Wir verwenden Cookies
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Greifswald
Kühlungsborn
Rostock
Schwerin
Stralsund
Wismar 
























.
.
Italienischer Toast
Historie
Blick vom Rhododendronpark auf das Hotel
Waldhotel
.
Der riesige Ofen
Mecklenburger Fischtopf
Blattsalat mit Apfel-Dressing, gerösteten Nüssen, grüner Spargel
Scholle, Spargelragout, Bratkartoffeln
Crème brûlée von der Tonkabohne mit Rhabarber
1. Hilfe: Artischockenelixier
Frisches Brot und luftige Bärlauchbutter
Fischtopf mit "ordentlich was drin"
Blattsalat mit Apfel-Dressing, gerösteten Nüssen, grüner Spargel, Parmesankrokant
Bandnudeln mit Lachs in Bärlauchrahm, Spinatblätter
Wildschweinnacken, Karottencreme, Spitzkohl, Gewürzbrotknödel
Wildschweinnacken, Karottencreme, Spitzkohl, Gewürzbrotknödel
Abschied, nur für 2020.
Seebrücke Graal-Müritz
.
.
Flüssignahrung
Weitläufiger Garten
.
Hausgebackener Kuchen
Die Trennung zwischen Meer und Restaurant Boje
.
.
Speisekarte 06/2020
Kleine Salatschale...
... mit sehr verwässertem Dressing
Heilbutt, Linsengemüse, Kartoffelpüree
.

Penne Napoli
.
Geschützte Terrasse im 1. OG
.
Soßen zum Sushi
Nigiri Lachs
Nigiri Garnele
Nigiri Thunfisch
Sushi
Garnelen
getrüffelter Blattspinat
Eiscafe im EG
.

Links die 3 Lara-Gebäude
Mittig im Backsteinhaus der Eingang
Ambiente
Tischdeko
Gruß
Gruß: Weißer Tomatenschaum, Tomate, Basilikum
Laragruß
Lachstatar - Blinis - Forellenkaviar - Gurke
Hechtfilet - Spargelragout - Kartoffeln
Hechtfilet - Schinkenmantel - Spargelragout - Kartoffeln

Tagesaktuelle Fischgerichte
.
Brathering mit Kartoffelpüree
Kabeljaufilet mit Bratkartoffeln
.
Interieur
Ausblick!
Das komplette Menü
Tatar von der norweger Jakobsmuschel
Auftakt
Kartoffel Tarte Tatin-Mimolette
Karamellisiertes Wachtelei mit Trüffel & Störkaviar
Macaron – Grüner Apfel, Blutwurst & Senfsaat & Algencracker mit Hamachi
Sehr gutes Brot
Roh marinierter Boddenzander – weißer Spargel – Kokosmilch, Tahitivanille
Geflämmter Müritzhecht – Erbsencreme – Lardo – Krosse Schuppen
Ikejime Stör aus Boek – Flußkrebsjus – Sandkarotten – Estragon
.
Schulter vom Wagyurind – Kräuterbutterhollandaise – cremige Polenta- Grillgemüse
Geeister Sauerampfer – Griechischer Joghurt – Holunderblüte – Gurke – Minze
süße Versuchungen
Pecanuss – Cornflakesmilch & gepuffter Wildreis
Essbarer Stein
Malzblättchen









Abstand? Kein Problem!
Gepflegter und gemütlicher Außenbereich
.
Aperitif
Amuse: Linsensalat
Frische Austern
Krebstatar
Zanderfilet, Reis, Pak-Choi
DER Butt!
Schokomousse im Glas
Blick vom Restaurant zur Ostsee
.
.
Spargelcremesuppe
Wildkräutersalat
Gebratener Dorsch mit Beilagen
Garnelen mit Spargelrisotto
Der Froschteich
.
Terrasse am Teich
.
Flunder, Bratkartoffeln, Salatbeilage
.


Räucherlachs mit TK-Rösti
Kleiner Salat auf kleinem Teller
Das Restaurant befindet sich in der Nähe der Seebrücke
Restauranteingang
Ambiente
Großer Beilagensalat mit Himbeerdressing (vor der Zugabe von Essig und Öl)
Garnelen mit Spaghetti
Dorschfilet mit Drillingen
Schattenspiel
Man beachte das "Coronabanner" links am Balkon!





Wie auch schon bei unserer letzten Tour nach Quedlinburg zeigte sich auch die Landeshauptstadt Schwerin deutlich spröde, was die gastronomischen Möglichkeiten anging. Die ersten Gänge durch die Stadt zeigten, dass es zwischen den vom Kollegen Borgfelder besuchten hochklassigen Etablissements und den eher dem Fast-Food zuzurechnenden Schnellrestaurants eine Lücke gibt, in der sich nur wenige Unternehmen tummeln.
Ein erster Versuch beim auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisierten Restaurant Lukas schlug fehl, es gab dort keine freien Tische. Das "Burwitz Legendär" an der nächsten Ecke konnte uns mit seinem ausgehängten Angebot nicht überzeugen.
So kamen wir schließlich zum Café Prag an der Ecke Puschkinstraße und Schloßstraße, das einige interessant klingende Tagesangebote auf Schiefertafeln draußen hängen hatte.
Kurzentschlossen betraten wir das Lokal, in dem zunächst niemand vom Personal zu sehen war. Etliche Tische waren mit „Reserviert“-Schildern gekennzeichnet, und als dann eine Bedienung kam und wir nach einem Tisch für uns fragten, erklärte sie, dass wir uns von den mit einem brennenden Licht versehenen Tischen einen aussuchen durften, und das waren genau diejenigen, die nicht als reserviert gekennzeichnet waren.
Wir suchten uns einen Tisch aus und nahmen Platz, und prompt kam eine andere Bedienung, begrüßte uns und reichte uns die Speisekarten sowie den Erfassungsbogen.
Während ich den Erfassungsbogen ausfüllte, studierte Madame die recht knapp gehaltene Speisekarte. Nach einiger Überlegung kamen wir einhellig zu dem Schluss, der „Hirsch“ aus den Tagesangeboten sollte es sein.
So bestellten wir dann „Hirschsteak mit Rahmpfifferlingen, dazu Kroketten und Preiselbeerbirne“ (19,80 €), Madame orderte ein Mineralwasser (0,25l für 2,50 €) und ich ein Hefeweißbier (0,5l für 4,50 €).
Es dauerte nicht lange, bis die Bedienung kam und unser Essen auf großen quadratischen Tellern servierte. Auf den ersten Blick war an den Schnittstellen der Fleischscheiben erkennbar, dass sie im Inneren noch eine deutlich rote Färbung aufwiesen. Beim Anschnitt bestätigte sich dieses rein optische Versprechen: Das Fleisch war äußerst zart, gut gewürzt und schmackhaft. Die Pfifferlinge in der Sahnesauce bildeten dazu ein perfektes Fundament. Sehr gut!
Die kleinen Krokettenbällchen waren natürlich Convenience-Ware, und auch die Preiselbeeren kamen höchstwahrscheinlich aus dem Glas. Aber schon die Birne wirkte und schmeckte nicht nach zugekauft. Eine wirklich angenehme Überraschung an diesem Abend, mit der wir nicht mehr gerechnet hatten.