Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 615 Bewertungen 934303x gelesen 16235x "Hilfreich" 15006x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 08.03.2022 2022-03-08| Aktualisiert am
08.03.2022
2017 verfasste ein GastroGuide Kollege die Info zum Restaurant "Bis auf Weiteres geschlossen".
Dies stimmt seit 2021 nicht mehr.
Die erfreuliche Nachricht: Es ist wieder geöffnet!
Im Restaurant "Hirschbachkeller" werden gehobene saisonale Gerichte angeboten.
Allerdings aktuell wohl nur für Gruppen / Feierlichkeiten nach Anmeldung.
Im Biergarten "Klostergarten" werden in den Sommermonaten frische gut-bürgerliche Gerichte angeboten.
2017 verfasste ein GastroGuide Kollege die Info zum Restaurant "Bis auf Weiteres geschlossen".
Dies stimmt seit 2021 nicht mehr.
Die erfreuliche Nachricht: Es ist wieder geöffnet!
Im Restaurant "Hirschbachkeller" werden gehobene saisonale Gerichte angeboten.
Allerdings aktuell wohl nur für Gruppen / Feierlichkeiten nach Anmeldung.
Im Biergarten "Klostergarten" werden in den Sommermonaten frische gut-bürgerliche Gerichte angeboten.
stars -
"Seit 2021 neu eröffnet!" PetraIO2017 verfasste ein GastroGuide Kollege die Info zum Restaurant "Bis auf Weiteres geschlossen".
Dies stimmt seit 2021 nicht mehr.
Die erfreuliche Nachricht: Es ist wieder geöffnet!
Im Restaurant "Hirschbachkeller" werden gehobene saisonale Gerichte angeboten.
Allerdings aktuell wohl nur für Gruppen / Feierlichkeiten nach Anmeldung.
Im Biergarten "Klostergarten" werden in den Sommermonaten frische gut-bürgerliche Gerichte angeboten.
Geschrieben am 07.03.2022 2022-03-07| Aktualisiert am
08.03.2022
Besucht am 12.12.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 86 EUR
… und war sicherlich nicht unser letzter Besuch.
Die Geschichte des Gasthauses geht zurück ins 19. Jahrhundert. Als das Bier noch mit Pferdefuhrwerken ausgeliefert wurde. Alte Zeiten
Vor ca. 15 Jahren waren wir schon einmal in diesem Restaurant zu Gast. Ich erinnere mich, dass es in der Spargelzeit war. Damals noch unter anderer Führung und in sehr gediegenem Ambiente.
Ein paar Mal versuchte ich es seit dem Betreiberwechsel vor wenigen Jahren mit einer Reservierung. Entweder war ausgebucht oder die Öffnungszeiten passten (pandemiebedingt) nicht zu unserem Hungergefühl.
An diesem 2. Adventsonntag klappte es endlich. Mein telefonischer Reservierungswunsch am gleichen Tag wurde freundlich bestätigt.
Das Restaurant liegt direkt an der B41. Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen am Haus zur Verfügung. Eingang
Schon der Eingangsbereich war sehr einladend, „heimelig“, dekoriert. Und natürlich fehlte der Hirsch nicht. Weihnachtliche Fensterdeko
Wir wurden freundlich empfangen. Die junge Dame kontrollierte unsere Impfnachweise und dann durften wir unseren Tisch wählen. Erst 18.00 Uhr und so waren wir nicht zu verwundert die ersten Gäste zu sein.
Auf der Homepage des Restaurants ist die Speisekarte nicht einsehbar, wohl aber auf facebook.
Das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Daher waren wir erfreut, als die Speisekarte gereicht wurde.
Die beiden Gasträume sind sehr ansprechend eingerichtet und renoviert.
Ein passender und sehr gepflegter Landhausstil. Bequeme Bestuhlung, angenehme Beleuchtung. .
Und der Hirsch taucht auch immer irgendwo auf.
Zum Aperitif wählten wir 2 Gläser Winzersekt von der Nahe und wie immer eine Flasche Mineralwasser.
Auf unsere Vorspeisen warteten wir genau so lange, wie es für die frische Zubereitung erforderlich war.
.
Meinem Mann wurde die Fruchtig scharfe Cremesuppe vom Hokkaidokürbis, Kernöl, Croutons und Riesengarnele - € 8,50 Würzige Kürbissuppe
serviert. Heiß, wie angekündigt würzig abgeschmeckt. Mein Mann war sehr angetan von der gut abgestimmten Suppe. Die Garnele wurde separat serviert. Machte Sinn, denn sie war mit Schale gebraten und ließ sich so gut entfernen. Kürbissuppe mit Garnele
Perfekt saftig und von guter Qualität. Also auch bei der Garnele ging der Daumen hoch.
Einen schönen Salat ziehe ich meist der Suppe vor. Meine Wahl: Feldsalat mit Kartoffeldressing mit gebratenem Honig-Chilikürbis - € 9,90. Feldsalat, Honig-Chilikürbis
Ein knackig frischer, bunter Salat wurde serviert. Der Feldsalat in sehr guter Qualität. Orangenscheiben, Salatgurke, Tomate, rote Paprika gesellten sich dazu. Die süß-scharfen gebratenen Scheiben vom Hokkaidokürbis waren richtig klasse und hätten ruhig etwas mehr sein dürfen.
Dies sagte ich auch der freundlichen Mitarbeiterin bei ihrer Nachfrage, ob alles schmeckt. Sie bot an, sofort noch etwas Kürbis nachzureichen. Das war aber nicht nötig, denn der Salat war durchaus großzügig bemessen. Das Dressing soll nicht unerwähnt bleiben: Alles stimmig und sehr lecker. Dazu wurde schlichtes Baguette gereicht.
Und genauso ging es mit unseren Hauptspeisen weiter.
Fisch ist uns stets willkommen. Und mir Wild. Also auch beim Hauptgang getrennte Wege.
Für meinen Mann: Lachs und Seeteufel, Riesling-Dillsahne, Bratkartoffeln, Rosenkohl - € 24,90.
Dazu wählte er den uns bekannten trockenen Grauburgunder vom Naheweingut Weber, Monzingnen. 0,2 l - € 4,90. Lachs und Seeteufel, Bratkartoffeln, Rosenkohl
Die Fischfilets kräftig goldgelb angebraten und innen noch saftig. Die Riesling-Dillsahne einfach, aber passend, abgeschmeckt. Dazu richtig gute Bratkartoffeln. Die Röstaromen hätten noch kräftiger ausfallen dürfen, aber das ist natürlich Geschmackssache. Zum knackigen Rosenkohl gesellte sich noch Blattspinat. Amüsiert beobachtete ich, dass mein Mann sogar den sonst gemiedenen Spinat genussvoll verspeiste.
Natürlich sollten Wildgerichte im „Hirschen“ nicht fehlen. Mir wurde Zart geschmortes Ragout vom Soonwaldreh, getrüffelter Kartoffel-Pilzstrudel (statt eigentlich Spätzle), Apfelrotkohl - € 23,50.
wie bestellt serviert. Auch bei meine Gericht auf gut vorgewärmtem Teller. Ragout vom Soonwaldreh, Kartoffel-Pilzstrudel, Apfelrotkohl
Meine Naheweinentscheidung zum Wild: „Dreisatz“ ein trockenes Rotweincuvée vom Weingut Baumberger, Mandel.
Auf das Rehragout freute ich mich. Und es war wirklich zart, tadellos und mit feiner würziger Sauce.
Auch der Rotkohl, bei dem der Apfel sich unauffällig verhielt, war sehr gut.
Für mich war aber wirklich die Umbestellung von Spätzle in Studel ein Treffer. Die feine Kartoffelfüllung war umhüllt vom hauchdünnen und goldgelb gebratenen Strudelteig. Das war eine sehr stimmige und gute Beilage zum heimischen Reh.
Ein Löffel gebratener Champignons in Rahm rundete mein Gericht ab.
Die junge Dame im Service war immer für uns da. Unterstützte wohl aber auch die Küche. Eine effiziente Lösung. Aber leider wohl der mangelnden Gästezahl geschuldet. Denn bis wir freundlich verabschiedet wurden, waren wir die einzigen Gäste an diesem Abend. Leider.
Unser Besuch war sehr gelungen und wir kommen gerne wieder.
Wir wünschen dem Haus konstante und ausreichende Reservierungen!
… und war sicherlich nicht unser letzter Besuch.
Die Geschichte des Gasthauses geht zurück ins 19. Jahrhundert. Als das Bier noch mit Pferdefuhrwerken ausgeliefert wurde.
Vor ca. 15 Jahren waren wir schon einmal in diesem Restaurant zu Gast. Ich erinnere mich, dass es in der Spargelzeit war. Damals noch unter anderer Führung und in sehr gediegenem Ambiente.
Ein paar Mal versuchte ich es seit dem Betreiberwechsel vor wenigen Jahren mit einer Reservierung. Entweder war ausgebucht oder die Öffnungszeiten passten (pandemiebedingt) nicht zu... mehr lesen
Gasthaus Zum Goldenen Hirschen
Gasthaus Zum Goldenen Hirschen€-€€€Restaurant067549461440Hauptstraße 80, 55627 Martinstein
4.0 stars -
"Einige Reservierungsversuche – zum Jahresende klappte der erste Besuch…" PetraIO… und war sicherlich nicht unser letzter Besuch.
Die Geschichte des Gasthauses geht zurück ins 19. Jahrhundert. Als das Bier noch mit Pferdefuhrwerken ausgeliefert wurde.
Vor ca. 15 Jahren waren wir schon einmal in diesem Restaurant zu Gast. Ich erinnere mich, dass es in der Spargelzeit war. Damals noch unter anderer Führung und in sehr gediegenem Ambiente.
Ein paar Mal versuchte ich es seit dem Betreiberwechsel vor wenigen Jahren mit einer Reservierung. Entweder war ausgebucht oder die Öffnungszeiten passten (pandemiebedingt) nicht zu
Geschrieben am 24.02.2022 2022-02-24| Aktualisiert am
10.06.2023
Besucht am 06.12.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 55 EUR
Was macht man nach einem Abend bei Christian Bau?
Das Frühstück ausfallen lassen und nach Saarburg fahren.
Saarburg besuchten wir vor wenigen Jahren. Ein wunderschönes Städtchen.
Unsere Anreise am Vorabend führte uns bereits durch Saarburg. Wunderschön waren die historischen Gebäude, samt Burg, beleuchtet. Selbst die Verkehrskreisel erstrahlten so weihnachtlich, dass man fast im Kreisel parken wollte.
Im Kreisel parkten wir natürlich nicht. Aber bewusst am Rande des Zentrums um dem Bewegungsmangel entgegen zu treten.
Gemütlich spazierten wir durch das schöne Städtchen. So ruhig wie an diesem Montag erlebten wir Saarburg noch nicht.
Und natürlich zog es meinen Mann magisch hoch zur Ruine der Saarburg.
Manchmal sind es Kleinigkeiten die zum Restaurantbesuch führen. Und es wäre gelogen, wenn ich nicht nach einer Mittagseinkehr Ausschau gehalten hätte.
Vom Burgplatz hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das Saartal. Blick ins Saartal
Aber auch einen schönen Blick auf die mittelalterliche Burganlage. Und aus dem restaurierten Restauranttrakt grüßte mich freundlich ein Koch durchs große Küchenfenster!
Sollte hier am Montagmittag tatsächlich geöffnet sein? Nichts wie hin!
Kurz nach 12 Uhr betraten wir das Restaurant. Die Dame an der Theke, wie sich später herausstellte die Chefin, wirkte tatsächlich überrascht. Herzlich begrüßte sie die ersten Gäste des Mittags. Erfreut, dass wir Impfstatus und noch aktuellen Test parat hatten.
Das Restaurant gefiel uns sofort! Die freie Platzwahl war schön, dem Betreiberpaar hätten wir trotzdem einige Gäste mehr gewünscht. Wir wählten einen Platz am Fenster.
Sehr gepflegtes Ambiente mit angenehmer Tischaufteilung und Beleuchtung. .
Modern und trotzdem gemütlich. Geschmackvolle weihnachtliche Dekoration.
Die Karte wurde gereicht und erste Wünsche wurden abgefragt.
Unsere Getränke:
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l. 1 Pfefferminztee. Je 1 alkoholfreies Pils und Weizenbier.
Ausgehungert fühlten wir uns, trotz ausgelassenem Frühstück, noch nicht.
Aber die Speisekarte war schon sehr verlockend, die Entscheidung entsprechend schwer.
Pizza sucht man bei diesem Italiener vergeblich und so stiegen unsere Erwartungen. Authentische italienische Küche wird angeboten, Pizza braucht es dazu nicht zwingend und am Angebot des italienischen Teigfladens mangelt es wohl in Deutschland nicht.
7 Vorspeisen. Klassiker wie Antipasto und Vitello Tonnato fehlten nicht.
6 Primi Piatti – hausgemachte Pastagerichte
5 Hauptgänge, 5 Desserts und verschiedene Eis- und Sorbetsorten rundeten die Speisekarte ab.
Wir fragten nach, ob wir die Vorspeise INSALATA PANZANELLA
Typischer toskanischer Brotsalat mit Tomaten, Gurke, Essigzwiebeln,
Parmigiano Reggiano und extra natives Olivenöl - € 12,00
zum Teilen bestellen dürfen. Gerne durften wir teilen! Und das war gut so.
Mein Mann bestellte zum Hauptgang:
SPAGHETTI AGLIO OLIO E PEPERONCINO - € 12,50
Spaghetti mit Knoblauch, Olivenöl und Chili
Und ich: SPAGHETTI ALLE VONGOLE - € 18,00
Spaghetti mit Venusmuscheln, Weisswein, frischem Chili, Petersilie
Mit der Chefin, Tatjana Meyer, kamen wir sehr nett ins Gespräch. Seit ein paar Jahren betreibt sie mit Ihrem Mann und Koch Vincenzo Di Tuoro das Burgrestaurant. Mittags, und sogar montags, sei das Restaurant immer sehr gut besucht. Der Sommer sei sehr zufriedenstellend gewesen. Aktuell sei die Lage schwierig durch die Auflagen zum Restaurantbesuch und die Unsicherheit der Gäste. Ein sachliches Gespräch – kein Jammern. Sehr schade.
Mit einem Küchengruß rechneten wir überhaupt nicht.
Als gelungene Überraschung wurden 3 Sorten ganz frisch und hausgebackenes Brot serviert!
Ich kann gar nicht sagen, welches Brot am besten schmeckte.
Jedes Brot anders, sehr abwechslungsreich und einfach köstlich. Tolles Brot, Oliven und würzige Butter
Dazu sehr guten Oliven und tomatisierte Butter. Wir hätten uns daran sattessen können.
Das Zeitfenster bis zum servierten Brotsalat passte perfekt. Und auch hier wussten wir auf den ersten Blick: Das wird gut!
Zum Glück bestellten wir die Vorspeise zum Teilen. Sie war sehr großzügig bemessen und wurde mittig platziert, 2 Teller wurden uns dazu gereicht.
Optisch war dieser Brotsalat schon mal ganz anders als „mein“ Brotsalat. Aber wir wollten ja auch nicht zu Hause essen. toskanischer Brotsalat
Die Brotwürfel waren würzig mariniert, aber immer noch wunderbar kross. Dazu leicht gesüßten Gurken, milde Essigzwiebeln, Oliven, frische Tomaten. Obenauf Friseesalat uns große Parmigianohobeln. Insgesamt eine tolle Vorspeise.
Auf die Pasta mussten wir nicht lange warten. Wir waren (leider) noch immer einzigen Gäste.
Dampfend heiß wurden frischen Spaghetti im tiefen Pastateller serviert.
Die Spaghetti Aglio Olio nicht nur mit Knoblauch und sehr gutem Olivenöl. Der würzige Kräutersud und Knusperbrösel waren eine sehr geschmackvolle Ergänzung und das Pastagericht dadurch nicht zu öllästig. Spaghetti Aglio e Olio
Etwas Schärfe brachten die roten Chilistreifen. Eine gut gewählte Chilisorte. Nicht zu scharf. So, dass die anderen Aromen nicht von der Schärfe überlagert wurden.
Ich freute mich sehr über die Spaghetti Vongole – die habe ich schon ewig nicht mehr gegessen. Spaghetti Vongole
Auch bei mir perfekte Pasta mit gut abgeschmeckten Weißweinsud. Die Vongole, die riesige Geschmacksexplosion bringen sie ja eigentlich nicht. Das wusste ich vorher, ich mag sie trotzdem. Wie mein Mann war auch ich sehr zufrieden.
Zum Abschluss noch ein kleiner Plausch. Und auch der Koch, Vincenzo Di Tuoro, kam noch an unseren Tisch.
Das fanden wir ganz besonders nett.
Bis in die Küche hat sich mein Interesse an seinem frisch gebackenen Brot herumgesprochen. Zurecht ist er stolz auf seine mühe- und liebevoll selbst mit Apfelschalen gezüchtete Lievito Madre. Die braucht Aufmerksamkeit, Zuwendung und Geduld. Geduld ist nicht meine Stärke, aber das war so spannend, dass ich einen Zuchtversuch wagen werde.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und wünschen dem freundlichen Betreiberpaar alles Gute und viele Gäste.
Italienische Küche, handwerklich frisch und top zubereitet. Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder. Geplant ist ein Ausflug nach Saarburg im Sommer. Denn ein Abend auf der wunderschönen Außenterrasse der Saarburg ist sicherlich eine Reise wert.
Was macht man nach einem Abend bei Christian Bau?
Das Frühstück ausfallen lassen und nach Saarburg fahren.
Saarburg besuchten wir vor wenigen Jahren. Ein wunderschönes Städtchen.
Unsere Anreise am Vorabend führte uns bereits durch Saarburg. Wunderschön waren die historischen Gebäude, samt Burg, beleuchtet. Selbst die Verkehrskreisel erstrahlten so weihnachtlich, dass man fast im Kreisel parken wollte.
Im Kreisel parkten wir natürlich nicht. Aber bewusst am Rande des Zentrums um dem Bewegungsmangel entgegen zu treten.
Gemütlich spazierten wir durch das schöne Städtchen. So ruhig... mehr lesen
Burgrestaurant di Vincenzo Di Tuoro
Burgrestaurant di Vincenzo Di Tuoro€-€€€Restaurant065819998585Auf dem Burgberg 1, 54439 Saarburg
4.5 stars -
"Über den Dächern von Saarburg lässt es sich gut speisen!" PetraIOWas macht man nach einem Abend bei Christian Bau?
Das Frühstück ausfallen lassen und nach Saarburg fahren.
Saarburg besuchten wir vor wenigen Jahren. Ein wunderschönes Städtchen.
Unsere Anreise am Vorabend führte uns bereits durch Saarburg. Wunderschön waren die historischen Gebäude, samt Burg, beleuchtet. Selbst die Verkehrskreisel erstrahlten so weihnachtlich, dass man fast im Kreisel parken wollte.
Im Kreisel parkten wir natürlich nicht. Aber bewusst am Rande des Zentrums um dem Bewegungsmangel entgegen zu treten.
Gemütlich spazierten wir durch das schöne Städtchen. So ruhig
Zum Jahresende 2021 hat der Essschalter geschlossen.
Und zum Glück lag es nicht an meinen mangelnden Besuchen. Bedingt durch Homeoffice waren einfach viele Fahrten durch Lauterecken entfallen.
Aber Corona trifft keine Schuld.
Die Nachfrage nach den frischen (Tages)Gerichten war einfach zu hoch um es im kleinen Team persönlich und gesundheitlich bewältigen zu können.
Die freundliche Verabschiedung ist auf der Facebookseite des Essschalters nachzulesen.
Sehr schade. Viele Kunden (mich eingeschlossen) schätzten die immer frischen und gut zubereiteten (Tages)Gerichte. Nicht nur ich werde die türkischen Köstlichkeiten vermissen.
Alles Gute für die immer fröhliche und freundliche Chefin mit Ihrem Team!
Zum Jahresende 2021 hat der Essschalter geschlossen.
Und zum Glück lag es nicht an meinen mangelnden Besuchen. Bedingt durch Homeoffice waren einfach viele Fahrten durch Lauterecken entfallen.
Aber Corona trifft keine Schuld.
Die Nachfrage nach den frischen (Tages)Gerichten war einfach zu hoch um es im kleinen Team persönlich und gesundheitlich bewältigen zu können.
Die freundliche Verabschiedung ist auf der Facebookseite des Essschalters nachzulesen.
Sehr schade. Viele Kunden (mich eingeschlossen) schätzten die immer frischen und gut zubereiteten (Tages)Gerichte. Nicht nur ich werde die türkischen Köstlichkeiten vermissen.
Alles Gute für die immer fröhliche und freundliche Chefin mit Ihrem Team!
Ess-Schalter Türkische Spezialitäten
Ess-Schalter Türkische Spezialitäten€-€€€Imbiss, Take Away063829948900Saarbrücker Straße 47 a, 67742 Lauterecken
stars -
"Leider, leider geschlossen!" PetraIOZum Jahresende 2021 hat der Essschalter geschlossen.
Und zum Glück lag es nicht an meinen mangelnden Besuchen. Bedingt durch Homeoffice waren einfach viele Fahrten durch Lauterecken entfallen.
Aber Corona trifft keine Schuld.
Die Nachfrage nach den frischen (Tages)Gerichten war einfach zu hoch um es im kleinen Team persönlich und gesundheitlich bewältigen zu können.
Die freundliche Verabschiedung ist auf der Facebookseite des Essschalters nachzulesen.
Sehr schade. Viele Kunden (mich eingeschlossen) schätzten die immer frischen und gut zubereiteten (Tages)Gerichte. Nicht nur ich werde die türkischen Köstlichkeiten
Geschrieben am 13.02.2022 2022-02-13| Aktualisiert am
13.02.2022
Besucht am 05.12.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
2021.
Das zweite Jahr, an dem nichts sicher planbar war.
Jedes Fest ein Fragespiel.
Darf es stattfinden oder nicht?
2021 – 3 Jubiläen standen bei uns persönlich an. Feierlichkeiten fielen pandemiebedingt entweder komplett aus oder waren mit Einschränkungen / Auflagen verbunden.
Spätestens als GastroGuideKollege „tischnotizen“ sein erstes BAUwerk hier schrieb, wollte ich auch mal in den Genuss von Christian Baus Kreationen kommen. Zumal das, mit 3 Michelinsternen ausgezeichnete, Restaurant nicht weit von uns entfernt liegt.
Einen hervorragenden Vorgeschmack lieferte die BAUküche während des Lockdowns im Februar 2020 mit der BAUbox zu uns nach Hause (wer mag, lese hierzu meinen Beitrag und noch besser die von Kollege tischnotizen).
Wenigstens die „20“ wollte am 06.12.21 gefeiert richtig werden (50 und 25 waren bereits abgehakt).
Ein Montag.Also reservierten wir für den Abend des 05.12. unseren Tisch in Christian Baus Residenz auf Schloss Berg um in den Montag zu feiern.
Der telefonische und schriftliche Kontakt war perfekt. Es wurden Abneigungen und Unverträglichkeiten abgefragt. „Wir wollen Gäste mit unserer Arbeit glücklich machen“, so heißt es auf der Homepage.
Da gab es gar nicht so viel zu besprechen, denn die Zutaten der Menüs im VICTOR’S FINE DINING stammen überwiegenden Teil aus dem Meer. Starke japanische Einflüsse zeichnen Baus Küche aus. Also ganz nach unserem Geschmack.
Tisch reserviert, Übernachtung ebenfalls. Die Vorfreude stieg… und das Bangen, dass es hoffentlich nicht noch einmal einen Lockdown gibt!
Wir machten uns zum Glück frühzeitig am Nikolausabend auf den Weg Richtung Mosel. Vorher noch zum Testen, es galt noch 2 G+. Wir wollten gemütlich im Hotel einchecken, vielleicht noch eine kleine Runde laufen und uns dann für den Abend fertig machen.
Der Weg führte durch den Hunsrück, es war fast dunkel und es setzte Schneeregen ein. Das Reh links im Hang sahen wir rechtzeitig. Leider blieb es nicht im Hang und mit beherztem Bremsen kam es, um gefühlte Millimeter verfehlt, unversehrt auf der rechten Waldseite an. Dafür machte es hinter uns „bupp“. Einer jungen Frau mangelte es leider an Reaktionsvermögen und sie war uns aufgefahren. Zum Glück waren beide Autos noch fahrtauglich.
Die Anreise mit Hindernis reichte gerade noch zum Umziehen und schon ging es wenige Schritte zum Restaurant.
Alle Gebäude waren sehr schön weihnachtlich beleuchtet. Schloss Berg
Im Eingangsbereich stand ein in üppigem Gold dekorierter Weihnachtsbaum. .
Herzlich wurden wir begrüßt im kleinen Renaissance-Schloss aus dem 16. Jahrhundert. Impf- und negativer Teststatus gesichtet und schon wurden wir von einem jungen Herrn zu unserem reservierten Tisch begleitet.
Im Restaurant setzte man auf edle und schlichte Tischkultur ohne Weihnachtsdekoration.
Richtig, den zu Baus Küche hätten Tannenwedel und –zapfen einfach nicht gepasst. .
Das Restaurant, kleiner als erwartet, bietet wohl max. 30 Gästen Platz.
Die bequeme Bestuhlung, unerlässlich für einen Genussabend ohne Eile.
Die Menükarten wurden gereicht und die mitnehmende Sommelière Nina Mann fragte unsere Aperitifwünsche ab.
Wir starteten mit zwei Gläsern feinem Winzersekt brut (den wir einem Champagner vorziehen). .
Und natürlich mit Mineralwasser, insgesamt 3 Flaschen sorgten im Verlaufe des Abends für gesunde Flüssigkeitszufuhr.
Zum Aperitif wurden die Amuses Bouches gereicht. Was für Appetithäppchen! Vor dem ersten Bissen schon Augenweiden. Dank der vorherigen Absprache verschonten wir uns mit Gestopftem, die Gans wurde trotz unserer Abstinenz sicherlich nicht verschont.
Die gebotenen Genusshäppchen waren ein wahres Aromenfeuerwerk.
Toro I Nori I Kimizu I Myoga
Auf einem Nori-Tartelette wurde der fein geschnittene Thunfisch gereicht. Schmelzend im Mund mit einem Kleks der japanischen Mayonaise (Kimizu) und japanischem Ingwer (Myoga).
Die Macarons, wie vor unserem Besuch mit der freundlichen Frau Pleintinger besprochen, für uns ohne Foi Gras, waren der leichteste Happen der Grüße. Toro + Macaron
Japanische Waffel I Sardine I Meereskräutercreme Japanische Waffel I Sardine I Meereskräutercreme
Die japanische Waffel weckte Kindheitserinnerungen an die gepuderzuckerten Rosettenwaffeln meiner Mutter. Die luftig-salzige Knuspervariante holte uns vollständig ab. In Kombination mit Sardine und Meereskräutercreme: Auch dies wie ein Kurzurlaub am Meer.
Sicherlich ein Klassiker der Baugrüße: Bio-Ox I Räucherfisch I Caviar. Bio-Ox I Räucherfisch I Caviar
Perfekt, in mundgerechter Größe proportioniert. Im hauchdünnen Knuspertartelette serviert verbarg sich die zarte Räucherfischcreme in den Tiefen des Tartelette. Das Rindertatar cremig und mit wunderbarem Eigengeschmack, gekrönt mit Kaviar der eine feine Salzigkeit / Jodigkeit gab.
Saba I Austern I Granny Smith Saba I Austern I Granny Smith
Der Saba-Makrele wurde elegant auf seinem Knusperwaffelpodest präsentiert. In der Waffelcroustarde die erfrischende Kombination frischer Austern und grünen Apfel.
Taschenkrebs I Yuba I Tosazu I Curry Taschenkrebs I Yuba I Tosazu I Curry
Der nussig-aromatische Taschenkrebs kombiniert mit der der aromatischen Tosazusauce. Yuba, ein zartes Teigblatt aus Soja, überraschend dazu zartschmelzendes Sorbet mit dezent eingesetztem Curry.
Wachteleigelb I Jabugo Bellota Wachteleigelb I Jabugo Bellota
Der einzige warme Gruß. Luftig und sehr cremig fanden sich Wachteleigelb und cremiger Spinat. Dazu cross der feinstückige iberische Schinken. Ein Gericht mit Tendenz zum „Seelenfutter“. Und geschickt, ein mal einen Gruß in der Würzung zurückzunehmen.
Es folgte frisch gebackenes, warmes Krustenbrot und kräftiges Vollkornbrot.
Begleitet von zweierlei Butter: Bordier-Butter und mit Sojasauce aromatisierte Butter. Brot und Butter. Nicht so schlicht wie es aussieht.
Beide Brote, beide Buttersorten schmeckten ausgezeichnet. Vollkornbrot mögen wir sehr gerne, aber die feine Butter kam mit dem Krustenbrot geschmacklich besser durch. Manchmal würde fast Brot + Butter reichen. Im Hinblick auf die Gänge die noch folgen sollten, hielten wir uns doch etwas zurück.
Unser Wein für den Abend war schnell gefunden. Die Weinkarte ließ wohl kaum einen Wunsch offen. Wir entdeckten den 2018er Riesling GG vom VDP Naheweingut Schäfer-Fröhlich. Der Senior Hans Fröhlich verstarb 4 Wochen zuvor. Viel zu früh riss er eine große Lücke in den Familienbetrieb. .
Frau Mann kündigte an, dass sich dieser Wein mit jedem Gang geschmacklich verändern würde. Und natürlich behielt sie Recht. Ein spannender (Gedenk)Wein, der uns mit jedem weiteren Gang besser gefiel.
Kampachi I Blumenkohl I Yuzo I Kombu Kampachi I Blumenkohl I Yuzo I Kombu
Detailverliebt angerichtet. Das feine Sashimi der Gelbflossenmakrele hatte seinen verdienten Auftritt und die Topqualität war auf den ersten Blick zu erkennen. Auch hier wurde nochmals mit etwas Kaviar gekönt. Der Blumenkohl in unterschiedlichen Texturen. Geschmacklich unverfälscht, stimmig begleitet von Kombualge und dem Zitrusaroma im Yuzogel.
Langoustine I Thai Aromen I Palmherz I Brokkolini Langoustine I Thai Aromen I Palmherz I Brokkolini
Das bretonische Prachtexemplar des Kaisergranates! Saftig, innen schön glasig. Die Thaiaromen im würzigen, aufgeschäumten Sud. Palmherz und der wilde Brokkoli noch knackig.
Steinbutt I Japanische Aubergine I Zwiebel I Kojyu Steinbutt I Japanische Aubergine I Zwiebel I Kojyu
Die Tranche vom atlantischen Steinbutt, abgeflämmt und so mit leichten Röstaromen versehen.
Die japanische Aubergine wurde stückig mit Sesam und als Creme serviert. Die karamellisierten Zwiebeln gefielen uns ganz besonders gut dazu. Auch hier fehlte das asiatische Aroma nicht. Hier dezent eingesetzt mit Kojyuvinaigrette auf Basis von japanischem Lauch.
Eine Suppe und letzter Fischgang vor dem Fleischgang: Misoshiru I Edamame I Seidentofu I Krustentier
Die Suppentasse wurde mit mittig angerichteter Einlage am Tisch serviert. Misoshiru I Edamame I Seidentofu I Krustentier
Das sah nicht nur schön aus, es roch auch schon sehr aromatisch. Kaisergranat, Algen, verschiedene asiatische Pilze, Edamamebohnen wurden am Tisch mit dampfendheißer Misosuppe angegossen. Misoshiru angegossen
Eine leichte Suppe mit unglaublicher Geschmackstiefe.
Australisches Wagyu I Artischocke I Crème von gerösteten Algen I Meereskopfsalat
Zum Rindfleisch empfahl Frau Mann dann ein Glas Rotwein dem wir gerne zustimmten.
Ein 2009er Tinto Reserva Vina Tondonia Rioja wurde bereits nach einem Probeschluck vor dem Servieren den Fleischganges eingeschenkt. So konnte sich der Wein noch entfalten. Rotwein zum Beef
Das Rindfleisch, mit intensiver Aromatik, zeigte wieder den Einsatz höchster Produktqualität. Australisches Wagyu I Artischocke I Crème von gerösteten Algen I Meereskopfsalat
Das Fleisch mit fester Struktur, perfekt rosa, außen mit schöner Kruste, innen zart. Die feine Sauce drängte sich nicht auf, unterstützte den hervorragenden Fleischgeschmack. Es blieb kein Tropfen zurück. Sehr fein die Algencreme. Der als Nocke geformte Meereskopfsalat holte uns dagegen als Begleiter zum Fleisch nicht so ganz ab.
Nach diesem sehr aromatischen Gang samt begleitendem Rotwein passte die folgende Frische: ‚Multivitamin‘ I Exotische Früchte in Textur Exotische Früchte in Textur
Wieder ein zu Teller gebrachtes Kunstwerk. Ein fruchtiger und vielfältiger Reigen. Nicht zu süß, sehr erfrischend. Perfekt um die Geschmackssinne neu für das eigentliche Dessert zu kalibrieren. Die Perlen, wenn ich mich recht erinnere, Passionsfrucht. Exotische Früchte als Eis, Cremes, einfach pur, als Sorbet. Für mich, da nicht so süß, ein Traumdessert.
Das „richtige“ Dessert aber von Christian Bau angekündigt als „Hommage an meine Heimat“: Schwarzwälder Kirsche Schwarzwälder Kirsch
Serviert als moderne Interpretation, fernab der klassischen Torte. Alles enthalten, was zur Schwarzwälder Kirschtorte gehört. Vollkommen anders und ein vollkommener Genuss. Eine Entdeckungsreise die nicht enttäuschte und zeigte, dass auch Klassiker mit viel Liebe neu, anders und keinesfalls schlechter überzeugen können. „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“. Perfekt gelungen, Veränderungen können das Leben bereichern.
Chocolats & Sweets
Den süßen Abschluss ließ sich das Küchenteam nicht nehmen. Petits Fours – ein Tisch gedeckt mit Madleines, feinsten Pralinen, fruchtig gefüllten Knusperhappen, kühle Himbeercreme mit Crumble… Chocolats & Sweets... und rechts die Matchamutprobe Chocolats & Sweets Chocolats & Sweets
Frau Mann war auch zum süßen Abschluss unsere perfekte Ratgeberin. Auf einen gehaltvollen Digestif verzichteten wir. Unter der reichhaltigen Auswahl der Kaffebohnen entschieden wir uns für Brazil Yellow Bourbon. Ein ausgezeichneter, nussig-schokoladiger, Begleiter zu den wenigen Süßigkeiten, die wir noch schafften.
Leider war ich nicht aufmerksam genug. Mein Mann griff zielstrebig die grünpudrige Praline. Er mag weder grünen Tee noch Matchatee, ich mag beides sehr. Aber damit muss man mit einem Fuß in Tokio rechnen. Schwubbs, war sie im Mund verschwunden und die Reaktion ließ nicht auf sich warten. Der einzige und erste Fehlgriff des Abends. Ob sich den Fehlgriff mein Mann oder die Pâtisserie leistete sei dahin gestellt. Mein Mann nahm es kurz entsetzt, ich mit Humor. Allerdings fand ich die staubige Haptik am Gaumen und den dominanten Matchageschmack auch nicht angenehm.
Er tröstete sich noch mit einer kleinen Dosis der süßen Happen.
Wir waren sehr gut gesättigt. Das war uns leider dann zum Schluss zu viel und wir mussten passen.
Wie soll ich den Service des Abends in Worte fassen? Zunächst dachte ich an ein exakt laufendes Uhrwerk. Das stimmt, klingt aber steif. Eine Choreografie – das trifft es. Das junge und natürlich perfekt geschulte Serviceteam hatte immer den Gast im Blick ohne im Mindesten steif zu sein. Ein absoluter Wohlfühlabend bei dem sich auch der ein oder andere kurze nette Plausch ergab.
Es war ein Abend, der unsere hohen Erwartungen noch übertraf. Wir durften Neues kennen lernen. Speisen auf allerhöchstem Qualitätsniveau erleben. Der „normale“ Endverbraucher wird an solche Zutaten auch in unserer digitalen Welt nicht in dieser Vielfältigkeit herankommen. Geschweige denn zubereiten.
Die japanische Waffel ließ mich das geerbte Rosettenwaffeleisen meiner Mutter entdecken. Schnell und einfach lassen sich süße Knusperwaffeln damit herstellen. Die herzhaft-salzige Variante werde ich bald ausprobieren. Leider fehlt mir Herrn Baus Waffelteigrezept. Manche Rezepte wollen einfach erarbeitet werden.
Danke an das BAU-Team. Und ja: Es war ein glücklicher Abend!
Ich entschuldige mich, dass dieser Beitrag so lange auf sich warten ließ. Trotz leider noch aktueller Coronapandemie ist es nicht langweilig bei mir / uns. Es gibt immer was zu tun!
Gestern, 12.02.22, durften Nolux, Carsten1972 +Angetraute, mein Mann und ich einen wunderbaren und fröhlichen Genussabend an der Nahe verbringen. Dies verlieh die Flügel, mir die Nacht mit diesem Beitag um die Ohren zu schlagen. Schön!
Und die 500? Dürfen die Leser erraten und sie ergab sich, als ob es so sein soll!
2021.
Das zweite Jahr, an dem nichts sicher planbar war.
Jedes Fest ein Fragespiel.
Darf es stattfinden oder nicht?
2021 – 3 Jubiläen standen bei uns persönlich an. Feierlichkeiten fielen pandemiebedingt entweder komplett aus oder waren mit Einschränkungen / Auflagen verbunden.
Spätestens als GastroGuideKollege „tischnotizen“ sein erstes BAUwerk hier schrieb, wollte ich auch mal in den Genuss von Christian Baus Kreationen kommen. Zumal das, mit 3 Michelinsternen ausgezeichnete, Restaurant nicht weit von uns entfernt liegt.
Einen hervorragenden Vorgeschmack lieferte die BAUküche während des... mehr lesen
Victor’s Fine Dining by Christian Bau
Victor’s Fine Dining by Christian Bau€-€€€Restaurant, Sternerestaurant, Sternehotel0686679118Schloßstr. 27-29, 66706 Perl
5.0 stars -
"50. – 25. – 20. - 500. Das ist schon einen Bau wert!" PetraIO2021.
Das zweite Jahr, an dem nichts sicher planbar war.
Jedes Fest ein Fragespiel.
Darf es stattfinden oder nicht?
2021 – 3 Jubiläen standen bei uns persönlich an. Feierlichkeiten fielen pandemiebedingt entweder komplett aus oder waren mit Einschränkungen / Auflagen verbunden.
Spätestens als GastroGuideKollege „tischnotizen“ sein erstes BAUwerk hier schrieb, wollte ich auch mal in den Genuss von Christian Baus Kreationen kommen. Zumal das, mit 3 Michelinsternen ausgezeichnete, Restaurant nicht weit von uns entfernt liegt.
Einen hervorragenden Vorgeschmack lieferte die BAUküche während des
Geschrieben am 24.01.2022 2022-01-24| Aktualisiert am
25.01.2022
Besucht am 27.11.2021Besuchszeit: Abendessen 20 Personen
Anfang Oktober rief mich meine beste Freundin an und bat um Hilfe.
Seit 35 ahren können wir uns auf uns verlassen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass sie mich um einen Gastronomietipp bat.
Am 27. November stand der 60. Geburtstag ihres Mannes an. Ihre nicht von der Hand zu weisende Befürchtung: Wenn sie nichts reserviert, fragt er 2 Tage vor seinem Geburtstag wo man denn mit Familie und Freunden den Geburtstag feiert.
Der offizielle Plan: Vater, Mutter, Tochter reisen 1 Tag vor dem Geburtstag an und feiern an der Mosel den 60. Geburtstag. Mit Familie und Freunden wird nachgefeiert.
Der geheime Plan: Anreise der Familie wie geplant 1 Tag früher. Am Geburtstagsabend erscheinen die Gäste als Überraschung.
Nun galt es ein geeignetes Hotel-Restaurant an der Mosel zu finden und ich war gefragt. Denn das Geburtstagskind ist großer Moselfan.
Wie praktisch, dass Kollege Carsten1972 wenige Tage zuvor einen tollen Beitrag zur Villa Melsheimer in Reil an der Mosel veröffentlichte. Carsten und Gattin schlemmten im Gourmetrestaurant „Wine und Dine“ der Familie Melsheimer ein sterneverdächtiges Menü. Sein Hinweis auf das zweite Restaurant „Villa Classic“ fehlte glücklicherweise nicht.
Das könnte passen für den Geburtstag mit 20 Personen. Viele Klassiker waren auf der Speisekarte zu finden, diese aber in erkennbar gehobener Form.
Meine Freundin war sehr angetan und regelrecht begeistert nach der ersten telefonischen Anfrage. Denn bei ihren Anfragen in anderen Restaurants hieß es lapidar „schicken Sie eine Anfrage per Email“. Hierzu hatte sie weder Zeit noch Lust. Bei Familie Melsheimer nahm man sich die Zeit für ein Gespräch, die Wünsche und die benötigten Zimmer. Denn alle Gäste würden übernachten.
Das Angebot erhielt sie per Email und nach kleinen Klärungen und guter Beratung war die Überraschungsparty mit gutem Gefühl gebucht!
Am Geburtstag machten wir uns auf den Weg an die Mosel. Pünktlich zum ersten Adventwochenende gab es tatsächlich etwas frischen Schnee auf den Hunsrückhöhen. Anfahrt am 1. Adventswochenende
Parkplätze stehen für die Gäste hinter dem Haus und am Moselufer zur Verfügung. .
Wir checkten schnell am freundlichen Empfang ein und warteten dann mit den anderen Gästen im gemütlichen Barbereich auf die Gastgeber.
Meine Freundin und die Tochter lotsten das Geburtstagskind zur Bar. Es war einfach herrlich! Der verzweifelte Blick des Jubilars, dass kein Platz für seine Familie frei ist. Es dauerte einige Sekunden, bis er Mutter, Schwiegermutter, Geschwister und Freunde erkannte! Große Freude auf allen Seiten.
Der Service war gut vorbereitet am Start und versorgte die Gäste zügig mit sehr gutem Winzersekt brut vom Moselweingut Schorn, Enkirch. Meine Sektbestellung im Weingut erfolgte umgehend nach dem Fest.
Wenig später durften wir in den etwas separierten Raum umziehen. Sicherlich war dies auch angenehm für die anderen Gäste des Restaurants. Denn neben einer größeren Gesellschaft einen romantischen Abend zu Zweit zu verbringen ist nicht unbedingt so schön.
Die Tische waren klassisch elegant eingedeckt. Sehr schön. .
Wir fanden unsere vorgesehenen Plätze.
Frau Melsheimer wurde von ihrem Team bestens unterstützt. Eine gute Mischung aus erfahrenen Kräften bis hin zum frischen Auszubildenden. Und dieser junge Mann machte besonders Freude an diesem Abend. Noch verständliche Unsicherheiten wurden mit absoluter Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Wissensneugier perfekt gemeistert.
Erste Getränkewünsche wurden abgefragt und die teils weit gereisten Gäste mit ersten Appetithappen versorgt.
3 Sorten frisches Brot: Ciabatta, Körnerbaguette und saftiges Olivenfoccacia. Frische Brotauswahl
Dazu ein Zwiebelchutney, aufgeschlagene Butter und Oliventapenade. Brotaufstriche
Dazu ein feiner Moselriesling - eigentlich hätte es schon nichts weiter gebraucht! Unser ersten Treffen mit lieben Freunden und Bekannten, guter Wein und Feines „zum Schnausen“.
Die Menükarten standen am Tisch bereit. Zur Wahl standen zwei Vorspeisen, 3 Hauptspeisen und 2 Desserts. Geburtstagsmenü - bitte anclicken.
Mehr brauchte es nicht, die Speisen lasen sich alle verlockend.
Das Serviceteam fragte routiniert die Gästewünsche ab.
Meine Vorspeise stand sofort fest: Der Ziegenkäse vom Vulkanhof in Gillenfeld. Zweimal besuchten mein Mann und ich bereits diesen Vorzeigebetrieb (https://www.gastroguide.de/restaurant/254063/vulkanhof/gillenfeld/), allerdings mag mein Mann noch immer keinen Ziegenkäse. Daher wählte er die Kürbissuppe.
Der zarte Ziegenkäse war nicht kleinlich bemessen und leicht mit Honig gratiniert.
Dazu fein marinierter Wildkräutersalat und Walnüsse. Sehr fein dazu: Cremige Rote-Beete-Tupfen. Gratinierter Ziegenkäse mit Wildkräutersalat
Der Ziegenkäse stand eigentlich aktuell nicht mehr auf der Karte. Herr Melsheimer erklärte sich auf Nachfrage meiner Freundin aber sofort bereit ihn extra für die Gesellschaft einzukaufen. Das hat sich gelohnt!
Die Kürbissuppen wurden frisch am Tisch angegossen. Die „Suppeneinlagen“ waren ansprechend am breiten Rand des Suppentellers angerichtet. Noch ohne Kürbissuppe
Angegossen und mit dem Kürbiskernöl verbunden war es eine würzige und stimmige Vorspeisensuppe. Kürbissuppe
Zum Hauptgang entschieden wir uns beide für Garnelen-Pasta Thai Style.
Feine Tagliatelle perfekt al dente gegart. Die Garnelen saftig, noch leicht glasig, gebraten. Die leichte Soße war sehr gut mit asiatischen Aromen abgeschmeckt und ausreichend in den Tellertiefen zu finden. Garnelen-Pasta Thai Style
Sehr fein dazu der feine Spargel, Frühlingszwiebeln und würzige Sprossen. Eine reichlich Portion, unser Geschmack wurde perfekt getroffen.
Zum Dessert gab es für mich den Bratapfel mit Eis.
Wunderschön angerichtet. Der Minibratapfel konnte allerdings nicht so recht punkten. Recht trocken und auch am Aroma mangelte es. Minibratapfel, Mousse und Eis
Feine Cremes, Minibaisers und feinstes Eis ergänzten das Dessert. Das Eis war mein geschmacklicher Hauptdarsteller des Dessert.
Für meinen Mann Cheese Cake & Beeren. Cheese Cake & Beeren
Cheesecake mal anders und in separaten Komponenten von Teig, Karamelleis, Fruchtgelee und Brombeeren serviert. Eine sehr süße Versuchung.
Das war ein sehr genussreicher und fröhlicher Abend. Wir wurden bestens mit guten Weinen und alkoholfreien Getränken versorgt.
Die Lage des Hotels ist wunderbar ruhig. In unserem geräumigen und gepflegten Zimmer mit direktem Moselblick fühlten wir uns sehr wohl.
Im großen Frühstückssaal gab es ein vielfältiges und frisches Frühstück am nächsten Morgen rundete diesen tollen ersten Besuch in der Villa Melsheimer ab.
Beim Auschecken fragte Frau Melsheimer nochmal sehr interessiert nach unserer Zufriedenheit.
Zufrieden äußerte sich auch meine Freundin über das Familienfest in der Villa Melsheimer. Für sie als Gastgeberin passte alles, auch das Preis-Leistungsverhältnis.
Wir kommen sicherlich in diesem Jahr wieder. Dann werden wir uns wohl dem feinen Menüangebot des Gourmetrestaurants widmen! Danke Carsten – klasse Tipp!
Anfang Oktober rief mich meine beste Freundin an und bat um Hilfe.
Seit 35 ahren können wir uns auf uns verlassen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass sie mich um einen Gastronomietipp bat.
Am 27. November stand der 60. Geburtstag ihres Mannes an. Ihre nicht von der Hand zu weisende Befürchtung: Wenn sie nichts reserviert, fragt er 2 Tage vor seinem Geburtstag wo man denn mit Familie und Freunden den Geburtstag feiert.
Der offizielle Plan: Vater, Mutter, Tochter reisen 1 Tag... mehr lesen
Villa Melsheimer · Villa Classic
Villa Melsheimer · Villa Classic€-€€€Restaurant06542900034Moselstraße 5, 56861 Reil
4.5 stars -
"Eine perfekte Überraschungs-Geburtstagsfeier!" PetraIOAnfang Oktober rief mich meine beste Freundin an und bat um Hilfe.
Seit 35 ahren können wir uns auf uns verlassen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass sie mich um einen Gastronomietipp bat.
Am 27. November stand der 60. Geburtstag ihres Mannes an. Ihre nicht von der Hand zu weisende Befürchtung: Wenn sie nichts reserviert, fragt er 2 Tage vor seinem Geburtstag wo man denn mit Familie und Freunden den Geburtstag feiert.
Der offizielle Plan: Vater, Mutter, Tochter reisen 1 Tag
Besucht am 31.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 147 EUR
Der Rebstock fiel uns schon im Vorjahr bei unserem Besuch in Durbach positiv auf.
Das Hotel liegt umgeben von einem großen, zurecht als Park beschrieben, Grundstück.
Gut 2 Wochen vor unserem Besuch Ende Oktober reservierte ich telefonisch. Ein überaus freundlicher Kontakt, so hat man gleich ein gutes Gefühl.
Der Himmel über der Ortenau gab nach dem sonnigen Tag an diesem Abend alles Durbacher Dramatikhimmel
und der Rebstock lag bei unserer Ankunft in besonders schönem Licht. .
Gleich nach dem Betreten des Hauses wurden wir freundlich empfangen, die Impfnachweise gesichtet, unsere Garderobe abgenommen und ins Restaurant zu unserem reservierten Tisch begleitet.
Schön! Das war mein erster Gedanke beim Platznehmen und Ankommen. Und hier wurde uns dafür auch Zeit gegeben. Sehr angenehm gegenüber dem Vorabend.
Überraschend geräumig das Restaurant, wunderbar aufgeteilt. Genügend Privatsphäre zu den Nachbartischen.
Vermutlich war das hier vor der leidigen Pandemie nicht anders. Der ganze Raum zog uns mit seinem sehr edlen Landhausflair in den Bann. Besonders die aufwändigen Holzvertäfelungen faszinierten meinen Mann, Schreinerssohn, sehr. Stilvoll
Hier war einfach alles stimmig und durchdacht. Gepflegter Teppich, Vorhänge, gestärkte Tischwäsche.
Sicherlich auch dadurch war auch der Geräuschpegel an diesem Abend nie unangenehm oder störend.
Selbst nachdem fast jeder Tisch belegt war. Unterhaltsam waren auch einige Kuckucksuhren im Raum im Verlaufe des Abends.
Präsent der absolut angenehme und zuvorkommende Service.
Zunächst bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l – stolze € 7,20. Eine Zweite folgte. Leider. Denn solche Wasserpreise werden mir wohl immer ein Dorn im Auge sein.
Da zahlen wir für ordentliches Winzerhandwerk, 2 Gläser Durbacher Rieslingsekt, gerne für je 0,1 l - € 7,90.
Wir wurden freundlichst mit diesen Getränken versorgt.
Dazu wurde Schmalz, Kräuterbutter, Oliven Küchengruß
und zweierlei frisches Brot serviert. Frisches Brot
Das ließ sich schon gut naschen.
Vor- und Hauptspeise wählte mein Mann aus der regulären Speisekarte.
Mir gefiel das angebotene 3 bzw. 4 Gang-Menü gut und ich entschied mich für 3 Gänge zu ansprechenden € 44,00.
Optisch überzeugte die Vorspeise meines Mannes Gebratene Jakobsmuscheln & Gambas – Steinpilzrisotto – Kürbis – Hummerespuma, € 19,00.
schon mal sehr! Geschmacklich auch. Jakobsmuscheln & Gambas – Steinpilzrisotto – Kürbis – Hummerespuma
Die Meeresfrüchte waren perfekt glasig gebraten. Neben dem angekündigten Kürbis brachten knackiger Brokkoli und geschmolzene Cocktailtomate Farbe auf den Teller. Das Risotto war wesentlich besser gelungen als beim Restaurant des Vortages, auf Käse wurde verzichtet. Das Steinpilzaroma hätte prägnanter sein dürfen. Das Hummerespuma war etwas zusammen gefallen, geschmacklich aber schön aromatisch. Eine sehr feine Vorspeise.
Etwas übersichtlicher meine Vorspeise aus dem Menü, schlicht als Charantaismelone & Garnele
angekündigt. Charantaismelone & Garnele
Die Zuckermelone brachte sommerliche Aromen in unterschiedlichen Texturen auf den Teller.
Überraschend die Präsentation der Garnele als knuspriges Sushi-Maki und Knusperbällchen.
Insgesammt eine sehr gut abgestimmte und ansprechende Vorspeise.
Die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen war perfekt.
Dazu bestellte sich mein Mann zum Fisch einen trockenen Grauburgunder, 0,25 l - € 8,60.
Und ich zum Wild ein Cuvée Rot (Cabernet Sauvignon & Pinot Noir), 0,25 l - € 9,20.
Das Hauptgericht meines Mannes: Seeteufelmedaillons mit aromatischen Kräutern gebraten – Ratatouillegemüse – Steinpilzrisottofeine Nudeln - € 36,00.
Unkompliziert konnte das Risotto in Nudeln getauscht werden. Abwechslung statt zweimal hintereinander Steinpilzrisotto. Seeteufel – Ratatouille – Nudeln
Der Seeteufel perfekt zubereitet. Zwei saftige Trancen auf dem würzigen Ratatouillegemüse. Sehr schön dazu die pikanten gebratenen Pimentos. Pasta al dente. Mann höchst zufrieden.
So erging es mir mit meinem Hauptgang auch. Rehschnitzel aus der Keule – Spätburgunderjus – Pfifferlinge – Apfelrotkraut – Haselnussspätzle. Rehschnitzel – Spätburgunderjus – Pfifferlinge – Apfelrotkraut – Haselnussspätzle
Das Rehschnitzel nicht paniert, sondern schönen Röstaromen angebraten.
Innen noch rosa – genau so muss es sein! Rosa Reh
Eine schöne Portion Pfifferlinge wurde teils vom Reh verdeckt. Die Sauce war gut abgeschmeckt und wohl leicht mit Sahne „verfeinert“. Meine Vorstellung des Spätburgunderjus war anders. Dunkler, ungebunden, mit mehr Burgunderaroma. Geschmacklich gab es aber nichts auszusetzen. Und die wunderbaren Haselnussspätzle stahlen dem ebenso handwerklich sehr gut gemachten Rotkraut fast die Show.
Die Servicedamen waren wirklich klasse. Laut Beleg überwiegend an unserem Tisch Sandra May. Service, wie wir ihn lieben. Freundlich, locker und aufmerksam. Und so leichtfüßig! Falls Frau May diesen Beitrag liest: Danke für den Sandalentipp. Sie wurden umgehend bestellt, sind wirklich so bequem wie sie wirkten und warten auf ihren Einsatz bei wärmeren Temperaturen!
Beide waren wir schon sehr gesättigt. Das Dessert meines Menüs stand aber noch aus. Delice von Durbacher Zwetschgen – Weißes Schokoladeneis
wurde gerne mit zweifachem Besteck serviert. Und ich war dankbar für die Unterstützung meines Mannes.
Alle Speisen waren sehr ansprechend angerichtet. „Unser“ Dessert vollendete diese Folge. Delice von Durbacher Zwetschgen – Weißes Schokoladeneis
Die feinen Früchte kaperte ich gleich für mich. Das weiße Schokoladeneis war wunderbar zart und erwartet schokoladig. Die tortige Köstlichkeit mit Durbacher Zwetschge war sicherlich gelungen, mir aber zu süß.
Was meine ständigen Begleiter hier bei GastroGuide nicht wundern wird. Mein Mann nahm sich der süßen Herausforderung sehr gerne an.
Ein Abend wie wir uns wünschten. Wir haben fest vor, wieder in die Ortenau zu reisen. Perfekt für ein verlängertes Wochenende. Und dann reservieren wir gerne wieder im Rebstock. Im Sommer. Um das traumhafte Gartengelände genießen zu können. Mit den super bequemen Sandalen.
Der Rebstock fiel uns schon im Vorjahr bei unserem Besuch in Durbach positiv auf.
Das Hotel liegt umgeben von einem großen, zurecht als Park beschrieben, Grundstück.
Gut 2 Wochen vor unserem Besuch Ende Oktober reservierte ich telefonisch. Ein überaus freundlicher Kontakt, so hat man gleich ein gutes Gefühl.
Der Himmel über der Ortenau gab nach dem sonnigen Tag an diesem Abend alles
und der Rebstock lag bei unserer Ankunft in besonders schönem Licht.
Gleich nach dem Betreten des Hauses wurden wir freundlich empfangen,... mehr lesen
4.5 stars -
"Unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt!" PetraIODer Rebstock fiel uns schon im Vorjahr bei unserem Besuch in Durbach positiv auf.
Das Hotel liegt umgeben von einem großen, zurecht als Park beschrieben, Grundstück.
Gut 2 Wochen vor unserem Besuch Ende Oktober reservierte ich telefonisch. Ein überaus freundlicher Kontakt, so hat man gleich ein gutes Gefühl.
Der Himmel über der Ortenau gab nach dem sonnigen Tag an diesem Abend alles
und der Rebstock lag bei unserer Ankunft in besonders schönem Licht.
Gleich nach dem Betreten des Hauses wurden wir freundlich empfangen,
Geschrieben am 12.01.2022 2022-01-12| Aktualisiert am
12.01.2022
… als wir von unserem sonnigen Spaziergang von Schloss Staufenberg zurück kamen. Am Schloss konnten wir über die Mittagszeit auf der Terrasse mit Weitblick tatsächlich noch ein Sonnenbad nehmen. Und das am 31.10.!
Unten im Ort angekommen verabschiedete sich die Sonne so langsam hinter den Weinbergen der Ortenau.
Wir entdeckten die Schänke mit großzügigem und gepflegten Weingarten.
Einige Gäste waren noch da, man konnte noch gut draußen sitzen. .
Die Tische waren mit sehr großzügigen Abständen gestellt und wir nahmen an einem der freien Tische Platz.
So ein Gläschen Wein könnte nicht schaden. Getränke und Speisen fanden auf einem Ausdruck am Tisch Platz. Übersichtlich, aber alles drauf, was Wanderern und Ausflügler zufrieden stellen dürfte.
Weine, Biere, alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee.
Verschiedene Flammkuchen, Rumpsteak, Schnitzel, Salate, Maultaschen, Suppe.
Eine freundliche Mitarbeiterin begrüßte uns sofort und fragte nach unseren Wünschen.
Wir bestellten 1 Weißburgunder und 1 Chardonnay, beide trocken, € 2,50 / 0,1 l.
Als kleinen Snack bestellten wir uns dazu einen vegetarischen Flammkuchen (Rahm / Lauch / Pesto), € 9,50.
Zum Teilen.
Nicht ganz wie in der Karte beschrieben wurde wenig später unser Flammkuchen serviert. Rahm, Zwiebeln, Cocktailtomaten und ein Weichkäse (könnte Feta gewesen sein). Dazu ein pulverisiertes Kräutergewürz / Pestogewürz? vegetarischer Flammkuchen
Diese Zusammenstellung gefiel uns nicht weniger gut als die Ankündigung der Karte. Der Flammkuchen war sehr gut gebacken. Luftig, knusprig, fein! vegetarischer Flammkuchen
Mächtig aufgerüstet hat man im Außenbereich der Schänke mit zahlreichen Weber-Grills. Grillparade
Grillkurse werden hier angeboten.
Wir wurden sehr nett verabschiedet. Zum Zahlen ging ich nach innen. Auch hier sah alles sehr gepflegt aus. Die Weinstube
… als wir von unserem sonnigen Spaziergang von Schloss Staufenberg zurück kamen. Am Schloss konnten wir über die Mittagszeit auf der Terrasse mit Weitblick tatsächlich noch ein Sonnenbad nehmen. Und das am 31.10.!
Unten im Ort angekommen verabschiedete sich die Sonne so langsam hinter den Weinbergen der Ortenau.
Wir entdeckten die Schänke mit großzügigem und gepflegten Weingarten.
Einige Gäste waren noch da, man konnte noch gut draußen sitzen.
Die Tische waren mit sehr großzügigen Abständen gestellt und wir nahmen an einem der... mehr lesen
Heinrichs Gutsschenke · Weingut von Neveu
Heinrichs Gutsschenke · Weingut von Neveu€-€€€Besenwirtschaft, Weinstube078141165Hespengrund 11, 77770 Durbach
4.0 stars -
"Der schöne Weingarten lockte uns…" PetraIO… als wir von unserem sonnigen Spaziergang von Schloss Staufenberg zurück kamen. Am Schloss konnten wir über die Mittagszeit auf der Terrasse mit Weitblick tatsächlich noch ein Sonnenbad nehmen. Und das am 31.10.!
Unten im Ort angekommen verabschiedete sich die Sonne so langsam hinter den Weinbergen der Ortenau.
Wir entdeckten die Schänke mit großzügigem und gepflegten Weingarten.
Einige Gäste waren noch da, man konnte noch gut draußen sitzen.
Die Tische waren mit sehr großzügigen Abständen gestellt und wir nahmen an einem der
Geschrieben am 11.01.2022 2022-01-11| Aktualisiert am
12.01.2022
Besucht am 30.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 123 EUR
Auf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen. Eingang
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen und sofort wurden wir zu unserem reservierten Tisch begleitet.
Kaum Platz genommen, übernahm ein junger Serviceherr. Hinweis auf Lucaapp, Speisekarte gereicht und erste Wünsche abgefragt. Schön, wenn die Gäste umsorgt werden. Aber es war wirklich überfallartig.
Für erste Wünsche wollten wir erst einmal in die Karte schauen. Zuvor kam ich aber zu der Feststellung, dass unser Tisch so ziemlich am unruhigsten Durchgangsplatz im Restaurant lag. Also fragte ich, ob der Tisch gleich links neben uns vielleicht noch frei sei. Leider wurde verneint.
Überall wird massiver Servicekräftemangel in der Gastronomie gemeldet. Dies war hier keinesfalls der Fall.
Die Einrichtung ist geschmackvoll und angenehm. Wie im Restaurant Klara in Appenweier hingen auch hier „glutäugige Trachtenträger“ an der Wand. .
Die sind wohl modern oder es war der gleiche Inneneinrichter am Werk.
Nun konnten wir Genussstöbern und bestellten die ersten Getränke.
1 Liter hausgesprudeltes Tafelwasser, gereicht in einer sehr schönen Flasche, zu fairen € 4,50. 1 alkoholfreier Apfel-Prisecco - € 8,50. Dieser gut gekühlt, nicht süß und sehr erfrischend. 1 Glas Pinot brut - € 9,50.
Das 3-Gänge Menü wird zu € 42,00 angeboten. Sehr gut gefiel uns, dass man die Speisen frei aus der Karte zusammenstellen kann. Einige Gerichte sind zusätzlich zu mit einem kleinen Aufpreis versehen.
Kaum hatten wir unsere Speisen bestellt, wurde 2 Sorten luftiges frisches Brot, aufgeschlagene Butter, aromatisches Olivenöl und grobes Salz gereicht.
Schade um die Butter, aber das Olivenöl war köstlich.
Es folgte einer der besten Küchengrüße 2021: Mais-Crème-brûlée! Amuse: Mais-Crème-brûlée
Ein kreativer und sehr geschmackvoller Auftakt. Wunderbar cremig und maisaromatisch!
Auf unsere Vorspeisen warteten wir nicht lange.
Die Kürbiscremesuppe mit Kernöl mit gebratener Jacobsmuschel (+ € 2,00 zum Menüpreis) für meinen Mann wurde am Tisch frisch angegossen. Suppeneinlage: Jakobsmuschel, Kürbis, Kürbiskernöl
So konnte man vorher noch die appetitliche Einlage von Kürbisfleisch und Jakobsmuschel sehen. Am Tisch angegossene Kürbissuppe
Begeistert war mein Mann von dieser wärmenden und gut gewürzten Suppe. Der Eigengeschmack der Jakobsmuschel kam noch gut durch und sie war schön glasig.
Auch ich war zufrieden mit meiner Vorspeise: Gebratener Pulpo mit Roter Bete und Trüffeldressing (+ € 2,00). Gebratener Pulpo mit Roter Bete
Die kross angebratenen Pulpostücke waren zart und gut gewürzt. Die rote Beete fein mariniert und eher mild abgestimmt. So war die Zusammenstellung sehr harmonisch. Das Ganze in einem Bett aus frischem Rucola. Dieser auf der Karte nicht erwähnt. Ich freute mich darüber, Rucola mag ich sehr gerne.
Das milde Dressing passte insgesamt zum Gericht sehr gut. Die Trüffelnote kam allerdings zu kurz.
Geschmacklich war Trüffel hier aber gar nicht nötig. Die Aromen, besonders in Kombination mit der fein gewürfelten Bete, waren so wie es war gut abgestimmt.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert.
Vorher bestellten wir uns noch einen trockenen Riesling der Durbacher Winzergenossenschaft, 0,25 l - € 6,50 und eiinen trockenen Grauburgunder vom Weingut Bärmann, Merdingen, 0,1 l - € 4,40.
Badisches Zanderfilet mit Apfelsauerkraut und Kartoffel- Püree (+ € 2,00) für meinen Mann.
Ein dickes Zanderfilet kross auf der Haut gebraten. Innen saftig und noch leicht glasig. Badisches Zanderfilet mit Apfelsauerkraut und Kartoffel- Püree
Stimmig dazu das mild-säuerliche Apfelsauerkraut und schön fluffiges Kartoffelpüree.
Mein Hauptgericht: Forellenröllchen (Forellenhof Rösch) auf Kürbisrisotto.
Tja… Risotto. Immer wieder gerät es in Kritik. Ich mach es, ich mag es. Und mit Zeit und Aufmerksamkeit wird es.
Diese Hauptspeise überzeugte weder optisch noch geschmacklich. Forellenröllchen auf Kürbisrisotto.
Das Forellenröllchen ordentlich gewickelt, innen Lachsforelle. Wohl im Dampfgarer zubereitet, trotzdem gerade noch saftig . Insgesamt mild und sehr dezent. Ein wenig Schonkostgefühl kam auf.
Das Risotto war leider vollkommen misslungen. Beim ersten Gabelstich dachte ich an Tapetenkleister der jeden Maler überzeugt hätte. Der Gegenpol zur Leichtigkeit der Forelle.
Eine zähe, schon leicht erkaltete Masse die dicke Käsefäden zog. Reis und Kürbis wurden erschlagen vom Käse den ich ohnehin in Kombination mit Fisch schwierig finde.
Ein Servicemitarbeiter fragte aufmerksam nach unserer Zufriedenheit. Ein Gabelhub des „Risottos“ reichte aus.
Sofort wurde die neue Zubereitung oder ein Tausch angeboten. Aber wir wollten ja schließlich zusammen essen, daher lehnte ich ab und beschränkte mich auf das Forellenröllchen.
Wenige Minuten später kam eine Dame zu uns und entschuldigte sich für den Risottopatzer. Ob Restaurantleiterin oder Chefin kann ich leider nicht sagen, aber die angenehme Dame war sehr präsent an diesem Abend. Bevor sie zu uns kam, hatte sie das Risotto in der Küche gesichtet und stimmte mir ohne Umschweife zu. Sehr persönlich versicherte sie, wie wichtig die Gästezufriedenheit ist und kündigte eine „Widergutmachung“ an. Besser hätte man nicht reagieren können.
Hungrig blieb ich nicht. Forellenportion war großzügig.
Beim Dessert wählte ich das Leichteste: Himbeersorbet mit Geist. Himbeersorbet mit Geist
Dies entsprach genau meinen Erwartungen. Himbeersorbet angegossen mit Himbeergeist.
Platz für Süßes findet mein Mann fast immer.
Für ihn: Mousse au chocolat mit Himbeersorbet. Mousse au chocolat mit Himbeersorbet
Die Mousse recht fest, der Schokoladengeschmack aber sehr fein. Das Himbeersorbet brachte passende Frucht und leichte Säure, immer stimmig zur Schokolade. Das Dessert schön garniert mit mit farblichen Tupfern. Erbsensprossen zum Dessert? Ich habe sie gerne übernommen.
Die angekündigte „Wiedergutmachung“ fürs misslungene Risotto kam nicht bei mir an. I
Ich habe nichts verlangt, aber wenn es angekündigt wird, sollte auch was passieren.
Der größte Kritikpunkt des Abends: Unser sehr unruhiger und ungemütlicher Platz am Durchgang.
Bei vollem Haus hätte ich kein Wort dazu verloren.
Aber nach dem Zahlen war der Zweiertisch an der Wand immer noch unbesetzt.
Der Tisch, nach dem ich gleich zu Anfang fragte.
Reichlich Servicekräfte, aber gerade im Service ist noch Luft nach oben.
Eine junge Dame verabschiedete uns trotzdem sehr vorbildlich.
Hinaus ging es, vorbei am Käsewagen… Käsewagen
Eigentlich wollte ich (für einen bekannten Käsegenießer aus Bremen) die Käseauswahl zum Dessert bestellen. Das käsige Risotto reichte mir aber an diesem Abend nach zwei Bissen für zu viel Käse.
Natürlich ist jeder Besuch eine Momentaufnahme.
Unsere hatte leider ein paar Schwächen.
Aber auch Stärken: Mais-Crème-brûlée!
Auf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen.
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen... mehr lesen
4.0 stars -
"Keine Spur von Personal- und Käsemangel" PetraIOAuf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen.
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen
Besucht am 30.10.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
Unseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden umrandet.
Ein Hüngerchen machte sich bemerkbar. Wenige Schritte vom Marktplatz entfernt, fanden wir in einer ruhigen Seitenstraße Restaurant Zum Kaiser. .
Sah von außen gepflegt aus und wir hofften auf einen freien Tisch.
Freundlich wurden wir begrüßt und ein Tisch im gut besuchten Restaurant war auch noch für uns frei. Die Impfnachweise wurden vorbildlich kontrolliert.
Seit 1.10.2020 führt ein neuer Pächter das Restaurant. Er hat das beliebte Restaurant wohl nahezu unverändert gelassen und ich fühlte mich in meine frühe Jugend zurückversetzt. Absolut unverfälschtes 80er-Jahre-Retro-Ambiente! Hier passte von Preisekarte, Teller, Gläser, Tischdecke, Bestuhlung, Lampen, Vorhänge einfach alles. .
Die komplette Einrichtung wurde über die Jahrzehnte gut gepflegt. Die Gaststätte einfach so lassen, das hatte was!
Ein junger Herr und eine junge Dame waren für den Service zuständig. Beide sehr freundlich, nur mit der Abstimmung untereinander haperte es manchmal. So wurden Wünsche doppelt abgefragt oder auch mal was vergessen. Aber das war alles nicht störend, die Freundlichkeit machte alles wieder gut.
Unsere Getränke: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 3,80. 2 Durbacher Riesling trocken - 0,25 l - € 4,70.
Auf die bestellten Speisen mussten wir nicht zu lange warten.
Für mich: Großer Salatteller mit gebratenen Maultaschen - € 13,90. Salatteller mit gebratenen Maultaschen
Die Ankündigung der Speisekarte war nicht übertrieben. Der Salat war wirklich groß und mit reichlich knusprig gebratenen Maultaschenscheiben belegt.
Verschiedene marinierte Rohkostsalate wurden von frischem Blattsalat bedeckt. Das Dressing passte sehr gut. Allerdings waren die knusprigen und sehr schmackhaften Maultaschenscheiben die Hauptdarsteller bei diesem Gericht.
Frisches Graubrot wurde auch noch dazu serviert.
Mein Mann hatte sich Käsespätzle mit gebratenen Zwiebeln und Salat - € 11,90
bestellt.
Hier war die Portion nicht so üppig bemessen, die Käsespätzle standen aber auf der Karte auch unter „Kleine Gerichte“. Käsespätzle
Mit dem dazu servierten Beilagensalat war es auch eine sättigende Mahlzeit. Beilagensalat und Riesling
Die Käsespätzle hätten etwas heißer sein dürfen, auch die Würzung war sehr dezent. Die gebratenen Zwiebeln waren leider nicht knusprig, eher gedünstet und mit Soßenpulver o. ä. (kenne mich mit sowas zum Glück nicht aus) versehen. Alles Geschmackssache, genau wie die Deko mit Orangenscheibe. Aber hier sind wir wieder beim Thema: Retro 80er durch und durch.
Gut gesättigt konnten wir per EC bezahlen und wurden freundlich verabschiedet.
Unseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden... mehr lesen
Gasthaus zum Kaiser
Gasthaus zum Kaiser€-€€€Restaurant074412886Schulstrasse 9, 72250 Freudenstadt
4.0 stars -
"Gasthaus – Bürgerlich – bitte nicht renovieren!" PetraIOUnseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden
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Dies stimmt seit 2021 nicht mehr.
Die erfreuliche Nachricht: Es ist wieder geöffnet!
Im Restaurant "Hirschbachkeller" werden gehobene saisonale Gerichte angeboten.
Allerdings aktuell wohl nur für Gruppen / Feierlichkeiten nach Anmeldung.
Im Biergarten "Klostergarten" werden in den Sommermonaten frische gut-bürgerliche Gerichte angeboten.