guide gibt es einen Eintrag, zwei Inspektoren von Michelin waren bereits "vor Ort", im heutigen Medialen Zeitalter ist das aber nichts besonderes mehr. Am Kirchplatz angekommen waren wir erstmal erstaunt von den zahlreichen kleinen gut sanierten Häuschen. Ich glaube kein Haus in Oberstaufen war marode bzw nicht saniert. Das haben wir so nur in Freinsheim (Vorderpfalz) und in Schwäbisch Hall erlebt, das ist schon vom feinsten.Oberstaufen war die erste Gemeinde in Deutschland, deren Bilder auf Google Street View abrufbar waren. Am 2. November 2010 wurden die Fassadenbilder freigegeben. Vorausgegangen war eine Aktion der Oberstaufen Tourismus und Marketing GmbH im August, welche bei den Protesten nach der Ankündigung von Google, den Dienst auch in Deutschland zu starten, nach eigenen Angaben die Chance auf mehr Tourismus erkannte. Man lebt von den vielen Touris, natürlich dürfen hier auch nicht die Asiaten fehlen mit den Kameras, auf dem Kirchplatz haben wir 2 kleinere asiatische Gruppen gesehen. Das Hotel sieht von außen recht imposant aus. Unten im Souterrain schmücken zahlreiche Empfehlungstafeln vom Hotel Restaurant die weiße Mauer. Schlucken mussten wir erst mal von der ausgehangene Speisekarte, die hatte es in sich. Gebratene Entenbrust in schwarzer Johannisbeeresauce mit gedämpften Brokkoli und Pommes Gratin für schlappe 23 Euro wahrlich kein Schnäppchen. Das teuerste Einzelgericht: Rinderfilet Madagaskar an Pfeffersauce mit Gemüsegarnitur und Sahnekartoffeln für 26 Euro.
Dennoch, mit leicht hungrigem Magen und der Empfehlung bzw Auszeichnung 1 Diamant im Vartaguide und eine Kochlöffel im Schlemmeratlas gingen wir "beflügelt" ins Innere und kamen gleich an die Rezeption. Wir sollten uns links halten, was wir auch getan haben. Wir wurden dann von einem Kellner entdeckt, er zeigte uns den noch einzig freien Tisch in der hinteren Ecke des doch sehr kleines Gastraumes im Stil und Ambiente eines französischen Langasthofes. Viel Holz, die typische umlaufende Holzeckbank (270 Grad), die Tische sehr eng aufeinander. Die Tische mit weißen Stofftischdecken überzogen, oben drauf dann jeweils oliv-grüne Stoffdecken. Die Stühle mit grünem Sitztkissen, die Lehne mit Holz Barock (??), das Publikum gemischt, viel junge Leute, die meisten waren unter 90, einige darüber. Wir bekommen die Karte von dem hektisch wirkenden Kellner, sympathisch war er uns nicht. Ein älteres Pärchen links von uns bestellten sich zB Weißwürste mit Obazda und Brezeln, die Brezeln sahen von uns aus sehr trocken aus. Der Herr biss ab und wickelte die Brezel gleich in ein Tempo, weil es viel zu trocken war. Mit der Kritik später wurde dann schlecht umgegangen, anstatt sich zu entschuldigen und eine Alternative anzubieten, wurde behauptet, die Brezel sei frisch, der Gast müsste sich beim Lieferanten beschweren.
Zwei Hotelgäste hatte einen kleinen Vierbeiner dabei, eine dänische Kampfdogge, die lag quer im Gastraum, jeder Gast musste sich verrenken, um an die Tische zu kommen, das war aber dem Kellner egal, hier hätten wir uns auch mehr Engagement gewünscht. Wir bekommen die Karte gereicht, die Frage nach einem angebotenen Mittagstisch blieb unbeantwortet. Laut Karte wird eine regionale Allgäuer Küche mit leichten Ambitionen angeboten. " Mit viel Freude und Kreativität zaubert unsere Küche Feines aus heimischen Produkten, frischen Gemüsen und leckeren Zutaten. Diese stammen nur aus kontrolliertem, biologischem Anbau und werden entsprechend schonend zubereitet." Biologisch angebaut, heißt mit viel Tierdünger, da wird es schwer für Veganer, selbst die Fleischlose Alternativen haben etliche Tierzusatzstoffe. Richtig veganische Gerichte haben wir auch keine gesehen. Was uns gut gefallen hat, die Käsespätzle (mit Kälberlab) standen nicht unter den vegetarischen Gerichten.
Zu trinken sollte es bei mir eine Hefeweizen sein, hier wird ein Meckatzer angeboten, frisch aus dem Fass 0,5 für 3,50. ich hatte nach einen Flaschenhefe gefragt, in der Karte findet man da ein dunkles König Ludwig, der Kellner meinte aber, Hefe - hell oder dunkel, nur aus dem Fass.Meine Frau entschied sich für eine kleine Cola Light, in der Karte mit 3,30 stehend, auf der Rechnung mit 3,60 boniert. Ganz ehrlich: kleine Cola Light für 3,60 ?? Das ist ganz schön heftig. Oberstaufen wurde 2010 vom ADAC mit dem ADAC-Tourismuspreis für die Mehrwert-Gästekarte „Oberstaufen PLUS“ ausgezeichnet. Für dieses Angebot erhielt der Kurort auch den „Deutschen Tourismuspreis 2009“ - den müssen die Gäste im Jahr 2015 scheinbar mit bezahlen.
Es wird nach dem Essenswunsch gefragt. Bei mir sollte es das Tages - 2 Gang - Menü sein. Meine Frau wählt die Empfehlung des Hauses "Spinatknödel" mit frischen Waldpilzen in cremiger Rahmsauce. Beide Gerichte kosteten 12,90. Wir warteten dann auf einen Gruß aus der Küche, vielleicht etwas Brot zu dem viel zu dünnen Hefebierchen. Enttäuschung machte sich breit, es kam leider keine Aufmerksamkeit. Nach 5 Minuten kam meine Gemüsesuppe (vom 2 Gang Tagesmenü). Die schmeckte super, das war die beste Suppe im ganzen Urlaub. Sehr fein abgestimmt, man schmeckte die Gemüsesorten heraus. Karotte, Kartoffel etc. angenehme Säure. Sehr gut. Nach weiteren 10 Minuten kamen dann unsere Hauptgerichte - meine Frau bekam noch einen kleinen Salat dazu. Der war sehr gut angemacht, allerdings sehr klein. Der Spinatknödel war sehr fluffig, hervorragend mit Käse abgeschmeckt. Die Rahmsauce war sehr fein, die Waldpilze frisch, allerdings war das eine arg kleine Portion. Ein kleiner Knödel mit Soße. Das geht nicht mal als Kinderportion durch. Zwei, drei Knödel hatten wir uns da schon gewünscht. Beim Tagesmenü gab es Hackbraten, ich liebe Hackbraten, dieser kommt bei mir in die Top 5 (vom Geschmack und der Zubereitung), allerdings nicht von der Größe. Eine dünne (1 cm dick) Scheibe Hackbraten, ich suchte verzweifelt auf meinem Teller nach weiteren Stückchen, der Erfolg blieb mir verwehrt. Eine wirklich winzige Scheibe Hackbraten, die Spätzle frisch und vom Brett, schön in Butter geschwenkt, waren sehr gut, allerdings auch zu wenig - daher ist es schwierig für mich auf einen Nenner zu kommen. Erschwert kommt dazu dass es in der ganzen Zeit sehr warm im Gastraum war, ich musste mein Hemd ausziehen und saß nur mit Unterzieh-T-Shirt da, auch anderen Gästen war es viel zu warm, hier wurde auch nicht vom Kellner drauf eingegangen.
Fazit:
Geschmeckt hat es uns gut, aber es waren sehr kleine Portionen, satt geworden sind wir nicht. Das Essen unabhängig von der Menge, pendle ich zwischen 3-4 Sternen ein, allerdings überwiegen die negativen Eindrücke, Raumtemperatur, Kellner, kleine Portionen etc. Frech zudem die ambitionierten Preise für die kleinen Softgetränke. Mit der Kritik, mein Hefe hatte zu wenig Kohlensäure und zu wenig Geschmack, wurde nicht gut umgegangen - da ist der Service in jedem Freizeitpark-Schnellrestaurant auch nicht schlechter. Keine Empfehlung.
Die gotische Kapelle St Bartholomäus in Zell bei Oberstaufen aus dem Jahr 1440 mit ihren drei gotischen Altären und originalen Fresken aus dem 15. Jahrhundert und die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul sind nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Oberstaufen. Meine Frau und ich kannten Oberstaufen nur vom "Hörensagen", im Vorfeld bei unseren Recherchen sind wir immer wieder über die Gemeinde gestolpert, ein regelrechter Pflichtbesuch müssten wir tun, wenn wir ins Oberallgäu fahren.
Es hat sich gelohnt, so was schönes, idyllisches... mehr lesen
Zum Adler
Zum Adler€-€€€Restaurant, Sternehotel0838693210Kirchplatz 6, 87534 Oberstaufen
2.5 stars -
"Schöne Landschaft, gesalzene Preise, gutes Essen aber viel zu kleine Portionen ...." DaueresserGK0712Die gotische Kapelle St Bartholomäus in Zell bei Oberstaufen aus dem Jahr 1440 mit ihren drei gotischen Altären und originalen Fresken aus dem 15. Jahrhundert und die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul sind nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Oberstaufen. Meine Frau und ich kannten Oberstaufen nur vom "Hörensagen", im Vorfeld bei unseren Recherchen sind wir immer wieder über die Gemeinde gestolpert, ein regelrechter Pflichtbesuch müssten wir tun, wenn wir ins Oberallgäu fahren.
Es hat sich gelohnt, so was schönes, idyllisches
An diesem Tag besuchten wir den Weihnachtsmarkt in Kempten während unseres 8-Tage Allgäu Urlaubes. Meine Frau hatte im Vorfeld einige Alternativen für einen geeigneten Mittagstisch herausgesucht, auch habe ich einige Tipps von Kritiker Kollege Lobacher (vielen Dank nochmal) erhalten. Das Nova liegt direkt am Rathausplatz in Kempten, es war weder bei Gastroguide bewertet noch gelistet.
Das letzte Mal war ich in Kempten mit 4 Jahre, mein Onkel hatte mit dem LKW für Müllermilch eine LKW Ladung, er nahm mich damals mit, daher habe ich überhaupt keine Erfahrungen was Kempten an sich angeht. Meine Frau war vor 10 Jahren schon einmal hier, sie meinte, Kempten wäre eine wunderschöne Stadt und damit hat sie Recht. Die Stadt erinnert mich ein bißchen an Pforzheim, der Grund liegt nahe, in Pforzheim gehts in der Stadtmitte ähnlich bergauf wie in Kempten. Verbrüdert hat man sich mit Bad Dürkheim. Mit der Weinstadt besteht seit 2001 eine Partnerschaft. Sie basiert auf einer Weinpatenschaft von 1951. Es finden sportliche und kulturelle Begegnungen, aber auch Schüler- und Jugendfahrten statt.
Zurück zu Kempten Rathausplatz. Auf diesem war ein kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt, allerdings mit astronomischen Preisen für einen Glühwein. 4,50 für einen Pfälzer Dormfelder Glühwein 0,2 sind überzogen. Umso erstaunter über die zahlreichen Mittagstisch-Angebote in der Innenstadt von Kempten über eine bekannte App. 2 Empfehlungen gab es für das Szene Lokal Nova, da wir gerade am Rathausplatz verweilten, mussten wir nicht lange suchen.
Das Nova wirbt auf der gelungenen Homepage für alles. Moderne vegane Küche, vegetarische Küche, man sei Spezialist für Steak`s, außerdem biete man morgens um 09 Uhr ein tolles Frühstück an, am Mittag gibt`s auf den ersten und auch zweiten Blick einen günstigen Mittagstisch. Wir wurden freundlich von einer blonden Frau mit schwarzem Oberteil begrüßt, sie erklärte uns, normalerweise sei um die Uhrzeit viel mehr los, wir hätten Glück, das lediglich eine Freundin von ihr einen Tisch belege, wir könnten uns einen Tisch aussuchen. Wir nahmen einen eingedeckten Tisch am großen Fenster.
Sie brachte uns die Speise- und Getränkekarte und machte uns auf den angebotenen Mittagstisch aufmerksam. Da sei schon ein Getränk nach Wahl dabei, als später ein weiterer Gast einzig ein Gericht plus ein extra Getränk bestellen wollte, machte sie diesen nochmals auf das Angebot am Mittag aufmerksam, sodass der Gast dadurch einige Euros sparte. Sehr vorbildlich. Die Bedienung, neben der Einrichtung und des Ambientes, das große Plus. Wir bestellten vom angebotenen Mittagstisch das komplett mögliche, heißt für 9,90 ein Getränk nach Wahl, Suppe und das Hähnchengeschnetzelte mit frischen Pilzen mit selbst gemachten Röstis für schlappe 9,90.
Einen Gruß aus der Küche erwarteten wir angesichts der Preise nicht, es kam auch keiner, aber nicht nur im Nova, generell haben wir in den 8 Tagen im Allgäu keinen Gruß aus der Küche, weder morgens noch Abends, bekommen (nicht mal Brot mit Butter). Unsere Getränke wurden dann zz serviert, bei mir sollte es ein Meckatzer Weizen sein, laut Homepage das Nummer 1 Bier im Allgäu (Flaschengärung) " Alle Weizen-Varianten werden weiterhin in traditioneller Flaschengärung hergestellt. Bei diesem Verfahren bildet sich auf natürliche Weise Kohlensäure. Diese wird harmonisch eingebunden, was die Biere äußerst bekömmlich macht" bekömmlich ja, es hatte auch genug Kohlensäure, dennoch ein zu lascher Geschmack, auch hatte das Weizen fast überhaupt kein Hefe und keine Trübung (siehe Bild), meine Frau bekam eine 0,33 er Cola Light. Nach einem angenehmen Zeitabstand kamen dann die Suppen. Schön in edlen weißen modernen Suppentassen angerichtet, kam eine Zuchini-Creme-Suppe. Diese hatte für meinen Geschmack zu viel Säure, auch störten mich die Klümpchen in der Suppe. Eventuell von nicht aufgegangenem Instant-Pulver, oder grob geschnittene Zuchini-Klößchen. Da war noch Luft nach oben, dazu kommt, dass oben eine Balsamico Verzierung auf der Suppe war, wo zusätzlich noch Säure kam, das war mir ein Tick zu viel, meiner Frau hatte aber die Suppe gut gemundet.
Nach weiteren 10 Minuten kamen dann die beiden Hauptgerichte. Geschnetzeltes vom Huhn mit frischen Pilzen. Joah, also die Geflügel Stückchen musste man schon suchen, das meiste waren "frische" Plize, teilweise zu lange geschnitten, irgendwie haben sie mich an TK Pilze erinnert, auch waren die Pilze mit dem Hühnchen zu wässrig, die Sauce einen Tick zu sauer, da hätte ich mir mehr "Sahne" bzw mehr Bindung gewünscht. Die Röstis dagegen waren sehr gut, zusammen mit der Sauce schmeckte mir das ganz passabel. Von der Portionsmenge war mir das auf den ersten Blick einen Tick zu viel, ich musste kämpfen, auch weil das Gericht in sich für mich nicht stimmig war. Was mich noch gestört hat, als Verzierung wurden frische Kräuter verwendet, in der Soße bzw im Geschnetzelten lediglich getrocknete Kräuter, auch musste ich kräftig mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Blank hatte das Hühnchen ohne Soße überhaupt keinen Geschmack.
Fazit:
Im Vorfeld wurde ich von dem ein oder anderen Kritiker hier bei Gastroguide gewarnt, in Kempten gab es viele Übernahmen, weil sich kein Lokal kulinarisch richtig durchsetzen konnte. Dem kann ich nach diesem Einzelbesuch nur zustimmen. Das Nova eignet sich hungrige in der Mittagszeit, die keinen Wert auf "richtiges Abschmecken" der Gerichte legen und unter 10 Euro satt werden möchten. Inklusive einem Getränk.
An diesem Tag besuchten wir den Weihnachtsmarkt in Kempten während unseres 8-Tage Allgäu Urlaubes. Meine Frau hatte im Vorfeld einige Alternativen für einen geeigneten Mittagstisch herausgesucht, auch habe ich einige Tipps von Kritiker Kollege Lobacher (vielen Dank nochmal) erhalten. Das Nova liegt direkt am Rathausplatz in Kempten, es war weder bei Gastroguide bewertet noch gelistet.
Das letzte Mal war ich in Kempten mit 4 Jahre, mein Onkel hatte mit dem LKW für Müllermilch eine LKW Ladung, er nahm mich damals mit,... mehr lesen
3.0 stars -
"Ideale Lage, aber nur durchschnittliches Essen" DaueresserGK0712An diesem Tag besuchten wir den Weihnachtsmarkt in Kempten während unseres 8-Tage Allgäu Urlaubes. Meine Frau hatte im Vorfeld einige Alternativen für einen geeigneten Mittagstisch herausgesucht, auch habe ich einige Tipps von Kritiker Kollege Lobacher (vielen Dank nochmal) erhalten. Das Nova liegt direkt am Rathausplatz in Kempten, es war weder bei Gastroguide bewertet noch gelistet.
Das letzte Mal war ich in Kempten mit 4 Jahre, mein Onkel hatte mit dem LKW für Müllermilch eine LKW Ladung, er nahm mich damals mit,
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Ich hatte etwas Angst, da in der Blaubärbewertung von "Folterkammer" und Spanplatten zu lesen war, in Mannheims MoschMosch dagegen alles in sich stimmig. Viel Naturbelassenes Holz, einfach lackiert, kombiniert mit roten Farben, die Platzabstände sehr großzügig, jeder Tisch hat so viel "Privatatmosphäre" was man eigentlich nur von den Sternerestaurants oder Restaurants in der gehobenen Kategorie kennt. Von den Nachbartischen haben wir während der zwei Stunden überhaupt nichts mitbekommen.
MoschMosch ist eine fröhliche, entspannte japanische Nudelbar im Stil eines japanischen Wirtshauses, die es inzwischen an elf verschiedenen Standorten in Rhein-Main, Rhein-Neckar und Rhein-Ruhr gibt. Unter anderem in Mannheims Stadthaus. Das Mannheimer Stadthaus ist ein moderner Bau im Quadrat N 1 mit der für diese Stadt typischen Mannheimer Symmetrie (Gebäude mit so genannter Mittelturmfassade) - Das heutige Stadthaus steht an dem Standort des ehemaligen, 1745 fertiggestellten „Alten Kaufhauses“ am Paradeplatz. Das „Alte Kaufhaus“ war ein barocker Prachtbau, der ebenfalls diese Mittelturmfassade aufwies und im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört wurde -
aber zurück in die Echtzeit. Wir sitzen bequem und studieren die Karte, die bereits auf den Tischen liegt. Neben japanischen Vorspeisen wie z.B. „Edamame“ und „Gyoza“ sind Ramen-Suppen wie „Morgensonne“ und „Glücksgefühle“ – japanische Weizennudeln mit verschiedenen Brühen und Einlagen –, besondere Salate, saisonal wechselnde Nudel- und Reisgerichte mit diversen Extras wie Rinderfilet, Hühnchen oder Meeresfrüchten sowie asiatische Desserts im Angebot. Wöchentliche Spezialgerichte ergänzen die Karte, dazu gibt es saisonal angebotene Gerichte, je nach Jahreszeit. Aktuell sind es die Winterangebote. Kaum gesessen werden wir von den gelernten Bedienungen begrüßt, es werden die Getränke aufgenommen. Erste Fragen nach Lieferanten und "Qualitäts-Standards" werden schmunzelnd und professionell beantwortet. Alle Soßen, alle Gewürzmischungen werden in der MoschMosch Fabrik hergestellt, vakumiert und an alle Filialen verteilt. Auch haben alle Filialen in Deutschland den gleichen Lieferanten für Fisch, Fleisch, Reis und sonstige Nahrungsmittel, es gibt also keine regionalen Unterschiede, so wie es bei manch anderen Ketten ist.
Im Vorfeld studierte ich die MoschMosch Homepage, ich musste schmunzeln, dort steht zb in Japan läge die durchschnittliche Lebenserwartung mit 80,7 Jahren weltweit am höchsten. Aber bestimmt nicht wegen des Essens. Bei den letzten Leichtathletik WM 2015 in Japan hat der deutsche Verband empfohlen nicht so viel einheimisches Essen zu verzehren, viele deutsche Athleten haben da nicht drauf gehört, haben sich von Sushi und Co ernährt und haben sich eine Riesen Lebensmittelvergiftung zugezogen und mussten ins Krankenhaus bzw frühzeitig die Heimreise antreten. Ich halte eh von Sushi "saurer Reis", rohem, unbehandeltem Fisch, fast überhaupt nichts. Sushi, was aussieht wie "zusammengebabbtes Vogelfutter - 5 Euro pro Würfel", brauche ich nicht wirklich. Schön, dass es im MoschMosch kein Sushi gibt (die wissen warum)
Wir suchen aus der etwas unübersichtlichen Karte uns jeweils eine Vorspeise aus. Meine Frau wählt die Gyoza mit Hähnchenfüllung (4 Euro), diese werden auf einem weißen länglichen Teller serviert. Gyoza sind Teigtaschen die aber nicht gedämpft, sondern schön mit Schmackes angebraten werden. Auf dem Teller ist ein leeres Schälchen, auf diesen kann man seine Wunschoße tröpfeln. Drei verschiedene stehen auf den Tischen. Asia (Soja), Exotik Summer (Frucht (Mango?) mit Chilli oder Goldener Herbst (Süß mit Pfeffer). Wir probieren alle 3 Soßen, alle drei sind schön ausbalanciert und passen hervorragend zu den Teigtaschen.
Ich wähle als Vorspeise die Spitzenfoodsuppe, die als vegan gekennzeichnet ist. Aber ganz ehrlich, Süßkartoffel ist doch ein Wurzelgemüse und diese schädigen den Pflanzenwachstum, für Veganer eigentlich ungeeignet, auch wenn viele Veganer das gerne verdrängen - die sogenannten "Plastik-Veganer" - von der Humusdüngung im Ackerbau ganz zu schweigen, ein weiteres No Go für einen Veganer (da wird ja auch gerne mal drüber hinweg gesehen). Die Suppe war sehr groß portioniert, kammit ordentlich Hitze an den Platz, allerdings fehlt mir etwas die Säure, ein Weißwein hätte der Suppe gut zu Gesicht gestanden, daher habe ich mit der Soja Soße etwas experimentiert. Und siehe da, passt. Nachdem ich auch noch die fruchtige Chilli-Sauce hinein pfefferte, hat die Suppe wirklich ausgezeichnet geschmeckt. Zu trinken sollte es bei mir ein Krombacher Weizen sein, für 4 Euro (autsch), meine Frau wählte eine kleine Cola Light. Aber gerade der 4 Euro Preis summiert sich bei mir ganz schön, nach 3 Bierchen werden schon 12 Euro veranschlagt, nach 5 Bierchen 20 Euro, das geht ganz schön ins Geld. Aber wenn man bequem sitzt, der asiatischen Klimpermusik im Hintergrund zu hört und man noch einen leicht scharfen Geschmack auf der Zunger hat, dann laufen die Bierchen einfach so hinunter.
Immer wieder werden wir gefragt ob alles in Ordnung ist, die Gerichte werden nicht nur an unserem Tisch, auch an allen anderen Tischen erklärt, das ist schon ausgezeichneter Service. Wir bekommen unsere Hauptgerichte, da wir heute mit dem Schlemmerblock angereist sind, gehen die knusprigen Schweine-Schnitzel mit gebratenem Salat, Roter Kokos-Curry Sauce (puh, ganz schön scharf) und einem riesigen Portion Reis aufs Haus. Normalerweise würde das Gericht 11,50 veranschlagen (fast 3 Hefebierchen), das Gericht ist in sich stimmig. Die Schnitzel ordentlich knusprig, der Reis hatte Biss und war sehr gut gesalzen -der gebratene Salat ein Hingucker, nicht nur optisch sondern auch geschmacklich ganz großes Kino.
Vor 15 Jahren hatte ich bei der Post gearbeitet, in den Wintermonaten wurde unser Team von Udo verstärkt, im eigentlichen Berufsleben eigentlich Porno-Darsteller, aber in den Wintermonaten wo fast gar nicht "draußen"gedreht wird, war er mein Kollege in der P-Station. Udo, der Mann mit der großen Stange, witzigerweise spielten sich da bei meinem Hauptgericht ein klein wenig Kopfkino ab, ich hatte die Udo(n)-Nudeln gewählt. Diese waren zahlreich auf meinem King Kong Teller/Gericht. King Kong, entgegen der ländlichen Meinung, ist King Kong eigentlich in den Klassiker Filmen der Böse (und nicht der Gute), der Gute ist Godzilla (und nicht der Böse) ;-)), auch wenn ich vielleicht jetzt einige Kindheitserinnerungen bei dem ein oder anderen Leser zerstöre. Mein King Kong Gericht, mit den Porno-Nudeln ääähhh Udo-Nudeln schmeckte mir ausgezeichnet. Viel Gemüse, angemacht mit einer bösen-scharf-sauren Soja Sauce, ich wählte den Lachs dazu, der war in einer Art Alge umwickelt, der Lachs von ausgezeichneter Qualität, wunderbar gebraten, außen knusprig innen sogar noch leicht glasig - es fehlte nur der finale "Buttermilchstrahl".
Gut gesättigt suchten wir uns noch ein Dessert aus. Der frittierte Käsekuchen "stieß mir da ins Auge" - die weibliche Bedienung erklärte uns dann vorab, dass es eigentlich kein Kuchen sei, sondern eine Art Mouse-Kuchen-Füllung, welche doppelt paniert werde und in Kokosöl ausgebacken werden, das ganze würde aber sehr lecker schmecken, da der "Kuchen" mit japanischen Punschkirschen serviert wird. Und das war auch so, das Dessert war absolute Bombe. Meine Frau wählte dazu eine selbst gemachte Limonade, die schmeckte super (siehe Bild). Geschmacklich hat uns das Moschosch komplett überzeugt, das Essen ist ausgezeichnet, ich ziehe aber einen Stern ab, da das eigentliche Kochen/Zubereiten/Abschmecken der Gerichte in der Fabrik stattfindet und nicht "vor Ort".
Fazit:
Uns gefällt das Ambiente sehr gut, die Hintergrundmusik passt, der Service ist ausgezeichnet. Trotz Schlemmerblockes haben wir aber fast 60 Euro für 2 Personen bezahlt. Das ist sehr viel Geld für ein Essen in einer Restaurant Kette, vielleicht sollte man den ein oder anderen Getränkepreis mal überdenken.