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Watzke Wurstküche
Der Biergarten
Biergarten
Die Monatsspezialitäten
Coca Cola und das Monatsbier - Weizen Hell
was für eine riesige Wurst
gute Bratkartoffeln
der einzig Wahre
Würschtelteller - 3 Würste á 60g, Käse-Spinat-, Kalbs- und Mango-Curry-Bratwurst, auf Kartoffelstampf, dazu Specksauerkraut
Würschtelteller - 3 Würste á 60g, Käse-Spinat-, Kalbs- und Mango-Curry-Bratwurst, auf Kartoffelstampf, dazu Specksauerkraut
Hier müssen wir noch bissel üben
Tagesangebot – Pikanter Wurstgulasch mit dicken Nudeln und Parmesan
verschiedene Würstchensorten im Wurstgulasch
Tagesangebot – Pikanter Wurstgulasch mit dicken Nudeln und Parmesan
Blick auf das Kraftwerk Boxberg
Gruners Eiscafe
Eiskarte
Auszug aus der Eiskarte
unsere Eisbecher
Erdbeereisbecher mit 3 Kugeln Eis, frischen Erdbeeren, frischer Schlagsahne und Erdbeertopping
Cappuccino
Eisschokolade mit Schokoladenmilcheis und frischer Schlagsahne







The Addams Family-Sommertheater Bautzen
Das Bühnenbild in der Ortenburg
Zugang zum Restaurant und Biergarten
Trattoria La Piazza Bautzen
Trattoria La Piazza Bautzen
Speisekarte
Auszug aus der Speisekarte
Biergarten
Blick in den Gastraum
Blick in den Gastraum
Gruß aus der Küche
Eiswürfel im Wein?
Getränkeauswahl-das Bier zu warm, im Wein Eiswürfel-geht gar nicht
Antipasti Della Casa – gemischter Vorspeisenteller mit gegrilltem, eingelegtem Gemüse, Tomate-Büffelmozzarella und Wurstspezialitäten
Antipasti Della Casa – gemischter Vorspeisenteller mit gegrilltem, eingelegtem Gemüse, Tomate-Büffelmozzarella und Wurstspezialitäten
Fetucine Al Salmone
Bandnudeln mit frischen Lachsstücken, Zuccinistreifen in Hummersauce
Pizza Bartolomeo - Pizza mit Tomate, Mozzarella, Gorgonzola und Blattspinat
viele kleine Sardellen
Pizza Johannes – Pizza mit Tomate, Mozzarella, Champignons, Parmaschinken. Zwiebeln, Sardellen und Oregano
• 1x Pizza La Piazza – Pizza mit Tomate, Mozzarella, Scampis, frischer Lachs, Rucola und Creme Fraiche
Zugang zur Ortenburg Bautzen
„Ristorante il Gusto“
Gastraum
Deko im Gastraum
die lange Fensterfront
Gastraum
Speisekarte
Gruß aus der Küche
Getränkeauswahl
Crema di Pomodoro – Tomatencremesuppe mit hausgemachtem Pesto
Zuppa d´Aglio
Funghiripieni al gorgonzola
frische Champignonköpfe gefüllt mit Spinat und Gorgonzolasauce überbacken
gut gefüllt
Tagliatelle con Pollo – breite Bandnudeln mit Hähnchenbruststreifen, Gorgonzolasauce ohne Gemüse
Tagliatelle con Pollo
breite Bandnudeln mit Hähnchenbruststreifen, Gorgonzolasauce und Gemüse
Pizza mit Salami, gekochten Schinken, Champignons und Peperoni
Pizza Mista – Pizza mit Salami, gekochten Schinken, Champignons und Peperoni
Panna Cotta
Grappa als Absacker
Restaurant Spreeblick Bautzen
Blick zur Friedensbrücke
Durchgang zum Biergarten
Blick zum Restaurant
schattiger Biergarten
Blick zur Bestellhütte
die besagten Aufsteller auf den Tischen
Speisekarte
Getränkekarte
die Bestellhütte
Getränkeauswahl
Bierangebot des Tages
deftige Soljanka mit Toast und Sahnehaube
Soljanka
bissel dünne.....
Brauerschnitzel mit Remoulade, Steakpommes und Salatbeilage
Brauerschnitzel ohne Rahmchampignons aber mit Remoulade, Steakpommes und Salatbeilage
frisch vom Grill: Grillrippchen mit Grillsoße und Kartoffelsalat
da ist ordentlich Fleisch dran
frisch vom Grill: Grillrippchen mit Grillsoße und Kartoffelsalat
Frenzel Bräu Pils und Maibock
Jaipur Dresden
Auszug aus der Speisekarte
Neues aus der Küche
unterer Gastraum mit Blick zur Theke
Getränkeauswahl
Paneer Pakora – indischer Rahmkäse, mariniert mit Kichererbsenmehl und frittiert
Onion Bahji – Zwiebelringe mit Kichererbsenmehl und frittiert
Onion Bahji
Schälchen zum Dippen mit Aioli, Minzsauce und scharfer Sauce
Sauer-Scharf-Suppe – scharfe, fein cremige Suppe mit Lamm und Huhn
nicht nur verdammt scharf, auch etwas Fleisch gab´s
Mutton Murgh Masala – eingelegtes Lamm- und Hähnchenfleisch mit Paprika, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch
Mutton Murgh Masala – eingelegtes Lamm- und Hähnchenfleisch mit Paprika, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch
Mutton Murgh Masala angerichtet auf dem Teller
körniger Reis als Beilage
Mango Chicken – Hühnchenfilet in fruchtiger Mango-Cashew Sauce
Mango Chicken angerichtet auf dem Teller
Naan Brot als Beilage
Mango Schnaps aufs Haus
Gastraum
Pizza Pazza – Pizza mit Gouda Käse, Parmesan, Schinken, grünem Pfeffer und Champignons mit Sahnesauce
Pizza con Gorgonzola e Spinaci – Pizza mit Gouda Käse, Gorgonzola und Spinat
Schwarzes Roß Fischbach
Biergarten
Gaststube
Gaststube
Blick in die hintere Gaststube
hintere Gaststube mit Kamin
dem Namen verpflichtet
Speisekarte
Auszug aus der Speisekarte
Spargelkarte
Getränkeauswahl
Feines Würzfleisch - Ragout vom Geflügel, mit Käse überbacken, serviert mit Zitrone und Baguette
Feines Würzfleisch - Ragout vom Geflügel, mit Käse überbacken, serviert mit Zitrone und Baguette
die legendäre "Dresdner Worcestersauce"
Max und Moritz – Kinderportion - Kleines Schweineschnitzel, serviert mit Pommes und Rohkost
Schweinesteak überbacken - Schweinerückensteak mit Geflügelragout und Käse überbacken, dazu Kartoffelkroketten
Salatteller zum überbackenen Steak
Rinderzunge mit frischem Spargel (200 gr.), Petersilienkartoffeln und Sauce Hollandaise
Schnitzel Spreewälder Art - mit Meerrettichcreme, saurer Gurke und Käse überbackenes Schnitzel serviert zu Bratkartoffeln
ein dickes Schnitzel, gut belegt
Schnitzel Spreewälder Art





Viele Bekannte gehen hier gern hin essen und haben uns schon oft davon vorgeschwärmt. Also war unser Ziel mal wieder gesetzt. Eine Voranmeldung einige Wochen im Voraus ist auf alle Fälle empfehlenswert, da trotz zweier Mittagsdurchgänge sämtliche Plätze belegt sind. Wir reservierten also 3 Wochen im Voraus, und so war unser Mittagessen an diesem sonnigen Sonntag gesichert. Es werden zwei Zeiten angeboten, einmal 11:30 Uhr für den ersten Durchgang und 13:00 Uhr für den zweiten Durchgang. Da wir lieber etwas eher essen, war für uns klar, dass es der erste Durchgang wird. Sogar Schwiegersöhnchen in spe, welcher eigentlich keinen gebratenen oder gekochten Fisch mag wollte mitkommen, es gibt ja schließlich noch panierten Fisch. Wir waren also pünktlich kurz vor halb zwölfe an diesem Sonntag in dem kleinen Örtchen Neudorf und konnten einen der letzten Parkplätze auf dem Gelände des Fischhandels ergattern. Dann hieß es aber erst mal warten, denn der Chef persönlich begrüßt all seine Gäste und führt sie anhand seiner Reservierungsliste an die ihnen zugedachten Plätze. Dort übernehmen dann vorwiegend sehr junge Damen und Herren, um nicht lieber zu sagen Mädels und Jungs, die Gäste.
Wir hatten bei unserer Bestellung den Innenraum gewählt, es konnte ja drei Wochen vorher keiner ahnen das dieser September wieder so sommerlich warm wird. Hier in der Gaststätte, ich würde sie mal lieber als Markthalle beschreiben, standen viele Tische, welche mal ebend kurz zu großen Tischen für ganze Familien und Vereine zusammengerückt werden, oder ebend auch für das Pärchen zu zweit.
Allein hier in der Halle haben ca. 160 Leute Platz, noch einmal so viele im großzügigen Außenbereich. Also immerhin 300 Leute welche auf einmal ihr Mittagessen haben wollen. Um diese Massen zu bewältigen sind vorwiegend Schüler im Service tätig, die sich hier am Wochenende etwas dazu verdienen wollen.
Unterstützt werden sie von einigen wenigen älteren Kolleginnen, wobei das sicher auch Aushilfskräfte oder Verkäuferinnen der Zelder Verkaufswagen sind. Die Küche ist nicht einsehbar, aber dort müssen dann ja auch entsprechend viele Köche und Hilfskräfte arbeiten. Wie hier das Angestelltenverhältnis ist weiß man nicht, die Fischgaststätte hat ja nur im Sommer sonntags von 12:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
Wir wurden Anfangs auch von einem sehr jungen Mädchen bedient, zu Beginn stand ihre eine wahrscheinlich erfahrenere Kollegin bei. Später wechselte die Bedienung dann doch immer mal wieder zwischen den jungen Damen hin und her, sodass wir eigentlich keinen festen Ansprechpartner hatten. Die jungen Damen gaben sich auch redlich Mühe freundlich zu sein, dem Ansturm und den Stress waren sie aber nicht wirklich gewachsen.
Die Speisekarte wurde uns vorgelegt, und da wir das erste Mal hier waren, wollten wir dann doch erst einmal kurz hineinschauen bevor wir die Getränke ordern wollten. Sie entschwand also erst einmal, und kam nach ca. 5 Minuten wieder.
Die Speisekarte ist reichhaltig, und bietet mit heimischem Fisch, welcher hinterm Gasthaus in den Teichen gezüchtet wird als auch mit verschiedenem Fisch aus den Weltmeeren allerhand Auswahl. Auch an die Nichtfischesser wurde gedacht, und so stand Schnitzel und auch Wildgulasch auf der Karte. Wir hatten unsere Getränke als auch unsere Speisen recht schnell gefunden, unsere Bedienung wollte aber erst einmal nur die Getränke aufnehmen, und wenn sie die Getränke bringt dann die Speisen aufnehmen. Na gut, wenn sie denkt. Also orderten wir erst einmal:
Getränke:
· 1x 0,4ér Klosterbräu St. Marienstern dunkel für 4,60 €
· 1x 0,4ér Radeberger Pilsner für 4,60 €
· 1x 0,2ér Glas Mosel Riesling trocken für 6,50 €
· 2x 0,4ér Pepsi Cola für je 4,90 €
Sie entschwand mit unserer Bestellung, und kehrte nach 20 weiteren langen Minuten mit unseren Getränken an den Tisch zurück. Zwischenzeitlich hatten wir genügend Zeit die Speisekarte noch einmal zu studieren, wechselten gedanklich zwischen den verschiedenen Speisen und versuchten auch zu verstehen zu geben, dass wir gern unsere Hauptspeisen bestellt hätten, das ging aber leider im Stress unter. Während dieser Wartezeit konnten wir dann schon einmal die riesigen Portionen der anderen Tische bestaunen, und entschieden uns letztendlich dann doch gegen eine Vorsuppe. So konnten wir nun endlich bestellen:
Hauptspeisen:
· 1x Heilbuttfilet „Grönland“ – Heilbuttfilet in Meerrettichkruste gebraten, überzogen von in Butter gerösteten Zitronen-Mandelsplittern, gereicht mit einer würzigen Mangosauce und frischem Kartoffelpüree, dazu Apfel-Sahnemeerrettich und Gurkensalat für 24,90 €
· 2x Rotbarschfilet „Knuspermantel“ – Rotbarschfilet in einer Knusperhülle gebraten, gereicht mit einer Käsesahnesauce und grünen Bandnudeln, dazu Kräuterbutter und frischer Gurkensalat für je 23,20 €
· 1x Weißer Amur – Karpfenfilet geschröpft, in Zwiebel-Senfkruste gebraten, mit gebutterten Möhren-Lauch-Gemüse, frischen Kartoffelpüree, Kräuterbutter und Apfel-Sahnemeerrettich für 17,90 €
· 1x Wiener Schnitzel – Schnitzel vom Kalb mit Pommes Frites, dazu Rahmchampignons und frischer Gurkensalat für 27,90 €
Sie entschwand wieder, und wir konnten nun ausgiebig die Nachbarschaft beäugen.
Dabei genossen wir unsere Getränke, und eine andere junge Dame erbarmte sich zwischendurch dann doch einmal unsere Gläser gegen volle zu ersetzen. Ich hatte mich heute hier auf das dunkle Klosterbräu St. Marienstern der heimischen Wittichenauer Brauerei verschrieben. Ein süffiges, malziges dunkles Bier, wie es vor allem in der Oberlausitz geliebt wird.
Unser Schwiegersohn in spe wagte sich nicht so recht an das Wittichenauer Pils und blieb beim altbekannten Radeberger Pils. Der Wein meiner Frau war nun nicht unbedingt die Wucht, für das Mittagessen und das Ambiente aber ausreichend. Mittlerweile hatte dann unser Nachbartisch, welcher eine halbe Stunde nach uns kam, schon sein Essen vertilgt, bei uns war noch eine ganze Weile gähnende Leere. Sage und schreibe 55 Minuten nach unserer Bestellung, 10 Minuten bevor die zweite Belegung kommt, kamen dann unsere Hauptspeisen. Nein, nicht alle zusammen, teilweise im Abstand von 4-5 Minuten. Mittlerweile war es 13 Uhr, seit 1,5 Stunden sind wir hier.
Dafür wurden wir nun ausreichend entschädigt. Was hier auf den Tellern geboten wurde war für uns richtig toll.
Meine Frau und unsre kleine Tochter hatten sich für das Rotbarschfilet „Knuspermantel“ entschieden.
Bei jedem waren 2 große Rotbarschfilets, welche in einer dicken Knusperhülle gebraten waren auf dem Teller. Der Rotbarsch angenehm weich und kräftig im Geschmack. Obenauf ein Röschen Kräuterbutter als zusätzliche Würze. Während meine Frau den Rotbarsch mit den al dente gekochten grünen Bandnudeln nahm, wünschte sich Töchterchen dann doch lieber frischen Kartoffelpüree.
Während das Kartoffelpüree wirklich frisch gekocht und gestampft wurde, hier und da noch kleine Kartoffelstückchen drin waren, sollte der Koch bei der Auswahl der Bandnudeln dann doch mal die Brille aufsetzen, denn grün war nur die Petersilie welche darüber gestreut war. Die Käsesahnesauce war schmackhaft, hätte aber gern ein Ticken sahniger sein dürfen.
Beim Gurkensalat sind wir uns nicht einig ob dies welcher aus der Konserve war oder ebend doch frischer Gurkensalat war. Geschmacklich erinnerte er an Konserve, süßlich-sauer, der Dill am Salat lässt aber wieder auf selbstgemacht schließen.
Da die kleine sich den Rotbarsch mit Kartoffelpüree wünschte, war auf ihrem Teller (als Preisausgleich?) zusätzlich noch frischer Möhren-Krautraspel und ein Schälchen Apfel-Sahnemeerrettich. Warum das nicht bei den Nudeln gereicht wurde verstehe ich nicht.
Die Große wünschte das Heilbuttfilet „Grönland“. Ich staunte, denn das Heilbuttfilet war in einer würzigen leicht scharfen in Meerrettichkruste gebraten.
Wobei der Meerrettich hier als Apfel-Sahnemeerrettich sehr mild herüberkam. Das Heilbuttfilet war in seiner Kruste dunkel und kross gebraten, im inneren jedoch noch immer frisch und saftig. Überzogen waren die beiden großen Filets von in Butter gerösteten Zitronen-Mandelsplittern, am Rand ein Klecks einer dunkelgelben, würzig-fruchtigen Mangosauce. Auch hier wieder das frische Kartoffelpüree, dazu der Apfel-Sahnemeerrettich, Gurkensalat sowie Möhren-Krautraspel. Nicht schlecht.
Ich hatte mich heute dem einheimischen Fisch verschrieben. Wenn schon bei Dr. Zelder, dann auch Fisch aus seinen Teichen. Also sollte es Karpfen sein. Normalerweise kenn ich den nur als „Karpfen blau“ oder ab und an mal gebraten, hier kam er aber als Weißer Amur um die Ecke.
Zwei große, dicke Karpfenfilets lagen da auf dem Teller. Sie waren in einer dicken, würzigen Zwiebel-Senfkruste gebraten, und erinnerten nur sehr entfernt daran das hier Karpfen auf dem Teller liegt. Karpfen hat schon einen speziellen Eigengeschmack den nicht jeder mag. Oftmals passiert es auch das dieser schlammig schmeckt, wenn er sich vor seinem Fang zu lange im Untergrund versteckt hatte. Das war hier aber überhaupt nicht der Fall.
Beim gebutterten Möhren-Lauch-Gemüse sah man auf den ersten Blick das dies aus der heimischen Küche kommt. Dicke, große, kleine Scheiben Möhren, frischer, leicht zerkochter Lauch, und dass alles schön in Butter geschwenkt. So kommt das Gemüse auch auf dem heimischen Tisch auf den Teller.
Zum frischen Kartoffelpüree, der Kräuterbutter, dem Apfel-Sahnemeerrettich und dem Möhren-Krautraspel brauch ich nichts mehr sagen. Das war lecker. Während ich so meinen Karpfen aß, kam ein junger „Mann“, im selben Alter wie die Mädchen, und brachte einen weiteren Teller des Weißen Amur. Ich guckte ihn fragend an, er meinte nur das wäre hier bestellt. Ich sagte und zeigte ihm das ich an meinem Weißen Amur bereits fleißig am Essen war, und nach einiger Diskussion sah er vielleicht ein, das auch ich trotz meines Bauchumfanges diesen Teller nicht auch noch schaffe.
Schwiegersohn in spe war ja mutig das er mit hier her kam so als Nichtfischesser. Ahnte er schon das es da auch was anderes gab? Beim Blick in die Speisekarte erstrahlte jedenfalls sein Gesicht, und leise fragte er unsere Kleine ob er nicht doch lieber Schnitzel essen darf. Oh je. So war es dann auch, ihm wurde sein geliebtes Wiener Schnitzel gebracht.
Das riesige Schnitzel vom Kalb war mit einer schönen, krossen Panade versehen und angenehm kross und dunkelbraun gebraten. Das Fleisch auch hier schön weich und saftig. Die dazu gelieferten Pommes Frites waren typische TK-Ware, während die Rahmchampignons zwar in der Grundsubstanz auch aus dem Großhandel kamen, die Rahmsoße selbst aber dann doch sehr sahnig und würzig, unserer Meinung nach hausgemacht schmeckte. Also kann man hier nicht nur Fisch, auch Fleisch.
Bei diesen Portionsgrößen waren wir froh keine der doch recht lecker klingenden Vorspeisen genommen zu haben. Mittlerweile war es 13:30 Uhr, unsere Nachfolger warteten nun schon eine halbe Stunde auf ihren Tisch. Sorry, wir konnten da auch nichts dafür. Wir waren letztendlich froh bei der ersten Besetzung dabei zu sein. Denn unsere Nachfolger werden sicher nicht vor 14:30 Uhr ihre Speisen bekommen haben. Da gehe ich dann lieber zum Kaffeetrinken über.
Unser Fazit: wir ließen zu fünft 161,90 € in Dr. Zelders Fischgaststätte in Neudorf bei Wittichenau. Beim Essen würde ich gerne 6 Punkte vergeben, beim Service, auch wenn sich die Mädels und Jungs noch so viel Mühe gaben, komm ich nicht über 2 Punkte hinaus. Vielleicht sind 300 Essen dann doch zu viel für Küche und Service. Wir werden sicher wieder kommen, denn lecker wars. Das nächste Mal wissen wir aber worauf wir uns zeitmäßig einlassen.
PS: sorry das ihr so viel lesen musstet, ich glaube das war hier meine längste Bewertung einer Gastro.