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Apéros: Süppchen vom grünen Spargel mit Paprika-Apfelwein-Schaum / Pizzakissen gefüllt mit gerösteter Blumenkohlcreme und Salzzitrone
Amuse Bouche: Gebirgsforelle als Tatar und geräuchert mit Borretscheis, Rettich, Gurkensalat und Safran-Limonencrème
Gebeizte schottische Jakobsmuschel mit Imperial Auslese Kaviar, Erbsen, Apfel-Olivenölemulsion und Eis von Küstengewächsen
Gebratenes Filet vom Bretonischen Steinbutt mit Shiitakebouillon, Pakchoi, Auberginenconfit, Meeresalgen und Sesam
Artischockenravioli in Frühlingslauchsud mit Paprikachutney und gerösteter Quinoa
Gebratener Kaisergranat mit Macadamia, Krustentiernage mit Thaicurry, grüner Spargel und Reiscrème
Glasierter Lammnacken, Tomaten-Senfkörnerjus, rote Zwiebelmarmelade, Bohnen, Parmesangnocchi mit Olivencrunch und Liebstöckelöl
Wildconsommée
Maibockrücken mit Rapssamenkruste und Raviolo von der ungestopften Bio Gänseleber, Holunderblütenessigjus, Sommerrübchen mit Vogelmiere, Pfifferlinge und Aprikosengel
Allerlei vom Sellerie, Trüffelsauce, Frühlingsspinat, Morcheltapenade, Haselnusscrunch, fermentierter Knoblauch und Pfifferlinge
Käseauswahl von Maître Bernard Antony
Pré-Dessert
Allerlei vom Rhabarber mit Honig-Ziegenfrischkäse und Marcona Mandel
Petits Fours


Sommer Pfännchen




Vesperbrett
Abschiedsgruß



Antipasti-Auswahl
italienischer Salat mit Thunfisch

Der wunderschöne Weg zum Fischhaus

Blick von unserem Tisch auf den See
Schnitzel mit Grüner Soße
Pfefferrahmschnitzel mit Pommes
Beilagensalat





Nach einem gelungenen Erstbesuch vor ein paar Wochen beschlossen meine Frau und ich spontan Freitag abends dort anzurufen und einen Tisch für 20:30 zu reservieren. Als wir eintrafen, wurden wir bereits wie Stammgäste begrüßt. Der Maitre, der gleichzeitig eine vollarbeitende Servicekraft darstellt, erkannte uns offensichtlich wieder. Wir bekamen den schönsten noch freiem Tisch auf der überdachten Terrasse und das obwohl nach uns noch einigen weitere Gäste eintreffen sollten.
Beim Hinsetzen bestellten wir sofort 2 Gläser Champagner und eine Flasche S.Pellegrino – beides kam flott und wohltemperiert.
Eine Speisekarte wird bei Die Zwei nur auf Aufforderung gereicht. Das ist auch nicht nötig. Die Empfehlungen, die mündlich vorgetragen werden sind erstklassig. Wir wählten beide Rinder Carpaccio mit frischen Pfifferlingen und gebratenen Baby Steinbutt mit „Salädsche“. Was ein Salädsche ist, wurde meiner, des hessisch nicht mächtigen, Gemahlin auch erklärt. Diverse frische Brotsorten kamen an den Tisch, eine erstklassige gesalzene Butter ebenfalls – als low carber blieb es bei jeweils ein, zwei Stückchen.
Nach unseren Weinwünschen gefragt, sagte ich wie so oft: „einen trockenen, sehr mineralischen Weissen“ und bekam einen Südtiroler Sauvignon Blanc von Winkl, der auf Eis gestellt darauf wartete, bis wir unseren Champagner leer hatten – was auf halben Weg der Vorspeise der Fall war. Der Wein wurde daraufhin kontinuierlich nachgeschenkt. Zur Information: Es gibt wohl auch offene Weine – allerdings habe ich niemand gesehen, der weniger als eine Flasche bestellt hatte.
Chef Cristoforo Amadeo hat bevor er Die Zwei eröffnete 2 Michelin Sterne erkocht. Bei Die Zwei stehen erstklassige Produktqualität und puristische, sehr italienische (kalabrische) Zubereitung auf dem Programm. Das Carpaccio konnte somit mit absoluter Frische und würzigen Aromen überzeugen.
Nach angemessener Wartezeit erreichte uns die Hauptspeise: Ein wunderschöner Babysteinbutt im Ganzen – etwas abseits des Tische wurde der dann auch fachmännisch zerlegt und dann serviert. Das schneeweiße und zarte Fleisch des Steinbutts überzeugte uns mit mild-würzigem Geschmack. Das Salädsche, puristisch grün, war die optimale Ergänzung. Olivenöl und Zitrone taten ihr Übriges. Cristoforo sah dann auch nach dem rechten und holte sich sein wohlverdientes Lob ab.
Die Atmosphäre im Die Zwei ist, nicht zuletzt aufgrund des Publikums sehr entspannt. Fast kommt Sylt Feeling auf. Auf jeden Fall kamen wir nach dem Essen mit dem Paar vom Nebentisch ins Gespräch – sehr nett. Ein Dessert wurde uns auch zu späterer Stunde angeboten – aber es wurde uns nicht aufgedrängt.
Grappa gab es auf‘s Haus – serviert mit einigen leckeren Trüffeln und Biscottis. Wunderbar.
Gegen 23:30 (zu diesem Zeitpunkt war die Terrasse noch immer gut besetzt) baten wir um die Rechnung, die mit ca. 140 EUR sehr gastfreundlich ausfiel und mit Kreditkarte beglichen werden konnte.
Fazit: Die Zwei sind ein sehr, sehr schönes und hochwertiges Restaurant, dass wir – auch wenn es nicht in unserer Nachbarschaft läge - bald wieder und regelmäßig besuchen werden. Wir freuen uns darauf.