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Kochbox Jellyfish
Reichlich Inhalt in der Box
Biobaguette und Butter
Gratinierte Austern von David Herve
Kochbox: Zitronengras-Curry-Capuccino
Kochbox: Bio-Entenleber Tartelette
Kochbox: Lachs Wellington, Kartoffelrisotto
Kochbox: Perlhuhnbrust, Selleriepüree, Karotte und wilder Brokkoli
Kochbox: Ganache-Törtchen
Silvester-Kochbox: Mitternachts-Currywurst
Eigene Sekt- und Weinbegleitung
Snackteller für 4
Mixteller frittiert
Teigtaschen Lamm frittiert
Gefüllte Aubergine
Schweinerippchen Litauische Art



















































Im Großen und Ganzen bestätigt sich die Leistung aus meiner Altbewertung, auf die ich gern verweisen möchte - das Bewährte wurde hier beibehalten und behutsam in die aktuelle Dekade übertragen. DAS klassische Restaurant und Hotel in Pinneberg mit gepflegt-edler Speisenauswahl und angeschlossenem Bar-Bistro, wo es auch Kleinigkeiten und Modernes zu entdecken gibt.
Die wertige Speisenauswahl und Menü - siehe Karte auf der Homepage - wurde für diesen Abend auf den Valentinstag angepasst, wie auch die stimmige Dekoration. Das Valentinsmenü wurde von 3 bis 5 Gängen (65-90€) p.P. angeboten - für uns reichte die 3er-Variante. Empfang und Garderobenservice durch den Seniorchef, eine uns zugeteilte junge weibliche Bedienung führte uns an den Tisch und blieb uns bei hervorragender Präsenz fest zugeteilt; reizend und höflich!
Getränke: Aperitif Belsazar dt. Vermouth rosé Spritz (9,80) und Cremant Aimery rosé (9,40€) waren ausgezeichnet; 0,75l Gerolsteiner medium 8,20€. Zur Essensbegleitung eine Flasche Sancerre blanc Bailly-Reverdi 2016 schön kalt im Kühler beigestellt mit typisch edel-trockener Note schlug mit 59,-€ zu Buche. Im Vergleich aus der riesigen Weinkarte fair bepreist. Schnäpse bekommt man ab 3,-, edlere Absacker liegen bei 5 bis 10€/2cl. Den Espresso gibts für 3,90 solo- oder mit hausgemachter Pralinenauswahl für 9,50€.
Amuse: Fluffig-knuspriges vermutlich hausgebackenes Weizenbaguette in Scheiben wurde im Korb eingedeckt - begleitet von einer ordentlichen Portion Butter bestreut mit Meersalz.
Vorspeise (nach angemessener Wartezeit): Gebratene Jacobsmuschel und frittierte Knusper-Großgarnele in einem aufwändigen Garten von Sößchen, Schäumen und essbaren Dekorationsbestandteilen jeweils auf dem Punkt von Textur und Würze hervorragend-schmackig 5*.
Nach angenehmer Wartezeit die Hauptspeisen:
Geflämmtes Kabeljaufilet gebraten mit Beilage aus Tomaten, noch etwas knackigen weißen Linsen, zarten Speckkrumen und Kartoffelwürfeln mit Basilikum bei orientalischer Note vielleicht einen Hauch zu dominant-spitz in Verbindung mit dem top-frischen vorbildlichen Fisch. Einzeln perfekt - in Kombi Geschmackssache. Daher hier 4*.
Ein üppiges rosa Kalbsfilet gebraten saftig und leicht mariniert an einer Beilage aus gebratenen Rosenkohl-Minis, kleinen Gnocchis, Maronen und Rotweinzwiebeln nebst gutem tiefdunklen Jus wurde bereichert durch ein zartes Stück Kalbsbäckchen; etwas mehr Jus hätte mich erfreut. Harmonisch-tiefsinnig - 4,5*.
Mit dem Dessert (auf Abruf) überzeugte Küchenchef Marc Ostermann wiederum vollends: Handwerklich phantastisch ein kreisrunder mit Himbeermark gefüllter Ring aus Kokoscremepudding - wie auch die raffinierten reichlichen Beilagen- und Dekorationsanteile Geschmacksexplosionen ohne zu süß zu wirken: Himbeer- und Mangosorbet, Früchte, Crunch und Saucentupfen 5*.
Zum Kaffee gab es noch eine zarte, winterliche Schokoladengebäck-Beilage.
Hier gehts Richtung Sterne! Konservativ, vornehm-edel, gediegen und bewährt bei hervorragender Küche ohne zu abgehoben zu wirken. Für Abende mit Ruhe, Wohlgefühl und Etikette immer wieder gern!