Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 706921x gelesen 10235x "Hilfreich" 8645x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 01.06.2026 2026-06-01| Aktualisiert am
01.06.2026
Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant bietet das Rosenhotel auch Veranstaltungsräume und aktuell elf Hotelzimmer, wobei jedes dieser Zimmer den Namen einer Rosensorte trägt; viele dieser Rosensorten wachsen rund um den Terrassenbereich.
Auf der Speisekarte des Restaurants tauchen Rosen in vielfältigen Variante auf: vom Rosenaperitiv über Rosensorbet bis hin zum Rosenlikör (kreiert von der Familie Rose aus Mainzweiler). Wer wissen will, wie Rosenblätter in Speisen integriert werden, kann an Rosenkochkursen teilnehmen, die regelmäßig stattfinden. Senior Martin Scherer und Schwiegersohn Jonas Schmitt haben den Ehrgeiz, traditionelle Gerichte immer wieder "neu zu erfinden". Kalbs- oder Rinderbäckchen werden derzeit auf einem geschmacklich perfekten Weißweinrisotto serviert, dazu gibt es noch Ratatouille und grünen Spargel. Die Sauce ist excellent. Das Gericht ist fein zusammengestellt, schmeckt ganz vorzüglich und kostet 32,50 Euro. Es ist auch Teil des "Rosenmenüs"mit hausgemachter Rehpastete, Salatbouquet und Cumberlandsauce als Vorspeise. Die Sauce enthält eine Hauch Rosenaroma. Einschließlich einer Panna cotta im Karamellspiegel als Dessert kostet das Menü 59 Euro.
Reh und Wildschwein sind ein Schwerpunkt in der Küche des Passionierten Jägers und Küchenmeisters Martin Scherer. Rind und Schwein stammen vermehrt von Bauern aus der Umgebung. Dank des handwerklichen Könnens finden auch die nicht so prominenten Teile der Tiere ihre Verwendung. Leberpaté und gebratene Wildleber sind im Herbst ausgesprochene Renner, für Frühstücksgäste werden Salami und roher Schinken im Hause hergestellt. Die Standardkarte bietet eine Auswahl zwischen Roulade vom Zander und Lachs mit Weißweinrisotto und Salat (EUR 26,50), geschmortem Wild mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen (EUR 24,50), Rumpsteak mit Weggis und Salat (EUR 39), paniertem Schweineschnitzel (EUR 23,50) sowie Serviettenknödeln mit Champignons (EUR 23,50). Bei den Vorspeise sind Salate, Suppen oder gratinierter Ziegenkäse (EUR 16) zu finden. Kinder können sich über Rösti mit Apfelmus oder Fischstäbchen (EUR 14 bis16) freuen. Als klassisches Dessert lockt Vanilleeis mit Himbeeren oder Schokoladensauce (EUR 11 bis 13).
Im Sommer lieben die Gäste auf der lauschigen Terrasse vor allem "Burger" mit Wild, Rind oder vegetarisch. Dank der von der Bäckerei Schäfer ohne Butter hergestellten Brötchen auch vegan möglich. Tochter Franziska Scherer, die gerade das Zepter im Rosenhotel übernimmt, widmet sich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit der Personalführung. Für ihr gelungenes Projekt, madagassische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen und zu integrieren, erhielt sie 2025 den Preis "Welcome Star 2025" des Wirtschaftsministeriums.
(auszugsweise SZ vom 30./31.05.2026)
Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant... mehr lesen
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"Kulinarik mit Rosenduft im Hotel ...." simba47533Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant
Geschrieben am 20.05.2026 2026-05-20| Aktualisiert am
20.05.2026
Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins Saarland reisen werden. Neben Fortuna noch Victoria und natürlich der ruhmreiche FC.
Was das alles mit dem St.Johanner Markt zu tun hat ? Eine ganze Menge, denn dort öffnet an diesem Donnerstag Saarbrückens erste echte Kölsch-Kneipe. "Früh am Markt" heißt sie, Kai Liegmann heißt der Chef und der sagt:"Natürlich freuen wir uns! Eigentlich wollten wir schon vor drei Wochen starten, doch es gab Lieferprobleme. Aber jetzt geht´s los - und wir sind heiß drauf."
In der Saarstrasse 9, lange die Heimat des "Journal", wird sich ab morgen 16 Uhr fast alles um Kölsch drehen. Die Kölschgläser sind schon eingeräumt, die beliebte Kränze für acht oder elf Gläser ebenfalls, gestern sollten an der Hausfassade noch das Namensschild und eine Markise angebracht werden. "Wir haben den Laden komplett umgebaut", sagt Liegmann. "Nicht nur feucht durchgewischt und die Wände gestrichen", betont er lachend. Bis zu 70 Leute sollen in der klassischen Stehbierkneipe Platz finden, draussen sind weitere fünf Tische und zwei Stehtische erlaubt. Bei dem angekündigten Top-Wetter dürften diese Plätze rund um die Eröffnung (mit der Band "Fritz & Pat") besonders begehrt sein.
Neben Früh Kölsch hat Liegmann unter anderem Wein, Crémant und Aperol Spritz auf der Karte, dazu Liköre, Schnäpse und Alkoholfreies, auch Kaffee. Zudem wird es Kleinigkeiten zu essen geben: das ur-kölsche Gericht "Halve Hahn mit Röggelchen" zumn Beispiel, "Mett-Happen" und Rohesser. Ein Kölsch vom Fass gibt es für 2,40 Euro, den 11er-Kranz für 24 Euro.
(auszugsweise SZ vom 20.05.2026)
Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins... mehr lesen
"Früh am Markt" | Kölsch-Kneipe
"Früh am Markt" | Kölsch-Kneipe€-€€€Kneipe068168616699Saarstraße 9, 66121 Saarbrücken
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"Saarbrückens erste echte Kölsch-Kneipe öffnet am Markt" simba47533Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins
Geschrieben am 19.05.2026 2026-05-19| Aktualisiert am
20.05.2026
Besucht am 19.05.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 29 EUR
Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun mag es Leute geben, denen es nichts ausmacht, von 11:30 bis 12:00 im Auto vor einem geschlossenen Lokal zu hocken und so die Zeit totzuschlagen; zu diesen Leuten zähle ich allerdings nicht. Also fuhr ich weiter zum "Siam" in der Hoffnung, dort habe man nicht auch an der Mittagszeitöffnung 11 Uhr herumgebastelt. Hatte man zu meinem Leidwesen aber; auch hier wird neuerdings erst um 12 Uhr geöffnet! Da brat mir doch einer einen Storch und die Beine recht knusprig! 25 Minuten Wartezeit im Auto absitzen oder weiterfahren zum"Italia" ? Auch dort war eigentlich immer schon ab 11 Uhr geöffnet; ob das aktuell auch noch so ist? Ein Anruf mit dem Handy hätte Gewissheit gebracht, aber mein Handy lag zuhause auf dem Schreibtisch. Ausserdem wäre ich kaum quer durch die halbe Stadt vor 12 Uhr am "Italia" gewesen, also habe ich die Zeit bis zur Öffnung des "Siam" im Auto abgebrummt, stand dann aber mit dem Glockenschlag 12 Uhr als erster Gast direkt im Lokal, freundlich wie immer begrüßt von der Wirtin.
Sehr großen Hunger hatte ich nicht, trotzdem sollte es neben dem Hauptgericht zumindest eine kleine Vorspeise sein. Es wurde "Tom Yam Gung" in der kleinen Version zum Preis von EUR 7,90, "in größer" kostet sie EUR 11,90. Es handelt sich um eine scharfe Garnelensuppe mit Zitronengras, gedünsteten Zwiebeln und Pilzen (gedrittelten Champignonköpfen). Neuerdings fragt die Wirtin nach, ob die Suppe mit oder ohne Koriander sein soll; bei mir sollte sie heute mal "ohne" sein. Geschmeckt hat sie dennoch sehr gut, wobei ich den Eindruck von "mehr Wumms als normalerweise" hatte. Getrunken habe ich das übliche Chang Bier, das mit dem Elefanten, für EUR 3,90. Beim Hauptgericht entschied ich mich für das gleiche Gericht wie bei meinem letzten Besuch: "Ma Mi Ruam" (Gebratene Reisnudeln mit Gemüse, Eiern, Garnelen, Tintenfisch und Hühnerfleisch) für EUR 16,50. Dieses Gericht schmeckt mir hier immer sehr gut, wobei die Küche das Huhn für mich ruhig weglassen könnte zugunsten von mehr Garnelen und Tintenfisch. Leider war es mir diesmal nicht möglich, alles aufzuessen, obwohl ich eigentlich als "guter Esser" bekannt bin. Vielleicht hätte ich ja doch die Suppe diesmal weglassen sollen :-)).
Fazit: Wie so gut wie immer war ich mit dem Gebotenen sehr zufrieden und das "Siam" liegt bei mir in Sachen Thaiküche zusammen mit dem "Krua Thai" innerhalb von Saarbrücken vorne; nur schade, dass das "Krua Thai" zur Mittagszeit nicht mehr öffnet. So fehlt mir seit knapp drei Jahren leider die direkte Vergleichsmöglichkeit.
Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun... mehr lesen
Restaurant Siam
Restaurant Siam€-€€€Restaurant06816850700Mainzer Straße 22, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gar nicht mehr so einfach, in Saarbrücken noch ein vor zwölf Uhr geöffnetes Lokal zu finden ......" simba47533Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun
Geschrieben am 03.05.2026 2026-05-03| Aktualisiert am
03.05.2026
Besucht am 02.05.2026Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 223 EUR
Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im Haus und im dortige gemütlichen Gastraum statt. Gegen 18 Uhr brachen wir in Richtung "Adler" auf. Zuvor hatte es bei uns zuhause eine Kaffeetafel gegeben; dazu hatte ich am Vormittag einen Besuch in der Patisserie von Quanah Schott (laut einem großen Bericht im "Der Feinschmecker" ist Quanah Schott der "ungekrönte König der Patissiers im Saarland" und zudem einer der besten Konditoren Deutschlands, de pro Jahr etwa 2,8 Tonnen Macarons produziert und auch Top-Restaurants (z.B. Christian Baus "Victor´s Fine Dining" oder das "Gästehaus Erfort" oder das "Esplanade" (beide in Saarbrücken) mit seinen tollen Produkten (geheimer Renner sind die Macarons mit Gänseleberfüllung) beliefert, gemacht. Meine Schwiegertochter hatte die Schott-Macarons vom letzten Besuch her noch im bester Erinnerung, weshalb wir sie auch diesmal wieder damit erfreuen wollten. Es hat geklappt: "Der Macaron" mit Himbeerfüllung und die Macarons mit Schoko und Pistatien fanden viel Beifall.
Im "Adler" war es bei unserer Ankunft noch ziemlich ruhig; knapp ein Drittel der Tische waren besetzt. Das änderte sich spätestens, als eine Gruppe (wenige Erwachsene, dafür etliche Knaben zwischen ca. 15 und 17 Jahren), den runden Zwölfertisch direkt neben uns enterten. Da war es dann mit der Ruhe definitiv vorbei; die Herrschaften hatten wohl irgendwas zu feiern. Sie kamen nämlich mit leeren Bechern in der Hand ins Lokal und hatten zuvor irgendwo wohl schon ein bisschen "vorgeglüht". Ob wir wollten oder nicht, wir hatten die Wahl, den erhöhten Geräuschpegel auszuhalten oder unsere Zelte hier vorzeitig abzubrechen. Samstagsabends irgendwo in einem gute Lokal auf die Schnelle einen Tisch für fünf Personen zu kriegen, ist verdammt schwierig. Also sind wir geblieben.
Getrunken haben wir eine große Coca Cola (0,4l EUR 4,50; meine Enkelin), ein Glas Crémant Rosé (EUR 5,90; meine Schwiegertochter), zwei alkoholfreieBit (0,33l EUR 3,10; mein Sohn), eine Fanta (EUR 2,00) und eine Panache (EUR 3,00; beides meine Frau), zwei Benediktiner Weizen (0,5l EUR 5,00; ich). Im weiteren Verlauf wurde noch eine Taunusquelle medium (0,25l EUR 2,50) getrunken, die ich niemandem zuordnen kann. Zuordnen kann ich allerdings die zwei Limoncello (jeweils EUR 3,20); Mutter und Tochter bstellten sie als "Absacker". Je nun.
Meine Frau und meine Schwiegertochten bestelten sich als Vorspeise das "Rindercarpaccio" (EUR 17,00), mein Sohn nahm hier den "Schafskäse mit Oliven und Perlzwiebelchen" (EUR 12,00). Meine Enkelin und ich verzichteten auf Vorspeisen. Als Hauptgericht nahm das "Enkelchen" den "Flammkuchen Birne Münster" für EUR 22,00. Die Schwiegertochter wählte von den Schiefertafelangeboten das "Doradenfilet" (EUR 32,00)und wählte als Beilage Grenaille-Kartoffeln anstelle der vorgesehenen Salzkartoffeln; das war problemlos und aufschlagsfrei möglich. Mein Sohn hatte sich von den Schiefertafelangeboten das "Perlhuhn" (EUR 26,00) ausgesucht; meine Frau entschied sich für "Spargel mit gekochtem Schinken, Salzkartoffeln und Sauce hollandaise" (EUR 22,00). Ich wollte hier eigentlich keine Kalbsnieren mehr bestellen; EUR 29 sind mir für dieses Gericht einfach zu teuer. Leider habe ich es dann aber doch getan. Dessert wollte ausser mir niemand, aber "Crêpe Suzette" (EUR 10,00) lasse ich mir nicht entgehen, wenn dieses Desser schon mal auf Speisekarten auftaucht, was selten genug der Fall ist.
Kommen wir zunächst zum Positiven. Meine Enkelin war von ihrem Flammkuchen mit Birnen und Münsterkäse hin und weg: in Kleve ist Flammkuchen ihrer Aussage nach zu klein oder zu groß, zu dünn oder zu dick und vom Belag her alles andere als berauschend. Dieser hie war für sie einfach phänomenal. Die Dorade meiner Schwiegertochter war perfekt gebraten, sehr schön angerichtet, gut gewürzt und auch die Beilage war perfekt. Drei große Doradenfilets; dafür war der aufgerufene Preis von EUR 32,00 direkt noch günstig. Sohnemann lobte sein Perlhuhn sehr; für mich sah es rein optisch doch etwas "durch" aus. Für ihn war es aber durchaus saftig und schlichtweg perfekt.
Nicht so gut angetroffen mit unseren Bestellungen hatten es da meine Frau und ich. Ihr Spargel war von minderer Qulität und nahezu "totgekocht", ihre Kartoffeln waren kalt und die Soße hollandaise war keine Soße sondern eine Art Brei und nahezu geschmacksfrei; sie hat sie fast komplett stehenlassen. Wenigstens der Schinken fand wohl ein bisschen Gnade vor ihren Augen, aber das Gericht als solches war komplett durchgefallen. Genauso ging es mir mit meinen Kalbsnierchen. Ich hatte als Beilage diesmal Reis gewählt; wenigstens den konnte man als "o.k. geraten" durchwinken. Die "Hauptperson" dieses Gerichts, die namensgebenden Nierchen, fielen dafür komplett und krachend durch, genau wie die begleitende Dijonsenf-Sauce. Die Nierchen mag ich am liebsten grobblättrig aufgeschnitten; mit dem mir vorgesetzten kleingeschnittenen Finzelskram, fast schon wie bei einerm Haschee, kann ich nichts anfangen. Ich hätte eigentlich gewarnt sein müssen, denn bei der letzte Bestellung ware sie schon ziemlich kleingeschnitten an den Tisch gekommen, aber wenigstens etwas grösser als diesmal . Hatte ich wohl vergessen. Die Dijonsenf-Sauce schmeckte für mich "nicht nach ihm und nicht nach ihr"; der typische Dijonsenf-Geschmack kam so gut wie nicht durch. War eben so und lässt sich im nachhinein auch nicht reparieren. Dem Service gegenüber habe ich auf dessen Nachfrage nicht gespart mit Kritik; ob diese an die Küche weitergeben worden ist, weiss ich nicht. Wenigsten meine "Crêpe Suzette" hatte die gewohnt hohe "Adler"-Küchenqualität für mich. Wie ich bei Blick in die Küche feststellen musste, ist der ältere dicke Koch, mir bzw. uns beiden seit 2006 bekannt, wohl nicht mehr mit an Bord; ihn "ersetzen" zwei junge Frauen. Da geht dann schon mal was daneben; dass das ausgerechnet bei den Gerichte von meiner Frau und mir passieren musste, ist ärgerlich und kostet konsequenterweise diesmal den Bereich "Essen" volle zwei Sterne.
P.S. Von dem Crémant Rosé, der meiner Schwiegertochter so gut gefallen hat, hat sie vor Ort im "Adler" eine Flasche gekauft; der Besuch fährt heute nach dem Frühstück und einem Einkauf in der "Patisserie Schott" zurück nach Kleve, dort soll es am Abend zuhause einen würdigen "Sehr schönes Wochenende-Ausklang" mit Crémant und Schott-Macarons geben. Der Thekenmann im "Adler" winkte die Schwiegertochter, als wir gerade am Gehen waren, zu sich an die Theke und verriet ihr, wo man diesen Crémant in Saarbrücker "Edekas" kaufen kann und was er dort kostet . Nun soll versucht werden, ob er auch in Klever "Edekas" zu haben ist und dann dort gegebenenfalls Nachschub zu beschaffen. Gutes Gelingen von hier aus!
Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im... mehr lesen
Gasthaus Zum Adler
Gasthaus Zum Adler€-€€€Restaurant068152841Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
4.0 stars -
"Unser Besuch war vom Gebotenen sehr angetan, bei meiner Frau und mir war das diesmal absolut nicht der Fall ..." simba47533Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im
Geschrieben am 26.03.2026 2026-03-26| Aktualisiert am
26.03.2026
Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken 2005 seine Prüfung als Küchenmeister abgelegt. Seine ursprüngliche Lebensplanung war ganz anders. Geboren in Nordevietnam zog er in jungen Jahren nach Tschechien, um dort Maschinenbau zu studieren. Aber stattdessen landete er 1990 hier im Saarland. Sein erster Job in der Gastronomie war Tellerwäscher, von deutscher Küche hatte er damals noch keine Ahnung. Doch sein Ehrgeiz zahlte sich schnell aus:Er fand eine Stelle als angelernter Koch in der bekannten Saarbrücker "Schlachthof Brasserie by Klaus Erfort" und konnte nach gezielter Weiterbildung 2005 schliesslich seinen Meisterbrief entgegennehmen. 2014 erfüllten sich die Nguyens ihren Traum vom eigenen Restaurant: dem "Indochine" in der Klausener Strasse, sie bezogen dort die Räumlichkeiten des italienischen Restaurants "Roma", das n der Innenstadt direkt neben die Congresshalle umgezogen war. Die Küche der Nguyens verbindet vietnamesische und französische Einflüsse - "Indochina" hieß die ehemalige französische Kolonie in Südostasien, dem heutigen Nord- und Südvietnam. Die recht umfangreiche Karte reicht von klassischen vietnamesischen Vorspeisen wie Frühlings- und Sommerrollen über Salate, Reissuppen und Reisnudeln bis hin zu Fleisch- und Fischgerichten. Alle Speisen werden mit frischen Beilagen serviert und mit großer handwerklicher Sorgfalt zubereitet. Sie sind leicht, gut verträglich und äusserst schmackhaft.
Eine ganz zentrale Rolle spielt der Umgang mit Gewürzen. Nach vietnamesischer Tradition werden sie zunächst angeröstet, anschliessend in Kräutersäckchen in Fonds gegeben oder für Marinaden verwendet. Neben bekannten Zutaten wie Ingwer, Sternanis, Nelken, Sesamsaat oder Kardamon kommen auch Gewürze zum Einsatz, die Nguyen direkt aus Vietnam importiert. Das sorgt für eine ganz besondere Aromatik.
Das "Indochine"-Menü beginnt mit einer Frühlingsrolle als Amuse-Bouche - schön knusprig. Es folgt eine Vorspeisen-Variation: Lotte, mit Thunfisch gefüllt, dazu eingelegter Ingwer sowie confierte Zwiebeln und Feigen. Als zweite Komponente ein in Roter Bete marinierter Lachshappen auf einem Algenbett, gefolgt von einer Crème brûlée von der Gänseleber. Die Komposition überzeugt farblich wie geschmacklich voll und ganz.
Im Zwischengang wird Kalbsbries serviert: in Gewürzen und Portwein mariniert und anschliessend schonend im Dampf gegart. Dazu Süsskartoffelstampf mit Tomaten, Möhren und Sellerie, begleitet von einer Portweinsauce.
Im Fleischhauptgang folgt ein Duo von mariniertem Flanksteak und Rinderfilet mit Kräuterkruste. Die auf den Punkt gegarten Gemüse (Kohlrabi, Brokkoli, Champignons und Tomate) sind fein gefächert bzw. tourniert; die Reiskrokette (mariniert und paniert) passt perfekt dazu. Die Fischvariante kombiniert Skrei auf Spinat mit karamellisierten Scampi und Kurkumaschaum, begleitet von Tomaten und Champignons. Den krönenden Abschluss bildet ein feiner vietnamischer Eiskaffee mit einem Parfait aus Feigen und Matcha.
Das 5-Gänge-Menü kostet 89 Euro, möglich sind auch 8 Gänge (130 Euro) oder 6 Gänge (105 Euro). Preislich beginnen die Vorspeisen auf der Karte bei 12,90 Euro, die Zwischengänge bei 16,90 Euro. Die exclusivsten Hauptgänge kosten 38,90 Euro (etwa die Komposition von Entenbrust und Flanksteak). Hoa Nguyen liebt es, sein Wissen weiterzugeben. ein knappes Dutzend Auszubildende hat das "Indochine bislang durchlaufen und dabei viel gelernt.
Auf die Frage, welche Vision Herr Nguyen für die Zukunft hat, antwortet er: "Menschen mit gutem Essen auch weiterhin glücklich machen - und einen Ort schaffen, an dem mein Team gerne arbeitet und sich weiterentwickelt."
Letzte Frage: "Was war der ungewöhnlichste Wunsch eines Gastes ?" "Ein Silvestermenü laktose- und glutenfrei mit veganer Vorspeise. Aber genau solche Wünsche machen es spannend."
(auszugsweise SZ vom 26.03.2026)
Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken... mehr lesen
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"Vom Tellerwäscher zum Küchenmeister ........." simba47533Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken
Geschrieben am 26.02.2026 2026-02-26| Aktualisiert am
26.02.2026
Besucht am 25.02.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer Strasse.
Die "Cantina Calabrese" ist von Dienstag bis Samstag von 11:30 Uhr bis 14:00 und von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Als wir um 12:40 Uhr dort eintrafen, blieb uns also nicht mehr allzu viel Zeit zum Essen.Sehr freundlich begrüßt wurde wir von der Wirtin, einer quecksilbrigen kleinen Person, die den Service versieht, während der Ehemann in der Küche steht und dort einen wirklich sehr guten Job macht. Bei unserer Verabschiedung sagte er mir grinsend: "Bei uns zuhause kocht sie, hier bin ich der Chef im Küchenring".
Die "Cantina Calabrese" firmiert als "Trattoria - Espressobar - Feinkostladen". Trattoria trifft es dabei gut, an eine Espressobar erinnert mich hier nichts und der Feinkostladen ist Geschichte. Auf Nachfrage erklärt uns die Wirtin, dass dieser quasi ein Opfer der Corona-Pandemie geworden sei; aktuell habe man nur noch eine kleine Ecke, in der kalabresische Spezialitäten wie beispielsweise die Nduja angeboten würden. Dabei handelt es sich um eine sehr scharfe Streichwurst, die uns von etlichen Besuchen im "La Gondola" (leider schon vor etlichen Jahren geschlossen) her bekannt ist. Wie die früheren Betreiber vom "La Gondola" kommen auch die Betreiber der "Cantina Calabrese" aus Kalabrien, entsprechend ist auch die kulinarische Ausrichtung des Lokals. Dieses ist klein, vom Mobiliar her schlicht eingerichtet und etwas aufgehübscht mit Schwarzweiss-Fotos aus Kalabrien an den Wänden. Bis auf eine klene Stufe am Eingang ist alles ebenerdig, auch die Nassräume werden gut erreicht ohne dass irgendwelche Treppen zu bewältigen sind.
So klein wie der Gastraum ist auch die Speisekarte: Fleisch oder Fisch sucht der Gast vergebens, auch vegetarische oder vegane Gerichte sind hier nicht zu finden. Stattdessen gibt es 7 Antipasti, 6 warm servierte Panini, 21 verschiedene Pastagerichte, 12 Pizze und 2 Desserts.Die aufgerufenen Preise sind moderat.
Was haben wir getrunken und gegessen ? Meine Frau, heute FvD, trank eine Fanta (0,2l EUR 3,00), gegessen hat sie eine "Pizza Cantina", Ich habe ein helles Benediktiner Weizenbier (0,5l EUR5,00) getrunken. Beim Erstbesuch eines italienischen Lokals mache ich normalerweise mit "Spaghetti Carbonara" den Lackmus-Test; ist das Gericht gelungen, komme ich wieder, ansonsten war der Erstbesuch gleichzeitig auch der letzte. Spaghetti Carbonara steht mit EUR 14,00 hier auch auf der Karte, aber angesichts der Gerichte mit der bereits erwähnte Nduja, die ich schon lange nicht mehr gegessen hatte, wich ich diesmal vom üblichen Wege ab. Ich bestellte statt der Carbonara die "Rigatoni Nduja & Gorgonzola" für EUR 16,00. Fürsorglich wie sie anscheinend ist wies mich die Wirtin darauf hin, dass dieses Gerich "ziemlich scharf" sei. Daraufhin outete ich mich als Nduja-Freund; ihre lächelnde Reaktion:"Dann muss ich Ihnen ja nichts mehr erklären." Die Bestellung von Vorspeisen ersparten wir uns, da es bereits ziemlich gegen 14 Uhr ging; der "Bud Spencer Teller" mit Salsiccia und Bohnen für EUR 15,00 oder auch die "Tradizione di Calabria" (verschiedene Spezialitäten aus Kalabrien) für EUR 18,50 hätten mich aber schon interessiert. Aber wir werden ja wiederkommen.
Mit ihrer Pizzabestellung war meine Frau rundum sehr zufrieden.Der Pizzateig war sehr gut, die Ränder schön knusprig und der Boden nicht zu fest. Der Belag mit Spianata (eine pikante Salami), gegrillten Auberginen, Büffelmozarella, Parmesanraspeln und Knoblauch war reichlich, schmeckte ihr wirklich sehr gut und war wohl auch ziemlich sättigend. Meine Ndija-Rigatoni hatten den von mir erwarteten heftigen Wumms; den auf der Karte annoncierten Gorgonzola habe ich nicht herausgeschmeckt. Ich nehme aber an, dass er in Form des in einem Schüsselchen gereichten geriebenen Käses doch mit am Tisch gewesen ist. So oder so, dieses Gericht würde ich jederzeit wieder bestellen, was Kompliment genug sein dürfte. Fast mit Glockenschlag 14 Uhr waren wir "durch", bezahlten und wurden freundlich verabschiedet.Wir lobten die Küchenleistung sowie den Service und versprachen, wiederzukommen. Das hat die Wirtsleute sichtlich gefreut.
Fazit: Schön, dass wir mit der "Cantina Calabrese" wieder einen Vertreter der kalabesischen Küche am Start haben, und erstaunlich, dass uns dieser Gastrobetrieb bisher nicht aufgefallen war, obwohl wir wirklich oft daran vorbeifahren.
Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer... mehr lesen
4.0 stars -
"Unser Erstbesuch hat auch ohne meinen üblichen "Carbonara-Test" überzeugt ......" simba47533Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer
Geschrieben am 27.01.2026 2026-01-27| Aktualisiert am
28.01.2026
Besucht am 27.01.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem Saarufer platziert. Droht ihnen doch keine Gefahr, im Kochtopf zu landen; sie brüten hier sogar. Zwar bietet das Lokal auch "Gans (und Ente) nach Hause", vorgebraten und küchenfertig mit den traditionellen Beilagen Rotkohl und Kartoffelklößen sowie einer Zubereitungs-Anleitung an. Wobei die "Stammgänse" keine Verwendung finden, stattdessen Tiere von einem Gänsehof nahebei.
Beim Näherkommen hatte ich den Eindruck, dass der Biergarten erheblich verkleinert worden ist; egal, bei 3,5°C mag ohnehin niemand draussen sitzen. Drinnen hatte ich die freie Platzwahl und wählte einen kleineren Tisch im vorderen Gastbereich.Unverändert ist die Karte: Vier Vorspeisen, vier Kindergerichte, dreimal "Brizza" (aus Brezelteig, die Alternative zum Flammkuchen), vier vegetarische Gerichte, zweimal Rind, siebenmal Schwein, siebenmal Ente, siebenmal "Dem Gemüsebauer sein Vitaminstoss" und fünf Desserts. Fisch oder Meeresfrüchte sucht der Gast hier vergebens. Die Ente kommen vom Lugeder Hof Pleiskirchen und sollen dem Vernehmen nach ein schönes Leben mit viel Freilauf gehabt haben bevor Gevatter Tod seine knochige Hand nach ihnen ausstreckt;ich hoffe, dass das tatsächlich so der Fall ist.. Getrunken habe ich ein großes helles Entenbier (0,5l EUR 5,20); das helle wie auch das dunkle Entenbier werden speziell für die "wilde Ente" von einer Sonthofener Brauerei produuziert; das helle kommt aus dem Fass, während es das dunkle nur aus der 0,5l-Bügelflasche gibt.
Gegessen habe ich "Das Federvieh, der Entenbraten vom Lugeder Hof mit Serviettenknödeln, Rotkraut & Entensoße - alles natürlich hausgemacht". Hier hat man die Wahl zwischen Keule (EUR 23,90), Brust (EUR 24,90) bzw. einer halbe Ente (EUR 39,90), die verzehrfertig in der Küche tranchiert wird. Ich habe mich für die Brust entschieden. Sie war sehr gut; ca. 5 oder 6 Minuten früher aus dem Ofen geholt wäre sie absolut perfekt gewesen. An den beiden Serviettenknödeln und dem Rotkraut gab es absolut nichts auszusetzen. Ein bisschen mehr Entensoße hätte dem Gericht gut zu Gesicht gestanden. Soweit ich mich erinnere, sind die Preise der Speisen seit meinem letzten Besuch unverändert geblieben; bei den Getränkepreisen verhält es sich ebenso.
Fazit: Ich war zufrieden, fast war ich sogar sehr zufrieden..
P.S. In Sachen Preise" muss ich mich im nachhinein etwas korrigieren: das große helle Entenbier kostete bei meinem letzte Besuch noch EUR 4,90 und mein Entengericht EUR 23,90. Beide moderaten Preiserhöhungen sind meiner Ansicht nach aber gut zu verkraften; etliche andere Gastros haben da in letzter Zeit erheblich kräftiger zugelangt.
Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem... mehr lesen
Wirtshaus Zur Wilden Ente
Wirtshaus Zur Wilden Ente€-€€€Restaurant, Biergarten, Partyservice0681872171Saarstraße 15, 66130 Saarbrücken
4.0 stars -
"Kinder, wie die Zeit vergeht; ist das wirklich schon 15 Monate her seit dem letzten "Enten"-Besuch ?" simba47533Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem
Geschrieben am 26.01.2026 2026-01-26| Aktualisiert am
26.01.2026
Besucht am 26.01.20261 Personen
Rechnungsbetrag: 4 EUR
Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen bzw. Hörnchen, die mit irgendetwas belegt sind. Heute habe ich Ausschau nach meiner neuesten "Entdeckung", einem mit Schinkenbraten und einem Spiegelei belegten Croissant, gehalten. Schade, dass diese schon "aus" waren. Also habe ich zu meiner üblichen Tasse Kaffee (EUR 2,40) diesmal eine Laugenbrezel für EUR 1,25 genommen und mich mit meinem Tablett in den Bereich vor dem Café verzogen. Von den dortigen Plätzen aus kann man gut das pulsierende Leben in der Mall beobachten und die vielen Menschen, die mit oder ohne Einkaufswägelchen einem der zahlreiche Geschäfte zustreben oder nach getätigtem Einkauf gerade auf dem Rückweg zum Parkhaus und zu ihren Fahrzeugen sind. Einziger Nachteil für mich seit dem vergangenen Oktober beim People Watching: seit ich meine Hörgeräte trage empfinde ich das Geräusch der Einkaufswägelchen als wirklich penetrant laut und belästigend. Gottseidank kann ich per Smartphone oder auch per direktem Knopfdruck die Empfangslautstärke meiner Hörgeräte stufenweise absenken, ansonsten wäre es kaum auszuhalten.
Kaffee und Laugenbrezel waren wie immer sehr fein; schön wäre es aber trotzdem, wenn ich beim nächsten Besuch wieder eines der wie beschrieben belegten Croissants in der Auslage der Café-Theke vorfinden würde.
Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen... mehr lesen
Barbarossa | Café & Bäckerei im Saarbasar
Barbarossa | Café & Bäckerei im Saarbasar€-€€€Cafe, Take Away0681810028Breslauer Straße 1, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
"Hier nehme ich oft und gerne einen kleinen Imbiss ein ......" simba47533Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen
Geschrieben am 22.01.2026 2026-01-22| Aktualisiert am
23.01.2026
Besucht am 22.01.20262 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei EUR 13,95 gelegen; die Steigerung ist aber noch verkraftbar. Allerdings wäre es schön gewesen, wenn es dafür auch ein paar Nierenstücke mehr gegeben hätte. War aber nicht; geschmacklich gab es aber wie immer nichts zu meckern. Kleiner Kritikpunkt: Die Nierchen waren mir diesmal ein wenig zu hart.
"Diesinger" heißt eben nicht nur Feinkost sondern bietet solche auch, egal ob "Herzhaften Lammeintopf mit Kohl, Wirsing und Graupen" (EUR 13,95), "Zürcher Geschnetzeltes mit Gnocchi" (EUR 15,95), "Hoorische mit Specksoße und kleinem Salat" (EUR 10,95), "Bratkartoffeln mit Fleischkäse und Spiegelei" (EUR 10,95) oder "Gefüllte Kalbsbrust in herzhafter Soße mit Petersilienkartoffeln" (EUR 12,95). Das Wochenprogramm, das alle 2 Wochen komplett getauscht wird, umfasst eben so ziemlich alles zwischen "bürgerlich" und "gehoben"wobei es zwischen Montag und Samstag jeweils 2 Mittagsgerichte gibt. Abgerundet wird das Ganze durch zusätzliche Speisen, die ständig verfügbar sind. So brachte ich neben den für mich bestimmten Kalbsnierchen für Mme. Simba 200 Gramm "Indischer Hühnersalat" (EUR 7,14) und eine kleine Lachs-Quiche (EUR 7,95) mit; beide Gerichte hatte sie für sich bestellt, denn Nierchen mag sie nicht. Ich nehme an, dass sie mit dem Bestellten zufrieden war; ein Feedback habe ich noch nicht.
Fazit: Bei "Feinkost Diesinger" kann man getrost kaufen; sicherlich wird es in Saarbrücken noch das ein und andere Feinkostgeschäft geben: ich kenne allerdings nur noch die wirklich gute Feinkostabteilung im Untergeschoss des früheren "Karstadt" (dort konnte man sich z.B. an der Frischetheke bei Fleisch , Fisch oder den Meeresfrüchten etwas aussuchen, das dann im Küchenbereich direkt zubereitet wurde; die Bouillabaise war legendär), den es ja "dank" dieses dreisten berühmt-berüchtigten österreichischen Spekulanten Benzko nicht mehr gibt.
P.S. Das Spezialprogramm "Ganze Weihnachtsgans zum Fertigbraten plus Beilagen" hatte sich mit dem Jahreswechsel erledigt gehabt; da es aber so erfolgreich gewesen war, wird es im Dezember 2026 neu aufgelegt.
Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei... mehr lesen
Feinkost Diesinger
Feinkost Diesinger€-€€€Lieferdienst, Take Away068136875Schwarzenbergstraße 18, 66123 Saarbrücken
4.0 stars -
"Geringe Preiserhöhungen im Hause "Feinkost Diesinger "........." simba47533Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei
Geschrieben am 07.01.2026 2026-01-07| Aktualisiert am
01.02.2026
Besucht am 07.01.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur bedingt der Fall, ausserdem hätte ich mir fast den A.... abgefroren, denn im Gastraum war es wirklich lausig kalt; ohne meinen Daunenanorak und den Norwegerpulli darunter hätte ich ganz schön gebibbert. Gegen die laute "Hintergrundmusik", vietnamesisches bzw. japanisches Liedgut, konnte ich was tun, indem ich ganz einfach meine Hörgeräte heruntergeregelt habe. Ansonsten hätte ich mir wohl aus Tempotaschentüchern Ohrstöpsel basteln müssen :-))
Getrunken habe ich Tsingtao-Bier (0,33l EUR 4,50) ; das mache ich in asiatischen Restaurants immer, sofern sie Tsingtao-Bier führen, in Andenken an meinen Opa, der im letzten Jahrhundert vor Ort am Bau der Tsingtao-Brauerei beteiligt gewesen war. Die Brauerei gibt es in Tsingtao nach wie vor und nach wie vor haben sie dort auch einen deutschen Braumeister.Gegessen habe ich heute als Vorspeise "Canh Chua Hai San" (Pikante Suppe mit Fisch, Meeresfrüchten, vietnamesischen Kräutern, Zitronengras,Chili und asiatischen Gemüsen) für EUR 8,50 und als Hauptgericht "Vit Xao Ri Do" (Knusprige Ente mit rotem Curry, Peperoni, Auberginen, grünen Bohnen, Zitronengras und Kokosmilch) für EUR 17,90; im Flyer steht dieses Gericht noch für EUR 16,90.
Die Suppe hat mich überzeugt; sie war wirklich sehr pikant. Dass der als Einlage annoncierte Fisch nicht vorhanden war, hat mich nicht weiter gestört; dafür waren die Meeresbewohner mit mittelgroßen Garnelen, Miesmuscheln und Tintenfisch gut vertreten. Nicht so gut war leider mein Entengericht. Man konnte es wahlweise mit Jasminreis oder mit Nudeln bestellen. Ich hatte Nudeln bestellt, gekommen war Jasminreis (auf dem Kassenzettel steht es so wie es bestellt gewesen war, nämlich mit Nudeln). Das hätte ich noch klaglos verschmerzt; absolut nicht gefallen hat mir dagegen die Qualität des servierten Entenfleischs. Ich frage mich manchmal wirklich, woher manche Asia-Restaurants ihre Enten beziehen. Auf meinem Teller waren jedenfalls anstelle der erwarteten schieren Entenbrustscheiben eher unansehnliche und teilweise sogar knorpelige Stücke, die mit Entenbrust nur sehr wenig Ähnlichkeit hatten und auch entgegen der Ankündigung in der Speisekarte alles andere als knusprig waren; gut die Hälfte davon liess ich unberührt liegen und Entengerichte (sechs davon gibt es hier) werde ich im "Yoko" künftig jedenfalls nicht mehr bestellen. Da bleibe ich lieber bei "Phò Bò", "Phò Bò Dac Biet" oder den angebotenen Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten. Die machen sie hier wirklich sehr gut; für das aus meiner Sicht völlig verhunzte Entengericht muss ich aber im Bereich "Essen" drei Sterne abziehen und unter "Gesamteindruck" für die unzureichende Heizung und die laute "Hintergrundmusik" eineinhalb Sterne.
Fazit: Ich komme trotzdem wieder!
So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur... mehr lesen
2.5 stars -
"Wer um diese Jahreszeit das "Yoko" besucht, braucht sehr warme Kleidung und ausserdem Ohrenstöpsel .........." simba47533So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur
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Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant bietet das Rosenhotel auch Veranstaltungsräume und aktuell elf Hotelzimmer, wobei jedes dieser Zimmer den Namen einer Rosensorte trägt; viele dieser Rosensorten wachsen rund um den Terrassenbereich.
Auf der Speisekarte des Restaurants tauchen Rosen in vielfältigen Variante auf: vom Rosenaperitiv über Rosensorbet bis hin zum Rosenlikör (kreiert von der Familie Rose aus Mainzweiler). Wer wissen will, wie Rosenblätter in Speisen integriert werden, kann an Rosenkochkursen teilnehmen, die regelmäßig stattfinden. Senior Martin Scherer und Schwiegersohn Jonas Schmitt haben den Ehrgeiz, traditionelle Gerichte immer wieder "neu zu erfinden". Kalbs- oder Rinderbäckchen werden derzeit auf einem geschmacklich perfekten Weißweinrisotto serviert, dazu gibt es noch Ratatouille und grünen Spargel. Die Sauce ist excellent. Das Gericht ist fein zusammengestellt, schmeckt ganz vorzüglich und kostet 32,50 Euro. Es ist auch Teil des "Rosenmenüs"mit hausgemachter Rehpastete, Salatbouquet und Cumberlandsauce als Vorspeise. Die Sauce enthält eine Hauch Rosenaroma. Einschließlich einer Panna cotta im Karamellspiegel als Dessert kostet das Menü 59 Euro.
Reh und Wildschwein sind ein Schwerpunkt in der Küche des Passionierten Jägers und Küchenmeisters Martin Scherer. Rind und Schwein stammen vermehrt von Bauern aus der Umgebung. Dank des handwerklichen Könnens finden auch die nicht so prominenten Teile der Tiere ihre Verwendung. Leberpaté und gebratene Wildleber sind im Herbst ausgesprochene Renner, für Frühstücksgäste werden Salami und roher Schinken im Hause hergestellt. Die Standardkarte bietet eine Auswahl zwischen Roulade vom Zander und Lachs mit Weißweinrisotto und Salat (EUR 26,50), geschmortem Wild mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen (EUR 24,50), Rumpsteak mit Weggis und Salat (EUR 39), paniertem Schweineschnitzel (EUR 23,50) sowie Serviettenknödeln mit Champignons (EUR 23,50). Bei den Vorspeise sind Salate, Suppen oder gratinierter Ziegenkäse (EUR 16) zu finden. Kinder können sich über Rösti mit Apfelmus oder Fischstäbchen (EUR 14 bis16) freuen. Als klassisches Dessert lockt Vanilleeis mit Himbeeren oder Schokoladensauce (EUR 11 bis 13).
Im Sommer lieben die Gäste auf der lauschigen Terrasse vor allem "Burger" mit Wild, Rind oder vegetarisch. Dank der von der Bäckerei Schäfer ohne Butter hergestellten Brötchen auch vegan möglich. Tochter Franziska Scherer, die gerade das Zepter im Rosenhotel übernimmt, widmet sich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit der Personalführung. Für ihr gelungenes Projekt, madagassische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen und zu integrieren, erhielt sie 2025 den Preis "Welcome Star 2025" des Wirtschaftsministeriums.
(auszugsweise SZ vom 30./31.05.2026)