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Das stimmungsvolle äußere Erscheinungsbild gefiel uns auf Anhieb
Japanisch, praktisch, gut - die reduzierte Tischkultur
Oshibori zum Amuse... ;-)
Karaage - japanische Chicken Nuggets der saftigsten Art
Ein üppig belegter Reis Cracker
Das japanische "Pausenbrot" wusste zu gefallen...
Tuna Kasho
Tataki vom Blue-Fin-Thunfisch mit Salz-Pfefferkruste, Frühlingszwiebeln, kurz angeröstetem Sesam und Ponzu-Sauce
Ma's Roll (links) / Hideaki (rechts)
Ma's Roll (vorne) / Hideaki (hinten)
Ma's Roll (unten) / Hideaki (oben)
Die Empfehlungstafel
Makkaroni "alla Putanesca"
Kartoffel-Meerrettichsuppe mit Rehklößchen drin
Gebratene Jakobsmuscheln auf Erbsenpüree an Safransauce
Jacob's Towers...
Der Kalbsrücken mit ordentlich Trüffel drauf
Kalbsrücken mit Marktgemüse und tiefgründiger Rotweinsauce
Ein Traum von Kalb...
...perfekt rosa gebraten
Fritten Deluxe
Der historische Ritterhof von außen
Die von gediegener Rustikalität geprägte Rosenstube
Die von gediegener Rustikalität geprägte Rosenstube
Der Rotwein des Abends
Amuse Nr. 1: Eine Art Pizza-Flammkuchen mit Tomaten und Käse
Amuse Nr. 2: Aufgeschlagenes Gänseschmalz im Weck-Glas
Zwei Sorten Brot vom "Becker Bäcker"
Der Gewürztraminer von Meßmer
Der Pastetengang im Überblick
Pastete von der Donnersberger Gans mit Foie-Gras-Törtchen, Latwerge, schwarzen Nüssen und eingemachter Quitte
Pastete von der Donnersberger Gans mit Foie-Gras-Törtchen, Latwerge, schwarzen Nüssen und eingemachter Quitte
Auch die Nebendarsteller präsentierten sich auf Top-Niveau
Die mit fünf Gewürzen angereichterte Kürbissuppe (inkl. der Kürbiskerndampfnudel)
In Tandoori-Joghurt gedünstetes Filet vom Köhlerfisch auf Erbsenpüree
Zweierlei vom Insheimer Rind mit glaciertem Wintergemüse und Kartoffelgratin im Überblick
Zweierlei vom Insheimer Rind mit glaciertem Wintergemüse und Kartoffelgratin
Dessert mit der Crème Brûlée von Vanille & Orange im Vordergrund
Dessert mit Sorbet und Punschfrüchten im Vordergrund
So sieht perfekt gereifter Camembert aus!
Die aus vier Rohmilchkäsen bestehende Käseauswahl
Der historisch-herrschaftliche Eingangsbereich
Der historisch-herrschaftliche Eingangsbereich
So lagern Pfälzer ihre guten Tropfen!
Ritterhof by night
In der Zwockelsbrück brennt wieder Licht!
Schön, dass es wieder "zwockelt" in der "Brück"!
Gediegene Landhausatmo im Inneren der "Brück"
Den Kamin hätte man im Januar ruhig befeuern können...
Nochmal der Blick in Richtung Küche
Deep Red 1000 von Oliver Zeter - unser Wein des Abends
Kräuterquark, Radieschen und Ciabattabrot vorweg
Ä guudie Grumbeersubb isch was wert!
Der Salatteller "Zwockelsbrück" ohne Upgrade
Rumpsteak mit Pommes
Das Rumpsteak wurde kurz vor medium serviert...
...und zog dann am Tisch noch etwas nach!
Mein Rumpsteak mit Pommes, Pfeffer-Crème-Fraiche-Hollandaise und einem Schluck Bratenjus
Die Pfälzer "Schweinerei"
Zu viel Schokolade geht gar nicht!
Gepflegte Tischkultur
I see Red...
Misobutter - Knäckenbrot - Oliventapenade (alles hausgemacht!)
Ach, würden mir doch nur Oliven schmecken...
A pulp o(f) "Bangkok"
So einfach, aber doch so gut!
Gib mir Frutti, gib mir Mare!
So muss Meeresfrüchtesalat!
Ein Wildteller in Moll
Gelungene Reh-Naissance auf dem Teller
Unser liebevoll geschmückter Tisch zum Hochzeitstag
Pfälzer Innenhofromantik Teil 1
Pfälzer Innenhofromantik Teil 2
Pfälzer Innenhofromantik Teil 3
Kräuterquark, Avocadocrème und frische Radieschen zum Amuse
Wolfsbarsch im Serranomantel mit pikantem Tomatensalat
Gebratene Blutwurst mit Walnusskrokant, frischem Meerrettich und Gewürzapfelchutney
Spitzkohlroulade mit frischen Pfifferlingen, geschmorter Spitzpaprika und hausgemachten Ziegenkäsegnocchi
Heißgeräucherte und dann scharf angebratene Entenbrust aus dem Smoker mit Zweierlei von der Süßkartoffel, wildem Brokkoli und Paprika an BBQ-Whisky-Jus
Grandioser Grillteller!
Der Rotwein zur Entenbrust
Sauerrahmeis mit weißem Waldmeister-Joghurtschaum, zerstoßenem Baiser und einem sommerlichen Beerenmix (unterm Schnee...)
Ein Gelber Muskateller zum Dessert
Brownie mit Pistazien und Orangencrème
Der Kinderteller



Bauernsalat


Gegrillte Pep
Lendenspieß mit angemachten Schafskäse

Kleiner Lendenspieß mit Käse vom Schaf
Ouzo Big
Gruß aus der Küche




Maki
Auch ein "Geöffnet" kann schon glücklich machen
Durch den Anbau im Parterre muss man durch...
Gastraumimpression
Etwas lebendiger dürfte die Einrichtung schon sein...
Ein alkoholfreies Bellheimer für den Durst
Einmal Adana Kebap mit allem!
Der Beilagensalat
Ein wahrer Spießgeselle aus saftigem Lammhack
Knusprige Pommes mit Würze!
Nochmal die komplette Adana Kebap Portion
Pizzabrötchen "Chili" (6 Stück)
Hier regierte König Köfte!
Die Prachtbuletten im Detail
Saftig gegrillte Buletten können dir den Tag retten...
A good plate to iskender!
Wertig funktional eingerichteter Gastraum mit grünen Momenten
Innenansicht des "Da Salvatore"
Die große Pizza "Milano"
Ein knusprig-saftiger Rundgenuss
Orecchiette "Calabrese"
Penne "Sardegna"
Paccheri "Calamaretti"
Ein Genuss für Freunde großer Teigröhren
Tolle Meeres-Pasta!
Berühmtes italienisches Schichtdessert in gut
Geteilte Kalorien sind halbe Kalorien...
Spaghetti Vongole Deluxe!
Orecchiette "Sardegna"
A brilliant red bruschetta...











Mit beidem war ich an diesem Samstagabend Anfang Februar gesegnet und so konnte es nach den genossenen Sushi-Preziosen bei Mr. Le mit fachmännisch gegrillter „Anatolika“ – ganz ohne lästige Nebenwirkungen – in unmittelbarer Nähe des Mannheimer Marktplatzes weitergehen.
Mit der S-Bahn ging es aus der Schwetzingerstadt zurück in die City. Mein lokaler Futterführer hatte bereits im Vorfeld von dem dort erhältlichen „Cag Kebap“ – einer Lammspieß-Spezialität aus der türkischen Provinz Erzurum – geschwärmt. Warum nicht die Gunst der späten Drehspießstunde nutzen, um in diesen recht seltenen fleischlichen Genuss zu kommen?
Außerdem: nach dem Sushi ist bekanntlich vor dem Kebap! Und genau mit dieser Attitüde liefen wir in dem gut besuchten osmanischen Grilltempel ein.
Drinnen ging es noch richtig trubelig zu. Ein lauter, in würzigen Grilldunst gehüllter Gastraum empfing uns. Wir ergatterten einen der letzten freien Tische und nahmen in dem viel zu hell beleuchteten Inneren des geräumigen Kebap-Schuppens Platz.
Dass hier an einem Samstagabend der Papst bzw. der Imam im Kettenhemd boxt, war eigentlich klar, gilt doch der aus 100% Lammfleisch bestehende, Cag Kebap als eine horizontal über Holzkohle gegrillte Besonderheit, die es in Mannheim nur in dem nach der Stadt Oltu benannten Laden zu erstehen gibt. Somit stand unser beider Essenswunsch schon vor dem Eintritt in die hauptsächlich von türkischem Publikum frequentierte Drehgrillbastion fest.
Auf eine kurze Besprechung mit dem geschäftstüchtigen Mann vom Service folgte dann die Ernüchterung. Vom berühmten Cag Kebap war nichts mehr übrig. Die letzten Lammfleischfetzen waren längst vom Drehspieß gesäbelt, was scheinbar an einem Samstagabend zu späterer Stunde keine Überraschung für die osmanische Grillfraktion darstellte.
Nun gut, deswegen gleich frustriert das Weite suchen, war jedenfalls nicht unser Ding. Ein Blick in die vorbildlich laminierte, mit Fotos der Gerichte versehene Speisenkladde ließ uns am Plan B schmieden und hatte zwei Portionen Adana Kebap (für jeweils nur 10 Euro im Spätprogramm) zur Folge. Wie sang doch gleich Schlagerbarde Roland Kaiser in den späten 70ern: "Cag matt - nimm Adana vom Grill...". Oder so ähnlich jedenfalls ;-)
In Ermangelung eines alkoholischen Getränkeangebots, löschten wir mit Cola und Mineralwasser unseren Durst und harrten der Deftigkeiten, die bald geliefert werden sollten.
Kurz angegrilltes – und deshalb noch warmes – Fladenbrot machte den Anfang.
Wir hatten es uns anstelle von Reis und Pommes als Beilage gewünscht. Dieses dippten wir in die auf einem kleinen Teller mitgelieferten Saucen – eine gar nicht mal so knollentief knoblierte Haydari und eine anregend scharfe Gewürzpaste namens Ezme –, die unsere aus Lamm- und Kalbhackfleisch bestehenden Spießgesellen schmackig unterstützten.
Ihr wohliger Duft nach orientalisch gewürztem Grillfleisch förderte unseren Spachteldrang. Gleich neben den beiden äußerst saftig ausfallenden, nicht zu kurz geratenen Hackstäben lag die obligatorische, in jedem Döner steckende Frischekostbeilage in Form von Tomaten, Eisbergsalat, Kraut und Gurken.
Der vegetabile Teil des Tellers hätte mit ein wenig Dressing vielleicht sogar die Geschmacksnerven gekitzelt, so blieb er blass ging ohne echte Gaumeninformation zum Großteil wieder retour.
Das half natürlich bei der Konzentration aufs Wesentliche, den beiden türkischen Hackhelden aus der südlichen Provinz Adana. Und die waren richtig gut gelungen. Durch das Drehen der Spieße hatte das heraustretende Fett die deftigen Bosporus-Stangen außen mit einer knusprigen Schicht überzogen.
Innendrin hatte das aromatisch gewürzte Hackfleisch genau die richtige Saftigkeit vorzuweisen, die es, zusammen mit den Dipsaucen und dem fluffigen Fladenbrot genossen, zu einem rundherum gelungenen Grillfleischerlebnis der osmanischen Art machte.
Irgendwie fühlte ich mich an den sensationellen Grillteller im Doyum Grillhaus während meiner letzten Klassenfahrt in Berlin erinnert. Genau wie für diesen Grillfahrtsort für Fleischversessene, gilt auch für das Oltu Cag Kebap in Mannheim die Erkenntnis, dass man die beste Regionalküche eben dort findet, wo die entsprechende Volksgemeinschaft selbst is(s)t.
Nach der erfolgreichen Vertilgung unserer beiden Adana-Kebaps – an dieser Stelle ein ausdrückliches Dankeschön an den GG-Kollegen Daueresser, der mich dazu einlud –, und der damit einhergehenden Premiere unseres ersten gemeinsamen Mannheimer Dinner-Duathlons, ging es mit der Straßenbahn zurück in den Waldhof, wo unser japanisch-türkischer Genussabend endete und ich mit gut gefülltem Bauch per Auto die Heimreise antrat.
Ende Juli fand dann die Fortsetzung der aus zwei Disziplinen (=Restaurantbesuchen) bestehenden Reinhauruckaktion statt. Dabei standen spanische Tapas und peruanisches Ceviche auf unserem Speiseplan. Mal schauen, vielleicht schreibe ich irgendwann sogar etwas darüber…oder der Herr Daueresser kommt mir zuvor