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Baden-Baden
Bruchsal
Ettlingen
Karlsruhe
Landau in der Pfalz
Pforzheim
Rastatt 


Die Küche grüßte diesmal orientalisch
Knackige Suppeneinlage in weiß und grün
Das leicht aufgeschäumte Spargelglück
Tadelloser Beilagensalat
Saftige Schweinemedaillons mit reichlich Beiguss
Spätzle wie bei Muttern
Schoko-Dessert (Schoko-Sorbet und weiße Schokomousse)

Renatos Casa wirkte von außen zwar wenig rustikal, aber dennoch einladend
Der heimatverbundene Gastraum
Ein frisch gezapftes Kräusen von Hoepfner kann eine Wohltat sein...
Tomatensuppe mit viel Geschmack!
Beilagensalat mit zu mächtigem Dressing
Spaghetti "Vongole" mit ordentlich Knobi
So mag ich Pasta mit Venusmuscheln am liebsten
Tolle Meerespasta!
Hier waren wir richtig!
Don't judge this book by its cover!
Gastraum mit Einmach-Deko
Gutes Brot und Kräuterdip vorweg
Der Feldsalat mit Weltklasse-Vinaigrette
Rahmgulasch mit Spätzle
Ehrlich gekochter Hausmannsteller der deftigen Art
Rotes Aromakraut wie bei Großmuttern
Glasierte Sesammöhrchen für den Rotkrautverschmäher
Eiscafé mit Vanille für die Dame
Gastraumimpression am Abend
Entspannte Atmosphäre im Sportzentrum
Mit Pfefferminz und Zitrone aufgefrischtes Tafelwasser
Spätzle auf lauwarmen Linsen als Amuse
Schmackiger Feldsalat für vinaigrette-affine Wiederholungstäter
Der kleine Beilagensalat
Ein guter Worschtsalat geht auch im Februar
Da hatte sich mein Kollege ein feines Maronensüppchen eingebrockt
Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes
Hirsch-Rahmgulasch mit hausgemachten Spätzle und Wildpreiselbeermarmelade
Badisches Rumpsteak mit Bratkartoffeln und Röstzwiebeln
Fleischgenuss auf badisch
Ein Kännchen Bratensauce extra (zum Rumpsteak)
Rumpsteakteller im Saucengewand
So muss das laufen beim Cordon Bleu
Lebkuchenmousse mit Zwetschgenkompott
Außenansicht am Abend
Orientalisches Imbiss-Restaurant-Ambiente der eher nüchternen Art
Auf Sauberkeit bedachtes Imbiss-Interieur
Voranschreitende "Tantunisierung" am Tepsisi
Mercimek Corbasi "mit allem"
Pommes für das Töchterchen (später dann Väterchen)
Türkische Edelstahlromantik im Küchen-Abteil
Türkische Linsensuppe von Format!
Der fertige Tantuni im Fladenbrot

Im früheren "Hoepfner Treff" haben heute Bud & Terence das Sagen
Hier geht's rein
Viel Bud, viel Terence!
Das preisgünstige Mittagsangebot
Zur Mittagszeit ein voller Laden...
...der sich jedoch zügig leerte
Das Signature Dish...;-)
Gut gewürzte Brokkolisuppe zum Auftakt
4-Käse-Tortellini mit Tomaten-Sahne-Sauce
Knusprig gebräunter Pfannenfleischkäse (leider ohne Spiegelei)
Gastraumimpression
Die übersichtlich arrangierte Pizzatheke
Pizzaiolo at work
Kinderpasta
Häuptling "Gebackener Halbmond"
Saftig - deftig - gut!
Scharfe Sache!

















Eine tolle Thaiküche würde man von außen nicht unbedingt vermuten...
Wirtshausatmo wie vor 40 Jahren
Gemischte Vorspeisenplatte für zwei hungrige Personen
Das war nicht alles Fett, was glänzte...
Ein echter Scharfmacher aus gebratenem Hühnerfleisch, Bohnen, Paprika, Pilzen, Chili und Thai-Basilikum
Ente gut - alles gut!
Das "Gai Phat Gra-Pau" als Tellerportion mit Reis



Schade, dass man Henkel und Logo nie gleichzeitig aufs Bild kriegt
I Love You Baby
Wolf unter Bärschen
Von außen eher unscheinbar...
Viel Holz, wenig Sitzkomfort
Blick zur alkoholbeladenen Theke
Styropor-Chips zum Klemmbrett
Zwei Vorspeisen aus dem Fettbad
Knusprige Nem mit Teriyaki-Verzierung
Die Nem im Detail
Ach diese Dumplings....
Frittierte Gyoza mit Huhn-Gemüse-Füllung
Chicken Curry von der Mittagskarte
Salat in Currysauce...muss das sein?
Unter einem Chicken Curry stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor....
Hier gehts "zu Tisch!"
Außenansicht am Abend
Blick zur Spezialitäten-Theke
Ehrlich - süffig - badisch!
Caprese von "die Buffel"
Das volle Gourmet-Brett vorweg
Charcuterie vom Feinsten
Prosciutto Crudo Riserva neben eingelegten Artischocken und Zucchini
Tagliere Gourmet (linker Rand) mit Käseschwerpunkt
In Amarone gereifter Kuhmilchkäse und Mortadella aus Bologna
Tortellini di Valeggio in Salbei-Butter
Lasagne alla Bolognese wie sie sein soll!
Leckerschmecker-Nudelblätter!
Nicht nur Großmutters Lieblingskuchen
Beeindruckendes Tiramisu
Caffè americano per il Presidente
















Blick in die gute alte Pfälzer Stube
Zeitlos gepflegte Tafelkultur
Pizzette mit Salami und Schinken als Appetizer
Die wohl berühmteste Saumagen-Miniatur der Pfalz
Drei kleine Köstlichkeiten zur Einstimmung
Mit Tomaten-Mozzarella-Crème veredelte Mürbeteig-Tartelette
Unser Wein des Abends kam aus Ellerstadt
Das Filet von der Dorade Royal
Das Filet vom Loup de Mer
Tortellini in (zu) kräftiger Brodo
Spätzle für das Schätzle...
Bei Anschnitt: "medium rare"
Rumpsteak vom Chianina-Rind unter reichlich gebackenen Zwiebeln
Der Rumpsteak-Teller inkl. Bratkartoffelbeilage
Die Roulade mit Pasta à la Carbonara
Das Milchkalbsbäckchen
Hausgemachtes Pflaumeneis mit Zimtsauce
Den namensgebenden Hausberg immer fest im Blick
Hängendes Grün mit raumteilender Funktion
Ein Hauch von Asia-Kantine
Innenansicht vom "Easy"
Durch die Schrankwand ins Glück...bzw. Fine
Der Eingang war gut beschildert
Da schmeckt das Flaschenbier doch gleich viel besser!
Bao-Bun mit Bauch
Daenerys-Targaryen-Gedächtnis-Snack
Tawa-yamisches Burger-Gedeck
Der Bento Box Burger (ohne Bento Box)
Pho (ohne Caccia)...
Ach diese Mochis....
Ruhiges Eck im "Hühnerstall"
Vorderer, großer Gastraum mit Thekenbereich
Gelungener Grüner vorweg
Halbes Hähnchen "Premium" in "würzig-pikant"
Pommes wie im Steakhouse
Die hängenden Keulen von Minfeld
"Mamma mia" aus der Totalen
Abends vor dem Tore...
Drinnen mehr Pfälzer Weinstube als Pizzeria
Der Gastraum versprühte durchaus anachronistischen Charme
Nudeln mit Bolo für das Töchterchen
Die Teufelspizza
Deftige Prachtscheibe vom Feinsten
Genau so will ich sie!!!
Kleine Portion Nudeln für kleine Mädchen
Cannelloni, Luca Toni,....numero uno!
Der kleine grüne Salat schmeckte besser als er aussah










Plan A: Die mittlere Tochter samt Familie besucht uns zwischen den Feiertagen auf dem Weg ins fränkische Zuhause, aber da meine Liebste momentan nur einarmig wirtschaften und deshalb ihre selbstauferlegten gastgeberischen Standards nicht halten kann, kam
Plan B zum Zuge, wenigstens ein gemeinsames Mittagessen in Baden-Baden. Italienisch sollte es sein, vorzugsweise im Stromboli, aber das hatte zu und so kam TA’s Nr. 2 zum Zuge, das Mamma Lina (*1987). Das kannten wir noch nicht, und die Aussicht auf moderne italienische Küche stimmte uns erwartungsfroh. Aber dann klingelte am Vorabend das Telefon: Ein ansteckender Magen-Darm-Virus veranlasste Kinder und Enkel, schnell und direkt von ihrem Urlaubsort nach Hause zu fahren, im eigenen und in unserem Interesse. Somit griff ein schnell gemachter
Plan C, ein Mittagessen zu zweit, natürlich mit unserem ständigen Begleiter, wie in allen guten Häusern auch hier ein gern gesehener Gast.
Das Restaurant liegt an der vielbefahrenen Langen Straße in unmittelbarer Nachbarschaft des Festspielhauses, wo man zumindest mittags gut parken kann. Pünktlich um 12 schloss man für uns auf und ließ uns ein. Die freundliche Servicekraft führte uns zu einer gemütlichen Sitzecke, in der sich auch Klein-Calvin sehr wohl fühlen sollte.
Dekoriert ist mit szenetypischen Spirituosen,
knalligen Darstellungen der üblichen hochverdächtigen Hollywood-Mafiosi
und deren Nachwuchs, dazu passend jazzige Loungemusik.
Sehr kultiviert übrigens auch die blitzsauberen Toiletten.
Die Erstversorgung erfolgte mit Aqua Panna für uns beide (8,80 € für 0,75 L), einer/m Raspberry Lady für die Lady (Vermouth, Himbeersirup, Minze, Soda und Prosecco für 13,00 €),
Und einem alkoholfreien Fürstenberg Pils (4,50 €) für den Chauffeur - dass das kein ganz billiger Mittag werden würde, war uns schon vorher klar gewesen. Dazu ganz hervorragendes Brot, mit krachiger Kruste und fluffigem Interieur und zum Tunken feines Olivenöl mit Salz. Das machte Spaß und wir mussten uns schon sehr zusammennehmen, um nicht gleich alles wegzuputzen.
Denn wir hatten ja noch was vor. Vor- und Hauptspeise sollten es schon sein, allein schon damit sich die halbstündige Anfahrt auch lohnte, und richtig Hunger hatten wir inzwischen auch (Calvin hatten wir noch zu Hause gefüttert, aber der ist nie satt).
Meine Liebste startete mit dem Gamba Salad (die Karte ist ein fröhlicher Mix aus Italiano e English and Deutsch), bestehend aus lecker, aber zu sparsam angemachtem buntem Blattsalat, marinierten Tomaten, Avocado, roten Zwiebeln, Sweet Chili Mayo und drei mittelgroßen, auf den Punkt gebratenen Garnelen. Von denen hätte es durchaus ein paar mehr sein können, schon den 22,00 € zuliebe, die das kostete.
Solche Probleme hatte ich nicht, denn mein Octopus Salad (ebenfalls 22,00 €) bestand nahezu ausschließlich aus Protein, nur mit Minze, Petersilie und grob geschnittenen roten Zwiebeln als Beigabe. Die in Scheiben geschnittenen Arme waren außen knusprig und innen zart, so wie sich das gehört, und die würzige Vinaigrette hatte einen interessanten, fast asiatischen anmutenden Touch von Colatura di Alici. Schade nur, dass das reichlich beigegossene Dressing nicht etwas dicker war, denn so blieb das meiste auf dem Teller zurück, zusammen mit dem größeren Teil der Zwiebeln, die ich mir in dieser Menge nicht antun wollte.
Inzwischen hatte sich das Restaurant gut gefüllt: Im benachbarten Festspielhaus musste wohl eine Probe zu Ende gegangen zu sein, jedenfalls strömte eine beträchtliche Menge vorwiegend junger, gut gelaunter Musiker herein und hob den Lärmpegel auf ein neues Niveau.
Mit den Dezibel kamen auch unsere Hauptgerichte. Meine Frau hatte Salmone mit Blattspinat und Nussbutterpüree bestellt und wunderte sich nicht wenig, als sie sich plötzlich zwei kräftigen Polipo-Armen gegenübersah, die auf einem Klacks Kürbiscreme lagen (36,00 €).
Da war wohl etwas durcheinander geraten, als ich bei der Bestellung meiner Vorspeise von Polypensalat gesprochen hatte. Auf das Angebot, Polipo gegen Salmone zu tauschen, ging meine Frau dann aber doch nicht ein, denn dazu sahen die zwei Tentakel einfach zu appetitlich aus. Der Eindruck täuschte nicht, im Gegenteil, sie waren ähnlich perfekt gegart wie die, die in meinem Salat gelandet waren, und standen voll im Saft. Dazu gab es stattliche Pimentos de Padron auf feinem Safranschaum, und für den stets wichtigen Knusper sorgten Kürbiskerne.
Der zweite Arm des Oktopus*) wurde aus Platzgründen später getauscht gegen das, was zu dem Zeitpunkt von meiner…
…Zuppa di Pesce (35,00 €) noch übrig war. Diese nahe Verwandte der Bouillabaisse wurde mit Safran-Aioli serviert. Eine wunderbar kräftige Brühe mit stattlicher Einlage: Dem ganzen Lachs, den meine Frau bestellt hatte, Miesmuscheln (wie pult man die eigentlich aus der Schale, ohne sich danach die Finger ablecken zu müssen?), Garnelen statt der in der Karte angekündigten Calamari, was eine sinnvolle Änderung war, denn: Vierter im Bunde war, der aufmerksame Leser ahnt es schon, reichlich Oktopus. Das gibt der Fischer sin Fru. Herrlich.
So wurde es für mich ein regelrechter Dirk-Rossmann-Gedächtnislunch, aber von höherer Qualität.
Für Nachtisch war kein Platz, und den Kaffee, der uns für die Verwechslung netterweise angeboten wurde, lehnten wir dankend ab, denn nach dem Essen und der sich ggf. anschließenden Heimfahrt sollst du bekanntlich ruh’n, und daran halten wir uns so konsequent wie möglich. So machten wir uns mit dem angenehmen Gefühl, eine schöne, wenn auch nicht ganz billige Entdeckung gemacht zu haben, auf den kurvigen Heimweg.
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*) So oder ähnlich erhältlich im Drogeriemarkt Ihres Vertrauens