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Bergisch Gladbach
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Troisdorf 


Focaccia & Paprikacreme
Pulpo & Melone mit confierter Cantaloupe-Melone, mariniertem Staudensellerie und Szechuan-Pfeffermarinade
Wolfsbarsch mit Gnocchetti, Kürbis und Paprikajus
Scaloppine al limone mit Blattspinat, Rosmarinkartoffeln und Limette
Risotto „Nero venere“ mit Bouchot-Muscheln und jungem Fenchel
Schokoladenmousse mit Blätterkrokant und Mini-Crème brûlée
Nougat-Törtchen, Mangochutney und Kaffeeeis

Bodega-Style
Gruß aus der Küche
Vorspeisenbuffet
div. Teigexponate
El Contadores
Zappeln die Erste
Rio-Funkenmariechen
















Landgasthaus Herchenbach (am Abend)
Restaurant I
Restaurant II
Tischdeko
Mulligatawny
Feine Rinderbrühe
Lammhaxenpfännchen
Dip
Bunter Salat in der Gurkenscheibe
Kaninchenrollbraten in Speck-Feigen-Sauce, serviert mit Serviettenknödeln
Feldsalat
Espresso






außen
Raum
Theke
Unser Platz
Besteck
Gang
No 1
No 2
No 3
Pommes
Kuchen
Wasser -leise
Cola
IPA
Cafe bei Dunkelheit
Theke
Arbeitsfläche
Treppenaufgang
Teilansicht Raum
Eckplätzchen
Käse und Brotaufstrich
Lamm und Tortilla
Hühnchen
Couscoushappen
Süßer Blechkuchen
Nachtisch im Glas
Weihnachtsmarkt
Dom bei Nacht
Beleuchtung am Abend
Eingangsbereich
Raum - Teilansicht
Thekenbereich
Platz
Brot und Knoblauch-Chili-Creme
Feldsalat mit Speck
Schweinefilet
Eis mit Sahne
Kirschen











Gegen 18 Uhr ist das Lokal noch relativ leer. Ich wähle einen rustikalen Tisch am Fenster, recht nahe beim üppigen, überaus attraktiven Büffet (dazu später mehr). Am Tisch brennt schon einladend ein Teelicht in einem ausgehöhlten Baumstamm. In einem Korb stehen Olivenöl, Weinessig, Balsamico-Creme, Ketchup- und Mayonnaise-Portiönchen bereit. Alles sehr adrett und einladend.
Bedient werde ich von einem ganzen Team, in dem jeder eine einzelne Aufgabe hat. Der komplett schwarz gekleidete „Eintänzer“ mit exquisiten Manieren und ebensolchem Wortschatz erläutert mir das Angebot, lässt einige wertschätzende Bemerkungen fallen und lobt meinen außergewöhnlichen Geschmack. Dabei fühle ich mich nur vom wirklich beachtlich arrangierten Büffet angezogen. Man verspricht mir gerne eine Auswahl davon – die richtet allerdings nicht der Schwarzgekleidete, sondern ein extra herbeigerufener Kellner im weißen Hemd an. Auf Wunsch vegetarisch oder mit Fleisch, warm oder kalt. Ich nehme die warme Variante, die mir schließlich auf einem tiefroten Keramikteller, überbacken mit kräftigem Käse und Knoblauch und noch mehr Olivenöl serviert wird. Fast zu viel Öl… Aber habe ich nicht mittags während der Führung durch die Sizilien-Ausstellung im LVR-Landesmuseum gelernt: das ganze römische Reich roch schon immer nach Olive (okay, auch nach Garum, aber das wollen wir eher nicht vertiefen). Serviert wird mir die Büffet-Auswahl dann von einer Dame, die dazu schon im Vorfeld einen Brotkorb mit Baguettescheiben und Fladenbrot, sowie einen flachen Teller mit Olivenöl (siehe oben) und Balsamico-Creme reicht. Apart!
Auf meinem tiefroten Teller befinden sich, köstlich überbacken und gewürzt: knackige grüne Bohnen, nicht zu lätschige, dafür sehr knofelige Auberginenscheiben, aromatischer und bissfester Fenchel, Broccoli im Al-dente-Zustand, gedünstete rote und gelbe Paprikascheiben, gegrillte Champignons und so manches mehr. Was eigentlich nur mal eine Vorspeise sein sollte, sättigt mich dann allerdings so nachhaltig, dass ich auf ein Hauptgericht verzichten muss. Dabei hatte ich schon von der ganzen Dorade, überbacken mit Oliven, Kapern, frischen Tomaten und Knoblauch-Spinat (13,90) aus der Sonderkarte geliebäugelt. Für das prickelnd-frische, leicht gekühlt servierte Rotweinschorle (3,50 Euro) braucht man hier übrigens nicht extra einen Barkeeper. Der vom Schwarzgekleideten empfohlene, kräftige Montepulciano (den ich sonst nie trinke) war tatsächlich die richtige Wahl. Zum Abschluss brauche ich doch noch einen Averna (4,50 Euro). Er wird mir – großzügig eingegossen und entschuldigend in einem Ramazotti-Glas serviert – wieder von der Servicedame gebracht.
Rechtzeitig zum Tatort erreiche ich wieder mein Hotelzimmer. Obwohl ich nur vom Vorspeisenbüffet gegessen habe (Antipasti Vetrina, 9,90 Euro) fühle ich mich wundervoll satt und zufrieden. Vielleicht ist die ganze Braceria nur eine wohlwollende, künstliche Inszenierung, das gut einstudierte Team ein gut arrangiertes Theaterstück? Egal, ich wurde zuverlässig und überaus aufmerksam bedient, das Ambiente war gemütlich und einladend, das Essen hochwertig und geschmackvoll. Und: ausnahmsweise hat mich die musikalische Untermalung köstlich unterhalten. Fast hätte ich zu Paolo Conte und Adriano Celentano ausgelassen mitgesungen!