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Das Schlosshotel von außen
Im Sommer sicherlich ein schönes Plätzchen
Drinnen sitzt es sich ganz schön
Der Gastraum hat Flair
Garnelen-Kleinspeise
Getoastetes Baguette mit Parmesan (Begleiterscheinung zu Garnelen und Schafskäse)
Mount Tabouleh
Libanesische Spieße unter Fladenpappe
Zu mächtige Hauptspeise
Tabouleh und Hummus waren leider nicht zu schaffen...
Burger 1 (mit Twister-Pommes)
Burger 2 (mit Trüffelmayo)
Saftige Maispoularde mit knackigem Gemüse...nur leider ohne Soße
Blick nach draußen auf die schöne Anlage des Herxheimer Tennisclubs
Wertig eingerichteter Gastraum
Blick zur Theke, über die nicht nur der König wacht...
Gelungener Glasnudelsalat
Nicht nur im Sommer ein beliebter Leckerbissen
Das "Grüne" von der Mittagskarte
Aromatische Thai-Curry mit Hühnerfleisch
Charmantes Eckhaus in Mühlburg
Nüchterne Atmosphäre im Gastraum
Innenansicht des vorderen Gastraums
Chicken Naan
anständige Tomatensuppe
Optisch zu optimierender Beilagensalat
Indisches Saucen-Dreierlei
Unsere Hauptgerichte (links Palak Paneer, rechts Chicken Jalfrezi)
Das aromatisch-sämige Chicken Jalfrezi
Der Reis war dufte!
Das ebenfalls für gut befundene Palak Paneer

Von außen eher unscheinbar
Stammtisch und Theke
Viel Platz im Gastraum
Aromatische Garnelen vorweg
Hübsch präsentierte Prawns mit fluffiger Focaccia
Frisch gezapftes "Ureich" aus dem Steinkrug
Chili Cheese Burger mit Pommes (auf einem Brett)
Besoffener Gockel alias Pollo Fino in Vino
Schmackiger Feldsalat mit deftig-knusprigem Gefolge
Ein durch und durch gelungener Burger
Tacos de Steak
Frische Auflage - nur das Fleisch hätte ich mir etwas saftiger gewünscht...
Die Kartoffelsticks als Knabberbeilage
In Mexiko ein Salsa-Klassiker!
Esquites - Maissalat "Street Food Style"




Blick von draußen ins Innere
Ort der (wohlgebackenen) Tat
Mit dem Büffel nach Parma
Der frische Italiener
Einfach mal aus dem Vollen büffeln!
Italo-Kebap
Benannt nach dem Sohnemann - die Pizza Italo
Pizza "Proscionno" (Marke Eigenbau)
Pizza Clarissa - zweifellos ein Hingucker!
Gibt's auch beim Italiener...
Tadelloses Sößchen vom italienischen Jäger
Wenn der teiggewordene "Priester" genüsslich die Meeresfrüchte würgt...
Beeindruckender Anteil an Meeresfrüchten
Miesmuscheln mit Spaghetti (oder umgekehrt?)
Pizza Margherita (ohne die zuvor aus der Mitte entwendete Olive)
Sattmacher nach Köhler-Art
Kalorienquader meines Vertrauens
Rustikale Gastraum-Nostalgie
Ansicht Nebenraum
Where's the pumpkin?
Hirsch mit Sooß unn Spätzle
Der Gastraum - eine liebenswerte Erinnerung an alte Zeiten
Prima Spargelsüppchen...
...mit ordentlich was drin!
Beilagensalat zum Rehbraten
Paniertes und gebackenes Zanderfilet
Beim Rehbraten herrschte wahrlich kein Soßenmangel
Aufgespätzelter Rehbraten
Eingangsbereich
Das hübsch eingerahmte Speisenprogramm
Auferstanden aus Brandruinen...
Gediegenes Weinstubenambiente
Auch drinnen lässt es sich aushalten...
Auf der Terrasse grüßte nach dem ersten Ansturm die Abendsonne durchs üppige Grün
Mein Aper(ol)itif
Hausgebeizter Lachs und sommerlicher Kartoffel-Gemüse-Salat als Amuse
Knackiger Vitaminschub vorweg
Rohköstlicher Beilagensalat
So sieht nur ein Pfannen-Cordon-Bleu aus!
Rump up the Jus, rump it up!
Sommerliche Meereslandschaft vom Grill
Zwei Hacksteaks mit viel Soooß....
...man lernt halt immer noch dazu!
Darauf ein frisch gezapftes Hatz!
Miss Pomodoro konnte was...
Beilagensalat zum Pfefferschnitzel
Zwei Pfefferschnitzel auf Pfefferrahm
Ein zartes Panierstück in Ehren...
Die separat gereichten Kartoffelzylinder aus der Fritteuse

Blick von der Terrasse auf den liebevoll angelegten Weingarten
Wohlfühlterrasse
Ein Panini für den ersten Hunger
Rotbarbe auf asiatischem Rettich-Salat
Gelungener Auftakt!
Halbrohes Thunfischsteak mit mediterranem "Grumbeersalat" und Ratatouile-Zucchini
Mediterraner Genuss an der Pfälzer Weinstraße
Pasta mit Kalbsragout, Rucola und Parmesan
Wiener Schnitzel mit Kartoffel- und Gurkensalat
Wer hier ein selbstgemachtes Eis ordert, sollte noch Platz im Magen haben...
Blick durch die Glasfront in den trendig-urbanen Gastraum
"Crewlove is true love!" Gilt vor allem für Tabasco mit Ketchup (und umgekehrt)
Ein frisch gezapftes Oberdorfer Helles kann dir den Sommerabend retten!
Alles drin - und wir dabei! Das Vorspeisen-Startpaket (für Unentschlossene)
Definitiv kein "Chunk-Food"...oder doch?
Alter Grieche, selbst der Mais war hier ein Genuss!
Glazed Babyback Ribs (Half Rack, ca. 300 g)
Für den sanften Rippchen-Verzehr war kein Messer notwendig...
Reuben-Pastrami-Sandwich 2.0
Aus solchen Gläsern lässt es sich gut trinken!
Baguette und Aufstrich vorweg
Glasnudelsalat mit Tempura-Garnelen aka "Kesselhaus-Bowl"
Unten Nudeln - oben Geschmack! Toller Asia-Teller als großzügig portionierte Vorspeise
Der Kesselhaus-Burger mit Fritten
Der Kesselhaus-McRib!
Der saftige Schweinsturm zu Grünwinkel (im Anschnitt)
Good fries can save you the day...










Hier findet man noch eine auf guten Produkten basierende Heimatküche vor, die zur Pfälzer Gastlichkeit passt, ohne ihren bodenständigen Charakter zu verbiegen, aber auch mediterrane und asiatische Akzente behutsam miteinbezieht.
Vor 32 Jahren (!) haben Ulrike (Service) und Manfred Kreger (Küche) den elterlichen Betrieb übernommen und ihn seitdem als beliebte Adresse für ambitioniert vorgetragene Hausmannskost in der Südpfalz etabliert. Die raffiniert zubereiteten und ansprechend angerichteten Speisen locken jedoch nicht nur Fischliebhaber in das seit Jahren mit einem Bib Gourmand ausgezeichnete Lokal.
Auch wegen einem guten Stück Fleisch oder der ein oder anderen mediterran anmutenden Vorspeise lohnt der Weg in das ehemalige Fischerdorf Neupotz, das beschaulich an einer Altrheinschleife liegt und von Feldern und urwüchsigem Auenwald umgeben ist. Außerdem ist der Ort schnell über die Bundesstraße B9 zu erreichen.
Die mittlerweile etwas modernisiert auftretende Gaststube – Teppichboden raus, bequeme Polsterstühle rein – hat ihren gutbürgerlichen Charme bewahrt. Und das, obwohl selbst die früher komplett unter weißem Leinen versteckten Tische inzwischen der Vergangenheit angehören.
Die nostalgische Kassettendecke und das leicht angestaubte Design der Rückenpolster der einmal ringsherum führenden Wandbänke, lassen jedoch keine Zweifel zu: wir befinden uns immer noch in einer gepflegten Dorfwirtschaft, in der nach guter alter Gasthaus-Sitte aufgetischt und gespeist wird.
Der Tatsache, dass man dazu die Preise an das heutige Niveau anpassen musste, wird wohl jeder, der in der einfachen Prozentrechnung zumindest rudimentär bewandert ist, mit Verständnis begegnen.
Aber es wundert einen schon, wenn sich Gelegenheitsrezensenten über einen Rumpsteak-Preis von knapp über 30 Euro echauffieren und einen mit Speck, Croutons und frischen Champignons veredelten Feldsalat an Kartoffeldressing für 13,50 Euro als maßlos überteuert bezeichnen.
Dass sich so ein Betrieb bei den dramatisch gestiegenen Energie-, Produkt- und Personalkosten auch im Jahr 2026 irgendwie tragen muss und die fleißigen Gastronomen für ihre harte Arbeit auch einen Gegenwert erhalten sollen, wird bei solchen „Rechnungen“ häufig außen vor gelassen. Wer aber bereit ist, für gutes Essen den ein oder anderen Euro mehr zu investieren, der ist bei Familie Kreger definitiv gut aufgehoben.
Nach einem freundlichen Empfang durch die Chefin, ließ man uns in aller Ruhe das Speisenprogramm studieren. Trotz seiner Kompaktheit stellte es mich auch dieses Mal vor die Qual der Wahl. Sechs Vorspeisen, vier Fischteller, fünf Fleischgerichte und zweimal vegetarisch listete das durchweg ansprechende Standardrepertoire. Ergänzt von ein paar saisonalen Empfehlungen.
Eine Flasche Wasser (0,75l Bellaris Classic für 6,20 Euro) und zwei frisch gezapfte Bellheimer Lord-Pils (0,4l für 4,90 Euro) ließen keine trockenen Verhältnisse am Tisch aufkommen.
Nach einem leckeren Garnelen-Gruß aus der Küche wurden uns drei Vorspeisensalate serviert. Ein Kollege ließ sich den bunten Blattsalat mit gebackenem Ziegenkäse im Speckmantel (16 Euro) schmecken.
Der andere hatte nicht ganz so viel Hunger und beschränkte sich auf einen kleinen Salatteller (6,50 Euro) vorweg. Mich lachte der Feldsalat mit Speck und Croutons (13,50 Euro) von der Empfehlungskarte am meisten an, den ich mit großem Appetit verputzte.
Sein fein abgeschmecktes Kartoffeldressing, die knusprigen Buttercroutons und der nicht übertrieben salzige, leicht angebratene Speck verliehen meiner liebsten Salatsorte reichlich Geschmack. In der Ausführung eine absolut stimmige Vorspeise, deren Portionsgröße auch nicht übersättigte. Das war auch gut so, denn ein Klassiker der Kreger’schen Kochkunst wartete als Hauptgang.
Ich hatte mich im Gegensatz zu den beiden Rumpsteak-Rabauken für das gebratene Zanderfilet mit Gemüsejulienne und Tagliolini an Rieslingsauce (31 Euro) entschieden. Eine verdammt gute Wahl wie sich bald herausstellte.
Die beiden zuvor mehlierten Filetstücke von meinem Neupotzer Lieblingsspeisefisch kamen perfekt gebraten aus der Butterpfanne. Im Zusammenspiel mit dem Gemüse und der formidablen Rieslingsauce („Zum R(h)einknien!“) ein rundum glücklich machender Heimatteller für Leib und Seele.
Die beiden kollegialen Karnivoren am Tisch taten sich derweil an zwei stattlichen Rumpsteaks (Grain-Fed) mit Kräuterbutter, mediterranem Gemüse und Pommes frites (jeweils 33 Euro) gütlich.
Die Zartheit des Fleisches, sein leicht buttriger Geschmack und sein perfekter Gargrad („Medium“) wurden in hohem Maße gelobt. Auch die tiefgründige Jus fand großen gustatorischen Anklang.
Auf einen Nachtisch mussten wir aufgrund unserer fortgeschrittenen Sättigung leider verzichten. Dafür sind die Portionen im „Lamm“ dann doch zu „pfälzisch“ bemessen. Kulinarische Klasse darf schließlich auch mit einem vernünftigen Maß an Masse (auf dem Teller) einhergehen, ohne gleich ins Übersättigende abzudriften.
Für knapp über 160 Euro bot Manfred Kreger uns dreien eine Hausmannskost auf Top-Niveau. Die hohe Qualität und die handwerklich tadellose Verarbeitung der verwendeten Produkte unterstreichen das hier vorherrschende, äußerst intakte Preis-Genuss-Verhältnis. Der entspannt-herzliche Service und das gediegene Ambiente tragen ebenfalls zum Gästewohl bei.
Für mich persönlich ist das „Neupotzer Lamm“ auch ein Ort kulinarischer Erinnerungen an gutes Essen im Kreise der Familie. Wahrscheinlich hat es mein jugendliches „Fisch-Verständnis“ in gewisser Hinsicht mitgeprägt. Auch ein Grund, warum ich hier immer wieder gerne einkehre. Meine Mutter konnte nämlich nicht nur fantastisch kochen, sie wusste auch, wo es in der näheren Umgebung besonders gut schmeckt…