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Idyllisch gelegen
Auf der Veranda
Blick hinüber auf die Tennisplätze
Curry-Ingwer-Suppe mit Baguette
Mein "Süppchen" mit Chili-Faden-Frisse on Top
Die Rigatoni...ääh Penne "Puttanesca"
Cordon Bleu Teller
Cordon Bleu mit reichlich Pfeffersauce
Cordon Bleu im Anschnitt











Zauberei
Klasse Start



Burrata
Geräucherte Zwiebel ohne Zwiebel
Languste
Heilbutt "verkocht"
Bester Gang bis dahin
Zitrone mit sehr saurer Yuzu Füllung uns weißer Schokolade
Abschluss-Grüße




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Mitten im Neupotzer Wohngebiet liegt dieses von außen recht unscheinbare Juwel
Der Sommersalat
Der geflämmte Thunfisch in der Seitenansicht
Geflämmter Thunfisch mit Yuzugel, gegrillter Wassermelone und einem Schälchen Sauermilch
Gebratene Riesengarnelen, Kartoffelsalat, Pesto
Mein farbenfroher Nudelsalat
Nochmal der Nudelsalat mit dem geschmorten Kaninchen
Drei Panadebeispiele aus dem Hause Zander
Der Wolfsbarsch-Turm zu Neupotz
Das perfekt medium rare gebratene Stück Rind im Anschnitt
Angus Rinderfilet (Draufsicht)
Das Rinderfilet nach der Pfefferrahmtaufe
Mein Rinderfilet im Saucenmantel
Die gebackenen Rinderröllchen
Der Kartoffelacker mit Gemüse
Kräuterfrischkäse und Buttermilch als süffige Ergänzungen zum Kartoffelacker
Die gebackene Nektarine mit Sauerrahmeis beim ersten Besuch
Das Hummerschaumsüppchen
Die herzhafte Bratwursteinlage
Mein "Baguette" vom Label-Rouge-Huhn
Saftige Hühnerbrust zwischen zartem Kartoffelblätterteig
Die gefüllte Paprika
Die gebackene Nektarine mit Schokocrumble und Sauerrahmeis...was sonst?
Gemüsequiche als Amuse
Salatschüssel "Marc"
Da wurde nicht am Schweinefilet gespart...
Die Spätzle zu den Bäckchen
Rindfleischerne Wonnebrocken!
Pälzer Rööschdi
Noch zwei Verliebte auf der Terrasse...
Lauschig war's....
And then there were some lights...
Kokos und Litschi Sorbet

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kleiner Wintergarten
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Außenterrasse, leider verregnet
Zander, Rosmarinkartoffeln, gegrilltes Gemüse

Hot Chick
Kleiner Salat mit...
...frischen Zutaten
Das Kandeler Halbe (Schenkelansicht)
Das Kandeler Halbe (Flügelansicht)
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Hell und gepflegt.
Frische Tischdeko
Vorspeisensalat
Black Tiger Garnelen arrabiata, feine Bandnudeln, Rucola
Parmesan
Außenplätze, witterungsbedingt nicht belegt
Pizza Parma
Pizza Mozzarella
Tortellini Panna
Pizza Spinat
Die neue Terrasse
Außenplätze vor dem Restaurant
Unser Tisch
Pfälzer Winzersekt
Auftakt
Frisches Baguette
Amuse
Karotten-Mango-Kokos-Suppe mit gebratener Jakobsmuschel
Pulpo Risotto
Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen
Gebratenes Wolfsbarsch Medaillon, Kartoffelkugeln, Belugalinsen, Bimi
Schwupps... weg waren 2 Brownies

Gemündener Maar
Erdbeerkuchen mit Sahne
Vollkorn-Flammkuchen "Maarglück"
Weinkeller
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Außenpool
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Das Herbstmenü
Brot
Zweierlei Butter
Feldsalat, auf Wunsch ohne Speck
Rinderkraftbrühe mit Kräuterfädle
Entenkeule
Schweinebacke, Schweinefilet, Kartoffelplätzchen
Edelfische
Karamell Crème brûlée
Frische Luft am Abend





Dort saßen wir viele Jahre zuvor das letzte Mal zusammen, als es sich ein damaliger Nachbar in Steinweiler nicht nehmen ließ, die komplette Hausgemeinschaft zu seinem Geburtstag einzuladen. Erinnerungen, die hier an Ort und Stelle natürlich wieder aufflammten. Ich hätte mir wirklich kein besseres Lokal aussuchen können, um meiner alten Heimat – auch kulinarisch – „Lebe wohl!“ zu sagen.
Die Hofschänke wird immer noch von der Familie Meyer betrieben. Was im Jahr 1998 als kleines Gartenlokal begann wurde drei Jahre später mit der Schaffung von Gasträumen in den ehemaligen Stallungen des früher landwirtschaftlich genutzten Anwesens fortgeführt. Im März 2008 war der endgültige Ausbau dann vollbracht. Die neu gestaltete, mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Genuss-Scheune erfreut seitdem Einheimische, Pfalztouristen oder Durchreisende gleichermaßen.
Noch immer steht mit Susanne Meyer die Chefin selbst am Herd und hält ein recht umfangreiches Speisenprogramm bereit. Der Schwerpunkt liegt hier klar bei gutbürgerlicher Hausmannskost, die mal saisonal, mal regional, in der Regel aber mit einem ordentlichen Fleischanteil auf dem Teller landet. Selbst beim Salatangebot findet sich nicht viel „ohne“. Warum auch? Rumpsteakstreifen, Saumagenstückchen oder Hähnchenbrustfilet haben schon so manches Blattgrün zur deftigen „Karnivorenbowl“ mutieren lassen.
Zur Ehrenrettung sei erwähnt, dass man für Fleischverzichter gefüllte Kartoffeltaschen, gegrillten Schafskäse (el classico!), mit Käse gefüllte sowie überbackene Champignons und natürlich Weißer Käse (Weiße Kees = angemachter Quark) mit Bratkartoffeln in petto hat. Auch finden sich je nach Saison Spinatknödel oder Schupfnudeln im Meyer’schen Köchelverzeichnis. Ansonsten wird im Schweins- bzw. im Rindsgalopp auf fleischernen Pfaden gewandelt.
Von der kalten, mit Leberwurst, Blutwurst und Schwartenmagen ausgestatteten Hausmacher Platte über „Pälzer Flääschknepp“ mit Meerrettich, Lendentöpfchen mit Pfefferrahmsauce, Winzersteak mit Zwiebeln bis hin zum kapitalen, rund 300 Gramm schweren Rumpsteak argentinischer Provenienz bleibt für Fleischgesinnte kaum ein Wunsch unerfüllt.
Passend zum baldigen Herbstbeginn standen auch ein paar Gerichte mit Pfifferlingen auf der Karte. Bei Wild-Ragout mit Preiselbeeren in feiner Dornfelder-Sauce und Wildschwein-Rückensteaks mit Knödel und Rotkraut wurde mir ganz „wild“ ums Herz. Zumal das Wildfleisch aus dem heimischen Bienwald kam. Beim heiligen Hubertus, sollte ich vielleicht doch Wild-Klößchen-Suppe vorweg ordern?
Nein. Keine Nebenkriegsfleischplätze an diesem Abend! Die Hofschänke ist und bleibt mein Rumpsteak-Revier. Da konnten Kotelett, Kastanien-Saumagen und Co. noch so verlockend aus der Karte grüßen. Meine Entscheidung war bereits beim Eintritt in den lauschigen Innenhof gefallen. Mein Kollege sah das übrigens ganz genauso, was uns in der Summe dann eben zwei Rumpsteaks mit Pfefferrahmsauce, Kroketten und kleinem Beilagensalat (jeweils 21,90 Euro) einbrachte.
Gut getrunken wurde natürlich auch. Um meine Fahrtüchtigkeit nicht unnötig auf die Probe zu stellen, beschied ich mich über den Abend mit zwei Radlern (0,4l zu 2,80 Euro). Genau wie die beiden Hefeweizen (0,5l zu 3,20 Euro) meines Kollegen kamen sie von der Heimatbrauerei Silbernagel aus Bellheim, heute unter dem Namen Park & Bellheimer AG firmierend.
Die junge Dame, die uns bediente, hatte den größten Andrang des Tages schon überstanden, was einen netten Plausch ermöglichte. Nur noch ein paar Späteinkehrer tummelten sich in dem rebenberankten Innenhof.
Die Mückenplage hielt sich auch in Grenzen. Dank der untergeschobenen Kissen, welche die Sitzfläche aus Polyrattan angenehm verweichlichten, saßen wir recht bequem und mussten auch gar nicht lange auf die Beilagensalate warten.
„Blattgrün, Rohkost and Friends“ bekommt man hier immer in tadellos frischem Zustand und mit ausreichend säuerlichem Joghurt-Dressing vorgesetzt. Meiner chronischen Krautsalatphobie wurde auch diesmal mit hilfsbereiter Aufopferung begegnet. Mein Kollege ließ sich da nicht zweimal bitten.
Kaum hatte sich der letzte pflanzliche Überrest von unseren Glastellern verabschiedet, wurden uns die wie gewünscht medium rare gebratenen Fleischquader serviert. Die wurden ordentlich unter Rahm und Pfeffer gesetzt, was so schnell keinen Saucenmangel aufkommen ließ.
Die frittierten Kartoffelfinger kamen aus der nächstbesten Kartoffelfingerfabrik und schmeckten natürlich genauso wie damals an meiner Kommunionfeier in der Bahnhofswirtschaft zu Herxheim. Dass sich manche Dinge nie ändern, finde ich auch irgendwie beruhigend.
Mit Steakmessern bewaffnet rückten wir unseren beiden Steaks zu „Rumpe“. Die gut abgeschmeckte Pfeffertunke erwies sich dabei als alles umwallender Süffigkeitsgarant. Das Fleisch war wunderbar zart, so wie man es von argentinischer Ware eben kennt. Außen schön krossgebraten und innen zart-rosa, wie der Anschnitt bewies.
Ein Teller, der die niederen Instinkte im Mann hervorragend bediente, zudem gut sättigte und zum dauernden Reinstippen der Kroketten animierte. Von denen mussten wir übrigens noch ein paar nachordern, damit auch der letzte Soßenrest vom Teller gewischt werden konnte. Der kleine Nachschlag tauchte übrigens nicht auf der Rechnung auf.
Kurz nach 21 Uhr hatten uns Bier- und Fleischgenuss genügend sediert. Meinen Kollegen brachte ich zurück nach Steinweiler. Ein paar Scheine und weitere Worte des Dankes nahm er freudig entgegen. Ich fuhr indes gut gelaunt weiter in die neue Heimat nach Wörth und fand es gar nicht verkehrt, zum Abschied leise „Rumpsteak“ gesagt zu haben...