"Seriöser Nebengrillschauplatz in quirliger Karnivoren-Kantine"
Geschrieben am 25.02.2026 2026-02-25 | Aktualisiert am 28.02.2026
Steakhouse Chicago Williams BBQ
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Restaurant, Steakhouse
03028042422
Marburger Straße 16, 10789 Berlin
"Berliner Sternerestaurant Bonvivant ab sofort komplett vegan"
Geschrieben am 05.02.2026 2026-02-05
Bonvivant | Dinner & Drinks
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Biorestaurant, Vegetarisches Restaurant, Cocktailbar, Sternerestaurant, Veganes Restaurant
017661722602
Goltzstraße 32, 10781 Berlin
"Nicholas Hahn wird neuer Küchenchef im Berliner Restaurant Golvet"
Geschrieben am 30.01.2026 2026-01-30
Golvet
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Bar, Sternerestaurant
03089064222
Potsdamer Str. 58, 10785 Berlin
"Das Amrit in Berlin ist wie nach Hause kommen"
Geschrieben am 12.11.2025 2025-11-12
Restaurant Amrit · Kreuzberg
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Restaurant, Biergarten
0306125550
Oranienstr. 202/203, 10999 Berlin
"Auch der nächsten Generation hat´s gefallen"
Geschrieben am 12.11.2025 2025-11-12 | Aktualisiert am 13.11.2025
Restaurant Amrit | Mitte
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Restaurant, Cocktailbar
03028884840
Oranienburger Straße 45, 10117 Berlin
"Fastfood am Hauptbahnhof"
Geschrieben am 11.11.2025 2025-11-11
Hans im Glück · Hauptbahnhof
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Schnellrestaurant
03023595941
Europaplatz 1, 10557 Berlin
"Berliner Traditionslokal Luise soll zum Jahresende schließen"
Geschrieben am 09.11.2025 2025-11-09
Luise's Restaurant
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Restaurant
0308418880
Königin-Luise-Straße 40, 14195 Berlin
"Gute Pizza, großer Außenbereich, kinderfreundlich"
Geschrieben am 03.10.2025 2025-10-03
Trattoria IL BOSCO
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Restaurant, Biergarten, Trattoria
0304319058
An der Schneise 1, 13503 Berlin
"The service is pathetic!"
Geschrieben am 04.08.2025 2025-08-04
Spree Coffee & More
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Cafe
01733750399
Spreeufer 4, 10178 Berlin
"Kantonesische Küche"
Geschrieben am 16.07.2025 2025-07-16
Lucky Star
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Restaurant
03056735514
Friedrichstr. 127, 10117 Berlin
"Ein gelungener Abend"
Geschrieben am 20.06.2025 2025-06-20
Ristorante Giotto
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Restaurant
03097894491
Friedrichstraße 132, 10117 Berlin
"In Google sind derzeit keine Öffnungszeiten angegeben"
Geschrieben am 20.05.2025 2025-05-20
Griechische Taverne Vareladiko
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Restaurant
03035512870
Sybelstraße 45, 10629 Berlin
"In Google sind derzeit keine Öffnungszeiten angegeben"
Geschrieben am 20.05.2025 2025-05-20
Ouzeri Angeliki
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Restaurant, Lieferdienst
015774778640
Droysenstraße 5, 10629 Berlin
"In Google sind derzeit keine Öffnungszeiten angegeben"
Geschrieben am 20.05.2025 2025-05-20
Taverna Argo
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Restaurant
0306069848
Buschkrugallee 54, 12359 Berlin
"Schoenbrunn im Volkspark Friedrichshain: Ein Klassiker im Grünen seit 25 Jahren"
Geschrieben am 12.05.2025 2025-05-12
Restaurant Schoenbrunn
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Restaurant, Cafe, Biergarten
030453056525
Am Friedrichshain 7, 10407 Berlin
"Es ging schnell und schmeckte für eine Abendbrotlieferung recht gut"
Geschrieben am 18.04.2025 2025-04-18 | Aktualisiert am 18.04.2025
Titisee Black & White
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Bistro
017683999000
Titiseestraße 5, 13469 Berlin
"Tradition heißt nicht, die Asche anzubeten…"
Geschrieben am 18.04.2025 2025-04-18 | Aktualisiert am 12.06.2025
Restaurant Rutz-Zollhaus
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Restaurant
030233276670
Carl-Hertz-Ufer 30, 10961 Berlin
"Beste französische Küche in Berlin"
Geschrieben am 22.02.2025 2025-02-22 | Aktualisiert am 22.02.2025
Restaurant Chez Emil
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Restaurant
03044678687
Dortmunder Straße 12, 10555 Berlin
"Sehr gutes Frühstück, was man noch selten in Berlin findet."
Geschrieben am 15.02.2025 2025-02-15
LuLa Deli + Grill
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Restaurant, Bistro, Cafe
03085105789
Lauterstraße 14 , 12159 Berlin
"Café Restaurant Olympia schließt am 27.01.25"
Geschrieben am 13.01.2025 2025-01-13
Cafe Restaurant Olympia
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Restaurant, Cafe
0306041830
Buckower Damm 222, 12349 Berlin









der Blick aus dem Fenster

Speisekarte
Gruß aus der Küche
































Da ich das Chicago Williams noch von einem Besuch vor vielen Jahren in bester Erinnerung hatte, reservierte ich dort einen Tisch für zwei Karnivoren und zwei „eingefleischte Vegetareusen“. Von der U-Bahnhaltestelle Wittenbergplatz bis in die Marburger Straße war es nur ein kleiner Spaziergang. Auf einen Abstecher ins KaDeWe mussten wir aus Zeitgründen verzichten – sehr zum Leidwesen der beiden weiblichen Lehrkräfte.
Klar waren die ganz der fleischlosen Kost verschriebenen Damen anfänglich noch etwas skeptisch als wir den seit 2012 die Berliner Fleischfraktion beglückenden, mittlerweile auch mit einer Frankfurter Zweigstelle operierenden Laden in der nicht weit vom Ku’Damm entfernten „Marburger“ betraten.
Doch die entspannte, von zeitgemäßem Industrial-Chic und ein wenig Wild-West-Flair geprägte Atmosphäre sowie die Tatsache, dass hier sogar – wenn auch nur sehr wenig – Vegetarisches auf dem Speisenzettel stand, besänftigte die weiblichen Gemüter unseres Kollegenquartetts dann aber doch recht schnell. Zumal sie den latent „trashigen Charme“ des Ladens ziemlich cool fanden.
Bei der Anmeldung an der Theke gab es einen kleinen Corn-Soup-Shot als warmen „Welcome-Drink“.
Spätestens als wir Platz genommen hatten und mit dem ersten, gut gekühlten Hellen aus der mit eigenem Logo etikettierten Flasche (0,33l für innerstädtisch noch akzeptable 4,50 Euro) anstießen,
wich die Anstrengung der langen Anreise (mit dem ICE) und des anschließenden „Welcome Walks“ (inkl. Besuch des Futuriums…).
Um uns herum bestimmte ein auf ausgelassener Geselligkeit beruhender, energiegeladener „Buzzing Vibe“ die Szenerie. An der Decke angebrachte Schallschutzelemente schluckten einen Großteil des Geplappers, aber eben nicht alles. Wir saßen auf einfachem Holzgestühl – wie man es auch in den Klassenräumen weiterführender Schulen häufig vorfindet – an einem langen Holztisch, den wir uns mit einer anderen Gruppe (drei Personen) teilten – „Family Style“ halt.
Von meinem Platz aus hatte ich den hinter Gitter werkelnden Pitmaster – das Schild „Bitte nicht füttern und streicheln!“ erheiterte nicht nur mich – fest im Blick. An dem vorgelagerten Tresen hätte ich als Alleinesser wohl gerne einen „Counter-Seat“ bezogen. So nach dem Motto „Kannste dir bestimmt watt abkieken“.
Beim Studium des nicht minder hip, aber doch sehr informativ und übersichtlich gestalteten Speiseplans stach den beiden Fleischgesinnten sofort die „Chicago Williams Meat Platter“ für zwei Personen (damals noch für lukrative 58 Euro zu haben – mittlerweile verlangt man dafür 90 Tacken, hat aber auch ein paar BBQ-Leckereien zusätzlich auf der Platte…) ins Auge.
Auch unsere beiden – deutlich jüngeren – Kolleginnen wurden fündig. Dass hier auch der gegrillten bzw. gesmokten Aubergine genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird, zeigte eine augenzwinkernde Abbildung der dunklen Eierfrucht an der Wand.
Eine der Kolleginnen entschied sich für die „Smoked Eggplant“ (14,50 Euro), die später mit einem bunten Zwiebelmix (eingelegte rote Zwiebeln, Röstzwiebeln und Frühlingslauch), Baba Ganoush (Auberginenpüree), und Granatapfel-Kernen geliefert wurde.
Die andere zog gegrillten grünen Spargel (auch 14,50 Euro) vor (leider habe ich diesen vergessen abzulichten…).
Bei ihr lagen fünf grüne Stangen von ordentlicher Dicke auf einem Bett aus Pankomehl. Darüber ein erklecklicher Klecks Kimizu. Die Japan-Hollandaise schien kurz zuvor mit dem Bunsenbrenner abgeflämmt worden zu sein. Die dunklen, karamellisierten Stellen auf der Oberfläche kündeten jedenfalls davon. Die Kolleginnen waren beide sehr zufrieden mit ihren Veggietellern. In einem ausgewiesenen BBQ-Schuppen absolut keine Selbstverständlichkeit.
Zeitgleich mit dem servierten Grünzeug wurde auf unserer Seite des Tisches ein beachtlicher Nebengrillschauplatz eröffnet. Mit dem „Ribster“ zu meiner Linken hatte ich mich auf die reich belegte „CWMP“ für zwei gestandene Fleischverputzer geeinigt. Und die aus dem texanischen Smoker geholten, auf einer Art Kantinentablett – „an absolute must for every BBQ-Lover…“ (Zitat aus der Speisenkarte) – drapierten „Rauchwaren“ konnten sich durchaus sehen lassen.
Neben einem stattlichen Pulled-Pork-Hügel und einem halben Freilandhähnchen, hatten es sich noch ein mit hausgemachter BBQ-Sauce bepinseltes Spare-Ribs-Rack und zwei dicke Scheiben Truthahnbrust mit Pfefferrand auf dem Alu-Rechteck gemütlich gemacht. Gepickelte, rote Zwiebeln, ein Klecks Apfelmus (unter den Rippchen) und ein Häufchen Jalapenos ergänzten die aufs Wesentliche reduzierte Fleischplatte für Zwei.
Ein paar Pommes, die hier selbstverständlich unter dem Namen „French Fries“ (6,50 Euro) firmierten, sowie eine kleine Auflaufform mit gratinierten Käse-Maccheroni (mit Pankomehl…), die nicht nur der gelernte Sizzle-Brother als „Mac & Cheese“ (7,50 Euro) bezeichnen bzw. bestellen würde. Da hatten wir also ganz schön was vor…
Die nicht zu dünnen, teilweise noch mit Schale aus der Fritteuse geangelten Erdapfelstäbe operierten hart an der oberen Salzgrenze.
Da war das zweite Helle nur eine Frage der Zeit. Die Maccheroni-Al-Forno grüßten dagegen mit der geballten Gratinkäsemacht aus der ovalen Auflaufform. Das Kalorienzählen mussten wir notgedrungen auf den nächsten Tag verschieben (was nur teilweise gelang…).
„Nur nicht im opulenten Beilagenwald verirren!“ lautete die Devise der beiden angehenden Plattenputzer. Dies wäre in der Tat ein Riesenfehler gewesen, denn die saftig-zarten Ergebnisse der hier sehr erfolgreich angewendeten „Low & Slow-Garmethode“ konnten sich wahrlich schmecken lassen. Bis zu 18 Stunden hatten die förmlich im Mund schmelzenden Schweinereien (und Hühnereien) bei niedrigen Temperaturen im Rauch verbracht.
Ob der Pitmeister zur süffigen Unterfütterung des gezupften Fleisches aus der Schweineschulter nun Apfelsaft oder Brühe verwendete, um es in solch ein zartfaseriges „Etwas“ zu verwandeln, ist mir nicht bekannt. Sein vollmundiger und leicht süßlicher Geschmack hat uns jedenfalls begeistert. Auch habe ich selten ein saftigeres Stück Truthahnbrust vorgesetzt bekommen. Die Jungs von der Räucherkammer verstanden ihr Handwerk – so viel stand schnell fest.
Der überraschende Favorit auf unserer Platte war doch tatsächlich die bessere Hälfte vom Freilandhähnchen. Mit seiner saftigen Fleischqualität konnte selbst Captain Kikok nicht mithalten. Auch hier machte ein subtiler Rauchgeschmack den kleinen, aber feinen Unterschied. Da war der geflügelte Vorname von Herrn Williams („Chick-ago“) doch tatsächlich Programm. Echt fantastisch, diese „Brat-Side of the Huhn“…
Auch am Rib-Rack gab es nicht das Geringste zu beanstanden. Mit Knochen im klassischen BBQ-Zuschnitt serviert, wussten die mit angenehm essigsaurer BBQ-Sauce bestrichenen Schweinerippen aus dem Smoker zu gefallen. Das mürbe Fleisch fiel quasi vom Knochen. Zusammen mit dem würzigen Rub, der es an der Oberfläche leicht karamellisiert hatte – wahrscheinlich vom Kurzaufenthalt auf dem Grill – war dies ein klares Rippenbekenntnis!
Bei einem Besuch der Nassräume fielen mir die vielen Aufkleber rund ums Waschbecken auf. Nur fehlte da noch einer aus der Pfalz. Ein aus Krankheitsgründen daheimgebliebener Schüler (FCK-Fan) hatte mich im Vorfeld mit genügend teuflischem Klebematerial in Rot-Weiß versorgt. Ich musste ihm diesen Gefallen einfach tun und konnte deshalb gar nicht anders, als an die „uneinnehmbare“ Bastion „Betzenberg“ zu erinnern…
Das gemeinsame „Angrillen“ in Ku’Dammnähe Mitte Mai kann als durchaus gelungen betrachtet werden. Auch unseren beiden Kolleginnen taugte der Abend in Sachen Kulinarik (und natürlich Gesellschaft!) und so konnten wir gut gestärkt am nächsten Tag den Besuch des ehemaligen Stasigefängnisses in Hohenschönhausen angehen. Vom Spontanbesuch bei einem sehr guten Schöneberger Thai-Restaurant erzähle ich euch dann beim nächsten Mal.