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Die Box
Die Box innen
Die Komponenten
Brot und zweierlei Dips
Kartoffel-Gnocchi von der Stommelner Laura / Tomate / Basilikum / Büffel-Mozzarella
Rotbarsch-Rücken/ Fenchelcrunch / Bärlauchvelouté / Wakame vom Romanasalat
Knusprige Münsterländer Hühnerkeule ohne Knochen / Spargel aus Bornheim / Erbsencreme / Fichtensprossenhonig-Jus
Eingemachte Schrebergarten-Mirabellen Zwo19 Mascarpone / Bitterschokolade 58 %
Die Komponenten
Schwarzer Seehecht mit Wasabinüssen gebacken, Salat von Zucchini, Rettich und Karotten, Curry-Miso-Cream
Kaltschale von Schlangengurke mit Sauerrahm und Bronzefenchel, Frühlingsrolle mit Lachs und schwarzem Reis
Königsberger Klops mit Nordsee Krabben, Petersilien-Cous Cous, Gemüse von grünem – weißem Spargel und Karotten
Gateau von Mascarpone, Dom Erdbeeren und Minz-Schokoladen-Pesto

Das Menü vor der Fertigstellung
Tarte von Kullererbsen mit Wacholder, gebeizter Lachs, Salat von weißem Spargel und Kräutersalz, Wildkräutersalat
Samtsuppe von der Brühler Kartoffel mit glasiertem Kaiserbein und grünem Spargel
In Salz-Zitronen-Joghurt marinierte Lammkeule mit Lorbeer, Parmesanpolenta und Gemüse-Kapern-Relish
Panna Cotta von der jungen Kokosnuss mit Rhabarber und Himbeersauce
Petit Fours
Die Weinbegleitung heute: 2017 Sauvignon Blanc I, Weingut von Winning, Deidesheim/Pfalz & 2016 Rotweincuvée Maximilian, Weingut Johner, Vogtsburg-Bischoffingen/Baden

Bundeshäuschen
Gastraum
Tischdeko
Gruß aus der Küche
Hühnersuppe mit Eieinlage, dazu Baguette
Elchbraten „Yukon“ mit Cranberrysauce, Mandelbroccoli und Kartoffelgratin
Elchsteak „Ontario“ mit grünen Bohnen und Kidney-Bohnen, ein halber Maiskolben in Honigbutter gegart, dazu amerikanische Kartoffel-Wedges
Sauce












Schaufenster
Blick durch die Eingangstüre
Deckenleuchter
Hinterer Bereich - Aufgang "Blauer Salon"
Thekenbereich
Apfel
Rotkäppchen

Zwiebelsuppe mit Käse-Croutons
Haus am Berg
Haus am Berg – Eingang
Thekenraum
Tresen
Blick in den dritten Gastraum
Serviette
Alkoholfreies Bit
Auszug aus der Speisekarte
Gruß aus der Küche: Himmel un Ääd
Rinderboullion, klare Fleischbrühe mit selbstgemachten Markklößchen und frischem Gemüse
Erster Kalbsgang
Selbstgemachte Ravioli mit einer Füllung von Frischkäse an sautierten frischen Biopilzen vom Biohof „Edelpilz Altmark“ und geschäumter Velouté
Zweiter Kalbsgang
Mein Schokoladenmalheur
Käse-Variation
Brot zur Käsevariation
Außenansicht
Interieur
Interieur
Amuse Bouche: Geräucherte Makrele, Yuzu
Tataki von der Entenbrust
Sardinen-Escabeche mit Yuzu
Sashimi vom Tagesfisch
Sojasauce & Wasabi
Tempura: frittierte Garnele, Fisch und Gemüse
Gegrillter Lachs aus Schottland
Challans Entenbrust, rosa gebraten
Gebackenes Vanilleeis
Matcha-Eis & Papaya
herzhafter Pfannkuchen mit Belag
Beilagen-Salat
Die Außenansicht
Fensterseite - Gastraum
Theken-Ansicht
Die Karte - mit handschriftlichen Hinweisen
BBQ Bacon Cheese Burger
Guacamole Burger
Haus am Rhein – Rheinseite
Haus am Rhein – Eingang
Hausgemachte Kraftbrühe mit frischem Majoran und Pfannkuchenstreifen
Salat meiner Frau
Mein Salat
Geschnetzeltes aus der Rehkeule in Rotweinjus mit Waldpilzen und Maronen, Schupfnudeln
Gebratenes Steinbeißerfilet „Grenobler Art“ auf Zitronenbutter mit Kapern, Patnareis
„Walnuss mit Schuss“, zart schmelzendes Walnusseis mit Crème de Cassis
Amuse Bouche: Lachs-Sashimi auf Sushi-Reis
Unsere eigene Entenleberpastete, Gewürztraminer-Gelee
Salat, Brioche
Steinbutt-Filet in brauner Butter mit Süßholz an der Gräte gebraten auf Herzmuschel-Sud
Grüner Bohnen-Salat mit Imperial Kaviar-Creme und Himbeer-Paste
Leicht geliertes Melonen-Wasser, Taschenkrebsfleisch und frische Mandeln
Jakobsmuschel, gegrillter Sankt-Petersfisch und gedämpfter Pulpo lauwarm auf Fischsuppen-Sud mit Mandarinen-Öl, Zitronengras und Seeigel-Zunge
Taschenkrebssalat mit rosa Grapefruit
Pithivier von geschmortem Kaninchen auf Jus von Marc d' Irouléguy mit Meerrettich und Trüffelpaste
Spitzkohl gefüllt mit Kimchi auf Honig-Grapefruit Vinaigrette
Rinder-Short-Rib braisiert und auf Holzkohle gegrillt, Mironton Sauce
Haselnuss-Polenta mit altem Parmesan, Pickles von Kohlrabi, Champignons und Shiitake in rotem Portwein
Seezunge in dicken Stücken an der Gräte gebraten mit Nantaiser Butter, Chorizo und Champignons
Kleines Sandwich von Hecht mit Jus von Zwiebelsüppchen und Schalentieren
Sepia-Lasagne mit Blumenkohl in Anis und Safran,Krevetten und Gurke mit Estragon
Braeburn Apfel in der Cocotte in Heu gebraten, dazu Mandel-Financier, Brocciu und Ziegenkäse-Creme mit Wacholder-Sirup
Brot-Mousse
Bretonischer Butterkuchen und Kouign Amann-Eis, Salzbutter-Karamell
Namelaka mit Zapaca Rum, Green Mojito und soufflierter Quinoa
Petits Fours










Das Gebäude wurde Anfang 1851 von seinem ersten Wirt Heinrich Althoff erbaut und unter dem Namen „Zur Waldschänke“ eröffnet. Danach folgten zwei weitere Besitzer.
Johann Odenthal konnte dann das Haus übernehmen. Er veräußerte 1918 das Anwesewn nach sieben Jahren Pächterschaft an Wirt Bernhard Schwäke. Die Tochter übernahm das Lokal 1948 von ihren Eltern.
Über die Jahre wurde das kleine Gasthaus ein fester Bestandteil von Sand und wurde für die Dorfbewohner „Us Kneip“. Maria Schwäke betrieb das Gasthaus mit Hilfe einiger Verwandter bis zu ihrem Tod im Jahre 1992 selbst.
Bernd Schwäke folgte und erweiterte das Haus erstmals. 1993 wurde der Anbau eröffnet. Den Betrieb übernahm dann der Pächter Holger Bauer, welcher das Lokal bis 2017 führte.
Auf Grund eines Brandes in der Küche musste die Gaststätte für einige Monate schließen. Schon vor dem Unglück wurde das angrenzende ehemalige Wohnhaus von Anni Schwäke umgebaut, um die Gaststätte wieder um zwei Gasträume zu erweitern.
Dominik Eßer ist seit 2018 Inhaber und Küchenchef, nachdem er schon unter dem vorigen Pächter drei Jahre Küchenchef war. Seine Ausbildung absolvierte er im „Weinhaus zur Alten Schule“ in Köln-Brück.
Weine sind ein weiterer Schwerpunkt und werden in einer eigenen Weinhandlung verkauft. Ei
Die Speisekarte zeigt einige ansprechende Gerichte. Auf der Homepage steht: „Mit frischen und saisonalen Produkten überrascht Dominik Sie immer wieder mit traditionellen und neu interpretierten Gerichten.“
Somit war ein Besuch für unseren kleinen Genießer-Club (zwei Mitglieder) durchaus angesagt. Es gibt auch einen Mittagstisch – also waren die Bedingungen für uns passend.
Wir fuhren – mit Atemschutz ausgestattet – mit dem Linienbus nach Sand und betraten den Gasthof nach einem kleinen Fußweg von 500 m erwartungsfroh. Schließlich war es das erste Treffen nach dem „Lockdown“.
Ambiente
Von außen sieht das Gebäude nicht besonders auffällig auf. Aber innen fanden wir eine stimmige Ausstattung vor. Nach dem kleinen Flur standen wir an der Theke. Dort stand rein Schild, dass man auf das Personal hier warten soll. Die Dame kam auch zügig auf uns zu und bot uns einen Platz im „Schankraum“ links oder im „Restaurant“ geradeaus und dann rechts an. Der zweite Raum wirkte besonders einladend und daher nahmen wir dort Platz. Wir konnten auf die Terrasse und das Außengelände blicken.
Es war nicht viel los – nach unserer Einschätzung waren noch vier andere Gäste im Lokal – alle weit verteilt oder auf der Terrasse.
Musikalisch wurden wir voll zufrieden gestellt; den es liefen nur Stücke aus den späten 1950er und früher 1960er-Jahren (Sitting on the Dock of the Bay; Stand by me; Hello Mary-Lou; Son of a preacher man etc.). Die Lautstärke war angemessen und wir konnten uns prächtig über Speisen und Getränke, sowie Musik unterhalten.
Sauberkeit
Alles wirkte gut gepflegt und gemütlich.
Sanitär
Zu den Toiletten ging es ein paar Stufen hoch in einen weiteren Bereich. Links vom Gang sahen wir zwei weitere kleine Räume. - Auch hier war alles sauber und ordentlich.
Service
Die Kellnerin trug mündlich das Mittagsmenü in zwei oder drei Gängen vor. Die umfangreichere Karte wird nur abends vorgelegt. Aber die Getränkekarte wurde uns gerne gereicht.
Wir konnten auch auf den Eingang zur Küche sehen und bemerkten dort zwei junge Männer im Einsatz. Da alle Maske trugen, konnte ich nicht genau feststellen, ob der Chef auch dabei war.
Die Karte(n)
Mittags gab es "nur" ein mündlich vorgetragenes Angebot.
Wir wählten die drei Gang-Variante (19,90 €).
Die verkosteten Speisen
Als Vorspeise gab es einen Kräutersalat mit Melone und Schinken.
Das war optisch schön arrangiert. Die Zutaten waren klar zu erkennen. Ich hätte vielleicht die Schale an der Melonenscheibe schon in der Küche abgeschnitten und den Schinken um die Melone gewickelt; aber das war kein Geschmacksverlust. Roher Schinken und Melone sind einfach Freunde und daher harmonierte es ordentlich. Der Salat bzw. die Kräuter waren frisch und das Dressing war passend abgeschmeckt.
Ein Teller, den ich nicht beanstanden kann; aber auch nicht als Höhepunkt der Kulinarik sehe. Aber frisch und ein guter Einstieg.
Etwas frisches Brot (zwei Sorten) und cremiger Aufstrich wurde vorweg auf den Tisch gestellt. Das war ebenfalls in Ordnung.
Zum Hauptgang wurde ein Rumpsteak mit Kruste, Gemüsebeilage und Püree serviert.
Das Fleisch war richtig gut gebraten; es hatte einen rosigen Kern. Der Geschmack war sehr ansprechend und das Fleisch ausgesprochen zart und saftig. Obenauf war eine gegrillte krosse Kruste. Die Sauce befand ich unter dem Fleisch – sie war handwerklich ordentlich gemacht; ist mir aber auch nicht besonders in Erinnerung geblieben: Ganz anders als das perfekte Steak.
Das Gemüse bestand aus dünnen grünen Bohnen. Die kleinen Stangen waren ebenfalls auf den Punkt gegart und recht schmackhaft. Die Bündel waren mit krossem Speck bzw. Schinken ummantelt. So liebe ich Bohnenpäckchen. Der Klassiker war sehr gut gelungen.
Das Püree war mit Gewürzen aromatisch verfeinert worden und passte gut zur Sauce.
Ein geschmortes Möhrchen, etwas sanft gegarte Staudensellerie und ein Salbeiblättchen rundeten als Dekoration den Teller ab.
Diesen Teller könnte ich mir jederzeit wieder vorstellen und hat mich auf jeden Fall geschmacklich beeindruckt.
Als Dessert gab es einen dunklen Brownie mit hellem Vanilleeis und wegen der Mandeln im Gericht auch eine Crème brûlée als Alternative.
Auch diese Nachspeise war einfach, aber gut gemacht und schmackhaft. Das ganze Menü war stimmig und überzeugte uns. Weitere Besuche können wir uns gut vorstellen.
Getränke
Wir wünschten uns eine kleine Weinbegleitung zum Essen und erhielten einen Weißwein und zum Fleisch einen Roten vorgeschlagen. Es gab einen Probeschluck und wir waren jeweils mit dem Angebot einverstanden.
Pflüger – Weißburgunder Quarzit 2018 – Pfalz – bio – trocken (0,2 l – 8,00 €)
Der Wein war gut gekühlt und hatte frische klare Noten.
Cervoles - Colors 2018 - D.O. Costers del Segre (0,2 l – 8,00 €)
Cuvee aus Tempranillo (35%), Garnacha (20%), Cabernet Sauvignon (20%), Merlot (15%) und Syrah (10%), manuelle Weinlese, Reifung acht Monate in französischen Barriques.
Der Wein harmonierte mit dem Fleisch; er zeigte noch klar leichte Tannin-Noten und war dadurch nicht zu angepasst oder charakterlos.
Fies Elegance Alter Pflaumen-Frucht-Brand (Gläschen – 3,00 €)
Der „Schnaps“ passte sowohl zur Nachspeise als auch zum Kaffee. Ein weiterer Brand, den ich mir gut zu Hause in meiner kleinen Sammlung vorstellen kann.
Taunusquelle (0,74 l – 5,50 €)
Espresso – 2,10 €
Espresso macchiato – 2,30 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
Wir fanden, dass die aufgerufenen Preise relativ günstig waren – vielleicht liegt das am dörflichen Umfeld und der etwas abgelegenen Lage.
Fazit
4 – gerne wieder. Der erste Besuch hat uns sofort zugesagt. Daher spricht vieles für weitere Stippvisiten.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 10.06.2020 - mittags - 2 Personen
Meine Genießer-Erlebnisse stehen auch bei http://kgsbus.beepworld.de/archiv.htm