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Bad Dürkheim
Kaiserslautern
Landau in der Pfalz
Ludwigshafen am Rhein
Neustadt an der Weinstraße
Speyer
Worms 
Die Alte Mühle (Außenansicht)
Kürbiscremesuppe...wie gemalt!
Dadar vum Pälzer Weidox
Der Tatar-Teller von oben
Der Teriyaki-Lachs
...an Saftigkeit kaum zu überbieten!
Thank God, it's a real Roulade!
Die Pommes dauphinois

Eingang
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Talblick
Mandarinen-Sahnetorte mit Kaffee
Vegetarischer Flammkuchen
Ambiente auf dem ehemaligen Schwimmbad
Eierlikörtorte
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Aperitif
Amuse
Gebeizter Wildlachs, Garnelen, Reibeküchle
Garnelen, Jakobsmuscheln, Salat
Frische Steinpilze mit Semmelknödeln
Feiner Beilagensalat
Seeteufelmedaillon, Ratatouille, Kartoffeln
Schwarzwälder Kirschtorte im Weckglas
Ziegenkäseauswahl
Gute Nacht!
Die Außenterrasse
Mit (fast) allem und Sooß
Mehti di Roti
Paneer Pakora
Boondi Raita
Chicken Vindaloo
Duftreisbeilage
Vindy and friends
Palak Paneer
Innenansicht
Die Dal-Suppe
Keema Nan
CTM "Red Chilli Style"




















Pita Brot mit Gyros und Böhnchen 6,50
Jahnstube Platte 13,50 mit Salat und Ouzo
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Barrierefreier Zugang
Beilagensalat
Spaghetti, Parmesan, Trüffelöl und gehobelter Trüffel
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Auftakt!
Feiner Pulpo mit Fenchel
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Gelackter Heilbutt / BBQ / Mango / Brioche / Fenchel
Steinköhler / Brickteig / Karotten-Ingwerpüree / Olive
Beilagen-Salzkartoffeln
Paniert gebackenes Zanderfilet / Kartoffelsalat / Remo
Crème brûlée mit Rumsauerkirschen und Vanilleeis
Sauerrahmeis
Guter Wegweiser
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Biergarten mit Blick auf den Campingplatz
Beilagensalat
Gegrillte Knoblauchpeperoni
Knoblauchbaguette
Irrläufer: Pizza Lucana
Pizza Speziale
Pizza Frutti di Mare
Gastraum
Gemütliches Feuer im Juli :-)





Im Innenhof
Beilagensalat
Das Rumpsteak
Der Straßburger
DIE Bratkartoffeln


Interieur
Bierbrot, Baguette & Butter
Saibling / grüner Spargel / grüner Apfel / Wasabi
Schweinebauch / Saubohnen / wilder Spargel
Heilbutt / Lardo / Kohlrabi / Sauerampfer / Nordseekrabben
Schokoladentarte / Passionsfrucht / Kumquat
Außenbereich
Interieur
Apfel, Ingwer, Korianderkresse
Papadam, Garnele
Entenbrühe, Dim Sum
Ora King Lachs, Mandarine, grüne Thai Chili und Sambai-Vinaigrette
Grüner Spargel aus der Provence, Kalamata Olive, Lardo und Ingwer
Lieu Jaune, Erbse, Zampone und Escabeche verde
Kaisergranat aus Midsund, Creme Cru, XO-Öl und Bisque
Hummerbisque
Madai, Umami-Butter und Roter Daikon
Poltinger Rehrücken, Gänseleber, Kohlrabi und verbrannte Schalottenjus
Joghurteis, japanischer Pfirsich, Melone
"Okinawa" Beni Wild Harvest 66%, Banane, Sake-Trester und Kokutou
Petits Fours
Innenansicht 2
Innenansicht 1
Terrassenblick 1
Terrassenblick 2
Samosas von der Erbse
Frühlingssalat als Vorspeise
Variation vom Mai-Bock
Nochmal der Mai-Bock
Seeteufelmedaillons mit Wildspargel
Salzkartoffelbeilage
Apfel-Quitte-Sorbet
Gerösteter Rhabarber, Mascarpone und dunkles Schoko-Eis
Spinat-Ricotta-Tortellini mit Kalbszunge
Limetten-Spargel-Risotto als Beilage
Wolfsbarschfilet mit Gemüsebrunoise und Pfifferlingen
Grüner Beilagensalat
Risotto mit Spargel
"You've been...Zanderstruck!"
Außenansicht 1
Außenansicht 2
Gastraumansicht 1
Gastraumansicht 3
Gastraumansicht 4
Gastraumansicht 2
Unser Platz
Erst mal nen Apero...
Der Italienische Salat vom Kollegen
Beilagensalat
Pommes für Zwei (...Haushalte ;-) )
Lende Café de Paris
Schweinemedaillons und Rinderhüftsteak unter zwei Soßen versteckt
Das Cordon Bleu
Champignonrahmsoße
Mirabelle liquide
Die Quetsch von außen
Der lauschige Innenhof
Innenansicht Wintergarten
Blick vom Wintergarten in den Innenhof
Auf dem Weg zur Toilette
Innenansicht des vorderen Gastraums
Spargelcrèmesuppe
Maultaschen mit Spinat-Ricotta-Füllung
Spinatknödel mit Spargelgemüse
Pfälzer Prachtteller
Mandelmilch-Crème-Brulée mit Erdbeerauflage
Heidelbeersorbet in Heidelbeer-Kirsch-Secco schwimmend
Heiß meets Süß










Wir, das sind fünf Kollegen (vier Freunde und ein Präsident), die nicht nur seit mittlerweile 17 Jahren miteinander arbeiten, sondern auch auf einige gemeinsame Feierlichkeiten und erlebnisreiche Kollegiumsfahrten zurückblicken. Kurz gesagt: man kennt sich sehr gut und weiß, was man aneinander hat.
Doch nicht nur die Herren Riesling, Müller-Thurgau und Chardonnay sollten uns an diesem wunderbaren Septembertag durstlöschend begleiten. Auch der „Sohn vum Karlhoinz“ wurde in alkoholisierter Ausgelassenheit auf dem Diedesfelder Wetterkreuz zum Besten gegeben. So viel Pfälzer Lebensart macht auf Dauer natürlich hungrig. Und nicht nur unsere beiden Flachlandbadenser, die sich auf ihren Pfalz-Exkursionen gerne von Hütte zu Hütte futtern, sehnten den abendlichen Einkehrschwung herbei.
Dieser sollte uns ins Zentrum des Wein- und Erholungsortes Maikammer führen. Schon vorab hatten wir einen Fünfertisch im Restaurant Alt-Maikammer reserviert. Unser Präsident kannte den Wirt des zum Weingut Ökonomierat Ziegler gehörenden Restaurants noch aus es dessen Zeit im Landauer Grill-Tempel „Croatia“ und wusste um dessen neue Wirkungsstätte im ehemaligen Gutsausschank der Familie Ziegler.
Seit Sommer 2019 hat der Kroate Josip Tokic hier das Sagen. Zusammen mit seinem Team bietet er eine deutsch-kroatisch geprägte Küche, die primär aus deftigen Fleischgerichten vom Grill, gutbürgerlicher Hausmannskost, schweinerner Pfalzkulinarik und diversen Fischspezialitäten besteht.
Bevor sich der stets gut gelaunte Wirt mit den kroatischen Wurzeln hier niederließ, wurde das Restaurant von der Familie Simon betrieben. Auch sie fuhr ein gutbürgerliches Fleischprogramm, das mit den üblichen Pfalzschmankerln und Folkloreklassikern bestückt war. Tokic hat die traditionelle Speisenpalette um ein paar Balkanteller erweitert ohne dabei auf Altbewährtes zu verzichten.
Ein gutes Rumpsteak würde man hier zweifellos vorgesetzt bekommen, verkündete die präsidiale Karnivoren-Eminenz unseres Wanderquintetts im Vorfeld. Eine zugegeben recht konventionelle, aber an diesem Abend doch sehr willkommene Form der Sättigung. Denn Wandern macht ja bekanntlich hungrig. In Kombination mit Weißwein erst recht.
Folglich betraten fünf mehr oder minder ausgehungerte (und leicht angeschickerte) Hobbyhedonisten das altehrwürdige Gasthaus, dessen gastronomischer Ursprung bis in die frühen 80er Jahre zurückreicht. Auf zwei Schiefertafeln begrüßten uns Kalbsschnitzel, Bratwurst, Saumagen und Co. ganz unbürokr(o)atisch beim Durchschreiten des Torbogens, der uns direkt in die von Reben überwucherte Weinlaube führte.
Gegen ein Abendessen unter freiem Himmel war nichts einzuwenden. Die angenehme Temperatur rechtfertigte das Draußensitzen allemal.
Auf Wein folgte Wein - was in der Pfalz ja bekanntlich keine Überraschung darstellt. Natürlich stammte jener vom Besitzer des Anwesens, dem Weingut Ziegler, und war gastfreundlich kalkuliert. Ein Viertel vom trockenen Merlot aus dem offenen Vollzug ließ ich mir später für faire 4,60 Euro einschenken. Aber auch die saure Rieslingschorle war mit 4,20 Euro für den Schoppen nicht unverschämt bepreist.
Die Lektüre des Speisenangebots zog sich ein wenig hin, was wohl der regen Kommunikation am Tisch geschuldet war. Vorweg teilte ich mir mit meinem Nebenmann eine Portion dalmatinischen Pršut (10,80 Euro),
während sich andere die gegrillten Peperoni (7,40 Euro) schmecken ließen.
Die herrlich zarten Scheiben des luftgetrocknetes Rohschinkens wurden von etwas Schafskäse, gegrillten Peperoni und Kapernäpfeln flankiert.
Das dazu gereichte Weißbrot suggerierte ordentliche Aufbackware. Ein unkomplizierter, aber durchaus schmackiger Auftakt, der die Wartezeit aufs Rumpsteak angenehm verkürzte.
Die nach einem riesigen Inselstaat vor der afrikanischen Südostküste benannte „Garnitur“ meiner stattlichen Roastbeef-Scheibe aus argentinischen Landen wurde serienmäßig mit einer zupackenden Pfefferrahmsauce geliefert. Gutbürgerlicher Multikulinarismus im Saucenspiegel unserer Zeit.
Ein halbes Dutzend Kroketten und ein Beilagensalat komplettierten das auf den Punkt medium gebratene Stück Rindfleisch. Die hereingebrochene Dunkelheit sorgte leider für suboptimale Lichtverhältnisse, so dass ich diesmal kein Beweisfoto liefern konnte.
Die 22,80 Euro waren gut angelegt. Das Rumpsteak war nah dran an der heiligen Fleischsaftigkeit und auch die Sauce schmeckte weniger nach Hilfspulver als vorweg vermutet. Nein, da muss ich doch einmal eine Lanze für das Küchenteam im Alt-Maikammer brechen. Da schien eine durchaus passable Jus für diesen - Gott sei Dank - nicht totgesahnten Beiguss Pate gestanden zu haben.
Dass die sechs wohlfrittierten, in klassischer Zylinderform gereichten Kroketten vorher dem Tiefkühlfach entnommen wurden, hat mich nicht weiter gestört. Zum Aufsaugen der gefälligen Pfeffertunke dienten sie allemal. Lediglich das Joghurt-Dressing des Beilagensalats war nicht ganz mein Ding. Aber was die inkludierte Salatbeilage betrifft, so erwarte ich in Lokalen mit griechisch bzw. balkanisch geprägtem Speiseangebot auch keine kulinarischen Klimmzüge beim Grünfutter. Das nimmt man so mit. Oder lässt es – so geht es mir leider häufig – nach der Vertilgung der Lieblingsingredienzien wieder zurück gehen.
Drei der Kollegen labten sich derweil am üppig bestückten Grill-Teller (19,90 Euro), der mit drei verschiedenen Steaks (einmal Rinderhüfte, einmal Schweinerücken und einmal Schweinefilet), einem ansehnlichen Djuvec-Reis-Hügel, einem frisch frittierten Häufchen kartoffelstabsgetreuer Beilagenredundanz sowie einem erklecklichen Quantum Ajvar auch den hungrigsten Wanderer ins wohlverdiente Sättigungsnirvana entließ.
Der nun einsetzenden Genussruhe zufolge, schien es den Herrschaften zu munden. Ihre leeren Teller behaupteten später zumindest nichts Gegenteiliges.
Unsere ewige Fleischverzichterin vernichtete in dieser Zeit schamlos ihren mit Schafskäse, Oliven, Zwiebelringen und Pinienkernen aufgemotzten Bauernsalat (10,40 Euro). Der sah gar nicht mal schlecht aus und sorgte bei der einzigen Dame am Tisch für vegetarische Zufriedenheit.
Warum sie den armen Tieren schon seit vielen Jahren das lebensnotwendige Grünzeug wegfuttert, konnte sie mir auch an diesem Abend nicht beantworten. Nun, vielleicht wollte sie auch nicht.
Die guten Ohren der Anwohner verlangten später die Verlagerung unserer Trinkprozesse ins Innere des Restaurants.
Dort ließ es sich Patron Tokic nicht nehmen, uns Einblicke in das spirituelle Kroatien zu gewähren. Die Namen Kruškovac und Šlivovica sind mir noch im Gedächtnis geblieben.
Ob das nun aber bedeutende Flüsse oder Gebirge waren, konnte ich mir nach der genossenen Menge an Hausgeistern beileibe nicht mehr merken.
So fand ein gelungener Kollegen-Ausflug im Alt-Maikammer sein absehbar feuchtfröhliches Ende. Gut, dass wenigstens einer in unserer Runde als überzeugter Abstinenzler gilt. Sonst wären nicht nur die beiden Badenser mit dem Regio-Express in Richtung Heimat getuckert. Die schnörkellos vorgetragene Balkanküche hat uns gut gesättigt und darf getrost als solide bezeichnet werden. Der lauschige, von wildem Wein umrankte Innenhof ist mir besonders positiv in Erinnerung geblieben. Wir hätten draußen noch ewig sitzen können. Aber dann wäre am Ende nur noch einer aufgestanden...