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Die Empfehlungstafel
Makkaroni "alla Putanesca"
Kartoffel-Meerrettichsuppe mit Rehklößchen drin
Gebratene Jakobsmuscheln auf Erbsenpüree an Safransauce
Jacob's Towers...
Der Kalbsrücken mit ordentlich Trüffel drauf
Kalbsrücken mit Marktgemüse und tiefgründiger Rotweinsauce
Ein Traum von Kalb...
...perfekt rosa gebraten
Fritten Deluxe
Der historische Ritterhof von außen
Die von gediegener Rustikalität geprägte Rosenstube
Die von gediegener Rustikalität geprägte Rosenstube
Der Rotwein des Abends
Amuse Nr. 1: Eine Art Pizza-Flammkuchen mit Tomaten und Käse
Amuse Nr. 2: Aufgeschlagenes Gänseschmalz im Weck-Glas
Zwei Sorten Brot vom "Becker Bäcker"
Der Gewürztraminer von Meßmer
Der Pastetengang im Überblick
Pastete von der Donnersberger Gans mit Foie-Gras-Törtchen, Latwerge, schwarzen Nüssen und eingemachter Quitte
Pastete von der Donnersberger Gans mit Foie-Gras-Törtchen, Latwerge, schwarzen Nüssen und eingemachter Quitte
Auch die Nebendarsteller präsentierten sich auf Top-Niveau
Die mit fünf Gewürzen angereichterte Kürbissuppe (inkl. der Kürbiskerndampfnudel)
In Tandoori-Joghurt gedünstetes Filet vom Köhlerfisch auf Erbsenpüree
Zweierlei vom Insheimer Rind mit glaciertem Wintergemüse und Kartoffelgratin im Überblick
Zweierlei vom Insheimer Rind mit glaciertem Wintergemüse und Kartoffelgratin
Dessert mit der Crème Brûlée von Vanille & Orange im Vordergrund
Dessert mit Sorbet und Punschfrüchten im Vordergrund
So sieht perfekt gereifter Camembert aus!
Die aus vier Rohmilchkäsen bestehende Käseauswahl
Der historisch-herrschaftliche Eingangsbereich
Der historisch-herrschaftliche Eingangsbereich
So lagern Pfälzer ihre guten Tropfen!
Ritterhof by night

Hier gibt es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken
Tagesempfehlungen / Rosé Sekt
Die eine Hälfte der Weinkarte bei Kruger-Rumpf
Kleiner Gruß der Küche
Der 2016er Riesling
Hausgebeizter Lachs im Ponzu Sud
Vitello Forello
Schönes Werkzeug
Roastbeef - Grüne Sauce - Bratkartoffeln
Gnocchi - Pfifferlinge - Rucola
Die Gnocchi gefüllt!
Kleine, feine Pfiffies
Crème Brûlée mit Erdbeeren
Tonkabohnen Parfait mit Erdbeeren
Durst - ein Fremdwort in der Hopfestubb
Ein paar Frühlingsröllchen vorweg gehen immer
Knuspriges Fingerfood zum Dippen
Kokos-Curry-Suppe mit Garneleneinlage
Pad Thai Deluxe!
Das berühmte thailändische Bratnudelgericht in der "Wendel-Version"
Geburtstagsgruß aus der Küche
(Fast) alles Mango, oder was?

Deko und Ambiente
Carpaccio di Manzo
Gazzetto di Frutti di Mare
Pizza Bella
Pizza Bacione
Pizza Bacione
Die Außengastro
Cordon Bleu mit Bratkartoffeln und Salat
In der Zwockelsbrück brennt wieder Licht!
Schön, dass es wieder "zwockelt" in der "Brück"!
Gediegene Landhausatmo im Inneren der "Brück"
Den Kamin hätte man im Januar ruhig befeuern können...
Nochmal der Blick in Richtung Küche
Deep Red 1000 von Oliver Zeter - unser Wein des Abends
Kräuterquark, Radieschen und Ciabattabrot vorweg
Ä guudie Grumbeersubb isch was wert!
Der Salatteller "Zwockelsbrück" ohne Upgrade
Rumpsteak mit Pommes
Das Rumpsteak wurde kurz vor medium serviert...
...und zog dann am Tisch noch etwas nach!
Mein Rumpsteak mit Pommes, Pfeffer-Crème-Fraiche-Hollandaise und einem Schluck Bratenjus
Die Pfälzer "Schweinerei"
Zu viel Schokolade geht gar nicht!
Prümer Gang von Außen mit Spatz
Einfach eingedeckt
Gruß aus der Küche (hochkant)
Keller Riesling limestone (hochkant)
Der Thunfisch
Tatar vom Eifelrind
Riesling Fischsuppe
Pfifferlig Risotto mit Loup de Mer
Weißburgunder Goldkapsel von Adeneuer (hochkant)
Maischolle - Stangenspargel - Krabben
Rehrücken, Rahmkohlrabi, Balsmicokirschen
Ein paar Schupfnudeln
Käsegang
Süßer Senf und Brot
Gepflegte Tischkultur
I see Red...
Misobutter - Knäckenbrot - Oliventapenade (alles hausgemacht!)
Ach, würden mir doch nur Oliven schmecken...
A pulp o(f) "Bangkok"
So einfach, aber doch so gut!
Gib mir Frutti, gib mir Mare!
So muss Meeresfrüchtesalat!
Ein Wildteller in Moll
Gelungene Reh-Naissance auf dem Teller
Unser liebevoll geschmückter Tisch zum Hochzeitstag
Pfälzer Innenhofromantik Teil 1
Pfälzer Innenhofromantik Teil 2
Pfälzer Innenhofromantik Teil 3
Kräuterquark, Avocadocrème und frische Radieschen zum Amuse
Wolfsbarsch im Serranomantel mit pikantem Tomatensalat
Gebratene Blutwurst mit Walnusskrokant, frischem Meerrettich und Gewürzapfelchutney
Spitzkohlroulade mit frischen Pfifferlingen, geschmorter Spitzpaprika und hausgemachten Ziegenkäsegnocchi
Heißgeräucherte und dann scharf angebratene Entenbrust aus dem Smoker mit Zweierlei von der Süßkartoffel, wildem Brokkoli und Paprika an BBQ-Whisky-Jus
Grandioser Grillteller!
Der Rotwein zur Entenbrust
Sauerrahmeis mit weißem Waldmeister-Joghurtschaum, zerstoßenem Baiser und einem sommerlichen Beerenmix (unterm Schnee...)
Ein Gelber Muskateller zum Dessert
Brownie mit Pistazien und Orangencrème
Der Kinderteller



Bauernsalat


Gegrillte Pep
Lendenspieß mit angemachten Schafskäse

Kleiner Lendenspieß mit Käse vom Schaf
Ouzo Big
Gruß aus der Küche





GastroGuide-Kollege "Der Borgfelde"r trug das Restaurant bei Gastroguide ein.
Und ich wusste von nix, erfuhr erst im März 2023 zufällig von diesem Restaurant!
Feuer und Flamme war ich nach der Sichtung der Online-Speisekarte.
Sofort rief ich an. Frau Bößhar bedauerte am Telefon: An diesem Sonntag war kein Platz mehr frei.
Eigentlich hatte ich es so erwartet.
5 Minuten später klingelte unser Telefon. Frau Bößhar fragte, ob wir noch Lust auf den Besuch hätten!
Ein 6er-Tisch hatte abgesagt und wir konnten so den Verlust gerne ein wenig ausgleichen.
Herr und Frau Bößhar hatten vorher ihre Wirkungsstätte am Tegernsee. Nachdem sie aber von dem Leerstand in Kusel erfuhren, beschloss das gastronomieerfahrene Paar in Daniel Bößhars Heimat ein eigene Restaurant zu eröffnen. Vor der Eröffnung wurde umfassend renoviert. Im kleinen und feinen Restaurant finden knapp 30 Gäste Platz.
Am frühen Abend trafen wir in Kusel ein. Vor gut über 20 Jahren verbrachte ich oft und gerne Zeit im Café am Markt. Nun ist es das Daniels!
Restauranteigene Parkplätze gibt es hier nicht. Aber sie sind durchaus in der Nähe kostenfrei zu finden.
Frau Bößhar begrüßte uns herzlich und wir durften unter den noch freien Tischen wählen, die Speisekarte wurde gereicht.
Sehr ansprechend wurde hier renoviert. Wir fühlten uns sofort wohl.
Unser Durstlöscher, 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 5,90 (inzwischen € 6,20) war schnell bestellt und serviert.
Als Aperitif vertrauten wir Frau Bößhars Empfehlung: Crèmant, 0,1 l - € 8,00.
Unterstützt wurde Frau Bößhar von einer jungen Mitarbeiterin, eventuell die Tochter.
Den gesamten Abend wurden wir hier bestens versorgt, nein: umsorgt!
Die übersichtliche Speisekarte machte uns zu schaffen. Denn es hörte sich wirklich alles so verlockend an.
Ulrike Bößhar stand uns mit Rat und Tat zur Seite.
Aus den wechselnden Menüs können sich die Gäste ihre 3 – 7 Gänge zusammenstellen.
Bei unserem sehr spontanen ersten Besuch waren wir nicht so hungrig.
Daher entschieden wir uns nur für 2 Gänge, frei aus den Menüs gewählt.
Vorab grüßte die Küche mit luftigem Luxemburger Weißbrot und einem cremig-würzigen Spundekäs.
Damit nicht genug. Es folgte eine feine Frischkäsemousse auf Kimchi, mild geräuchertem Forellenfillet mit Yuzoperlen.
Immer wieder schön, wenn die Erwartungen nicht erfüllt, sondern mehr als übertroffen werden! Und das sollte auch so weiter gehen!
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Getauchte Jakobsmuschel, Belugalinsen, Yuzo-Sake Beurre blanc - € 22,00.
Nach dem ersten Happen ging der Daumen hoch. Die Jakobsmuscheln waren auf den Punkt glasig gegart. Trotz der aromatischen Begleiter wurde das nussige Eigenaroma der Muscheln nicht überlagert. Sehr passend wurde noch mit frischer Brunnenkresse dekoriert.
Meine Wahl: Zitronencarpaccio, Rucola, Parmesan, Pinienkerne - € 13,00.
Ein Gericht, das ich noch auf keiner Speisekarte fand. Und dafür bin ich immer zu haben. Als Zitrusliebhaberin sowieso. Hier kam die sizilianische Cedrozitrone zum Einsatz. Die besticht durch tollen Duft und dem Aroma der dicken Schale. Fruchtfleisch hat sie weniger zu bieten.
Die hauchzart aufgeschnitte Zitrone in Kombination mit würzigem Rucola, dem Parmesan und gerösteten Pinienkerne. War dies eine außergewöhnliche und außergewöhnlich gute Vorspeise.
Zu unseren Hauptgängen bestellten wir den 2021er Pinot Blanc, trocken, Weingut Koenen, Mosel. 0,25 l - € 7,50.
Skreifilet, Belugalinsen, Blumenkohl - € 34,00. Die Wahl meines Mannes.
Kabeljau liebt mein Mann. Der norwegische große Bruder Skrei darf in der Saison nicht fehlen.
So gab es nach der Vorspeise zum zweiten Mal Linsen. Dies fiel uns erst beim Servieren des Hauptganges auf. Störte aber überhaupt nicht, denn sowohl Linsen als auch Blumenkohl mag mein Mann sehr.
Daniel Bößhar scheut die Würze nicht. Das Schaumsößchen war erstklassig und passend. Auch hier war die Brunnenkresse wieder eine passende Bereicherung des Gerichtes.
Eine für mich ungewöhnliche Wahl: Bauch und Zunge vom Salzwiesenlamm, Artischocken, Ravioli - € 34,00.
Lamm mag ich gerne. Aber Bauch und Zunge?
Nach den Küchengrüßen und Vorspeisen hatte mich Daniel Bößhar bereits in seinen Bann gezogen.
Letztlich dachte ich: Wenn er mich damit überzeugt, hat er’s wirklich drauf!
Und was sage ich: Er hat es drauf, dieses Gericht war ein intensiver Gaumasmus!
Kein Gericht, bei dem die Fleischherkunft nur dezent erschmeckbar ist. Nein! Das war intensives und trotzdem feinstes Lammaroma. Der gerollte Bauch butterzart geschmort und dann in Scheiben kross angebraten. Unglaublich zart und schmelzig. Die stundenlang reduzierte Jus hatte Geschmackstiefe wie sie nur mit ordentlichem Küchenhandwerk entsteht.
Die Lammzunge wurde in kleinen Portionen mit den Ravioli gereicht.
Und Artischocken sind einfach wunderbar und zu selten erhältlich.
Baulich nicht anders möglich, befinden sich die Toiletten noch immer im Untergeschoß.
Auch hier wurde komplett renoviert, das war auch nötig. Unten angekommen musste ich umdrehen um mein Handy zu holen.
Die Wände mit kreativen Sprüchen verziert.
Einer brachte mich zum Tränenlachen:
Dazu fiel mir auch noch ein Spruch ein:
"Genieße das Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig!"
Nach diesem ersten Besuch erzählte ich einer Kollegin von unserem Besuch am Vorabend. Kommentar: „Da waren unsere Freunde vorgestern und waren begeistert!“
Nachmittags war ich bei meiner Zahnärztin und sie sagte zu mir: „Sie gehen doch gerne gut essen. Waren sie schon im Daniels in Kusel. Da waren wir letzte Woche und es war klasse!“
Ist es nicht unglaublich? Monate erfuhr ich nichts über diese Eröffnung, aber dann gebündelt!
Nachdem unser erster Besuch so toll war, reservierten wir für unseren zweiten Besuch am 30.04.2023.
Und dieser stand unserem ersten Besuch überhaupt nicht nach.
Im Gegenteil! Dieser Abend war nicht spontan geplant und wir trafen vorfreudig und mit gutem Appetit ein!
Diesmal sollte es das Menü sein. Und vorweg wurden sterneverdächtige Grüße gereicht.
Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen! Auch an diesem Abend gab es keinen einzigen Kritikpunkt!
Wir sind gespannt, wie es am Kuseler Markt weiter geht und freuen uns sehr über diese kulinarische Bereicherung!
Wir wünschen Familie Bößhar viel Erfolg! Aber den haben sie bereits. Nicht nur Genießer berichten positiv, auch die Presse!
Es wird unbedingt Zeit für den nächsten Besuch.
@DerBorgfelder = Der Gastro-Eintrager: Wann kommt ihr?